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Hawkins / Koerperlichkeit

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Körper – Form/en – Körperlichkeit
BW 200+

 


 

1.   Besitzansprüche auf Körper und Formen aufgeben


Die großen Badenden; Maler: Pierre-Auguste Renoir

 

Der physische Körper eines Menschen schwingt bei BW 200 und ist somit neutral und integer.  

 

  • Hawkins empfiehlt spirituellen Aspiranten, besitzanzeigende Fürworte wie "MEIN Körper", "MEIN Denken" oder "MEIN Gefühl" zu meiden und sich stattdessen auf  "DEN Körper", "DAS Denken" oder "DAS Gefühl" zu beziehen.

 

  • Nisargadatta Maharaj sagt, dass der Körper unpersönlich ist und es keine Rolle spielt, ob er lange lebt oder nicht. Ramana Maharshi wurde erleuchtet, als er in jungen Jahren beschloss, sich hinzulegen und 'tot' zu sein.

 

  • Der indische Lehrer Sant Baljit Singh empfiehlt, Lebe, als ob du tot wärst. Das ist möglich für denjenigen, der die Glaubensüberzeugung, ein individuelles 'Selbst' zu haben, preisgegeben hat.  

 

2.   Zitate zum Thema Körper, Form und Materie / Body, form and matter

2.1   Zitate von D. Hawkins

Persönliche Bekenntnisse – Körperlichkeit eines Erleuchteten

 

  • Der Körper fuhr fort zu funktionieren und spiegelte die Absichten, die ihm durch das Bewusstsein übermittelt wurden. Das Fortbestehen des Körpers war nicht sehr interessant, und es war klar, dass der Körper in Wirklichkeit Eigentum des Universums ist. Die Körper und Objekte in der Welt reflektieren endlose Variationen und sind ohne Schwäche. Nichts ist besser oder schlechter als irgendetwas anderes, noch gibt es einen Unterschied im Wert oder in der Bedeutung. Die Eigenschaft vollkommener Identität mit sich selbst definiert den wahren Wert alles Existierenden als gleichwertigem Ausdruck der innewohnenden Göttlichkeit. Da "Beziehung" ein Konzept der dualistischen mentalen Beobachtung ist, gibt es in der Realität keine Beziehungen. Jedes Ding ist einfach und zeigt das Sein von Existenz. Das All-sehende Auge, S. 27

 

  • Alle Dinge sind sich gleichermaßen der An-Wesenheit gewahr und bewusst und teilen die Freude und Verwirklichung der Zeitlosigkeit. Wenn es so gewollt ist, ist das Fortdauern des Lebens autonom und läuft von allein weiter. Der physische Körper bewegt sich und tut die noch übrige Arbeit. Er sorgt sogar, wenn er dazu angeleitet wird, für sich selbst. Ohne solch einen Anstoß jedoch würde er es wahrscheinlich nicht tun. Man braucht nicht länger einen Schlitten noch ist man, ein solcher. Der Körper tut einfach, was immer er tut, was auch etwas Amüsantes sein kann. Der Körper ist wie ein Haustier, das man entdeckt hat – er ist ein liebenswertes Tier. Das All-sehende Auge, S. 235

 

  • In diesem Fall (des Autors, Anm.d.Ü.) setzte die Atmung wieder ein, um Liebe anzuerkennen. Vielleicht war dies durch Karma entschieden. Jedoch wurde diese Wahl auch im Gewahrsein der Tatsache getroffen, dass jede Rückkehr zur Körperlichkeit nur für begrenzte Zeit sein würde und die schlussendliche Auflösung rückkehrend in die unendliche Liebe gewiss und unvermeidbar war. Im Vergleich zur Ewigkeit dieses unendlichen Zustands erschien eine kurze Rückkehr in die Bereiche der Körperlichkeit unbedeutend. FU Das All-sehende Auge, S. 286

 

  • Es gibt Augenblicke, in denen es "erlaubt" und möglich ist, den Körper vollständig aufzugeben. Schicksal, Karma, Absicht, Widmung oder wie immer man wählt, es zu nennen, ist auch wirksam. Wenn das durch vorherige Wahl so bestimmt ist, kann eine Fortsetzung des Lebens in Verbindung mit diesem Körper vor sich gehen. Das geschieht ganz von selbst. Der Körper muss nicht bedacht werden, um zu überleben. Das Universum sorgt für ihn. [...]
    Obgleich der gewöhnliche Körper und Geist von endlosen Wünschen, Bedürfnissen und Ängsten angetrieben werden, findet man, wenn diese ihre zugrunde liegende Motivation verlieren, dass der Körper tatsächlich nur sehr wenig benötigt. Der Körper selbst wird nicht länger als eine Quelle des Vergnügens gesucht oder benötigt, weil eine solche Quelle des Vergnügens im stets gegenwärtigen Gewahrsein und der Freude des Daseins in jedem Augenblick vorhanden ist. Das All-sehende Auge, S. 294f

 

 

  • Wenn die Verwirklichung des SELBST eintritt, hat man Schwierigkeiten mit Pronomina. Man weiß nicht, wie man das, was die Welt als "ich" betrachten würde, mit verständlichen Begriffen bezeichnen soll. Zunächst erscheint es seltsam, wenn man beobachtet, dass die Leute zum physischen Körper sprechen, als ob man seine Identität mit diesem verknüpft hätte. Das All-sehende Auge, S. 328

 

  • Man verliert jede Angst und Reflexe des Erschreckens. Es ist schwieriger, lineare Gedankengänge nachzuvollziehen und normale menschliche Sprache zu entziffern. Daraus folgt eine Verzögerung beim Antworten in der verbalen Kommunikation. Diese Verzögerung hängt mit einem Prozess zusammen, der sich im Bewusstsein abspielt und die lineare Verarbeitung von Sprache in Bedeutung in Form von Begriffen der Essenz übersetzt. Diese Verzögerung tritt beim Verstehen von Tieren oder menschlicher Körpersprache nicht auf. Sie scheint daher zu kommen, dass sich das Bewusstsein auf Essenz und Bedeutung konzentriert und nicht so sehr auf die Einzelheiten der Form. Außerdem muss es sich aus seiner natürlichen Einstimmung auf Stille hin zu genauem, körpernahem Klang verlagern. Das All-sehende Auge, S. 328-329

 

  • Die Menschen um einen herum scheinen von unwesentlichen und nicht folgerichtigen Dingen am Laufen gehalten zu werden und dabei viel Energie zu verschwenden. Diese Bewusstseins-Aspekte werden wie von getrennten Individuen erfahren, aber die innere Erfahrung ist im Grunde dasselbe SELBST in jedem. Der Körper ist wie ein Kamerad, ein freundliches Haustier, das einem überall hin folgt. Er scheint verlässlich, immer anwesend zu sein. Er kann sogar Operationen ohne Schmerz oder Betäubung mitmachen. Man kann den Körper immer noch besitzen und für ihn Verantwortung übernehmen, ohne sich mit ihm als "Ich selbst" zu identifizieren. Das All-sehende Auge, S. 329

 

  • Frage: Verändert sich die körperliche Erfahrung mit fortschreitendem, spirituellem Gewahrsein?
    Antwort: Es gibt Veränderungen, die in der Natur der körperlichen Erfahrung auftreten. Der Ortssinn ist allgemeiner und nicht so spezifisch. Während der spirituellen Arbeit gibt es Zeiträume, in denen der Körper fast zu verschwinden scheint, als ob man ihn vergessen hätte. Es gibt auch Zeiten, in denen intensive Energien scheinbar durch das Nervensystem fließen und verschiedene, brennende Empfindungen hervorrufen, als ob das Nervensystem in Flammen stände. Es gab auch eine Zeit, in der die Kundalini-Energie mit intensivem Lustgefühl den Rücken und die Wirbelsäule hinauf in den Kopf und das Gehirn und dann hinunter und hinaus zum Herzen floss. Das All-sehende Auge, S. 327-328

 

2.2   Zitate von D. Hawkins

  • Ein Blick auf den Körper offenbart, dass er genauso ist wie alles andere – kein Individuum besitzt ihn oder hat ihn als Eigentum. Ebenso wie die Möbel und andere Objekte ist er einfach ein Teil von ALLEM, WAS IST. Es gibt nichts Persönliches am Körper und keine Identifikation damit. Er bewegt sich spontan, führt alle körperlichen Funktionen korrekt aus, geht und atmet ohne Anstrengung. Er wird aus sich selbst angetrieben, und seine Handlungen werden bestimmt und veranlasst durch die An-Wesenheit. Der Körper ist nur ein "Es", jedem anderen "Ding" im Raum gleich. Das All-sehende Auge, S.  23

 

  • Es werden angemessene Antworten gegeben von diesem Körper, von dem jedermann annimmt, er sei "Ich", zu dem sie sprechen. Dies ist schon in sich selbst seltsam, denn es gibt tatsächlich kein "Ich", das mit dem Körper verbunden wäre. Das wirkliche SELBST ist unsichtbar und an keinen Ort gebunden. Der Körper spricht und beantwortet Fragen gleichzeitig parallel auf zwei Ebenen. Das All-sehende Auge, S. 23

 

  • Die Erkenntnis, dass Geist/Gemüt nicht dasselbe ist wie "Ich", zerbricht die Identifikation des Selbstes mit dem Geist.
    Diese Erkenntnis dehnt sich auch auf den Körper aus, sobald man erkennt, dass man nur Zeuge, Erfahrender und Beobachter von Empfindungen ist. Man erfährt dabei nicht wirklich den Körper, sondern lediglich die Sinne. Das All-sehende Auge, S. 157

 

  • Auch jetzt führt jedermanns Körper tausende von physiologischen Prozessen aus, die sein Leben aufrechterhalten, ohne dass es irgendeinen bewussten Gedanken daran gibt. Es ist nicht nötig, sich für jeden Herzschlag oder für jedes Verdauungsenzym zu entscheiden. Jede dieser Funktionen tut das, was sie tun soll, weil sie ein integraler Teil eines größeren Ganzen ist. Auch der Körper ist vom Ganzen nicht getrennt, sondern ist Teil und Bezugspunkt des Universums, und sein Überleben ist eine Funktion des Ganzen. Das All-sehende Auge, S. 294

 

  • Wenn es nötig ist, wird dem Körper erforderliche Information gegeben, und diese muss nicht aus dem Geist kommen. Das Nervensystem und die Sinne haben automatische, ihnen eigene Antworten. Das All-sehende Auge, S. 294

 

  • Obgleich der gewöhnliche Körper und Geist von endlosen Wünschen, Bedürfnissen und Ängsten angetrieben werden, findet man, wenn diese ihre zugrunde liegende Motivation verlieren, dass der Körper tatsächlich nur sehr wenig benötigt. Der Körper selbst wird nicht länger als eine Quelle des Vergnügens gesucht oder benötigt, weil eine solche Quelle des Vergnügens im stets gegenwärtigen Gewahrsein und der Freude des Daseins in jedem Augenblick vorhanden ist. Das All-sehende Auge, S. 294-295

 

  • So hängt das Fortbestehen des Körpers von örtlichen Bedingungen ab, wie zum Beispiel von der Anwesenheit anderer, die für seine Unterhaltung und sein Überleben sorgen. Wenn solche örtlichen Bedingungen, wie das Interesse anderer Menschen am Überleben dieses Körpers nicht da sind, mag er aufhören, weiter zu leben. Ob er nun weiter lebt oder nicht, ist tatsächlich ziemlich unwichtig. Das All-sehende Auge, S. 295

 

  • Einer der schwierigsten Bereiche, in dem die Unterschiedlichkeit zwischen Selbst und Körper klar gestellt werden muss, ist die Funktion der Sinne. Diese erfährt man, und man glaubt, sie seien Funktionen des physischen Körpers selbst. So seltsam es auch scheinen mag, liegt der tatsächliche Ort der sinnlichen Erfahrung im unsichtbaren Bereich des inneren Energiekörpers, der den physischen Körper aktiviert. Der physische Körper an und für sich hat keine Fähigkeit, überhaupt irgendetwas zu erfahren. Das All-sehende Auge, S. 325-326

 

  • Die Erfahrung der Sinne, genau wie von irgendetwas anderem, ist eine Eigenschaft des Bewusstseins, die mit unserer Gegenwart als Energiekörper innerhalb des physischen Körpers zusammenhängt. Jeder, der einmal eine außerkörperliche Erfahrung hatte, erinnert sich daran, dass alle sinnlichen Fähigkeiten Funktionen dieses ätherischen Körpers waren, der mit Selbstbewusstsein und Selbstverständnis verbunden war. Sehen und Hören wirken fort, auch wenn der physische Körper schläft oder in einem unbewussten Zustand ist. Erfahrung des "Selbst" wandert aus dem Körper, zusammen mit dem Sinn für Aufenthaltsort oder Bewegung. In diesem Zustand ist die Ich-Erfahrung im Energiekörper anwesend, und der physische Körper wird ein "Es". Er wird dann als "ein Körper" gesehen, und nicht als "mein Körper". Das All-sehende Auge, S. 326

 

  • Fernwahrnehmung [remote viewing] und Hellsichtigkeit sind teilweise Projektionen der sensorischen Fähigkeit des Energiekörpers. Der "Erfahrende" ist die innere Präsenz dessen, was man verschiedentlich Astralkörper, Ätherkörper, Seele oder GEISTkörper genannt hat. Der GEISTkörper wird nicht von den üblichen Kräften, die man physisch nennt, kontrolliert, sondern existiert auf einer anderen Ebene oder Dimension. Der Geist reist auch mit dem GEISTkörper und erkennt so, dass er vom Gehirn getrennt ist. Bewusstsein ist nicht von Körperlichkeit abhängig, sondern existiert unabhängig davon. Wenn es jedoch lokalisiert ist, hat es die Tendenz, sich mit Form und Ort zu identifizieren. FU Das All-sehende Auge, S. 327

 

  • Es kann auch ein Verlust körperlicher Wünsche auftreten und ein Abziehen des Interesses vom Körper, so dass das physische Überleben zu manchen Zeiten vom Eingreifen der Menschen, die einen umgeben, abhängt. Es kann einen markanten Verlust des Appetits und Interesses an körperlichen Empfindungen geben. Die Sicht ändert sich, so dass alles in langsamer Bewegung zu sein scheint. Man verlässt sich dann in erster Linie auf periphere Sicht und nicht so sehr auf zentrierte Sicht. Die Zeit steht still, was mit dem Verlust einer speziellen Verbindung im Raum zusammenzuhängen scheint. Außerdem macht sich auch eine Instabilität der körperlichen Bewegung bemerkbar. FU Das All-sehende Auge, S. 328

 

  • Obgleich die Menschen ihn [den Körper] leicht als "Ich" bezeichnen, nennen sie doch ihr Knie nicht mehr "Ich", sie bezeichnen es als "mein". […] Wenn man aufhört, sich mit dem Körper sowie mit dem Geist/Gemüt zu identifizieren, gehen deren Funktionen automatisch und aus sich selbst heraus weiter, allerdings ohne die Identifikation als "ich selbst". FU Das All-sehende Auge,  S. 407

 

Fragen und Antworten

  • Frage: Wenn die Identifikation mit dem Geist und dem Körper aufhört, wie kann man dann überleben?
    Antwort: Es gibt Augenblicke, in denen es "erlaubt" und möglich ist, den Körper vollständig aufzugeben. Schicksal, Karma, Absicht, Widmung oder wie immer man wählt, es zu nennen, ist auch wirksam. Wenn das durch vorherige Wahl so bestimmt ist, kann eine Fortsetzung des Lebens in Verbindung mit diesem Körper vor sich gehen. Das geschieht ganz von selbst. Der Körper muss nicht bedacht werden, um zu überleben. Das Universum sorgt für ihn. Das All-sehende Auge, S. 294

 

  • Frage: Sind nicht einige Funktionen des Körpers "notwendig"?
    Antwort: Sie stellen sich ein, weil das die Natur des Körpers ist, aber sie sind nicht wirklich "notwendig". Sie haben eine Funktion, zum Beispiel helfen wiederholte sinnliche Erfahrungen einen Orts- und Richtungssinn aufrechtzuerhalten. Das SELBST ist unsichtbar, hat kein Gewicht und ist überall gegenwärtig, so dass selbst Klang kein genauer Anzeiger für Anwesenheit an einem Ort ist. Der Körper wird wahrgenommen, aber nicht besonders. Wenn seine wiederholbaren sinnlichen Erfahrungen unterbrochen werden, dann fließen Zeit, Ort und Körperlichkeit hinweg, und es verliert sich sogar der Richtungssinn. "In der Welt" bleiben oder als Teil davon funktionieren, sind das Ergebnis eines absichtlichen Fokus und brauchen Energie. FU Das All-sehende Auge, S. 295

 

  • Frage: Du erwähnst selten den physischen Körper. Welche Bedeutung hat er für die spirituelle Arbeit?
    Antwort: Der Körper ist ein Produkt der Natur und Teil der Tierwelt. Man kann sagen, dass die Natur seine Eigentümerin ist, ihn uns aber provisorisch ausgeliehen hat. Er hat nur eine zeitlich begrenzte Existenz und rechtfertigt deshalb nicht übermäßige Aufmerksamkeit oder Wichtigkeit. Sein Wert liegt in der Fähigkeit zur Kommunikation als Mittel, um Informationen weiterzugeben und Gewahrsein zu teilen. Wenn man ihn richtig versorgt, ist er hoffentlich eine Quelle für Vergnügen und ein Mittel, Arbeit auszuführen und Zuneigung auszudrücken. Im Wesentlichen ist er eine zeitliche Begrenzung, eine Erfahrung von Wahrnehmung oder ein Standpunkt in Raum und Zeit. Wahrnehmung behauptet, er sei "ich" oder doch wenigstens "meiner". Das ist eine große Einengung und Beschränkung der Identifikation des Selbst durch Körperlichkeit und Form. Wie jedes andere Ding in der Natur reagiert der Körper auf Güte, Respekt und Wertschätzung. Man kann für ihn sorgen und ihn lieb haben wie ein Lieblingstier, ohne sich notwendigerweise mit ihm zu identifizieren oder übermäßige Anhaftung für ihn zu entwickeln. Das All-sehende Auge, S. 325

 

  • Frage: Wie steht es mit Reinigung und Abtötung des Körpers?
    Antwort: Es gibt nichts zu reinigen, außer Illusion. Wünsche sind für bestimmte Erfahrungen und Sinneswahrnehmungen da, die man durch den Körper suchen kann. Aber das Problem ist nicht eines des Körpers, sondern des Geist/Gemüts. Es ist der Geist/Gemüt, der ständig versucht, Erfahrungen vorwegzunehmen und zu kontrollieren. FU Das All-sehende Auge, S. 327

 

  • Die hervorstechendste, bewusste Angst besteht in Bezug auf das physische Überleben, weil man glaubt, dass der Körper die wichtigste Realität des Lebens sei. Der Körper ist auch der Beweis dafür, dass man getrennt, einzigartig und individuell ist. Dadurch wird der Geist/das Gemüt dasjenige Instrument, das von Anfang an dem physischen Überleben und seiner Ausstattung mit Wohlstand, Status und Sicherheit dient. Deshalb verschlingen die Systeme und Bemühungen, Überleben und Erfolg zu sichern, die Zeit und Energie der meisten Menschen. Das Ego identifiziert sich mit all diesen Tätigkeiten, und die Ängste und Verteidigungsmaßnahmen wachsen ins Unendliche. Licht des Alls, S. 283f

 

  • Der Körper ist ein Produkt der Natur, und was er tut, ist nicht wirklich interessant. OU Licht des Alls, S. 380

 

  • In seiner Wirkungsweise kann der Körper als eine zeitlich begrenzte „Raumsonde“ der linearen Dimension angesehen werden, welche der spirituellen Entwicklung dient, die im Gange ist. Anhaftung an ihn beruht auf der Illusion von Identifizierung mit ihm als „Selbst“ und als Quelle und Sitz von Leben. Vom Standpunkt höherer Bewusstseinszustände aus gesehen, mag der Körper als etwas Lästiges und einer Beschränkung ebenso wie eine Ablenkung betrachtet werden. Auch das muss dann übergeben werden. Schließlich verschwindet die Identifikation mit dem Körper, und dann läuft er spontan weiter als ein „Es“ und nicht als ein „Ich“. OU Erleuchtung ist möglich, S. 146

 

2.3   Zitate (engl.) von D. Hawkins

  • Existence and its expression as both form and formlessness is God and prevails equally in all objects, persons, plants, and animals. Everything is united by the divinity of existence. The Eye of the I, chapter 1 The Presence, S. 4

 

  • A glance at the body reveals it to be the same as everything else – unowned, unpossessed by an individual, equal to the furniture or other objects, and merely part of All That Is. There is NOTHING personal about the body, and there is NO identification with it. It moves SPONTANEOUSLY, correctly executes its bodily functions, and EFFORTLESSLY walks and breathes. It is selfpropelled, and its actions are determined and activated by the Presence. The body is merely an 'IT', equal to any other thing in the room. The Eye of the I, chapter 1 The Presence, S. 24-25

 

  • As long as we dwell on this physical plane, our spirit, if we have one, is housed in our body. I think we need to respect our bodies as the vehicle (temple) that houses our spirit and move away from the concept of it not being the "real" us. The magnificent machine that is our body and its workings is an incredibly complex and beautiful thing. The life force that flows through us is the supreme gift that allows us to do everything we do and experience life as we know it on earth. Degradation of the body can lead to degradation of the spirit and vice versa. The Eye of the I, S. 201

 

  • The physical body is an expression of what we have inherited plus what we have been holding in mind, either consciously or unconsciously. Healing and Recovery, S. 433

 

On Distraction

  • Many 'spiritual' teachings which are expressed in form frequently lead to what is best termed as 'astral' realms of consciousness which in themselves can be seductive, unending, and pleasurable, but they do not lead to enlightenment.
    Form reinforces the illusion that there is a seeker on some sort of pathway with rungs and signposts and even 'spirit guides' positioned along the way. On the spiritual climb to the peak of Enlightenment, there actually are no entities to meet you along the way. The Eye of the I, S. 129

 

  • Question: Is perfecting the body and personality then a waste of time?
    Answer: It is a diversion and an error of emphasis. The body is a product of nature, and what it does is really of no interest. The mind and personality are products of social milieu, family influence, and cultural programming. A refined and cultured person is an agreeable and valuable social asset, but it is not the Self. The Eye of The I, S. 353

 

  • Form can only be explained by consciousness itself, which is intrinsically beyond form. Form can only be experienced by that which is innately formless. Form can then continue to be experienced as a reality after physical death. I. Subjectivity and Reality, S. 267

 

2.4   Zitate von anderen Quellen

  • Macht euch keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. Matthäus 6, 31-32 (NT)

 

  • Oft agiert der Leib aus, was die Seele eigentlich möchte, sich aber nicht eingesteht und so verdrängt. Daher ist es gut, auf seinen Leib zu hören, um sich selbst besser kennen zu lernen.
    Es gibt vier Quellen für die menschliche Selbsterkenntnis:
  1. unsere Gedanken und Gefühle,
  2. unsere Träume als bildhafte Darstellung unseres Zustandes,
  3. unsern Leib als Ausdruck der Seele und
  4. die Handlungsebene, also unser Verhalten, unsere Gewohnheiten, die Bewältigung unseres Alltags, unsere Arbeit und unsere Lebensgeschichte.
    Nur wenn wir alle vier Bereiche anschauen, können wir erkennen, wie es wirklich um uns steht. Pater Anselm Grün

 

  • Materie ist letztlich gar nicht aus Materie aufgebaut! Die eigentliche 'Wirklichkeit' basiert nicht auf einem durch Wechselwirkung aufeinander bezogenen Urstoff, sondern primär auf immateriellen Beziehungen, also reiner 'Gestalt', beziehungsweise Information. Dass Wirklichkeit im Grunde genommen Potenzialität ist, also prinzipiell das Vermögen, sich vielfältig materiell-energetisch zukünftig zu realisieren, zeigen die Experimente der Quantenphysiker. So lässt sich das Belebte genau so wie das Unbelebte auf die gleichen immateriellen Beziehungswurzeln zurückführen. Sie unterscheiden sich nur in ihrem Ordnungscharakter. Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, Quantenphysiker, Quantenphysik erklärt das Leben, raum&zeit 24, S. 22-23, Jahrgang Nr. 139, Januar/Februar 2006

 

  • Es gibt keine Materie, sondern nur ein Gewebe von Energien, denen durch intelligenten Geist Forum gegeben wird. Max Planck (1858-1947) deutscher Atomwissenschaftler, Nobelpreis 1918

 

  • Masse stellt ein Phänomen der Verbindung von Lichtstrahlen dar, die hin und her pendeln. Sie friert diese sozusagen in ein Muster ein. Damit steht Materie für kondensiertes oder gefrorenes Licht. David Bohm in: Renée Weber, Wissenschaftler und Weise, S. 84, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1992

 

  • Alle Dinge um uns sind Tropfen der Liebe Gottes. Altvater Porphyrios von Kavsokalyvia

 

2.5   Zitate (engl.) von anderen Quellen

  • For a materialist there has to be an actual world. [...] It took me a long, long time to realize that there is no evidence for particles. [...] It is waves instead of particles. The waves explain everything. [...] If there are no material particles that is no evidence whatsoever to support the materialist. It's a bancrupt way of looking at the world. Audio interview with Casey Blood, professor for physics, Finding Our Way from Science to Soul, presented by web radio station Full Power, Ideocast, host Ilene Dillon, 3. January 2008

 

 

  • Matter is no longer the fundamental reality, as it was for old-style materialism. Fields and energy are now more fundamental than matter. The ultimate particles of matter have become vibrations of energy within fields. Rupert Sheldrake, The Sense of Being Stared At, pg. 4, Crown, New York, 2003

 

  • This body, that you are in, has been alive forever. It comes from an unending stream of life, going back to the Big Bang and beyond. Mellen-Thomas Benedict, near death experiencer, testimony Journey Through the Light and Back

 

  • We are not physical beings having a spiritual experience, we are spiritual beings having a physical experience. Pierre Teilhard de Chardin, I love this one

 


 

  • The new physics tells us that matter is no more than a state of information. J. Robert Oppenheimer (1904-1967) US American theoretical physicist, professor of physics

 

3.   Bewusstseinswerte – Körperbezogen

  • BW 200 – Geld
  • BW 200 – Körper
  • BW 180 – Materialismus

 

4.   Index: Körper, Form, Materie / Body, form, matter – Bücher von D. Hawkins

4.1   Index: Audio- und Videolinks (engl.) von und mit D. Hawkins

 

5.   Links zum Thema Körper, Form und Materie / Body, form and matter

5.1   Literatur

5.2   Literatur (engl.)

5.3   Externe Weblinks

5.4   Externe Weblinks (engl.)

  • Wikipedia entries Body

5.5   Audio- und Videolinks

5.6   Audio- und Videolinks (engl.)

 

5.7   Interne Link

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