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2·2012


 

Subjektivität versus Objektivität
BW 500+ versus BW 499

 

༺·❄·༻

 

 

Honigbiene auf Blüte

KultCult


 

X

Wahrheit und Realität sind subjektiv.

Zitate zum Thema Subjektivität ⇔ Objektivität / Subjectivity ⇔ Objektivity

Zitate von D. Hawkins

⚠ Achtung Siehe Power vs. Truth (engl.) Januar 2013

 

  • Alle Religionen lehren, dass es ein nichtphysisches Leben geben wird, das das Physische übersteigt. Die Verwirrung entsteht hier dadurch, dass dieses Leben fälschlicherweise als physisch und die anderen Leben als nichtphysisch oder erneut zum wiederholten Male physisch betrachtet werden. Zunächst einmal ist dieses Leben eine innere, subjektive Erfahrung, die den physischen Körper zwar mit einschließt, aber davon unabhängig ist. So ist auch unsere derzeitige Existenz nicht tatsächlich wirklich "physisch". Das All-sehende Auge, S. 247, 2005

 


Capsicum annuum Blume
  • Alle "Lebenszeiten" sind subjektiv, nicht-physisch, miteinander verbunden und kontinuierlich. Das All-sehende Auge, S. 247, 2005

 

  • Fang damit an, die sehr wichtige Aussage zu akzeptieren, dass alle Wahrheit subjektiv ist. Vergeude nicht ganze Lebenszeiten mit der Suche nach objektiver Wahrheit. Denn so etwas gibt es nicht. Selbst wenn es das geben würde, könnte es doch ausschließlich durch die rein subjektive Erfahrung davon gefunden werden. Alles Wissen und alle Weisheit sind subjektiv. Von nichts kann man sagen, dass es existiert, wenn es nicht subjektiv erfahren wurde. Angenommen, eine rein objektive materielle Welt würde existieren, so könnte jemand sie nur deshalb als existent beschreiben, weil er eine subjektive sinnliche Erfahrung davon gemacht hat. Selbst der fanatischste Materialist kommt nicht weiter als bis zu der Tatsache, dass am Ende nur sein eigenes subjektives Gewahrsein die Autorität für Glaubwürdigkeit darstellt. OU Das All-sehende Auge, S. 255, 2005

 

  • Alle Realität ist subjektiv. Jede anderslautende Aussage ist eine Illusion, die auf Dualität beruht. Das Subjektive und Objektive sind ein und dasselbe, einfach nur unterschiedliche Beschreibungen von verschiedenen Wahrnehmungsperspektiven ausgehend. Realität beruht nicht auf Wahrnehmung, Dauer, Beschreibung, Form oder Maß. All diese Attribute sind solche der Wahrnehmung, die ihrerseits aufgrund ihrer Natur vergänglich, willkürlich, begrenzt, illusorisch und dualistisch ist. OU Das All-sehende Auge, S. 256, 2005

 

  • Das innerste Sein aller Existenz und Schöpfung ist der Zustand von Subjektivität. GOTT ist wirklich die Essenz von Subjektivität. Was von der Existenz wahrgenommen werden kann, ist das Gewahrsein der Gegenwart GOTTES in uns. Mit dieser Erkenntnis lösen wir den spirituellen Zirkelschluss, dass das, was sucht, dasjenige ist, was gesucht wird. Bezogen auf die Essenz ist es das Subjektive, das nach dem Subjektiven sucht. Die Illusion, dass es ein dualistisches Gegensatzpaar, genannt subjektiv kontra objektiv, gäbe, löst sich auf. Das tiefste menschliche Paradoxon ist, dass die Abhängigkeit von der Wahrnehmung den Menschen daran hindert, seine eigene Identität zu erkennen. FU Das All-sehende Auge, S. 314, 4. Absatz, 2005

 

  • Kausalität, das Ursache-Wirkungs-Prinzip, ist eine Täuschung, ebenso wie die Idee der Objektivität. Wissenschaft könnte somit als eine begrenzte Sichtweise verstanden werden, die in einem umfassenderen Weltbild von Nicht-Kausalität, Subjektivität und Nicht-Dualität enthalten ist. OU Das All-sehende Auge, S. 409, 2005

 

 

 

  • Objektivität ist ein künstliches Konstrukt, das versucht, eine authentische, glaubhafte "Realität" zu erschaffen. Das gelingt jedoch nicht, weil die ganze scheinbar logische Konstruktion ausschließlich auf Subjektivität und Glauben aufgebaut ist. Es gibt keine innewohnende Autorität von "Wahrheit" in irgendeinem Konzept, außer dem ihr zugeschriebenen Wert. Glaubwürdigkeit ist eine subjektive Entscheidung. Sie ist rein erfahrungsmäßig und nicht definierbar. Was einem Menschen überzeugend erscheint, kann von einem anderen als Unsinn verworfen werden. OU Licht des Alls. Die Wirklichkeit des Göttlichen, S. 431-432, 2006

 

  • Durch einfaches Verschieben des Fokus der Aufmerksamkeit wird im Sprachgebrauch Inhalt zu Kontext und umgekehrt. So sind das scheinbare Funkeln des Universums und seine Beschreibungen als "Zeit" und "Ereignisse", "Abfolge" und "Ursache", "vorausgehend", "nachfolgend", "hier" und "dort" ihrem Wesen nach nur Darstellungen von Gedankenformen und nicht Inhalte einer hypothetischen "objektiven Wirklichkeit". David Hawkins, OU Licht des Alls. Die Wirklichkeit des Göttlichen, Anhang D, S. 569, 2006

 

  • 12. Die Wissenschaft des Bewusstseins ist derzeit die einzige, welche sowohl die relativen Schwingungsgrade von linearen als auch von nichtlinearen Denkmustern erforscht. Sie umfasst objektiv beweisbare Bereiche der Raum-Zeit und subjektiv nachweisbare Bereiche der zeit- und dimensionslosen Nichtlokalität. FU Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference [Zusammenfassung der essentiellen Prinzipien der Wissenschaft des Bewusstseins], S. 15 (gegen Ende der Seite), 2005

Quotes by D. Hawkins

Personal avowals

  • Question: What was the purpose of this life? […]
    Answer: The purpose seems to be to give witness and testify to the subjective experience of Reality. […] Then to go outside the self and develop a science of consciousness. First to be that, witness it, then because it also happened to someone who was a scientist, a psychiatrist, to describe it in a way that would be accessible to those in the 400s [i.e. ratio based people]. Sedona Seminar Vision, 3 DVD set, 25. February 2005
⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

  • In seeking spiritual growth, look for the radical subjectivity of that which you are. Source unknown

 

 

  • Begin by accepting the very important statement that all truth is subjective. Do not waste lifetimes looking for an objective truth because no such thing exists. Even, it could not be found except by the purely subjective experience of it. The Eye of the I From Which Nothing is Hidden, chapter 10 The Nature of God, S. 175, 2001

 

 

  • All statements made by the mind are subjective. There is no linear progressing of events, sequences, or causations. All shines forth as it is in expression of existence. All is self-existence and therefore not dependent on anything outside itself. The Eye of the I From Which Nothing is Hidden, S. 184, 2001

 

  • The Presence is beyond all thought, mentation, or even observation. The awareness is Self-awareness that stems from the knowingness of actually being All That Is; therefore, there is nothing to know 'about'. There is no knower or known; they are one and the same. In the state of Oneness, the objective and subjective disappear into each other. The Eye of the I From Which Nothing is Hidden, chapter 10 The Nature of God, S. 211, 2001; S. 157, Veritas Publishing, revised edition 2002

 

 

  • Spiritual truth is radically subjective as is, for example, the experience of a sunset or joy or happiness. Intellectualization is basically an abstract speculation that must be confirmed by experience. [...] In the end, no matter how scientific or logical a theory may be, it is not proven until its authenticity is confirmed on the level of the experiential. I. Reality and Subjectivity, S. 88, 2003

 

 

  • Simply put, realization or enlightenment is the condition where the sense of self moves from the limited linear material to the nonlinear infinite and formless. The 'me' moves from the visible to the invisible. This occurs as a shift of awareness and
    - identification from perception of form as objective and real to
    - the realisation of the purely subjective as the ultimate reality.

 

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Fallacy of objectivity

  • Objectivity is an artificial mental construct that attempts to create an authentic, believable ‘reality’; however, it fails to do so because the entire, seemingly logical construction is built entirely on subjectivity and belief. There is no inherent authority of ‘truth’ to any concept except for the subjective value ascribed to it. Credibility is a subjective decision and purely experiential and indefinable. What is convincing to one person may be dismissed as nonsense by another. I. Reality and Subjectivity, S. 324, 2003

 

 

  • [Linear and nonlinear are] not two different realms but the same viewed from two different viewpoints. I. Reality and Subjectivity, S. 298, 2003

 

 

  • Certainty is the consequence and the fulfillment of the requirements of subjectivity. The quality of "realness" is itself a purely subjective condition. Therein, however, lies the trap of illusion. The central problem of illusion is not that it is unreal or fallacious, but that it seems real, as noted by Socrates twenty-five hundred years ago. Thus, even certainty is a primary illusion that is often clung to out of fear, doubt, or uncertainty. On the other hand, with maturity, doubt can be accepted and reconceptualized as being necessary to progress and therefore a useful tool for investigation and growth. Truth vs. Falsehood. How to Tell the Difference, chapter 8 Fact Versus Fiction: Reality and Illusion, S. 74, 2005

 

 

 

  • Begin by accepting the very important statement that all truth is subjective. Do not waste lifetimes looking for an objective truth because no such thing exists. Even if it did, it could not be found except by the purely subjective experiences of it. All knowledge and wisdom are subjective. Nothing can be said to exist unless it is subjectively experienced. Along the Path to Enlightenment. 365 Reflections from David R. Hawkins, edited by Scott Jeffrey, S. ?, Reflection of February 2nd, January 2011

 


 

  • The God of my familiarity is intrinsic. The realization of the source of one’s own existence is knowable as the subjectivity of awareness consciousness itself, and you begin to realize that your consciousness is not personal. Otherwise you could turn it on and off if you wanted to. The presence within – that is the source of one’s own existence, the realization of God immanent. God transcendent can’t really be known by people. Interview Truth vs. Falsehood, presented by New Connexion.net, Miriam Knight, September 2004

 

  • The world of form, the linear world, is solvable as decribed by Sir Isaac Newton by the 'differential calculus'. That which is beyond the differential calculus deludes the understanding of the scientist. The scientist limits himself to the mechanical physical world and says 'Unless you can measure it, it's not real'. This presumes then that there is objective reality that exists independent of consciousness and we send machines out to report back to us. […] Reality with a capital 'R' then is purely subjective, reality with a small 'r' is objective and spiritual reality is nonmeasurable. You can't identify and measure how much happiness, how much love, how much peace, how much serenity a person has, and how much value and meaning something has to a person. Video presentation Consciousness: How to Tell the Truth About Anything, Volume Series IV, DVD 1 of 2, minute 8:40, Institute for Advanced Spiritual Research, recorded beginning of the 80ties or 1996, published 2002

 

  • Radical Subjectivity: is the very essence of experiencing the Presence of God as that which says I, that which allows you to be aware of your own existence, is at all times present, never absent. It's the first thing you become aware of when you wake up in the morning, the first thing that happens before thinkingness even starts; It is the awareness of existence. Sedona Seminar Radical Subjectivity: The "I" of "Self", 3 DVD set, February 2002

 

  • The only reality that can be confirmed is a subjective state called "I" – the presence of God within oneself, the Self (with a Capital S) which illuminates itself into your awareness as the feelingness that there is an "I" and that "I" exist. That’s the only reality you actually know. Beyond that is all imagination. Other than that you exist, there is no confirmable knowledge that you can possibly hold. Everything else, then, is a hypothetical possibility. Every piece of data the mind holds is a hypothetical abstraction. The only verification of reality, then, is the state of subjectivity. The only radically objective truth, then, is subjectivity itself. Without the subjective no objective could be said to exist. Because what would say that it exists? Only the subjective sense of self says an objective reality is out there. All conclusions, all mentations, then, are distilled down to a radical sense of subjectivity which is the only reality that can exist. The presence of God within shines forth as Self, that which I am. And that’s the only thing you know: that you exist. All the rest is software put on top of your hardware. Other than the fact that you exist, nothing else is really knowable. Sedona Seminar Advaita. The Way to God through Mind, DVD 3 of 3, track 9, minute 0:51, August 2002

 

  • Radical Subjectivity is the very essence of experiencing the Presence of God as that which says I. That which allows you to be aware of your own existence is at all times present, never absent. It's the first thing you become aware of when you wake up in the morning. The first thing that happens before thinkingness even starts, is the awareness of existence. There is an awareness as you wake up that one exists. You don't even have a name yet. If I catch you the very first instance you open your eyes I say, what's your name, you say gimme a second while I wake up, give me a second, are you a man or woman, go ahead, give me a second, while I wake up, are you American or European, what are you? Give me a second to wake up.
    So, Consciousness is there before even content. Consciousness awakens, then, with the awareness of existence. That which allows you to say I is presumed as you wake up to be the personal I, because reality seems to have to do with form, and facts, and, physicality. One presumes that knowing that I am, that I exist, being aware, the sense of I is coming from a personal I, and that's the only illusion we have to jump. The sense of I is not coming from a personal I at all, it is coming from an impersonal I. Consciousness is an impersonal quality. That Consciousness which arises as you awaken is not personal at all, you have it focused on the personal, but it's essence is not personal. It is because of the Infinite I, that which is not different than Divinity, Reality, Truth, all the things it's been called throughout the ages. It illuminates the awareness that shines forth as the awareness of your own existence, but its source is the Infinite I. […] That which knows that you're here this second is not the personal I, because, if we obliterate the personal I, you will still be aware that one's quality is that of existence. Sedona Seminar God Transcendent and Immanent, DVD 1 of 3, minute 33:05, November 2002

 

  • In the LoC 500s, people switch from the objective to the subjective. We realize we LIVE within, where things aren’t measurable. What is real to us is subjectivity, and we project it outward. Houston, Texas, Seminar The Realization of the Presence of God, Unity Church, 11. October 2003

 

  • Subjectivity is based on consciousness, awareness – which WE did not create. Houston, Texas, Seminar The Realization of the Presence of God, Unity Church, 11. October 2003

 

  • Even the subjective is a quality that is not personal. Sedona Seminar Thought and Ideation, 3 DVD set, 28. February 2004

 

  • Reality is radically subjective, you cannot escape subjectivity. Chicago Seminar Title unknown, 10. April 2004

 

  • Divinity within is non-linear, radical subjectivity. It has nothing to do with the intellect. Above LoC 499, Reality is subjectivity. Sedona Seminar The Ego and The Self, 3 DVD set, 11. December 2004

 

  • 26. Ineffable: […] Radical subjectivity is experiential. […] context replaces content of temporality and beyond time. Reality does not exist in time, nor is of it, nor beyond it. Sedona Seminar The Ego and The Self, 3 DVD set, 11. December 2004

 

Zitate von anderen Quellen

 

  • Die Wahrnehmung ist eine Funktion des Körpers, und deshalb stellt sie eine Begrenzung des Bewusstseins dar. Die Wahrnehmung sieht durch die Augen des Körpers und hört durch die Ohren des Körpers. Sie ruft die beschränkten Reaktionen hervor, die der Körper hat. […] Wenn wir die Wahrnehmung dazu verwenden, unsere eigenen Fehler – unseren Ärger, unsere Angriffsimpulse, unseren Mangel an Liebe in welcher Form auch immer – zu rechtfertigen, so werden wir eine Welt des Bösen, der Zerstörung, der Böswilligkeit, des Neides und der Verzweiflung sehen. Das alles müssen wir vergeben lernen, und zwar nicht deshalb, weil wir "gut" und "barmherzig" sind, sondern weil das, was wir sehen, nicht wahr ist.   Ein Kurs in Wundern [BW 550/600] Vorwort, Miraclestudies.net, 1994

 

  • Sokrates: Wenn also das, was auf mich wirkt, nur für mich gilt und nicht für einen anderen, dann bin ich auch der, welcher wahrnimmt, und nicht ein anderer. [...] Wahr also ist für mich meine Wahrnehmung; denn sie ist immer ein Teil meines Seins. Und nach Protagoras bin ich also der Richter über das, was für mich ist, dass es ist, und über das, was für mich nicht ist, dass es nicht ist. Sokrates [BW 540] (469-399 v. Chr.) altgriechischer vorchristlicher Philosoph; zitiert in: Platon [BW 485] (427-347 v. Chr.) vorchristlicher altgriechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie, Dialog Theaitetos, 360 v. Chr.

 

  • Sokrates: Das meint er [ Protagoras ] doch etwa so: Wie mir die einzelnen Dinge erscheinen, so sind sie auch für mich, und wie sie dir erscheinen, so sind sie wiederum für dich. Denn du bist doch ein Mensch, und ich bin auch einer. Sokrates [BW 540] (469-399 v. Chr.) altgriechischer vorchristlicher Philosoph; zitiert in: Platon [BW 485] (427-347 v. Chr.) vorchristlicher altgriechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie, Dialog Theaitetos, 360 v. Chr.

 

  • Die Forderung, dass er [der Beobachter] nur objektiv sehe, ist gar nicht zu erheben; denn das ist unmöglich. Wenn man nicht zu subjektiv sieht, so dürfte man schon zufrieden sein. […] Insofern befähigt der Balken im eigenen Auge geradezu zur Auffindung des Splitters in des Bruders Auge. Carl Gustav Jung [BW 520/540] (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Gründer einer neuen Schule der Tiefenpsychologie, Gesammelte Werke, Band 6. Psychologische Typen, Rascher, 10. revidierte Auflage 1967

 

 

  • Es wäre nach Ansicht einiger Physiker wünschenswert, [...] zur Vorstellung einer objektiven, realen Welt zurückzukehren, deren kleinste Teilchen in der gleichen Weise objektiv existieren, wie Steine und Bäume, gleichgültig, ob wir sie beobachten oder nicht. Dies ist aber unmöglich oder jedenfalls wegen der Natur der atomaren Erscheinungen nicht vollständig möglich.
    Wenn wirkliches Neuland betreten wird, kann es aber vorkommen, dass nicht nur neue Inhalte aufzunehmen sind, sondern dass sich die Struktur des Denkens ändern muss, wenn man das Neue verstehen will. Dazu sind offenbar viele nicht bereit oder in der Lage. Werner Heisenberg [BW 485] (1901-1976) deutscher theoretischer Physiker, Entwickler der Heisenbergschen Unschärferelation, 1927, Physiknobelpreisträger, 1932, Autor, Der Teil und das Ganze. Gespräche im Umkreis der Atomphysik, R. Piper & Co. Verlag,  München, 1969, S. 88, Taschenbuchausgbe 8. Auflage August 1996, 1. November 2001

 

  • Albert Einstein und die Quantentheorie brachten nun eine entscheidende Wende in der klassischen Physik, die bis dahin als die vertrauenswürdigste und sicherste aller Wissenschaften galt: Was wir äußere Gegenstände nennen, ist nichts anderes, als bloße Vorstellung. Der Gegenstand als Objekt der Sinne richtet sich ganz nach der Beschaffenheit unseres Erkenntnisapparates. Subjektivität und Objektivität sind im Grunde nur die zwei Seiten von ein und derselben Medaille. Laurent Verycken, Formen der Wirklichkeit, Penzberg, 1994

 

  • Entgegen dem Unterfangen, Subjektivität und Selbstreflexivität zu eliminieren [...] gehen wir davon aus, dass nicht deren Einbezug, sondern ihre Vernachlässigung zu "Verzerrungen" führt – Wissenschaft jenseits von Subjektivität, Sozialität und Historizität scheint uns eine, wenn auch dem Anliegen nach nachvollziehbare, Fiktion. Dr. Katja Mruck und G. Mey, Qualitative Forschung und das Fortleben des Phantoms der Störungsfreiheit, Journal der Psychologie. 4, S. 13, H. 3, 1996

 

  • Der Glaube an den Mythos der Objektivität und das Festhalten daran als an einer zentralen Wertvorstellung führte zu einer wissenschaftlichen Weltauffassung, die uns sagt, dass gültige Informationen nur durch »objektive« Betrachtung zustandekommen können. Anne Wilson Schaef Livinginprocess.com US-amerikanische Psychotherapeutin, Frauenrechtlerin, Suchtforscherin, Autorin, Mein Weg zur Heilung. Jenseits von Wissenschaft und Therapie, S. 148, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), 1995

 

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Die Wissenschaft ist immer mit einer Grundannahme verbunden, die von der Wissenschaft selbst nicht gerechtfertigt werden kann.


Quotes by various other sources

  • Socrates: Then my perception is true to me, being inseparable from my own being; and, as Protagoras says, to myself I am judge of what is and what is not to me. Socrates [LoC 540] (469-399 BC) Ancient Greek pre-Christian philosopher, cited in: Plato [LoC 485] (427-347 BC) Ancient Greek pre-Christian philosopher, founder of the occidental philosophy, dialogue Theaetetus, 360 BC

 

  • Socrates: Does he [ Protagoras ] not say that things are to you such as they appear to you, and to me such as they appear to me, and that you and I are men? Socrates [LoC 540] (469-399 BC) Ancient Greek pre-Christian philosopher, cited in: Plato [LoC 485] (427-347 BC) Ancient Greek pre-Christian philosopher, founder of the occidental philosophy, dialogue Theaetetus, 360 BC
    • Each and every event is for me as it appears to me, and is for you as it appears for you. [Paraphrased.] Protagoras (~490-420 BC) pre-Socratic Greek philosopher, sophist, as referred to by Socrates, cited in: Plato [LoC 485] (427-347 BC) Ancient Greek pre-Christian philosopher, founder of the occidental philosophy, dialogue Theaetetus, 360 BC

 

  • Our subjective inner life is what really matters to us as human beings. Yet we know and understand relatively little of how it arises and how it functions in our conscious will to act. Benjamin Libet (1916-2007) US American physiologist, pioneering human consciousness researcher, UCSF, Mind time. The temporal factor in consciousness, S. 86-87, Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts, 28. October 2005

 

  • The transformation from neuronal patterns to a subjective representation would appear to develop in a mental sphere that has emerged from that neuronal pattern. [...] My view of mental subjective function is that it is an emergent property of appropriate brain functions. The conscious mental cannot exist without the brain processes that give rise to it. However, having emerged from brain activities as a unique 'property' of that physical system, the mental can exhibit phenomena not evident in the neural brain that produced it. Benjamin Libet (1916-2007) US American physiologist, pioneering human consciousness researcher, UCSF, Mind time. The temporal factor in consciousness, S. 86-87, Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts, 28. October 2005

 

  • Releasing feelings and desires leads to firsthand understanding of the fantasy nature of thinking, emotions and desires.  All these occur only in our minds, are completely subjective, and have only the most tenuous existence in the moment. Only our belief in that they are real and the importance of thinking, feelings and desires gives them any reality. Lester Levenson [LoC 505→180] (1910-1994) US American physicist, enterpreneur, founder of the Release Technique/Sedona Method [LoC 490], cult leader, No Attachments, No Aversions. The Autobiography of a Master, Lawrence Crane Enterprises, Inc., January 2003

Englische Texte – English section on Subjectivity

Objectivity ⇔ Subjectivity

Object ∞ subject paradigms
༺༻ParadigmSliding scaleFocusLegendProcessJokeLoC
1.Either orObject-ivityReal
Matter-of-factly
Based on
Linearity and perception based
Games tribal minded people playFor the moneyBelow 200
2.As well asSubject-ivitySymbolic AnaloguousTransitioning
Bridging paradigms
Games truth seeking people playFor the showAbove 200
3.Neither norSubject-object-
ivity
1
Paradoxical IrrationalBased on
Nonlinearity and awareness
Attitudes held by people who dwell with, accept, and adopt paradoxical truthsTo get readyAbove 500
4.All that isBeyond...NeocreationAll inclusiveEmergences happening around people who have become authenticTo go!Above 600

 

A multiple wife, who in succession, had married four husbands was interviewed.

∞ "My first husband was a banker,
∞ the second one a movie exhibitor,
∞ the third one a preacherman,
∞ and the fourth one an undertaker."

"And what did you learn from your marriages?"

► "Oh well, one for the money.
► Two for the show.
► Three to get ready,
► and four to go."

 

See also: ► Consciousness-Tables

BW-Werte Subjektivität / Objektivität

  • BW 499 – Umschlagpunkt des überholten Konzepts der "beweisbaren" äußeren Objektivität
    Tatsächlich sind das Subjektive und das Objektive ein und dasselbe.2
  • BW 500 – Beginn der Subjektivität

Index: Subjektivität / Subjectivity – Bücher von D. Hawkins

Englische Werke

Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins

 

Links zum Thema Subjektivität ⇔ Objektivität / Subjectivity ⇔ Objektivity

Literatur

Literature (engl.)

Externe Weblinks


Integrales Bewusstseins-Modell mit Bezug auf Subjekt und Objekt

External web links (engl.)


Integral models of consciousness and their respective relations to subject and object

Audio- und Videolinks

Audio and video links (engl.)

  • Video presentation by Ken Wilber [LoC 490] (*1949) US American transpersonal philosopher, consciousness researcher, thought leader of the 3rd millennium, developer of Integral Theory, author, Subject becomes object, YouTube film, 9:35 minutes duration, posted 11. April 2009

 

Interne Links

Wiki-Ebene

 

 

1 Actually, the subjective and objective are one and the same. To say otherwise is merely to be arbitrary. D. Hawkins, The Eye of the I From Which Nothing is Hidden, S. 179, 2001

2 The Eye of the I From Which Nothing is Hidden, S. 179, 2001

Letzte Bearbeitung:
16.10.2017 um 02:13 Uhr

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