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2·2012


 

Fragen und Befragen

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Fragentypen
  2. 2. Wesentliche Fragen
  3. 3. Eine wesentliche Lebensfrage
  4. 4. Empfehlungen im Umgang mit Fragen
  5. 5. Trugschluss der Warum-Fragen (Zitate)
  6. 6. Förderliche Fragen
    1. 6.1 Lebensfragen an gesellschaftliche Katalysatoren – Möchtest du fliegen?
  7. 7. Gefährliche Ideen
  8. 8. Beispiele: Fragen und Antworten
  9. 9. Das Lehrsystem Trivium – die ordentliche Reihenfolge des Fragenstellens
  10. 10. Die Kunst des Fragenstellens
  11. 11. Die Fragen (Probleme) lieben
  12. 12. Zentrale Fragen
  13. 13. Fragekatalog von Papst Benedikt XVI.
  14. 14. Fragen im Film ONE. The Movie – Ward M. Powers
  15. 15. Der Tisch der freien Stimmen – Dropping Knowledge
  16. 16. Hawking versus Hawkins
  17. 17. Die vier Kantischen Fragen
  18. 18. Hamlets Monolog – Sein oder Nichtsein
  19. 19. Zitate zum Thema Fragen und Befragen / Questions and Questioning
    1. 19.1 Zitate von D. Hawkins
    2. 19.2 Zitate (engl.) von D. Hawkins
    3. 19.3 Zitate von anderen Quellen
    4. 19.4 Zitate (engl.) von anderen Quellen
  20. 20. Englische Texte – English section on Questions
    1. 20.1 Essential questions – D. Hawkins
    2. 20.2 Classic teaching system TRIVIUM – the proper sequence of raising questions
    3. 20.3 Crowd Sourcing
    4. 20.4 Life changing question – Do you want to fly?
    5. 20.5 Seven central questions (incl. four fundamental questions) – NDW
    6. 20.6 Questions for inspiring leaders
    7. 20.7 Love the questions (problems) – R. M. Rilke
    8. 20.8 Dealing with paradoxical questions
    9. 20.9 The afflictions of If, lies, sins, death
  21. 21. BW-Werte: Fragen / Questions – Bücher von D. Hawkins
  22. 22. Index: Fragen / Questions – Bücher von D. Hawkins
    1. 22.1 Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins
  23. 23. Links zum Thema Fragen und Befragen / Questions and Questioning
    1. 23.1 Literatur
    2. 23.2 Literatur (engl.)
    3. 23.3 Externe Weblinks
    4. 23.4 Externe Weblinks (engl.)
    5. 23.5 Audio- und Videolinks
    6. 23.6 Audio- und Videolinks (engl.)
    7. 23.7 Interne Links

Vierblättriges Kleeblatt

 

Stelle nie eine Frage, wenn du nicht bereit bist für die Antwort;
die Tatsachen können ziemlich stark abweichen von dem,
was du gegenwärtig glaubst.

Dr. David Hawkins, Power vs. Force, S. 117


 

Fragentypen

Es gibt W-Fragen, geschlossene Fragen, offene Fragen, alternative Fragen (Multiple-Choice-Fragen, Entweder-Oder-Fragen, Sowohl-als-Auch-Fragen), Gegenfragen, suggestive Fragen, rhetorische Fragen,
Vierblätteriges Kleeblatt

Informationsfragen, interdisziplinäre Fragen, Positionsfragen, Kontrollfragen, Kompetenzfragen, evaluative Fragen, kritische Fragen, provokative Fragen, polarisierende Fragen, verneinte Fragen, Hinterfragungen, Gretchenfragen, Tabufragen, Sinn-, Kern- und Kardinalsfragen.

 

Sein oder Nichtsein? Das ist hier die Frage, die Shakespeare Hamlet im gleichnamigen Drama stellen ließ. Hawkins brauchte 50 Jahre seines Lebens der intensiven Suche, um genau diese, seine Lebensfrage zu lösen mit der Antwort: Es gibt nur eine Variable, das Sein. Nichtsein ist ein Irrtum.

 

Fragen wirken katalysatorisch. Sie können Antworten liefern, Träume und Illusionen platzen lassen, Familiengeheimnisse aufdecken, Spannung und Krisen auslösen oder im schlimmsten Fall das Leben kosten, was das Lebensbeispiel des immer weiter Fragen stellenden Philosophen Sokrates zeigt.

Wesentliche Fragen

Hawkins nennt folgende Kernfragen:

* WAS bin ich?
* WER bin ich?
* WIE gewahre ich / weiß ich sogar, dass ich existiere?
* WOHER komme ich?
* WAS ist der Ursprung des SELBST?
* WAS ist die Bestimmung des Selbst?
* WER ist Gott?
* WO ist Gott?

Orientiert an David R. Hawkins, |. Reality and Subjectivity, S. 117

Eine wesentliche Lebensfrage

Die erste Frage, welche die außergewöhnliche Romanfigur Möwe Jonathan ihrem Schüler Fletcher stellte, lautete:

"Möchtest du so sehr fliegen,
  • dass du den Möwen im Schwarm vergeben wirst
  • und lernen wirst
  • und eines Tages zu ihnen zurückkehren wirst,
  • um ihnen engagiert zu helfen zu erkennen?"
    Richard Bach, Die Möwe Jonathan (Kultbuch der 60er Jahre)

Empfehlungen im Umgang mit Fragen

Hawkins empfiehlt hinsichtlich des Fragenstellens:

  • Stelle wesentliche Fragen: WAS BIN ICH? eher noch als WER BIN ICH?
  • Stelle bevorzugt "Wie"-Fragen.
    Sie sind metazielführend.
  • Stelle keine "Warum"-Fragen.
    Sie "beißen sich in den Schwanz", sind tautologisch, dienen letztlich dazu, die Denkpositionen von Verstand/Ego zu stützen.
    Beispiel aus einer Komödie von Molière:
    Der Vater einer stummen Tochter erkundigt sich, warum seine Tochter stumm ist.
    „Nichts einfacher als das“, antwortet der Arzt, „das hängt vom verlorenen Sprachvermögen ab“.
    „Natürlich, natürlich“, entgegnete der Vater, „aber sagen Sie mir bitte, aus welchem Grunde hat sie das Sprachvermögen verloren?“
    Darauf der Arzt: „Alle unsere besten Autoren sagen uns, dass das vom Unvermögen abhängt, die Sprache zu beherrschen.“
    Quelle: Zirkelschluss
  • Stelle keine hypothetischen Fragen wie "Was wäre, wenn...?''
    Sie sind wirklichkeitsfern, sie enthalten keine Wahrheit.

Trugschluss der Warum-Fragen (Zitate)

Wir können Probleme nicht mit den gleichen Denkmustern lösen, die zu ihnen geführt haben. Albert Einstein [BW 499] (1879-1955) deutsch-schweizstämmiger US-amerikanischer theoretischer Physiker, Entwickler der Allgemeinen Relativitätstheorie, Physik-Nobelpreisträger

 

Deshalb werden wir uns nicht mit der Frage beschäftigen, warum sich die Natur so verhält, wie sie es tut. Es gibt keine brauchbaren Theorien, die das Warum erklären könnten. Richard P. Feynman (1918-1988) US-amerikanischer Physiker, Nobelpreisträger in Physik, 1965

 

Aber warum fragen wir 'warum'? Was wollen wir eigentlich wissen, wenn wir so fragen? Die Frage entsteht immer dann, wenn ein normaler Ablauf unterbrochen wird. Ihr Ziel ist die Wiederherstellung des normalen Ganges. [...] Das Neue soll in das Vertraute integriert, die Verstehbarkeit der Welt ständig wiederhergestellt werden. Denn Verstehen heißt Vertrautsein, heißt Aufhebung der Fremdheit des Begegnenden. Robert Spaemann (*1927) bedeutender deutscher römisch-katholischer Professor für Philosophie, Ritter-Schule, Die Frage Wozu. Geschichte und Wiederentdeckung des Ideologischen Denkens, S. 15ff, 1981

 

Interessant ist, dass selbst so "konkrete Fragen", wie namentlich
'Warum scheint die Sonne und leuchten die Sterne?',
will sagen
'Warum befinden sie sich nicht im Wärmeausgleich mit dem umgebenden Raum?',
können mit den bekannten physikalischen Gesetzen nicht beantwortet werden.
Nikolai Aleksandrovich Kozyrev (1908-1983) russischer Astronom, Astrophysiker, Causal mechanics and the possibility of experimental studies of the properties of time, veröffentlicht in Russisch in History and Methodology of Natural Science, 2. Ausgabe, S. 96, Physik, Moskau, 1963

Förderliche Fragen

Fragen zu Problemstellungen, die dem Wachstum dienen, erlauben erweiterte Denkkategorien. Sie nutzen das Mittel der Rekontextualisierung.
Die Neigung, redundante, ja fatale "Warum?"-Fragen zu stellen, drückt eine zweckbestimmte Annahme aus, um den Verstand mit einer 'Erklärung' zufriedenzustellen. Warum-Fragen bedingen einen Sprung aus der nachweisbaren beobachtbaren Faktenlage in hypothetische Unterstellungen (Mentationen), die notwendigerweise zu täuschenden Antworten, Trugschlüssen, führen.

 

Eine wesentliche Lebensfrage zur Verbesserung des Gehirns und der Einstellung zum Leben ist:

  • Was ist mein tiefinnerster Wert? [What is my deepest innermost value?]

 

(↓)

Hinweis Minute 12:12:

In sehr seltenen Fällen bewirken große Ideen nach sehr langer Zeit des Meditierens oder des Betens eine Assymetrie des Thalamus.

  • Gott wird Ihr Gehirn [Ihr Leben und möglicherweise die Welt] verändern. Weshalb? Weil Gott ein großer Gedanke ist und womöglich der zweitgrößte Gedanke in der Welt. Eine wirklich große Idee wird in einigen der wichtigsten Bereiche Ihres Gehirns Dendriten wachsen lassen. Große Ideen wie Frieden, Mitgefühl oder Liebe. [...] Gott ist ein großer Gedanke und ist gut für Ihr Gehirn, allerdings nur dann, wenn Ihr Gottesbild positiv ist. Videopräsentation von Mark Robert Waldman, US-amerikanischer Hirnforscher, Psychotherapeut, Center for Spirituality and the Mind, Universität von Pennsylvania, How God Changes the Brain [Wie Gott Ihr Gehirn verändert], präsentiert von TEDxConejo Talk, 27. März 2010, YouTube Flim, Minuten 0:33+ and 7:09, 19:18 Minuten Dauer, eingestellt 19. April 2010

Lebensfragen an gesellschaftliche Katalysatoren – Möchtest du fliegen?

Die erste Frage, welche die außergewöhnliche Romanfigur Möwe Jonathan ihrem Schüler Fletcher stellte, lautete:

"Möchtest du so sehr fliegen, dass du den Möwen im Schwarm
  • vergeben wirst
  • und lernen wirst
  • und eines Tages zu ihnen zurückkehren wirst,
  • um ihnen engagiert zu helfen zu erkennen?"
Richard Bach (*1936) US-amerikanischer Schriftsteller,
Die Möwe Jonathan (Kultbuch der 60er Jahre)

Gefährliche Ideen

Das bekannte US-amerikanischen Internet-Forum Edge The World Question Center stellt die Frage "What is your dangerous idea?", übersetzt "Was ist Ihr gefährlicher Gedanke?" an über 100 angesehene Wissenschaftler weltweit.
Auch eine Reihe von Kosmologen haben darauf geantwortet.
Die »ZEIT«, Ausgabe 05, 2006 untersuchte die Befürchtungen der Physiker anhand ihrer Antworten und kam zu dem Schluss:
Die Physik steckt in der Krise: Der Traum von der Weltformel ist geplatzt, die neuen Theorien sind kaum mehr überprüfbar.

Beispiele: Fragen und Antworten

Noch ehe Fragen formuliert werden können, sind die Antworten bereits vorhanden.
Fragen tauchen jeweils aus dem ihnen zugehörigen Feld auf.

 

Die linke und die rechte Seite der Gleichung 4 + 3 = 7 entsprechen einander. Das Gleichungsprinzip ist praktisch auf alle Fragen (Attraktorfelder) und Antworten anwendbar.
Wird die Feldzugehörigkeit der FRAGE (links) offenbar, so ist die bereits vorhandene ANTWORT (rechts) auf derselben Ebene erkennbar.

 

Beispielfragen mit Antworten aus dem Bereich der aufbauenden Feldern (BW 200+).

 

  • Kann ich mich weiter entwickeln? = MUT (BW 200) = Ich kann mich weiter entwickeln.
  • Kann ich unvoreingenommen sein? = NEUTRALITÄT (BW 250) = Ich kann unvoreingenommen sein.
  • Kann ich unterstützen? = BEREITWILLIGKEIT (BW 310) = Ich kann unterstützen.
  • Kann ich das bewältigen? = AKZEPTANZ (BW 350) = Ich kann das bewältigen.
  • Weshalb? = VERNUNFT (BW 400) = Deshalb.
  • Kann ich wirklich lieben? = LIEBE (BW 500) = Ich kann wirklich lieben.

 

Fragen mit mangelnder Integrität befinden sich im nichtwirklichen Bereich, wo weder Wahrheit, göttliche Kraft noch Liebe anwesend sind. Daher ergeben sie eine Null-Antwort:

 

  • Bin ich besser als ___? = Stolz (BW 175)
  • Warum bekomme ich nicht, was ich will? = Ärger (BW 150)
  • Kann ich das haben? = Verlangen, Gier (BW 125)
  • Ist das sicher? = Angst (BW 100)
  • Kann ich je meine Fehler überwinden? = Schuldbewusstsein (BW 30)

Das Lehrsystem Trivium – die ordentliche Reihenfolge des Fragenstellens

Die klassischen sieben freien Künste beinhalten zwei logisch aufgebaute Lehrsysteme:

  1. das grundlegende dreistufige Trivium und
  2. das fortgeschrittene vierstufige Quadrivium.

Hinweis: Das Wort 'frei' stammt von dem lateinischen Wort 'liber', das Buch heißt. Im Altertum waren die Sklaven für Handarbeit zuständig. Eine Ausbildung, die auf Buchwissen basierte, wurde ihnen verwehrt. Sie war nur freien schreib- und lesekundigen Bürgern zugänglich.

 

Trivium (Dreiweg) – Sprache
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Das Trivium ist ein inklusives Lehrsystem, das vorwiegend von dem
griechischen Philosophen Aristoteles [BW 498] entwickelt wurde.
Die Reihenfolge der Lernschritte einzuhalten, ist bindend, denn Unordnung verzerrt die Wahrheitserkennung.
StufeFachLernenReihenfolgeElementeFragenLebensstation
1.GrammatikWissen bzgl. der EinzelteileAUFNAHME
Bauelemente
Wer? * Was? * Wo? * Wann?Bestimmung
Schicksal
2.LogikVerständnis / VernunftPROZESS
Mörtel / Wandaufbau
Warum? * Warum?Streitsache (Leidenschaft)
3.RhetorikWeisheitAUSGABE
Den Bildevorgang erklären, unterrichten
Wie?Berufung

 

Quelle (engl.): Videointerview mit Jan Irvin, Logic, Fallacies, and the Trivium, gefilmt und vorgestellt von Gnostic Media Podcast, Tony Myers,
Connecticut, USA, 11. April 2011, YouTube Film, 1:33:03 Dauer, eingestellt 4. Juni 2011
Inspiriert durch Lance Secretan (*1939) englischer Wirtschaftsvisinär

Die Kunst des Fragenstellens

Fragen haben einen katalysatorischen Effekt und das Potenzial, bestehende beengende Glaubensüberzeugungen aufzubrechen. Davon ausgehend, dass alles Wissen grundsätzlich in jedem Menschen als Potenzial vorhanden sei, stellte der Philosoph ohne Zynismus unentwegt geeignete Fragen, um dabei mitzuwirken, es auf die Welt zu bringen. Sokrates verstand sich nicht als Erzeuger oder Vermittler von Wissen, sondern war überzeugt, dass es möglich ist, unbewusst Schlummerndes bewusster zu machen und Wege aufzuzeigen, wie sich diese finden lassen. Seine Methode war:

  1. Verborgenes inneres Wissen durch abgestimmte Fragen 'gebären' zu helfen und
  2. Durch fortgesetztes Hinterfragen zur Einsicht zu verhelfen, dass Wissensinhalte vorläufig, unvollständig, "nicht verlässlich" und "nicht für immer und nicht für alle gültig" sind.

 

Der Anwender des Sokratischen Dialogs ging auf den Marktplatz (ein Forum) und sprach arglos und absichtslos mit den Leuten über deren Konzepte und Auffassungen. Er liebte es, die Menschen mit Fragen in die Enge zu treiben, Unwesentliches (Inhalte) herausfiltern, bis es sich auf wesentliche Aussagen (Kontext) zuspitzte. Vorzugsweise beleuchtete Sokrates Konzepte, in denen sie sich besonders sicher waren und die sie besonders gut zu kennen meinten. Mit so genannter 'Hebammenkunst', der Kunst der dialogischen Befragung, machte er das bewusst, was anlagegemäß bereits vorhanden war, und setzte im Dialog das selbständige Denken in Gang.

 

Ein sokratischer Dialog ist ein philosophisches Gespräch, das auf methodisch streng geregelte Art das eigenständige Denken der Teilnehmenden fordert und fördert. Es ist deutlich erfahrungsbezogen, setzt keine besondere Ausbildung oder Bildung bei den Gesprächspartnern voraus und dient der Klärung von Problemstellungen aus verschiedensten Lebens- und Wissensbereichen.

Die Fragen (Probleme) lieben

[Sei duldsam gegen alles], was in deinem Herz unbewältigt ist,
[und sei bestrebt], die Fragen selber lieb zu haben
,
wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Lebe jetzt die Fragen.
Vielleicht lebst du dann allmählich, eines fernen Tages, in die Antwort hinein.

 

Rainer Maria Rilke (1875-1926) böhmisch-österreichischer Lyriker, Dichter, Briefe an einen jungen Dichter
Siehe Über die Geduld

Zentrale Fragen

WAS IST DEIN GRÖSSTER WUNSCH?
Von 100 Menschen antwortet etwa einer auf diese Frage so:
Frieden in mir und der Welt. (BW 600)
oder so:
Dass Gottes Wille geschehe. (BW 850)

 

Liste wesentlicher Fragen

  1. Wie komme ich in meinem Leben vorwärts?
  2. Wie erfahre ich, was ich mit meinem Leben machen soll?
  3. Wo fange ich an?
  4. Wie vermeide ich es, Fehler zu machen?
  5. Was mache ich, wenn ich einen Fehler gemacht habe?
  6. Wie behandle ich meine Mitmenschen?
  7. Wie kann ich sicher stellen, dass eine Lebensumstellung mich nicht finanziell ruinieren wird?
  8. Wie erkenne ich, dass ich klar verständlich innerlich geführt werde?
  9. Wie erlange ich überhaupt eine verständliche innere Führung?
  10. Wie kann ich meinen Lebenspartner dazu bewegen, mich besser zu unterstützen?

Erstellt von Caroline Myss Myss.com (*1952) US-amerikanische mystische Bewusstseinslehrerin, Dr. Energiemedizin, intuitive Diagnostikerin, Bestseller-Autorin

Fragekatalog von Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI. hat die Internet-Aktion 10.000 Mal Hoffnung ins Leben gerufen.
Folgende drei Fragen sind zu beantworten:

  1. Woran glaubst Du?
  2. Wofür lebst Du?
  3. Was gibst Du?

Die Antworten offenbaren den Bewusstseinsstand, den der Antwortende innehat.

Fragen im Film ONE. The Movie – Ward M. Powers

Der US-amerikanische Verteidigungsanwalt und Neuling im Filmgeschäft Ward M. Powers aus Detroit bekam um 6:45h am 13. April 2002 den inneren Auftrag einen Film über die EINHEIT zu drehen, in dem er wegweisende zeitgenössische Persönlichkeiten zu folgenden zwanzig tiefen philosophischen Fragen interviewte. Das Ergebnis ist der seit 2006 über Internet beworbene unabhängig produzierte Dokumentarfilm ONE – The Movie:

 

  1. Weshalb gibt es Armut und Leiden in der Welt?
  2. Welche Beziehung besteht zwischen Wissenschaft und Religion?
  3. Wie kommt es, dass so viele Menschen an Depression leiden?
  4. Wovor fürchten wir uns alle?
  5. Unter welchen Umständen sind Kriege zu rechtfertigen?
  6. Wie können wir im göttlichen Sinn auf Aggressionen und Terrorismus reagieren?
  7. Wie erlangt man wahren Frieden?
  8. Was bedeutet es, im gegenwärtigen Augenblick zu leben?
  9. Was lenkt uns am meisten ab?
  10. Dienen gegenwärtige Religionen ihrem Auftrag?
  11. Was geschieht nach dem Tod?
  12. Beschreibe den Himmel und wie man dort hinkommt.
  13. Was ist der Sinn des Lebens?
  14. Beschreibe Gott.
  15. Was ist die großartigste menschlichen Eigenschaft?
  16. Was hält die Menschen ab, ihr volles Potential zu leben?
  17. Drücke ohne Worte nur durch eine Bewegung oder Geste aus, wie du den gegenwärtigen Zustand der Welt einschätzt.
  18. Wie lautet dein einziger Wunsch für die Welt?
  19. Was ist Weisheit und wie erlangen wir sie?
  20. Sind wir alle EINS?

Der Tisch der freien Stimmen – Dropping Knowledge

Am 9. September 2006 kurz nach 9 Uhr kamen in Berlin 111 (eigentlich 112) große Denker zusammen und setzten sich gemeinsam an den größten runden Tisch, den die Welt bisher gesehen hat. Sie kamen nicht, um miteinander zu diskutieren, sondern um zur Welt zu sprechen. Sie stellten sich 101 Fragen, die zuvor in einem aufwändigen Verfahren ausgesucht wurden. Ihre Antworten wurden aufgezeichnet und sind frei zugänglich, als Grundlage für einen weiteren Austausch zwischen allen, die sich für die Zukunft der Welt interessieren.

Hawking versus Hawkins

Stephen Hawkings Antwort: Ich weiß es nicht
Der Standard.at / Wissenschaft; 14. August 2006

 

Anfang Juli 2006 hat der Physiker und Mathematik-Professor an der Universität Cambridge Stephen Hawking (BW 499) in einer Yahoo-Newsgroup folgende Zukunftsfrage öffentlich gestellt:

  • Wie kann sich die menschliche Rasse in einer Welt, die sich politisch, sozial und in Umweltfragen im Chaos befindet, weitere 100 Jahre halten?
    Der Presse zufolge sind über 25.000 unterschiedliche E-Mail-Antworten eingegangen.
  • Ich weiß es nicht!, lautete Hawkings computerisierte Stimmbotschaft an die "Yahoo"-Gemeinde, der sich als ALS-Kranker im Rollstuhl bewegt und über Sprachcomputer verständigt.
    Er, Stephen Hawking mit dem Beinamen 'Herr des Universums', der einen unbeweisbaren Atheismus vertritt und aus wissenschaftlicher Neugier die Gedanken Gottes lesen möchte, habe die Überlebensfrage deshalb öffentlich gestellt, weil er selbst keine Antwort darauf wisse. Rein technische Lösungen für die vorhandenen Probleme genügten langfristig nicht, meint der Spitzenwissenschaftler, denn, so argumentiert er:
  • Jedes Mal, wenn wir unsere technologischen Fähigkeiten verbessern, eröffnen wir neue Wege für katastrophale Fehlentwicklungen.

 

David Hawkins sagt, dass 1987 der bedeutendste Bewusstseinssprung der Menschheit stattgefunden hat, was das umfassendste und bedeutendste Ereignis der gesamten Menschheitsgeschichte gewesen sei. (Das All-sehende Auge, S. 123, 130) Es war der Moment, als das Bewusstseinsniveau der gesamten Menschheit von der BW-Ebene 190 (etwa seit 1930) auf einen Wert oberhalb der 200er-Schwelle schnellte. Damals sei unbemerkt vor den Augen und Kommentatoren der Welt die Wiederkunft des Christusgeistes geschehen. Hawkins avisiert einen weiteren Anstieg des allgemeinen Bewusstseinsniveaus innerhalb der ersten Dekade des 3. Jahrtausends. Quellen: Das All-sehende Auge, Truth vs. Falsehood, Diverse Mitschnitte von Hawkins Seminaren in Sedona
Angekommen im Bereich der Integrität wird Kriegstreiberei nicht mehr als normal hingenommen; Integrität ist nun auch menschheitsbestimmend und weltweit im Wesentlichen der führende Handlungsstandard geworden.

 

Der Fall des […] Kommunismus gab den Anstoß für eine Verschiebung der Bewusstseinsebene [der Menschheit] von 190 auf 207 für die ganze Menschheit, was deren Zerstörung verhinderte. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 428

 

Laut Hawkins findet das so genannte Jüngste Gericht nicht statt beziehungsweise es geschehen laufend Ausgleichsprozesse. Die Zeit des Übergangs wird unvermeidlich mit Turbulenzen und Katastrophen einhergehen.

 

Die Evolution des Bewusstseins beschleunigt sich, nachdem sie sich lange Zeit sehr langsam bewegt hat. Stelle dich auf Katastrophen ein, während sie sich beschleunigt. Hawkins, Sedona Seminar Emotions and Sensations, 17. April 2004

 

Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten kann; man wird auch nicht sagen: 'Siehe, hier ist es!' Oder: 'Da ist es!' Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter (in) euch. Lukas 17, 20-21

 

Wie der Physiker Stephen Hawking u. a. erkannt hat, genügen linear-technische Mittel und Wege (bis BW 499) nicht (mehr), um die anstehenden Probleme der Menschheit zu lösen. Daher bemühte er sich um 1000de von Antworten aus der kollektiven Wissensbasis. Der Raum der Wunder und der Nichtlinearität fängt ab BW 500 an, wo sich synchronistische, metaphysische Lösungen auftun können und die Weltlichkeit transzendiert wird.

 


 

Die vier Kantischen Fragen

Immanuel Kant (1724-1804) deutscher Philosoph der Aufklärung, hat in seinen Werken vier wesentliche Fragen gestellt und beantwortet:

  1. Was kann ich wissen?Erkenntnistheorie
  2. Was ist der Mensch?Anthropologie
  3. Was soll ich tun?Ethik
  4. Was darf ich hoffen? – In seiner Religionsphilosophie

Hamlets Monolog – Sein oder Nichtsein

Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage:
Ob's edler im Gemüt, die Pfeil´ und Schleudern
Des wütenden Geschicks zu erleiden, oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Durch Widerstand sie enden?

William Shakespeare [BW 465] (1564-1616) englischer Dramatiker, Bühnenschriftsteller, Lyriker, Schauspieler, Hamlet,   3. Aufzug, 1. Szene

Zitate zum Thema Fragen und Befragen / Questions and Questioning

Zitate von D. Hawkins

  • Eine spirituelle Weisheit ist die Entsprechung zu einer beliebigen anderen. Wenn du ein Wollknäuel abrollst, wirst du irgendwann zu dessen Anfang gelangen. Man kann eine beliebige spirituelle Wahrheit, etwa ein Mantra oder ein Thema, wählen, beispielsweise den berühmten Satz "Wer bin ich?", und darüber meditieren. Ich bevorzuge die Frage "Was bin ich?", weil das Fragewort "Wer" dich veranlasst zu denken, eine Identität zu sein. Je mehr du dich deiner eigenen Realität näherst, desto mehr verblasst das "Wer" und an dessen Stelle erscheint das "Was". Was ist es, das zunächst mal denkt: ich bin "wer"?! Sedona Satsang Q&A, 2 CD-Set, 10. Januar 2007

Zitate (engl.) von D. Hawkins

  • Ask anything but the hypothetical. We don't answer hypothetical questions because they are not real. Source unknown

 

  • What we think of good or bad is merely subjective, what the universe "thinks" about it may be something entirely else. Never ask a question unless you are prepared for the answer; the facts may be quite different from what you currently believe. Power versus Force, S. 117

 

  • Ask "How am I aware or even know that I exist?". That question is the best that can be acted upon for it leads directly and nonverbally to the ever present Reality. Identify with that quality, capacity, or condition of ever present subjectivity which is experienced as an underlying awareness. It is consciousness itself. Identify with that consciousness instead of with the 'what' it is consicous about. That is the direct route to the Self. It is actually the only practice that leads directly through the doorway. There is nothing to know, to learn, or to remember. It is merely necessary to focus, fixate, meditate, contemplate, look at, and realize that the substrate and source of existence is the radical subjectivity of the Presence of God as the Light of Consciousness. I. Reality and Subjectivity, S. ?

 

  • Exploration is innate to mankind, and its highest levels lead to spiritual inquiry. This brings up the questions of
    • Who am I?
    • What am I?
    • Where did I come from?
    • What is the origin and destiny of the self?
    • Who and where is God.

 

  • Question: Many questions that arise, therefore, are not really answerable?
    Answer: That is true. That is because they are often just tautologies. They merely mean what they are defined to mean but have no corollary in existence. The mind presumes that a mentation which seems logical and intellectually reasonable must have a concordant reality. This is a major source of fallacy in human life. I. Reality and Subjectivity, S. 126

 

  • The term 'cause' is an abstract hypothesis, a tautology, an intellectualization which has no concordant substrate in Reality. It is at best an operational supposition to satisfy the mind's requirement for an 'explanation'. Fallacy arises out of the mind's proclivity to ask the redundant and fatal question, "Why?".
    We have stated elsewhere that there is no 'why' to anything in Reality and, in fact, no 'why' can be answered and still stay within Reality. All answers to "why" questions are intrinsically fallacious as they require a jump from verifiable observables to hypothetical suppositions which are all mentations. I. Reality and Subjectivity, S. 220-221

 

 

  • In spite of the massive accumulation of knowledge that man has acquired over the centuries, uncertainty still dominates all philosophical and intellectual discussions, and spiritual teachings are considered to be belief systems rather than provable facts. Therefore, a thorough investigation of the matter is of general interest to a mankind that still asks the basic questions:
    - "Who are we?
    - Where do we come from?
    - And where do we go?"
    Despite the purported erudition of the great intellects and philosophers of the past, the questions still remain unanswered because the questions asked cannot be answered by the mind at all. They can only be discovered by delving into its source-consciousness-without which the mind could not exist and without which would not even know that he has a mind. The nature of consciousness itself-how it arose, what it is, and how it functions-becomes apparent from the study of its evolution. Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, S. 28

 

  • “Why-ness” will lead you downward rather than upward. It will lead you to greater and greater illusion, because if there is no legitimate answer to "why", the mind will create a fallacious one and your mind will be filled with fallacious answers to "whys". A "why" is hypothetical. That which is hypothetical has no existence in reality. The hypothetical does not exist in the real, therefore you cannot make spiritual progress by asking the question "why", you can only go downward into further and further illusion, because the ego will manufacture an answer to the "why" in order to maintain its hold over your mind. You have to let go of being addicted to the "why-ness". The way to get rid of "why-ness" is to surrender "not-knowingness" to God. To become enlightened you don't have to know anything. The willingness to surrender oneself to God from moment to moment, you don't have to know anything. There's not a single "why" you need to know, not a one. Sedona Seminar God Transcendent and Immanent, CD 4 of 4, track 1. November 2002

 

  • Any spiritual truth can be like a mantra or a subject for study. "Who am I?" is a famous one. I prefer "What am I", because "who" makes you think you are an identity. As you get closer to your own reality, the "who" disappears and "what" appears instead. What is it that thinks I am a "who" in the first place?! Sedona Satsang Q&A, 2 CD set, 10. January 2007

Zitate von anderen Quellen

Jesus sprach: Fragt man euch, woher ihr kommt, dann antwortet: Wir kommen aus dem Licht, wo es aus sich heraus entstanden ist; es machte sich auf, und erschien in vielen Bildern. Fragt man euch, wer ihr seid, dann antwortet: Wir sind seine Kinder und auserwählt vom lebendigen Vater. Fragt man nach dem Zeichen eures Vaters an euch, dann antwortet: Bewegung ist es und Unbeweglichkeit. Jesus, Thomasevangelium, Logion 50

 

  • Die Frage "Wer bin ich?" ist die einzige Methode, allem Elend ein Ende zu setzen und höchste Glückseligkeit einzuleiten. Sri Ramana Maharshi [BW 720] (1879-1950) indisch-hinduistischer Weiser, Heiliger

 

  • Wenn du einem Toren begegnest, gehe in dich und frage dich, weshalb du ihm begegnet bist. Du begegnest ihm, weil er dir entspricht. Konfuzius [BW 590] (551-479 v. Chr.) chinesischer Weiser, Sozialphilosoph

 

  • Wer aber die Frage stellt, den Ernst einer Seele auf den Lippen, und meint: Was habe ich zu tun?, den nehmen Gefährten bei der Hand, die er nicht kannte und die ihm alsbald vertraut werden und die antworten (er lauscht, was Wundersames da kommen mag, und ist erstaunt, als nichts anderes folgt denn dies): Du sollst dich nicht vorenthalten. Martin Buber [BW 530] (1878-1965) österreichisch-jüdischer Religionsforscher und -philosoph

 

  • Das Wichtige ist, dass man nicht aufhört zu fragen. Neugierde hat ihren eigenen Existenzgrund. Man kann nicht anders als staunend über die Ewigkeit, das Leben und die wunderbare Struktur der Realität nachzudenken. Es ist mehr als genug, wenn man lediglich versucht, die kleinen Ungereimtheiten des Tages zu verstehen. Verliere niemals diese heilige Neugierde. Albert Einstein [BW 499] (1879-1955) deutschstämmiger US-amerikanischer theoretischer Physiker, Entwickler der Allgemeinen Relativitätstheorie, Physik-Nobelpreisträger

 

  • Im Moment, da man nach Sinn und Wert des Lebens fragt, ist man krank. Sigmund Freud [BW 499] (1856-1939) österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Begründer der Psychoanalyse, Religionskritiker

 

  • Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: "Was will eine Frau eigentlich?"' Sigmund Freud [BW 499] (1856-1939) österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Begründer der Psychoanalyse, Religionskritiker, zitiert in: Ernest Alfred Jones (1879-1958) britischer Neurologe, Psychoanalytiker, offizieller Biograph von Sigmund Freud, Autor, Das Leben und Werk von Sigmund Freud, Bd. 1, Huber, Bern, 1960

 

  • Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden. Sigmund Freud [BW 499] (1856-1939) österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Begründer der Psychoanalyse, Religionskritiker, Das Unbehagen in der Kultur, VIII, 1930

 

  • Die verschiedenen Fragen, die jeder von uns stellt, sind sehr, sehr wichtig. So erforscht die Gottheit ihr eigenes Selbst – durch dich. Also stell' deine Fragen, unternimm' deine Forschungen. Du wirst dein Selbst finden und du wirst Gott in deinem Selbst finden, weil es nur das Selbst gibt. Mellen-Thomas Benedict, US-amerikanischer Nahtodüberlebender, Durch das Licht

 

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Paradox: Huhn:Ei Problem:Lösung:

'-Every problem is caused by its solution. So therefore, let's go for it. Video interview with Dr. Vernon Woolf, US American founder of the method Holodynamics, on Holodynamics, part 4, interviewer Lita Cox, Holodynamics graduate, minute 11, 2009

  • Die Antworten sind bereits da, ehe die Fragen dazu auftauchen. Quelle unbekannt
Hinweise: Die Hühner und die dazugehörigen Eier sind schon da, ehe die Fragen danach entstehen. Das Ei war vor dem Küken da. Huhn-Ei-Rätsel

 

  • Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt. Viktor E. Frankl (1905-1997) österreichischer Psychiater, Psychotherapeut, Neurologe, KZ-Überlebender, Sinnforscher, Begründer der Logotherapie, 1982

 

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Frage nach Gott und Religion:

Gretchenfrage

  • Gretchens direkt gestellte Kernfrage an Faust: "Nun sag, wie hast du's mit der Religion?" […]
    Glaubst du an Gott?

    Faust (ausweichend) an Gretchen: "Ich habe keinen Namen dafür!
    Gefühl ist alles, Name ist Schall und Rauch. Umnebelnd Himmelsglut."

    Gretchen an Faust über Mephisto: "Es tut mir lange schon weh, dass ich dich in der Gesellschaft seh’.
    Hab’ ich vor dem Menschen ein heimlich Grauen, und halt’ ihn für einen Schelm dazu!"

    Faust an Gretchen (über seinen Kumpel Mephisto): "Es muss auch solche Käuze geben."
    Ach kann ich nie ein Stündchen ruhig dir am Busen hängen und Brust an Brust und Seel in Seele drängen?
    Johann Wolfgang von Goethe [BW 465] (1749-1832) deutscher Schriftsteller, Bühnendichter, Universalgelehrter, Faust Der Tragödie erster Teil, Vers 3415 (Marthens Garten)

 

  • Man muss viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiß, fragen zu können. Jean-Jacques Rousseau [BW 465] (1712-1778) französischer Aufklärer, Kulturphilosoph, Schriftsteller, Pädagoge, Naturforscher

 

  • Immer sind die Fragenden die gefährlichsten. Eine einzige Frage kann mehr Zunder enthalten als tausend Antworten. Jostein Gaarder (*1952) norwegischer Schriftsteller, Sofies Welt

 

  • Die Fragen eines Kindes sind schwerer zu beantworten als die Fragen eines Wissenschaftlers. Alice Miller (1923-2010) schweizerisch-jüdische Psychologin, Psychoanalytikerin, Autorin zum Thema Kindesmisshandlung (Trauma)

 

  • Ein wahrer Philosoph beantwortet keine Fragen, sondern sieht die Welt bereits voller Antworten. Seine Aufgabe ist es, die Fragen zu erfinden, die uns die Welt als Antwort erkennen lassen. Die Welt ist nicht ein Rätsel, für das wir die Antwort noch finden müssen. Antworten gibt es mehr als genug, Fragen sind das wahre Rätsel! Slavoj Žižek (*1949) slowenischer Philosoph, Kulturkritiker, nichtpraktizierender Psychoanalytiker, Philosophie heute. Die Philosophen Alain Badiou und Slavoj Žižek im Dialog, Sender 3sat

 

  • Manche Menschen sehen die Dinge, wie sie sind und fragen: 'Warum?' Ich träume von Dingen, die es noch nie gegeben hat, und frage: 'Warum nicht?' George Bernard Shaw (1856-1950) irischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Pazifist, Nobelpreisträger für Literatur, 1925

 

  • Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten! Henrik Ibsen (1828-1906) norwegischer Dichter, Bühnenschriftsteller, Theaterdirektor

 

  • "Wenn ich ein Wort gebrauche", sagte Goggelmoggel in recht hochmütigem Ton, "dann heißt es genau das, was ich für richtig halte – nicht mehr und nicht weniger."
    "Es fragt sich nun", sagte Alice, "ob man Wörter einfach etwas anderes heißen lassen kann."
    "Es fragt sich nun", sagte Goggelmoggel, "wer der Stärkere ist, weiter nichts."
    Lewis Carroll [ca. BW 420] (1832-1898) englischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker, Logiker, Diakon, Alice im Wunderland [BW 420]

 

  • Willst du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten. Chinesische Weisheit

 

  • Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten. Wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer. Chinesisches Sprichwort

 

  • Wer fragt, führt. Marketing-Formel

 

  • Strategien zu ändern, heißt, sich den alten Problemen mit neuen Fragen zu nähern. Da wir Gefangene unseres eigenen Erfolgs sind, fällt es uns oft sehr schwer, zur rechten Zeit die richtigen Fragen zu stellen, geschweige denn, die Organisation, der wir angehören und die wir gestalten, in Frage zu stellen. Metaphorisches Denken ist eine mögliche Art, eine Organisation dazu zu bewegen, mit neuen Fragen über das eigene Geschäft ganz anders nachzudenken. Metaphern sind Fragengeneratoren. Diese Fragengeneratoren gehören ins Repertoire jeder Führungskraft. Prof. Dr. Bolko von Oetinger, deutscher Politikwissenschaftler

 

  • Eine Frage ist gut, wenn sie:
klar und unmissverständlich formuliert wird,
zum richtigen Zeitpunkt gestellt wird,
die Bereitschaft zum Antworten fördert,
dem Gesprächsziel dient,
den Gesprächsgegenstand vertieft,
das Gespräch weiterbringt,
die Kommunikation fördert und
Empathie erkennen lässt.  
Prof. Dr. med. Linus Geisler, deutscher Facharzt für Innere Medizin, Arzt und Patient. Begegnung im Gespräch, 3. erweiterte Auflage, Pharma Verlag Frankfurt a. Main, 1992

 

  • Eine Frage ist ein Machtinstrument. Andreas Patrzek, deutscher wirtschafts-psychologischer Organisationsberater

 

  • Allen Tabus ist eigen, dass sie das Nachdenken, die Warum-Frage, hemmen. Alexander Mitscherlich (1908-1982) deutscher Arzt, Psychoanalytiker, Schriftsteller

 

  • Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. François-Gaston de Lévis (1719-1787) französischer Adliger Offizier, Marschall von Frankreich

 

  • Wie glücklich bin ich? Das ist für uns die wichtigste Frage im Leben. Für einen Indianer hängt der Erfolg nicht davon ab, wieviel er verdient oder welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt, sondern einzig und allein davon, wie glücklich er ist. Beryl Blue Spruce, Pueblo Indianerin

 

  • Sie wissen nicht, dass sie nur glauben, denn sie glauben ja, zu wissen [...] und wer das von sich glaubt, der stellt keine Fragen mehr. Barbara Thielmann, deutsche Heilpraktikerin, Referentin, Hopfen Allgäu

 

  • Fragen sind niemals indiskret; nur Antworten sind es bisweilen. Oscar Wilde (1854-1900) irischer Dramatiker, Romanschriftsteller, Dichter

 

  • Die Bücher sind nicht gemacht, um an sie zu glauben, sondern, um einer Untersuchung unterworfen zu werden: Vor einem Buch solltet ihr euch nicht fragen, was es sagt, sondern was wirklich in ihm enthalten ist und was es euch sagen will. Umberto Eco (*1932) italienischer Philosoph, mittelalterlich orientierter Romanschriftsteller, Kolumnist, Medienwissenschaftler, Semiotiker, Literaturkritiker

 

  • Man hört nur die Fragen, auf welche man imstande ist, eine Antwort zu geben. Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) deutscher klassischer Gelehrter, Philosoph, Kulturkritiker, Philosoph des Nihilismus [BW 120]

 

  • Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie. Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) deutscher klassischer Gelehrter, Philosoph, Kulturkritiker, Philosoph des Nihilismus [BW 120]

 

Zitate (engl.) von anderen Quellen

These three out of 183 questions raised to Jesus did he directly address.

“So you are a king, then?” said Pilate.
After first clarifying what king and kingdom mean, Jesus' answered:
“Yes, I am a king. I was born for this.”
John 18, 37 (NT)

 

"Lord, teach us how to pray, just as John taught his disciples."
He said to them "[…]" [and he taught them the Our Father].
Luke 11, 1 (NT)

 

To disconcert him, one of the Pharisees put to him a question,
‘Master, which is the greatest commandment of the Law?’
Jesus said, 'You must love the Lord your God with all your heart, with all your mind, and with all your soul.' […]
Matthew 22, 36-37 (NT)

 

Why do you call me Lord, Lord and not do what I say? Luke 6, 46 (NT)

 

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Ask, Seek, Knock

Ask, and it shall be given to you; seek, and you shall find; knock and it shall be opened to you.
For whoever asks, receives; and he who seeks, finds; and to him who knocks, the door is opened.
Or who is the man among you, who when his son asks him for bread, why, will he hand him a stone?
Or if he should ask him for fish, why, will he hand him a snake?
If therefore you who err, know how to give good gifts to your sons, how much more will your Father in heaven give good things to those who ask him?
Sermon on the Mount (LoC 955), Matthew 7, 7-11 (NT) Lamsa Bible

 

Personal avowals

  • Every other Jewish mother in Brooklyn would ask her child after school:
    "So? Did you learn anything today?"
But not my mother would say,
"Izzy, did you ask a good question today?"
Isidor Isaac Rabi (1898-1988) Galician-born US American physicist, Nobel laureate in physics, 1944
  • At the center of your being you have the answer;
    you know who you are and you know what you want.
Lao Tzu [LoC 610] (604 BCE-531 BCE) Chinese taoist philosopher, founder of Taoism, author of Tao Te Ching [The Book of the Way]

 

  • You are neither the body nor the mind, but something different from that. You say, ‘My mind is going crazy,’ or ‘That blew my mind.’ That means, you know that you are different from your mind. This is what is called Jnana Yoga, the path of realizing the true Self.
    Constantly detach yourself.
    Sri Ramana Maharshi always questioned, ‘Who is hungry? Who is thirsty? Who is unhappy? Who is upset? Who has that desire? Who wants to do this?’
    Question yourself always. Then you will know that there is something that urges you to do all these various things. When you recognize that something is doing everything and you are the witness. That is Sahaja Samadhi. That is the state of Self-realization. Sri Swami Satchidananda, Indian founder of Integral Yoga

 

  • He who raises the question, the sincerity of a soul on his lips: What do I have to do?, is taken by his hand by consorts, who he didn't know before and who soon become familiar to him. They answer (he listens to the wonders that may come and is amazed to hear nothing else but this): Do not deprive others of yourself. Martin Buber [LoC 530] (1878-1965) Austrian-born Jewish religious researcher and philosopher

 

  • Each man is questioned by life; and he can only answer to life by answering for his own life; to life he can only respond by being responsible. Viktor Frankl (1905-1997) Austrian psychiatrist, psychotherapist, neurologist, Nazi death camp survivor, meaning researcher, founder of logotherapy, meaning researcher

 

  • Jesus is asked 183 questions directly or indirectly in the four Gospels. Do you know that he only answered three of them forthrightly? The others he either ignored, kept silent about, asked them a question in return, changed the subject, told a story or gave an audio visual aid to make his point, told them it was the wrong question, revealed their insincerity or hypocrisy, made the exact opposite point, or redirected the question elsewhere! Father Richard Rohr O.F.M. (*1943) US American Franciscan friar, Discovering the Right Questions Versus Having Answers, presented by Malespirituality.org, September 2006

 

 

 

 

  • Every problem is caused by its solution. [derived from David Bohm] So therefore, let's go for it. Video interview with Dr. Vernon Woolf, US American physicist, founder of the method Holodynamics, on Holodynamics, part 4, interviewer Lita Cox, Holodynamics graduate, minute 11, 2009

 

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The Gretchen question

  • Gretchen's direct core crunch questions to Faust: "Tell me, how do you feel about religion?" […]
    "Do you believe in God?"

    Faust (evasively) to Gretchen: "I have no name for that!
    Feeling is all in all. Name is but sound and smoke, Beclouding Heaven's glow."

    Gretchen to Faust about Mephistopheles: "It long has been a grief to me that I see you in such ['] company. […]
    With uncanny horror that man makes me shrink. He is a knave, I really do think!"

    Faust (defensively) to Gretchen: "Such queer birds there must also be."
    Johann Wolfgang Goethe [LoC 465] (1749-1832) German poet, polymath, playwright, Faust, part I, scene XVI: Martha’s Garden
Instinctively, Gretchen had identified Mephistopheles as a negative, unloving, corrupting force whereas Faust defended him complacently.

 

  • One key question that every leader should ask to encourage candor: Is it safe to bring bad news to those at the top? The first time a top executive blows up or punishes someone delivering bad news, a norm is established. Warren Bennis (*1925) US American scholar, professor of business administration, organizational consultant, pioneer of contemporary leadership studies, author, Daniel Goleman, (*1946) US American psychologist, science journalist, author, Patricia Ward Biederman, Transparency: Creating a Culture of Candor, Creating a Transparent Culture, presented by Leader To Leader, No. 50, Fall 2008

 

  • In the final analysis, the questions of why bad things happen to good people transmutes itself into some very different questions, no longer asking why something happened, but asking how we will respond, what we intend to do now that it happened. Harold S. Kushner (*1935) US American progressive rabbi of Conservative Judaism, author, When Bad Things Happen To Good People

 

 

  • The feel is real, the WHY is a lie. Guy Finley (*1949) US American self-help writer, philosopher, spiritual teacher, and former professional songwriter, musician, The Essential Laws of Fearless Living, Podcast 56InsidePersonalGrowth.com, minute 00:24:35

 

  • The "how" thinker gets problems solved effectively because he wastes no time with futile "ifs". Norman Vincent Peale (1898-1993) US American minister, author, progenitor of the theory of "positive thinking"

 

  • You can tell whether a man is clever by his answers.
    You can tell whether a man is wise by his questions.
    Naguib Mahfouz (1911-2006) Egyptian writer, winner of the Nobel Prize for Literature, 1988

 

 

  • Those who ask questions are always the most dangerous. Any one question can be more explosive than a thousand answers. Jostein Gaarder (*1952) Norwegian intellectual, author, Sophie's World, pg. 58

 

 

  • To discover the truth for himself, Oedipus journeyed to Delphi and asked of the oracle,
    "Who am I?"
The oracle, cryptic as always, replied:
"You are the man who will kill his father and breed children by his mother."
Myth Man's Homework Help Center Oedipus the King, presented by Nick Pontikis, thanasis.com

 

  • He who has a why to live can bear almost any how. Friedrich Nietzsche (1844-1900) German classical scholar, philosopher, critic of culture, philosopher of nihilism [LoC 120]

Englische Texte – English section on Questions

Essential questions – D. Hawkins

David Hawkins suggests to ask following core questions:

* WHAT am I?
* WHO am I?
* HOW am I aware?
* HOW do I even know that I exist?
* WHERE did I come from?
* WHAT is the origin and destiny of the Selbst?
* WHAT is the origin and destiny of the SELF?
* WHO is God?
* WHERE is God?

Based on I. Reality and Subjectivity, pg. 117

Classic teaching system TRIVIUM – the proper sequence of raising questions

The classical seven liberal arts comprise two logically built teaching systems:

  1. the basic Trivium (the three ways) followed by
  2. the advanced Quadrivium (the four ways).

Hint: 'Free' as in 'liberal' stems from the Latin word 'liber', which means book. The liberal arts are based on abstract book knowledge. In ancient times illiterate sklaves were meant for handwork and denied literacy based education. Only free citizens were given access to education.

 

Trivium (Three roads crossing) – Language
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
The Trivium is an inclusive basic teaching system which was primarily developed by
the Greek philosopher Aristotle [LoC 498].
The proper sequence is essential as dis-order will distort the recognition of truth.
StageSubjectLearningSequenceElementsQuestionsPath
1.Grammar
Ethics
Knowledge of the partsINPUT * LEARNING
Building blocks
Who? * What? *
Where? * When?
Destiny
Fate
2.Logic
Dialectic
Limited Understanding / ReasonPROCESS * DOING
Mortar / Wall building
Why?Cause
(be-cause, passion)
3.Rhetoric
Teaching
Wisdom
Insight
OUTPUT * TEACHING
Reviewing the process
How?Calling
(com-passion)

 

Those who know, do. Those who understand, teach. Aristotle [LoC 498] (384-322 BC) Greek philosopher, physician, scientist

 

Source: Video interview with Jan Irvin, Logic, Fallacies, and the Trivium, filmed and presented by Gnostic Media Podcast, Tony Myers,
Connecticut, 11. April 2011, YouTube film, 1:33:03 duration, posted 4. June 2011
Inspired by Lance Secretan (*1939) British economic visionary

Crowd Sourcing

British physicist and mathematician Dr. Stephen Hawking [LoC 499] author of A Brief History of Time, who holds the Lucasian chair in Mathematics at Cambridge and suffers ALS, attributed as Lord of the Universe, admitted: I don't know. (14. August 2006)

Beginning July 2006 he had publicly raised a survival question to the Yahoo newsgroup:

 

>> <<

 

In November 2006 the American talk show host Oprah Winfrey [LoC 500] used "crowd sourcing" in a Yahoo newsgroup as well. In just a few days her question "What would you do with $1,000 to change the life of a perfect stranger?" received more than 31,000 responses.

Life changing question – Do you want to fly?

Fletcher Lynd Seagull was still quite young, but already he knew that no bird had ever been so harshly treated by any Flock, or with so much injustice. [...]

"I don't care what they think. I'll show them what flying is! I'll be a pure Outlaw, if that's the way they want it. And I'll make them so sorry."
The voice came inside his own head [...] :
"Don't be harsh on them, Fletcher Seagull. In casting you out, the other gulls have only hurt themselves, and one day they will know this, and one day they will see what you see. Forgive them, and help them to understand." [...]

Low and calm, the voice went on within his thought, demanding an answer.

"Fletcher Lynd Seagull, do you want to fly?"
"YES, I WANT TO FLY!"
"Fletcher Lynd Seagull, do you want to fly so much that
you will forgive the Flock,
and learn,
and go back to them one day
and work to help them know?"

There was no lying to this magniflcent skillful being, no matter how proud or how hurt a bird was Fletcher Seagull.

"I do", he said softly.
"Then, Fletch,"

that bright creature said to him, and the voice was very kind,

"let's begin with Level Flight."

Richard Bach (*1936) US American writer, Jonathan Livingston Seagull, part 2

Seven central questions (incl. four fundamental questions) – NDW

  1. How is it possible that 6.9 billion people do all claim they want the same things and yet are unable to produce the very things they all want? (i.e. love, happiness, peace)
  2. Is it possible that there’s something we don’t understand about God?
  3. Is it possible you don’t understand who you are?
  4. Who am I?
  5. Where am I? (In the physical realm)
  6. How come that I am where I am?
  7. What do I intend to do about that?
Neale Donald Walsch (*1943) US American spiritual teacher, bestseller author (trilogy Conversations with God),
The Mother of Invention. The Legacy of Barbara Marx Hubbard and the Future of YOU, Hay House, 15. January 2011

Questions for inspiring leaders

  1. What is my destiny?
  2. What is my cause?
    What do I stand for? What is my passion?
  3. What is my calling?
  4. Are my destiny, my cause and my calling aligned?
    • Are my "What?, Who?, Where?, When?", my "Why?" and my "How?" completed?
      See (Law of 3 in 1)
  5. How do I inspire with what I say and do?
  6. How do I serve?
  7. How do I guide brilliant contributions to actualization?
  8. How do I become the essence of beingness?

 

Inspired by Lance Secretan (*1939) British economic visionary,
business consultant, theorist on inspiring teams, leadership author

Love the questions (problems) – R. M. Rilke

Be patient toward all that is unresolved in your heart.
Try to love the questions themselves

like locked rooms and like books written in a very foreign tongue.
Do not seek now the answers, which cannot be given to you because
you would not be able to live them.
And the point is, to live everything.
Live the questions now.
Perhaps you will then gradually, without noticing it, live along some distant day into the answer.

 

Rainer Maria Rilke (1875-1926) Bohemian–Austrian poet, Letters to a Young Poet

Dealing with paradoxical questions

Paradoxical questions cannot be solved right away,
they can only be embraced by many for a prolonged period of ambivalence.

The afflictions of If, lies, sins, death

In our life – there is "if"
In our beliefs – there is "lie"
In our business – there is "sin"
And in our bodies – there is "die"

Dave Mustaine (*1961) US American founder, main songwriter,
guitarist, lead vocalist of the American heavy metal band Megadeth

BW-Werte: Fragen / Questions – Bücher von D. Hawkins

  • BW  –

Index: Fragen / Questions – Bücher von D. Hawkins

Englische Werke

  • ., S.

Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins

 

Links zum Thema Fragen und Befragen / Questions and Questioning

Literatur

Literatur (engl.)

Externe Weblinks


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Audio- und Videolinks

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