Wiki / Gottesbeweis
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Der Weltpilger auf seinem Weg,
Maler: Cole Thomas (1846-48)
Es gibt Millionen Zeugen auf der Welt für die Tatsache der Erleuchtung. Millionen Menschen in allen Kulturen und zu allen Zeiten haben die Erleuchtung erlangt. Es gab Erleuchtete bei den Schamanen der Frühzeit, den Germanen (Druiden), Indianern (Medizinmänner), in Afrika, Amerika, Australien, Asien und Europa. Sie alle haben die gleiche Erfahrung gemacht. Sie haben Gott nur mit anderen Worten beschrieben: Natur, Kosmos, Tao, Brahman, Nirvana, Manitu, Allah, Jahwe. Die bekanntesten Erleuchteten sind Jesus, Buddha, Moses, Laotse, Sokrates, Krishna und Patanjali. Auch in der heutigen Zeit leben viele erleuchtete Menschen auf der Welt. Von amerikanischen Gehirnforschern gründlich untersucht wurde vor einigen Jahren Matthieu Ricard. Sie stellten bei ihm ein besonders großes inneres Glück, Gelassenheit, inneren Frieden und Mitgefühl fest.
Es gibt verschiedene Religionen auf der Welt. Jede echte Religion gründet sich auf einen Erleuchteten: Das Judentum auf Moses, das Christentum auf Jesus, der Buddhismus auf Buddha, der Hinduismus auf viele Erleuchtete. Religionen ohne einen erleuchteten Gründer sind keine echten Religionen (Scientology). Das Zentrum einer Religion ist die Erleuchtung. Religion will zur Erleuchtung hinführen.
Es gibt den psychologischen und den physikalischen Gottesbeweisbeweis. Für den psychologischen Gottesbeweis reicht es aus, dass es die Erleuchtung psychisch gibt und dass ein Erleuchteter Gott sieht. Gott als transzendente Erfahrung ist bereits bewiesen. Es gibt viele erleuchtete Zeugen dafür.
Erleuchtung ist Psychologie. Erleuchtung ist ein Weg zur Erzeugung von innerem Glück. Auf dem Erleuchtungsweg wird das innere Glück durch systematische Gedankenarbeit und durch regelmäßige Meditation erzeugt. Man lebt gesund, denkt positiv und erhält dadurch ein glückliches Leben. Je weiter man sich spirituell entwickelt, um so größer und stabiler wird das innere Glück. Irgendwann gelangt man dann in die Erfahrung der Transzendenz. Man empfindet die Einheit des Komos. Man sieht Gott. Man hat eine Bewusstseinserfahrung, die viele als Gott bezeichnen. Man kann sie aber auch Tao, Nirvana oder Brahman nennen.
Der physikalische Gottesbeweis besagt, dass Gott nicht nur in einem Erleuchteten existiert, sondern auch eine äußere Realität ist. Um das zu beweisen, brauchen wir viele überzeugende Indizien. Die Physik nähert sich der Erkenntnis, dass es eine oder mehrere höhere Dimensionen in unserem Kosmos gibt (Stringtheorie). Der Quantenphysiker Professor Hans-Peter_Dürr geht davon aus, dass es ein höheres Informationsfeld gibt. Es gibt ein umfassendes Bewusstsein, das hinter dem materiellen Kosmos existiert. Das wäre dann Gott im Außen.
Nach der Erfahrung der Erleuchteten verbindet sich das Erleuchtungsbewusstsein mit dieser höheren Bewusstseinsdimension. Der Erleuchtete ist nicht nur besonders glücklich, er kann auch in dieser höheren kosmischen Dimension handeln. Er hat besondere Fähigkeiten, die über die Fähigkeiten normaler Menschen hinausgehen.1
Im Christentum wird Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist definiert. Daraus ergibt sich der dreifache Gottesbeweis.
Den heiligen Geist kann man durch spirituelle Übungen erzeugen oder von erleuchteten Meistern (durch die Gnade Gottes) übertragen bekommen. Solange man das Gespür für die spirituelle Energie nicht besitzt, ist die Existenz Gottes emotional schwer nachvollziehbar. Was die spirituelle Energie genau ist, muss wissenschaftlich noch erforscht werden. Jedenfalls war sie bei den meisten Völkern der Welt zu allen Zeiten bekannt.
Die spirituelle Energie fühlt sich als heiliger Geist an, weil sie scheinbar aus einer ganz anderen Dimension zu uns kommt. Mit ihrer Energie können die Erleuchteten (fortgeschrittene spirituelle Menschen) handeln und uns helfen. In der Bibel wird beschrieben, wie Jesus zu Pfingsten den heiligen Geist auf seine Jünger ausschüttete. Er erfüllte seine Anhänger mit spiritueller Energie. Sie fühlten sich in sich glücklich, erstrahlten in einer Aura aus Licht und spürten kleine Energieflammen (Zungen) auf ihren Köpfen (Scheitelchakra).
Atheist: Der Beweis Gottes wurde durch TMS (Transkranielle Magnetstimulation) erbracht. Der kanadische Neurologe Michael Persinger legte seinen Probanden Magnetfelder an, worauf hin diese angaben, "von Gott berührt gewoden zu sein". Gott ist somit erwiesenermaßen die Schöpfung bestimmter Hirnareale. Somit sind deine Zeugenbeweise nichts weiter als Autosuggestion.
Theist: Du machst in deiner Argumentation einen großen logischen Fehler, dem viele andere Hirnforscher auch verfallen sind. Wenn Gott vom Gehirn wahrgenommen werden kann (es sogar bestimmte Bereiche dafür gibt) bedeutet das nicht, dass Gott nur im Gehirn ist. Wenn das Gehirn einen Apfel durch Gedankenwellen abbildet, bedeutet das nicht, dass es außerhalb des Gehirns keinen realen Apfel gibt. Gott kann also gleichzeitig außerhalb des Gehirns existieren und es kann im Gehirn bestimmte Bereiche zur Wahrnehmung Gottes geben.
TMS bestätigt die Tatsache der Erleuchtung. Es gibt die Erleuchtung. Ein Erleuchteter sieht Gott. Erleuchtung ist also zumindest eine psychologische Tatsache. Als menschlicher Bewusstseinzustand ist Erleuchtung bereits jetzt eindeutig bewiesen. Die große Frage bleibt, ob Gott auch außerhalb des Gehirns real existiert, wie der oben angeführte Apfel. Dafür gibt es viele Indizien wie die Quantenphysik, die Ergebnisse der Gehirnforschung, übersinnliche Erfahrungen (zum Beispiel die Heilungen von Lourdes) und die Aussagen der Erleuchteten.
Ein Gottesbeweis ist eine schwierige Angelegenheit. Man kann es kaum einem anderen Menschen recht machen. Viele Christen erklären, Gott braucht man nicht zu beweisen. Es reicht, dass es in der Bibel steht. Die Atheisten verlangen normalerweise mehr und bessere Beweise. Was man auch vorlegt, sie sind nie zufrieden. Und drittens entwickelt sich die Wissenschaft ständig weiter. Was heute eine gesicherte Erkenntnis ist, ist morgen bereits der Schnee von gestern.
Die Diskussionen auf allen für den Gottesbeweis wichtigen Gebieten befinden sich stark im Fluss. Ständig können neue Erkenntnisse auftauchen. Auch die Bewertung der Forschungsergebnisse ist äußerst schwierig. Viele Ansichten sind möglich. Und das ist auch gut so. Gott übersteigt grundsätzlich das menschliche Fassungsvermögen. Es kann deshalb immer nur Indizienbeweise geben, die einer Bewertung bedürfen. Und Bewertungen unterliegen dem Prinzip der freien Beweiswürdigung. Jeder darf sich seine eigene Meinung bilden.
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Der italienische Theologe und mittelalterliche Philosoph Anselm von Canterbury (1033/34-1109) stellte den ontologischen Gottesbeweis auf. |
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Links zum Thema Gottesbeweis / Proof of GodLiteraturLiteratur (engl.)
Externe Weblinks
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Hawkins
1 Dr. Mitchell Levy, Der Tod des 16. Karmapas, Buddhismus Heute, Nr. 37, 2004 ⇑