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Hawkins / Rekontextualisierung

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Rekontextualisierung

 

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1.   Umdeutungen (Liste)

 

Die Zusammenhänge und Situationen
° in neuem Licht,
°  mit übergehenden Augen zu sehen,
° einen anderen Standpunkt einzunehmen,
° die Perspektive (Denkposition) zu wechseln,
° Brücken bauen – Stufen steigen
° metaphorisch zu begreifen,
° umzudeuten,
° Reframing anzuwenden
° zu paraphrasieren,
° symbolische Entsprechungen zu finden,
° den übertragenen Sinn zu erfassen,
° ein AHA-Erlebnis zu haben
° einen Sinneswandel zu erfahren
° innere Umkehr (Bekehrung, Metanoia) zu erfahren

 

 

Alle diese Begriffe beschreiben den Prozess des Re-kontext-ualisierens. Man erschafft sich den Hintergrund, die Kulisse, in dem eine Landschaft, eine Szene, neu erscheint.

Ein Fährmann, der von Ufer zu Ufer über-setzt, Christophorus, der (r)über-trägt, bietet sich und dem Gast am anderen Ufer angelangt, eine neue Perspektive.



 

2.   Krebsheilung – 2/3 vis-á-vis 1/3

Zwanghaft wachstumsorientierte Krebszellen tragen nicht wie gesunde Zellen dem Gesamtwohl des Organismus bei. Sie verbrauchen das 32-fache an Energie für ihr unmäßiges Wachstum – einem energieraubenden Strudel des Eigennutzes.

Bei erfolgender Heilung einer Krebserkrankung werden etwa 2/3 der nicht wandlungsfähigen entarteten Zellen als umgewandelter Eiweißstoff ausgeschieden und vom Körper verbraucht. Bei 1/3 der Krebszellen gelingt der Prozess der Umbildung. Sie haben bis zu 52 Wandlungsstufen auf Zellebene zu durchlaufen, um schließlich wieder in die Lage zu kommen, wie eine gesunde Zelle, die Botschaft des innewohnenden Gencodes vollständig zu entschlüsseln und bei Zellteilungen in getreu kopierter Form weiterzugeben.

Während dieses Genesungsprozesses erhöht sich der Lichtquotient der ehemals kranken Zellen beträchtlich.

Dieses Beispiel auf Zellebene lässt sich ohne weiteres auf gestörte Individuen sowie pathologische gesellschaftliche Verhältnisse übertragen. Prophezeiungen sprechen davon, dass zwei Drittel der Weltbevölkerung den Prozess der globalen Transformation nicht schaffen werden, während ein Drittel ihn bewältigen wird.

 

3.   Spirituelle Intention – eine Weisheitsgeschichte

Ein missgünstiger Prinz und ein weiser Mann

 

Vor langer Zeit lebte in einem Königreich ein weiser Mann, der vom Volk geliebt und respektiert wurde, und ein Prinz, dem die Zuneigung des Volkes nicht zuteil wurde. Der Prinz hasste den weisen Mann, den er als seinen Rivalen bezüglich der Zuteilung von Volksgunst sah, und sann darauf, ihn öffentlich in Misskredit zu bringen.

 

Morgen, dachte der Prinz, werde ich mich als Händler verkleidet auf den Markt stellen, um die Wahrsage-Prüfung mit dem Weisen zu machen. Wenn er auf dem Marktplatz mit den Volksangehörigen spricht, werde ich eine Taube in meiner Hand halten und sagen:

Weiser Mann! Ich frage dich, ist die Taube, die ich in meiner Hand halte, lebendig oder tot?

Wenn er sagt, die Taube sei tot, so werde ich meine Hand öffnen und sie davonfliegen lassen. Sagt er allerdings, die Taube sei lebendig, so werde ich sie in meiner Hand zerquetschen und tot zur Erde fallen lassen.

Einerlei, welche Antwort er gibt, der weise Mann wird vor dem Volk wie ein Narr da stehen.

 

Als der weise Mann am nächsten Tag auf dem Marktplatz erschien und mit den dort Anwesenden zu sprechen begann, nahm der Prinz die Taube aus dem Käfig, erhob seine Stimme und fragte ihn:

Weiser Mann! Ich möchte dir eine einfache Frage stellen.
Ist die Taube, die ich in dieser meiner Hand halte, lebendig oder tot?

 

Plötzlich wurde es ganz still auf dem Platz. Die Augen Aller richteten sich auf den weisen Mann. Der hielt inne, sah erst in die Menge und dann zu dem verkleideten Prinzen, um zu antworten:

 

Das, was du in deiner Hand hältst, ist das, was du daraus machst!

 

4.   Beispiele des Umdenkens


Dorf Porto Covo, Westküste von Portugal

Schleusendienste übernehmen in der Flussschiffahrt das Reinhieven auf ein höheres oder auch tieferes Wasserstandsniveau. Das ist eine Metapher für einen Attraktorfeldwechsel.

 

Theologisch geschulte taoistische Mönche haben eine rekontextualisierende Diskussionskultur des Ausgleichs entwickelt. Statt in Debatten den Sieg davonzutragen, üben sie sich darin, nicht ihren eigenen Standpunkt hochzuhalten, sondern stärken sich gegenseitig darin, Argumente zur Stärkung des jeweils andersartigen Standpunkts ihres Diskussionspartners zu finden.

Die Kunst des Märchenerzählens ist heilsam für alle Beteiligten. Gleichnisse und Fabeln stellen archetypische Lebenskonflikte in einer konzentrierten Geschichte dar, worin die Protagonisten einen stufigen Weg der Wandlung beschreiten, auf dem sich der Ausgangskonflikt löst.
Die symbolischen Lösungswege in den Geschichten über-tragen sich indirekt auf die ZuhörerInnen. Die mündlich überlieferten Märchen der Cantadoras von einst, die anschaulich archetypische Interdynamiken vermitteln, wurden in moderner Zeit durch Fernseh- und Kinofilme ersetzt.
Action-Filme und Reality-TV schwingen im nichtintegeren Bereich [BW 130+/-],
das Buch Alice im Wonderland von Lee Carroll hingegen schwingt auf BW 420.

 

Jesus nutzte die Methode des indirekten Spiegelns, indem er in Gleichnissen lehrte, um seine Zuhörer zugleich auf mehreren Ebenen erreichen zu können:

Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? Er antwortete und sprach zu ihnen: Euch ist's gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu verstehen, diesen aber ist's nicht gegeben. Matthäus 13, 10-11 (NT)

Er empfahl:

Folge du mir und lass die Toten ihre Toten begraben! Matthäus 8, 22 (NT)
Geistig Tote, die den tieferen Sinn hinter Jesu Lehre nicht nachvollziehen können, kümmern sich um den Verbleib von physisch Toten. Gleiches gesellt sich zu Gleichem.

 

5.   Umkehr – Bekehrung

"Tut Buße!"

steht öfters in der Bibel zu lesen. Die angemessere Übersetzung des altgriechischen Originalbegriffs Metanoia ist Reue, Umkehr und Bekehrung. Im heutigen Sprachgebrauch könnte man es mit "Meta-Denken" übersetzen, d. h. die Zusammenhänge mit neuer Sicht im erweiterten Sinn zu erfassen und sein Verhalten – so die Gnade es ermöglicht – entsprechend umzustellen. Nach den Worten der Bibel ist das für Menschen möglich, die ihre Metasinne gebrauchen können:

Wer da Ohren hat zu hören und Augen hat zu sehen, […]

 

Metanoia bedeutet, seine Lebensauffassung zu ändern, eine neue Weltsicht anzunehmen, zu bereuen, zu büßen. Frei übertragen ist Metanoia das allumfassende Verzeihen (BW 540), das die innere Umkehr einleitet.

 

Wenn du das LEID verstehst, wirst du zufrieden sein und nichts fordern.
Wenn du REUE verstehst, wirst du dich weiter entwickeln und nicht auf der Stelle treten.
Gautama Buddha

 

6.    Spirituelle Problemlösung – Schrittweise Umdeutungen eines PROBLEMs

Rekontextualisierung des "Problems "X" in sieben Schritten:

  1. Schritt: Problem = Herausforderung
  2. Schritt: Problem = Gelegenheit
  3. Schritt: Problem = Reiz, Lernaufforderung
  4. Schritt: Problem = Geschenk
  5. Schritt: Problem = Segen
  6. Schritt: Problem = Ausdruck göttlicher Vollkommenheit, die sich gegenwärtig entfaltet
  7. Schritt: Problem = "Probleme existieren nicht."
  8. B I N G O
    Dr. David R. Hawkins, Sedona Seminar Transcending Barriers, June 2005

 

7.   Witz – Beispiel einer Ebenen-Konfusion

Ein Mann mit einem Geigenkasten unterm Arm fragt in New Yorks Straßen einen Einheimischen nach dem Weg: "Sir, wie komme ich zur Carnegie-Hall?"
Zur Antwort erhielt er folgende lapidare Empfehlung: "Üben, Üben, Üben!"

 

8.   Zitate zum Thema Umdenken, Umdeuten und neu besehen / Recontextualizing

8.1   Zitate von D. Hawkins

  • Ein Wunder ist die rekontextualisierte Wissendheit […] bei der das Hindernis der Wahrnehmung aufgehoben ist. Quelle unbekannt

 

  • Alle Beurteilungen erweisen sich letzten Endes als Selbstbeurteilungen. Sobald man das begriffen hat, setzt ein umfangreicherer Verstehensprozess hinsichtlich des Wesens des Lebens ein.   Quelle unbekannt

 

  • Jede Enthüllung bringt die Integration voran und führt demnach weiter zu neuen Einsichten. Das All-sehende Auge, S. ?

 

8.2   Zitate (engl.) von D. Hawkins

  • All reactions to life are subjective. There is nothing happening that is awful, exciting, sad, good, or bad. It is pointless to hold a position that catastrophes shouldn’t ‘happen’ or that the innocent ‘didn’t deserve it’, or ‘isn’t it awful’, or ‘it must be somebody’s fault’. With a broad view, one can remain unperturbed by either the content or the context of life. That requires giving up judgments, expectations, or ‘sensitivities’ |. Reality and Subjectivity, S. 179

 

  • Reframing enables you to have compassion for yourself and others because you see that you did what you thought was right at the time. Interview with David R. Hawkins, presented by magazine Holistic Networker, Gina Mazza Hillier, 13. August 2005

 

  • Being a servant of the Lord changes the context of everything you do in your life. In that state of surrender the Lord re-contextualizes your life back to you and everything becomes sinless, because you are holding your actions from a different context. To play with anger is one thing, or to grumble, or whatever. But in the context of a dedicated life, you remain on a very different level. If you are committed to being a servant of God those lower levels do not run you. Whatever you do is part of a process. Judgment is not possible because your perspective is limited to a point in time. Teddy and Otis Carnie, Synopsis and Study Guide to Power vs. Force. An Anatomy of Consciousness, Part II. Interview with Dr. Hawkins, pg. 8, 8. June 1996, Sedona, AZ, Veritas Publishing, 1996

 

BW-Ebene 850

 

  • What holds people at the various consciousness levels is usually a duality. […] That realization is of a different dimension and that dimension is beyond the duality, beyond the duality. Sedona Seminar Vision, disc 2, track 10-11, minutes 56:56-58:13, February 2005

 

  • Hell can be useful for turning people around. [paraphrased] Sedona Seminar Practical Spirituality, 25. October 2008

 

  • There's a teaching: there is no such thing as a justified resentment. It's just the way you're holding it that makes it look that way. And when you let go holding it that way, you'll see that it's just life. [...]
    You stop taking it personally. The core of the problem is egocentricity. You know, that things are either happening for or against or with your will. So you stop exerting your will. [...]
    Things just happen of their own accord, there's nothing personal. You just happen to be the witness. Remove yourself as the participant and be the witness of life. Whichever side wins is not going to do anything to me personally, I'm only the witness." Sedona Seminar Practical Spirituality, Cassette 4 von 4, Minute 5:30+, 25. October 2008

 

  • The quickest way to solve problems is to recontextualise them into a higher energy field.
    The recontextualization of a
  1. "Problem"
  2. Challenge
  3. Opportunity
  4. Stimulus or spur to learning
  5. Gift
  6. Blessing
  7. Expression of divine perfection, unfolding in the moment
  8. "Problems are non-existent."
    Sedona Seminar Transcending Barriers, June 2005

 

8.3   Zitate von anderen Quellen

  • Siehe, ich mache alles neu! Jesus (NT)
  • Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens, zu meiden die Stricke des Todes. Sprüche 13, 14 (AT)
  • Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr das Himmelreich nicht empfangen. Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich. Matthäus 18, 3-4 (NT)

 

  • Psychologisch heißt "Welt" wie ich die Welt sehe; meine Einstellung zur Welt kann betrachtet werden als mein Wille und meine Vorstellung. Die Welt an sich ist indifferent. Mein "Ja" und "Nein" erzeugt die Differenz. Carl Gustav Jung

 

  • Es hängt alles davon ab, wie wir die Dinge sehen, und nicht davon, wie sie sind. Carl Gustav Jung

 

  • Die große Schuld des Menschen ist, dass er in jedem Augenblick die Umkehr tun kann und nicht tut. Martin Buber (1878-1965) jüdischer Religionsforscher, Religionsphilosoph

 

  • Bei sich beginnen, aber nicht bei sich enden,
    von sich ausgehen, aber nicht auf sich abzielen,
    sich erfassen, aber sich nicht mit sich befassen. Martin Buber, Der Weg des Menschen

 

  • Wir hassen in anderen, seien es Einzelpersonen oder Völker, nur das, was wir in uns selbst nicht annehmen können. […] Wir benötigen unsere Feinde zur eigenen Vervollständigung. […]
    Je weniger wir uns bedroht fühlen, um so eher betrachten wir unsere ehemaligen "Feinde" als "Gegner." Mit den ersten Anzeichen positiver gegenseitiger Wertschätzung werden "Gegner" zu "Rivalen", indem jeder den anderen als heimlichen Lehrer anerkennt. Wenn "Rivalen" schließlich ihre wechselseitige Abhängigkeit bestätigen, würdigen sie sich als "Partner."  […]
    Wir werden über den weltweiten Bürgerkrieg hinauswachsen müssen, nicht indem wir uns  angesichts eines neuen Feindes mit unseren ehemaligen Feinden verbünden, sondern indem wir uns ausgiebig über unsere Gegner erkundigen, um deren Verschiedenheit, die uns bei unseren ersten hautnahen Begegnungen so verängstigt und verärgert hat, mit Nachsicht zu begegnen. Robert W. Fuller, Ph.D., A Better Game Than War. Understanding the origin of our "fear of the other" may lead us to the elimination of war, Magazine In Context, The Foundations Of Peace (IC#4), David Hoffman, S. 18, Herbst 1983

 

  • Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Redewendung

 

  • Wir können Probleme nicht mit der gleichen Art Denkweise lösen, mit der wir sie erschaffen haben. Albert Einstein

 

  • Die wichtigste Entscheidung, die wir treffen, ist, ob wir glauben, in einem freundlichen oder einem feindlichen Universum zu leben. Albert Einstein

 

  • Verändere die Art, wie du eine Gegebenheit betrachtest und die Gegebenheit, die du betrachtest, wird sich verändern. Dr. Wayne Dyer, US-amerikanischer Autor von Selbsthilfebüchern

 

  • Wenn der Geist im Menschen unbewusst und unwirksam ist, so ist der wahre Mensch "tot", wie sich die Mysterienschulen ausdrücken. [...] ihn wieder zum Leben zu erwecken. Das ist nur durch den Mysterienweg möglich: Einerseits muss die Kraft des Geistes auf diesen innerlich "Toten" einwirken. Das Licht des Geistes muss einströmen und den inneren Menschen "erleuchten". Dadurch wird das Programm des Geistes bewusst und wirksam, und der wahre Mensch "ersteht auf". Andererseits muss der "unwahre" Mensch, der an der Sinnen- und Schattenwelt orientierte, ichbezogene Mensch weichen, damit der wahre Mensch "auferstehen" kann. Konrad Dietzfelbinger, Mysterienschulen, Kapitel "Symbolik von Leben und Tod"

 

  • Wir Sioux sind kein einfaches Volk – wir sind sehr kompliziert. Wir schauen alles immer aus verschiedenen Blickwinkeln an. Für uns ist in der Freude Schmerz und im Schmerz Freude, genauso wie wir einen Clown gleichzeitig als lustige und tragische Figur empfinden. Alles ist Teil desselben Ganzen — der Natur, die weder traurig ist noch glücklich: sie ist einfach da. Lame Deer, Lakota Sioux Medizinmann

 

  • Ein ganzheitlicher Ansatz hinsichtlich des menschlichen Bewusstseins und Verhaltens legt dar, dass Männern und Frauen ein breitgefächertes Wissensspektrum zur Verfügung steht. Die Bandbreite beinhaltet mindestens die körperliche, die seelisch-mentale und die spirituelle Sichtweise. Ken Wilber, Vordenker des 3. Jtds.
    • Man sagt, Leiden sei die erste Gnade, [...] denn es ist ein Zeichen für den Beginn schöpferischer Einsicht. Ken Wilber, Bewusstseinsforscher

 

  • Es sind nicht die Dinge das Problem, sondern unsere Sichtweise auf die Dinge ist das Problem. Dale Carnegie, Bestseller-Autor

 

  • Der Glaube, dass die eigene Sicht der Wirklichkeit die Wirklichkeit schlechthin bedeutet, ist eine gefährliche Wahnidee. Paul Watzlawik

 

  • Wenn du Buddha für eine reine, strahlende oder erleuchtete Erscheinung hältst, die Lebewesen aber für faule, dunkle oder totenähnliche Gestalten, so werden dich diese Vorstellungen, die aus deinem Haften an Formen entstammen, von der höchsten Erkenntnis fernhalten, auch dann noch, wenn du so viele Äonen durchschritten hast, wie es Sand am Ganges gibt. Huangpo?  (770-850) japanischer Zen-Meister

 

  • Nicht die Dinge beunruhigen die Menschen, sondern die Sichtweise, wie sie die Dinge betrachten. Epictetus (60-100 n.Chr.) griechischer stoischer Philosoph

 

  • Iss das aquirierte oder revellierte Erkenntnis? Arno Schmidt, Abend mit Goldrand

 

  • Alle Geheimnisse liegen in vollkommener Offenheit vor uns. Nur wir stufen uns gegen sie ab, vom Stein bis zum Seher. Es gibt keine Geheimnisse an sich, es gibt nur Uneingeweihte aller Grade. Christian Morgenstern

 

  • Wenn wirkliches Neuland betreten wird, kann es aber vorkommen, dass nicht nur neue Inhalte aufzunehmen sind, sondern dass sich die Struktur des Denkens ändern muss, wenn man das Neue verstehen will. Dazu sind offenbar viele nicht bereit oder in der Lage. Werner Heisenberg, Der Teil und das Ganze, S. 88, Piper Verlag, München 2002

 

  • Aus dieser Perspektive beschäftigt sich die Psychotherapie damit, die Weltsicht des Patienten umzudeuten, eine neue klinische Wirklichkeit zu konstruieren und bewusst jene zufälligen Ereignisse herbeizuführen, die Franz Alexander (1956) korrigierende emotionale Erfahrungen nannte. Konstruktive Psychotherapie gibt sich nicht der Illusion hin, sie könne den Patienten die Welt sehen lassen, wie sie wirklich ist. Der Konstruktivismus ist sich vielmehr bewusst, dass die neue Weltsicht nur eine andere Konstruktion, eine andere Fiktion ist und sein kann - allerdings eine nützliche, weniger schmerzliche. Paul Watzlawick, Kurzzeittherapie und Wirklichkeit, S. 41, Piper Verlag, München, 2001

 

  • Manchmal, wenn man neben sich steht, denkt man: Wo bist du? Joschka Fischer, deutscher Außenminister, im Interview befragt zu seinem politischen Aufstieg

 

  • Eine Nachricht ist erst dann eine Nachricht, wenn der zweite Blick den ersten Blick bestätigt. Joseph Pulitzer

 

8.4   Zitate (engl.) von anderen Quellen

  • Change the way you look at things and the things you look at change. Wayne Dyer

 

  • The real voyage of discovery lies not in seeking new lands, but in seeing with new eyes. Marcel Proust

 

  • It all depends on how we look at things, and not how they are in themselves. Carl Gustav Jung

 

  • I am Defeated all the time; yet to Victory I am born. Ralph Waldo Emerson, Journals, 6.-12. April, 1842

 

  • This is our goal as writers, I think; to help others have this sense of – please forgive me – wonder, of seeing things anew, things that can catch us off guard, that break in on our small, bordered worlds. When this happens, everything feels more spacious. Anne Lamott

 

  • We only hate in others – whether in individuals or whole peoples – what we cannot accept in ourselves. […] We need our enemies in order to complete ourselves. […]
    As the sense of threat diminishes, we redesignate our former "enemies" as "adversaries." With the first hint of positive mutual value, "adversaries" become "rivals," a term which acknowledges each as a secret teacher of the other. Finally "rivals," recognizing their mutual dependency, come to see themselves as "partners." Robert Fuller, A Better Game Than War. Understanding the origin of our "fear of the other," may lead us to the elimination of war, presented by magazine In Context, The Foundations Of Peace (IC#4) pg. 18, interviewer David Hoffman, autumn 1983

 

  • It is not things in themselves that trouble us but our opinion of things. Epictetus (60-100 AD) Greek stoic philosopher

 

  • Men are not moved by things, but the views they take of them. Epictetus (60-100 AD) Greek stoic philosopher

 

  • If you don't like something, change it. If you can't change it, change your attitude. Don't complain. Maya Angelou

 

  • People are so distressed when I tell them to forget their past. They're crazy! Just drop it! When you hear "Repent for your past," realize it's a great religious distraction from waking up. Wake up! That's what repent means. Not "Weep for your sins": Wake up! understand, stop all the crying. Understand! Wake up! Anthony de Mello SJ (1931-1987) Indian Jesuit priest, psychotherapist, spiritual leader

 

  • I'd much rather hear you say, "I've come awake," than hear you say, "I'm sorry."
    I'd much rather hear you say to me, "I've come awake since we last met; what I did to you won't happen again," than to hear you say, "I'm so sorry for what I did to you. Anthony de Mello SJ (1931-1987) Indian Catholic Jesuit priest, psychotherapist, spiritual leader

 

9.   Englische Texte – English section on Recontextualizing

9.1   It All Depends on the way You Look At Things

One day a rich father took his son on a trip to the country with the firm purpose to show him how poor people can be. They spent a day and a night on the farm of a very poor family.

 

When they got back from their trip the father asked his son,

"How was the trip?"
"Very good Dad!"
"Did you see how poor people can be?"

the father asked.

"Yeah!"
"And what did you learn?"

The son answered,

"I saw that
- we have a dog at home, and they have four.
- We have a pool that reaches to the middle of the garden, they have a creek that has no end.
- We have imported lamps in the garden, they have the stars.
- Our patio reaches to the front yard, they have a whole horizon."

When the little boy was finishing, his father was speechless.
His son added,

"Thanks Dad for showing me how poor we are!"

 

Author Unknown
Source: Rich Or Poor – How Rich Are You?

 

9.2   The solution to pollution is dilution

An aging Hindu master grew tired of his apprentice complaining, and so, one morning, sent him for some salt. When the apprentice returned, the master instructed the unhappy young man to put a handful of salt in a glass of water and then to drink it.

“How does it taste?” the master asked.
“Bitter,” spat the apprentice.

The master then asked the young man to take another handful of salt and put it in the lake nearby. Once the apprentice swirled his handful of salt in the water, the old man said,

“Now drink from the lake.”

As the water dripped down the young man’s chin, the master asked,

“How does it taste?”
“Fresh,” remarked the apprentice.
“Do you taste the salt?” asked the master.
“No,” said the young man.

 

At this, the master took the young man’s hands, offering the advice,

“The pain of life is pure salt; no more, no less. The amount of pain in life remains exactly the same. However, the amount of bitterness we taste depends on the container we put the pain in. So when you are in pain, the only thing you can do is to enlarge your sense of things.
Stop being a glass. Become a lake.”

Author Unknown

 

10.   Index: Rekontextualisierung / Recontextualizing – Bücher von D. Hawkins

Englische Werke

  • ., S.

10.1   Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins

 

11.   Links zum Thema Umdenken, Umdeuten und neu besehen / Recontextualizing

11.1   Literatur

 

11.2   Externe Weblinks

 

11.3   Externe Weblinks

 

11.4   Interne Links

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