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2·2012


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Sensitivität

 

 

Flieder


 

Das Phänomen des Stimmenhörens

Sensitivität ist ein Sammelbegriff für Begabungen wie Intuition, Vorahnungen, Hellfühligkeit, Hellsichtigkeit, Hellhörigkeit, Hellschmecken, Hellfühlen unter Berücksichtigung der Feinstofflichkeit.

 


Die Verkündigung Mariäs,
Leonardo da Vinci (1452-1519) italienischer Maler, ~1472–1475

Wer Stimmen hört oder Geistwesen sehen kann, gilt im Allgemeinen noch als Spinner. Bis in die sechziger Jahren beschrieben die Autoren psychiatrischer Fachliteratur Menschen wie Jesus Christus, alttestamentliche Propheten, die Apostel Petrus und Paulus und Heiligmäßige oder Mystiker als Schizophrene.
  ⚑ Die Erscheinung des Erzengels Gabriel vor
      Mutter Maria galt als Einbildung.
  ⚑ Die Hirten auf dem Feld, die gemeinsam Engel
     sahen, hatten demnach eine kollektive Psychose.

 

"In der Medizin – und insbesondere in der Psychiatrie – sehen wir uns einer großen Herausforderung gegenüber. Sinneswahrnehmungen ohne äußere Reize sind als Halluzinationen definiert und gelten als krankhaft. Sie werden insbesondere mit der Schizophrenie in Zusammenhang gebracht.
In der Hochblüte des mechanistisch-materialistischen Weltverständnisses wurden alle Menschen, die Stimmen hörten oder geistige Wesen sehen konnten, mit dieser gefürchteten Krankheit in Zusammenhang gebracht.
Noch in den sechziger Jahren wurden in Fachbüchern Menschen wie Jesus Christus, mittelalterliche Heilige oder moderne Mystiker, wie z.B. Rudolf Steiner, als schizophren beschrieben. Nach diesem Verständnis wären die alttestamentlichen Propheten wie auch Maria, der von einem Engel die Geburt des Gottessohnes verkündet wurde, und ebenfalls die Apostel Petrus und Paulus, Schizophrene gewesen.
Bei den Hirten auf dem Felde allerdings müsste es sich um eine Art kollektive Psychose gehandelt haben, da ja eine ganze Gruppe diese äußerlich nicht sichtbaren Wesen sah und hörte."
  PD Dr. Jakob Bösch (*1942) emeritierter Schweizer Psychiater, Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste Baselland, Privatdozent für Psychiatrie und Psychosoziale Medizin, Universität Basel, Autor, Waren die biblischen Propheten schizophren?, PDF, präsentiert von der Schweizerischen Basler Zeitung, 21. Mai 1999

 

Wenn sensitive Menschen, die mit "Ohren zu hören" ausgestattet sind, eine innere Stimme (Stimmen) wahrnehmen, ist äußerlich kein Ton vernehmbar, innerlich jedoch hören sie eine Stimme, die zu ihnen spricht. Die innere Stimme (auch Daimon genannt) ist weder Einbildung (Imagination) noch Intuition, sondern ein Ausdruck von innerer Führung.
Etwa 6-15% aller Menschen weltweit hören irgendwann einmal im Leben Stimmen ("akustische verbale Halluzinationen"). Weit über die Hälfte der weit verbreiteten stigmatisierten Stimmenhörer sind geistig gesund und leben unauffällig. 1% von ihnen hören regelmäßiger komplexere Stimmen, ohne dass eine psychiatrische Begleitung erforderlich ist. Hirnscanner weisen nach, dass das Stimmenhören keine "Einbildung" ist. Die Betroffene "hören" tatsächlich etwas in den Gehirnregionen, die für Aufmerksamkeit und Überwachung zuständig sind. Stimmenhörer können verborgene sprachähnliche Geräusche schneller und leichter ausmachen als diejenigen, die noch keine Erfahrung mit Stimmenhören gemacht hatten.1 Auch die übermittelten Botschaften sind von größerer Bedeutung als bisher vermutet wurde.

 

Der US-amerikanische Psychologe Julian Jaynes (1920-1997) schrieb ein Buch mit dem Titel Der Ursprung des Bewusstseins durch den Zusammenbruch der bikameralen Psyche, in dem er argumentierte, dass die Völker der Antike nicht bewusst waren. Die Inspiration, dieses Buch zu schreiben, erhielt Jaynes aufgrund einer "akustisch hypnagogischen Halluzination". Er hatte sich mit einer philosophischen Problemstellung, der Frage nach dem Wissen, herumgeschlagen. Eines Nachmittags hörte er eine laute Stimme sagen: "Füge den Erkennenden in das Erkannte ein." Den "Erkennenden in das Erkannte" einzubeziehen, ist ein Grundprinzip vieler metaphysischer und mystischer Überlegungen. Es war die Antwort auf Jaynes epistemologische [erkenntnistheoretische] Verzweiflung. Als überzeugter Materialist ignorierte Jaynes diese Erkenntnis dennoch und entschied sich dafür, seine hypnagogische Einsicht schlichtweg als "nebulöse Tiefe" zu betrachten, ohne deren Bedeutung erfasst zu haben. Sein Buch behandelt das Phänomen des Stimmenhörens im Kopf.

 

Bekannte Stimmenhörer/innen

❄ Abraham (Genesis 12, 1-3 [AT])
❄ Prophet Elia (1. Könige 19, 11-13 [AT])
❄ Engelsvision (Seraphim) von dem Propheten Jesaja (Jesaja 6 [AT])
❄ Die Verwandlung von Saulus in Paulus. (Apostelgeschichte 9 [NT])
Sokrates (469-399 v. Chr.)
St. Augustinus von Hippo Regius (354-430 n. Chr.)
St. Patrick (387-461/493 n. Chr.)
Hildegard von Bingen (1098-1179)
Johanna von Orléans (1411-1431)
Juliana von Norwich (~1342-nach 1413)
Margery Kempe (~1373-nach 1438)
Emanuel Swedenborg (1688-1772)
Rudolf Steiner (1861-1925)
Mahatma Gandhi (1869-1948)
❄ Gotthold Ephraim Lessing ❄ Rainer Maria Rilke ❄ Ludwig van Beethoven ❄ William Blake ❄ Lord Byron ❄ Frederic Chopin ❄ Charles Dickens ❄ Winston Churchill ❄ Andy Warhol ❄ Anthony Hopkins (*1937) ❄ Brian Wilson (*1942) ❄ Antonin Artaud ❄ Salvador Dali ❄ Philip K. Dick ❄ Sylvia Plath ❄ Robert Schumann ❄ Percy Bysshe Shelley ❄ Virginia Wolff

 

Der griechische Philosoph Sokrates berief sich auf das Gewissen, seine innere Stimme, das so genannte Daimonion. Er sprach von "dem Gott in meiner Brust". Seine Verbundenheit mit dieser inneren Instanz (lat. consciencia = Bewusstsein) befreite ihn von dem Bedürfnis, sich nach außen, an Mehrheiten oder Autoritäten zu orientieren und vermittelte ihm innere Gewissheit über den Tod hinaus. Er hatte Momente der kataleptischen Trance. Während eines "Anfalls von Abstraktion" hielt er unbeweglich inne und hielt in Zwiesprache mit dem inneren "Daimon".
Seiner inneren Stimme gehorchend wurde Sokrates nicht Politiker, sondern Forumsphilosoph. Wiewohl er um das anfällige Leben eines öffentlich agierenden Staatsmanns, dem Wahrheit und Gerechtigkeit ein Anliegen sind, wusste, hielt er sich nicht an seine rationale Einsicht, ein zurückgezogenes Leben zu führen.
   "Mir ist das von Kindheit an geschehen, dass nämlich eine Stimme, die jedes Mal, wenn sie sich hören lässt, mir von etwas, was ich
   tun soll, abredet. Zugeredet aber hat sie mir nie. Das ist es, was sich mir widersetzt, dass ich nicht soll Staatsgeschäfte betreiben.
   […] wenn ich [es] schon vor langer Zeit unternommen hätte, Staatsgeschäfte zu betreiben, so wäre ich auch schon längst
   umgekommen und hätte weder euch etwas genutzt noch auch mir selbst. Werdet mir nur nicht böse, wenn ich die Wahrheit rede!
   kann sich erhalten, der sich – sei es nun euch oder einer anderen Volksmenge – tapfer widersetzt und viel Ungerechtes und
   Gesetzwidriges im Staate zu verhindern sucht, sondern notwendig muss, wer in der Tat für die Gerechtigkeit streiten will, […]
   wenn er sich nur kurze Zeit erhalten soll, ein zurückgezogenes Leben führen, kein öffentliches."

   Sokrates (469-399 v. Chr.) altgriechischer Philosoph, Manfred Fuhrmann, Übersetzer, Herausgeber, zitiert in: Platon (427-347 v. Chr.)
   vorchristlicher altgriechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie, Apologie des Sokrates, ~350 v. Chr.,
   Philipp Reclam Verlag, Ditzingen, Januar 1986

 

Die französische katholische Nationalheilige und Märtyrerin Johanna von Orléans (1411-1431) machte im Jahr 1431 bei ihrem Inquisitionsprozess in Rouen, Frankreich, folgende Aussage:
   "Als ich dreizehn Jahre alt war, hörte ich eine Stimme von Gott, die kam, um mich zu leiten. Das erste Mal hatte ich große Furcht.
   Die Stimme kam ungefähr zur Mittagsstunde, im Sommer, im Garten meines Vaters. Am Tag zuvor hatte ich gefastet. Ich habe die
   Stimme von meiner Rechten her gehört, wo die Kirche lag. Von derselben Seite kam eine große Helligkeit. Dieses Licht kommt immer
   von derselben Seite, von der ich die Stimme vernehme. Die Stimme erschien mir erhaben, und ich glaube, dass sie von Gott
   geschickt war. Und nachdem ich sie dreimal gehört hatte, erkannte ich, dass es die Stimme eines Engels war. Diese Stimme hat mich
   immer geleitet, und ich habe sie immer gut verstanden. Sie hat mir geheißen, mich gut zu führen und oft in die Kirche zu gehen. […]
   Das Licht kommt immer zusammen mit den Stimmen. […] Die Stimmen sind gütig und erhaben."

   Artikel Jeanne d'Arc: Das Leben der Jungfrau von Orléans mit Fokus auf Kindheit und Jugend, präsentiert von der Publikation
   Geschichte-Lernen.net, Tamara Michalke, Datum unbekannt

 

Der indische hinduistische Weise, spirituelle Aktivist und humanitäre Anwalt Mahatma Gandhi (1869-1948) hörte die Stimme Gottes, die ihm entscheidende Impulse für seinen gewaltfreien Freiheitskampf gab:
   "Für mich sind die Stimme Gottes, des Gewissens, der Wahrheit, der inneren Stimme oder "der unscheinbaren, leisen Stimme in
   dir" ein und dasselbe. Ich sah keine körperliche Erscheinung und habe mich auch nie darum bemüht, denn ich habe immer geglaubt,
   Gott ist formlos. Wer Gott verwirklicht, ist für immer von der Sünde befreit [...]. Vielmehr hörte ich eine Stimme wie aus der Ferne, die
   doch ganz nah war. Sie war so unmissverständlich wie eine menschliche Stimme, die bestimmt und unwiderstehlich zu mir sprach.
   Als ich die Stimme hörte, habe ich nicht geträumt. Bevor ich die Stimme hörte, tobte ein gewaltiger Daseinskampf in mir. Plötzlich
   überkam mich die Stimme. Ich hörte ihr zu, vergewisserte mich, dass es sich um die Stimme handelte, und das
   Ringen hörte auf. Ich war ruhig. Die Entschlusskraft formte sich entsprechend, der Termin und die Stunde des Fastens wurden
   beschlossen [...]. Könnte ich noch weitere Nachweise dafür liefern, dass ich wirklich die Stimme gehört habe und kein Echo meiner
   blühenden Phantasie? Ich habe keine weiteren Beweise, um einen Skeptiker zu überzeugen. Es steht ihm
   frei zu sagen, dass ich einer Selbsttäuschung oder Halluzination unterlag. Es mag sein, dass dem so war. Ich kann keinen
   Gegenbeweis erbringen. Was ich unumwunden bestätigen kann, ist, dass mich das einstimmige Urteil der ganzen Welt gegen mich
   nicht von dem Glauben abbringen könnte, dass ich Gottes wahre Stimme gehört habe."

   Artikel in Gandhis Wochenzeitung Harijan (1933-1948), 8. Juli 1933; Ramachandra Krishna Prabhu, Herausgeber, U. R. Rao, Herausgeber,
   The Mind of Mahatma Gandhi [Der Geist von Mahatma Gandhi], S. 33-34, 1967, Greenleaf Books, 1. September 1988

 

Medienquellen:
Dokumentarfilm Stimmen im Kopf, Regie Anja Krug-Metzinger, deutsche Dokumentarfilmerin, Autorin, präsentiert von dem
     französisch-deutschen Fernsehsender Arte, gesendet 2. Juni 2015, präsentiert von dem deutschen Fernsehsender ARD,
     gesendet 3. Juni 2016, YouTube Film, 52:00 Minuten Dauer, 28. Dezember 2016
Video Fernsehinterview mit Andrea Zwicknagl, Peer-Beraterin für Stimmenhörer, Stimmen hören: Göttliche Eingebung oder psychische
     Krise?
, präsentiert von dem ersten Fernsehprogramm des Schweizer Radio und Fernsehens SRF 1, wöchentliche Sendung
     Sternstunde Religion, aufgenommen 5. Juni 2017, YouTube Film, 4:50 Minuten Dauer, eingestellt 6. Juni 2017
Literatur:
Julian Jaynes (1920-1997) US-amerikanischer Psychologe, Autor, Der Ursprung des Bewusstseins durch den Zusammenbruch der
     bikameralen Psyche
[1976] Rowohlt, Reinbek 1988, rororo, 1993
Prof. Marius Romme (*1934) niederländischer Professor für Soziale Psychiatrie, Universität Maastrich, Sandra Escher,
     Wissenschaftsjournalistin, Stimmenhören akzeptieren, Psychiatrie-Verlag, Bonn, 1997
► Thomas Bock, Irene Stratenwerth, Stimmen hören, Kabel-Verlag, Hamburg, 1998
Artikel:
Die Jungfrau und ihre Stimmen. Jeanne d'Arc und das Übernatürliche, präsentiert von dem öffentlich-rechtlichen, werbefreien
     Rundfunksender Deutschlandfunk (DLF), Barbara Sichtermann, deutsche Fernsehkritikerin, Schriftstellerin, 1. Januar 2012
See also: ► Hearing voices

Mit Metasinnen wahrnehmen

Der Mensch hat keinen von seiner Seele getrennten Körper.
Denn was der Körper genannt wird, ist nur ein Teil der Seele,
der von den fünf Sinnen wahrgenommen wird,
den Hauptzugängen der Seele innerhalb der Zeitlichkeit.
William Blake (1757-1827) englischer Naturmystiker, Maler, Erfinder der Reliefradierung, Dichter,
Ideenschrift Die Hochzeit von Himmel und Hölle [The Marriage of Heaven and Hell] (1790-1793), 1793

 

Die Metasinne, die Nebeneingänge der Seele, finden – durch den Einsatz weniger mutiger Sensitiver – sacht mehr Beachtung in der Gesellschaft.

 

Mediziner und Psychiater mit einem mechanistisch-materialistischen Weltverständnis definieren die Wahrnehmungen
durch Metasinne, die ohne äußere Reize erfolgen, als pathogene Halluzinationen und als Schizophrenie.
Das Prekäre an dieser Sachlage ist die Tatsache:

Ein bedeutender Anteil der Mediziner, Pflegenden, Psychotherapeutinnen
und PsychiaterInnen und sind selbst außerordentlich sensitiv begabt.

Wiederentdeckung der Sensitivität und Intuition in Medizin, Psychotherapie und Psychiatrie

Die kalifornische Assistenzprofessorin für Psychiatrie und Sterbebegleiterin Prof. Dr. Judith Orloff (*1951), tätig an der Universität von Los Angeles (UCLA) in Kalifornien, stammt aus einer Ärztedynastie.
Als außersinnlich begabtes Kind ahnte sie nahende Tode und Katastrophen voraus, die einige Zeit später jeweils eintrafen. Ihre Eltern, beide Mediziner, verboten ihr, ihre Vorahnungen im Familienkreis mitzuteilen. Als Professorin für Psychiatrie nimmt sie die Schmerzen und Krankheiten von Menschen, die sie nicht näher kennt, unwillkürlich und empathisch wahr. Jahrzehntelang hatte sie vergeblich versucht, ihre mediale Begabung zu verdrängen und zu verleugnen, da das geltende Berufsethos ihrer Zunft bis etwa zur Jahrtausendwende intuitive Interventionen ausschloss. Sie kam zu dem Schluss:

Die konventionelle Psychiatrie betrachtet Visionen oder auch
eine außergewöhnlich starke innere Stimme als Psychose.

 

Ihr Wahrtraum als junge Frau im Traumlabor von Dr. Thelma Moss an der UCLA erfüllte sich nach über zwanzig Jahren. Darin hatte sie von ihrer Bestimmung erfahren:

In ihrer Funktion als Ärztin und Psychiaterin sollte sie Intuition und sensitive Veranlagung – so vorhanden – erneut als anerkannte Disziplin im medizinischen und psychiatrischen Establishment verankern.

 

Nach dem überstandenen Drama eines missglückten Selbstmordversuchs einer Patientin, deren Suizidabsichten sie erahnt, jedoch professionell korrekt nicht zu thematisieren gewagt hatte, beschloss sie im Lauf der drei Wochen, in denen sie die Sterbewillige im Koma begleitete, das Tabu ihres Berufsstands zu brechen und ihn zu revolutionieren.

 

In ihrem Buch Jenseits der Angst, Heyne-Verlag, München (1997) beschreibt sie, dass sie ein ganzes Jahrsiebt gezögert hatte, um es fertigzustellen – aus Angst vor Repressalien und beruflicher Disqualifizierung. Erst durch eigene innere Transformationsarbeit fand sie den Mut, damit beruflich zu arbeiten und vor ihren Kollegen zu ihrer medialen Begabung zu stehen.
Seit Erscheinen ihres ersten Buchs spricht sie als gefragte Brückenreferentin auf Fachkongressen unter anderem vor den Mitgliedern der American Psychiatric Association, um sie Psychiatern, Ärzten und Interessierten die Grundlagen der Sensitivität zu vermitteln. Sie plädiert offen für die Nutzung der unbestreitbar vorhandenen metasinnlichen Fähigkeiten – sowohl bei Patienten als auch Heilberuflern.

 

Als Sterbebegleiterin bestätigt sie die Allverbundenheit folgendermaßen:

Angesichts des größtmöglichsten Verlusts kann der Glauben an den kosmischen
Lebenszusammenhang bedeutsamer sein als das Leben eines einzelnen
[verstorbenen] Menschen, ungeachtet dessen, wie sehr man ihn wertschätzt.

 

Quellen übermittelt von PD Dr. Jakob Bösch (*1942) emeritierter Schweizer Psychiater, Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste Baselland, Privatdozent für Psychiatrie und Psychosoziale Medizin, Universität Basel, Autor
Artikel Waren die biblischen Propheten schizophren?, präsentiert von der Schweizerischen Basler Zeitung, 21. Mai 1999
Artikel Sensitivität, präsentiert von Basler Psi-Verein, 27. Januar 2015
Video reference (engl.):
► Interview (DVD excerpt) with Judith Orloff, M.D., Ph.D.  DrJudithOrloff.com (*1951) US American assistant professor of psychiatry,
     UCLA, empath, dying companion, lecturer, author, Judith Orloff: Psychiatry and the Psychic (excerpt), episode #H260, presented
     by the weekly public television series Thinking Allowed (PBS) (1988-2002), host Jeffrey Mishlove, Ph.D., US American director of the
     Intuition Network, program dean of the University of Philosophical Research, TV host, ~1996, YouTube film, 6:39 minutes duration,
     posted 28. August 2010
Siehe auch:
Mediale Psychiater und ► Wiederentdeckung der Sensitivität und Intuition in Medizin, Psychotherapie und Psychiatrie
Intuition und ► Tabu und ► Transformation und ► Sterben und ► Glauben und ► Ganzheit

Zitate zum Thema Sensitivität und ASW / Sensitivity and ESP

Zitate allgemein

Persönliche Bekenntnisse – Hellsichtigkeit

  • Von meiner Kindheit an erfreute ich mich der Gabe dieser Schau in meiner Seele bis zur gegenwärtigen Stunde, da ich schon mehr als 70 Jahre alt bin. Und meine Seele steigt, wie Gott will, in dieser Schau bis in die Höhe des Firmaments und die verschiedenen Sphären empor und hält sich bei verschiedenen Völkern auf, obgleich sie in fernen Gegenden und Orten weit von mir entfernt sind. Und da ich dies auf solche Weise in meiner Seele schaue, erblicke ich auch den Wechsel der Wolken und anderer Geschöpfe. Ich sehe dies aber nicht mit den offenen Augen und höre es nicht mit den äußeren Ohren; auch nehme ich es nicht mit den Gedanken meines Herzens wahr noch durch irgendeine Vermittlung meiner fünf Sinne, vielmehr einzig in meiner Seele, mit offenen Augen, so dass ich niemals die Bewusstlosigkeit einer Ekstase erleide, sondern wachend schaue ich dies bei Tag und Nacht. Hildegard von Bingen (1098-1179) deutsche Äbtissin des Benediktiner-Ordens, katholische Heilige, Mystikerin, Kirchenlehrerin, Gelehrte, Heilkundige, Komponistin, Schriftstellerin, Quelle unbekannt

 

Empfehlung

  • Übe dich darin, auf deine Ahnungen, deine innere Stimme, zu hören.
    Stelle Fragen, sei neugierig.
    Sieh', was du siehst, höre, was du hörst,
    und handle schließlich entspreched dessen, was du für wahr hältst.
    Diese intuitiven Gaben wurden deiner Seele bei der Geburt übertragen.
    FU Clarissa Pinkola Estés (*1945) US-amerikanische Jungsche Psychoanalytikerin, Posttraumaspezialistin, Schriftstellerin, Dichterin, Die Wolfsfrau. Die Kraft der weiblichen Urinstinkte, Heyne Verlag, 8. Auflage Juli 1997, Taschenbuchausgabe 1. September 1997

Monarchfalter vor Mond und Sternen
  • Wir haben in der westlichen Welt alle außergewöhnlichen Bewusstseinszustände pathologisiert. Wir kennen keinen Unterschied zwischen einer mystischen und einer psychotischen Erfahrung. Viele Leute, die spirituell eine tiefe geistige Erfahrung gemacht haben, werden als Psychotiker diagnostiziert. Sie bekommen Beruhigungsmittel, weil die Psychologie keine Konzepte der Psyche hat, in denen diese Erfahrungen als heilsam, transformativ und evolutionär gesehen werden können. Interview mit Stanislav Grof, M.D., Ph.D. (*1931) tschechisch-US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Medizinphilosoph, Mitbegründer der transpersonalen Psychologie, Autor, Die Welt ist perfekt, präsentiert von der Publikation "Transpersonale Perspektiven", Kareem van Gennip, Vol. 4/98, Logos-Verlag-Berlin, Juli 1998

 

 

  • Hochsensible Menschen werden viel zu häufig als schwach oder "beschädigt" eingestuft. Intensiv zu fühlen, ist kein Zeichen von Schwäche, vielmehr es ist es ein Kennzeichen von sehr lebendigen und stark mitfühlenden Mitmenschen. Nicht der empathische Zeitgenosse ist lebensuntüchtig, sondern die [normopathische] Gesellschaft, die in einen emotional behinderten dysfunktionalen Zustand geraten ist. Es ist nichts Beschämendes daran, echte Gefühle auszudrücken. Mitmenschen, denen man mitunter nachsagt, ein "brodelndes Chaos" zu sein oder mit "zu vielen Problemen" behaftet zu sein, sind Katalysatoren, die den Traum von einer liebevolleren, menschlicheren Welt lebendig halten. Schäm dich nie dafür, deinen Tränen zu erlauben, dieser Welt Glanzlichter aufzustecken. Anthon St. Maarten, US-amerikanisches Medium, intuitiver Berater, Lebensweg-Coach, Blogger, Autor, Quelle unbekannt

 

  • Von allen fünf Sinnen ist zweifellos der Geruchssinn derjenige, der am besten einen Eindruck von der Unsterblichkeit vermittelt. Salvador Dali [Werke BW 455] (1904-1989) spanischer Maler, Grafiker, Bildhauer, Bühnenbildner, Schriftsteller, Quelle unbekannt

 

Referenz: de.Wikiquote-Eintrag Wahrnehmung

Literaturzitate

 

  • Der Mensch hat keinen von seiner Seele getrennten Körper.
    Denn was der Körper genannt wird, ist nur ein Teil der Seele,
    der von den fünf Sinnen wahrgenommen wird,
    den Hauptzugängen der Seele innerhalb der Zeitlichkeit.
    William Blake (1757-1827) englischer Naturmystiker, Maler, Erfinder der Reliefradierung, Dichter,
    Ideenschrift Die Hochzeit von Himmel und Hölle [The Marriage of Heaven and Hell] (1790-1793), 1793

General quotes

Recommendations

 

 

Conclusion

  • Highly sensitive people are too often perceived as weaklings or damaged goods. To feel intensely is not a symptom of weakness, it is the trademark of the truly alive and compassionate. It is not the empath who is broken, it is society that has become dysfunctional and emotionally disabled. There is no shame in expressing your authentic feelings. Those who are at times described as being a 'hot mess' or having 'too many issues' are the very fabric of what keeps the dream alive for a more caring, humane world. Never be ashamed to let your tears shine a light in this world. Anthon St. Maarten, South African psychic medium, intuitive consultant, life coach, blogger, author, source unknown
  • It must be confessed, moreover, that perception and that which depend on it, are inexplicable by mechanical causes, that is, by figures and motions. And, supposing that there were a machine so constructed as to think, feel and have perception, we could conceive of it as enlarged and preserving the same proportions, so that we may enter it as into a mill. And this granted, we should only find, on visiting it, pieces that push against one another, but never anything by which. Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) German polylingual philosopher, physicist, mathematician, historian, politician, diplomat, George Martin Duncan, translator, Monadology, section 17, 1714, 1890, 1989

 

 

  • Being a sensitive person can be a confusing, complicated thing in this still harsh world. It feels intuitively right to open, to feel, to enhearten our daily life, but the world is still vibrating at a more armored and edgy place. It is not yet attuned to the ways of the open heart. So what to do? We don't want to deaden our capacity to feel, but if we feel too much, we get run over by an often heartless world. I have found my best answer in three places:
    1. Selective attachment; that is – carefully discerning between positive and negative individuals and environments, and only attaching to those people and places that can hold our tender heart safe;
    2. Strong energetic boundaries; that is – being physically and emotionally charged, so that we can more effectively repel unwelcome energies;
    3. Conscious armoring; that is – learning how to put on armor when necessary to manage the world and difficult situations, and, consciously removing it when it is no longer needed.
If we cultivate these practices, we stand a much better chance of preserving our sensitivity. Once we lose it, we lose our connection to the moment altogether. Here's to a sensitive way of being! What a courageous path. Jeff Brown, M.A., Canadian lawyer, psychologist, body-centered psychotherapist, author, Facebook entry, 21. December 2014

 

(↓)

Spirits [ancestors] are drawn to sensitive people whose senses have not been anesthetized.

  • The Western culture has consistently ignored the birth of the healer. Consequently, there will be a tendency from the other world to keep trying as many people as possible in an attempt to get somebody's attention. They have to try harder. The sensitivity is pretty much read as an invitation to come in. Dr. Malidoma Patrice Somé (*1956) West African Burkina Faso born, American based psychologist, medicine man, author, cited in: Article What a Shaman Sees in A Mental Hospital, presented by the US American online magazine Waking Times, Stephanie Marohn, 22. August 2014, reprinted by The Mind Unleashed, 25. August 2014

 

(↓)

Grandiosity-Exhibitionism ⇔ Vulnerability-Sensitivity

  • While Grandiosity-Exhibitionism was associated with extraversion, aggressiveness, self-assuredness, and the need to be admired by others, Vulnerability-Sensitivity was associated with introversion, hypersensitivity, defensiveness, anxiety, and vulnerability.
    [A]s far back as 1938, Harvard psychologist Henry Murray noticed another breed of narcissist among his undergraduates: the covert narcissist. While the "overt" narcissists tended to be aggressive, self-aggrandizing, exploitative, and have extreme delusions of grandeur and a need for attention, "covert" narcissists were more prone to feelings of neglect or belittlement, hypersensitivity, anxiety, and delusions of persecution. In the 90s, psychologist Paul Wink analyzed a variety of narcissism scales and confirmed that there are indeed two distinct faces of narcissism, which they labeled "Grandiosity-Exhibitonism" and "Vulnerability-Sensitivity". He found that both shades of narcissism shared a common core of conceit, arrogance, and the tendency to give in to one's own needs and disregard others. Article 23 Signs You're Secretly a Narcissist Masquerading as a Sensitive Introvert, presented by the US American monthly magazine Scientific American, Scott Barry Kaufman, US American scientific director of the Imagination Institute in the Positive Psychology Center, University of Pennsylvania, author, 26. August 2013

 

  • Sensitive people are the most genuine and honest people you will ever meet. There is nothing they won’t tell you about themselves if they trust your kindness. However, the moment you betray them, reject them or devalue them, they become the worse type of person. Unfortunately, they end up hurting themselves in the long run. They don’t want to hurt other people. It is against their very nature. They want to make amends and undo the wrong they did. Their life is a wave of highs and lows. They live with guilt and constant pain over unresolved situations and misunderstandings. They are tortured souls that are not able to live with hatred or being hated. This type of person needs the most love anyone can give them because their soul has been constantly bruised by others. However, despite the tragedy of what they have to go through in life, they remain the most compassionate people worth knowing, and the ones that often become activists for the broken hearted, forgotten and the misunderstood. They are angels with broken wings that only fly when loved. Blog article Celebrity Screw Ups: When We Expect Too Much and Too Little From Ourself, presented by Shannon L. Alder's Blog, Shannon L. Alder, 6. February 2016

 

Reference: en.Wikiquote entry Perception

Literary quotes

  • But there were too many points at which the other self could invade the self he wanted to preserve, and there were too many forms of invasion: certain words, sounds, lights, actions his hands or feet performed, and if he did nothing at all, heard and saw nothing, the shouting of some triumphant inner voice that shocked him and cowed him. Patricia Highsmith (1921-1995) US American novelist and short story writer, psychological thriller novel Strangers on a Train, Harper & Brothers, 15. March 1950

Englische Texte – English section on Sensitivity

Rediscovery of sensitivity in medicine, psychotherapy and psychiatry

The Californian assistant professor of psychiatry and dying companion Judith Orloff, M.D., Ph.D. (*1951), working at the University of Los Angeles (UCLA) in California, comes from a medical dynasty.


Dr. Judith Orloff

As an extra-sensory child, she foresaw approaching deaths and catastrophes, each of which occurred some time later. Her parents, both physicians, forbade her to share her premonitions with her family. Her mother, a respected Beverly Hills physician, had cautioned a young Judith, "Don't tell anyone about your predictions. They'll think you're strange." For years she complied, keeping to herself what she came to regard as a shameful secret. To her surprise and relief, her mother confessed to her on her deathbed that she herself was a closet sensitive who had suppressed her gift in favor of succeeding in the medical profession.
As a professor of psychiatry, she involuntarily and empathetically perceived the pain and illnesses of people she has not met before. For decades she had tried in vain to suppress and deny her mediumistic talent, since the current professional ethos of her guild excluded intuitive interventions until about the turn of the millennium. Orloff came to the conclusion:

Conventional psychiatry considers visions or also
an exceptionally strong inner voice as psychosis.

 

Her prophetic dream as a young woman in Dr. Thelma Moss's dream laboratory at UCLA came true after more than twenty years. In it she had learned of her destiny:

Serving as a doctor and psychiatrist, she was destined to once again anchor intuition and sensitive disposition – if present – as a recognized discipline in the medical and psychiatric establishment.

 

After having been vitally involved in the drama of an unsuccessful suicide attempt by one of her patients, whose suicidal intentions she had intuited but not dared to address, since such an approach was considered "professionally incorrect", she decided to break the taboo of her profession and revolutionize it. Her resolution emerged during the three weeks period in which she regularly sat at the bedside of her patient who was in a coma.

 

In her book Second Sight (1997) she describes that she had hesitated to complete it for an entire seven-year period – for fear of reprisals and professional disqualification. Only through her own inner transformational work did she find the courage to work with it professionally and to stand in front of her colleagues for her extrasensory medial talent.
Since the publication of her first book, she has become a sought-after bridging speaker at specialist congresses, including those of the American Psychiatric Association, in order to teach psychiatrists, doctors and other interested parties the basics of sensitivity. She openly advocates the use of indisputably existing metasensory abilities – both among patients and healthcare professionals.

 

Sources featuring Judith Orloff, M.D., Ph.D.  DrJudithOrloff.com (*1951) US American assistant professor of psychiatry, UCLA, empath, dying companion, lecturer, author
Book Second Sight. An Intuitive Psychiatrist Tells Her Extraordinary Story and Shows You How to Tap Your Own Inner Wisdom,
     Grand Central Publishing, 1. May 1997, Three Rivers Press, California, paperback issue March 2010
Video interview (DVD excerpt) with Judith Orloff: Psychiatry and the Psychic (excerpt), episode #H260, presented by the weekly public
     television series Thinking Allowed (PBS) (1988-2002), host Jeffrey Mishlove, Ph.D., US American director of the Intuition Network,
     program dean of the University of Philosophical Research, TV host, ~1996, YouTube film, 6:39 minutes duration, posted 28. August 2010
See also: ► Intuition and ► Taboo und ► Transformation and ► Faith and ► Wholeness
Siehe auch: ► Wiederentdeckung der Sensitivität und Intuition in Medizin, Psychotherapie und Psychiatrie und  ► Mediale Psychiater

Hearing voices

In medicine – and especially in psychiatry – we are facing a great challenge. Sensory perceptions without external stimuli are defined as hallucinations and are considered pathological. They are particularly associated with schizophrenia. In the heyday of the mechanistic-materialistic understanding of the world, all people who could hear voices or see spiritual beings were associated with this dreaded disease.
Still in the sixties people like Jesus Christ, medieval saints or modern mystics, like Rudolf Steiner, were described as schizophrenic in textbooks. According to this understanding, the prophets of the Old Testament just as Mother Mary, who was announced the birth of the Son of God by an angel, and also the apostles Peter and Paul, would have been schizophrenics.
However, the shepherds in the field must have been seized by a kind of collective psychosis, since a whole group saw and heard these outwardly invisible beings.
  PD Dr. Jakob Bösch (*1942) Swiss psychiatrist, head physician of the External Psychiatric Services Baselland, associate professor of psychiatry and psycho-social medicine, University of Basel, author, Waren die biblischen Propheten schizophren? [Were the biblical prophets schizophrenic?], PDF, presented by the Swiss daily journal Basler Zeitung, 21. May 1999

 


Voice-hearers can detect disguised speech-like sounds more quickly
and easily than people who had never had a voice-hearing experience.
Image courtesy of Durham University

About 6-15% of all people worldwide hear voices (also known as auditory verbal hallucinations) at some point in their lives. Well over half of the widely stigmatized voice listeners are mentally sane and live inconspicuously. 1% of them have more complex and regular voice-hearing experiences in the absence of any need for psychiatric care.2 Brain scanners show that hearing voices is not an "imagination"; those affected "hear" something, in the regions of the brain linked to attention and monitoring skills. The content of what is heard is more important than previously suspected.3

 

Known voice hearers:
❄ Abraham (Genesis 12, 1-3)
❄ Prophet Elijah (1 Kings 19, 11-13)
❄ Vision of Seraphim angels by prophet Isaiah (Isaiah 6)
❄ Saul turning into Paul (Acts 9)
Socrates (469-399 BC)
St. Augustine of Hippo (354-430 AD)
Saint Patrick of Ireland (387-461/493 AD)
Saint Hildegard of Bingen [Sybil of the Rhine] (1098-1179)
Joan of Arc (1411-1431)
Julian of Norwich (~1342-past 1413)
Emanuel Swedenborg (1688-1772)
Rudolf Steiner (1861-1925)
Mahatma Gandhi (1869-1948)
❄ Gotthold Ephraim Lessing ❄ Rainer Maria Rilke ❄ Ludwig van Beethoven ❄ William Blake ❄ Lord Byron ❄ Frederic Chopin ❄
Charles Dickens ❄ Winston Churchill ❄ Andy Warhol ❄ Anthony Hopkins (*1937) ❄ Brian Wilson (*1942) ❄ Antonin Artaud ❄
Salvador Dali ❄ Philip K. Dick ❄ Sylvia Plath ❄ Robert Schumann ❄ Percy Bysshe Shelley ❄ Virginia Woolf

 

For me the voice of God, of Conscience, of Truth or the Inner Voice or 'the still small Voice' mean one and the same thing. I saw no form. I have never tried, for I have always believed God to be without form. One who realizes God is freed from sin for ever [...]. But what I did hear was like a Voice from afar and yet quite near. It was as unmistakable as some human voice definitely speaking to me, and irresistible. I was not dreaming at the time I heard the Voice. The hearing of the Voice was preceded by a terrific struggle within me. Suddenly the Voice came upon me. I listened, made certain that it was the Voice, and the struggle ceased. I was calm. The determination was made accordingly, the date and the hour of the fast were fixed [...]. Could I give any further evidence that it was truly the Voice that I heard and that it was not an echo of my own heated imagination? I have no further evidence to convince the sceptic. He is free to say that it was all self-delusion or hallucination. It may well have been so. I can offer no proof to the contrary. But I can say this – that not the unanimous verdict of the whole world against me could shake me from the belief that what I heard was the true voice of God.  Article featuring Mahatma Gandhi (1869-1948) Indian Hindu sage, spiritual activist leader, humanitarian, lawyer, nonviolent freedom fighter, presented in Gandhi's weekly journal Harijan (1933-1948), 8. July 1933; R. K. Prabhu, editor, U. R. Rao, editor, The Mind of Mahatma Gandhi, S. 33-34, 1967, Greenleaf Books, 1. September 1988

 

The American psychologist Julian Jaynes (1920-1997) authored the book The Origin of Consciousness in the Breakdown of the Bicameral Mind (1976), in which he argued that ancient peoples were not conscious. Jaynes received the inspiration for his book from an "auditory hypnagogic hallucination." Jaynes was struggling with a philosophical problem, the question of knowledge. Napping one afternoon, he heard a loud voice saying "Include the knower in the known." Including "the knower in the known" is a basic precept of much metaphysical and mystical thought, and was a response to Jayne's epistemological despair. Jaynes, however, was a convinced materialist; he ignored this insight and chose to see this hypnagogic gem as simply a "nebulous profundity", failing to grasp its import. His book is about hearing voices in the head.

 

Media offerings featuring Charles Fernyhough, Ph.D., English psychologist, Durham University, director of the the interdisciplinary Hearing the Voice project, writer
Video interview Living with gods: Inner voices, presented by The British Museum, YouTube film, 6:20 minutes duration, posted 23. January 2018
Written sources:
Book Jan Dirk Blom, A Dictionary of Hallucinations, Springer, 22. March 2010
Collection of various biographical reports Notable people who heard voices, presented by the Hearing Voices Network Wales
     (CYMRU), undated
Siehe auch: ► Das Phänomen des Stimmenhörens

 

Links zum Thema Sensitivität und ASW / Sensitivity and ESP

Literatur

Literature (engl.)

Externe Weblinks


  • Artikel von PD Dr. Jakob Bösch (*1942) emeritierter Schweizer Psychiater, Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste Baselland, Privatdozent für Psychiatrie und Psychosoziale Medizin, Universität Basel, Autor, Waren die biblischen Propheten schizophren?, PDF, Basler Zeitung, 21. Mai 1999
  • Diplomarbeit/Vortrag von Christine Schüren, deutsche Diplom-Sozialpädagogin, Schwerpunkt Rehabilitation und Gesundheit, Sensitivität. Chancen und Risiken eines wenig erforschten Themas, präsentiert von dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, Fachhochschule Kiel, Februar 2001

Christine Schüren, Sensitivität, Vortrag, FH Kiel, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, PDF, 27. November 2001

External web links (engl.)


Audio- und Videolinks

Dokumentarfilme

  • Dokumentarfilm Stimmen im Kopf, Regie Anja Krug-Metzinger, deutsche Dokumentarfilmerin, Autorin, präsentiert von dem französisch-deutschen Fernsehsender Arte, gesendet 2. Juni 2015, präsentiert von dem deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD, gesendet 3. Juni 2016, YouTube Film, 52:00 Minuten Dauer, 28. Dezember 2016

Etwa 6-15% aller Menschen hören irgendwann einmal im Leben Stimmen. Weit über die Hälfte der weithin stigmatisierten Stimmenhörer sind geistig gesund und leben unauffällig. Gehirnscanner weisen nach, dass das Stimmenhören keine "Einbildung" ist; Betroffene "hören" tatsächlich etwas. Die Inhalte des Gehörten hat mehr Bedeutung als bisher vermutet.
Bekannte Stimmenhörer: Abraham (Genesis 12,1-3), Prophet Elia (1. Könige 19,11-13), Engelsvision von Prophet Jesaja (Jesaja 6) Saulus-Paulus (Apostelgeschichte 9), Sokrates (469-399 v. Chr.), Augustinus (354-430), Gotthold Ephraim Lessing, Rainer Maria Rilke, Andy Warhol


Audio and video links (engl.)

 

Interne Links

Englisch Wiki

Hawkins

 

 

1 Artikel Stimmen im Kopf, präsentiert von der deutschen Monatszeitschrift Spektrum der Wissenschaft, 24. Februar 2019

2 Article People Who Hear Voices Can Detect Disguised Speech in Unusual Sounds, presented by the publication bioquicknews, 21. August 2017

3 Blog article Hearing voices may mean your brain is sharper than the rest, presented by the publication Science Blog, 21. August 2017

Letzte Bearbeitung:
03.05.2019 um 02:11 Uhr

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