Hawkins / Relativismus
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Bachus, römischer Gott des Weins ca. 1638-1640
Maler: Peter Paul Rubens
Der erkenntnistheoretische Relativismus kalibriert bei BW 190, Relativismus im Allgemeinen bei BW 185.
Vertreter des Relativismus warten beispielsweise mit der verallgemeinernden Aussage Alles ist relativ! auf. Ein übliches Argument zur Entkräftung relativistischer Standpunkte ist deren intrinsische Widersprüchlichkeit.
Die Behauptung Alles ist relativ! enthält ein Paradox:
Dem moralischen Relativismus, welcher die Wahrheit des Absoluten und spirituelle Prinzipien verneint, schreibt Hawkins den einsetzenden Niedergang der westlichen Gesellschaft und der Welt im Allgemeinen zu. Er erklärte, dass das antike Rom nicht von äußeren Machthabern besiegt wurde, sondern infolge der Dekadenz im Inneren verfallen ist.
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Hawkins, der sich gelegentlich in frappierender Weise ausdrückt, meint: Wir benötigen nicht das Recht AUF die freie Meinungsäußerung, sondern die Befreiung VON der Berechtigung, die eigene Meinung ungehindert äußern zu können.
Dies sagt er angesichts der Tatsache, dass das kostbar erkämpfte und vornehme Recht auf freie Meinungsäußerung in westlichen Gesellschaften jüngst für allerhand Missbrauch gebeugt wurde.
Beispiele:
Im Seminar Relativism vs. Reality in Sedona erklärte Hawkins am 14. April 2007, dass die Irrtümer der postmodernen Gesellschaft den geistigen Weg erschwert haben. Wir sind heute Zeugen davon, dass Wahrnehmung zur alltäglichen Wahrheit geworden ist, die im Widerspruch zur absoluten Wahrheit steht. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass das Bewusstseinsniveau der westlichen Zivilisation in Richtung Unredlichkeit abfällt. Diese Aussage wurde von Hawkins am Arm seiner Frau Susan vor Publikum als wahr getestet.
Die westlichen Gesellschaften brechen bewusstseinsmäßig deshalb ein, weil in den Medien, der Politik, im Geschäftsleben und im Bildungswesen wiederholt falsches Denken, Reden und Handeln Verbreitung findet, das sich auf die Dominationsmacht der niederen Bewusstseinsebenen unter BW 200 beruft, von ihr begrenzte Energie bezieht und den Zwecken des niederen Ego-Minds dient, was sich teils in bösartigen Amokläufen ins Gemeinwesen ergießt.
Relativismus ist die Wahrheit nach projizierter Wahrnehmung und Maßgabe von Einzelnen, die keinen Maßstab bestehender Absolutheit zugrunde legen. Wahrheit ist erst gegeben, wenn sie ausgedrückt wird von Menschen, die einen redlichen Bewusstseinsgrad aufweisen. Diese Voraussetzung wird weltweit nur von ca. einem Fünftel der Bevölkerung erfüllt. Das Wahrheitsverständnis von beispielsweise Zynikern, Skeptikern, Atheisten, Attackenreitern, New-Agern, Politisch Korrekten und Pazifisten ist irrelevant, da es im Rahmen des Zwangs, der Negativität, der Unwahrheit und Lieblosigkeit zum Ausdruck gebracht wird.
Wenn die Dinge aus dem Ruder laufen, tendiert die Welt womöglich zu Protestmärschen, während der schmale Weg zur Wirkmacht des Göttlichen bis hin zur Erleuchtung Zwang unterlässt und sich nicht per se in äußerem Aktivismus engagiert, es sei denn nach innerem Auftrag bezogen auf Gott.
In den USA ist das Recht auf freie Meinungsäußerung bewusstseinsmäßig in den Bereich der Negativität gerutscht. |
Das Recht auf freie Meinungsäußerung
Papst Benedikt XVI. hat in seiner öffentlichen Ansprache vor Kardinälen und führende Entscheidungsträgern im Erziehungswesen der Katholischen Kirche über eine Welt gesprochen, die in eine Diktatorschaft des Relativismus reinschlittert. Es war am 6. Juni 2005, unmittelbar vor der Zusammenkunft der Konklave, in der er zum Papst gewählt wurde.
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In einem seiner Seminare in Sedona hat Hawkins Kopien dieses Artikels zum Thema moralischer Relativismus verteilen lassen:
Moral Relativism
Moral Relativism is the belief that
Moral Relativism means that
While I may believe that adultery is wrong and it destroys marriages, you are entitled to believe it is right and strengthens a marriage.
With this ideology, there is no absolute definition of right and wrong – only what you perceive to be right and wrong.
This distorted principle has made great inroads into our universities. Created by secularists, moral relativism is a by-product of the evolutionist theory, which itself permeates university culture, especially the sciences.
Most people recognize that American law, ideology and morals are essentially governed by Judeo-Christian belief in the Ten Commandments.
This is why Ward Churchill, Harris Mirkin and other secularist faculty members can espouse such ideologies as anti-Americanism and pedophilia.
These are a few examples of immorality and moral relativism that pervade our universities. That idea that it is the individual's responsibility to decide right and wrong is firmly entrenched in the minds of today’s university students. Quelle: Sidebar: Moral Relativism, Brad Macdonald, The Philadelphia Trumpet, Juli 2005 |
Englische Werke
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