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Hawkins / Kausalitaet

(umgeleitet von Hawkins.Kausalität)

Denkmodell Kausalität
BW 426BW 460

Der Glaube an lineare Kausalität ist das grundlegende Axiom
der gesamten Struktur des dualistischen Glaubenssystems
des Egos/Geistes. Durch diese Illusion hindurch zu sehen,
ist der wichtigste und größte Sprung, der uns zur Verfügung steht,
um dem Verständnis der Wirklichkeit näher zu kommen.

D. Hawkins, FU, I. Subjectivity and Reality, S. 309
Mentation, reason, logic, and language are all structured dualistically,
based on the axiom that there is a subject and an object, that there is
a 'this' doing or causing a 'that'.

D. Hawkins, I. Subjectivity and Reality, S. 200


Die mechanistisch-reduktionistische Weltanschauung betrachtet die physische Welt im Wesentlichen als Maschine, in der alles eine

Marmorierter bewölkter Himmel

kausale Beziehung zu allem anderen hat und Bewegungen und Entwicklungen berechenbar sind.

Physiker wie Werner Heisenberg und Henry Stapp weisen darauf hin, dass die herkömmliche allgemeine Weltsicht nicht zutrifft, da der Beobachter selbst ein integraler Bestandteil des Systems ist, in dem Forschung stattfindet.

Hawkins erklärt, dass das Konzept der Kausalität eine illusionäre Wahrnehmung ist, denn

Nichts ist die Ursache von irgendetwas.

Das Ursache → Wirkungs-Denkmodell ist grundlegend und passgerecht für die dualistische Struktur des Intellekts und des Egos, das sich des Intellekts bemächtigt und sich selbst für den Verursacher und Schöpfer hält. Folglich berufen sich praktisch alle Teile der Gesellschaft auf die tief eingegossene zwingende Gedankenschiene der Kausalität, wonach auf "willkürlich" unterstellte Ursachen festgelegte Wirkungen erfolgen. Hingegen wird nichts von irgendetwas verursacht.

Damit Dinge "zur rechten Zeit am rechten Ort" passieren können, nicht müssen, bedarf es eines entsprechenden Feldes, eines "fruchtbaren Bodens". Die spirituelle Absicht ist entscheidend dafür, dass aus einer Potentialität physisch fassbare Wirklichkeit werden kann.

Wahrscheinlichkeiten bewegen sich im linearen Feld unterhalb des BW von 500. Möglichkeiten sind im nichtlinearen Raum darüber angesiedelt.

Begibt man sich jenseits des linearen Ursache-Wirkungs-Denkmodells, einer Komponente des Newtonschen Paradigmas, erkennt man, dass alles, was in der irdischen Welt auftaucht, eine Erscheinungsform der implizierten Ordnung oder des Reichs des Unmanifesten ist. Die Verwirrung hinsichtlich des Linearen vs. des Nichtlinearen, des Objektiven vs. des Subjektiven, geht auf mechanistische Denkmodell zurück.

Multifaktorielle "Ursachen" vs. monokausales Erklärungsmodell

....//Text fehlt//


Die Vorstellung eines Verursachers ist eine vertrackte Sache. Hawkins erklärt anhand der Analogie von Blumen, dass die Sonne nicht "verursacht", dass aus dem Samen eine Blume entsteht, dass das Wasser nicht "verursacht", dass die Blüte aufspringt. Unter günstigen Umweltbedingungen erfüllt der Same seine innewohnende Essenz und entwickelt sich zur Blüte dessen, was er ist.

Erleuchtung wird nicht durch Gurus oder Geistesübungen "verursacht". Der Aspirant ist bereits das SELBST und entwickelt sein Potential, sobald die Bedingungen dafür passen. Mittels der spirituellen Intention erteilt er dem Unendlichen die Erlaubnis, ihn in einer Weise zu entfalten, dass dabei seine Irrtümer und Illusionen abgestreift werden.
Man kann auf jeder Stufe der Bewusstseinsentwicklung als ein "vollkommener" Ausdruck der allgegenwärtigen Göttlichkeit gesehen werden.

Eindrücke zur Kausalität – ErlebenWahrnehmung

Was bewegt die Fahne?
Vor seiner Ordination zum sechsten Patriarchen des Shaolintempels kam Hui Neng zum Tempel Bup Sung Sa und wurde Zeuge eines Streitgesprächs zwischen zwei auf einem Felsen sitzenden Mönchen, die über eine am Mast flatternde Fahne diskutierten.
Einer meinte: Die Fahne bewegt sich.
Der Andere warf ein: Der Wind, nicht die Fahne, bewegt sich.
Hui Neng gab zu bedenken: Was sich wirklich bewegt, ist weder der Wind noch die Fahne!
Verblüfft über seine ungewöhnliche Antwort auf ihre Streitfrage, fragten die beiden Mönche den Weisen: Was bewegt sich denn wirklich?
Hui Neng erwiderte: Euer Geist bewegt sich!


WANDLUNGSSTUFEN

  1. Entweder – Oder
  2. Sowohl als Auch
  3. Weder Noch
  4. Alles Wirkliche


Hinter dem Erleben
Der Kognitionswissenschaftler und radikale Konstruktivist Francesco Varela sagte:

We think we know what experience is, but in fact we don't.
Übersetzung: Wir denken zu wissen, was Erleben [Erfahrung] ist, was jedoch tatsächlich nicht der Fall ist.

Varela bestätigt folgende Ansätze, um hinter die "Erfahrung" zu steigen:

  1. Psychologische Introspektion [Selbsterforschung nach Ramana Maharshi]
  2. Phänomenologie [nach EdmundHusserl]
  3. Kontemplation / Meditation

Nach mehrjähriger Forschung fasste Varela folgende Schritte der Umwandlung zusammen:

  1. Der Neigung widerstehen, Situationen reaktiv zu beurteilen (Aussetzen / Suspension)
  2. Redirektion [Rekontextualisierung] = Abwendung von der Welt der Objekte - Hinwendung zu deren Ursprung
  3. [Den alten Rahmen] loslassen
  4. [Das Neue] aufsteigen lassen

Teleseminar Presencing, C. Otto Scharmer, MP3 Audio (engl.), ab Minute 23, Shiftinaction.com


Zitate von D. Hawkins zum Thema Kausalität


  • Es gibt keine Trennung zwischen dem, was sich zu ereignen scheint, und dem SELBST. "Ursachen" werden nicht im Außen gesucht, und so genannte "Ereignisse" treten als Ergebnis dessen auf, was sich im Geist befindet. Es gibt keine Ursachen, die der Welt selbst zugeschrieben werden könnten, sondern nur solche im Bewusstsein. Das All-sehende Auge, S. 329
  • Die Beschränkung der Wahrnehmung propft den Ereignissen in der Welt eine unsichtbare, magische Kraft auf, die "Kausalität" genannt wird. Dies bezeichnet irrtümlich die notwendigen Bedingungen als Ursachen. Es verwechselt ebenfalls zeitliche Abfolge mit Kausalität. […] In Wirklichkeit geschieht Schöpfung andauernd. FU The Eye of the I, S. 387
  • Der Glaube an Ursache als substanzielle Realität hat tief greifend begrenzende und schädigende Konsequenzen. Er unterteilt alles Leben durch willkürliche Trennung in Täter und Opfer. FU The Eye of the I, S. 388-389
  • Das Konzept von "Kausalität", diesem großen "Sesam-öffne-dich" für die sich unermüdlich drehende Geschichte von Opfer und Täter, in der die Protagonisten serienmäßig die Rollen tauschen. FU |. Reality and Subjectivity, S. 125
  • Es ist von entscheidender Wichtigkeit zu begreifen, dass die Illusion linearer Kausalität als Erklärung für die beobachteten Phänomene des Lebens die größte und tiefste Begrenzung des Denkens bildet. […] Messwert der Kausalität BW 426 FU |. Reality and Subjectivity, S. 310
  • Jedes Ding stellt die Folge der Auswirkung des gesamten Universums durch alle Zeit hindurch dar. Licht des Alls, S. 139


Zitate (engl.) von D. Hawkins zum Thema Kausalität / Causality

  • The notion of causality itself doesn’t even follow logic. Because something follows something else doesn’t mean that it’s necessarily caused by that something. That’s the common error of the intellect, and of science as well. That which is provable is not spiritual truth.
    You can prove only that which is limited to the Newtonian paradigm of the linear. Sedona Seminar Witnessing & Observing, 16. Oktober 2004
  • Question: How do phenomena happen?
    Answer: They are the consequence of intentionality in the field. This isn't causality but is the infinite power of divinity. Everything is a consequence of the power of the field, of Divinity as SELF. It's the totality of the field, the climate – not just a "this" causing a "that". Seminar Houston, Texas, The Realization of the Presence of God, Samstag, 11. Oktober 2003
  • I want you to become aware that everything is happening spontaneously of its own [...] and is not being caused by anything. etwa 5. Minute
    The entire ego is based on the notion of causality.
    etwa 6. Minute
    Sedona Seminar Advaita. The Way to God Through Mind, August 2002
  • In reality, everything occurs of its own, with no exterior cause. Every thing and every event is a manifestation of the totality of All That Is, just as it is at any given moment. Once seen in its totality, everything is perfect at all times and nothing needs an external cause to change it in any way. From the viewpoint of the ego's positionality and limited scope, the world seems to need endless fixing and correction. This illusion collapses as a vanity. The Eye of the I, S. 107
  • From outside the duality of perception an 'event' and its 'effect' are one and the same thing. Nothing actually moves except the point of perception itself. The Eye of the I, S. 166
  • Question: What is the interaction between the visible and the invisible domains?
    Answer: Any separation between the two is arbitrary and one of perception only. Both the manifest and the manifest are an integrated whole. The physical world of perception is a world of effects. That which is the ordinary world has no power to cause anything. The power of causality exists only in the invisible domain. The Eye of the I, S. 171
  • What the world calls the domain of causes is in fact the domain of effects. By taking responsibility for his own perceptions, the observer can transcend the role of victim to an understanding that "nothing out there has power over you". Power vs. Force, S. 72
  • The real "cause" may well be the pull of the future through a hidden attractor field. Power vs. Force, S. 123
  • An infinite number of unidentifiable ways, potentiates an infinite number of possible responses, all of which are themselves subject to an infinite number of possibilities. Thus we can see that the hypothetical "cause" of anything that can be perceived or is invisible is the entirety of the whole universe in its collective totality throughtout all time. Thus, to believe that the human mind can actually discern a 'cause' of anything at all is really a colossal delusion and a pomposity of egotism. I. Reality and Subjectivity, S. ?
  • In the Newtonian paradigm you think you're being driven by the past. In reality you're being pulled by the future. Sedona Seminar Vision, bereit gestellt von Consciousnessproject.org, 26. Februar 2005
  • Beliefs are the determinants of what one experiences. There are no external 'causes.' I. Reality and Subjectivity, S. 22
  • Question: I understand that you place great emphasis on clarifying the nature of causality.
    Answer: In an attempt to reconnect having been conceptually separated in the processes of the mind's thoughts, causality is invented to explain what is now viewed as 'relationship'. In Reality, there is only identity; there is no cause of anything nor is it required in the Newtonian paradigm of linear causality of 'this seems to be causing that'. In Reality, everything is already complete, and the total oneness is beyond time, space, and separation or definition. It is obvious that nothing is the cause of anything else as that would require a dualistic separation in time and space, which is impossible.
    The manifest becomes manifest by creation. All things are because of their essence in its expression as existence. All we can observe are conditions.
    It is relatively easy to see that the 'cause' of anything is the totality of the entire universe throughout all time, being what it is in all its expressions as existence. All things exist as an expression of identity, and the essence of all things shine forth by its presence. All things are self-created by divine expression of identity, and the essence of all things shines forth by its presence. Therefore each 'thing' can only be what it is because of the totality of the entire universe. A speck of dust cannot be where it is positioned without air currents which require a room, which requires a building, a lot, a continent, a planet, a solar system, a galaxy, a universe, and so on. The Eye of the I, S. 183-184
  • The belief in linear causality is a basic axiom of the whole structure of the ego/mind dualistic belief system. To see through that illusion is the most important and greatest leap available to comprehending Reality. I. Subjectivity and Reality, S. 200
  • Events and conditions have a source or origination but not a cause. The concept of 'cause' limits comprehension to content only, whereas in reality, all content is subject to context. I. Subjectivity and Reality, S. 200
  • The belief in linear causality is a basic axiom of the whole structure of the ego/mind dualistic belief system. To see through that illusion is the most important and greatest leap available for getting closer to comprehending Reality.
    It is critical to grasp that the illusion of linear causality as an explanation for the observed phenomena of life is the major and most profound limitation of thinkingness. It is the major block that cannot be transcended even by intellectual geniuses who characteristically calibrate at 499. The intellect which serves to aid the progress of civilization becomes entrenched in the psyche and becomes the major obstacle to Realization. Although causality (calibration 426) is a major illusion, it is really not a difficult one to solve once it is disassembled. I. Reality and Subjectivity, S. 220


Zitate von anderen Quellen zum Thema Kausalität

  • Ein Ereignis kann nicht die Ursache eines anderen sein, wenn sich beide zur gleichen Zeit auf dem selben Punkt im Raum ereignen. Albert Einstein
  • Aber die Ursache liegt in der Zukunft. Joseph Beuys, Künstler †
  • Die physikalische Forschung hat klipp und klar bewiesen, dass zum mindesten für die erdrückende Mehrheit der Erscheinungsabläufe, deren Regelmäßigkeit und Beständigkeit zur Aufstellung eines Postulats der allgemeinen Kausalität geführt haben, die gemeinsame Wurzel der beobachteten strengen Gesetzmäßigkeiten – der ZUFALL ist. Erwin Schrödinger
  • Nach der Physik der Raumzeit ist die Offenheit der Zukunft eine Illusion, und deshalb können auch Verursachung und freier Wille nichts als Illusion sein. David Deutsch, Die Physik der Welterkenntnis, S. 256, dtv Verlag, München, 2000
  • Die klassische Wissenschaft stützt sich auf das, was jeder einfache Mensch mit bloßem Auge oder einem mittelstarken Mikroskop sehen kann. In dieser realistischen Einstellung erleben wir die Wirklichkeit als Komponente der Faktoren Raum und Zeit, bzw. deren ursächliche Verknüpfung als Kausalität. Die Wirklichkeit kann, diesem Denken entsprechend, durch Messung bewiesen werden. Einem naiven Realisten ist die Überzeugung eigen, dass es ein naturgesetzmäßig geordnetes Reich der Wirklichkeit gibt und dass wir dieses als solches erkennen können.
    ALBERT EINSTEIN und die Quantentheorie brachten nun eine entscheidende Wende in der klassischen Physik, die bis dahin als die vertrauenswürdigste und sicherste aller Wissenschaften galt: Was wir äußere Gegenstände nennen, ist nichts anderes, als bloße Vorstellung. Der Gegenstand als Objekt der Sinne richtet sich ganz nach der Beschaffenheit unseres Erkenntnisapparates. Subjektivität und Objektivität sind im Grunde nur die zwei Seiten ein und derselben Medaille. Laurent Verycken
  • Man muß von allen Göttern verlassen seyn, um zu wähnen, daß die anschauliche Welt da draußen, wie sie den Raum in seinen drei Dimensionen füllt, im unerbittlich strengen Gange der Zeit sich fortbewegt, bei jedem Schritte durch das ausnahmslose Gesetz der Kausalität geregelt wird, in allen diesen Stücken aber nur die Gesetze befolgt, welche wir, vor aller Erfahrung davon, angeben können, – daß eine solche Welt da draußen ganz objektiv-real und ohne unser Zuthun vorhanden wäre, dann aber, durch die bloße Sinnesempfindung, in unsern Kopf hineingelangte, woselbst sie nun, wie da draußen, noch ein Mal dastände. Denn was für ein ärmliches Ding ist doch die bloße Sinnesempfindung! Arthur Schopenhauer
  • Wir können Kausalität als eine Art der Wahrnehmung auffassen, mit deren Hilfe wir unsere Sinneseindrücke ordnen. Niels Bohr
  • Wir leben in Gesellschaften, die weiterhin ein Lippenbekenntnis zu Menschenwürde und universellen Menschenrechten ablegen, ohne jedoch eine intellektuelle Begründung für diese Überzeugung zu haben. Kants Metaphysik enthält einen Dualismus zwischen dem Reich der Natur und dem Reich der Freiheit, ein Umstand, der vom Reduktionismus moderner Wissenschaft strikt geleugnet wird. Letztere interpretiert das, was der Mensch sei, in gänzlich materiellen Begriffen, mit denen das Endprodukt als Folge einer Reihe von Kausalketten erklärt werden kann, die auf einfache Vorläufer zurückzuführen sind. […] Das aufgeklärte Zeitalter, das Kant mit dem Sieg über die aufklärungsfeindliche Religion vorhersah, liegt daher in ebenso weiter Ferne wie zur Zeit Friedrich des Großen. Fracis Fukujama, übersetzt von Karin Wördemann, Die Zeit, 31 Dezember 2003
  • Aber wir können, und darin äußert sich eben ein gewisses Versagen des Kausalgesetzes, beim einzelnen Radium B-Atom keine Ursache dafür angeben, dass es gerade jetzt und nicht früher oder später zerfällt, dass es gerade in dieser Richtung und nicht in einer anderen das Elektron aussendet. Und wir sind aus vielen Gründen überzeugt, dass es auch keine solche Ursache gibt. Werner Heisenberg, Der Teil und das Ganze, S. 145
  • Freiheit wird nicht mit dem Streben nach Freiheit, sondern mit dem Streben nach Wahrheit erlangt. Freiheit ist kein Ziel, sondern eine Folge. Wenn du dich unfrei fühlst, so suche die Ursache in dir. Leo Tolstoi
  • Nicht-Erleuchtete erkennen nicht, dass sie selbst die Ursache all ihrer Sorgen sind. Anthony de Mello, Warum der Schäfer jedes Wetter liebt
  • Die vielfachen Ansätze zu informieren, bleiben wirkungslos. Es ist unsere Fähigkeit, andere zu inspirieren, die den Gezeitenwechsel herbeiführen kann. Jan Phillips
  • Kein anderer kann Gefühle in dir verursachen. Ein anderer kann Gefühle auslösen. Es ist jedoch dein Denken darüber, was er tun sollte oder müsste beziehungsweise, was man tut, was korrekt oder richtig ist, das deine Gefühle von Wut, Schmerz oder Ärger verursacht. Marshall B. Rosenberg, Gewaltfreie Kommunikation
  • Karma bedeutet Tat oder Handeln, gleichzeitig aber auch die aus einer Tat oder Handlung sich ergebende Folgewirkung (Gesetz von Ursache und Wirkung)
    Anm.: Eine Folgewirkung beruht nicht auf Kausalität, nicht auf dem so genannten Gesetz von Ursache → Wirkung.)
Jedes positive oder negative Tun führt somit aufgrund der bedingenden Verursachung zwangsläufig zu eben solchen Ergebnissen. Das Motiv von Lohn und Strafe fällt dabei außer Betracht. Die Verbrennung, die sich aus dem Anfassen eines heißen Gegenstandes ergibt, ist auch keine Strafe, sondern die logische Folge einer unbedachten Handlung. Karma vergilt nicht, sondern misst zu. Wir werden nicht für diese oder jene Tat belohnt respektive bestraft, sondern durch sie konditioniert. Francesco Ficicchia, Buddhismus. 20 weitverbreitete Missverständnisse
  • Frederic Vester hat gezeigt, dass auch die Prozesse und Denkweisen der zeitgenössischen Kybernetik unserer herkömmlichen Logik zuwiderlaufen. Sie entwickeln sich nicht auf der Linie der aristotelischen Logik, die geradlinig Ursache und Wirkung, Vergangenheit und Zukunft verbindet, sondern kreisförmig, in sogenannten «Regelkreisen», auf denen durchaus auch die Wirkung zur Ursache werden und Vergangenheit durch Zukunft (!) gesteuert werden kann. Die Ursache liegt an beliebiger Stelle – dort nämlich, wo man in den «Regelkreis» eintritt. Joachim-Ernst Berendt, Nada Brahma, S. 63, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1997
  • Sobald wir Trugbild und Schein durchschauen, ist alles erfüllt von Lebendigkeit und Chancen. Solange wir Trugbild und Schein nicht durchschauen, stellen sich uns Hindernisse und Mühsal entgegen. Buddha


Zitate (engl.) von anderen Quellen zum Thema Kausalität / Causality

  • Naming something as bad causes is an emotional contraction within you. When you let it be, without naming it, enormous power is suddenly available to you. Eckhart Tolle, Stillness Speaks
  • This is the cause of all our suffering. The fundamental dysfunction of our minds takes the form of a separation between I and other. We falsely grasp at an "I" on which attachment grafts itself at the same time as we conceive of an "other" that is the basis of aversion. Bokar Rinpoche, Buddhist


Index: Kausalität (Ursache-Wirkungs-Prinzip)

Englische Werke

  • Buch 2E Kausalität S. 265, S. 387, S. 394
    • Eine Ursache impliziert Dualismus. S. 81
    • Eine Ursache ist ein intellektuelles Konstrukt. S. 112-113
  • Buch 3E Kausalität S. 125, S. 309
    Nichts hat eine Bedeutung, nichts wird verursacht; WARUM-Fragen sind nichtig., S. 131
    • Ursache = Tautologie (Ringschluss) S. 222
    • Es gibt keine 'Ursache' von irgendetwas. S. 256
    • Schöpfung, Verursachung, eine nichtlineare Gedankenform ABC manifestiert sich im linearen Ursache-Wirkungs-Denkmodell als A → B → C, S. 389
  • Buch 4E, Schöpfung ist Evolution S. 59-60
    Die quantenphysikalische Erklärung nach dem Modell des Multiversums testet wahr.

Audio-/Video-Medien (engl.)


Weblinks zu Texten/Medien zum Thema Kausalität


Weblinks (engl.) zu Texten/Medien zum Thema Kausalität


Audio-/Videolinks (engl.) Youtube

  • There is no "this" causing a "that", YouTube User-Profil Veritaspub, Seminar The Way to God, Januar 2001, YouTube-Film, 2:24 Minuten, eingestellt von Veritaspub.com, 27. Dezember 2007


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