In einer Zeit des stets veralteten aktuellen Wissens wird die Nachfrage nach Weisheit, für die es keine einheitlich wissenschaftliche Definition gibt, wieder lauter.
Anfang der neunziger entstand Jahre die so genannte Weisheitsforschung als ein Zweig in der Psychologie. Der Forscher Sternberg meinte 1990:
Weisheit ist:
- die Suche nach dem Mittelweg zwischen den Extremen,
- die Dynamik zwischen Wissen und Zweifeln,
- die Distanz zu einem vorliegenden Problem und
- die gelungene Koordination von Denken, Fühlen und Wollen.
Weisheit ist "der Gipfel menschlicher Erkenntnisfähigkeit",
sagt der Psychologe und Alterns- und Weisheitsforscher Professor Paul Baltes. Baltes, der Direktor des Berliner Max-Planck-Instituts (MPI) für Bildungsforschung, und seine Kollegin Professorin Ursula Staudinger von der TU Dresden haben im Rahmen ihres Projektes "Weisheit und lebenslange Entwicklung" die Kriterien für Weisheit ausgearbeitet.
Die Basiskriterien für Weisheit sind:
- ein reichhaltiges faktisches und strategisch-prozedurales Lebenswissen.
Die Metakriterien für Weisheit sind:
- Lifespan-Kontextualismus,
- Wert-Relativismus (Toleranz und gemäßigter Pluralismus),
- das Erkennen und Umgehen mit Ungewissheit.
Baltes und Staudinger haben einen Testfragen-Katalog für die Einstufung in
einer Weisheitsskala von ein bis sieben Graden entwickelt.
Diese beiden Weisheitsforscher definieren Weisheit als "Wissen ÜBER..." und als Expertise (Expertentum) im Umgang mit schwerwiegenden Lebensfragen in planender, gestalterischer und deutender Hinsicht. Im Verlauf des Weisheitsprojekts am MPI zeigte sich, dass
- von 100 Menschen nur 2 als weise gelten können, die nicht unentwegt fröhlich und nicht unbedingt glücklicher als andere sind.
Als Beispiel hierfür kann Sokrates dienen, der zu Lebzeiten als der weiseste Mann Griechenlands galt. Er hatte bei der weisen Frau Diotima gelernt und wurde in seinen Siebzigern von einem Gremium der Stadt Athen zum Tode verurteilt. Diesem Urteil stellte er sich in Würde, dem Kontext seiner Zeit gehorchend.
Das Fundament für Weisheit wird bereits zwischen dem 14. und 25. Lebensjahr angelegt. Ab dann erwirbt man sich im Zuge von Lebenserfahrungen und der Art des abstrahierenden Umgangs mit ihnen fortlaufend Perlen der Weisheit.
Eine der Fragen aus dem Katalog zur Ermittlung des Weisheitsgrades der Testperson lautet:
Ein 15-jähriges Mädchen möchte heiraten. Welchen Rat geben Sie ihr?
- Der eher unweise Ratschlag, auf keinen Fall so jung zu heiraten, wird etwa der Stufe 3 der MPI-Weisheitsskala zugeordnet.
- Differenziertere Antworten bewegen sich auf Weisheitsstufe fünf bis sechs.
- Die höchste Stufe der Weisheit (7) hat in den Testreihen von Baltes und Staudinger niemand erreicht.
Die Denkprotokolle der Testpersonen zur möglichen Lösung von schwierigen fiktiv gestellten Lebenssituationen wurden sowohl von geschulten Beurteilern als auch Laienbeurteilern ausgewertet – mit weitestgehend gleichlautenden Ergebnissen.
Fünf Meilensteine auf dem Weg zur Weisheit
- Lebenserfahrung sammeln
- Mentoren nutzen, sich mit lebensklugen Menschen umgeben und sie nachahmen
- Haltung der Flexibilität, Offenheit und Anteilnahme
- Haltung der kulturellen Toleranz
- Ausgleich zwischen persönlichem und gemeinschaftlichem Wohlergehen
Weise Entscheidungen
In Klabunds und später Brechts Kaukasischem Kreidekreis streiten sich zwei Frauen um die Mutterschaft an einem Kind. Der Richter stellt das Kind in den Kreidekeis und fordert die beiden möglichen Mütter auf, das Streitobjekt an sich zu ziehen. Die Frau, die dem Kind nicht wehtun will, lässt es los, während die Rivalin es zu sich zieht. Später bekommt die Frau, die verzichtete und deshalb als die wahre Mutter erkannt wurde, vom Richter das Kind als ihres zugesprochen.
Er hat weise gehandelt und entschieden – wie einst der als maßlos und unbeherrscht geltende König Salomo von Israel und Juda, der im Begriff war das umstrittene Kind vor den Augen der vermeintlichen Mütter mit dem Schwert zu zerteilen.
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Vor König Salomon traten zwei Brüder und baten um seine Entscheidung bei einem Erbzwist. Einer besaß 99 Schafe, der andere nur ein Schaf. Letzterer bat König Salomon, gerecht zu urteilen und schlug vor, sein Bruder solle ihm 49 Schafe abtreten. Nach kurzer Überlegung nahm König Solomon dem verblüfften Mann sein Schaf ab und übergab es dessen Bruder mit den vielen Schafen. Seine Erklärung dazu war: Schau, was willst Du mit einem Schaf, das du nicht vermehren kannst. Als Schafzüchter bist Du offensichtlich nicht geeignet. Mach' was anderes in deinem Leben! Mein Urteil wäre ungerechter, wenn ich deinem Bruder 49 Schafe wegnähme, als wenn ich dir nur ein Schaf nähme! Mit diesen Worten entließ er die beiden Brüder.
Es ist weise, das Optimum an Gutem im persönlichen Leben und in der Welt anzustreben, ohne andere dabei zu schädigen.
Zitate von Ursula Staudinger über die Ergebnisse ihrer Weisheitsstudie
- Weisheit beschäftigt sich mit wichtigen und schwierigen Fragen der Lebensführung und -deutung.
- Weisheit ist höchstes Wissen, Urteilsfähigkeit und Ratschlag.
- Weisheit ist Wissen mit außergewöhnlicher Breite, Tiefe und "distanzierter" Ausgewogenheit.
- Weisheit ist in Entwicklung und Anwendung positiv ausgerichtet, entweder auf das eigene Wohlergehen oder auf das von Anderen.
- Es herrscht breiter sozialer Konsens darüber, was Weisheit ist. Weisheit ist relativ leicht zu erkennen, doch relativ schwierig selbst zu erreichen.
- Endlichkeit, Verletzlichkeit, Emotionalität und Sexualität sind die vier Grundkonstanten, mit denen sich Weisheit im Kern beschäftigt.
- Oft sind es die Störerfahrungen [Krisen] in unserem Leben, an denen wir wachsen.
- Um grundlegende menschliche Fragen im Kern zu durchdringen, muss man eine gewisse Denkfähigkeit besitzen.
- Die häufigste Variante, die wir antreffen, ist, dass jemand einen klaren Blick für andere hat [eine so genannte allgemeine Weisheit], ohne ihn auf sich selbst anwenden zu können.
- Leider finden […] im Alter einige Entwicklungen [Gewohnheit, Starre] statt, die dem Zuwachs an Lebenseinsicht genau entgegenwirken.
- Die Entscheidung eines Menschen, seine Weisheit fortwährend voranzubringen, kann ihn von anderen sogar distanzieren.
- Weise Menschen sind nicht glücklicher als andere.
- Vollkommene Weisheit ist der ideale Endpunkt einer Entwicklung.
Die fünf Säulen der Weisheit (nach Baltes / Staudinger)
- Zusammenhänge erkennen
Der weise Mensch weiß um die grundlegenden Probleme des Lebens und um die Verstrickungen. Er kennt die Natur, die Grundlagen zwischenmenschlichen Umgangs, gesellschaftliche Normen und weiß, wann man sich darüber hinwegsetzen muss.
- Sinnvoll handeln
Der weise Mensch kann Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden. Er besitzt Managementstrategien, um sein Leben zu meistern und mit seiner Zeit sinnvoll umzugehen. Er kann sich von eigenen Motiven und Sehnsüchten stark distanzieren und wird so zum klugen Ratgeber für andere.
- Relativität vs. Absolutheit anerkennen
Der weise Mensch weiß, dass verschiedene Menschen zum Beispiel in verschiedenen Kulturen oder zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Werte haben. Trotzdem wird er seinen kleinen Kanon eher universeller Werte (wie z. B. Toleranz, Nächstenliebe) nicht aus den Augen verlieren.
- Bedingtheit [Kontext] einbeziehen
Der weise Mensch sieht Personen und Ereignisse nie isoliert, sondern immer im Bezug zu den Rahmenbedingungen. Er weiß, dass sich Probleme anders darstellen, je nachdem, ob sie Familie oder Arbeitswelt betreffen – und auch abhängig vom Alter.
- Ungewissheit einbeziehen
Den weisen Menschen zeichnet aus, dass er sich mit seiner eigenen Endlichkeit genauso auseinander setzt wie mit der Tatsache, dass zum Leben auch immer ein Stück Ungewissheit gehört. Wir wissen nie, was die Zukunft bringt. Er meistert den Balanceakt zwischen seiner Ungewissheit und der Notwendigkeit, trotzdem handlungsfähig zu bleiben.
Ursula M. Staudinger, Professorin, Universität Dresden,
Magazin am Wochenende der Nürnberger Nachrichten, 17./18. Januar 2004
Zitate von D. Hawkins zum Thema Weisheit
- Reife bedeutet, dass man gelernt hat, Befriedigung aus den nicht-linearen Bereichen von Sinnhaftigkeit und Liebe zu erfahren. Daraus folgt dann die Erkenntnis, dass Glück nicht ein äußerlicher Gewinn, sondern eine innere Befriedigung darstellt, so dass im Zustand der vollen Reife innere Zufriedenheit aus dem erwächst, was man geworden ist und nicht aus dem, was man hat oder tut. OU Licht des Alls, S. 322-323
- Weisheit zu erwerben, ist ein schrittweiser und schmerzlicher Prozess. Nur wenige sind bereit, ihre geläufigen Ansichten, aufzugeben, selbst wenn sie unzutreffend sind. Der Widerstand gegen Veränderung oder Wachstum ist beträchtlich. Die meisten würden lieber sterben als die Glaubensüberzeugungen umzustellen, die sie an geringere Bewusstseinsebenen binden. FU Power vs. Force, S. 235
Zitate (engl.) von D. Hawkins zum Thema Weisheit / Wisdom
- The mind of the aspirant has to bypass and refuse temptations. Later it will be seen that nothing was lost as that temptation was just another illusion. The aspirant gives up the vanities of opinionation and the duties of saving the world. One's spiritual evolution is of greater value to society that any form of doingness. The level of compassion radiates out and contributes silently to mankind's wisdom. I. Subjectivity and Reality, S. 301
- The attainment of wisdom is slow and painful and few are willing to relinquish familiar views (even if they´re inaccurate). Resistance to change or growth is considerable. Most people would rather die than alter those belief systems that confine them to lower levels of consciousness. Power vs. Force, S. 235
- Total surrender brings peace. Partial surrender or conditional surrender brings lingering doubt. Transcending Levels of Consciousness, S. ?
- We become healthy, as well as wealthy, by being wise. But what is wisdom? According to our research it's the result of aligning with high-power attractor patterns – although we tend to find a mixture of energy fields in the average life, the pattern with the highest power dominates. Power vs. Force, chapter 17, S. ?
Zitate aus der Bibel zum Thema Weisheit
- Niemand betrüge sich selbst! Wenn jemand unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt, so werde er töricht, damit er weise werde. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott. Weisheit! 1. Korinther 3, 18-19 (NT)
- Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen. 1. Korinther 3, 25 (NT)
- Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens, zu meiden die Stricke des Todes. Sprüche 13, 14, AT
- Erwirb Weisheit, erwirb Einsicht; vergiss' sie nicht und weiche nicht von der Rede meines Mundes; verlass' sie nicht, so wird sie dich bewahren; liebe sie, so wird sie dich behüten. Denn der Weisheit Anfang ist: Erwirb' Weisheit, und erwirb' Einsicht mit allem, was du hast. Achte sie hoch, so wird sie dich erhöhen und wird dich zu Ehren bringen, wenn du sie herzest. Sprüche Salomos (AT* Sei nicht zu fromm, und übertreib' es nicht mit deiner Weisheit! Kohelet (Prediger Salomo) 7, 16 (AT)
- Die Weisheit ruft laut auf der Straße und lässt ihre Stimme hören auf den Plätzen. Sie ruft im lautesten Getümmel, am Eingang der Tore, sie redet ihre Worte in der Stadt: Wie lange wollt ihr Unverständigen unverständig sein und ihr Spötter Lust zu Spötterei haben und ihr Toren die Erkenntnis hassen? Sprüche Salomons 1, 20-23 (AT)
- Ruft nicht die Weisheit, und lässt nicht die Klugheit sich hören? Öffentlich am Wege steht sie und an der Kreuzung der Straßen; an den Toren am Ausgang der Stadt und am Eingang der Pforte ruft sie: Oh ihr Männer, euch rufe ich und erhebe meine Stimme zu den Menschenkindern! 8,5 Merkt, ihr Unverständigen, auf Klugheit, und ihr Toren, nehmet Verstand an! Hört, denn ich rede, was edel ist, und meine Lippen sprechen, was recht ist. Denn mein Mund redet die Weisheit, und meine Lippen hassen, was gottlos ist. Alle Reden meines Mundes sind gerecht, es ist nichts Verkehrtes noch Falsches darin. Sie sind alle recht für die Verständigen und richtig denen, die Erkenntnis gefunden haben. Nehmt meine Zucht an lieber als Silber und achtet Erkenntnis höher als kostbares Gold. Denn Weisheit ist besser als Perlen, und alles, was man wünschen mag, kann ihr nicht gleichen. Sprüche Salomons 8, 1-11 (AT)
Zitate von anderen Quellen zum Thema Weisheit
- Warum betrachten wir das Alter nicht als eine neue Entwicklungsphase im menschlichen Leben – nicht Verlust der Jugendlichkeit, sondern eine Entwicklung mit offenem Ende und eigenen Gesetzen, die wir vielleicht auf noch nie dagewesene Weise selbst bestimmen können. Betty Friedan, Mythos Alter, 1993
- Weisheit hört auf, Weisheit zu sein, wenn sie zu stolz wird, um zu weinen, zu ernst, um zu lachen, und zu sehr von sich eingenommen, um anderes zu sehen als sich selbst. Kahlil Gibran
- Wissen können wir von anderen lernen, Weisheit müssen wir uns selber lehren. Axel Munthe
- Doch trotz dieser ungeheuren Expansion aller Religionen tritt heute das Phänomen auf, dass sich die religiösen Traditionen überall auf der Welt ungehindert durchdringen und Beziehungen zueinander aufnehmen, nicht im Sinne von Rivalität und Konflikt, sondern von Dialog und gegenseitiger Respektierung. Eins der größten Bedürfnisse der heutigen Menschheit ist, die kulturellen Grenzen der großen Religionen zu überschreiten und eine Weisheit, eine Philosophie zu entdecken, die die Völker miteinander versöhnt und die Einheit, die ihnen bei aller Unterschiedlichkeit zugrundeliegt, sichtbar macht. Diese Weisheit hat man Philosophia perennis [ewige Philosophie] genannt, die unvergängliche Weisheit, die sich in jeder Religion auf jeweils andere Weise ausdrückt. Bede Griffith, Unteilbarer Geist. Quelle der heiligen Schriften, Sammlung bedeutender heiliger Schriften, A. Resch Verlag
Zitate (engl.) von anderen Quellen zum Thema Weisheit / Wisdom
- Wisdom begins in wonder. Socrates
- True wisdom comes to each of us when we realize how little we understand about life, ourselves, and the world around us. Socrates
- True wisdom comes to each of us when we realize how little we understand about life, ourselves, and the world around us. Socrates
- The doctrine you desire, absolute, perfect dogma that alone provides wisdom, does not exist. Nor should you long for a perfect doctrine, my friend. Rather, you should long for the perfection of yourself. The deity is within you, not in ideas and books. Truth is lived, not taught. Hermann Hesse
- It is wisdom to believe the heart. George Santayana
- And he that breaks a thing to find out what it is has left the path of wisdom. Gandalf to Saruman, in: Tolkien, Lord of the Rings, S. 252
- The ultimate aim of the quest must be neither release nor ecstasy for oneself, but the wisdom and the power to serve others. Joseph Campbell, Bill Moyers, The Power of Myth
- In order to come to union with the wisdom of God, the soul has to proceed rather by unknowing than by knowing? Saint John of the Cross
- In pursuit of knowledge, every day something is acquired. In pursuit of wisdom, every day something is dropped. Lao Tzu
- Keep me away from the wisdom which does not cry, the philosophy which does not laugh and the greatness which does not bow before children. Kahlil Gibran
- Wisdom is synchronization in time. God is the one who commands all prophecy. The synchronic order is God's grace. Lloydine Arguelles (Bolon Ik)
- Science is organized knowledge. Wisdom is organized life. Immanuel Kant, German philosopher (1724-1804)
- A wise man hears one word and understands two. Yiddish Proverb
- I don't want to see the day when we are rounded upon by our grandchildren and asked accusingly why we didn't listen more carefully to the wisdom of our hearts as well as to the rational analysis of our heads. HRH Charles, Prince of Wales
Zitate (engl.) von Bruce Lipton zum Thema Wisdom of the Cells
- Every cell is an intelligent organism. You can remove it from the body, put it into a Petri dish and it will manage its own life: handle the environment, grow, reproduce and form communities with other cells. In the human body we are dealing with a vast community of cells working together in harmony. In a culture dish, cells behave as individual entities. However, in a body cells act as a community; individuals really cannot do whatever they want because then the coherence of the group will fall apart. Therefore, when cells come together in a community they acquire a central intelligence that is involved with coordinating the activity of the individual cells in the group. The cells actually defer to the higher order of that central voice. A human organism is a community of upwards of fifty trillion cells operating in unison and harmony, trying to conform to the requests and demands of that central voice. And it is the central voice that acquires and learns the perceptions that we must deal with throughout our lives.
There are three sources of life-controlling perceptions.
- Source number one is genetics, which provides for instincts common to all humans, basic things such as automatically pulling your hand out of the fire.
- A second set of perceptions is derived from the subconscious mind, the part that controls all the functions we don't have to think about. Once you learn how to walk, the program to control walking becomes part of the subconscious mind. You just have to have the intention of walking and the brain will coordinate the behavior.
- The third source of perceptions is from the conscious mind. The conscious mind can rewrite any of the subconscious programs you acquired and you can even go back and change the genetic activity. The conscious mind is unique because it can change an entire history of perceptions in order to engage in different behaviors and life styles. Bruce Lipton, The Biology of Belief, The Wisdom of Your Cells, Part 3
Literatur
- Bede Griffith, Unteilbarer Geist. Quelle der heiligen Schriften, Sammlung bedeutender heiliger Schriften: Upanishaden, Bhagavad Gita, Dhammapada, Majayana Shraddotpada Shastra, Tao te King, SikhGebete, Koran, AlGhazali, Rumi, Bücher der Weisheit, Evangelien, Epheserbrief, A. Resch Verlag
Literatur (engl.)
- Robert J. Sternberg (Herausgeber), A Handbook of Wisdom. Psychological Perspectives (engl.), Cambridge 2005
Externe Weblinks
- Wikipedia-Einträge Weisheit
- Gott in der Bibel, Über das Verschwinden der Frau Weisheit im AT
- Je älter, desto weiser? Psychologische Erkenntnisse jenseits von Kindheit und Jugend, Professorin für Psychologie Judith Glück, Forschungsnewsletter 04 der Universität Wien, November 2005
- Jedes Alter hat seine Weisheit, Psychologieprofessorin Judith Glück, Susan Bluck, "Psychologie Heute" April 2003 (Abstract)
- Weisheit als Gegenstand psychologischer Forschung, Staudinger, Ursula M. und Baltes, Weisheit als Gegenstand psychologischer Forschung; Psychologische Rundschau, 47, 57-77, 1996
- Weise werden – aber wie?, Tanja Kotlorz, Berliner Morgenpost.de, 25. Mai 2002
Externe Weblinks (engl.)
Interne Links
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