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2·2012


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Grundgehalt / Bürgergeld

 

 

Sonnenblumenherz


 

Öffentliche Diskussion zum Thema Grundeinkommen

Ein Modell spirituellen Wirtschaftens durch den Staat gewinnt immer mehr Aufmerksamkeit: das Grundgehalt.

 

Die Idee ist, dass alle Menschen, die in einem Staat leben, automatisch und ohne weitere Formalitäten ein Gehalt vom Staat ausbezahlt bekommen, das für ein bescheidenes Leben ausreicht. Wer dann zusätzlich noch für Geld arbeiten möchte, kann dies gerne tun, wenn nicht, dann ist es auch gut.

 

Einer der prominentesten Vertreter dieser Idee ist Werner Goetz, Gründer und Chef der dm-Drogeriemärkte in Deutschland.

 

Er schlägt ein bedingungsloses Grundeinkommen von 1.200 bis 1.500 € vor (für Deutschland); zusätzlich die Abschaffung aller Steuern mit Ausnahme der Mehrwertsteuer, die dann auf ungefähr 50% angehoben würde.

 

Alle bisherigen Renten wie staatliche Altersrente, Arbeitslosengeld, Unterstützung für Studenten, Familienzulagen etc. würden im Gegenzug abgeschafft werden und in den Topf des Grundeinkommens fließen.

Ein Grundeinkommen für jeden Bürger hätte folgende positive Auswirkungen:


Demonstration für das bedingungslose Grundeinkommen
Berlin, 6. November 2010
  • Staatliche Renten verlieren ihren Ruch von "Almosen"; die Bürger werden nicht mehr als Bittsteller betrachtet, sondern der entsprechende Betrag wird monatlich ohne Formalitäten überwiesen. Dies würde die psychische Situation vieler Menschen bedeutend verändern; eine Arbeitslosenrente zu beanspruchen und alle dazu notwendigen Kriterien zu erfüllen, ist heutzutage eine systematische Demütigung und psychisch belastend.

 

  • Arbeit wird emotional und finanziell neu bewertet; heute sind viele Menschen gezwungen für einen geringen Lohn unangenehme, schmutzige und gesundheitsschädliche Arbeiten auszuführen, die aber für das Leben und Wohlbefinden der Gemeinschaft sehr wichtig sind; nach der Einführung eines Grundgehaltes würden vermutlich solche Arbeiten im Preis steigen, bzw sie würden durch andere (maschinelle) Lösungen ersetzt weden. Andererseits könnten viele unproduktive Arbeiten ganz wegfallen; dazu gehören eine Reihe von Verwaltungstätigkeiten sowie auch zahlreiche Verkaufsaktivitäten.

 

  • Das Grundgehalt schafft Raum für wertvolle ehrenamtliche Arbeit im Dienst der ganzen Gesellschaft, was langfristig zu mehr geistigem, aber wohl auch materiellem Reichtum der Gesellschaft beiträgt.

Bedingungsloses Grundeinkommen

  • In Bra­si­li­en wurde das Bedingungsloses Grundeinkommen (bGE) als Ziel in die Ver­fas­sung ge­schrie­ben.
  • Die Schweiz führte eine Volks­ab­stim­mung über das bGE im Jahr 2014 durch.
  • In Deutsch­land gibt es das gro­ße Netz­werk Grund­ein­kom­men mit sehr vie­len In­itia­ti­ven vor Ort.
  • Modellprojekte des "Solidarischen Bürgergeldes" ("Existenzgeldes") in unterschiedlichen Maßstäben gab und gibt es in Namibia, Alaska, der Mongolei und in der Schweiz.

 

Referenz: [Entfernter] Artikel Money for nothing. Warum eigentlich nicht? Die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen,
präsentiert von fluter.de, Holger Heiland, 21. Dezember 2012

Zitate zum Thema Grundeinkommen / Basic income

Zitate allgemein

Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet. 2. Korinther 8, 9 (NT)
(↓)

Der Schwindel der doppelten Buchhaltung wird anhand eines mittelalterlichen Hütchenspiels offenbar. Bankkonten sind mit den Hütchen vergleichbar, echtes Geld mit der Kugel, die unter irgendeinem Hütchen zu finden ist. Hebt man nun alle Hütchen gleichzeitig hoch, ist nur unter 2% der Hütchen eine Kugel vorhanden.

  • Es gibt ein systemisches Betrugsmodell einer Institution [Banken], der in unserem Wirtschaftssystem das Monopol zur Geldschöpfung über Kredite eingeräumt wird. […]
    Der Staat verschuldet sich bei den Banken, um die Zinsen der Schulden, die er bei den Banken hat, zu begleichen oder um die Banken zu retten, bei denen er selber Schulden hat. Da versteht ja keiner mehr, wer eigentlich bei wem Schulden hat und was Schulden eigentlich sind. Das Geschäftsmodell der Banken ist in Wahrheit ein Enteignungsmodell. Dr. Franz Hörmann (*1960) österreichischer visionärer Wirtschaftswissenschaftler, außerordentlicher Universitätsprofessor für Unternehmensrechnung, Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Wirtschaftsuniversität Wien, Autor, zitiert in: Videointerview Und wenn unter keinem Hütchen eine Kugel ist?, präsentiert von WebTV-Sender Alpenparlament.TV, Gastgeber Prof. Dr. Michael Vogt (*1953) deutscher Historiker, ehemals Honorarprofessor für Public Relations, Medien- und Kommunikationsmanagement, YouTube Film, 55:52 Minuten Dauer, gesendet 5. Oktober, eingestellt 13. Dezember 2012

General quotes

Do not store up for yourselves treasures on earth, where moths and vermin destroy, and where thieves break in and steal. But store up for yourselves treasures in heaven, where moths and vermin do not destroy, and where thieves do not break in and steal. For where your treasure is, there your heart will be also. Matthew 6, 19-21 (NT) New International Version (NIV)

 

For ye know the grace of our Lord Jesus Christ, that, though he was rich, yet for your sakes he became poor, that ye through his poverty might be rich. 2. Corinthians 8, 9 (NT, King James Version)

 

Personal avowals

(↓)

System induced scarcity vs. human greed/need

  • I believe that greed and competition are not a result of immutable human temperament; I have come to the conclusion that greed and fear of scarcity are in fact being continuously created and amplified as a direct result of the kind of money we are using.

Banknotes of different countries
For example, we can produce more than enough food to feed everybody, and there is definitely enough work for everybody in the world, but there is clearly not enough money to pay for it all. The scarcity is in our national currencies. In fact, the job of central banks is to create and maintain that currency scarcity. The direct consequence is that we have to fight with each other in order to survive. Interview with Bernard Lietaer Lietaer.com (*1942) solution oriented Belgian economist, former co-designer of the European € currency at the Central Bank of Belgium, professorship of International Finance at the University, Louvain, Belgium, research fellow at the Center for Sustainable Resources, UCB, co-founder of ACCESS Foundation, author, Beyond Greed and Scarcity, presented by the magazine YES!: A journal of positive futures, Bainbridge Island, Washington, interviewer and editor Sarah van Gelder, April 1997

 

  • When I received the Nobel Prize, the only big lump sum of money I have ever seen, I had to do something with it. The easiest way to drop this hot potato was to invest it, to buy shares. I knew that World War II was coming and I was afraid that if I had shares which rise in case of war, I would wish for war. So I asked my agent to buy shares which go down in the event of war. This he did. I lost my money and saved my soul. Albert Szent-Györgyi (1893-1986) Hungarian physiologist, Nobel Peace Prize laureate in physiology or medicine, 1937, The Crazy Ape, Philosophical Library, New York, 1970

 

Vision

  • I am now convinced that the simplest solution to poverty is to abolish it directly by a new widely discussed measure: the guaranteed income. […]
    A host of positive psychological changes inevitably will result from widespread economic security. The dignity of the individual will flourish when the decisions concerning his life are in his own hands, when he has the assurance that his income is stable and certain, and when he knows that he has the means to seek self-improvement. Personal conflicts between husband, wife, and children will diminish when the unjust measurement of human worth on a scale of dollars is eliminated. Rev. Martin Luther King, Jr. (1929-1968) US American Baptist minister, activist, leader of the African American civil rights movement, Nobel Peace Prize laureate, 1964, speech Where do we go from here?, Atlanta, Georgia, 16. August 1967

 

Appeal

 

Insights

  • The real truth of the matter is, as you and I know, that a financial element in the larger centers has owned the Government ever since the days of Andrew Jackson. Franklin D. Roosevelt (1882-1945) 32nd US president during World War II (1933-1945), 32nd degree Freemason, war criminal, Letter to Col. Edward Mandell House, 21. November 1933; quoted in F.D.R.: His Personal Letters, 1928-1945, S. 373, edited by Elliott Roosevelt, Duell, Sloan and Pearce, New York, 1950

Links zum Thema Grundeinkommen / Basic income

Literatur

Literature (engl.)

Externe Weblinks


Gelöschte Artikel / Links

  • TV-Sendung Gesellschaft ohne Verlierer? Wie ein Unternehmer Deutschland wieder flott machen will?, präsentiert vom deutschen TV-Sender ZDF, Nachrichtensendung Heute, Frank Baloch, 3. November 2005

GEZ

External web links (engl.)

Audio- und Videolinks

Bedingungsloses Grundeinkommen

Kostenlos her­un­ter­la­den

  • Video TV Dokumentation zum Thema Egoisten, präsentiert von TV-Sender WDR, Planet des Wissens, YouTube Film, eingestellt 21. Februar 2011
    • Egoist, Teil 1 von 4, 15:25 Minuten Dauer
    • Egoist, Teil 2 von 4, 15:08 Minuten Dauer

Interview mit Werner Goetz zum Thema Grundeinkommen

  • Egoist, Teil 3 von 4, 14:53 Minuten Dauer

Vorstellung von LOHAS


Audio- und Videolinks – Franz Hörmann

  • Videointerview mit Dr. Franz Hörmann (*1960) österreichischer visionärer Wirtschaftswissenschaftler, außerordentlicher Universitätsprofessor für Unternehmensrechnung, Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Wirtschaftsuniversität Wien, Das Ende des Geldes [The End of Money] (mit engl. Untertiteln), präsentiert von WienTV.org, YouTube Film, 16:05 Minuten Dauer, eingestellt 8. April 2011

Hörmann gehört einem internationalen Wirtschaftswissenschaftlergremium an und ist Autor des Buchs Das Ende des Geldes. Wegweiser in eine ökosoziale Gesellschaft, März 2011. Er kündigte das Ende des Geldes bereits für das Jahr 2011 an.

  • Videointerview mit Dr. Franz Hörmann (*1960) österreichischer visionärer Wirtschaftswissenschaftler, außerordentlicher Universitätsprofessor für Unternehmensrechnung, Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Wirtschaftsuniversität Wien, Interview mit Prof. Franz Hoermann. Wien, YouTube Film, 14. April 2011, 48:21 Minuten Dauer, eingestellt 23. April 2011
  • Videovortrag von Dr. Franz Hörmann (*1960) österreichischer visionärer Wirtschaftswissenschaftler, außerordentlicher Universitätsprofessor für Unternehmensrechnung, Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Wirtschaftsuniversität Wien, Das Ende des Geldes und was kommt danach, präsentiert auf Kongress Wahre Alternativen, YouTube Film, 1:43:48 Dauer, eingestellt 30. April 2011
  • Videointerview mit Dr. Franz Hörmann (*1960) österreichischer visionärer Wirtschaftswissenschaftler, außerordentlicher Universitätsprofessor für Unternehmensrechnung, Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Wirtschaftsuniversität Wien, Autor, Und wenn unter keinem Hütchen eine Kugel ist?, präsentiert von WebTV-Sender Alpenparlament.TV, Gastgeber Prof. Dr. Michael Vogt (*1953) deutscher Historiker, ehemals Honorarprofessor für Public Relations, Medien- und Kommunikationsmanagement, YouTube Film, 55:52 Minuten Dauer, gesendet 5. Oktober, eingestellt 13. Dezember 2012

Audio and video links (engl.)

 

Interne Links

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Letzte Bearbeitung:
03.10.2017 um 00:07 Uhr

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