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Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.
Jesus, Bergpredigt, Matthäus 5, 10-11(NT)
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1. Zitate zum Thema Recht und Gerechtigkeit / Law and Justice
1.1 Recht ist nicht gleich Gerechtigkeit
Frage: Glauben Sie, dass es keine Verbrechen mehr gäbe, wenn das Denken in den Kategorien von Gut und Böse, Schuldig und Unschuldig, aufhören würde? Gibt es nicht immer Menschen, die verführbar sind?
Antwort: Manche Menschen stehlen, manche töten. Manchmal tun Menschen Dinge, die überhaupt nicht im Einklang mit den Bedürfnissen anderer stehen. Deshalb brauchen wir in der Tat ein Rechtssystem, das uns schützt.
Frage: Wie kann man das machen, ohne Menschen zu bestrafen?
Antwort: Walter Wink beschreibt in seinem Buch ein Naturvolk, die Negrito. Bei denen sieht das zum Beispiel so aus:
Wenn jemand dort einem anderen Schaden zufügt, seine Hühner stiehlt oder das Haus des Nachbarn anzündet oder was auch immer, dann wird die Person, die das getan hat, in der Mitte eines Kreises gestellt, umringt von den Menschen, die diese Person kennen. Und sie verbringen einen ganzen Tag damit, dass jeder Einzelne aus der Gruppe dieser Person erzählt, durch welche wundervollen Dinge, die sie getan hat, sein Leben bereichert wurde.
Das müssen Sie sich mal vorstellen. Es geht hier um einen Verbrecher, und die erzählen ihm, was er an Schönheit in das Leben eines Mitmenschen gebracht hat. Diese Rechtspraxis hat ein Menschenbild vor Augen, das aus der Vorstellung entstanden ist, dass es unserer menschlichen Natur entspricht, dass wir, wenn wir mit uns verbunden sind, nichts lieber tun als zum Wohlergehen anderer beizutragen.
Marshall B. Rosenberg im Gespräch mit Gabriele Seils, Hörbuch Konflikte lösen durch gewaltfreie Kommunikation, Kapitel Recht ist nicht gleich Gerechtigkeit, 4 CDs, Verlag Steinbach Sprechende Bücher; ungekürzte Lesung, 22. März 2007
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1.2 Zitate allgemein
- […] eine [innere] Stimme […], welche […] mir von etwas abredet, was ich tun will […] Das ist es, was sich mir widersetzt, dass ich nicht soll Staatsgeschäfte betreiben. […] wenn ich [es] schon vor langer Zeit unternommen hätte, Staatsgeschäfte zu betreiben, so wäre ich auch schon längst umgekommen und hätte weder euch etwas genutzt noch auch mir selbst. Werdet mir nur nicht böse, wenn ich die Wahrheit rede! Denn kein Mensch kann sich erhalten, der sich - sei es nun euch oder einer anderen Volksmenge - tapfer widersetzt und viel Ungerechtes und Gesetzwidriges im Staate zu verhindern sucht, sondern notwendig muss, wer in der Tat für die Gerechtigkeit streiten will, […] wenn er sich nur kurze Zeit erhalten soll, ein zurückgezogenes Leben führen, kein öffentliches. Sokrates, nach Platon, Apologie des Sokrates
- Vor Gericht und auf hoher See sind wir allein in Gottes Hand. Römische Juristenweisheit
Coram iudice et in alto mare in manu dei soli sumus.
- Wo Gericht, da ist auch Ungerechtigkeit. Leo Tolstoi, Krieg und Frieden, Übersetzung Werner Bergengruen
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1.3 Zitate (engl.) allgemein
- God is infinitely merciful as you surrender you trust in the mercy. Trust in the mercifulness of God rather than the projection of fear. You pay for negative karmic actions because justice is intrinsic to the design of the universe. It is designed in such a way that you set up a karmic debt that has to be paid and God doesn't have anything to do with it. The justice of God and the universe is absolute. Every hair on your head is counted – not because God is an old crank, but everything you do lay down a karmic track and that is what you are answerable for. God forgives you for that, but He lets you live it through because he knows what will come out of it – strength. Therefore, I own the divinity within myself. Satsang Q&A, David R. Hawkins, Sedona, 10. January 2007
- Attempts to answer or ponder whether a just and loving God, who created us, can be all-powerful and all-knowing yet permit terrifying evil and painful suffering. Or, when posed from the human perspective concerning divine justice, we ask, “Why do bad things happen to good people, who know, love, and serve God?” The book of Job wrestles with these questions about divine justice. A “theodicy” consists of attempted answers or explanations, by prophets, priests, and sages, for troublesome questions about divine justice. Anup Shah, Asian Earthquake and Tsunami Disaster, Globalissues.org, 5. January 2005
- Until the great mass of the people shall be filled with the sense of responsibility for each other's welfare, social justice can never be attained. Helen Keller
- Nº4.- Fight: Your duty is fight for Law, but if someday you find conflict between Law and Justice, just fight for Justice. Eduardo J. Couture (1904-1952) Uruguayan jurist specialized in procedural law, The Lawyer Decalogue, Buenos Aires Bar Association. Bulletin Nº 1-2, 1949
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2. Links zum Thema Recht und Gerechtigkeit / Law and Justice
2.1 Externe Weblinks
2.2 Externe Weblinks (engl.)
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2.3 Audio- und Videolinks
2.4 Audio- und Videolinks (engl.)
- Video presentation by Professor Michael J. Sandel (*1953) US American political philosopher, on What's the right thing to do? The moral side of murder, episode 01, presented by WGBH Boston and Harvard University, filmed September 2005, YouTube film, posted 4. September 2009
- Video interview with Dominic Barter, founder of Restorative Circles 2000, crime and violence conflict resolving, since 2004 in conjunction with Brazilian Department of Justice, On Restorative Circles, YouTube film, 8:14 minutes duration, posted 12. May 2009
Auf dem Weg zu einer Gerechtigkeit von Herzen, German sub titles, 17:03 minutes duration, end 2009
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2.5 Interne Links
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