Hawkins / Biografie
(umgeleitet von Hawkins.Biographie)
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Die An-Wesenheit ist still und vermittelt einen Zustand des Friedens,
der der Raum ist, in dem und durch den alles ist und seine Existenz und
Erfahrung hat. Sie ist unendlich sanft und doch stark wie ein Felsen.
Mit ihr verschwindet alle Angst. Spirituelle Freude erhebt sich auf der
ruhigen Ebene unerklärbarer Ekstase. Weil die Erfahrung von Zeit aufhört,
gibt es weder Befürchtungen noch Bedauern, weder Schmerz
noch Vorwegnahme; die Quelle der Freude ist endlos und immer da.
Ohne Anfang oder Ende gibt es weder Verlust noch Trauern,
noch Begehren. Nichts braucht getan zu werden.
Alles ist bereits vollkommen und vollständig.
Hawkins, Das All-sehende Auge, Autobiografische Notizen, S. 465

David Ramon Hawkins wurde am 3. Juni 1927 in Milwaukee Wisconsin, USA, geboren als Sohn von Ramon Nelson Hawkins und Alice-Mary (McCutcheon) Hawkins. In erster Ehe war er mit Margaret Hawkins verheiratet. Aus ihr stammt sein einziges Kind, die Tochter Sarah, die ihm zwei Enkel schenkte. In zweiter Ehe ist er seit den 90-iger Jahren mit Susan Humphrey verheiratet.
Sein weit gespannter Wissenshintergrund als Therapeut, Forscher, Autor und Lehrer wird im Verzeichnis für bekannte Persönlichkeiten Who´s Who in America beschrieben. Dr. Dr. Hawkins ist Arzt und Psychiater, der über eine 50-jährige klinische Berufserfahrung verfügt. Er ist lebenslanges Mitglied der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung und leitet seit 1983 das von ihm gegründete gemeinnützige Institut für fortgeschrittene spirituelle Forschung und seinen Eigenverlag in Sedona, Arizona. Zahlreiche wissenschaftliche und spirituelle Publikationen hat er verfasst und ein Fachbuch über die Ergebnisse orthomolekularer medizinischer Forschung zusammen mit dem Nobelpreisträger Linus Pauling (1973).
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Johanniterorden dient der Verringerung des Leids mit Gottes Hilfe |
Bei den nationalen TV-Talkshows MacNeil/Lehrer News Hour, The Barbara Walters Show und der The Today Show war er zu Gast. In Anerkennung seiner Verdienste um die Menschlichkeit wurde Hawkins 1995 geadelt und zum Ritter des Johanniterordens geschlagen. Im Alter von 72 Jahren wurde er von Dr. Jin-Hee Moon, ehemals die Assistentin des Dalai Lama, zu zwei Aufenthalten nach Südkorea eingeladen, um dort vor Tausenden von Zuhörern Vorträge zu halten und sich mit Regierungsvertretern und zahlreichen spirituellen Gruppen zu treffen, unter anderem auch dem Advanced Yoga Research Center in Seoul. Im Jahr 2000 wurde dem Mystiker der Ehrentitel Große Seele und führender Lehrer auf dem Weg zur Erleuchtung in der koreanischen Hauptstadt verliehen.
Hawkins wuchs im ländlichen Wisconsin in einem streng christlichen Elternhaus auf, wo er schulisch und musisch gefördert wurde. Schon als Kind und Heranwachsender hatte er außergewöhnliche spirituelle Erfahrungen, über die er viele Jahrzehnte geschwiegen hat, da seine Umgebung und er als junger Mensch weder den Begriff Spiritualität noch die dazugehörigen Konzepte kannten. Rückblickend bezeichnet er sich als äußerst gewissenhaften 'Religionisten', der im Kirchenchor gesungen und in den Gottesdiensten seines Onkels, eines hochepiskopalischen Bischofs, ministriert hat.
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Die erste Erinnerung des nunmehr 80 Jahre alten Hawkins reicht ins Jahr 1930, in dem der damals Dreijährige plötzlich aus seiner kindlichen Selbstvergessenheit mit einem überwältigenden Glückserleben erwachte, was ihn zugleich zutiefst schockierte. Dabei wurde ihm der Kern und die Essenz der (seiner) Existenz bewusst. (BW 840) Auf sein nonverbales und vollständiges Verständnis der Aussage “Ich bin” folgte unmittelbar die Angst, in Wirklichkeit gar nicht zu exisieren, eben deshalb, weil er irdisch verkörpert war. Erst fünfzig Jahre später war es ihm durch eine Gnadenerfahrung möglich, dieses philosophische Lebensrätsel des Dualismus von Sein oder Nichtsein (BW 850) im Licht der Einheit zu lösen.
Sein Kindheitsschock angesichts der Nichtexistenz war auf den Irrtum der Leerheit (BW 850) in der Lehre des Hinayana Buddhismus zurückzuführen, auf den er sich in seinem früheren Leben als buddhistischer Mönch, der vielfach außerkörperlich unterwegs war, versteift hatte.
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Mit 14 Jahren durchlebte Hawkins eine Extremsituation. Im harten Winter seiner Heimat überstand der Zeitungen ausfahrende Junge mit der längsten Radroute im Bundesstaat Wisconsin eine Nahtoderfahrung. (BW 520+) Fernab von Behausungen und allein unterwegs mit dem Fahrrad geriet er in einen heftigen Schneesturm. Um der beißenden Kälte zu entkommen, grub er sich in eine Schneewehe ein. Bald darauf trat er aus seinen Körper heraus und spürte die Essenz von Liebe und einen tiefen Frieden. (BW 970)
Sein Vater, für den der Tod das Ende der Existenz bedeutete, hatte den Vermissten schließlich aufgespürt. Als Hawkins bemerkte, dass sein Vater, der neben seinem leblosen Körper stand und verzweifelt an seinem Bein zog, kehrte er aus Liebe zu ihm bewusst ins irdische Leben zurück.
Aus der Nahtoderfahrung gewann auch die Einsicht: Angst ist eine Illusion. Als er im Zweiten Weltkrieg mit 18 Jahren als Soldat in einem Minensuchtrupp diente, fiel ihm kaum auf, dass er den körperlichen Tod (BW 0) nicht mehr fürchtete.
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Bei einem weiteren Schlüssel-Erlebnis als 16-jähriger Jugendlicher im Wald spürte er 1943 das ganze Gewicht des Leidens der Menschheit als unerträglichen Schmerz. Er beschuldigte, wie einst auch Sigmund Freud (BW 499), Gott (BW ...infinitum...), die Quelle der Existenz, der "Verursacher" des Leids zu sein. Ab dann war er über zwanzig Jahre lang ein passionierter Atheist (BW 165) und Agnostiker (BW 200), der sich weiterhin wie ein Getriebener dem Studium der Wahrheit widmete.
Jahre inneren Kampfes, Leidens und scheinbar nutzlosen spirituellen Strebens hatten schließlich zu einem Zustand schwarzer Hoffnungslosigkeit geführt. Selbst der Rückzug in den Atheismus hatte keine Befreiung von der ununterbrochenen Suche gebracht. David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, Kapitel 1, Prolog
Der erste Schluck aus den Becher der Naturwissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund wartet Gott! Werner Heisenberg (BW 485)
Mit großem Interesse befasste er sich mit dem Buddhismus (BW 900) und der Advaita-Philosophie.
Wenn es eine Religion gibt, die mit den Aussagen der modernen Wissenschaft konform gehen kann, dann ist es der Buddhismus. Albert Einstein (BW 499)
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Psychoanalytiker und AA-Unterstützer Harry Tiebout über Umkehr (engl.): |
Mit 19 Jahren fing er an, am Teachers College zu studieren, um dann an der Marquette University, einer von Jesuiten geführten Universität, Theologie (BW 480) zu studieren, wo er – zum Leidwesen seiner Mitstudenten – als Ablehnender der negativen Gottesbilder zu den Bestbenoteten zählte. Dem folgte ein Studium der Medizin (BW 400+) vor Ort, am Medical College of Wisconsin, wo er 1953 graduierte. Er studierte Psychiatrie (BW 440+) an der Columbia Universität in New York, wo er sich einer 5-jährigen Psychoanalyse bei dem befreundeten atheistischen Freudschen Therapeuten Lionel Overseys unterzog. Jahrzehnte später war er Klient des Suchttherapeuten Harry M. Tiebout. Bereits mit 25 Jahren trat er 1952 ein Praktikum als klinischer Psychiater zu absolvieren. 1956 startete er seine über 50 Jahre dauernde Karriere in seinem Hauptberuf.
Immer häufiger suchte er den Zustand des mild Gestimmtseins und der heiteren Gelassenheit (BW 540) durch Alkoholgenuss (BW 100). Schließlich fand er sich außerstande, seine fortschreitende Suchtkrankheit aufzuhalten, die ihn 1965 in die "Hölle der Höllen" (BW: minus 50; ein Zustand, der die irdisch-fassbare Spanne der Bewusstseinsskala unterschreitet!) gebracht hatte. Suchtkarrieren (BW +/- 125) über mehrere Inkarnationen bezeichnet er als Schnellstraße zu Gott. Anonyme Alkoholiker-Gruppen (BW 540) verboten ihm, sein Auto zu chauffieren und gaben ihn, den Alkoholkranken, (BW 090) als hoffnungslosen Fall auf. Verzweifelt und demütig ergriff er in seiner vermeintlichen Todesstunde den 'letzten Strohhalm'. Er war an seinem persönlichen Punkt ohne Wiederkehr angelangt, an dem das Ego (BW 155), das sich insgeheim als Gott wähnt, seinen Widerstand aufgibt. Ohne viel Hoffnung zu haben, wandte sich Hawkins an den Schöpfer mit den Worten:
Daraufhin fiel er in Ohnmacht, um anderntags als plötzlich Erleuchteter (BW 600+) wieder aufzuwachen. Sein Ebenensprung geschah am 10. Januar 1965.
Ego in der Suchtgesellschaft
Das Ego ist der animalische Aspekt im Menschen mit der Aufgabe, das physische Überleben zu sichern. Der einzig wirkliche Tod ist, wenn das Ego stirbt.
Inmitten in einer multisüchtigen narzisstischen Gesellschaft der multiplen Süchte (BW unter 200), die von vielen Schichten der Verleugnung überlagert sind, gelingt es etwa einem aus zwanzig extrem Suchtkranken (BW gegen 0), sich mit der Wahrheit über sich und Gott zu konfrontieren und mit erweiterter Sicht in Hingabe weiterzuleben, statt zu sterben. Der Drang zu Spirituosen ist ein unbilliger und unwirksamer Ersatz für die unstillbare Sehnsucht nach Gotteserfahrung (BW 500+), die dem Seelengereinigten dauerhaft und ohne Hilfsmittel zur Verfügung steht. Effektive Suchtheilung kann bei einem erfüllten Karma durch göttliche Gnade geschehen. Spirituelle Intention und die Geisteshaltung von Wahrhaftigkeit, Demut, Hingabe, (BW 540+) Vergebung (BW 540) und Dankbarkeit tun ein Übriges.
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Hawkins sieht seinen enormen Bewusstseinssprung als die Folge eines flüchtigen Gedanken eines vorbeiziehenden Erzengels (BW 50.000+). Er verlief unwillkürlich und überwältigend und verhalf ihm zur Spontanheilung (BW 600+) und zur Auflösung des persönlichen Egos (BW 599). Umwälzungen vom Gottesleugner zum spirituell Verelendeten zum Erleuchteten nennt Henry David Thoreau eine 'maximal mögliche Bedingung'. Seinen maximalen Bewusstseinssprung auf eine Weise zu integrieren, um öffentlich darüber berichten zu können, kostete Hawkins dreißig Lebensjahre.
Der bis dahin linkshirnig naturwissenschaftlich orientierte Kliniker stellte fest, dass sein persönliches Ich-Empfinden und das dualistische Bewusstsein verschwunden waren. Seither fühlt er unaufhörlich eine unendliche An-Wesenheit in und um sich. Das "gewöhnliche" Realitätsempfinden (BW unter 200 bis ca. 499+) war dem Erleben von intensiver Glückseligkeit (BW 599) gewichen.
Der Zustand der direkten Erfahrung des Geistes jenseits aller Dualität führt zur Befreiung. Es ist gleich, welcher Name leichthin dafür gegeben wird. Der wahre Geist ist Eins und außer ihm gibt es nichts. Dieser einzige Eine Geist ist ungeschaffen und unbedingt. Nichts kann sonst erkannt werden.
Padmasambhava (BW 595), der im 8. Jht. in Tibet den Buddhismus einführte
Neun Monate lang hielt die allverbundene Stille an. Sein durch Zufuhr des göttlichen Starkstroms überstrapaziertes Nervensystem vermochte kaum, das Alltagsleben zu bewältigen. Nach seinem Erwachen wurde ihm klar, dass der Körper spontan handelt und nicht, wie angenommen, vom Ich gesteuert wird. Allmählich lernte er, wieder zu funktionieren. Er aß regelmäßiger und ging erneut seinem Beruf nach.
Nach einer Zeitspanne ausgedehnter Glückseligkeit (Satori BW 585+) ließ Hawkins auch diese zugunsten der Erfahrung des göttlichen Friedens (BW 600+) in Demut hinter sich. Er erkannte und rekontextualisierte:
Er empfiehlt, das Ego nicht zu attackieren oder gar zu verteufeln, sondern es stattdessen wie ein Haustier zu behandeln. Es kann nur mit göttlicher Gnade umgewandelt werden, so die spirituelle Absicht und das Verhalten des Aspiranten unverbrüchlich entsprechend ausgerichtet sind. Seine Lebenslektion erkennt Hawkins darin, Demut zu lernen. Am schwersten fiel es dem Mystiker, sein Ungehaltensein über nichtintegeres Verhalten, das derzeit etwa vier Fünftel der Menschheit vereinnahmt, durch fortgesetztes Mitgefühl (BW 560) und Vergebung (BW 540) zu überwinden.
Niemand tut wissentlich Unrecht. Sokrates (BW 540), von einem Volksgericht als Gemeinschaftsschädling zum Tod durch Gift verurteilt
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Anfang der siebziger Jahre führte Hawkins mit Anfang vierzig Jahren die damals größte und erfolgreichste psychiatrische Praxis der USA – das North Nassau Mental Health Centre (BW 499) in Manhasset, New York, dessen Direktor er von 1956 bis 1980 war. Er beschäftigte fünfzig Mitarbeiter und betreute mit ihnen rund 3.000 Patienten im Jahr, zwei Drittel davon in einem auswärtigen Krankenhaustrakt, der extra dafür angebaut wurde. Nach seinem Erleuchtungs-Erlebnis suchten ihn auch schwerst kranke Patienten aus aller Welt auf, die in seiner Gegenwart Heilung ihrer Seele erfuhren, manche auch eine spontane körperliche Wiederherstellung. Langjährig Stumme fingen zum Erstaunen des Klinikpersonals wieder an zu reden. Als Psychiater erwarb er sich einen Ruf als "Wunderheiler" (BW 570+), der in jedem die innewohnende Schönheit (BW 500+) und Vollkommenheit sehen konnte und zumeist telepathisch mit den Patienten kommunizierte. Er erkannte:
Hawkins und der Chemiker und zweifache Nobelpreisträger Dr. Linus Pauling sowie der weniger bekannte kanadische Arzt Dr. Abram Hoffer spielten eine beachtliche Rolle bei der Entwicklung der Orhomolekularen Psychiatrie. Hoffer trug ebenfalls dazu bei, dass Hawkins und der spätere AA-Gründer Bill Wilson ihre jeweilige Alkoholsucht überwinden konnten.
Eines Tages traf Hawkins auf den Straßen New Yorks einen anderen Weisen (BW 700) in Gestalt eines Penners. Beide erkannten das Licht im Anderen, nickten einander schweigend zu, wohl wissend, dass ihrer beider Anwesenheit angesichts der geballten Negativität der Metropole ausgleichend wirkte.
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In Chicago ließ sich der Mystiker von dem Engergiestrahl, der aus seinem Herzen ausging, auf eine Straße führen, wo eine Gruppe junger Männer gerade im Begriff war, aufeinander loszugehen. Kaum war Hawkins aufgetaucht, erfüllte sich der Ort mit Frieden. (BW 600+) Die Erzürnten entspannten sich, begannen zu lachen und verzogen sich.
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Statt, wie zu vermuten wäre, in der Abgeschiedenheit eines Klosters hatte Hawkins 1977 bei einem Abendessen in Rothman's Restaurant in Long Island im Staat New York unvermittelt ein vertieftes Gnadenerlebnis der Zeitlosigkeit und der Alleinheit, wobei er erkannte:
Cathedral Rock in Sedona, Arizona
Ein Jahrzehnt danach erkannte der Mystiker:
Der Führung Gottes folgend gab er daher 1979-1980 seine klinische Tätigkeit auf und verließ seine zerrüttete Familie, sein Stadtappartment in der Fifth Avenue und sein großzügig und gastfreundlich geführtes Haus mit Angestellten in Long Island. Seinen wohlhabenden Lebensstil tauschte er ohne Aufhebens mit einem frugalen Einsiedlerleben.
Umgezogen nach Sedona in Arizona, verbrachte er sieben Jahre in Abgeschiedenheit, um sich in der Stille spirituell zu vervollkommnen. Seine Einrichtung war ein altes Sofa vom Trödelmarkt, eine Orangenkiste, auf der eine Kerze in einer leeren Flasche Licht spendete. Sein Kühlschrank beinhaltete einen Sechserpack Pepsi-Cola und ein Riegel Käse. Wenn er mal Besuch hatte, teilte er sich den einzigen Apfel im Haus mit dem Gast. Er hat keine irdischen Bedürfnisse mehr, da bereits für alles gesorgt ist. Bot ihm jemand unterwegs ein Sandwich an, als er hungrig außer Haus ging, nahm er es als Gottes Gabe an. Will ihm jemand etwas schenken, antwortet er:
Dung per Lastwagen auszufahren, war die weltliche Teilzeitbeschäftigung des Einsiedlers. Rückblickend bezeichnet er die Zeit als Mistbaron als die glücklichste seines Lebens.
Er meditierte täglich viele Stunden lang intensiv und setzte das Studium der Bewusstseinsebenen fort. Heute plädiert er für die Praxis der überbrückenden Kontemplation im Alltag, statt zu meditieren, wodurch tendenziell die irrige Trennungsidee (BW bis 599) von "Hier" und "Dort" unterstrichen wird.
Zeitlebens klein und schmächtig von Statur, scheu, belesen, bebrillt und jahrzehntelang sehr introvertiert, hatte er große Angst (BW 100), öffentlich Vorträge zu halten. Mit etwa fünfzig Jahren war er geplagt von fünfzehn chronischen körperlichen Gebrechen. Er lernte, sie mit Gottes Hilfe zu überwinden, indem er das jeweilige Krankheitskonzept als irreführende Glaubensüberzeugung (BW unter 200) ausmachte. So gewann er seine volle Sehfähigkeit zurück, überwand Migräne, Gicht, Magengeschwüre, Allergien und schließlich Divertikulitis. Er ließ sich mehrmals erfolgreich bei vollem Wachbewusstsein operieren, indem er der Wundschmerzwelle knapp vorausritt.
Bei einer Uni-Vorlesung, vor der ihm sehr bange gewesen war, löste er allgemeines Gelächter aus, wodurch der Bann in ihm gebrochen wurde. Humor (BW 500+) ist seine Stärke. Seither ist seine Angst, öffentlich vor Zuhörern zu referieren, verschwunden. Nun empfindet er tiefe Freude dabei, sich interessierten Menschengruppen mitteilen zu können.
Hawkins Aufgabe es ist, das Unbegreifliche begreiflich zu machen. Er versteht sich weniger als Lehrer, eher als Mitteilender. Sein arbeitssames Leben durchlief drei prägende Verhaltensweisen:
Seiner nachhaltigsten Lebenserfahrung mit 38 Jahren folgten weitere Stufen der Bewusstseinsentwicklung, in denen er sich mit dem kollektiven Ego konfrontiert sah und tiefe Einsichten bezüglich der Schöpfung, der Evolution und der Gottheit erfuhr, die durch ihn agiert.
Die Prüfungen zur Erweiterung der Geisteshaltung gingen und gehen immer weiter. Hawkins wuchs über die Ebene der "Leerheit" (BW 850) hinaus, wobei sich ein Großteil des verbliebenen spirituellen Egos auflöst. Nun wirkt er als Bodhisattva auf Erden.
Während eines Tagesseminar Vision in Sedona am 26. Februar 2005 berichtete Hawkins im Stil eines Reporters davon, welche Antworten er sich auf die Frage Was war der Zweck dieses Lebens? gegeben hat:
1983 entschied er sich, bewusst wieder am gesellschaftlichen Geschehen teilzunehmen.
Er las wieder Zeitungen, schaute wieder TV, verrichtete Alltägliches, um ein "gewöhnlicher" Mensch zu werden. Er erkannte:
Nach seinem Wiedereintritt in die Gesellschaft verfasste er Schriften und Bücher, leitete interne Studiengruppen, hielt Vorträge und betrieb intensive kinesiologische Wahrheitsgrade-Forschung (BW 605) mit der Hilfe von jeweils bis zu hundert Testpaaren während Seminaren, die weltweit veranstaltet wurden.
Das Denkmodell der Täter/Opfer-Spange (BW 135) betrachtet Hawkins als irrtümlich und irreführend. Auf gesellschaftlicher Ebene wirke es wie ein zersetzender Virus.
Das Konzept der Kausalität (BW 450-460), auf das sich die lineare Newtonische Naturwissenschaft beruft, ist ebenfalls nicht haltbar. Es erweist sich am hinderlichsten für jene, die Erleuchtung anstreben. -> Alles geschieht von selbst ohne äußere Ursache. Dinge treten zu Tage, wenn das Feld reif ist.
Wir können, und darin äußert sich eben ein gewisses Versagen des Kausalgesetzes, beim einzelnen Radium B-Atom keine Ursache dafür angeben, dass es gerade jetzt und nicht früher oder später zerfällt, dass es gerade in dieser Richtung und nicht in einer anderen das Elektron aussendet. Und wir sind aus vielen Gründen überzeugt, dass es auch keine solche Ursache gibt. Werner Heisenberg, Der Teil und das Ganze, S. 145
Hawkins glaubt, dass etwa ein Prozent der heutigen Wissenschaftler nicht dem gängigen materialistisch-reduktionistischen Denkschema (BW bis max. 499) unterworfen sind. Sie lassen sich, wie beispielsweise Prof. Amit Goswami, inspirieren zu erkennen, dass sich alle Paradoxa der fortgeschrittenen Quantenphysik auflösen, falls der Urgrund des Seins nicht im sichtbaren Stofflichen, der Materie vermutet wird, sondern im Bewusstsein (an)erkannt. Auf diese Weise wachsen Mystik (BW 700+) und Spitzenwissenschaft (BW 500+) wieder zusammen.
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1991 traf Hawkins Susan, seine spätere zweite Ehefrau, die ihn davon überzeugte, die Ergebnisse seiner 25-jährigen Forschung über die Skala des Bewusstseins (BW 840) mit der Methode Kinesiologie als Mittel zur Wahrheitsfindung einem breiten Publikum vorzustellen.

David R. Hawkins
1995 erschien Power vs. Force (BW 850), sein erstes öffentlichkeitgerechtes Buch im Eigenverlag Veritas Publishing. Ganz ohne Werbung war es zwei Jahre später ein Selbstläufer geworden. 2002 erschien Power vs. Force in leicht korrigierter Form zusätzlich im Großverlag Hay House, der im November 2004 bereits die 18. Auflage davon druckte. Hawkins referierte über die darin vorgestellte Skala des Bewusstseins auf der International Conference on Science and Consciousness in Santa Fe New Mexico, USA. Im Juni 2006 erschien es, vorgelesen von Hawkins, als sein erstes Audiobuch auf 7 DVDs. Es wurde inzwischen in 15 Sprachen übersetzt und stand in mehreren Ländern auf den Bestsellerlisten.
Erst 1999 hat Hawkins zum ersten Mal schriftlich mitgeteilt, wie sein erster Ego-Tod mit 38 verlaufen ist. Das allgemeine Interesse an seinen Einsichten ist seit damals erheblich gestiegen. Seine wichtigste Botschaft, die der Erdbevölkerung weitestgehend nicht bewusst ist, lautet:
Das aus politischen Gründen bewusst verzögert erschienene vierte Buch Truth vs. Falsehood (BW 935) nach seiner Buchtrilogie ist das bisher kontroverseste Werk von Hawkins. Es bietet zahlreiche Tabellen mit mehr als 7 500 kinesiologisch geeichten Bewusstseinswerten aus vielen Bereichen des Alltagslebens. Aufgrund seiner hohen Nachfrage ab Juni 2005 und mehreren Lieferstaus erschien es bereits im August 2005 in zweiter Auflage.
Hawkins arbeitet mittlerweile an seinem siebten Buch, im Oktober 2006 erschien Buch 6E zu seinem zentralen Lehrthema 'Gottergebene Nichtdualität'.
2007 hielt Hawkins, dann 80-jährig, entsprechend des Formats im Jahr 2006 sechs öffentliche Lehrveranstaltungen in Sedona im 2-monatlichen Turnus sowie sechs 2-stündige Satsangs, worin er Fragen beantwortet. Seine für Oktober 2007 angekündigten Tagesseminare in Deutschland und Großbritannien wurden leider im Juni abgesagt. Besonderen Nachdruck legt er auf das Verfassen von weiterern Büchern. Das Unterrichtsangebot dieser außerordentlich hoch entwickelten Lehrerseele liegt in Gottes Hand.
Der Wahrheitsforscher und -lehrer David Hawkins verwendet gern diese Widmung:
Seine schriftlichen Werke beginnt und endet er mit dem Lobpreis Gottes:
Gloria in excelsis Deo.
Wahrgenommene Ämter ohne genaue Zeitangabe
orientiert an der Quelle: Biografische Kurzdaten von Dr. David Hawkins
auf Hawkins Webseite Veritaspub.com
Wiki-Ebene
David R. Hawkins, M.D., Ph.D., is Director of the Institute for Advanced Spiritual Research and has practiced psychiatry since 1952. He is a widely known authority within the fields of consciousness research and spirituality, authoring Power Versus Force, The Eye of the I, I: Reality & Subjectivity, and Truth Versus Falsehood (among others). He has authored numerous scientific papers and co-authored the book, Orthomolecular Psychiatry with Nobelist Linus Pauling. He writes and teaches from the unique perspective of an experienced clinician, scientist, and mystic.
A widely respected therapist, author and lecturer, his national television appearances include The McNeil/Lehrer News Hour, The Barbara Walters Show, and The Today Show. He has been knighted and honored worldwide with many titles including "Tae Ryoung Sun Kak Tosa" (Foremost Teacher of the Way to Enlightenment) and knight of the Sovereign Order of the Hospitaliers of St. John of Jerusalem (which was founded in 1077). His background is detailed in Who's Who (59th edition 2005) in America and Who's Who in the World and his work has been acclaimed by many world leaders and Nobelists, including Mother Teresa. Dr. Hawkins has lectured at universities, institutions, and to spiritual groups, from Westminster Abbey to Catholic, Protestant and Buddhist monasteries. His life is devoted to the spiritual evolution of mankind.
Timeline:
1930/age 3: Sudden awareness of existence - a nonverbal, but complete understanding of the phrase "I am" and the polarized fear of nonexistence. (i.e., "If I exist, it could have been that I didn't exist.")
1939/age 12: As a paperboy in rural Wisconsin, he found himself in a 20-below blizzard, and while nestled in a snow bank for safety, he had a near-death experience. "I became oblivious of my physical body and surroundings as my awareness fused with this all-present illuminated state. My mind grew silent; all thought stopped. An infinite Presence was all that was or could be, beyond time or description." (P vs. F, Buch 1, S. 293)
~ 1943/age 16: Walking in the woods, he saw the collective suffering of all of mankind and became agnostic as a consequence. (He explains that he mistook the consequences of the ego to be the actions of God.) Additionally, after his spiritual experience in the snow bank, traditional religious teaching lost significance. "Compared to the light of Divinity which had illuminated all existence, the god of traditional religion shone dully indeed; thus spirituality replaced religion." (The Eye of the I, Buch 2, S. 336) Dr. Hawkins was raised High Episcopal and went to Jesuit University.
~ 1945/age 18: Hazardous duty on a minesweeper during WWII with no fear of death as a result of the Presence.
~ 1946/age 19: Began medical school after WWII
1952/age 25: Began practicing psychiatry
1965/age 38: Succumbed to a progressive and fatal illness which did not respond to any available treatment. In his final moments before he felt himself dying, he called out, "If there is a God, I ask him to help me now." The state of enlightenment replaced normal consciousness in January 1965: "The person I had been no longer existed. There was no personal self or ego, only an Infinite Presence of such unlimited power that it was all that was. This Presence had replaced what had been "me", and my body and its actions were controlled solely by the Infinite Will of the Presence. The world was illuminated by the clarity of an Infinite Oneness which expressed itself as all things revealed in their infinite beauty and perfection." (P vs. F, Buch 1, S. 294)
For nine months the stillness persisted. In this state, he seemed unable to function effectively in the world. Friends and colleagues urged him to return to his practice, but there was little motivation to do so.
1966/age 39: Hawkins now had the ability to perceive the reality that underlay personalities: the origin of emotional sickness lay in people's belief that they were their personalities (a consequence of the illusion of the ego). "It was clear that all pain and suffering arises from the ego and not from God." (The Eye of the I Buch 2, S. 340) As though of its own, his clinical practice resumed. People came from all over the United States and eventually, he built the largest psychiatric practice in New York with 50 therapists and other employees, 2000 out-patients, a suite of 25 offices and laboratories, and 1000 new patients each year.
1968/age 41: Saw Dr. John Diamond perform kinesiology and immediately saw its potential. Whereas everyone else saw a local muscular response, Dr. Hawkins saw an impersonal response of consciousness itself with universal applications. The technique was a gateway between the world of the mind and the spirit, bridging the gap between the two dimensions.
1973/age 46: Co-authored Orthomolecular Psychiatry with Nobelist Linus Pauling, a work that was a decade ahead of its time.
1975/age 48: Left New York City (and his Fifth Avenue apartment and estate on Long Island) and moved to a small town in Arizona (Sedona). Seven reclusive years were spent in meditation and study.
1977/age 50: In Rothman's restaurant in Long Island, New York: "the Presence suddenly intensified until every thing and person, which had appeared separate in ordinary perception, melted into a timeless universality and oneness. In the motionless Silence, I saw that there are no "events" or "things" and that nothing actually "happens", because past, present, and future are merely an artifact of perception, as is the illusion of a separate "I" subject to birth and death. As the limited, false self dissolved into the universal Self of its true origin, there was an ineffable sense of having returned home, a state of absolute peace and relief from all suffering. For it is only the illusion of individuality that is the origin of all suffering; when one realizes that one is the universe, complete and at one with all that is, forever without end, then no further suffering is possible." (P vs. F, Buch 1, S. 297)
Patients came from around the world and were healed by the Presence (although the illness didn't necessarily remit). He silently communicated to each patient that all pain and suffering arise solely from the ego and not from God. The practice eventually became overwhelming, with patients backed up and waiting for beds to open (even with the extra ward the hospital had built to house his patients). He became overwhelmed and enormously frustrated in the face of the endless tide of human suffering that could only be encountered one patient at a time.
1983/age 56: In order to conduct research and write, Dr. Hawkins stopped all spiritual practice and focused on the world – reading newspapers, watching television, etc. – to reacquaint himself. "And so, after a long, circular journey of the spirit, I returned to the most important work, which is to bring the Presence that has moved my life perhaps at least a little closer to the grasp of as many fellow beings as I can reach." (P vs. F, Buch 1, 301)
Founded the Institute for Advanced Spiritual Research, registered under 501(c)(3) Public Charity.
1995/age 68: Received his PhD for his dissertation, Qualitative and Quantitative Analysis and Calibrations of the Level of Human Consciousness and published Power versus Force (calibrating at 850).
Officiated by the Crown Prince Valdemar of Denmark at the San Anselmo Theological Seminary, Dr. Hawkins became a knight of the Sovereign Order of the Hospitaliers of St. John of Jerusalem (founded in 1077) in recognition of his contributions to humanity.
1999/age 72: Invited by Dr. Jin-Hee Moon, former assistant to the Dalai Lama, to speak in Korea and meet with government officials and many spiritual groups, including the Advanced Yoga Research Center in Seoul.
2000/age 73': Given the honor of being named Tae Ryoung Sun Kak Tosa (translated as Great Soul, Foremost Leading Teacher/Scholar of the Way to Enlightenment'') in Soeul, Korea.
2001/age 74: Published The Eye of the I, the second book in his trilogy, calibrating at 980.
2002/age 75: Began conducting lecture series in Sedona, AZ.
2003/age 76: Published I: Reality and Subjectivity, the final book in the trilogy, calibrating at 999.8.
2005/age 78: Published Truth Versus Falsehood, a source of over 7,500 consciousness calibrations.
2005/age 78: Published Transcending The Levels of Consciousness, dedicated to the liberation of the human spirit from the bondage of adversity and limitation.
2006/age 79: Inducted into the American Psychiatric Association 50-Year Distinguished Life Fellows honor
2006/age 79: Inducted into the 2006 Orthomolecular Medicine Hall of Fame
An Autobiographical Summary from Dr. Hawkins can be found here: Power vs. Force, in "About the Author" (back of the book) The Eye of the I, in "Prologue" (front of text) and "About the Author" (back of the book) I: Reality & Subjectivity, in the "Introduction". This summary is derived from Power vs. Force.
Quellen-Material – diverse Hawkins Biografien (engl.)