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2·2012


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Christentum

 

Du sollst deinen Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken.
Das ist das erste und größte Gebot.
Das zweite Gebot kommt ihm gleich:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängen das Gesetz und die Propheten. Matthäus 22, 37-40 (NT)


 


 


Christusstatue auf Berg Corcovado (Brasilien)

 

Das Christentum ist eine der großen monotheistischen Weltreligionen, neben dem Judentum und dem Islam. Alle drei führen ihre Abstammung auf die alttestamentliche Figur Abraham zurück und werden deshalb abrahamitische Religionen genannt. (weiterlesen...)?



 

1.   Einführung

Das Christentum ist eine der großen monotheistischen Weltreligionen, neben dem Judentum und dem Islam. Alle drei führen ihre Abstammung auf die alttestamentliche Figur Abraham zurück und werden deshalb abrahamitische Religionen genannt.

 

Das Christentum basiert auf den Lehren des jüdischen Wanderpredigers Jesus von Nazareth, genannt der Christus. Sein Leben wird in den Evangelien erzählt, von denen vier in das Neue Testament aufgenommen wurden und die die Grunddokumente der christlichen Lehre bilden; daneben existieren aber noch zahlreiche so genannte apokryphe Evangelien, von denen viele erst in jüngerer Zeit wieder entdeckt und weit verbreitet wurden.

 

Der Kern der Lehre von Jesus ist die Liebe. Auf die Frage, welches das höchste Gebot sei, antwortete er:

 

Du sollst deinen Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das größte und erste Gebot. Das zweite ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen zwei Geboten hängen das Gesetz und die Propheten. Matthäus 22, 37-40

 

Die Evangelien dokumentieren viele Erklärungen und Gleichnisse von Jesus, die erklären, was genau mit dieser Liebe gemeint ist: es ist eine tätige, praktische, im Alltag gelebte Liebe.

 

Ihr habt aber gehört, dass gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen." Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, und bittet für die, welche euch verfolgen, damit ihr die Söhne eures Vaters in den Himmeln seid! Denn er lässt die Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wen ihr nur die liebt, die euch lieben, was habt ihr für einen Lohn? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die Heiden dasselbe? Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist." Matthäus 5, 43-48

 

Er aber sprach zu ihnen: Welcher Mensch ist unter euch, der ein Schaf hat und, wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, es nicht ergreift und herauszieht? Wieviel mehr wert ist nun ein Mensch als ein Schaf! Somit darf man am Sabbat Gutes tun. Matthäus 12, 12-37

 

Gott selbst tritt uns in jedem Menschen und in jedem anderen Wesen entgegen; so wie wir an unseren Nächsten handeln, so handeln wir an Gott selbst:

 

Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und haben dich gespeist? oder durstig und haben dich getränkt? Wann sahen wir dich als Fremden und haben dich beherbergt? oder nackt und haben dich bekleidet? Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und sind zu dir gekommen? Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Wiefern ihr es einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr es mir getan. Matthäus 25, 37-40

 

1.1   Zitate allgemein

 

1.2   Zitate (engl.) allgemein

  • The truth is that Christian theology, like every other theology, is not only opposed to the scientific spirit, it is also opposed to all attempts at rational thinking. H. L. Mencken (1880-1956) US American journalist, essayist

 

2.   Links zum Thema Christentum und Spiritualität / Christianity

2.1   Externe Weblinks

 

2.2  Externe Weblinks (engl.)

 

2.3  Interne Links

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