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Hawkins / Emotionen

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2·2012


 

EmotionenGefühlszustände

 

Wellenberge am Strand


 

Studienergebnisse zu negativen Emotionen

Verschiedene Studienergebnisse zeigen mittlerweile, dass der psychologische Ansatz der Katharsis ("angestaute Emotionen herauslassen") nicht förderlich ist, sondern die gehegte Feindseligkeit sogar noch steigern kann. Der Psychologe Brad Bushman, PhD, und seine Kollegen fanden dies in ihrer Studie 1999 bestätigt.1

 

Ausgelebte Wutanfälle steigern Wut eher noch, während Weinen Trauer eine depressive Grundstimmung eher noch verstärken. Zu diesem Ergebnis kamen 1966 Mallick und Candless und 1989 Travis im Zuge ihrer emotionsbezogenen Studien.2

 

Hawkins empfiehlt, vorhandene energiezehrende Emotionen

  • nicht zu unterdrücken und
  • nicht auszuleben, sondern
  • ihr Vorhandensein zu bestätigen,
  • ihnen nicht anzuhaften, sondern
  • sie durch sich hindurch laufen zu lassen, bis sie ausgeronnen sind.

 

  • Unterdrücke deine Gefühle nicht, lass die Erfahrung von [negativen] Emotionen durch dich hindurchlaufen. Erlaube einfach, dass eine [in dir] aufsteigende Wut vorhanden ist, ohne ihr anzuhaften. Schließlich wirst du müde werden, wütend zu sein und schlicht ins Bett gehen. Die Wutenergie erschöpft sich irgendwann. [übertragene Wiedergabe]3

Beschwerte Emotionen und Menschenwürde

Scham und Schuldgefühle sind die beiden Emotionen aus der Gruppe der Notstandsgefühle (die auch Trauer, Gier, Zorn, Stolz beinhalten) nach der psychodynamischen Theorie des ungarischer Arzt und Psychoanalytikers Sandor Rado (1890-1972), die am meisten am großen Ganzen zehren und dem Wohl aller Schaden zufügen.

  • Wer sich schämt, fixiert sich auf das Äußere.
    Die unantastbare Menschenwürde – das Heilige und zugleich Tabuisierte – wurde von und vor anderen entehrt.
    • Gewandelte Scham – jenseits von Minderwertigkeitsempfinden und Opferhaltung – vermittelt ein Gespür für das Heilige.
  • Wer sich schuldig fühlt, fixiert sich innerlich.
    Er leugnet (entwürdigt) die ihm innewohnende unantastbare Menschenwürde.
    • Gewandelte Schuld – jenseits von Verzweiflung – vermittelt ein Gespür für Reue, Umkehr, Umwidmung, Metanoia.
    • Gewandelte Trauer – jenseits von Anklage und Depression – vermittelt Mitgefühl und ein Gespür für die Conditio Humana.
    • Gewandelter "heiliger" Zorn – jenseits von zerstörerischer Aggression – vermittelt ein Gespür für Gerechtigkeit, Verhältnismäßigkeit und die Kraft, soziale Reformen einzuleiten.
    • Gewandelter Stolz – jenseits von Überlegenheitsdenken, Narzissmus und Täterimpuls – vermittelt ein Gespür für die göttliche Würde, die sich in der Menschenwürde spiegelt.

Energieraubende, unlautere Emotionen

Abbauende Notstands-Emotionen (unter BW 200)
teilweise orientiert an der psychodynamischen Theorie des
Psychoanalytikers Sandor Rado (1890-1972)
Notstands-Emotionen verringern das Wohl Aller
und zehren am großen Ganzen.
Emotionen Beschreibung
  ↓ SchamEntehrung des Heiligen (Fixierung aufs Äußere) – GrundgefühlSubjektstufig
  ↓ SchuldEntehrung des Heiligen (Fixierung verinnerlicht) – Objektstufig
  ↓ ApathieTrostlosigkeit, Starre – Subjektstufig
  ↓ TrauerWeinen, Depression GrundgefühlObjektstufig
  ↓ AngstFurcht GrundgefühlSubjektstufig
  ↓ GierBegehren, Verlangen, Eigenwille – Objektstufig
  ↓ WutZorn über vermeintlichen Verlust – GrundgefühlSubjektstufig
  ↓ StolzEgo wähnt sich als Macher / Besitzer – Objektstufig

 

Note: Die fünf Grundgefühle sind im englischen Sprachraum bekannt als die Vierheit glad, mad, bad, sad [froh, zornig, schlecht, traurig].

 

S.H. der 14. Dalai Lama empfiehlt, auf leidbringende Emotionen [sog. 'afflicted emotions'] zu verzichten.
Video presentation (engl.) by H.H. the 14. Dalai Lama on Renunciation – Eliminating 'afflictive emotions', the 'enemy within',
Lecture on the Four Noble Truths, London, 1997, organized by the Network of Buddhist Organizations, U.K.
in association with the Office of Tibet, London, YouTube film, 5:36 minutes duration, posted 22. October 2009
Siehe Videolinks hier

Nährende Gefühle – Gemüts- und Seinszustände

Tugenden / Aufbauende Gefühlszustände (über BW 200)
teilweise orientiert an der psychodynamischen Theorie des
Psychoanalytikers Sandor Rado (1890-1972)
Wohlfühl-Emotionen tragen zum Wohl aller bei
und fördern das große Ganze.

Emotionen Beschreibung
  ↓ MutDas allgemeine Wohl angesichts von Widerständen erstreben – Subjektstufig
  ↓ NeutralitätVorurteile ablegen – Objektstufig
  ↓BereitwilligkeitDas allgemeine Wohl angesichts des Unbekannten erstreben – Subjektstufig
  ↓ AkzeptanzSich auf der Basis dessen, 'WAS IST' auf das einzulassen, 'WAS SEIN KANN' – Objektstufig
  ↓ VernunftDie Fähigkeit, insgeheim den Verlauf dessen, 'WAS IST' im Blick auf das,
'WAS SEIN KANN' zu "planen" (Verständnis versus Vision) – Subjektstufig
  ↓ Echte LiebeDie Fähigkeit, die Gegebenheiten mitfühlend anzunehmen – Objektstufig
  ↓ Bedingungs-
lose Liebe
Umfassende Widerstandslosigkeit – Subjektstufig
  ↓  FreudeDas Glück des Daseins – GrundgefühlSubjektstufig
  ↓ FriedenUnfassbare WundersamkeitObjektstufig

Spiral Dynamics Modell von Don Beck und Chris Cowan – Chakramodell – Skala des Bewusstseins von David Hawkins


Spiral Dynamics Modell nach Beck / Cowan – Stand 1999
Drei Fühlebenen – Aufnahmechakras: Sakralchakra * Herzchakra * Stirnchakra

#ChakraMem
Ebene
Thema
Perspektive
Ausdruck
Verhalten
Anteil der BevölkerungAngst vorBWTier
1.WurzelChakra
Überleben
Urkraft
ArchaischÜberleben
Magisches Denken
Verehrung
von Geistern
und Ahnen
0 %TodEtwa 1 - 80Nicht-
integer
_________
1. Tier
2.SakralChakra
Rohgefühle
Personenebene
Tribalistisch
Stammgebunden
Sippengeist
Uns gegen sieVerehrung
von Geistern
und Ahnen
4 %Geister /
Ahnen
Etwa 81 - 149Nicht-
integer
_________
1. Tier
3.MilzChakra
Verstand
Eigenwillen
FeudalistischIch
Fünf Sinne Wahrnehmung
Unterwerfungs-
pflicht
Impulsiv
15 %Andere MenschenEtwa 150 / Wut und 175 Stolz – maximal 199Nicht-
integer
_________
1. Tier
4.HerzChakra
Niederes Herz
Umfassenderes Fühlen
Ahnenebene
TraditionellReligion
Kulturbewusstsein
Regeln
befolgen

Konformistisch Repressiv
40 %Gott / Regel-
verstößen
Etwa 175 -
maximal 399
Nicht-
integer

Linearität
_________

Integer-
Dualistisch
_________
1. Tier
5.HerzChakra
Höheres Herz
Umfassenderes Fühlen
Integration
der Ahnenebene
ModernWissenschaft
Intellekt
Erfolg haben
Fakten Logik
30 %VersagenEtwa 400 - maximal 459Linearität
_________

Integer-
Dualistisch
_________
1. Tier
6.HalsChakra
Basis der Spiritualität
über Stimme
Einflussnahme
Post-ModernPluralistisch
Viele diverse Wahrheiten
Harmonie
schaffen
10 %Soziale
Ablehnung
Etwa 460 -
maximal 499
Linearität
_________

Integer-
Dualistisch
_________
1. Tier
7.StirnChakra
Höheres Gefühl
Ein-Sicht
Schau
Weisheit
Gegenwärtig-
keit

Hier und Jetzt
Spontan
Seele
Inspiriert
leben

Sein
1 %
_________
ca. 4% in
BW500-BW540
0,4+% in BW540+
N/A500 -
etwa 599
Nichtli-
nearität
_________

2. Tier

Radikale Wahrheits-Übung – 4 Schritte zur Loslösung

1.

Höre auf, über deine Empfindungen (Gefühle, Schmerzen) zu grübeln (mentieren) und sie mit Namen (einer Geschichte, Diagnose, Urteilen) zu versehen.

2. Leiste deinen Empfindungen keinen Widerstand mehr. Und erlaube, dass sie über ihr örtliches Vorhandensein hinauswachsen und sich in deiner Aura verteilen.
3. Übe dich in der Haltung Mögen noch mehr von diesen Empfindungen auftauchen.
4. Nimm sie ganz an und erlaube, dass sie sich im Prozess der Übergabe vollständig auflösen.

Die 4 Schritte zur Loslösung von Notstandsgefühlen im nichtintegeren Bereich lassen sich beispielsweise anwenden bei:

 

Wer loslässt, wächst über seine wollüstigen Begierden und Gefühle der Scham, Schuld, Angst, Wut und des Stolzes hinaus und erreicht einen gelassenen, nicht verhafteten Zustand, in dem er gleichermaßen in Frieden ist, ob nun das Verlangen vorhanden ist oder nicht, ob es auftaucht oder verschwindet. Der Gelöste betrachtet sein Verlangen aus der Haltung der Harmlosigkeit und weiß, wann es angemessen ist und wie es angemessen zu befriedigen ist.

 

Um eine BW-Stufe hinter sich lassen zu können,
muss man sie sich in Gänze zu eigen gemacht haben.

 

Quellen: Video-Vorträge der Office Visit Serie: "B-1 Drug Addiction and Alcoholism", "A-8 Pain and Suffering" und "A-4 Sexuality"

Atemübungen – zur Diffusion negativer Emotionen

Bei emotionalen Beschwerden empfiehlt Hawkins folgende Atemübungen:

 

  • Wenn z.B. ein Mensch sexbesessen ist, kann er Erleichterung finden, indem er die Energie aus dem Basischakra in die höheren energetischen Zentren hinaufatmet.
  • Ebenso kann eine Person, die in scheinbar unlösbaren Verstrickungen von Hass, Eifersucht, Anschuldigung, Groll oder Rachegefühlen gefangen ist, sich durch ein Hinaufatmen der überschießenden Energie, die sich im Milzchakra festgehakt hat, befreien.
  • Ein übermäßig ehrgeiziger, materialistischer oder gieriger Mensch kann seine Lage verbessern, indem er die im Solarplexus stecken gebliebenen Energien entkrampft.
  • Ein Herzkranker kann Erleichterung bekommen, wenn er die Energie des Herzens zum Dritten Auge oder zum Scheitelchakra hinaufatmet, so dass die Energie von persönlicher Liebe, die Ebene, auf welcher der Verlust wahrgenommen wurde, in Liebe zu GOTT verwandelt wird, welche niemals verloren gehen kann.
  • Ein Mensch, dem spirituelles Verständnis, Gewahrsein oder Visionen fehlen [fünftes Chakra], muss mehr Energie in das Dritte Auge oder Stirnchakra hineinatmen.4

Zitate zum Thema Emotionen / Emotions

Zitate von D. Hawkins

  • Das SELBST-GOTT-ATMAN hat keine Bedürfnisse, es wird nicht erfreut oder enttäuscht. Es hat keine Gefühle oder Emotionen, es hat keine Glaubenssätze oder Haltungen. Das All-sehende Auge, S. 141

 

  • Statt sich dem endlosen Strom von Gedanken und Gefühlen zu widmen, geht es in dem Prozess darum, sich mehr mit dem Kontext als mit dem Inhalt zu identifizieren. FU Licht des Alls, S. 82

 

  • 21. Sobald die Hindernisse des menschlichen Denkens, der Gefühlsbestimmtheit sowie die Egostrukturen, aus denen sie sich ableiten, überwunden sind, strahlt das SELBST als der innewohnende GOTT [aus solch einem Menschen] hervor, so, wie die Sonne hervorleuchtet, wenn die Wolken sich aufgelöst haben. Licht des Alls, Kapitel 10, Die Natur Gottes, 23 Aussagen über Gott, S. 236

 

  • Im Umgang mit dem Ego, ist es ratsam zu bedenken, dass es sich von der negativen Energie von Schmerz, Leiden, Hass und Schuldgefühlen ernährt, von ihr verführt wird und ihr verhaftet (süchtig auf sie) ist. Insgeheim fördert es den "Saft", den es aus dem Märtyrertum oder Opfersein bezieht, und es liebt den Hass, das "Recht" haben und die Rachsucht. Der Bewusstseinswert des Egos beruht auf der Anwendung von Eigenschaften der Dominationsmacht, die sich über die Gefühls, Verstandes- oder Körperebene ausdrückt. Die Aufhebung des Egos lässt sich demnach nicht bewerkstelligen, indem man moralische oder emotionale Gegenkräfte einsetzt, sondern durch den Gebrauch der Macht der Wahrheit an sich. FU Truth vs. Falsehood, Kapitel 5 'The Essential Structure of Truth', S. 50

 

 

  • Frage: Wie kann ich mitfühlen, ohne dabei zu verurteilen?
    Antwort: Erkenne, dass es sich um eine Wechselbeziehung der Schöpfung handelt und sieh, wie das Karma sich entfaltet. Du bist bereits selbst das Mitgefühl, andernfalls wäre diese Frage nicht in dir aufgetaucht. Sedona Seminar Vision, 3 DVD-Set, 25. Februar 2005

Zitate (engl.) von D. Hawkins

Personal avowal – extreme experience during World War II

  • I remember World War II, there was no room for emotion. They get you, or you get them, that‘s all it was about. Where‘s the room for emotion? I've been one second from death. [...] the mine is about to explode, neither one of us had any emotion. It's a fact that it might blow up. So when you totally accept that you might blow up, there is no room left for emotion. Emotion is what you haven't completed on a thing. Get on TV, the protest march, all the drama that goes with it – what you haven't accepted yet. When it‘s over, its over. There is no room for placards because it is over when its over. With total acceptance, it is over. And then you have peace. Sedona Satsang Q&A, transcribed by Jon Kalman, Estland, CD 1 of 2, 10. January 2007
  • Find your negative feeling, own it, and forgive yourself for it. Source unknown

 

  • These negative emotions come from a certain perception. It is really coming from the spiritual "third eye." The problem is really one of context. It is because of how you see, how you contextualize the experience of life. If you contextualize it differently, there is nothing to be angry about. Teddy and Otis Carnie, Synopsis and Study Guide to Power vs. Force. An Anatomy of Consciousness, Part II. Interview with Dr. Hawkins, Sedona, AZ, Veritas Publishing, 8. June 1996

 

  • Love is misunderstood to be an emotion; actually, it is a state of awareness, a way of being in the world, a way of seeing oneself and others. The Eye of The I, Bestspirituality.com, S. ?

 

  • What the people in the world actually want is the recognition of who they really are on the highest level, to see that the same Self radiates forth within everyone, heals their feeling of separation, and brings about a feeling of peace. To bring peace and joy to others is the gift of the benevolence of the Presence. The Eye of the I, S. 91

 

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Processing out negative feelings

  1. Stay with the feeling and stay focused on it unswervingly. Realize that all pain is due to resistance. The suffering of loss stems from the attachment and specialness.
  2. Be willing to become immersed in and surrender to the feelings without avoiding them. Notice that they come in waves and that surrendering to the most intense waves tends to decrease their emotional severity.
  3. Ask God's help and surrender the personal will to God. (it is helpful to read the 91st Psalm or other favorite spiritual passages.
  4. Be willing to endure and suffer out the process. If not resisted, it will process itself out and come to an end.
    Transcending Levels of Consciousness, S. 98

 

 

 


Venus und Adonis;
Maler: Peter Paul Rubens
  • Notice first that the feeling is being felt in a generalized way, and that there is an energy below it. It is as though consciousness works this way, as though there is a diffuse body of energy that really has no name. One might call it the energy of emotionalism, the energy behind feelingness. Given a moment of time, this diffuse, unnamed energy begins to take the form of, for example, grief, anger, rage, indignation, self-pity, or jealousy. This emotional field at first was diffuse and formless but now resembles the form of grief, but there is also some fear and anger in it. It is the energy of emotionality in general. When given a split second longer, it will take a greater form of a specific fear, for example, "How will I live now without money or something?" The fear begins to take form, and then thoughts begin to arise out of the specific emotion of fear. It is like a sequence of events and an ocean of suppressed energy. Healing and Recovery, S. 238

 

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Functional hypoglycemia

Dr. Hawkins asked his patients to quit sugar and alcohol completely before their first appointment with him resulting in 25% of them being cured before they saw him.

  • Before explaining fear and anxiety as an emotional level of consciousness (the major source), it is important to identify a frequent source of those emotions, which has a physical basis. A frequent source of anger and other negative emotions is the physiological problem of 'functional hypoglycemia' (low blood sugar), which is associated with an overreaction to dietary sugar input. [...] The sudden drop in blood sugar can precipitate emotional reactions of anger, rage, fear, shakiness, panic or even violence. The diagnosis can be made clinically by simply stopping all sugar intake and noticing the disappearing of all negative emotions. Healing and Recovery, S. 265

 


 

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Attachment and emotional payoff

  • You can't pull back from the mind as long as you're attached to it and its emotional payoff. You witness the thoughts going by in meditation. You don't allow them to take hold. You notice how your emotions want to come up and milk them for a story, a kick. You refuse that. You refuse the emotional payoff. Sedona Seminar Causality: The Ego’s Foundation, 3 DVD set, January 2002

 

  • Feelings are linked together. I'm angry. Why? Because I was insulted. Well, that's pride. Why? Because I thought I'd get something and I didn't. Well, that's seeking gain. So we start to unravel the ego, like unraveling a ball of yarn. We see that it's all connected. Sedona Seminar Emotions and Sensations, 3 DVD set, 17. April 2004

 

  • Fluctuating moods and emotions don't change your level of consciousness. What changes it is spiritual will.
    Intention (alignment) remains unperturbed by passing emotions below level 200. Sedona Seminar Witnessing and Observing, 3 DVD set, 16. October 2004

 

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Characteristics of spiritual truth

 

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Below LoC 200 are the Emergency Emotions

  • Negative emotions, fight or flight response, adrenaline and low immunity.
    track to emotions twice as fast through cortex to emotional response.
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Above LoC 200 are the Welfare Emotions.

 

  • Ego gets its energy out of being right. It is emotional feeding. Sedona Seminar Transcending Obstacles, 3 DVD set, 3. September 2005

 

 

  • Surrender the fear of death to God and the whole stack of fears collapse. When you have no fear of death, you are fearless. Sedona Seminar Transcending Obstacles, 3 DVD set, 3. September 2005

 

  • The spiritual knight we are talking about we are talking about an archetype; we are talking about a chakra within the archetype. […] You can have a correct premise but go down the tubes because of emotionality behind the premise. Sedona Seminar Valid Teachers and Teachings, DVD 3 of 3, track 11, minutes 56:39-58:03, 5. November 2005

 

  • Emotion is what you haven’t completed on a thing. Emotion represents what you have not completed yet. […] Then you have peace. You have peace when a thing is over. Sedona Satsang Q&A, CD 1 of 2, track 4, minutes 5:53-6:33, 11. January 2006

 

  • As someone who has always had an opinion and is willing to stand up for it, how do I tell the difference between the spiritual knight and my ego based stand? […] You’ve got the personal ego and you’ve also got a certain spiritual awareness so when is it the ego coming up. I think it is the amount of emotion with it. Sedona Satsang Q&A, CD 1 of 2, track 4, minutes 3:33-5:17, 11. January 2006

 

  • As spiritual students work to move up the scale of consciousness, they often don't like when they have negative feelings or anger towards others. The reason you are annoyed with others is often simply that you care about them and the world. Therefore, it's OK to be annoyed. Don't worry about it. Sedona Satsang Q&A, 2 CD set, 15. March 2006

 

  • Question: Does resistance to God and growing build up in stacks over lifetimes, like emotions can?
    Answer: Any energy can build up over this lifetime and other lifetimes. Any energy to which a solution has not been found or put into place can build up eventually, and become so powerful that it becomes a major confrontation and you are pretty much forced to look at it.  That is why Al-Anon works because you either get it or you croak. You process it out by whatever technique you are using. You can meditate, contemplate and practice letting go if it is a negative, unwanted energy. Let go resisting the energy until it runs out. It runs out. It is not endless. It has an end. Sedona Satsang Q&A, 2 CD set, 13. September 2006

 

On grieving over years

  • Let it just continuously run. Let it run. Let go resisting it. Let go labeling it "grief.”  You feel inner sensations and emotions. Don’t label it "grief." You are feeling a painful feeling. It doesn't need a name on it. It is just a painful feeling. Sit with the painful feeling. Be at one with that feeling without resisting it. Just be with it completely, 100 %, and that is how you eventually disappear the stack. Then you have the energy to work on other things. This is a stack coming up from not just this lifetime. Sedona Satsang Q&A, 2 CD set, 13. September 2006

 

  • Question: What about bliss? Is it an emotion?
    Answer: No, it's not an emotion. You're thinking of something different. Bliss is a state of consciousness, not an emotion. It doesn't come up from the solar plexus. Its a prevailing condition, a state of awareness. It's not of the self but it's held within the self. It's beyond the self. It's a prevailing condition, and it's not an emotion. No emotion proceeds the level of LoC 600. The emotions of the high 500s are quite emotional. You go into deep joy, ecstasy. You go into very high ecstasy. You can dance for hours tirelessly. You don't have to eat, sleep. You go into a tireless ecstasy. That too has to be surrendered, it suddenly dawned on me. And you think it is impossible, this ultimate joy, this ecstasy could not be surrendered. But then you get "This too must be surrendered to Thee Oh God" and you lay down the joy [Hawkins' voice breaks] and then comes about the Peace beyond all understanding, beyond all emotion, as an experiential reality. No emotion is left. That is why it is the Infinite Peace of God. Sedona Satsang Q&A, CD 2 of 2, 10. January 2007

 

  • Question: I feel sometimes hypercritical.
    Answer: No, you're not being hypercritical, you're being real. You know you feel angelic, you go to church, singing hymns. Everything is beautiful, flowers, harps, and on the way home you hate the S.o.B.
    Dear God, how can that be? Because God wants you to handle that hatred, that's why its coming up. You have the spiritual strength to handle that hatred, whereas before it would have wiped you out. So that which is standing in your way is coming up to be cleared. It doesn't mean you are getting worse, or that you are not spiritual anymore. If you haven't progressed far enough to hate the hell out of some son of a bitch, then you aren't very far. Yes, you do hate some people, yes, you are green with jealousy, yes, you hate yourself for [...]. So that's inner emotional honesty and as you do spiritual work that all comes up. Sedona Satsang Q&A, CD 2 of 2, 10. January 2007

 

  • Question: When I am in the presence of beauty or love, often tears come up. Is there a line between that and emotionality?
    Answer: No, it’s a stage you go through and it may last for years. It has nothing to do with gender. You can look at two people looking at each other with a loving look and you begin to cry – or a beautiful aria from an opera – any kind of stunning beauty. It's a sensitivity to beauty that arises, and as you get in the 500s, it becomes almost continuous. You have to desist from certain activities because you break down and cry all the time. It may last some years. If people at work ask about it, just tell them the truth – that beauty makes you cry. It's normal. It's not emotion – because neurologically your brain changes. There's a concept called neuroplasticity. Experience changes the chemistry of your brain physiology. The neuronal connections are always constantly changing. So crying is part of that shift of the energy balance and your brain is putting out endorphins. If you are loving, you put out endorphins. Someone who is upset all the time is putting out adrenalin. You walk into a great cathedral and you break into tears. You see what it took to create it. Sedona Satsang Q&A, CD 2 of 2, 10. January 2007

 

  • Don't stuff emotions, let the experience of them through. Just allow the anger that comes up to be present without attachment. Eventually you get tired of being angry and just go to bed. The energy just runs out. [Paraphrased.] Sedona Seminar The Human Dilemma, 3 DVD set, 18. August 2007

 

  • Emotionality is a guide to comfort, not to truth. However, emotions can detect things that the intellect might have missed. Emotion is different than intuition. [Paraphrased.] Sedona Seminar Practical Spirituality, 3 DVD set, 25. October 2008

Zitate von anderen Quellen

Jesus weinte. Johannes 11, 35 (NT)

 

  • Wenn ihr Schüler des Weges durch Sehen, Hören, Fühlen und Erkennen Fortschritte zu erreichen sucht, der Wahrnehmungen aber entbehrt, dann werdet ihr nirgends Eintritt finden. Ihr müsst gewahr bleiben, dass der reine Geist, auch wenn er sich in diesen Wahrnehmungen ausdrückt, weder Teil von ihnen, noch von ihnen getrennt ist. Ihr dürft aus diesen Wahrnehmungen keine Schlüsse ziehen, noch begriffliche Gedanken entstehen lassen. Aber ebensowenig solltet ihr den Einen Geist außerhalb dieser Wahrnehmungen suchen, oder sie auf eurer Suche nach dem Dharma aufgeben. Behaltet sie nicht, gebt sie auch nicht auf, wohnt nicht in ihnen und haftet nicht an ihnen. P`ei Hsiu, chinesischer Beamter und Gelehrter, Huang Po. Der Geist Des Zen. Die Zen-Lehre des chinesischen Meisters Huang-po, deutsche Übersetzung nach der engl. Übertragung von John Blofeld, Zenschrift mit Unterweisungen des Meisters Huang-po, Bern, 1983

 

  • Den Gott der Schönheit und der Güte auch im Hässlichen und im Bösen zu fühlen und zu lieben, und sich doch in äußerster Liebe zu sehnen, es von seiner Hässlichkeit und seinem Bösen zu heilen, das ist wahre Tugend und Moral. Sri Aurobindo [Aurobindo Ghose] [BW 605] (1872-1950) indisch-britischer hinduistischer Philosoph, Dichter, Freiheitskämpfer, Yogi, Meister, Mystiker

 

  • Gefühle begleiten das metaphysische und metapsychische Faktum der Liebe, aber sie machen sie nicht aus; und die Gefühle, die es begleiten, können sehr verschiedener Art sein. Das Gefühl Jesu zum Besessenen ist ein anderes als das Gefühl zum Lieblingsjünger; aber die Liebe ist eine. Gefühle werden »gehabt«; die Liebe geschieht. Gefühle wohnen im Menschen, aber der Mensch wohnt in seiner Liebe. Das ist keine Metapher, sondern die Wirklichkeit: die Liebe haftet dem Ich nicht an, so dass sie das Du nur zum »Inhalt«, zum Gegenstand hätte, sie ist zwischen Ich und Du. Martin Buber [BW 530] (1878-1965) österreichisch-jüdischer Religionsforscher und -philosoph, Das dialogische Prinzip. Ich und Du. Zwiesprache. Die Frage an den Einzelnen. Elemente des Zwischenmenschlichen. Zur Geschichte des dialogischen Prinzips, Auszüge, Verlag Lambert Schneider, Heidelberg, 1923, Gütersloher Verlagshaus, Heidelberg, 4. September 2001, 10. Auflage 2006

 

  • Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte, bis ich einen Mann traf, der keine Füße hatte. Helen Keller [Um BW 520] (1880-1968) US-amerikanische taubblinde Schriftstellerin

 

  • Liebe ist ein Willensakt, bei dem man liebevoll handelt, auch wenn man nicht immer liebevolle Gefühle hat. Wir halten Liebe oft für ein Gefühl, aber das ist sie nicht. Liebe ist Handeln. Desmond Tutu (*1931) südafrikanischer ehemaliger katholischer Erzbischof, Friedensnobelpreisträger, engagiert in der "Kampagne für Vergebungsforschung"

 

  • Ein menschliches Wesen ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein durch Raum und Zeit begrenzter Teil. Es erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als etwas von allem anderen Getrenntes – eine Art optische Täuschung seines Bewusstseins. Albert Einstein [BW 499] (1879-1955) deutschstämmiger US-amerikanischer theoretischer Physiker, Entwickler der Allgemeinen Relativitätstheorie, Nobelpreisträger in Physik

 

  • Was Macht hat, mich zu verletzen, ist nur halb so stark wie mein Gefühl, verletzt werden zu können. William Shakespeare [BW 465] (1564-1616) englischer Dramatiker, Bühnenschriftsteller, Lyriker, Schauspieler

 

  • Der Grund dafür, dass unser fühlendes, wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf Worten ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein. […] Bewusstsein gibt es seiner Natur nach nur in der Einzahl. Ich möchte sagen: Die Gesamtzahl [Summe] aller "Bewusstheiten" ist immer bloß "eins". Erwin Schrödinger (1887-1961) österreichischer Physiker, Wissenschaftstheoretiker, Nobelpreisträger für Physik, 1933, Geist und Materie, 1958, Zsolnay Verlag, Wien, 1986

 

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Wutenergie braucht 90 Sekunden, um den Organismus zu passieren.

Facht man Ärger durch zornige Gedanken und Taten an, so nistet er sich im Gehirn ein.

  • Jede Emotion braucht 90 Sekunden, um in deinen Körper zu gelangen, ihn zu durchströmen und aus ihm herauszufließen. Das gilt für alle Emotionen." [...]
    Wenn du länger als 90 Sekunden wütend bleibst, liegt es daran, dass du dich bewusst dafür entschieden hast, Gedanken zu hegen, die dich in der laufenden Ärgerschleife festhalten. [...]
    Die '90-Sekunden-Regel' ist absolut erstaunlich [...] und funktioniert tatsächlich. Der Mensch ist biologisch so angelegt, im Augenblick zu sein, einen Gedanken oder eine Emotion zu erleben. Lasse sie 90 Sekunden durch deinen Körper laufen, erfahre die Reaktivität, und beschäftige dich dann mit etwas anderem. Wende dich dem gegenwärtigen Augenblick zu. Audiointerview mit Dr. Jill Bolte Taylor drjilltaylor.com (*1959) US-amerikanische Neuroanatomikerin, spezialisiert auf nachtodliche Untersuchung des Gehirns, A Brain Scientist's Personal Journey – My Stroke of Insight, präsentiert von der Bennie Randall Show, Blogtalkradio, Gastgeber Bennie Randall, Minute 48:15-53:10, 5. Oktober 2007
    Die US-amerikanische Neuroanatomikerin Dr. Jill Bolte Taylor erlitt mit 37 Jahren einen heftigen AVM-Schlaganfall, der ihre linke Gehirnhälfte vollständig ausschaltete und ihr altes Selbst sterben ließ. Ihre rechte Gehirnhälfte blieb intakt und gewährte ihr die Erfahrung von Glückseligkeit und tiefem Frieden.
    Nach acht Jahren unter der achtsam-intuitiven Pflege ihrer Mutter genas Taylor vollständig. Ein Wunder! Sie konnte wieder beidseitig Gehirn und Körper koordinieren, sich erinnern, gehen, fließend sprechen und schreiben. Als neue Frau, die mitfühlender geworden ist, konzentriert sie sich darauf, beide Gehirnhälften ausgewogen einzusetzen und in Frieden zu leben. Deshalb befolgt sie die 90-Sekunden-Regel.

 

 

  • Wir hassen in anderen, seien es Einzelpersonen oder Völker, nur das, was wir in uns selbst nicht annehmen können. […] Wir benötigen unsere Feinde zur eigenen Vervollständigung. […]
    Je weniger wir uns bedroht fühlen, um so eher betrachten wir unsere ehemaligen "Feinde" als "Gegner." Mit den ersten Anzeichen positiver gegenseitiger Wertschätzung werden "Gegner" zu "Rivalen", indem jeder den anderen als heimlichen Lehrer anerkennt. Wenn "Rivalen" schließlich ihre wechselseitige Abhängigkeit bestätigen, würdigen sie sich als "Partner."  […]
    Wir werden über den weltweiten Bürgerkrieg hinauswachsen müssen, nicht indem wir uns  angesichts eines neuen Feindes mit unseren ehemaligen Feinden verbünden, sondern indem wir uns ausgiebig über unsere Gegner erkundigen, um deren Verschiedenheit, die uns bei unseren ersten hautnahen Begegnungen so verängstigt und verärgert hat, mit Nachsicht zu begegnen. Robert W. Fuller, Ph.D. (*1936) US-amerikanischer Professor für Physik, College-Dekan, Würde- und Rankismusforscher, Autor, Referent, A Better Game Than War. Understanding the origin of our "fear of the other" may lead us to the elimination of war, Magazine In Context, The Foundations Of Peace (IC#4), David Hoffman, S. 18, Herbst 1983

 

  • Wir sind zwar physisch geboren, aber emotional noch nicht.
    […] auf dem perinatalen Niveau [müssen] die traumatischen Erfahrungen und deren Emotionen verarbeitet werden […], auf dem perinatalen Niveau müssen wir die Gestalt der Geburt vollenden,
    und dann können wir auf dem transpersonalen Niveau eine tiefe mystische Erfahrung unserer göttlichen Natur erleben, die unser Bedürfnis nach Eins-sein wirklich befriedigen kann. Interview mit  Stanislav Grof, M.D., Ph.D. (*1931) tschechisch-US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Medizinphilosoph, Mitbegründer der transpersonalen Psychologie, Die Welt ist perfekt, Transpersonale Perspektiven, Vol. 4/98, Logos-Verlag-Berlin, Kareem van Gennip, Juli 1998

 

  • Kein anderer kann Gefühle in dir verursachen. Ein anderer kann Gefühle auslösen. Es ist jedoch dein Denken darüber, was er tun sollte oder müsste beziehungsweise, was man tut, was korrekt oder richtig ist, das deine Gefühle von Wut, Schmerz oder Ärger verursacht. Marshall B. Rosenberg (*1934) US-amerikanischer Psychologe, Psychotherapeut, Entwickler der Gewaltfreie Kommunikation, Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens, Junfermann, 9. Auflage, 12. Februar 2007

 

  • Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf. Hermann Hesse (1877-1962) deutsch-schweizerischer Dichter, Schriftsteller, Demian, 1919

 

  • Ob Angst, Ärger oder Stolz – selbst banalste Ereignisse wie der Anblick frischer Mirabellen auf dem Markt oder die Tatsache, dass der Tank des Autos mal wieder leer ist, lösen vielfältige Emotionen in uns aus. Empfindungen begleiten uns in jeder Sekunde des Seins. […]
    "Seit Ende der 1980er Jahre ermöglichen uns bildgebende Verfahren wie die Computertomographie, Hirne in Aktion zu beobachten und exakt zu lokalisieren, welche Region mit welchem Gefühl verbunden ist. Wir erfahren dabei immer mehr über die neuronalen Systeme, die beim Wahrnehmen eine Rolle spielen. Und belegen dadurch eine psychologische Binsenweisheit, die doch niemand wirklich bestreiten wollte: Gefühle sind bei allen Prozessen dabei. So etwas wie einen reinen emotionslosen Gedanken gibt es nicht. Wolf Singer brain.mpg.de/ deutscher Professor für Hirnforschung, Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, Frankfurt am Main, Artikel Gefühle sind immer dabei: Einen emotionslosen Gedanken gibt es nicht, Zeitschrift Emotion, März 2006

 

 

  • Bei der Geburt besitzt das weibliche Gehirn durchschnittlich elf Prozent mehr jener Gehirnmasse, die der Kommunikation und der Verarbeitung von Emotionen und Erinnerungen dient, als das männliche. Kurz gesagt: Frauen haben einen achtspurigen Highway, um ihre Gefühle auszudrücken, Männer nur eine Landstraße. Dr. Louann Brizendine (*1952) US-amerikanische Neuropsychiaterin, Professorin für Neurobiologie, UCB, populärwissenschaftliche Erfolgsautorin, Referentin, zit. in: Artikel Wir müssen Geduld mit den Männern haben, Welt online, 21. Februar 2007

 

 

  • Emotionen sind Bündel von chemischen und neuronalen Reaktionen, die ein Muster bilden, das vorteilhaft für den Organismus ist, sein Überleben sichern. Emotionen können automatisch (ohne Bewusstsein) und stereotyp in Gang kommen. Der Körper dient den Emotionen als Theater. Körper und Gehirn werden durch Emotionen verändert und führen zu gefühlten Emotionen (Gefühlen). Emotion richtet sich nach außen, Gefühle sind innen. Emotion steht einem buchstäblich ins Gesicht geschrieben: Freude, Trauer, Furcht, Ärger, Überraschung, Verlegenheit, Eifersucht, Schuld, Stolz. António R. Damásio (*1944) portugiesisch-US-amerikanischer Neurowissenschaftler, Bewusstseinsforscher

 

  • Emotionen sind keineswegs ein Luxus. Unglücklicherweise werden sie in der Wissenschaft und im Allgemeinen in der Kultur als eine Art Luxus angesehen oder als etwas Hinderliches: manchmal gut, wenn sie positiv sind, aber sehr lästig, wenn sie negativ sind. Natürlich können Gefühle extrem hinderlich sein, wenn man etwas durchdenken will und innerlich aufgewühlt und sehr verstört ist. Dann kann man in der Tat nicht gut denken. Wir wissen, dass Gefühle vertrackt sein können. Und es stimmt ebenfalls, dass wir ohne Emotionen sehr, sehr dumm dastehen würden in Bezug auf unsere Entschei­dungen. António R. Damásio (*1944) portugiesisch-US-amerikanischer Neurowissenschaftler, Bewusstseinsforscher

 

  • Es geht nicht darum, negative Emotionen zu meiden, um zufrieden zu sein, sondern darum, ihnen nicht zu erlauben, alle angenehmen Stimmungen zu verdrängen. Daniel Goleman (*1946) US-amerikanischer Psychologe, Wissenschaftsjournalist, Autor, EQ. Emotionale Intelligenz, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2. Auflage, 1. Mai 1997

 

 

  • Das Geheimnis der Liebe ist seelische Wachheit und Freiheit, das Geheimnis von Wachheit und Freiheit aber ist der Mut. Es ist viel Mut erforderlich, die eigenen Gefühle wach und vorurteilslos genau zu betrachten. Peter Lauster (*1940) deutscher Psychologe, Selbsthilfebuchautor, Die Liebe. Psychologie eines Phänomens, S. 12, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 40. Auflage, 2. Dezember 1982

 

  • Der psychisch Gesunde erlebt jeden Augenblick in voller Intensität und Wachheit. Mit seinem Denken verfälscht er nicht die Wirklichkeit aus Angst vor den Tatsachen. In seiner Psyche befinden sich keine Reste von unverarbeiteten Erlebnissen oder Gefühlen, da er sie in jedem Augenblick direkt verarbeitet.
    • Wenn er Kummer oder Angst hat, dann verarbeitet er sie sofort und schiebt den Ärger nicht ins Unterbewusste ab.
    • Wenn er traurig ist, dann ist er es sofort, und er lenkt sich nicht ab, sondern lebt seine Trauer im aktuellen Moment.
    • Wenn er Angst hat, dann flieht er nicht nach vorn in die Aggression – um nur ein Beispiel zu nennen – oder zurück in die Anpassung, sondern er stellt sich der Angst, er gibt vor anderen und sich selbst zu, dass er Angst hat, und er lebt seine Angst durch, er steht zu ihr, er fühlt sie mit Aufmerksamkeit, denn nur so wird sie ihn nicht länger belasten, als sie ihn real belastet.
Tage oder Wochen danach ist sie für ihn erledigt, sie kann ihn nicht mehr verfolgen, weder im Schlaf noch in der Realität. Jede zukünftige Angst ist dann eine neue Angst.
Peter Lauster (*1940) deutscher Psychologe, Selbsthilfebuchautor, Die Liebe. Psychologie eines Phänomens, S. 76, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 40. Auflage, 2. Dezember 1982

 

  • Es ist sehr schmerzhaft, sich echten Gefühlen zu stellen, weil wir diese Konfrontation nicht kennen, ihr zeitlebens ausgewichen sind. Die meisten Menschen fürchten sich vor ihren Gefühlen. Viel lieber verstecken sie sich hinter ihrem Denken, errichten einen Schutzwall gegen die scheinbare emotionale Bedrohung. Aber um frei zu werden, führt kein Weg an unseren Gefühlen vorbei, mögen sie zu Anfang noch so schmerzhaft und unerträglich erscheinen. Sobald Sie sich dazu entschieden haben, alles, was an Gefühlen in Ihnen existiert, hochkommen zu lassen, es intensiv anzuschauen, diese Gefühle zu durchleben, erwächst Ihnen daraus eine kolossale Kraft, von deren Vorhandensein Sie bisher keine Ahnung hatten. Theo Fischer, Wu wei, S. 69, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1996

 

  • Es gibt vier Quellen für die menschliche Selbsterkenntnis:
    1. unsere Gedanken und Gefühle,
    2. unsere Träume als bildhafte Darstellung unseres Zustandes,
    3. unseren Leib als Ausdruck der Seele und
    4. die Handlungsebene, also unser Verhalten, unsere Gewohnheiten, die Bewältigung unseres Alltags, unsere Arbeit und unsere Lebensgeschichte.
      Nur wenn wir alle vier Bereiche anschauen, können wir erkennen, wie es wirklich um uns steht.
Anselm Grün (*1945) deutscher Benediktinerpater, Autor, spiritueller Lehrer, geistlicher Berater

 

  • Fritz Zorn schreibt, das erste Ziel des Menschen sei »doch« das Glück. Das ist falsch. Das erste natürliche Ziel des Menschen ist die Einstimmung in den Rhythmus der Lebensenergie, sogar bei dunklen Ereignissen wie Trennung, Verrat, Leiden, Krankheit und Tod, denen auf seelischer Ebene negative Gefühle entsprechen. Dante musste zunächst in die Hölle hinabsteigen, bevor er über das Purgatorium in den Himmel gelangte. Peter Schellenbaum (*1939) Schweizer Psychoanalytiker, Sachbuchautor, Abschied von der Selbstzerstörung. Befreiung der Lebensenergie, S. 44, Kreuz Verlag, 1987, Deutscher Taschenbuch Verlag, Neuauflage, 1. Oktober 1992

 

  • Die medizinischen, vor allem die psychiatrischen Diagnosen sind ein Ausdruck institutionalisierter Näheangst. Sie versachlichen den Betroffenen und ersparen deshalb eine menschliche Begegnung, wie sich unschwer beobachten lässt, sobald sich Ärzte oder Psychologen mit der Beziehung zu ihren Patienten auseinandersetzen. Immer da, wo die Gefühle fehlen, stellt sich eine Diagnose ein – ‚spontan‘ wird zu ‚hysterisch‘, zu ‚sensibel‘, zu ‚paranoid‘, wenn Spontaneität oder Sensibilität von Experten nicht gewünscht sind. Wolfgang Schmidbauer (*1941) deutscher Psychoanalytiker, Autor, Die Angst vor Nähe, S. 121, Rowohlt, 1985, 11. Auflage, 21. Juni 2002

 

  • Der wesentliche Sinn des Lebens ist Gefühl. Zu fühlen, dass wir sind, und sei es durch den Schmerz. Lord Byron [George Gordon Noel Byron, 6. Baron Byron of Rochdale] (1788-1824) britischer Dichter, federführend in der romantischen Bewegung

 

  • Jedes andere Gefühl als das grenzenlose ist wertlos. Robert Musil (1880-1942) österreichischer Schriftsteller, Der Mann ohne Eigenschaften, S. 576, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 2002

 

  • Die lebendige Welt unserer Emotionen, Ängste und Reaktionen ähnelt einem riesigen Wald mit reicher Fauna. Wir erfahren jene Gefühle, als ob sie wilde Tiere wären, die durch die Blätterkrone unseres dichten Seins springen. Beim geringsten Anzeichen von Gefahr furchtsam um sich schauen, verschlagen umherschleichen und schlau pirschen und uns so mit dem Teil von uns verbinden, der uns unbekannt ist. Paul Shepard (1925-1996) US-amerikanischer Umweltschützer, Autor über Tiefenökologie

 

Verdeckte Notstands-Emotion als "Normalzustand" (unter BW 200)

  • Normalzustand Mobbing. Man ist in der Regel aufgeklärt. [...] Mobben macht Spaß und wird deshalb trotzdem praktiziert. Fast jeder hat schon mal in einer Gruppe gemobbt oder hat derartige Fälle beobachten können. Traurigerweise wird Mobbing zumeist als Normalzustand akzeptiert oder ignoriert. Freilich wahrt man nach außen hin den Schein, gegen Mobbing zu sein. Oft gibt es lediglich eine gesellschaftliche Scheinächtung. So werden die Mobber meist gedeckt und somit die Erkennung und Bearbeitung erschwert. Erkenntnis eines deutschen Schülerprojekts zum Thema Mobbing 2004

 

  • Es ist meine feste Überzeugung, dass dieses irrationale Hervorheben von Gefühlen und Leidenschaften schließlich zu etwas führen muss, das man nur als verbrecherisch bezeichnen kann. Karl Raimund Popper [BW 185] (1902-1994) österreichisch-britischer Philosoph, Erkenntnis- und Wissenschaftstheoretiker, Begründer des kritischen Rationalismus, Die Verteidigung des Rationalismus, 1945

 

  • Hinter deinen Gedanken und Gefühlen steht ein mächtiger Gebieter, ein unbekannter Weiser – der heißt Selbst. In deinem Leibe wohnt er, dein Leib ist er. Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) deutscher klassischer Gelehrter, Kulturkritiker, Philosoph des Nihilismus [BW 120]

Zitate (engl.) von anderen Quellen

Jesus wept. John 11, 35 (NT)

 

 

  • Sentimentality is a superstructure covering brutality. Carl Gustav Jung [LoC 540] (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, depth psychologist

 

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Hatred and ridicule

In the course of his prolonged discussions with H.H. the Dalai Lama Paul Ekman, Ph.D., US American anthropologist, psychologist, has changed his formerly held position on the function of hatred and ridicule.

  1. In my book Emotions revealed, I argue that hatred could in some circumstances motivate positive acts that were of benefit to the person and to society. And I've come to believe that, although that's true in the short run, in the long run hatred is corrosive and maybe it actually has a long-term harmful impact on the person.
  2. And the other thing I think I've become most sensitive to is the dangers of humor that involve any form of ridicule – which can be very funny, but I think has a very negative impact on the person who's enjoying that type of humor.
    Audio interview with Paul Ekman, Ph.D. paulekman.com (*1934) US American anthropologist, psychologist, pioneer in the study of emotions, Emotional Expression, presented by Wise Counsel Podcasts, Mentalhelp.net, host David Van Nuys, Ph.D., minute 35:48-36:51, 46:42 minutes duration, Downloadable on Itunes – # 10, aired 19. October 2009

 

  • The Dalai Lama and his followers have three big ideas surrounding emotion.
    1. First, as you undertake your meditation, your breathing exercises, you become free of your emotions.
      I think they are probably right.
    2. Second, they don't see any role for anger.
      If someone is victimizing you, that person is an object of compassion because he or she is misguided.
    3. Third, compassion.
      The Dalai Lama believes that compassion is at the core of human nature.
      Westerners generally believe that we are selfish by design, and that compassion is a social construct. Dacher Keltner, US American professor of psychology, UC Berkeley, director of the Greater Good Science Center; cited in: Public Affairs, presented by UC Berkeley News, Carol Hyman, 3. November 2003

 

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[Sandor] Rado described two categories of emotions:

  • Welfare emotions, including pride, joy, affection, and self-respect;
  • and Emergency emotions such as fear, rage, retroflexed rage, and “guilty fear".
    Neurotic mal-adaptation was the result of discontrol of the emergency emotions. Rado rejected the central psychoanalytic concept of the unconscious, introducing instead the concept of a non-reporting level of memory and emotions. Rado and Heath shared the traditional neurological view that higher order functions, such as abstraction, language, problem solving, and planning for the future were carried out by the cerebral cortex, while emotional activity originated in the subcortical regions. Wallace K. Tomlinson, M. D., Patrick J. Dowling, M. D., The Contributions of Sandor Rado to the American Medical Education, Geschichte der Medizin, ISHM2006.hu, 2006

 

 

  • No one can cause emotions in you. Another person can trigger emotions in you. However, it is your way of thinking about what they should or must do or what one usually does, what is correct or right, which causes emotions of anger, pain or annoyance. Marshall Rosenberg (*1934) US American psychologist, psychotherapist, developer of Nonviolent Communication

 

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90 Seconds Rule – Anger

Dr. Jill Bolte Taylor has recovered miraculously from a rare stroke after eight years. She who has become more compassionate than in her first life shares on the "90 Seconds Rule" and the physiological wiring of anger. Being angry is a loop, a circuitry inside the brain, restimulated by one's angry thoughts.

  • It takes 90 seconds for any emotion to come into your body, flush through your body and surge out of your body. Any emotion.
    If you feel yourself becoming angry I encourage people to 'Don't get hooked up in your anger, but feel the anger in your body, and then look at your watch, and then recognize that after 90 seconds it is totally gone from your body. And yet if you stay angry for longer than 90 seconds it is because you have consciously chosen to think the thoughts that bring you back into running the anger loop.

    [...] I call it the 90 Seconds Rule. People are always shocked on it. It's absolutely amazing. [...] And actually it works. [...]
    You are biologically designed to experience the moment, experience a thought, experience an emotion. Surge it through your body for 90 seconds, have your reactivity, and then move on to something else, come back to the present moment. Jill Bolte Taylor, M.D. Dr. Jill Bolte Taylor (*1959) US American neuroanatomist, expert in the postmortem investigation of the human brain, A Brain Scientist's Personal Journey – My Stroke of Insight, presented by Bennie Randall Show, host and interviewer Bennie Randall, minute 48:15-53:10, 5. October 2007

 

  • Emotions can work for you or against you. You can choose how they will affect you. Adam, Canadian energy healer

 

  • Resentment is like taking poison and waiting for the other person to die. Malachy McCourt (*1931) Irish-American actor, writer, politician

 

  • If you are an emotional person [subdued to waves of emotions washing through your system] you are here to be deep. But it means you have to have patience. There is no truth in the now. Ra Uru Hu (Robert Allen Krakower) (1948-2011) Canadian physicist, developer of the Human Design System, teacher, author, Projector Signature, see Lectures, minute 1:26:56
    When the emotional wave has ebbed clarity may rise.

 

  • Contrary to popular belief that feelings are generally bad for decision making, we found that individuals who experienced more intense feelings achieved higher decision-making performance.
    Moreover, individuals who were better able to identify and distinguish among their current feelings achieved higher decision-making performance via their enhanced ability to control the possible biases induced by those feelings. Myeong-Gu Seo, Lisa Feldman Barrett, study summary, Journal Academy of Management, 2007

 

  • Women do better in "emotional intelligence" and language development. Adrian Furnham, Ph.D. (*1953) South African-born British organisational and applied psychologist, management expert, professor of psychology at University College London, Men think they're cleverer, Telegraph, British newspaper, Roger Highfield, 15. January 2008

 

  • Saying that men talk about baseball in order to avoid talking about their feelings is the same as saying that women talk about their feelings in order to avoid talking about baseball. Deborah Tannen (*1945) US American socio-linguist, specialized in gender-specific linguistic differences

 

  • Our unresolved negative emotions are major contributors to most physical pains and diseases. Dr. Phillip Mountrose, US American teacher, author, speaker, holistic hypnotherapist, NLP practitioner, Reiki master, EFT practitioner, spiritual intuitive, minister of Holistic Healing, Emotional Freedom Technique, presented by Conscious Media Network, host Regina Meredith, 32:53 minutes duration, March 2007

 

  • Love anything, and your heart will certainly be wrung and possibly broken. If you want to make sure of keeping it intact, you must give your heart to no one, not even to an animal. Wrap it carefully round with hobbies and little luxuries; avoid all entanglements; lock it up safe in the casket or coffin of your selfishness. But in that casket-safe, dark, motionless, airless – it will change. It will not be broken; it will become unbreakable, impenetrable, irredeemable. To love at all is to be vulnerable. C.S. Lewis [LoC 390] (1898-1963) British scholar, novelist

Englische Werke – English section on Emotions

List of emotions

Paul Ekman, US American professor of psychology, who is considered as one of the 100 most eminent psychologists of the twentieth century, listed following basic positive and negative emotions, not all of which are encoded in facial muscles:

 

7 universal facial expressions are found with:

  • Anger * Fear * Disgust * Contempt * Sadness * Surprise * (overall) Happiness

 

3 vocally expressed emotions:

  • Amusement * Relief * Sensory tactile pleasure

Three archetypal wounds in trust and love

Interculturally only three basic emotional wounds (known also as 'sacred wounds' or 'felix culpa') were found: ABANDONMENT * SHAMING * BETRAYAL.

 

Item #Universal WoundThreat for
survival of
TemperatureBody reaction
Defence
Emotional reactionRemedy
Healing process
1.Abandonment
(Most primal)
BODYColdCortisol
Top stress hormone
FearCommitment to Self
Compassion
Taking action
2.ShamingPSYCHEHotPro-inflammatory products
Arthritis, cardiovascular diseases
HumiliationHonoring Self
Dignifying Self
Setting boundaries
3.Betrayal in
loyalty / trust

(Most severe)
MINDHotAdrenalin
Stress hormone
Anger
Rage, Hostility
Loyalty to Self
Trust in Self

 

The 'sacred wounds' resonate with four levels of human expression and experience:

 

Item #
LoC
Focus of experienceBody / Temple correspondenceEnergy correspondenceScientific discipline correspondenceRemark
1.
1-200
BodyTwo Feet
___________________
Outside the temple
Nonintegrous duality
Literal
Biology / ScienceCommon sense reality
2.
200-460
Mind Two Legs
___________________
Inside the Temple
Integrous duality
Symbolic
PsychologySymbols, writing, pictures, memes
3.
460-540
Group One Trunk
___________________
Sanctuary, altar
Nonlinearity
Paradoxical
Sociology / LawCultural paradigm
4.
540-600+
Spirit One Head
___________________
Tabernacle
Holy of holies
Nonduality
Transformation
Religion / Mythical beliefsFaith, spirituality

 

The creation of a more peaceful and happier society has to begin from the level of the individual, and from there it can expand to one's family, to one's neighborhood, to one's community and so on. H.H. 14th Dalai Lama, Facebook comment, 11:09,  9. Januar 2012

 

Item #Level of expressionDomainBiocognition
Comprising three basic intercultural emotional wounds
1.BodyBiologyPsychoneurocardioimmunologyCommon sense reality
2.MindPsychologyPsychoneurocardioimmunologySymbols, memes
3.Group
Community, world
SociologyMedical anthropologyCultural paradigm
4.Spirit
Spirit world
ReligionMystical theologyFaith, Mythical beliefs

 

Sources by Mario Martinez, PsyD biocognitive.com, Uruguaian clinical neuropsychologist, contemplative psycho-neuroimmunologist:
- Audio interview: The Mind-Body Code, presented by Sounds True, host Tami Simon, Podcast, 36:46 minutes duration, posted 4. August 2009
- Audio interview: Mind Body Code and How Cultural Beliefs Affect Health, presented by KG Stiles, CBS MP3, aired 20. April 2010
- Video presentation: Embodying The Four Immeasurables, YouTube film, 1:48:40 duration, posted 22. July 2011

BW-Werte: Emotionen / Emotions

  • BW 350 – Zehrende Emotionen durch Ruhe ersetzt. Emotionalität tritt zunehmend zurück.
  • BW 310 – Antriebskräfte Emotionalität und Willensorientierung sind vorwiegend positiv.
  • BW 200 – Die Emotionen des Betrachters sind positiver mit Blick auf sich selbst und die Welt.
  • BW 1-199 – Harte, konflikttragende, destruktive und feindselige Emotionen.
  • BW 135Täter↔Opfer-Betrachtungsweise (dualistisches Spaltdenken)
    zwischen den Notstandsgefühlen Angst und Wut).
Orientiert u.a. an Erleuchtung ist möglich, S. 231-232

Index: Emotionen / Emotions – Bücher von D. Hawkins

Englische Werke

  • Buch 2E, Langeweile S. 131
    • Wut, Angst, Begehren S. 282-284
  • Buch 3E, Rekontextualisierung von Notstandsgefühlen unter 200, Kapitel 12
  • Buch 5E, Vertiefte Rekontextualisierung von Notstandsgefühlen S. 23-161

Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins

 

Links zum Thema Emotionen / Emotions

Literatur

Literatur (engl.)

Externe Weblinks

  • Wikipedia-Einträge Emotion
  • Online-Lexikon des Thomas Klüh Instituts Gefühl

Externe Weblinks (engl.)


  • I-Messages and You-Messages, presented by The Conflict Resolution Information Source (CRInfo) version VI, Heidi Burgess, co-director, conflict research consortium university of Colorado, 1999-2010

Audio- und Videolinks

Audio- und Videolinks (engl.)

  • Video presentation by Philippe R. Goldin Ph.D., neuroscientist, Stanford University, Psychology Department, USA, on The Neuroscience of Emotions, presented by Google Tech Talks, 16. September 2008, YouTube film, 1:02:10 duration, posted 13. October 2008
  • TV interview with H.H. Dalai Lama on Love your Enemy, presented by Swedish TV station Dabrowski TV, host Stina Lundberg, 1996, YouTube film, 2:23 minutes duration, posted 2. August 2009
  • Video presentation by H.H. Dalai Lama on Renunciation – Eliminating 'afflictive emotions', the 'enemy within', Lecture on the Four Noble Truths, London, 1997, organized by the Network of Buddhist Organizations, U.K. in association with the Office of Tibet, London, YouTube film, 5:36 minutes duration, posted 22. October 2009
  • Video interview with Hale Dwoskin, seminar leader, The Sedona Method on releasing one's non-love feelings, invented by Lester Levenson, presented by Conscious Media Network, host Regina Meredith, 44:51 minutes duration, posted February 2007
  • Video interview with Dr. Phillip Mountrose, teacher, author, speaker, holistic hypnotherapist, NLP practitioner, Reiki master, EFT practitioner, and spiritual intuitive, minister of Holistic Healing Emotional Freedom Technique, presented by Conscious Media Network, host Regina Meredith, 32:53 minutes duration, March 2007
  • Video interview with Daniel Goleman, US American psychologist, author of Emotional Intelligence Social Intelligence and Leadership, presented by Harvard Business Publishing'', YouTube film, 10:16 minutes duration, posted 11. August 2008
    Emotional and social intelligence improve the performance of the leader, the coworkers and organization.
  • Video interview / presentation / Q&A with Antonio Damasio, US American neurologist, University of Iowa, This Time With Feeling, sponsored by the Aspen Institute, presented by Fora.TV, 1:05:35 duration, aired 4. July 2009
  • Video interviews with Antonio Damasio, behavioral neurologist, University of Iowa, USA, How our brains feel emotion, presented by Big Think, 37:46 minutes duration, filmed 2. July 2010 and Behavioralism in the neurology of emotion, 39:30 minutes duration, 12. August 2010, posted 10. November 2010

Audio- und Videolinks (engl.) – Ellen Sutherland

 

Interne Links

Wiki-Ebene

Wiki-Englisch

 

 

1 Journal of Personality and Social Psychology, Vol. 76, No. 3 und Jennifer Daw Holloway, Advances in anger management, APA online, Vol. 32, Nr. 3. März 2003

2 Wissenschaft und Öffentlichkeit, VGK.de, Wintersemester 2003/2004

3 David Hawkins, Sedona Seminar The Human Dilemma, 18. August 2007

4 David Hawkins, Licht des Alls, S. 328-329