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Hawkins / Lehre

Die Lehre von David Hawkins
Die Innere An-Wesenheit des Lichts

Sobald man etwas von bedeutendem Wert für die Menschheit entdeckt, kann man nicht wirklich ruhen, bis die Botschaft bekannt geworden ist. Aus diesem Grund lehre ich.
David Hawkins, Sedona Seminar God vs. Science, 17. Februar 2007

Sei stets und ohne Ausnahme freundlich zu Allem und Jedem, einschließlich deiner selbst.
Hawkins, FU Transcending Levels of Consciousness, S. 333

Die Lehre von Hawkins ist geprägt von einem tiefen Verständnis hinsichtlich der Bewusstseinsentwicklung des Menschen auf dem Weg zur Erleuchtung. Der Zustand der erweiterten Seinsebenen ist von einem Gewahrsein der An-Wesenheit GOTTES erfüllt. Sie ist identisch mit dem (höheren) SELBST, das göttlichen Frieden ausstrahlt und die Quelle der Existenz ist. Das Licht, welches das SELBST ausstrahlt, ist das wirkliche Zuhause, die unbeschreibliche Freude und Einheit, die alles bisher Erlebte überstrahlt.

In seiner Lehre geht es Hawkins um das Gewahrwerden Gottes. Er empfiehlt Hingabe, Demut und Übergabe an Gott. Es sind Qualitäten der Spiritualität. Glaubenssysteme, Religion und Esoterik spielen nach Hawkins eine untergeordnete Rolle. Wesentlich für den Aspiranten, der den geraden und steilen Weg geht, ist die Ausrichtung, spirituelle Intention Disziplin auf den Willen Gottes.

Zentral für den Weg zu Gott ist für Hawkins die Auflösung des Egos. Diesem Thema räumt er daher großen Raum in seiner Lehre ein. Das Ego umfasst aus Hawkins' Sicht alles, was Menschen als "ich" bezeichnen: menschliche Eigenschaften und Charakterzüge, Einstellungen (so genannte Denkpositionen) und unsere Gedanken. Ängste sind beispielsweise ein Produkt des Egos. Vordergründig auf Existenzsicherung und Überleben als Rechtfertigung ausgerichtet, behindert das Ego den geistigen Weg. Allein schon das Wissen und die Bewusstwerdung über die eigenen Strukturen und Mechanismen verringert die Anhaftung an das Ego. Je schwächer der Einfluss des Egos, desto freier wird der Weg zu Gott. Hawkins weist darauf hin, dass das Ego sehr tückisch ist und sich auch spirituellen Metazielen zwecks des eigenen Überlebens anpasst beziehungsweise, sie vereinnahmt. Ohne sorgfältiges Überprüfen und insbesondere Demut kann die spirituelle Variante des Egos unbemerkt Oberwasser bekommen.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Lehre ist die Darlegung von Nicht-Dualität, die Wirklichkeits-Wahrnehmung der höheren Bewusstseinsebenen. Gegensätze (Dualität) fängt an sich ab der Ebene von 500 allmählich aufzulösen. Da moderne logisch-wissenschaftlich geprägte Menschen diese Vorstellung nur schwer nachzuvollziehen können, lehrt Hawkins diese Thematik ausführlich, um sie verständlich zu machen. Buch 2 stellt hierzu eine gute Grundlage für das Verständnis dar.

Die Gegenwart GOTTES ist die Quintessenz von tiefem Frieden, Stille und Liebe. Sie ist überwältigend in ihrer unauslotbaren Tiefe. Sie hüllt einen vollständig ein, und diese Liebe ist so kraftvoll, dass sie alle noch verbleibende „Nicht-Liebe“, die das restliche Ego festhält, auflöst. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 221

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Zentrale Begriffe von Hawkins' Lehre


Hawkins - kurz gefasst


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Zitate (engl.) von anderen Quellen über Hawkins' Lehre

  • Terrifically interesting ideas, but caught in subtle reductionism and the myth of the given. All the "hidden determinants" he mentions in the subtitle are monological instead of tetra-logical. Ken Wilber, Integral Spirituality (2006), S. 286 (mit Bezug auf Die Ebenen des Bewusstseins von Dr. David R. Hawkins)

Anmerkung: Die Tetralogie ist in Hawkins Lehre sehr wohl vorhanden. Siehe: Vier Entwicklunggsstadien des Menschseins


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