Hawkins / Rekontextualisierung
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Publius Ovidius Naso,
Holzschnitt aus der Schedel'schen Weltchronik,
Blatt 5 verso, Nürnberg, 1493
Urheber: Michel Wolgemut, Wilhelm Pleydenwurff,
Text: Hartmann Schedel
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Die Zusammenhänge und Situationen
Obige Aussagen beschreiben den Prozess des ReKONTEXTualisierens. Man erschafft sich den Hintergrund, die Kulisse, in dem eine Landschaft, eine Szene, neu erscheint. |
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Zwanghaft wachstumsorientierte Krebszellen tragen nicht wie gesunde Zellen zum Gesamtwohl des Organismus bei. Für ihr unmäßiges Wachstum verbrauchen sie das 32-fache an Energie. Sie geraten in einen energieraubenden Strudel des Eigennutzes. |
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Ein missgünstiger Prinz und ein weiser Mann
Vor langer Zeit lebte in einem Königreich ein weiser Mann, der vom Volk geliebt und respektiert wurde, und ein Prinz, dem die Zuneigung des Volkes nicht zuteil wurde. Der Prinz hasste den weisen Mann, den er als seinen Rivalen bezüglich der Zuteilung von Volksgunst sah, und sann darauf, ihn öffentlich in Misskredit zu bringen.
Morgen, dachte der Prinz, werde ich mich als Händler verkleidet auf den Markt stellen, um die Wahrsage-Prüfung mit dem Weisen zu machen. Wenn er auf dem Marktplatz mit den Volksangehörigen spricht, werde ich eine Taube in meiner Hand halten und sagen: Weiser Mann! Ich frage dich, ist die Taube, die ich in meiner Hand halte, lebendig oder tot?
Wenn er sagt, die Taube sei tot, so werde ich meine Hand öffnen und sie davonfliegen lassen. Sagt er allerdings, die Taube sei lebendig, so werde ich sie in meiner Hand zerquetschen und tot zur Erde fallen lassen. Einerlei, welche Antwort er gibt, der weise Mann wird vor dem Volk wie ein Narr da stehen.
Als der weise Mann am nächsten Tag auf dem Marktplatz erschien und mit den dort Anwesenden zu sprechen begann, nahm der Prinz die Taube aus dem Käfig, erhob seine Stimme und fragte ihn: Weiser Mann! Ich möchte dir eine einfache Frage stellen. Ist die Taube, die ich in dieser meiner Hand halte, lebendig oder tot?
Plötzlich wurde es ganz still auf dem Platz. Die Augen Aller richteten sich auf den weisen Mann. Der hielt inne, sah erst in die Menge und dann zu dem verkleideten Prinzen, um zu antworten:
Das, was du in deiner Hand hältst, ist das, was du daraus machst! |
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Schleusendienste übernehmen in der Flussschiffahrt das Reinhieven auf ein höheres oder auch tieferes Wasserstandsniveau. Das ist eine Metapher für einen Attraktorfeldwechsel.
Theologisch geschulte taoistische Mönche haben eine rekontextualisierende Diskussionskultur des Ausgleichs entwickelt. Statt in Debatten den Sieg davonzutragen, üben sie sich darin, nicht ihren eigenen Standpunkt hochzuhalten, sondern stärken sich gegenseitig darin, Argumente zur Stärkung des jeweils andersartigen Standpunkts ihres Diskussionspartners zu finden.
Jesus nutzte die Methode des indirekten Spiegelns, indem er in Gleichnissen lehrte, um seine Zuhörer zugleich auf mehreren Ebenen erreichen zu können: Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist's gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, diesen aber ist's nicht gegeben. Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat. Darum rede ich zu ihnen in Gleichnissen. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht. Matthäus 13, 10-13 (NT)
Jesus empfahl: Folge du mir und lass die Toten ihre Toten begraben! Matthäus 8, 22 (NT) Geistig Tote [unerwachte Menschen] im physischen Leib, die den tieferen Sinn hinter Jesu Lehre nicht nachvollziehen können, kümmern sich um den Verbleib von Leichen [physisch Toten]. Gleiches gesellt sich zu Gleichem. |
Die Aufforderung
steht öfters in der Bibel zu lesen.
Angemessere Übersetzungen des altgriechischen Originalbegriffs Metanoia sind Reue, Umkehr und Bekehrung. Im modernen Sprachgebrauch könnte man es mit "Meta-Denken" übersetzen, d. h. die Zusammenhänge aus neuer Sicht mit erweitertem Sinn zu erfassen und das eigene Verhalten – so die Gnade es ermöglicht – entsprechend umzustellen. Nach Aussage der Bibel ist dies den Menschen möglich, die ihre Metasinne einsetzen können:
Metanoia bedeutet, die bislang innegehabte Lebensauffassung zu ändern, eine neue Weltsicht anzunehmen, zu bereuen, zu büßen. Frei übertragen ist Metanoia das allumfassende Verzeihen (BW 540), das die innere Umkehr einleitet.
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Rekontextualisierung des "Problems "X" in sieben Schritten:
Dr. David R. Hawkins, Sedona Seminar Transcending Barriers, 18. Juni 2005 |
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The path of dedication |
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Discovery of Interdependence |
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LoC level 850: |
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See also: |
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Nicholas Copernicus (1473-1543) displaced Mother Earth from the center of the universe and replaced her with Father Sun. Leonard Shlain (1937-2009), The Alphabet Versus the Goddess, Penguin, 1. September 1999 |
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Persönliche Bekenntnisse
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To see a World in a Grain of Sand |
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One day a rich father took his son on a trip to the country with the firm purpose to show him how poor people can be. They spent a day and a night on the farm of a very poor family.
When they got back from their trip the father asked his son, "How was the trip?"
"Very good Dad!"
"Did you see how poor people can be?"
the father asked. "Yeah!"
"And what did you learn?"
The son answered, "I saw that - we have a dog at home, and they have four. - We have a pool that reaches to the middle of the garden, they have a creek that has no end. - We have imported lamps in the garden, they have the stars. - Our patio reaches to the front yard, they have a whole horizon." When the little boy was finishing, his father was speechless. "Thanks Dad for showing me how poor we are!"
Author Unknown |
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An aging Hindu master grew tired of his apprentice complaining, and so, one morning, sent him for some salt. When the apprentice returned, the master instructed the unhappy young man to put a handful of salt in a glass of water and then to drink it. “How does it taste?” the master asked.
“Bitter,” spat the apprentice.
The master then asked the young man to take another handful of salt and put it in the lake nearby. Once the apprentice swirled his handful of salt in the water, the old man said, “Now drink from the lake.”
As the water dripped down the young man’s chin, the master asked, “How does it taste?”
“Fresh,” remarked the apprentice.
“Do you taste the salt?” asked the master.
“No,” said the young man.
At this, the master took the young man’s hands, offering the advice, “The pain of life is pure salt; no more, no less. The amount of pain in life remains exactly the same. However, the amount of bitterness we taste depends on the container we put the pain in. So when you are in pain, the only thing you can do is to enlarge your sense of things. Stop being a glass. Become a lake.” Author Unknown
Let yourself be open and life will be easier. A spoon of salt in a glass of water makes the water undrinkable. A spoon of salt in a lake is almost unnoticed. Buddha [LoC 1000] (563-483 BC) Indian Avatar, teacher of enlightenment, central figure of Buddhism |
Links zum Thema Umdenken, Umdeuten und neu besehen / RecontextualizingLiteratur
Literatur (engl.)
Externe Weblinks
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1 Markus 4, 12 ⇑