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Hawkins / Religion

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Religion

 

Bitte Hinweis beachten.

 

Die Schattenseite der Religion trennt, Spiritualität eint.
Dr. David Hawkins, Quelle unbekannt

Religionen zu respektieren, ermöglicht Religionsfreiheit
und Befreiung von der Religion.

Dr. David Hawkins, Sedona Seminar Identification and Illusion, 14. August 2004

Ich gehöre keiner Religion an, ich bin ein Mystiker.
Dr. David Hawkins, Chicago Seminar, 10. April 2004

Niemand darf wegen [...] seines Glaubens, seiner religiösen oder
politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Artikel 3(3) des Grundgesetzes der BRD


 

1.   D. Hawkins Bezug zur Religion

  
Sammlung von Symbole Weltreligionen

 

David R. Hawkins – streng religiös in einem episkopalischen Elternhaus erzogen, äußerst gewissenhaft (skrupelbehaftet), ab seinem 16. Lebensjahr bis zu seinem Erleuchtungserlebnis mit 38 Jahren passionierter Atheist und Agnostiker – bezieht einen klaren Standpunkt gegenüber Religionen. Als er zu studieren begann, wandte er sich der Theologie zu, seinem Lieblingsfach. Als Agnostiker, der keine Gelegenheit ausließ, um über Religion zu diskutieren, kam er zum Leidwesen seiner Mitstudenten mit lauter Einsen ("straight A's") von der jesuitisch geführten Marquette-Universität nach Hause. Seine Kritik galt den negativ geprägten anthropomorphen Gottesbildern [unter BW 200] und betraf keine bestimmte Religion, sondern Religionen im Allgemeinen.

 

Hawkins Lehre orientiert sich nicht an konfessionsgebundenen Religionen, sie fußt auf Spiritualität und seinen höchst subjektiven mystischen Erfahrungen.



 

2.   D. Hawkins' kritische Hinweise bezüglich der Religion(en) / Critique on religions

2.1   Religion < BW 499 ↔ Spiritualität BW 500+ – Dogma ↔ Mystik

Religion bewegt sich im Feld der Linearität. Sie ist die äußere sichtbare Ebene eines Glaubens und steht in engem Zusammenhang mit religiösen Institutionen wie beispielsweise kirchlichen Organisationen, Konfessionen, Gotteshäusern, Gottesdiensten. Religion erstarrt vielfach durch religiöse Institutionen, die mit einem gewissen Vertretungsanspruch die Theologie und Liturgie einer Religion definieren.

 

Spiritualität ist die innere Hinwendung zum Göttlichen. Sie bewegt sich im Feld des Nichtlinearen und basiert nicht auf Organisationen, Institutionen oder bestimmten Schriften, sondern auf einem inneren Erkennen, auf Gewahrsein, auf dem Finden des eigentlichen Selbst und auf Gottes Gnade.

 

Compared to the light of Divinity which had illuminated all existence, the god of traditional religion shone dully indeed; thus spirituality replaced religion. David Hawkins, The Eye of the I, S. 336

2.2   Die Schattenseite von Religionen

Durch Fehler in der Vermittlung der Lehre und dem gleichzeitigen Wahrheitsanspruch der Religionen kommt es vielfach zu spirituellen Irrtümern.

 

  • Die Schattenseite des Christentums zeigte sich am extremsten zur Zeit der Inquisition, als die Religiosität zu Hysterie und Angst verkam. Die verfahrens- und gesetzmäßige Grundlage, um jemanden zum Ketzer zu erklären, war nicht dessen Glauben, sondern die Weigerung, seinen Glauben aufzugeben, wenn ihm dies durch kirchliche Autoriätspersonen befohlen wurde. (siehe den Beispielfall Galileo Galilei) FU Truth vs. Falsehood, S. 338

 

  • There are multiple heavens suitable to certain beliefs. Many religions are the sole pipeline to that region of heaven. Sedona Seminar Witnessing and Observing, provided by Consciousnessproject.org, 16. October 2004

 

  • We give God good advice. Without our advice, God wouldn’t know what to do. The God of traditional religion doesn't have to be confronted as a reality. It's a legend from the past, from Genesis. We don't have to confront Him until judgment day. Religion becomes ecclesiastical dogma. Sedona Seminar The Ego and The Self, provided by Consciousnessproject.org, 11. December 2004

 

  • The downside of Christianity was the most extreme at the time of the Inquisition, when religiosity degenerated into hysteria and fear. The technical, legal basis for declaring a heretic was actually not the belief held but the refusal to give it up, when ordered to do so by church authorithy (e.g. the example of Galileo Galilei). Truth vs. Falsehood, S. 338

 

2.3   Missverständnisse und Fehlinterpretationen

Die eigentlichen Aussagen von Lehren geistig hochstehender Lehrer der Menschheit wurde durch das begrenzte Verständnis der Menschen (ihrer Zeit und danach) verzerrt. Nicht zu unterschätzen ist die Schwäche des Egos, die Aussagen wortwörtlich zu nehmen und sie nach Gusto zu interpretieren sowie die Unfähigkeit der Mehrheit der Weltbevölkerung unter der Schwelle von BW 200, die (metaphorische, paradoxe) Essenz von göttlich inspirierten Lehren aufzunehmen. Das gewichtigere Feld, das den Glauben an "Punkt und Komma" begünstigt, setzt sich für beträchtlich lange Zeit durch.

 

  • Es gibt zwei Quellen von Irrtümern, die aus den traditionell als "wahr" angesehenen Religionen stammen. Die erste ist einfach das Missverständnis oder die falsche Interpretation bestimmter Lehren des ursprünglich großen Lehrers. Da die ersten Zuhörer oder Anhänger selbst nicht erleuchtet waren, wurden die ursprünglichen Lehren von ihrem Ego verfälscht. Das All-sehende Auge, Anfang Kapitel 4, S. 75

 

  • Die zweite Art, die offensichtlich zu gröberen Verfälschungen führt, sind geistliche Lehren, die aus dem entstehen, was man normalerweise als 'Kirchendoktrin' bezeichnet. Diese Regelungen, oft in der Form von schuldeinflößenden Verboten, sind tatsächlich ganz und gar von offiziellen Vertretern und so genannten Autoritäten der Kirche aufgestellt worden, die in Wirklichkeit keinerlei Anspruch auf Autorität hatten, aber stattdessen eine gewisse politische Macht in der Struktur der jeweiligen Institution zu der betreffenden Zeit erwerben konnten. OU Das All-sehende Auge, Anfang Kapitel 4, S. 75

 

  • Vieles, was als Kirchenlehre verkauft wird, ist in Wirklichkeit ein Produkt des Egos. Wenn es stimmt, was Jesus sagte, dass nämlich das Böse im Auge des Betrachters wohne, dann sind jene, die überall Sünde und Übel sehen, ihrerseits selbst das Problem. In Viktorianischer Zeit wurde sogar ein Tischbein als Versuchung angesehen und musste diskret mit einem Tischtuch verdeckt werden. OU Das All-sehende Auge, Anfang  Kapitel 4, S. 77

 

  • Würde man sich an die Mahnung halten: "Wer unter Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein", könnte man all dieses falsche Besitzergreifen von spiritueller Wahrheit zum Schweigen bringen. FU Das All-sehende Auge, Anfang Kapitel 4, S. 78


 

  • I never calibrated the Crusades, but they are just like any religious wars. You see, the founders of the original religions taught pure spirituality, and then it was interpreted by man's ego. If man understood what was said, we would have world peace. Instead they began to look for differences and ownership and claims to exclusivity, and so religion as compared to spirituality became divisive instead of unifying. And that's why I believe in spirituality, because spirituality emphasizes what is common to all and unifies. That’s why I say in the book that religion divides and spirituality unifies; that's why I look for the spiritual truth behind each religion. Interview Truth vs. Falsehood, presented by New Connexion.net, Miriam Knight, September 2004

 

  • All the religions teach that there will be a nonphysical life that supercedes the physical one. The confusion here arises from the  misidentification of this life as physical and other lives as nonphysical, or recurrently physical. To begin with, this life is an inner, subjective experiencing that includes, but is independent of, the physical body. Thus, this current existence is not actually physical, either.
    This life is the subjective adventure of that mysterious entity called 'I'. This current experience of the 'I' may consider itself physical, but that in itself is an illusion.
    The Eye of the I, S. 169

 

2.4   Fehler durch Übersetzungen und Weiterverbreitung

Weitere Fehler und Abweichungen entstehen durch Abschriften und Übersetzungen. Die Abweichung von der ursprünglichen Lehre nimmt dadurch meist im Lauf der Zeit zu. Zu beachten ist auch, dass häufig geraume Zeit (Jahrzehnte bis Jahrhunderte) verstrichen ist, bis die Lehre überhaupt schriftlich festgehalten wurde. Der ursprüngliche Lehrer stand nicht mehr in irdischer Verkörperung zur Verfügung, um Korrekturen vorzunehmen.

 

  • Die Abweichungen wurden dann durch spätere Übersetzer und Abschreiber über die Generationen hinweg weiter vergrößert. Das All-sehende Auge, Anfang Kapitel 4, S. 75

 

2.5   Kirchendoktrin

Von offiziellen Vertretern der kirchlichen Organisationen werden Lehrsätze und Verbote aufgestellt, die teils Angst einflößend wirken (Nachdruck auf Schuld und Sünde). Diese Doktrinen haben meist nichts mehr mit der eigentlichen Lehre zu tun, werden allerdings als Glaubenswahrheiten verbreitet, teilweise mit erheblichem Machtanspruch und diversen Begründungen. All dies führte zu einer Entfremdung von Gott, zu einem Gesamtschuldbewusstsein der Menschheit, zu Kriegen und Verfolgung. Zusammenfassung orientiert an Das All-sehende Auge, S. 75ff

 

  • Alle großen Lehrer lehren Gewaltlosigkeit, Nichtverurteilung und bedingungslose Liebe. Man kann nur schwer erkennen, wie vermeintliche kirchliche Autoritäten diese allem zugrunde liegenden Binsenwahrheiten verletzen konnten, im Namen eines vorgeblichen "Nutzens für den Glauben" oder "zum Wohle der Kirche" oder "zur Beseitigung des Unglaubens"  oder für "gerechte" Kriege. Das All-sehende Auge, S. 76

 

  • Es ist kein überzeugender oder ihr selbst innewohnender Grund vorhanden, die präzise Lehre eines originalen großen Lehrers zum Zwecke irgendeines ersichtlichen Gewinnes zu verändern. So offensichtlich es auch scheinen mag, es war über all die Jahrhunderte nicht klar, dass Christ-Sein beispielsweise bedeutete, einfach die Lehren Christi exakt zu befolgen. Das All-sehende Auge, S. 76

 

2.6   Avatare und göttlich inspirierte Übertragung

Die Spiritualität der Ureinwohner Amerikas hat den BW 500. Sie geht auf keinen Avatar wie etwa Jesus, Buddha oder Krishna zurück. Die Weisheit, vertreten durch Älteste und Medizinleute, wurde "göttlich intuiiert".
Jede religiöse Richtung kann zur Erleuchtung führen. Zwischen der jeweiligen Religion / Konfession und dem Anwender kann ein großer Unterschied im Bewusstsein vorliegen. Jeder KANN über den BW-Wert seiner angestammten Religion hinauswachsen.  

 

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann. Die Weissagung der Cree

 

2.7   Die Beziehung der Gläubigen zur Religion

  • Der offensichtlichste Irrtum ist die Verehrung der Religion statt Gottes. [...] Auch wenn Religion Inspiration, spirituelle Wahrheiten und wichtige Informationen bietet, ist sie doch nur eine lineare, in der Zeit beheimatete Organisation und nicht die Realität selbst. [...] Im Grunde ist Religiosität eine subtile Form von Götzenverehrung, welche die Kirche als Institution über Gott setzt. [...] Religion ist das Mittel, nicht der Zweck. Sie ist die Landkarte, nicht das Territorium. Sie ist der Buchdeckel, nicht das Buch. FU Truth vs. Falsehood, S. 331

 

3.   BW-Werte der Bibel – Einfache Faustregel

Übersetzungen bzw. Lehren, die nicht Frieden (BW 600+) oder Liebe (BW 500+) lehren, befinden sich im Irrtum. Orientiert an Das All-sehende Auge, S. 75ff

 

Irrtümer dieser Art befinden sich beispielsweise überwiegend in allen Büchern des Alten Testaments (AT) – ausgenommen drei Ausnahmebücher (Genesis, Sprüche, Psalmen).

  • BW 125 – Altes Testament (AT) ohne Genesis, Sprüche, Psalmen
  • BW 190 – Altes Testament (AT) insgesamt inkl. der 3 Ausnahmebücher
  • BW 70 – Offenbarung des Johannes im Neuen Testament (NT)

4.   Die Die Goldene Regel (BW 405) – in den Weltreligionen

Der gemeinsame Nenner in den Kulturen und Religionen ist das Prinzip der Gegenseitigkeit, ausgedrückt in der Goldenen Regel.

 

 

  • Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu. Deutsches Sprichwort

 


Dies ist die Summe aller Pflichten: Tue keinem anderen das Leid an, was bei Dir selbst Leid verursacht hätte. Hinduismus, Mahabharata, V, 1517 (vor ca. 3700 Jahren)

 

Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist; das ist das Wesen der Moral. Hinduismus, Mahabharata XIII, 114.8, (Geschichte Großindiens)

 

Gleichgültig gegenüber weltlichen Dingen sollte der Mensch wandeln und alle Geschöpfe in der Welt behandeln, wie er selbst behandelt sein möchte. Jainismus, Sutrakritanga 1, 11, 33

 

Was Dir weh tut, tue keinem anderen an. Judentum, Talmud, Shabbat (vor ca. 3500 Jahren)

 

Tue nicht anderen, was Du nicht willst, dass sie dir tun. Judentum, Rabbi Hillel, Sabbat 3a

 

Tut keinem etwas an, was euch selbst nicht gut erschienen wäre. Zoroastrische Religion, Zoroaster, Shayast-na-shayast, XIII, 29 (vor ca. 3000 Jahren)

 

Erachte den Vorteil deines Nächsten als deinen Vorteil, und deines Nächsten Nachteil als deinen Nachteil. Taoismus, Kan Yein Phien, 3 (vor ca. 2600 Jahren)

 

Füge deinem Nächsten nicht das Leid zu, das dich schmerzt. Buddhismus, The Buddha, Udana, V, 18 (vor ca. 2500 Jahren)

 

Ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, soll es auch nicht für ihn sein; und ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, wie kann ich ihn einem anderen zumuten? Buddhismus, Samyutta Nikaya (Reden Buddhas) V, 353.35-354.2

 

Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihr ihnen ebenso. Darin besteht das Gesetz und die Propheten. Christentum, Jesus Christus, Matthäus 7, 12 und Lukas 6, 31, Neues Testament (vor ca. 2000 Jahren)

 

Was Du selbst nicht wünscht, das tue auch nicht anderen Menschen an. Konfuzianismus, Konfuzius, Lun yu Gespräche 15, 23

 

Keiner von Euch ist ein Gläubiger, solange er nicht das für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst gewünscht hätte. Islam, An-Nawawi, Kitab Al-Arba'in (Vierzig Hadithe), 13 und vorgeblich von Prophet Mohammad (vor ca. 1300 Jahren)

 

Bürdet keiner Seele eine Last auf, die ihr selber nicht tragen wollt, und wünscht niemandem, was ihr euch selbst nicht wünscht. Dies ist Mein bester Rat für euch, wolltet ihr ihn doch beherzigen. Baha'i Religion, Baha'u'llah''' (vor ca. 140 Jahren)

 

5.   Zitate zum Thema Religion

5.1   Zitate von D. Hawkins

  • Lange Zeit war Religion die beste Quelle für spirituelle Wahrheit. Das Problem dabei ist, dass dies zur Bildung eines spiritualisierten Egos führt, das die gefährlichste Einrichtung auf dem Planeten Erde ist. "Wenn du uns nicht zustimmst, musst du sterben." Schon ein wenig von sich selbst eingenommen? Was meint ihr? Sedona Seminar Emotions and Sensations, 17. April 2004

 

  • Viele der großen Weltreligionen haben ihren Ursprung in primitiven nomadischen Stämmen und Kulturen. In diesen Zeiten war die Unwissenheit sehr groß. Unwissende Menschen lassen sich leicht beeinflussen und beeindrucken, besonders durch Angst und Aberglauben, und sie pflegen in anthropomorphen Vorstellungen zu denken. [...] Die "Götter" waren verantwortlich für große Katastrophen und die hauptsächlichen Eigenschaften der Erde. [...] Die zornigen Götter mussten besänftigt werde. Dies geschah durch Hungern, Geißelungen, Tieropfer, Verstümmelungen, den Umgang mit gefährlichen wilden Tieren wie Kobras, Liegen auf Nagelbetten, Abtötung des Fleisches, sogenannte "heilige" Armut voller Krankheit, rituelle Schmerzzufügung und Tötung von Tieren, Vögeln und Jungfrauen.
    [...] Sobald eine Religion sich aus diesem Morast der Negativität erhob, hatte sie die Tendenz, großes Gewicht und Konzentration auf die negativen Prinzipien wie Sünde, Hölle, Strafe und Rechtschaffenheit zu legen und entwickelte daraus eine Entschuldigung für alle Formen von Grausamkeit, Krieg, Verstümmelung, Verfolgung, Verurteilung, Verbrennen auf dem Scheiterhaufen, Verbannung, Einkerkerung und das Abhacken der Hände.
    Man glaubte, dass all dies heilig sei, weil Schmerz in all seinen Formen vergöttlicht wurde. Daher wurde das Töten Ungläubiger hoch gelobt und Streit mit ihnen als gerechtfertigt angesehen. Das All-sehende Auge, S. 119ff

 

 

5.2   Zitate (engl.) von D. Hawkins

Personal avowals

  • I don't belong to any religion. I am a Mystic. Chicago Seminar, 10. April 2004
  • No religion has an exclusive on truth, and the claim itself is a limiting fallacy. (This statement calibrates at 985.) Truth vs. Falsehood, S. 332

 

  • Religions which are based on the fear of sin rather than on the love of God are inherently weak. Interview The Path of Simplicity, US magazine In Light Times, March 2005

 

  • All the religions teach that there will be a nonphysical life that supercedes the physical one. The confusion here arises from the  misidentification of this life as physical and other lives as nonphysical, or recurrently physical. To begin with, this life is an inner, subjective experiencing that includes, but is independent of, the physical body. Thus, this current existence is not actually physical, either.
    This life is the subjective adventure of that mysterious entity called 'I'. This current experience of the 'I' may consider itself physical, but that in itself is an illusion. The Eye of the I, S. 169

 

 

  • Whatever you put your faith in as the ultimate truth becomes your religion. Sedona Seminar "God vs. Science", 17. February 2007

 

  • Respecting religion allows you to have freedom from and freedom of religion. Sedona Seminar Identification and Illusion, provided by Consciousnessproject.org, 14. August 2004

 

  • Question GMH: If we’re increasingly working on our inner divinity, and our experience of God is subjective, what is the fate of organized religion?
    Answer DH: Aspects of religion can intensify that subjective experience – like devotion and commitment, service to others, appreciation of beauty, and remembering the words of the great masters. Also, the collective intent of being part of a congregation is high. We calibrated Europe’s great cathedrals – they’re extremely high. It’s the intention, plus the beauty, plus generations of people praying in them. They’re inspirational. Religion serves as inspiration, too. There are times for it and other times when it’s not necessary. Interview with David R. Hawkins, presented by US magazine Holistic Networker, Gina Mazza Hillier, 13. August 2005

 

  • Spiritual means you are interested in the essence of the Truth within the teachings. Thus a person can be religious and spiritual if he or she is interested in the essence of the Truth within the teachings. [paraphrased] Sedona Seminar Practical Spirituality, 25. October 2008

5.3   Zitate von anderen Quellen

  • Je weiter die spirituelle Evolution der Menschheit fortschreitet, desto sicherer scheint mir, dass der Weg zu wahrer Religion nicht in der Angst vor dem Leben, in der Angst vor dem Tod oder in blindem Vertrauen liegt, sondern im Streben nach rationalem Wissen. Albert Einstein, deutsch-amerikanischer Physiker

 

  • Religion und Gottesbild werden dadurch bestimmt, ob Menschen aufgrund ihrer Bedürfnisse eher zu einer autoritären Anschauung tendieren oder zu einer Vorstellung, die ihre Ebenbürtigkeit bejaht. […] Ob eine Religion gut oder schlecht ist, hängt also von der Entwicklungsgeschichte des Einzelnen ab. Ist diese von Gehorsam geprägt, wird der Mensch einen autoritären, strafenden Gott suchen.[…]
    Jesu Leben beruhte auf Liebe und Barmherzigkeit. Einige seiner Anhänger machten daraus eine Religion, die Gehorsamkeit predigte. Die Bibelforscherin Elaine Pagels hat aufgezeigt, dass die Bekehrungen zum Christentum nach dem Tod Jesu häufig auf Unterwerfung unter abstrakte Prinzipien beruhte. Die frühen Gnostiker dagegen wussten, dass nur eine innere Transformation zur Erfüllung führt.[…]
    Wenn die großen Religionen gebraucht werden, um Menschen an Regeln zu binden und so abstrakten Prinzipien zu unterwerfen, führt dies stets zu einer Pervertierung der Lehre des Herzens. Das Märtyrertum der Fundamentalisten verkehrt die Liebe zum Leben in eine Liebe zum Tod, wodurch der Tod zum wahren Leben erklärt wird. Solche Menschen und ihre Führer suchen falsche Götter, weil sie in sich selbst keinen Zugang zum Göttlichen haben. Arno Gruen, Was ist eine gute Religion?, NZZ online, Neue Zürcher Zeitung, 4. September 2006

 

  • Doch trotz dieser ungeheuren Expansion aller Religionen tritt heute das Phänomen auf, dass sich die religiösen Traditionen überall auf der Welt ungehindert durchdringen und Beziehungen zueinander aufnehmen, nicht im Sinne von Rivalität und Konflikt, sondern von Dialog und gegenseitiger Respektierung. Eins der größten Bedürfnisse der heutigen Menschheit ist, die kulturellen Grenzen der großen Religionen zu überschreiten und eine Weisheit, eine Philosophie zu entdecken, die die Völker miteinander versöhnt und die Einheit, die ihnen bei aller Unterschiedlichkeit zugrundeliegt, sichtbar macht. Diese Weisheit hat man Philosophia perennis [ewige Philosophie] genannt, die unvergängliche Weisheit, die sich in jeder Religion auf jeweils andere Weise ausdrückt. Bede Griffith, Unteilbarer Geist. Quelle der heiligen Schriften, Sammlung bedeutender heiliger Schriften, A. Resch Verlag

 

  • Darum sehe ein jeder zu, was er thut! Es ist ein jeder Mensch sein eigener Gott  [...] Er formet (ihm) in seinem Willen selbst ein Zentrum zu seinem Sitze. Jakob Böhme, deutscher Mystiker, 17. Jahrhundert

 

  • Während der letzten 30 Jahre haben mich Menschen aus allen zivilisierten Ländern aufgesucht. Viele hundert Patienten sind durch meine Hände gegangen. Unter all meinen Patienten in der zweiten Lebenshälfte – über etwa 35 Jahren – ist nicht ein einziger gewesen, dessen Problem letztendlich damit  zu tun gehabt hätte, eine religiöse Bindung im Leben zu finden. Man kann mit einiger Sicherheit sagen, dass ein jeder von ihnen deshalb erkrankt ist, weil er verloren hatte, was die lebendigen Religionen aller Zeiten ihren Gläubigen gegeben hatten, und keiner von ihnen ist wirklich geheilt worden, der nicht seine religiöse Bindung wiedergefunden hätte. Carl Gustav Jung, Schweizer Psychotherapeut

 

 

  • Gott hat die verschiedenen Religionen geschaffen, damit verschiedenen Suchern in verschiedenen Ländern zu verschiedenen Zeiten geholfen wird. Alle Lehren sind nur so viele verschiedene Wege, aber ein Weg ist niemals Gott selbst. Man kann Gott erreichen, wenn man einen der Wege mit Hingabe aus vollem Herzen befolgt. Selbst wenn es Irrtümer gäbe in der Religion, die man erwählt hat, dann wird Gott selbst sie korrigieren, wenn man ernsthaft und aufrichtig ist. [...] Um Irrtümer in anderen Religionen brauchen wir uns nicht zu kümmern. Gott, dem die ganze Welt gehört, wird dafür Sorge tragen. Ramakrishna; Er übte nach Tantra, Vaishnavismus und Vedanta auch islamische und christliche Praktiken aus und erlangte in allen Gottesbewusstsein.

 

  • Alle Religionen, die Gemeinschaft bilden und der bestehenden Wirklichkeit die wahre und gerechte Ordnung gegenüber stellen, haben auch eine gewalttätige Option. Hans G. Kippenberg, Religionswissenschaftler, Erfurt, zitiert in: Christian Weber, Gewalt als Gottesdienst, Focus online, 21. December 2006

 

  • Dank Gott können wir uns wieder lieben, nicht um unserer selbst willen, sondern weil wir Gottes Geschöpfe sind. Gott kann die Menschen davon entlasten, füreinander alles sein zu müssen. Man muss zugeben: Religionen haben es jahrhundertelang geschafft, in einer sinnfremden Welt Geborgenheit zu stiften. Viele Menschen kamen in Gott zur Ruhe. Interview mit Rüdiger Safranski (*1945) deutscher Philosoph, Autor von Das Böse oder Das Drama der Freiheit, Warum sind Menschen böse?, präsentiert von NZZ Folio, Interviewerin Ursula von Arx, Oktober 1997

 

5.4   Zitate (engl.) von anderen Quellen

Abandon all varieties of religion and just surrender unto Me. I shall deliver you from all sinful reactions. Do not fear." Thus the Lord takes all responsibility for one who surrenders unto Him, and He indemnifies such a person against all reactions of sins. Bhagavad Gita 18, 66 (last portion)

 

Personal avowals

  • The most beautiful emotion we can experience is the mysterious. It is the fundamental emotion that stands at the cradle of all true art and science. He to whom this emotion is a stranger, who can no longer wonder and stand rapt in awe, is as good as dead, a snuffed-out candle. To sense that behind anything that can be experienced there is something that our minds cannot grasp, whose beauty and sublimity reaches us only indirectly: this is religiousness. In this sense, and in this sense only, I am a devoutly religious man. Albert Einstein sailing Caputh in 1930, quoted from Walter Isaacson, Einstein. His Life and Universe, Simon & Schuster, Inc., 2007
  • The whole human race has now come to the moment when everything is at stake, when a vast shift of consciousness will have to take place on a massive scale in all societies and religions for the world to survive. Bede Griffiths, Catholic mystic

 

  • Religion is for those who are afraid of going to hell. Spirituality is for those who have already been there. James Hollis, Jungian author, Swamplands of the Soul

 

  • I like to think that religion is for those who are afraid of going to hell, and that spirituality is for those who have already been there. Audio interview with Deepak Chopra, CNN Larry King Live, host Larry King

 

  • I say that religion isn't about believing things. It's ethical alchemy. It's about behaving in a way that changes you, that gives you intimations of holiness and sacredness. Karen Armstrong on Powells.com, former nun, author of Through the Narrow Gate, about her seven years in the convent, and The Spiral Staircase about her spiritual awakening, when she developed her iconoclastic take on the major monotheistic religions

 

  • For good people to do evil things, that takes religion. S. Weinberg

 

  • I don’t like religion much, and I am glad that in the Bible the word is not to be found. Martin Buber

 

  • The government of the United States is not, in any sense, founded on the Christian religion. George Washington, Treaty of Tripoli 1796

 

  • Religion is a man made creation in self defense against a genuine encounter with the Divine.   Carl Gustav Jung

 

  • I asked God: "What is the best religion on the planet? Which one is right?"
    And Godhead said, with great love: "I don't care."
    That was incredible grace. When Godhead said, "I don't care," I immediately understood that it is for us to care about. It is important, because we are the caring beings. It matters to us and that is where it is important. What you have is the energy equation in spirituality. Ultimate Godhead does not care if you are Protestant, Buddhist or whatever. It is all a blooming facet of the whole. I wish that all religions would realize it and let each other be. It is not the end of each religion, but we are talking about the same God. Live and let live. Each has a different view. And it all adds up to the big picture; it is all important. Interview with Mellen-Thomas Benedict, neardeather, A Journey Through the Light and Back. A Life After Death Journey, Patricia Diane Cota-Robles

 

  • Scientists don’t know what they are talking about when they talk about religion. Religion has nothing to do with belief, and I don’t believe it has any negative impact on people’s lives outside of intolerance. Why do I go to church? It’s like asking, why did you marry that woman? You make up reasons, but it’s probably just smell. I love the smell of candles. It’s an aesthetic thing. Nassim Nicholas Taleb, Prophet of boom and doom

 

  • [Frederic] Spiegelberg’s phrase "the religion of no religion" had deep existential roots. It was based on a mystical encounter with the natural world he experienced as a young theology student. He was walking in a wheat field on a bright day when, quite suddenly, his ego vanished and what he calls the Self appeared. Through this altered perspective, he began to see that God was shining through everything in the world, that everything was divine, that there was nothing but holiness. As he reveled in this revelation, he came around a corner and found himself confronting a gray church. He was horrified. How, he asked himself, could such a building claim to hold something more sacred, more divine, than what he had just experienced in the poppies, birds, and sky of the now divinized cosmos? It all seemed preposterous, utterly preposterous, to him. Jeffrey Kripal, religion scholar, essay From Altered States To Altered Categories (And Back Again): Academic Method And The Human Potential Movement, April 2007

 

  • All the religions and all the peoples of the world are undergoing the most radical, far-reaching, and challenging transformation in history. The stakes are high: the very survival of life on our planet; either chaos and destruction, or creative transformation and the birth of a new consciousness. Forces, which have been at work for centuries, have in our day reached a crescendo that has the power to draw the human race into a global network. Ewert Cousins, Fordham Professor of Theology Emeritus

 

  • People are leaving the churches in droves and turning to God. Lenny Bruce, US American sardonic comedian, social critic

 

  • Religion teaches dignity; theology sometimes promotes indignity. When Islam was first introduced it championed women’s liberation (See Huston Smith’s Religions of the World which points out that Mohammed’s wife had a very big hand in writing it). Some Islamic theologians have since interpreted it in ways that oppress women, but that’s politics operating under the guise of religion (as it does in every religion). In their core beliefs, religions have all been a powerful force for recognizing the universal and non-negotiable dignity of Man. Interview with Robert Fuller, Ph.D., professor in physics, dignity and rankism researcher, author, Dignity's Apostle, presented by blogspot Intrepid Liberal Journal, Robert Ellmann, Saturday, 20. May 2006

 

 

6.   Englische Texte – English section on Religion

6.1   Results of studies on religion in USA – 2003 and 2005 / Ergebnisse von Religionsstudien in USA

Religious and other beliefs of US Americans, 2003

 

The Baylor Religion Survey revealed in 2005

  • 92 % of all US Americans believe in God.
    • 93 % of all US Americans affiliated with a religion are Christian.
    • 89 % of all US Americans have an organized religious or faith-based affiliation.
    • 60 % of all non-affiliated US Americans believe in God.
    • 33.6 % are evangelical Protestants, more than mainline Protestants or members of traditionally black churches put together.
  • Only 5.2 % the US Americans consider themselves as atheists.
    Source: The Baylor Religion Survey (PDF), 29. September 2005

 

US Americans believe in four types of God:

  1. 31% – Authoritarian God. Biblical literalists support twice as likely a pro-military, anti-crime political agenda.
  2. 24% – Distant God (essentially a deist view),
  3. 23% – Benevolent God,
  4. 16% – Critical God.
    Source: Hannah Elliott, Americans believe in four Gods – Baylor religion study, Associated Baptist Press, Wednesday, 13. September 2006  

 

7.   Index: Religion – Bücher von D. Hawkins

Englische Werke

  • Buch 7E, Kapitel 5 Science and Religion: Levels of Truth, S. 97ff

7.1   Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins

 

8.   Links zum Thema Religion

8.1   Literatur

8.2   Literatur (engl.)

 

8.3   Weblinks


8.4   Weblinks (engl.)


8.5   Audio- und Videolinks

8.6   Audio- und Videolinks (engl.)

 

8.7   Interne Links

Wiki-Ebene

 

 

 

8.8  Hinweis

Dieser Artikel will weder Religionen und deren Inhalte
leugnen noch Skeptizismus gegenüber Glaubensinhalten
verbreiten, sondern innewohnende Fehler und Irrtümer
aufdecken und somit einen konstruktiv-kritischen
Umgang mit religiösen Texten ermöglichen.