SpiritualWiki

Hawkins / Fragen

Hawkins-Menu:


Wiki-Menu:  

2·2012


 

Fragen und Befragen

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Fragentypen
  2. 2. Wesentliche Fragen – D. Hawkins
  3. 3. Empfehlungen im Umgang mit Fragen – D. Hawkins
  4. 4. Förderliche Fragen
  5. 5. Entweder-oder-Fragen
  6. 6. Essentielle Fragen an gesellschaftliche Katalysatoren
  7. 7. Gefährliche Ideen
  8. 8. Beispiele: Fragen und Antworten
  9. 9. Lehrsysteme Trivium und Quadrivium – Fragen stellen in korrekter Reihenfolge
  10. 10. Die Kunst des Fragenstellens
  11. 11. Die Fragen (Probleme) lieben
  12. 12. Zentrale Fragen
  13. 13. Fragenkatalog – Papst Benedikt XVI.
  14. 14. Tiefschürfende Fragen im Film ONE. The Movie – Ward Powers
  15. 15. Der Tisch der freien Stimmen – Dropping Knowledge
  16. 16. Hawking versus Hawkins
  17. 17. Die vier Kantischen Fragen
  18. 18. Hamlets Monolog – Sein oder Nichtsein
  19. 19. Unbequeme Fragen – Robert Stein
  20. 20. Zitate zum Thema Fragen und Befragen / Questions and Questioning
    1. 20.1 Zitate von D. Hawkins
    2. 20.2 Zitate – Trugschluss in Warum-Fragen
    3. 20.3 Quotes by D. Hawkins
    4. 20.4 Zitate von anderen Quellen
    5. 20.5 Quotes by various other sources
  21. 21. Englische Texte – English section on Questions
    1. 21.1 Essential questions – D. Hawkins
    2. 21.2 Some key questions
    3. 21.3 Teaching systems Trivium and Quadrivium – Questioning in proper sequence
    4. 21.4 Crowdsourcing – Stephen Hawking and Oprah Winfrey
    5. 21.5 Life changing questions
    6. 21.6 Seven central questions – Neale Donald Walsch
    7. 21.7 Life’s big questions presented in ONE. The Movie – Ward Powers
    8. 21.8 Questions for inspiring leaders
    9. 21.9 Questions asked by a lonely truth warrior
    10. 21.10 Skipping the commitment to silence for pride
    11. 21.11 Love the questions / issues – Rainer Maria Rilke
    12. 21.12 Dealing with paradoxical questions
    13. 21.13 Afflictions rendered by if, lies, sins, death
    14. 21.14 Tabooing sex – why, how, where?
  22. 22. BW-Werte: Fragen / Questions – Bücher von D. Hawkins
  23. 23. Index: Fragen / Questions – Bücher von D. Hawkins
    1. 23.1 Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins
  24. 24. Links zum Thema Fragen und Befragen / Questions and Questioning
    1. 24.1 Literatur
    2. 24.2 Literature (engl.)
    3. 24.3 Externe Weblinks
    4. 24.4 External web links (engl.)
    5. 24.5 Audio- und Videolinks
    6. 24.6 Audio and video links (engl.)
    7. 24.7 Interne Links

 

༺༺ · ༻༻

 

 

Vierblättriges Kleeblatt

 

༺༺ · ༻༻

 

 

Stelle nie eine Frage, wenn du nicht bereit bist für die Antwort; die Tatsachen können ziemlich stark abweichen von dem, was du gegenwärtig glaubst.

Dr. David R. Hawkins, Power vs. Force.
The Hidden Determinants of Human Behavior
,
S. 117, 1995, 2002

 

 

 

KultCult

 

 


 

Fragentypen

Es gibt W-Fragen, geschlossene Fragen, offene Fragen, alternative Fragen (Multiple-Choice-Fragen, Entweder-Oder-Fragen, Sowohl-als-Auch-Fragen), Gegenfragen, suggestive Fragen, rhetorische Fragen,
Vierblätteriges Kleeblatt

Informationsfragen, interdisziplinäre Fragen, Positionsfragen, Kontrollfragen, Kompetenzfragen, evaluative Fragen, kritische Fragen, provokative Fragen, polarisierende Fragen, verneinte Fragen, Hinterfragungen, Gretchenfragen, Tabufragen, Sinn-, Kern- und Kardinalsfragen.

 

Sein oder Nichtsein? Das ist hier die Frage, die Shakespeare Hamlet im gleichnamigen Drama stellen ließ. Hawkins brauchte 50 Jahre seines Lebens der intensiven Suche, um genau diese, seine Lebensfrage zu lösen mit der Antwort: Es gibt nur eine Variable, das Sein. Nichtsein ist ein Irrtum.

 

Fragen wirken katalysatorisch. Sie können Antworten liefern, Träume und Illusionen platzen lassen, Familiengeheimnisse aufdecken, Spannung und Krisen auslösen oder im schlimmsten Fall das Leben kosten, was das Lebensbeispiel des immer weiter Fragen stellenden Philosophen Sokrates zeigt.

Wesentliche Fragen – D. Hawkins

Hawkins nennt folgende Kernfragen:

* WAS bin ich?
* WER bin ich?
* WIE gewahre ich / weiß ich sogar, dass ich existiere?
* WOHER komme ich?
* WAS ist der Ursprung des SELBST?
* WAS ist die Bestimmung des Selbst?
* WER ist Gott?
* WO ist Gott?
Orientiert an:  ► David R. Hawkins, I. Reality and Subjectivity, S. 117, 2003

Empfehlungen im Umgang mit Fragen – D. Hawkins

Hawkins empfiehlt hinsichtlich des Fragenstellens:

  • Stelle wesentliche Fragen: WAS BIN ICH? eher noch als WER BIN ICH?
  • Stelle bevorzugt "Wie"-Fragen.
    Sie sind metazielführend.
  • Stelle keine "Warum"-Fragen.
    Sie "beißen sich in den Schwanz", sind tautologisch, dienen letztlich dazu, die Denkpositionen von Verstand/Ego zu stützen.
    Beispiel aus einer Komödie von Molière:
    Der Vater einer stummen Tochter erkundigt sich, warum seine Tochter stumm ist.
    "Nichts einfacher als das", antwortet der Arzt, "das hängt vom verlorenen Sprachvermögen ab".
    "Natürlich, natürlich", entgegnete der Vater, "aber sagen Sie mir bitte, aus welchem Grunde hat sie das Sprachvermögen verloren?"
    Darauf der Arzt: "Alle unsere besten Autoren sagen uns, dass das vom Unvermögen abhängt, die Sprache zu beherrschen."
    Quelle: Zirkelschluss
  • Stelle keine hypothetischen Fragen wie "Was wäre, wenn...?"
    Sie sind wirklichkeitsfern, sie enthalten keine Wahrheit.

Förderliche Fragen

Fragen zu Problemstellungen, die dem Wachstum dienen, erlauben erweiterte Denkkategorien. Sie nutzen das Mittel der Rekontextualisierung.
Die Neigung, redundante, ja fatale "Warum?"-Fragen zu stellen, drückt eine zweckbestimmte Annahme aus, um den Verstand mit einer 'Erklärung' zufriedenzustellen. Warum-Fragen bedingen einen Sprung aus der nachweisbaren beobachtbaren Faktenlage in hypothetische Unterstellungen (Mentationen), die notwendigerweise zu täuschenden Antworten, Trugschlüssen, führen.

 

Eine wesentliche Lebensfrage zur Verbesserung des Gehirns und der Einstellung zum Leben ist:

  • Was ist mein tiefinnerster Wert? [What is my deepest innermost value?]

 

(↓)

Hinweis Minute 12:12:

In sehr seltenen Fällen bewirken große Ideen nach sehr langer Zeit des Meditierens oder des Betens eine Assymetrie des Thalamus.

  • Gott wird Ihr Gehirn [Ihr Leben und möglicherweise die Welt] verändern. Weshalb? Weil Gott ein großer Gedanke ist und womöglich der zweitgrößte Gedanke in der Welt. Eine wirklich große Idee wird in einigen der wichtigsten Bereiche Ihres Gehirns Dendriten wachsen lassen. Große Ideen wie Frieden, Mitgefühl oder Liebe. [...] Gott ist ein großer Gedanke und ist gut für Ihr Gehirn, allerdings nur dann, wenn Ihr Gottesbild positiv ist. Videopräsentation von Mark Robert Waldman, US-amerikanischer Hirnforscher, Psychotherapeut, Center for Spirituality and the Mind, Universität von Pennsylvania, Autor, How God Changes the Brain [Wie Gott Ihr Gehirn verändert], präsentiert von TEDxConejo Talk, 27. März 2010, YouTube Flim, Minuten 0:33+ and 7:09, 19:18 Minuten Dauer, eingestellt 19. April 2010

Entweder-oder-Fragen

Das Peinliche an Entweder-oder-Fragen ist, dass sie beschränkende, suchtfördernde dualistische Denkfallen sind. Sie offenbaren, dass der Fragesteller dualistisch agiert. Sie bieten dem Befragten den kleinstmöglichen Denkrahmen an.
Die Grundlage für die Entstehung des entropisch geschlossenen Systems der Suchtgesellschaft ist ein mechanistisches, menschen- und naturfeindliches Weltbild mit unvereinbaren Entweder-oder-Dualismen, die sich auf ein vertikales Machtgefälle zwischen dem vermeintlichen Oben und Unten und damit die Illusion des Getrenntseins stützen.
Wir leben in einer 'Entweder-oder'-Kultur, nicht in einer 'Sowohl-als-auch'-Kultur. Wir achten auf Rangfolgen, statt uns zu vernetzen. Statt zirkulär zu fühlen und denken, betrachten wir das Leben aus hierarchischer Sicht.
Die westliche Ontologie der dualistischen Statik wurde erst durch die Quantenphysik im 20. Jahrhundert entkräftet, vor allem durch das Phänomen der Überlagerung von zwei oder mehreren Eigenzuständen eines Gegenstandes (Superposition).

 

Siehe auch: ► Vierstufige Gebetseinsichten – Richard Rohr

Essentielle Fragen an gesellschaftliche Katalysatoren

Die erste Frage, welche die außergewöhnliche Romanfigur Möwe Jonathan ihrem Schüler Fletcher stellte, lautete:

"Möchtest du so sehr fliegen, dass du den Möwen im Schwarm
  • vergeben wirst
  • und lernen wirst
  • und eines Tages zu ihnen zurückkehren wirst,
  • um ihnen engagiert zu helfen zu erkennen?"

 

Richard Bach (*1936) US-amerikanischer Navy-Pilot, Schriftsteller,
Die Möwe Jonathan, Fabel-Roman-Kultbuch der 70er Jahre, Ullstein, 1970
Die Möwe Jonathan, Film-Manuskript übersetzt, 1973

Gefährliche Ideen

Das bekannte US-amerikanischen Internet-Forum Edge The World Question Center stellte 2006 The Edge Annual Question — 2006 stellt die Jahresfrage "What is your dangerous idea?", übersetzt "Was ist Ihr gefährlicher Gedanke?" an über 100 angesehene Wissenschaftler weltweit.
Auch eine Reihe von Kosmologen haben darauf geantwortet.
Die überregionale deutsche Wochenzeitung Die Zeit untersuchte in Ausgabe 5, 2006 die Befürchtungen der Physiker anhand ihrer Antworten und kam zu dem Schluss:
Die Physik steckt in der Krise: Der Traum von der Weltformel ist geplatzt, die neuen Theorien sind kaum mehr überprüfbar.

Beispiele: Fragen und Antworten

Noch ehe Fragen formuliert werden können, sind die Antworten bereits vorhanden.
Fragen tauchen jeweils aus dem ihnen zugehörigen Feld auf.

 

Die linke und die rechte Seite der Gleichung 4 + 3 = 7 entsprechen einander. Das Gleichungsprinzip ist praktisch auf alle Fragen (Attraktorfelder) und Antworten anwendbar.
Wird die Feldzugehörigkeit der FRAGE (links) offenbar, so ist die bereits vorhandene ANTWORT (rechts) auf derselben Ebene erkennbar.

 

Beispielfragen mit Antworten aus dem Bereich der aufbauenden Feldern (BW 200+
༺༻QualitätBWFrageAntwort
1.MUTBW 200Kann ich mich weiter entwickeln? Ich kann mich weiter entwickeln.
2.NEUTRALITÄTBW 250Kann ich unvoreingenommen sein?Ich kann unvoreingenommen sein.
3.BEREITWILLIGKEITBW 310Kann ich unterstützen?Ich kann unterstützen.
4.AKZEPTANZBW 350Kann ich das bewältigen? Ich kann das bewältigen.
5.VERNUNFTBW 400Weshalb?Deshalb.
6.LIEBEBW 500Kann ich wirklich lieben?Ich kann wirklich lieben.
Nicht integere Fragen schwingen im nichtwirklichen Bereich, wo weder Wahrheit, göttliche Kraft noch Liebe anwesend sind. Aus ihnen erfolgt keine Antwort.
༺༻QualitätBWFrageAntwort
1.StolzBW 175Bin ich besser als ___?./.
2.ÄrgerBW 150Warum bekomme ich nicht, was ich will?./.
3.Verlangen, GierBW 125Kann ich das haben?./.
4.AngstBW 100Ist das sicher?./.
5.SchuldbewusstseinBW 30Kann ich je meine Fehler überwinden?./.

Lehrsysteme Trivium und Quadrivium – Fragen stellen in korrekter Reihenfolge

Die klassischen sieben freien Künste beinhalten zwei logisch aufgebaute Lehrsysteme:
  1. das grundlegende dreistufige Trivium und
  2. das fortgeschrittene vierstufige Quadrivium.

Im Altertum waren die Sklaven zuständig für Handarbeit und Handwerk. Eine Ausbildung, die auf Buchwissen basierte, wurde ihnen verwehrt. Bildung war nur freien schreib- und lesekundigen Bürgern zugänglich.
Merke: Das Wort 'frei' wird abgeleitet vom lateinischen Wort 'liber', das Buch heißt.

 

Trivium (Dreiweg) – Sprache
Das Trivium ist ein inklusives Lehrsystem, das vorwiegend von dem
griechischen Philosophen Aristoteles entwickelt wurde.
Die Reihenfolge der Lernschritte einzuhalten, ist essentiell. Unordnung verzerrt die Wahrheitserkennung.
StufeFachLernenReihenfolge
Umsetzung
ElementeFragenLebensfokusLegende
1.GrammatikWissen
bzgl. der Einzelteile
AUFNAHME
Input
BauelementeWer?Was?
Wo?Wann?
BestimmungSchicksal
2.LogikVerständnis
Vernunft
VERARBEITUNG
PROZESS
Mörtel / WandaufbauWarum?StreitsacheLeidenschaft
3.RhetorikWeisheitAUSGABE
Output
Erklärung / Unterrichtung
des Bildevorgangs
Wie?BerufungVision

 

Philosophische Dreiheit
༺༻AbfolgeDisziplinWahrheitBeurteilenGesetzmäßigkeitOrientierungEinsicht
1.EingabeGrammatikOntologischSein⇔NichtseinGesetz der Identität
WER
Sein / Was ist? / RealitätMetaphysik
Esoterik
2.ProzessLogikVerhältnismäßigWahr⇔FalschGesetz der Gegensätzlichkeit
WARUM
Bewusstsein / Wissen / VerstandErkenntnis-
theorie
3AusgabeRhetorikMoralischRichtig⇔FalschNaturrecht
WIE
Willensausdruck / Absicht / Rechtmäßiges HandelnMoral

 

Quadrivium (Vierweg) – Zahlen
Das Quadrivium ist ein inklusives Lehrsystem, das vorwiegend von dem
griechischen Mathematiker Pythagoras entwickelt wurde.
Die Reihenfolge der Lernschritte einzuhalten, ist essentiell. Unordnung verzerrt die Wahrheitserkennung.
StufeFachZusatzStatusZahlenHDS-TypStufe
1.MathematikArithmetikRuhende AbstraktheitZahlen an sichGeneratorReal
2.GeometrieAlgebra an zweiter StelleRuhende KonstanteZahlen und RaumProjektorSymbolisch
3.MusikHarmonieBewegliche KonstanteZahlen und ZeitManifestorIrrational
4.AstronomieAstrologieBewegliche AbstraktheitZahlen, Raum und ZeitReflektorNeuschöpfung

 

Quelle (engl.): ► Videointerview mit Jan Irvin, US-amerikanischer investigativer Blogger, Gründer und Gastgeber von Gnostic Media Podcast, Autor, [[http://www.youtube.com/watch?v=F66h8ViFz4g|Logic, Fallacies, and the Trivium, gefilmt und vorgestellt von Gnostic Media Podcast, Gastgeber Tony Myers, Connecticut, Sendetermin 11. April 2011, YouTube Film, 1:33:03 Dauer, eingestellt 4. Juni 2011
Referenz (engl.): ► Übersicht The Trivium method: (pertains to mind) – the elementary three, präsentiert von Gnostic Media Research & Publishing, Grümder und Gastgeber Jan Irvin, US-amerikanischer investigativer Blogger, Autor, 2009-2015
Inspiriert durch ► Lance Secretan (*1939) englischer Wirtschaftsvisionär
Siehe auch: ► Kunst und ► Human Design System und ► Philosophische Dreiheit – Grammatik, Logik, Rhetorik
See also: ► Four-stage composition of ancient Egyptian temples – Model of mystery schools

Die Kunst des Fragenstellens

Fragen haben einen katalysatorischen Effekt und das Potenzial, bestehende beengende Glaubensüberzeugungen aufzubrechen. Davon ausgehend, dass alles Wissen grundsätzlich in jedem Menschen als Potenzial vorhanden sei, stellte der Philosoph ohne Zynismus unentwegt geeignete Fragen, um dabei mitzuwirken, es auf die Welt zu bringen. Sokrates verstand sich nicht als Erzeuger oder Vermittler von Wissen, sondern war überzeugt, dass es möglich ist, unbewusst Schlummerndes bewusster zu machen und Wege aufzuzeigen, wie sich diese finden lassen. Seine Methode war:

  1. Verborgenes inneres Wissen durch abgestimmte Fragen 'gebären' zu helfen und
  2. Durch fortgesetztes Hinterfragen zur Einsicht zu verhelfen, dass Wissensinhalte vorläufig, unvollständig, "nicht verlässlich" und "nicht für immer und nicht für alle gültig" sind.

 

Der Anwender des Sokratischen Dialogs ging auf den Marktplatz (ein Forum) und sprach arglos und absichtslos mit den Leuten über deren Konzepte und Auffassungen. Er liebte es, die Menschen mit Fragen in die Enge zu treiben, Unwesentliches (Inhalte) herausfiltern, bis es sich auf wesentliche Aussagen (Kontext) zuspitzte. Vorzugsweise beleuchtete Sokrates Konzepte, in denen sie sich besonders sicher waren und die sie besonders gut zu kennen meinten. Mit so genannter 'Hebammenkunst', der Kunst der dialogischen Befragung, machte er das bewusst, was anlagegemäß bereits vorhanden war, und setzte im Dialog das selbständige Denken in Gang.

 

Ein sokratischer Dialog ist ein philosophisches Gespräch, das auf methodisch streng geregelte Art das eigenständige Denken der Teilnehmenden fordert und fördert. Es ist deutlich erfahrungsbezogen, setzt keine besondere Ausbildung oder Bildung bei den Gesprächspartnern voraus und dient der Klärung von Problemstellungen aus verschiedensten Lebens- und Wissensbereichen.

Siehe auch: ► Sokrates

Die Fragen (Probleme) lieben

[Sei duldsam gegen alles], was in deinem Herz unbewältigt ist,
[und sei bestrebt], die Fragen selber lieb zu haben
,
wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Lebe jetzt die Fragen.
Vielleicht lebst du dann allmählich, eines fernen Tages, in die Antwort hinein.

Quelle: Rainer Maria Rilke (1875-1926) böhmisch-österreichischer Lyriker, Dichter,
Briefe an einen jungen Dichter, Kapitel 4, (1903-1908), veröffentlicht 1929
Siehe auch: ► Über die Geduld

Zentrale Fragen

WAS IST DEIN GRÖSSTER WUNSCH?
Von 100 Menschen antwortet etwa einer auf diese Frage so:
Frieden in mir und der Welt. (BW 600)
oder so:
Dass Gottes Wille geschehe. (BW 850)

 

Liste wesentlicher Fragen

  1. Wie komme ich in meinem Leben vorwärts?
  2. Wie erfahre ich, was ich mit meinem Leben machen soll?
  3. Wo fange ich an?
  4. Wie vermeide ich es, Fehler zu machen?
  5. Was mache ich, wenn ich einen Fehler gemacht habe?
  6. Wie behandle ich meine Mitmenschen?
  7. Wie kann ich sicher stellen, dass eine Lebensumstellung mich nicht finanziell ruinieren wird?
  8. Wie erkenne ich, dass ich klar verständlich innerlich geführt werde?
  9. Wie erlange ich überhaupt eine verständliche innere Führung?
  10. Wie kann ich meinen Lebenspartner dazu bewegen, mich besser zu unterstützen?

 

Quelle: ► Caroline Myss, Ph.D. Myss.com (*1952) US-amerikanische mystische Bewusstseinslehrerin, Energiemedizinerin, intuitive Diagnostikerin, Bestseller-Autorin

Fragenkatalog – Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI. (2005-2013) hat die Internet-Aktion 10.000 Mal Hoffnung ins Leben gerufen.
Folgende drei Fragen sind zu beantworten:

  1. Woran glaubst Du?
  2. Wofür lebst Du?
  3. Was gibst Du?

Die Antworten offenbaren den Bewusstseinsstand, den der Antwortende innehat.

Tiefschürfende Fragen im Film ONE. The Movie – Ward Powers

Der US-amerikanische Verteidigungsanwalt und Neuling im Filmgeschäft Ward M. Powers aus Detroit bekam um 6:45h am 13. April 2002 den inneren Auftrag einen Film über die EINHEIT zu drehen. Das Ergebnis ist der seit 2006 über Internet beworbene Dokumentarfilm One. The Movie, in dem er 15 wegweisende zeitgenössische Persönlichkeiten zu folgenden zwanzig tiefen philosophischen Fragen interviewte:

  1. Weshalb gibt es Armut und Leiden in der Welt?
  2. Welche Beziehung besteht zwischen Wissenschaft und Religion?
  3. Wie kommt es, dass so viele Menschen an Depression leiden?
  4. Wovor fürchten wir uns alle?
  5. Unter welchen Umständen sind Kriege zu rechtfertigen?
  6. Wie können wir im göttlichen Sinn auf Aggressionen und Terrorismus reagieren?
  7. Wie erlangt man wahren Frieden?
  8. Was bedeutet es, im gegenwärtigen Augenblick zu leben?
  9. Was lenkt uns am meisten ab?
  10. Dienen gegenwärtige Religionen ihrem Auftrag?
  11. Was geschieht nach dem Tod?
  12. Beschreibe den Himmel und wie man dort hinkommt.
  13. Was ist der Sinn des Lebens?
  14. Beschreibe Gott.
  15. Was ist die großartigste menschlichen Eigenschaft?
  16. Was hält die Menschen ab, ihr volles Potential zu leben?
  17. Drücke ohne Worte nur durch eine Bewegung oder Geste aus, wie du den gegenwärtigen Zustand der Welt einschätzt.
  18. Wie lautet dein einziger Wunsch für die Welt?
  19. Was ist Weisheit und wie erlangen wir sie?
  20. Sind wir alle EINS?
Quelle: US-amerikanischer Dokumentarfilm One. The Movie,
unabhängig produzierte von Ward Powers und Diane Powers, erschienen 2006

Der Tisch der freien Stimmen – Dropping Knowledge

Am 9. September 2006 kurz nach 9 Uhr kamen in Berlin 111 (eigentlich 112) große Denker zusammen und setzten sich gemeinsam an den größten runden Tisch, den die Welt bisher gesehen hat. Sie kamen nicht, um miteinander zu diskutieren, sondern um zur Welt zu sprechen. Sie stellten sich 101 Fragen, die zuvor in einem aufwändigen Verfahren ausgesucht wurden. Ihre Antworten wurden aufgezeichnet und sind frei zugänglich, als Grundlage für einen weiteren Austausch zwischen allen, die sich für die Zukunft der Welt interessieren.

Source: ► Dropping Knowledge

Hawking versus Hawkins

Stephen Hawking sucht Rat bei der Kollektiven Weisheit.
Stephen Hawking
: Ich weiß es nicht

 

Anfang Juli 2006 hat der geniale britische Physiker und Mathematik-Professor an der Universität Cambridge Stephen Hawking in einer Yahoo-Newsgroup folgende Zukunftsfrage öffentlich gestellt:

  • Wie kann sich die menschliche Rasse in einer Welt, die sich politisch, sozial und in Umweltfragen im Chaos befindet, weitere 100 Jahre halten?
    Der Presse zufolge sind über 25.000 unterschiedliche E-Mail-Antworten eingegangen.
  • Ich weiß es nicht!, lautete Hawkings computerisierte Stimmbotschaft an die "Yahoo"-Gemeinde, der sich als ALS-Kranker im Rollstuhl bewegt und über Sprachcomputer verständigt.
    Er, Stephen Hawking mit dem Beinamen 'Herr des Universums', der einen unbeweisbaren Atheismus vertritt und aus wissenschaftlicher Neugier die Gedanken Gottes lesen möchte, habe die Überlebensfrage deshalb öffentlich gestellt, weil er selbst keine Antwort darauf wisse. Rein technische Lösungen für die vorhandenen Probleme genügten langfristig nicht, meint der Spitzenwissenschaftler, denn, so argumentiert er:
  • Jedes Mal, wenn wir unsere technologischen Fähigkeiten verbessern, eröffnen wir neue Wege für katastrophale Fehlentwicklungen.

 

Quelle: ► Artikel Stephen Hawkings Antwort: 'Ich weiß es nicht', präsentiert von der
österreichischen Tageszeitung Der Standard / Wissenschaft, 14. August 2006
Siehe auch: ► Fragen und ► Zukunftsforschung

David Hawkins sagt, dass 1987 der bedeutendste Bewusstseinssprung1 der Menschheit stattgefunden hat, was das umfassendste und bedeutendste Ereignis der gesamten Menschheitsgeschichte gewesen sei. (Das All-sehende Auge, S. 123, 130, 2005) Es war der Moment, als das Bewusstseinsniveau der gesamten Menschheit von der BW-Ebene 190 (etwa seit 1930) auf einen Wert oberhalb der 200er-Schwelle schnellte. Damals sei unbemerkt vor den Augen und Kommentatoren der Welt die Wiederkunft des Christusgeistes geschehen. Hawkins avisiert einen weiteren Anstieg des allgemeinen Bewusstseinsniveaus innerhalb der ersten Dekade des 3. Jahrtausends. Quellen: Das All-sehende Auge, 2005; Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, 2005; diverse Mitschnitte von D. Hawkins Seminaren in Sedona
Angekommen im Bereich der Integrität wird Kriegstreiberei nicht mehr als normal hingenommen; Integrität ist nun auch menschheitsbestimmend und weltweit im Wesentlichen der führende Handlungsstandard geworden.

 

Der Fall des […] Kommunismus gab den Anstoß für eine Verschiebung der Bewusstseinsebene [der Menschheit] von 190 auf 207 für die ganze Menschheit, was deren Zerstörung verhinderte. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 428, 2005

 

Laut Hawkins findet das so genannte Jüngste Gericht nicht statt beziehungsweise es geschehen laufend Ausgleichsprozesse. Die Zeit des Übergangs wird unvermeidlich mit Turbulenzen und Katastrophen einhergehen.

 

Die Evolution des Bewusstseins beschleunigt sich, nachdem sie sich lange Zeit sehr langsam bewegt hat. Stelle dich auf Katastrophen ein, während sie sich beschleunigt. D. Hawkins, Sedona Seminar Emotions and Sensations, 17. April 2004

 

Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten kann; man wird auch nicht sagen: 'Siehe, hier ist es!' Oder: 'Da ist es!' Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter (in) euch. Lukas 17, 20-21 (NT)

 

Wie der Physiker Stephen Hawking u. a. erkannt hat, genügen linear-technische Mittel und Wege (bis BW 499) nicht (mehr), um die anstehenden Probleme der Menschheit zu lösen. Daher bemühte er sich um 1000de von Antworten aus der kollektiven Wissensbasis. Der Raum der Wunder und der Nichtlinearität fängt ab BW 500 an, wo sich synchronistische, metaphysische Lösungen auftun können und die Weltlichkeit transzendiert wird.

 


 

Die vier Kantischen Fragen

Immanuel Kant [BW 460] (1724-1804) deutscher Philosoph der Aufklärung, hat in seinen Werken vier wesentliche Fragen gestellt und beantwortet:

  1. Was kann ich wissen?Erkenntnistheorie
  2. Was ist der Mensch?Anthropologie
  3. Was soll ich tun?Ethik
  4. Was darf ich hoffen?Religionsphilosophie

Hamlets Monolog – Sein oder Nichtsein

Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage:
Ob's edler im Gemüt, die Pfeil' und Schleudern
Des wütenden Geschicks zu erleiden, oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Durch Widerstand sie enden?


William Shakespeare [BW 465] (1564-1616) englischer Dramatiker, Bühnenschriftsteller, Lyriker, Schauspieler, Hamlet, 3. Aufzug, 1. Szene, ~1602

Unbequeme Fragen – Robert Stein

  • Warum bestimmen weniger als 0,1% der Weltbevölkerung über das Wohlergehen von mehr als sieben Milliarden Menschen?
  • Wieso drucken Banken ihr eigenes Geld, welches sie dann gegen Zinsen an die Regierungen verleihen?
  • Wieso werden jährlich Billionen von Dollar in Rüstungs- und Kriegsprojekte investiert, obwohl fast eine Milliarde Menschen hungert und die Hälfte der Menschheit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser hat?
  • Warum gibt es Krieg, wenn es nur Verteidigungsministerien gibt, jedoch kein einziges Kriegsministerium?
  • Warum werden Lebensmittel und Impfstoffe mit hochgiftigen Schadstoffen wie Fluor und Quecksilber vermengt?
  • Warum wird die alternative Forschung zur Freien-Energie-Technologie nicht gefördert, ja stattdessen blockiert?
  • Warum wird die Erforschung der Cheops-Pyramide seit der spektakulären Entdeckung von Luftschächten durch den deutschen Ingenieur Rudolf Gantenbrink (*1950) vor zwanzig Jahren systematisch verhindert?
  • Was hat es mit den rätselhaften Objekten am Himmel auf sich, die weltweit von Millionen Menschen gesehen werden?
  • Wer oder was steckt hinter den rätselhaften Strukturen in den Kornfeldern, die weltweit auftauchen?

Zitate zum Thema Fragen und Befragen / Questions and Questioning

Zitate von D. Hawkins

⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

  • Eine spirituelle Weisheit ist die Entsprechung zu einer beliebigen anderen. Wenn du ein Wollknäuel abrollst, wirst du irgendwann zu dessen Anfang gelangen. Man kann eine beliebige spirituelle Wahrheit, etwa ein Mantra oder ein Thema, wählen, beispielsweise den berühmten Satz "Wer bin ich?", und darüber meditieren. Ich bevorzuge die Frage "Was bin ich?", weil das Fragewort "Wer" dich veranlasst zu denken, eine Identität zu sein. Je mehr du dich deiner eigenen Realität näherst, desto mehr verblasst das "Wer" und an dessen Stelle erscheint das "Was". Was ist es, das zunächst mal denkt: ich bin "wer"?! Sedona Satsang Q&A, 2 CD-Set, 10. Januar 2007

Zitate – Trugschluss in Warum-Fragen

Wir können Probleme nicht mit den gleichen Denkmustern lösen, die zu ihnen geführt haben. Albert Einstein [BW 499] (1879-1955) deutsch-schweizstämmiger US-amerikanischer theoretischer Physiker, Entwickler der Allgemeinen Relativitätstheorie, Physik-Nobelpreisträger

 

Deshalb werden wir uns nicht mit der Frage beschäftigen, warum sich die Natur so verhält, wie sie es tut. Es gibt keine brauchbaren Theorien, die das Warum erklären könnten. Richard P. Feynman (1918-1988) US-amerikanischer Physiker, Nobelpreisträger in Physik, 1965

 

Aber warum fragen wir 'warum'? Was wollen wir eigentlich wissen, wenn wir so fragen? Die Frage entsteht immer dann, wenn ein normaler Ablauf unterbrochen wird. Ihr Ziel ist die Wiederherstellung des normalen Ganges. [...] Das Neue soll in das Vertraute integriert, die Verstehbarkeit der Welt ständig wiederhergestellt werden. Denn Verstehen heißt Vertrautsein, heißt Aufhebung der Fremdheit des Begegnenden. Robert Spaemann (*1927) bedeutender deutscher römisch-katholischer Professor für Philosophie, Ritter-Schule, Die Frage Wozu. Geschichte und Wiederentdeckung des Ideologischen Denkens, S. 15ff, 1981

 

Interessant ist, dass selbst so "konkrete Fragen", wie namentlich
'Warum scheint die Sonne und leuchten die Sterne?',
will sagen
'Warum befinden sie sich nicht im Wärmeausgleich mit dem umgebenden Raum?',
können mit den bekannten physikalischen Gesetzen nicht beantwortet werden.
Nikolai Aleksandrovich Kozyrev (1908-1983) russischer Astronom, Astrophysiker, Causal mechanics and the possibility of experimental studies of the properties of time, veröffentlicht in Russisch in History and Methodology of Natural Science, S. 96, Physik, Moskau, 2. Ausgabe 1963

Quotes by D. Hawkins

People's reactions to the Presence embodied in D. Hawkins

⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

  • Ask anything but the hypothetical. We don't answer hypothetical questions because they are not real. Source unknown

 

(↓)

No quick fixes on the expectation of finding an ultimate "answer"

  • The "answer," we seem to perennially believe, will, once found, allow us to solve the problems of the economy, crime, national health, or politics. But so far, we haven't solved any of these problems at all. […]
    The obstacle is that we don't have the proper tools to interpret the significance of our data. We haven't yet asked the right questions. Power vs. Force. The Hidden Determinants of Human Behavior, Hay House, Introduction, S. 25, February 2002

 

 

(↓)

The law of the universe is economy.

No extraneous events

 

 

 

(↓)

Chaos theory, critical point analysis, attractor patterns, M-fields

  • [T]he question and the answer are merely two sides of one coin, and that one can’t pose a question unless the answer already exists – otherwise there would be no pattern that the question could be formulated from. Power vs. Force. The Hidden Determinants of Human Behavior, chapter 15 Genius and the Power of Creativity, S. 197, Hay House, Februar 2002

 

  • Ask "How am I aware or even know that I exist?". That question is the best that can be acted upon for it leads directly and nonverbally to the ever present Reality. Identify with that quality, capacity, or condition of ever present subjectivity which is experienced as an underlying awareness. It is consciousness itself. Identify with that consciousness instead of with the 'what' it is consicous about. That is the direct route to the Self. It is actually the only practice that leads directly through the doorway. There is nothing to know, to learn, or to remember. It is merely necessary to focus, fixate, meditate, contemplate, look at, and realize that the substrate and source of existence is the radical subjectivity of the Presence of God as the Light of Consciousness. I. Reality and Subjectivity, S. ?, 2003

 

  • '''Exploration is innate to mankind, and its highest levels lead to spiritual inquiry. This brings up the questions of
    • Who am I?
    • What am I?
    • Where did I come from?
    • What is the origin and destiny of the self?
    • Who and where is God.

 

  • Question: Many questions that arise, therefore, are not really answerable?
    Answer: That is true. That is because they are often just tautologies. They merely mean what they are defined to mean but have no corollary in existence. The mind presumes that a mentation which seems logical and intellectually reasonable must have a concordant reality. This is a major source of fallacy in human life. I. Reality and Subjectivity, S. 126, 2003

 

  • The term 'cause' is an abstract hypothesis, a tautology, an intellectualization which has no concordant substrate in Reality. It is at best an operational supposition to satisfy the mind's requirement for an 'explanation'. Fallacy arises out of the mind's proclivity to ask the redundant and fatal question, "Why?".
    We have stated elsewhere that there is no 'why' to anything in Reality and, in fact, no 'why' can be answered and still stay within Reality. All answers to "why" questions are intrinsically fallacious as they require a jump from verifiable observables to hypothetical suppositions which are all mentations. I. Reality and Subjectivity, S. 220-221, 2003

 

 

  • In spite of the massive accumulation of knowledge that man has acquired over the centuries, uncertainty still dominates all philosophical and intellectual discussions, and spiritual teachings are considered to be belief systems rather than provable facts. Therefore, a thorough investigation of the matter is of general interest to a mankind that still asks the basic questions:
    - "Who are we?
    - Where do we come from?
    - And where do we go?"
    Despite the purported erudition of the great intellects and philosophers of the past, the questions still remain unanswered because the questions asked cannot be answered by the mind at all. They can only be discovered by delving into its source-consciousness without which the mind could not exist and without which would not even know that he has a mind. The nature of consciousness itself – how it arose, what it is, and how it functions-becomes apparent from the study of its evolution. Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, S. 28, 2005

 

(↓)

Transcending question:

How am I aware that I exist?

  • Ask, How am I aware or even know that I exist? That question is the best that can be acted upon, for it leads directly and non-verbally to the ever-present Reality. Identify with that quality, capacity, or condition of ever-present subjectivity, which is experienced as an underlying awareness. It is consciousness itself. Identify with that consciousness instead of with the "what" it is concerned about. That is the direct route to the Self. It is actually the only practice that leads directly through the doorway. There is nothing to know, to learn, or to remember. It is merely necessary to focus, fixate, meditate, contemplate, and look at – and to realize that the source and substrate of existence is the radical subjectivity of the Presence of God as the Light of Cosciousness. Dissolving the Ego, Realizing the Self. Contemplations from the Teachings of David R. Hawkins, M.D., Ph.D., edited by Scott Jeffrey, chapter ?, S. 83, Hay House, August 2011

 

  • "Why-ness" will lead you downward rather than upward. It will lead you to greater and greater illusion, because if there is no legitimate answer to "why", the mind will create a fallacious one and your mind will be filled with fallacious answers to "whys". A "why" is hypothetical. That which is hypothetical has no existence in reality. The hypothetical does not exist in the real, therefore you cannot make spiritual progress by asking the question "why", you can only go downward into further and further illusion, because the ego will manufacture an answer to the "why" in order to maintain its hold over your mind. You have to let go of being addicted to the "why-ness". The way to get rid of "why-ness" is to surrender "not-knowingness" to God. To become enlightened you don't have to know anything. The willingness to surrender oneself to God from moment to moment, you don't have to know anything. There's not a single "why" you need to know, not a one. Sedona Seminar God Transcendent and Immanent, CD 4 of 4, track 1, November 2002

 

  • Any spiritual truth can be like a mantra or a subject for study. "Who am I?" is a famous one. I prefer "What am I", because "who" makes you think you are an identity. As you get closer to your own reality, the "who" disappears and "what" appears instead. What is it that thinks I am a "who" in the first place?! Sedona Satsang Q&A, 2 CD set, 10. January 2007

 

(↓)

Foregoing the tautology of why questions

Audio sample: Ego and karma, YouTube film, minute 2:19, 3:30 minutes duration, posted 12. May 2011

  • You accept with humility the human condition. You don't have to personalize it. [...] It is dumb to keep asking questions why is everything the way it is. It is obvious that it is God's Will that it be that way. Yes?! Just surrender it to the Creator. Cottonwood Satsang Q&A, 1 DVD, 15. January 2011

 

(↓)

Big question

Audio sample: Ego and karma, YouTube film, minute 0:01, 3:30 minutes duration, posted 12. May 2011

  • David Hawkins: The big question is: Is somebody enlightened or are they retarded? [Jokingly.]
    Susan Hawkins [chuckling, scratching her forehead]: We're being politically correct today. [Laughter.]
    Cottonwood Satsang Q&A, 1 DVD, 15. January 2011

Zitate von anderen Quellen

Jesus sprach: Fragt man euch, woher ihr kommt, dann antwortet: Wir kommen aus dem Licht, wo es aus sich heraus entstanden ist; es machte sich auf, und erschien in vielen Bildern. Fragt man euch, wer ihr seid, dann antwortet: Wir sind seine Kinder und auserwählt vom lebendigen Vater. Fragt man nach dem Zeichen eures Vaters an euch, dann antwortet: Bewegung ist es und Unbeweglichkeit. Jesus, Thomasevangelium [BW 660], Logion 50, Teil der Apokryphen, 50-140, 350 n. Chr., 1945

 

Persönliche Bekenntnisse

  • Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten! Henrik Ibsen (1828-1906) norwegischer Theaterdirektor, Dichter, Bühnenschriftsteller, Aphorismus

 

Empfehlungen

  • Die verschiedenen Fragen, die jeder von uns stellt, sind sehr, sehr wichtig. So erforscht die Gottheit ihr eigenes Selbst – durch dich. Also stell' deine Fragen, unternimm' deine Forschungen. Du wirst dein Selbst finden und du wirst Gott in deinem Selbst finden, weil es nur das Selbst gibt. Retrospektive Betrachtung von Mellen-Thomas Benedict, US-amerikanischer Nahtodüberlebender, Erfinder, Durch das Licht, PDF, übersetzt von Edith Zeile, 16. April 2011

 

  • Die Bücher sind nicht gemacht, um an sie zu glauben, sondern, um einer Untersuchung unterworfen zu werden: Vor einem Buch solltet ihr euch nicht fragen, was es sagt, sondern was wirklich in ihm enthalten ist und was es euch sagen will. Umberto Eco (1932-2016) italienischer Medienwissenschaftler, Semiotiker, Philosoph, Literaturkritiker, Kolumnist, mittelalterlich orientierter Romanschriftsteller, Quelle unbekannt

 

 

Einsicht

  • Sie wissen nicht, dass sie nur glauben, denn sie glauben ja, zu wissen [...] und wer das von sich glaubt, der stellt keine Fragen mehr. Barbara Thielmann, deutsche Heilpraktikerin in Hopfen im Allgäu, Referentin, auf einem Kongress geäußert
  • Die Frage "Wer bin ich?" ist die einzige Methode, allem Elend ein Ende zu setzen und höchste Glückseligkeit einzuleiten. Sri Ramana Maharshi [BW 720] (1879-1950) indisch-hinduistischer Weiser, Heiliger

 

  • Wenn du einem Toren begegnest, gehe in dich und frage dich, weshalb du ihm begegnet bist. Du begegnest ihm, weil er dir entspricht. Konfuzius [BW 590] (551-479 v. Chr.) chinesischer Weiser, Sozialphilosoph, Stifter der chinesischen Staatsreligion

 

  • Wer aber die Frage stellt, den Ernst einer Seele auf den Lippen, und meint: Was habe ich zu tun?, den nehmen Gefährten bei der Hand, die er nicht kannte und die ihm alsbald vertraut werden und die antworten (er lauscht, was Wundersames da kommen mag, und ist erstaunt, als nichts anderes folgt denn dies): Du sollst dich nicht vorenthalten. Martin Buber [BW 530] (1878-1965) österreichisch-jüdischer Religionsforscher und -philosoph

 

  • Das Wichtige ist, dass man nicht aufhört zu fragen. Neugierde hat ihren eigenen Existenzgrund. Man kann nicht anders als staunend über die Ewigkeit, das Leben und die wunderbare Struktur der Realität nachzudenken. Es ist mehr als genug, wenn man lediglich versucht, die kleinen Ungereimtheiten des Tages zu verstehen. Verliere niemals diese heilige Neugierde. Albert Einstein [BW 499] (1879-1955) deutschstämmiger US-amerikanischer theoretischer Physiker, Entwickler der Allgemeinen Relativitätstheorie, Nobelpreisträger in Physik

 

  • Im Moment, da man nach Sinn und Wert des Lebens fragt, ist man krank. Sigmund Freud [BW 499] (1856-1939) österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Begründer der Psychoanalyse, Religionskritiker

 

  • Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: "Was will eine Frau eigentlich?" Sigmund Freud [BW 499] (1856-1939) österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Begründer der Psychoanalyse, Religionskritiker, zitiert in: Ernest Alfred Jones (1879-1958) britischer Neurologe, Psychoanalytiker, offizieller Biograph von Sigmund Freud, Autor, Das Leben und Werk von Sigmund Freud, Band 1, Huber, Bern, 1960

 

  • Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden. Sigmund Freud [BW 499] (1856-1939) österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Begründer der Psychoanalyse, Religionskritiker, Das Unbehagen in der Kultur, VIII, 1930

 

(↓)

Paradox: Huhn:Ei Problem:Lösung:

Every problem is caused by its solution. So therefore, let's go for it. Video interview with Dr. Victor Vernon Woolf, US American founder of the method Holodynamics, Holodynamics, part 4, interviewer Lita Cox, Holodynamics graduate, minute 11, 2009

  • Die Antworten sind bereits da, ehe die Fragen dazu auftauchen. Quelle unbekannt
Hinweise: Die Hühner und die dazugehörigen Eier sind schon da, ehe die Fragen danach entstehen. Das Ei war vor dem Küken da. Artikel Huhn-Ei-Rätsel, präsentiert von der kostenlosen Schweizer Pendlerzeitung 20 Minuten, Datum unbekannt

 

  • Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt. Viktor E. Frankl (1905-1997) österreichischer Psychiater, Psychotherapeut, Neurologe, KZ-Überlebender, Sinnforscher, Begründer der Logotherapie, 1982

 

 

  • Fragen sind niemals indiskret; nur Antworten sind es bisweilen. Oscar Wilde [Werk BW 440] (1854-1900) irischer Dramatiker, Dichter, Romanschriftsteller

 

  • Manche Menschen sehen die Dinge, wie sie sind und fragen: 'Warum?' Ich träume von Dingen, die es noch nie gegeben hat, und frage: 'Warum nicht?' Robert Browning (1812-1889) englischer Dichter, Dramatiker, Quelle unbekannt

 

  • Die Fragen eines Kindes sind schwerer zu beantworten als die Fragen eines Wissenschaftlers. Alice Miller (1923-2010) schweizerisch-jüdische Psychologin, Psychoanalytikerin, Autorin zum Thema Kindesmisshandlung und Trauma, Quelle unbekannt

 

  • Ein wahrer Philosoph beantwortet keine Fragen, sondern sieht die Welt bereits voller Antworten. Seine Aufgabe ist es, die Fragen zu erfinden, die uns die Welt als Antwort erkennen lassen. Die Welt ist nicht ein Rätsel, für das wir die Antwort noch finden müssen. Antworten gibt es mehr als genug, Fragen sind das wahre Rätsel! Slavoj Žižek (*1949) slowenischer Philosoph, Kulturkritiker, nichtpraktizierender Psychoanalytiker, Philosophie heute. Die Philosophen Alain Badiou und Slavoj Žižek im Dialog, Sender 3sat

 

  • Change Management – einfach erklärt
    Zwei Mäuse und zwei Zwerge ernähren sich vom Käse aus einem Lager. Als eines Tages der Käse ausbleibt, suchen die Mäuse gleich nach neuem Käse. Die Zwerge analysieren monatelang im leeren Lager über die Ursachen und bedauern ihre Lage.
    Fazit: Die Welt ändert sich, und der Käse ist immer wieder woanders zu finden.
    Zentrale Frage: "Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?"

 

  • Strategien zu ändern, heißt, sich den alten Problemen mit neuen Fragen zu nähern. Da wir Gefangene unseres eigenen Erfolgs sind, fällt es uns oft sehr schwer, zur rechten Zeit die richtigen Fragen zu stellen, geschweige denn, die Organisation, der wir angehören und die wir gestalten, in Frage zu stellen. Metaphorisches Denken ist eine mögliche Art, eine Organisation dazu zu bewegen, mit neuen Fragen über das eigene Geschäft ganz anders nachzudenken. Metaphern sind Fragengeneratoren. Diese Fragengeneratoren gehören ins Repertoire jeder Führungskraft. Prof. Dr. Bolko von Oetinger, deutscher Politikwissenschaftler

 

  • Eine Frage ist gut, wenn sie:
klar und unmissverständlich formuliert wird,
zum richtigen Zeitpunkt gestellt wird,
die Bereitschaft zum Antworten fördert,
dem Gesprächsziel dient,
den Gesprächsgegenstand vertieft,
das Gespräch weiterbringt,
die Kommunikation fördert und
Empathie erkennen lässt.  
Prof. Dr. med. Linus Geisler, deutscher Facharzt für Innere Medizin, Arzt und Patient. Begegnung im Gespräch, Pharma Verlag Frankfurt am Main, 3. erweiterte Auflage 1992

 

  • Eine Frage ist ein Machtinstrument. Andreas Patrzek, deutscher wirtschafts-psychologischer Organisationsberater

 

(↓)

Tabus blockieren das Hinterfragen.

  • Allen Tabus ist eigen, dass sie das Nachdenken, die Warum-Frage, hemmen. Alexander Mitscherlich (1908-1982) deutscher Arzt, Psychoanalytiker, Schriftsteller

 

  • Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. François-Gaston de Lévis (1719-1787) französischer Adliger Offizier, Marschall von Frankreich

 

  • Oft ist die Suche nach einer Antwort wichtiger als die Antwort selbst. Lloyd Alexander (1924-2007) US-amerikanischer Schriftsteller

 

  • Wie glücklich bin ich? Das ist für uns die wichtigste Frage im Leben. Für einen Indianer hängt der Erfolg nicht davon ab, wieviel er verdient oder welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt, sondern einzig und allein davon, wie glücklich er ist. Beryl Blue Spruce, Pueblo Indianerin

 

  • Man hört nur die Fragen, auf welche man imstande ist, eine Antwort zu geben. Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) deutscher klassischer Gelehrter, Philosoph, Kulturkritiker, Philosoph des Nihilismus [BW 120]

 

  • Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie. Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) deutscher klassischer Gelehrter, Philosoph, Kulturkritiker, Philosoph des Nihilismus [BW 120]

 

  • Willst du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten. Chinesische Weisheit

 

  • Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten. Wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer. Chinesisches Sprichwort

 

  • Wer fragt, führt. Marketing-Formel

 

Beachte: Warum-Fragen münden in eine Tautologie.

Literaturzitate

(↓)

Frage nach Gott und Religion:

Gretchenfrage

  • Gretchens direkt gestellte Kernfrage an Faust: "Nun sag, wie hast du's mit der Religion?" […]
    Glaubst du an Gott?

    Faust (ausweichend) an Gretchen: "Ich habe keinen Namen dafür!
    Gefühl ist alles, Name ist Schall und Rauch. Umnebelnd Himmelsglut."

    Gretchen an Faust über Mephisto: "Es tut mir lange schon weh, dass ich dich in der Gesellschaft seh’.
    Hab’ ich vor dem Menschen ein heimlich Grauen, und halt’ ihn für einen Schelm dazu!"

    Faust an Gretchen (über seinen Kumpel Mephisto): "Es muss auch solche Käuze geben."
    Ach kann ich nie ein Stündchen ruhig dir am Busen hängen und Brust an Brust und Seel in Seele drängen?
    Johann Wolfgang von Goethe [BW 465] (1749-1832) deutscher Universalgelehrter, Bühnendichter, Schriftsteller, Faust Der Tragödie erster Teil, Vers 3415 (Marthens Garten), 1808

 

  • "Wenn ich ein Wort gebrauche", sagte Goggelmoggel in recht hochmütigem Ton, "dann heißt es genau das, was ich für richtig halte – nicht mehr und nicht weniger."
    "Es fragt sich nun", sagte Alice, "ob man Wörter einfach etwas anderes heißen lassen kann."
    "Es fragt sich nun", sagte Goggelmoggel, "wer der Stärkere ist, weiter nichts."
    Lewis Carroll [~BW 420] (1832-1898) englischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker, Logiker, Diakon, Alice im Wunderland [BW 420], Kinderbuch, 1865

 

 

  • Wo bist du?
    Hier
    Wie spät ist es?
    Jetzt
    Was bist du?
    Dieser Moment.
Dan Millman danmillman.com (*1946) US-amerikanischer Trampolin-Spitzensportler, Kampfsportlehrer, College-Professor, spiritueller Lehrer, Autor, Der Pfad des friedvollen Kriegers. Das Buch, das Leben verändert, Ansata, 6. Auflage 10. August 2009

Die Rose ist ohne Warum.
Sie blühet, weil sie blühet.
Sie achtet nicht ihrer selbst,
fragt nicht, ob man sie siehet.


Angelus Silesius (1624-1677) deutscher mystischer Lyriker, katholischer Theologe,
Cherubinischer Wandersmann, 1675

Quotes by various other sources

These three out of 183 questions raised to Jesus did he directly address.

"So you are a king, then?" said Pilate.
After first clarifying what king and kingdom mean, Jesus' answered:
"Yes, I am a king. I was born for this."
John 18, 37 (NT)

 

To disconcert him, one of the Pharisees put to him a question,
‘Master, which is the greatest commandment of the Law?’
Jesus said, 'You must love the Lord your God with all your heart, with all your mind, and with all your soul.' […]
Matthew 22, 36-37 (NT)

 

Why do you call me Lord, Lord and not do what I say? Luke 6, 46 (NT)

 

(↓)

Ask, Seek, Knock

Ask, and it shall be given to you; seek, and you shall find; knock and it shall be opened to you.
For whoever asks, receives; and he who seeks, finds; and to him who knocks, the door is opened.
Or who is the man among you, who when his son asks him for bread, why, will he hand him a stone?
Or if he should ask him for fish, why, will he hand him a snake?
If therefore you who err, know how to give good gifts to your sons, how much more will your Father in heaven give good things to those who ask him?
Sermon on the Mount (LoC 955), Matthew 7, 7-11 (NT) Lamsa Bible

 

Personal avowals

  • Every other Jewish mother in Brooklyn would ask her child after school:
    "So? Did you learn anything today?"
But not my mother who would say,
"Izzy, did you ask a good question today?"
Isidor Isaac Rabi (1898-1988) Galician-born US American physicist, Nobel laureate in physics, 1944

 

(↓)

Bohr began lectures with this warning.

  • Every sentence I utter should be regarded by you not as an assertion, but as a question. Niels Bohr (1885-1962)

 

  • I can live with doubt, and uncertainty, and not knowing. I think its much more interesting to live not knowing than to have answers which might be wrong. I have approximate answers and possible beliefs and different degrees of certainty about different things. But Im not absolutely sure of anything, and there are many things I dont know anything about, such as whether it means anything to ask why were here, and what the question might mean. I might think about it a little bit; if I cant figure it out, then I go onto something else. But I dont have to know an answer. I dont feel frightened by not knowing things, by being lost in the mysterious universe without having any purpose, which is the way it really is, as far as I can tell — possibly. It doesnt frighten me. TV interview with Richard Feynmann (1918-1988) US American physicist known for integral formulation of quantum mechanics, the theory of quantum electrodynamics, Nobel-laureate in physics, 1965, Feynman on doubt & uncertainty, presented by long-running British documentary television series on TV station BBC Horizon, 1981, YouTube film clip, 0:53 minutes duration, 30. April 2010

 

Pertinent questions

  • Why is it when we talk to God we are said to be praying, but when God talks to us we’re schizophrenic? Lily Tomlin [LoC 460] (*1939) US American actress, comedian, producer, writer

 

Conclusions

  • In many shamanic societies, if you came to a shaman or medicine person complaining of being disheartened, dispirited, or depressed, they would ask one of four questions.
    1. When did you stop dancing?
    2. When did you stop singing?
    3. When did you stop being enchanted by stories?
    4. When did you stop finding comfort in the sweet territory of silence?
Where we have stopped dancing, singing, being enchanted by stories, or finding comfort in silence is where we have experience the loss of soul. Dancing, singing, storytelling, and silence are the four universal healing salves. Angeles Arrien (1940-2014) US American cultural anthropologist, pioneer in the field of transpersonal psychology, author, The Four-Fold Way. Walking the Paths of the Warrior, Healer, Teacher and Visionary, Harper Collins, 26. February 1993, HarperOne, 11. June 2013

 

  • If your horse says no, you either asked the wrong question, or asked the question wrong. Pat Parelli, US American horse trainer, horse whisperer, Horse quotes

 

Insights

 

  • We don’t have a right to ask whether we’re going to succeed or not. The only question we have a right to ask is what’s the right thing to do? What does this earth require of us if we want to continue to live on it? TV interview with Wendell Berry (*1934) US American man of letters, academic, cultural and economic critic, transcript, presented by Alternet, 7. October 2013
  • At the center of your being you have the answer;
    you know who you are and you know what you want.
Lao Tzu [LoC 610] (604-531 BC) Chinese sage, philosopher, founder of Daoism, author of Tao Te Ching [The Book of the Way]

 

  • You are neither the body nor the mind, but something different from that. You say, ‘My mind is going crazy,’ or ‘That blew my mind.’ That means, you know that you are different from your mind. This is what is called Jnana Yoga, the path of realizing the true Self.
    Constantly detach yourself.
    Sri Ramana Maharshi always questioned, ‘Who is hungry? Who is thirsty? Who is unhappy? Who is upset? Who has that desire? Who wants to do this?’
    Question yourself always. Then you will know that there is something that urges you to do all these various things. When you recognize that something is doing everything and you are the witness. That is Sahaja Samadhi. That is the state of Self-realization. Sri Swami Satchidananda [C. K. Ramaswamy Gounder] [LoC 605] (1914-2002) Indian religious teacher (mainly in the United States), spiritual master, yoga adept, founder of Integral Yoga, author of philosophical and spiritual books, source unknown

 

  • If it's true it is from the Holy Spirit. Don't ask where it came from. The only important question is: Is it true? Saint Thomas Aquinas [Doctor Universalis] [LoC 570] (1225-1274) Italian Catholic saint, Dominican priest, highly influential philosopher, theologian in the tradition of scholasticism

 

  • He who raises the question, the sincerity of a soul on his lips: What do I have to do?, is taken by his hand by consorts, who he didn't know before and who soon become familiar to him. They answer (he listens to the wonders that may come and is amazed to hear nothing else but this): Do not deprive others of yourself. Martin Buber [LoC 530] (1878-1965) Austrian-born Jewish religious researcher and philosopher

 

  • Each man is questioned by life; and he can only answer to life by answering for his own life; to life he can only respond by being responsible. Viktor Frankl (1905-1997) Austrian psychiatrist, psychotherapist, neurologist, Nazi death camp survivor, meaning researcher, founder of logotherapy

 

  • Jesus is asked 183 questions directly or indirectly in the four Gospels. Do you know that he only answered three of them forthrightly? The others he either ignored, kept silent about, asked them a question in return, changed the subject, told a story or gave an audio visual aid to make his point, told them it was the wrong question, revealed their insincerity or hypocrisy, made the exact opposite point, or redirected the question elsewhere! Father Richard Rohr O.F.M. (*1943) US American Franciscan friar, Discovering the Right Questions Versus Having Answers, presented by Malespirituality.org, September 2006

 

 

 

 

(↓)

Quote derived from David Bohm

  • Every problem is caused by its solution.[*] So therefore, let's go for it. Video interview with Dr. Victor Vernon Woolf, US American physicist, founder of the method Holodynamics, Holodynamics, part 4, interviewer Lita Cox, Holodynamics graduate, minute 11, 2009

 

  • One key question that every leader should ask to encourage candor: Is it safe to bring bad news to those at the top? The first time a top executive blows up or punishes someone delivering bad news, a norm is established. Warren Bennis (1925-2014) US American scholar, professor of business administration, organizational consultant, pioneer of contemporary leadership studies, author, Daniel Goleman (*1946) US American psychologist, science journalist, James O'Toole, US American journalist, Patricia Ward Biederman, US American writer, Creating a Transparent Culture, presented by Leader To Leader, No. 50, Fall 2008

 

  • No question is so difficult to answer as that to which the answer is obvious. George Bernard Shaw [Work LoC 400] (1856-1950) Irish politician, pacifist, satirist, dramatist, Nobel laureate in literature, 1925, cited in: Andrew Finlayson, Questions That Work. How to Ask Questions That Will Help You Succeed in Any Business Situation, AMACOM Div American Management Association, S. 239, 2001

 

  • In the final analysis, the questions of why bad things happen to good people transmutes itself into some very different questions, no longer asking why something happened, but asking how we will respond, what we intend to do now that it happened. Harold S. Kushner (*1935) US American progressive rabbi of Conservative Judaism, author, When Bad Things Happen To Good People, Random House Inc, 1978

 

 

  • The feel is real, the WHY is a lie. Guy Finley (*1949) US American former professional songwriter, musician, philosopher, spiritual teacher, writer of self-help books, The Essential Laws of Fearless Living, Podcast 56InsidePersonalGrowth.com, minute 00:24:35, date unknown

 

  • The simplest questions are the most profound.
    Where were you born?
    Where is your home?
    Where are you going?
    What are you doing?
    Think about these once in awhile, and watch your answers change.
    Richard Bach (*1936) US American Navy pilot, writer

 

  • The "how" thinker gets problems solved effectively because he wastes no time with futile "ifs". Norman Vincent Peale [Influence LoC 435] (1898-1993) US American minister, progenitor of the theory of "positive thinking" [LoC 499], author

 

  • You can tell whether a man is clever by his answers.
    You can tell whether a man is wise by his questions.
    Naguib Mahfouz (1911-2006) Egyptian writer, Nobel laureate in literature, 1988, cited in: Michael J. Gelb (1996), Thinking for a change. Discovering the power to create, communicate and lead, S. 96, Harmony, 1st edition 1. January 1996

 

  • You youngsters got a big job today. You gotta ask a lotta questions. The one question you gotta ask loud and clear is a simple question. That question is, if democracy is as good as we tell you it is, then why in the hell are we running all over the world trying to ram it down peoples throat with a gun? And the day you youngsters work to make this democracy work right for the first time, that’s the day we can bring the guns home. Because you see, anything good you don't have to force on people – they will steal it. Dick Gregory (*1932) US American comedian, social critic, social activist, entrepreneur, writer, Double LP The Light Side. The Dark Side, issuing date unknown

 

(↓)

Science fails in answering "Why" questions.

  • It is of interest that even such a concrete question, namely,
    • why do the Sun and the stars shine, i.e.,
    • why are they out of thermal equilibrium with the ambient space,
cannot be answered within the known physical laws. Nikolai Aleksandrovich Kozyrev (1908-1983) Russian astronomer, astrophysicist, Causal mechanics and the possibility of experimental studies of the properties of time, veröffentlicht in Russisch in History and Methodology of Natural Science, S. 96, Physik, Moskau, 2. Ausgabe 1963

 

  • How much of the ugly does it take to substitute for a lack of the beautiful?
    How many adventure films does it take to compensate for a lack of adventure?
    How many superhero movies must one watch, to compensate for the atrophied expression of one's greatness?
    How much pornography to meet the need for intimacy?
    How much entertainment to substitute for missing play?
    It takes an infinite amount. That's good news for economic growth, but bad news for the planet. Fortunately, our planet isn't allowing much more of it, nor is our ravaged social fabric.
    Charles Eisenstein, Ph.D. (*1967) US American graduate in mathematics and philosophy, scholar on Eastern spiritual traditions, Chinese translator, associate professor, Penn State University, speaker, author, cited in: Blog article The More Beautiful World Our Heart Knows Is Possible, presented by sustainableman.org, 11. December 2013

 

  • Questions and questioning tend to be based on uncertainty and the ability to tolerate ambiguity, generally a mark of wisdom.  This is why and how
    • Gautama broke with the Hindu noosphere of his day and
    • Socrates, Plato and Aristotle broke with the polytheocracy of their time,
    • Galileo, Copernicus and Kepler broke with the straight-jacket of Catholic orthodoxy, and
    • both the continental rationalists such as Descartes, Leibniz, Voltaire and
    • Kant and the British empiricists from Bacon through Locke, Berkeley and Hume did the same in their day. Joseph Dillard, Ph.D., US American psychotherapist, developer of dreamwork method Integral Deep Listening (IDL), author, Facebook comment, 31. December 2016

 

  • To discover the truth for himself, Oedipus journeyed to Delphi and asked of the oracle,
    "Who am I?"
The oracle, cryptic as always, replied:
"You are the man who will kill his father and breed children by his mother."
Myth Man's Homework Help Center Oedipus the King, presented by Nick Pontikis, thanasis.com, undated

Literary quotes

(↓)

The Gretchen question

Instinctively, Gretchen had identified Mephistopheles as a negative, unloving, corrupting force whereas Faust defended him complacently.

  • Gretchen's direct core crunch questions to Faust: "Tell me, how do you feel about religion?" […]
    "Do you believe in God?"

    Faust (evasively) to Gretchen: "I have no name for that!
    Feeling is all in all. Name is but sound and smoke, Beclouding Heaven's glow."

    Gretchen to Faust about Mephistopheles: "It long has been a grief to me that I see you in such company. […]
    With uncanny horror that man makes me shrink. He is a knave, I really do think!"

    Faust (defensively) to Gretchen: "Such queer birds there must also be."
    Johann Wolfgang Goethe [LoC 465] (1749-1832) German polymath, poet, playwright, dramatist, novelist, Faust, part I, scene XVI: Martha’s Garden, 1808

 

 

  • He who has a why to live can bear almost any how. Friedrich Nietzsche (1844-1900) German classical scholar, philosopher, critic of culture, philosopher of nihilism [LoC 120], unsourced

 

  • On the questioner the effect is a feeling of enhanced power. He enjoys this and consequentially asks more and more questions; every answer he receives is an act of submission. Personal freedom consists largely in having a defense against questions. The most blatant tyranny is the one which asks the most blatant questions. Elias Canetti (1905-1994) Bulgarian-born Swiss-British modernist novelist, playwright, memoirist, non-fiction writer, Nobel laureate in literature, 1981, Crowds and Power, S. 285, Gollancz, UK edition 1962

 

  • Very few beings really seek knowledge in this world – few really ask. On the contrary, they try to wring from the unknown the answers they have already shaped in their own minds – justifications, confirmations, forms of consolation without which they can't go on. To really ask is to open the door to a whirlwind. The answer may annihilate the question and the questioner. Ann Rice (*1941) US American author of gothic fiction, Christian literature, and erotica, The Vampire Lestat, vampire novel, Alfred A. Knopf, 1985

 

  • Those who ask questions are always the most dangerous. Any one question can be more explosive than a thousand answers. Jostein Gaarder (*1952) Norwegian intellectual, author, Sophie's World, S. 58, published in English 1991, 1995

 

  • A philosophical question is by definition something that each generation, each individual, must ask over and over again. Jostein Gaarder (*1952) Norwegian intellectual, author, Sophie's World, S. 384, published in English 1991, 1995

Englische Texte – English section on Questions

Essential questions – D. Hawkins

David Hawkins suggests to ask following core questions:

* WHAT am I?
* WHO am I?
* HOW am I aware?
* HOW do I even know that I exist?
* WHERE did I come from?
* WHAT is the origin and destiny of the SELF?
* WHO is God?
* WHERE is God?
Source: ► D. Hawkins, I. Reality and Subjectivity, S. 117, 2003

Some key questions

❄ What is existence?
❄ What is the meaning of life?
❄ Does God exist?
❄ What is evil?
❄ Is there life after death?
❄ What is heaven?
❄ Is there hell?
❄ What is judgement day?

Teaching systems Trivium and Quadrivium – Questioning in proper sequence

The classical seven liberal arts comprise two logically built teaching systems:
  1. the basic Trivium (the three ways) followed by
  2. the advanced Quadrivium (the four ways).

The liberal arts are based on abstract book knowledge. In ancient times illiterate sklaves were meant for handwork and denied literacy based education. Only free citizens were given access to education.
Note: 'Free' as in 'liberal' stems from the Latin word 'liber', which means book.

 

Trivium (Three roads crossing) – Language
The Trivium is an inclusive basic teaching system which was
primarily developed by the Greek philosopher Aristotle.
The proper sequence is essential as dis-order will distort the recognition of truth.
༺༻SubjectFocusProcessSequenceElementsQuestionsPathLegend
1.GrammarEthicsKnowledge
of the parts
INPUTLEARNINGBuilding blocksWho?·♦·What?
Where?·♦·When?
DestinyFate
2.LogicDialecticLimited Understanding
Reason
PROCESSDOINGMortar
Wall building
Why?CausePassion
Be-cause
3.RhetoricTeachingWisdom
Insight
OUTPUTTEACHINGReviewing-explaining
the building process
How?CallingCom-
passion

 

          Those who know, do. Those who understand, teach.          
Aristotle (384-322 BC) classical Greek pre-Christian philosopher, physician, scientist, misogynist, source unknown

 

The philosophical trinity
SequenceSubjectTruthWeighingLawBeingInsight
1.InputGrammarOntologicalBeing ⇔ Non-beingLaw of identity
WHO
Existence / What is / RealityMetaphysics
2.ProcessLogicPropositionalTrue ⇔ FalseLaw of contradiction
WHY
Consciousness / Knowledge / ReasonEpistemology
3OutputRhetoricMoralRight ⇔ WrongNatural law
HOW
Voliton / Will / Right actionMorality

 

Quadrivium (Four roads crossing) – Numbers
The Quadrivium is an inclusive advanced teaching system which was
primarily developed by the Greek mathematician Pythagoras.
The proper sequence is essential as dis-order will distort the recognition of truth.
༺༻SubjectAttributeStatusElementsHDS TypeMS stage[*]
1. MathematicsArithmeticsThe discrete at restNumbers by themselvesGeneratorReal
2. GeometryFollowed by AlgebraThe continuous at restNumbers and spaceProjectorSymbolic
3. MusicHarmonyThe continuous in motionNumbers and timeManifestorParadoxical
4. AstronomyAstrologyThe discrete in motionNumbers, space and timeReflectorNeocreative

 

Source: ► Video interview with Jan Irvin, US American independent researcher, blogger, host of Gnostic Media Podcast, lecturer, author, Logic, Fallacies, and the Trivium, filmed and presented by  Gnostic Media Research & Publishing, host Tony Myers, Connecticut,
11. April 2011, YouTube film, 1:33:03 duration, posted 4. June 2011
Reference: ► Overview The Trivium method: (pertains to mind) – the elementary three, presented by Gnostic Media Research & Publishing, host Jan Irvin, US American independent researcher, blogger, host of Gnostic Media Podcast, lecturer, author, 2009-2015
See also:
Kunst – Art and ► HDS Type and ► Philosophie
Philosophical trinity – Grammar, Logic, Rhetoric
► [*]Four-stage composition of ancient Egyptian temples – Model of mystery schools

Crowdsourcing – Stephen Hawking and Oprah Winfrey

French philosopher, mathematician and early political scientist Nicolas de Condorcet (1743-1794) discovered: The power of collective thinking supersedes individual thought processing. He proved that a group of minds was more often correct than a single mind thinking independently.

 


Red-eyed tree frog, East Australia

The British physicist and mathematician Stephen Hawking, Ph.D. [LoC 499] authored A Brief History of Time in 1988. Suffering disabeling ALS, he holds the Lucasian chair in Mathematics at Cambridge University. Attributed as Lord of the Universe, he admitted: I don't know. 14. August 2006

Beginning July 2006 Hawking had publicly raised a survival question addressed to the Yahoo newsgroup:

 

More than 25,000 different E-Mail responses were delivered within a period of six weeks. At the time being, this was a response record. Genius Hawking had tapped into the collective wisdom.
Humbly he admitted NOT to know the answers to the collectively relevant question he had raised.

 

Hawking's concerns and warnings were the following:

  • Purely technical solutions for apparent problems are as a rule not sufficient on a long term basis.
  • Improved technological measurements may have catastrophic side effects at any rate.

 

★ ༺ · ༻ ★

 

In November 2006 the US American talk show host Oprah Winfrey [LoC 500] also used "crowd sourcing" addressing a Yahoo newsgroup. In just a few days her question

"What would you do with $1,000 to change the life of a perfect stranger?"

received more than 31,000 responses.

Source: ► Question How can the human race survive the next hundred years? In a world that is in chaos politically, socially
and environmentally, how can the human race sustain another 100 years?
, presented by Yahoo Answers, 4. July 2006
Reference: en.Wikipedia entry Crowdsourcing
See also:
Funneling the complexity of modernity in view of the Internet – Peter Kruse
Enhancing collective intelligence by social perceptiveness (EI) and equal participation
Lösung – Solution and ► Kollektive Weisheit – Collective wisdom

Life changing questions

Fletcher Lynd Seagull was still quite young, but already he knew that no bird had ever been so harshly treated by any Flock, or with so much injustice. [...]

"I don't care what they think. I'll show them what flying is!
I'll be a pure Outlaw, if that's the way they want it. And I'll make them so sorry."

The voice came inside his own head [...] :

"Don't be harsh on them, Fletcher Seagull. In casting you out, the other gulls have only hurt themselves, and one day they will know this, and one day they will see what you see. Forgive them, and help them to understand." [...]

Low and calm, the voice went on within his thought, demanding an answer.

"Fletcher Lynd Seagull, do you want to fly?"
"YES, I WANT TO FLY!"
"Fletcher Lynd Seagull,
⚑ do you want to fly so much that you will forgive the Flock,
⚑ and learn,
⚑ and go back to them one day
⚑ and work to help them know?"

There was no lying to this magniflcent skillful being, no matter how proud or how hurt a bird was Fletcher Seagull.

"I do", he said softly.
"Then, Fletch,"

that bright creature said to him, and the voice was very kind,

"let's begin with Level Flight."
Source: ► Richard Bach (*1936) US American Navy pilot, writer, Jonathan Livingston Seagull, movie script, part 2, 1973

 

"How does one become butterfly?"

[teddy bear] Pooh asked pensively.

"You must want to fly so much that you are willing to give up being a caterpillar,"

Piglet replied.

"You mean to die?",

asked Pooh.

"Yes and no,"

he answered.

"What looks like you will die, but what's really you will live on."
Source: ► Alan Alexander Milne [A. A.] (1882-1956) English poet, author of the collection of stories Winnie-the-Pooh, 1926

Seven central questions – Neale Donald Walsch

  1. How is it possible that 6.9 billion people do all claim they want the same things and yet are unable to produce the very things (i.e. love, happiness, peace) they all want?
  2. Is it possible that there’s something we don’t understand about God?
  3. Is it possible you don’t understand who you are?
  4. Who am I?
  5. Where am I (In the physical realm)?
  6. How come that I am where I am?
  7. What do I intend to do about that?

 

Source: ► Neale Donald Walsch (*1943) US American spiritual teacher, bestseller author (trilogy Conversations with God),
The Mother of Invention. The Legacy of Barbara Marx Hubbard and the Future of YOU, Hay House, 15. January 2011

Life’s big questions presented in ONE. The Movie – Ward Powers

At 6:45h on April 13th, 2002 the US American practicing trial attorney Ward M. Powers from Detroit received an inner calling to produce a movie on the UNITY theme. Subsequently he and fellow first-time filmmaker Diane Powers interviewed fifteen temporary wise men and women on twenty of life's big philosophical questions resulting in the independently produced documentary movie One. The Movie, issued in 2006.

  1. Why is there poverty and suffering in the world?
  2. What is the relationship between science and religion?
  3. Why are so many people depressed?
  4. What are we all so afraid of?
  5. When is war justifiable?
  6. How would God want us to respond to aggression and terrorism?
  7. How does one obtain true peace?
  8. What does it mean to live in the present moment?
  9. What is our greatest distraction?
  10. Is current religion serving its purpose?
  11. What happens to you after you die?
  12. Describe Heaven and how to get there.
  13. What is the meaning of life?
  14. Describe God.
  15. What is the greatest quality humans possess?
  16. What is it that prevents people from living to their full potential?
  17. Non-verbally, by motion or gesture only, act out what you believe to be the current condition of the world.
  18. What is your one wish for the world?
  19. What is wisdom, and how do we gain it?
  20. Are we all One?
Source: ► US-American documentary film One. The Movie,
independently produced by Ward Powers and Diane Powers, issued in 2006

Questions for inspiring leaders

 ༺༻QuestionRemark
1.What is my destiny? 
2.What is my cause?What do I stand for? What is my passion?
3.What is my calling? 
4.Are my destiny, my cause and my calling aligned?Are my "What?, Who?, Where?, When?", "Why?" and "How?" completed? – See (Law of 3 in 1)
5.How do I inspire with what I say and do? 
6.How do I serve? 
7.How do I guide brilliant contributions to actualization? 
8.How do I become the essence of beingness? 
Inspired by: ► Lance Secretan (*1939) British economic visionary,
business consultant, theorist on inspiring teams, leadership author

Questions asked by a lonely truth warrior

Critical questions on the agenda of the New World Order architects
༺༻Question
1.Who is at the top of the pyramid on the back of the dollar bill?
2.Is it possible that many kings and other monarchs of past centuries were not as evil as they've been portrayed?
3.Who benefited from the mysterious sinking of the USS Maine?
4.Why did President Woodrow Wilson order the manifest of the torpedoed Lusitania hidden in the archives of the U.S. Treasury?
5.After the official inquiry into the Pearl Harbor attack, why did Admiral Kimmel and General Short – the commanders at Pearl Harbor – want to be court-martialed?
6.Why was the Soviet Union given control of North Korea after World War II, when the Soviets did nothing to win the war in the Pacific?
7.What did Congressional Medal of Honor recipient James Stockdale reveal about Tonkin Gulf (the event used to justify intervention in Vietnam)?
8.How did "Operation Rockingham" lead America into the Iraq war?
9.Since its founding in 1921, what small organization has produced 21 Secretaries of Defense/War, 19 Treasury Secretaries, 18 Secretaries of State, and 16 CIA directors?
10.How did Jimmy Carter go from a generally unknown figure to Presidential nominee in just seven months?
11.Why has America had decades of destructive inflation (understated recently by the Consumer Price Index), when there was zero NET inflation from the days of the Pilgrims until the early 20th century?
12.Why did the Vietnam War last 14 years – and end in defeat – when it took the United States only 3.5 years to win World War II?
13.What did the head of the Ford Foundation tell Congressional investigator Norman Dodd that made him "nearly fall off the chair"?
14.What American capitalists were given landing rights for their private jets in Moscow – at the height of the Cold War?
15.What KGB defector predicted Glasnost five years in advance – yet was ignored by the major media?
16.Why was the USS Liberty attacked in 1967, and why was there no Congressional investigation?
17.Were the Beatles a set-up?
18.In what amazing ways did George Orwell get the 1984 future right?
19.Which are the many holes of the official explanation of 9-11?
20.Who financed ecumenism and the decline of Christian faith?
21.What are world elitists saying about population control?
22.What are courageous doctors revealing about vaccines that the major media won't report?
23.Does weather control go beyond seeding clouds? What is behind the recent spike in weather disasters?
24.How did the Establishment trick conservatives into supporting its "free trade" agenda, destroying millions of U.S. jobs?
25.Who's pouring billions of dollars into the "green" movement?
Source: ► James Perloff, US American alternative researcher, speaker, journalist, author,
Truth Is a Lonely Warrior, Refuge Books, 10. October 2013

Skipping the commitment to silence for pride

Four monks decided to meditate silently without speaking for two weeks.
By nightfall on the first day, the candle began to flicker and then went out.
༺༻CharacterStatementComment
1.The first monk said: "Oh, no! The candle is out."Fact based statement
2.The second monk said: "Aren't we supposed not to talk?" Suggestive question
3.The third monk said: "Why must you two break the silence?" Why question
4.The fourth monk
laughed and said:
"Ha! I'm the only one who didn't speak."Pride sucks.

Love the questions / issues – Rainer Maria Rilke

Be patient toward all that is unresolved in your heart.
Try to love the questions themselves

like locked rooms and like books written in a very foreign tongue.
Do not seek now the answers, which cannot be given to you because
you would not be able to live them.
And the point is, to live everything.
Live the questions now.
Perhaps you will then gradually, without noticing it,
live along some distant day into the answer.

Source: ► Rainer Maria Rilke (1875-1926) Bohemian-Austrian poet, novelist,
Letters to a Young Poet, chapter 4, Worpswede, 16. July 1903, (1903-1908), published in 1929

 

Dealing with paradoxical questions

Paradoxical questions cannot be solved right away,
they can only be embraced by many for a prolonged period of ambivalence.

Afflictions rendered by if, lies, sins, death

In our life – there is "if"
In our beliefs – there is "lie"
In our business – there is "sin"
And in our bodies – there is "die"

 

Source: ► Dave Mustaine (*1961) US American founder, main songwriter,
guitarist, lead vocalist of the American heavy metal band Megadeth

Tabooing sex – why, how, where?

A father asked,

"What did you have in school today, son?"
"We had a lecture on sex."
"What did they teach you?"
  1. "First the priest told us why we shouldn't.
  2. Then the doctor explained how we shouldn't.
  3. Finally the principal warned us about where we shouldn't."

BW-Werte: Fragen / Questions – Bücher von D. Hawkins

  • BW  –

Index: Fragen / Questions – Bücher von D. Hawkins

Englische Werke

Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins

 

Links zum Thema Fragen und Befragen / Questions and Questioning

Literatur

Literature (engl.)

Change Management – simply explained; Key question: "What would you do if you would not be afraid?"

Externe Weblinks


External web links (engl.)


Audio- und Videolinks

  • Video TV Präsentation von George Pennington, britisch-deutscher Psychologe, Trainer, Coach, Autor, Gespräch – Verwaltung des inneren Raums, Teil 12/13 der Sendereihe Bewusst leben. Psychologie für den Alltag, präsentiert von TV-Sender BR alpha, gesendet 2005 und 2013, YouTube Film, 7:26 Minuten Dauer, eingestellt 25. April 2011

Audio and video links (engl.)

 

Interne Links

Englisch Hawkins

Wiki-Ebene

 

 

1 BW-Werte des sich wandelnden Menschheitsbewusstseins

Letzte Bearbeitung:
16.06.2017 um 05:14 Uhr

Page generated in 1,622 seconds.