(umgeleitet von Hawkins.GottergebeneNichtdualität)
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Kirchenfenster des Konvents der Hlg. Teresa von Avila
Gottergebene Nichtdualität bedeutet, den direkten Weg zu GOTT zu gehen, indem du das Gemüt, den Verstand und das Ego umgehst. Du dienst entweder GOTT oder dem Ego.
Dr. David Hawkins, Seminar Emotions and Sensations, April 2004
Gottergebene Nichtdualität ist ein direkter Weg zur Erleuchtung, der sich übersetzen lässt als "Hingabe an GOTT und seinen Willen" und an die nichtlineare Wahrheit. Der Pfad des Herzens und der des Nicht-Verstand/Gemüts bilden in der Lehre von Dr. Hawkins eine Einheit.
Die transformierende Kraft spiritueller Wahrheit entspricht laut Hawkins dem Grad der Hingabe an diese Wahrheit. Hingabe/Gottergebenheit (nicht zu verwechseln mit Hingabe/Übergabe), aktiviert den spirituellen Willen [BW 850] und ist daher unbeschreiblich machtvoll. Hingabe geht einher mit den essentiellen Eigenschaften von Göttlichkeit wie Mitgefühl, Liebe, Weisheit und Unparteilichkeit, welche die Absicht unterstützen, ein Diener GOTTES zu sein.
Der Weg der gottergebenen Nichtdualität vollzieht sich in folgenden Schritten:
- Die Natur des Egos verstehen und akzeptieren
→ Statt das Ego zu verteufeln und als sündhaft zu sehen, ist es hilfreicher, sich mit dem Ego anzufreunden und zu erkennen, dass es das tierhafte Wesen ist. Hawkins empfiehlt, das Ego als ein nicht stubenreines Haustier zu sehen.
- Über die Identifikation mit dem Ego/Selbst hinauswachsen, statt zu versuchen, das Ego/Selbst zu bekämpfen. Dies geschieht durch
- Liebe, Güte, Vergebung und Mitgefühl
→ durch die Entscheidung liebevoll und gütig, vergebend, sanftmütig und mitfühlend gegenüber allen Lebenwesen, einschließlich seiner selbst, zu sein.
- Akzeptanz, Demut und Dankbarkeit
→ durch wachsendes Gewahrsein der Beschränkung des Egos Demut zu entwickeln und niemals ein gesetztes Wissen vorauszusetzen.
- Wahrheit
→ die Wahrheit über die Natur des Bewusstseins zu hören, sich dieser Wahrheit zu widmen, setzt den Wandlungsprozess bereits in Gang. Wahrheit von Nicht-Wahrheit unterscheiden zu können, bedeutet Essenzielles von Nichtessenziellem (dem äußeren Schein) zu unterscheiden. Dies führt zu erweiterterem Gewahrsein und hilft dem spirituellen Aspiranten, Fallen zu umgehen.
- Die Intention, das Leben wie ein Gebet zu leben, ein Diener GOTTES zu sein, durch
- Übergabe
→ Die Identifikation des Egos/Verstands/Gemüts mit Inhalten und Form – und die Konzentration darauf – hingebungsvoll fortwährend GOTT zu übergeben.
Statt sich dem endlosen Strom von Gedanken und Gefühlen zu widmen, geht es in dem Prozess darum, sich mehr mit dem Kontext als mit dem Inhalt zu identifizieren. FU Licht des Alls, S. 82
- Kontemplation
→ Durch fortwährende Kontemplation im gegenwärtigen Moment zu sein, ohne zu versuchen, ihn zu verändern. Eins-Gerichtetheit des Geist/Gemüts zu entwickeln, um sich mit Hingabe ausschließlich dem, was gerade dran ist, zu widmen (fokussierte Kontemplation) oder sich auf den Kontext auszurichten (nicht fokussierte Kontemplation).
Gottergebene Nicht-Dualität den institutionalisierten Religionen gegenübergestellt
| Thematik
| Traditionelle Religionen
| Gottergebene Nicht-Dualität
|
| Spirituelle Information
| Durch die Geschichte hindurch war es nicht möglich, Wahrheit von Unwahrheit zu unterscheiden. Durch Überlieferung und unterschiedliche Übersetzungen von Lehren entstanden Schriften von geringerem Bewusstseinsgehalt als die Ursprungslehre. (Siehe Bewusstseinswerte des Christentums, Hinduismus, Buddhismus, Islams, Judentums)
| Spirituelle Information ist durch Kinesiologie verifizierbar geworden. Muskeltests ermöglichen es, unterschiedliche Wahrheits- und Bewusstseinsgrade des Existierenden zu ermitteln.
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| Voraussetzungen
| Zur Einhaltung der Religion ist
| Um den geistigen Weg zu gehen, sind
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| Umgang mit Spiritualität
| Religion betont eher die Wichtigkeit des Glaubens anstelle der inneren Erkenntnis von Wahrheit. Die spirituelle Bestimmung des Gläubigen erfolgt nach dessen physischen Tod.
| Spirituelle Wahrheit zu verkörpern, ist ein innerer erfahrungsmäßiger subjektiver Bewusstwerdungsprozess in der Gegenwart.
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| Haltung des Gottsuchers
| Der religiöse Pfad beginnt mit der Vermutung Ich weiß, die sich auf biblische Ermächtigung, 'kirchliche Doktrin' und historische Beispiele stützt.
| Der spirituelle Pfad beginnt mit der wahrheitsorientierteren demutsvolleren Haltung Aus mir heraus weiß ich nichts.
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| Verpflichtung
| Der Gläubige fühlt sich der Vergangenheit, Doktrinen, Dogmen, Persönlichkeiten und Glaubenssystemen verpflichtet.
| Der Aspirant ist weder der Vergangenheit noch Doktrinen, Dogmen, Persönlichkeiten und Glaubenssystemen verpflichtet. Der Pfad beinhaltet die Beseitigung von Fallen und jener Dinge, die keine Essenz enthalten.
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| Ego
| Die Funktion des Egos wird durch moralistisch-religöse Denunzierung (sündhaft, böse, dämonisch) verdunkelt. Dies führt zu schuld- und angsterfülltem Widerstand und zur Unwilligkeit, sich dem 'eigenen' Inneren zuzuwenden.
| Die Struktur und Entstehung des Egos und seine evolutionären Mechanismen werden offengelegt. Statt die Neigungen des Egos als sündhaft zu verurteilen, werden diese als entwicklungsgemäße Säumnisse oder Hindernisse des Bewusstseins selbst gesehen.
|
orientiert an Discovery of the Presence of God, S. 39-55
Zitate von D. Hawkins zum Thema Gottergebene Nichtdualität
- Es könnte den Anschein haben, dass Informationen über Bewusstsein sowie über Struktur und Funktion von Gedanken und Wahrnehmung vor allem für solche spirituellen Suchenden von Wert sind, die den Pfad der Nicht-Dualität/Advaita gewählt haben. Diese Themen sind jedoch für den Strebenden auf dem Weg der Hingabe des Herzens ebenso wertvoll. In der Praxis verbinden die meisten Suchenden denn auch diese Pfade, und es ist hauptsächlich eine Frage der Betonung oder der Art der Praxis. Licht des Alls, S. 433
- Aufgrund der Neigung des menschlichen Egos/Geists/Gemüts, jeden schwerwiegenden Irrtum anzunehmen, empfahl Buddha, den Gebrauch des Begriffs "Gott" vollständig zu vermeiden. In der hingebungsvollen Nichtdualität umgeht man die Wahrscheinlichkeit des Irrtums, indem die Hingabe den wesentlichen nichtlinearen Eigenschaften der Göttlichkeit selbst zukommt, nämlich Mitgefühl, Einssein, Liebe, Wahrheit, Allwissenheit, Ewigkeit, Unendlichkeit, Allgegenwart und Allmacht, jenseits von Form, Ort, Zeit, menschlichen Instinkten und Emotionen. FU Hingabe an Gott, S. 43-44
- F: Ist der Pfad der Nicht-Dualität nicht mühsam?
A: Nicht der Pfad ist mühsam, sondern nur das Ausmaß des Widerstandes des Egos dagegen. Dieser Widerstand kann überwunden werden, indem man den Willen aufruft, was dann die spirituellen Fähigkeiten für Widmung, Bemühung und die Bereitschaft, Hindernisse zu übergeben, einleitet. Hingabe lädt die Macht der Liebe ein, die durch Demut die Vorstellungen und Standpunkte des Egos entfernt. Dies aktiviert auch die Benutzung von Information, welche zur Wandlung verhilft. Absicht energetisiert Bereitschaft, und diese bewirkt dann, dass Transformation geschieht, anstelle der Beschränkungen aufgrund des Widerstands. Hingabe an Gott, S. 47
Zitate (engl.) von D. Hawkins zum Thema Gottergebene Nichtdualität / Devotional Nonduality
- What we teach we've called "Devotional Nonduality". Why? Because: to reach enlightenment one has to transcend duality and to do that takes great devotion. Great Devotion to the Truth. Not devotion to some other being, but devotion to the essence of Truth itself, which is already within you. It means: under appropriate conditions then with great intention one can reach a very advanced state of conscioussness even with this world. Therefore, both salvation and enlightenment are possibilities – practical possibilities. Doable. Except, that you don't 'do' it. So, how to find the way? The most direct way is, in my studies, understanding and experiences, Devotional Nonduality. Sedona Seminar Spiritual Community, disc 1 of 3, minute 20:38, June 2003
- What I teach now I call "Devotional Nonduality". Devotional because one is in love with the truth, one is in love with the pathway to God through truth; and Nonduality meaning that to reach a state of Enlightenment, one has to transcend the ego. And the ego is dualistic in nature. The Highest Levels of Enlightenment, CD 2 of 6, Track 8, Dr. Hawkins Teaches Devotional Non-Duality
- Devotional Nonduality means the straight way to God, bypassing the mind, the intellect, the ego. You either serve God or you serve the ego. Sedona Seminar "Emotions and Sensations", April 2004
- Devotional Nonduality means devotion to truth. Devotion to Divinity as it reveals itself. It means to witness the sacredness of all of life; to treat all of life with reverence and witness the sacredness of all of life. You will soon identify yourself as the field and not the content of the field. Sedona Seminar Enlightenment (first sentence), August 2003
- Then people say: "How can I grow spiritually? Do I have to go somewhere? Do I have to find a guru? Do I have to join a meditation group? Do I have to recite mantras or what?"
No, you have to do that not at all! It's so simple, that it's overlooked all the time: It's a decision to be loving and kind towards all of life including your own at all times, no matter what. To be forgiving, to be gentle, to be that which is supportive of life. So that becomes not what you do, but what you are. You become that which supports life, supports all endeavors. It encourages those who need encouragement, and it becomes the energy of life itself. So it becomes almost like the manifestation of the divine mother, as well as the divine father. So, it's the emerging of the two, you see. That which is nurturing, at the same time that which is demanding of excellence. The Highest Levels of Enlightenment, CD 2 of 6, Track 8, Dr. Hawkins Teaches Devotional Non-Duality
- Devotional Nonduality means the love for God is enough that you are willing to surrender everything that stands in the way of the realization of the presence of divinity which turns out not to be an “other” but the Self. [...] It is the Source of one’s existence. The Highest Levels of Enlightenment, CD 4, track 10, The Willingness To Surrender Everything As It Arises
The willingness to surrender one’s willfulness to God
- Devotional nonduality means, the love of God is so intense that one is willing to surrender one’s personal will. One comes face to face with it at the final moment. Let’s say through all these lifetimes and through spiritual techniques and evolution one begins to transcend the ego and it begins to loosen it’s hold. The lessening of trying to dominate things with one’s will and change them lessens and surrender comes up now as a style and a way of being. So as everything arises, it’s surrendered to God to be what it is at the moment without any desire to change it. The Highest Levels of Enlightenment, CD 6 of 6, track 5, "Surrendering One's Willfulness To God"
- The Direct Pathway to Enlightenment is by transcending the ego/mind and renouncing the false identification with the linear obstacles to the radiance of God Immanent as Self. This is facilitated by understanding the basic characteristics of consciousness, the carrier wave that forms the substrate of awareness itself. By Grace, the unobstructed Illumination of the Divine Radiance shines forth effortlessly. Source: Sedona Creative Life Center
- As you are devoted, you will be challenged. There will come a time when you actually realize you are being challenged by the opposite of that which you are. When that comes up, refuse it. It's your karmic entitlement to refuse the negative. You are karmically entitled to say, "Get thee hence, Satan!" Sedona Seminar God vs. Science, 17. February 2007
- Devotional Nonduality is coming from the heart. Instead of negating love, it is love that motivates the desire to become enlightened. Sedona Seminar Spiritual Traps, 15. October 2005
- From the egos viewpoint, love is an attachment. And during the pathway of negation which is let go of attachments and aversions, you would then begin to see that love is an attachment and something, they would be saying, in the way of enlightenment. That's emotional attachment on a dualistic basis. Love is a quality of divinity. So if you negate the reality of love, you will end up in the void. The totality of divinity includes love. But not dualistic love – a love of a me for a love of a you [...]. I want you to pray for the love of GOD. The pathway of devotional Non-Duality without devotion can lead you into the pathway of negation and bring you to the void. But it's the devotion to it, that takes you into the divinity of that Presence. The Presence is also without form but it includes the quality of love which wipes you out. [...] And that state is love, the completeness of love. So the difference of the two is: The void will take you to the feeling of loss; the infinite state brings you to the state of completion. In the state of completion there is nothing you need [...]. Sedona Seminar Thought and Ideation, Part 3 of 4, minute 50:03, February 2004
- In devotional nonduality, the likelihood of error is bypassed by devotion to the essential nonlinear qualities of Divinity itself, such as compassion, oneness, love, truth, omniscience, eternal, infinite, omnipresence, and omnipotence beyond form, place, time, human instincts, or emotions. Discovery of the Presence of God, S. 40
Hörproben (engl.) von D. Hawkins zum Thema Gottergebene Nichtdualität / Audio samples Devotional Nonduality
- Devotion Sedona Seminar Devotion: The Way to God Through the Heart, September 2002
Index: Gottergebene Nichtdualität
Englische Werke
- Buch 2E
- Einfachheit, S. 65
- Kausalität, S. 110-113
- Subjektivität = Realität, S. 175
- Wahrheit und Irrtum, S. 265-268
- Die Natur der Wahrnehmung, S. 275-278
- Buch 3E
- Nicht zu reduzierende mentale Motive: sich gut, sicher fühlen, S. 36
- Dualität der Gegensätze, S. 46; 169-170
- Das menschliche Leben ist hart. S. 110-112
- Ego = Inhalt / Selbst = Kontext, S. 225-226
- das endgültige Tor, S. 277-283
- Gott ist im Bewusstsein zu finden. S. 294, 324
- Buch 6E insgesamt
- Audio- und Video-Mitschnitte (engl.)
- Sedona Seminar Devotion, The Way to God through the Heart, September 2002
Sedona Seminar Devotion. The Way to God Through the Heart, 27. September 2002, On Prayers – Om Namaha Shivaya music, YouTube clip, 4:52 minutes duration, posted 9. January 2010
- Sedona Seminar Advaita: The Way to God Through Mind, August 2002
Externe (engl.) Weblinks
Interne Links
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