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2·2012


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SymbolikAnalogien – Heilige Geometrie

 


 

Bedeutung der Farben und Blumen

Symbolik der Farben
༺༻FarbeZuordnungBedeutung
1.RotFarbe der Leidenschaft, Sinnlichkeit und LiebeLebenskraft, Urwüchsigkeit
2.OrangeStrahlt Wärme und Energie ausKraft, Aktivität, Lebensfreude
3.GelbFarbe der SonneOptimismus, Fröhlichkeit, günstige Aussichten, Erleuchtung
4.GruenFarbe der Natur, Fruchtbarkeit und des LebensGesundheit, Ausgleich
5.RosaFarbe der Jugend und FreundlichkeitRomantik, Fröhlichkeit, Unbeschwertheit
6.BlauFarbe von Himmel und Meer Treue, Zuverlässigkeit, Vertrauen
7.ViolettFarbe der Spiritualität und WeisheitKreativität, Magie, Sensitivität, Einsicht
8.WeißFarbe der Reinheit, Sauberkeit und NeutralitätGeburt, Schlaf und Sterben

 

Bedeutung der Blumen
BlumeZugeordnete BedeutungBlumeZugeordnete Bedeutung
AmaryllisStolzChrysanthemeFreundschaft
FreesieGelassenheitGerberaReinheit
GladioleStärkeHortensieTreue Liebe
LilieKöniglichkeitNarzisseNeuanfang
PfingstroseHeiterkeitRoseLiebe
SonnenblumeKraftTulpeBewunderung


Funktionsweisen der Psyche

Fünf Regeln zu den Abläufen innerhalb der menschlichen Psyche
RegelVerhaltenBeschreibungSeite
1.Analoge Bezüge herstellenDie Logik der Psyche basiert auf der [symbolischen, paradoxen] assoziativen Logik [rechtshirnig] und der formalen klassifizierenden, kontrollierenden Logik [linkshirnig].
Die Fähigkeit, Analogien zwischen sehr unterschiedlichen Dingen herzustellen, ist die Grundlage für unsere Fähigkeit, Symbole zu benutzen und für die kreative menschliche Intelligenz überhaupt.
S.140
2.Überdimensionalität
des Verdrängten
Was nicht ausgedrückt und benannt wird, weil es nicht in unsere Beziehungswelt passt, gerät leicht außer Kontrolle und fängt an, uns zu beherrschen. S.141
3.Dissoziation vom Unerträglichen
Kognitive Dissonanz
Was man von sich abtrennt oder unterdrückt – was man also weiß und dann "vergisst" – kommt immer wieder zurück.
Dissoziation gibt uns die Möglichkeit, uns zu distanzieren und angesichts von extrem bedrohlichen Situationen zu handeln, in denen wir sonst vor Angst völlig gelähmt wären.
S.142
4.Idealisierung und AbwertungMerkmale von Verlust sind einerseits Idealisierung und andererseits Abwertung, die die Wut überdecken. Daneben gibt es Gefühle von Trauer, die unter der Wut liegen und wiederum das Gefühl völliger Hilflosigkeit und Verletzbarkeit überlagern. S.145
5.Erfahrung / FragenErfahrung lehrt einem, Antworten auf die Fragen zu finden, die man sich selbst stellt – die Fragen ändern sich jedoch im Laufe der Zeit. S.147
Quelle: ► Elizabeth Debold, Ed.D., US-amerikanische Genderforscherin, Lehrerin, Chefredakteurin des aufgelösten
Magazins WIE / EnlightenNext (2002-2011), Kulturkommentatorin, Autorin, Idelisse Malavé, Marie Wilson,
Die Mutter-Tochter-Revolution, Rowohlt Verlag, 1994, Taschenbuchausgabe 1996

Drei alchemistische Farben der deutschen Flagge

27.-30. Mai 1832, Hambach 30.000 Teilnehmer demonstrierten auf dem Hambacher Fest für nationale und demokratische Anliegen. Sie führten erstmals eine schwarz-rot-goldene Fahne mit sich. Das Motto lautete:
"Aus Nacht, durch Blut, zum Licht!"
Später entwickelte man daraus das Motto:
"Schwarz die Vergangenheit, Rot (blutig) der Kampf und Golden die Zukunft."
1848, Paulskirche, FrankfurtDie Abgeordneten der Deutschen Nationalversammlung konnten sich nicht über die Reihenfolge der Farben in der deutschen Flagge einigen. Unter anderem standen auch Gold-Schwarz-Rote Fahnen zur Auswahl.
Ein Machtspruch von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen legte Schwarz-Rot-Gold als die richtige Farben-Reihenfolge der deutschen Flagge fest.
Das Gold der deutschen Flagge wurde im Jahr 1848 unten statt oben positioniert.
Das Schwarz der deutschen Flagge wurde oben statt unten positioniert.
Referenz: ► deutsche-schutzgebiete.de

Zitate zum Thema Symbolik / Symbology

Zitate allgemein

Als er die Himmel bereitete, war ich da, als er den Kreis zog über den Fluten der Tiefe. Sprüche 8, 27 (AT)

 

Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: "Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen?" Er antwortete und sprach zu ihnen: "Euch ist's gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, diesen aber ist's nicht gegeben. Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat. Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht." Matthäus 13, 10-13 (NT)

 

Die Wahrheit kam nicht nackt in die Welt, sondern sie kam in Sinnbildern und Abbildern. Sie [sc. die Welt] wird sie [sc. die Wahrheit] nicht anders empfangen [können]. Philippus-Evangelium, Vers 72

 

  • Solange ein Symbol lebendig ist, ist es der Ausdruck einer sonstwie nicht besser zu kennzeichnenden Sache. Das Symbol ist nur lebendig, solange es bedeutungsschwanger ist. Ist aber sein Sinn aus ihm geboren, d. h. ist derjenige Ausdruck gefunden, welcher die gesuchte, erwartete oder geahnte Sache noch besser als das bisherige Symbol formuliert, so ist das Symbol 'tot', d. h. es hat nur noch historische Bedeutung. Man kann deshalb immer noch davon als von einem Symbol reden, unter der stillschweigenden Voraussetzung, dass man von dem spricht, was es war, als es seinen besseren Ausdruck noch nicht aus sich geboren hatte. Die Art und Weise, wie Paulus und die ältere mystische Spekulation das Kreuz behandeln, zeigt, dass es für sie ein lebendiges Symbol war, welches Unaussprechliches in "unübertrefflicher Weise" darstellte. Carl Gustav Jung (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Gründer einer neuen Denkschule der Tiefenpsychologie, Autor

 


Wedding rings
  • In dem Masse, wie unser wissenschaftliches Verständnis zugenommen hat, ist unsere Welt entmenschlicht worden. Der Mensch fühlt sich im Kosmos isoliert, weil er nicht mehr mit der Natur verbunden ist und seine emotionale «unbewusste Identität» mit natürlichen Erscheinungen verloren hat. Diese haben allmählich ihren symbolischen Gehalt eingebüsst. Der Donner ist nicht mehr die Stimme eines zornigen Gottes und der Blitz nicht mehr sein strafendes Wurfgeschoss. In keinem Fluss wohnt mehr ein Geist, kein Baum ist das Lebensprinzip eines Mannes, keine Schlange die Verkörperung der Weisheit, keine Gebirgshöhle die Wohnung eines grossen Dämons. Es sprechen keine Stimmen mehr aus Steinen, Pflanzen und Tieren zu den Menschen, und er selbst redet nicht mehr zu ihnen in dem Glauben, sie verständen ihn. Sein Kontakt mit der Natur ist verlorengegangen und damit auch die starke emotionale Energie, die diese symbolische Verbindung bewirkt hatte. Carl Gustav Jung (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Gründer einer neuen Denkschule der Tiefenpsychologie, Autor, Der Mensch und seine Symbole, S. 95, Walter Verlag, Olten, 1988

 

  • Sigmund Freud sagte: Das Verdrängte wird ständig symbolisch ausagiert, und gerade das Wesentliche kann nicht als Realität erinnert werden. Olga Rinne, deutscher Autor, Medea, Kreuz Verlag, 1988

 

 

  • Immer wieder glauben Menschen fälschlicherweise, dass sie nur von außen [1] von irgendwelchen Partnern [2], Umständen [3] oder sonstigen Glücksfällen [4] aus ihrer inneren Verzweiflung erlöst werden könnten.
Märchen sind zu Unrecht in Verruf geraten, da sie scheinbar märchenhafte Lösungen suggerieren. Fragt man sich, was sie symbolisch sagen wollen, sind sie sehr realistisch.
[So wie sich der Märchenheld aufmacht, so muss / kann jeder Mensch beginnen, seine Probleme selbst zu lösen.] Heinz-Peter Röhr (*1949) deutscher Pädagoge, Suchtpsychotherapeut, Autor, Narzißmus. Das innere Gefängnis, S. 76, Walter Verlag, 3. Auflage 2000, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1. Februar 2005

 

  • Werden Märchen konkret, statt symbolisch verstanden, missbraucht man sie, um unrealistische Erlösungsphantasien zu schüren. Heinz-Peter Röhr (*1949) deutscher Pädagoge, Suchtpsychotherapeut, Autor, Narzißmus. Das innere Gefängnis, S. 117, Walter Verlag, 3. Auflage 2000, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1. Februar 2005

 

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Hinweis auf die Bedürfnishierarchie

Erfoscht von Abraham Maslow

  • (Sigmund) Freud hat die Physiologie und Sicherheit in den ersten Lebensjahren betont – [Reale Ebene, 1. Chakra],
    (Wilhem) Reich Liebe und Bindung [Symbolische Ebene, 2. Chakra],
    (Alfred) Adler das Bedürfnis nach Selbstachtung und RespektiertwerdenParadoxe Ebene, 3. Chakra] und
    (Carl Gustav) Jung die Suche nach Selbsterfüllung – [Neokreative Ebene, 4. Chakra]. Charles Hampden-Turner (*1934) britischer Management-Philosoph, Seniorforscher, Judge Business School, Cambridge Universität (1990) Autor, Modelle des Menschen. Dem Rätsel des Bewußtseins auf der Spur, S. 118, Beltz PVU Verlag, Basel 1983, 4. neugestaltete Auflage 2000

 


Eingangstor der alten Moschee, Qutb-Komplex mit Eisensäule
  • Die Schlange symbolisiert somit äußerste Gegensätze: den Geist und die Erde, Leben und Tod, Gutes und Böses. Sie ist eine Veranschaulichung  der tiefsten Schicht des kollektiven Unbewussten, von der Sphäre, wo unsere Psyche mit den physiologischen Funktionen des sympathischen Nervensystems in Berührung steht. Sie ist als Kaltblütler tief "unmenschlich"; im guten wie im bösen Sinne reine Natur. Dr. Marie-Louise von Franz (1915-1998) Schweizer Philologin, Jungsche Gelehrte, Autorin, Das Weibliche im Märchen. Psychologisch gesehen, Nr. 32, S. 200, Bonz Adolf, 1977, 12. Auflage Januar 1999

 

  • Metaphern scheinen nur die äußere Welt aus Zeit und Raum zu beschreiben. Ihr wirkliches Universum ist der spirituelle Bereich des inneren Lebens. Das Königreich Gottes ist in Ihnen. Joseph Campbell, Ph.D. (1904-1987) US-amerikanischer Mythologe, vergleichender Religionswissenschaftler, Autor, Thou Art That, Joseph Campbell Foundation, New World Library, 2001

 

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Analoges Denken ⇔ außenorientiertes Denken

Alles oder Nichts-Realismus ◊ Mehr-oder-weniger-Symbolik

  • Der Analog-Entscheidungsprozess liegt dem philosophischen Denken zugrunde. Er hat die Qualität einer Mehr-oder-weniger-Entscheidung, nicht die Spaltung unseres Erlebens in ein Alles oder Nichts. Die Analog-Entscheidung widerspricht dem nach außen gelenkten Denken, das zum Erfolg in jenen Gesellschaften führt, die ihre Mitglieder von ihrem Herzen trennen. Arno Gruen (1923-2015) deutsch-schweizerischer Psychologe, Psychoanalytiker, Zivilisationskritiker, Schriftsteller, Verratene Liebe – Falsche Götter, S. 64, ECON Verlag, 1991, Klett-Cotta, 2. Auflage November 2003

 

  • Durch das Stilmittel der Analogie vermitteln sowohl Mythos als auch Ritual das Verständnis von etwas Übergeordnetem. Professor Joseph Campbell-Zitat: Der Mythos ist noch nicht ganz das Endgültige; das Endgültige ist erst die Geöffnetheit, jener Abgrund oder jenes Sein jenseits der Kategorien. Martina Schäfer, deutsche Autorin, Die Wolfsfrau im Schafspelz. Autoritäre Strukturen in der Frauenbewegung, S. 74, Heinrich Hugendubel Verlag – Sphinx, München, 2001


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Fingerlabyrinth
Pfarrkirche von Beyenberg, Wupperthal


 

General quotes

When He prepared the heavens, I was there: when He set a compass upon the face of the depth. Proverbs 8, 27 (AT)

 

The disciples came to him and asked, "Why do you speak to the people in parables?" He replied, "Because the knowledge of the secrets of the kingdom of heaven has been given to you, but not to them. Whoever has will be given more, and they will have an abundance. Whoever does not have, even what they have will be taken from them. This is why I speak to them in parables: Though seeing, they do not see; though hearing, they do not hear or understand." Matthew 13, 10-13 (New International Version, 2011) (NT)

 

The truth does not come unto the world naked, but rather it has come in symbolic imagery. It [the world] will not receive it [truth] in any other fashion. There is a rebirth [upbirth] together with a reborn [upborn] imagery. It is truly appropriate to be reborn [upborn] through the imagery. Gospel of Philip, verse 72

 

Personal avowals

  • I fear that the productions of democratic poets may often be surcharged with immense and incoherent imagery, with exaggerated descriptions and strange creations; and that the fantastic beings of their brain may sometimes make us regret the world of reality. Alexis de Tocqueville (1805-1859) French historian, political thinker, publicist, author, Democracy in America, Volume I, 1835

 

Future prospects

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Note:

Goodreads quote

  • When the human race learns to read the language of symbolism, a great veil will fall from the eyes of men. They shall then know truth and, more than that, they shall realize that from the beginning truth has been in the world unrecognized, save by a small but gradually increasing number appointed by the Lords of the Dawn as ministers to the needs of human creatures struggling to regain their consciousness of divinity. Manly Palmer Hall (1901-1990) Canadian-born mystic, occultist, 33rd degree Freemason, author, Melchizedek and the Mystery of Fire. A Treatise in Three Parts, Philosophical Research Society, 1. January 1999, Martino Fine Books, 23. April 2014
  • The Egyptians, either by exact science or spontaneously, had arrived at a method by means of which they could rite with distinct picture of material objects, instead of ordinary letters expressing sounds and phrases. These pictures were not ordinary images of the things they represented but were endowed with certain symbolic qualities (Sophia), by means of which they revealed to the initiated contemplator a profound insight into the very essence of substances of things, and an intuitive understanding of their transcendental origins, an insight which was not the result of reasoning or mental reflection, but was acquired spontaneously by means of divine inspiration and illumination. As artistic representations of this phenomenal world, they revealed, in fact, the ideal world of the soul. Plotinus (205-270 AD) Egyptian-Greek philosopher

 

  • Signs and symbols control the world, not phrases and laws. Confucius (551-479 BC) Chinese sage, social philosopher, sponsor of Confucianism, the Chinese state religion, source unknown

 


Purpleflower violet
  • The ancient sacred writings do not clearly distinguish history from symbology; rather they often intermix the two in the tradition of scriptural revelation. […] Bhagavad Gita was very cleverly written by Saga Vyasa by interweaving historical facts with psychological and spiritual truths. […]
    In interpreting scripture, one must not, therefore, ignore the factual and historical elements in which the truth was couched.
    One must distinguish between an ordinary illustration of a moral doctrine or recounting of a spiritual phenomenon and that of a deeper esoteric intent. One has to know how to recognise the signs of the convergence of material illustrations with spiritual doctrines without trying to drag a hidden meaning out of everything. One must know how to intuit the cues and express declarations of the author and never fetch out meanings not intended, mislead by enthusiasm and the imaginative habit of trying to squeeze spiritual significance from every word or statement. The true way to understand scripture is through intuition, attuning oneself to the inner realisation of truth. Paramahansa Yogananda (1893-1952) Bengalian Indian Hindu sage, yogi, philosopher, translator and commentator of The Bhagavad Gita, author, God Talks with Arjuna. The Bhagavad Gita (2 volumes), S. xxii f., Self-Realization Fellowship, 2nd edition 15. September 1995

 

  • Numbers are not concepts consciously invented by men for purposes of calculation. They are spontaneous and autonomous products of the unconscious – as are other archetypal symbols. Carl Gustav Jung (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, founder of a new school of depth psychology, author, Man And His Symbols, Dell, 15. August 1968

 

  • Many people cannot refrain from picking up stones of a slightly unusual color or shape and keeping them, …. without knowing why they do. It is as if the stone held a mystery in it that fascinates them.
    Men have collected stones since the beginning of time and have apparently assumed that certain ones were the containers of the spirit of the life-force with all its mystery. Carl Gustav Jung (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, founder of a new school of depth psychology, author, Man And His Symbols, Dell, 15. August 1968

 

  • As was customary throughout antiquity, primitive people today make a free use of phallic symbols, yet it never occurs to them to confuse the phallus, as a ritualistic symbol, with the penis. They always take the phallus to mean the creative mana, the power of healing and fertility, "that which is unusually potent," to use Lehmann's expression. Carl Gustav Jung (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, founder of a new school of depth psychology, author, Modern Man in Search of a Soul, S. 22, Harcourt Harvest, 5th edition 4. August 1955, 6th edition 1971

 

  • Perhaps there is a pattern set up in the heavens for one who desires to see it, and having seen it, to find one in himself. Plato (427-347 BC) Ancient Greek pre-Christian philosopher, founder of the occidental philosophy, source unknown

 

 

 

  • The man who understands a symbol not only opens himself to the objective world but at the same time succeeds in emerging from his personal situation and reaching a comprehension of the universal. […] thanks to the symbol, the individual experience is "awoken" and transmuted into a spiritual act. Mircea Eliade (1907-1986) Romanian-American professor of history of religion, leading interpreter of religious experience, establisher of paradigms in religious studies, University of Chicago, philosopher, fiction writer

 

  • Half the people in the world think that the metaphors of their religious traditions, for example, are facts. And the other half contends that they are not facts at all. As a result we have people who consider themselves believers because they accept metaphors as facts, and we have others who classify themselves as atheists because they think religious metaphors are lies. Joseph Campbell, Ph.D. (1904-1987) US American mythologist, expert in comparative mythology and comparative religion, Thou Art That: Transforming Religious Metaphor , Joseph Campbell Foundation, New World Library, 2001

 

 


St. Martin and the Beggar, middle ages
Balestriere Pavese shield and crossbowman
Bartolomeo Vivarini (1432-1499) Venetian painter
Distributed by Ugo Pozzati
  • There is no science without metaphors. Dr. Elisabet Sahtouris, Greek-American post-Darwinian creationist evolutionary biologist, pastist/futurist, promoter of anthropomorphism over mechanomorphism, business consultant, former UN consultant

 

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Fundamentalists reduce metaphor into code.

  • Fundamentalists degrade metaphor into code. Here one needs to remember that fundamentalism comes in many forms and domains of culture: religion, politics, and even science. In politics we have the shouting sects of the extreme Right, and in science we have the linear reductionists of the sociobiologists and eliminativists. The literalism of Richard Dawkins’s selfish genes is another way of reducing the complexity of the cell into a genetic code. The cognitive science of Patricia and Paul Churchland that eliminates the self in favor of an information-processing machine called the brain is another example of culture reduced to a binary code. William Irwin Thompson (*1938) US American cultural historian, social philosopher, cultural critic, mythologist, poet, writer, Thinking Otherwise on Religion, 5. March 2013, foreword of his book Beyond Religion, Lindisfarne Books, 1. July 2013

 

  • The business of science is choosing the appropriate metaphors. Stuart Kauffman (*1939) US American medical doctor, theoretical biologist, complex systems researcher, author, source unknown

 

  • All that passes is raised to the dignity of expression;
    all that happens is raised to the dignity of meaning.
    Everything is either symbol or parable.
Paul Claudel (1868-1955) French diplomat, devout Catholic, younger brother of the sculptor Camille Claudel, dramatist, poet

 

  • Among the ancients, who dealt largely with psychical sciences, there seems to have been a common language which could be used to explain the invisible world and its inhabitants; but we of this age have not yet developed such a language. Consequently, men who deny human immortality, as well as men with religious faith who have not […] transformed that faith into a fact, nowadays. […] in attempting to explain psychic fact, call it mysticism. Walter Y. Evans-Wentz (1878-1965) US American  anthropologist, pioneer in the study of Tibetan Buddhism, writer, Fairy Folklore in Celtic Countries, 1911

 

  • True symbolism depends on the fact that things, which may differ from one another in time, space, material nature, and many other limitative characteristics, can possess and exhibit the same essential quality. Titus Burckhardt [Ibrahim Izz al-Din] (1908-1984) German Swiss scholar, researcher of the different aspects of wisdom and tradition, Alchemy. Science of the Cosmos, Science of the Soul, Fons Vitae, January 1997

 

  • The Tarot embodies symbolical presentations of universal ideas, behind which lie all the implicits of the human mind, and it is in this sense that they contain secret doctrine, which is the realization by the few of truths embedded in the consciousness of all. A. E. Waite (1857-1942) US American scholarly mystic on occult and esoteric matters, co-creator of the Rider-Waite Tarot deck, Pictorial Key to the Tarot part II, "The Doctrine of the Veil", 1911

 

  • When we went from storytelling around the campfire we were living in a world of the circular logic of our ancestors of day-to-day living. When we switched to writing suddenly we now had a future. We began seeing the world from left to right, top to bottom, as the way we read. Now with computers and the Internet we're moving away from a literate society back to a kind of a cross between gathering around camp fire and storytelling (which is what the Internet is providing to people now) to symbolic. We are returning back to a symbolic world. When we successfully make that turn which we are right now then we are going to see the world the way our ancestors did. And the mechanized way of seeing the world through the written word will disappear and we will begin going back into the cyclic nature of reality, which is the true reality of nature. Skype video interview with Jay Weidner SacredMysteries.com (*1953) US American Oregon based film producer, scholar on hermetic and alchemical traditions, author, Jay Weidner interviewed by Gerry Fialka 2012/10/13, presented by host Gerry Fialka, East Oakland, minute 3:30, 1:3:09 duration, aired 13. October 2012

 

 

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Phallic references in the Bible

  • Repeated references are made in the Bible to phallic idols, images, and worship, but they have been so thoroughly disguised in translation that they give the average reader no understanding of the beliefs and practices to which they refer. Many of the names of people and places mentioned also have a phallic significance, which is not revealed in the standard Bible Concordances. Ernest Busenbark, US American author, Symbols, Sex and the Stars, first published July 1997, Book Tree, 21. January 2010

Literary quotes

  • The drive toward the formation of metaphors is the fundamental human drive, which one cannot for a single instant dispense with in thought, for one would thereby dispense with man himself. This drive is not truly vanquished and scarcely subdued by the fact that a regular and rigid new world is constructed as its prison from its own ephemeral products, the concepts. It seeks a new realm and another channel for its activity, and it finds this in myth and in art generally. This drive continually confuses the conceptual categories and cells by bringing forward new transferences, metaphors, and metonymies. It continually manifests an ardent desire to refashion the world which presents itself to waking man, so that it will be as colorful, irregular, lacking in results and coherence, charming, and eternally new as the world of dreams. Indeed, it is only by means of the rigid and regular web of concepts that the waking man clearly sees that he is awake; and it is precisely because of this that he sometimes thinks that he must be dreaming when this web of concepts is torn by art. Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) German classical scholar, philologist, critic of culture, philosopher of nihilism, writer, On Truth and Lies in a Nonmoral Sense [Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinn], part 2, written 1873, published 1896, Theophania Publishing, CreateSpace Independent Publishing Platform, 24. August 2012

Quotes by David R. Hawkins

⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

Englische Texte – English section on Symbolism

Symbolism of the Cain and Abel story

The battle between the children of the dark and the children of the light is a metaphor exemplifying
the division between subconscious and the superconscious, the animal and angel nature.
Historic figures
Intention
Meaning and action
CainRepresents the biology, body nature and the lower mind
AbelStar child, represents the upper brain, the higher mind, and the spirit
Cain·killing·AbelPutting one's body and lower mind down creates friction and resistance between the subconscious and the conscious. The subconscious will always win.
Subconscious·beliefMoney is not good.
Conscious·intentionI want to live in affluence. If there is a battle going on between the subconscious beliefs and the conscious wants one will have a difficult time manifesting.
Source: ► Audio interview with Mellen-Thomas Benedict, most researched US American near-death experiencer, inventor,
Messages From The Light, part 7 of 12, YouTube film, minute 5:11, 9:52 minutes duration, presented by US American talk radio show
Coast to Coast AM, host George Noory, YouTube film, aired 2. April 2009, posted by Nakedprayer 17. November 2009
See also:Four basic brains plus the ethical brain and ► Gut-Böse – Good and Evil

Symbology of Christian sacraments

Meaning of the seven Christian sacraments (and chakras)
༺༻Christian sacrementSymbolic meaning
1.Baptism To receive or bestow an expression of grace, representing gratitude for one’s life in the physical world
2.Communion To receive or bestow an expression of grace – in the form of a "host" – that represents holy union with God and with the people in one’s life
3.Confirmation To receive or bestow an expression of grace, representing that enhances one’s individuality and self-esteem
4.Marriage To receive or bestow a blessing, making a sacred union with oneself, symbolic of recognizing and honoring the essential need to love and care for oneself in order that one can fully love another
5.Confession To receive or bestow the grace to cleanse one’s spirit of negative acts of will
6.Ordination To receive or bestow the grace to make sacred one’s path of service
7.Extreme unction To receive or bestow the grace to finish one’s unfinished business not just before death, but as a daily part of one’s life, thus allowing a person to love in "present time."
Source: ► Caroline Myss, Ph.D. Myss.com (*1952) US American spiritual teacher, mystic, medical intuitive,
bestselling author, Facebook comment, 24. October 2016
See also: ► Meaning and ► Christianity

 

Links zum Thema Symbolik / Symbology

Nützliche Mediationshilfen

Literatur

Klassiker der Körpersymbolik

Literature (engl.)

Classic of body symbology

Externe Weblinks


External web links (engl.)


Audio and video links (engl.)

Slideshows, narratives

The earliest swastika ever found was uncovered in Mezine, Ukraine. It is carved on late paleolithic figurine of mammoth ivory, being dated as early as about 10,000 BC. Among the earliest cultures utilizing swastika is the Old Europe, neolithic Danube Valley Civilization, Vinca, Cucuteni-Trypillian.

 

Interne Links

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Letzte Bearbeitung:
19.10.2017 um 03:07 Uhr

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