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2·2012


 

Anziehung vs. Abneigung

 

 

Gelbe Gerbera

 

KultCult

 


 

Loslösung von Illusionen

Der Energiekörper eines Menschen trägt eine historische Spur von lebenszeitüberdauernden Mustern, die seine Entscheidungen, sein Verhalten und seine Gefühle von Anziehung oder Abneigung beeinflussen.

 

Anziehung und Abneigung sind Illusionen, die einen auf einer bestimmten Bewusstseinsebene verharren lassen.

 

Der Mensch klebt an Attraktionen und ebenso an Abneigungen, weil sie ihm vertraut sind und einen garantierten Gewinn einbringen. In beiden Fällen gilt es, die Anhaftung preiszugeben.

Anziehung versus Abneigung (Übersicht)


Anziehung versus Abneigung (Übersicht)
Anziehung, Vorlieben
Prachtstraße
Abneigung, Aversion
Schmaler Pfad (Königsweg)
Vertraut, Sicher, LeichtVeränderung, Unsicherheit, Anstrengung
Anklammern, FesthaltenAngst vor Neuem, Loslassen
Konflikt, UneinsichtigkeitFrieden, einlenken
Wut, "halbstark", StolzSanftmütig, "charakterschwach",
Demut (nicht mit Demütigung zu verwechseln)
Wichtigkeit, StatusEin Niemand sein, Bedeutungslosigkeit
Spannung, Reiz des Neuen, ErregenLangeweile, Eintönigkeit, leer ausgehen
Kontrollieren, beherrschen, dominierenAkzeptieren, annehmen, erliegen
Die Welt retten wollenDie Welt Gott übergeben, Sich selbst verändern
Die Welt verändernSich selbst verändern
Meinung, InhalteSchlichtheit, Kontext – Feld
Märtyrer sein, Opfer seinAkzeptieren
Angst, Begierde, sich verzehrenÜberleben, geschehen lassen
Vergeltungsstreben, HassVergeben, Mitgefühl
Attraktiv, speziell, spezifischSchlicht, allgemein
Verteidigen, widerstehenNachgeben, annehmende Hingabe
Schuld, SchuldzuweisungVerantwortung übernehmen
Trendig, Aufmerksamkeit genießen, lauter sprechenUnscheinbar, übersehen, Schweigen
Geld, Gewinn, Fülle, besitzenArmut, Verlust, Genügsamkeit, verwalten
Teilweise orientiert an: D. Hawkins, Sedona Seminar Vision, 3 DVD-Set, 25. Februar 2005
Siehe auch: Sedona Seminar, Vision, 3 DVD-Set, 26. Februar 2005

Zitate zum Thema Anziehung vs. Abneigung / Attractions vs. aversions

Zitate von D. Hawkins

⚠ Achtung Siehe Power vs. Truth (engl.) Januar 2013


Sonnenuntergang in Kuba
  • Die Dualität von Anziehung und Abstoßung lässt einen auf einem bestimmten Bewusstseinsniveau verharren. Jede Ebene bietet einen Gewinn. Quelle unbekannt

 

  • [Das Ego scheint hin und her zu schwanken zwischen Wünschen und dem Gefühl von Zeit, welches den Handlungsfluss von der Illusion des Mangels her bestimmt. Mit einem Gefühl von Vollständigkeit hört das Verlangen auf. Das All-sehende Auge, S. 42, 2006

 

  • Aufgrund der Natur der menschlichen Entwicklung gibt es selbst in einem reifen, intelligenten, voll erwachsenen Menschen unterdrückte oder vergessene, aber immer noch wirksame, infantile und kindische Triebe, die außerhalb des Gewahrseins wirken. Eines der häufigsten ist das dem Gewahrsein entzogene Gleichgewicht zwischen dem "guten Ich und dem schlechten Ich". Das ist der Bereich der gespaltenen und aufgeteilten Persönlichkeit, der "Jekyll-und-Hyde-Störung". Die Dichotomie von gut/schlecht kann der Ursprung zahlreicher psychologischer Schwierigkeiten sein, von denen das Projizieren des "schlechten Ichs" auf andere am häufigsten auftritt. Erleuchtung ist möglich. Wie man die Ebenen des Bewusstseins durchschreitet, S. 43, 2007

Quotes by D. Hawkins

⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

  • One attracts to oneself everything that reflects what one is. Source unknown

 

 

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Avoidance of diversions and attractions is validation of truth.

 

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Selective attention based on presumptive transitory values


 

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Worldly amusements and pleasures gratify the ego.

  • You make an inner decision to reject that which is transient in the world. It takes self-discipline and the willingness to forego the attraction of these amusements which are ego gratifications of positionalities. Q&A Audio interview with Dr. David R. Hawkins, MP3, presented by US American ACIM web radio station Miracles Center, Sedona, Arizona, host Ellen Sutherland, 1 hour duration (Pal Talk), 10. November 2005

 

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Equanimity

  • Very often one has illusions about the nature of reality. They have to be let go also. That there is a good and a bad, a desirable and undesirable, that is all in your mind. So you realize that the sun shines and then the clouds come up and then the rain falls. The grass grows up and dies, the stock market goes up and down, age comes and goes, people arise and leave. So you see there is the ebb and flow and if one is at this part of the cycle there is no point in crying about it, because the cycle will cycle itself out. Sedona Seminar Devotion: The Way to God Through the Heart, DVD 1 of 3, track 5, approx. minutes 38:00-39:00, 27. September 2002

 

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Developing spiritual muscles

  • So what we are developing are spiritual muscles. So when you need them, they're there. [...] So when you need it (snaps) when you need it, that capacity was already perfected. To completely let go totally all, at great depth. [...] So you never know when you're going to need this capacity. You have to be [...] One meditative style is you look at all these things in your life and keep surrendering what there is about it that is an aversion or an attraction. Sedona Seminar Devotion: The Way to God Through the Heart, DVD 1 of 3, minute ~52:00, 27. September 2002

 

  • Surrender the attractions and aversions, control and boredom. The ego survives on control. Naturally it is going to resist and will find excuses. Sedona Seminar Transcending Obstacles, 3 DVD set, 3. September 2005

 

  • What holds people at certain consciousness levels is the duality of attraction and aversion. Every situation [level] has a payoff. You have to give up the pleasure of being right. With humility and surrender, you move beyond duality. As you evolve, you lift the others. By our combined intention, by virtue of that which we have become, we lift the level of the sea, and all ships rise with it. The consequence of everything rising is that it brings catastrophe. Sedona Seminar Vision, 3 DVD set, 25. February 2005

Zitate von anderen Quellen

Wenn ihr aus zwei eins macht, wenn ihr das Innere wie das Äußere macht, und das Obere wie das Untere macht, und wenn ihr das Männliche und das Weibliche zu einer Einheit macht, so dass das Männliche nicht mehr männlich und das Weibliche nicht mehr weiblich ist, dann werdet ihr in das Reich Gottes eintreten. Jesus, Thomasevangelium [BW 660] Logion 022, Teil der Apokryphen, 50-140, 350 n. Chr., 1945

 

  • Die Menschen, die heutzutage die Worte anderer hören, sind in vieler Hinsicht voreingenommen; diese Voreingenommenheit bewirkt, dass sie nicht hören, was gesagt wird. Der Hauptgrund für diese Voreingenommenheit ist die Verhaftung an Zuneigung und Abneigung. Lüshi chunqiu, enzyklopädischer klassischer Text des chinesischen Kaiserreiches Qin, gesammelt von Autor Lü Buwei, vorletzter Kanzler von Qin als Königreich (265-11. August 239 v. Chr.), Quelle unbekannt

 

  • Leid ist die erste Gnade. Es ist die Methode der Natur, uns einen Tritt zu versetzen, wenn wir uns weigern, durch sanftere Hilfsmittel zu lernen. Wenn wir nicht durch Anziehung gelockt werden, dann werden wir von Abstoßung getrieben sein. Und dies ist möglicherweise fortlaufend der Fall. Interview mit John White (*1939) US-amerikanischer Bewusstseinsforscher, Richtung Homo Noeticus, präsentiert von Magazin Was ist Erleuchtung?, Craig Hamilton, US-amerikanischer WIE-Chefredakteur (1998-12/2006), Heft 9, 2002/2003

 

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Schule des Schwebens

Siehe das Triple-Pendel von Prof. Hans-Peter Dürr

  • Psychologisch gesehen hieße Leben lernen […] durch eine Schule des Schwebens gehen. Schweben heißt: weder-noch sagen [zu] können. Der Lebendige lässt sich niemals zwingen zu wählen, weil er intuitiv weiß, dass er weder jemand noch niemand ist. Er hat unweigerlich von allem etwas und ist doch nichts von allem. Wer weder Gefangener seiner Selbstfindung noch Gefangener des Selbstverlustes ist, ist frei. Wer die Freiheit kennt, kommt zu sich wie ein Kind zur Welt. Er zieht sich aus allen Vorstellungen und aus jedem Urteilen zurück. Darum kennt er keine Aufgaben mehr (nur die Verrückten haben immer große Aufgaben), sondern nur noch Äußerungen. Wer das Auge des Zyklons gefunden hat, löst sich in absolute Lebendigkeit auf, die sich nirgendwo verstrickt in die kämpfenden Brutalitäten mit ihren Positionen, ihren Werten, ihren Interessen, ihren Begründungen. Peter Sloterdijk (*1947) deutscher Professor für Philosophie, Universität Karlsruhe, Fernsehmoderator, Kulturwissenschaftler, Essayist, Der Zauberbaum, S. 288, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1987

 

  • Immer wieder werden unsere Bewegungen von den Aversionen und Vorlieben des Geistes beeinflusst, und kaum einmal bemerken wir die Intention, die jene Bewegung in Gang setzt. So gleichen wir oft Robotern – der Bewegung, aber nicht der Bewusstheit fähig. Stephen Levine (1937-2016) US-amerikanischer Lehrer für den Themenkreis Tod und Sterben, Dichter, Autor, Schritte zum Erwachen. Meditation der Achtsamkeit, J. Kamphausen Verlag, 1994, S. 41, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1997

Quotes by various other sources

When a man surrenders all desires that come to the heart, and by the grace of God finds the joy of God in himself, then his soul has indeed found peace. Bhagavad Gita [LoC 910]

 

  • He does not desire nor rejoice in what is pleasant.
    He does not dread what is unpleasant, or grieve over it.
    He remains unmoved by good or evil fortune.
    Such a devotee is dear to me. […]
He is free from attachment.
He values blame and praise equally. […]
He is content with whatever he gets.
His home is everywhere and nowhere.
His mind is fixed on me, and his heart is full of devotion.
Such a devotee is dear to me.
Krishna [LoC 1000] († 3102 BC) Indian Avatar, central figure of Hinduism, Bhagavad Gita [LoC 910]

 


Title page of The Marriage of Heaven and Hell
William Blake (1757-1827) englischer Maler
  • The Fourfold Noble Truths:
    • Life is suffering.
    • The cause of suffering is desire.
    • Ending desire ends suffering.
    • Desire is ended by following the eightfold noble path.
Buddha [LoC 1000] (563-483 BC) Indian Avatar, teacher of enlightenment, central figure of Buddhism

 

  • The real world is beyond our thoughts and ideas; we see it through the net of our desires, divided into pleasure and pain, right and wrong, inner and outer. To see the universe as it is, you must step beyond the net. It is not hard to do so, for the net is full of holes. Sri Nisargadatta Maharaj [LoC 720] (1897-1981) Indian Hindu sage of the advaita vedānta tradition

 

  • At 15, I set my heart on learning.
    At 30 I had planted my feet firmly on the ground.
    At 40, I was never led astray from my goal.
    At 50, I knew the will of heaven.
    At 60, I heard the bidding of heaven with a docile ear.
    At 70, I could do as my heart pleased, for what I desired no longer conflicted with the will of heaven.
    Confucius [LoC 590] (551-479 BC) Chinese sage, social philosopher, sponsor of Confucianism, the Chinese state religion

 

  • In order to arrive at having pleasure in everything, desire to have pleasure in nothing. In order to arrive at possessing everything, desire to possess nothing. In order to arrive at being everything, desire to be nothing. In order to arrive at knowing everything, desire to know nothing. Saint John of the Cross [San Juan de la Cruz] [LoC 605] (1542-1591) Spanish Carmelite friar, priest, leading figure of the Counter-Reformation, mystic, Catholic saint

 

  • Desire is the problem. Being in a state of desire is suffering; wanting, lacking, hurting, and looking to a future time when we will have the desire fulfilled and be happy. […] When we no longer desire, we no longer look outside ourselves for something. When we no longer desire, we no longer look outside ourselves for completion, and we discover we are complete already. Larry Crane, US American representative of the Sedona Method, An Introduction to the Larry Crane Tradition Release Technique and Lester Levenson's Teachings on Love

Englische Texte – English section on Attraction vs. aversion

Contrasting attraction and aversion


Attractive versus aversive forces
༺༻AttractionAversion
1.Bound to content and specificsBound to the field and the bigger picture
2.Prone to specified, augmenting conflictChoosing the field of peace, seeking solutions to conflict
3.Choosing domination, claiming ownership, desire to save and change the worldChoosing stewardship, succumbing to what is, willingness to change self and to surrender the world
4.Prone to trends, presenting opinionsWillingness to stand up for principles, presenting the ordinary
5.Appearing important, being a somebody, enjoying the status of an office, being noticed, prideful, prone to anger, showing "strength", controllingChoosing humility (not to be mistaken for humiliation) and meekness, willing to be seen as "weak", to be taken for a nobody, to be ignored, accepting what is
6.Choosing the familiar, the secure, and the easy (way out)Willingness for change, uncertainty, making the effort (without guarantees)
7.Prone to revenge, hate, and to fearWillingness to forgive, to be compassionate, to die in the process, to forego survival
8.Clinging, craving, holding on, going for the thrill, defending, resisting, stubbornness, appearing to be speaking up to acting responsibly (for personal gain)Facing the fear of the new, accepting the status quo, surrendering it, letting it go, foregoing (missing out), giving in, remaining silent, taking the guilt and blame
9.Prone to excitement, novelty, feeling attracted, feeling special, going for the fashionableAppearing boring, plain, common, drab, choosing sameness
10.Appearing as a martyr or victim, dodging responsibilityAccepting what is and taking responsibility for the whole
11.Choosing money, abundance, and gainChoosing poverty, frugality, and seeming loss

 

Inspired by D. Hawkins, Sedona Seminar Vision, 3 DVD set, 25. February 2005
See also: Hawkins Lecture Feb 26, 2005 Attractions vs Aversions, presented by level-of-consciousness.org

X

 

Index: Anziehung vs. Abneigung / Attractions vs. Aversions – Bücher von D. Hawkins

Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins

 

Links zum Thema Anziehung vs. Abneigung / Attractions vs. aversions

Literatur

Literature (engl.)

Externe Weblinks


  • Integrale Wechselwirkungen, Anziehung und Abstoßung zwischen Holonen bei statischer und dynamischer Betrachtung, Integrale Perspektive, 2011

External web links (engl.)


 

Interne Links

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Letzte Bearbeitung:
17.04.2017 um 00:25 Uhr

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