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Fragen und Befragen

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Fragentypen
  2. 2. Wesentliche Fragen
  3. 3. Eine wesentliche Lebensfrage
  4. 4. Empfehlungen im Umgang mit Fragen
  5. 5. Zur Nichtigkeit von Warum-Fragen (Zitate)
  6. 6. Förderliche Fragen
  7. 7. Gefährliche Ideen
  8. 8. Beispiele: Fragen und Antworten
  9. 9. Die Kunst des Fragenstellens
  10. 10. Die Fragen (Probleme) lieben
  11. 11. Frage: Was ist dein größter Wunsch?
  12. 12. Fragekatalog von Papst Benedikt XVI.
  13. 13. Fragen im Film ONE. The Movie – Ward M. Powers
  14. 14. Der Tisch der freien Stimmen – Dropping Knowledge
  15. 15. Hawking versus Hawkins
  16. 16. Die vier Kantischen Fragen
  17. 17. Hamlets Monolog – Sein oder Nichtsein
  18. 18. Zitate zum Thema Fragen und Befragen / Questions and Questioning
    1. 18.1 Zitate von D. Hawkins
    2. 18.2 Zitate (engl.) von D. Hawkins
    3. 18.3 Zitate von anderen Quellen
    4. 18.4 Zitate (engl.) von anderen Quellen
  19. 19. Englische Texte – English section on Questions
  20. 20. Dealing with Paradoxical Questions
    1. 20.1 Hawking versus Hawkins
    2. 20.2 Essential Questions
    3. 20.3 Questions for inspiring leaders
    4. 20.4 The afflictions of If, lies, sins, death
    5. 20.5 Questions for inspiring leaders
    6. 20.6 Love the questions (problems) – R. M. Rilke
  21. 21. BW-Werte: Fragen / Questions – Bücher von D. Hawkins
  22. 22. Index: Fragen / Questions
    1. 22.1 Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins
  23. 23. Links zum Thema Fragen und Befragen / Questions and Questioning
    1. 23.1 Literatur
    2. 23.2 Literatur (engl.)
    3. 23.3 Externe Weblinks
    4. 23.4 Externe Weblinks (engl.)
    5. 23.5 Interne Links

Stelle nie eine Frage, wenn du nicht bereit bist für die Antwort;
die Tatsachen können ziemlich stark abweichen von dem,
was du gegenwärtig glaubst.

Dr. David Hawkins, Power vs. Force, S. 117


 

1.   Fragentypen


Vierblätteriges Kleeblatt

 

Es gibt W-Fragen, geschlossene Fragen, offene Fragen, alternative Fragen (Multiple-Choice-Fragen, Entweder-Oder-Fragen, Sowohl-als-Auch-Fragen), Gegenfragen, suggestive Fragen, rhetorische Fragen, Informationsfragen, interdisziplinäre Fragen, Positionsfragen, Kontrollfragen, Kompetenzfragen, evaluative Fragen, kritische Fragen, provokative Fragen, polarisierende Fragen, verneinte Fragen, Hinterfragungen, Gretchenfragen, Tabufragen, Sinn-, Kern- und Kardinalsfragen.

 

Sein oder Nichtsein? Das ist hier die Frage, die Shakespeare Hamlet im gleichnamigen Drama stellen ließ. Hawkins brauchte 50 Jahre seines Lebens der intensiven Suche, um genau diese, seine Lebensfrage zu lösen mit der Antwort: Es gibt nur eine Variable, das Sein. Nichtsein ist ein Irrtum.

 

Fragen wirken katalysatorisch. Sie können Antworten liefern, Träume und Illusionen platzen lassen, Familiengeheimnisse aufdecken, Spannung und Krisen auslösen oder im schlimmsten Fall das Leben kosten, was das Lebensbeispiel des immer weiter Fragen stellenden Philosophen Sokrates zeigt.

2.   Wesentliche Fragen

Hawkins nennt folgende Kernfragen:

  • WAS bin ich?
  • WER bin ich?
  • WIE gewahre ich / weiß ich sogar, dass ich existiere?
  • WOHER komme ich?
  • WAS ist der Ursprung des whiteSELBST?
  • WAS ist die Bestimmung des Selbst?
  • WER ist Gott?
  • WO ist Gott?
Orientiert an |. Reality and Subjectivity, S. 117

3.   Eine wesentliche Lebensfrage

Die erste Frage, welche die außergewöhnliche Romanfigur Möwe Jonathan ihrem Schüler Fletcher stellte, lautete:

"Möchtest du so sehr fliegen,
  • dass du den Möwen im Schwarm vergeben wirst
  • und lernen wirst
  • und eines Tages zu ihnen zurückkehren wirst,
  • um ihnen engagiert zu helfen zu erkennen?"
    Richard Bach, Die Möwe Jonathan (Kultbuch der 60er Jahre)

4.   Empfehlungen im Umgang mit Fragen

Hawkins empfiehlt hinsichtlich des Fragenstellens:

  • Stelle wesentliche Fragen: WAS BIN ICH? eher noch als WER BIN ICH?
  • Stelle bevorzugt "Wie"-Fragen.
    Sie sind metazielführend.
  • Stelle keine "Warum"-Fragen.
    Sie "beißen sich in den Schwanz", sind tautologisch, dienen letztlich dazu, die Denkpositionen von Verstand/Ego zu stützen.
    Beispiel aus einer Komödie von Molière:
    Der Vater einer stummen Tochter erkundigt sich, warum seine Tochter stumm ist.
    „Nichts einfacher als das“, antwortet der Arzt, „das hängt vom verlorenen Sprachvermögen ab“.
    „Natürlich, natürlich“, entgegnete der Vater, „aber sagen Sie mir bitte, aus welchem Grunde hat sie das Sprachvermögen verloren?“
    Darauf der Arzt: „Alle unsere besten Autoren sagen uns, dass das vom Unvermögen abhängt, die Sprache zu beherrschen.“
    Quelle: Zirkelschluss
  • Stelle keine hypothetischen Fragen wie "Was wäre, wenn...?''
    Sie sind wirklichkeitsfern, sie enthalten keine Wahrheit.

5.   Zur Nichtigkeit von Warum-Fragen (Zitate)

Wir können Probleme nicht mit den gleichen Denkmustern lösen, die zu ihnen geführt haben. Albert Einstein

 

Deshalb werden wir uns nicht mit der Frage beschäftigen, warum sich die Natur so verhält, wie sie es tut. Es gibt keine brauchbaren Theorien, die das Warum erklären könnten. Richard P. Feynman (1918-1988) Nobelpreisträger für Physik

 

Aber warum fragen wir 'warum'? Was wollen wir eigentlich wissen, wenn wir so fragen? Die Frage entsteht immer dann, wenn ein normaler Ablauf unterbrochen wird. Ihr Ziel ist die Wiederherstellung des normalen Ganges. [...] Das Neue soll in das Vertraute integriert, die Verstehbarkeit der Welt ständig wiederhergestellt werden. Denn Verstehen heißt Vertrautsein, heißt Aufhebung der Fremdheit des Begegnenden. Professor Robert Spaemann, Ordinarius am Lehrstuhl für Philosophie, Die Frage Wozu. Geschichte und Wiederentdeckung des Ideologischen Denkens, S. 15ff, 1981

6.   Förderliche Fragen

Fragen zu Problemstellungen, die dem Wachstum dienen, erlauben erweiterte Denkkategorien. Sie nutzen das Mittel der Rekontextualisierung.
Die Neigung, redundante, ja fatale "Warum?"-Fragen zu stellen, drückt eine zweckbestimmte Annahme aus, um den Verstand mit einer 'Erklärung' zufriedenzustellen. Warum-Fragen bedingen einen Sprung aus der nachweisbaren beobachtbaren Faktenlage in hypothetische Unterstellungen (Mentationen), die notwendigerweise zu täuschenden Antworten, Trugschlüssen, führen.

7.   Gefährliche Ideen

Das bekannte US-amerikanischen Internet-Forum Edge The World Question Center stellt die Frage "What is your dangerous idea?", übersetzt "Was ist Ihr gefährlicher Gedanke?" an über 100 angesehene Wissenschaftler weltweit.
Auch eine Reihe von Kosmologen haben darauf geantwortet.
Die »ZEIT«, Ausgabe 05, 2006 untersuchte die Befürchtungen der Physiker anhand ihrer Antworten und kam zu dem Schluss:
Die Physik steckt in der Krise: Der Traum von der Weltformel ist geplatzt, die neuen Theorien sind kaum mehr überprüfbar.

8.   Beispiele: Fragen und Antworten

Noch ehe Fragen formuliert werden können, sind die Antworten bereits vorhanden.
Fragen tauchen jeweils aus dem ihnen zugehörigen Feld auf.

 

Die linke und die rechte Seite der Gleichung 4 + 3 = 7 entsprechen einander. Das Gleichungsprinzip ist praktisch auf alle Fragen (Attraktorfelder) und Antworten anwendbar.
Wird die Feldzugehörigkeit der FRAGE (links) offenbar, so ist die bereits vorhandene ANTWORT (rechts) auf derselben Ebene erkennbar.

 

Beispielfragen mit Antworten aus dem Bereich der aufbauenden Feldern (BW 200+).

 

  • Kann ich mich weiter entwickeln? = MUT (BW 200) = Ich kann mich weiter entwickeln.
  • Kann ich unvoreingenommen sein? = NEUTRALITÄT (BW 250) = Ich kann unvoreingenommen sein.
  • Kann ich unterstützen? = BEREITWILLIGKEIT (BW 310) = Ich kann unterstützen.
  • Kann ich das bewältigen? = AKZEPTANZ (BW 350) = Ich kann das bewältigen.
  • Weshalb? = VERNUNFT (BW 400) = Deshalb.
  • Kann ich wirklich lieben? = LIEBE (BW 500) = Ich kann wirklich lieben.

 

Fragen mit mangelnder Integrität befinden sich im nichtwirklichen Bereich, wo weder Wahrheit, göttliche Kraft noch Liebe anwesend sind. Daher ergeben sie eine Null-Antwort:

 

  • Bin ich besser als ___? = Stolz (BW 175)
  • Warum bekomme ich nicht, was ich will? = Ärger (BW 150)
  • Kann ich das haben? = Verlangen, Gier (BW 125)
  • Ist das sicher? = Angst (BW 100)
  • Kann ich je meine Fehler überwinden? = Schuldbewusstsein (BW 30)

9.   Die Kunst des Fragenstellens

Fragen haben einen katalysatorischen Effekt und das Potenzial, bestehende beengende Glaubensüberzeugungen aufzubrechen. Davon ausgehend, dass alles Wissen grundsätzlich in jedem Menschen als Potenzial vorhanden sei, stellte der Philosoph ohne Zynismus unentwegt geeignete Fragen, um dabei mitzuwirken, es auf die Welt zu bringen. Sokrates verstand sich nicht als Erzeuger oder Vermittler von Wissen, sondern war überzeugt, dass es möglich ist, unbewusst Schlummerndes bewusster zu machen und Wege aufzuzeigen, wie sich diese finden lassen. Seine Methode war:

  1. Verborgenes inneres Wissen durch abgestimmte Fragen 'gebären' zu helfen und
  2. Durch fortgesetztes Hinterfragen zur Einsicht zu verhelfen, dass Wissensinhalte vorläufig, unvollständig, "nicht verlässlich" und "nicht für immer und nicht für alle gültig" sind.

 

Der Anwender des Sokratischen Dialogs ging auf den Marktplatz (ein Forum) und sprach arglos und absichtslos mit den Leuten über deren Konzepte und Auffassungen. Er liebte es, die Menschen mit Fragen in die Enge zu treiben, Unwesentliches (Inhalte) herausfiltern, bis es sich auf wesentliche Aussagen (Kontext) zuspitzte. Vorzugsweise beleuchtete Sokrates Konzepte, in denen sie sich besonders sicher waren und die sie besonders gut zu kennen meinten. Mit so genannter 'Hebammenkunst', der Kunst der dialogischen Befragung, machte er das bewusst, was anlagegemäß bereits vorhanden war, und setzte im Dialog das selbständige Denken in Gang.

 

Ein sokratischer Dialog ist ein philosophisches Gespräch, das auf methodisch streng geregelte Art das eigenständige Denken der Teilnehmenden fordert und fördert. Es ist deutlich erfahrungsbezogen, setzt keine besondere Ausbildung oder Bildung bei den Gesprächspartnern voraus und dient der Klärung von Problemstellungen aus verschiedensten Lebens- und Wissensbereichen.

10.   Die Fragen (Probleme) lieben

Sei duldsam gegen alles, was in deinem Herz unbewältigt ist,
und sei bestrebt, die Fragen selbst zu lieben
,
wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
Forsche jetzt nicht nach den Antworten, die dir nicht gegeben werden können,
weil du sie nicht leben kannst.
Und es handelt sich darum, alles zu leben.
Lebe jetzt die Fragen.
Vielleicht lebst du dann allmählich, eines fernen Tages, in die Antwort hinein.

Rainer Maria Rilke, deutscher Dichter

11.   Frage: Was ist dein größter Wunsch?

WAS IST DEIN GRÖSSTER WUNSCH?
Von 100 Menschen antwortet etwa einer auf diese Frage so:
Frieden in mir und der Welt. (BW 600)
oder so:
Dass Gottes Wille geschehe. (BW 850)

 

  1. Wie komme ich in meinem Leben vorwärts?
  2. Wie erfahre ich, was ich mit meinem Leben machen soll?
  3. Wo fange ich an?
  4. Wie vermeide ich es, Fehler zu machen?
  5. Was mache ich, wenn ich einen Fehler gemacht habe?
  6. Wie behandle ich meine Mitmenschen?
  7. Wie kann ich sicher stellen, dass eine Lebensumstellung mich nicht finanziell ruinieren wird?
  8. Wie erkenne ich, dass ich klar verständlich innerlich geführt werde?
  9. Wie erlange ich überhaupt eine verständliche innere Führung?
  10. Wie kann ich meinen Lebenspartner dazu bewegen, mich besser zu unterstützen?

 

Zusammengestellt von Caroline Myss, US-amerikanische Geistlehrerin und Schriftstellerin

12.   Fragekatalog von Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI. hat die Internet-Aktion 10.000 Mal Hoffnung ins Leben gerufen.
Folgende drei Fragen sind zu beantworten:

  1. Woran glaubst Du?
  2. Wofür lebst Du?
  3. Was gibst Du?

Die Antworten offenbaren den Bewusstseinsstand, den der Antwortende innehat.

13.   Fragen im Film ONE. The Movie – Ward M. Powers

Der US-amerikanische Verteidigungsanwalt und Neuling im Filmgeschäft Ward M. Powers aus Detroit bekam um 6:45h am 13. April 2002 den inneren Auftrag einen Film über die EINHEIT zu drehen, in dem er wegweisende zeitgenössische Persönlichkeiten zu folgenden zwanzig tiefen philosophischen Fragen interviewte. Das Ergebnis ist der seit 2006 über Internet beworbene unabhängig produzierte Dokumentarfilm ONE – The Movie:

 

  1. Weshalb gibt es Armut und Leiden in der Welt?
  2. Welche Beziehung besteht zwischen Wissenschaft und Religion?
  3. Wie kommt es, dass so viele Menschen an Depression leiden?
  4. Wovor fürchten wir uns alle?
  5. Unter welchen Umständen sind Kriege zu rechtfertigen?
  6. Wie können wir im göttlichen Sinn auf Aggressionen und Terrorismus reagieren?
  7. Wie erlangt man wahren Frieden?
  8. Was bedeutet es, im gegenwärtigen Augenblick zu leben?
  9. Was lenkt uns am meisten ab?
  10. Dienen gegenwärtige Religionen ihrem Auftrag?
  11. Was geschieht nach dem Tod?
  12. Beschreibe den Himmel und wie man dort hinkommt.
  13. Was ist der Sinn des Lebens?
  14. Beschreibe Gott.
  15. Was ist die großartigste menschlichen Eigenschaft?
  16. Was hält die Menschen ab, ihr volles Potential zu leben?
  17. Drücke ohne Worte nur durch eine Bewegung oder Geste aus, wie du den gegenwärtigen Zustand der Welt einschätzt.
  18. Wie lautet dein einziger Wunsch für die Welt?
  19. Was ist Weisheit und wie erlangen wir sie?
  20. Sind wir alle EINS?

14.   Der Tisch der freien Stimmen – Dropping Knowledge

Am 9. September 2006 kurz nach 9 Uhr kamen in Berlin 111 (eigentlich 112) große Denker zusammen und setzten sich gemeinsam an den größten runden Tisch, den die Welt bisher gesehen hat. Sie kamen nicht, um miteinander zu diskutieren, sondern um zur Welt zu sprechen. Sie stellten sich 101 Fragen, die zuvor in einem aufwändigen Verfahren ausgesucht wurden. Ihre Antworten wurden aufgezeichnet und sind frei zugänglich, als Grundlage für einen weiteren Austausch zwischen allen, die sich für die Zukunft der Welt interessieren.

15.   Hawking versus Hawkins

Stephen Hawkings Antwort: Ich weiß es nicht
Der Standard.at / Wissenschaft; 14. August 2006

 

Anfang Juli 2006 hat der Physiker und Mathematik-Professor an der Universität Cambridge Stephen Hawking (BW 499) in einer Yahoo-Newsgroup folgende Zukunftsfrage öffentlich gestellt:

  • Wie kann sich die menschliche Rasse in einer Welt, die sich politisch, sozial und in Umweltfragen im Chaos befindet, weitere 100 Jahre halten?
    Der Presse zufolge sind über 25.000 unterschiedliche E-Mail-Antworten eingegangen.
  • Ich weiß es nicht!, lautete Hawkings computerisierte Stimmbotschaft an die "Yahoo"-Gemeinde, der sich als ALS-Kranker im Rollstuhl bewegt und über Sprachcomputer verständigt.
    Er, Stephen Hawking mit dem Beinamen 'Herr des Universums', der einen unbeweisbaren Atheismus vertritt und aus wissenschaftlicher Neugier die Gedanken Gottes lesen möchte, habe die Überlebensfrage deshalb öffentlich gestellt, weil er selbst keine Antwort darauf wisse. Rein technische Lösungen für die vorhandenen Probleme genügten langfristig nicht, meint der Spitzenwissenschaftler, denn, so argumentiert er:
  • Jedes Mal, wenn wir unsere technologischen Fähigkeiten verbessern, eröffnen wir neue Wege für katastrophale Fehlentwicklungen.

 

David Hawkins sagt, dass 1987 der bedeutendste Bewusstseinssprung der Menschheit stattgefunden hat, was das umfassendste und bedeutendste Ereignis der gesamten Menschheitsgeschichte gewesen sei. (Das All-sehende Auge, S. 123, 130) Es war der Moment, als das Bewusstseinsniveau der gesamten Menschheit von der BW-Ebene 190 (etwa seit 1930) auf einen Wert oberhalb der 200er-Schwelle schnellte. Damals sei unbemerkt vor den Augen und Kommentatoren der Welt die Wiederkunft des Christusgeistes geschehen. Hawkins avisiert einen weiteren Anstieg des allgemeinen Bewusstseinsniveaus innerhalb der ersten Dekade des 3. Jahrtausends. Quellen: Das All-sehende Auge, Truth vs. Falsehood, Hawkins# Sedona Seminarmitschnitte
Angekommen im Bereich der Integrität wird Kriegstreiberei nicht mehr als normal hingenommen; Integrität ist nun auch menschheitsbestimmend und weltweit im Wesentlichen der führende Handlungsstandard geworden.

 

Der Fall des […] Kommunismus gab den Anstoß für eine Verschiebung der Bewusstseinsebene [der Menschheit] von 190 auf 207 für die ganze Menschheit, was deren Zerstörung verhinderte. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 428

 

Laut Hawkins findet das so genannte Jüngste Gericht nicht statt beziehungsweise es geschehen laufend Ausgleichsprozesse. Die Zeit des Übergangs wird unvermeidlich mit Turbulenzen und Katastrophen einhergehen.

 

Die Evolution des Bewusstseins beschleunigt sich, nachdem sie sich lange Zeit sehr langsam bewegt hat. Stelle dich auf Katastrophen ein, während sie sich beschleunigt. Hawkins, Sedona Seminar Emotions and Sensations, 17. April 2004

 

Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten kann; man wird auch nicht sagen: 'Siehe, hier ist es!' Oder: 'Da ist es!' Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter (in) euch. Lukas 17, 20-21

 

Wie der Physiker Hawking u. a. erkannt hat, genügen linear-technische Mittel und Wege (bis BW 499) nicht (mehr), um die anstehenden Probleme der Menschheit zu lösen. Daher bemühte er sich um 1000de von Antworten aus der kollektiven Wissensbasis. Der Raum der Wunder und der Nichtlinearität fängt ab BW 500 an, wo sich synchronistische, metaphysische Lösungen auftun können und die Weltlichkeit transzendiert wird.

 


 

16.   Die vier Kantischen Fragen

Immanuel Kant hat vier wesentliche Fragen gestellt und beantwortet:

  1. Was kann ich wissen? – In seiner Erkenntnistheorie
  2. Was ist der Mensch? – In seiner Anthropologie
  3. Was soll ich tun? – In seiner Ethik
  4. Was darf ich hoffen? – In seiner Religionsphilosophie

17.   Hamlets Monolog – Sein oder Nichtsein

Zu sein oder nicht zu sein, das ist die Frage:
Ob's edler im Gemüt, die Pfeil´ und Schleudern
Des wütenden Geschicks zu erleiden, oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Durch Widerstand sie enden?

William Shakespeare, Hamlet

18.   Zitate zum Thema Fragen und Befragen / Questions and Questioning

18.1   Zitate von D. Hawkins

  • Eine spirituelle Weisheit ist die Entsprechung zu einer beliebigen anderen. Wenn du ein Wollknäuel abrollst, wirst du irgendwann an dessen Anfang ankommen. Man kann eine beliebige spirituelle Wahrheit, etwa ein Mantra oder ein Thema, wählen, beispielsweise den berühmten Satz "Wer bin ich?", und darüber meditieren. Ich bevorzuge die Frage "Was bin ich?", weil das Fragewort "Wer" dich veranlasst zu denken, dass du eine Identität bist. Je mehr du dich deiner eigenen Realität näherst, verschwindet das "Wer" und an dessen Stelle erscheint das "Was". Was ist es, das zunächst mal denkt: ich bin "wer"?! Sedona Satsang Q&A, 10. Januar 2007

 

  • Die Antworten sind bereits da, ehe die Fragen dazu auftauchen. Quelle unbekannt
Hinweise: Die Hühner und die dazugehörigen Eier sind schon da, ehe die Fragen danach entstehen. Das Ei war vor dem Küken da. Huhn-Ei-Rätsel
Every problem is caused by its solution. So therefore, let's go for it. Video interview with Dr. Vernon Woolf, on Holodynamics, part 4, interviewer Lita Cox, Holodynamics graduate, minute 11, 2009

18.2   Zitate (engl.) von D. Hawkins

  • Ask anything but the hypothetical. We don't answer hypothetical questions because they are not real. Source unknown

 

  • Any spiritual truth can be like a mantra or a subject for study. "Who am I?" is a famous one. I prefer "What am I", because "who" makes you think you are an identity. As you get closer to your own reality, the "who" disappears and "what" appears instead. What is it that thinks I am a "who" in the first place?! Sedona Satsang Q&A, 10. January 2007

 

  • Never ask a question unless you are prepared for the answer; the facts may be quite different from what you currently believe. Power vs. Force, S. 117

 

  • Exploration is innate to mankind, and its highest levels lead to spiritual inquiry. This brings up the questions of
    • Who am I?
    • What am I?
    • Where did I come from?
    • What is the origin and destiny of the self?
    • Who and where is God.

 

  • Question: Many questions that arise, therefore, are not really answerable?
    Answer: That is true. That is because they are often just tautologies. They merely mean what they are defined to mean but have no corollary in existence. The mind presumes that a mentation which seems logical and intellectually reasonable must have a concordant reality. This is a major source of fallacy in human life. I. Reality and Subjectivity, S. 126

 

  • What we think of good or bad is merely subjective, what the universe "thinks" about it may be something entirely else. Never ask a question unless you are prepared for the answer; the facts may be quite different from what you currently believe. Power vs. Force, S. 117

 

  • Ask "How am I aware or even know that I exist?". That question is the best that can be acted upon for it leads directly and nonverbally to the ever present Reality. Identify with that quality, capacity, or condition of ever present subjectivity which is experienced as an underlying awareness. It is consciousness itself. Identify with that consciousness instead of with the 'what' it is consicous about. That is the direct route to the Self. It is actually the only practice that leads directly through the doorway. There is nothing to know, to learn, or to remember. It is merely necessary to focus, fixate, meditate, contemplate, look at, and realize that the substrate and source of existence is the radical subjectivity of the Presence of God as the Light of Consciousness. I. Reality and Subjectivity, S. ?

 

  • The term 'cause' is an abstract hypothesis, a tautology, an intellectualization which has no concordant substrate in Reality. It is at best an operational supposition to satisfy the mind's requirement for an 'explanation'. Fallacy arises out of the mind's proclivity to ask the redundant and fatal question, "Why?".
    We have stated elsewhere that there is no 'why' to anything in Reality and, in fact, no 'why' can be answered and still stay within Reality. All answers to "why" questions are intrinsically fallacious as they require a jump from verifiable observables to hypothetical suppositions which are all mentations. I. Reality and Subjectivity, S. 220-221

 

 

  • Why-ness will lead you downward rather than upward. It will lead you to greater and greater illusion, because if there is no legitimate answer to "why", the mind will create a fallacious one and your mind will be filled with fallacious answers to "whys". A "why" is hypothetical. That which is hypothetical has no existence in reality. The hypothetical does not exist in the real, therefore you cannot make spiritual progress by asking the question "why", you can only go downward into further and further illusion, because the ego will manufacture an answer to the "why" in order to maintain its hold over your mind. You have to let go of being addicted to the "why-ness". The way to get rid of "why-ness" is to surrender "not-knowingness" to God. To become enlightened you don't have to know anything. The willingness to surrender oneself to God from moment to moment, you don't have to know anything. There's not a single "why" you need to know, not a one". Sedona Seminar God, Transcendent and Immanent, November 2002

18.3   Zitate von anderen Quellen

Jesus sprach: Fragt man euch, woher ihr kommt, dann antwortet: Wir kommen aus dem Licht, wo es aus sich heraus entstanden ist; es machte sich auf, und erschien in vielen Bildern. Fragt man euch, wer ihr seid, dann antwortet: Wir sind seine Kinder und auserwählt vom lebendigen Vater. Fragt man nach dem Zeichen eures Vaters an euch, dann antwortet: Bewegung ist es und Unbeweglichkeit. Jesus, Thomasevangelium, Logion 50

 

  • Die verschiedenen Fragen, die jeder von uns stellt, sind sehr, sehr wichtig. So erforscht die Gottheit ihr eigenes Selbst – durch dich. Also stell' deine Fragen, unternimm' deine Forschungen. Du wirst dein Selbst finden und du wirst Gott in deinem Selbst finden, weil es nur das Selbst gibt. Mellen-Thomas Benedict, Nahtodüberlebender Durch das Licht

 

  • Die Fragen eines Kindes sind schwerer zu beantworten als die Fragen eines Wissenschaftlers. Alice Miller, Schweizer Psychoanalytikerin und Schriftstellerin

 

  • "Wenn ich ein Wort gebrauche", sagte Goggelmoggel in recht hochmütigem Ton, "dann heißt es genau das, was ich für richtig halte – nicht mehr und nicht weniger."
    "Es fragt sich nun", sagte Alice, "ob man Wörter einfach etwas anderes heißen lassen kann."
    "Es fragt sich nun", sagte Goggelmoggel, "wer der Stärkere ist, weiter nichts." Lewis Caroll, Alice im Wunderland

 

  • Gefühl ist alles, Name ist Schall und Rauch. ... So antwortete die Figur Faust in Goethes gleichnamigen Stück auf die Gretchenfrage "Wie hast du's mit der Religion?"
    Gretchens Frage an Faust ist synonym mit sehr direkt gestellten Kernfragen, deren Beantwortung meist als unangenehm empfunden wird.

 

  • Willst du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten. Chinesische Weisheit

 

  • Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten. Wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer. Chinesisches Sprichwort

 

  • Wer fragt, führt. Marketing-Formel

 

  • Strategien zu ändern, heißt, sich den alten Problemen mit neuen Fragen zu nähern. Da wir Gefangene unseres eigenen Erfolgs sind, fällt es uns oft sehr schwer, zur rechten Zeit die richtigen Fragen zu stellen, geschweige denn, die Organisation, der wir angehören und die wir gestalten, in Frage zu stellen. Metaphorisches Denken ist eine mögliche Art, eine Organisation dazu zu bewegen, mit neuen Fragen über das eigene Geschäft ganz anders nachzudenken. Metaphern sind Fragengeneratoren. Diese Fragengeneratoren gehören ins Repertoire jeder Führungskraft. B. v. Oetinger

 

  • Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten! Henry Ibsen, norwegischer Dichter

 

  • Man hört nur die Fragen, auf welche man imstande ist, eine Antwort zu geben. Friedrich Nietzsche

 

  • Immer sind die Fragenden die gefährlichsten. Eine einzige Frage kann mehr Zunder enthalten als tausend Antworten. Jostein Gaardner, Sofies Welt

 

  • Eine Frage ist gut, wenn sie:
klar und unmissverständlich formuliert wird,
zum richtigen Zeitpunkt gestellt wird,
die Bereitschaft zum Antworten fördert,
dem Gesprächsziel dient,
den Gesprächsgegenstand vertieft,
das Gespräch weiterbringt,
die Kommunikation fördert und
Empathie erkennen lässt.  
Linus Geisler, Arzt und Patient. Begegnung im Gespräch, 3. erw. Auflage, Pharma Verlag Frankfurt a. Main, 1992

 

  • Eine Frage ist ein Machtinstrument. Andreas Patrzek

 

  • Frage nicht danach, wer was sagt, frage danach, wem was nützt. Lenin

 

  • Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt. Viktor E. Frankl, Sinnforscher, Psychotherapeut, Begründer der Logotherapie, 1982

 

  • Manche Menschen sehen die Dinge, wie sie sind und fragen: 'Warum?' Ich träume von Dingen, die es noch nie gegeben hat, und frage: 'Warum nicht?' George Bernhard Shaw

 

  • Das Wichtige ist, dass man nicht aufhört zu fragen. Neugierde hat ihren eigenen Existenzgrund. Man kann nicht anders als staunend über die Ewigkeit, das Leben und die wunderbare Struktur der Realität nachzudenken. Es ist mehr als genug, wenn man lediglich versucht, die kleinen Ungereimtheiten des Tages zu verstehen. Verliere niemals diese heilige Neugierde. Albert Einstein [BW 499]

 

 

  • Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. Francois G. de Levis (1720-1781)

 

  • Man muss viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiß, fragen zu können. Jean Jacques Rousseau

 

  • Wenn du einem Toren begegnest, gehe in dich und frage dich, weshalb du ihm begegnet bist. Du begegnest ihm, weil er dir entspricht. Konfuzius, chinesischer Meister

 

  • Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden. Sigmund Freud, Wiener Psychoanalytiker, Das Unbehagen in der Kultur, 1930, VIII [BW 499]

 

  • Im Moment, da man nach Sinn und Wert des Lebens fragt, ist man krank. Sigmund Freud

 

  • Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: "Was will eine Frau eigentlich?" Sigmund Freud

 

  • Wie glücklich bin ich? Das ist für uns die wichtigste Frage im Leben. Für einen Indianer hängt der Erfolg nicht davon ab, wieviel er verdient oder welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt, sondern einzig und allein davon, wie glücklich er ist. Beryl Blue Spruce, Pueblo Indianerin

 

  • Sie wissen nicht, dass sie nur glauben, denn sie glauben ja, zu wissen [...] und wer das von sich glaubt, der stellt keine Fragen mehr. Barbara Thielmann, HP und Referentin, Hopfen Allgäu

 

  • Fragen sind niemals indiskret; nur Antworten sind es bisweilen. Oscar Wilde

 

  • Die Bücher sind nicht gemacht, um an sie zu glauben, sondern, um einer Untersuchung unterworfen zu werden: Vor einem Buch solltet ihr euch nicht fragen, was es sagt, sondern was wirklich in ihm enthalten ist und was es euch sagen will. Umberto Eco, italienischer Schriftsteller

 

  • Die Frage "Wer bin ich?" ist die einzige Methode, allem Elend ein Ende zu setzen und höchste Glückseligkeit einzuleiten. Sri Ramana Maharshi

 

  • Ein wahrer Philosoph beantwortet keine Fragen, sondern sieht die Welt bereits voller Antworten. Seine Aufgabe ist es, die Fragen zu erfinden, die uns die Welt als Antwort erkennen lassen. Die Welt ist nicht ein Rätsel, für das wir die Antwort noch finden müssen. Antworten gibt es mehr als genug, Fragen sind das wahre Rätsel! Slavoj Žižek, slowenischer Philosoph, Kulturkritiker, nichtpraktizierender Psychoanalytiker, Philosophie heute. Die Philosophen Alain Badiou und Slavoj Žižek im Dialog, Sender 3sat

 

  • Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie. Friedrich Nietzsche (1844-1900) deutscher Philosoph

18.4   Zitate (engl.) von anderen Quellen

These 3 out of 183 questions raised to Jesus did he directly address.

“So you are a king, then?” said Pilate.
After first clarifying what king and kingdom mean, Jesus' answered:
“Yes, I am a king. I was born for this.”
  John 18, 37 (NT)

 

“Lord, teach us how to pray, just as John taught his disciples." He said to them […]“ [and he taught them the Our Father]. Luke 11, 1 (NT)

 

To disconcert him, one of the Pharisees put to him a question,
‘Master, which is the greatest commandment of the Law?’
Jesus said, “You must love the Lord your God with all your heart, with all your mind, and with all your soul. […]
Matthew 22, 36-37 (NT)

 

Why do you call me Lord, Lord and not do what I say? Luke 6, 46 (NT)

 

  • Jesus is asked 183 questions directly or indirectly in the four Gospels. Do you know that he only answered 3 of them forthrightly? The others he either ignored, kept silent about, asked them a question in return, changed the subject, told a story or gave an audio visual aid to make his point, told them it was the wrong question, revealed their insincerity or hypocrisy, made the exactly opposite point, or redirected the question elsewhere! Father Richard Rohr, OFM, Discovering the Right Questions Versus Having Answers, presented by Malespirituality.org, September 2006

 

 

 

 

  • In the final analysis, the questions of why bad things happen to good people transmutes itself into some very different questions, no longer asking why something happened, but asking how we will respond, what we intend to do now that it happened. Harold S. Kushner, Rabbi, When Bad Things Happen To Good People

 

 

  • You can tell whether a man is clever by his answers. You can tell whether a man is wise by his questions. Naguib Mahfouz, Nobel Prize Winner

 

 

  • Each man is questioned by life; and he can only answer to life by answering for his own life; to life he can only respond by being responsible. Viktor E. Frankl

 

  • Have patience with everything unresolved in your heart and try to love the questions themselves. [...]
    Live the questions now. Perhaps then, someday far in the future, you will gradually, without even noticing it, live your way into the answer. Rainer Maria Rilke (1875-1926) Letters to a Young Poet

 

  • Every other Jewish mother in Brooklyn would ask her child after school: 'So? Did you learn anything today?' But not my mother. 'Izzy,' she would say, 'did you ask a good question today? Isidore Isaac Rabi (1898-1988) Nobel laureate in physics

 

  • To discover the truth for himself, Oedipus journeyed to Delphi and asked of the oracle,
"Who am I?"
The oracle, cryptic as always, replied:
"You are the man who will kill his father and breed children by his mother."
Myth Man's Homework Help Center Oedipus the King

 


 

  • He who has a why to live can bear almost any how. Friedrich Nietzsche (1844-1900) German classical scholar, philosopher and critic of culture

 

19.   Englische Texte – English section on Questions

20.   Dealing with Paradoxical Questions

Paradoxical questions cannot be solved right away,
they can only be embraced by many for a prolonged period of ambivalence.

 

20.1   Hawking versus Hawkins

Physicist and mathematician Dr. Stephen Hawking, author of A Brief History of Time, who holds the Lucasian chair in Mathematics at Cambridge and suffers ALS, attributed as Lord of the Universe, admitted: I don't know. (14. August 2006)
Beginning July 2006 he had publicly raised a survival question to the Yahoo newsgroup:

 

>> <<

 

In November 2006 talk show host Oprah Winfrey used "crowd sourcing" in a Yahoo newsgroup as well. In just a few days her question "What would you do with $1,000 to change the life of a perfect stranger?" received more than  31,000 responses.

 

20.2   Essential Questions

Fletcher Lynd Seagull was still quite young, but already he knew that no bird had ever been so harshly treated by any Flock, or with so much injustice. [...]

"I don't care what they think. I'll show them what flying is! I'll be pure Outlaw, if that's the way they want it. And I'll make them so sorry."
The voice came inside his own head [...] :
"Don't be harsh on them, Fletcher Seagull. In casting you out, the other gulls have only hurt themselves, and one day they will know this, and one day they will see what you see. Forgive them, and help them to understand." [...]

Low and calm, the voice went on within his thought, demanding an answer.

"Fletcher Lynd Seagull, do you want to fly?"
"YES, I WANT TO FLY!"
"Fletcher Lynd Seagull, do you want to fly so much that
you will forgive the Flock,
and learn,
and go back to them one day
and work to help them know?"

There was no lying to this magniflcent skillful being, no matter how proud or how hurt a bird was Fletcher Seagull.

"I do", he said softly.
"Then, Fletch,"

that bright creature said to him, and the voice was very kind,

"let's begin with Level Flight."

Source:  Richard Bach, Jonathan Livingston Seagull, Part 2

 

20.3   Questions for inspiring leaders

  1. What is my destiny?
  2. What is my cause? What do I stand for? What is my passion?
  3. What is my calling?
  4. Are my destiny, cause and calling aligned?
  5. How do I become the essence of beingness – inspiring with what I say and do?
  6. How do I serve?
  7. How do I guide brilliant contributions to fulfillment?

Inspired by Lance Secretan

 

20.4   The afflictions of If, lies, sins, death

In our life – there is "if"
In our beliefs – there is "lie"
In our business – there is "sin"
And in our bodies – there is "die"

Dave Mustaine

 

20.5   Questions for inspiring leaders

  1. What is my destiny?
  2. What is my cause? What do I stand for? What is my passion?
  3. What is my calling?
  4. Are my destiny, cause and calling aligned?
  5. How do I become the essence of beingness – inspiring with what I say and do?
  6. How do I serve?
  7. How do I guide brilliant contributions to fulfillment?

Inspired by Lance Secretan

 

20.6   Love the questions (problems) – R. M. Rilke

Be patient toward all that is unresolved in your heart.
Try to love the questions themselves

like locked rooms and like books written in a very foreign tongue.
Do not seek now the answers, which cannot be given to you because
you would not be able to live them.
And the point is, to live everything. Live the questions now.
Perhaps you will then gradually, without noticing it, live along some distant day into the answer.

Rainer Maria Rilke, German poet

 

21.   BW-Werte: Fragen / Questions – Bücher von D. Hawkins

  • BW  –

 

22.   Index: Fragen / Questions

Englische Werke

  • ., S.

22.1   Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins

 

23.   Links zum Thema Fragen und Befragen / Questions and Questioning

23.1   Literatur

  • Anne Brunner, Die Kunst des Fragens, (Reihe SoftSkill-Seminar), Hanser Verlag
  • Andreas Patrzek, Fragekompetenz für Führungskräfte, Rosenberger Fachverlag

 

23.2   Literatur (engl.)

 

23.3   Externe Weblinks

 

23.4   Externe Weblinks (engl.)

 

23.5   Interne Links

Wiki-Ebene