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Hawkins / Rekontextualisierung

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2·2012


 

Rekontextualisierung

 

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Publius Ovidius Naso
Holzschnitt; Schedel'sche Weltchronik
Blatt 5 verso, Nürnberg, 1493

KultCult


 

Umdeutungen (Liste)

Die Zusammenhänge und Situationen

  • in neuem Licht zu sehen,
  • mit übergehenden Augen zu sehen,
  • einen anderen Standpunkt einzunehmen,
  • die Perspektive (Denkposition) zu wechseln,
  • Brücken zu bauen
  • Stufen steigen
  • metaphorisch zu begreifen,
  • umzudeuten,
  • Reframing anzuwenden
  • zu paraphrasieren,
  • symbolische Entsprechungen zu finden,
  • den übertragenen Sinn zu erfassen,
  • ein AHA-Erlebnis zu haben
  • einen Sinneswandel zu erfahren
  • innere Umkehr (Bekehrung, Metanoia) zu erfahren

 

Obige Aussagen beschreiben den Prozess des ReKONTEXTua-
lisierens
. Man erschafft sich den Hintergrund, die Kulisse, in dem eine Landschaft, eine Szene, neu erscheint.

Ein Fährmann, der von Ufer zu Ufer über-setzt, Christophorus, der (r)über-trägt, bietet sich und dem Gast am
anderen Ufer angelangt, eine neue Perspektive.

Krebsheilung – Zwei Drittel ⇔ Ein Drittel-Verhältnis

Zwanghaft wachstumsorientierte Krebszellen tragen nicht wie gesunde Zellen zum Gesamtwohl des Organismus bei.
Für ihr unmäßiges Wachstum verbrauchen sie das 32-fache an Energie. Sie geraten in einen energieraubenden Strudel
des Eigennutzes
.

Krebs
Duktales Karzinom in situ

 

Bei erfolgender Heilung einer Krebserkrankung werden etwa zwei Drittel der nicht wandlungsfähigen entarteten Zellen als ausgefällter Eiweißstoff vom Körper verbraucht beziehungsweise ausgeschieden.
Bei einem Drittel der Krebszellen gelingt der Prozess der Umbildung.
Bis zu 57 Wandlungsstufen auf der Zellebene sind zu durchlaufen,
damit Krebszellen schließlich wieder – wie gesunde Zellen – in die
Lage zu kommen, die Botschaft des innewohnenden Gencodes vollständig zu entschlüsseln und in kopierter Form bei Zellteilungen getreu weiterzugeben.

Während dieses Genesungsprozesses erhöht sich der Lichtquotient
der ehemals kranken Zellen beträchtlich.

Siehe auch:
Heilung und ► Soziologie
Resilienz – Zwei Drittel ⇔ Ein Drittel-Verhältnis
Verteilungsrate von Denken und Fühlen bei den Geschlechtern
Statistik zum Thema Tod in Deutschland – Zwei Drittel ⇔ Ein Drittel-Verhältnis

 

Dieses Beispiel auf Zellebene lässt sich ebenfalls auf gestörte Individuen sowie pathologische gesellschaftliche Verhältnisse übertragen. Prophezeiungen sprechen davon, dass zwei Drittel der Weltbevölkerung den Prozess
der globalen Transformation nicht schaffen werden, wohingegen ein Drittel ihn bewältigen wird.

Weisheitsprüfung – Spirituelle Intention

            Missgünstiger Prinz und Weiser            

 

Vor langer Zeit lebte in einem Königreich ein weiser Mann, der vom Volk geliebt und verehrt wurde, und ein Prinz, dem die Zuneigung des Volkes nicht zuteil wurde. Der Prinz hasste den weisen Mann deswegen und setzte alles daran, ihn beim Volk in Misskredit zu bringen.

 

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Carolinataube

Morgen, so dachte der Prinz bei sich, führe ich eine Echtheitsprüfung durch. Ich werde mich als Bauer verkleiden und eine Taube mitnehmen. Wenn der weise Mann auf dem Marktplatz mit dem Volk spricht, werde ich die Taube in meiner Hand halten und ihn fragen:

 

Weiser Mann! Ich frage dich, ist die Taube, die ich in meiner Hand halte, lebendig oder tot?

 

Wenn er antwortet, dass die Taube tot sei, so werde ich meine Hand öffnen und sie davonfliegen lassen. Sagt er jedoch, dass die Taube lebendig sei, so werde ich sie in meiner Hand zerquetschen und sie tot auf die Erde fallen lassen.

 

Ganz egal, welche Antwort er gibt, der weise Mann wird vor dem Volk wie ein Narr aussehen.

 

Als der weise Mann am nächsten Tag auf dem Marktplatz erschien und mit den Anwesenden zu sprechen begann, nahm
der Prinz, verkleidet als unscheinbarer Bauer, die Taube aus dem Käfig, hielt sie in seiner Hand verborgen und fragte mit lauter Stimme:

 

Weiser Mann! Lass' mich dir eine einfache Frage stellen. Ist die Taube, die ich hier in meiner Hand halte, lebendig oder tot?

 

Auf der Stelle verstummte das Stimmengewirr auf dem Platz. Es wurde ganz still. Alle Augenpaare wandten sich dem weisen Mann zu. Der hielt inne, sah zu der Menge, danach zum Prinzen und antwortete:

 

Das, was du in deiner Hand hältst, ist das, was du daraus machst!

Siehe auch: ► Weisheit und ► Geschichtensammlung und ► Intention

Beispiele des Umdenkens

Schleusendienste übernehmen in der Flussschiffahrt das Reinhieven der Schiffe auf ein höheres oder auch tieferes Wasser-
standsniveau. Das ist eine Metapher für einen Attraktorfeldwechsel.

 

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Dorf Porto Covo, Westküste von Portugal
Theologisch geschulte taoistische Mönche haben eine rekon-
textualisierende Diskussionskultur des Ausgleichs
entwik-
kelt. Statt in Debatten den Sieg davonzutragen, üben sie sich
darin, nicht ihren eigenen Standpunkt hochzuhalten, sondern
stärken sich gegenseitig darin, Argumente zur Stärkung des
jeweils andersartigen Standpunkts ihres Diskussionspartners
zu finden.

Die Kunst des Märchenerzählens ist heilsam für alle Betei-
ligten. Gleichnisse und Fabeln stellen archetypische Lebens-
konflikte
in einer konzentrierten Geschichte dar, worin die Pro-
tagonisten einen stufigen Weg der Wandlung beschreiten, auf
dem sich der Ausgangskonflikt löst.
Die symbolischen Lösungswege in den Geschichten übertra-
gen sich indirekt auf die ZuhörerInnen. Die mündlich überlie-
ferten Märchen der Cantadoras von einst, die anschaulich archetypische Interdynamiken vermitteln, wurden in moderner
Zeit durch Fernseh- und Kinofilme ersetzt.

 

Actionfilme [BW 180] und Reality-TV [BW 130+/-] schwingen im nichtintegeren Bereich, das Buch Alice im Wunderland,
geschrieben von dem englischen Schriftsteller Lewis Carroll [~BW 420] (1832-1898) auf BW 420.

 

Jesus nutzte die Methode des indirekten Spiegelns, indem er in Gleichnissen lehrte, um seine Zuhörer zugleich auf mehreren Ebenen erreichen zu können:

Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist's gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, diesen aber ist's nicht gegeben. Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat. Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht. Matthäus 13, 10-13 (NT)

Jesus empfahl:

Folge du mir und lass die Toten ihre Toten begraben! Matthäus 8, 22 (NT)
Geistig Tote [unerwachte Menschen] im physischen Leib, die den tieferen Sinn hinter Jesu Lehre nicht nachvollziehen können, kümmern
sich um den Verbleib von Leichen [physisch Toten]. Gleiches gesellt sich zu Gleichem.
Referenz: de.Wikipedia-Eintrag Umdenkens
Siehe auch: ► Stufenmodelle

Umkehr – Bekehrung

Die Aufforderung "Tut Buße!" steht öfters in der Bibel zu lesen.

 

Angemessere Übersetzungen des altgriechischen Originalbegriffs Metanoia sind Reue, Umkehr und Bekehrung. Im modernen Sprachgebrauch könnte man es mit "Meta-Denken" übersetzen, d. h. die Zusammenhänge aus neuer Sicht mit erweitertem Sinn zu erfassen und das eigene Verhalten – so die Gnade es ermöglicht – entsprechend umzustellen. Nach Aussage der Bibel ist dies den Menschen möglich, die ihre Metasinne einsetzen können:

Wer da Ohren hat zu hören und Augen hat zu sehen1 […]

 

Metanoia bedeutet, die bislang innegehabte Lebensauffassung zu ändern, eine neue Weltsicht anzunehmen, zu bereuen, zu büßen. Frei übertragen ist Metanoia das allumfassende Verzeihen [BW 540], das die innere Umkehr einleitet.

 

Wenn du das LEID verstehst, wirst du zufrieden sein und nichts fordern.
Wenn du REUE verstehst, wirst du dich weiter entwickeln und nicht auf der Stelle treten.

 

Siehe auch: ► Bekehrung

Spirituelle Problemlösung – Schrittweise Umdeutungen eines PROBLEMs

Rekontextualisierung des "Problems X" in sieben Schritten:

  1. Schritt: Problem = Herausforderung
  2. Schritt: Problem = Gelegenheit
  3. Schritt: Problem = Reiz, Lernaufforderung
  4. Schritt: Problem = Geschenk
  5. Schritt: Problem = Segen
  6. Schritt: Problem = Ausdruck göttlicher Vollkommenheit, die sich gegenwärtig entfaltet
  7. Schritt: Problem = "Probleme existieren nicht."
  8. B I N G O
Quelle: ► D. Hawkins, Sedona Seminar Transcending Barriers, 3 DVD-Set, 18. Juni 2005

Unschuld wiederhergestellt

Die Widerherstellung der Unbefangenheit

  • Einst hatte jemand eine Axt verloren. Er hatte seines Nachbars Sohn in Verdacht. Er beobachtete die Art wie er ging: es war die Art eines Axt-Diebes; seine Mienen: es waren die eines Axt-Diebes; seine Worte: es waren die eines Axt-Diebes; seine Bewegungen und sein ganzes Wesen, alles was er tat: alles war die Art eines Axt-Diebes.
    Zufällig grub er dann einen Graben und fand seine Axt.
    Am andern Tag sah er wieder seines Nachbars Sohn, alle seine Bewegungen und sein ganzes Wesen glichen nicht mehr der Art eines Axt-Diebes. Sein Nachbarsohn hatte sich nicht verändert.
    Er selbst hatte sich verändert. Was war der Grund dafür? Nichts anderes, als dass nichts mehr da war, das ihn in unbefangener Beobachtung störte.
    Lü Buwei (~300-236/235 v. Chr.) chinesischer Kaufmann, Politiker, Philosoph,
    Frühling und Herbst des Lü BuWei, China, 250-239 v. Chr., Diederichs, 1971

Zitate zum Thema Umdenken, Umdeuten und neu besehen / Recontextualizing

Zitate von D. Hawkins

⚠ Achtung Siehe Power vs. Truth (engl.) Januar 2013

  • Ein Wunder ist die rekontextualisierte Wissendheit […] bei der das Hindernis der Wahrnehmung aufgehoben ist.
    Quelle unbekannt

 

  • Alle Beurteilungen erweisen sich letzten Endes als Selbstbeurteilungen. Sobald man das begriffen hat, setzt ein umfangreicherer Verstehensprozess hinsichtlich des Wesens des Lebens ein. Quelle unbekannt

 

  • Jede Enthüllung bringt die Integration voran und führt demnach weiter zu neuen Einsichten. Das All-sehende Auge, 2005

Quotes by D. Hawkins

⚠ Caveat   See Power vs. Truth, January 2013

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Recontextualizing the ego-I to an ego-it

  • The ubiquitous human ego is actually not an "I" at all; it's merely an "it". Seeing through this illusion reveals an endless Cosmic Joke, where the human tragedy itself is part of the comedy. The irony of human experience is in how fiercely the ego fights to preserve the illusion of a separate, individual "I" – even though this is not only a metaphysical [ontological] impossibility but the wellspring of all suffering. Human reason exhausts itself ceaselessly to explain the inexplicable. […] The mind, in its identity with the ego, cannot, by definition, comprehend reality; if it could, it would instantly dissolve itself upon recognizing its own illusory nature. It's only beyond the paradox of mind transcending ego that what IS stands forth, self-evident and dazzling in its infinite Absoluteness. And then all of these words are useless.
    Power vs. Force. The Hidden Determinants of Human Behavior, chapter 24, S. 291, Hay House, February 2002

 

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Recontextualizing the emergence of paradoxical spiritual reactions

  • The soul is the author of its own fate by the exercise of its own choice and selection. Each gravitates to its own concordant dimension. Spiritual paradoxes may appear in response to spiritual choice; for example, the spiritual seeker wants love and joy but that intention triggers the surfacing of all that obstructs it and pre-
    vents its appearance.
    Those who dedicate themselves to peace and love automatically pull up from the unconscious
    all that is cruel, unloving, and hateful to be healed. This may bring about consternation until judgmentalism about it
    is replaced with compassion and forgiveness. These were, after all, what had obstructed the love and joy, so one can be thankful that these deterrents have been brought up to be resolved by the spiritual tools available. This process of spirituality, in which one works through the obstacles, may seem painful at times but it is only transitional. The mis-
    takes now reappear but are resolvable and recontextualized from a higher understanding.
    I. Reality and Subjectivity, S. 24-25, 2003

 

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Stuck spread of Skat card
  • Question: How should one handle the seeming conflict between the illusion called ‘ego’, the world, and spiritual work?
    Answer: The source of joy of spiritual endeavor stems from the work itself and is not dependent on outcomes or the achievement of goals. Each move-
    ment forward has an inner delight. There is, for in-
    stance, an inner pleasure that accompanies pro-
    gress. The replacement of resentment with
    peaceful acceptance is its own reward.
    There
    is a progressive alteration in one’s view of self and others. When this happens, one's own life story can then be recontextualized from a more compassionate understanding. I. Reality and Subjectivity, chapter 4 "The 'Ego' and Society", S. 53, 2003

 

  • All reactions to life are subjective. There is nothing happening that is awful, exciting, sad, good, or bad. It is pointless to hold a position that catastrophes shouldn’t ‘happen’ or that the innocent 'didn’t de-
    serve it’, or 'isn’t it awful', or 'it must be somebody’s fault'. With a broad view, one can remain unpertur-
    bed by either the content or the context of life. That requires giving up judgments, expectations, or 'sensitivities'.
    I. Reality and Subjectivity, S. 179, 2003

 

  • Question: What of penance?
    Answer: That is the time-honored mechanism to undo guilt and also try to beseech mercy and forgiveness from God. This is a self-imposed drama based on the lack of understanding the ego. It is a game between positionalities. One 'owes' con-
    trition and confession only to the Self.
    One 'owes' the undoing of 'sin and guilt' to the Self. One 'owes' the obligation to change one's ways to the Self. One 'owes' it to the Self to give up positionalities. Suffering only serves the ego. Of what use would it be to God, who has no needs, no emotion, and who would in no way be pleasured by human agony?
    I. Reality and Subjectivity, S. 331, 2003

 

  • Certainty is the consequence and the fulfillment of the requirements of subjectivity. The quality of "realness" is itself
    a purely subjective condition. Therein, however, lies the trap of illusion. The central problem of illusion is not that it is unreal or fallacious, but that it seems real, as noted by Socrates twenty-five hundred years ago. Thus, even certainty is a primary illusion that is often clung to out of fear, doubt, or uncertainty. On the other hand, with maturity, doubt
    can be accepted and reconceptualized as being necessary to progress and therefore a useful tool for investigation
    and growth.
    Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, chapter 8 "Fact Versus Fiction: Reality and Illusion", S. 74, 2005

 

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Passengers on an evolutionary train destined to the ultimate individual and collective goal

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The path of dedication

Discovery of Interdependence

  • The discovery that we are all passengers on an evolutionary train – recontex-
    tualizes life in that all that we suffer, endure, and ultimately transcend serves our individual and collective ultimate goal. This understanding brings gratitude and peace to our life.
    The realization allows us to transcend self-pity and resentment and to dedicate our life to love and to God, thus sanctifying it. In so doing, we coalesce the ultimate goals of all religions. The spiritual love with which this commitment is made coa-
    lesces the commitments of life.
    Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, chapter 10, S. 179, 2005

 

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LoC level 850:

 

 

  • Question: Spiritual inquiry starts with acquired information derived from study etc. This then results in the obstacle of the mind's conclusion that "I know". How can valid information be held so as not to create the obstacle of presumption?
    Answer: To the seeker of the Truth of the inner pathway of non-duality, all learning is held as tentative until the innate truth reveals itself and is validated experientially. This process is potentiated by recontextualization. Classically, the recommended positon from which to hold information is clarified by the phrase "So I have heard", which implies the holding back of transferring of the information into a belief system. That information has become an integrated 'kno-
    wingness' is indicated by a transformational change of perception consequent to full understanding. This is often the result of reflection and contemplation. Discovery of the Presence of God. Devotional Nonduality, S. 67-68, 2007

 

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Recontextualizing problems in regard to sexuality

Regaining the joy intrinsic innocence

  • Recontextualization settles the problems that man has talked about having to do with sexuality because, in the subtlety of that inner experience is the reconnection with the joy of our innocence. The whole question of whether God approves of sex disappears.
    In the experience of that aliveness, oneness, and joy as one moves up to an infinite state of inner peace and completion (because completion is peace), it is found that peace is that sense of absolute oneness and the rejoining with oneness. Within the sexuality that arises out of the heart is the return to the experience of being complete. It is the mystical quality of transcendence, a sense of unlimited everywhereness.
    Healing and Recovery, chapter 6 "Sexuality", S. 195, 2009

 

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Problems are illusions.

What we want and what we don't want.

 

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See also:

Nicholas Copernicus (1473-1543) displaced Mother Earth from the center of the universe and replaced her with Father Sun. Leonard Shlain (1937-2009), The Alphabet Versus the Goddess, Penguin, 1. September 1999

  • That the human mind, without help, is unable to tell truth from falsehood due to its own innate structure and design is so staggering a discovery that it is roughly comparable to the discovery by Copernicus [LoC 455] (1473-1543) that caused cultural shock in the 16th century. Because this single fact alone is confronta-
    tional to the average mind, it will probably not be welcomed or warmly gree-
    ted by those who profit from sophistry and its illusions.

    Dissolving the Ego, Realizing the Self. Contemplations from the Teachings of David R. Hawkins, M.D., Ph.D., edited by Scott Jeffrey, chapter 2 "Nature of "Mind"", S. 51, quote 2, August 2011

 

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Divine Providence


 

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  • Being a servant of the Lord changes the context of everything you do in your life. In that state of surrender the Lord re-contextualizes your life back to you and everything becomes sinless, because you are holding your actions from a different context. To play with anger is one thing, or to grumble, or whatever. But in the context of a dedicated life, you remain on a very different level. If you are committed to being a servant of God those lower levels do not run you. Whatever you do is part of a process. Judgment is not possible because your perspective is limited to a point in time. Teddy and Otis Carnie, Synopsis and Study Guide to Power vs. Force. An Anatomy of Consciousness, Part II, "Interview with Dr. Hawkins", S. 8, Veritas Publishing, Sedona, Arizona, 8. June 1996

 


 

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Not taking bullying personally

Recontextualizing the human condition expressed as inconsiderate behavior

  • To quit taking things personally means to become detached. That allows your perception of the person to be corrected. Also, it dawns on you they're not being that way with you, they are just being that way because that's who they are. They are that way with themselves. You stop feeling being hurt because they are that way. Some people are gruff, mean and horrid. They don't mean anything by it. They are just gruff, mean and horrid. [Ha ha.]
    Sedona Seminar Positionality and Duality: Transcending the Opposites, 3 DVD set, April 2002

 

  • We can look back at slavery [LoC 40] and say oh how awful that was. Yes it's awful 250 years later when it is no longer a world style. In the years of slavery it was a world phenomenon. All the countries of the world practiced slavery, the Arabic world still practices it. By shifting context we can look back and say how wrong it was the way woman were held down and couldn’t get a job in the work place. [...] So you see now a number of years later we can make that all wrong. We can go back 250 hundred years and say how it was all wrong. We can go back hundreds of years and say it was all wrong how the Irish were treated. The Irish were treated worse than the blacks were treated. We can say it was very wrong for the black kings of Africa to capture other people and sell them. So if you are looking for moral fault we can keep going further and further back to the origination. If there was slave trading, where did they get the slaves? They got them from brokers on the docks. Where did the brokers on the docks get them? They were sold to them by the kings. Where the kings did get them? They got them by intertribal warfare. That was the lifestyle. Instead of killing the victims they let them live, but now they had to pay back for their life by a life of service. So from one context it was all wrong, by another context the social reality of the time, you can’t go back three hundred years ago and say such and such was wrong. Sedona Seminar Perception and Illusion: Distortions of Reality, 3 DVD set, 4. May 2002

 

  • What holds people at the various consciousness levels is usually a duality. […] That realization is of a different dimension and that dimension is beyond the duality, beyond the duality.
    Sedona Seminar Vision, CD 2 of 4, track 10-11, minutes 56:56-58:13, February 2005

 

  • The quickest way to solve problems is to recontextualise them into a higher energy field.
    Recontextualization goes from of a
    1. "Problem"
    2. ⇒ Challenge
    3. ⇒ Opportunity
    4. ⇒ Stimulus or spur to learning
    5. ⇒ Gift
    6. ⇒ Blessing
    7. ⇒ Expression of divine perfection, unfolding in the moment
    8. ⇒ "Problems are non-existent."
Sedona Seminar Transcending Barriers, 3 DVD set, 18. June 2005

 

  • [Paraphrased] Question (woman): Having moved to a new area and I am missing all my former comfort zones. I am experiencing unexpected inner turmoil.
    Answer: You live one day at a time. You allow Providence to handle your life. You turn it over to God, and you say, ‘Well, God, here I am!’ And then it’s God’s problem, not yours. You just do the best you can with each day. You follow certain spiritual principles, but then what’s going to come up within that principle, who knows! Easy does it. First things first. One day at a time. Simple basics. It’s exciting to start over.
    Woman: I should be enjoying this.
    Answer: Don’t give me any 'shoulds!'
Sedona Satsang Q&A Golden Word Book Signing hour, 3 CD set, 13. January 2007

 

 

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Resentments – taking things personally – are not justified.

  • There's a teaching: there is no such thing as a justified resentment. It's just the way you're holding it that makes it look that way. And when you let go holding it that way, you'll see that it's just life. [...]
    You stop taking it personally. The core of the problem is egocentricity. You know, that things are either happening for or against or with your will. So you stop exerting your will. [...]
    Things just happen of their own accord, there's nothing personal. You just happen to be the witness. Remove yourself as the participant and be the witness of life. Whichever side wins is not going to do anything to me personally, I'm only the witness. Sedona Seminar Practical Spirituality, CD 4 of 4, minute 5:30+, 25. October 2008

Zitate von anderen Quellen

  • Siehe, ich mache alles neu! Jesus (NT)
  • Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens, zu meiden die Stricke des Todes. Sprüche 13, 14 (AT)
  • Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr das Himmelreich nicht empfangen.
    Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich.
    Matthäus 18, 3-4 (NT)

 

Persönliche Bekenntnisse

 

  • Wir Sioux sind kein einfaches Volk – wir sind sehr kompliziert. Wir schauen alles immer aus verschiedenen Blick-
    winkeln an. Für uns ist in der Freude Schmerz und im Schmerz Freude, genauso wie wir einen Clown gleichzeitig als
    lustige und tragische Figur empfinden. Alles ist Teil desselben Ganzen – der Natur, die weder traurig ist noch glücklich:
    sie ist einfach da. John Fire Lame Deer (1900/1903-1976) nordamerikanischer Mineconju-Lakota Sioux Medizinmann, Heyoka, Vater von Archie Fire Lame Deer (1935-2001), zitiert in: Lame Deer – Zitate, präsentiert von magena.de

 

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Fischers Antwort auf eine Interviewfrage bezüglich seines politischen Aufstiegs

  • Manchmal, wenn man neben sich steht, denkt man: Wo bist du? Joschka Fischer (*1948) deutscher Außenminister, Vizekanzler, Presseorgan und Datum unbekannt

 

Empfehlungen

  • Bei sich beginnen, aber nicht bei sich enden,
    von sich ausgehen, aber nicht auf sich abzielen,
    sich erfassen, aber sich nicht mit sich befassen.
    Martin Buber [BW 530] (1878-1965) österreichisch-jüdischer Religionsforscher und -philosoph, Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre, Gütersloher Verlagshaus, 16. Auflage 4. September 2001

 

  • Verändere die Art, wie du eine Gegebenheit betrachtest und die Gegebenheit, die du betrachtest, wird sich verändern. Dr. Wayne Dyer [BW 450] (1940-2015) US-amerikanischer spiritueller Lehrer, Erfolgsautor von Selbsthilfebüchern, zitiert in: Gute Zitate

 

Schlussfolgerung

 

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Agate breccia from Schwarzwald, Germany

Einsichten

  • Psychologisch heißt "Welt" wie ich die Welt sehe; meine Einstellung zur Welt kann betrachtet werden als mein Wille und meine Vorstellung. Die Welt an sich ist indifferent. Mein "Ja" und "Nein" erzeugt die Differenz. Carl Gustav Jung [BW 520/540] (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Gründer einer neuen Denkschule der Tiefenpsychologie, Autor, zitiert in: camelo's blog

 

  • Es hängt alles davon ab, wie wir die Dinge sehen, und nicht davon, wie sie sind. Carl Gustav Jung [BW 520/540] (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Gründer einer neuen Denkschule der Tiefenpsychologie, Autor, zitiert in: camelo's blog

 

  • Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
    Albert Einstein [BW 499] (1879-1955) deutsch-schweizstämmiger US-amerikanischer theoretischer Physiker, Entwickler der Allgemeinen Relativitätstheorie, Physik-Nobelpreisträger, 1921, Poeteus

 

  • Die wichtigste Entscheidung, die wir treffen, ist, ob wir glauben, in einem freundlichen oder einem feindlichen Universum zu leben. Albert Einstein [BW 499] (1879-1955) deutsch-schweizstämmiger US-amerikanischer theoretischer
    Physiker, Entwickler der Allgemeinen Relativitätstheorie, Physik-Nobelpreisträger, 1921, zitiert in: Business Insider

 

  • Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern was wir über die Dinge denken. Lucius Annaeus Seneca
    (~1/4-65 n. Chr.) römischer stoischer Philosoph, Staatsmann, Naturforscher, Dramatiker, zitiert in: Gutzitiert

 

  • Nicht die Dinge beunruhigen die Menschen, sondern die Sichtweise, wie sie die Dinge betrachten.
    [Es sind nicht die Dinge das Problem, sondern unsere Sichtweise auf die Dinge ist das Problem.]
    Epiktet [BW 430] (~50-~138 n. Chr.) griechischer stoischer Philosoph, Handbüchlein der Moral [Encheiridion], ~125 n. Chr.,
    zitiert in: Aphorismen.de

 

Frage

  • Iss das aquirierte oder revellierte Erkenntnis? Arno Schmidt (1914-1979) deutscher Schriftsteller der Nachkriegszeit,
    Abend mit Goldrand, S. Fischer Verlag, 4. Auflage 7. April 1993
  • Wenn du Buddha für eine reine, strahlende oder erleuchtete Erscheinung hältst, die Lebewesen aber für faule, dunkle oder totenähnliche Gestalten, so werden dich diese Vorstellungen, die aus deinem Haften an Formen entstammen,
    von der höchsten Erkenntnis fernhalten, auch dann noch, wenn du so viele Äonen durchschritten hast, wie es Sand
    am Ganges gibt. Huang-Po (Huangbo Xiyun) [BW 960] (770-850 n. Chr.) chinesischer Chan-Meister des Zen-Buddhismus,
    Jean Gebser, Übersetzer, Übertragung des Geistes, Zentrum für Zen-Buddhismus, undatiert

 

  • Ohne herumzukommen, kann man die ganze Welt kennen;
    Ohne aus dem Fenster zu schauen, kann man die Wege des Himmels sehen.
    Je weiter man geht, desto weniger weiß man. Laotse [BW 610] (604-531 v. Chr.) chinesischer Weiser, Philosoph, Begründer
    des Taoismus, Sammlung von Spruchkapiteln Tao Te King, 800-200 v. Chr.

 

  • Die große Schuld des Menschen ist, dass er in jedem Augenblick die Umkehr tun kann und nicht tut.
    Martin Buber [BW 530] (1878-1965) österreichisch-jüdischer Religionsforscher und -philosoph, Die Erzählungen der Chassidim, Manesse Verlag, Zürich, 1949

 

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["Man sagt, Leiden sei die erste Gnade, [...] denn es ist ein Zeichen für den Beginn schöpferischer Einsicht."]

  • Ein ganzheitlicher Ansatz hinsichtlich des menschlichen Bewusstseins und Verhaltens legt dar, dass Männern und Frauen ein breitgefächertes Wissens-
    spektrum zur Verfügung steht. Die Bandbreite beinhaltet mindestens die körperliche, die seelisch-mentale und die spirituelle Sichtweise.
    Ken Wilber [BW 490] (*1949) US-amerikanischer mystischer Philosoph, Vordenker des
    3. Jahrtausends, transpersonaler Bewusstseinsforscher, Entwickler der Integralen Theorie, Autor, Quelle unbekannt

 

 

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Eisberg im Arktischen Ozean
  • Wir hassen in anderen, seien es Einzelpersonen oder Völker, nur das, was wir in uns selbst nicht annehmen können. […] Wir benötigen unsere Feinde zur eigenen Vervollständigung. […]
    Je weniger wir uns bedroht fühlen, um so eher betrachten wir unsere ehemaligen "Feinde" als "Gegner." Mit den ersten Anzeichen positiver gegenseitiger Wertschätzung werden "Gegner" zu "Rivalen", indem jeder den anderen als heimlichen Lehrer anerkennt. Wenn "Rivalen" schließ-
    lich ihre wechselseitige Abhängigkeit bestätigen, würdigen sie sich als "Partner." […]
    Wir werden über den weltweiten Bürgerkrieg hinauswachsen müssen, nicht indem wir uns angesichts eines neuen Feindes mit unseren ehemaligen Feinden ver-
    bünden, sondern indem wir uns ausgiebig über unsere Gegner erkundigen, um deren Verschiedenheit, die uns bei unseren ersten hautnahen Begegnungen so verängstigt und verärgert hat, mit Nachsicht zu begegnen.
    Dr. Robert W. Fuller (*1936) US-amerikanischer Professor für Physik, College-Dekan, Würde- und Rankismusforscher, Referent, Autor, A Better Game Than War. Understanding the origin of our "fear of the other" may lead us to the elimination of war, presented
    by the US American magazine In Context, The Foundations Of Peace (IC#4), David Hoffman, S. 18, Herbst 1983

 

  • Um die Welt in einem Sandkorn zu sehn und den Himmel in einer wilden Blume,
    halte die Unendlichkeit auf deiner flachen Hand und die Stunde rückt in die Ewigkeit.
    William Blake (1757-1827) englischer Dichter, Beginn, Nicholson & Lee, Herausgeber, Auguries of Innocence, The Oxford Book
    of English Mystical Verse, Gedicht Nr. 60, 1917

 

 

  • Der Glaube, dass die eigene Sicht der Wirklichkeit die Wirklichkeit schlechthin bedeutet, ist eine gefährliche Wahn-
    idee. Sie wird dann aber noch gefährlicher, wenn sie sich mit der messianischen Berufung verbindet, die Welt dem-
    entsprechend aufklären und ordnen zu müssen – gleichgültig, ob die Welt diese Ordnung wünscht oder nicht.
    Paul Watzlawick (1921-2007) österreichisch-US-amerikanischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Psycho-
    analytiker, Soziologe, Philosoph, Autor, Wie wirklich ist die Wirklichkeit? – Wahn, Täuschung, Verstehen, Piper, München, 1978,
    21. Auflage 1. Januar 1995

 

  • Aus dieser Perspektive beschäftigt sich die Psychotherapie damit, die Weltsicht des Patienten umzudeuten, eine neue klinische Wirklichkeit zu konstruieren und bewusst jene zufälligen Ereignisse herbeizuführen, die Franz Alexander (e1956) korrigierende emotionale Erfahrungen nannte. Konstruktive Psychotherapie gibt sich nicht der Illusion hin, sie könne den Patienten die Welt sehen lassen, wie sie wirklich ist. Der Konstruktivismus ist sich vielmehr bewusst, dass die neue Weltsicht nur eine andere Konstruktion, eine andere Fiktion ist und sein kann – allerdings eine nützliche, weniger schmerzliche. Paul Watzlawick (1921-2007) österreichisch-amerikanischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Soziologe, Philosoph, Autor, Kurzzeittherapie und Wirklichkeit. Eine Einführung, S. 41, Piper Verlag, München, 4. Auflage September 2001

 

  • Wenn der Geist im Menschen unbewusst und unwirksam ist, so ist der wahre Mensch "tot", wie sich die Mysterien-
    schulen ausdrücken. [...] ihn wieder zum Leben zu erwecken. Das ist nur durch den Mysterienweg möglich: Einer-
    seits muss die Kraft des Geistes auf diesen innerlich "Toten" einwirken. Das Licht des Geistes muss einströmen
    und den inneren Menschen "erleuchten". Dadurch wird das Programm des Geistes bewusst und wirksam, und der
    wahre Mensch "ersteht auf". Andererseits muss der "unwahre" Mensch, der an der Sinnen- und Schattenwelt orien-
    tierte, ichbezogene Mensch weichen, damit der wahre Mensch "auferstehen" kann.
    Dr. phil. Konrad Dietzfelbinger (*1940) deutscher Diplomsoziologe, promovierter Germanist, Verlagsleiter, Lektor, Übersetzer,
    Autor, Mysterienschulen, Kapitel "Symbolik von Leben und Tod", Eugen Diederichs Verlag, 1. März 1997

 

(↓)

Metakommunikation

  • Bei der Metakommunikation wird die Art und Weise, wie Sender und Empfänger miteinander umgehen beleuchtet. Das Gespräch wird verlassen. Der Prozess wird von oben, aus der Metaebene betrachtet. Aus dieser übergeordneten Sicht wird beschrieben, wie das Gespräch verläuft.
    Die Metakommunikation wird im Alltag wenig genutzt. Viele scheuen sich, über das Gespräch zu reden, obwohl dies
    oft befreiend wirken kann. Möglicherweise ist die Scheu darin begründet: dass Metakommunikation Mut verlangt und
    die Bereitschaft, die eigene Wahrnehmung zu offenbaren. Definition von Rhetorik.ch, Datum unbekannt

 

  • Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern mit anderen Augen zu sehen. Marcel Proust (1871-1922) französischer Sozialkritiker, Essayist, Romanschriftsteller, siebenteiliger Roman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, Band 5 "Die Gefangene", 1923, Gesamtausgabe 1954

 

  • Wird der menschliche Geist hin und wieder von einer neuen Idee oder Empfindung erweitert, so wird er nie mehr auf seine frühere Größe zurückschrumpfen. Oliver Wendell Holmes Sr. (1809-1894) US-amerikanischer Mediziner, Schriftsteller, The Autocrat of the Breakfast Table [Der Autokrat des Frühstückstischs], Kapitel 11, James R. Osgood and Company, Boston, 1858

 

  • Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Deutsche Redewendung

Literaturzitate

  • Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.
    Fjodor Michailowitsch Dostojewski [Werk BW 465] (1821-1881) russischer Romanschriftsteller, Roman Die Dämonen, 1873

 

  • Das Leben ist ein Paradies, und alle sind wir im Paradies, wir wollen es nur nicht wahrhaben. Würden wir es allerdings wahrhaben wollen, so wären wir morgen im Paradies. Fjodor Michailowitsch Dostojewski [BW 465] (1821-1881) russischer Romanschriftsteller, Die Brüder Karamasow, Kaiser Verlag, Klagenfurt, 1978

 

  • Jeder ist vor jedem anderen für alles schuldig; nur die Menschen wissen es nicht; wenn sie es nur wüssten – dann hätten wir das Paradies! Fjodor Michailowitsch Dostojewski [BW 465] (1821-1881) russischer Romanschriftsteller, Die Brüder Karamasow, Ausspruch von der Figur Markel, Kaiser Verlag, Klagenfurt, 1978

 

Witz – Ebenen-Konfusion

Ein Mann mit einem Geigenkasten unterm Arm fragt in New Yorks Straßen einen Einheimischen nach dem Weg:
"Sir, wie komme ich zur Carnegie-Hall?"
Zur Antwort erhielt er folgende lapidare Empfehlung:
"Üben, Üben, Üben!"

Quotes by various other sources

Personal avowal

  • I'd much rather hear you say, "I've come awake," than hear you say, "I'm sorry."
    I'd much rather hear you say to me, "I've come awake since we last met; what I did to you won't happen again," than to hear you say, "I'm so sorry for what I did to you."
    Anthony de Mello SJ (1931-1987) Indian Catholic Jesuit priest, psychotherapist, spiritual leader, Awareness. Conversations with the Masters, S. 97, Doubleday, Image, reprint paperback edition 1. June 1990, May 1992

 

  • I am Defeated all the time; yet to Victory I am born.
    Ralph Waldo Emerson [LoC 485, work LoC 475] (1803-1882) US American philosopher, Unitarian, lecturer, poet, essayist, Journals
    of Ralph Waldo Emerson
    , "Journals (1822-1863)", 6.-12. April, 1842, Forgotten Books, 6. November 2016

 

Recommendations

  • Let yourself be open and life will be easier. A spoon of salt in a glass of water makes the water undrinkable. A spoon
    of salt in a lake is almost unnoticed.
    Jack Kornfield jackkornfield.com (*1945) leading US American teacher in the vipassana movement of Theravada Buddhism,
    meditation teacher (*1974), author, Buddha's Little Instruction Book, S. 21, Bantam, paperback edition 1. May 1994

 

  • People are so distressed when I tell them to forget their past. They're crazy! Just drop it! When you hear "Repent for
    your past," realize it's a great religious distraction from waking up. Wake up! That's what repent means. Not "Weep
    for your sins": Wake up! understand, stop all the crying. Understand! Wake up!
    Anthony de Mello SJ (1931-1987) Indian Catholic Jesuit priest, psychotherapist, spiritual leader, Awareness. Conversations with the Masters, heading "The Illusion of Rewards", S. 43, Doubleday, New York, Image, reprint paperback edition 1. June 1990, May 1992

 

  • If you don't like something, change it. If you can't change it, change your attitude. Don't complain.
    Maya Angelou (1928-2014) US American historian, actress, producer, educator, civil-rights activist, director, playwright, poet, best-
    selling black author, Essays Wouldn't Take Nothing for My Journey Now, Random House, 1993

 

  • Change the way you look at things and the things you look at change.
    Video presentation Dr. Wayne Dyer [LoC 450] (1940-2015) US American self-help advocate, spiritual lecturer, author, When you change the way you look at things, YouTube film, 3:36 minutes duration, posted 2. July 2013

 

Conclusion

  • The moment we wake up to the bigger perspective, we recognize that what we call my "stuff" is simply waves in
    a bigger ocean; it is not who we really are. To dedicate our whole life to personal processing will be to live in a
    very small box indeed. In contrast, to feel deep empathy with humanity and with all sentient
    beings can open us to a deeper fulfillment than that gained by having all our "stuff" sorted out.
    Chameli Gad Ardagh (*1971) Norwegian actress, psychtherapist, women educator, author, Come Closer. Spiritual awakening
    for the feminine heart
    , chapter 9, S. 147, Living Essence Foundation, Lighting Source Press, 2006

 

Insight

  • The longer I live, the more I realize the impact of attitude on life. Attitude, to me, is more important than facts. It
    is more important than the past, than education, than money, than circumstances, than failures, than successes,
    than what other people think or say or do. It is more important than appearance, giftedness or skill. It will make
    or break a company [...] a church [...] a home. The remarkable thing is we have a choice every day regarding
    the attitude we will embrace for that day. We cannot change our past [...] we cannot change the fact that people
    will act in a certain way. We cannot change the inevitable. The only thing we can do is play on the one string we
    have, and that is our attitude [...]. I am convinced that life is 10% what happens to me and 90% how I react to it.
    And so it is with you [...] we are in charge of our attitudes.
    Charles Swindoll (*1934) US American evangelical Christian pastor, founder of the web radio station Insight for Living,
    radio preacher and educator, author, cited in: Goodreads Quotable Quote

 

 

  • This is our goal as writers, I think; to help others have this sense of – please forgive me – wonder, of seeing things
    anew, things that can catch us off guard, that break in on our small, bordered worlds. When this happens, every-
    thing feels more spacious.
    Anne Lamott (*1954) US American recovering conversed alcoholic, bestselling author, Bird by Bird. Some Instructions on
    Writing and Life
    , Pantheon Books, 5. May 1994, Anchor, 1st edition 1. September 1995

 

 

Bild
Spanish emerald and gold pendant, Victoria and Albert Museum
  • It all depends on how we look at things, and not how they are in themselves. Carl Gustav Jung [LoC 520/540] (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalyst, founder of a new school of depth psychology, author, cited in: Goodreads Quotable Quote

 

 

  • We only hate in others – whether in individuals or whole peoples – what we cannot accept in ourselves. […] We need our enemies in order to complete ourselves. […]
    As the sense of threat diminishes, we redesignate our former "enemies" as "adversaries." With the first hint of positive mutual value, "adversaries" become "rivals," a term which acknowledges each as a secret teacher of the other. Finally "rivals," recognizing their mutual dependency, come to see themselves as "partners." Robert W. Fuller, Ph.D. robertworksfuller.com (*1936) US American professor of physics, college president, dignity and rankism researcher, lecturer, author, A Better Game Than War. Understanding the origin of our "fear of the other," may lead us to the elimination of war, presented by the US American magazine In Context, The Foundations Of Peace (IC#4) S. 18, host David Hoffman, autumn 1983

 

 

  • The sages do not consider that making no mistakes is a blessing. They believe, rather, that the great virtue of man
    lies in his ability to correct his mistakes and continually make a new man of himself.
    Wang Yang-ming humanistictexts.org (1472-1529) Ming Chinese idealist Neo-Confucian philosopher, cited in: AZ Quotes

 

(↓)

None so blind as those that will not see.

  • There are none so blind as those who will not see. The most deluded people are those who choose to ignore what they already know. John Heywood (1497-1580) English writer of plays, poems, and proverbs, 1546
    Matthew Henry (1662-1714) English Presbyterian minister, commentator on the Bible, cited in: AZ Quotes

 

  • Men are disturbed not by things, but by the views which they take of things. Thus death is nothing terrible, else it would have appeared so to Socrates. But the terror consists in our notion of death, that it is terrible. When, therefore, we are hindered, or disturbed, or grieved let us never impute it to others, but to ourselves; that is, to our own views. It is the action of an uninstructed person to reproach others for his own misfortunes; of one entering upon instruction, to reproach himself; and of one perfectly instructed, to re-
    proach neither others or himself.
    Epictetus [LoC 430] (60-100 AD) Greek stoic philosopher, Enchiridion of Epictetus, 125 AD, cited in: Goodreads Quotable Quote

 

  • The real voyage of discovery lies not in seeking new lands, but in seeing with new eyes.
    Marcel Proust (1871-1922) French critic, essayist, novelist, novel in seven volumes In Search of Lost Time [Original: À la re-
    cherche du temps perdu], volume V "La Prisonnière", Grasset and Gallimard, issued 1923 (1913-1927)

 

  • Without the many there cannot be the one, without the one there cannot be the many. Unknown author

Literary quotes

  • To see a World in a Grain of Sand
    And a Heaven in a Wild Flower,
    Hold Infinity in the palm of your hand
    And Eternity in an hour.

    William Blake (1757-1827) English nature mystic, painter, engraver, illustrator, poet, Auguries of Innocence, poem, line 1, ~1803

 

  • Every now and then a man's mind is stretched by a new idea or sensation, and never shrinks back to its former dimen-
    sions. After looking at the Alps, I felt that my mind had been stretched beyond the limits of its elasticity, and fitted so
    loosely on my old ideas of space that I had to spread these to fit it.
    Oliver Wendell Holmes, Sr. (1809-1894) US American physician, author, The Autocrat of the Breakfast Table, chapter XI,
    James R. Osgood and Company, Boston, 1858

Englische Texte – English section on Recontextualizing

Perspectives

One day a rich father took his son on a trip to the country with the firm purpose to show him how poor people can be. They spent a day and a night on the farm of a very poor family.

 

When they got back from their trip the father asked his son,

"How was the trip?"
"Very good Dad!"
"Did you see how poor people can be?"

the father asked.

"Yeah!"
"And what did you learn?"

The son answered,

"I saw that
➤ we have a dog at home, and they have four.
➤ We have a pool that reaches to the middle of the garden, they have a creek that has no end.
➤ We have imported lamps in the garden, they have the stars.
➤ Our patio reaches to the front yard, they have a whole horizon."

When the little boy was finishing, his father was speechless.
His son added,

"Thanks Dad for showing me how poor we are!"

 

Poem by unknown author Rich Or Poor – How Rich Are You?, presented by Pearls of Wisdom

References featuring Robert T. Kiyosaki (*1947) US American investor, businessman, motivational speaker, financial literacy activist, financial commentator, self-help author
Book (German) Rich Dad, Poor Dad. Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen, Arkana,
     11. Dezember 2006
Video presentation Rich Dad Poor Dad – Robert Kiyosaki – How To Make Money, YouTube film,
     10:03 minutes duration, posted 14. March 2010
See also: ► Dignity and ► Stories

The solution to pollution is dilution.

An aging Hindu master grew tired of his apprentice complaining about very sad life, and so, one morning, sent him for some salt. When the apprentice returned, the master instructed
the unhappy young man to put a handful of salt in a glass of water and then to drink it.

"How does it taste?" the master asked.
"Bitter," spat the apprentice.

The master chuckled and then asked the young man to take another handful of salt and put
it in the lake. The two walked in silence to the nearby lake when the apprentice swirled his handful of salt into the lake. The old man said,

"Now drink from the lake."

As the water dripped down the young man's chin, the master asked,

"How does it taste?"
"Fresh," remarked the apprentice.
"Do you taste the salt?" asked the master.
"No," said the young man.

 

At this, the master took the young man’s hands, offering the advice,

"The pain of life is pure salt; no more, no less. The amount of pain in life remains exactly the same. However, the amount of bitterness we taste depends on the container we put the pain in. So when you are in pain, the only thing you can do
is to enlarge your sense of things.
Stop being a glass. Become a lake."

 

Unknown author

 

Let yourself be open and life will be easier. A spoon of salt in a glass of water
makes the water undrinkable. A spoon of salt in a lake is almost unnoticed.

 

Source: ► Jack Kornfield jackkornfield.com (*1945) leading US American teacher in the
vipassana movement of Theravada Buddhism, meditation teacher (*1974), author,
Buddha's Little Instruction Book, S. 21, Bantam, paperback edition 1. May 1994
See also: ► Stories andZen stories

 

Links zum Thema Umdenken, Umdeuten und neu besehen / Recontextualizing

Literatur

Erläuterung der 13 Schritte des Verzeihens

Literature (engl.)

Externe Weblinks

External web links (engl.)


Audio and video links (engl.)

 

Interne Links

Wiki-Ebene

Englisch Wiki

 

 

1 Markus 4, 12 (NT)

Letzte Bearbeitung:
04.04.2021 um 04:29 Uhr

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