SpiritualWiki

Hawkins / Glauben

Hawkins-Menu:


Wiki-Menu:  

2·2012


 

Glauben und Liturgie
BW 365 / BW 535

 

 

Der Glauben verschwindet im Angesicht
des Wissendseins der Wahrheit.

Dr. David Hawkins, Licht des Alls.
Die Wirklichkeit des Göttlichen
, S. 431, 2006

 

 

KultCult

 


 

Den Glauben bewahren


Sonnenblumenstrauß, Vincent van Gogh [Werke BW 480]
(1853-1890) niederländischer Maler

Wissende, die sich auf ihren Glauben und ihre eigene echte Erfahrung stützen, wirken einladend, denn innewohnendes Verdienst und die Kraft der Wahrheit wirken anziehend. Sie erklären und berichten, ohne Absicht zu überreden oder zu überzeugen.

 

Thomas von Aquin war bemüht, Glauben und Vernunft zu integrieren. Seine religionsphilosophischen Werke schwingen bei BW 560. Hawkins erläutert1, dass die beiden unterschiedlichen Paradigmen Vernunft und Spiritualität durchaus komplementär zueinander sind. Er zitiert Aquin, der sagte, dass die Vernunft den Glauben stärkt und wiederum der Glauben die Vernunft stärkt.

 

William Jennings Bryan war ein US-amerikanischer Politiker (1860-1925). Als Außenminister unter Präsident Woodrow Wilson [BW 400] trat er zurück, als dieser den Deutschen ein ungerechtfertigtes Ultimatum stellte. Bryan war ein Mann des Glaubens BW 505, auf dessen Grabstein steht:

Er bewahrte den Glauben.

Als Assistent des Staatsanwaltes, der den Scopes-Prozess verhandelte, kam er mit elementaren Glaubensfragen (Darwinismus vs. Schöpfungsglauben) in Berührung.


 

Der Glauben und das Beten schwingen im nichtlinearen Raum (BW 500+) bei BW 535+. Einfache Gläubigkeit ist im Raum der Akzeptanz möglich und schwingt bei BW 365.
Die Verleugnung bzw. Negierung des Glaubens und der Raums der Nichtlinearität [BW 500] schwingt bei BW 90.

Stufen des Glaubens – James W. Fowler


Stufen des Glaubens und der Sinnsuche

Der US-amerikanische Professor für Psychologe und Theologe James W. Fowler untersuchte die Stufenleiter des Glaubens.
Sein Buch dazu trägt den Titel Stufen des Glaubens. Die Psychologie der menschlichen Entwicklung und die Suche nach Sinn, Gütersloher Verlagshaus, 2000.

Der Originaltitel lautete: Stages of Faith. The Psychology of Human Development and the Quest for Meaning, 1981, HarperOne, Neuausgabe, 15. September 1995

Stufe
****BW****
Ausdruck des GlaubensLebensalterBeschreibung
1.
––––––
Unter 200
Intuitiv-projektiver GlaubeErste Lebensmonate
(Grundvertrauen)
Etwa 2-7 Jahre
Glaubensgrundlagen
Vorstellungskraft allein ist ausreichend.
2.
––––––
Unter 200
Mythisch wörtlicher GlaubeKindheit
Etwa 8-11 Jahre
Bildhafte Glaubensbeschreibung
Beispiel: Gott ist oben, das Böse ist unten. Gott ein alter Mann mit Bart.
3.
––––––
Über 150
Unter 200
Synthetisch-
konventioneller Glaube
Viele Erwachsene
Zwischen 12 und 21 Jahren
Eigene Glaubensidentität
Abhängig vom Feedback der Bezugspersonen / dem sozialen Umfeld
4.
––––––
Über 200
Individuierend-
reflektierender Glaube
Erwachsener
22-ca.45 Jahre
Abrücken von Konventionen
Sich auch gegen sein Umfeld entwickeln und behaupten
5.
––––––
Über 400
Verbindender
Glaube
Wenige Erwachsene
(Midlife-Krise)
Reifes Erwachsenalter
46+ Jahre
Erweiterter Glauben
Erkennen der Mehrschichtigkeit verschiedener Glaubensformen, Relativität des eigenen Glaubens
6.
––––––
Über 460
Universeller
Glaube
Sehr wenige Menschen
Jeden Alters
Beispiele:
Mahatma Gandhi,
Mutter Teresa,
Martin Luther, Jesus
Radikale, sterbensbereite Umsetzung des Glaubens
Das christliche 'Reich Gottes' wird als Realität gelebt.

 

Quellen:
► Eckhard Etzold, Die Treppe mit den sechs Stufen, Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, Nr. 11, S. 10, 12. März 1993
|Stufen des Glaubens (Der Weg der Wahrheit), Rezension, Glauben-und-Wissen.de, undatiert
Quellen (engl.):
Fowler's stages of faith development
Stages of Faith by James Fowler, excerpted from: Joann Wolski Conn (ed.), Women’s Spirituality: Resources for Christian Development, pp. 226-232, Paulist, 1986
► Article Fully Human, Fully Divine: James Fowler's Stages of Faith, presented by Integral Life, 18. June 2011
► Audio presentation Stairways to Heaven: Honoring Dr. James Fowler, presented by Integral & Life, contributors: Roland Stanich and Ken Wilber, The Integral Spirituality Award (6:56 minutes duration) What is of Ultimate Concern? (13:46 minutes duration) What is Faith? (14:23 minutes duration), posted 24. August 2010

Die Dichotomie zwischen linearem Denken ⇔ nichtlinearer Spiritualität

Zitat

Bewusstseinsebene

Ich beneide Menschen Glauben haben. Nur geht er mir einfach nicht in meinen Kopf.
Milliardär Edward Cole [weltlich eingestellt]
Verlangen,
lineare Rationalität
Vielleicht liegt es daran, dass dein Kopf im Weg steht.
Automechaniker Carter Chambers [weise]
Der linear denkende Intellekt ist außerstande, nichtlineare Spiritualität nicht fassen.

Filmzitate Das Beste kommt zum Schluss, Das Beste kommt zum Schluss – deutscher Trailer, 2007

Wünsche – Glauben

 

* * *

DIR GESCHEHE NACH DEINEM GLAUBEN

 

Einst fragte ein Schüler den arabischen Weisen Abd es Salam:

Was meinst du, wird aus mir werden?

Dieser antwortete ihm:

Alles, woran du glaubst, wird in Erfüllung gehen.

Der Schüler zog leichten Herzens von dannen,
erlaubte sich einige Husarenstücken. Leider hat er so oft gefehlt,
so dass er schließlich zum Tode verurteilt wurde.

 

Als er auf dem Schafott stand, kam Abd es Salam des Weges.

Du hast mich falsch beraten!,

rief der Verurteilte.

Ich glaubte, ich würde Kalif werden.
Das ist nicht in Erfüllung gegangen!

Der Weise fragte:

Hast du wirklich daran geglaubt?

Der Verurteilte gab ungern zu, dass er es nicht geglaubt,
sondern es sich gewünscht hatte. Er habe es jedoch
im Innersten gar nicht für möglich gehalten.

Aber erst recht nicht habe ich geglaubt,
dass ich auf dem Schafott enden würde!
,

rief er.

 

Abd es Salam antwortete:

Doch, du hast es geglaubt.
Nur hast du offenbar nicht bemerkt, dass du es geglaubt hast!

 

Die Moral von der Geschicht':
Nicht, was der Mensch sich wünscht, trifft eines Tages ein,
sondern das, was er im Innersten glaubt.

 

Zitate zum Thema Glauben / Faith

Zitate von D. Hawkins

⚠ Achtung Siehe Power vs. Truth (engl.) Januar 2013

  • Ohne Karma zu verstehen, erscheint das irdische Leben ungerecht und grausam. Für den naiven Betrachter sieht es so aus, als würden die Bösen laufen gelassen, während die Unschuldigen geschlachtet werden. Deshalb ist Glaube die Krücke, auf die die meisten Menschen sich stützen, um dieses Paradox zu erklären. Glaube ist die Überzeugung, dass es jenseits des Anscheins eine göttliche Wirklichkeit gibt. Licht des Alls. Die Wirklichkeit des Göttlichen, S. 344, 2003

 

  • Es gibt keine innewohnende Autorität von "Wahrheit" in irgendeinem Konzept, außer dem ihr zugeschriebenen subjektiven Wert. Glaubwürdigkeit ist eine subjektive Entscheidung. Sie ist rein erfahrungsmäßig und nicht definierbar. Was einem Menschen überzeugend erscheint, kann von einem anderen als Unsinn verworfen werden. Licht des Alls. Die Wirklichkeit des Göttlichen, S. 432, 2003

Quotes by D. Hawkins

Paul the Apostle [Saul of Tarsus, Saint Paul] [LoC 745] (5-67 AD) to the Corinthians: For it is by faith that we walk and not by sight. 2. Corinthians 5, 7, Aramaic Bible in Plain English, 2010 (NT)

 

⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

  • Knowledge based on faith and true experience is calm. It invites rather than tries to convince. It attracts by virtue of its intrinsic merit and the innate power of the truth itself. Source unknown

 

  • What we think of good or bad is merely subjective, what the universe "thinks" about it may be something entirely else. Never ask a question unless you are prepared for the answer; the facts may be quite different from what you currently believe. Power vs. Force. The Hidden Determinants of Human Behavior, S. 117, Hay House edition, February 2002

 

 

  • The blocks of skepticism in the hypothetical arguments are all delays to spiritual progress. Faith implies a voluntary suspension of disbelief which supports the humility that underlies all spiritual progress. Conviction occurs later since truth is self-revealing, self-evident, and comes about as an effortless, self-fulfilling presentation. The Eye of the I From Which Nothing is Hidden, S. 111, 2001

 

  • It takes faith to accept that the law of life, like the laws of indestructibility of energy or matter, guarantees its continuance. Like matter and energy, life cannot be destroyed but can only change form. (This statement calibrates at LoC 1,000.) Reality, Spirituality and Modern Man, S. 283, 2008

 


 

  • Anytime you place your faith in the Highest, the Highest becomes available to you. Sedona Seminar The Ego and The Self, 3 DVD set, 11. December 2004

 

  • Faith is an aspect of personality without which you wouldn’t live. Faith is really operative at the practical level which has to do with expectation and expected realities, such as, your foot will land on the ground. Spiritual faith is something different – placing your faith in things unseen – trust – the capacity to trust. This comes as an inspiration to do that. This increases the likelihood of the fulfillment of that. The likelihood of it is increased by your commitment and intention that the response is going to be more probable in a certain direction than another. You are affecting probability by intention. The modern mind would like to have it backed up. Faith for its own sake is already a certain sacredness. You are not looking for a payoff. You do it for its own sake and not for some gain. Thereby you fulfill your own potential to evolve. Sedona Seminar Perception vs. Essence, 3 DVD set, 22. April 2006

 

  • When you ask for something in faith, you're not asking for an answer – you are asking for God's will – a Presence. Sedona Satsang Q&A, Creative Life Center, 2 CD set, 12. July 2006

 

  • Some people need to learn how to think more.  Others need to learn how to stop thinking! It is because of devotion that the true significance of the learning is revealed. Reason in and of itself does not bring comprehension. You have to bring devotion and faith to it. Then the meaning of it – other than intellectual meaning – you become aware of it. So the perfect combination is reason plus faith. That was the teaching of Saint Thomas Aquinas (LoC 460); he pointed out the relationship is between faith and reason. Meaning is revealed by faith. Faith reveals the true significance of the meaning. Sedona Satsang Q&A, Creative Life Center, 2 CD set, 13. September 2006

 

  • The pathway of the mind versus the pathway of the heart have to do with preference. Either way is OK, it is your choice. The way of the mind is spiritual learning, you have to add devotion. Reason and Faith is a good combination. You can merge the two pathways. Sedona Satsang Q&A, Creative Life Center, 2 CD set, 13. September 2006

 

  • Question: Holding something in mind and intention can increase the likelihood of it happening? The faith and belief of the individual can have something to do with increasing likelihoods?
    Answer: Yes, that is true.
    Question: Would that be one of the local conditions?
    Answer: Yes. Sedona Seminar God vs. Science. Limits of the Mind, 3 DVD set, 17. February 2007

 

Zitate von anderen Quellen

  • Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! Johannes 20, 29 (NT)

 

(↓)

Siehe auch: Lukas 8, 48; Lukas 17, 19; Lukas 18, 42 (NT)

  • Er aber sprach zu dem Weibe: "Dein Glaube hat dir geholfen; gehe hin mit Frieden!" Lukas 7, 50 (NT)

 

  • Der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist tot an ihm selber. Jakobus 2, 17 (NT)

 

  • Ja, wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot. Jakobus 2, 26 (NT) (Lutherbibel)

 

  • Und die Apostel sprachen zum HERRN: Stärke unseren Glauben! Lukas 17, 5 (NT)

 

  • Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht. Paulus, Hebräer 11, 1, Lutherbibel 1912 (NT)

 

  • Eine kleine Gruppe entschlossener Geister, die angefeuert werden durch einen unerschütterlichen Glauben an ihre Mission können den Lauf der Geschichte verändern. Mohandas Karamchand Mahatma Gandhi [BW 760] (1869-1948) indischer, hinduistischer Weiser, spiritueller Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, Rechtsanwalt, Verfechter des gewaltlosen Widerstands zur Durchsetzung politischer Ziele

 

  • Irgend jemand gab mir einmal ein christliches Buch. Ich bat ihn, mir daraus vorzulesen. Es handelte von nichts anderem als Sünde. [...] Der Schwächling, der unentwegt sagt: "Ich bin gebunden, ich bin gebunden", kann nur in Bindung enden. Wer Tag und Nacht sagt: "Ich bin ein Sünder", der wird schließlich zum Sünder. Man muss einen solch starken Glauben an Gott besitzen, dass man sagen kann: "Was! Ich habe Gottes Namen wiederholt. Wie kann Sünde da noch an mir haften? Wie könnte ich noch ein Sünder sein?" Sri Ramakrishna Paramahamsa [BW 620] (1836-1886) indischer hinduistischer Heiliger, Mystiker, Das Vermächtnis, O.W. Barth, 2003

 

  • Wir müssen an unseren freien Willen glauben. Uns bleibt keine andere Wahl. Sir Isaac Newton [BW 499] (1643-1727) englischer Physiker, Mathematiker, Astronom, Alchemist, Philosoph, Naturforscher, Verwaltungsbeamter

 

  • Glaube ist das Ergriffensein von dem, was uns unbedingt angeht, ein Akt der ganzen Person. Er ereignet sich im Zentrum des persönlichen Lebens und umfasst alle seine Strukturen. Paul Tillich [BW 480] (1886-1965) deutschstämmiger US-amerikanischer protestantischer Theologe (Dogmatiker), Religionsphilosoph, Wesen und Wandel des Glaubens ["The Dynamics of Faith"], S. 12, 1961

 

  • Das Entscheidende ist: Alles ist möglich bei Gott. Dies ist ewig wahr und mithin wahr in jedem Augenblick. Man sagt es wohl so hin im Alltagsleben, und im Alltagsleben sagt man es so hin, jedoch die Entscheidung fällt erst, wenn der Mensch zum Äußersten gebracht ist, so dass da menschlich gesprochen keine Möglichkeit mehr ist. Dann gilt es, ob er glauben will, dass alles möglich ist bei Gott, das heißt, ob er glauben will. Aber dies ist ganz und gar die Formel für «den Verstand verlieren»: Glauben [BW 500+] heißt eben den Verstand [BW 400+] zu verlieren, um Gott zu gewinnen. Soren Kierkegaard [BW 410] (1813-1855) dänischer Philosoph, Theologe, Schriftsteller, Die Krankheit zum Tode, S. 35, Gütersloher Verlagshaus Mohn, Gütersloh, 1982

 

  • Alles, was Wissenschaft mich lehrte und noch lehrt, stärkt meinen Glauben an ein Fortdauern unserer geistigen Existenz über den Tod hinaus. Wernher von Braun [BW 400] (1912-1977) deutschstämmiger US-amerikanischer Weltraumwissenschaftler, Raketeningenieur, visionärer Wegbereiter der Raumfahrt, Quelle unbekannt

 

  • Die Schwierigkeiten, Rückschläge und Kümmernisse des Lebens als Herausforderung anzusehen, deren Überwindung uns stärkt, anstatt sie als ungerechte Strafe zu betrachten, die wir nicht verdient haben, das erfordert Glauben und Mut. Erich Fromm (1900-1980) deutsch-amerikanischer Sozialpsychologe, Psychoanalytiker, humanistischer Philosoph

 

  • Ein Krieger des Lichts glaubt. Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, dass seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, dass er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch. Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt. Aber er weiß, dass es sich lohnt. Für jede Niederlage gibt es zwei Siege. Alle die glauben, wissen das. Paulo Coelho (*1947) brasilianischer esoterischer Schriftsteller, Bestseller-Autor, Krieger des Lichts, Umschlagtext, Diogenes Verlag, 11. Auflage, März 2001

 

  • Wir Physiker glauben längst wieder an den lieben Gott, nur die Mediziner glauben noch an die Physiker. Thure von Uexküll Nachruf (1908-2004) deutscher Mediziner, Begründer der psychosomatischen Medizin, Vorsitzender der Max-Plank Gesellschaft

 

  • Da die Menschen nicht leben können, ohne zu glauben, glauben sie, dass sie nicht glauben und glauben an die Wissenschaft. Statt an Gott, glauben sie an das Unglaubliche: an die Machbarkeit aller Dinge. Um ihre Gläubigen nicht zu enttäuschen, sieht sich die moderne Wissenschaft gezwungen, auch das Nichtmachbare für machbar zu erklären: das Leben. Max Thürkauf (1925-1993) Schweizer Naturwissenschaftler, Philosoph

 

(↓)

Anmerkung:

Wissenschaft ist stets mit einer Grundannahme verbunden, die von der Wissenschaft selbst nicht gerechtfertigt werden kann.

 

  • Der Glaube fordert die Seele dazu heraus, weiter zu gehen, als sie sehen kann. William Newton Clarke (1841-1912) US-amerikanischer baptistischer Professor in Theologie, Priesterseminar der Colgate University, Fürsprecher der religiösen Erneuerung

 

  • Man soll nicht aus alter Gewohnheit glauben, nicht aus Angst vor dem Tod, nicht für alle Fälle, nicht deshalb weil jemand uns in Schrecken versetzt, nicht auf Grund humanistischer Grundsätze, nicht deshalb, um die Seele zu retten oder originell zu sein. Man soll glauben aus dem einfachen Grund, weil es Gott gibt. Robert Spaemann (*1927) bedeutender deutscher römisch-katholischer Professor für Philosophie der Ritter-Schule, Einsprüche. Christliche Reden, S. 9, 1977

 

  • Ein Glaubender ist ein Mensch, der ein Wunder zugibt, wenn der Augenschein ihn dazu zwingt. Ein Ungläubiger ist ein Mensch, der über Wunder nicht einmal diskutiert, weil er sie nicht eingestehen kann, da sie im Gegensatz zu der Lehre stehen, zu der er sich bekennt. Gilbert Keith Chesterton (1874-1936) englischer Buchautor, Journalist

 

  • Überhauptnichtsgläubige glauben ans Überhauptnichts. Dr. phil. Manfred Hinrich (*1926) deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker, Schriftsteller

Quotes by various other sources

(↓)

See also:

Luke 8, 48; Luke 17, 19; Luke 18, 42

  • Jesus said to the woman, "Your faith has saved you; go in peace." Luke 7, 50 NIV, 1984 (NT)

 

  • Faith by itself, if it does not have works, is dead. James 2, 17

 

  • Now faith is the substance of things hoped for, the evidence of things not seen. Hebrews 11, 1 (NT)

 

  • By faith ye are saved, and not of yourselves, it is the gift of God. Paul the Apostle [Saul of Tarsus, Saint Paul] [LoC 745] (5-67 AD), Ephesians 2, 8 (NT)

 

Personal avowals

  • Faith is not something to grasp, it is a state to grow into. Mohandas Karamchand Mahatma Gandhi [LoC 760] (1869-1948) Indian sage, spiritual activist leader, humanitarian, lawyer, nonviolent freedom fighter

 

  • Just as the body cannot exist without blood, so the soul needs the matchless and pure strength of faith. Mohandas Karamchand Mahatma Gandhi [LoC 760] (1869-1948) Indian sage, spiritual activist leader, humanitarian, lawyer, nonviolent freedom fighter

 

  • Be faithful in small things because it is in them that your strength lies. Teresa of Ávila [LoC 715] (1515-1582) Spanish Carmelite nun, Roman Catholic saint, mystic, theologian

 

  • Faith and fear don't go together. If you have faith, there is nothing to be afraid of.
    God is the one who sent me;
    God is the one who is keeping me alive;
    God is the one who is doing everything to me.
    Whatever I need, God is going to give me. If I don't need something, He won't give it to me.
Sri Swami Satchidananda [C. K. Ramaswamy Gounder] [LoC 605] (1914-2002) Indian religious teacher (mainly in the United States), spiritual master, yoga adept, author of philosophical and spiritual books

 

  • Faith is God's work within us. Saint Thomas Aquinas [Doctor Universalis] [LoC 580] (1225-1274) Italian Dominican priest of the Church Catholic, highly influential philosopher, theologian in the tradition of scholasticism

 

  • Faith is a living, daring confidence in God's grace, so sure and certain that a man could stake his life on it a thousand times. Pray, and let God worry. Martin Luther [LoC 580] (1483-1546) German Protestant reformer

 

  • Faith is to believe what you do not see; the reward of this faith is to see what you believe. St. Augustine of Hippo [LoC 550, works 503] (354-430 AD) Algerian bishop, church father, theologian, philosopher

 

  • Belief is the insistence that the truth is what one would wish it to be. Faith is an unreserved opening of the mind to the truth, whatever it may turn out to be. Faith has no preconceptions; it is a plunge into the unknown. Belief clings, but faith lets go. Faith is the essential virtue of science, and likewise of any religion that is not self-deception. Alan Watts [LoC 485] (1915-1973) British philosopher, speaker, writer

 

  • Faith is a state of openness or trust. In other words, a person who is fanatic in matters of religion, and clings to certain ideas about the nature of God and the universe, becomes a person who has no faith at all. Alan Watts [LoC 485] (1915-1973) British philosopher, speaker, writer

 

  • Faith is permitting ourselves to be seized by the things we do not see. Rev. Martin Luther King, Jr. (1929-1968) US American Baptist minister, activist, leader of the African American civil rights movement

 

 

(↓)

Twelve considerations of faith

  1. Faith invites us to dare, to dream, to let go and fly.
  2. Faith accepts life cycles that create, sustain, and destroy.
  3. Faith lays down the burden of being in control of everything.
  4. Faith calls forth the Light from the darkness of self and others.
  5. Faith is the declaration of belief in essence, not appearances.
  6. Faith knows. Hope, a worthy relative, is merely optimistic.
  7. Faith requires trust in inner guidance and powers not seen.
  8. Faith accepts timing, affirming the unfolding universe.
  9. Faith accepts all people and circumstances met on the path.
  10. Faith plants seeds without asking for the harvest.
  11. Faith trusts the necessity for purification, even when it is painful.
  12. Faith will dive into the deepest oceans to gather the pearls.
Gloria Karpinski, US American holistic counselor, spiritual teacher, author, Barefoot on Holy Ground. Twelve Lessons in Spiritual Craftsmanship, S. 248-249, Wellspring/Ballantine, 1st edition, 1. Mai 2001

 

  • Faith is a gift of God. Blaise Pascal [Loc 465] (1623-1662) French mathematician, philosopher, physicist

 

  • Faith may be characterized as an integral, centering process underlying the formation of beliefs, values and meanings that
    1. gives coherence and direction to persons’ lives,
    2. links them in shared trusts and loyalties with others,
    3. grounds their personal stances and communal loyalties in the sense of relatedness to a larger frame of reference, and
    4. enables them to face and deal with the limit conditions of human life, relying upon that which has the quality of ultimacy in their lives. [...]
The stages aim to describe patterned operations of knowing and valuing that underlie our consciousness. James W. Fowler, US American professor of theology and human development, Emory University, political and social scientist, Methodist minister

 

  • Faith is the daring of the soul to go farther than it can see. William Newton Clarke (1841-1912) US American Baptist theologian, famed professor of Colgate Theological Seminary, proponent of religious modernism and liberalism

 

  • Faith is not supposed to bring us easy certainty but deeper reflection, not to bring us triumphalism but rather humility, not to bring us cynicism about the world but hope that in fact even the big things can in fact and have been changed. Video interview with Rev. Jim Wallis (*1948) US American evangelical Christian writer, political activist, editor-in-chief, Sojourners, How do we address the rise of religious fundamentalism?, presented by Big Think, 1:40 minutes duration, posted 4. February 2008

 

  • Faith is reason grown courageous. Sherwood Eddy (1871-1963) US American Protestant missionary, author

 

  • Faith is not belief without proof, but trust without reservation. David Elton Trueblood (1900-1994) US American Quaker theologian, author, former chaplain both to Harvard and Stanford universities

 

  • We need to take faith seriously not simply to block the religious right but to engage all persons of faith in the larger project of American renewal. Barack Obama (*1961) 44th US president, autobiography The Audacity of Hope, S. 216, Crown/Three Rivers Press, 17. October 2006

 

(↓)

The Golden Rule

  • Jesus told us to love thy neighbor as thyself.
    The Torah commands, that which is hateful to you, do not do to your fellow.
    In Islam, there is the hadith that reads, none of you truly believes until he wishes for his brother what he wishes for himself.
    The same is true for Buddhists and Hindus, for followers of Confucius and for Humanists.
    It is, of course, The Golden Rule, the call to love one another, to understand one another, to treat with dignity and respect those with whom we share a brief moment on this Earth. It is an ancient rule, a simple rule, but also perhaps the most challenging, for it asks each of us to take some measure of responsibility for the well-being of people we may not know or worship with or agree with on every issue or any issue. Sometimes it asks us to reconcile with bitter enemies or resolve ancient hatreds. And that requires a living, breathing, active faith. Barack Obama (*1961) 44th US president, National Prayer Breakfast, Washington DC, 5. February 2009

 

  • Faith is the only known cure for fear. Lena Sadler, M.D. (1875-1939) US American physician, surgeon, obstetrician, promoter of women's health issues

 

  • Faith is believing when it is beyond the power of reason to believe. Voltaire [François-Marie Arouet] [LoC 340] (1694-1778) French philosopher of the Age of Enlightenment, social critic, proponent of the French Revolution, advocate of civil liberties, freedom of religion, free trade, deist, writer

 

  • For those who believe, no proof is necessary. For those who don't believe, no proof is possible. Stuart Chase (1888-1985) US American economist, engineer trained at MIT, author

Englische Texte – English section on Faith

Stages of faith – James W. Fowler


Stages of faith and finding meaning

The US American developmental psychologist and theologist James W. Fowler researched the stages of faith development. His respective book is titled Stages of Faith. The Psychology of Human Development and the Quest for Meaning. It was first published in 1981 by HarperOne. A new edition was published on September 15, 1995.

Stage
****LoC****
Expression of faithAge frameDescription
1.
––––––
Below 200
Intuitive-projective faithEarliest months of life
(Basic trust)
Around 2-7 years
Statements of faith
Fantasy-filled, imitative phase
2.
––––––
Below 200
Mythic-literal faithChildhood
Around 8-11 years
Pictorial narration of faith
Example: God is above, the evil is below. God is an old man with a beard.
3.
––––––
Above 150
Below 200
Synthetic-conventional faithMany adults
Between 12 and 21 years
Individual faith identity
Dependent on feedback from attachment figures / social environment
4.
––––––
Above 200
Individuative-reflective faithAdult
22-~45 years
Moving away from conventions
Developing and asserting oneself despite one's environment
5.
––––––
Above 400
Conjunctive faithFew adults
(Midlife crisis)
Mature adult age
46+ years
Expanded faith
Acknowledging the multilayered structure of various faiths, relativity of one's own faith
6.
––––––
Above 460
Universalizing faithVery few people
at any age
Examples:
Mahatma Gandhi,
Mother Teresa,
Martin Luther, Jesus
Radical, ready to die realization of one's faith
The Christian 'Kingdom of God' is being lived as reality.

 

Sources:
Fowler's stages of faith development
Stages of Faith by James Fowler, excerpted from: Joann Wolski Conn (ed.), Women’s Spirituality: Resources for Christian Development, pp. 226-232, Paulist, 1986
► Article Fully Human, Fully Divine: James Fowler's Stages of Faith, presented by Integral Life, 18. June 2011
► Audio presentation Stairways to Heaven: Honoring Dr. James Fowler, presented by Integral & Life, contributors: Roland Stanich and Ken Wilber, The Integral Spirituality Award (6:56 minutes duration) What is of Ultimate Concern? (13:46 minutes duration) What is Faith? (14:23 minutes duration), posted 24. August 2010

Ordinary faith vs. spiritual faith

Ordinary faith(as in expectation and consensual realities) is needed to get along in life at the practical level.
Spiritual faithholds the energy of sacredness. It is based on inspiration. It trusts and commits in things unseen. By spiritual intention one evolves one's own potential and increases the probability of the fulfillment of the 'expected' outcome.

Blind faith vs. vigilance

  • And Jesus answered him,
    ► The first of all the commandments is, Hear, O Israel; The Lord our God is one Lord:
    ► And thou shalt love the Lord thy God with
    ►► all thy heart,
    ►► and with all thy soul,
    ►► and with all thy mind,
    ►► and with all thy strength:
this is the first commandment. Mark 12, 29-30 (NT)

 

  • Jesus: Prove all things; hold fast that which is good. 1 Thessalonians 5, 21 (NT)
  • Jesus: Therefore be as shrewd as snakes and as innocent as doves. Matthew 10, 16 (NT)
  • For God is not [the author] of confusion. 1 Corinthians 14, 33 (NT)

 

Jesus Christ did not venture for people to believe everything they are being told on "blind faith."
The FIRST COMMANDMENT encourages to believe "with all thy mind."
Thinking is a means of differentiation and protecting true teachings from corruption.  

Faith versus perceptibility

Professor: Science says you have 5 senses you use to identify and observe the world around you.
So then, have you ever seen GOD?

Audience silent
Professor: Have ever heard GOD?
Audience silent
Professor: Have you ever felt GOD, tasted GOD, smelt GOD?
Audience silent
Professor: According to empirical, testable, demonstrable protocol science says GOD doesn't exist.
Audience silent
Student: I have faith.

 

Later...

 

Student to audience: Have ever seen the professor's brain?
Audience laughing
Student: Have you ever heard the professor's brain?
Audience silent
Student: Have you ever felt, tasted, smelt the professor's brain?
Audience silent
Student to Professor: So, according to empirical, testable, demonstrable protocol science says
that you have no brain, sir. With all due respect, how do we then trust your lectures, sir?

Audience silent
Professor staring at Student, his face unfathomable
Professor: I guess you'll have to take them on faith.
Student: That is it, sir. The link between man and God is FAITH.

The dilemma between linear thinking ⇔ nonlinear spirituality

Quotation

Level of consciousness

I envy people who have faith, I just can't get my head around it.
Billionaire Edward Cole [secular minded]
Greed, Rationality
Maybe because your head's in the way.
Mechanic Carter Chambers [wise]
Linearity [intellect] cannot grasp nonlinear spirituality

Quoted from the movie The Bucket List,
YouTube film The Bucket List – Trailer, Memorable quotes from The Bucket List, 2007

BW-Werte: Glauben / Faith

BW 500 – Nichtlinearität

Akzeptanz

LoC calibrations (engl.): Faith

  • LoC yyy –

Index: Glauben / Faith – Bücher von D. Hawkins

Englische Werke

Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins

 

Links zum Thema Glauben / Faith

Literatur

Literature (engl.)

Externe Weblinks


External web links (engl.)


  • Stages of Faith by James Fowler, excerpted from: Joann Wolski Conn (ed.), Women’s Spirituality: Resources for Christian Development, S. 226-232, Paulist, 1986
  • God vs. Science [BW 410], presented by Time Magazine, David van Biema, US American journalist, author, 13. November 2006

Audio- und Videolinks

Audio and video links (engl.)

 

Interne Links

Wiki-Ebene

Englisch Wiki

 

 

1 Audio series The Discovery, Nightingale-Conant, UK, May 2007

Letzte Bearbeitung:
11.04.2014 um 01:48 Uhr

Page generated in 2,889 seconds.