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Hawkins / AvsA-Tabelle

Anziehung vs. Abneigung

Der Energiekörper eines Menschen trägt eine historische Spur von lebenszeitüberdauernden Mustern, die seine Entscheidungen, sein Verhalten und seine Gefühle von Anziehung oder Abneigung beeinflussen.

Anziehung und Abneigung sind Illusionen, die einen auf einer bestimmten Bewusstseinsebene verharren lassen.

Man klebt an Attraktionen und ebenso an Aversionen, weil sie einem vertraut sind und garantierten Gewinn einbringen. Es gilt, die Anhaftung an beidem preiszugeben.

Zitate von D. Hawkins über Anziehung vs. Abneigung


Anziehung vs. Abneigung (Übersicht)

Anziehung, Vorlieben
die Prachtstraße
Abneigung, Aversion
der schmale Pfad
Vertraut, Sicher, LeichtVeränderung, Unsicherheit, Anstrengung
Anklammern, FesthaltenAngst vor Neuem, Loslassen
Konflikt, UneinsichtigFrieden, Einlenken
Wut, "Halbstark", StolzSanftmütig, "Charakterschwach", Demut (nicht mit Demütigung zu verwechseln)
Wichtigkeit, StatusEin Niemand sein, Bedeutungslosigkeit
Spannung, Reiz des Neuen, ErregenLangeweile, Eintönigkeit, Leer ausgehen
Kontrollieren, Beherrschen, DominierenAkzeptieren, Annehmen, Erliegen
Die Welt retten, Die Welt verändernDie Welt hingeben, Sich selbst verändern
Meinung, InhalteGewöhnlich, Feld
Märtyrer sein, Opfer seinAkzeptieren, Verantwortlich sein
Angst, Begierde, Sich verzehrenÜberleben, Geschehen lassen
Vergeltungsstreben, HassVergeben, Mitgefühl
Attraktiv, SpeziellSchlicht, Allgemein
Verteidigen, WiderstehenNachgeben, Annehmen/Hingabe
Verantwortung tragenSchuld, Schuldzuweisung
Trendig, Wahrgenommen werden, Lauter sprechenUnscheinbar, Übersehen, Schweigen
Geld, Gewinn, Fülle, BesitzenArmut, Verlust, Genügsamkeit, Verwalten

teils orientiert an der Quelle: Seminar Sedona Vision, 26. Februar 2005


  • Die Dualität von Anziehung und Abstoßung lässt einen auf einem bestimmten Bewusstseinsniveau verharren. Jede Ebene bietet einen Gewinn.

  • Aufgrund der Natur der menschlichen Entwicklung gibt es selbst in einem reifen, intelligenten, voll erwachsenen Menschen unterdrückte oder vergessene, aber immer noch wirksame, infantile und kindische Triebe, die außerhalb des Gewahrseins wirken. Eines der häufigsten ist das dem Gewahrsein entzogene Gleichgewicht zwischen dem "guten Ich und dem schlechten Ich". Das ist der Bereich der gespaltenen und aufgeteilten Persönlichkeit, der "Jekyll-und-Hyde-Störung". Die Dichotomie von gut/schlecht kann der Ursprung zahlreicher psychologischer Schwierigkeiten sein, von denen das Projizieren des "schlechten Ichs" auf andere am häufigsten auftritt. Erleuchtung ist möglich, S. 43


Zitate (engl.) von D. Hawkins zum Thema Anziehung vs. Abneigung

  • Surrender the attractions and aversions, control and boredom. The ego survives on control. Naturally it is going to resist and will find excuses. Sedona Seminar Transcending Obstacles, September 2005
  • You make an inner decision to reject that which is transient in the world. It takes self-discipline and the willingness to forego the attraction of these amusements which are ego gratifications of positionalities. ACIM Webradio-Interview, Miracles Center (Pal Talk), 10. November 2005


Zitate von anderen Quellen zum Thema
Anziehung vs. Abneigung

  • Wenn ihr aus zwei eins macht, wenn ihr das Innere wie das Äußere macht, und das Obere wie das Untere macht, und wenn ihr das Männliche und das Weibliche zu einer Einheit macht, so dass das Männliche nicht mehr männlich und das Weibliche nicht mehr weiblich ist, dann werdet ihr in das Reich Gottes eintreten. Jesus, Thomasevangelium, Logion 022


  • Die Menschen, die heutzutage die Worte anderer hören, sind in vieler Hinsicht voreingenommen; diese Voreingenommenheit bewirkt, dass sie nicht hören, was gesagt wird. Der Hauptgrund für diese Voreingenommenheit ist die Verhaftung an Zuneigung und Abneigung. Lü-Shih Ch'un Ch'iu
  • Leid ist die erste Gnade. Es ist die Methode der Natur, uns einen Tritt zu versetzen, wenn wir uns weigern, durch sanftere Hilfsmittel zu lernen. Wenn wir nicht durch Anziehung gelockt werden, dann werden wir von Abstoßung getrieben sein. Und dies ist möglicherweise fortlaufend der Fall. Richtung Homo Noeticus, Interview mit John White, Craig Hamilton, WIE-Magazin, Ausgabe 9
  • Psychologisch gesehen hieße leben lernen […] durch eine Schule des Schwebens gehen. Schweben heißt: weder-noch sagen können. Der Lebendige lässt sich niemals zwingen zu wählen, weil er intuitiv weiß, dass er weder jemand noch niemand ist. Er hat unweigerlich von allem etwas und ist doch nichts von allem. Wer weder Gefangener seiner Selbstfindung noch Gefangener des Selbstverlustes ist, ist frei. Wer die Freiheit kennt, kommt zu sich wie ein Kind zur Welt. Er zieht sich aus allen Vorstellungen und aus jedem Urteilen zurück. Darum kennt er keine Aufgaben mehr (nur die Verrückten haben immer große Aufgaben), sondern nur noch Äußerungen. Wer das Auge des Zyklons gefunden hat, löst sich in absolute Lebendigkeit auf, die sich nirgendwo verstrickt in die kämpfenden Brutalitäten mit ihren Positionen, ihren Werten, ihren Interessen, ihren Begründungen. Peter Sloterdijk, Der Zauberbaum, S. 288, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1987
  • Immer wieder werden unsere Bewegungen von den Aversionen und Vorlieben des Geistes beeinflusst, und kaum einmal bemerken wir die Intention, die jene Bewegung in Gang setzt. So gleichen wir oft Robotern – der Bewegung, aber nicht der Bewusstheit fähig. Stephen Levine, Schritte zum Erwachen, S. 41, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1997


Zitate (engl.) von anderen Quellen zum Thema
Anziehung vs. Abneigung

  • The real world is beyond our thoughts and ideas; we see it through the net of our desires, divided into pleasure and pain, right and wrong, inner and outer. To see the universe as it is, you must step beyond the net. It is not hard to do so, for the net is full of holes. Sri Nisargadatta Maharaj
  • He does not desire nor rejoice in what is pleasant. He does not dread what is unpleasant, or grieve over it. He remains unmoved by good or evil fortune. Such a devotee is dear to me. […] He is free from attachment. He values blame and praise equally. […] He is content with whatever he gets. His home is everywhere and nowhere. His mind is fixed on me, and his heart is full of devotion. Such a devotee is dear to me. Krishna, Bhagavad Gita


Release Technique and the Sedona Method

ATTACHMENT – clinging desire to have and or hold on to someone or something AVERSION – repulsion of or an extreme desire to keep away from someone or something

ATTACHMENT : What advantage is it to me to have money? What disadvantage is it to me to have money? Imagine never, ever being able to have money. Could I let go of my entire attachment to money?

AVERSION : What do I like about money? What do I dislike about money? Imagine always having money, you are loaded with infinite wealth. Could I let go of my entire aversion to money?

Release wanting Approval – Control – Safety/Security Squeezing the Lemon – take any feeling to the extreme degree and release the feelings that arise. AVERSION : What do I like about money? What do I dislike about money? Use the attachment / aversion process for any kind of situation – a person, thing, situation, relationships, habits, addictions, sex, figuring things out, worrying, thinking, doing something (have to, should do, must do, gotta do this), disapproving of myself, stuckness, pride, rejection, guilt, holding on, satisfaction, trust. Replace the underlined word money with your other situation or phrase.

Index


Literatur (engl.)


Externe Weblinks zu Texten zum Thema Anziehung vs. Abneigung


Interne Links

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