SpiritualWiki

Hawkins / Schmerz

Hawkins-Menu:


Wiki-Menu:  

2·2012


 

Schmerz – Leiden
Unter BW 200

 

༺·❄·༻

 

 

Tränendes Herz

KultCult


 

Die Schattenseite der Dualität

Schmerz ist die Schattenseite des Wohlbefindens in der Dualität. Wer im Rahmen von Karma in der gespaltenen Welt Vergnügen erlebt, erfährt auch unwillkürlich Leid. Sich von Anziehung und Abneigung zu lösen, ist hilfreich, um aus dem endlosen Zyklus der Dualität auszusteigen. Wenn man leidet, ist es hilfreich, den Widerstand gegenüber dem Schmerz loszulassen. In gleicher Weise verhindert das Nichtanhaften angesichts einer Phase von Wohlgefühlen, dass zu einem späteren Zeitpunkt Schmerzen auftreten.

 

Wenn man gegen etwas oder jemanden Widerstand spürt, so liegt die Abwehr im Bereich der Nicht-Integrität. Wer den Mut aufbringt, seinen Widerstand zu benennen und zu bekennen, hat die Chance, ihn zu brechen (abzulösen). Wer sich weiter öffnet, bewegt sich im Bereich der Neutralität und Bereitwilligkeit, bis hin zu den Bereichen von Akzeptanz und Hingabe.

 

Hawkins empfiehlt, energiezehrende Notstands-Emotionen und Schmerzen radikal anzugehen, das heißt, sie nicht mit beschwerenden Bezeichnungen oder Geschichten zu versehen, sie als das zu akzeptieren, was sie sind, ohne sie ausgiebig mit Gedanken zu nähren. Mit einer bereitwilligen Haltung kann man sie gar ermutigen, "noch stärker" zu fließen, um sie anzunehmen. Die belastenden Gefühle werden sich wie in einem Gasbehälter unter Druck intensivieren, doch irgendwann – und das kann sich lange hinziehen! – entladen sie sich in eine nichtlokale gestreute Energie.

Freude und Leid

              Von der Freude und vom Leid              

Eure Freude ist euer Leid ohne Maske.
Und derselbe Brunnen, aus dem euer Lachen aufsteigt,
war oft von euren Tränen erfüllt.
Und wie könnte es anders sein?
Je tiefer sich das Leid in euer Sein eingräbt,
desto mehr Freude könnt ihr fassen.
Ist nicht der Becher, der euren Wein enthält, dasselbe Gefäß,
das im Ofen des Töpfers gebrannt wurde?
Und ist nicht die Laute, die euren Geist besänftigt,
dasselbe Holz, das mit Messern ausgehöhlt wurde?
Wenn ihr fröhlich seid, schaut tief in eure Herzen,
und ihr werdet finden, dass nur das,
was euch Leid bereitet hat, euch auch Freude gibt.
Wenn ihr traurig seid, schaut wieder in eure Herzen,
und ihr werdet sehen, dass die Wahrheit um das weint,
was euch Vergnügen bereitet hat.
Einige von euch sagen: "Freude ist größer als Leid."
Und andere sagen: "Nein, Leid ist größer."
Aber ich sage euch, sie sind untrennbar.
Sie kommen zusammen, und wenn einer allein mit euch am Tisch sitzt,
denkt daran, dass der andere auf eurem Bett schläft.
Wahrhaftig, wie die Schalen einer Waage
hängt ihr zwischen eurem Leid und eurer Freude.
Nur wenn ihr leer seid, steht ihr still und im Gleichgewicht.
Wenn der Schatzhalter euch hochhebt, um sein Gold und sein Silber zu wiegen,
muss entweder eure Freude oder euer Leid steigen oder fallen.

Quelle: ► Khalil Gibran (1883-1931) libanesisch-US-amerikanischer Maler, Philosoph, Dichter, Autor,
Der Prophet, S. 49, Erstveröffentlichung 1933, Walter Verlag, Zürich, Düsseldorf, 1998,
Deutscher Taschenbuch Verlag, 1. Oktober 2003
See also: ► Freude und ► Leiden

Radikale Wahrheits-Übung – D. Hawkins

In seinen Vorträgen zum Thema Sucht und Schmerz erläutert Hawkins die radikale Wahrheits-Übung, die er generell als Antwort auf Suchtverhalten, Krankheit und Schmerzen empfiehlt.

 

  1. Höre auf, über deine Empfindungen (deinen Drang, deine Neigung) zu grübeln (mentieren) und sie mit Namen zu belegen.
  2. Leiste deinen Empfindungen keinen Widerstand mehr. Und erlaube, dass sie über ihre örtliche Anwesenheit hinauswachsen und sich in der Aura verteilen.
  3. Praktiziere die Haltung Mögen noch mehr dieser Empfindungen auftauchen.
  4. Nimm sie vollständig an und erlaube, dass sie im Prozess der Übergabe vollständig entleert werden.

 

Diese 4 Schritte zur Loslösung von Notstandsgefühlen im Bereich der Nichtintegrität (unter BW 200) lassen sich beispielsweise anwenden auf:

  • Hungergefühle und diverse Verlangen, sexuelle Begierde, aufsteigende Krankheiten und Schmerzen (wie bspw. auch bei Operationen ohne Narkose)
  • bei Schuld- und Schamgefühlen und Angst wegen des Verlangens,
  • bei Stolz, nachdem man seiner Begierde nachgegeben hat und kurzfristige Befriedigung dadurch spürte
  • und anderem mehr.

 

Wer loslässt, wächst über seine Wollust oder Begierden und Gefühle der Scham, Schuld, Angst, Wut und des Stolzes hinaus und erreicht einen gelassenen, nicht verhafteten Zustand, in dem er gleichermaßen in Frieden ist, ob nun das Verlangen vorhanden ist oder nicht, ob es auftaucht oder verschwindet. Der Gelöste betrachtet sein Verlangen aus der Haltung der Harmlosigkeit und weiß, wann es angemessen ist und wie es angemessen zu befriedigen ist.

 

Um eine Stufe des Bewusstseins hinter sich zu lassen, muss man sie sich in Gänze zu eigen machen.
Die Haltung, dass noch mehr der Schatten-Empfindungen auftauchen mögen, ist eine Form des beschleunigten '100% Verantwortung Übernehmens', für das, was da ist. Man anerkennt dabei seine Empfindungen vollständig und führt sie nicht (mehr) aus. Die Vorstellung, dass das Verlangen endlos sei, gibt man ebenfalls auf. Es stellt sich heraus, dass es im Prozess der Übergabe austrocknet und irgendwann einfach aufhört.

Zitate zum Thema Schmerz und Leiden / Pain and Suffering

Zitate von D. Hawkins

⚠ Achtung Siehe Power vs. Truth (engl.) Januar 2013

 

  • Lediglich die Illusion der Individualität ist der Ursprung allen Leidens. Wenn man erkennt, dass man eins ist mit dem Universum, […] dann ist Leiden nicht mehr möglich. FU The Eye of the I, S. 297, 2001

 

  • Leiden entsteht durch Widerstand. Das schließt auch physische Schmerzen ein. Wenn man sich zum Beispiel intensiv auf den Schmerz konzentriert und dabei durchhält und ihm keinen Widerstand entgegensetzt, verschwindet der Schmerz tatsächlich. Schmerzen und Leiden sind zwei deutlich voneinander verschiedene Dinge. Der Geist/Gemüt nimmt an, dass sie untrennbar sind, was aber nicht stimmt. Es ist möglich, Schmerz zu erfahren, aber nicht darunter zu leiden. Leiden ergibt sich aus dem Widerstand gegen den Schmerz. Wenn man bereit ist, sich ihm zu unterwerfen, ihn zu akzeptieren und damit aufzuhören, ihm ständig Widerstand zu leisten, wird das Leiden und häufig sogar der Schmerz von selbst aufhören. FU Das All-sehende Auge, S. 391-392, 2005

 

  • Sobald man erkennt, dass man das Universum ist, vollständig und eins mit ALLEM, WAS IST, für immer ohne Ende – dann ist kein Leiden mehr möglich. FU Das All-sehende Auge, S. 460, 2005

 

  • Diese schmerzhaften Gefühle können aus einem Glaubenssystem stammen, wonach es nötig ist zu leiden, um GOTT zu erreichen oder ihm zu dienen. Mit der Auflösung dieses unbewussten Glaubenssystems vermindert sich die Intensität des Schmerzes. Licht des Alls. Die Wirklichkeit des Göttlichen, S. 47, 2006

 

  • In höheren Bewusstseinsebenen bringt jede Art von spirituellem Irrtum Schmerzen hervor. Es taucht irgendein Archetyp aus dem Kollektivbewusstsein auf. Ich wurde ungehalten über die Entstellung der Wahrheit – und verstand es nicht, bis ich alles damit Zusammenhängende für mich geklärt hatte. Man fängt an, für einen Teil des Kollektivs Verantwortung zu übernehmen. Durch Beten wird man es gewahr. Wer ein "Krieger" der Wahrheit ist, würde ihr Recht [das der Wahrheitsverdreher] verteidigen, fehlgeleitet zu sein, statt sie ins Unrecht zu setzen. Statt ihnen Schuld zuzuweisen, achte ihr Recht auf Vergebung. Sedona Seminar Vision, 3 DVD-Set, 25. Februar 2005

Quotes by D. Hawkins

⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

Personal avowals

(↓)

Deutsche Ausgabe:

Das All-sehende Auge, Kapitel 13 Erklärungen, S. 289, 2005

  • Question: What would you specify as "your" function?
    Answer: To be that which I am to the world and explain it as clearly as possible in order to facilitate spiritual awareness and thus contribute to the relief of the suffering of mankind. The energy field with which that function is accompanied does by itself silently contribute to the well-being of human life and diminish suffering, which itself is a satisfaction and a completion. The Eye of the I  From Which Nothing is Hidden, chapter 13 Explanations, S. 201, 2001

 

(↓)

A Bodhisattva teaches to relieve suffering.

  • I am very aware of the agony of humankind. It is because of the agony of humankind that I came back into the world and wrote a book and appear with you today – it is because of that agony, out of compassion for that agony – to show people that the way out of that agony is mankind serving its own purpose.
    It is the suffering of mankind that pulls this entity back into the world and back into practice, and writing books and making appearances, to try to explain things. Interview with David R. Hawkins, Dialogues on Consciousness and Spirituality, transcript on Advanced States of Consciousness, part 2 of 2, S. 86-87, spiral-bound, Veritas Publishing, Sedona, Arizona, 1. January 1998 Transcript removed from Veritas Publishing sale offer in mid 2013

 

(↓)

The agony of the human condition

  • The suffering of mankind, I remember that’s what blew me out. You know I was a very strict religionist, one day I was walking through the woods, and out of nowhere came the knowingness and the presentation of the totality of the suffering of mankind throughout all of time. The whole dimension of the agony of the human condition through all of time. How could I believe in a God who would allow that or created that? Because as a naive religionist I thought God was the cause of everything, I didn't realize that what I was looking at was the totality of suffering of the human ego. It was the denial of God that was bringing about all this agony. I saw it but did not re-experience it.
    Jesus Christ re-experienced it [suffering of the human ego] and by that earned the right for the salvation of all of mankind. Thank you, oh Lord, thank you Jesus Christ for doing that. Sedona Satsang Q&A, CD 2 of 2, 10. January 2007
⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

(↓)

Spiritual depression responds to life's desecration.

(↓)

Pain promotes growth.

  • There's nothing to feel guilty about and nothing to blame. There's no one to hate, but these are those things that are better avoided, and such blind alleys will become increasingly apparent. Everyone has chosen his own level of consciousness, yet nobody could have done otherwise at any given point in time. We can only get "there" from "here." Every leap has to have a platform to originate from. Pain exists to promote evolution; its cumulative effect finally forces us in a new direction, although the mechanism may be very slow. How many times is it necessary to hit bottom before a lesson is learned? Perhaps thousands, which may account for the sheer quantity of human suffering, so vast as to be incomprehensible. Slowly, by inches, does civilization advance. Power vs. Force. The Hidden Determinants of Human Behavior, S. 127, Hay House, February 2002

 

(↓)

Discomfort of growth is inevitable.

 

 

(↓)

The illusion of individuality that is the origin of all suffering.

  • As the limited, false self dissolved into the universal Self of its true origin, there was an ineffable sense of having returned home, a state of absolute peace and relief from all suffering. For it is only the illusion of individuality that is the origin of all suffering. When one realizes, that one is the Universe complete and at one with all that is forever without end, then no further suffering is possible. The Eye of the I From Which Nothing is Hidden, S. 297, 2001

 

 

  • When one realizes that one is the universe, complete and at one with All That Is, forever without end, no further suffering is possible. I. Reality and Subjectivity, S. xxii, 2003

 

  • Suffering only serves the ego. [...] All suffering is a vanity in which different aspects of the personality play the parts of prosecutor, defendant, judge, and jury. It is hard for people to imagine that Divinity is not a judiciary. I. Reality and Subjectivity, S. 331, 2003

 

(↓)

Suffering is the effect of linearity.

  • A common spiritual error is made by holding God as the author of human suffering, which is actually the collective negative impact of the ego itself. This understandable error often results in atheism which refuses to believe in a God who is the source of evil. It is a mistake that is easily transcended by simply seeing that suffering is the consequence of the ego's ignorance (falsehood) and misunderstanding of the true nature of Divinity. In other terminology, suffering is the consequence of linearity. Divinity is nonlinear and detectible as Universal Energy, the subjective essence of consciousness itself, and the primordial Source of existence. Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, S. 340, 2005

 

(↓)

Suffering is the effect of the collective unconscious.

  • A common spiritual error is made by holding God as the author of human suffering, which is actually the collective negative impact of the ego itself. […] is easily transcended by seeing that suffering is the consequence of ignorance (falsehood) and misunderstanding of the true nature of Divinity. Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, S. 375, 2005

 

(↓)

Suffering results from resistance.

 

(↓)

Grieving loss

  • Although the suffering of loss is triggered by a specific event, the painful emotions of attachment have actually arisen from multiple sources over time, and there may be more of it below the surface than was first suspected. Thus, each loss actually represents all loss, for the experience is of loss itself and not just the specific event that brought it up to awareness. Transcending the Levels of Consciousness. The Stairway to Enlightenment, S. 99, 2006

 

(↓)

Processing pain by recontextualization of the human condition

 

 

 

  • The pain serves a purpose, and we now hold it in a different way. We are going to make lemonade out of lemons. Instead of going into self-pity or resentment about an illness, instead of "poor me" or being a victim, we say "What is it trying to tell me? What is it I'm supposed to learn?" We get interested in learning about the nature of consciousness and finding out what is underlying the illness so we can heal it through a greater understanding. Healing and Recovery, S. 63, 2009

 

(↓)

Worshipping suffering is a mistake.

  • The truth is not 'causing' the pain, and it is a mistake to worship the pain and think that suffering is therefore the royal road to Enlightenment. It is by realizing that the suffering within oneself is not due to the truth but to the unwillingness to let falsehood go. It is by surrender to God that the truth is revealed. Healing and Recovery, S. 170, 2009

 

(↓)

Handling a major crisis:

  • It will be helpful if one can accept the fact that one does not have to do anything about external events or even figure them out. A person cannot make any progress by looking at the thoughts because they are endless. One is not going to make much headway in handling the problem by looking at the specific emotion, but there will be a profound effect if one allows oneself to focus on the energy below the upset […] it is like a container of pressurized gas that is seeking release. Its energy has been acumulating for a lifetime, and now it has a way out. The event that has happened in life has opened the sluices, the gates, the doorway, and now this container of compressed, supressed emotional energy is using the opportunity to escape. Once the barn door is open, all the animals run out. How can one get out of the way of the running animals? One cannot; however, the experience can be cut through quickly by accepting the fact that one cannot escape it. To try to escape it will prolong it. The mind will try to figure out ways to escape the emotional energy as though that will reduce the pain; however, the pain actually comes from resisting the experience. To handle this, one just sits down and lets go of resisting it, choosing instead to be with it. The faster one opens up, the faster the energy is let out, and the quicker the experience will be over. Healing and Recovery, chapter 8 Handling major crises, S. 239, 2009

 

  • The self brings pain and suffering;
    the Self radiates healing and peace.
    Healing and Recovery, chapter 8 Handling Major Crisis; S. 261, 2009

 

(↓)

Projection and denial of painful data onto others and the world

 

 

(↓)

Ego juices on negativity and suffering.


 

(↓)

Human suffering is real on its own level.

  • [T]he downside of the Hinayana pathway is that I am only interested in my enlightenment. Your suffering is just an illusion. To deny the reality of suffering to the person who suffers is a spiritual error. The one difficulty with being at 720 or so is that you say all that out there is an illusion. That is just a projection and it has no reality, so I don't have to get involved in helping relieve human suffering because it has no reality. Human suffering is very real on its own level. True, its basis is illusion, but that doesn't mean that it still does not fester and cause agony. To deny the agony of humankind to me is a spiritual error. Interview with David R. Hawkins, Dialogues on Consciousness and Spirituality, transcript on Advanced States of Consciousness, part 2 of 2, S. 86-87, spiral-bound, Veritas Publishing, Sedona, Arizona, 1. January 1998 Transcript removed from Veritas Publishing sale offer in mid 2013

 

  • So one of the belief systems that we have to give up is that guilt and suffering have any particular value. As we look at this, as we go up the energy fields we see that those who are approaching the energy fields of the saints and the great beings (that) the closer you get to God, the farther it is from guilt and pain and suffering. As you experience the ultimate reality, you go through the doors of progressive lovingness because love increases and expands as you go up through joy, through ecstasy, to a state of infinite peace. The Buddha or the Christ or the great Saints or the Enlightened beings on the planet do not get there through guilt or pain or suffering. They go through joy. So we have to give up worshiping the god of suffering, we have to give it up. Archival Office Visit Series Pain and Suffering, A-8, 1 CD / 1 DVD, end 1970s/early 1980s

 

(↓)

Source of suffering: narcicisstic core of the ego

  • The narcicisstic core of the ego is the source of all suffering. Feature length documentary Voyage To Betterment (Trailer), featuring Dr. David R. Hawkins M.D., outlining the "Ten Principle Elements" for total health and well being, produced by Zenout Media, minute 2:33, movie launching 12. November 2009

 

  • Question: How do you deal with a chronic painful condition, as opposed to a sudden injury?
    Answer: The same way. You let go of resistance to it, because resistance strengthens it. You begin by ignoring it, letting go of wanting to control it. Unto Thee, O Lord, I surrender this according to Thy Will. Also, there's some karmic undoing involved, and you surrender that. Stop labeling it; it's not asthma, it's not arthritis. Then you let go of pain, which you realize is just sensation. If you let go of resisting it, the sensation becomes general instead of specific; it begins diffuse in your whole aura. Sedona Seminar Witnessing and Observing, 3 DVD set, 16. October 2004

 

  • Question: When you need to be in the world but you're feeling tender and raw, how do you do it?
    Answer: Painfully. You have to surrender the juice you get from suffering. This world isn't painful. This world is neither pleasurable nor painful; you think breathing air is pleasant, but a fish doesn't think so. You have some unconscious guilt belief system running. Sedona Seminar Alignment, 3 DVD set, 16. April 2005

 

  • Question: How do I deal with surrendering my child who is on drugs?
    Answer: Surrender how you feel about your child using drugs. You don’t know the full story. Therefore you don’t know the karmic benefits of this life for your child. Your child may have to hit bottom before surrender happens. Seeing somebody you love suffer is in itself painful. You also need to surrender the pain and presume it is for the good. Sedona Satsang Q&A, Creative Life Center, 2 CD set, 15. March 2006

 

  • Pain does not equal suffering. Pain can be there without the suffering. You can be indifferent to the pain – surrender it to God. Sedona Satsang Q&A, Creative Life Center, 2 CD set, 12. July 2006

 

(↓)

Holding suffering with nobility and dignity

  • When suffering comes unbehest, hold it with nobility and dignity – there can be value obtained from this. [...] No need to romanticize suffering. [...] It can be a certain experience of crashing after you have 'overextended' your karma. Sedona Satsang Q&A, Creative Life Center, 2 CD set, 12. July 2006

 

(↓)

Refrain from labeling pain

  • Question: You had major surgery without anesthesia. If I have pain (i.e. headache). Should I just be with the pain?
    Answer: You can use the technique of just being with the phenomena. Don't label it. Let go of trying to change it. Sedona Satsang Q&A, Creative Life Center, 2 CD set, 8. November 2006

 

  • Question: I have been trying not to label my headaches. They have become more like meditations. Am I on the right track?
    Answer: Yes! Let go of resisting the pain. Let it be there. Sedona Satsang Q&A, Creative Life Center, 2 CD set, 8. November 2006

 

  • Don’t call it anything, don’t label it anything. Keep your mind silent. You stay in touch with whatever you are experiencing, and you let go of resisting it. You are going to experience it, you are going to decompress it. You can do that with pain and any kind of suffering. The suffering is due to the resistance. If you keep surrendering to it you will undo it.
    You let go of resisting the depression. You got to sit down and go through it. You’re holding a baggage of it. The way to let go of a thing is to sit down and completely surrender to the energy of it. Don’t label it depression. You don’t have depression. Don’t label it lower feelings or any euphemism.''' Go into the phenomena itself. Don’t resist the phenomena, because there is only so much of it. It's like a compressed energy thing. And as you stay in touch with it and experience it out, it will come to an end. Because it is not unlimited. Sedona Satsang Q&A, Creative Life Center, CD 1 of 2, track 2, 8. November 2006

 

(↓)

Anguishing pain 90% – pain 10%

  • It isn't the actual pain; it's the anguish that you aren't going to be able to bear it that makes up 90 % of the suffering (i.e., with physical pain or emotional problems). It's not the agony. It's the thought of forever. […] It's our hope and how we contextualize an experience that makes it excruciating or not. Stop labeling your pain or discomfort. Let go resisting it – whatever the discomfort is. By letting go resisting it, you transcend it. You bypass it, overcome it. It no longer bothers you. Sedona Seminar Is the Miraculous Real?, 3 DVD set, 9. December 2006

Zitate von anderen Quellen

Rabbi Janai sagt: Es ist uns nicht gegeben zu wissen, warum Frevler in Wohlergehen und Gerechte in Leiden leben. Mischna [BW 665] (*220 n. Chr.) Hauptwerk der jüdischen Ethik, Kapitel IV, Sprüche der Väter, Vers 19

 

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch [Kreuz] auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht. Matthäus 11, 28-30 (NT)

 

Persönliche Bekenntnisse

  • Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich [...] stehen, wie vor dem Eingang zur Hölle. Franz Kafka (1883-1924) österreichisch-ungarischer kulturell einflussreicher deutschsprachiger Romanschriftsteller, Brief an Oskar Pollak, 27. Januar 1904, zitiert in: Briefe 1902-1924, S. 27, S. Fischer Verlag, 1958

 

  • Erst viel später habe ich wirklich verstanden, was der Sinn des Leides ist. Das Leiden hat einen Sinn, wenn du selbst ein anderer wirst. Yehuda Bacon (*1929) israelischer Maler, Bildhauer, Kind-Überlebender des Nazi Konzentrationslagers Auschwitz, Quelle unbekannt

 

  • Wir Sioux sind kein einfaches Volk – wir sind sehr kompliziert. Wir betrachten alles immer aus verschiedenen Blickwinkeln. Für uns ist in der Freude Schmerz und im Schmerz Freude, genauso wie wir einen Clown gleichzeitig als lustige und tragische Figur empfinden. Alles ist Teil desselben Ganzen — der Natur, die weder traurig ist noch glücklich: Sie ist einfach da. John Fire Lame Deer (1900/1903-1976) nordamerikanischer Mineconju-Lakota Sioux Medizinmann, Heyoka, Vater von Archie Fire Lame Deer (1935-2001), Quelle unbekannt

 

Schlussfolgerung

  • Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen.   Sigmund Freud [BW 499] (1856-1939) österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Begründer der Psychoanalyse, Religionskritiker, Quelle unbekannt

 

Empfehlungen


Hohlweg in der Nähe von La Meauffe, Frankreich
  • Leiden lehrt nicht! Leiden erhebt nicht! Leiden muss nicht sein! Erwarte vom Leiden weder Frucht noch Gutes! Empfange das Leiden als einen Boten des Himmels, doch lass ihn weiterziehen, wenn er scheiden will. Gitta Mallasz (1907-1992) ungarische Grafikerin, Malerin, Lela Fischli, Die Antwort der Engel. Ein Dokument aus Ungarn, Himmlische Pädagogik, Lektion XIII, Daimon Verlag, Erstaufzeichnung 25. Juni 1943, 12. Auflage Juni 2005

 

  • Geh dorthin, wo du verletzt bist, wo deine Sehnsucht sitzt, wo du Schmerz spürst. Bleibe damit, mach keine Bewegung davon weg. Geh nicht in die Gedanken; bis es zu einem totalen Stillstand in dir kommt. Dann findet dort eine neue Bewegung statt. Lass den Schmerz, die Sehnsucht, das Verletztsein sich ausweiten in dir. Du kannst nichts tun. Geh dorthin, wo du hilflos bist, wo du ohnmächtig bist, lass dich tragen, habe Vertrauen. Wenn es ganz ausgeweitet ist, wenn alles Platz hat, ist die Liebe da. Lass sie zu dir kommen, lass sie da sein. Du hast sie ein Leben lang gesucht, überall, mit allen Mitteln, in den Beziehungen, im Sex, in der Sucht, in der Arbeit. Samuel Widmer (1948-2017) Schweizer Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychokultführer, Autor, Im Irrgarten der Lust. Abschied von der Abhängigkeit oder Die Geburt der Freude. Eine Liebesgeschichte, Editions Heuwinkel, 2. Ausgabe 1. Januar 1997

 

  • Kommt dir ein Schmerz, so halte still
    Und frage, was er von dir will;
    Die ew'ge Liebe schickt dir keinen,
    Bloß darum, dass du mögest weinen!

    Unbekannter Dichter

 

Zukunftsaussicht

 

Schlussfolgerungen

  • Dein Schmerz ist nur das Aufbrechen der Schale, die dein Verstehen einschließt. Khalil Gibran (1883-1931) libanesisch-US-amerikanischer Maler, Philosoph, Dichter, Schriftsteller, Der Prophet, "Sprich mir vom Schmerz", Erstveröffentlichung 1933, Walter Verlag, Zürich, Düsseldorf, 1998, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), 1. Oktober 2003

 

  • Der überwiegende Teil menschlichen Schmerzes ist unnötig. Er ist selbst verursacht, solange du dein Leben vom unbeobachteten Verstand regieren lässt. Der Schmerz, den du jetzt erschaffst, ist immer eine Form des Nichtannehmenwollens, des unbewussten Widerstandes gegen das, was ist. Eckhart Tolle [BW 525⇒240] (*1948) deutschstämmiger kanadischer Lehrer spiritueller Themen, Erfolgsautor, Leben im Jetzt. Lehren, Übungen und Meditationen aus 'The Power of Now', Arkana, 16. Auflage 5. September 2002
  • Eine Ehe entwickelt sich selten oder vielleicht nie reibungslos und ohne Krisen zu einer persönlichen Beziehung; es gibt keine Bewusstwerdung ohne Schmerzen. Carl Gustav Jung [BW 520/540] (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Gründer einer neuen Denkschule der Tiefenpsychologe, Zwei Schriften über Analytische Psychologie, 1928

 

  • Die Welt ist voller Leid und gleichzeitig voller Möglichkeiten, dieses Leid zu überwinden. Helen Keller [BW ~520] (1880-1968) US-amerikanische taubblinde Schriftstellerin

 

  • Wenn ein anderer Mensch dich auslacht, kannst du ihn bemitleiden, aber wenn du ihn auslachst, kann es sein, dass du dir nie vergeben wirst. Wenn der andere Mensch dich verletzt, kann es sein, dass du die Verletzung vergisst, aber wenn du ihn verletzt, wirst du dich immer daran erinnern. Tatsächlich ist der andere Mensch dein verletzlichstes Ich, dem ein anderer Körper gegeben wurde. Khalil Gibran (1883-1931) libanesisch-US-amerikanischer Maler, Philosoph, Dichter, Schriftsteller, Der Prophet, "Sprich mir vom Schmerz", Erstveröffentlichung 1933, Walter Verlag, Zürich, Düsseldorf, 1998, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), 1. Oktober 2003

 

 

 

  • Wenn aber Schmerz vom Bewusstsein ausgeschlossen ist, dann wird dieser Schmerz zum Fundament einer Rache am Schmerz selbst, die ihren Ausdruck in der Zerstörung von Mensch und Natur findet. Darin liegt der Urgrund unserer Krankheit, und nicht in den wirtschaftlichen, politischen und religiösen Ideologien, die wir zum Vorwand unserer Zerstörung nehmen. Arno Gruen (1923-2015) deutsch-schweizerischer Psychologe, Psychoanalytiker, Zivilisationskritiker, Schriftsteller, Der Verlust des Mitgefühls. Über die Politik der Gleichgültigkeit, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), 1. Oktober 1997

 


Lilienwiese

 

 

  • Mehr als alles andere ist Konzentration und Aufmerksamkeit ein Akt des sich Verbindens. So schenkt Konzentration und Aufmerksamkeit auch immer Heilung. Was in tiefer Konzentration geheilt wird, ist der Schmerz, der jedem Schmerz zugrunde liegt: der Schmerz darüber, dass wir alle, so wie Rilke es ausdrückt, "unaussprechlich allein sind". Julia B. Cameron (*1948) US-amerikanische Lehrerin, Filmregisseurin, Journalistin, Dichterin, Autorin, Quelle unbekannt

 

  • Freuden sind unsere Flügel, Schmerzen unsere Sporen. Jean Paul [Johann Paul Friedrich Richter] (1763-1825) deutscher Schriftsteller

 

  • Ehrliche Theologie gesteht ein, dass es auf die Frage nach dem Sinn des Leidens keine Antwort gibt. Wer sie trotzdem versucht, setzt nur Irrlichter auf. Alfred Buß (*1947) deutscher evangelischer Theologe, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen mit Sitz in Bielefeld, seit 2004, zitiert in: Karsten Huhn, Wie kann Gott das zulassen?, 2005

 

  • Ein wichtiger Aspekt des Schmerzes als Hormon-Stimulator betrifft die Produktion der Endorphine. Endorphine werden von drei Faktoren gleichzeitig angeregt: sie begleiten immer die Katecholamine, werden also mit dem ACTH-Peak ausgeschüttet, und sie werden vom Oxytocin und vom Parasympathikus angeregt. Sowohl Wehe als auch Pause sorgen deshalb für die Schmerztoleranz.
    Je mehr die Geburt fortschreitet, desto stärker wird die Toleranz.
    Im Fruchtwasser sind Endorphine stark konzentriert. Der Schmerz der Mutter beschützt deshalb das Kind vor Geburtstrauma und Schmerz.
    Die Funktion der Endorphine betrifft aber nicht ausschließlich das Vermindern der Schmerz-Wahrnehmung. In der fortgeschrittenen Eröffnungsphase bewirken sie eine Bewusstseinserweiterung oder einen trance-ähnlichen Zustand, der für die Hemmung des Neocortex (Rationalität) nötig ist sowie für die Dominanz derjenigen neurovegetativen Funktionen, die die Geburt steuern. Die Endorphine haben auch eine Aufgabe im Metabolismus, in der Nervenübertragung, im Immunsystem und nehmen Einfluss auf die Hirnwellen. Das Prolaktin, vom Oxytocin angeregt, unterstützt sie dabei. Möglicherweise spielt das Prolaktin auch eine wichtige Rolle in der Unterstützung und im Schutz des kindlichen Metabolismus während der Geburt.
    Oxytocin = Liebe
    Prostaglandine = Kraft, Richtung
    Endorphine = Bindung
    ACTH = Kraft, Energie
    Prolaktin = Schutz
In der Nabelschnur befinden sich hohe Konzentrationen von POMC, Oxytocin und Vasopressin, im Fruchtwasser [eine hohe Konzentration] von Endorphinen. Artikel Hormone: Der Schmerz als Geburtshelfer, präsentiert von der österreichischen Hebammenzeitung, Archiv 13. Jahrgang, Heft 2/07, April 2007

 

 

(↓)

Mit Notstandsemotionen auf Schmerz reagieren

  • Zu s c h w e i g e n  ist das wahre Verbrechen gegen die Menschheit. Menschen müssen ihren Schmerz verschweigen, weil er den alten Terror wieder zum Leben erwecken würde. Nadeschda Jakowlewna Mandelstam (1899-1980) russische Autorin, Quelle unbekannt

 

  • Manchmal sehnt man sich nach etwas so sehr, dass es schmerzt, und damit der Schmerz aufhört, muss man es zerstören. Ray Bradbury (1920-2012) US-amerikanischer Drehbuchautor, Schriftsteller, Quelle unbekannt

 

 

  • Die Schläge, die dich treffen, haben sie nicht verschmerzt, seit damals, als sie hilflos waren wie heute du. Kalender 1979 – Das Jahr des Kindes [Monat April]

 

  • In einem Meer von Schmerz ertrinken die einen, die anderen lernen darin schwimmen. Unbekannt

Literaturzitate

  • Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf. Hermann Hesse (1877-1962) deutsch-schweizerischer Dichter, Schriftsteller, Demian, 1919

 

  • Für Herzeleid und Weltschmerz hatte der Mensch allerlei Linderungsmittel, nicht das schlechteste darunter war der Zorn. John Steinbeck [Werk BW 400] (1902-1968) US-amerikanischer Journalist, Kriegsberichterstatter, CIA-Agent, Romanschriftsteller, Pulitzer-Preis-Träger, 1940, Nobelpreisträger für Literatur, 1962, Wonniger Donnerstag, 1956

 

  • Aber Trouble und Schmerzen, das hielt den Mensch am Leben. Oder der Versuch, beidem aus dem Weg zu gehen. Charles Bukowski (1920-1994) deutsch-polnischer-amerikanischer Dichter, Romanschriftsteller, Ausgeträumt, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), 1. Juni 1997

 

  • Gefährlich ist, wer Schmerzen kennt vom Feuer, das den Geist verbrennt. Rammstein, deutsche Musikband, Songzeile

Quotes by various other sources

Personal avowals

  • I am the self consumer of my woes. John Clare (1793-1864) English son of a farm labourer, poet, poem "I Am!", 1848

 

  • I do not believe that sheer suffering teaches. If suffering alone taught, all the world would be wise, since everyone suffers. To suffering must be added mourning, understanding, patience, love, openness and the willingness to remain vulnerable. Anne Morrow Lindbergh (1906-2001) pioneering US American aviator, author, spouse of fellow aviator Charles Lindbergh

 

Recommendations

  • When a man is busy in earnest, he is unconscious of his pain.
    I mention this insensibility to pain, so you may know how much the body resembles a garment.
    Go, seek the one who wears it; don't kiss a piece of cloth. Jalal ad-Din Muḥammad Rumi [LoC 550] (1207-1273) Persian Muslim Sufi mystic, jurist, theologian, poet

 

  • Find a place inside where there's joy, and the joy will burn out the pain. Joseph Campbell, Ph.D. [LoC 410] (1904-1987) US American mythologist, expert in comparative mythology and comparative religion, author, source unknown

 

  • If you are silent about your pain, they'll kill you and say you enjoyed it. Zora Neale Hurston (1891-1960) US American folklorist, anthropologist, author, source unknown

 

  • Be soft.
    Do not let the world make you hard.
    Do not let the pain make you hate.
    Do not let the bitterness steal your sweetness.
    Take pride that even though the rest of the world may disagree, you still believe it to be a beautiful place.
    Iain Thomas iainsthomas.com, project "I Wrote This For You", 2007, misattributed to Kurt Vonnegut Jr. (1922-2007) influential US American writer of the 20th century

 

(↓)

Foods that fight pain and inflammation

1. Citrus fruits
2. Berries (Blackberries, cranberries, raspberries, blueberries)
3. Tart cherries
4. Olive oil
5. Omega-3 fatty acids
6. Dark leafy greens
7. Garlic
8. Onions
9. Turmeric
10. Ginger
10 Of The Best Foods That Fight Pain And Inflammation, presented by Healthy, Wild and Free, March 2016

 

Conclusions

  • Your wound is your glory. Juliana of Norwich (1342-1413) English mystic, philosopher, recluse, beatified by the Catholic Church, source unknown

 

  • We are healed of a suffering only when experiencing it to the full. Marcel Proust (1871-1922) French critic, essayist, novelist, source unknown

 

  • I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain. James Baldwin (1924-1987) US afroamerican social critic, playwright, essayist, short story writer, novelist, Article Me and My House, presented by the US American monthly magazine Harper's Magazine, November 1955, republished in the non-fiction book Notes of a Native Son, Beacon Press, 1955

 

Insights

 

  • Much of your pain is the bitter potion by which the physician within you heals your sick self. Khalil Gibran (1883-1931) Lebanese US American painter, philosopher, poet, writer, 26 prose poetry essays The Prophet, "On Pain", Online version, Alfred A. Knopf, 1923, 1980, Laurier Books Ltd., 14. April 2003

 

  • The best way out is through. Robert Frost (1874-1963) US American poet, source unknown

 

  • It is sooth that sin is cause of all this pain; but all shall be well, and all shall be well, and all manner of thing shall be well. Juliana of Norwich (1342-1413) English mystic, philosopher, recluse, beatified by the Catholic Church, Revelations of Divine Love, The Thirteenth Revelation, chapter 27, 1393

 

 

 

(↓)

Note:

Words in brackets have been changed from singular, masculine to gender neutral.

  • Suffering is archetypal and collective, it can be taken as a sign that [we are] no longer suffering from [ourselves], but rather from the spirit of the age. [We suffer from an] ... impersonal cause, from [our] collective unconscious which [we have] in common with all [humanity]. Carl Gustav Jung [LoC 520/540] (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, founder of a new school of depth psychology, author, cited in: Paul Levy (*1956) US American psycho-activating healer, artist, author, The wounded healer, part 1, 2007

 

  • The foundation of all mental illness (neurosis) is the unwillingness to experience legitimate suffering. Carl Gustav Jung [LoC 520/540] (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, founder of a new school of depth psychology, author, source unknown

 

 

  • What is to give light must endure burning. Viktor Frankl (1905-1997) Austrian psychiatrist, psychotherapist, neurologist, Nazi death camp survivor, meaning researcher, founder of logotherapy, source unknown

 

  • It is pleasing to human vanity to believe that one suffers because of one's virtue; but not until a man has extirpated every sickly, bitter, and impure thought from his soul, can he be in a position to know and declare that his sufferings are the result of his good, and not of his bad qualities; and on the way to, yet long before he has reached that supreme perfection, he will have found, working in his mind and life, the great law which is absolutely just, and which cannot, therefore, give good for evil, evil for good. Possessed of such knowledge, he will then know, looking back upon his past ignorance and blindness, that his life is, and always was, justly ordered, and that all his past experiences, good and bad, were the equitable outworking of his evolving, yet unevolved self.
    Good thoughts and actions can never produce bad results; bad thoughts and actions can never produce good results. This is but saying that nothing can come from corn but corn, nothing from nettles but nettles. Men understand this law in the natural world, and work with it; but few understand it in the mental and moral world (though its operation there is just as simple and undeviating), and they, therefore, do not cooperate with it.
    Suffering is always the effect of wrong thought in some direction. It is an indication that the individual is out of harmony with himself, with the law of his being. The sole and supreme use of suffering is to purify, to burn out all that is useless and impure. Suffering ceases for him who is pure. There could be no object in burning gold after the dross had been removed, and a perfectly pure and enlightened being could not suffer. James Allen [LoC 505] (1864-1912) English genius, writer, As a Man Thinketh, 1902

 

  • The deeper that sorrow carves into your being, the more joy you can contain. Is not the cup that holds your wine the very cup that was burned in the potter's oven? And is not the lute that soothes your spirit, the very wood that was hollowed with knives? Khalil Gibran (1883-1931) Lebanese US American painter, philosopher, poet, writer, 26 prose poetry essays The Prophet, "On Pain", Online version, Alfred A. Knopf, 1923, 1980, Laurier Books Ltd., 14. April 2003

 

  • People have to suffer enough emotionally before they are ready to wake up. And what I was doing as a psychotherapist was easing the suffering. People have to suffer enough in a relationship that they get disillusioned with all relationships [...] before they wake up and say: "I'm sick of it. There must be another way of living than depending on another human being."
    [...] Sometimes what I was doing as a phychotherapist was a help and sometimes – I'm sorry to say – it wasn't because it kept that sleep. [...]
    May be they ought to touch rock bottom. [...] It's only when you say that you are sick of your sickness that you get out of it. Most people go to a psychotherapist or a psychologist to get relief. Video lecture by Anthony de Mello SJ (1931-1987) Indian Catholic Jesuit priest, psychotherapist, spiritual leader, Wake Up to Life! – Awareness – On psychology, presented by Center for Spiritual Exchange and Tabor Publishing, 1986, YouTube film, minute 0:36, 7:34 minutes duration, posted 25. November 2008

 

(↓)

Pain

 

  • The mass of men lead lives of quiet desperation. What is called resignation is confirmed desperation. From the desperate city you go into the desperate country, and have to console yourself with the bravery of minks and muskrats. Henry David Thoreau (1817-1862) US American historian, philosopher, leading transcendentalist, naturalist, abolitionist, surveyor, tax resister, development critic, poet, author, Walden, Or, Life in the Woods, 1-A, Economy, verse 9, walden1a.html, Ticknor and Fields, Boston, 1854

 

  • Pain is inevitable. Suffering is optional.
    Pain is the reaction of the body, and as long as you have the body, some pain is inevitable. Suffering is the contraction of the mind, and unlike pain, is optional. Don't add suffering to pain – relax your mind and the suffering will pass. Blogspot by Neale Donald Walsch [LoC 450] (*1943) US American spiritual teacher, bestselling author of the trilogy Conversations with God, Today God wants you to know, date unknown

 

  • The pain that you create now is always some form of nonacceptance, some form of unconscious resistance to what is. On the level of thought, the resistance is some form of judgment. On the emotional level, it is some form of negativity. The intensity of the pain depends on the degree of resistance to the present moment, and this in turn depends on how strongly you are identified with your mind. Eckhart Tolle [Fallen LoC 240] (*1948) German-born Canadian teacher on spirituality, bestselling author, The Power of Now. A Guide to Spiritual Enlightenment [LoC 545-565], S. 27, Namaste Publishing, 1997, New World Library, 1999

 

(↓)

Wetiko:

Individual and collective pain-body

  • The pain-body is my term for the accumulation of old emotional pain that almost all people carry in their energy field. I see it as a semi-autonomous psychic entity. It consists of negative emotions that were not faced, accepted, and then let go in the moment they arose. These negative emotions leave a residue of emotional pain, which is stored in the cells of the body. There is also a collective human pain-body containing the pain suffered by countless human beings throughout history. The pain-body has a dormant stage and an active stage. Periodically it als becomes activated, and when it does, it seeks more suffering to feed on. If you are not absolutely present, it takes over your mind and feeds on negative thinking as well as negative experiences such as drama in relationships. This is how it has been perpetuating itself throughout human history. Another way of describing the pain-body is this: the addiction to unhappiness. Interview with Eckhart Tolle [Fallen LoC 240] (*1948) German-born Canadian teacher on spirituality, bestselling author, Awakening to Your Life's Purpose, presented by Science of Mind, host Kathy Juline, cited in: The Power of Now. A Guide to Spiritual Enlightenment [LoC 545-565], Namaste Publishing, 1997, New World Library, 1999

 

  • A wound is just a highway to a new and enlightened kind of confidence. Damage is one of the things in emotional aesthetics that makes something great. Like all he scars on a tree or a banged up coffee cup or whatever. Everything you go through is marking your soul. And if you have the courage to face yourself, the whole package, you will receive an extraordinary amount of power you may have never realized was there. Kathryn Dawn Lang [k.d. lang] (*1961) Canadian actress, pop and country singer-songwriter, source unknown

Literary quotes

  • I have been in Sorrow's kitchen and licked out all the pots.
    Then I have stood on the peaky mountain wrapped in rainbows, with a harp and a sword in my hands.
    Zora Neale Hurston (1891-1960) US American folklorist, anthropologist, author during the time of the Harlem Renaissance, source unknown

Englische Texte – English section on Pain

Poor Soul

Poor soul, the centre of my sinful earth,
These rebel powers that thee array,
Why dost thou pine within and suffer dearth,
Painting thy outward walls so costly gay?

Source: ► William Shakespeare [LoC 465] (1564-1616) English dramatist,
playwright, lyricist, actor, Sonnet 146

Shell breaking pain

              Pain              

And a woman spoke, saying, 'Tell us of Pain.'
And he said: Your pain is the breaking of the shell that encloses your understanding.
Even as the stone of the fruit must break, that its heart may stand in the sun, so must you know pain.
And could you keep your heart in wonder at the daily miracles of your life,
your pain would not seem less wondrous than your joy;
And you would accept the seasons of your heart, even as you have always accepted
the seasons that pass over your fields.
And you would watch with serenity through the winters of your grief.
Much of your pain is self-chosen.
It is the bitter potion by which the physician within you heals your sick self.
Therefore trust the physician, and drink his remedy in silence and tranquillity:
For his hand, though heavy and hard, is guided by the tender hand of the Unseen,
And the cup he brings, though it burn your lips, has been fashioned of the clay
which the Potter has moistened with His own sacred tears.

 

Source: ► Khalil Gibran (1883-1931) Lebanese US American painter, philosopher, poet, writer,
The Prophet, 1923, S. 61, 1980, Laurier Books Ltd., London, 14. April 2003

Joy and sorrow

              Joy and Sorrow              

Then a woman said, "Speak to us of Joy and Sorrow."
And he answered: Your joy is your sorrow unmasked.
And the selfsame well from which your laughter rises
was oftentimes filled with your tears.
And how else can it be?

The deeper that sorrow carves into your being,
the more joy you can contain.

Is not the cup that holds your wine the very cup
that was burned in the potter's oven?
And is not the lute that soothes your spirit,
the very wood that was hollowed with knives?
When you are joyous, look deep into your heart
and you shall find it is only that which has given
you sorrow that is giving you joy.

When you are sorrowful look again in your heart,
and you shall see that in truth you are weeping
for that which has been your delight.

Some of you say, "Joy is greater than sorrow,"
and others say, "Nay, sorrow is the greater."
But I say unto you, they are inseparable.

Together they come, and when one sits alone with you at your board,
remember that the other is asleep upon your bed.
Verily you are suspended like scales between your sorrow and your joy.

Only when you are empty are you at standstill and balanced.
When the treasure-keeper lifts you to weigh his gold and his silver,
needs must your joy or your sorrow rise or fall.

 

Source: ► Khalil Gibran (1883-1931) Lebanese US American painter, philosopher, poet, writer,
The Prophet, 1923, S. 28-29, 1980, Laurier Books Ltd., London, 14. April 2003

Index: Schmerz / Pain – Bücher von D. Hawkins

Englische Werke

Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins

  • Archival Office Visit Series Pain and Suffering, A-8, 1 CD / 1 DVD, end 1970s/early 1980s
  • Video presentation Consciousness and Addiction, Volume Series |I, 3 CD set / 2 DVD set, presented at First International Conference on Consciousness and Addiction, sponsored by Dr. Willis Harman (1918-1997) US American engineer, social scientist, visionary futurist, director of the Educational Policy Research Center, Stanford Research Institute (SRI), consultant to the White House in matters of CIA driven LSD research, president of the Institute of Noetic Sciences, California, author, presented by the Institute for Advanced Spiritual Research, 4 hours duration, 1987
  • Video Sedona Seminar Vision, 25. February 2005

 

Zitate zum Thema Schmerz und Leiden / Pain and Suffering

Literatur

  • Verena Schmid, Der Geburtsschmerz, Hippokrates Verlag, Stuttgart, 2005

Literature (engl.)

Externe Weblinks


  • Artikel Worte fügen Schmerzen zu, präsentiert von Informationsdienst Wissenschaft (IDW), Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle Friedrich-Schiller-Universität Jena, Dr. Ute Schönfelder, 26. März 2010

External web links (engl.)

  • Wikipedia entries Pain

The brain doesn't distinguish between physical pain and intense emotional pain. A study conducted by Ethan Kross, Ph.D., deptartment of psychology, University of Michigan, Ann Arbor, Michigan confirmed that heartache and breakups are not allegorical pains, but real pains.

Audio- und Videolinks


Linklose Audios/Videos'

  • TV-Dokumentation und Diskussionsrunde zum Thema "Schmerz, Möglichkeiten zur Schmerztherapien", Wenn das Leben zur Hölle wird, präsentiert von dem deutschsprachigen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender 3Sat, Sendung Scobel, Gastgeber Gert Scobel (*1959) deutscher Philosoph, Fernsehmoderator, Journalist, Autor; Gastdiskutierende: Walter Zieglgänsberger, Sylvia Mieke und Roland Borgards, 34:12 Minuten Dauer, gesendet 22. Februar 2007

Audio and video links (engl.)

A dream led him to co-create a profound pain management device.

  • Video presentation by Glenn D. Wilson, Ph.D. (*1942) New Zealand professor of evolutionary psychology, expert on attitude and personality measurement, sexual attraction, deviation and dysfunction, partner compatibility, Lovesickness, sponsored by Gresham College, Museum of London, 3. May 2011, Transcript provided by gresham.ac.uk, YouTube film, 46:18 minutes duration, posted 27. August 2011

 

Interne Links

Wiki-Ebene

 

 
Letzte Bearbeitung:
07.10.2017 um 05:31 Uhr

Page generated in 3,702 seconds.