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2·2012


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NeurowissenschaftNeurotheologie

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Neurowissenschaft ⇔ Bewusstsein
  2. 2. Vier Gehirne
  3. 3. Vier Gehirnwellenbereiche
  4. 4. Der neurobiologische Gottesnachweis
  5. 5. Dr. Timothy Leary – Acht Schaltkreise des Gehirns
  6. 6. Vielfache Ichs
  7. 7. Zitate zum Thema Neurowissenschaft / Neuro science
    1. 7.1 Zitate allgemein
    2. 7.2 Zitate – Neuroplastizität
    3. 7.3 Zitate (engl.) allgemein
  8. 8. Englische Texte zum Thema Neurowissenschaft – English section of Neuro science
    1. 8.1 The four basic brains
    2. 8.2 Facts on male and female brains / Männliche und weibliche Hirne
    3. 8.3 Brain Study on Liars – Hirnstudie an gewohnheitsmäßigen Lügnern
    4. 8.4 x
  9. 9. Links (engl.) zum Thema Neurowissenschaft / Neuro science
    1. 9.1 Literatur
    2. 9.2 Literatur (engl.)
    3. 9.3 Externe Weblinks
    4. 9.4 Externe Weblinks (engl.)
    5. 9.5 Audio- und Videolinks
    6. 9.6 Braincast-Audiolinks – Hirnfunk von Arvid Leyh, Weimar
    7. 9.7 Audio- und Videolinks (engl.)
    8. 9.8 Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Daniel G. Amen
    9. 9.9 Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Louann Brizendine
    10. 9.10 Audio- und Videolinks (engl.) – Richard Davidson, Ph.D.
    11. 9.11 Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Helen Fisher
    12. 9.12 Audio- und Videolinks (engl.) – Lee Gerdes
    13. 9.13 Audio- und Videolinks (engl.) – Bede Griffiths
    14. 9.14 Audio- und Videolinks (engl.) – Rick Hanson, Ph.D.
    15. 9.15 Audio- und Videolinks (engl.) – Caroline Leaf
    16. 9.16 Audio- und Videolinks (engl.) – Andrew Newberg M.D.
    17. 9.17 Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Daniel H. Pink
    18. 9.18 Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Daniel Siegel
    19. 9.19 Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Jill Bolte Taylor
    20. 9.20 Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Russell Targ
    21. 9.21 Interne Links

Chrystal mind, Computerkunst

 

Hebb's Law:
Neurons that fire together wire together.
Donald O. Hebb (1904-1985) Canadian psychologist


 

1.   Neurowissenschaft ⇔ Bewusstsein


Eisberg, Fotomontage

 

In seinem beachteten Aufsatz "Was macht das Bewusstsein zu einem Rätsel?" (Spektrum der Wissenschaft, Verlag: Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH, Heidelberg, Oktober 1992) argumentiert der Philosoph und Bioethiker Peter Bieri gegen die Idee, dass Neurowissenschaftler das Phänomen Bewusstsein erklärt hätten. Die zunehmende Kenntnis von neuronalen Korrelaten des Bewusstseins, gewährt keinen Einblick, inwiefern das Bewusstsein diese Abläufe steuert oder begleitet.


 

2.   Vier Gehirne

Der Mensch verfügt über vier unterschiedliche Gehirne.

  1. Reptiliengehirn (Hirnstamm) – Themen: Überleben, Sicherheit, Selbsterhaltung und Vermehrung
    UnbewusstseinDelta Gehirnwellen
    95-99 % (Sabotierende geteilte Programme) – Elephant (Leib)
    Angst und Gier getriebene Tabu-Entstehung

 

  1. Limbisches System / fruchtbares Säugetiergehirn (Hippocampus, Hypothalamus, Amygdala)  –
    Themen: Nähren, Fürsorge, Bindung, Status, Spiel
    UnterbewusstseinTheta Gehirnwellen
    95-99 % (Sabotierende geteilte Programme) – Elephant (Steuerzentrum)
    Angst und Gier getriebene Tabu-Erzeugung

 

  1. Neocortex / neues Säugetiergehirn ("Monkey mind") – Themen: Rationales Verständnis und Vorausschau.
    (Der Mensch, weiß das wenige, das er weiß.)
    TagesbewusstseinBeta Gehirnwellen
    1-5 % (Selbst) stumm, ungeordnet, widersprüchlich – Reiter des Elefanten
    Einhaltung und Aufrechterhaltung von Tabus

 

  1. Präfrontaler Cortex / Frontallappen – Das "exekutive Zentrum" ist auf höhere (das Ego übersteigende) Zwecke und Ziele ausgerichtet.
    ÜberbewusstseinAlpha Gehirnwellen
    1-5 % (SELBST) ausgesprochen, fokussiert
    Tabubrüche

 


Unbewusst – Analogie: ElefantUnterhalb der Wahrnehmungsschwelle
Gehirn 1 (dem Unbewussten) verbunden mit Gehirn 2 (dem Unterbewussten)

 

TagesbewusstAnalogie: Reiter des ElefantenOberhalb der Wahrnehmungsschwelle
Gehirn 3 (der Verstand / das Tagesbewusstsein) reitet auf dem Elefanten.
Es ist Meister des Rationalisierens und der Selbsttäuschung.
Immer wenn der Elefant auf irrationale Wege ausschert, erfindet das 3. Gehirn, der Neocortex, eine Erklärung dafür, denn es sieht sich als Akteur, der den Elefanten kontrolliert.

 

Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch;
die sind gegeneinander, so dass ihr nicht tut, was ihr wollt.
Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.
Paulus, Galaterbrief 5, 17-18 (NT)

 

Geistes-bewusst – Oberhalb der Integritätsschwelle
Gehirn 4 (Überbewusstsein) kommt nur unter günstigen Bedingungen zum Tragen.

 

Quellen zum Elefant-Reiter-Gleichnis (engl.):

 

  1. Gehirn – Feuer – Körper ––– 1. Dimension – Länge
  2. Gehirn – Wasser – Emotionen ––– 2. Dimension – Breite
  3. Gehirn – Luft – Denken – 3. Dimension ––– Höhe
  4. Gehirn – Erde – Geist ––– 4. Dimension – Zeit und Veränderung

 


Eisbergmodell, Grafik von Ruch / Zimbardo, 1974

 

3.   Vier Gehirnwellenbereiche

  • Alpha-Wellen sind Signale im Frequenzbereich zwischen 8 und 13 Hz.
    Stichworte: leichte Entspannung, entspannte Wachheit, emergente Eigenschaft.
  • Beta-Wellen existieren im Frequenzbereich zwischen 14 und 30 Hz.
    Stichworte: β-Oszillationen sind bei etwa 8 % aller Menschen eine normale EEG-Variante.

 

  • Beta Brainwave Patterns14-30 Hz
    Beta.gif – centerpointe.com/images
    Concentration, arousal, alertness, cognition, higher levels associated with anxiety, unease, feelings of separation, fight or flight
  • Alpha Brainwave Patterns8-13.9 Hz
    Alpha.gif – centerpointe.com/images
    Relaxation, superlearning, relaxed focus, light trance, increased serontonin production, pre-sleep, pre-waking drowsiness, meditation, beginning of access to unconscious mind
  • Theta Brainwave Patterns4-7.9 Hz
    Theta.gif – centerpointe.com/images
    Dreaming sleep (REM sleep), increased production of catecholamines (vital for learning and memory), increased creativity, integrative, emotional experiences, potential change in behavior, increased retention of learned material, hypnagogic imagery, trance, deep meditation, access to unconscious mind
  • Delta Brainwave Patterns0.1-3.9 Hz
    Delta.gif – centerpointe.com/images
    Dreamless sleep, human growth hormone released, deep, trance-like, non-physical state, loss of body awareness, access to unconscious and "collective unconscious" mind

 

4.   Der neurobiologische Gottesnachweis

Eine Studie an der Universität von Pennsylvania in Philadelphia, USA unter Leitung des Radiologen Andrew Newberg ergab, dass in den Momenten tiefster religiöser Meditation im Scheitellappen das so genannte "Orientierungs-Assoziations-Areal" (OAA) stillgelegt wird. Es hat die Aufgabe, dem Menschen jederzeit klar zu machen, wo sein Körper endet und die Außenwelt anfängt. Die Forscher hatten die Hirntätigkeit von meditierenden buddhistischen Mönchen und betenden katholischen Nonnen radiologisch untersucht. Der linke Teil dieses Hirnareals vermittelt das Gefühl für die physischen Grenzen des Körpers. Der rechte Teil verarbeitet hingegen Informationen über Zeit und Raum. Auch dieser Bezug verschwand bei den Mönchen und Nonnen als Folge fehlender Anregung des OAA-Bereichs. Daraus resultiert ein Gefühl der Ewigkeit und Endlosigkeit, das von Betenden und Meditierenden als völlig real empfunden wird. Das Phänomen der Einswerdung mit dem All nennen Neurotheologen "Deafferentation". Vergleicht man die SPECT-Bilder, die Newberg von acht Franziskanerinnen anfertigte, mit den Aufnahmen der meditierenden Buddhisten, zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Durch das Wiederholen christlicher Verse stieg bei den Nonnen die Hirnaktivität vor allem im Sprachzentren. Im Moment des "Verschmelzens mit Gott" ging auch in ihrem Orientierungsareal das Licht aus.
Quellen: Arbeitsblaetter.Stangl-Taller.at Hirnforscher sind auf der Suche nach Gott, Gehirn und Geist Magazin für Hirnforschung und Psychologie, Spektrum akademischer Verlag, Nr. 2/2002

 

  • Aus der auffälligen Inaktivierung des OAA, die während der Meditation zu beobachten ist, hat Dr. Andrew Newberg den Schluss gezogen, dass im Moment höchster religiöser Versenkung die Grenze zwischen Ich und Welt verschwindet und der natürliche Bezug zu Raum und Zeit verloren geht. Damit scheint die neuronale Basis für jene inneren Erlebnisse identifiziert, von denen die Mystiker unterschiedlichster religiöser Traditionen berichten: ozeanische Gefühle der Versenkung, Entgrenzung und Aufhebung des Ichs und des eigenen Körpers, Erfahrungen der Einheit mit einer größeren, umfassenden Wirklichkeit. Alle diese Erlebnisse erscheinen nun verständlich und erklärbar als Resultat einer durch Meditation selbst induzierten Deaktivierung des Orientierungsfeldes im posterioren superioren Parietallappens. Der Beweis scheint erbracht, dass es sich bei mystischen Erlebnissen nicht um Halluzinationen, sondern um biologisch nachweisbare Tatsachen handelt.

 

Quelle: Gott im Gehirn, Thomas M. Schmidt, HSK Wiesbaden Abt. Neurochirurgie

 

5.   Dr. Timothy Leary – Acht Schaltkreise des Gehirns

Die ersten vier "klassisch"-konservativen Schaltkreise gehen zurück auf die Anfänge der Evolution und sind bei allen Menschen (ausgenommen verwilderten Kindern) anzutreffen.

 

Die zweite Gruppe der futuristischen Schaltkreise des Gehirns ist jüngeren Datums und aktuell nur bei wenigen Menschen verankert.

 

  1. Oraler Bio-Überlebens-Schaltkreis
    Er wird von der Mutter oder Mutterersatz geprägt und später durch Ernährung oder Bedrohung […] konditioniert. Hier geht es vorrangig um Stillen, Füttern, Schmusen, Körpersicherheit. Er vermeidet automatisch alles, was ihm gefährlich oder bedrohlich erscheint, oder alles, was (durch Prägung oder Konditionierung) mit gefährlich oder bedrohlich assoziert wird.
  2. Analer gefühls-territorialer Schaltkreis
    Er wird in der Krabbelgruppe geprägt, als dann, wenn der Säugling anfängt, sich aufzurichten, herumzulaufen und innerhalb der Familie Machtansprüche durchzusetzen. Solche, meist säugetierischen Schaltkreisprogramme vermitteln territoriale Spielregeln, emotionale Tricks, Hackordnung und Herrschafts- bzw. Unterwerfungsrituale.
  3. Zeit-bindender oder zeit-überbrückender semantischer Schaltkreis
    Er wird von menschlichen Artefakten und Symbolsystemen geprägt und konditioniert. Er handhabt und "ordnet" seine Umgebung und klassifiziert alle Eindrücke nach dem lokalen Realitätstunnel. Seine Funktion besteht in Erfindungen, Entdeckungen, Berechnungen, Vorhersagen und Übermittlung von Signalen über Generationen weg.
  4. "Moralischer" sozio-sexueller Schaltkreis
    Dieser Schaltkreis wird von den ersten Orgasmus- oder Paarungserfahrungen in der Pubertät geprägt und von den jeweils herrschenden Stammestabus konditioniert. Er beherrscht die sexuelle Lust, die lokalen Definitionen von "richtig" und "falsch", die Fortpflanzung, die Persönlichkeit des Erwachsenen oder Elternteils (Geschlechtsrolle), sowie die Ernährung der Jungen.
    -------------------------------------------------------------------------------------------
  5. Ganzheitlicher neurosomatischer Schaltkreis
    Er wird von ekstatischen Erfahrungen geprägt, beispielsweise biologische oder chemische Yoga-Praktiken. Er kontrolliert das neurosomatische (Geist-Körper-)Feedback, somatisch-sinnliche Verzückung, das Gefühl, "high" zu sein, "Gesundbeterei" usw. Die christliche Wissenschaft und die ganzheitliche Medizin bedienen sich bestimmter Tricks, mit denen sie diesen Schaltkreis wenigstens vorübergehend ankurbeln, während das Tantra-Yoga versucht, das Bewusstsein völlig in diesen Schaltkreis zu verlagern.
  6. Kollektiver neurogenetischer Schaltkreis
    Er wird durch fortgeschrittene Yoga-Praktiken (biochemische elektrische Spannung) geprägt, beherrscht das System des DNS-RND-Feedbacks im Gehirn und ist "kollektiv" (umfasst das ganze evolutionäre "Drehbuch" der Vergangenheit und Zukunft und ist jederzeit anzuzapfen). Erfahrungen mit diesem Schaltkreis gelten als "ehrfurchtsgebietend", "mystisch" und erschütternd. Hier sind die Archetypen von Carl Gustav Jungs kollektivem Unbewussten zu Hause: Götter und Göttinen, Dämonen, behaarte Zwerge und andere Personifikationen der DNS-Programme, die uns beherrschen.
  7. Metaprogrammierender Schaltkreis
    Er wird von sehr fortgeschrittenen Yoga-Praktiken geprägt und besteht, wie wir heute sagen würden, aus einem kybernetischen Bewusstsein, das sämtliche vorangegangenen Schaltkreise neu programmieren und neu prägen, ja, sich selbst reprogrammieren kann und eine bewusste Entscheidung zwischen alternativen Universen oder Realitätstunneln ermöglicht.
  8. Nicht-örtlicher Quanten-Schaltkreis
    Er wird durch Schock, Erfahrungen am Rande des Todes oder gar dem Zustand des klinischen Todes, Astralkörperreisen, Wahrnehmungen jenseits von Zeit ("Hellsehen") und Visionen jenseits von Raum (ASW) usw. geprägt. Er stimmt das Gehirn auf das nicht-örtliche Quantenkommunikations-System ein, das von den Physikern Bohm, Walker, Sarfatti, Bell und anderen beschrieben wurde.

    Quelle: Robert Anton Wilson, Der neue Prometheus, Kapitel 2, Hardware und Software: Das Gehirn und seine Programme, Hugendubel, 1983, Neuaufl., August 2003

 

6.   Vielfache Ichs

Auf der Suche nach der menschlichen Persönlichkeit haben Neurowissenschaftler bislang acht verschiedene "Ichs" aufgespürt, die in acht verschiedenen Regionen des Gehirns lokalisiert werden können. Der Bremer Hirnforscher Dr. Gerhard Roth fasst die Liste der physikalisch verortbaren Ichs so zusammen:

  1. Das Körper-Ich: das Gefühl, das, in dem ich drinstecke, ist mein Körper.
  2. Das Verortungs-Ich: das Bewusstsein, ich befinde mich gerade an diesem Ort, nicht woanders und auch nicht an zwei verschiedenen Orten.
  3. Das perspektivische Ich: der Eindruck, ich bin der Mittelpunkt der von mir erfahrbaren Welt.
  4. Das Ich als Erlebnis-Subjekt: das Gefühl, ich habe diese Wahrnehmungen, Ideen, Gefühle, nicht etwa ein anderer.
  5. Das Autorschafts- und Kontroll-Ich: das Gefühl, ich bin Verursacher und Kontrolleur meiner Gedanken und Handlungen.
  6. Das autobiografische Ich: die Überzeugung, ich bin heute derjenige, der ich gestern war, und erlebe gefühlsmäßige Kontinuität.
  7. Das selbst-reflexive Ich: die Möglichkeit, ich denke über mich selbst nach.
  8. Das ethische Ich als 'mein Gewissen', das mir angibt, was ich zu tun oder zu lassen habe.

 

Damit sich das ethische Ich entwickeln kann, muss der präfrontale Kortex entsprechend ausgebildet sein.

 

Hinweis zum Kontroll-Ich: "I define free will as those activities that happen that the brain know are about to happen. […] Free will is knowing what you are going to do, that’s all. Not necessarily willing it. Sorry. […] 'the feeling that it’s you who’s doing it is a simplification. It is not you who’s doing it, it is many cells deciding to do it. Video interview with Rodolfo Llinás, Columbian-American neuroscientist, professor of Neuroscience, Chairman of the department of Physiology and Neuroscience, NYU School of Medicine, on Enter the "i of the vortex", Transcript, PDF, presented by The Science Network (TSN), The Science Studio, host Roger Bingham, minute 33, 1:12:00 duration, 17. April 2007

 

Die wesentlichen Fissuren und Gehirnlappen des Großhirns, Seitenansicht; Figur 728, ''Gray's Anatomy


 

7.   Zitate zum Thema Neurowissenschaft / Neuro science

7.1   Zitate allgemein

  • Die Gehirnwellen des Weisen arbeiten hauptsächlich auf der langsamen Theta-Frequenz von ungefähr 4-7 Zyklen pro Sekunde, d.h. bei 4-7 Hz oder sogar langsamer. Die Alpha-Wellen der normalen Meditation bewegen sich auf einer Frequenzbreite von 8-13 Hz und die Gehirnwellen eines normalen Menschen liegen im Wesentlichen bei den schnellen Beta-Frequenzen von 13+ Hz. Dr. David R. Hawkins, Licht des Alls, S. 210

 

  • Je ernster man in die Fragestellung eindringt, desto deutlicher wird, dass man es mit dem grundlegenden Problem des Verhältnisses von Leib und Seele zu tun hat, anders ausgedrückt, mit der Frage nach Wesen und Bestimmung des Bewusstseins überhaupt. Ist der Geist eine Chimäre der Neurophysiologie? Oder sind Gehirn und Sinnesorgane gar nicht Hervorbringer, sondern nur Instrumente des Bewusstseins? Calvert Roszell, Erlebnisse an der Todesschwelle, S. 19, Stuttgart 1993

 

  • Unsere Gedanken, unser Wille, Bewusstsein und Empfindungen weisen Eigenschaften auf, die als Merkmale des Geistigen bezeichnet werden können. Geistiges lässt keine direkte Wechselwirkung mit den bekannten naturwissenschaftlichen Grundkräften – wie Gravitation, elektromagnetischen Kräften etc. – erkennen. Auf der anderen Seite aber entsprechen diese Eigenschaften des Geistigen haargenau denjenigen Charakteristika, die die äußerst rätselhaften und wunderlichen Erscheinungen der Quantenwelt auszeichnen. Dr. Christian Hellweg, Physiker, Mediziner, Hirnforscher am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen; zitiert in: Dr. Rolf Froböse, Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal, Verlag BoD Norderstedt, 2008

 

  • Der Neuropsychologe Professor Ruben Gur von der University of Pennylvania bewies mit Hilfe von Gehirn-Scans, dass im Gehirn eines Mannes, das sich im Ruhezustand befindet, die elektrischen Gehirnströme um mindestens 70 Prozent heruntergefahren werden.
    Gehirn-Scans bei Frauen, deren Gehirne sich ebenfalls im Ruhezustand befanden, ergaben dagegen 90 Prozent Aktivität. Damit wurde die Annahme bestätigt, dass Frauen ständig Informationen aus der Umgebung empfangen und analysieren. Allan und Barbara Pease, Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken. Ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwäche''', S. 49, Ullstein Verlag, 15. Aufl., 2000

 

  • Linke Gehirnhälfte........................Rechte Gehirnhälfte
    Rechte Körperseite..........................Linke Körperseite
    Mathematik.......................................Kreativität
    Verbale Äußerungen........................Künstlerische Anlagen
    Logik................................................Visuelle Wahrnehmungen
    Fakten..............................................Intuition
    Deduktionen.....................................Ideen
    Analysen..........................................Vorstellungsvermögen
    Praktisches......................................Holistisches Denken
    Ordnung...........................................Liedmelodien
    Liedtexte...........................................Wahrnehmung des "Großen Ganzen"
    Geradliniges Denken.......................Räumliche Wahrnehmung
    Detailwahr-......................................Gleichzeitige Bearbeitung
    nehmung..........................................mehrerer Vorgänge
    Allan und Barbara Pease, Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken. Ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwäche, S. 87, Ullstein Verlag, 15. Aufl., 2000

 

  • Es ist noch nicht bekannt, wo genau sich der Sitz der Liebe im Gehirn befindet, doch Untersuchungen deuten darauf hin, dass das weibliche Gehirn über ein ganzes Netz an Verbindungen zwischen Liebeszentrum und Sexzentrum (Hypothalamus) verfügt, und dass das Liebeszentrum aktiviert sein muss, bevor das Sexzentrum eingeschaltet werden kann. Bei Männern scheint es keine derartigen Verbindungen zu geben, deswegen können sie problemlos Sex und Liebe unterscheiden. Für einen Mann ist Sex Sex und Liebe Liebe, und in einigen glücklichen Fällen treten beide gemeinsam auf. Allan und Barbara Pease, Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken. Ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwäche, S. 355, Ullstein Verlag, 15. Aufl., 2000

 

  • Richtig spannend ist es geworden, als man entdeckt hat, dass es Verletzungen gibt, bei denen der Frontallappen nicht mehr richtig funktioniert. Aufgrund der bildgebenden Verfahren stellte sich heraus, dass der Frontallappen die eigentliche interessante Region des menschlichen Gehirns ist. Dort unterscheiden wir [Menschen] uns heftig von den Tieren und dort wird all das verankert, was wir durch Erfahrungen lernen. Alle anderen Bereiche sind der „Werkzeugkoffer“. Diese werden in Schule und Ausbildung mit Wissen gefüllt, aber der Handwerksmeister ist der Frontallappen. Der bestimmt, wie wir mit dem Wissen umgehen. Das sind dann Metakompetenzen:
    • ein Selbstwirksamkeitskonzept
    • die Fähigkeit Handlungen zu planen
    • die Folgen von Handlungen abzuschätzen
    Impulse, die von unten kommen, können wir mithilfe des Frontalhirns in die richtige Richtung lenken. Impulskontrolle, Frustrationstoleranz, die Fähigkeit, sich in andere hinein zu versetzen und deren Intentionen zu spüren, Verantwortung zu übernehmen, sind alles Fähigkeiten des Frontalhirns. Univ. Prof. DDr. Gerald Hüther, deutscher Neurobiologe, Die Suche nach dem verlorenen Glück, der Einheit von Denken, Fühlen und Handeln, Kongress Dimensionen des Lebens, Tiroler Institut für Logotherapie nach Viktor E. Frankl (TILO), Bildungshaus Schloss Puchberg bei Wels, 14. Juni 2009

 

7.2   Zitate – Neuroplastizität

 

7.3   Zitate (engl.) allgemein

Jesus said to them: "When you make the two [i.e. brain hemispheres] into one, and when you make the inner like the outer and the outer like the inner, and the upper like the lower, and when you make male and female into a single one, so that the male will not be male nor the female be female, when you make eyes in place of an eye [i.e. mirror neurons], a hand in place of a hand, a foot in place of a foot, an image in place of an image, then you will enter [the kingdom]." Gospel of Thomas, verse 22

 

For what the flesh wants is opposed to the Spirit, and what the Spirit wants is opposed to the flesh.
They are opposed to each other, and so you do not do what you want to do.
Paul, Galatians 5, 17 NT, International Standard Version (©2008)

 

  • At any age, the brain is constantly producing new neurons. [calibrated as true] Dr. David R. Hawkins, Sedona Seminar Practical Spirituality, 25. Oktober 2008

 

  • The brain isn't like a powerful computer processor. It's more like a memory system that records everything we experience and helps us predict, intelligently, what will happen next. Video presentation by Jeff Hawkins, Redwood Center for Theoretical Neuroscience in Berkeley, Calif., Brain science is about to fundamentally change computing, presented by TED Talks, 20:24 minutes duration, recorded February 2003, Monterey, CA, posted 23. May 2007

 


 

On the myth of – coming in as a blank slate

  • The initial organization of the brain does not rely that much on experience. [...] Nature provides a first draft, which experience revises. ‚Built in’ does not mean unmalleable; it means organized in advance of experience. Gary Marcus, brain researcher, USA (2004)

 

  • We know kids growing up in resource-poor environments have more trouble with the kinds of behavioralcontrol that the prefrontal cortex is involved in regulating. But the fact that we see functional differences inprefrontal cortex response in lower socioeconomic status kids is definitive. W. Thomas Boyce, UC Berkeley professor emeritus of public health, cited in  Striking differences between brains of rich and poor, Science a gogo, Kate Melville, 4. December 2008

 

 

8.   Englische Texte zum Thema Neurowissenschaft – English section of Neuro science

8.1   The four basic brains

  1. Somatic Gut brain – enteric nervous systemUnconscious – Delta brainwaves and
  2. Reptilian brainUnconscious – Delta brainwaves
    95-99 % (Sabotaging shared programs) – Elephant
    Making Taboos
  3. Limbic systemSubconscious – Theta brainwaves
    95-99 % (Sabotaging shared programs) – Elephant
    Making Taboos   
  4. NeocortexConscious – Beta brainwaves
    1-5 % (Self) muted, garbled, contradictory – Rider of the elephant
    Maintaining Taboos
  5. Prefrontal cortexSuperconscious – Alpha brainwaves
    1-5 % (SELF) outspoken, focused
    Breaking Taboos

 

  1. The somatic brain/enteric nervous system (located mainly in the gut)
    This brain came first in evolution and existed in very early organisms hundreds of millions of years ago. The enteric nervous system plays a major role in digestion, and in the production and output of the various hormones that are crucial to our emotional and physical wellbeing. For instance, the enteric nervous system produces approximately 85% of the system’s serotonine, a key element in regulating our emotional well-being.
  2. The reptilian brain
    This brain orchestrates breathing, heartbeat, swallowing, visual tracking, and the startle response. Although reptiles are said to not be able to experience emotion, all of these body functions as just listed to significantly affect the emotions of human beings. Shallow breathing, darting eyes, and an increase in heart rate will very definitely lead to a feeling of fear or anxiety.
  3. The mammalian or limbic brain
    This brain appeared after millions of years of evolution, and led to animals having emotions, and to suckling and rearing of young by their mothers. The limbic brain melds the circuitry of the enteric nervous system and the reptilian brain into our sense of emotion. Emotions were felt and acted upon long before the ability of animals to reason. Indeed, emotion comes prior to thought, and that is exactly where most people run into great difficulty. Human emotional experience is an immediate and primal response that has very little if anything to do with our ability to reason.
  4. The neocortex
    In its most highly developed form, the neocortex (a singular gift) avails the ability to reason, deal in abstractions, communicate verbally, and be goal oriented. The neocortex has little if any true understanding of emotions.

 

Source: Charlie Badenhop, Integrating the body's four brains. The Paradox of Reason and Emotion,
first published in Annual Somatics, AHP Perspective, 2004


 

  • Richard Davidson (director of the Laboratory for Affective Neuroscience at the University of Wisconsin) presented information about his study with Buddhist monks. He found you can startle a Buddhist monk, and he won't show the startle response, and that was unimaginable. The startle response is more like a reflex – it goes into the brain stem. But with the monks, he reported, there was no facial response, no heart-rate response. Dacher Keltner, professor of psychology, Berkeley, USA. cited in Public Affairs, presented by UC Berkeley News, Carol Hyman, 3. November 2003

 

8.2   Facts on male and female brains / Männliche und weibliche Hirne

  • Men use about 7,000 words per day, while women use about 20,000.
  • Women get lots of comfort from talking. As they talk, their body releases a brain hormone called oxytocin, which is a "feel-good" hormone.
  • Men get excitement from things like playing and watching sports – and also from watching women.
  • In the brain centers for language and hearing, women have 11 percent more neurons than men. The principle hub of both emotion and memory formation – the hippocampus – is also larger in the female brain, as is the brain circuitry for language and observing emotions in others.
  • Men have 2.5 times the brain space devoted to the sexual drive than women.
  • Men have larger brain centers for action and aggression than women.
  • On average, sexual thoughts float through a man's brain every 52 seconds and through a woman's only once a day (perhaps three to four times on her most fertile days).

 

8.3   Brain Study on Liars – Hirnstudie an gewohnheitsmäßigen Lügnern

  • A USC study has found the first proof of structural brain abnormalities in people who habitually lie, cheat and manipulate others. While previous research has shown that there is heightened activity in the prefrontal cortex – the area of the brain that enables most people to feel remorse or learn moral behavior – when normal people lie, this is the first study to provide evidence of structural differences in that area among pathological liars. [...]

 

“Pathological liars''' can’t always tell truth from falsehood and contradict themselves in an interview. They are manipulative and they admit they prey on people. They are very brazen in terms of their manner, but very cool when talking about this.”
Aside from having histories of conning others or using aliases, the habitual liars also admitted to malingering, or telling falsehoods to obtain sickness benefits, Raine said. After they were categorized, the researchers used Magnetic Resonance Imaging (MRI) to explore structural brain differences between the groups.
The liars had significantly more “white matter” and slightly less “gray matter” than those they were measured against, Raine said.

 

  • Source: Usha Sutliff, Liars' Brains Wired Differently, on USC study of pathological liars shows first evidence of structural differences in the area of the brain that enables most people to feel remorse; 29. September 2005

 

8.4  x

 

9.   Links (engl.) zum Thema Neurowissenschaft / Neuro science

9.1   Literatur

  • Rudolf Hernegger, Wahrnehmung und Bewußtsein. Ein Diskussionsbeitrag zu den Neuropsychologien, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 1995
  • Michael Pauen, Illusion Freiheit? Mögliche und unmögliche Konsequenzen der Hirnforschung, Fischer Verlag Frankfurt, 2004
  • Benjamin Libet, Mind Time. Wie das Gehirn Bewusstsein produziert, Suhrkamp Verlag Frankfurt, 2005
  • Professor Wolf Singer, deutscher Neurophysiologe, Hirnforscher, Matthieu Ricard, französischer  buddhistischer Mönch, studierter Molekularbiologe, Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog, Suhrkamp, Erstauflage, 13. Juli 2009

9.2   Literatur (engl.)

9.3   Externe Weblinks

9.4   Externe Weblinks (engl.)

9.5   Audio- und Videolinks

9.6   Braincast-Audiolinks – Hirnfunk von Arvid Leyh, Weimar

Brainlogs.de Frequenz von Geist und Gehirn, ab # 92 (Oktober 2007)

  • # 4 Intelligenz, 1. Oktober 2005
    Definitionen, Eckdaten und Hintergruende über Intelligenz, Woher und wofür?
  • # 7 Geist und Körper, 20. Oktober 2005
    Innenverhältnis Körper, Gehirn und Geist
  • # 9 Liebe, 5. November 2005
    Große Gefühle, Lebensnotwendiges, Neurologie und Hormonelles bei Verliebtheit, Liebe und Verlassenwerden; Treue, Homosexualität, Hypothalamus, Orgasmen, 2 Minuspunkte für Männer
  • # 13 Ich will, 1. Dezember 2005
    Der Freie Wille aus neurobiologischer Sicht, B. Libet-Experiment
  • # 14 Das Gedächtnis, 8. Dezember 2005
    Gedächtnis, eine hochkreative Angelegenheit; absolutes Gedächtnis, kein reiner Segen.
  • # 16 Das Gute im Menschen, 22. Dezember 2005
    Moral, Altruismus, Fairness, Freundlichkeit
  • # 17 Die Welt da draußen,13. Januar 2006
    Neurologischer Konstruktivismus
  • # 21 Gefühlsgesteuert, 11. Februar 2006
    Fluch und Segen von Emotionen und Gefühlen; über den Körper; Überlebensentscheidungen
  • # 22 Vernunftbegabt 19. Februar 2006
    Planen, handeln, hemmen - die Hauptaufgaben des präfrontalen Cortex (PFC); direkte Verbindung zum Gefühl und das Soziale.
  • # 27 Sprache, 1. April 2006
    Douglas Adams These ist: Das Gehirn arbeitet, wenn man aufhört zu reden? Möglichkeiten und Wirkungen der Sprache
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  • # 44 Das Glück im Sinn, 16. September 2006
    Glück ist bereits vorhanden; hedonistische Tretmühle
  • # 47 Der Tod, neurologisch, 7. Oktober 2006
    Nahtodeserlebnisse, Lichttunnel und Schwebezustände beim Sterben sind neurologisch zu erklären.
  • # 48 Humor und Lachen, 14. Oktober 2006
    Witze sind komplex, stellen hohe Anforderungen an den Hörer. Bei Verstehen belohnen sie Körper und Geist. Hintergründe des Witzigen.
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  • # 61 Biofeedback - Ein Blick in Körper und Geist 27. Januar 2007
    Biofeedback kann unbewusste Körperprozesse bewusst machen. Beeinflussung von Magensäuregehalt, Stress, Herzschlag und Atmung
  • # 63 Schmerz, 10. Februar 2007
    Schmerz ist lebensnotwendig, von störend bis unerträglich, diffus oder punktuell, akut bis chronisch und grundsätzlich. Herkunft, Verarbeitung und die Rolle der Geistes
  • # 68 Diskussion: The God Delusion, 24. März 2007
    Diskussion: Richard Dawkins, Biologe, The God Delusion, Extreme polarisierend, "Kampf" Wissenschaft gegen Kirche
  • # 70 Manchmal besser gehemmt, 14. April 2007
    Neurologische Hemmung ist unverzichtbar, dargestellt an Zellen, Arealen, Gedächtnis, soziales Miteinander und Kreativität
  • # 76 Schizophren, 2. Juni 2007
    Das Krankheitsbild Schizophrenie ist umstritten bei ein Prozent der Bevölkerung weltweit. Symptome, Selbstversuch, Entstehung; die eigenen Gedanken sind unkontrollierbar
  • # 77 Die Zeit, 9. Juni 2007
    Zeit ist eine hochkomplexe Sache, psychologisch und neurologisch sehr flexibel; dargestellt an Kampfsport, Krankheiten; Zeitsinn auf Dopamin.
  • # 78 Angst im Hirn: die Amygdala, 16. Juni 2007
    Die Amygdala ist die einflussreichste Hirnstruktur; reagiert auf Bedrohung zum Selbsterhalt
  • # 79 Die reine Wahrheit, 24. Juni 2007
    Was ist wahr, was ist real – im Gehirn? Was sagen die Philosophen dazu?
  • # 83 Unkontrollierte Wahrnehmung, 29. Juli 2007
    Priming ist oft unbewusste Wahrnehmung, unbewusste Hinführung zur Interpretation, Entscheidung und Stimmung. Evolutionär sinnvoll, Anfälligkeit für Beeinflussung durch Werbung und Verkauf
  • # 85 , 25. August 2007
    Aufmerksamkeit – steuern wir sie (bottom-up) oder steuert sie uns (top-down)? Ist das Gehirn strukturell von unten oder funktional von oben zu erklären; neurologische Konstruktivismus; kognitive Beschränktheit von Rassisten
  • # 88 Grundsätzliches: Hemisphären, 22. September 2007
    Das menschliche Großhirn besteht aus zwei Hälften mit unterschiedlichen Aufgaben. Optimismus und Depression, Sprache und Musik. Aufbau, Verbindendes und Trennendes sowie Bewusstsein.
  • # 90 Weisheit, 6. Oktober 2007
    Weisheit als erlesenste Möglichkeiten im Gehirn.

9.7   Audio- und Videolinks (engl.)

9.8   Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Daniel G. Amen

9.9   Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Louann Brizendine

  • Audio interview with Dr. Louann Brizendine, professor in neurobiology, neuropsychiatrist, UC Berkeley, The Female Brain, Tech Nation, host Dr. Moira Gunn, 30 minutes duration, 14mb, recorded 12. September 2006
  • Video presentation by Dr. Louann Brizendine, Professor in Neurobiology, Neuropsychiatrist at UC Berkeley, founder of the first US clinic to study and treat women's brain functions, The female brain,  presented by ForaTV, location Book Passage, Corte Madera, CA,1:06:24 duration,  aired 17. November 2006
  • Excerpts of lecture by Dr. Louann Brizendine, professor in neurobiology, neuropsychiatrist, UC Berkeley, founder of the first US clinic to study and treat women's brain functions, On the Female Brain, Los Angeles, CA, 17. April 2008
  • Audio interview with Dr. Louann Brizendine, professor in neurobiology, neuropsychiatrist, UC Berkeley, The Female Brain, Q&A on female brains, presented by Blogtalkradio, host Louann Brizendine, aired 5. August 2008 to 27. September 2008

9.10   Audio- und Videolinks (engl.) – Richard Davidson, Ph.D.

  • Richard Davidson, Ph.D., neuroscientist, Waisman Laboratory for Brain Imaging and Behavior, University of Wisconsin–Madison, named as one of the world's top 100 most influential people by Time magazine in 2006, The hot new frontier of neuroscience: meditation!, on the power of compassion, Monks produce gamma waves, study results published at National Academy of Sciences, November 2004; Myswizard.com, posted 4. February 2006
  • Video lecture by Professor Richard Davidson, neuroscientist, Waisman Laboratory for Brain Imaging and Behavior, University of Wisconsin–Madison, compassion study, Be Happy Like a Monk, presented by The Wisconsin Academy, Google video, 28:58 minutes duration, 13. February 2007
  • Video lecture by Professor Richard Davidson, neuroscientist, Waisman Laboratory for Brain Imaging and Behavior, University of Wisconsin–Madison, Transform Your Mind, Change Your Brain, on the neuroscientific research of positive human qualities as compassion and how they can be cultivated through contemplative practice, presented Google Tech Talks, 23. September 2009, YouTube film, 1:05:21 duration, posted 28. September 2009
    By 2050 I believe mental exercise will be understood as being as important as physical exercise.
  • TV documentation by Dan Rather, TV reporter, presented by TV station HDNet, program Dan Rather Reports, 8. April 2008, YouTube film
    • Mind Science, part 1 of 6, 10 minutes duration, posted by Awaresilence.com, 4. May 2008
      Neuroscientists prove neurogenesis and neuroplasticity by testing the effect of long-term meditating Buddhist monks on brain and emotions.
    • Mind Science, part 2 of 6, 10 minutes duration, posted 4. May 2008
    • Mind Science, part 3 of 6, 10 minutes duration
    • Mind Science, part 4 of 6, 10 minutes duration, posted 4. May 2008
    • Mind Science, part 5 of 6, 10 minutes duration, posted 4. May 2008
      Dalai Lama XIV interviewed [in regard to the overwhelming power China]: Action is more important than meditation. On an individual level the meditation on compassion is very, very helpful to keep one's own peace of mind. minute 6:24
    • Mind Science, part 6 of 6, 2:20 minutes duration, posted 4. May 2008

9.11   Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Helen Fisher

  • Video presentation by Helen Fisher, Ph.D., research professor, department biological anthropology, expert on romantic love, Center for Human Evolutionary Studies, Rutgers University, chief scientific adviser to Chemistry.com, on Why We Love: The Nature and Chemistry of Romantic Love, location The Book Works, Del Mar, California, presented by The Science Network (TSN), host Roger Bingham, 43:00 minutes duration, 8. June 2006
  • Video presentation by Helen Fisher, research professor, department biological anthropology, expert on romantic love, Rutgers University, chief scientific adviser to Chemistry.com, author of Why Him? Why Her? Finding Real Love by Understanding Your Personality Type, This Is Your Brain on Love, presented by WGBH Forum Network, Free Lecture Videos, location Museum of Science, Boston, 78:20 minutes duration, 4. February 2009

9.12   Audio- und Videolinks (engl.) – Lee Gerdes

9.13   Audio- und Videolinks (engl.) – Bede Griffiths

9.14   Audio- und Videolinks (engl.) – Rick Hanson, Ph.D.

9.15   Audio- und Videolinks (engl.) – Caroline Leaf

9.16   Audio- und Videolinks (engl.) – Andrew Newberg M.D.

9.17   Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Daniel H. Pink

9.18   Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Daniel Siegel

9.19   Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Jill Bolte Taylor

Hirnforscherin / Brain researcher

Die publizierende Neuroanatomikerin Prof. Taylor mit dem Beinamen 'die singende Wissenschaftlerin', erforschte an der Havard Universität das Thema Schizophrenie.
Mit 37 Jahren erlebte sie einen massiven AVM-Schlaganfall, der ihre linke Gehirnhälfte durch einen großen Blutklumpen vollständig lahm legte und ihr altes Selbst sterben ließ. Bei voller Funktion ihrer Amygdala beobachtete sie, wie ihre Gehirnfunktionen aussetzten, um danach die Energie-Dynamiken des Augenblicks im gemächlichen "Lala-Land" ihrer rechten Gehirnhälfte ausgiebig auszukosten. Euphorische Glückseligkeit und Einheitserleben waren ihre Geschenke.
Nach acht Jahren unter der achtsam-intuitiven Pflege ihrer Mutter rehabilitierte sie vollständig, ein Wunder bei ihrer Form von Gehirnblutung. Sie hatte gelernt, Gehirn und Körper wieder zu koordinieren, sich zu erinnern, zu laufen, flüssig zu sprechen (referieren) und zu schreiben. Heute ist ihr Anliegen die Balance zwischen beiden Hirnhälften und Frieden.

Dr. Jill Taylor was a 37 year old Harvard-trained and published brain scientist when she experienced a rare and severe AVM stroke which was the end of her old self. A blood vessel hemorrhaged and clogged up her left brain hemisphere. With the mindset of a trained neuroanatomist, she watched her linear mind completely deteriorate, which left her unable to walk, talk, read, write, or recall any details of her life. The gift of her predicament was the experience of the NOW and euphoric bliss of dwelling in the right brain hemisphere. Due to her understanding of how the brain works, her respect for the cells composing her human form, Taylor did completely recover her mind, brain and body after 8 years under the constant care of her mother. Her focus is now a peaceful life with a balanced brain, while caring for others.

  • Audio interview with Jill Taylor, web radio station WFIU 103.7, Indiana University, Profiles, host Sarah Stevens, Station Manager, Realplayer, 25. September 2005
  • Audio interview My Stroke of Insight, web radio Sound Medicine (WFYI 90.1FM), Indiana University School of Medicine Bloomington, host Dr. Steve Bodwick and Barbara Lewis, MP3, 28. Januar 2007
  • Audio interview Stroke of Insight, Public Radio from Indiana University, WFIU Noon Edition, hosts Robert Salzberg and Mary C. Carmichael, Realplayer, 8. Juni 2007
  • Audio interview My Stroke of Insight. A Brain Scientist's Personal Journey, host Bennie Randall (BENNIE RANDALL SHOW), 1 Stunde, MP3, 5. Oktober 2007
  • Audio interview with Jill Taylor, The Singin‘ Scientist, KUSP Santa Cruz, California, host Robert Pollie, MP3, 10. March 2008
  • Audio interview Interview #32 on My Stroke of Insight, Lulu Radio Podcast, hosts Jason and Mur, MP3, Hinweis: Themenferne Vor- und Nachgespräche überspringen, 18. Juli 2007
  • Video interview XM156 Jill Bolte Taylor, host Oprah Winfrey, 4 parts abt 1/2 hour each, TV station Oprah's Soulseries, Juni 2008

9.20   Audio- und Videolinks (engl.) – Dr. Russell Targ

  • Video interview with Russell Targ, US American physicist, ESP researcher, developer of Remote viewing, co-founder of the Stanford Research Institute (federally-funded program investigating psychic abilities in humans) 1972, author of Miracles of Mind. Exploring Non-local Consciousness and Spiritual Healing and The end of suffering, The End of Suffering, presented by Conscious Media Network, host Regina Meredith, 36:01 minutes duration, posted June 2006

 

9.21   Interne Links

Englisch

Hawkins