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Hawkins / RamanaMaharshi

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Ramana Maharshi indisch-hinduistischer Heiliger und Weiser
(30. Dezember 1879 - 14. April 1950) BW 720

 


 

1.   Selbsterforschung

 


Ramana Maharshi, etwa 1940

 

Der erleuchtete Weise Ramana Maharshi lehrte, dass man mit einem Rajas-orientierten Geist/Gemüt nicht fähig sei zu meditieren. Ein ruhiger Geist ist in der Lage, sich der Meditation, Hinterfragung, Selbsterforschung zuzuwenden.

 

Zur Selbsterforschung dienen beispielsweise Fragen dieser Art:

  • Wer bin ich?
  • Was bin ich?
  • Was ist real?
  • Wer ist die Wahrheit / Essenz dessen, wer ich bin?
  • Was ist die Wahrheit / Essenz dessen, was ich bin?
  • Gibt es einen Unterschied?
  • Wo ist der Unterschied?


 

2.   Zitate zum Thema Ramana Maharshi

2.1   Zitate von D. Hawkins – Hinduistisch-geistige Prinzipien und der Weise Ramana Maharshi

  • Entwachse dem Widerstand (Yin – Tamas) und dem Bemühen/Energieaufwand (Yang – Rajas) und verweile als Beobachter in Frieden (Sattva). Quelle unbekannt

 

2.2   Zitate (engl.) von D. Hawkins – Hinduistisch-geistige Prinzipien und R. Maharshi

  • A continuous process without beginning or end through with the manifest universe of form and matter is produced by iteration, starting from three points – all that is required to create by fractals an infinite variety of forms. In Sanskrit the three aspects or origination of all that is experienceable are called, Rajas, Tamas, and Satva. These are symbolized by the Hindu deities, Shiva, Vishnu and Brahma. In Christianity these three points are represented by the Trinity. Source unknown

 

  • [Ramana] Maharshi (BW 720) spoke of the importance of locating and being aware of the inner spiritual heart, which is a fruitful focus for meditation. He also taught that it was not necessary to physically withdraw from the world but to practice the method continuously as one went about one's usual daily business. I. Reality and Subjectivity, S. 285

 

The Desire for Enlightenment

  • Unless one has fallen unbidden and without previous effort into an enlightened state of consciousness as happened to such saints as Ramana Maharshi during adolescence, the more common route is to begin to desire to reach an enlightened state. The Buddha said that those who hear and learn of enlightenment will never be satisfied with anything else and therefore, the end is certain. The Eye of the I, S. 35

 

  • How can meditation persist in one's daily existence?
    By merely constantly posing the question to oneself of 'what's' doing the acting, talking, feeling, thinking, or observing? This is a focus of attention with no languaging. The spiritual teacher Ramana Maharshi (BW 720) called that process 'self inquiry', which he recommended as a technique that was suitable at all times in all activities. Continuous meditation could be likened to a mudra, or posture and attitude, in which every act is sanctified by its surrender as an act of service or worship. When one's attitude towards everything becomes a devotion, Divinity reveals itself. The Eye of the I, S. 247

 

  • Eventually, the inner state prevails and selfless action operates spontaneously and autonomously. It is the karmic 'wind-up toy'. It can eventually even think and respond to the world without interrupting the state of silent peace.
    The persona is perceived by the world to be 'you', whereas it is only a linear functionality. It is like the ripples or waves of the ocean. As with contemplation, the sense of Self moves from content to context. One then abides in the silent awareness that Ramana Maharshi termed turiya, or the "fourth state". Discovery of the Presence of God. Devotional Nonduality, S. 83

 

  • Question by a listener: What are you?
    Answer: He can’t leave me until he finds out what I am. It‘s the kind of question that comes along to anybody on the way.
    It's the truth that is your real teacher and not a person. […] it is not the person that teaches anyway. It's only a certain awareness that speaks for itself. It never is the physical teacher who serves primarily as an inspiration, a source of information. But you don't want to get caught up in the personality of the teacher. Audio interview, presented by web radio station Beyond the Ordinary, minute 25:00, 9. December 2003

 

2.3   Zitate von Ramana Maharshi

  • Das was ich bin, kann nicht sterben, weil es nie geboren wurde. Quelle unbekannt

 

  • Wenn das Selbst erkannt wird, wird Gott erkannt. Tatsächlich ist Gott nichts anderes als das Selbst. Quelle unbekannt

 

  • Sehen ist Sein. Quelle unbekannt

 

  • Es gibt keinen Lehrer, keinen Schüler und keine Lehre. Quelle unbekannt

 

  • Auch wenn das Absolute nicht durch den Verstand erfahren werden kann, führt  die Frage Wer bin ich? zur direkten Erfahrung des SELBST, wie der Geruch einen Hund zu seinem Herrn führt. Quelle unbekannt

 

  • Nur durch die Frage Wer bin ich? gibt der Verstand das Intellektualisieren auf. Wie der Stock, mit dem man ein Feuer schürt, selbst verbrennt, so löst sich am Ende die Frage Wer bin ich? auf und führt zurück zu der Quelle des Selbst. Quelle unbekannt, Spontaner Selbsterforschungsprozess

 

  • Die Frage Wer bin ich? ist die einzige Methode, allem Elend ein Ende zu setzen und höchste Glückseligkeit einzuleiten. Quelle unbekannt

 

  • Das Ego in Gestalt der Ich-Vorstellung ist die Wurzel des Baumes aller Wahnvorstellungen. Wird sie vernichtet, ist aller Wahn gefällt. Ramana Maharshi, Mystik

 

  • Das Ego ist der «Ich»-Gedanke. Das wahre «Ich» ist das Selbst. Ramana Maharshi, Sei, was du bist!

 

  • Das Ergebnis all dessen ist, dass die Erscheinungen der Welt real sind, wenn sie als das Selbst erfahren werden und illusionär, wenn sie als getrennt vom Selbst wahrgenommen werden. Ramana Maharshi, Große Meister Indiens

 

  • Nachdem Ramanas Mutter 1898 ihn tagelang unter Tränen beschworen hatte, mit ihr von seinem Aufenthaltsort Pavalakkunru nach Hause zu kommen, schrieb der noch immer schweigende Weise, der auch zu ihrem Flehen hartnäckig geschwiegen hatte, ihr folgende unpersönlichen Worte auf ein Stück Papier: Das Schicksal des Einzelnen wird durch sein Prarabdha bestimmt. Was nicht geschehen soll, wird nicht geschehen, so sehr man sich auch bemüht. Und was geschehen soll, wird geschehen, was man auch tut, um es zu verhindern. Das ist gewiß. Das Beste ist deshalb, zu schweigen. inspiriert durch Dr. Phil. T. M. P. Mahadevan, M. A., Professor der Philosophie, Universität von Madras,  BHAGAVAN RAMANA, Nachdruck aus Ramana Maharshi and His Philosophy of Existence

 

  • Als Ramana im Jahr 1903 an seinem Standort  in Tiruvannamalaivon dem angesehenen Sanskritgelehrten Ganapati Sastri gebeten wurde, ihm das Wesen von Tapas zu erläutern, unterbrach der Weise sein übliches Schweigen und antwortete: Wenn man beobachtet, von wo die Vorstellung 'Ich' aufsteigt, dann löst sich der Verstand/Gemüt dort auf. Das ist Tapas. Wenn man ein Mantra wiederholt und beobachtet, von wo der Mantra-Klang aufsteigt, dann löst  sich der Verstand/Gemüt dort auf. Das ist Tapas.   inspiriert durch Dr. Phil. T. M. P. Mahadevan, M. A., Professor der Philosophie, Universität von Madras,  BHAGAVAN RAMANA, Nachdruck aus Ramana Maharshi and His Philosophy of Existence

 

  • Ramanas Ashram wurde nicht nur von anständigen Menschen aufgesucht. 1924  brachen wiederholt Diebe ein. Beim zweiten Mal schlugen sie den Maharshi, aus Wut darüber, dass bei ihm nicht viel Beute zu holen war.
    Als einer seiner Schüler den Bestohlenen und Geprügelten um Erlaubnis bat, die Diebe zu bestrafen, verbot er dieses Ansinnen mit den Worten: Sie haben ihr Dharma, wir haben unseres. Wir müssen ertragen und Geduld haben. Wir wollen uns nicht einmischen.
    Nachdem einer der Diebe ihm Hiebe auf seinen linken Oberschenkel versetzt hatte, sagte er zu ihm: Wenn du noch nicht zufrieden bist, kannst du das andere Bein auch noch schlagen.
    Diesen Vorfall  kommentierte er anschließend so: Ich habe auch ein wenig Puja bekommen. Der Begriff "Puja" bedeutet "Gottesdienst" und zugleich "Schläge". inspiriert durch Dr. Phil. T. M. P. Mahadevan, M. A., Professor der Philosophie, Universität von Madras,  BHAGAVAN RAMANA, Nachdruck aus Ramana Maharshi and His Philosophy of Existence

 

  • 1947, als Ramana noch nicht mal siebzig Jahre alt war, fing er an zu kränkeln. 1948 wurde ein kleiner Knoten unter dem Ellenbogen seines linken Armes entfernt. Später wurde ein Sarkom diagnostiziert. Seine Ärzte schlugen vor, den erkrankten Arm teilweise zu amputieren. Ramana sagte lächelnd: Es besteht kein Grund zur Beunruhigung. Der Körper selbst ist eine Krankheit. Mag er sein natürliches Ende haben. Weshalb ihn verstümmeln? Es genügte, die betroffenen Stelle einfach zu verbinden. Auch nach weiteren Operationen erwies sich der Krebs als behandlungsresistent. Der Weise blieb davon unberührt. Er erinnerte seine Schüler daran, dass Bhagavan nicht der Körper ist: Sie halten diesen Körper für Bhagavan und schreiben ihm Leiden zu. Wie schade! Sie sind verzweifelt, weil sie glauben, dass Bhagavan sie verlässt und fortgeht  - doch wohin kann er gehen, und wie? inspiriert durch Dr. Phil. T. M. P. Mahadevan, M. A., Professor der Philosophie, Universität von Madras, BHAGAVAN RAMANA, Nachdruck aus Ramana Maharshi and His Philosophy of Existence

 

  • Es gibt keine Stufen der Verwirklichung und keine Grade der Befreiung. Es gibt keine verschiedenen Ebenen der Realität. Nur das Individuum kennt verschiedene Erfahrungsebenen. Wenn irgendetwas hinzugewonnen werden kann, das vorher nicht da war, dann kann es auch wieder verloren gehen. ?

 

  • Das Absolute hingegen ist ewig, hier und jetzt. Die essenziellen Lehren. Eine Reise in Bildern, J.Kamphausen Verlag, 2006

 

  • Sie kennen Gott nicht. Er ist nur, was Sie von Ihm denken. Ist Er von Ihnen getrennt? Er ist eben jenes reine Bewusstsein, in dem alle Ideen geformt werden. Und dieses Bewusstsein sind Sie selbst. Gespräche des Weisen vom Berge Arunachala, Ansata Verlag, Interlaken, 1984

 

  • Wird der Geist nach innen gerichtet, dann offenbart sich Gott als Bewusstsein. (...) Gott ist in allem - und in dem, der alles sieht. Dort muß man Ihn suchen. Er kann nicht außen gefunden werden. Um Objekte sehen zu können, braucht man den Geist. Sich in ihnen Gott vorzustellen, ist ein geistiger Vorgang. Er findet aber nicht auf der Ebene der Wirklichkeit statt. Nur das innere Reine Bewußstein wird, wenn es frei ist vom Geist, als Gott empfunden. Gespräche des Weisen vom Berge Arunachala, Ansata Verlag, Interlaken, 1984

 

2.4   Auf dem Weg zur Selbstwerdung – Ramana Maharshi

Wer bin ich?
Ramana Maharshi, Weg der Selbstverwirklichung
erstellt von Dr. T. M. P. Mahadevan, Juni 1982

 

"Wer bin ich?" ist der Titel einer Sammlung von Fragen und Antworten rund um das Thema "Selbst-Erkenntnis". Der Philosoph Sri Pillai richtete 1902 vierzehn Fragen an Ramana Maharshi. Statt zu antworten, verständigte sich der schweigende Ramana nur mit Gesten.

 

Wer bin ich? gilt als Meister Ramanas Sammlung von Anweisungen auf dem nicht einfachen Weg ihrer Selbsterkenntis an seine Schüler. Wer der Frage "Wer bin ich?" konsequent nachgeht, hebt das Gedankenbilden auf, wodurch schließlich der "Ich-Gedanke" an sich verschwindet. Bestand hat das dauerhafte "nicht-dualistische" und Alle und Alles umfassende Selbst, die Schau Gottes als Erfahrung der Absolutheit.

 

Die vollkommene Realität des Seins ohne den "Ich-Gedanken" gilt auch als die Erfahrung der "Stille".

 


  1. Wer bin ich?
    Der große, aus den sieben Säften (dhatus) bestehende Körper, bin ich nicht.
    Die fünf kognitiven Sinne (Hören, Berühren, Sehen, Schmecken, Riechen), welche die ihnen zugehörigen Dinge (Ton, Berührung, Farbe, Geschmack und Geruch)  wahrnehmen, bin ich nicht.
    Die fünf kognitiv gesteuerten Ausdrucksorgane (Sprach-, Fortbewegungs-, Greif-, Ausscheidungs- und Zeugungsorgane), die ihre entsprechenden Funktionen ausüben (Sprechen, Bewegen, Greifen, Ausscheiden und Fortpflanzen), bin ich nicht.
    Die fünf Lebenkräfte wie Luft, Nährstoffe, Wasser usw., die mit den fünf Lebensfunktionen wie Atmen, Essen, Trinken usw. verbunden sind, bin ich nicht.
    Auch der denkende Verstand bin ich nicht.
    Die subjektive Wahrnehmung, welche unbewusste Eindrücke von Gegenständen vermittelt und in der es selbst keine Dinge und Funktionen gibt, bin ich nicht.

 

  1. Wenn ich nichts von dem bin, was bin ich dann?
    Nach der Erkenntnis, dass du all das zuvor Erwähnte nicht bist, bleibt nur noch das Gewahrsein, dass "Ich bin".

 

  1. 'Was ist die Natur des Gewahrseins?
    Die Natur des Gewahrseins ist Existenz – Bewusstsein – Glückseligkeit.

 

  1. Wann geschieht Selbstverwirklichung?
    Wenn die Welt des "was-ich-sehe" beseitigt wurde, bleibt nur noch die Realisierung des SELBST, das der Sehende ist.

 

  1. Wann wird die gesehene Welt der Objekte verschwinden?
    Wenn der Verstand, welcher der Auslöser aller Wahrnehmungen und Aktionen ist, ruhig wird, wird die Welt verschwinden.

 

  1. Was ist das Wesen des Verstandes?
    Der  "Verstand" ist eine verwundbare Kraft innerhalb des Selbst. Diese Kraft bewirkt, dass uns Gedanken erreichen. Jenseits der Gedanken gibt es keinen Verstand. Daher sind Gedanken die Natur des Verstands. Jenseits der Gedanken gibt es kein unabhängiges Etwas, das "Welt" genannt wird. Im Tiefschlaf gibt es keine Gedanken und daher auch keine Welt.
    Im Wach- und Traumzustand gibt es Gedanken und auch eine Welt. So wie die Spinne mit dem aus ihr ausfließenden Faden ein Netz außerhalb von sich erzeugt und es wieder in sich aufnimmt, projiziert der Verstand die Welt außerhalb von sich selbst und löst sie wieder in sich selbst auf.
    Wenn der Verstand aus sich selbst heraustritt, erscheint die Welt. Daher erscheint das Selbst nicht mehr, solange die Welt (als real) erscheint. Und wenn das Selbst erscheint (scheint), erscheint die Welt nicht mehr (als real).

 

  1. Was ist der Weg der Hinterfragung der wahren Natur des Verstandes?
    Dieser Wunsch erreicht ein "Ich" in diesem Körper und in diesem Verstand. Sobald jemand annimmt, in seinem Körper zu sein, erscheint zunächst der Ich-Gedanke. […] Das Herz ist der eigentliche Ort des Verstandes. Sobald jemand damit anfängt, immer nur "ich", "ich" zu denken, wird man zu diesem Ort geführt. Dieser "Ich-Gedanke" ist der erste aller Gedanken, die den Verstand erreichen. Erst nachdem dieser "Ich-Gedanke" das "Herz" erreicht hat, treffen nach und nach die anderen Gedanken ein und machen sich breit. Nach dem ersten Erscheinen des Personalpronomens "ICH" erscheinen sofort die anderen Personalpronomen "DU", "WIR", "IHR". Ohne das erste Personalpronomen würde es keine Anderen geben.

 

  1. Wie beruhigt sich der Verstand wieder?
    Durch die Nachforschung "Wer bin ich?". Der Gedanke "Wer bin ich?" vernichtet alle anderen Gedanken und wie der Stock, der dazu genutzt wird, den brennenden Scheiterhaufen aufzuwühlen, wird der Ich-Gedanke zuletzt selbst verbrennen. Dann wird die Selbstverwirklichung abgeschlossen sein.

 

  1. Wie bedeutsam ist das konsequente Beibehalten des Gedankens "Wer bin ich?"
    Wenn andere Gedanken auftauchen, geh' ihnen nicht weiter nach, sondern hinterfrage: "WEN erreichen diese Gedanken?" Es spielt keine Rolle, wieviele Gedanken ankommen, stelle konsequent die Frage: "WEN haben diese Gedanken erreicht?" Die Antwort, die dann auftaucht, wird "MICH" sein. Wenn du dann fragst "Wer bin ich?", zieht sich der Verstand und mit ihm die anderen Gedanken wieder zurück und werden ruhig.
    Durch  kontinuierliche Beibehaltung dieser Technik, wird der Verstand lernen, bei seiner Quelle zu bleiben. Wenn der raffinierte Verstand das Gehirn wieder verlässt und dadurch seine Kontrolle über die Sinnesorgane aufgehoben wird, kann man die Großartigkeit dessen, was wirklich ist, wieder erfahren.
    Wenn der Verstand im Kopf verweilt, entschwindet diese Großartigkeit wieder. Den Verstand nicht ziehen zu lassen und ihn stattdessen im Herzen zu halten, wird "Innerlichkeit" (antar-mukha) genannt. Den Verstand aus dem Herzen ziehen zu lassen, wird "Externalisierung" (bahur-mukha) genannt. Wenn der Verstand im Herz bleibt, wird das "Ich" als Quelle aller Gedanken vergehen und das ewig existierende Selbst wird hervorscheinen.

 

  1. Mit welchen anderen Mitteln lässt sich der Verstand beruhigen?
    Es gibt keine anderen Mittel, den Verstand zu beruhigen, als ihn per se zu erforschen. Versucht man mit anderen Mitteln, den Verstand zu beruhigen, wird der Verstand zwar kontrolliert, er wird jedoch weiter arbeiten.
    Der Verstand kann auch mit Atemübungen beruhigt werden. Er wird jedoch nur solange ruhig bleiben, wie der Atem kontrolliert wird. Wenn man wieder normal atmet, wird sich auch der Verstand wieder bewegen und sich von ungeklärten Eindrücken antreiben lassen. Die Quelle des Atems und des Verstands sind identisch.
    Im Tiefschlaf wird der Verstand ruhig, ohne dass der Atem anhält. Es liegt am Willen Gottes, dass der Körper erhalten bleibt und andere Menschen nicht den Eindruck erhalten, dass der Schlafende sei tot.
    Im Stadium des Erwachens und in Samadhi, wenn der Verstand ruhig wird, ist der Atem unter Kontrolle. Der Verstand atmet im Körper bis zum Eintritt des [physischen] Todes, und wenn der Körper stirbt, nimmt der Verstand den Atem mit.
    Neben Atemkontrolle sind auch Meditationen über die Erscheinungsformen Gottes, wiederholte Mantren, eingeschränktes Essen usw. hilfreich um den den Verstand zu beruhigen.

 

  1. Die ungeklärten objektbezogenen Eindrücke (Gedanken) erscheinen so unbeständig wie die Meereswellen. Wann werden sie zur Ruhe kommen?
    Wenn die Meditation auf das Selbst sich  immer mehr intensiviert, werden diese Gedanken verschwinden.

 

  1. Wie lange soll man Selbsterforschung betreiben?
    Solange noch Objekt-Eindrücke im Verstand vorhanden sind, so lange ist die Erforschung mit "Wer bin ich?" noch erforderlich.

 

  1. Was ist das Wesen des Selbst?
    In Wahrheit existiert nur das Selbst. Die Welt, die individuelle Seele und Gott sind Erscheinungen darin. […] Das Selbst ist dort, wo es absolut kein "Ich" mehr gibt. Das wird "Stille" genannt. Das Selbst ist die Welt, das Selbst ist das "Ich", das Selbst ist Gott, alles ist das Selbst.

 

  1. Ist Alles das Werk Gottes?
    Ohne Begierde, Entschlossenheit oder Anstrengung geht die Sonne auf, und es gibt nur Gegenwärtigkeit. Die Sonne strahlt Feuer aus, der Lotus blüht, Wasser verdunstet, Menschen führen ihre Tätigkeiten aus und ruhen anschließend wieder. So wie sich die Kompassnadel  bewegt, wenn ein Magnet in die Nähe kommt, ist es mit der Wirksamkeit der bloßen Präsenz Gottes, dass die Seelen, beeinflusst von den drei kosmischen Funktionen beziehungsweise der fünffältigen göttlichen Aktivität, ihren Lauf nehmen und im Einklang mit ihrem jeweiligen Karma schwingen.
    Gott hat keine Zweifel und kein Karma, so wie weltliche Taten die Sonne nicht beeinflussen oder Verdienste / Schwächen der vier Elemente nicht den gesamten Raum durchdringen können.

 

  1. Wer ist der Größte unter allen Gottergebenen?
    Wer sich dem SELBST hingibt, das Gott ist, ist der herausragendste Gottergebene. Sein [eigenes] Selbst an Gott zu übergeben, bedeutet, kontinuierlich im Selbst zu verweilen, ohne anderen Gedanken als den Gedanken an das Selbst Raum zu geben.
    Übergib' alles Beschwerliche Gott, er trägt es.

 

  1. Was ist Nicht-Anhaftung?
    Nicht-Anhaftung ist, alle Gedanken, sobald sie aufkommen, vollständig zu vernichten, ohne irgendwelche Rückstände von ihrer Quelle zu hinterlassen. So wie sich der Perlentaucher einen Stein um die Hüfte bindet und auf den Grund des Meeres taucht, um dort Perlen zu ernten, so kann jeder von uns, ausgestattet mit Nicht-Anhaftung, in die Tiefen des Seins abtauchen und die Perle seines Selbst pflücken.

 

  1. Ist es Gott oder einem Guru möglich, eine Seele zu befreien?
    Gott und der Guru werden nur den Weg zur Befreiung aufzeigen, sie werden nicht selbst die Seele in den Status der Befreiung versetzen.
    In Wahrheit sind Gott und der Guru nicht verschieden. So wie das Beutetier dem Rachen des Tigers nicht entkommen kann, so werden diejenigen geschützt und nicht verloren gehen, die den Wirkungsbereich der Gnade eines Gurus betreten haben.
    Jeder möge sich selbst bemühen, dem Pfad zu folgen, den Gott oder der Guru ihm aufgezeigt hat und dadurch Befreiung erlangen. Man kann sich selbst nur mit eigenen Augen erkennen, nicht mit den Augen eines Anderen.

 

  1. Ist es für den nach Befreiung Strebenden notwendig, das Wesen der kosmischen Elemente (tattvas) zu erforschen?
    So wie man den Müll, den man einfach wegwirft, nicht anschauen und sortieren muss, so braucht man, um sein Selbst zu erkennen, die vielfältigen Muster und Kategorien, in denen er Verstand verstrickt ist, nicht zu analysieren. Er braucht nur all diese Muster, welche die Sicht auf das Selbst verhüllen, einfach zu entsorgen. Betrachte die Welt als Traum.

 

  1. Gibt es keinen Unterschied zwischen Wachsein und Träumen?
    Das Wachsein ist langwierig und ein Traum nur kurz, sonst gibt es keine Unterschiede. So wie das Wachsein real erscheint, wenn wir wach sind, so erscheint ein Traum real, wenn wir träumen. Im Traum ergreift der Verstand einen anderen Körper. Sowohl im Wach- als auch im Traumzustand erscheinen Begriffe und Formen gleichzeitig.

 

  1. Nützt es dem nach Befreiung Strebenden, Bücher zu lesen?
    Alle Texte in Büchern sagen, dass man zur Befreiung den Verstand ruhig stellen solle. Zur Beruhigung des Verstands muss man lediglich in sich selbst erforschen, was dieses Selbst ist. Bücher sind außerhalb von den fünf Ummantelungen, von denen das Selbst umgeben ist. Das Selbst wird erkannt, indem man diese fünf Ummantelungen ablegt. Es ist fruchtlos, in Büchern danach zu suchen. Die Zeit wird kommen, in der man all das vergessen wird, was man zuvor gelernt hat.

 

  1. Was ist Zufriedenheit?
    Zufriedenheit ist das natürliche Wesen des Selbst. Zufriedenheit und das Selbst sind nicht verschieden. In weltlichen Dingen liegt keine Zufriedenheit.
    Wenn der Verstand nach außen geht, erfährt er Leid. Sobald seine Wünsche erfüllt sind, kehrt er an seinen Platz zurück und erfreut sich an der Zufriedenheit des Selbst. Gleiches gilt für das Stadium des Tiefschlafs, von Samadhi und Bewusstlosigkeit. Sobald das Erwünschte erreicht oder das Unerwünschte entfernt wurde, kehrt sich der Verstand nach innen und erfreut sich reiner Selbstzufriedenheit. Das Schwanken hält der Verstand pausenlos in Bewegung.
    Der Verstand eines Menschen, der die Wahrheit kennt, ist nicht außerhalb von Brahman. Hingegen verweilt der Verstand eines Ignoranten draußen in der Welt, weswegen er sich schlecht fühlt und eine Zeitlang zu Brahman zurückkehrt, um wieder Zufriedenheit zu erfahren.

 

  1. Was ist "innere Weisheit" (jnana-drsti)?
    Gelassenheit in Ruhe nennt man innere Weisheit. Ruhig zu bleiben bedeutet, den Verstand im Selbst aufzulösen.

 

  1. Welches Verhältnis besteht zwischen Wunschlosigkeit und Weisheit?
    Wunschlosigkeit IST Weisheit, sie sind nicht verschieden. Wunschlosigkeit bedeutet, den Verstand davor zu bewahren, sich an Gegenstände zu klammern. Wunschlosigkeit bedeutet, nicht außerhalb des Selbstes nach Anderem zu suchen. Das Selbst nicht zu verlassen ist Weisheit.

 

  1. Was ist der Unterschied zwischen Selbsterforschung und Meditation?
    Selbsterforschung verhindert, dass der Verstand das Selbst verlässt. Meditation führt tiefer in das Bewusstsein, in das Brahman, in die Glückseligkeit von Existenz-Bewusstsein.

 

  1. Was ist Erlösung?
    Erlösung ist das Wesen des [eigenen] Selbst innerhalb der Anhaftung zu erkennen, sie zu überwinden und die Wahrheit des Selbstes zu verwirklichen.

 

extrahiert aus:  
Self Enquiry Dr. T. M. P. Mahadevan (Juni 1982), Prahlad.org

 

2.5   Zitate (engl.) von Ramana Maharshi

The master is within…

  • Questioner: Can Sri Bhagavan help us realize the Truth?
    Maharshi: Help is always there. […]
    Questioner: How can I get the help from 600 miles away?
    Maharshi: The Guru is within.
    Questioner: I want a visible Guru.
    Maharshi: That visible Guru says that he is within
    Questioner: Is a teacher necessary for instructions?
    Maharshi: Yes, if you want to learn anything new. But here you have to unlearn.
    Questioner: Yet a teacher is necessary.
    Maharshi: You have already got what you seek elsewhere. So no teacher is necessary.
    Questioner: Is there any use of the man of Realization for the seeker?
    Maharshi: Yes. He helps you get rid of your delusion that you are not realized. Source unknown

  • There is no sense in trying to save the world, because the world you see doesn’t even exist. Source unknown

 

  • Your business is simply to surrender and leave everything to me. If one really surrenders completely there is no room for him to complain that the Guru has not done this or that. Source unknown

 

  • The more you love my people, the more you love me. Source unknown

 

  • There is fire on the screen in a cinema show. Does it burn the screen? There is a cascade of water. Does it wet the screen? Source unknown

 

  • Yoga is really nothing but ceasing to think that you are different from the Self or reality. All the yogas […] are aimed at getting people out of the long-cherished notion that they are different from the Self. There is no question of union or yoga in the sense of going and joining something that is somewhere away from us or different from us, because you never were or could be separate from the Self. Source unknown

Talks with Sri Ramana Maharshi

  • Progress is for the mind and not for the Self. The Self is ever perfect. 23. Februar 1939

 

  • Mr T.K.S. Iyer, a disciple, was agitated because someone in the town had spoken disparagingly of the Master. He did not retort and came away agitated. So he asked Master what penalty should be paid for his failure to defend him.
    Maharshi: Patience, more patience; tolerance, more tolerance. 20. Juli 1936 S. 196-7, Sri Ramanasramam, 1955, 1958, 2003

 

  • God is chosen for worship and Gurus are aids, very powerful aids on this path. For an aid to be effective your effort is required also. # 31

 

  • Question: 'The Supreme Spirit Brahman is real. 'The world is illusion' is the stock phrase of Sri Sankaracharya. Yet others say, 'The world is reality.' Which statement is true?
    Answer: Both statements are true. They refer to different stages of development and are spoken from different points of view. The aspirant starts with the definition, that that which is Real exists always. Then he eliminates the world as unreal because it is changing. It cannot be Real; `not this, not this!' The seeker ultimately reaches the Self and there finds unity as the prevailing note. Then, that which was originally rejected as being unreal is found to be a part of the unity. Being absorbed in the Reality, the world also is Real. There is only being in Self-realization, and nothing else. # 33

 

  • Divine grace is essential for Realization. But such grace is vouchsafed only to him who is a true devotee, who has striven hard and ceaselessly on the path towards freedom. # 34

 

  • There is a state beyond our efforts and effortlessness. Until it is realized effort is necessary. After tasting such bliss even once, one will repeatedly try to regain it. # 127

 

  • Fire, water, etc. are phenomena on the screen of the Self, and they do not affect it. The Self is as it is, ever sparkling, ever steady, unmoving and unchanging. # 291/599

 

  • Desire constitutes maya, and desirelessness is God. # 537

 

  • 'No want' is the greatest bliss. It can be realized only by experience. Even an emperor is no match for a man with no want. # 633

Who Am I?

  • As thoughts get resolved the mind becomes one-pointed and strong. For such a mind Self-enquiry becomes easy. S. 10

 

  • God and Guru are not different. Just as the prey which has fallen into the jaws of a tiger has no escape, so those who have come within the ambit of the Guru’s gracious look will be saved by the guru and will not be lost; yet, each should by their own effort pursue the path shown by God or Guru and gain liberation. S. 13

 

  • Desirelessness is wisdom. The two are not different. S. 15

 

  • Every living being longs to be perpetually happy, without any misery. Since in everyone the highest love is alone felt for oneself, and since happiness alone is the cause of love, in order to attain that happiness, which is one's real nature and which is experienced daily in the mindless state of deep sleep, it is necessary to know oneself. To achieve that, enquiry in the form 'Who am I?' is the foremost means.   His Life and Teachings, Who am I?, S. 1

 

  • How will the mind become quiescent?
    By the inquiry 'Who am I?'. The thought 'who am I?' will destroy all other thoughts, and like the stick used for stirring the burning pyre, it will itself in the end get destroyed. Then, there will arise Self-realization. Who Am I? - (Nan Yar?), The Teachings of Bhagavan Sri Ramana Maharshi

 


Day by Day

  • The seen, regarded as an independent entity, independent of the Self, is unreal. The seen is not different from the seer. The seen regarded as the Self is real. S. 3

 

  • The Self is not somewhere far away to be reached. You are always that. You only have to give up the habit of identifying yourself with the non-Self. All effort is only for that. S. 95

 

  • What is liberation? Where is that and where are you? What is the distance between the two, so that we can speak of a path? First find out about yourself and where you are and then see if these questions arise. S. 108

Maharshi's Gospel

  • The ego submits only when it recognizes the Higher Power. Maharshi's Gospel, S. 15

 

  • Reincarnation exists only so long as there is ignorance. There is really no reincarnation at all, either now or before. Nor will there be hereafter. This is the truth. Maharshi's Gospel, S. 30

 

  • Bliss is not added to your nature, it is merely revealed as your true and natural state, eternal and imperishable. Maharshi's Gospel, S. 41

 

Be As You Are. The Teachings of Sri Ramana Maharshi, edited by David Godman

  • Question: Sri Bhagavan often says that maya illusion and reality are the same. Howcan that be?
    Answer: Sankara was criticized for his views on maya without being understood. He said that
  1. Brahman is real,
  2. the universe is unreal, and
  3. The universe is Brahman.
    He did not stop at  the second, because the third explains the other two. It signifies that the universe is real if perceived as the Self, and unreal if perceived apart from the Self. Hence maya and reality are one and the same.

 

  • 'I exist' is the only permanent self-evident experience of everyone. Nothing else is so self-evident as 'I am'. What people call self-evident, that is, the experience they get through the senses, is far from self-evident. The Self alone is that. So to do self-enquiry and be that `I am' is the only thing to do. 'I am' is reality. I am this or that is unreal. 'I am' is truth, another name for Self.
    Devotion is nothing more than knowing oneself.
    On scrutiny, supreme devotion and jnana are in nature one and the same. To say that one of these two is a means to the other is due to not knowing the nature of either of them. Know that the path of jnana and the path of devotion are interrelated. Follow these inseparable two paths without dividing one from the other. Be as you are, 'Enquiry and surrender', pg. 43

 

  • There are two ways: either ask yourself `Who am I?' or submit. Submit to me and I will strike down the mind. The Collected Works, S. XVI

 

  • All one's actions performed with unselfish devotion, with the aid of the three purified instruments body, speech and mind, in the capacity of the servant of the Lord, become the Lord's actions, and stand forth free from the sense of 'I' and 'mine'. Spiritual Instruction, answer #9

 

  • The Divine gives light to the mind and shines within it. Except by turning the mind inward and fixing it in the Divine, there is no other way to know Him through the mind. Forty Verses On Reality, verse 22

 

  • Bhagavan was asked many times about his egoless state. He explained it and said, The Gnani (the Enlightened) continually enjoys uninterrupted, transcendental experience, keeping his inner attention always on the Source, in spite of the apparent existence of the ego, which the ignorant imagine to be real. This apparent ego is harmless; it is like the skeleton of a burnt rope - though it has form, it is of no use to tie anything with.   Mercedes Da Acosta, Here Lies the Heart, Sri Ramana Maharshi's reply quoted

Letters

  • There must be human effort to discard them [vasanas]. [...] how could God be expected to be favourable towards you without your striving for it. S. 151

 

2.6   Zitate von anderen Quellen

  • 1911 kam der Engländer F. H. Humphrys in dienstlichem Auftrag nach Indien. Der Westler, der zum Okkultismus neigte, war tief beeindruckt nach seiner ersten Begegnung mit Ramana. In einem Artikel in der Zeitung International Psychic Gazette schrieb er: Nachdem wir die Höhle erreicht hatten, saßen wir vor ihm, zu seinen Füßen, und sagten nichts. Wir saßen so eine lange Zeit, und ich fühlte mich aus meinem Körper herausgehoben. Eine halbe Stunde lang sah ich in die Augen des Maharshis, welche nie ihren Ausdruck von tiefer Kontemplation veränderten. [...] Der Maharshi ist ein Mensch jenseits von Beschreibung in seinem Ausdruck von Würde, Güte, Selbstkontrolle und ruhiger Überzeugungsstärke. Humphrys Zugang zur Spiritualität veränderten sich zum Besseren danach. An einen Freund in England schrieb er folgende Zeilen über Ramana: Du kannst dir nichts Schöneres vorstellen als sein Lächeln. […] Es ist seltsam, was es für  eine Veränderung in einem bewirkt, wenn man in seiner Gegenwart war!   inspiriert durch Dr. Phil. T. M. P. Mahadevan, M. A., Professor der Philosophie, Universität von Madras, BHAGAVAN RAMANA, Nachdruck aus Ramana Maharshi and His Philosophy of Existence

 

2.7   Zitate von anderen Quellen

 

3.   Links zum Thema (von und über) Ramana Maharshi

3.1  Literatur

  • Dr. Phil. T. M. P. Mahadevan, M. A., Professor der Philosophie, Universität von Madras, BHAGAVAN RAMANA, Nachdruck aus Ramana Maharshi and His Philosophy of Existence

 

3.2  Literatur (engl.)

  • David Godman, Be As You Are

 

3.3   Externe Weblinks

 

3.4   Externe Weblinks (engl.)

 

3.5   Audio- und Videolinks

 

3.6   Audio- und Videolinks (engl.)

  • Video presentation by Ramana Maharshi BW 720, Youtube Film Ausschnitte eines Archivfilms / Bildersequenzen, 8:41 minutes duration, posted 24. November 2006
  • Video impressions of Ramana Maharshi, presented by Spiritualteachers.org
  • Video impressions of Sri Ramana Maharshi, Texte und mehrere Videos, presented by Prahlad.org

 

3.7   Interne Weblinks

Wiki-Ebene