SpiritualWiki

Hawkins / Emotionen

Hawkins-Menu:


Wiki-Menu:  

2·2012


 

EmotionenGefühlszustände

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Studienergebnisse hinsichtlich der negativen Emotionen
  2. 2. Beschwerte Emotionen und Menschenwürde
  3. 3. Energieraubende Emotionen
  4. 4. Nährende Gefühle – Gemüts- und Seinszustände
  5. 5. Spiral Dynamics Modell von Beck und Cowan – Chakramodell – Skala des Bewusstseins von D. Hawkins
  6. 6. Radikale Wahrheits-Übung – 4 Schritte zur Loslösung
  7. 7. Atemübungen – zur Diffusion negativer Emotionen
  8. 8. Effektive Nutzung von Emotionen – Pferdeweisheit und die Macht der Herde
  9. 9. Zitate zum Thema Emotionen / Emotions
    1. 9.1 Zitate von D. Hawkins
    2. 9.2 Quotes by D. Hawkins
    3. 9.3 Zitate von anderen Quellen
    4. 9.4 Quotes by various other sources
    5. 9.5 Quotes from Molecules of Emotions – Chris Dierkes
    6. 9.6  Critical quotes on Hawkins' dualistic "true teachings" – Chris Dierkes
  10. 10. Englische Texte – English section on Emotions
    1. 10.1 Seven primary affective systems – Jaak Panksepp
    2. 10.2 List of emotions
    3. 10.3 Emotions – Alchemical process
    4. 10.4 Three archetypal wounds in trust and love – Mario Martinez
    5. 10.5 Scale of emotional harmonics – Robert Tennyson Stevens
    6. 10.6 Innate horse wisdom – Four stages of effective usage of emotions
    7. 10.7 Six beneficial strategies in horse training
    8. 10.8 Emotional tone scale – Ian Xel Lungold
  11. 11. BW-Werte: Emotionen / Emotions
  12. 12. Index: Emotionen / Emotions – Bücher von D. Hawkins
    1. 12.1 Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins
  13. 13. Links zum Thema Emotionen / Emotions
    1. 13.1 Literatur
    2. 13.2 Literature (engl.)
    3. 13.3 Externe Weblinks
    4. 13.4 External web links (engl.)
    5. 13.5 Audio- und Videolinks
    6. 13.6 Audio and video links (engl.)
    7. 13.7 Audio and video links (engl.) – Jaak Panksepp
    8. 13.8 Audio and video links (engl.) – Ellen Sutherland
    9. 13.9 Interne Links

༺·❄·༻

 

 

Wellenberge am Strand

 

༺·❄·༻

 

 

Das Geheimnis der Liebe ist seelische Wachheit und Freiheit, das Geheimnis von Wachheit und Freiheit aber ist der Mut. Es ist viel Mut erforderlich, die eigenen Gefühle wach und vorurteilslos genau zu betrachten.
Peter Lauster (*1940) deutscher Psychologe, Selbsthilfebuchautor, Die Liebe. Psychologie eines Phänomens, S. 12, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 40. Auflage 2. Dezember 1982, Ausgabe 86-115.Tausend Januar 1984

 

 

KultCult

 


 

Studienergebnisse hinsichtlich der negativen Emotionen

Verschiedene Studienergebnisse zeigen mittlerweile, dass der psychologische Ansatz der Katharsis ("angestaute Emotionen herauslassen") nicht förderlich ist, sondern die gehegte Feindseligkeit sogar noch steigern kann. Der Psychologe Brad Bushman, Ph.D., und seine Kollegen fanden dies in ihrer Studie 1999 bestätigt.1

 

Ausgelebte Wutanfälle steigern Wut eher noch, während Weinen Trauer eine depressive Grundstimmung eher noch verstärken. Zu diesem Ergebnis kamen 1966 Mallick und Candless und 1989 Travis im Zuge ihrer emotionsbezogenen Studien.2

 

Hawkins empfiehlt, vorhandene energiezehrende Emotionen3

  • nicht zu unterdrücken und
  • nicht auszuleben, sondern
  • ihr Vorhandensein anzuerkennen,
  • ihnen nicht anzuhaften, sondern
  • sie durch sich hindurch laufen zu lassen, bis sie ausgeronnen sind.

 

  • Unterdrücke deine Gefühle nicht, lass die Erfahrung von [negativen] Emotionen durch dich hindurchlaufen. Erlaube einfach, dass eine [in dir] aufsteigende Wut vorhanden ist, ohne ihr anzuhaften. Schließlich wirst du müde werden, wütend zu sein und schlicht ins Bett gehen. Die Wutenergie erschöpft sich irgendwann. [übertragene Wiedergabe]4

Beschwerte Emotionen und Menschenwürde

Aus der Gruppe der Notstandsgefühle (Scham, Schuld, Trauer, Gier, Zorn, Stolz) nach der psychodynamischen Theorie des ungarischen Arztes und Psychoanalytikers Sándor Rádo (1890-1972), sind Scham- und Schuldgefühle die beiden Emotionen die das große Ganze am stärksten unterhöhlen und dem Wohl aller den größten Schaden zufügen.

  • Wer sich schämt, fixiert sich auf das Äußere.
    Seine unantastbare Menschenwürde – das Heilige und zugleich Verbotene – wurde von und vor anderen entehrt.
    • Gewandelte Scham – jenseits von Minderwertigkeitsempfinden und Opferhaltung – vermittelt ein Gespür für das Heilige.
  • Wer sich schuldig fühlt, fixiert sich innerlich.
    Er leugnet (entwürdigt) die ihm innewohnende unantastbare Menschenwürde.
    • Gewandelte Schuld – jenseits von Verzweiflung – vermittelt ein Gespür für Reue, Umkehr, Umwidmung, Metanoia.
    • Gewandelte Trauer – jenseits von Anklage und Depression – vermittelt Mitgefühl und ein Gespür für das menschliche Geworfensein (conditio humana).
    • Gewandelte '"Gier – jenseits von krankhaftem Ehrgeiz, Getriebensein und Suchtverhalten – vermittelt Gelassenheit und das Glück des Mit-Teilens und (sich) Schenkens'''.
    • Gewandelter "heiliger" Zorn – jenseits von zerstörerischer Aggression – vermittelt ein Gespür für Gerechtigkeit, Verhältnismäßigkeit und die Kraft, soziale Reformen einzuleiten.
    • Gewandelter Stolz – jenseits von Überlegenheitsdenken, Narzissmus und Täterimpuls – vermittelt ein Gespür für die göttliche Würde, die sich in der Menschenwürde widerspiegelt.

 

Siehe auch: ► Energieraubende Emotionen und ► Würde und ► Tabu und ► Transformation und ► Reife
See also: ► Transformation of a cynical old miser after a series of visitations

Energieraubende Emotionen

Abbauende Notstands-Emotionen (unter BW 200)
teilweise orientiert an der psychodynamischen Theorie des
ungarischen Psychoanalytikers Sandor Rado (1890-1972)
Notstands-Emotionen verringern das Wohl Aller
und zehren am großen Ganzen.
Emotionen Beschreibung Grundgefühl Subjekt/Objekt
  ↓ SchamEntehrung des Heiligen (Fixierung veräußerlicht) GrundgefühlSubjektstufig
  ↓ SchuldEntehrung des Heiligen (Fixierung verinnerlicht) Objektstufig
  ↓ ApathieTrostlosigkeit, Starre Subjektstufig
  ↓ TrauerWeinen, Depression GrundgefühlObjektstufig
  ↓ AngstFurcht GrundgefühlSubjektstufig
  ↓ GierBegehren, Verlangen, Eigenwille Objektstufig
  ↓ WutZorn über vermeintlichen Verlust GrundgefühlSubjektstufig
  ↓ StolzEgo wähnt sich als Macher / Besitzer Objektstufig
Source (engl.): ► Video presentation on the Four Noble Truths by H.H. Dalai Lama, Renunciation – Eliminating 'afflictive emotions', the 'enemy within', London, 1997, sponsored by the Network of Buddhist Organizations in association with the Office of Tibet, London, YouTube film, 5:36 minutes duration, posted 22. October 2009
Siehe auch: ► Energie und ► Audio- und Videolinks – Dalai Lama

 

S.H. der 14. Dalai Lama empfiehlt, auf leidbringende Emotionen [sog. 'afflicted emotions'] zu verzichten.

 

Hinweis: Die fünf Grundgefühle sind im englischen Sprachraum bekannt
als die Vierheit glad, mad, bad, sad [froh, zornig, schlecht, traurig].

Nährende Gefühle – Gemüts- und Seinszustände

Tugenden / Aufbauende Gefühlszustände (über BW 200)
teilweise orientiert an der psychodynamischen Theorie des
ungarischen Psychoanalytikers Sandor Rado (1890-1972)
Aufbauende Emotionen tragen zum Wohl aller bei
Emotionen Beschreibung Grundgefühl Subjekt/Objekt
 ↑ MutDas allgemeine Wohl angesichts von Widerständen erstreben Subjektstufig
 ↑ NeutralitätVorurteile ablegen Objektstufig
 ↑_BereitwilligkeitDas allgemeine Wohl angesichts des Unbekannten erstreben Subjektstufig
 ↑ AkzeptanzSich auf der Basis dessen, 'WAS IST' auf das einzulassen, 'WAS SEIN KANN' Objektstufig
 ↑ VernunftDie Fähigkeit, insgeheim den Verlauf dessen, 'WAS IST' im Blick auf das, 'WAS SEIN KANN' zu "planen" (Verständnis versus Vision)_ Subjektstufig
 ↑ Echte LiebeDie Fähigkeit, die Gegebenheiten mitfühlend anzunehmen Objektstufig
 ↑ Bedingungs-
lose Liebe
Umfassende Widerstandslosigkeit Subjektstufig
 ↑ FreudeDas Glück des DaseinsGrundgefühlSubjektstufig
 ↑ FriedenUnfassbare Wundersamkeit Objektstufig

Spiral Dynamics Modell von Beck und Cowan – Chakramodell – Skala des Bewusstseins von D. Hawkins


Spiral Dynamics Modell nach Don Beck / Chris Cowan – Stand 1999
Drei Fühlebenen – Aufnahmechakras: Sakralchakra * Herzchakra * Stirnchakra
ChakraMem
Ebene
Thema
Perspektive
Ausdruck
Verhalten
Anteil der BevölkerungAngst vorBWTier
1.WurzelChakra
Überleben
Urkraft
ArchaischÜberleben
Magisches Denken
Verehrung
von Geistern
und Ahnen
0 %TodEtwa 1 - 80Nicht-
integer
_________
1. Tier
2.SakralChakra
Rohgefühle
Personenebene
Tribalistisch
Stammgebunden
Sippengeist
Uns gegen sieVerehrung
von Geistern
und Ahnen
4 %Geister /
Ahnen
Etwa 81 - 149Nicht-
integer
_________
1. Tier
3.MilzChakra
Verstand
Eigenwillen
FeudalistischIch
Fünf Sinne Wahrnehmung
Unterwer-
fungspflicht
Impulsiv
15 %Andere MenschenEtwa 150 / Wut und 175 Stolz – maximal 199Nicht-
integer
_________
1. Tier
4.HerzChakra
Niederes Herz
Umfassenderes Fühlen
Ahnenebene
TraditionellReligion
Kulturbewusstsein
Regeln
befolgen

Konformistisch Repressiv
40 %Gott / Regel-
verstößen
Etwa 175 -
maximal 399
Nicht-
integer

Linearität
_________

Integer-
Dualistisch
_________
1. Tier
5.HerzChakra
Höheres Herz
Umfassenderes Fühlen
Integration
der Ahnenebene
ModernWissenschaft
Intellekt
Erfolg haben
Fakten Logik
30 %VersagenEtwa 400 - maximal 459Linearität
_________

Integer-
Dualistisch
_________
1. Tier
6.HalsChakra
Basis der Spiritualität
über Stimme
Einflussnahme
Post-ModernPluralistisch
Viele diverse Wahrheiten
Harmonie
schaffen
10 %Soziale
Ablehnung
Etwa 460 -
maximal 499
Linearität
_________

Integer-
Dualistisch
_________
1. Tier
7.StirnChakra
Höheres Gefühl
Ein-Sicht
Schau
Weisheit
Gegenwärtig-
keit

Hier und Jetzt
Spontan
Seele
Inspiriert
leben

Sein
1 %
_________
ca. 4% in
BW500-BW540
0,4+% in BW540+
N/A500 -
etwa 599
Nichtli-
nearität
_________

2. Tier

Radikale Wahrheits-Übung – 4 Schritte zur Loslösung

1.

Höre auf, über deine Empfindungen (Gefühle, Schmerzen) zu grübeln (mentieren) und sie mit Namen (einer Geschichte, Diagnose, Urteilen) zu versehen.

2. Leiste deinen Empfindungen keinen Widerstand mehr. Und erlaube, dass sie über ihr örtliches Vorhandensein hinauswachsen und sich in deiner Aura verteilen.
3. Übe dich in der Haltung Mögen noch mehr von diesen Empfindungen auftauchen.
4. Nimm sie ganz an und erlaube, dass sie sich im Prozess der Übergabe vollständig auflösen.

Die 4 Schritte zur Loslösung von Notstandsgefühlen5 im nichtintegeren Bereich lassen sich beispielsweise anwenden bei:

 

Wer loslässt, wächst über seine wollüstigen Begierden und Gefühle der Scham, Schuld, Angst, Wut und des Stolzes hinaus und erreicht einen gelassenen, nicht verhafteten Zustand, in dem er gleichermaßen in Frieden ist, ob nun das Verlangen vorhanden ist oder nicht, ob es auftaucht oder verschwindet. Der Gelöste betrachtet sein Verlangen aus der Haltung der Harmlosigkeit und weiß, wann es angemessen ist und wie es angemessen zu befriedigen ist.

 

Um eine BW-Stufe hinter sich lassen zu können,
muss man sie sich in Gänze zu eigen gemacht haben.

Quellen von D. Hawkins, Video-Vorträge der Office Visit Serie:
"B-1 Drug Addiction and Alcoholism"
"A-8 Pain and Suffering"
"A-4 Sexuality"

Atemübungen – zur Diffusion negativer Emotionen

Bei emotionalen Beschwerden empfiehlt Hawkins folgende Atemübungen:

 

  • Wenn z.B. ein Mensch sexbesessen ist, kann er Erleichterung finden, indem er die Energie aus dem Basischakra in die höheren energetischen Zentren hinaufatmet.
  • Ebenso kann eine Person, die in scheinbar unlösbaren Verstrickungen von Hass, Eifersucht, Anschuldigung, Groll oder Rachegefühlen gefangen ist, sich durch ein Hinaufatmen der überschießenden Energie, die sich im Milzchakra festgehakt hat, befreien.
  • Ein übermäßig ehrgeiziger, materialistischer oder gieriger Mensch kann seine Lage verbessern, indem er die im Solarplexus stecken gebliebenen Energien entkrampft.
  • Ein Herzkranker kann Erleichterung bekommen, wenn er die Energie des Herzens zum Dritten Auge oder zum Scheitelchakra hinaufatmet, so dass die Energie von persönlicher Liebe, die Ebene, auf welcher der Verlust wahrgenommen wurde, in Liebe zu GOTT verwandelt wird, welche niemals verloren gehen kann.
  • Ein Mensch, dem spirituelles Verständnis, Gewahrsein oder Visionen fehlen [fünftes Chakra], muss mehr Energie in das Dritte Auge oder Stirnchakra hineinatmen.6

Effektive Nutzung von Emotionen – Pferdeweisheit und die Macht der Herde

Pferdeverhalten

 

(↓)

Als Allesfresser ist der Mensch zugleich friedliebend und raubtierhaft.

Seine frontale, nicht seitlich positionierte Augenstellung weist den Menschen als Raubtier aus. Um gut auf einem Pferd reiten zu können, muss der Reiter lernen, eine friedsame innere Kraft auszustrahlen.

⚑ Anders als raubtierhafte Katzen und Hunde sind pflanzenfressende Pferde friedsame Krafttiere, besonders, wenn sie in Herden auftreten.
⚑ Als Beutetiere sind Pferde keine Opfer.
⚑ Ihre seitlich positionierten Augen ermöglichen Pferden einen 340° Panoramablick mit winzigen Blindzonen vorn und hinten. Auch ihr Gehörsinn und Geruchsinn ist vergleichsweise besser als die menschlichen Sinne.
⚑ Ausgestattet mit hoher emotionaler und sozialer Intelligenz nutzen die teamfähigen Tiere die Kraft der Herde.
⚑ Pferde verstehen das Paradox, dass Lebewesen zugleich getrennt und nicht getrennt sind.


Pferdekopf, Zeichnung von Ralf Krampe, 12. Januar 2007
Hauspferd (Equus ferus caballus) nach Linnaeus, 1758

⚑ Pferde sind natürliche Lehrer für die Haltung der Achtsamkeit.
⚑ Mithilfe von Emotionen als Quelle ihrer Information erspüren Pferde den inneren Zustand und die Absichten der gegenwärtigen Raubtiere.
⚑ Als friedliebende Beutetiere greifen sie Raubtiere gemeinsam mit der Herde an, ohne dauerhaft nachtragend zu sein.
Gezähmte Pferde sind den Menschen ausgesetzt, die in einem raubtierhaften System programmiert worden sind.
⚑ Menschen bringen nur 10% ihrer Gefühle sprachlich zum Ausdruck, wohingegen 90% nonverbal übermittelt werden. Pferde erspüren die 90% der nonverbal ausgesandten Emotionen.
⚑ Pferde spüren die Stimmigkeit und Authentizität in Mitlebewesen. Nur wenn Emotionen und Ausdruck kongruent sind, reagieren sie positiv.
⚑ Abweichend von der Regel der Friedliebigkeit können stark traumatisierte und missbrauchte Hengste lebensbedrohliche Gewalt ausüben.

 

Machtkonstellationen

 

Dominanz kann als friedsame oder raubtierhafte Form der Macht ausgedrückt werden.
⚑ Das dominante Tier und das (meistens weibliche) Leittier in der Herde, das die stärkste Präsenz hat, am umsichtigsten und fürsorglichsten ist und die Gemeinschaft am meisten fördert, sind vielfach zwei verschiedene Herdenmitglieder.
⚑ In der Natur gibt es innerhalb und zwischen den Spezies gegenseitige Unterstützung (Kooperation), Vermeidung von Konkurrenzkämpfen und friedsame Führung. Es ist ein essentieller Faktor zur Sicherung des Überlebens und Gedeihens aller bedeutsamen Arten von Lebewesen.
⚑ Getragen von sozialer Intelligenz praktiziert die Herde ein friedsames Macht-miteinander, das die Mitglieder der Gemeinschaft weder dominiert noch überrumpelt, noch erzeugt es das "einsame Wolf"-Syndrom. Es gewährt allen Beteiligten eine deutlich größere Funktionsvielfalt, Kreativität und Neuerungen.

 

Stufe 1: Innerhalb des noch gültigen linkshirnig gesteuerten Paradigmas von Dominanz und Unterwerfung nutzen Menschen ihre Gefühle und Emotionen auf ineffektive und unreife Weise.
Gefühle zu unterdrücken oder übermäßig auszudrücken, sind die beiden Seiten einer dysfunktionalen Münze.
Stufe 4: Emotionen zu übergehen oder sich vor ihnen abzuschotten, indem man sie vorzeitig "aufgibt", ist ebenfalls ein dysfunktionaler Ansatz.
Pferde nutzen Emotionen als Information.
༺༻Vierstufige effektive Nutzung von EmotionenChakraFunktion
1.Die Emotion in ihrem reinsten Ausdruck fühlen2. ChakraAufnahme
2.Die mentale Botschaft, die oberhalb der Emotion schwingt, aufnehmen3. ChakraAusgabe
3.Entsprechende Verhaltensänderungen vornehmen, die der Botschaft gerecht werdenUnteres 4. ChakraAufnahme
4.Das Gefühl loslassen, nachdem die Veränderung gemäß der Botschaft erfolgt istOberes 4. ChakraAufnahme
Als Folge ihres effizienten Umgangs mit Emotionen verbringen Pferde 99% ihres Tages
im Zustand der tiefen Verbundenheit und des Friedens.

 

Quellen (engl.) von und mit Linda Kohanov, US-amerikanische Reitlehrerin, Pferdetrainerin, Dozentin, Autorin
► Audiointerview Equine Magic With Linda Kohanov, Spielberg’s War Horse, Happy Trails Sag, präsentiert von der US-amerikanischen Radiosendung von Gastgeber Robert Phoenix, 102:14 Minuten Dauer, Sendetermin 21. Dezember 2011
Vierstufige effektive Nutzung von Emotionen
► Gesprochenes Lehrvideo The Power of The Herd: A Nonpredatory Approach to Social Intelligence, Leadership, and Innovation [Die Macht der Herde. Ein friedsamer Ansatz der sozialen Intelligenz, Führung und Erneuerung], YouTube Film, 4:30 Minuten Dauer, eingestellt 29. März 2013
► Audiointerview The Power of the Herd; Non-Predatory Power and Horse Sense [Die Macht der Herde. Friedsame Macht und Pferdeweisheit], präsentiert von The Rob Kall Bottom Up Radio Show, Gastgeber Rob Kall, US-amerikanischer Radiosprecher, 1:30:21 Dauer, Podcast gesendet 18. Juli 2013
Die eigene Kraft annehmen, um mit einem traumatisierten gewalttätigen Hengst zu arbeiten
► Audiointerview Linda Kohanov, präsentiert vom US-amerikanischen Velocity Radio, Kim Baker Show, Gastgeberin Kim Baker, Sendetermin 18. Juni 2013, MP3, YouTube Film, 13:01 Minuten Dauer, eingestellt 19. Juli 2013
► Videointerview The Power of the Herd [Die Macht der Herde], präsentiert von New World Library, Gastgeberin Monique Monique Muhlencamp, Werbeleiterin, YouTube Film, 13:06 Minuten Dauer, eingestellt 13. Juni 2013
Den Unterschied zwischen raubtierhafter Dominationsmacht und friedsamer Wirkmacht verstehen lernen
► Videointerview Eponaquest "POWER OF THE HERD" Linda Kohanov in Deutschland, Barockreitzentrum Heimsheim, Deutschland, aufgenommen 6. September 2014, YouTube film, 7:21 minutes duration, posted 6. January 2015
► Audiointerview Learning From Horses and Master Herders [Von Pferden und Meisterhirten], MP3, präsentiert von The Rob Kall Bottom Up Radio Show, Gastgeber Rob Kall, US-amerikanischer Radiosprecher, 1:04:33 Dauer, Podcast gesendet 4. January 2017
Siehe auch:
Informationszeitalter ⇒ Konzeptuelles Zeitalter – Daniel Pink
Gesetz 3:1 und ► Führen

Zitate zum Thema Emotionen / Emotions

Zitate von D. Hawkins

⚠ Achtung Siehe Power vs. Truth (engl.) Januar 2013

  • Das SELBST-GOTT-ATMAN hat keine Bedürfnisse, es wird nicht erfreut oder enttäuscht. Es hat keine Gefühle oder Emotionen, es hat keine Glaubenssätze oder Haltungen. Das All-sehende Auge, S. 141, 2005

 

 

  • 21. Sobald die Hindernisse des menschlichen Denkens, der Gefühlsbestimmtheit sowie die Egostrukturen, aus denen sie sich ableiten, überwunden sind, strahlt das SELBST als der innewohnende GOTT [aus solch einem Menschen] hervor, so, wie die Sonne hervorleuchtet, wenn die Wolken sich aufgelöst haben. Licht des Alls. Die Wirklichkeit des Göttlichen, Kapitel 10, Die Natur Gottes, 23 Aussagen über Gott, S. 236, 2006

 

  • Im Umgang mit dem Ego, ist es ratsam zu bedenken, dass es sich von der negativen Energie von Schmerz, Leiden, Hass und Schuldgefühlen ernährt, von ihr verführt wird und ihr verhaftet (süchtig auf sie) ist. Insgeheim fördert es den "Saft", den es aus dem Märtyrertum oder Opfersein bezieht, und es liebt den Hass, das "Recht" haben und die Rachsucht. Der Bewusstseinswert des Egos beruht auf der Anwendung von Eigenschaften der Dominationsmacht, die sich über die Gefühls, Verstandes- oder Körperebene ausdrückt. Die Aufhebung des Egos lässt sich demnach nicht bewerkstelligen, indem man moralische oder emotionale Gegenkräfte einsetzt, sondern durch den Gebrauch der Macht der Wahrheit an sich. FU Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, Kapitel 5 'The Essential Structure of Truth', S. 50, 2005

 

 

  • Frage: Wie kann ich mitfühlen, ohne dabei zu verurteilen?
    Antwort: Erkenne, dass es sich um eine Wechselbeziehung der Schöpfung handelt und sieh, wie das Karma sich entfaltet. Du bist bereits selbst das Mitgefühl, andernfalls wäre diese Frage nicht in dir aufgetaucht. Sedona Seminar Vision, 3 DVD set, 25. February 2005

Quotes by D. Hawkins

Personal avowal – extreme experience during World War II

  • I remember World War II, there was no room for emotion. They get you, or you get them, that‘s all it was about. Where‘s the room for emotion? I've been one second from death. [...] the mine is about to explode, neither one of us had any emotion. It's a fact that it might blow up. So when you totally accept that you might blow up, there is no room left for emotion. Emotion is what you haven't completed on a thing. Get on TV, the protest march, all the drama that goes with it – what you haven't accepted yet. When it‘s over, it's over. There is no room for placards because it is over when it's over. With total acceptance, it is over. And then you have peace. Sedona Satsang Q&A, CD 1 of 2, 10. January 2007
⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

  • Find your negative feeling, own it, and forgive yourself for it. Source unknown

 

 

  • What the people in the world actually want is the recognition of who they really are on the highest level, to see that the same Self radiates forth within everyone, heals their feeling of separation, and brings about a feeling of peace. To bring peace and joy to others is the gift of the benevolence of the Presence. The Eye of the I From Which Nothing is Hidden, S. 91, 2001

 

(↓)

Processing out negative feelings

  1. Stay with the feeling and stay focused on it unswervingly. Realize that all pain is due to resistance. The suffering of loss stems from the attachment and specialness.
  2. Be willing to become immersed in and surrender to the feelings without avoiding them. Notice that they come in waves and that surrendering to the most intense waves tends to decrease their emotional severity.
  3. Ask God's help and surrender the personal will to God. (it is helpful to read the 91st Psalm or other favorite spiritual passages.
  4. Be willing to endure and suffer out the process. If not resisted, it will process itself out and come to an end.

 

(↓)

Processing out negative feelings

 


Venus und Adonis
Peter Paul Rubens, niederländischer Maler

 

 

  • Notice first that the feeling is being felt in a generalized way, and that there is an energy below it. It is as though consciousness works this way, as though there is a diffuse body of energy that really has no name. One might call it the energy of emotionalism, the energy behind feelingness. Given a moment of time, this diffuse, unnamed energy begins to take the form of, for example, grief, anger, rage, indignation, self-pity, or jealousy. This emotional field at first was diffuse and formless but now resembles the form of grief, but there is also some fear and anger in it. It is the energy of emotionality in general. When given a split second longer, it will take a greater form of a specific fear, for example, "How will I live now without money or something?" The fear begins to take form, and then thoughts begin to arise out of the specific emotion of fear. It is like a sequence of events and an ocean of suppressed energy. Healing and Recovery, S. 238, 2009

 

(↓)

Functional hypoglycemia

Dr. Hawkins asked his patients to quit sugar and alcohol completely before their first appointment with him resulting in 25% of them being cured before they saw him.

  • Before explaining fear and anxiety as an emotional level of consciousness (the major source), it is important to identify a frequent source of those emotions, which has a physical basis. A frequent source of anger and other negative emotions is the physiological problem of 'functional hypoglycemia' (low blood sugar), which is associated with an overreaction to dietary sugar input. [...] The sudden drop in blood sugar can precipitate emotional reactions of anger, rage, fear, shakiness, panic or even violence. The diagnosis can be made clinically by simply stopping all sugar intake and noticing the disappearing of all negative emotions. Healing and Recovery, chapter 9 Worry, Fear and Anxiety, S. 265, 2009

 

  • A frequent source of anger and other negative emotions is the physiological problem of functional hypoglycemia (low blood sugar) (hyperinsulinism) which is an overreaction to glucose and sucrose. A sudden drop in blood sugar can precipitate emotion reactions of anger, rage, fear, shakiness, panic, or even violence. Healing and Recovery, chapter 9 Worry, Fear and Anxiety, S. 265-266, 2009

 

 

 

(↓)

Emotionality and positionalities

 


 

  • These negative emotions come from a certain perception. It is really coming from the spiritual "third eye." The problem is really one of context. It is because of how you see, how you contextualize the experience of life. If you contextualize it differently, there is nothing to be angry about. Teddy and Otis Carnie, Synopsis and Study Guide to Power vs. Force. An Anatomy of Consciousness, Part II. Interview with Dr. Hawkins,  Veritas Publishing, Sedona, Arizona, 8. June 1996 Removed from Veritaspub' sale offer since mid 2013

 

(↓)

Attachment and emotional payoff

  • You can't pull back from the mind as long as you're attached to it and its emotional payoff. You witness the thoughts going by in meditation. You don't allow them to take hold. You notice how your emotions want to come up and milk them for a story, a kick. You refuse that. You refuse the emotional payoff. Sedona Seminar Causality: The Ego's Foundation, 3 DVD set, January 2002

 

  • Feelings are linked together. I'm angry. Why? Because I was insulted. Well, that's pride. Why? Because I thought I'd get something and I didn't. Well, that's seeking gain. So we start to unravel the ego, like unraveling a ball of yarn. We see that it's all connected. Sedona Seminar Emotions and Sensations, 3 DVD set, 17. April 2004

 

  • Fluctuating moods and emotions don't change your level of consciousness. What changes it is spiritual will.
    Intention (alignment) remains unperturbed by passing emotions below level 200. Sedona Seminar Witnessing and Observing, 3 DVD set, 16. October 2004

 

(↓)

Characteristics of spiritual truth

 

(↓)

Below LoC 200 are the Emergency Emotions

  • Negative emotions, fight or flight response, adrenaline and low immunity.
    track to emotions twice as fast through cortex to emotional response.
(↓)

Above LoC 200 are the Welfare Emotions.

 

  • Ego gets its energy out of being right. It is emotional feeding. Sedona Seminar Transcending Obstacles, 3 DVD set, 3. September 2005

 

 

  • Surrender the fear of death to God and the whole stack of fears collapse. When you have no fear of death, you are fearless. Sedona Seminar Transcending Obstacles, 3 DVD set, 3. September 2005

 

(↓)

Spiritual knight

  • The spiritual knight we are talking about we are talking about an archetype; we are talking about a chakra within the archetype. […] You can have a correct premise but go down the tubes because of emotionality behind the premise. Sedona Seminar Valid Teachers and Teachings, DVD 3 of 3, track 11, minutes 56:39-58:03, 5. November 2005

 

  • Emotion is what you haven’t completed on a thing. Emotion represents what you have not completed yet. […] Then you have peace. You have peace when a thing is over. Sedona Satsang Q&A, St. Andrew's Episcopal Church, CD 1 of 2, track 4, minutes 5:53-6:33, 11. January 2006

 

  • As someone who has always had an opinion and is willing to stand up for it, how do I tell the difference between the spiritual knight and my ego based stand? […] You’ve got the personal ego and you’ve also got a certain spiritual awareness so when is it the ego coming up. I think it is the amount of emotion with it. Sedona Satsang Q&A, St. Andrew's Episcopal Church, CD 1 of 2, track 4, minutes 3:33-5:17, 11. January 2006

 

  • As spiritual students work to move up the scale of consciousness, they often don't like when they have negative feelings or anger towards others. The reason you are annoyed with others is often simply that you care about them and the world. Therefore, it's OK to be annoyed. Don't worry about it. Sedona Satsang Q&A, Creative Life Center, 2 CD set, 15. March 2006

 

  • Question: Does resistance to God and growing build up in stacks over lifetimes, like emotions can?
    Answer: Any energy can build up over this lifetime and other lifetimes. Any energy to which a solution has not been found or put into place can build up eventually, and become so powerful that it becomes a major confrontation and you are pretty much forced to look at it. That is why Al-Anon works because you either get it or you croak. You process it out by whatever technique you are using. You can meditate, contemplate and practice letting go if it is a negative, unwanted energy. Let go resisting the energy until it runs out. It runs out. It is not endless. It has an end. Sedona Satsang Q&A, Creative Life Center, 2 CD set, 13. September 2006

 

(↓)

Grieving over years:

  • Let it just continuously run. Let it run. Let go resisting it. Let go labeling it "grief." You feel inner sensations and emotions. Don't label it "grief." You are feeling a painful feeling. It doesn't need a name on it. It is just a painful feeling. Sit with the painful feeling. Be at one with that feeling without resisting it. Just be with it completely, 100 %, and that is how you eventually disappear the stack. Then you have the energy to work on other things. This is a stack coming up from not just this lifetime. Sedona Satsang Q&A, Creative Life Center, 2 CD set, 13. September 2006

 

(↓)

At LoC 600 no emotion is left.

  • Question: What about bliss? Is it an emotion?
    Answer: No, it's not an emotion. You're thinking of something different. Bliss is a state of consciousness, not an emotion. It doesn't come up from the solar plexus. It's a prevailing condition, a state of awareness. It's not of the self but it's held within the self. It's beyond the self. It's a prevailing condition, and it's not an emotion. No emotion proceeds the level of LoC 600. The emotions of the high 500s are quite emotional. You go into deep joy, ecstasy. You go into very high ecstasy. You can dance for hours tirelessly. You don't have to eat, sleep. You go into a tireless ecstasy. That too has to be surrendered, it suddenly dawned on me. And you think it is impossible, this ultimate joy, this ecstasy could not be surrendered. But then you get "This too must be surrendered to Thee Oh God" and you lay down the joy [Hawkins' voice breaks] and then comes about the Peace beyond all understanding, beyond all emotion, as an experiential reality. No emotion is left. That is why it is the Infinite Peace of God. Sedona Satsang Q&A, CD 2 of 2, 10. January 2007

 

  • Question: I feel sometimes hypercritical.
    Answer: No, you're not being hypercritical, you're being real. You know you feel angelic, you go to church, singing hymns. Everything is beautiful, flowers, harps, and on the way home you hate the S.o.B.
    Dear God, how can that be? Because God wants you to handle that hatred, that's why it's coming up. You have the spiritual strength to handle that hatred, whereas before it would have wiped you out. So that which is standing in your way is coming up to be cleared. It doesn't mean you are getting worse, or that you are not spiritual anymore. If you haven't progressed far enough to hate the hell out of some son of a bitch, then you aren't very far. Yes, you do hate some people, yes, you are green with jealousy, yes, you hate yourself for [...]. So that's inner emotional honesty and as you do spiritual work that all comes up. Sedona Satsang Q&A, CD 2 of 2, 10. January 2007

 

  • Question: When I am in the presence of beauty or love, often tears come up. Is there a line between that and emotionality?
    Answer: No, it’s a stage you go through and it may last for years. It has nothing to do with gender. You can look at two people looking at each other with a loving look and you begin to cry – or a beautiful aria from an opera – any kind of stunning beauty. It's a sensitivity to beauty that arises, and as you get in the 500s, it becomes almost continuous. You have to desist from certain activities because you break down and cry all the time. It may last some years. If people at work ask about it, just tell them the truth – that beauty makes you cry. It's normal. It's not emotion – because neurologically your brain changes. There's a concept called neuroplasticity. Experience changes the chemistry of your brain physiology. The neuronal connections are always constantly changing. So crying is part of that shift of the energy balance and your brain is putting out endorphins. If you are loving, you put out endorphins. Someone who is upset all the time is putting out adrenalin. You walk into a great cathedral and you break into tears. You see what it took to create it. Sedona Satsang Q&A, CD 2 of 2, 10. January 2007

 

  • Don't stuff emotions, let the experience of them through. Just allow the anger that comes up to be present without attachment. Eventually you get tired of being angry and just go to bed. The energy just runs out. [Paraphrased.] Sedona Seminar The Human Dilemma, 3 DVD set, 18. August 2007

 

  • Emotionality is a guide to comfort, not to truth. However, emotions can detect things that the intellect might have missed. Emotion is different than intuition. [Paraphrased.] Sedona Seminar Practical Spirituality, 3 DVD set, 25. October 2008

Zitate von anderen Quellen

Jesus weinte. Johannes 11, 35 (NT)

 

Persönliche Bekenntnisse

 

  • Es ist meine feste Überzeugung, dass dieses irrationale Hervorheben von Gefühlen und Leidenschaften schließlich zu etwas führen muss, das man nur als verbrecherisch bezeichnen kann. Karl Raimund Popper [BW 185] (1902-1994) österreichisch-britischer Philosoph, Erkenntnis- und Wissenschaftstheoretiker, Begründer des kritischen Rationalismus, Die Verteidigung des Rationalismus, 1945

 

  • Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte, bis ich einen Mann traf, der keine Füße hatte. Iranisches Sprichwort

 

Empfehlungen

  • Wenn ihr Schüler des Weges durch Sehen, Hören, Fühlen und Erkennen Fortschritte zu erreichen sucht, der Wahrnehmungen aber entbehrt, dann werdet ihr nirgends Eintritt finden. Ihr müsst gewahr bleiben, dass der reine Geist, auch wenn er sich in diesen Wahrnehmungen ausdrückt, weder Teil von ihnen, noch von ihnen getrennt ist. Ihr dürft aus diesen Wahrnehmungen keine Schlüsse ziehen, noch begriffliche Gedanken entstehen lassen. Aber ebensowenig solltet ihr den Einen Geist außerhalb dieser Wahrnehmungen suchen, oder sie auf eurer Suche nach dem Dharma aufgeben. Behaltet sie nicht, gebt sie auch nicht auf, wohnt nicht in ihnen und haftet nicht an ihnen. Huang Po [Huangbo Xiyun] [BW 960] (770-~850 n. Chr.) chinesischer Chan-Meister des Zen-Buddhismus, Der Geist des Zen, Vorwort von P'ei Hsiu, chinesischer Beamter und Gelehrter, deutsche Übersetzung nach der engl. Übertragung von John Eaton Calthrope Blofeld, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt, September 2000

 

  • Es geht nicht darum, negative Emotionen zu meiden, um zufrieden zu sein, sondern darum, ihnen nicht zu erlauben, alle angenehmen Stimmungen zu verdrängen. Daniel Goleman (*1946) US-amerikanischer Psychologe, Wissenschaftsjournalist, Autor, EQ. Emotionale Intelligenz, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), 2. Auflage 1. Mai 1997

 

Empörung

 

Einsichten

  • Liebe ist ein Willensakt, bei dem man liebevoll handelt, auch wenn man nicht immer liebevolle Gefühle hat. Wir halten Liebe oft für ein Gefühl, aber das ist sie nicht. Liebe ist Handeln. Desmond Tutu (*1931) südafrikanischer ehemaliger anglikanischer Erzbischof, Förderer der "Kampagne für Vergebungsforschung", Friedensnobelpreisträger, 1984, Gott hat einen Traum. Neue Hoffnung für unsere Zeit, Diederichs, 1. August 2004

 

 

  • Wir hassen in anderen, seien es Einzelpersonen oder Völker, nur das, was wir in uns selbst nicht annehmen können. […] Wir benötigen unsere Feinde zur eigenen Vervollständigung. […]
    Je weniger wir uns bedroht fühlen, um so eher betrachten wir unsere ehemaligen "Feinde" als "Gegner." Mit den ersten Anzeichen positiver gegenseitiger Wertschätzung werden "Gegner" zu "Rivalen", indem jeder den anderen als heimlichen Lehrer anerkennt. Wenn "Rivalen" schließlich ihre wechselseitige Abhängigkeit bestätigen, würdigen sie sich als "Partner." […]
    Wir werden über den weltweiten Bürgerkrieg hinauswachsen müssen, nicht indem wir uns  angesichts eines neuen Feindes mit unseren ehemaligen Feinden verbünden, sondern indem wir uns ausgiebig über unsere Gegner erkundigen, um deren Verschiedenheit, die uns bei unseren ersten hautnahen Begegnungen so verängstigt und verärgert hat, mit Nachsicht zu begegnen. Robert W. Fuller, Ph.D. dignityforall.org (*1936) US-amerikanischer Professor für Physik, College-Dekan, Würde- und Rankismusforscher, Referent, Autor, A Better Game Than War. Understanding the origin of our "fear of the other" may lead us to the elimination of war, präsentiert von dem US-amerikanischen Magazin In Context, The Foundations Of Peace (IC#4), David Hoffman, S. 18, Herbst 1983

 

  • Kein anderer kann Gefühle in dir verursachen. Ein anderer kann Gefühle auslösen. Es ist jedoch dein Denken darüber, was er tun sollte oder müsste beziehungsweise, was man tut, was korrekt oder richtig ist, das deine Gefühle von Wut, Schmerz oder Ärger verursacht. Marshall B. Rosenberg (1934-2015) US-amerikanischer Psychologe, Psychotherapeut, Entwickler der Gewaltfreie Kommunikation, Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens, Junfermann, 9. Auflage 12. Februar 2007
  • Den Gott der Schönheit und der Güte auch im Hässlichen und im Bösen zu fühlen und zu lieben, und sich doch in äußerster Liebe zu sehnen, es von seiner Hässlichkeit und seinem Bösen zu heilen, das ist wahre Tugend und Moral. Sri Aurobindo [Aurobindo Ghose] [BW 605] (1872-1950) indisch-britischer hinduistischer Philosoph, Dichter, Freiheitskämpfer, Yogi, Meister, Mystiker, Quelle unbekannt

 


Berg Hochlantsch, Steiermark, Österreich
  • Gefühle begleiten das metaphysische und metapsychische Faktum der Liebe, aber sie machen sie nicht aus; und die Gefühle, die es begleiten, können sehr verschiedener Art sein. Das Gefühl Jesu zum Besessenen ist ein anderes als das Gefühl zum Lieblingsjünger; aber die Liebe ist eine. Gefühle werden »gehabt«; die Liebe geschieht. Gefühle wohnen im Menschen, aber der Mensch wohnt in seiner Liebe. Das ist keine Metapher, sondern die Wirklichkeit: die Liebe haftet dem Ich nicht an, so dass sie das Du nur zum »Inhalt«, zum Gegenstand hätte, sie ist zwischen Ich und Du. Martin Buber [BW 530] (1878-1965) österreichisch-jüdischer Religionsforscher und -philosoph, Das dialogische Prinzip. Ich und Du. Zwiesprache. Die Frage an den Einzelnen. Elemente des Zwischenmenschlichen. Zur Geschichte des dialogischen Prinzips, Auszüge, Verlag Lambert Schneider, Heidelberg, 1923, Gütersloher Verlagshaus, Heidelberg, 4. September 2001, 10. Auflage 2006

 

  • Ein Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein durch Raum und Zeit begrenzter Teil. Es erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als etwas von allem anderen Getrenntes – eine Art optische Täuschung seines Bewusstseins. Albert Einstein [BW 499] (1879-1955) deutschstämmiger US-amerikanischer theoretischer Physiker, Entwickler der Allgemeinen Relativitätstheorie, Nobelpreisträger in Physik, 1921, Ideas And Opinions, Random House, 1954, Broadway Books, Neudruck 6. Juni 1995

 

  • Der Grund dafür, dass unser fühlendes, wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf Worten ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein. […] Bewusstsein gibt es seiner Natur nach nur in der Einzahl. Ich möchte sagen: Die Gesamtzahl [Summe] aller "Bewusstheiten" ist immer bloß "eins". Erwin Schrödinger (1887-1961) österreichischer Physiker, Wissenschaftstheoretiker, Nobelpreisträger für Physik, 1933, Geist und Materie, 1958, Zsolnay Verlag, Wien, 1986

 

(↓)

Ein Beispiel der Bewusstseinswandel:

Die US-amerikanische Neuroanatomikerin Dr. Jill Bolte Taylor erlitt mit 37 Jahren einen heftigen AVM-Schlaganfall, der ihre linke Gehirnhälfte vollständig ausschaltete und ihr altes Selbst sterben ließ. Ihre rechte Gehirnhälfte blieb intakt und gewährte ihr die Erfahrung von Glückseligkeit und tiefem Frieden.
Unter der achtsam-intuitiven Pflege ihrer Mutter genas Taylor vollständig nach acht Jahren. Ein Wunder! Sie konnte wieder beidseitig Gehirn und Körper koordinieren, sich erinnern, gehen, fließend sprechen und schreiben. Als gewandelte Frau, die mitfühlender geworden ist, konzentriert sie sich darauf, beide Gehirnhälften ausgewogen einzusetzen und friedlich zu leben. Deshalb befolgt sie die 90-Sekunden-Regel.

(↓)

Wutenergie braucht 90 Sekunden, um den Organismus zu passieren.

Facht man Ärger durch zornige Gedanken und Taten an, so nistet er sich im Gehirn ein.

  • Jede Emotion braucht 90 Sekunden, um in deinen Körper zu gelangen, ihn zu durchströmen und aus ihm herauszufließen. Das gilt für alle Emotionen. [...]
    Wenn du länger als 90 Sekunden wütend bleibst, liegt es daran, dass du dich bewusst dafür entschieden hast, Gedanken zu hegen, die dich in der laufenden Ärgerschleife festhalten. [...]
    Die '90-Sekunden-Regel' ist absolut erstaunlich [...] und funktioniert tatsächlich. Der Mensch ist biologisch so angelegt, im Augenblick zu sein, einen Gedanken oder eine Emotion zu erleben. Lasse sie 90 Sekunden durch deinen Körper laufen, erfahre die Reaktivität, und beschäftige dich dann mit etwas anderem. Wende dich dem gegenwärtigen Augenblick zu. Audiointerview mit Dr. Jill Bolte Taylor drjilltaylor.com (*1959) US-amerikanische Neuroanatomikerin, spezialisiert auf nachtodliche Untersuchung des Gehirns, A Brain Scientist's Personal Journey – My Stroke of Insight, präsentiert von der US-amerikanischen Bennie Randall Show, Blogtalkradio, Gastgeber Bennie Randall, Minute 48:15-53:10, 5. Oktober 2007

 

  • Wir sind zwar physisch geboren, aber emotional noch nicht.
    […] auf dem perinatalen Niveau [müssen] die traumatischen Erfahrungen und deren Emotionen verarbeitet werden […], auf dem perinatalen Niveau müssen wir die Gestalt der Geburt vollenden, und dann können wir auf dem transpersonalen Niveau eine tiefe mystische Erfahrung unserer göttlichen Natur erleben, die unser Bedürfnis nach Eins-sein wirklich befriedigen kann. Interview mit Stanislav Grof, M.D., Ph.D. (*1931) tschechisch-US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Medizinphilosoph, Mitbegründer der transpersonalen Psychologie, Autor, Die Welt ist perfekt, PDF, präsentiert von Transpersonale Perspektiven, Kareem van Gennip, Vol. 4/98, Logos-Verlag-Berlin, Juli 1998

 

  • Ob Angst, Ärger oder Stolz – selbst banalste Ereignisse wie der Anblick frischer Mirabellen auf dem Markt oder die Tatsache, dass der Tank des Autos mal wieder leer ist, lösen vielfältige Emotionen in uns aus. Empfindungen begleiten uns in jeder Sekunde des Seins. […]
    Seit Ende der 1980er Jahre ermöglichen uns bildgebende Verfahren wie die Computertomographie, Hirne in Aktion zu beobachten und exakt zu lokalisieren, welche Region mit welchem Gefühl verbunden ist. Wir erfahren dabei immer mehr über die neuronalen Systeme, die beim Wahrnehmen eine Rolle spielen. Und belegen dadurch eine psychologische Binsenweisheit, die doch niemand wirklich bestreiten wollte: Gefühle sind bei allen Prozessen dabei. So etwas wie einen reinen emotionslosen Gedanken gibt es nicht. Wolf Singer brain.mpg.de/ deutscher Professor für Hirnforschung, Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, Frankfurt am Main, Artikel Gefühle sind immer dabei: Einen emotionslosen Gedanken gibt es nicht, präsentiert von Zeitschrift Emotion, März 2006

 

  • Bei der Geburt besitzt das weibliche Gehirn durchschnittlich elf Prozent mehr jener Gehirnmasse, die der Kommunikation und der Verarbeitung von Emotionen und Erinnerungen dient, als das männliche. Kurz gesagt: Frauen haben einen achtspurigen Highway, um ihre Gefühle auszudrücken, Männer nur eine Landstraße. Dr. Louann Brizendine louannbrizendine.com (*1952) US-amerikanische Neuropsychiaterin, Professorin für Neurobiologie, UCB, Referentin, populärwissenschaftliche Erfolgsautorin, zitiert in: Artikel Wir müssen Geduld mit den Männern haben, präsentiert von der überregionalen deutschen Tageszeitung Die Welt, 21. Februar 2007

 

 

  • Emotionen sind keineswegs ein Luxus. Unglücklicherweise werden sie in der Wissenschaft und im Allgemeinen in der Kultur als eine Art Luxus angesehen oder als etwas Hinderliches: manchmal gut, wenn sie positiv sind, aber sehr lästig, wenn sie negativ sind. Natürlich können Gefühle extrem hinderlich sein, wenn man etwas durchdenken will und innerlich aufgewühlt und sehr verstört ist. Dann kann man in der Tat nicht gut denken. Wir wissen, dass Gefühle vertrackt sein können. Und es stimmt ebenfalls, dass wir ohne Emotionen sehr, sehr dumm dastehen würden in Bezug auf unsere Entschei­dungen. Dr. António Damásio (*1944) portugiesisch-US-amerikanischer Professor für Neurowissenschaft, Universität von Iowa, Bewusstseinsforscher, Autor, Descartes' Irrtum. Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn, 1994, List Verlag, Berlin, 1. Auflage 1. Juni 2004

 

  • Emotionen sind komplizierte Bündel von chemischen und neuronalen Reaktionen, die ein Muster bilden. Alle Emotionen haben eine regulatorische Funktion und führen in der einen oder anderen Weise zur Entstehung von Umständen, die vorteilhaft für den Organismus sind, der das Phänomen zeigt. Emotionen haben mit dem Leben eines Organismus zu tun, seines Körpers um genau zu sein, und ihre Aufgabe besteht darin, dem Organismus zu helfen, am Leben zu bleiben. Emotionen können automatisch (ohne Bewusstsein) und stereotyp in Gang kommen. Der Körper dient den Emotionen als Theater. Körper und Gehirn werden durch Emotionen verändert und führen zu gefühlten Emotionen (Gefühlen). Emotion richtet sich nach außen, Gefühle sind innen. Emotion steht einem buchstäblich ins Gesicht geschrieben: Freude, Trauer, Furcht, Ärger, Überraschung, Verlegenheit, Eifersucht, Schuld, Stolz. Dr. António Damásio (*1944) portugiesisch-US-amerikanischer Professor für Neurowissenschaft, Universität von Iowa, Bewusstseinsforscher, Autor, Ich fühle, also bin ich. Die Entschlüsselung des Bewusstseins, List Verlag, Berlin, 4. Auflage 1. März 2002, 8. Auflage 2009

 

 

  • Der psychisch Gesunde erlebt jeden Augenblick in voller Intensität und Wachheit. Mit seinem Denken verfälscht er nicht die Wirklichkeit aus Angst vor den Tatsachen. In seiner Psyche befinden sich keine Reste von unverarbeiteten Erlebnissen oder Gefühlen, da er sie in jedem Augenblick direkt verarbeitet.
    • Wenn er Kummer oder Angst hat, dann verarbeitet er sie sofort und schiebt den Ärger nicht ins Unterbewusste ab.
    • Wenn er traurig ist, dann ist er es sofort, und er lenkt sich nicht ab, sondern lebt seine Trauer im aktuellen Moment.
    • Wenn er Angst hat, dann flieht er nicht nach vorn in die Aggression – um nur ein Beispiel zu nennen – oder zurück in die Anpassung, sondern er stellt sich der Angst, er gibt vor anderen und sich selbst zu, dass er Angst hat, und er lebt seine Angst durch, er steht zu ihr, er fühlt sie mit Aufmerksamkeit, denn nur so wird sie ihn nicht länger belasten, als sie ihn real belastet.
Tage oder Wochen danach ist sie für ihn erledigt, sie kann ihn nicht mehr verfolgen, weder im Schlaf noch in der Realität. Jede zukünftige Angst ist dann eine neue Angst.
Peter Lauster (*1940) deutscher Psychologe, Selbsthilfebuchautor, Die Liebe. Psychologie eines Phänomens, S. 76, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 40. Auflage 2. Dezember 1982

 


Nebelmeer
  • Es ist sehr schmerzhaft, sich echten Gefühlen zu stellen, weil wir diese Konfrontation nicht kennen, ihr zeitlebens ausgewichen sind. Die meisten Menschen fürchten sich vor ihren Gefühlen. Viel lieber verstecken sie sich hinter ihrem Denken, errichten einen Schutzwall gegen die scheinbare emotionale Bedrohung. Aber um frei zu werden, führt kein Weg an unseren Gefühlen vorbei, mögen sie zu Anfang noch so schmerzhaft und unerträglich erscheinen. Sobald Sie sich dazu entschieden haben, alles, was an Gefühlen in Ihnen existiert, hochkommen zu lassen, es intensiv anzuschauen, diese Gefühle zu durchleben, erwächst Ihnen daraus eine kolossale Kraft, von deren Vorhandensein Sie bisher keine Ahnung hatten. Theo Fischer, deutscher Autor, WU WEI. Die Lebenskunst des TAO, S. 69, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1996, 9. Auflage 3. Januar 2005

 

  • Es gibt vier Quellen für die menschliche Selbsterkenntnis:
    1. unsere Gedanken und Gefühle,
    2. unsere Träume als bildhafte Darstellung unseres Zustandes,
    3. unseren Leib als Ausdruck der Seele und
    4. die Handlungsebene, also unser Verhalten, unsere Gewohnheiten, die Bewältigung unseres Alltags, unsere Arbeit und unsere Lebensgeschichte.
Nur wenn wir alle vier Bereiche anschauen, können wir erkennen, wie es wirklich um uns steht.
Anselm Grün (*1945) deutscher Benediktinerpater, spiritueller Lehrer, geistlicher Berater, Autor, Quelle unbekannt

 

  • Fritz Zorn schreibt, das erste Ziel des Menschen sei »doch« das Glück. Das ist falsch. Das erste natürliche Ziel des Menschen ist die Einstimmung in den Rhythmus der Lebensenergie, sogar bei dunklen Ereignissen wie Trennung, Verrat, Leiden, Krankheit und Tod, denen auf seelischer Ebene negative Gefühle entsprechen. Dante musste zunächst in die Hölle hinabsteigen, bevor er über das Purgatorium in den Himmel gelangte. Peter Schellenbaum (*1939) Schweizer Psychoanalytiker, Sachbuchautor, Abschied von der Selbstzerstörung. Befreiung der Lebensenergie, S. 44, Kreuz Verlag, 1987, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), Neuauflage 1. Oktober 1992

 

  • Die medizinischen, vor allem die psychiatrischen Diagnosen sind ein Ausdruck institutionalisierter Näheangst. Sie versachlichen den Betroffenen und ersparen deshalb eine menschliche Begegnung, wie sich unschwer beobachten lässt, sobald sich Ärzte oder Psychologen mit der Beziehung zu ihren Patienten auseinandersetzen. Immer da, wo die Gefühle fehlen, stellt sich eine Diagnose ein –
    ➤ 'spontan' wird zu 'hysterisch',
    ➤ zu 'sensibel' zu 'paranoid',
    wenn Spontaneität oder Sensibilität von Experten nicht gewünscht sind. Wolfgang Schmidbauer (*1941) deutscher Psychoanalytiker, Autor, Die Angst vor Nähe, S. 121, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, 1985, 11. Auflage 21. Juni 2002

 

  • Der wesentliche Sinn des Lebens ist Gefühl. Zu fühlen, dass wir sind, und sei es durch den Schmerz. Lord Byron [George Gordon Noel Byron, 6. Baron Byron of Rochdale] (1788-1824) britischer Dichter, federführend in der romantischen Bewegung, Aphorismus

 

  • Jedes andere Gefühl als das grenzenlose ist wertlos. Robert Musil (1880-1942) österreichischer Aphoristiker, Dramatiker, Romanschriftsteller, Der Mann ohne Eigenschaften, S. 576, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2002

 

  • Die lebendige Welt unserer Emotionen, Ängste und Reaktionen ähnelt einem riesigen Wald mit reicher Fauna. Wir erfahren jene Gefühle, als ob sie wilde Tiere wären, die durch die Blätterkrone unseres dichten Seins springen, beim geringsten Anzeichen von Gefahr furchtsam um sich schauen, verschlagen umherschleichen und schlau pirschen und uns so mit dem Teil von uns verbinden, der uns unbekannt ist. Paul Shepard (1925-1996) US-amerikanischer Umweltschützer, Autor zu Themen der Tiefenökologie, Quelle unbekannt

 

(↓)

Verdeckte Notstands-Emotionen [unter BW 200] als "Normalzustand"

  • Normalzustand Mobbing. Man ist in der Regel aufgeklärt. [...] Mobben macht Spaß und wird deshalb trotzdem praktiziert. Fast jeder hat schon mal in einer Gruppe gemobbt oder hat derartige Fälle beobachten können. Traurigerweise wird Mobbing zumeist als Normalzustand akzeptiert oder ignoriert. Freilich wahrt man nach außen hin den Schein, gegen Mobbing zu sein. Oft gibt es lediglich eine gesellschaftliche Scheinächtung. So werden die Mobber meist gedeckt und somit die Erkennung und Bearbeitung erschwert. Erkenntnis eines deutschen Schülerprojekts zum Thema Mobbing, 2004

Literaturzitate

  • Was Macht hat, mich zu verletzen, ist nur halb so stark wie mein Gefühl, verletzt werden zu können. William Shakespeare [BW 465] (1564-1616) englischer Dramatiker, Bühnenschriftsteller, Lyriker, Schauspieler, Quelle unbekannt

 

(↓)

Projektion

  • Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf. Hermann Hesse (1877-1962) deutsch-schweizerischer Dichter, Schriftsteller, Demian, 1919

 

Quotes by various other sources

Jesus wept. John 11, 35 (NT)

 

Personal avowals

 

  • I feel obliged to say that the emotional universes we inhabit are so distinct, and in deepest ways opposed, that nothing fruitful or sincere could ever emerge from association between us. I should like you to understand the intensity of this conviction on my part. It is not out of any attempt to be rude that I say this but because of all that I value in human experience and human achievement.   Bertrand Russell (1872-1970) British philosopher, social critic, logician, mathematician, historian, social reformist, "pacifist", member of the Royal Society, Nobel laureate in literature, 1950, letter to Sir Oswald Mosley written shortly before Russell’s 90th birthday, cited in: Ronald Clark, author, The Life of Bertrand Russell, Bloomsbury Reader, reprint edition 14. August 2012

 

Recommendations

  • Love anything, and your heart will certainly be wrung and possibly broken. If you want to make sure of keeping it intact, you must give your heart to no one, not even to an animal. Wrap it carefully round with hobbies and little luxuries; avoid all entanglements; lock it up safe in the casket or coffin of your selfishness. But in that casket-safe, dark, motionless, airless – it will change. It will not be broken; it will become unbreakable, impenetrable, irredeemable. To love at all is to be vulnerable. C. S. Lewis [LoC 390, work LoC 455] (1898-1963) Irish British literary scholar, literary secret agent of MI6, novelist, source unknown

 

  • If you are an emotional person [subdued to waves of emotions washing through your system] you are here to be deep. But it means you have to have patience. There is no truth in the now. Ra Uru Hu [Robert Allen Krakower] (1948-2011) Video presentation by Canadian physicist, developer of the Human Design System, musician, teacher, storyteller, poet, author, Projector Signature, minute 1:20:00, issuing date unknown

Once the emotional wave has ebbed, clarity may rise.

  • No one can cause emotions in you. Another person can trigger emotions in you. However, it is your way of thinking about what they should or must do or what one usually does, what is correct or right, which causes emotions of anger, pain or annoyance. Marshall Rosenberg (1934-2015) US American psychologist, psychotherapist, developer of Nonviolent Communication, author, source unknown

 

  • Awakening is not about deleting or transcending human emotions, for how would the ocean transcend a single wave, and how would the sun transcend one of its beloved sunbeams? It's about seeing that every emotion – from joy to despair, bliss to boredom, agony to ecstasy – is only a movement of life energy, actually a movement of yourself, a wave in your vastness. No emotion is a threat, an enemy, or a punishment. Every emotion is an invitation to remember your vastness, rest in your oceanic nature. You are on a pathless path of radical inclusion, friend, and there are no mistakes here. Jeff Foster |ifewithoutacentre (*1980) English astrophysicist, depressive, spiritual teacher, source unknown

 

Conclusions

 

 

  • Emotions can work for you or against you. You can choose how they will affect you. Adam, Canadian energy healer, source unknown

 

  • Sentimentality is a superstructure covering brutality. Carl Gustav Jung [LoC 520/540] (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, founder of a new schoole of analytical depth psychology, author, unsourced

 

(↓)

Hatred and ridicule

In the course of his prolonged discussions with H.H. the Dalai Lama US American anthropologist and psychologist Paul Ekman, Ph.D. has changed his formerly held position on the function of hatred and ridicule.

  1. In my book Emotions revealed, I argue that hatred could in some circumstances motivate positive acts that were of benefit to the person and to society. And I've come to believe that, although that's true in the short run, in the long run hatred is corrosive and maybe it actually has a long-term harmful impact on the person.
  2. And the other thing I think I've become most sensitive to is the dangers of humor that involve any form of ridicule – which can be very funny, but I think has a very negative impact on the person who's enjoying that type of humor.
    Audio interview with Paul Ekman, Ph.D. paulekman.com (*1934) US American professor of psychology, anthropologist, pioneer in the study of emotions, author, Emotional Expression, presented by Wise Counsel Podcasts, Mentalhelp.net, host David Van Nuys, Ph.D., minute 35:48-36:51, 46:42 minutes duration, Downloadable on Itunes – # 10, aired 19. October 2009

 

  • The Dalai Lama and his followers have three big ideas surrounding emotion.
    1. First, as you undertake your meditation, your breathing exercises, you become free of your emotions.
      I think they are probably right.
    2. Second, they don't see any role for anger.
      If someone is victimizing you, that person is an object of compassion because he or she is misguided.
    3. Third, compassion.
      The Dalai Lama believes that compassion is at the core of human nature.
      Westerners generally believe that we are selfish by design, and that compassion is a social construct.
Dacher Keltner, Ph.D., US American professor of psychology, University of California, Berkeley, director of the Greater Good Science Center, author, cited in: Public Affairs, presented by UC Berkeley News, Carol Hyman, 3. November 2003

 

(↓)

Complex topic of feeling feelings

 

(↓)

Implicit memory (the capacity to reflexively remember) and explicit memory (the capacity to reflectively recall)

  • There are two kinds of memory. There is explicit memory, which is recall memory. […] You can call back facts and episodes and details. You can recall what you heard ten years ago. You can recall what you had for breakfast, you can recall when you met your partner or spouse. That's explicit memory. […]
    The structure in the brain that recalls doesn't begin to develop until eighteen months of age. There is nothing to recall with.
    There is another kind of memory, called implicit memory, which is there from before birth. And, implicit memory is the emotional imprint of the earliest experiences for which there is no recall, but if something similar in the present happens, then the emotions come back and you think you are reacting to the present, but you are actually reacting to the past. And that's called implicit memory. Video presentation by Gabor Maté, M.D. drgabormate.com (*1944) Hungarian-Canadian physician, addiction expert, speaker, author, Attachment and Brain Development, sponsored by KMT Child Development and Community Conference, Toronto, Canada, YouTube film, minute 16:54-18:11, 46:20 minutes duration, posted 29. May 2012

 

(↓)

[Sandor] Rado described two categories of emotions:

  • Welfare emotions, including pride, joy, affection, and self-respect;
  • and Emergency emotions such as fear, rage, retroflexed rage, and "guilty fear".
    Neurotic mal-adaptation was the result of discontrol of the emergency emotions. Rado rejected the central psychoanalytic concept of the unconscious, introducing instead the concept of a non-reporting level of memory and emotions. Rado and Heath shared the traditional neurological view that higher order functions, such as abstraction, language, problem solving, and planning for the future were carried out by the cerebral cortex, while emotional activity originated in the subcortical regions. Wallace K. Tomlinson, M.D., Patrick J. Dowling, M.D., The Contributions of Sandor Rado to the American Medical Education, Geschichte der Medizin, ISHM2006.hu, 2006

 

 

  • When there is an emotional crisis men are very ill equipped to handle them. […] Telling a man not to cry is literally biologically the same thing as telling somebody not to pee. The purpose of urination and tears are very similar. They clean out impurities in your system. […] It was important historically for men to repress their feelings. Video interview with Warren Farrell, Ph.D. Farrell.com US American political expert, gender theorist, spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, Primal Desire Versus Rational Love, presented by the US American web radio station The Freedomain Radio, A Voice for Men, host and founder Stefan Molyneux (*1966) Irish-born Canadian blogger/vlogger, podcaster on anarcho-capitalism, politics, secular ethics, atheism, right-libertarianism, cryptocurrencies, self-published author, YouTube film, minute 10:08, 58:47 minutes duration, posted 13. February 2013

 

(↓)

90 Seconds Rule – Anger

Dr. Jill Bolte Taylor has recovered miraculously from a rare stroke after eight years. She who has become more compassionate than in her first life shares on the "90 Seconds Rule" and the physiological wiring of anger. Being angry is a loop, a circuitry inside the brain, restimulated by one's angry thoughts.

  • It takes 90 seconds for any emotion to come into your body, flush through your body and surge out of your body. Any emotion.
    If you feel yourself becoming angry I encourage people to 'Don't get hooked up in your anger, but feel the anger in your body, and then look at your watch, and then recognize that after 90 seconds it is totally gone from your body. And yet if you stay angry for longer than 90 seconds it is because you have consciously chosen to think the thoughts that bring you back into running the anger loop.
    [...] I call it the 90 Seconds Rule. People are always shocked on it. It's absolutely amazing. [...] And actually it works. [...]
    You are biologically designed to experience the moment, experience a thought, experience an emotion. Surge it through your body for 90 seconds, have your reactivity, and then move on to something else, come back to the present moment. Jill Bolte Taylor, M.D. drjilltaylor.com (*1959) US American neuroanatomist, expert in the postmortem investigation of the human brain, A Brain Scientist's Personal Journey – My Stroke of Insight, presented by Bennie Randall Show, host and interviewer Bennie Randall, minute 48:15-53:10, 5. October 2007

 


Interactive map of clustered emotional states
2017 UC Berkeley study on emotions-'

 

  • Emotional discomfort, when accepted, rises, crests and falls in a series of waves. Each wave washes a part of us away and deposits treasures we never imagined.
    ➤ Out goes naivete, in comes wisdom;
    ➤ out goes anger, in comes discernment;
    ➤ out goes despair, in comes kindness.
No one would call it easy, but the rhythm of emotional pain that we learn to tolerate is natural, constructive and expansive. The pain leaves you healthier than it found you. Martha N. Beck (*1962) US American sociologist, therapist, life coach, author, aphorism, source unknown

 

  • Resentment is like taking poison and waiting for the other person to die. Attributed to Malachy McCourt (*1931) Irish-American actor, writer, politician, aphorism, 1998

 

  • Contrary to popular belief that feelings are generally bad for decision making, we found that individuals who experienced more intense feelings achieved higher decision-making performance.
    Moreover, individuals who were better able to identify and distinguish among their current feelings achieved higher decision-making performance via their enhanced ability to control the possible biases induced by those feelings. Myeong-Gu Seo, Lisa Feldman Barrett, study summary, presented by US American Journal Academy of Management, 2007

 

  • Women do better in "emotional intelligence" and language development. Adrian Furnham, Ph.D. (*1953) South African-born British organisational and applied psychologist, management expert, professor of psychology at University College London, cited in: Article Men think they're cleverer, presented by English daily newspaper The Daily Telegraph, Roger Highfield, science editor, 15. January 2008

 

  • Saying that men talk about baseball in order to avoid talking about their feelings is the same as saying that women talk about their feelings in order to avoid talking about baseball. Deborah Tannen (*1945) US American socio-linguist, specialized in gender-specific linguistic differences, author, aphorism

 

(↓)

Emotional reactivity

  • Emotional reactivity almost always precludes conscious awareness. On the other hand, restraint and containment of expressive impulse allows us to become aware of our underlying postural attitude. Therefore it is the restraint that brings a feeling into conscious awareness. Change only occurs when there is mindfulness and mindfulness only occurs when there is bodily feeling (i.e. awareness of the postural attitude). [...] The uncoupling of sensation from image and thought is what diffuses the highly charged emotions and allows them to transform fluidly into sensation-based gradations of feelings. This is not at all the same as suppressing or repressing them. Peter A. Levine, Ph.D. (*1942) US American therapist specializing in the treatment and understanding of chronic stress, Post Traumatic Stress Disorder (PTSD, tonic immobility), developer of Somatic Experiencing®, educator, author, In an Unspoken Voice. How the Body Releases Trauma and Restores Goodness, North Atlantic Books, 1st edition 28. September 2010

 

(↓)

Four steps to handle emotional stress

  1. Own/accept you emotion without moral judgement. Unaccepted emotions cannot be changed. "This is about me, not about that or them."
  2. Name your story. Reflect on/identify how you colluded with the initial event, how you cast yourself into the role.
  3. Challenge your story. Once you identify your story, re-establish your conscious choice by asking yourself questions that provoke you out of your victim, villain, and helpless stories/self-assigned typecasting.
  4. Find your primal story. Stories are predictable/set. They are early life experiences that become encoded in memories. Reciting a specific script in moments of trauma-induced reaction helps, because it will re-focus your attention away from the memory and into the present moment.
Article 4 Ways to Control Your Emotions in Tense Moments, presented by the bimonthly management magazine Harvard Business Review (HBR), published by Harvard Business Publishing, Joseph Grenny, US American social scientist for business performance, speaker, author, 21. December 2016

 

  • The big difference between human happiness [LoC 540] and sadness [LoC 75]? Thirty-seven freakin' vibrations. Video presentation by Michael Tilson Thomas (*1944) US American conductor, pianist, composer, music director, San Francisco Symphony, artistic director, New World Symphony Orchestra, Music and Emotion Through Time, presented by TED Talks 2012, minute 12:38, 20:13 minutes duration, filmed March 2012, posted May 2012

 

 

  • There's been research done at UCLA that shows that when you name an emotion, it activates the frontal cortex and helps to sooth and comfort the amygdala, lowering the reaction in the limbic system.
    After you've named the emotion, the next step is to allow it to be there – to have the conscious intention to give room to whatever has come out of the woods.
    There are two questions I find useful to bring a full, present attention to difficult emotions.
    • The first is, "What is happening inside me right now?" Try to contact the felt sense in your body. Investigate where the feeling lives and how it’s expressed. Feel your throat, chest, and belly – feel where the emotions actually live in your flesh.
    • Then ask yourself, "Can I be with this?" or "Can I let this be?"
Tara Brach, Ph.D., US American psychologist, political scientist, author, cited in: article How to Feel Your Feelings: An Interview with Tara Brach, presented by 1440 Multiversity, 24. July 2017

Quotes from Molecules of Emotions – Chris Dierkes

  • Do not accept the conventional wisdom.  Do not accept the idea that something can’t be accomplished because the scientific literature says it can’t.  Trust your instincts.  Allow yourself a wide latitude in your speculations.  Don’t depend on the literature.  It could be right or it could be completely wrong.  Spread all your hunches out before you, and go with the ones that you think are the most probable.  Select the one that you can test easily and quickly.  Don’t assume that it has to be overly complicated to be of value, since the simplest experiments yield the most unequivocal result.  Just do the experiment! S. 40

 

  • There is no objective reality! S. 146

 

  • The famed psychiatrist and hypnotherapist Milton Erickson addressed the subconscious minds of several young women, who, although having been subjected to all kinds of hormone injections, remained completely flat-chested.  He suggested to them while they were in a deep trance that their breasts would become warm and tingly and would start to grow…all grew breasts within two months, presumably because Erickson’s suggestions caused the blood supply to their breasts to increase. S. 147

 

  • Emotions are trapped in the physical body and can…be released physically, through loud, emotive expressions.  The result (is) a freer, more abundantly flowing sense of energy. S. 165

 

  • A network is different than a hierarchical structure that has a ruling station at the top and a descending series of positions that play increasingly subsidiary roles.  In a network, theoretically, you can enter at any nodal point and quickly get to any other point; all locations are equal as far as the potential to rule or direct the flow of information. S. 186

 

  • We are all aware of the bias built into the Western idea that the mind is totally in the head, a function of the brain.  But your body is not there just to carry around your head. S. 187

 

  • We know that the immune system, like the central nervous system, has memory and the capacity to learn.  Thus, it could be said that intelligence is located not only in the brain but in cells that are distributed throughout the body, and that the traditional separation of mental processes, including emotions, from the body is no longer valid. S. 187

 

  • A rainbow at one end of the horizon could share the sky with lightning bolts tearing through the blackness at the other end. S. 195

 

  • Old ideas die hard, and even in the face of something as miraculous as penicillin to treat venereal disease or as simple as washing the hands before touching patients, new ideas meet with resistance that goes beyond all rational, logical boundaries. S. 223

 

  • Think of (stress-related disease) in terms of an information overload, a situation in which the mind-body network is so taxed by unprocessed sensory input in the form of suppressed trauma or undigested emotions that it has become bogged down and cannot flow freely, sometimes even working against itself, at cross-purposes. S. 242

 

  • Hugs not drugs. S. 271

 

  • All exogenous drugs are potentially harmful to the system, not only as disruptors of the natural balance of the many feedback loops involving many systems and organs, but because of the changes that happen at the level of the receptor. S. 271

 

  • In recent years […] there have been loads of animal and human studies to show the benefits of touch, not only for depression, but for illnesses that have physical symptoms as well. S. 273

 

  • Both kinds of user – the one who gets the drugs from a doctor and the one who buys them from a dealer – are doing the same thing: altering their chemistry with an exogenous substance that has widespread effects, many of which are not fully understood, in order to change feelings they don’t want to have. S. 273

 

  • When emotions are expressed […] all systems are united and made whole.  When emotions are repressed, denied, not allowed to be whatever they may be, our network pathways get blocked, stopping the flow of the vital feel-good, unifying chemicals that run both our biology and our behavior. S. 280

 

  • An ounce of prevention is worth a pound of cure. S. 282

 

  • People’s overall state of health today is a direct reflection of the ecological mess we’ve inflicted on our planet, a mess that has been created in blind ignorance and disregard for what turns out to be the essential relatedness of all life.  How can we expect to be healthy when our water is foul, our air dirty, our food poisoned? S. 283

 

  • Dr. Norm Schwartz—Only eat foods that have been around for at least 6000 years—no processed foods!... Stay away from poultry, meat, and dairy that has been pumped full of antibiotics, a common practice in animal farming today. S. 283

 

  • The biggest liver-cleaning boost is to go off of drugs, including alcohol. S. 289

 

  • The brain’s only food is glucose, which is carried to the brain in the blood. S. 290

 

  • Your dreams relate not just to your mind, but to your body as well.  Dreams can be your own early-warning system, letting you know if a medical condition is developing and helping to bring your attention to the problem area.  The body may be discussing this condition with the mind, and you can get in on the conversation by consciously recalling the dream…once you make the decision to pay attention to your dreams, they will start to speak to you, and you will understand them with ever-greater fluency over time, with practice. S. 290

 

  • Reaching for that drink or cigarette or joint is usually precipitated by some disturbing and unacceptable feeling that we don’t know how to deal with, and so we get rid of it in ways we know "work".  What if we stopped and checked in with our feelings to ask ourselves what emotions are present before using an artificial substance to alter our mood?  If we can bring this level of awareness to our habitual use of substances, then we have a chance, a possibility, of making another choice.  By continually ignoring feelings, we have none. S. 300

 

Source: ► Candace Pert (*1946) US American neuropharmacologist, neuropsychoimmunologist, author, Molecules of Emotion.
The Science Behind Mind-Body Medicine. Why You Feel the Way You Feel
, Scribner, 1st Touchstone edition, 17. February 1999

Critical quotes on Hawkins' dualistic "true teachings" – Chris Dierkes

  • Here’s what I see as fundamentally wrong about this approach – unconscious grief, shame, anger, and fear are definitely destructive. Unhealthy forms of grief, shame, anger, and fear are definitely destructive. But by qualifying these emotions with the words unconscious and unhealthy, we leave open the possibility that there is a conscious and healthy form of grief, shame, anger, and fear. In this simplistic binary system of high and low there is no ability to distinguish between different expressions of emotion – there’s no nuance or subtlety. Each emotion gets put into a good or bad category rather than seeing light and shadow sides to each emotion.
    Just for the record, unhealthy and unconscious forms of happiness, peace, and acceptance are also really bad for you. For example, what if I maintain a peace at all costs attitude? What if I try to play peacemaker between two friends arguing and in so doing I actually end up hurting one of them? Am I supposed to accept prejudice? Should I be accepting of unethical behavior towards myself or others? Hawkins' schema is off because it categorizes emotions into positive or negative, into high or low, into good or bad. This dualism is seriously flawed and it dominates so much contemporary spirituality in more explicit forms as well as plenty of implicit ones. Chris Dierkes, US American soul interpreter, Against High Vibrations: A Critique of New Age Spirituality, 15. July 2014

 

  • ➤ Awakened shame is liberated humility.
    ➤ Awakened guilt is proper remorse and contrition.
    ➤ Awakened sadness is utter release.
    ➤ Awakened grief teaches us how to mourn and therefore how to live.
    ➤ Awakened fear is the source of our intuition.
    ➤ Awakened desire is The Creative Impulse flowing through us.
    ➤ Awakened anger establishes healthy boundaries.
Chris Dierkes, US American soul interpreter, Against High Vibrations: A Critique of New Age Spirituality, 15. July 2014

Englische Texte – English section on Emotions

Seven primary affective systems – Jaak Panksepp


Jaak Panksepp
Estonian-American psychobiologist Jaak Panksepp pioneered the research on the neural origins of emotions. He found seven primary biological-emotional systems both in animals and humans.

Humans operate within three interrelated and interlaced emotional systems. Differentiating the layers of primary, secondary and tertiary emotions may open the understanding of the biology of the soul.
Affect (i.e. survival-based emotions) emerges largely from the sub-neocortical limbic brain regions. This brain area is regulated by neocortical cognitions.


 

༺༻Evolutionary stageFocusPrimal emotion
System
Affective
feeling
 LegendMinute
[*] [*]
1.Reptilian
BASIC
Self
Love of life drive
SEEKING
7 / 8
Enthusiastic Exploration, curiosity, euphoria, desire, wanting  Desire to live, to be in the world, primary survival process, motivation for taking an action, most important system921:25/23:44
11:49
2.ReptilianSelf activeRAGE
Anger
Pissed-offAnger, irritability, resentment, hate, IED
Competing/fighting for resources to secure one's survival
21:54/24:07
12:56
3.ReptilianSelf passiveFEARAnxiousAnxiety, trepidation, worry, PTSD
Automatic system to protect oneself
22:14/24:31
13:17
4.ReptilianReproduction[*]
Eros drive
LUSTHornySexuality, eroticism, libido, desire-love
More expressive in males; more receptive in females
22:21/25:32
13:43
5.MammalianParentingCARETender and lovingNurturance, endearment, empathy, love
Stronger with healthy females providing courage and confidence10; less strong with males
22:38/24:49
16:10
6.Mammalian
Separation call
Foundation between mother-child
Loss
Separation distress
Thanatos drive
SADNESS
Panic
Grief
Lonely and sadGrief, sadness, psychic pain, crying, loneliness, depression
Emotion that connects us to others, Attachment drive, signaling loss of loved ones, emotion that connects one to earth, when this system is overactive for too long it tends to suppress the seeking system
22:59/26:35
17:11
7.Social
principle
BondingPLAY11JoyousJoy, fun, games, friendship, euphoria
System to learn social scills, to learn about others; play is not trivial, but most important, most sophisticated, most recent system to understand happiness
The neocortex is not needed for play.
23:05/26:46
19:54

 

Emotional·processingSentient beingsBrain levelLegend
Primary emotions
Core self
Seeking
◊ Anger, irritability
Mammalian animals and humansAffective
Subcortical
Biophysical substrate (evolutionary memories of such importance coded into the genome in rough form) on which emotional experience happens. The primary ancestral tools for living do not depend on cognitive abilities governed by neo-cortical areas of the brain and conditioned by life experiences and language processes.
Claim: Feelings are subcortical.
Secondary emotions12
Wanting
◊ Frustration
HumansBehavioralClassical conditioning, refined by basic language-based learning mechanisms and memory
⚡ False claim: Feelings are irrelevant in the study of animal behavior.
Tertiary emotions13
Reward-prediction-error
◊ Disappointment
HumansCognitive
Neo-cortical
Sociocultural conditioning, refined by language-based higher-order cognitions/thoughts
Misleading claim: Feelings are neo-cortical.

 

Sources featuring Jaak Panksepp, Ph.D. (*1943) Estonian-born US American professor of psychology, Bowling Green State University, psychobiologist, neuroscientist, College of Veterinary Medicine, Washington State University
[*]Vimeo video presentation Social Emotion Systems of Mammalian Brains and Vicissitude of Early Social Bonds: The Transformation of Social Delight to Grief, Depression and Despair, sponsored by convention Human Nature and Early Experience, host University of Notre Dame Continuing Education Center, 10.-12. October 2010, 1:03:0 duration, posted by ACEatND 14. December 2010
Damasio's Brain imaging 2000, confirming the four classic temperaments, minute 38:24
► Video interview Why do rats laugh?, presented by Braincast, host Arvid Leyh (*1968) German science journalist, editor-in-chief of DasGehirn.info, podcaster, author, sponsored by "Languages of Emotion Cluster of Excellence", Freie Universität Berlin, June 2011, YouTube film, 1:00:55 duration, posted 19. July 2012
Vimeo video presentation The social affective foundations of mind: from depressive psychic pain to primal joy, sponsored by conferências do cinquentenário, ISPA, Lisboa, Portugal, 16. November 2012, 1:44:36 duration, posted 27. December 2012
[*]Video interview From psychiatric ward to understanding happyness, presented by TeaMe, Estonian Research Council, YouTube film, 1:05:01 minutes duration, posted 10. January 2013
Video presentation The science of emotions, sponsored by TED Talks TEDxRainier, Seattle, Washington, recorded 9. November 2013, YouTube film, 17:39 minutes duration, posted 13. January 2014
Reference: ► Blog article Eros & Thanatos: the Psychic 'Force' and Drive for Balance,
presented by New Insight, David Songco, Psy.D., licensed clinical psychologist, undated
See also: ► [*]Biology of the three basic mating drives of human/animal pair bonding – Helen Fisher

List of emotions

The American professor of psychology Paul Ekman is considered as one of the 100 most eminent psychologists of the twentieth century. As a result of his research on human emotions he listed following basic positive and negative emotions, not all of which are encoded in facial muscles:

 

7 universal facial expressions are found with:
♦ Anger ♦ Fear ♦ Disgust ♦ Contempt ♦ Sadness ♦ Surprise ♦ (overall) Happiness

 

3 vocally expressed emotions:
♦ Amusement ♦ Relief ♦ Sensory tactile pleasure


 

The discrete emotion theory offers 7-10 core emotions and thousands of varied emotions related to these core emotions:

Joy ♦ Surprise ♦ Anger ♦ Contempt ♦ Fear ♦ Sadness ♦ Disgust ♦ Shame


Emotions – Alchemical process

During the alchemical process emotions are being transformed.
StageAlchemical processMetalLevelEmotional expression
LoC acc D. Hawkins
LoC
1.CalcinationLeadLower sub-primal levelsShame [20], guilt [30], apathy [50], grief [75]1-99
2.DissolutionTinLower primal levelsFear [100], desire [125], anger [150]100-174
3.SeparationIronLower identity levelsPride [175]175-199
4.ConjunctionCopperHigher empowerment levelsCourage [200], neutrality [250], willingness [310], acceptance [350]200-399
5.FermentationMercuryHigher understanding levelsReason [400]400-499
6.DistillationSilverHigher illumination levelsLove [500], joy [540], peace [600]500-599
7.CoagulationGoldHighest enlightenment levelsEnlightenment [700]600+
See also:
Map of Consciousness by
Dr. David R. Hawkins
Signs of the zodiac – Alchemical process
Chakras – Alchemical process
Siehe auch: ► Hermes Trismegistos

 

Power filled emotions vs. force driven emotions
Force
LoC 20-199
Humiliation – Blame – Despire – Regret – Anxiety – Craving – Hate – Scorn
Power
LoC 200-1000
Affirmation – Trust – Optimism – Forgiveness – Understanding – Reverence – Serenity – Bliss – Ineffable

Three archetypal wounds in trust and love – Mario Martinez

Interculturally only three basic emotional wounds (known also as 'sacred wounds' or 'felix culpa')
were found:
⚡ ABANDONMENT    ♦    SHAMING    ♦    ⚡ BETRAYAL.
༺༻Universal woundRemarkSurvival threatChakra levelTemperatureBody reaction
Defence
Emotional reactionRemedy
Healing process
1.Abandonment Most primal woundBODY1. 4. 5. ChakraColdCortisol
Top stress hormone
FearCommitment to Self
Compassion
Taking action
2.ShamingDefiling the sacredPSYCHE2. 4. 6. ChakraHotPro-inflammatory products
Arthritis
Cardiovascular diseases
HumiliationHonoring Self
Dignifying Self
Setting boundaries
3.Betrayal in
trust / loyalty
Most severe woundMIND3. 4. 7. ChakraHotAdrenalin
Stress hormone
Anger
Rage, hostility
Loyalty to Self
Trust in Self

 

Intercultural emotional 'sacred wounds' resonating on four levels of human expression
༺༻Field of expressionQuadrantDomainBiocognition
Cultural and medical expressions subject to level
1.BodyHuman hardwareBiology
Science
Common sense realityPsychoneurocardioimmunology
2.Psyche and MindHuman softwarePsychologySymbols, memes
writings, pictures
Psychoneurocardioimmunology
3.Group CommunityWorldly hardwareSociology
Law
Cultural paradigm
Mainstream beliefs
Medical anthropology
4.SpiritUniversal softwareReligionFaithMythical beliefsMystical theology

 

Sources featuring Mario Martinez, PsyD, Uruguaian clinical neuropsychologist, contemplative psychologist, psycho-neuroimmunologist, author:
► Audio excerpt Dr. Mario Martinez – The MindBody Code, issued by the US American multimedia publishing company Sounds True, Insights at the Edge, 1. May 2009, YouTube film, 10:50 minutes duration, posted 6. October 2014
► Audio interview The Mind-Body Code, podcast MP3, presented by the US American multimedia publishing company Sounds True, Insights at the Edge, host Tami Simon (*1963) US American founder and director of Sounds True, minute 24:23, 36:46 minutes duration, 4. August 2009
► Audio interview Mind Body Code, presented by CBS, host KG Stiles, YouTube film, 10:00 minutes duration, aired 20. April 2010
► Audio interview How Cultural Beliefs Affect Health, presented by CBS, host KG Stiles, MP3, aired 20. April 2010
► Video presentation Embodying The Four Immeasurables, YouTube film, 1:48:40 duration, posted 22. July 2011
► Audio interview How the Mind Wounds & Heals the Body, presented by CBS, host KG Stiles, YouTube film, 21:46 minutes duration, aired 14. November 2012
► Audio presentation Mario Martinez: The Covenant of Safety podcast MP3, presented by the US American multimedia publishing company Sounds True, Insights at the Edge, Producer's Pick, host Tami Simon (*1963) US American founder and director of Sounds True, 10:20 minutes duration, aired 31. November 2012
See also:
Cubic cosmology as opposed to spheric cosmology – Wallace Black Elk
Historic cycles – From the love of power to the power of love – Anodea Judith
Four essential historical ages – Daniel Pink
Four developmental periods in biology, ecology, finance and economics
Moving into dignity politics – Four historical arcs of evolution
Healing corresponding "sacred wounds" on four (3:1) levels
Downward evolution from dignity ⇒ empathy ⇒ love ⇒ truth – Sir Gawain and Dame Ragnell
Trust and ► The Girl Without Hands

 

"Sacred wounds" resonating with four levels of human expression and experience
Various 3:1 correspondences in organic and human life
༺༻Focus
Circles
Body
correspondence
Phrase
correspondence
Temple
correspondence
Relational
correspondence
Energy
correspondence
Discipline
correspondence
Mind frameAlchemical
correspondence
1.BodyTwo feet
One part each
Either-orOutside the templeIndividualRaw dualityBiology
Science
Literal
Human hardware
Simplicity
Lead
2.MindTwo legs
Two parts each
Both-and
As-well-as
Inside the templeFamily
Friends
Colleagues
Refined dualityPsychologySymbolic
Human software
Laboratory
Iron
3.GroupOne trunk
Two hands/
arms, organs
Neither-norWithin the sanctuary,
at the altering altar
Community
Nation state
NonlinearitySociology
Law
Paradoxical
Worldly hardware
Complexity
Copper
4.Spirit
World
One head
Two brain hemispheres
Sense organs
All-in-allOpening the
tabernacle ♦
Holy of holies
Planet
Internations
Spirit world
NondualityReligion
Mythical beliefs
Neo-
creational

Universal software
Paradigm·shift
Gold
"The creation of a more peaceful and happier society has to begin
➤ from the level of the individual, and
➤ from there it can expand to one's family, to one's neighborhood,
➤ to one's community and so on."

H.H. 14th Dalai Lama (*1935) Tibetan leader of the "Yellow Hat" branch of Tibetan Buddhism, Facebook comment, 11:09 9. January 2012
See also:
Trust and ► Principle 3:1 and ► The Girl Without Hands
Four-stage composition of ancient Egyptian temples – Model of mystery schools
Downward evolution from dignity ⇒ empathy ⇒ love ⇒ truth – Sir Gawain and Dame Ragnell
Potency 1: Women regaining VOICE
Potency 10: Men regaining HEART
Potency 100: Society recreating healthy myths
Potency 1000: Reawakening Goddess Sophia

Scale of emotional harmonics – Robert Tennyson Stevens

Chakra vortex system – Endocrine system
ChakraGlandular systemE-motionReturning frequencyLanguage of mastery
1.Reproductive systemUnconsciousness
Lack of oxygen
TrustI am. I have.
2.SpleenApathyLove ◊ CaringI can.
3.Pancreas / adrenalsGriefJoyI will.
4.Thymus / heartFearCourage ◊ Confidence ◊ FaithI choose.
5.Thyroid / parathoroidAngerForgiveness ◊ Loving actionI love.
6.PituitaryPain (emotional and physical)
Resistance
IntuitionI create.
7.PinealEnthusiamLoveJoyGod / inner lightI enjoy.
Source: ► Video interview with Robert Tennyson Stevens, US American developer and CEO of Mastery Systems Corporation, pioneer in the influence of language, imagination, facilitation, Language is the Key of Life, presented by Conscious Media Network via Gaiam TV, host Regina Meredith, minute 30:08, 37:19 minutes duration, April 2006   Subtject to fee
Robert Tennyson Stevens: "The language of the Hopi Indians has no word for 'now'."

Innate horse wisdom – Four stages of effective usage of emotions

Horse features

 

(↓)

As omnivores human beings act both non-predatory and predatory.

Their eyes, positioned frontally not laterally, express a predatory nature. Whoever wants to ride a horse well, needs to aquire an aura vibrating of non-predatory power.

⚑ Other than predatory cats and dogs are horses non-predatory power animals, especially when they live in herds.
⚑ As prey animals horses are not victims.
⚑ Their sideways positioned eyes afford horses a 340° panorama sight reducing their blind zones in front and in the back to a minimum. Their senses of hearing and smell are also comparatively better than those of humans.
⚑ Horses are highly emotionally and socially intelligent team players applying the power of the herd.
⚑ Horses understand the paradox that living creatures are separate and not separate at the same time.


Domesticated horse

⚑ Horses are natural teachers for the attitude of mindfulness.
⚑ Using emotions as their source of information horses can sense the state and intentions of present predators.
⚑ As peaceful herbivores they attack predators as a herd, yet do not take further revenge.
⚑ When domesticated horses are exposed to humans programmed in a predatory system.
⚑ Among humans only 10% of the emotions are expressed verbally, whereas 90% are conveyed nonverbally. Horses are sensitive to the 90% of the nonverbally conveyed emotions.
⚑ Horses sense congruency and authenticity in another being. Only when congruent emotions are present, they respond positively.
⚑ The exception to the rule of peaceable demeanor are highly traumatised and abused stallions who may turn to life threatening violence.

 

Power constellations

 

Dominance can express itself as non-predatory or predatory forms of power.
⚑ The herd dominant and the (mostly female) herd leader, best skilled in presence, nurturing and companionship, are often two different animals.
⚑ Mutual aid (cooperation), competitiveness avoidance, and non-predatory leadership exist in nature among and between species. Indeed, it is an essential factor in the survival and success of any significant species.
⚑ The non-predatory power together in the herd expressing social intelligence skills does neither alienate others nor dominate the members of the community nor does it produce lone wolves. It uplifts everyone to a much higher functionality, creativity and innovation.

 

Stage 1: Subjected to the prevalent left-brained dominance/submission paradigm, humans deal immaturely with feelings and emotions.
Suppressing or expressing emotions are the two sides of a dysfunctional coin.
Stage 4: Dismissing emotions or getting immune to them by prematurely "surrendering" them is also a dysfunctional approach.
Horses use emotions as information.

 

Stages of using emotions effectively
༺༻Emotions applied effectivelyChakraFunction
1.Feeling the emotion in its purest form2nd chakraInput
2.Deciphering the rational message/content riding on top of the emotion3rd chakraOutput
3.Changing something in response to that messageLower 4th chakraInput
4.Letting go the feeling after having changed in response to its messageUpper 4th chakraInput
As a result of using emotions efficiently horses spend 99% of their day in the state of deep connection and peace.

 

Four unversal habits of engaging destructive power – Stone age power tactics
1.Predatory dominance (rankism)Hierarchical leaders thriving at other's expense
2.RetaliationFormer victims turning into perpetrators themselves
3.Objectification and projectionDeadly duo of dehumanisation
Goal: holding people accountable without dehumanizing them
4.Shame and blameDysfunctional conversational power tool

 

The Sedona Method, ACIM, and the 12 steps programs are all invested in "surrendering" emotions. Reviewing or challenging the existing mind frame of the predatory social paradigm, they miss to inspect the dominant-submissive social construct that keeps producing childhood trauma resulting in pain-killing but destructive addictions. They also lack to convey to recovering addicts: emotional and social intelligence skills and empowerment/leadership skills.
Audio interview with Linda Kohanov, US American riding instructor, horse trainer, speaker, author, Equine Magic With Linda Kohanov, Spielberg’s War Horse, Happy Trails Sag, presented by US American radio show, host Robert Phoenix, minute 16:30 [Four stages of effective usage of emotions], minute 71:08, 102:14 minutes duration, aired 21. December 2011

 

The boss in the herd can be referred to as the alpha horse. [...] The alpha horses are generally off by themselves because the other horses don't want to be around them. [...] The leader is generally an older mare – in a wild herd. Stallions come and go, but mares stay for life. It's not necessarily going be the bossy mare. It's going to be the one with all life experience. It's the leader that can be trusted. Whether it's with people or with horses
➣ the way to develop trust is through consistency.
➣ If you're consistent then you're dependable.
➣ If you're dependable you become trustworthy.
➣ If you're trustworthy the horse will be at peace with you.
➣ And if the horse is at peace with you then they can become soft.
Softness comes from the inside of the horse or the person. Lightness is just on the outside. You can achieve lightness through training. [...] With lightness the things that are trained into the horse are available when things are going relatively well. With softness everything is available all the time.
Mark Rashid, US American horse trainer, clinician, cited in: Video documentary The Path of the Horse, presented by OurHorses.org, YouTube film, minute 3:09, 1:01:08 duration, posted 15. October 2012

 

Horses are far more perceptive than most people realize. They have an innate sense of understanding people's characters and personalities and an ability to sense the unspoken. They know your intentions and agenda sometimes even before you do. You can lie to a therapist. You can lie to a friend. You can lie to yourself. But you can’t lie to a horse. Anna Twinney, US American horse whisperer, Reach Out to Wisdom, presented by reachouttohorses.com, 2012-2016

 

  • A horse doesn't care how much you know, until he knows how much you care.
  • A horse is like a violin. First it must be tuned. When tuned, they also must be accuarately played.
  • If your horse says no, you either asked the wrong question, or asked the question wrong.
  • Ask, insist, order.
  • Use your head, not your spurs.
Pat Parelli, US American horse trainer, horse whisperer, Horse quotes

 

Historic leaders who were great horsemen dealt with aggressive, challenging stallions without resorting to violence or panicking. They've integrated the non-predatory innate wisdom teachings from the horse which enhanced their leadership presence: Buddha, Alexander the Great, Genghis Khan, Joan of Arc, Catherine the Great, George Washington, Geronimo, Winston Churchill, Ronald Reagan.

Source: ► Narrated video by Linda Kohanov, US American riding instructor, horse trainer, speaker, author, The Power of The Herd: A Nonpredatory Approach to Social Intelligence, Leadership, and Innovation, YouTube film, 4:30 minutes duration, posted 29. March 2013

 

Written sources featuring Linda Kohanov, US American riding instructor, horse trainer, speaker, author
The Power of the Herd. A Nonpredatory Approach to Social Intelligence, Leadership, and Innovation, New World Library, 1st edition 5. March 2013
The Five Roles of a Master Herder. A Revolutionary Model for Socially Intelligent Leadership, New World Library, 14. June 2016
Media sources featuring Linda Kohanov, US American riding instructor, horse trainer, speaker, author
► Audio interview Equine Magic With Linda Kohanov, Spielberg’s War Horse, Happy Trails Sag, presented by US American radio show, host Robert Phoenix, minute 16:30, 102:14 minutes duration, aired 21. December 2011
Four stages of effective usage of emotions
► Audio interview The Power of the Herd; Non-Predatory Power and Horse Sense, presented by The Rob Kall Bottom Up Radio Show, host Rob Kall, US American radio host, 1:30:21 duration, podcast aired 18. July 2013
Becoming powerful in order to work with a traumatized violent stallion
► Audio interview Linda Kohanov, presented by US American Velocity Radio, Kim Baker Show, host Kim Baker, aired 18. June 2013, MP3, YouTube film, 13:01 minutes duration, posted 19. July 2013
► Video interview The Power of the Herd, presented by New World Library, host Monique Muhlencamp, publicity director, YouTube film, 13:06 minutes duration, posted 13. June 2013
Understanding the difference between predatory and non-predatory power
► Video interview Eponaquest "POWER OF THE HERD" Linda Kohanov in Deutschland, Barockreitzentrum Heimsheim, Deutschland, aufgenommen 6. September 2014, YouTube film, 7:21 minutes duration, posted 6. January 2015
► Video interview Linda Kohanov talks about THE FIVE ROLES OF A MASTER HERDER, presented by Californian publisher New World Library, host Monique Muhlencamp, publicity director, YouTube film, 10:44 minutes duration, posted 19. July 2016
► Audio interview Learning From Horses and Master Herders, MP3, presented by The Rob Kall Bottom Up Radio Show, host Rob Kall, US American radio host, 1:30:21 duration, podcast aired 4. January 2017
See also:
Quotes by Linda Kohanov – Horse wisdom
Internal horse wisdom – Four stages of effective usage of emotions
Information Age ⇒ Conceptual Age ⇒ Changing expressions of creativity – Daniel Pink
Don't hand over your dream to the dream stealers
Gesetz 3:1 – Principle 3:1 and ► Wiki.Consciousness-Tables and ► Führen – Leadership

Six beneficial strategies in horse training

Insights derived from Liberty horse trainers
༺༻Horse training principle
1.Foster a more equal relationship, based on trust and respect, in which we learn from each other.
2.Never adopt "standard" or inflexible methods of training but recognize that each horse develops as an individual and reacts differently to the same stimulus.
3.Reduce stress and become a safe, trusted "haven" for the horse. Liberty training is by definition less stress from the outset.
4.Always be patient and never push too fast or too insistently – and don't allow the horse to get bored.
5.Never use force or become angry.
6.Establish a more "natural" form of communication – that is, further new methods.
Source: ► Frédéric Pignon, French horse whisperer, liberty trainer, equestrian artist, The Six Golden Principles of Horse Training, presented by Equisearch, 29. October 2009, published in EQUUS magazine, issue November 2009
Siehe auch / See also:
Buch (deutsch): ► Frédéric Pignon und Magali Delgado, französisches Freiheitsdressur-Ehepaar, Cavalia Pferdedressurkünstler, Achtung/Würde/Respekt. Goldene Trainingsprinzipien in der Pferdeausbildung, Wu Wei Verlag, Schondorf, 1. Juni 2010
Video (dt./engl.): ► Gespräch mit Linda Tellington-Jones (*1937) kanadische Tiertrainerin, Entwicklerin der Tellington-Jones Equine Awareness Method (TT.E.A.M.), 1975, Frédéric Pignon und Magali Delgado, französisches Freiheitsdressur-Ehepaar, Cavalia Pferdedressurkünstler, Linda Tellington-Jones, Magali Delgado und Frederic Pignon, veranstaltet von Weltmesse des Pferdesports EQUITANA 2013, Moderatorin und Übersetzerin Ingvil-Ann Schirling, YouTube Film, 34:49 Minuten Dauer, eingestellt von myhorsechannel1 17. März 2013

 

Every time a horse submits to pressure, whether subtle or overt, he is diminished. Probably the great majority of people who achieve their own ends by making their horse submit are not even aware of what they have done. [...] If [a horse] can be persuaded to give his assent freely and pleasurably rather than give into man's pressure or clever techniques, he is not diminished. Frédéric Pignon, French liberty horse trainer, equestrian artist, 24. November 2009

 

[Liberty training with horses] is a mix between play and work and mostly respect. The horse must enjoy to be with you. Frédéric Pignon, French liberty horse trainer, equestrian artist, EQUITANA 2011, "Hop Top Show Fabuloso" Interview mit Frédéric Pignon, sponsored by EQUITANA Weltmesse des Pferdesports, Germany, YouTube film, minute 2:04, posted 13. March 2011

Emotional tone scale – Ian Xel Lungold

Charting emotional states by Ian Xel Lungold
15. EcstasyMost choices
14. Enthusiasm 
13. Interest 
12. Conservatism 
11. BoredomNeutrality
10. Antagonism 
9. Pain / Hurt 
8. Anger 
7. Covert hostility /  
6. Fear 
5. Symphathy / Pitifulness 
4. Grief 
3. Propitiation 
2. Apathy 
1. DeathLeast choices
Source: ► Ian Xel Lungold (†2005) US American time researcher

 

Change of emotional states comes by choice.

BW-Werte: Emotionen / Emotions

  • BW 350 – Zehrende Emotionen durch Ruhe ersetzt. Emotionalität tritt zunehmend zurück.
  • BW 310 – Antriebskräfte Emotionalität und Willensorientierung sind vorwiegend positiv.
  • BW 200 – Die Emotionen des Betrachters sind positiver mit Blick auf sich selbst und die Welt.
  • BW 1-199 – Harte, konflikttragende, destruktive und feindselige Emotionen.
  • BW 135Täter↔Opfer-Betrachtungsweise (dualistisches Spaltdenken) zwischen den Notstandsgefühlen14 Angst und Wut).

 

Orientiert u.a. an D. Hawkins, Erleuchtung ist möglich. Wie man die Ebenen des Bewusstseins durchschreitet, S. 231-232, 2007

Index: Emotionen / Emotions – Bücher von D. Hawkins

Englische Werke

  • Buch 2E, Langeweile S. 131
    • Wut, Angst, Begehren S. 282-284
  • Buch 3E, Rekontextualisierung von Notstandsgefühlen unter 200, Kapitel 12
  • Buch 5E, Vertiefte Rekontextualisierung von Notstandsgefühlen S. 23-161

Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins

 

Links zum Thema Emotionen / Emotions

Literatur

Sedona Methode, Verfahren zur Stressreduktion (BW 450), entwickelt von Lester Levenson [BW 505→180] (1910-1994) US-amerikanischer Physiker, Unternehmer, Begründer der Release Technique/Sedona Method (zur Stressbefreiung) [BW 490], Kultführer.
Zehn Jahre lang (1974-1984) war Levenson Doomsday-Lehrer und kollegialer Partner von D. Hawkins.

Literature (engl.)

Wikipedia entry: Descartes' Error

Affective neuroscience studying brain structures, brain functions, and neurochemicals found seven primary emotions: 3 negative emotions: Panic/Grief/SadnessFearAnger/Rage; 3 positive emotions: Seeking/Desire/Foraging ♦ Lust/Satisfaction and pleasure ♦ Care/Nurturing ♦ Play/Joy (Laughter). PLAY builds the skills for thriving relationships, whereas SEEKING motivates to take action.


Externe Weblinks

  • Wikipedia-Einträge Emotion
  • Online-Lexikon des Thomas Klüh Instituts Gefühl

External web links (engl.)


  • Article and chart offering Basic emotions, presented by Changing Minds, undated
    Lists provided by Ortony and Turner, 1990; Shaver et al., 2001
  • Article on conflict resolution by Heidi Burgess, co-director of The Conflict Resolution Information Source, conflict research consortium University of Colorado, 1999-2010, I-Messages and You-Messages, presented by Beyond Intractability, September 2003, updated June 2013

Dr. Paul Ekman points out to become aware of the role of emotions in one's decision-making. "It's a system that evolved to deal with really important things without your thinking about it." It takes mindfulness to outsmart the emotional system. Only ~10% of the population is able to activate the muscles around the eyes that are required for self-generating happiness.

Three tests of acceptance
Resist the urge to strive for happiness

1 Admiration
2 Adoration
3 Aesthetic appreciation
4 Amusement
5 Anger
6 Anxiety
7 Awe
8 Awkwardness
9 Boredom
10 Calmness
11 Confusion
12 Contempt
13 Craving
14 Disappointment
15 Disgust
16 Empathic pain
17 Entrancement
18 Envy
19 Excitement
20 Fear
21 Guilt
22 Horror
23 Interest
24 Joy, happiness
25 Nostalgia
26 Pride
27 Relief
28 Romance
29 Sadness
30 Satisfaction
31 Sexual desire
32 Surprise
33 Sympathy
34 Triumph


Audio- und Videolinks

  • Videopräsentation von Paul Ekman, Ph.D. (*1934) US-amerikanischer Professor für Psychologie, Anthropologe, Pionier der Emotionsforschung, Universität von Kalifornien, San Francisco (UCSF), Autor, Gefühle lesen – Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren, YouTube Film, 3:30 Minuten Dauer, eingestellt 12. Mai 2008
  • Video TV Präsentation von George Pennington, britisch-deutscher Psychologe, Trainer, Coach, Autor, Was sind Emotionen?, Teil 6/13 der Sendereihe Bewusst leben. Psychologie für den Alltag, präsentiert von TV-Sender BR alpha, gesendet 2005 und 2013, YouTube Film, 14:53 Minuten Dauer, eingestellt 22. Januar 2011
  • Video TV Präsentation von George Pennington, britisch-deutscher Psychologe, Trainer, Coach, Autor, Unser Umgang mit Anderen, Teil 13/13 der Sendereihe Bewusst leben. Psychologie für den Alltag, präsentiert von TV-Sender BR alpha, gesendet 2005 und 2013, YouTube Film, 14:30 Minuten Dauer, eingestellt 1. Oktober 2011
  • Videointerview mit Prof. Dr. Ute Frevert (*1954) deutsche Historikerin, Direktorin des Forschungsbereichs "Geschichte der Gefühle", Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin (*2008), Autorin, Machen Gefühle Geschichte?, präsentiert von den Schweizer Video Nachrichten Kanal NZZ Standpunkte, aufgenommen 12. Oktober 2014, YouTube Film, 50:04 Minuten Dauer, eingestellt 29. August 2015

Audio and video links (engl.)

Lecture on the Four Noble Truths: 1. Life is suffering. 2. Suffering is caused by craving. 3. Suffering will end when you stop craving. 4. To stop craving, practice self-control by adopt an ethical existence.

On the Sedona Method releasing one's non-love feelings, invented by Lester Levenson [LoC 505→180] (1910-1994) US American physicist, enterpreneur, founder of the Release Technique/Sedona Method [LoC 490], cult leader

Emotional and social intelligence improve the performance of the leader, the coworkers and organization.

Research about the neuroscience of emotions, attachment, communication and emotional regulation

  • Keynote video presentation From Emotion To Cognition: Love As The Ground For Learning by Gabor Maté, M.D. drgabormate.com (*1944) Hungarian-Canadian physician, addiction expert, speaker, author, How emotions affects our cognitive functioning, sponsored by Neuroplasticity and Education conference, Vancouver, Canada, 5. October 2013, YouTube film, 39:11 minutes duration, posted 7. January 2016

Audio and video links (engl.) – Jaak Panksepp

Audios and videos – Research of primary emotions by Jaak Panksepp, Ph.D. (*1943) Estonian-born US American professor of psychology, Bowling Green State University, psychobiologist, neuroscientist, College of Veterinary Medicine, Washington State University
TypeOfferingTitleSponsor
Location ♦ P-Date
Minutes durationRelease date
Audio podcastInterviewAffective Neuroscience, episode BSP 65Brain Science Podcast, host Ginger Campbell, M.D.~1 hour13. January 2010
Vimeo videoPresentationSocial Emotion Systems of Mammalian Brains and Vicissitude of Early Social Bonds: The Transformation of Social Delight to Grief, Depression and DespairConvention Human Nature and Early Experience, host University of Notre Dame Continuing Education Center, ACEatND, 10-12. October 20101:03:014. December 2010
YouTube videoInterviewWhy do rats laugh?
presented by Braincast, host Arvid Leyh (*1968) German science journalist, editor-in-chief of DasGehirn.info, podcaster, author, sponsored by "Languages of Emotion Cluster of Excellence", Freie Universität Berlin, June 2011
1:00:5519. July 2012
YouTube videoPresentation and Q&AAffective Continuity? From SEEKING to PLAY – Science, Therapeutics and Beyond, part 1
Affective Continuity? From SEEKING to PLAY – Science, Therapeutics and Beyond, part 2
Desire/SEEKING motivates to take action, whereas PLAY builds the skills for thriving relationships.
Arnold Pfeffer Center for Neuropsychoanalysis, New York Psychoanalytic Institute, 5. March 20111:35:45
1:11:03
16. November 2012
Audio podcastInterviewThe Origin of Emotions, MP3, episode BSP 91Brain Science Podcast, host Ginger Campbell, M.D.~1 hour30. November 2012
Vimeo videoPresentationThe social affective foundations of mind: from depressive psychic pain to primal joyConferências do cinquentenário, ISPA, Lisboa, Portugal, 16. November 20121:44:3627. December 2012
AudioRadio interviewThe Emotional Foundation of Mind with Jaak Panksepp PhD, psychology podcast #329
Affective neuroscience studying brain structures, brain functions, and neurochemicals found seven primary emotions: 3 negative emotions: Panic/Grief/SadnessFearAnger/Rage; 3 positive emotions: Seeking/Desire/Foraging ♦ Lust/Satisfaction and pleasure ♦ Care/Nurturing ♦ Play/Joy (Laughter). PLAY builds the skills for thriving relationships, whereas SEEKING motivates to take action.
US American web radio station Shrink Rap Radio, host David Van Nuys, Ph.D., US American professor emeritus of psychology Sonoma State University, California1:21:426. December 2012
YouTube videoInterviewFrom psychiatric ward to understanding happynessTeaMe, Estonian Research Council1:05:0110. January 2013
Audio podcastInterviewAnimal Emotions, episode BI 51Podfeed.net, program Books and Ideas, host Ginger Campbell, M.D.62:308. February 2013
YouTube videoInterviewAnimal Models of Human Emotion
presented by Yale Office of Digital Dissemination, program Experts in Emotion 3.3, host June Gruber, Ph.D., Yale University
22:4220. May 2013

Audio and video links (engl.) – Ellen Sutherland

Free downloads on clearing blocks and EFT

 

Interne Links

Wiki-Ebene

Englisch Wiki

 

 

1 Study presented by the monthly peer-reviewed APA scientific journal Journal of Personality and Social Psychology, Volume 76, No. 3, reissued in: Jennifer Daw Holloway, Advances in anger management, presented by APA online, Volume 32, No. 3. March 2003

2 Wissenschaft und Öffentlichkeit, VGK.de, Wintersemester 2003/2004

3 Energieraubende, unlautere Emotionen

4 D. Hawkins, Sedona Seminar The Human Dilemma, 3 DVD set, 18. August 2007

5 Energieraubende, unlautere Emotionen

6 David Hawkins, Licht des Alls. Die Wirklichkeit des Göttlichen, S. 328-329, 2006

7 Brain reward system, observed by James Olds (1922-1976) and Peter Milner, 1953, published 1954

8 Video interview on 'seeking the Internet' with Jaak Panksepp, Ph.D. (*1943) Estonian-born US American professor of psychology, Bowling Green State University, psychobiologist, neuroscientist, College of Veterinary Medicine, Washington State University, Jaak Panksepp on the brain and searching the web, presented by "Dear reader", see article Washington State Magazine, summer 2010, YouTube film, 2:34 minute, posted 5. May 2010

9 Fired by Opioids

10 Fired by Oxytocin

11 Firing Opioids

12 Extensively studied in behaviorist scientific literature

13 Extensively studied in philosophic scientific literature

14 Energieraubende, unlautere Emotionen

Letzte Bearbeitung:
14.10.2017 um 01:51 Uhr

Page generated in 5,62 seconds.