Hawkins / Religion
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Barometer der Gottesgläubigkeit in Europa, Umfrage 2005
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Die Schattenseite der Religion trennt, Spiritualität eint.
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Religionen zu respektieren, ermöglicht Religionsfreiheit und Befreiung von der Religion.
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Sammlung von Symbole Weltreligionen David R. Hawkins – streng religiös in einem episkopalischen Elternhaus erzogen, äußerst gewissenhaft (skrupelbehaftet), ab seinem 16. Lebensjahr bis zu seinem Erleuchtungserlebnis mit 38 Jahren passionierter Atheist und Agnostiker – bezieht einen klaren Standpunkt gegenüber Religionen. Als er zu studieren begann, wandte er sich der Theologie zu, seinem Lieblingsfach. Als Agnostiker, der keine Gelegenheit ausließ, um über Religion zu diskutieren, kam er zum Leidwesen seiner Mitstudenten mit lauter Einsen ("straight A's") von der jesuitisch geführten Marquette-Universität nach Hause. Seine Kritik galt den negativ geprägten anthropomorphen Gottesbildern [unter BW 200] und betraf keine bestimmte Religion, sondern Religionen im Allgemeinen.
Hawkins Lehre orientiert sich nicht an konfessionsgebundenen Religionen, sie fußt auf Spiritualität und seinen höchst subjektiven mystischen Erfahrungen. |
Religion bewegt sich im Feld der Linearität. Sie ist die äußere sichtbare Ebene eines Glaubens und steht in engem Zusammenhang mit religiösen Institutionen wie beispielsweise kirchlichen Organisationen, Konfessionen, Gotteshäusern, Gottesdiensten. Religion erstarrt vielfach durch religiöse Institutionen, die mit einem gewissen Vertretungsanspruch die Theologie und Liturgie einer Religion definieren.
Spiritualität ist die innere Hinwendung zum Göttlichen. Sie bewegt sich im Feld des Nichtlinearen und basiert nicht auf Organisationen, Institutionen oder bestimmten Schriften, sondern auf einem inneren Erkennen, auf Gewahrsein, auf dem Finden des eigentlichen Selbst und auf Gottes Gnade.
Die US-Amerikaner glauben an vier verschiedene Gottesbilder:
Durch Fehler in der Vermittlung der Lehre und dem gleichzeitigen Wahrheitsanspruch der Religionen kommt es vielfach zu spirituellen Irrtümern.
Die eigentlichen Aussagen von Lehren geistig hochstehender Lehrer der Menschheit wurde durch das begrenzte Verständnis der Menschen (ihrer Zeit und danach) verzerrt. Nicht zu unterschätzen ist die Schwäche des Egos, die Aussagen wortwörtlich zu nehmen und sie nach Gusto zu interpretieren sowie die Unfähigkeit der Mehrheit der Weltbevölkerung unter der Schwelle von BW 200, die (metaphorische, paradoxe) Essenz von göttlich inspirierten Lehren aufzunehmen. Das gewichtigere Feld, das den Glauben an "Punkt und Komma" begünstigt, setzt sich für beträchtlich lange Zeit durch.
Weitere Fehler und Abweichungen entstehen durch Abschriften und Übersetzungen. Die Abweichung von der ursprünglichen Lehre nimmt dadurch meist im Lauf der Zeit zu. Zu beachten ist auch, dass häufig geraume Zeit (Jahrzehnte bis Jahrhunderte) verstrichen ist, bis die Lehre überhaupt schriftlich festgehalten wurde. Der ursprüngliche Lehrer stand nicht mehr in irdischer Verkörperung zur Verfügung, um Korrekturen vorzunehmen.
Von offiziellen Vertretern der kirchlichen Organisationen werden Lehrsätze und Verbote aufgestellt, die teils Angst einflößend wirken (Nachdruck auf Schuld und Sünde). Diese Doktrinen haben meist nichts mehr mit der eigentlichen Lehre zu tun, werden allerdings als Glaubenswahrheiten verbreitet, teilweise mit erheblichem Machtanspruch und diversen Begründungen. All dies führte zu einer Entfremdung von Gott, zu einem Gesamtschuldbewusstsein der Menschheit, zu Kriegen und Verfolgung. Zusammenfassung orientiert an Das All-sehende Auge, S. 75-76
Die Spiritualität der Ureinwohner Amerikas hat den BW 500. Sie geht auf keinen Avatar wie etwa Jesus, Buddha oder Krishna zurück. Die Weisheit, vertreten durch Älteste und Medizinleute, wurde "göttlich intuiiert".
Jede religiöse Richtung kann zur Erleuchtung führen. Zwischen der jeweiligen Religion / Konfession und dem Anwender kann ein großer Unterschied im Bewusstsein vorliegen. Jeder KANN über den BW-Wert seiner angestammten Religion hinauswachsen.
Irrtümer dieser Art befinden sich beispielsweise überwiegend in allen Büchern des Alten Testaments (AT) – ausgenommen drei Ausnahmebücher (Genesis, Sprüche, Psalmen).
Der gemeinsame Nenner in den Kulturen und Religionen ist das Prinzip der Gegenseitigkeit, ausgedrückt in der Goldenen Regel.
Dies ist die Summe aller Pflichten: Tue keinem anderen das Leid an, was bei Dir selbst Leid verursacht hätte. Hinduismus, Mahabharata, V, 1517 (vor ca. 3700 Jahren)
Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist; das ist das Wesen der Moral. Hinduismus, Mahabharata XIII, 114.8, (Geschichte Großindiens)
Gleichgültig gegenüber weltlichen Dingen sollte der Mensch wandeln und alle Geschöpfe in der Welt behandeln, wie er selbst behandelt sein möchte. Jainismus, Sutrakritanga 1, 11, 33
Was Dir weh tut, tue keinem anderen an. Judentum, Talmud, Shabbat (vor ca. 3500 Jahren)
Tue nicht anderen, was Du nicht willst, dass sie dir tun. Judentum, Rabbi Hillel, Sabbat 3a
Tut keinem etwas an, was euch selbst nicht gut erschienen wäre. Zoroastrische Religion, Zarathustra auch Zoroaster, Shayast-na-shayast, XIII, 29 (vor ca. 3000 Jahren)
Erachte den Vorteil deines Nächsten als deinen Vorteil, und deines Nächsten Nachteil als deinen Nachteil. Taoismus, Kan Yein Phien, 3 (vor ca. 2600 Jahren)
Füge deinem Nächsten nicht das Leid zu, das dich schmerzt. Buddhismus, The Buddha, Udana, V, 18 (vor ca. 2500 Jahren)
Ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, soll es auch nicht für ihn sein; und ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, wie kann ich ihn einem anderen zumuten? Buddhismus, Samyutta Nikaya (Reden Buddhas) V, 353.35-354.2
Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihr ihnen ebenso. Darin besteht das Gesetz und die Propheten. Christentum, Jesus Christus, Matthäus 7, 12 und Lukas 6, 31, Neues Testament (vor ca. 2000 Jahren)
Was Du selbst nicht wünscht, das tue auch nicht anderen Menschen an. Konfuzianismus, Konfuzius, Lun yu Gespräche 15, 23
Keiner von Euch ist ein Gläubiger, solange er nicht das für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst gewünscht hätte. Islam, An-Nawawi, Kitab Al-Arba'in (Vierzig Hadithe), 13 und vorgeblich von Prophet Mohammad (vor ca. 1300 Jahren)
Bürdet keiner Seele eine Last auf, die ihr selber nicht tragen wollt, und wünscht niemandem, was ihr euch selbst nicht wünscht. Dies ist Mein bester Rat für euch, wolltet ihr ihn doch beherzigen. Baha'i Religion, Baha'u'llah''' (vor ca. 140 Jahren)
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Personal avowals
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Religiöse Praxis: |
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Nach Tantra, Vaishnavismus und Vedanta übte Ramakrishna Paramahamsa auch islamische und christliche Praktiken aus und erlangte in allen Gottesbewusstsein. |
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Niemand darf wegen [...] seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Artikel 3(3) des Grundgesetzes der BRD |
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Personal avowals
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Interrelatedness between religions |
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Gnosticism and Buddhism |
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[+Elaine Pagels maintains: |
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Similar spiritual traditions may emerge parallel in different cultures without a direct influence.+] |
Religious and other beliefs of US Americans, 2003
The Baylor Religion Survey revealed in 2005
US Americans believe in four types of God:
Englische Werke
Links zum Thema ReligionLiteratur
Literatur (engl.)
Weblinks
Weblinks (engl.)
Audio- und Videolinks
Audio- und Videolinks (engl.)
Audio- und Videolinks (engl.) – Karen Armstrong
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Wiki-Ebene
1 David R. Hawkins, Reality, Spirituality, and Modern Man, Kapitel 5, S. 91 ⇑
Dieser Artikel dient weder dazu Religionen und deren Inhalte zu leugnen noch Skeptizismus gegenüber Glaubensinhalten zu verbreiten, sondern innewohnende Fehler und Irrtümer aufzudecken und somit einen konstruktiv-kritischen Umgang mit religiösen Texten zu ermöglichen.