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2·2012


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Progressive Stufenmodelle zur Bewusstseinsentwicklung

 

UNVOLLSTÄNDIG – (work in progress)

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Himmelsleitern – Stufenleitern
  2. 2. Bedürfnispyramide – Abraham Maslow
  3. 3. Drei-Stufen-Modell der Anatomie des Bewusstseins – Caroline Myss
  4. 4. Vierstufiger Aufbau der altägyptischen Tempel – Modell der Mysterienschulen
  5. 5. Vier Stufen der interdisziplinären Entwicklung
  6. 6. Stufenmodell der moralischen Entwicklung – Lawrence Kohlberg
  7. 7. Moralentwicklung bei Frauen und Männern – Carol Gilligan
  8. 8. Stufen des Glaubens – James W. Fowler
  9. 9. Entwicklungsstufen der Ich-Entwicklung – Jane Loevinger
  10. 10. Spiral Dynamics Modell – Clare Graves
  11. 11. Acht-Meme-Modell – Don Beck
  12. 12. Sieben Wandlungssprachen – Robert Kegan
  13. 13. Neun Stufen der Aktions-Logik – Susan Cook-Greuter
  14. 14. Drei Axiome des Bewusstseins – Ayn Rand
  15. 15. Stufen des logischen Denkens – Jean Piaget
  16. 16. Acht Phasen der psychosozialen Entwicklung – Erik Erikson
  17. 17. Sieben Entwicklungsstufen – Jean Gebser
  18. 18. Fünf untereinander austauschbare Seinsebenen – Amit Goswami
  19. 19. Vier-Stufenmodell des Dialogs – Otto Scharmer
  20. 20. Vier Stadien der spirituellen Entwicklung – M. Scott Peck
    1. 20.1 Vier Phasen der Teamentwicklung – M. Scott Peck
  21. 21. Stationen auf dem Weg zu einer echten Gemeinschaft – Mushin J. Schilling
  22. 22. Emotionale Tonskala – Ron Hubbard
  23. 23. Sieben Schöpfungsstufen – Max Heindel
  24. 24. Kosmologie des AQAL-Modells – Ken Wilber
  25. 25. Chakrasystem
  26. 26. Gewahrseinsebenen – Deepak Chopra
  27. 27. Sieben Schritte zum Erwachen oder die Schule der Tauben – Sylvia Wetzel
  28. 28. Sieben Bewusstseinsebenen – Werner Güntner [Stand 1996]
  29. 29. Zehn Welten des Buddhismus
  30. 30. Sieben Bewusstseinszustände – Rudolf Steiner
    1. 30.1 Raum – Zeit – Dimensionen (Übersicht) – Rudolf Steiner
  31. 31. Die sieben Stufen der Wandlung – Gloria Karpinski
  32. 32. Sieben Königreiche der Liebe – Sechs Schöpfungstage
  33. 33. Vier Stationen der Geburt – Stanislav Grof
    1. 33.1 Vier Entwicklungsebenen der LSD-Erfahrung – Stanislav Grof
  34. 34. Vier transsaturnische Transitphasen – Richard Tarnas
  35. 35. Skala des Bewusstseins – David Hawkins
    1. 35.1 Vier Entwicklungsstadien des Menschseins – David Hawkins
    2. 35.2 Entwicklungsstufen: Vom Zwang zur Wirkmacht – David Hawkins
  36. 36. Informationszeitalter ⇒ Konzeptuelles Zeitalter – Daniel Pink
  37. 37. Ökonomische Zyklen (Kondratjew-Zyklus) – Nikolai Kondratjew
  38. 38. Stufenentwicklung – am Beispiel Altes Testament ⇔ Neues Testament
  39. 39. Paradigmale Sprünge des Bewusstseins
  40. 40. Runden des Medizinrads
  41. 41. Evolutionsmodell – Thomas Keating
    1. 41.1 Christlicher spritueller Weg
  42. 42. Modell der Konflikteskalation nach Friedrich Glas
  43. 43. 22 Stufen des Tarotblatts
  44. 44. Zehn Sephiroth des Baum des Lebens
  45. 45. Stufen-Gedicht – Hermann Hesse
  46. 46. Zitate zum Thema Stufenmodelle und Stufenentwicklung / Step models
    1. 46.1 Zitate allgemein
    2. 46.2 General quotes
  47. 47. Links zum Thema Stufenmodelle und Stufenentwicklung / Step models
    1. 47.1 Literatur
    2. 47.2 Literature (engl.)
    3. 47.3 Externe Weblinks
    4. 47.4 External web links (engl.)
    5. 47.5 Audio- und Videolinks
    6. 47.6 Stufenmodelle – grafische Darstellungen
    7. 47.7 Interne Links

Engel klettern auf der Jakobsleiter,
Westseite der Abtei von Bath


 

Himmelsleitern – Stufenleitern


Stairway to Heaven, Jim Warren Studios

 

ALLE bedeutenden Stufenmodelle betrachten Aspekte der allgemeinen Bewusstseinsentwicklung (Linie, Tendenz).
 Name des ForschersLebensspanneForschungsbeitrag
Georg Wilhelm Friedrich Hegel1770-1831Dialektik des Bewusstseins
Henri Bergson1859-1941Intuition – Unvermitteltes Wissen1
James Mark Baldwin1861-1934EntwicklungspsychologieGenetische Logik
Alfred North Whitehead1861-1947Philosophie als Vermittler zwischen Wissenschaft und Religion
Pierre Teilhard de Chardin1881-1955Entwicklungsschwellen: Physiosphäre, Biosphäre, Noosphäre
Jean Piaget1896-1980Kognitive Entwicklung
Erik Erikson1902-1994Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung
Jean Gebser1905-1973Integrales Bewusstsein
Abraham Maslow1908-1970Maslowsche Bedürfnishierarchie
Clare W. Graves1914-1986Entwicklung der menschlichen Werte
Jane Loevinger1918-2008Entwicklung des Selbstkonzepts
Lawrence Kohlberg1927-1987Moralische Entwicklung bei Männern
Jürgen Habermas*1929Integrale Philosophie
Carol Gilligan*1936Moralische Entwicklung bei Frauen
Don Beck
Chris Cowan
(*1937)
(†1986)
Spiral Dynamics – Stufenmodell der menschlichen Entwicklung
James W. Fowler1940-2015Glaubens- und Moralentwicklung
Robert Kegan*1946Entwicklungsstufen des Selbst
Melvin E. Miller*1946Entwicklung der menschlichen Weltanschauungen
Ken Wilber*1949Integrale Theorie (Weltphilosophie des 3. Jtsds.) • "Big picture"
Susan Cook-Greuter*~1953Theorie der Selbstentwicklung
Steve McIntosh*1960Kulturentwicklung
Unterscheidung von Wissenschaft, Philosophie, Spiritualität
Jeder dieser Entwicklungsaspekte entfaltet sich stufenweise, er durchläuft Zustände und Ebenen.
Manche Modelle versehen diese Ebenen mit Nummern oder Symbolen und/oder Benennungen. Daher kann von
einer moralischen Ebene 1, 2 und so weiter sprechen oder diese Ebenen 'präkonventionell', 'konventionell'
und so weiter nennen. Ähnlich kann man auch von Ebene 1, 2 usw. des Selbst sprechen.
Literatur: ► Dr. Robert Kegan (*1946) US-amerikanischer Professor für Führungswissenschaft und Erwachsenenbildung,
Harvard Universität, Vizedirektor der "Change Leadership Group", Autor, Die Entwicklungsstufen des Selbst.
Fortschritte und Krisen im menschlichen Leben
, Kindt Verlag, München, 1986

Bedürfnispyramide – Abraham Maslow

Die Maslowsche Bedürfnispyramide umfasst drei Ebenen
   1. Defizit-Bedürfnisse
   2. Ästhetische Bedürfnisse
   3. Wachstumsbedürfnisse.
1954 schrieb Maslow zum ersten mal über seine Theorie der Stufenpyramide der Bedürfnisse in seinem Buch Motivation and Personality und später einen Kommentar in Toward A Psychology Of Being.

Zu 6. – Infolge seines intensiven Austauschs mit dem Logotherapeuten und Sinnfinder Viktor Frankl hat Maslow seine Theorie der Selbstverwirklichung (5.) revidiert. Frankl erkannte die Sinnerfüllung stets außerhalb der eigenen Person in der Selbsttranszendenz. Dieser Erkenntnis folgend fügte Maslow erst in seinem Sterbejahr 1970 die Selbsttranszendenz als sechste Stufe der Bedürfnispyramide hinzu.

 

Sechs Stufen der Maslowschen Bedürfnispyramide – 1954-1970
StufeBedürfnisebeneAusdruckBeschreibung
1. Defizit Körperliche GrundbedürfnisseAtmung, Wärme, Trinken, Essen, Schlaf und Sexualität
2. Defizit SicherheitBehausung (Dach überm Kopf), fester Arbeitsplatz, Gesetze, Versicherungen, Gesundheit, Ordnung, (konfessionelle) Religion
3. Defizit Soziale BeziehungenFreundes- und Kollegenkreis, Partnerschaft, Zugehörigkeit, Familie, Liebe, Nächstenliebe, Kommunikation und Fürsorge
4. Ästhetik Soziale AnerkennungWissensbefriedigung, Einblick nehmen, Status, Wohlstand, Machtpositionen, Karriere, Auszeichnungen, Siege, Rangerfolge, Statussymbole
5. Wachstum SelbstverwirklichungIndividualität, Talententfaltung, Altruismus, Güte, Kunst, Philosophie und Glauben (Welterklärung und Leitlinien Ethik)
6. Wachstum TranszendenzSuche nach Gott oder einem höheren Wesen, das außerhalb des Systems vermutet wird
Schriftliche Quellen von/mit Abraham Maslow (1908-1970) US-amerikanischer humanistischer Psychologe
Das Konzept der Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow, präsentiert von Werner Stangl Arbeitsblätter, undatiert
Die Maslowsche Bedürfnispyramide, präsentiert von Viehweger.org, undatiert
Die Bedürfnispyramide nach Maslow, Methode.de
Reference: ► Overview Abraham Maslow's Hierarchy of Needs motivational model, presented by Businessballs.com, undated
Reference: en.Wikipedia entry en.Wikipedia entry Maslow's pyramid of needs
Siehe auch:Stufenmodelle und Tiers – K. Wilber, A. Maslow, J. Gebser, R. Graves, D. Hawkins
See also: ► Pyramid of needs – Abraham Maslow

Drei-Stufen-Modell der Anatomie des Bewusstseins – Caroline Myss

1. Sippenbewusstsein
2. Individuation
3. Seelenkontrakt

See also: ► Caroline Myss

Vierstufiger Aufbau der altägyptischen Tempel – Modell der Mysterienschulen

Vier Einweihungsstufen innerhalb der Tradition der Mysterienschulen
༺༻PotenzOrtEbeneTempelBeschreibungAspirant
1. I REAL
materialis-
tisch
AUSSENVor der Kirche
Vor dem Tempel
Treppenaufgang
Bebilderte Tempelsäulen
Ungebildeter Laie
Bilderbuchlernender
2. I0 SYMBOLISCH
analog
INNENEingangsbereichKirchenschiff Gemeinde
Symbolkundige

Leser/Schreiber/Rechner
3. I00 IRRATIONAL
paradox
INNENErhöhter Zeremonialraum
Hinter der Absperrung
Ort der Weihe Geweihter Priester
Ministranten
4. I000 NEU-
SCHÖPFUNG
INNENIm TabernakelAllerheiligstes
Ort der Wandlung
Begegnung mit Gott
Heilige Wandlung – Kommunion
Roter Wein (Physis/weiblich)
Weiße Hostie (Hingabe/männlich)

 

Siehe auch (verwandte Übersichten):
Bewusstseinsentwicklung in vier Schritten
Vier Stufen der interdisziplinären Entwicklung
Vier konzentrische Wachstumsringe
Vierer-Schritte in der Entwicklung
Vier Stufen der Wiedergutmachung und Auflösung
Vier Stationen der Geburt – Stanislav Grof
Vier Entwicklungsebenen der LSD-Erfahrung – Stanislav Grof
Lernphasen – Aufnehmen ♦ Aufspalten ♦ Verdauen ♦ Ausscheiden
Würfel-Kosmologie ⇔ Kugel-Kosmologie
Auf der Suche nach der schwarzen Katze
See also (Charts):
From conception to birth – Stanislav Grof
Healing corresponding 'sacred wounds' on four (3:1) levels
Cubic cosmology as opposed to spheric cosmology – Wallace Black Elk
Three archetypal wounds in trust and love – Mario Martinez
Downward evolution from dignity ⇒ empathy ⇒ love ⇒ truth – Sir Gawain and Dame Ragnell
Yuga cycles – Hindu mythological time frame

Vier Stufen der interdisziplinären Entwicklung

Vier Evolutionsstufen und Prüfungsstationen
von Wachstum, Genesung und Reife
༺༻Potenz
Chakra
AusdruckThemaAufgabeEbeneBewusstseinAnsatzBezüge
1.1
1.·Chakra
Real
extern
Geld
(Ge)Wissen
Überleben
creatio
KÖRPER
Persönlich
UnbewusstTheorie / Produkt
Egozentrisch
Ich
2.10
2.·Chakra
Symbolisch
übertragen
Sex
Prestige
Vermehrung
procreatio
GEFÜHL
Interpersönlich
HalbbewusstMethodik
Soziozentrisch
Ich <> Du
3.100
3.·Chakra
Paradox
verschränkend
Macht
Durchsetzung
Verantwortung
cocreatio
INTELLEKT
Unpersönlich
Indirekt bewusstPraxis
Weltzentrisch
Ich ∞ Du ∞ Wir
4.1000
4.·Chakra
Neoreal
intus
Tod/Übergang
Wandlungs-
moment
Neugeburt
Einweihung
neocreatio
GEIST
Transpersönlich
Direkt
bewusst
Erneuerung
Kosmo-
zentrisch / integral
ES/Wir ∞ Ich/Du
Source: ► Bewusstsein-Tabellen

Stufenmodell der moralischen Entwicklung – Lawrence Kohlberg

Sechs Stufen der moralischen Entwicklung – Kohlberg-Skala
Kritiker von Kohlbergs Stufenmodells monieren, dass er sich bei seinen Forschungen nur an männlichen Probanden orientiert hat.
༺༻EbeneStadiumAlterOrientierungFokusBemerkung
1 Präkonventionell0  Vorbereitung des moralischen Denkens  Recht ist,
was ich will.
1 Präkonventionell1Alter 0-9
Einige Jugendliche, viele jugendliche/erwachsene Straftäter
Bestrafung / Gehorsam
Strafvermeidung
Wer die Macht hat, hat das Sagen. Ich gebe, damit du (mir) gibst.
1 Präkonventionell2Alter 0-9
Einige Jugendliche, viele jugendliche/erwachsene Straftäter
Eigennutz
Instrumental-relativistisch
Vorteilsnahme
Moralischer Relativismus
Recht ist, was mir gut tut.
2 Konventionell3Alter 13
Großteil der Jugendlichen und Erwachsenen
Konformität
interpersonelle Eintracht
Soziale Normen
Recht ist, was man sagt, was recht ist.
Guter Junge/braves Mädchen-Moral
"Das Gegenteil von Gut ist nicht Böse, sondern gut gemeint."  Kurt Tucholsky
2 Konventionell4Alter 13
Großteil der Jugendlichen und Erwachsenen
Autorität und Aufrechterhaltung der Sozialordnung Moral von Recht und Ordnung Recht ist, was die Autoritäten sagen.
2+ Übergang4,5Alter 18-20Willkürliche "Anpass-
ung von Recht und Ordnung"
Rückschlag 
Solange das ethische Prinzip noch nicht verinnerlicht und verankert ist, sind Rückfalle in die konventionelle Stufe leicht möglich.
3 Postkonventionell
Autonom
5Älter als 20
25% der Erwachsenen
Legalistische Orientierung am Sozialvertrag, MenschenrechteGesellschaftliche Standards Was R(r)echt ist, muss kritisch geprüft werden.
3 Postkonventionell
Prinzipiengerecht
6Älter als 20
5% der Erwachsenen
Universell-ethische Prinzipien
Menschenrechte
Prinzipientreues Gewissen
Vernunftbasierte Moral
Gleiches Recht für alle.
Goldene RegelKategorische ImperativDiskursethik
Erwägung von abstrakten Prinzipien, Konfliktlösungen zugunsten aller Beteiligten
Quelle: ► Weitgehend zitiert aus: Kognition, Sprache, Persönlichkeit, IIM Universität Gießen
Referenz: ► Zur Kohlberg-Theorie, präsentiert von PsyDok Psychologie Information, ZPID, Leibniz Institut, undatiert
Urheber: de.Wikipedia-Einträge Lawrence Kohlberg (1927-1987) US-amerikanischer Professor für Erziehungswissenschaft und Psychologe, Harvard Universität –– Theorie: de.Wikipedia-Einträge Kohlbergs' Stufentheorie des moralischen Verhaltens
Siehe auch: ► Ethik

Moralentwicklung bei Frauen und Männern – Carol Gilligan

Die US-amerikanische Professorin für Genderstudien Carol Gilligan (*1936) war Schülerin des Erziehungswissenschaftlers Lawrence Kohlberg. Sie entdeckte, dass die Begegnung mit einem Menschen in Not geschlechtsspezifisch unterschiedlich ausfällt:
       ⚑  Frauen orientieren sich stärker am Beziehungs-, Interaktions- und Verantwortungsgefüge.
       ⚑  Männer orientieren sich eher an abstrakten Rechten und Pflichten.
Der männlichen Gerechtigkeitsmoral steht die weibliche Fürsorgemoral (Phönixprozess) strukturell gleichwertig gegenüber.

 

Sowohl Frauen als auch Männer entwickeln sich hierarchisch.
Frauen denken von Natur aus nicht hierarchisch, entwickeln sich allerdings hierarchisch.
   ⚑  Frauen agieren vorwiegend verbindend und verbindlich.
   ⚑  Männer denken eher autonom und in Rangordnungen. Sie sind tatorientiert.

 

      Vier moralische Entwicklungsstufen      
Weibliche Fürsorgemoral      ⇔       Männliche Gerechtigkeitsmoral
༺༻EbeneStadiumFürsorgemoral
Phönixprozess
Gerechtigkeitsmoral
Pflichtbewusstsein
Kernsatz
1. Egozentrisch Prä-
konventionell
Selbstsüchtig
Fürsorglich
Selbstsüchtig
Gerecht/pflichtig
Ich liebe mich.
2. Ethnozentrisch Prä-
konventionell
Sippenbezogen
Fürsorglich
Sippenbezogen
Gerecht/pflichtig
|ch liebe dich.
3. Weltzentrisch KonventionellUniversal
Fürsorglich
Universal
Gerecht/pflichtig
Ich liebe dich mehr als mich.
4. Kosmozentrisch-integral Post-
konventionell
Integriert
Fürsorglich
Integriert
Gerecht/pflichtig
Ich liebe mich und dich.
Quelle: ► Dr. Carol Gilligan (*1936) US-amerikanische Professorin für Genderstudien, Feministin, Psychologin, Ethikerin im Bereich Gemeinschaft und Beziehung, Autorin, Die andere Stimme. Lebenskonflikte und Moral der Frau,
Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), München, 1996
Video references featuring Carol Gilligan, Ph.D. webster.edu (*1936) US American professor of gender studies, psychologist, feminist, ethicist (community, relationships), writer – Biography
► Video interview clips Women and Moral Development, presented by the US American web portal Big Think, 6:29 minutes duration,
     recorded ~2008, 24. January 2012
► Educative video Gilligan – Theory of Women's Moral Development, presented by The College Student, Emily Abrams and Julia Smith,
     issued 20. October 2014, YouTube film, 5:54 minutes duration, posted 13. October 2014
► Educative video Carol Gilligan's Theory of Moral Development, presented by the Educational Portal, narrated by
     Melissa Hurst, Ph.D., YouTube film, 7:00 minutes duration, posted 18. July 2016
Siehe auch: ► Ethik und ► Frauen / Frauen und ► Männer und ► Gerechtigkeit und ► Ganzheit und ► Phönix

Stufen des Glaubens – James W. Fowler

Stufen des Glaubens und der Sinnsuche
Der US-amerikanische Professor für Psychologe und Theologe
James W. Fowler (1940-2015) erforschte die Stufenleiter des Glaubens.
༺༻ BW Ausdruck·des·Glaubens Lebensphase Alter Beschreibung'''
1. Unter 200 Intuitiv-projektiver GlaubeErste Lebensmonate
(Grundvertrauen)
2-7 JahreGlaubensgrundlagen
Vorstellungskraft allein ist ausreichend.
2. Unter 200 Mythisch wörtlicher GlaubeKindheit~8-11 JahreBildhafte Glaubensbeschreibung
Beispiel: Gott ist oben, das Böse ist unten. Gott ein alter Mann mit Bart.
3. Über 150
Unter·200
Synthetisch-
konventioneller Glaube
Viele Erwachsene12-21 JahreEigene Glaubensidentität
Abhängig vom Feedback der Bezugspersonen / dem sozialen Umfeld
4. Über 200 Individuierend-
reflektierender Glaube
Erwachsener22-~45 JahreAbrücken von Konventionen
Sich auch gegen sein Umfeld entwickeln und behaupten
5. Über 400 Verbindender
Glaube
Wenige Erwachsene
(Midlife-Krise)
Reifes Erwachsenalter
46+ JahreErweiterter Glauben
Erkennen der Mehrschichtigkeit verschiedener Glaubensformen, Relativität des eigenen Glaubens
6. Über 460 Universeller
Glaube
Sehr wenige Menschen
Mahatma Gandhi,
Mutter Teresa,
Martin Luther, Jesus
Jedes AlterRadikale, sterbensbereite
Umsetzung des Glaubens

Das christliche 'Reich Gottes' wird als Realität gelebt.
Quellen:
Buch James W. Fowler (1940-2015) US-amerikanischer Professor für Theologie und Entwicklungsychologie, Politik- und
    Sozialwissenschaftler, methodistischer Pastor, Autor, Stufen des Glaubens. Die Psychologie der menschlichen Entwicklung
    und die Suche nach Sinn
, Gütersloher Verlagshaus, 2000
de.Wikipedia-Eintrag Religionspsychologie
Artikel Die Treppe mit den sechs Stufen, präsentiert von der deutschen Wochenzeitung Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt,
    Eckhard Etzold, Nr. 11, S. 10, 12. März 1993
Rezension Stufen des Glaubens (Der Weg der Wahrheit), präsentiert von Glauben-und-Wissen.de, undatiert
Referenz: de.Wikipedia-Eintrag James Fowlers sechsstufige Glaubensentwicklungstheorie
Siehe auch: ► Glauben und ► Glaubensüberzeugungen
See also: ► Stages of faith – James W. Fowler and ► Step models

Entwicklungsstufen der Ich-Entwicklung – Jane Loevinger

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Neun Entwicklungsstufen der Ich-Entwicklung nach Jane Loevinger
༺༻StufeAlterBeschreibung
1.Selbstorientiert SäuglingsphaseEigener Vorteil steht im Vordergrund, andere Menschen werden als Mittel zu eigener Bedürfnisbefriedigung gesehen, weniger als Wert an sich, opportunistisches Verhalten anderen gegenüber. Autistisches oder illusionäres Denken
Eher kurzer Zeithorizont, Focus liegt zumeist auf konkreten Dingen (weniger abstrakten Aspekten), Feedback wird meist zurückgewiesen, stark stereotypes Handeln, Auge-um-Auge-Mentalität, überwiegend externale Schuldzuweisungen
2.Gemeinschaftsorientiert Frühkindliche PhaseDenken und Handeln sind vor allem an Regeln und Normen der relevanten Bezugsgruppen ausgerichtet, die eigene Identität wird durch diese definiert, Zugehörigkeit und Unterordnung unter deren Sichtweisen sind vorherrschend.
Gesichtswahrung ist zentral, starke Schuldgefühle, wenn Erwartungen anderer verletzt werden, Konflikte werden vermieden, Kontakte sind eher oberflächlich, es wird vorwiegend in Entweder-oder-Kategorien gedacht.
3. Rationalistisch KindOrientierung an klaren Standards, sehr rationales Denken und kausale Erklärungen herrschen vor. Motivation, sich abzuheben von anderen. Feste Vorstellungen, wie Dinge sind und laufen sollen.
Beginnende Selbst-Wahrnehmung, Selbstkritik und Sehen verschiedener Perspektiven sowie Suche nach Motiven für Verhalten, eher enges fachliches Denken und Betonung von Effizienz statt Effektivität.
4.Eigenbestimmt Schulkind
Teenager
Voll entwickelte und selbst definierte (eigene) Werte, Vorstellungen und Ziele (ausgebildete Identität). Starke Zielorientierung und Selbstoptimierung.
Komplexität von Situationen wird akzeptiert, reiches Innenleben, Gegenseitigkeit in Beziehungen, Respekt vor individuellen Unterschieden (eigener Schatten der Subjektivität wird häufig nicht gesehen)
5.Relativierend
Übergangsweise 'gewissenhaft-konformistisch'
Junger Erwachsener
~25 Jahre
Beginnendes Bewusstsein darüber, wie die eigene Wahrnehmung die Sicht auf die Welt prägt, stärkeres Hinterfragen der eigenen Sichtweisen (und der von anderen Menschen). Relativistische Weltsicht.
Größere Bewusstheit gegenüber inneren/äußeren Konflikten und Paradoxien (ohne diese integrieren zu können), sehr individuelle/persönliche Art.
6.Systemisch
Gewissenhaft
ErwachsenerVoll ausgebildete Multiperspektivität, gleichzeitige Prozess- und Zielorientierung, systemisches Erfassen von Beziehungen (Zirkularität). Fähigkeit, sich widersprechende Aspekte und Meinungen zu integrieren. Hohe Motivation, sich selbst weiter zu entwickeln.
Offene, kreative Auseinandersetzung mit Konflikten, hohe Toleranz für Mehrdeutigkeit. Hoher Respekt vor Autonomie anderer Personen und Aussöhnung mit eigenen als negativ erlebten Anteilen.
7.Individualistic stage ErwachsenerRespect for individuality and interpersonal ties, broad-minded tolerance, respect for the autonomy of self and others, moralism subsides, awareness of inner conflict, concern for psychological causality and development and interpersonal interaction
8.Autonomous stage ErwachsenerFreeing from oppressive demands of conscience, "synthesizing", conceptually integrating ideas, deepening self-acceptance
9.Integrated stage Älterer ErwachsenerWisdom, broad empathy towards oneself and other, capacity to reconcile inner conflicts
Referenz: ► Blogartikel Eine Reise ins Ich – Entwicklungsstufen nach Loevinger,
     präsentiert von mentagilist, 30. Oktober 2017
References: en.Wikipedia entrys
Ich-Entwicklung nach Jane Loevinger (1918-2008) US-amerikanische Entwicklungspsychologin, Erforscherin von Persönlichkeitsmerkmalen, familiären Interaktionsmustern und Gewissensbildung
Siehe auch: ► Gewissen
See also: ► Step models

Spiral Dynamics Modell – Clare Graves

Spiral Dynamics Modell nach Clare W. Graves
Clare Graves Theorie/Modell, genannt bio-psycho-sozial-spirituelles Doppelhelix-Modell der aufkommenden Entwicklungstheorie für Erwachsene, wurde von Don Edward Beck bekanntgemacht unter der Bezeichnung Spiral Dynamics Integral. "Spiritual Dynamics" ist eines von diversen Entwicklungsmodellen, das sich als nützlich erweist, um menschliche Wertesysteme zu verstehen. Es wurde bei mehr als fünfzigtausend Menschen weltweit getestet und im wesentlichen ohne Abweichungen bestätigt. Die moderne Entwicklungsforschung hat festgestellt, dass der Mensch eine Reihe von Ebenen, Stufen, Memen oder Entwicklungswellen durchläuft, in denen folgende Phasen auftreten:
༺༻BewusstseinsstufeAuftritt seitVerbreitungBereich
1. Archaisch-instinktive Überlebensebene (beige)
Existierendes System
Attraktor: Sicherheit
_____________________
Ein Menschenleben beginnt mit der reaktiven Stufe, den primären Bedürfnissen, dem nackten Überlebensdrang.
Erfüllung der körperlichen Hauptfunktionen: Nahrungsaufnahme, Rast, körperliche Sicherheit, Fortpflanzung
~100.000 v. Chr.
Nur beim Säugling
0 % weltweit 1. Tier
2. Magisch-animistische Familienebene (violett)
Stammes-Menschen-System
Attraktor: Entwicklung
_____________________
Im tribalistischen Erleben ist die Familienzugehörigkeit am wichtigsten.
Primitive Clanbildung, Gruppenzugehörigkeit, Animismus, Verehrung der Ahnen, Tabus, Rituale
~50.000 v. Chr.
Beim Kleinkind i.d.R. vor dem 3. Lebensjahr
10% / 1% weltweit 1. Tier
3. Egozentrisch-dominierende Ebene der Selbstbestimmung (rot)
Einzelkämpfer-System
Attraktor: Stabilität
_____________________
Die egozentrische Phase entspricht der Zeit der Pubertät, in der man sich selbst als Mittelpunkt der Welt sieht.
Stärke, Macht, "Ich gewinne", Rebellion, Heldentum, totalitäre Gesellschaftsstruktur, Diktatur, Monarchie
~7000 v. Chr.
Beim Kind um das 3.-4. Lebensjahr (Trotzphase)
20% / 5% weltweit 1. Tier
4. Mythisch-traditionelle Ebene der gesellschaftlichen Ordnung (blau)
Loyalisten-System
Attraktor: Leistung
_____________________
In der absolutistischen Phase wird polar gedacht und gehandelt (schwarz/weiß – "gut"/"böse").
Klare Regeln, Hierarchie, Ordnung, Absolutismus, übergeordnete Macht, Dogmatismus, Starrheit
~3000 v. Chr.
Beim Kind bis zur Pubertät
40% / 30% weltweit 1. Tier
5. Modern-rationale Ebene (orange)
Erfolgssucher-System
Attraktor: Synergie
_____________________
Während der materialistischen Phase ist die Sicherung des materiellen Erfolgs wichtig.
Ebene der sozial verträglichen Entwicklung. Wissenschaft, Ambition, Leistung, Fortschritt, Vernunft, "Win-win"
~1700 / früher
Beim jungen Erwachsenen bis etwa zum 18.-25. Lebensjahr
30% / 50%  weltweit 1. Tier
6. Postmoderne-pluralistische Ebene des gesellschaftlichen Konstruktivismus (grün)
Team-Menschen-System
Attraktor: Flexibilität
_____________________
In der pluralistischen Phase beginnt man, sich sozial zu engagieren.
Gleichbehandlung, Gleichberechtigung, Akzeptanz, Ökologie, Relativismus. Typische Gesellschaftsform der Hilfsorganisationen
~1850
Beim Erwachsenen bis etwa zur Midlife-Crisis
10% / 15% weltweit 1. Tier
7. Systemisch-Integrative Ebene (gelb)
Möglichkeiten-Sucher-System
Attraktor: Integration
_____________________
In der systemischen Phase beginnt das zusammenhängende Denken, Zusammenhänge in allen Lebensbereichen werden erkannt.
Systeme in Systemen, Unsicherheitsprinzip, Chaostheorie, Intergration diverser Ansichten, Big Picture, flexibles Handeln
~1950
Beim Erwachsenen etwa ab dem 40. Lebensjahr
1% / 5% weltweit
Gesellschaftlich irrelevant
2. Tier
8. Holistische / Holonische Ebene (türkis)
Globalisten-System
_____________________
Die holistische Phase belebt das ganzheitliche Denken unter Einbeziehung der Allverbundenheit.
Bewusste, universelle Ordnung, Gedanken und Gefühle verbunden, Verbundenheit aller Netzwerke, Spiritualität, "collective mind"
~19700% / 1% weltweit
Gesellschaftlich irrelevant
2. Tier
9. Nicht näher beschriebene Stufe (koralle)
Die transpersonale Phase dreht sich nicht mehr um Individuen, sondern um Erkenntnisse jenseits von Erfahrungen.
~19900% weltweit 2. Tier
10.... ~20000% weltweit 2. Tier
Erst-Tier-Meme oder -Stadien von 1-6 zeichnen sich durch die Überzeugung aus, dass ihre Art des Weltverständnisses der einzige wahre korrekte oder wertvolle Weg ist.
Ab dem zweiten Tier treten zum ersten Mal integrale Impulse im Bewusstsein auf verbunden mit der Einsicht, dass alle Erst-Tier Stadien eine mitentscheidende, wenn auch begrenzte, Rolle in der Welt spielen.
Referenzen:
► Dr. Clare W. Graves Webseite ClareWGraves.com (engl.)
Graves-Systeme: Gesamtüberblick der Systeme und Übergänge

 

  • Ich stelle zur Debatte, dass die Psychologie des reifen Menschen ein sich entfaltender, wachsender, oszillierender, spiralförmiger Prozess ist, gekennzeichnet durch die progressive Unterordnung älterer Verhaltenssysteme niederer Ordnung unter neuere Systeme höherer Ordnung und zwar in dem Maß, wie die existenziellen Probleme des Menschen sich verändern. Clare W. Graves, Ph.D. (1914-1986) US-amerikanischer Professor für Psychologie, Begründer der Ebenentheorie der Persönlichkeitsentwicklung, Quelle unbekannt

 

  • Die Psychologie des reifen menschlichen Wesens ist ein sich entfaltender, schwingender, spiralförmiger Prozess, gekennzeichnet durch die fortschreitende Unterordnung älterer Verhaltenssysteme niederer Ordnung unter neuere Systeme höherer Ordnung, während die existentiellen Probleme eines Individuums sich verändern. Jede der aufeinanderfolgenden Stufen, Wellen oder Seinsebenen ist ein Zustand, den Menschen auf ihrem Weg zu anderen Seinszuständen durchlaufen. Ist der Mensch auf einen bestimmten Seinszustand zentriert, dann besitzt er eine Psychologie, die für diesen Zustand spezifisch ist. Seine Gefühle, Motivationen, ethischen Vorstellungen und Werte, seine Biochemie, der Grad seiner neurologischen Aktivierung, sein Lernsystem, Glaubenssystem, seine Auffassung von geistiger Gesundheit, seine Ideen darüber, was Geisteskrankheit ist und wie sie behandelt werden sollte, seine Konzeptionen von und Vorlieben für Management, Erziehung, Wirtschaft sowie politische Theorie und Praxis sind alle diesem Zustand angemessen. Clare W. Graves, Ph.D. (1914-1986) US-amerikanischer Professor für Psychologie, Begründer der Ebenentheorie der Persönlichkeitsentwicklung, Anfang der 60er-Jahre, zitiert in: Ralph Netzger, Einführung in das Graves Values System. Das System der psychosozialen Entwicklung nach Clare W. Graves Dosisnet.de, PDF

Acht-Meme-Modell – Don Beck

Dr. Don Edward Beck ist der Schöpfer der integralen Spiraldynamik (SDi). SDi ist eine Landkarte der menschlichen Entwicklungsstadien – auf der Grundlage der Pionierarbeit von Clare Graves in Verbindung mit der integralen Rahmenarbeit von Ken Wilber. Auch angesichts der Fülle von gültigen Bewusstseinsskalen zählt SDi zu den am häufigsten benutzten Skalen – aufgrund ihres einfachen, eleganten Aufbaus und der Leichtigkeit sich intuitiv einen Überblick zu verschaffen.
Das Spektrum der SDi besteht aus 3 Tiers (gefalteten Anteilen). Die Meme von
Beige bis Grün umfassen das "erste Tier" (Drittel) des Mem-Spektrums, in dem andere Entwicklungsebenen nicht als unumgängliche Stadien des Wachstums geschätzt werden (können). Ab dem zweiten Tier (Drittel) beginnt die Bewusstwerdung von der Einheit der Schöpfung. Alles ist mit allem verbunden.

 

1. Beiges Mem
1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Archaisch-instinktive Ebene
Es geht ums Überleben. Essen, Trinken, Schutz, Sex und Wärme haben Priorität. Jedes Kind wird auf dieser Stufe geboren und startet von hier aus seinen Lauf durch die Spiraldynamik. Wichtig ist, dass alle Stufen und ihre Zuständigkeiten integriert und gewürdigt werden.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die BEIGE Ebene im nichtintegeren BW-Bereich etwa von 1 - 80.

Entsprechung: ► 1. oder WurzelChakra – Überleben / Urkraft

2. Violettes Mem
1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Magisch-animistische Ebene
Die Welt ist von Geistern belebt, die beschworen und besänftigt werden müssen durch geeignete Opfer, Flüche, Beschwörungen und Rituale (inklusive Menschenopfer). Der Aberglaube ist prävalent. Das Violett-Mem ist bei Sportteams, Straßengangs, Familienritualen sowie auch in zahlreichen New-Age-Gruppen anzutreffen. Die magisch-animistische Ebene, die auf einer nichtintegeren Grundlage fußt, scheint äußerlich den sehr hoch entwickelten gelben und türkisen Bewusstseinsebenen des 2. Tiers zu gleichen. Das Violett-Mem wird vom Sippenbewusstsein gespeist. Menschen verstehen sich daher in erster Linie als Gruppenmitglieder, nicht als Individuen mit Eigenverantwortung.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die VIOLETTE Ebene im nichtintegeren BW-Bereich von 81 - 190.

Entsprechung: ► 2. oder SakralChakra – Gefühl

3. Rotes Mem
1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Egozentrisch-machtorientierte Ebene
Erste Ausdrucksform des Individualismus, Heldensagen, Drachen, Archetypen (Götter), Monster, Feudalherrschaft, Gottkönige, Macht und Ruhm, Gewalt, Wut. Das Ego beginnt sich aus dem Gruppenverband zu lösen, und der Mensch übt sich als Individuum, oft in der Form, dass sich ein Führer oder König über die immer noch violelett geprägten Gruppenmitglieder erhebt, die sich ihrerseits wie Glieder im Leib ihres Führers verstehen und als 'ausführende Organe' agieren.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die ROTE Ebene im nichtintegeren BW-Bereich etwa zwischen 150 ≠ Wut und 175 ≠ Stolz bis maximal 199.

Entsprechung: ► 3. oder Solarplexus Chakra – Verstand, Eigenwillen

4. Blaues Mem
1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Mythisch-traditionelle Ebene
Ordnung und Gehorsam gehen über alles. Geschätzt wird Sinn für Gemeinschaft und Regelbewusstsein innerhalb der Gemeinschaft, Struktur und Halt, Disziplin und Ehrenkodizes. Man ordnet sich nicht einem Führer unter, sondern einem (gottgewollten) System, das auf dem Konzept von Gut und Böse bzw. Law and Order (Gesetz und Strafe) beruht. Es gibt nur einen klar vorgeschriebenen Weg, richtig zu leben. Das Blau-Mem tritt bevorzugt bei Armeen, Militär und in der Gesetzgebung auf. Seine Schattenseiten sind absolutistischer Fundamentalismus; Angst, Starrheit und Einschränkung. Die Skrupel Was würden die Nachbarn sagen? drückt die Angst vor dem Tabubruch aus, sich aus der blauen Ordnung zu entfernen.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die BLAUE Ebene teils noch im nichtintegeren und im integer-dualistischen BW-Bereich von etwa 175 - maximal 399.

Entsprechung: ► 4. oder HerzChakra (niederes Herz) – 2. umfassenderes Gefühl, Ahnenebene

5. Oranges Mem
1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Modern-rationale Ebene
Es zählen Rationalität, Wissenschaftliche Orientierung, Denken, Logik, Technik, Naturgesetze, Aufklärung und Fortschritt. Die Schattenseiten sind: Gottesferne (Gottesleugnung) und Isolation des Menschen von seiner Umgebung; die Klimax des Individualismus.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die ORANGENE Ebene im integer-dualistischen BW-Bereich von 400 - etwa 460.

Entsprechung: ► 4. oder HerzChakra (höheres Herz) – 2. umfassenderes Gefühl, Integration der Ahnenebene

6. Grünes Mem
1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Postmodern-pluralistische Ebene
Das sensibel-wachsame Selbst unterstützt, vertritt und ehrt ökologische Bewegungen, fairen Handel, politische Korrektheit, Sensibilität, Netzwerkarbeit, Multikulti, Pluralismus, Gaia, das Weibliche, die Natur, die Göttin, die Freiheit. Die Schattenseite: Es kann in Beliebigkeit und "alles ist irgendwie legitim" umschlagen. Kennzeichend ist eine starke Abneigung gegen hierarchische Systeme; Nicht-Hierarchien werden im hierarchischen Sinn höher bewertet als Hierarchien.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die GRÜNE Ebene ebenfalls im integer-dualistischen BW-Bereich der Ratio von etwa 460 - maximal 499.

Entsprechung: ► 5. oder HalsChakra – Basis der Spiritualität über Stimme, Einflussnahme

7. Gelbes Mem und
8. Türkises Mem
2. Tier = 2. Drittel des Mem-Spektrums
Integrale Ebene (gelb) und
Höherliegende Ebene (türkis)
Das Leben ist ein Kaleidoskop aus den Memen des "zweiten Tiers". Interagierende, fließende Systeme atmen Flexibilität, Spontanität und bewirken die Auflösung von Differenzen. Die Teilaspekte setzen sich allmählich zusammen, so dass die Schöpfung als Einheit erkannt wird. Spirituelle Erlebnisse bereiten den Sprung in das dritte Drittel der post-türkisen Meme vor, worin Spirit nicht mehr als Theorie oder Konzept begriffen, sondern direkt als lebendige Realität erlebt wird.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegen sich die GELB/TÜRKISEN Ebenen im integeren-nichtdualistischen BW-Bereich von 500 - etwa 599. Ca. 4% der Bevölkerung bewegen sich dabei im Bereich 500 bis 540 und nur 0,4+% im Bereich 540 plus.

Entsprechung: ► 6. oder StirnChakra – höheres Gefühl, Ein-Sicht, Schau, Weisheit

 

Referenzen:
Buch Don Edward Beck, Ph.D. (*1937) US-amerikanischer geopolitischer Management-Berater, Co-Begründer von Spiral Dynamics
     integral
, Referent, Autor, Christopher C. Cowan, Koautor, Spiral Dynamics – Leadership, Werte und Wandel. Eine Landkarte für das
     Business, Politik und Gesellschaft im 21. Jahrhundert
, 1996, J. Kamphausen Mediengruppe, Neuauflage 19. September 2007
Interview mit Dr. Don Edward Beck (*1937) US-amerikanischer Management-Berater, Referent, Autor, Die endlos aufwärts führende
     Suche. Die praktische und spirituelle Weisheit der Spiral Dynamics
, präsentiert von dem deutschen Magazin Was ist Erleuchtung?,
     Jessica Roemischer, US-amerikanische Pianistin, Komponistin, Lehrerin, Autorin, Ausgabe 8, 2002/2003
Referenz: de.Wikipedia-Eintrag Spiral Dynamics
Webseiten:
SpiralDynamics.net, präsentiert von Spiral Dynamics Integral
► Webseite von Don Beck / Chris Cowan SpiralDynamics.com

Sieben Wandlungssprachen – Robert Kegan

Dr. Robert Kegan ist Therapeut, Entwicklungspsychologe und Professor an der Harvard-Universität für Erwachsenenbildung und berufliche Entwicklung. Er forscht an der Evolution der Subjekt-Objekt-Beziehung.

 

Das Subjekt (Ich) wird in der nächstgrößeren Stufe zum Objekt (Nicht-Ich). Das Wasser (Subjekt) als Lebenselement des Fisches wird zum Objekt der Betrachtung, sobald der Fisch zum Amphibium oder Vogel mutiert ist. Wasser als Stoff, der Leben ermöglicht, wird Gegenstand der Diskussion, wenn man nicht mehr zwingend auf es angewiesen ist.

 

Evolution der Subjekt-Objekt-Beziehung
in sieben Sprachen der Transformation nach Robert Kegan
༺༻Evolutionsstufe Subjekt Objekt
1. Inkorporative Stufe Reflexe Nichts
2. Impulsive Stufe Impulse, Wahrnehmungen Reflexe
3. Imperiale Stufe Bedürfnisse, Interessen, Wünsche Impulse, Wahrnehmungen
4. Interpersönliche Stufe Interpersönliche Beziehungungen, Gegenseitigkeit Bedürfnisse, Interessen, Wünsche
5. Institutionelle Stufe Urheberschaft, Identität, Ideologie Interpersönliche Beziehungungen, Gegenseitigkeit
6. Inter-individuelle Stufe Inter-Durchdringbarkeit von selbstorganisierten Systemen Interpersönliche Beziehungen, Gegenseitigkeit
Urheber: ► Dr. Robert Kegan (*1946) US-amerikanischer Professor für Führungswissenschaft und Erwachsenenbildung,
Harvard Universität, Vizedirektor der "Change Leadership Group", Autor
Siehe auch: ► Sprache und ► Transformation

 

Zitate aus einem Interview mit Dr. Robert Kegan (*1946) US-amerikanischer Professor für Führungswissenschaft und Erwachsenenbildung, Harvard Universität, Vizedirektor der Change Leadership Group, Autor, Erkenntnistheorie, das Bewusstsein vierten Grades und die Subjekt-Objekt-Beziehung oder ... die Entwicklungsstufen des Selbst, präsentiert von dem deutschen Magazin Was ist Erleuchtung?, Elizabeth Debold, Ed.D., US-amerikanische Genderforscherin, Lehrerin, Chefredakteurin
des aufgelösten Magazins WIE / EnlightenNext (2002-2011), Kulturkommentatorin, Autorin, Ausgabe 8, ~2001

 

  • Die Transformation der Subjekt-Objekt- Beziehung ist in der Tat auch das Ziel vieler spiritueller Praktiken, ermöglicht sie uns doch, wirklich objektiv zu werden und zu erkennen, was wirklich wahr ist.

 

  • Wenn man […] daran interessiert ist, in sich selbst und in anderen eine Transformation zu bewirken, dann ist es sehr wichtig, die Rose und ihren Duft getrennt voneinander zu untersuchen.

 

  • Das […] sehr Peinliche [und] […] auch so Befreiende bei der Transformation ist unsere Erkenntnis, dass das, was wir für die Wirklichkeit hielten, in Wahrheit nur eine Konstruktion der Wirklichkeit ist.

 

  • Eine ganz dramatische Transformation findet […] in den ersten 21 Lebensmonaten statt. In nicht einmal zwei Jahren kommt es zu jenem ungeheuren Wandel vom Empfinden der Einheit von Subjekt und Objekt zur beginnenden Unterscheidung zwischen "Ich" und "Nicht-Ich". Das Kind wird ein Mitglied seiner sozialen Umwelt! Das ist eine enorme Verwandlung. Die nächste Transformation jedoch dauert mindestens doppelt so lange, und die darauf folgende ist wiederum zweimal so lang, wie die vorhergehende und so weiter. Betrachten wir dann die Entwicklung eines Erwachsenen, könnten wir sagen: "Meine Güte, das Ganze ist aber wirklich lahm geworden. In gewisser Hinsicht stimmt das auch, aber wenn man einmal einen großen Schritt zurücktritt und den Prozess von einem anderen Standpunkt aus betrachtet, dann wird verständlich, weshalb es immer länger dauert."

 

  • Die Untersuchungsergebnisse […] von Studien deuten darauf hin, dass selbst nicht einmal die Mehrheit der hochentwickelten, begünstigten Menschen das Bewusstsein vierten Grades, das selbstbestimmte Bewusstsein erreicht hat. Sie haben jene Fähigkeiten noch nicht entwickelt, die es ihnen ermöglichen würden, in der heutigen, zunehmend pluralistischen Gesellschaft, welche von jedem Einzelnen eine nie dagewesene Autorität verlangt, erfolgreich zu gedeihen.

 

  • Zunehmend sieht man ein, dass es bei dem "Projekt Leben" nicht darum geht, den Fortbestand einer bestimmten Form des Selbst zu verteidigen, sondern um die Fähigkeit, das Selbst an sich buchstäblich transformativ sein zu lassen. Das Selbst könnte man als eine Art Durchschreiten verschiedener Bewusstseinsformen beschreiben und nicht als die Identifizierung mit einer dieser Formen, die es dann zu verteidigen gilt.

 

  • Unsere eigene Transformation ist ein Ausdruck von Gottes Abhängigkeit von uns. Das ist, wozu wir berufen sind, was das Universum von uns benötigt. Alles Leben im Universum hat die Möglichkeit, sich durch den Prozess der Transformation zu immer komplexeren Formen zu entwickeln. Diese Möglichkeit gibt eine Zielrichtung vor, […] eine mentale Struktur, die immer komplexer wird, um uns schließlich zu einem Höchstmaß an Komplexität zu führen oder dem Gipfel dieser besonderen Einfachheit, welche die Ganzheit erkennt.

 

Neun Stufen der Aktions-Logik – Susan Cook-Greuter

UNFERTIG (sh Lövinger-Kasten)
Die neun Aktions-Stufen, erarbeitet von Dr. Susan Cook-Greuter, stellen ein System dar, das dem Aufbau von Spiral Dynamics ähnelt.

 

Referenz:
Essay als E-Book von Dr. Susanne Cook-Greuter, Schweiz-stämmige US-amerikanische unabhängige Bildungswissenschaftlerin,
     Beraterin, Mitgründerin des Denktanks Integral Institute, Denver, Colorado, 1998, Michael Habecker, Übersetzer, Selbst-Entwicklung.
     Neun Stufen zunehmenden Erfassens
, präsentiert von Integrale-Bibliothek.net, Nr. 14, Oktober 2008
References featuring Susanne Cook-Greuter, Ed.D., Swiss-American independent education scholar, coach, consultant, cofounder
     of the think tank Integral Institute, Denver, Colorado, 1998
Essay Ego Development. Nine Levels of Increasing Embrace, PDF, 36 pages, 1985, 2005
Essay Nine Levels Of Increasing Embrace In Ego Development: A Full-Spectrum Theory Of Vertical Growth And Meaning Making,
     PDF, presented by cook-greuter.com, 97 pages, revised version December 2013
Video presentation Susanne Cook Greuter Ego Development – Introduction to Ego Development, YouTube film,
     11:37 minutes duration, posted 13. August 2014
Siehe auch: ► Ken Wilber

Drei Axiome des Bewusstseins – Ayn Rand

Axiome liegen jedwedem Konzept zugrunde. Sie können nicht auf andere Tatsachen oder Komponenten heruntergebrochen werden. Sie bedürfen keinerlei Beweise oder Erklärungen. Ayn Rands Philosophie des Objektivismus [oranges Wertemem nach Spiral Dynamics] beinhaltet drei grundlegende philosophische Axiome:

 

  1. Existenz [existence]
  2. Bewusstsein [consciousness]
  3. Identität [identity]

 

Referenz: de.Wikipedia-Eintrag Ayn Rand
Siehe auch: ► Bewusstsein

Stufen des logischen Denkens – Jean Piaget

Stadien der kognitiven Entwicklung nach Jean Piaget
༺༻StadiumLebensalterBeschreibung
1. Anfangsstadium0-2 Jahre Erwerb von sensomotorischer Koordination, praktischer Intelligenz und Objektpermanenz, jedoch noch ohne interne Repräsentation
2. Präoperationales Stadium2-7 Jahre Erwerb des Vorstellungs- und Sprechvermögens; gekennzeichnet durch Realismus, Animismus und Artifizialismus (zusammenfassend: Egozentrismus)
3. Konkretoperationales Stadium7-11 Jahre Erwerb von Dezentrierung, Reversibilität, Erhaltung,
Seriation, Klasseninklusion und Transitivität
4. Formaloperationales Stadium11-16 Jahre Erwerb der Fähigkeit zum logischen Denken und
der Fähigkeit Operation auf Operation anzuwenden
5. Methoden-Kritik./.Das Denken reflektiert sich selbst methoden-kritisch.
Urheber: ► Jean Piaget (1896-1980) Schweizerischer Entwicklungspsychologe,
Epistemologe, Entwickler der genetischen Epistemologie
Literatur (engl.): ► Webster_R._Callaway, Jean Piaget. A Most Outrageous Deception, Nova Publishers, 2001
Jean Piaget is often considered to be one of the most important thinkers of the 20th century in the field of cognition. Callaway challenges Piaget's frequent dual use of the meanings of words within the same paragraph. Extensive comparisons and examples of this extraordinary phenomenon are presented. Conclusions are offered to explain Piaget's intent.
Referenz: de.Wikipedia-Eintrag Stadien der kognitiven Entwicklung
Siehe auch: ► Denken und ► Bewusstsein und ► Dreistufige Schlussweisen – Charles Peirce

 

1. Mensch ist / identifiziert sich mit seinen Reflexen.
2. Mensch hat / abstrahiert seine Reflexe.
3. Mensch ist / identifiziert sich mit seinen Wahrnehmungen.
4. Mensch hat / abstrahiert seine Wahrnehmungen.
5. Mensch ist / identifiziert sich mit Inhalten, ist eingebunden in Konkretes.
6. Mensch hat sich vom Konkreten gelöst / ist offen für Kontext.

Acht Phasen der psychosozialen Entwicklung – Erik Erikson

Achtstufiges Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung
Der deutsch-amerikanische Psychoanalytiker Erik Erikson entwarf das achtstufige Modell der psychosozialen Entwicklung (von der Geburt bis zum Tod), als eine Erweiterung des Freudschen Modells psychosexueller Entwicklung.
Erikson verfasste psychoanalytische Biografien über die Gesellschaftsreformer Martin Luther und Mahatma Gandhi.
Stufe LernhemaKrise Resultierende TugendAlter – Phase
1.Urvertrauen ⇔ UrmisstrauenHoffnung1. Lebensjahr
Oral-respiratorisch kinästhetisch, einverleibend
2.Autonomie ⇔ Scham und ZweifelWillensausdruck2. bis 3. Lebensjahr
Anal-urethral muskulär, retentiv-eleminierend
3.Initiative ⇔ SchuldgefühlZielsetzung3. bis 6. Lebensjahr
Phallisch
4.Werksinn ⇔ MinderwertigkeitsgefühlKompetenz / Können6. Lebensjahr bis Pubertät
Latenzzeit
5.Identität / Ablehnung ⇔ IdentitätsdiffusionTreue / BeharrlichkeitJugendalter
6.Intimität / Solidarität ⇔ IsolierungLiebeFrühes Erwachsenenalter
7.Generativität ⇔ Selbstabsorption / StagnationFürsorglichkeitMittleres Erwachsenenalter
8.Ich-IntegritätVerzweiflungWeisheitHohes Erwachsenenalter
Referenz: de.Wikipedia-Eintrag Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung
Urheber: ► Erik H. Erikson (1902-1994) dänisch-deutsch-amerikanischer Psychoanalytiker,
Vertreter der psychoanalytischen Ich-Psychologie, Neofreudianer
Siehe auch: ► Denken und ► Bewusstsein

Sieben Entwicklungsstufen – Jean Gebser

Sieben Entwicklungsstufen nach Jean Gebser
༺༻Entwicklungsstufen
1. StufeArchaische Stufe
2. StufeMagische Stufe
3. StufeMythische Stufe
4. StufeRationale Stufe
5. StufePluralistische Stufe
6. StufeIntegrale Stufe
7. StufeTranspersonale Stufe
Urheber: de.Wikipedia-Eintrag Jean Gebser (1905-1973) polnisch-schweizerischer Philosoph, erster kulturwissenschaftlich orientierter Bewusstseinsforscher, Vertreter der wissenschaftlich-spirituellen
Integralen Theorie, Linguist, Übersetzer, Schriftsteller

 

Drei europäische Welten – Jean Gebser
༺༻Entwicklungsstufen
1.Unperspektivische Welt
2.Perspektivische Welt
3.Aperspektivische Welt
Literatur: ► Kai Hellbusch, Das integrale Bewußtsein. Jean Gebsers Konzeption der
Bewußtseinsentfaltung als prima philosophia unserer Zeit
, TENEA Verlag, Berlin, 2003

Fünf untereinander austauschbare Seinsebenen – Amit Goswami

Fünf interdependente Entwicklungsstufen nach Dr. Amit Goswami
Stufe Seinsebene Ausdruck
1. ChakraKörperliches SeinKörper
2. ChakraVitales SeinKörpernahe Aura
3. ChakraMentales SeinVerstand/(Gemüt)
4. ChakraSupramentaler IntellektGewahrsein
5./6./7. ChakraGrenzenloser Zustand der GlückseligkeitSatori

 

Wir müssen das Bewusstsein in die Wissenschaft einbringen. Doch zu diesem Zweck muss das Bewusstsein etwas Struktur aufweisen, um sich irdisch verwirklichen zu können. Diese Struktur benötigt Verstand/Gemüt, Vitalkräfte, supramentale Kräfte, mit anderen Worten, die Seele. An all dem mangelte es innerhalb des "selbstbewussten Denkmodells des Universums". Amit Goswami, Ph.D. (*1936) indienstämmiger US-amerikanischer Professor für theoretische Nuklear- und Quantenphysik, Universität Kalkutta und Universität von Oregon (1968-1997), Quantenkosmologe, Begründer des 'monistischen Idealismus', Autor, Physics of the Soul (engl.), präsentiert von New Connexion, Connie Hill, September/October 2002

 

% kgruen% We have to introduce consciousness into science, but to do this consciousness must have some structure to manifest itself. That structure requires mind, vital energies, supra-mentality, soul in other words. All of that was lacking in the "self aware universe model". Interview with Amit Goswami, Ph.D. (*1936) Indian US American professor emeritus of nuclear physics, University of Oregon (since 1968), quantum cosmologist, author, Physics of the Soul, presented by New Connexion, Connie Hill, September/October 2002

 

"Science within consciousness", which comprises and explains the "downward causation" and the upwards drift in the fields of physics, biology, and psychology and more recently the healing arts, thus resulting in varied theories of integral medicine based on five interchanging levels of existence: the physical, the vital, the mental, the supra-mental intellect and the limitless bliss state. Amit Goswami, Ph.D. (*1936) Indian US American professor emeritus of nuclear physics, University of Oregon (1968-1997), quantum cosmologist, author, source unknown
Urheber: ► de.Wikipedia-Eintrag Prof. Amit Goswami (*1936) indienstämmiger US-amerikanischer Professor für
theoretische Nuklear- und Quantenphysik, Universität Kalkutta und Universität von Oregon (1968-1997),
Quantenkosmologe, Begründer des 'monistischen Idealismus', Autor
Buch: ► Das bewusste Universum. Wie Bewusstsein die materielle Welt erschafft, Lüchow, Freiburg, 1995, 3. Auflage 1. Dezember 2007

Vier-Stufenmodell des Dialogs – Otto Scharmer

Vier Arten von sprachlichem Austausch
༺༻Qualität des Dialogs
1. Stufe Nettes Gespräch
2. Stufe Heftiges Gespräch
3. Stufe Reflektiver Dialog
4. Stufe Generativer Dialog
Quelle: ► Otto Scharmer Ottoscharmer.com deutsch-US-amerikanischer Seniordozent, Massachusetts Institute of Technology (MIT), Gründungsmitglied des Presencing Institute, Dozent des UN Führungsprogramms, UN Staff College, Presencing. Learning From the Future As It Emerges. On the Tacit Dimension of Leading Revolutionary Change, präsentiert auf der Konferenz Wissen und Innovation, School of Economics, Helsinki, Finnland, 25.-26. Mai 2000 und MIT Sloan School of Management, OSG, Cambridge, Massachusetts, Vereinigte Staaten von Amerika, 20. Oktober 2000
Siehe auch: ► Dialog und ► Generativer Dialog

Vier Stadien der spirituellen Entwicklung – M. Scott Peck

Vierstufiges Stufenmodell der spirituellen Entwicklung
nach M. Scott Peck
Der US-amerikanische Psychiater M. Scott Peck (1936-2005) beobachtete
ein vierstufiges Stufenmodell der spirituellen Entwicklung.
༺༻ Ausdruck Gruppe Anmerkung༺༻ Fokus
Chakra
I. Chaotisch, ungeordnet, draufgängerisch
Neigung zu Trotz und Ungehorsam
Nichtakzeptanz eines Willens, der größer ist als der eigene
Sehr junge KinderViele Kriminelle sind
der Stufe I nie entwachsen.
1.Körper
_____________
Wurzelchakra
II. Blinder Glauben; gehorsame Kinder
Demut und Bereitwilligkeit zu gehorchen und zu dienen
Religiöse Menschen mit blindem GottesglaubenDie meisten guten gesetzestreuen Bürger entwachsen der Stufe II nicht.2.Emotionen
_____________
Sakralchakra
III.Wissenschaftlicher Skeptizismus und Wissbegier
Akzeptiert nur logisch fassbare Zusammenhänge, misstraut Glaubensdingen
Wissensarbeiter, die sich in der wissenschaftlichen und technologischen Forschung engagierenStufe III. besteht vorwiegend aus Intellektuellen.3.Verstand
_____________
Milzchakra
IV. Genießen und Erkenntnis des Mysteriums und der Schönheit der Natur
Wiedererkennen von übergreifenden Mustern in Lebensereignissen, während man seine Skepsis im Zaum hält
Die Menschen der Stufe IV werden Mystiker genannt.Religiosität und Spiritualität sind das Ergebnis von echten Erfahrungen, nicht blindem Glauben (wie in Stufe II).4.Herz
Mitgefühl

_____________
Herzchakra
Literatur von M. Scott Peck (1936-2005) US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Schriftsteller:
Gemeinschaftsbildung. Der Weg zur authentischer Gemeinschaft, Eurotopia Verlag, 4. Auflage Oktober 2007
Der wunderbare Weg. Eine neue spirituelle Psychologie, Erstauflage 1978, Goldmann Verlag, Neuauflage 1. Juni 2004
See also: ► Kulturell Kreative

 

Nach Peck vollziehen sich Übergänge in den Wachstumsphasen – je nach betonter Hirnhemisphäre – unterschiedlich
Linkshirnig betont – Der Übergang von Stufe 1 zu Stufe 2 geschieht abrupt.
Rechtshirnig betont – Der Übergang von Stufe 3 zu Stufe 4 geschieht eher allmählich.

Vier Phasen der Teamentwicklung – M. Scott Peck

Stufenweise Teamentwicklung
༺༻Team- und Gemeinschaftsbildungsphasen
1. Stufe Pseudo-Team
2. Stufe Chaos-Phase
3. Stufe Leere (Ernüchterung) – der Nullpunkt
4. Stufe Arbeitsfähiges Team
Urheber: de.Wikipedia-Eintrag M. Scott Peck (1936-2005)
US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Schriftsteller
Referenz: ► Artikel Das Wir, die Gruppe. Die vier Phasen der Teamentwicklung
nach M. Scott Peck, präsentiert von Ingo-Heyn.de, undatiert
Siehe auch: ► Gemeinschaft

Stationen auf dem Weg zu einer echten Gemeinschaft – Mushin J. Schilling

Sieben Entwicklungsstufen einer echten Gemeinschaft
༺༻Gemeinschaftsbildung
1. Phase Pseudo- oder Klischeephase
2. Phase Verwirrungsphase
3. Phase Loslassphase
4. Phase Authentisches WIR oder Selbst – InspirationHieros Gamos (Holarchie; kohärentes, lebendiges Feld)
5. PhaseKristallisationsphase
6. PhaseRückmeldungsphase des Universums / Kontexts
7. PhaseManifestations- oder Realisierungsphase
Quelle: ► Artikel Mushin J. Schilling, Pluralistische Spiritualität – Hieros Gamos, 2006
Siehe auch: ► Gemeinschaft und ► Vier Phasen der Teamentwicklung – M. Scott Peck – Circle of the Heart

Emotionale Tonskala – Ron Hubbard

Emotionale Tonskala – Bewertungsmaßstab der Scientology-"Kirche"
༺༻%FokusBeschreibung
1. 4,0Enthusiasmus (Begeisterung)Beschwingt und aufgeschlossen. Flexibilität. Menschen auf der Siegerstraße.
2. 3,5InteresseAktiv. Interessiert an allem Positiven.
3. 3,0KonservatismusGeht konform. Meidet das Außergewöhnliche. Scheut sich vor Veränderung. Keine allzu problematischen Menschen
4. 2,5LangeweileDer Zuschauer, der die ganze Welt als (s)eine Bühne sieht. Weder zufrieden noch unzufrieden, nimmt die Dinge, wie sie sind. Ziellos und sorglos, weder gefährlich, noch hilfreich.
5. 2,0AntagonismusJemand, der unbedingt debattieren muss. Unverblümt. Ehrlich, doch taktlos. Schlechter Verlierer.
6. 1,8SchmerzEmpfindlich. Unkonzentriert. Reizbar. Wütet gegen Objekte/Personen, durch die (ihm) Schmerz 'verursacht' (zugefügt) wurde.
7. 1,5ZornChronisch aggressiv und aufbrausend. Beschuldigt alle Welt. Ständig nachtragend. Bedroht andere. Besteht auf unbedingtem Gehorsam.
8. 1,2GefühllosigkeitEin Eisberg. Unterdrückt heftigen Zorn. Grausam. Still. Findig. Von frostiger Höflichkeit.
9. 1,1Versteckte FeindseligkeitDer "freundliche" Heuchler. Schwätzer. Schauspieler. Witzelt gern und macht auf Kosten anderer Scherze. Bemüht, andere zu verstören. Jemand, der nervös lacht oder ständig grinst.
10. 1,0FurchtFeige. Ängstlich. Sorgenvoll. Argwöhnisch. In seiner Unentschlossenheit gefangen, der er zugleich zu entrinnen versucht.
11. 0,9MitleidHat das zwanghafte Bedürfnis, mit anderen gleichzuziehen. Besorgt, anderen wehzutun. Kümmert sich um jene, denen es "dreckig geht". Versucht, jedem zu helfen, auch dem, der keine Hilfe braucht. Mitunter hin- und hergerissen zwischen selbstgefälliger Fürsorglichkeit und Tränenfluten. Hilfloser Helfer. Koabhängiger.
12. 0,8Sich um Gunst bemühenBeschwichtigt gern. Jemand, der es jedem Recht machen möchte. Verteilt Gunstbeweise, um sich selbst vor schädlichen Folgen zu bewahren. Seine Neigung: die Leute zu "dämpfen".
13. 0,5Gram – TraurigkeitDer Jammerer. Klammert sich an alte Erinnerungen und sammelt gewissermaßen Kümmernisse. Fühlt sich betrogen. Alles verursacht ihm Pein.
14. 0,375WiedergutmachenDer Opportunist, der alles tun wird, um Mitgefühl oder Hilfe zu erlangen. Einer, der anderen blindlings ergeben ist.
15. 0,05ApathieMensch, der resigniert und abgeschaltet hat. Der sich zu nichts aufraffen kann.
Referenzen: de.Wikipedia-Einträge Scientologie und ► Lafayette Ron Hubbard
Angelehnt an Quellen (dt./engl.):
Buch Ruth Minshull, Emotionen. Höhen, Tiefen, Gesetzmässigkeiten, Verlag für Außergewöhnliche Perspektiven, 1998
Book Ruth Minshull, How to Choose Your People, Scientology Ann Arbor, 1st edition 1. January 1972
Text Emotional Tone scale, presented by online archive outlet whale.to, Psychology & Spiritual Psychology, undated
See also: ► Timeline and origins of D. Hawkins' Map of Consciousness

Sieben Schöpfungsstufen – Max Heindel

Sieben Welten aus rosenkreuzerischer Sicht
༺༻Welt – BereichStrukturChakra
1. Stufe Welt Gottes Feinstofflich Scheitelchakra
2. StufeWelt der jungfräulichen Geister Feinstofflich Drittes Auge
3. StufeWelt des göttlichen Geistes Feinstofflich Kehlkopfchakra
4. StufeWelt des Lebensgeistes Feinstofflich Herzchakra
5. StufeGedankenwelt Feinstofflich Solarplexus
6. StufeEmpfindungswelt Feinstofflich Sakralchakra
7. Stufe Physische Welt Grobstofflich Wurzelchakra
Quelle: ► Max Heindel (1865-1919) dänisch-US-amerikanischer Ingenieur, Theosoph, Rosenkreuzer, Begründer der rosenkreuzerischen Schule "Rosicrucian Fellowship", Autor, Die Rosenkreuzer-Weltanschauung oder Mystisches Christentum,
Oceanside, California, S. 29, The Rosicrucian Fellowship, Internetausgabe Stand Dezember 1992
Referenz: ► Blogartikel von Udo Leuschner, Die Rosenkreuzer. Wie ein nostalgisches Hirngespinst sich verselbständigte
und von Tübingen nach Kalifornien gelangte
, präsentiert von udo-leuschner.de, 1990-1991

 

Die Materie dieser Welten variiert auch in den Graden ihrer Dichtigkeit. Die physische Welt ist unter allen sieben die Dichteste. Jede Welt teilt sich wieder in sieben Regionen oder Unterabteilungen. In der physischen Welt bilden die festen Körper, Flüssigkeiten und Gase die drei dichteren Unterabteilungen, die restlichen vier sind Äther verschiedener Dichte In anderen Welten sind ähnliche Unterabteilungen notwendig, Denn auch die Abteilungen, aus der sie bestehen, ist nicht von gleicher Dichte. Max Heindel (1865-1919) dänisch-US-amerikanischer Ingenieur, Theosoph, Rosenkreuzer, Begründer der rosenkreuzerischen Schule "Rosicrucian Fellowship", Autor, Die Rosenkreuzer-Weltanschauung oder Mystisches Christentum, S. 29f, Oceanside, California, The Rosicrucian Fellowship, Internetausgabe Stand Dezember 1992

Wenn wir von der Materie der Empfindungswelt sprechen, so müssen wir zugeben, dass sie einen Grad weniger dicht ist, als die Materie der physischen Welt. Aber es ist vollständig falsch, zu glauben, sie sei feinere Physische Materie. Das ist eine völlig irrige Antwort, obwohl sie von vielen vertreten wird, die sich mit okkulten Philosophien beschäftigt haben. Max Heindel (1865-1919) dänisch-US-amerikanischer Ingenieur, Theosoph, Rosenkreuzer, Begründer der rosenkreuzerischen Schule "Rosicrucian Fellowship", Autor, Die Rosenkreuzer-Weltanschauung oder Mystisches Christentum, S. 39f, Oceanside, California, The Rosicrucian Fellowship, Internetausgabe Stand Dezember 1992

Kosmologie des AQAL-Modells – Ken Wilber

Der Integrale Prozess beinhaltet:

  1. Drei Dimensionen,
  2. Drei Bewegungen,
  3. Sieben Stadien,
  4. Sechs Entwicklungen,
  5. Einen Prozess.
Kosmologie des AQAL-Modells. Es besteht aus vier Quadranten:
1.Subjektiv"Ich" (persönlichOben links
2.Intersubjektiv"Wir" ([[Wiki.Kultur|kulturell)Unten links
3.Interobjektiv"Seines" (sozial)Unten rechts
4.Objektiv"Es" (verhaltensmäßig)Oben rechts
Sie beziehen sich auf relative Ganzheiten oder so genannte "Holons" (ein Begriff, den Arthur Koestler geprägt hat).

Zustände ist ein Kurzwort für vier Arten von "Bewusstseinszuständen".

  • Der grobstoffliche Wachzustand,
  • der subtile Traumzustand und
  • der kausale Tiefschlaf sind natürlich und gewöhnlich, während
  • meditative und kontemplative Zustände ungewöhnlicher Art sind:
    • die Zeugenschaft (turiya)
    • der nonduale Bewusstseinszustand (turiyatita)
    "The fourth (i.e. Turiya) is NOT a state. It is the background on which dream and wake arises and disappears. Turiya is just another term to describe pure awareness. It is also called the Nirvikalpa." Mandukya Upanishad

Typen sind unterschiedliche Ausdrucksweisen, in denen man existieren und auf jeder Ebene oder Entwicklungsstufe agieren kann (z.B. maskulin / feminin, neun Enneagrammtypen, zwölf Tierkreiszeichen, vier Human Design System-Typen, 16 Typen der Myers-Briggs-Typologie, usw.).

Linien (auch Ströme genannt) sind verschiedene Dimensionen und Fähigkeiten des Selbst, die inneren Wachstumsebenen zu überspannen.

Es gibt zwei Hauptkategorien von Linien:
  • selbstbezogene Linien und
  • Talente oder Fähigkeiten.
Die selbstbezogenen Linien betreffen den Selbstsinn (Wer bin ich?), Verhaltensregeln (Wie soll ich mit anderen umgehen?) und Bedürfnisse (Was brauche ich?). Diese Linien verlaufen nah beieinander durch viele Seinsebenen und sind stark auf die eigene Identität bezogen.
Talente oder Fähigkeiten sind musikalische, kinästhetische und künstlerische Linien, die sich eigenständig von den selbstbezogenen Linien und den anderen Talentlinien entwickeln.

Die acht Ebenen oder Wellen beziehen sich auf die zunehmenden Ordnungen der Kompetenz und Komplexität in jeder beliebigen Linie oder Strom.

Referenz: de.Wikipedia-Eintrag Ken Wilber
Siehe auch: ► Ken Wilber undKosmologie

Chakrasystem

Sieben Chakras (Energieräder) vom Schritt zum Scheitel des Menschen
Sanskrit-NameBezeichnungDrüseAurakörperBeschreibungReaktion
1. Muladhara Wurzel-Chakra Gonaden AuraBasis der Körperlichkeit,
Urkraft, Überleben
Flucht-Kampf-Reflexe
2.·Svadhishthana Sakral-Chakra Nebennieren Emotionalkörper 1. Gefühl (Ich, persönlich)Emotionale
Reaktivität
3. Manipura Solarplexus-Chakra Pankreas Mentalkörper Verstand, Eigenwillen Gelassenes Wahrnehmen
4. Anahata Herz-Chakra
Niederes/Höheres Herz
Thymusdrüse Astralkörper 2. Umfassenderes Gefühl
(Wir, Ahnenebene)
Intuitive Reaktion
5. Vishuddha Hals-Chakra Schilddrüse Ätherkörper Basis der Spiritualität über die Stimme, Einflussnahme Kreative Reaktion
6. Ajna Stirn-Chakra Hypophyse
Hirnanhangdrüse
Himmelskörper 3. Höheres Gefühl, Ein-Sicht, Schau, Weisheit Visionäre Reaktion
7. Sahasrara Scheitel-ChakraEpiphyse
Zirbeldrüse
KetherkörperLoslösen, Auflösung, Hingabe Heilige Reaktion
Referenz: ► de.Wikipedia Eintrag Klassisches Chakrasystem
Siehe auch: ► Emotionen
See also: ► Chakra system and ► Chakras – Alchemical process and ► Four response categories of women – Ellie Drake

Gewahrseinsebenen – Deepak Chopra

Sieben Gewahrseinsstufen nach Deepak Chopra
༺༻ Biologische Reaktion Biblische Entsprechungen
1. ChakraFlucht-Kampf-ReflexeJehovas Wutanfälle (AT)
2. ChakraEmotionale ReaktivitätMoses Wut auf Pharao und die Ägypter
3. ChakraGelassenes Wahrnehmen Sei still und wisse, ich bin Gott. Psalm 46, 10 (AT)
4. ChakraIntuitive Reaktion Gott wird euch Frieden schenken, der all Verstehen
und unsere Vernunft übersteigt.
Brief an die Philipper 4, 7 (NT)
5. ChakraKreative Reaktion Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden;
klopft an, so wird euch geöffnet.
Matthäus 7, 7 (NT)
6. ChakraVisionäre Reaktion35 Wunder im Neuen Testament
7. ChakraHeilige Reaktion Ehe Abraham war, bin ich. Johannes 8, 58 (NT)
Quelle (engl.): ► Deepak Chopra, M.D. (*1946) Indian US American physician, endocrinologist, Harvard lecturer, public speaker,
self-help writer on mind-body medicine, How to Know God. The Soul's Journey Into the Mystery of Mysteries,
Running Press Miniature Editions, September 2001
Siehe auch: ► Gewahrsein

UNFERTIG

 ༺·✿·༻Beschreibung
1. STEP God can obliterate one for seemingly no reason at all. Life is full of fear of annihilation and anger at the lack of meaning or reason behind everything. Prayers are sent to God to show an ounce of mercy to spare insignificant lives from the random chaos and destruction surrounding me.
2. STEP God might support men as long as they obey His/Her laws and commandments. Men learn that they are useful to God. Prayers are: God, help us to "fall in line" and locate my role within the system. If we do what's required of us, we are rewarded handsomely. If we commit a single sin, severe punishment for all eternity will follow. God's use for men and so-called love for me is 100% conditional. Cooperation with God is purely contractual. Even though men do no longer fear God like before, they sometimes find themselves hating Him, thinking God knows it.
3. STEP God can bring inner peace from the cold harsh material world of birth and death, consisting of only empty guilty pleasures and inevitable excruciating pains. Prayers to God are to help one escape all the trappings of the outer world. People try to hold onto the peaceful sanctuary of the inner world for as long as possible, but the outer world, continues to drag them back. The outer world keeps knocking on the door of the inner world, reminding one of karmic debts to be paid. Hopes and wishes are that God would somehow absolve one of the never-ending karmic debt and somehow permit one to live in this calm, safe, blissful inner world forever.
4. STEP God can bestow insight and clarity into the true nature of reality and help one to get a glimpse of the complex web of relationships between my vast inner world and the vast outer world. Prayers to God are to help men to bridge this wide and treacherous gap between these two very different worlds. At this stage, the outer world isn't seen as so cold and empty anymore. And the inner world is no longer seen as so pristine and utopian anymore. Things are no longer as "black and white" as they used to be. Concepts like "Morality", "Justice", "Good", and "Evil" feel like oceans to drown in. Trusting one‘s intuition more than trusting rational analysis becomes imperative. Wishes that God would help one out of this ocean to find the shore are not fulfilled. God does not give definitive answers to any of the important questions that continue to bother humans.
5. STEP God and the individual are teammates, best of friends or even best of lovers. However the relationship is viewed, whether as teammates, friends, lovers, or a Jedi-like "Force", it’s a highly personal and cooperative relationship. God needs one as much as one needs Him/Her. Prayer to God are for His/Her cooperation in manifesting a life full of unlimited adventure, love, creativity, and discovery. And God, surprisingly and for the first time, even starts praying to one (!), asking for the opportunity to see His/Her creations through my eyes and to feel them through my hands, and to experience everything in the world from one‘s limited and focused perspective. God shows the human how to align with and navigate the river of life with minimal effort and with minimal resistance. "Winning" and "losing", "peace" and "disturbance", "pain" and "pleasure" don't matter anymore, but are seen as necessary and inseparable dichotomies. They are a part of the game. It matters how one plays the game, and how one keeps the game going.
6. STEP God and the individual are seen as complementary aspects and opposite polarities of the same infinite intelligent creative process. There’s no God without I. No I without God. In this stage, there is no longer a "need" for each other or "cooperation" between us, any more than one side of a coin "needs" the other side or "cooperates" with the other side. God and I co-arise simultaneously. One side doesn’t "create" the other. Prayer is no longer seen as all that necessary. God's thoughts and one’s thoughts are almost indistinguishable from each other now. I see what God sees, and God sees what I see. I truly want what God wants, and God truly wants what I want. When I suffer, God suffers. When God suffers, I suffer. Intention-Manifestation is almost seen as a redundant term. It comes almost as freely and as naturally as breathing. All objects/events/circumstances in both the inner and outer worlds are literally seen as abundant as air, water, or thoughts.
7. STEP I am God. God is I. God and I are "not two". Now, even terms like "dichotomies" and "polarities" are seen as inaccurate. We are no longer seen as two sides of the same coin. At this stage, there is no coin. Any aspect of this stage can't be put into words, because words are limiting and dualistic. Even the words "God" and "I" are meaningless now. There is neither God, nor I. Only Emptiness. Un-manifest. Unknown. Indescribable. Immeasurable. Infinite. Eternal. Boundless. Freedom. I AM THAT. Intention-manifestation has no meaning anymore. EVERYTHING is intention-manifestation. Thoughts and prayer have no meaning anymore. When one prays to God, one prays to oneself. All stages, including this one, are seen as exactly the same and perfect exactly where they are. The final stage, transcends, yet includes, all concepts of all stages. All my visions of God are seen as projections of oneself. The whole human existence was always, still is, and will forever continue to be ... a dream. However, calling ALL OF IT "a dream", calling EVERYTHING "a dream", is still using dualistic language and is therefore inaccurate.

Sieben Schritte zum Erwachen oder die Schule der Tauben – Sylvia Wetzel

Sieben Schritte des Erwachens – Sylvia Wetzel
BewusstseinsstufeFokusBeschreibung
AUSGANGDie VorgeschichteDer Geschmack kindlicher Zufriedenheit
ERSTESamsaraDer Geschmack der Angst
ZWEITESehnsuchtDie Sehnsucht nach Freiheit
DRITTEErwachenDer Geschmack der Freiheit
VIERTEDen Geist erziehenDie Via negativa
FÜNFTEErwachenPerspektivwechsel
SECHSTEDen Geist erziehenDie Via positiva
SIEBTEErwachenMenschen, Götter, Buddhas
Quelle: ► Artikel von Sylvia Wetzel, Sieben Schritte zum Erwachen oder die Schule der Tauben, zitiert in: Marianne Wachs,
Herausgeberin, "Form ist Leere – Leere Form. Buddhistische Lehrbegriffe 2.", Buddhistischer Studienverlag, Berlin, 2004

Sieben Bewusstseinsebenen – Werner Güntner [Stand 1996]

Sieben Ebenen des Bewusstseins – Werner Güntner
Beachte: Werner Güntners Zahlenspiegel (strukturelle Zuordnung zu jeweiligen Bewusstseinsebenen)
entstand im Jahr 1996, als (nur) 5,9 Milliarden Menschen auf dem Planeten Erde lebten.
BewusstseinsstufeBeschreibungBevölkerungsanteil in %
ERSTEDer Mensch lebt schicksalsbezogen / unbewusst.Knapp 95%
ZWEITEDämmerungszustand – Das Verhalten wird beginnend hinterfragt.Knapp 95%
DRITTEBewusstwerdung im Gefühlsleben –
Der emotionale Aspekt tritt in den Vordergrund.
Zwei Drittel [Knapp 4 Mrd.]
VIERTEBewusstwerdung auf der Mentalebene7,5% [Knapp 450 Millionen]
FÜNFTEErwachen der metaphysischen, mystischen Kräfte3,5% [Knapp 200 Millionen]
SECHSTEUniverselle Liebe1,8% [Knapp 106 Millionen]
SIEBTEUnio Mystica0,0001%
༺༻Aussagen
1-4. Knapp 95 Prozent befinden sich im Bereich von der ersten bis zur vierten Stufe, wobei die dritte Stufe mit knapp 2/3 Anteil der gesamten Menschheit, knapp vier Milliarden mit Abstand das Hauptgewicht ausmacht.
4. So wie der viert-dimensionale Planet Erde schwingen nur 7,5% der Erdbevölkerung, knapp 450 Millionen Menschen auf der vierten Bewusstseinsebene.
5. 3,5% der Erdbevölkerung, mehr als 200 Millionen Menschen, haben die fünfte Bewusstseinsstufe erreicht.2
6. Im prophetischen Bewusstsein der sechsten Bewusstseinsstufe bewegen sich bereits 1,8% der Erdbevölkerung, 106 Millionen Menschen.
7. Nur ein Promille der Erdbevölkerung bewegt sich in der siebten Bewusstseinsstufe.
Quellen:
► Werner Güntner, Menschheit im Dornröschenschlaf, Eigenverlag, Kirchstraße 34, D-93099 Haimbuch, 1. Januar 1996
► Johann Kössner, Maya.at, Die sieben Bewusstseinsebenen, präsentiert von der Schweizer Zeitschrift Sein, 1. November 2007

Zehn Welten des Buddhismus

Zehn Welten des Buddhismus
༺༻BewusstseinsstufeBeschreibung
Die sechs niederen Welten Von Außen bestimmt
1.HöllenwesenLeiden, Verzweiflung, Zerstörungsimpuls
2.Hungrige GeisterVon der Gier getrieben
3.TierischeVom Instinkt gesteuert, dem Gesetz
des Dschungels folgend
4.WütendeEgoismus, Anspruchsdenken,
Überlegenheitsgehabe
5.Menschen, RuhendeFlach, nett, human, sehr verletzbar durch Außenreize
6.Himmlische, TitanenIntensive Phasen von Verzückung und Freude, ansprechbar auf Außenreize
Die zwei Gefährte zur Selbstbestimmung Von Innen geführt
7.LernendeIm Dienst der Wahrheit mittels Lehren / Erfahrungen von anderen
8.ErkennendeIm Dienst der Wahrheit mittels eigenem direkten Erleben / Verkörperung der Erkenntnis
Die Erfüllung der neun Welten Von der Hölle bis zum Bodhisattva
9.BodhisattvaErleuchtung, Allverbundenheit, altruistischer Dienst zum Wohl des Ganzen
Vollendetes SELBST
10.BuddhaschaftSeinszustand der vollkommenen Freiheit und umfassenden Wahrheit,
ausgedrückt mittels der körperlichen Eigenschaften eines Bodhisattvas
Siehe auch: ► Buddhismus-BW

Sieben Bewusstseinszustände – Rudolf Steiner

Aufsteigende Bewusstseinsdimensionen
༺•༻BewusstseinsebeneBeschreibungPlanetarische Entwicklungsstufe
1.·Stufe Mineralisches BewusstseinTieftrance- oder Todesbewusstsein, AllbewusstseinAlter Saturn
2. Stufe Schlaf-BewusstseinTiefschlafbewusstsein, traumloses BewusstseinAlte Sonne
3. Stufe Traum-BewusstseinBilder-BewusstseinAlter Mond
4. Stufe Gegenstands-BewusstseinSelbstbewusstsein, Ich-Bewusstsein, WachbewusstseinErde
(Mars-Hälfte Merkur-Hälfte)
5. Stufe Psychisches BewusstseinBewusstes Bilderbewusstsein,
bewusste seelenbildende Imagination
Neuer Jupiter
6. Stufe Überpsychisches BewusstseinBewusstes Schlafbewusstsein, Tonbewusstsein,
bewusste lebensschaffende Inspiration
Neue Venus
7. Stufe Spirituelles BewusstseinBewusstes Allbewusstsein,
bewusste formgebende wesenschaffende Intuition
Vulkan
Quelle: ► Rudolf Steiner (1861-1925) kroatisch-österreichischer Stifter der Anthroposophie, Mystiker, Kulturphilosoph, Architekt, Literaturkritiker, Sozialreformer, Autor, Gesamtausgabe Aus der Akasha-Chronik, Kapitel "Das Leben des Saturn",
GA 11, Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz, 1904-1908
Referenz: ► Beschreibungen von Bewusstseinszuständen, präsentiert von anthrowiki.net, undatiert
Siehe auch: ► Rudolf Steiner und ► Bewusstsein und ► Bewusstsein und ► Bewusstseinsebenen

Raum – Zeit – Dimensionen (Übersicht) – Rudolf Steiner

UNFERTIG

Tabelle der Raum-Zeit-Dimensionen
Aus dem geistigen Urgrund der Ewigkeit und Dreifaltigkeit
SphäreRegionDimensionenWohnsitz
TierkreisAkasha-Region
4.-7. Region des Geisterlandes
Arupa-Plan
Höheres Devachan
6. = Ewigkeit
5. Geschwindigkeit
 
Saturn   
Jupiter   
Mars   
Sonne   
Venus   
Merkur   
Mond   
Erde   
Siehe auch: ► Rudolf Steiner

Die sieben Stufen der Wandlung – Gloria Karpinski

Sieben Wandlungsstufen
༺༻Lebensjahr
Jahrsiebt
EvolutionsausdruckEvolutionary expression
1. Stufe1 / 1-7FormForm
2. Stufe2 / 7-14HerausforderungChallenge
3. Stufe3 / 14-21 Widerstand Resistance
4. Stufe4 / 21-28ErwachenAwakening
5. Stufe5 / 28-35EngagementWork
6. Stufe6 / 35-42 Läuterung Purification
7. Stufe7 / 42-49HingabeSurrender
Quelle: ► Gloria Karpinski, US-amerikanische spirituelle Lehrerin,
holistisch-mediale Beraterin, Autorin, Die sieben Stufen der Wandlung,
Knaur Verlag, Taschenbuch (vergriffen), 80iger Jahre

Sieben Königreiche der Liebe – Sechs Schöpfungstage

Entwicklungsstufen des Liebens
KönigreichOrientierungSchöpfungstagAusrichtung
1. Königreichdes Besitzes1. SchöpfungstagRaum
2. Königreichdes Spiels2. SchöpfungstagMaterielles Sein
3. Königreichder Macht3. SchöpfungstagReflexives Sein
4. Königreichdes Herzens4. SchöpfungstagBewusst-Sein
5. Königreichder Reinigung/Läuterung5. SchöpfungstagSelbst-Bewusstsein
6. Königreichdes Lichts6. SchöpfungstagZeugen-Bewusstsein
7. Königreichdes Gnade7. Schöpfungstag 
Quellen:
Prof. Sam Keen samkeen.com (*1931) US-amerikanischer Professor für Religionsgeschichte und Philosophie, Harvard Universität,
    Princeton Universität, Autor, Königreiche der Liebe. Die sieben Stufen der Ekstase, Sphinx Verlag, 1. Januar 1986
     Ullstein, Frankfurt am Main, Berlin, 1992
Gerhard Höberth, Die Welt von innen, creAstro-Verlag, 2016
Siehe auch: ► Liebe und ► Liebe und ► Evolution und ► Spiel und ► Macht und ► Herz und ► Läuterung und ► Licht und ► Gnade

Vier Stationen der Geburt – Stanislav Grof

Die vier perinatalen Matrizen des Geburtsprozesses
༺༻PhasePerspektiveOrtErfahrungsebeneBeschreibungAktivierter Planet
1.ANFANGInnenMutterleib Pränatale Erfahrung Ureinheit Neptun
2.MITTEInnenMutterleib
Ureinheit
Austreibungsphase Schock Saturn
3.ENDEInnenGeburtskanal Geburtprozess Kampfphase Pluto
4.NEUES SEINAußenNabelschur
gekappt
Geburt erfüllt Ablösung/Wende Uranus

 

Beschreibung der vier perinatalen Matrizen
༺༻StationGeburtsphaseLegende
Eindrücke der Psyche
1.PränatalWACHSTUM
Ureinheit mit der Mutter im Mutterleib
Gefühle mystischer Vereinigung, libidinöse Befriedigung aller erogenen Zonen, Liebeserfüllung, Assoziationen schöner Natur und Kunst, Schwimmen im Meer, ozeanische Form der Ekstase, kosmische Einheit, Paradiesvisionen.
Bei versuchten Abtreibungen: kosmische Verschlingungen, Begegnung mit bösen Mächten, schicksalhafte Erfahrungen, Ekel (bei Vergiftungen)
2.Natal AUSTREIBUNG
Kontraktionen im geschlossenen Uterus
Höllenqualen, Depressionen, Minderwertigkeits- und Schuldgefühle, Alkoholismus und Drogensucht. Durst, Hunger, Kälte, Schmerz. Assoziationen mit Unfällen, Operationen, Ersticken. Maßloses Leiden, Gefühl einer Falle (kein Ausgang), apokalyptische Weltvorstellungen, düstere Farben.
3.Perinatal ·VORWÄRTSBEWEGUNG
Durch den engen Geburtskanal
Sadomasochismus, Selbstverstümmelung, männliche Homosexualität, Zwangsneurose, Asthma, Angsthysterie, Impotenz, Frigidität, Migräne. Verschlingen von Nahrung, Defäkation, Orgien und Karneval, Vergewaltigung und Orgasmus. Aggression und Vernichtung, Kämpfe und Kriege, Mord und Blutopfer. Intensivierung des Leidens, Grenzerfahrung zwischen Schmerz und Lust, vulkanische Form von Ekstase.
4.PostnatalABLÖSUNG
Von der Mutter
Durchtrennung der Nabelschnur
Erlebnisse von Tod und Wiedergeburt, messianische Wahnvorstellungen, Erlösung, weibliche Homosexualität, Exhibitionismus. Stillung von Hunger und Durst, lustvolles Saugen. Überwindung schwerer Hindernisse, Kampf mit erfolgreichem Ausgang. Visionen gigantischer Hallen, strahlenden Lichts, schöner Farben, humanitäre Neigungen.
Bei Nabelkrise: Kastrationsangst.

 

Quellen von und mit Prof. Dr. Stanislav Grof (*1931) tschechisch-US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Medizinphilosoph, Mitbegründer der transpersonalen Psychologie, Lehrer, Autor
Videopräsentation über den Geburtsvorgang Psychology of the Future. Teil 3b, YouTube Film, 4:57 Minuten Dauer,
    eingestellt 28. November 2007
Videointerview 2012 Time for Change: Reality Sandwich, Gastgeber Daniel Pinchbeck (*1966) US-amerikanischer Verfechter
    von psychedelischen Substanzen, Herausgeber des Webblogs Reality Sandwich, Journalist, Autor, Auszug aus der
    Filmserie 2012 Time for Change von Regisseur Joao Amorim, YouTube Film, Minute 12:44, 30:16 Minuten Dauer, eingestellt 22. Juni 2011
Buch engl. Beyond the Brain. Birth, Death and Transcendence in Psychotherapy, S. 96-97, Suny Series, Transpersonal and
    Humanistic Psychology, State University of New York Press, January 1986
Siehe auch: ► Transpersonale Psychologie und ► Vier Lernstufen – Neurolinguistische Programmierung – NLP

Vier Entwicklungsebenen der LSD-Erfahrung – Stanislav Grof

Dem transpersonalen Psychologen Stanislav Grof (*1931) und seiner Frau Christina Groff (1941-2014) ist es zu verdanken, dass psychospirituelle und psychoreligiöse Probleme im Psychiatrie-Handbuch DSM IV differenziert aufgenommen wurden und nicht mehr als Schizophrenie eingestuft werden.
Traumata, die in einer der vier Stationen einer LSD-Erfahrung und der vier Matrizen des Geburtsprozesses eingebettet sind, kommen im Verlauf der Holotropischen Atemarbeit wieder zum Vorschein.

 

Vier Erfahrungsebenen der LSD-Erfahrung – Stanislav Grof
༺༻ErfahrungsebeneBeschreibungStandpunkt / BezugBewusstsein
1. Abstrakt und ästhetischPränatalSehen von Farben und FormenIndividuellUnbewusst
2. PsychodynamischPerinatalVerdichtete persönliche
Erinnerungs-Komplexe
"Bad trip"ZwischenmenschlichHalbbewusst
3. VorgeburtlichPerinatalKarma, Trauma "Bad trip"Kollektiv unbewusstBewusst
4. TranspersonalPostnatalKosmische Sicht WeltgeschichtlichÜberbewusst
Grof erkannte eine Entwicklungsrichtung der menschlichen Psyche,
die sich in vielfach vernetzter Weise stufenweise abzeichnet.
   1. IchIndividuelle Sicht (Erfassen einer Situation)
   2. Ich+DuZwischenmenschliche Sicht
   3. Ich+Du+WirKollektive (un)bewusste Sicht
   4. Ich+Du+Wir+EsHistorisches Weltgeschehen

 

Literatur:
Buch Prof. Dr. Stanislav Grof (*1931) tschechisch-US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Medizinphilosoph, Mitbegründer der
     transpersonalen Psychologie, Lehrer, Autor, Topographie des Unbewußten. LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung,
     Klett-Cotta, 10. Auflage 20. Dezember 2012
Referenz (engl.): ► Englischsprachige Webseite Holotropische Atemarbeit
Videoquellen (engl.) von und mit Prof. Dr. Stanislav Grof (*1931) tschechisch-US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Medizinphilosoph, Mitbegründer der transpersonalen Psychologie, Lehrer, Autor
Interview Stan Grof about his LSD experience, Teil 1 von 2, Basel WPF, YouTube Film, 10:13 Minuten Dauer, eingestellt 29. März 2008
Interview Stanislav Grof and LSD, Teil 2 von 2, Basel WPF, YouTube Film, 10:09 Minuten Dauer, eingestellt 29. März 2008
Siehe auch: ► Transpersonale Psychologie

Vier transsaturnische Transitphasen – Richard Tarnas

Vier archetypische transsaturnische Transitphasen – Rick Tarnas
༺༻StationPlanetErfahrungsebeneBeschreibung
1.ANFANG NEPTUN Pränatale Erfahrung Ureinheit
2.MITTE SATURN Austreibungsphase Schock
3.ENDE PLUTO Geburtprozess Kampfphase
4.NEUES SEIN URANUS Vollzogene Geburt Ablösung
Urheber: ► Prof. Richard Tarnas (*1950) Schweizerisch-amerikanischer Professor für Philosophie und Psychologie,
California Institute of Integral Studies (CIIS), Kulturhistoriker, Astrologe, Autor
See also: ► From conception to birth – Stanislav Grof

Skala des Bewusstseins – David Hawkins

Die Skala der Bewusstseinsebenen stellt eine Abstufung des Bewusstseins dar; sie zeigt auf
☛ die unterschiedlichen Stufen der Erfahrung von Realität,
☛ der Erfahrung der Existenz Gottes und
☛ den vorhandenen Grad an Liebesfähigkeit.
Dr. David R. Hawkins, US-amerikanischer Arzt, Psychiater, spiritueller Lehrer, Quelle unbekannt

 

Bewusstseinsskala von 1-1000
Die Wesensmerkmale der Stationen
BewusstseinswertExistenzEbenen
Über BW 850 Wirkliche
Existenz
REALITÄT, Existenz, Nichtdualität, Anfang der Auflösung des spirituellen Egos
Über BW 600 Illusionäre Existenz SPIRIT, SELBST, Erleuchtung, Anfang der Nichtdualität, Auflösung des persönlichen Egos
Über BW 500 Illusionäre Existenz Wahre Liebe, nichtlokale Wahrheit, göttliche Wirkmacht, Anfang der Nichtlinearität
Über BW 400 Illusionäre Existenz Lineare Wahrheit, Anfang des eigenständigen Denkens, Übung des Liebens
Über BW 200 Illusionäre Existenz Lineare Wahrheit (über Mentieren), göttliche Wirkmacht, Anfang der Liebe, persönliche Verantwortung mit eigenem Karmakonto, Beginn der Bildung des ätherischen Gehirns
Unter BW 200 Illusionäre
Nichtexistenz
Nicht-Wirklichkeit, Abwesenheit von Liebe, Zwang (Überwältigung), Mentieren, Irrtum, Unwahrheit, Sippenbewusstsein, Gruppenkarma, Sünde
BW 0 Illusionäre
Nichtexistenz
Körperlicher Tod, irdische Nicht-Anwesenheit
Siehe auch: ► Stufenmodelle und ► Bewusstsein-Tabellen und ► David R. Hawkins und ► Skala und ► Skala des Bewusstseins

Vier Entwicklungsstadien des Menschseins – David Hawkins

Vier Entwicklungsstadien des Menschseins
Bewusstseinsebene (BW)
Skala von 1-1000
EntwicklungszustandBewusstseinsqualität%-Ratio
Unter 200
Nicht-Wahrheitsgrade
Nicht wirklich
Sippen- und Mangelbewusstsein
Nichtinteger, dem Ganzen Energie raubend
REAL (fassbar)
Inhalt / Dinglichkeit
78% von 100%
200-499
Zunehmende
lineare Wahrheitsgrade
Individuell verantwortliches und Übendes Bewusstsein
Integer, beitragend, dem Ganzen Energie zuführend
ÜBERTRAGEND
Rekontextualisierend
22% von 100%
500-599
Beginnende nichtlineare Wahrheitsgrade
Liebes- und Füllebewusstsein
Beginnende Auflösung des Dualitätsmodells, zunehmende Verbundenheit mit Allem
UMKEHREND
Paradox
4-5% von 100%
Über 600
Nichtlineare Wahrheitsgrade
Ganzheits- und Allbewusstsein
Wirkt erlösend fürs Ganze
ab BW 600 in sich gekehrt, ab BW 700 wieder der Menschheit zugekehrt
NEUSCHÖPFEND
Kontext / Abstraktheit
nur Wenige
von 100%
Siehe auch: ► Skala

Entwicklungsstufen: Vom Zwang zur Wirkmacht – David Hawkins

E n t w i c k l u n g s t u f e n
aus dem Zwang ⇔ zur Wirkmacht
von INHALTEN ⇔ zum KONTEXT
BW-EbeneDomäneOrientierung
BW unter 200 Zwang Inhalten
BW 200-500 Wirkmacht/KraftInhalt plus Kontext
BW 500-600 Wirkmacht / Kraft / LiebeKontext plus Inhalt
BW 600 plus Wirkmacht/Kraft / Liebe / Frieden Kontext
Inspiriert durch: ► David R. Hawkins, Erleuchtung ist möglich. Wie man die Ebenen des Bewusstseins durchschreitet, 2007

Informationszeitalter ⇒ Konzeptuelles Zeitalter – Daniel Pink

In seinem Bestseller A Whole New Mind. Why Right-Brainers Will Rule the Future, der im März 2006 erschienen ist, schlussfolgerte Daniel Pink, die Zukunft werde den rechtshirnig orientierten Mitmenschen gehören, und zwar sowohl im Hinblick auf das persönliche Glücksempfinden als auch auf die globale Geschäftswelt.
Die Wirksamkeit der schöpferischen Kraft im Einzelnen als auch in Systemen bezieht sich auf sechs sinngestalterische Ausdrucksformen, die auch für die Aufrechterhaltung der Kreativität sorgen:

            Design, Geschichte, Symphonie, Empathie, Spiel und Sinngebung.            

 

Vier wesentliche historische Zeitalter – Daniel Pink
Das Buch A Whole New Mind widmet sich dem ganzheitlich ausgerichteten neuen Denken und beschreibt die Aufeinanderfolge von
vier wesentlichen historischen Zeitaltern, in denen sich menschliche Kreativität jeweils mit einem anderen Impetus ausdrückte.
༺༻ZeitalterSchaffendeArt der
Dienstleistung
Schaffensort
Orientierung
1.Agrarzeitalter BauernNaturprodukte / Nahrungsmittel Natur
Landwirtschaft
2.Industriezeitalter Fabrikarbeiter Produkte / Waren Städte – Ballungsgebiete
3.Informationszeitalter Wissensarbeiter Fakten-Ideen
Programmieren

Logisch-linear, zielorientiert
Linkshirnige dominante
Stolzkultur
4.Konzeptuelles Zeitalter Schöpferische, empathische
und einfühlsame Menschen
Systemik erfassen
Inspirierter Flow

Menschenfreundliches Dienen
Paradox-nichtlinear,
erfinderisch, herzzentriert
Rechtshirnig integrierte
Würdekultur
Literatur von Daniel Pink danpink.com (*1964) US-amerikanischer Referent, Hauptredenschreiber des US-amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore (1995-1997), visionärer Autor,
Unsere kreative Zukunft. Warum und wie wir unser Rechtshirnpotenzial entwickeln müssen, Riemann Verlag, 15. September 2008
     Englisches Original Daniel Pink, A Whole New Mind. Moving from the Information Age to the Conceptual Age, Riverhead Books/Penguin, 24. March 2005
Literatur von M. Scott Peck (1936-2005) US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Schriftsteller
Der wunderbare Weg. Eine neue spirituelle Psychologie, Erstauflage 1978, Goldmann Verlag, Neuauflage 1. Juni 2004
Gemeinschaftsbildung. Der Weg zur authentischer Gemeinschaft, Eurotopia Verlag, 4. Auflage Oktober 2007
Reference: en.Wikipedia entry A Whole New Mind
Siehe auch:
Kulturell Kreative: Langzeit-Wertestudie (1986-1999) – Paul Ray
Reibungspunkte zwischen neuen und alten Wertegruppen
Vier Stadien der spirituellen Entwicklung – M. Scott Peck
Gemeinschaft und ► Kreativität
See also: ► Creativity: Information Age ⇒ Conceptual Age ⇒ Changing expressions of creativity – Daniel Pink

 

In großen Teilen der ersten Welt [Hochzivilisation] findet eine noch nicht bekannt gewordene seismische Verschiebung statt. Von einer Wirtschaft und Gesellschaft, die auf den logischen, linearen, computerhaften Fähigkeiten des Informationszeitalters fußte, bewegen wir uns in eine Wirtschaft und Gesellschaft, die sich auf erfinderische, empathische, ganzheitsperspektivische Fähigkeiten berufen wird, die anstelle der bisherigen im Konzeptuellen Zeitalter auftauchen werden.
Die letzten Jahrzehnte gehörten einem Typ von Mensch, der eine bestimmte Art zu denken vorweist – den Computerprogrammierern, die Codes knacken, den Anwälten, die Verträge aushandeln, und den Betriebswirten, die gut mit Zahlen umgehen können.
Nun allerdings die Schlüssel des Reichs wechseln die Besitzer.
Die Zukunft wird völlig anders gestrickten Menschen mit einer ganz anderen Art zu denken gehören – den Schöpferischen und Einfühlsamen, den Musterentdeckern und Sinnfindern. Diese Künstler, Erfinder, Designer, Geschichtenerzähler, Fürsorglichen, Trostspender und großperspektivischen Denker werden von nun an die höchsten Belohnungen der Gesellschaft ernten und an ihren größten Freuden teilhaben.
Daniel Pink (*1964) US-amerikanischer Referent, Hauptredenschreiber des US-amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore (1995-1997), visionärer Autor, Unsere kreative Zukunft. Warum und wie wir unser Rechtshirnpotenzial entwickeln müssen, Riemann Verlag, 15. September 2008

Ökonomische Zyklen (Kondratjew-Zyklus) – Nikolai Kondratjew

Langfristige Wirtschaftskreisläufe – Kondratjew-Zyklen
Kondratieff-Zyklen sind langfristige Wirtschaftskreisläufe mit einer Schwingungsdauer von jeweils 40-60-80 Jahren.
Jeder neue Zyklus enthält eine zentrale Aussage, die eine ausgeprägte Basisinnovation darstellt.
ZyklusZeitraumDauerWesentliche Wirtschaftsmerkmale
1.1780-1850170Dampfmaschinen in der Textilindustrie
2.1840-188040Transport durch Eisenbahn, Stahl
3.1880-194060Chemie-erzeugende Fabriken, Elektrotechnik
4.1940-198040Automobil, Petrochemie
5.1980-200525Informatik, Information, Kommunikation
6.2005-2020?15Kultur, Bildung, Unterhaltung und Gesundheitsmarkt
Schriftliche Referenzen:
Buch: Leo A. Nefiodow (*1939) deutscher Nachrichtentechniker, Vordenker der Informationsgesellschaft, Der sechste Kondratieff.
     Wege zur Produktivität und Vollbeschäftigung im Zeitalter der Information
, Rhein-Sieg Verlag, Sankt Augustin, 5. Auflage 2001, 2006,
     6. Auflage Januar 2007
Buch: Jutta Henke, Geographie Infothek, Klett Verlag, Leipzig, 2004, exzerpiert in: Artikel Infoblatt Theorie der langen Wellen,
     präsentiert von TERRA-Online / Gmynasium, 2. Mai 2012
Artikel: Die große Karawane, präsentiert von der monatlich erscheinenden deutschen Wirtschaftszeitschrift brand eins,
     Steffan Heuer, September 2006
Videoreferenz:
Videovortrag von Dr. Marius Ebert, YouTube Film, eingestellt 28.-30. August 2009
    ➣ Konjunkturzyklus nach Kondratieff – Die 6. Welle, Teil 1 von 3, 9:48 Minuten Dauer
    ➣ Konjunkturzyklus nach Kondratieff – Die 6. Welle, Teil 2 von 3, 10:14 Minuten Dauer
    ➣ Konjunkturzyklus nach Kondratieff – Die 6. Welle, Teil 3 von 3, 5:43 Minuten Dauer
Video references:
K-Waves: A Blueprint for Investors, presented by Daily Reckoning, 2:52 minutes duration, posted 25. November 2013
The Kondratieff Cycle, presented by ModernWorldProblems, YouTube film, 14:53 minutes duration, posted 16. October 2014
► Educative clip Kondratiev cycle, presented by Emanuel Dobos, YouTube film, 2:35 minutes duration, posted 15. November 2015
Referenz: de.Wikipedia-Eintrag Kondratjew-Zyklen und ► Nikolai Dmitrijewitsch Kondratjew
Siehe auch: ► Vierer-Zyklus von aufeinanderfolgenden Generationen – Strauss und Howe

 

Formel des 3-Generationen-Zyklus (60 Jahre Dauer)
        1. Der Vater erstellt's.
       2. Der Sohn erhält's.
        3. Dem Enkel zerfällt's.

Stufenentwicklung – am Beispiel Altes Testament ⇔ Neues Testament

Das Alte und das Neue Testament (Bibel) repräsentieren zwei unterschiedlichen Weltanschauungen.
Zusammen umspannen der alte und der neue Teil der Bibel
Sklaventum ⇔ Kindschaft, Rache- und Ausgleichsdenken ⇔ liebendes Dulden.
A·T Entsteht ein dauernder Schaden, so sollst du geben Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brandmal um Brandmal, Beule um Beule, Wunde um Wunde.   2. Moses, 21, 23-24 (AT) N·T Ihr habt gehört, dass da gesagt ist: »Auge um Auge, Zahn um Zahn.« Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar.
Matthäus 5, 38-39 (Bergpredigt) (NT)

 

Symbolische Bedeutung von Bibelausdrücken
Zahn um ZahnMit dem analytischen Verstand (Ratio, Logik, linke Gehirnhälfte) zerlegen, zerkleinern, durchkauen
Auge um AugeMit dem bildhaften, mythischen Vorstellungsvermögen (Intuition, rechte Gehirnhälfte) einen, analog und peripher erfassen
Auch die andere Wange zum Schlag reichen Wenn eine Seite zwingend geboten wird, als "Gesetz" zu gelten hat, ist es geboten, auch die andere Seite des Tao anzubieten, nicht lösbar scheinende Themen und Widersprüche miteinander zu verbinden, das "Gesetz" mit der Seele zu überwinden.

 

Die Menschheit ist in der großen Hauptsache psychologisch noch in einem Kindheitszustand – eine Stufe, die nicht übersprungen werden kann. Weitaus die meisten bedürfen der Autorität, der Führung und des Gesetzes. Diese Tatsache darf nicht übersehen werden. Die paulinische Überwindung des Gesetzes fällt nur dem zu, der es versteht, anstelle des Gewissens die Seele zu setzen.
Carl Gustav Jung (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Tiefenpsychologe, Autor, Die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewussten, Walter Verlag, 2. Auflage Februar 1984

 

Sowohl den Pirschern (1) als auch den Träumern (2) ist es bestimmt, sobald die Zeit erfüllt ist (3), eine schöpferische Einheit (4) zu bilden.

 


Handabschlagen im Mittelalter, Bamberger Kreuzweg-Station
  • Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun. Oscar Wilde (1854-1900) irischer Dramatiker, Dichter, Romanschriftsteller, Figur Lord Illingworth, 45, reicher, intelligenter AdligerKomödie in Eine Frau ohne Bedeutung, 3. Akt, 1893

 

  • Traditionell musste man sich entscheiden: Entweder lebte man ein weltliches Leben oder man wählte ein religiöses Leben und ging ins Kloster. Im Gegensatz dazu wird heute die Wichtigkeit betont, beides zusammenzubringen. Immer mehr Menschen bleiben in der weltlichen Gemeinschaft und wenden spirituelle Lehren und Bewusstheit an. Es ist zu hoffen, dass sie auf diese Weise wirklich einen Einfluss auf die Geschehnisse in der Welt ausüben können. Interview mit Frances Vaughan, Ph.D. (†2017) US-amerikanische transpersonale Psychologin, Erzieherin, spirituelle Autorin, In der Zwischenzeit. Über den Ansatz der transpersonalen Psychologie [In the meantime], präsentiert von dem deutschen Magazin Was ist Erleuchtung?, Susan Bridle, US-amerikanische Schülerin von Andrew Cohen (1992-2002), WIE-Lektorin, engl. Original Ausgabe 14, Herbst/Winter 1998, deutsche Ausgabe 3, ~2000

 

Siehe auch: ► Bibel

Paradigmale Sprünge des Bewusstseins

Von der Dualität zum Allbewusstsein
EbeneBewusstseinsausrichtungAusdruckParadigmales Feld
1. Entweder-oderDenkrahmen Dualität
2. Sowohl-als-auchDenkrahmen Nichtlinearität
3. Weder-nochGewahrseinsfeld Nichtdualität
4. Alles-in-allemGewahrseinsfeld Allbewusstsein
See also: ► Paradigmenwechsel

 

Wir leben noch immer in einer 'Entweder-oder'-Kultur, nicht in einer 'Sowohl-als-auch'-Kultur. Wir achten noch immer auf Rangfolgen, statt uns zu vernetzen. Statt eine zirkuläre Weltsicht zu vertreten, betrachten wir das Leben noch immer aus hierarchischer Sicht. Tatsächlich haben wir im Lauf der menschlichen Geschichte größtenteils anders gelebt. Es ging um Verbundenheit, nicht um Rangordnungen. Der Kreis war das Paradigma der Gesellschaft. Video Fernsehinterview mit Gloria Steinem (*1934) US-amerikanische Feministin der neuen Frauenbewegung, Frauenrechtlerin, visionäre politische Aktivistin, Gründerin und Herausgeberin des feministischen US-Magazins Ms., Journalistin, Autorin, @katiecouric: A Woman's World?, präsentiert von dem US-amerikanischen Fernsehsender CBS News, Gastgeberin Katie Couric (*1957) US-amerikanische Fernsehjournalistin, Talkshowmoderatorin, Autorin, YouTube film, Minute 37:29, eingestellt 22. Juni 2010

Runden des Medizinrads

Spiralisierende Entwicklungsrunden durch die neun Häuser des Medizinrads
Station
Loge
Haus/Fokus
3-Jahre-Zeiteinheit
Ort
Richtung
Haupt-
thematik
1. Runde
0.-27. Lebensjahr
–––––––––––
PFLICHT
KÖRPER
2. Runde
27.-54. Lebensjahr
–––––––––––
PFLICHT
GEFÜHL
3. Runde
54.-81. Lebensjahr
–––––––––––
KÜR
VERSTAND
4. Runde
81.-108. Lebensjahr
–––––––––––
KÜR
GEIST
1. Zentrales Feuer
Wieder Kind sein
Mitte Übergang
Einschmelzung
0-3 27-30 54-57 81-84
2. Fragen – Außen
NEIN – Warum? – Karma
Osten Männlichkeit 3-6 30-33 57-60 84-87
3. Frieden stiftenSüdosten Balance 6-9 33-36 60-63 87-90
4. Verteidigung
der Unschuld
Süden Körper 9-12 36-39 63-66 90-93
5. Vergangenheit
und Zukunft
Südwesten Zeit 12-15 39-42 66-69 93-96
6. Antworten – InnenWesten Weiblichkeit 15-19 42-45 69-72 96-99
7. Ratsversammlung
JA – Dharma
Nordwesten Einsicht 18-21 45-48 72-75 99-102
8. Geistige ArbeitNorden Geist 21-24 48-51 75-78 102-105
9. Aufrechterhaltung
zugunsten von Folgegenerationen
Nordosten Zukunft 24-27 51-54 78-81 105-108
    Individuum
Freiheit
Familie /
Freunde
Liebe
Gemein-
schaft
Macht
Gnaden-
phase
Wandlung
Referenz: de.Wikipedia-Eintrag Medizinrad
See also: ► Rounds of the medicine wheel

Evolutionsmodell – Thomas Keating

Evolutionsmodell – Thomas Keating
EbeneStufe des evolutionären ModellsKulturelle Evolution Individuelle Evolution
Lebensalter / Alterstufe
1.Reptilisch5 Millionen v. Chr.0-2 Jahre
2.Typhonisch200.000 v. Chr.2-4 Jahre
3.Mythische Zugehörigkeit12.000 v. Chr.4-8 Jahre
4.Mental Ich-haft3.000 v. Chr. bis zur Gegenwart8 Jahre - Erwachsenenalter
Quelle: ► Father Thomas Keating (*1923) US-amerikanischer Zisterziensermönch, Priester, Abt, Entwickler des Centering Prayer
                  (Gebets der Sammlung)
, Das Gebet der Sammlung. Eine Einführung und Begleitung des kontemplativen Gebetes,
                  Vier Tuerme, 6. Auflage Januar 1987
Source: ► Father Thomas Keating (*1923), Invitation to Love. The Way of Christian Contemplation, Continuum, June 1994,
                  Bloomsbury Academic, 20th annversary edition 21. June 2012

Christlicher spritueller Weg

Christlich spiritueller Weg nach Thomas Keating
EbeneStufen des EvolutionsmodellsStufen der christlichen Gottesbeziehung
1.Reptilische Stufe./.
2.Typhonische Stufe./.
3.Mythische Zugehörigkeitsstufe./.
4.Mental Ich-haft Lectio divina
  –––––––––––– Nacht der Sinne
5.Intuitive Stufe Stufen des Gebets nach Teresa von Ávila, spanische katholische Mystikerin
  –––––––––––– Nacht des Geistes
6.Vereinigende Stufe Transformierende Vereinigung
7.Einheitsstufe EinheitNichtdualität
Quelle (engl.): ► Father Thomas Keating (*1923) US-amerikanischer Zisterziensermönch, Priester, Abt, Entwickler des Centering Prayer [Gebets der Sammlung], Invitation to Love. The Way of Christian Contemplation, Appendix III, Continuum, New York, June 1994
Siehe auch: ► Weg

Modell der Konflikteskalation nach Friedrich Glas

Die neun Stufen der Konflikteskalation (~ des Rosenkriegs ~) nach Friedrich Glas
Konflikt-
zone
Konflikt-
stufe
VerhandungsebeneStadiumBeschreibung Verständigungs-
niveau
I.Stufe 1 ModerationVerhärtung Spannungen, Aufeinanderprallen
von Meinungen
Win-Win
I.Stufe 2 ModerationPolarisation und Debatte Konfliktpartner überlegen argumentative Strategien; Streit; Druck Win-Win
I.Stufe 3 ModerationTaten statt Worte Druck nimmt zu; Gesprächsabbruch; Stillstand der Kommunikation, Konfliktverschärfung Win-Win
II.Stufe 4 Sozio-therapeutische ProzessbegleitungSorge um Image – Koalitionen Sympathisantensuche; Denunziation des Anderen; Sachebene verlagert sich auf Personenebene (Ad hominem-Angriff) Win-Lose
II.Stufe 5 Sozio-therapeutische Prozessbegleitung
Vermittlung / Mediation
Gesichtsverlust Identitätsvernichtung, Verlust des Gesichts und der moralischen Glaubwürdigkeit des Gegners; vollständiger Vertrauensverlust Win-Lose
II.Stufe 6 Sozio-therapeutische Prozessbegleitung
Vermittlung / Mediation
Schiedsverfahren / Gerichtliches Verfahren
Drohstrategien Kontrolle durch Drohungen
vonseiten der Konfliktparteien
Win-Lose
III.Stufe 7 Vermittlung / Mediation
Schiedsverfahren / Gerichtliches Verfahren
Machteingriff
Begrenzte VernichtungsschlägeMassive Schädigung des entmenschlicht wahrgenommenen Gegners; Hinnahme eines begrenzten eigenen Schadens Lose-Lose
III.Stufe 8 Schiedsverfahren / Gerichtliches Verfahren
Machteingriff
Zersplitterung Zerstörung des Gegners durch Vernichtungsaktionen Lose-Lose
III.Stufe 9 MachteingriffGemeinsam in den Abgrund Die eigene Vernichtung wird in Kauf genommen, um den Gegner zu beseitigen Lose-Lose
Quelle: ► Prof. Friedrich Glasl (*1941) österreichischer Professor für Ökonomie, Organisationsberater, Konfliktforscher, Autor, Konfliktmanagement. Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater, Freies Geistesleben, 8. unveränderte Auflage 2004
Referenz: de.Wikipedia-Eintrag Konflikteskalation
Reference: en.Wikipedia entry Friedrich Glasl's model of conflict escalation
Siehe auch: ► Konflikt und ► Kontrolle

22 Stufen des Tarotblatts

22 Große Arkana (Trumpfkarten) des Tarots
Karte
0-21
TarotbildCharakteristik
0Narr Unbeschwertheit, Sorglosigkeit, Leichtigkeit, Leichtsinnigkeit, Lebendigkeit, Lebenslust, Unbefangenheit
IMagier Meisterung und gute Handhabung aller Energien, Verbindung zwischen Ideenwelt und Realität, Ausgewogenheit, Klarheit, Ideen und schöpferische Kraft
IIHohepriesterin Intuition, beide Seiten einer Situation sehen oder sich ansehen müssen, Klärung der Situation und deren Vergangenheit, auch Klugheit und Umsicht
IIIHerrscherin Innere Kraft und Stärke, Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein, innerer Reichtum, Fruchtbarkeit, Durchsetzungskraft
IVHerrscher Äußere Kraft und Stärke, Selbstbeherrschung und -kontrolle, Wille, Stabilität
VHierophant Religiosität, Güte, Gnade, Beistand höherer Macht, erfahrener Rat, Lehre
VILiebende
Scheideweg
Innige Verbindung, Liebe im höchsten Ausmaß, eine harmonische Liebesbeziehung, starke Verbundenheit, Leidenschaft, Anziehungskraft, Reiz
VIIWagen
Magisches Gleichgewicht
Erfolg trotz derzeitiger Stagnation, Suche nach dem rechten Weg, Ausruhen nach dem Erfolg, Entscheidungsnotwendigkeit, Triumph, errungener Sieg
VIIIGerechtigkeit Fairness, Verantwortlichkeit, Regelung von öffentlichen Angelegenheiten, Gerechtigkeit, Richterspruch (auch im eigenen Inneren)
IXEremit
Schlange
Suche nach dem eigenen Lebensweg, Isolation und Resignation, Distanz, Abgeschiedenheit, Weisheit, Einsamkeit, Reifezeit
XRad des Schicksals
Achtspeichiges Rad des Dhamma
Das Leben geht immer weiter, Schicksal, größerer Erkenntnisprozess, Wechsel, Auflösung alter Erblasten, einschneidende Veränderungen
XIKraft
Offene Hand
Große Kraft und Stärke, Mut, Energiereserven, innere geistige Kraft, Selbstvertrauen, gute körperliche Konstitution
XIIGehängter
Ochsenziemer
Ruhephase, Verzicht, Rückzug aus dem aktiven Leben, Unterwerfung, Verschnaufpause, Überdenken der eigenen Situation, gedankliche Bindung
XIIITod Transformatorischer Prozess, große, tiefgreifende Loslösungsprozess, Verlust, Loslösung von alten Bindungen
XIVMäßigkeit
Spirituelle Wiedergeburt
Im Fluss sein, guter, gemäßigter Energiehaushalt, Geduld, Gleichklang der Energien, Ausgewogenheit, Abwägen der Prioritäten
XVTeufel Abhängigkeit, feste Grenzen, Negatives überwiegt, Versuchung, an die Materie geschmiedet
XVITurm Drastische Veränderungen, Zusammenbruch des Egos, alte Systeme stürzen ein, Auseinandersetzung, innere Unruhe, Durchleben von stürmischen Zeiten
XVIIStern Offenheit, Klarheit der Gefühle, Bereitschaft zur Aufnahme von kosmischen Energien, Erfüllung, Hoffnung, kleine Erleuchtung
XVIIIMond Erwachen der Gefühle, Grenzen müssen überschritten werden, intuitives Verständnis, kontinuierlicher Wandel, den jetzigen Weg weitergehen
XIXSonne Beachtung des inneren Kindes, große Offenheit, Reinheit, Zufriedenheit, Problembereinigung, Selbstbestätigung, Selbstliebe
XXGericht Auferstehung, Neubeginn, Hinhören auf innere und äußere Botschaften, Beginn einer neuen Phase, Wiederkehr, das Ende von Leidenszeiten steht bevor
XXIWelt Entfaltung der Persönlichkeit, Erreichen eines wichtigsten Zieles, starke Selbsterkenntnis, das Gefühl, alles zu haben, was notwendig ist, Erfüllung, innere Freiheit, Entfaltungsmöglichkeiten eröffnen sich, Selbstausdruck
Referenz: de.Wikipedia-Eintrag Das Tarotblatt
Referenz: ► Übersicht Die 22 Tarotkarten in ihrer Bedeutung als die 22 Stufen des Bewusstseins,
präsentiert von universelle-lehre.de, undatiert
Siehe auch: ► Nummerologie

Zehn Sephiroth des Baum des Lebens

Bezeichnungen und Bedeutungen der Kabbalah
༺༻Name des SephirothBedeutungBeschreibungHausbau
1.KetherKrone Notwendigkeit des Geistes, sich zu offenbaren, Essenz, Same, Wurzel, undifferenziertes Potential Gedanke, ein Haus zu bauen
2.ChokmahWeisheit "Am Anfang war das Wort", Beginn, Trennung, die Kommunikation ermöglicht, Richtung Erste Gespräche über den Bauplan
3.BinahVerstehen Das Wort wurde gesprochen, um verstanden werden, Synthese, Harmonie erstes Abstecken von Grenzen Einigung über die grundlegenden Fragen (Größe, Preis)
4.ChesedLiebe Erste Verwirklichung, anfängliches Erkennen von Beschränkungen, Verdichtung, Stabilität Gespräche mit Architekten, Banken, Behörden
5.GeburahStrenge Erkenntnis der (eigenen) Stärke, Macht der Zerstörung, Stärke die zu Veränderungen bewegt Anfangsschwierigkeiten (z.B. Baugenehmigung) und deren Beilegung
6.TipharethEssenz Manifester Plan, offenbarte und verstandene Wahrheit, Selbst und Selbstbewusstsein, Harmonie Ende der Planungsphase, Grundsteinlegung
7.NetzachSieg Auffächerung von Aktivitäten durch Gefühle, Kreativität, Anarchie Beginn der Bauphase mit unvermeidbarem Chaos
8.HodGlanz Unterscheidung durch Gliederung und Einordnung, Anwendung von Logik und Verstand, Gerechtigkeit und Anpassung Der Hausbau verläuft ordentlich
und geht zügig vonstatten.
9.YesodFundament Grundlage aller manifester Erscheinungen, (gedankliche) Vollendung, Reflexion Richtfest
10.MalkuthKönigreich Die Idee erlebt ihre Verwirklichung, Beendigung eines Projekts (gleichzeitiger Beginn eines neuen Projekts) Das Haus ist bezugfertig,
der Einzug erfolgt.
Referenz: de.Wikipedia-Eintrag Kabbalistische Zuordnung
Referenz: ► Übersicht Das Sepher Jezirah (Kabbalah), präsentiert von universelle-lehre.de, undatiert
Siehe auch: ► Judentum-BW

Stufen-Gedicht – Hermann Hesse

           Stufen           

 

Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend
dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe


Meraner Höhenweg, Etappe 2

Blüht jede Weisheit
auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und
darf nicht ewig dauern.

 

Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In and're, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden. […]
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Quelle: ► Hermann Hesse (1877-1962) deutsch-schweizerischer Dichter, Schriftsteller, philosophisches Gedicht Stufen,
geschrieben 4. Mai 1941, entnommen aus: Sämtliche Gedichte in einem Band, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1995
Siehe auch: ► Stufen

Zitate zum Thema Stufenmodelle und Stufenentwicklung / Step models

Zitate allgemein

Persönliche Bekenntnisse

  • Wenn ich weiter geblickt habe, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe. Sir Isaac Newton (1643-1727) englischer Physiker, Mathematiker, Astronom, Alchemist, Philosoph, Naturforscher, Verwaltungsbeamter, Schriftsteller, Brief an Robert Hooke, 5. Februar 1676

 

Schlussfolgerung

  • Solange du nicht zu steigen aufhörst, hören die Stufen nicht auf, unter deinen steigenden Füßen wachsen sie aufwärts. Franz Kafka (1883-1924) österreich-ungarisch-stämmiger deutschsprachiger Schriftsteller, Die Erzählungen, Fischer, 1. Auflage 23. Oktober 2007
  • Ich habe gesagt, dass man, höbe man die Schwere der Welt auf, auch gleichzeitig das Licht aufheben würde. Das Licht, der Schall und alle anderen sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen sind im übrigen eine Folge und eine Art Ergebnis der Mechanik und somit auch der Schwere der natürlichen Körper, die, je nach ihrer Schwere und ihrer Spannkraft, mehr oder weniger hell oder tönend sind. Albert Einstein (1879-1955) deutschstämmiger US-amerikanischer theoretischer Physiker, Entwickler der Allgemeinen Relativitätstheorie, Nobelpreisträger für Physik, 1921, zitiert in: Louis Pauwels, Jacques Bergier, Aufbruch ins dritte Jahrtausend, Kapitel 2 "Alchemie", S. 8 von 37, Goldmann Verlag, 1986

General quotes

 

Links zum Thema Stufenmodelle und Stufenentwicklung / Step models

Literatur

Beschreibung von vier elementaren Bewusstseinsstufen

Literature (engl.)

Externe Weblinks



Zwölf Bewusstseinsstufen und ihr Zusammenhang mit Raum/Zeit und Holongrenzen; zwölf-dimensional erweiterte einheitliche Quantenfeldtheorie von Burkhard Heim

Einteiliges integrales Modell (3-dimensionale Darstellung) über den direkten Zusammenhang von Stufen, Zuständen, Linien, Quadranten und Enneagrammtypen

Einteiliges integrales Modell (2-dimensionale Darstellung) über den direkten Zusammenhang von Stufen, Zuständen, Linien, Quadranten und Enneagrammtypen

  • Artikel IPP / IPT upgrades AQAL, präsentiert von der deutschen Publikation "Integrale Perspektive", 2011, aktualisiert 2016

Vereinheitlichte integrale Bewusstseins-Modelle IPP und IPT anhand des fünfteiligen AQAL-Modells von Ken Wilber


Linklose Artikel

  • Dialog zwischen Andrew Cohen (*1955) abgedankter US-amerikanischer Guru (1986-2013), Musiker, Gründer und Herausgeber des aufgelösten Magazins What is Enlightenment? / EnlightenNext, Autor und Ken Wilber (*1949) US-amerikanischer mystischer Philosoph, Vordenker des 3. Jahrtausends, transpersonaler Bewusstseinsforscher, Entwickler der Integralen Theorie, Autor, Der Guru und der Pandit. Gegen die Regeln, präsentiert von dem deutschen Magazin Was ist Erleuchtung?, Elizabeth Debold, Ed.D., US-amerikanische Genderforscherin, Lehrerin, Kulturkommentatorin, ehemals Chefredakteurin der aufgelösten Zeitschrift WIE / EnlightenNext, Autorin, Heft 8, 2002

External web links (engl.)




One-piece integral consciousness models IPP and IPT based on the five-parted AQAL model by Ken Wilber

One-piece integral model (3-dimensional presentation) about the direct relation of levels, states, lines, quadrants and enneagram types

One-piece integral model (2-dimensional presentation) about the direct relation of levels, states, lines, quadrants and enneagram types

  • Article Consciousness Levels, presented by the German publication "Integrale Perspektive", 2011, updated 2016

Twelve levels of consciousness and their relation to space/time, holon borders and the 12 dimensional expanded unified quantum field theory by Burkhard Heim

Audio- und Videolinks

Veranschaulichung der Bewusstseins- und Entwicklungsstufen von Spiral Dynamics

 

Stufenmodelle – grafische Darstellungen

 

 

 

 

 

Interne Links

Englisch Wiki

Hawkins

 

 

1 Creative Evolution ['L'Évolution créatrice', French edition 1907], Arthur Mitchell, translator, chapter I The Evolution of Life – Mechanism and Teleology, Henry Holt and Company, New York, English edition 1911

2 Arjuna Ardagh nennt sie in seinem Buch Die lautlose Revolution. Wie eine im Alltag gelebte Spiritualität uns und die Welt verändert die Transluzenten, Lichtdurchlässigen.

3 Zielgerichtetheit ⇔ Ergebnisoffenheit – Spindrift Gebetsforschung

Letzte Bearbeitung:
20.05.2018 um 05:37 Uhr

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