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2·2012


 

Religion

 

Bitte Hinweis beachten.

Umfrage 2005: Barometer der Gottesgläubigkeit in Europa, Anteile der Atheisten in Europa
(Eurobarometer von 2005 zur Aussage:
'Es gibt keine Art von Gott oder spirituelle Kraft.')

Die Schattenseite der Religion trennt,
Spiritualität eint.

Dr. David R. Hawkins, Quelle unbekannt

Religionen zu respektieren, ermöglicht
Religionsfreiheit und Befreiung
von der Religion.

Dr. David R. Hawkins, Sedona Seminar
Identification and Illusion, 14. August 2004

 

 

KultCult

 

 


 

D. Hawkins Bezug zur Religion


Sammlung von Symbole Weltreligionen

David R. Hawkins – streng religiös in einem episkopalischen Elternhaus erzogen, äußerst gewissenhaft (skrupelbehaftet), ab seinem 16. Lebensjahr bis zu seinem Erleuchtungserlebnis mit 38 Jahren passionierter Atheist und Agnostiker – bezieht einen klaren Standpunkt gegenüber Religionen. Als er zu studieren begann, wandte er sich der Theologie zu, seinem Lieblingsfach. Als Agnostiker, der keine Gelegenheit ausließ, um über Religion zu diskutieren, kam er zum Leidwesen seiner Mitstudenten mit lauter Einsen ("straight A's") von der jesuitisch geführten Marquette-Universität nach Hause. Seine Kritik galt den negativ geprägten anthropomorphen Gottesbildern [unter BW 200] und betraf keine bestimmte Religion, sondern Religionen im Allgemeinen.

 

Hawkins Lehre orientiert sich nicht an konfessionsgebundenen Religionen, sie fußt auf Spiritualität und seinen höchst subjektiven mystischen Erfahrungen.

D. Hawkins' Religionskritik / Critique on religions

Religion < BW 499 ⇔ Spiritualität BW 500+ – Dogma ⇔ Mystik

Religion bewegt sich im Feld der Linearität. Sie ist die äußere sichtbare Ebene eines Glaubens und steht in engem Zusammenhang mit religiösen Institutionen wie beispielsweise kirchlichen Organisationen, Konfessionen, Gotteshäusern, Gottesdiensten. Religion erstarrt vielfach durch religiöse Institutionen, die mit einem gewissen Vertretungsanspruch die Theologie und Liturgie einer Religion definieren.

 

Spiritualität ist die innere Hinwendung zum Göttlichen. Sie bewegt sich im Feld des Nichtlinearen und basiert nicht auf Organisationen, Institutionen oder bestimmten Schriften, sondern auf einem inneren Erkennen, auf Gewahrsein, auf dem Finden des eigentlichen Selbst und auf Gottes Gnade.

 

Compared to the light of Divinity which had illuminated all existence, the god of traditional religion shone dully indeed; thus spirituality replaced religion. David Hawkins, The Eye of the I From Which Nothing is Hidden, S. 336, 2001

 

Siehe auch: ► < BW 499 und BW 500+ und ► Mystik und ► Spiritualität

US-amerikanische Religionsstudien (2005-2006)

  • 92 % – Die Mehrheit der US-Amerikaner glaubt an Gott.
  • 90 % – der US-Amerikaner haben eine religiöse beziehungsweise eine glaubensbasierte Zugehörigkeit.
  • 60 % – der nichtkonfessionsgebundenen US-Amerikaner glauben an Gott.
    • 33,6 % sind evangelikalische Protestanten, mehr als die klassischen Protestanten oder die gesamte Mitgliederzahl der traditionellen schwarzen Kirchen.
  • 5,2 % – Eine kleine Minderheit der US-Amerikaner sind Atheisten. (stimmt mit dem weltweiten Prozentsatz überein)
Quelle: ► The Baylor Religion Survey (PDF), 29. September 2005 (und September 2006)

 

Die US-Amerikaner glauben an vier verschiedene Gottesbilder:

  1. 31 % – Autoritärer Gott. Wortwörtliche Bibelauslegende unterstützen in doppelt hohem Maß promilitärische und strafverfolgende Politik.
  2. 24 % – Ferner Gott (im Wesentlichen eine deistische Haltung),
  3. 23 % – Gütiger Gott,
  4. 16 % – Kritisch-richtender Gott.
Quelle: ► Hannah Elliott, Americans believe in four Gods – Baylor religion study, Associated Baptist Press, 13. September 2006

Schatten von Religionen

Durch Fehler in der Vermittlung der Lehre und den zusätzlichen Wahrheitsanspruch der Religionen kommt es vielfach zu spirituellen Irrtümern.

 

  • Die Schattenseite des Christentums zeigte sich am extremsten zur Zeit der Inquisition, als die Religiosität zu Hysterie und Angst verkam. Die verfahrens- und gesetzmäßige Grundlage, um jemanden zum Ketzer zu erklären, bezog sich tatsächlich nicht auf dessen Glauben, sondern auf die Weigerung, seinen Glauben aufzugeben, wenn ihm dies von kirchlichen Autoriätspersonen befohlen wurde. (Siehe dazu das Beispiel von Galileo Galilei.) D. Hawkins, FU Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, S. 338, 2005

Missverständnisse und Fehlinterpretationen

Die eigentlichen Aussagen von Lehren geistig hochstehender Lehrer der Menschheit wurde durch das begrenzte Verständnis der Menschen (ihrer Zeit und danach) verzerrt. Nicht zu unterschätzen ist die Schwäche des Egos, die Aussagen wortwörtlich zu nehmen und sie nach Gusto zu interpretieren sowie die Unfähigkeit der Mehrheit der Weltbevölkerung unter der Schwelle von BW 200, die (metaphorische, paradoxe) Essenz von göttlich inspirierten Lehren aufzunehmen. Das gewichtigere Feld, das den Glauben an "Punkt und Komma" begünstigt, setzt sich für beträchtlich lange Zeit durch.

 

  • Es gibt zwei Quellen von Irrtümern, die aus den traditionell als "wahr" angesehenen Religionen stammen. Die erste ist einfach das Missverständnis oder die falsche Interpretation bestimmter Lehren des ursprünglich großen Lehrers. Da die ersten Zuhörer oder Anhänger selbst nicht erleuchtet waren, wurden die ursprünglichen Lehren von ihrem Ego verfälscht. Das All-sehende Auge, Anfang des Kapitels 4, S. 75, 2005

 

  • Die zweite Art, die offensichtlich zu gröberen Verfälschungen führt, sind geistliche Lehren, die aus dem entstehen, was man normalerweise als 'Kirchendoktrin' bezeichnet. Diese Regelungen, oft in der Form von schuldeinflößenden Verboten, sind tatsächlich ganz und gar von offiziellen Vertretern und so genannten Autoritäten der Kirche aufgestellt worden, die in Wirklichkeit keinerlei Anspruch auf Autorität hatten, aber stattdessen eine gewisse politische Macht in der Struktur der jeweiligen Institution zu der betreffenden Zeit erwerben konnten. OU Das All-sehende Auge, Anfang des Kapitels 4, S. 75, 2005

 

  • Vieles, was als Kirchenlehre verkauft wird, ist in Wirklichkeit ein Produkt des Egos. Wenn es stimmt, was Jesus sagte, dass nämlich das Böse im Auge des Betrachters wohne, dann sind jene, die überall Sünde und Übel sehen, ihrerseits selbst das Problem. In Viktorianischer Zeit wurde sogar ein Tischbein als Versuchung angesehen und musste diskret mit einem Tischtuch verdeckt werden. OU Das All-sehende Auge, Anfang  Kapitel 4, S. 77, 2005

 

  • Würde man sich an die Mahnung halten: "Wer unter Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein", könnte man all dieses falsche Besitzergreifen von spiritueller Wahrheit zum Schweigen bringen. FU Das All-sehende Auge, Anfang des Kapitels 4, S. 78, 2005

Fehler durch Übersetzungen und Weiterverbreitung

Weitere Fehler und Abweichungen entstehen durch Abschriften und Übersetzungen. Die Abweichung von der ursprünglichen Lehre nimmt dadurch meist im Lauf der Zeit zu. Zu beachten ist auch, dass häufig geraume Zeit (Jahrzehnte bis Jahrhunderte) verstrichen ist, bis die Lehre überhaupt schriftlich festgehalten wurde. Der ursprüngliche Lehrer stand nicht mehr in irdischer Verkörperung zur Verfügung, um Korrekturen vorzunehmen.

 

  • Die Abweichungen wurden dann durch spätere Übersetzer und Abschreiber über die Generationen hinweg weiter vergrößert. Das All-sehende Auge, Anfang des Kapitels 4, S. 75, 2005

Kirchendoktrin

Von offiziellen Vertretern der kirchlichen Organisationen werden Lehrsätze und Verbote aufgestellt, die teils Angst einflößend wirken (Nachdruck auf Schuld und Sünde). Diese Doktrinen haben meist nichts mehr mit der eigentlichen Lehre zu tun, werden allerdings als Glaubenswahrheiten verbreitet, teilweise mit erheblichem Machtanspruch und diversen Begründungen. All dies führte zu einer Entfremdung von Gott, zu einem Gesamtschuldbewusstsein der Menschheit, zu Kriegen und Verfolgung. Zusammenfassung orientiert an Das All-sehende Auge, S. 75-76, 2005

 

  • Alle großen Lehrer lehren Gewaltlosigkeit, Nichtverurteilung und bedingungslose Liebe. Man kann nur schwer erkennen, wie vermeintliche kirchliche Autoritäten diese allem zugrunde liegenden Binsenwahrheiten verletzen konnten, im Namen eines vorgeblichen "Nutzens für den Glauben" oder "zum Wohle der Kirche" oder "zur Beseitigung des Unglaubens" oder für "gerechte" Kriege. Das All-sehende Auge, S. 76, 2005

 

  • Es ist kein überzeugender oder ihr selbst innewohnender Grund vorhanden, die präzise Lehre eines originalen großen Lehrers zum Zwecke irgendeines ersichtlichen Gewinnes zu verändern. So offensichtlich es auch scheinen mag, es war über all die Jahrhunderte nicht klar, dass Christ-Sein beispielsweise bedeutete, einfach die Lehren Christi exakt zu befolgen. Das All-sehende Auge, S. 76, 2005

Avatare – göttlich inspirierte Übertragung

Die Spiritualität der Ureinwohner Amerikas hat den BW 500. Sie geht auf keinen Avatar wie etwa Jesus, Buddha oder Krishna zurück. Die Weisheit, vertreten durch Älteste und Medizinleute, wurde "göttlich intuiiert".
Jede religiöse Richtung kann zur Erleuchtung führen. Zwischen der jeweiligen Religion bzw. Konfession und den einzelnen Anwendern können große Unterschiede hinsichtlich des Bewusstseinsniveaus vorliegen. Jeder KANN über den BW-Wert seiner angestammten Religion hinauswachsen.  

 

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann. Weissagung der Cree, nordamerikanischer Ureinwohnerstamm

Beziehung der Gläubigen zur Religion

  • Der offensichtlichste Irrtum ist die Verehrung der Religion statt Gottes. [...] Auch wenn Religion Inspiration, spirituelle Wahrheiten und wichtige Informationen bietet, ist sie doch nur eine lineare, in der Zeit beheimatete Organisation und nicht die Realität selbst. [...] Im Grunde ist Religiosität eine subtile Form von Götzenverehrung, welche die Kirche als Institution über Gott setzt. [...] Religion ist das Mittel, nicht der Zweck. Sie ist die Landkarte, nicht das Territorium. Sie ist der Buchdeckel, nicht das Buch. FU Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, S. 331, 2005

Einfache Faustregel zur Bewertung von Religionen

Übersetzungen bzw. Lehren, die nicht Frieden (BW 600+) oder Liebe (BW 500+) lehren, befinden sich im Irrtum. Orientiert an Das All-sehende Auge, S. 75ff, 2005

 

Irrtümer dieser Art befinden sich beispielsweise überwiegend in allen Büchern des Alten Testaments (AT) – ausgenommen drei Ausnahmebücher (Genesis, Sprüche, Psalmen).

 

BW-Werte der Bibel

  • BW 125 – Altes Testament (AT) ohne Genesis, Sprüche, Psalmen
  • BW 190 – Altes Testament (AT) insgesamt inkl. der 3 Ausnahmebücher
  • BW 70 – Offenbarung des Johannes im Neuen Testament (NT)

Weltreligionen und die Goldene Regel [BW 405]


Die Goldene Regel in den Weltreligionen
Der gemeinsame Nenner in den Kulturen und Religionen ist das Prinzip der Gegenseitigkeit.
Es existieren vielerlei Ausdrucksformen der Goldenen Regel.
༺༻ReligionGoldene RegelAutorWerk/SchriftZeitraum
1.AltägyptenTue Gutes, damit dir Gutes getan werde!Altägyptische WeisheitDie Geschichte vom wortgewaltigen Bauern 
2.JudentumWas Dir weh tut, tue keinem anderen an.Talmud, Hauptschrift des gewöhnlichen Judentums, Shabbat~1500 v. Chr.
3.JudentumTue nicht anderen, was Du nicht willst, dass sie dir tun.Rabbi Hillel (30 v. Chr.-~9 n. Chr.) pharisäischer Rabbiner aus der Zeit vor der Zerstörung des zweiten Tempels, Vorsteher des Sanhedrin, Gründer einer Schule zur SchriftauslegungTalmud Shabbat 31a~1500 v. Chr.
4.Zoroastrische ReligionTut keinem etwas an, was euch selbst nicht gut erschienen wäre.Zarathustra (Zoroaster) (18.-6. Jht. v. Chr.) iranisch-persischer Prophet, Philosoph, Reformator, Stifter des persischen Zoroastrismus (Mazdaismus oder Parsismus)Shayast-na-Shayast, XIII, 29~1000 v. Chr.
5.Christentum Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.Moses, ägyptisch-hebräischer Stifter der mosaischen Religion, Prophet, Zentralfigur und Verfasser der fünf Bücher Moses3. Buch Mose [Levitikus] 19, 18 (Altes Testament)~700 v. Chr.
6.TaoismusErachte den Vorteil deines Nächsten als deinen Vorteil, und deines Nächsten Nachteil als deinen Nachteil.T'ai-shang Kang-ying P'ien, 3, 213-218~500 v. Chr.
7.BuddhismusFüge deinem Nächsten nicht das Leid zu, das dich schmerzt.Gautama Buddha (563-483 v. Chr.) indischer Gründer des BuddhismusUdāna, buddhistische Schrift aus dem Palikanon, V, 18~500 v. Chr.
8.BuddhismusEin Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, soll es auch nicht für ihn sein; und ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, wie kann ich ihn einem anderen zumuten?Gautama Buddha (563-483 v. Chr.)
Samyutta Nikaya (Reden Buddhas) V, 353.35-354.2
~500 v. Chr.
9.JainismusGleichgültig gegenüber weltlichen Dingen sollte der Mensch wandeln und alle Geschöpfe in der Welt behandeln, wie er selbst behandelt sein möchte.Mahavira [Großer Held] (~497-425 v. Chr.) indischer Begründer der indischen Religion Jainismus, letzter der 24 Tirthankaras (Furtbereiter)Sutrakritanga Sutra 1, 11, 336. Jht. v. Chr.
10.ThalesVermeide, zu tun, was du anderen übel nimmst.Thales von Milet (624-~546 v. Chr.) altgriechischer Naturphilosoph, Staatsmann, Mathematiker, Astronom, Ingenieur 6. Jht. v. Chr.
11.HinduismusDies ist die Summe aller Pflichten: Tue keinem anderen das Leid an, was bei Dir selbst Leid verursacht hätte.Mahabharata, bekanntes indisches hinduistisches Epos, Sammlung von 100.000 Doppelversen, V, 1517400 v. Chr.-400 n. Chr.
12.Brahma-
nismus /
Hinduismus
Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist; das ist das Wesen der Moral.Mahabharata (Geschichte Großindiens) XIII, 114.8, / V, 1517400 v. Chr.-400 n. Chr.
13.KonfuzianismusWas Du selbst nicht wünscht, das tue auch nicht anderen Menschen an.Konfuzius (551-479 v. Chr.) chinesischer Weiser, Sozialphilosoph, Stifter der chinesischen StaatsreligionGespräche des Konfuzius [Lun yu]475 v. Chr.-220 n. Chr.
14.Christentum Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihr ihnen ebenso. Darin besteht das Gesetz und die Propheten.Jesus Christus (2-7 v. Chr.-30/31 n. Chr.) galiläisch-jüdischer Lehrer der Erlösung, Zentralfigur des ChristentumsMatthäus 7, 12 und Lukas 6, 31, Neues Testament50 n. Chr.
15.SenecaBehandle deine Untergebenen so, wie du von deinen Vorgesetzten behandelt werden möchtest.Lucius Annaeus Seneca (~1/4-65 n. Chr.) römischer stoischer Philosoph, Staatsmann, Naturforscher, DramatikerEpistulae morales [Briefe über Ethik an Lucilius] Sammlung von 124 Briefen, 47, 1165 n. Chr.
16.IslamKeiner von Euch ist ein Glaubender, solange er nicht das für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst gewünscht hätte.Vorgeblich Mohammed (570/571-632 n. Chr.) saudiarabischer Gründer des Islam, ProphetAn-Nawawi, Kitab Al-Arba'in (Vierzig Hadithe), 13~700 n. Chr.
17.ShintôismusSei wohltätig zu allen Wesen.Ō no Yasumaro (?-723) japanischer adliger Hofbeamter, GelehrterKojiki711-712 n. Chr.
18.SikhismusIch bin niemandem fremd, und niemand ist mir fremd. Ich bin allen ein Freund.Guru Granth Sahib [Adi Granth], Der Adigranth ["Buch des Uranfänglichen"], heilige Schrift der Sikhs, S. 12991469-1708
19.Baha'i ReligionBürdet keiner Seele eine Last auf, die ihr selber nicht tragen wollt, und wünscht niemandem, was ihr euch selbst nicht wünscht. Dies ist Mein bester Rat für euch, wolltet ihr ihn doch beherzigen.Baha'u'llah [Mirza Husain-ʿAli Nuri] [Herrlichkeit Gottes] (1817-1892) osmanisch-iranischer Stifter der Bahai-ReligionÄhrenlese, Übersichtswerk für die Schriften von Baha’u’llah, 66, 8~1870-1935
20.Deutsche Volksweisheit Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu.Deutsches Sprichwort 
21.Kategorischer Imperativ Handle stets so, dass die Maxime deines Handelns jederzeit Grundlage einer allgemeinen Gesetzgebung sein könnte.Immanuel Kant (1724-1804) deutscher Philosoph der AufklärungGrundlegung zur Metaphysik der Sitten, Akademie-Ausgabe1785
22.HumanismusTue nichts, was du nicht möchtest, dass man dir tun soll.British Humanist Association, gegründet 1896 1999

 

The excuses we invent to create loopholes to the golden rule are graduated in proportion to the degree of the indignity we inflict. For example,
➤ we demonize our enemies to justify killing them;
➤ we dehumanize captives to justify enslaving them;
➤ we disparage victims of discrimination to rationalize exploiting them;
➤ we dismiss people as nobodies to justify discounting their views.
"An eye for an eye, a tooth for a tooth" is, among other things, the fundamental law of reciprocal indignity.
The symmetry undergirding the golden rule is the assumption of equal dignity for all.
Breaking the cycle of indignity and violence is a dignitarian application of "turn the other cheek."
As reciprocal dignity becomes the norm, the roles we play in co-creating and maintaining each others’ identities become clear, and "love thy neighbor as thyself" begins to look like an obtainable ideal.
Robert W. Fuller, Ph.D. robertworksfuller.com (*1936) US American professor of physics, college president, dignity and rankism researcher, lecturer, author, Rankism vs. the Golden Rule, presented by LA Progressive, 3. May 2013

Zitate zum Thema Religion

Zitate von D. Hawkins

⚠ Achtung Siehe Power vs. Truth (engl.) Januar 2013

  • Es gibt zwei Quellen von Irrtümern, die aus den traditionell als "wahr" angesehenen Religionen stammen. Die erste ist einfach das Missverständnis oder die falsche Interpretation bestimmter Lehren des ursprünglich großen Lehrers. Da die ersten Zuhörer oder Anhänger selbst nicht erleuchtet waren, wurden die ursprünglichen Lehren von ihrem Ego verfälscht. Das All-sehende Auge, Anfang des Kapitels 4, S. 75, 2005

 

  • Die Abweichungen wurden dann durch spätere Übersetzer und Abschreiber über die Generationen hinweg weiter vergrößert. Das All-sehende Auge, Anfang des Kapitels 4, S. 75, 2005

 

  • Die zweite Art, die offensichtlich zu gröberen Verfälschungen führt, sind geistliche Lehren, die aus dem entstehen, was man normalerweise als 'Kirchendoktrin' bezeichnet. Diese Regelungen, oft in der Form von schuldeinflößenden Verboten, sind tatsächlich ganz und gar von offiziellen Vertretern und so genannten Autoritäten der Kirche aufgestellt worden, die in Wirklichkeit keinerlei Anspruch auf Autorität hatten, allerdings jedoch eine gewisse politische Macht in der Struktur der jeweiligen Institution zu der betreffenden Zeit erwerben konnten. OU Das All-sehende Auge, Anfang des Kapitels 4, S. 75, 2005

 

  • Alle großen Lehrer lehren Gewaltlosigkeit, Nichtverurteilung und bedingungslose Liebe. Man kann nur schwer erkennen, wie vermeintliche kirchliche Autoritäten diese allem zugrunde liegenden Binsenwahrheiten verletzen konnten, im Namen eines vorgeblichen "Nutzens für den Glauben" oder "zum Wohle der Kirche" oder "zur Beseitigung des Unglaubens" oder für "gerechte" Kriege. Das All-sehende Auge, S. 76, 2005

 

  • Es ist kein überzeugender oder ihr selbst innewohnender Grund vorhanden, die präzise Lehre eines originalen großen Lehrers zum Zweck irgendeines ersichtlichen Gewinns zu verändern. So offensichtlich es auch scheinen mag, es war über all die Jahrhunderte nicht klar, dass Christ-Sein beispielsweise bedeutete, einfach die Lehren Christi exakt zu befolgen. Das All-sehende Auge, S. 76, 2005

 

  • Vieles, was als Kirchenlehre verkauft wird, ist in Wirklichkeit ein Produkt des Egos. Wenn es stimmt, was Jesus sagte, dass nämlich das Böse im Auge des Betrachters wohne, dann sind jene, die überall Sünde und Übel sehen, ihrerseits selbst das Problem. In der Viktorianischen Zeit wurde sogar ein Tischbein als Versuchung angesehen und musste diskret mit einem Tischtuch verdeckt werden. OU Das All-sehende Auge, Anfang des Kapitels 4, S. 77, 2005

 

  • Hielte man sich an die Mahnung: "Wer unter Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein", könnte man all dieses falsche Besitzergreifen von spiritueller Wahrheit zum Schweigen bringen. FU Das All-sehende Auge, Anfang des Kapitels 4, S. 78, 2005

 

  • Viele der großen Weltreligionen haben ihren Ursprung in primitiven nomadischen Stämmen und Kulturen. In diesen Zeiten war die Unwissenheit sehr groß. Unwissende Menschen lassen sich leicht beeinflussen und beeindrucken, besonders durch Angst und Aberglauben, und sie pflegen in anthropomorphen Vorstellungen zu denken. [...] Die "Götter" waren verantwortlich für große Katastrophen und die hauptsächlichen Eigenschaften der Erde. [...] Die zornigen Götter mussten besänftigt werde. Dies geschah durch Hungern, Geißelungen, Tieropfer, Verstümmelungen, den Umgang mit gefährlichen wilden Tieren wie Kobras, Liegen auf Nagelbetten, Abtötung des Fleisches, sogenannte "heilige" Armut voller Krankheit, rituelle Schmerzzufügung und Tötung von Tieren, Vögeln und Jungfrauen.
    [...] Sobald eine Religion sich aus diesem Morast der Negativität erhob, hatte sie die Tendenz, großes Gewicht und Konzentration auf die negativen Prinzipien wie Sünde, Hölle, Strafe und Rechtschaffenheit zu legen und entwickelte daraus eine Entschuldigung für alle Formen von Grausamkeit, Krieg, Verstümmelung, Verfolgung, Verurteilung, Verbrennen auf dem Scheiterhaufen, Verbannung, Einkerkerung und das Abhacken der Hände.
    Man glaubte, dass all dies heilig sei, weil Schmerz in all seinen Formen vergöttlicht wurde. Daher wurde das Töten Ungläubiger hoch gelobt und Streit mit ihnen als gerechtfertigt angesehen. Das All-sehende Auge, S. 119-120, 2005

 

 

  • Der offensichtlichste Irrtum ist die Verehrung der Religion statt Gottes. [...] Auch wenn Religion Inspiration, spirituelle Wahrheiten und wichtige Informationen bietet, ist sie doch nur eine lineare, in der Zeit beheimatete Organisation und nicht die Realität selbst. [...] Im Grunde ist Religiosität eine subtile Form von Götzenverehrung, welche die Kirche als Institution über Gott setzt. [...] Religion ist das Mittel, nicht der Zweck. Sie ist die Landkarte, nicht das Territorium. Sie ist der Buchdeckel, nicht das Buch. FU Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, S. 331, 2005

 


 

  • Lange Zeit war Religion die beste Quelle für spirituelle Wahrheit. Das Problem dabei ist, dass dies zur Bildung eines spiritualisierten Egos führt, das die gefährlichste Einrichtung auf dem Planeten Erde ist. "Wenn du uns nicht zustimmst, musst du sterben." Schon ein wenig von sich selbst eingenommen? Was meint ihr? Sedona Seminar Emotions and Sensations, 3 DVD set, 17. April 2004

 

Quotes by D. Hawkins

⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

Personal avowals

 

  • I don't belong to any religion. I am a mystic. Chicago Seminar Title unknown, 10. April 2004

 

Hawkins' belief in the purity of motifs of the founders of religions

  • I never calibrated the Crusades, but they are just like any religious wars'. You see, the founders of the original religions taught pure spirituality, and then it was interpreted by man's ego. If man understood what was said, we would have world peace. Instead they began to look for differences and ownership and claims to exclusivity, and so religion as compared to spirituality became divisive instead of unifying. And that's why I believe in spirituality, because spirituality emphasizes what is common to all and unifies. That’s why I say in the book that religion divides and spirituality unifies; that's why I look for the spiritual truth behind each religion. Interview Truth vs. Falsehood, presented by New Connexion.net, Miriam Knight, September 2004
⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

  • The downside of religion divides, whereas spirituality unifies. Source unknown

 

  • Regardless what branch of inquiry one starts from – philosophy, political theory, theology – all avenues of investigation eventually converge at a common meeting point: the quest for an organized understanding of the nature of pure consciousness. […] If we can understand even one simple thing in depth, we will have greatly expanded our capacity for comprehending the nature of the universe and life itself. Power vs. Force. The Hidden Determinants of Human Behavior, Foreword, S. 25, Veritas Publishing, 1st edition 1995

 

 

  • All the religions teach that there will be a nonphysical life that supercedes the physical one. The confusion here arises from the misidentification of this life as physical and other lives as nonphysical, or recurrently physical. To begin with, this life is an inner, subjective experiencing that includes, but is independent of, the physical body. Thus, this current existence is not actually physical, either.
    This life is the subjective adventure of that mysterious entity called 'I'. This current experience of the 'I' may consider itself physical, but that in itself is an illusion. The Eye of the I From Which Nothing is Hidden, S. 169, 2001

 

 

  • To recognize that there are multiple heavens and that each is in accord with its own adherents means that religious conflict and rivalry could be dispensed with out of respect and humility. It is the naive claim to exclusivity that results in the discord between religious groups. I. Reality and Subjectivity, chapter 15 "Karma", S. 255, 2003

 

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Politicalization of God and religion

  • A common social source stems from the current proclivity for persuasive politicalization of all aspects of society that then requires rationalized justifications. This results in distorting evidence that would weaken the positionality. An example would be the arguments against any reference to religion or Divinity in public.
    The arguments 'against' cite the constitutional "make no law respecting an establishment of a religion," but then purposely do not finish the cited sentence that goes on to say "or prohibiting the free exercise thereof." The Constitution is Deistic but not theistic, a major differentiation. Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, S. 66-67, 2005

 

 

 

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Ideal calibration of leaders of world religions:

LoC 570

  • If we ask what is the ideal calibration for the head of a world church, we get the number 570, which is the current state of affairs. Below 570 there is not enough power to inspire the masses of the world and be immune to the onslaughts of prevalent antireligionists. Calibration levels over 570 indicate the advent of mysticism and imply illumination, which preclude interest or involvement in the necessary affairs of administration. Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, S. 336, 2005

 

  • The downside of Christianity was the most extreme at the time of the Inquisition, when religiosity degenerated into hysteria and fear. The technical, legal basis for declaring a heretic was actually not the belief held but the refusal to give it up, when ordered to do so by church authority (e.g. the example of Galileo Galilei [LoC 455]). Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, S. 338, 2005

 

(↓)

Studying a cluster of truth teachings

 

  • 1. Christianity is the path of love and forgiveness.
    2. Buddhism is the path of compassion.
    3. Judaism is the path of living by sacred law.
    4. Baha'i is the path of unity and peace.
    5. Islam is the path of submission to the will of God.
    6. Confucianism is the path of deliberate tradition.
    7. Taoism is the path of ultimate reality.
    8. Native American Practice is the path of primal spirituality.
    9. Shintoism is the path of tribal ancestry.
    10. Hinduism is the path of knowledge, action, and devotion.
    11. Science of Mind is the path of the Divine Principle of Love and Law.
    12. The Global Heart Vision is of a world that works for everyone. (Henderson, R., 2005)1

 

  • A religiously integrous lifestyle is satisfying and results in healthy self-esteem as well as respect for others. Traditional religion provides dependable, practical morality and a set of ethics and guidelines for behavior, values, and character formation. The diehard skeptic might ask, "But what if God and religion are not true or real?" The answer, of course, is that then they will have lived a good life of virtue? for its own reward. Research indicates that religious persons and families show major benefits in every aspect of life, such as health happiness, longevity, classroom behavior, school grades, social success, and their immune system (Keller, 2004).2 Discovery of the Presence of God. Devotional Nonduality, S. 188-189, 2007

 

(↓)

Competitive religious wars based on a god image vested in retaliation

  • From the place of anger [LoC 150] one sees a competitive world of war, conflict, and enemies. Therefore, God becomes polarized as a retaliatory and angry god – the great punisher. […]
    [In] Anger, we see those positions that promote anger, conflict, hatred, and religious wars because they are competitive and usually champion a politicized god of retaliation. Because it is a polarized position, it is always viewed that God will punish the non-believers, which is usually one of the traditional teachings. It is important to know where this calibrates on the scale so we can se how it correlates with those things that are truthful. Healing and Recovery, chapter 5 Spiritual First Aid, S. 153-154, 2009

 

  • Religions which are based on the fear of sin rather than on the love of God are inherently weak. Interview The Path of Simplicity, presented by US magazine In Light Times, March 2005

 

  • Question: If we’re increasingly working on our inner divinity, and our experience of God is subjective, what is the fate of organized religion?
    Answer: Aspects of religion can intensify that subjective experience – like devotion and commitment, service to others, appreciation of beauty, and remembering the words of the great masters. Also, the collective intent of being part of a congregation is high. We calibrated Europe’s great cathedrals – they’re extremely high. It’s the intention, plus the beauty, plus generations of people praying in them. They’re inspirational. Religion serves as inspiration, too. There are times for it and other times when it’s not necessary. Interview with David R. Hawkins, MD, PhD, presented by magazine Holistic Networker, Gina Mazza Hillier, 13. August 2005

 

  • There's multiple heavens and the heaven that you go to is aligned with your calibrated level of your consciousness. (Calibrated as true). […] 
    Various religious groups throughout time have claimed that they have an exclusive claim on heaven and only if you follow their rituals and pay their dues do you get into their heaven. […] I don't want to insult any religions but some of them have requirements to get into their heaven that I think they are somewhat outrageous and undemocratic. I don't know that I would even want to go to one of the heavens. So they claim correctly, it turns out, correctly that to be admitted to their heaven these requirements need to be followed. Simple enough. Those who wish to be with others that are similar to themselves in belief then do have a certain realm where they congregate. […] [L]ike goes to like and that which is committed to certain principles then. So there is a certain vibration frequency. When you leave the body you automatically find yourself in the realm of your own vibration because that is what you identify with and are attracted to. So that should handle the afterlife. Sedona Seminar Realization of the Self: Final Moments, DVD 1 of 3, track 1, 14. December 2002

 

  • There are multiple heavens suitable to certain beliefs. Many religions are the sole pipeline to that region of heaven. Sedona Seminar Witnessing and Observing, 3 DVD set, 16. October 2004

 

  • We give God good advice. Without our advice, God wouldn’t know what to do. The God of traditional religion doesn't have to be confronted as a reality. It's a legend from the past, from Genesis. We don't have to confront Him until judgment day. Religion becomes ecclesiastical dogma. Sedona Seminar The Ego and The Self, 3 DVD set, 11. December 2004

 

 

  • Spiritual means you are interested in the essence of the Truth within the teachings. Thus a person can be religious and spiritual if he or she is interested in the essence of the Truth within the teachings. [Paraphrased.] Sedona Seminar Practical Spirituality, 3 DVD set, 25. October 2008

Zitate von anderen Quellen

Persönliche Bekenntnisse

  • Manchmal denke ich, es wäre besser, es gäbe keine Religionen. Dalai Lama XIV. (Tenzin Gyatso) [Tanchu Dhondup] [BW 570] (*1935) tibetischer Mönch, geistliches Oberhaupt des tibetischen Buddhismus, Linienhalter der Gelug-Schule, Friedensnobelpreisträger, 1989, Brauchen wir Gott?, präsentiert von GEO Magazin, Nr. 01/15, aufgenommen Hamburg, August 2014, S. 16, Ausgabe Januar 2015

 

Einsichten

 

  • Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit ihr oder ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, bedarf es der Religion. Steven Weinberg (*1933) US-amerikanischer Physiker jüdischer Herkunft, Nobelpreisträger, 1979, Rede auf der Konferenz "Cosmic Questions", veranstaltet von der American Association for the Advancement of Science (AAAS), National Museum of Natural History, Washington, D.C., 15. April 1999
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Religiöse Praxis:

Nach Tantra, Vaishnavismus und Vedanta übte Ramakrishna Paramahamsa auch islamische und christliche Praktiken aus und erlangte in allen Gottesbewusstsein.

  • Gott hat die verschiedenen Religionen geschaffen, damit verschiedenen Suchern in verschiedenen Ländern zu verschiedenen Zeiten geholfen wird. Alle Lehren sind nur so viele verschiedene Wege, aber ein Weg ist niemals Gott selbst. Man kann Gott erreichen, wenn man einen der Wege mit Hingabe aus vollem Herzen befolgt. Selbst wenn es Irrtümer gäbe in der Religion, die man erwählt hat, dann wird Gott selbst sie korrigieren, wenn man ernsthaft und aufrichtig ist. [...] Um Irrtümer in anderen Religionen brauchen wir uns nicht zu kümmern. Gott, dem die ganze Welt gehört, wird dafür Sorge tragen. Sri Ramakrishna Paramahamsa [BW 620] (1836-1886) indischer hinduistischer Heiliger, Mystiker

 

  • Darum sehe ein jeder zu, was er thut! Es ist ein jeder Mensch sein eigener Gott [...] Er formet (ihm) in seinem Willen selbst ein Zentrum zu seinem Sitze. Jakob Böhme [BW 555] (1575-1624) deutscher Mystiker, Philosoph, christlicher Theosoph

 

 

  • Während der letzten 30 Jahre haben mich Menschen aus allen zivilisierten Ländern aufgesucht. Viele hundert Patienten sind durch meine Hände gegangen. Unter all meinen Patienten in der zweiten Lebenshälfte – über etwa 35 Jahren – ist nicht ein einziger gewesen, dessen Problem letztendlich damit  zu tun gehabt hätte, eine religiöse Bindung im Leben zu finden. Man kann mit einiger Sicherheit sagen, dass ein jeder von ihnen deshalb erkrankt ist, weil er verloren hatte, was die lebendigen Religionen aller Zeiten ihren Gläubigen gegeben hatten, und keiner von ihnen ist wirklich geheilt worden, der nicht seine religiöse Bindung wiedergefunden hätte. Carl Gustav Jung [BW 540] (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Tiefenpsychologe

 

  • Je weiter die spirituelle Evolution der Menschheit fortschreitet, desto sicherer scheint mir, dass der Weg zu wahrer Religion nicht in der Angst vor dem Leben, in der Angst vor dem Tod oder in blindem Vertrauen liegt, sondern im Streben nach rationalem Wissen. Albert Einstein [BW 499] (1879-1955) deutschstämmiger US-amerikanischer theoretischer Physiker, Entwickler der Allgemeinen Relativitätstheorie, Nobelpreisträger in Physik

 

  • Doch trotz dieser ungeheuren Expansion aller Religionen tritt heute das Phänomen auf, dass sich die religiösen Traditionen überall auf der Welt ungehindert durchdringen und Beziehungen zueinander aufnehmen, nicht im Sinne von Rivalität und Konflikt, sondern von Dialog und gegenseitiger Respektierung. Eins der größten Bedürfnisse der heutigen Menschheit ist, die kulturellen Grenzen der großen Religionen zu überschreiten und eine Weisheit, eine Philosophie zu entdecken, die die Völker miteinander versöhnt und die Einheit, die ihnen bei aller Unterschiedlichkeit zugrundeliegt, sichtbar macht. Diese Weisheit hat man Philosophia perennis [ewige Philosophie] genannt, die unvergängliche Weisheit, die sich in jeder Religion auf jeweils andere Weise ausdrückt. Bede Griffiths (1906-1993) englischer katholischer Benediktinermönch, Mystiker, Langzeit-Ashramite in Indien, Unteilbarer Geist, Sammlung bedeutender heiliger Schriften: Upanishaden, Bhagavad Gita, Dhammapada, Majayana Shraddotpada Shastra, Tao te King, Sikh­Gebete, Koran, Al­Ghazali, Rumi, Bücher der Weisheit, Evangelien, Epheserbrief, Erstdruck A. Resch Verlag, Böhmer Buchversand, 1996

 

  • Religion und Gottesbild werden dadurch bestimmt, ob Menschen aufgrund ihrer Bedürfnisse eher zu einer autoritären Anschauung tendieren oder zu einer Vorstellung, die ihre Ebenbürtigkeit bejaht. […] Ob eine Religion gut oder schlecht ist, hängt also von der Entwicklungsgeschichte des Einzelnen ab. Ist diese von Gehorsam geprägt, wird der Mensch einen autoritären, strafenden Gott suchen. […]
    Jesu Leben beruhte auf Liebe und Barmherzigkeit. Einige seiner Anhänger machten daraus eine Religion, die Gehorsamkeit predigte. Die Bibelforscherin Elaine Pagels hat aufgezeigt, dass die Bekehrungen zum Christentum nach dem Tod Jesu häufig auf Unterwerfung unter abstrakte Prinzipien beruhte. Die frühen Gnostiker dagegen wussten, dass nur eine innere Transformation zur Erfüllung führt. […]
    Wenn die großen Religionen gebraucht werden, um Menschen an Regeln zu binden und so abstrakten Prinzipien zu unterwerfen, führt dies stets zu einer Pervertierung der Lehre des Herzens. Das Märtyrertum der Fundamentalisten verkehrt die Liebe zum Leben in eine Liebe zum Tod, wodurch der Tod zum wahren Leben erklärt wird. Solche Menschen und ihre Führer suchen falsche Götter, weil sie in sich selbst keinen Zugang zum Göttlichen haben. Arno Gruen (1923-2015) deutsch-schweizerischer Psychologe, Psychoanalytiker, Zivilisationskritiker, Schriftsteller, Was ist eine gute Religion?, präsentiert von der Schweizer Tageszeitung Neue Zürcher Zeitung (NZZ online), 4. September 2006

 

  • Dank Gott können wir uns wieder lieben, nicht um unserer selbst willen, sondern weil wir Gottes Geschöpfe sind. Gott kann die Menschen davon entlasten, füreinander alles sein zu müssen. Man muss zugeben: Religionen haben es jahrhundertelang geschafft, in einer sinnfremden Welt Geborgenheit zu stiften. Viele Menschen kamen in Gott zur Ruhe. Interview mit Rüdiger Safranski (*1945) deutscher Philosoph, Autor von Das Böse oder Das Drama der Freiheit, Warum sind Menschen böse?, präsentiert von dem Schweizer Monatsmagazin NZZ Folio, Ursula von Arx, Oktober 1997

 

  • Praxis ist Kunst, Spekulation ist Wissenschaft, Religion ist Sinn und Geschmack fürs Unendliche. Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834) deutscher protestantischer Theologe, Altphilologe, Philosoph, Staatstheoretiker, Soziologe, Kirchenpolitiker, Pädagoge, Publizist, Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern, Berlin, 1799

 

  • Es ist in der Religionsgeschichte eine wohlbekannte Erscheinung, dass das was einmal Religion war, später zu Magie herabsinkt. Wie der Glaube früherer Zeiten heute als Aberglaube weiterlebt, so lebt der Kult der vergangenen Tage als Zauberei weiter. Sigmund Mowinckel (1884-1965) norwegischer Religionsgelehrter, Alttestamentler

 

  • Das Wort "Magie" geht etymologisch auf das Sanskritwort makha zurück. Wörtlich bedeutet makha "heilige Handlung; Heiligung; Sakrament". Der Priester, der die makha – Zeremonien ausführte, hieß maga. Über die altpersisch – awestische Sprache, die eng mit dem Sanskrit verwandt ist, gelangte dieses Wort ins Griechische. Der màgos der Antike was also etwas ganz anderes als ein Magier im modernen Sinn. Armin Risi armin-risi.ch (*1962) Schweizer Dichter, Veda-Philosoph, Sachbuchautor, Licht wirft keinen Schatten

 

  • Alle Religionen, die Gemeinschaft bilden und der bestehenden Wirklichkeit die wahre und gerechte Ordnung gegenüber stellen, haben auch eine gewalttätige Option. Hans G. Kippenberg, deutscher Religionswissenschaftler, zitiert in: Christian Weber, Gewalt als Gottesdienst, Focus online, 21. December 2006

 

  • Die Kirchenlehrer haben die Geschichte von der Jungfrauengeburt fast zwei Jahrtausende lang missbraucht, um die Sexualität zu verdammen, um Jungfräulichkeit und sexuelle Enthaltsamkeit als das große Ideal zu preisen. Die Kirchenlehrer haben aus der Jungfrauengeburt eine Sexuallehre, ein sexuelles Dogma gemacht, sie haben so getan, als sei die Lehre von der Jungfrauengeburt ein Spezialgebiet der Sexualkunde. Geschlechtsakt und Zeugung werden aus dieser Sicht zu einem Akt der Befleckung, nur Maria darf als die "Unbefleckte" beschrieben werden. Das ist ein Missverständnis.
    Jungfrauengeburt meint etwas ganz anderes, nichts Biologisches, sondern etwas Geistliches. Die Wahrheit über diese Jungfräulichkeit findet man nicht bei einer gynäkologischen Untersuchung. Die Evangelisten, die von der Jungfrauengeburt schreiben, sind Theologen, keine Sexologen. Sie sprechen nicht von der menschlichen Fortpflanzung, sondern vom Fortschritt des Menschlichen. Die Jungfrauengeburt ist Chiffre für die emanzipatorische Idee, sie ist ein Freiheitsbegriff. Die Sprache der Bibel und des Credos ist hier eine mythische, keine historische oder naturwissenschaftliche. Artikel von Heribert Prantl (*1953) deutscher Jurist, Journalist, Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, Autor, Josef, der Anti-Patriarch, präsentiert von der deutschen Tageszeitung Süddeutsche Zeitung, 24. Dezember 2014

 

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Vatikan als Reichtumshorter

  • Der Papst […] ist einer der reichsten Männer der Welt.
    Während zwei Drittel (2/3) der Welt weniger als $2 pro Tag verdient und ein Fünftel (1/5) der Welt unterernährt ist oder verhungert, hortet der Vatikan den Reichtum der Welt, profitiert davon an der Börse und zur gleichen Zeit predigt er über das Geben.3 Übersetzter Blogartikel IPCO-EDU02: Das Imperium der Stadt [englisches Original The Emipire of the City, presented by International People's Conference Organization, ~2012], präsentiert von Ano News Vienna, 8. Januar 2013

Gesetzestexte

Niemand darf wegen [...] seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Artikel 3(3) des Grundgesetzes der BRD

Quotes by various other sources

"Abandon all varieties of religion and just surrender unto Me. I shall deliver you from all sinful reactions. Do not fear." Thus the Lord takes all responsibility for one who surrenders unto Him, and He indemnifies such a person against all reactions of sins. Bhagavad Gita [LoC 910] 18, 66 (last section)

 

Personal avowals

  • I don’t like religion much, and I am glad that in the Bible the word is not to be found. Martin Buber [LoC 530] (1878-1965) Austrian-born Jewish religious researcher and philosopher, unsourced

 

 

  • I asked God,
    "What is the best religion on the planet? Which one is right?"
And God said with great love,
"I don't care. It does not matter what religion you are."
What incredible grace! They come and they go, they change. Buddhism has not been here forever, Catholicism has not been here forever, and they are all about to become more enlightened. More light is coming into all systems now. There will be lots of people fighting about it, one religion against the next, believing that only they are right. Everyone thinks they own God, the religions and philosophies, especially the religions because they form big organizations around their philosophy. When God said, "I don't care," I immediately understood that it is for us to care about. It is important, because we are the caring beings. It matters to us and that is where it is important. God does not care if you are Protestant, Buddhist, or whatever. It is all a blooming facet of the whole. It is not the end of each religion, but we are talking about the same God. Live and let live. Each has a different view; it is all important. Testimonial by Mellen-Thomas Benedict, most researched US American near-death experiencer, inventor, author, Near-Death Experience of the Light, presented by Spirit of Change, May / June 2004

 

  • I believe in God, but not as one thing, not as an old man in the sky.
    I believe that what people call God is something in all of us.
    I believe that what Jesus and Mohammed and Buddha and all the rest said was right.
    It's just that the translations have gone wrong.
    John Lennon (1940-1980) English musician, singer-songwriter, founding member of the British music band The Beatles, source unknown

 

  • At one time I was so much involved in the religious bullshit that I used to go around calling myself a Christian Communist, but as Janov says, religion is legalised madness. It was therapy that stripped away all that and made me feel my own pain. Interview with John Lennon (1940-1980) English musician, singer-songwriter, founding member of the British music band The Beatles, hosts Tariq Ali and Robin Blackburn, 1971

 

 

Einstein's confession made when he was sailing Caputh in 1930

  • The most beautiful emotion we can experience is the mysterious. It is the fundamental emotion that stands at the cradle of all true art and science. He to whom this emotion is a stranger, who can no longer wonder and stand rapt in awe, is as good as dead, a snuffed-out candle. To sense that behind anything that can be experienced there is something that our minds cannot grasp, whose beauty and sublimity reaches us only indirectly: this is religiousness. In this sense, and in this sense only, I am a devoutly religious man. Albert Einstein [LoC 499] (1879-1955) German-born US American theoretical physicist, developer of the theory of general relativity, Nobel laureate in physics, cited in: Walter Isaacson, Einstein. His Life and Universe, Simon & Schuster, New York, 2007

 

  • Try and penetrate with our limited means the secrets of nature and you will find that behind all the discernible concatenations there remains something subtle intangible and inexplicable. Veneration for this force beyond anything that we can comprehend is my religion. To that extent I am in point of fact religious. Albert Einstein [LoC 499] (1879-1955) German-born US American theoretical physicist, developer of the theory of general relativity, Nobel laureate in physics, 1921, source unknown

 

  • Scientists don't know what they are talking about when they talk about religion. Religion has nothing to do with belief, and I don't believe it has any negative impact on people's lives outside of intolerance. Why do I go to church? It's like asking, why did you marry that woman? You make up reasons, but it's probably just smell. I love the smell of candles. It's an aesthetic thing. Nassim Nicholas Taleb (*1960) Lebanese US American philosopher, essayist, practitioner of mathematical finance, Prophet of boom and doom, presented by British national "quality" Sunday newspaper The Sunday Times, Bryan Appleyard, 1. June 2008

 

 

  • I think we are experiencing a spiritual awakening. You know, I like to think that religion is for those who are afraid of going to hell and spirituality is for those who have already been there. Audio interview with Deepak Chopra, M.D. [LoC 500⇒LoC 195] (*1946) Indian US American physician, endocrinologist, public speaker, Harvard lecturer, self-help writer on mind-body medicine, presented by US TV station CNN, Larry King Live, host Larry King, Deepak Chopra Talks About 'How to Know God', aired 18. March 2000

 

Future prospects

  • Christianity will go. It will vanish and shrink. I needn't argue with that; I'm right and I will be proved right. We're more popular than Jesus now; I don't know which will go first – rock and roll or Christianity. Interview with John Lennon (1940-1980) English musician, singer-songwriter, founding member of the British music band The Beatles, 1965

 

Insights

  • We can't say that all religions are the same. Different religions have different views and fundamental differences. But it does not matter, as all religions are meant to help in bringing about a better world with better and happier human beings. On this level, I think that through different philosophical explanations and approaches, all religions have the same goal and the same potential. H.H. 14th Dalai Lama Tenzin Gyatso [LoC 570] (*1935) Tibetan monk, leader of the Gelug or "Yellow Hat" branch of Tibetan Buddhism, Peace Nobel Prize laureate, 1989, Facebook comment, 22. August 2010

 

  • All the world's major religions, with their emphasis on love, compassion, patience, tolerance, and forgiveness can and do promote inner values. But the reality of the world today is that grounding ethics in religion is no longer adequate. This is why I am increasingly convinced that the time has come to find a way of thinking about spirituality and ethics beyond religion altogether. H.H. 14th Dalai Lama Tenzin Gyatso [LoC 570] (*1935) Tibetan monk, leader of the Gelug or "Yellow Hat" branch of Tibetan Buddhism, Peace Nobel Prize laureate, 1989, Facebook comment, 10. September 2012

 

Featuring Armstrong's seven years in the convent and her spiritual awakening, when developing her iconoclastic take on the major monotheistic religions, and "The Spiral Staircase"

  • I say that religion isn't about believing things. It's ethical alchemy. It's about behaving in a way that  you, that gives you intimations of holiness and sacredness. Karen Armstrong (*1944) British former Roman Catholic nun, scholar of comparative religion, "freelance theist", founder of the Charter of Compassion, commentator, author, Charter for Compassion, presented by TED TALK, filmed February 2008

 

 

 

  • Religion is an insult to human dignity. With or without it you would have good people doing good things and evil people doing evil things. But for good people to do evil things, that takes religion. Steven Weinberg (*1933) US American physicist, Nobel Prize laureate, 1979, address at the Conference on Cosmic Design, American Association for the Advancement of Science, National Museum of Natural History, Washington, D.C., 15. April 1999
  • It is very important to value all religious systems. Although they may have great philosophical differences, they all have precepts for cultivating a good attitude toward others and helping them. They all counsel the practice of love, compassion, patience, contentment, and observing society’s rules. Since all religions share these goals, it is important to respect them and to value the contribution they can make. H.H. 14th Dalai Lama Tenzin Gyatso [LoC 570] (*1935) Tibetan monk, leader of the Gelug or "Yellow Hat" branch of Tibetan Buddhism, Peace Nobel Prize laureate, 1989, Facebook comment, 21. January 2011

 

  • Religion is a man made creation in self defense against a genuine encounter with the Divine. Carl Gustav Jung [LoC 520/540] (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, founder of a new school of depth psychology, author, source unknown

 

  • True religion is real living; living with all one's soul, with all one's goodness and righteousness. Albert Einstein [LoC 499] (1879-1955) German-born US American theoretical physicist, developer of the theory of general relativity, Nobel laureate in physics, 1921, source unknown

 

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Written at age 86

 

 

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The god image of monotheism is abnormal and a-relational.

  • Monotheism does not mirror human society. Humans are first and foremost social animals. A deity who was alone, not by choice but because there were no other companions for Him, was a concept without parallel in human society. The god of the Israelites did not have a wife, a son, a daughter, or a mother. Leonard Shlain, M.D. sextimeandpower.com (1937-2009) US American chairman of laparoscopic surgery, associate professor of surgery, UC San Francisco, researcher, writer, The Alphabet Versus the Goddess, Penguin, 1. September 1999

 

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Astrotheology

The three book religions worship the Sun, Moon, Saturn and Venus.

  • [At winter solstice on December 25th the Christians] celebrate God's sun's birthday. And [90 days later, a square 90° angle further] as it passes over the Equator we celebrate the spring equinox we call it a passover, because the sun is passing the Equator coming back to the Northern hemisphere. [...] The Jews call it Passover [celebrating Easter]. [...] We Christians have an Easter sun rise service. Christianity is sun worship. […] Christianity is worshipping the sun [the risen sun aka Son of God], while Jews are worshipping Saturn and the Moon, while the Islamic world is worshipping Isis or worshipping Venus. And Venus [morning and evening star] is called Lucifer. Audio interview with Jordan Maxwell (*1940) US American esoteric scholar, radio host, lecturer, author, Jordan Maxwell The Human Deception, presented by US American Truth Frequency Radio, host Chris Geo, YouTube film, minute 1:55:11, 2:23:37 duration, posted 23. July 2013

 

  • Religion has kept civilization back for hundreds of years, and the biggest mistake in the history of civilization, is ethical monotheism, the concept of the one God. Let's get rid of it and be rational. Interview with Peter Watson (*1943) British cultural historian, research associate, McDonald Institute for Archaeological Research, Cambridge (*1997), journalist, author, presented by Canadian broadcasting corporation CBC News, aired 5. May 2007

 

  • [O]ne might venture to regard the obsessional neurosis as a pathological counterpart to the formation of a religion, to describe this neurosis as a private religious system, and religion as a universal obsessional neurosis. The essential resemblance would lie in the fundamental renunciation of the satisfaction of inherent instincts, and the chief difference in the nature of these instincts, which in the neurosis are exclusively sexual, but in religion are of egoistic origin. Sigmund Freud [LoC 499] (1856-1939) Austrian neurologist, deep psychologist, founder of psychoanalysis, critic of religion, Obsessive Acts and Religious Practice, 1907, alternative source: The Future of an Illusion ['Die Zukunft einer Illusion'], 1927

 

  • The whole thing [religion] is so patently infantile, so foreign to reality, that to anyone with a friendly attitude to humanity it is painful to think that the great majority of mortals will never be able to rise above this view of life. Sigmund Freud [LoC 499] (1856-1939) Austrian neurologist, deep psychologist, founder of psychoanalysis, critic of religion, Civilization and its Discontents ["Das Unbehagen in der Kultur"], Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Wien, 1930

 

  • The government of the United States is not, in any sense, founded on the Christian religion. George Washington [US 'Founding Father'] [Influence LoC 455] (1732-1799) US American dominant military and political leader (1775-1799), presiding co-author of the U.S. Constitution [LoC 710] in 1787, first US president (1789-1797), Freemason, Treaty of Tripoli, 1796

 

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Dignity

  • Religion teaches dignity; theology sometimes promotes indignity. When Islam was first introduced it championed women’s liberation (See Huston Smith's The World's Religions which points out that Mohammed's wife had a very big hand in writing it). Some Islamic theologians have since interpreted it in ways that oppress women, but that's politics operating under the guise of religion (as it does in every religion). In their core beliefs, religions have all been a powerful force for recognizing the universal and non-negotiable dignity of Man. Interview with Robert W. Fuller, Ph.D. robertworksfuller.com (*1936) US American professor of physics, college president, dignity and rankism researcher, lecturer, author, Dignity's Apostle, presented by blogspot Intrepid Liberal Journal, Robert Ellmann, 20. May 2006

 

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Religion as literalized mythology

  • All religions are true but none are literal. Joseph Campbell, Ph.D. [LoC 410] (1904-1987) US American mythologist, expert in comparative mythology and comparative religion, author, source unknown

 

  • Half the people in the world think that the metaphors of their religious traditions, for example, are facts. And the other half contends that they are not facts at all. As a result we have people who consider themselves believers because they accept metaphors as facts, and we have others who classify themselves as atheists because they think religious metaphors are lies. Joseph Campbell, Ph.D. [LoC 410] (1904-1987) US American mythologist, expert in comparative mythology and comparative religion, author, Thou Art That. Transforming Religious Metaphor, Joseph Campbell Foundation, Novato, California, New World Library, 2001

 

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Interrelatedness between religions

Gnosticism and Buddhism

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[+Elaine Pagels maintains:

Similar spiritual traditions may emerge parallel in different cultures without a direct influence.+]

  • [I]f the names were changed, the living Buddha appropriately could say what the Gospel of Thomas attributes to the living Jesus. Elaine Pagels, Ph.D. (*1943) US American professor of religion, Biblical scholar of gnosticism, The Gnostic Gospels, S. xx-xxi, Random House, New York, 1979, reprint edition 1989, Phoenix, new edition 6. April 2006

 

  • Monotheism is but imperialism in religion. James Henry Breasted, Ph.D. (1865-1935) US American historian, archeologist, egyptologist, Development of Religion and Thought in Ancient Egypt, 1912, Harper & Row, S. 315, reprinted edition 1938, 1959

 

  • [Frederic] Spiegelberg's phrase "the religion of no religion" had deep existential roots. It was based on a mystical encounter with the natural world he experienced as a young theology student. He was walking in a wheat field on a bright day when, quite suddenly, his ego vanished and what he calls the Self appeared. Through this altered perspective, he began to see that God was shining through everything in the world, that everything was divine, that there was nothing but holiness. As he reveled in this revelation, he came around a corner and found himself confronting a gray church. He was horrified. How, he asked himself, could such a building claim to hold something more sacred, more divine, than what he had just experienced in the poppies, birds, and sky of the now divinized cosmos? It all seemed preposterous, utterly preposterous, to him. Jeffrey Kripal, Ph.D. (*1962) US American J. Newton Rayzor professor of religious studies, chair of the department of Religious Studies, Rice University, Houston, Texas, essay From Altered States To Altered Categories (And Back Again): Academic Method And The Human Potential Movement, April 2007

 

 

  • What's next is the manipulation of spiritual values and tendencies. It is no accident that in the last few years we’ve seen a new religious thought. The religion of acquiescence and passivity: trusting in the process; whatever happens is what needs to happen; everyone is right where they need to be; you don’t resist; you acquiesce; to resist is to be negative, is to be fearful, is to be unconscious. A great prescription for convincing the natives to give over the keys to the kingdom, a very good, clever form of manipulation. Marshall Vian Summers (*1949) US American religious leader, founder and author of The Society for the New Message from God, source unknown

 

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Fundamentalism

  • Fundamentalists often build absolute truth claims on a kind of logic that does not hold up under scrutiny. S. 58
    When zealous and devout adherents elevate the teachings and beliefs of their tradition to the level of absolute truth claims, they open a door to the possibility that their religion will become evil.
    S. 44
Charles Kimball, Ph.D., US American presidential professor and director of religious studies, University of Oklahoma, Norman, When Religion Becomes Evil, HarperOne, 1st edition 3. September 2002

 

  • All the religions and all the peoples of the world are undergoing the most radical, far-reaching, and challenging transformation in history. The stakes are high: the very survival of life on our planet; either chaos and destruction, or creative transformation and the birth of a new consciousness. Forces, which have been at work for centuries, have in our day reached a crescendo that has the power to draw the human race into a global network and the religions of the world into a global spiritual community. Ewert Cousins, Ph.D., US American professor of theology emeritus, Fordham University, advisor to the Monastic Interreligious Dialogue, essay The World Religious: Facing Modernity Together, 1997

 

Yahweh is a two-faced morally schizophrenic, psychopathic god.
Violent elitist-hierarchical either-or left-brained Yahwist systems kept humanity divided.


  • In the character of Yahweh by any objective moral evaluations you have a psychopathic, genocidal, murderous, manipulative, emotionally abusive character claiming – according to theological traditions – to be God. And this is the problem. […] No amount of theological jugglery will change the fact that you're dealing with a real moral ambiguity with this particular character. If we were to take the same actions and ascribe them to a human being then what we're dealing with is a character on the order of a Hitler, a Stalin, or a chairman Mao. We're dealing with a real murderous character. […]
    The cultural effect of the introduction of this [Yahwist] religion in ancient times is that it introduced a cultural schism. Yahwism is defining itself in opposition to [nature religions and the right-brained perennial traditions]. Yahwism is a conceptional and an immoral revolution. And like all revolutions it has a founding moment in violence, here of course the exodus. It fills all the bills of revolutionary violent movements. The bottom line is it's a grab for power. […]
    1. You enshrine a text. Then the text literally becomes your God.
    2. You enshrine a system of interpretation and therefore you elevate to positions of authority a clerical [oligarchic] elite that does the interpreting.
    3. Within the psychology of any individual […] within one of those three Yahwisms [Judaism, Christianity, Islam] it introduces the idea that any other human being therefore is looked at in purely mechanistic terms. They are viewed either as a potential convert to the system or as a potential enemy.
The net social and cultural effect of these types of [Yahwist] revelation religions is that they introduce a split, a schism, a division in the social space. […] The effect of this is to keep humanity divided.
With each of these three systems you're dealing with universal truth claims. […] The final triumph of truth lies in the future, [...] a future that at some point involves coercive violence in all three versions of these [Yahwist] traditions.
Audio interview with Joseph P. Farrell, Ph.D. (*1957) US American philosopher, adjunct professor of patristic theology and apologetics, California Graduate School of Theology, author on alternative history, historical revisionism, archaeology, and science/physics, Yahweh The Two-Faced God, presented by West Swedish web radio station Red Ice Radio, host Henrik Palmgren, minute 29:24-39:00, 76:00 minutes duration, aired 29. July 2012

 

(↓)

In the U.S.A. there are more nuns than priests with 55,944 sisters and 39,466 priests.

  • The main complaint is that sisters are thinking for themselves. No one says it in those words, but that’s the bottom line: You’re thinking for yourself and we don’t like that. It’s an election year and bishops are becoming more political. When sisters don’t agree, they sometimes raise their voices. The Catholic church has long recognized that an individual's first duty is to obey his or her conscience, but the bishops say that any conscience that conflicts with their teaching is a conscience in error. Any questioning is seen as disloyal, even heretical – bishops aren’t used to being questioned. It’s easy for bishops to get an overblown sense of their own importance. […]
    [A]ll the institutional power is in the hands of ordained men. The Vatican works like a dictatorship. They want blind obedience, as opposed to thoughtful ideas. The bishops insist that a faithful Catholic must submit to them. But people need to be able to think for themselves, and the church needs insight from all quarters if it’s going to grow. Mary Johnson (*1958) former US American nun Sister Donata in the order of the Missionaries of Charity (1977-1997), founded by Mother Teresa, speaker, author, cited in: Former Nun Mary Johnson Criticizes Vatican Crackdown on U.S. Sisters, presented by The Daily Beast – Women In The World, Abigail Pesta, 27. April 2012

 

  • The Pope [...] is one of the richest Men on earth. While two thirds (2/3) of the world earns less then $2 a day and one fifth (1/5) of the world is underfed or starving to death, the Vatican hoards the worlds wealth, profits from it on the stockmarket and at the same time preaches about giving. Blog article The Emipire of the City, presented by International People's Conference Organization, ~2012

Humor

  • Every day people are straying away from the church and going back to God. Lenny Bruce (1925-1966) Jewish-American sardonic comedian, satirist, social critic, aphorism

Englische Texte – English section on Religion

Studies on religion in the United States (2003-2006) / Religionsstudien in den Vereinigten Staaten

Religious and other beliefs of US Americans, 2003

  • Belief in miracles (89%),
  • Belief in the devil (68%),
  • Belief in hell (69%),
  • Belief in ghosts (51%),
  • Belief in astrology (31%) and
  • Belief in reincarnation (27%).
    || border=1 center width=100% bgcolor=white
Source: ► The religious and other beliefs of Americans 2003. Harris Interactive, PDF, Humphrey Taylor, Harris Poll #11, 26. February 2003

 

The Baylor Religion Survey revealed in 2005

  • 92 % of all US Americans believe in God.
    • 93 % of all US Americans affiliated with a religion are Christian.
    • 89 % of all US Americans have an organized religious or faith-based affiliation.
    • 60 % of all non-affiliated US Americans believe in God.
    • 33.6 % are evangelical Protestants, more than mainline Protestants or members of traditionally black churches put together.
  • Only 5.2 % the US Americans consider themselves as atheists.
Source: ► The Baylor Religion Survey (PDF), 29. September 2005

 

US Americans believe in four types of God:

  1. 31% – Authoritarian wrathful God. Biblical literalists support twice as likely a pro-military, anti-crime political agenda.
  2. 24% – Distant God (essentially a deist view),
  3. 23% – Benevolent God,
  4. 16% – Critical God.
    ° 95% of the US Americans believe in God.
Source: ► Hannah Elliott, Americans believe in four Gods – Baylor religion study, Associated Baptist Press, Wednesday, 13. September 2006

 

Further reference: ► Paul Froese, Christopher Bader, America's Four Gods. What We Say about God – and What That Says about Us, Oxford University Press, NYC, United States, 1st edition 7. October 2010

List of US presidents and their religious affiliations (by religion)

                 List of religious affiliations of 44 American presidents                 
༺༻Religion
Non-religion
DistributionNames of US presidents
1.Episcopalians12George Washington, James Madison, James Monroe, William Henry Harrison, John Tyler, Zachary Taylor, Franklin Pierce, Chester A. Arthur, Franklin Delano Roosevelt, Gerald Ford (also Freemason) George H. W. Bush, George W. Bush (later Methodist)
2.Presbyterians8Andrew Jackson, James Polk (later Methodist)James Buchanan, Grover Cleveland, Benjamin Harrison, Woodrow Wilson, Dwight D. Eisenhower, Ronald Reagan (also Disciples of Christ)
3.No denominational affiliation / Deism6Thomas Jefferson, Abraham Lincoln, Andrew Johnson, Ulysses Grant (possibly Methodist), Rutherford Hayes, Barack Obama (previously United Church of Christ)
4.Methodists4James Polk (originally Presbyterian) , Ulysses Grant (allegedly), William McKinley, George W. Bush (originally Episcopalian)
5.Baptists4Warren G. Harding, Harry Truman (Southern Baptist), Jimmy Carter (Southern Baptist), Bill Clinton (former Southern Baptist)
6.Disciples of Christ3James Garfield, Lyndon Johnson, Ronald Reagan (also Presbyterian)
7.Unitarians3John Quincy Adams (originally Congregationalist), Millard Fillmore, William Howard Taft
8.Congregationalists2Calvin Coolidge, John Quincy Adams (later Unitarian)
9.Dutch Reformed2Martin Van Buren, Theodore Roosevelt
10.Quakers2Herbert Hoover, Richard Nixon6
11.Freemasons719 [*]George Washington, John Adams (1735-1826) (33rd°), James Monroe, Andrew Jackson, James Polk, James Buchanan, Andrew Johnson (1808-1875) (33rd°), James A. Garfield, William McKinley, Theodore Roosevelt (1858-1919) (33rd°), William Howard Taft, Warren G. Harding, Franklin D. Roosevelt (1882-1945) (33rd°), Harry S. Truman (1884-1972) (33rd°), Lyndon B. Johnson (1908-1973) (33rd°), Ronald Reagan (1911-2004) (33rd°), Gerald Ford (1913-2006) (33rd°) (also Episcopalian), Jimmy Carter (*1924) (33rd°), William J. Clinton (*1946) (33rd°)
Founding Father Benjamin Franklin
12.Roman Catholics1John F. Kennedy
13.United Church of Christ81Barack Obama (later no affiliation / [favorably Methodist])
[*] 6 of our last 9 [US American] Presidents are Masons as well as the majority of our Supeme Court Judges from 1941 to 1971.
Stanley Monteith, M.D. (1929-2014) US American retired orthopedic surgeon, radio host of Radio Liberty, author,
Brotherhood of Darkness, S. 129, Official Disclosure,13. May 2009
See also:
⚡ List of sex addicted US American presidents
Psychopathological rating (via PPIPCL-R) of US American presidents
Presidential death cycle in the United States

BW-Werte: Religionen / Religions

  • BW 180 – Antireligionismus9

Index: Religion – Bücher von D. Hawkins

Englische Werke

  • Buch 7E, Kapitel 5 Science and Religion: Levels of Truth, S. 97ff

Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins

 

Links zum Thema Religion

Literatur

Literature (engl.)

The Varieties of Religious Experience. A Study in Human Nature, E-Book version, Project Gutenberg, E-book verison by Council of Spiritual Practices, Modern Library, 10. May 1994

A bit over 2,000 years ago, human civilization was in the midst of what's called the Axial Age, a critical moment when the world's greatest religions shaped themselves.

Critcal analysis of organized religion (oppressive theocracy) from an historical, theological, social and political perspective
Pope John XXIII, John Paul II, Martin Luther, Mother Teresa, Billy Graham, Jerry Falwell, Archbishop Romero, Oral Roberts, Pat Robertson, Randal Terry, Mark Foley including Jesus, Muhammad, and the Dalai Lama, as well as religiously inspired characters as Adolf Hitler, Timothy McVeigh, J. Edgar Hoover, the Hunt brothers and Jim and Tammy Faye

Externe Weblinks


  • Religionen am Scheideweg. Gibt es eine Begegnung zwischen Vergangenheit und Zukunft?, präsentiert von Magazin What is Enlightenment?, Jessica Roemischer, US-amerikanische Pianistin, Komponistin, Lehrerin, Autorin, Ausgabe 10, 2004
  • Interview mit Huston Smith (1919-2016) US-amerikanischer Religionswissenschaftler, Kann die Religion uns retten? präsentiert von Magazin What is Enlightenment, Jessica Roemischer, US-amerikanische Pianistin, Komponistin, Lehrerin, Autorin, Ausgabe 10, 2004

Über Tradition, Transzendenz und die ultimative Wirklichkeit

External web links (engl.)


Audio- und Videolinks

Audio and video links (engl.)

Reflecting the edge think tank Esalen

Audio and video links (engl.) – Karen Armstrong

Audio version Charter for Compassion, 2008 TED Prize wish, presented by TED TALKs, 21:27 minutes duration, MP3, 2008

Audio and video links (engl.) – Jordan Maxwell

Audios and videos on astrotheology, religious symbology and systemic enslavement by Jordan Maxwell (*1940) US American esoteric scholar, radio host, lecturer, author
TypeOfferingHeadingSponsor ♦
Location ♦ P-Date
Minutes durationRelease date
YouTube audioPresentationThe Story Your Church Did Not Tell You~90ties 35:5216. January 2012
YouTube audioRadio interviewVatican Secrets by Jordan MaxwellTruth Frequency Radio, hosts Chris and Sheree Geo1:38:5318. January 2012
YouTube videoPresentationThe Root of All Religions, part 1 of 15
The Root of All Religions, part 2 of 15
The Root of All Religions, part 3 of 15
The Root of All Religions, part 4 of 15[*]
The Root of All Religions, part 5 of 15
The Root of All Religions, part 6 of 15
The Root of All Religions, part 7 of 15
The Root of All Religions, part 8 of 15
The Root of All Religions, part 9 of 15
The Root of All Religions, part 10 of 15
The Root of All Religions, part 11 of 15
The Root of All Religions, part 12 of 15
The Root of All Religions, part 13 of 15
The Root of All Religions, part 14 of 15
The Root of All Religions, part 15 of 15
The Republic Forum,
Los Angeles, California
9:24
9:24
9:24
9:24
9:24
9:24
9:24
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9:24
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9:24
9:24
9:28
9:28
2. February 2010
[*]3. February 2010
Jordan Maxwell: "It was from these meager, distressful conditions of the human race that our long history of the search for God and meaning has come. Any evolution, at its most accelerated rate, is always agonizingly slow. But from the beginning, man's profound questions demanded answers. When no clear answers were forthcoming from the universe, man turned inward, and developed his own. Keep in mind that all the theological teachings of the Western World were developed in the Northern Hemisphere. The study of this subject is properly called – Astrotheology, or "The Worship of the Heavens."
YouTube videoInterviewThe Chief CornerstoneThe Republic Forum,
Los Angeles, California,
issuing date unknown
2:27:078. April 2012
YouTube videoInterviewThe Human Deception. The politics of religion and lawTruth Frequency Radio, hosts Chris and Sheree Geo, 4. March 20102:23:2723. July 2013
YouTube audioRadio interviewOn The Dark Secrets Of Christianity, Islam And JudaismBritish The Richie Allen Show, host Richie Allen1:30:25Aired 20. October 2015
Posted 21. October 2015

 

Interne Links

Wiki-Ebene

Englisch Wiki

 

 

1 Sermon May 1, Science of Mind Center, Prescott, Arizona

2 Helen Keller [Social impact LoC 520] (1880-1968) US American deafblind lecturer, author, The World I Live In, 2004, Book Jungle, 4. November 2009

3 Artikel Papst: Vernichtende Kritik am Kapitalismus, präsentiert von der Schweizer Wirtschaftszeitung Handelszeitung, 26. November 2013

4 Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, chapter 16 "Religion and Truth", S. 335, 2005

5 Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, chapter 17 "Spiritual Truth", S. 398, 2005

6 Contrary to Quaker custom, Nixon swore the oath of office at both of his inaugurations. He also engaged in military service, contrary to the Quaker doctrine of pacifism.

7 Initial List of 33rd Degree Masons

8 The 1957 merger forming the U.C.C. included the Congregational Christian Churches.

9 Reality, Spirituality, and Modern Man, Kapitel 5, S. 91, 2008

 

Hinweis

Dieser Artikel dient weder dazu Religionen und deren Inhalte zu leugnen noch Skeptizismus gegenüber Glaubensinhalten zu verbreiten, sondern innewohnende Fehler und Irrtümer aufzudecken und somit einen konstruktiv-kritischen Umgang mit religiösen Texten zu ermöglichen.

Letzte Bearbeitung:
13.05.2017 um 02:46 Uhr

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