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Hawkins / Zukunft

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Zukunft

 


Blaue Kornblume


 

1.   Die anziehende Zukunft

Das zukünftige Selbst wirkt anziehend.
Es ist nicht, wie allgemein angenommen, die Vergangenheit, die schiebt oder "verursacht".
Antworten sind schon da, ehe die entsprechenden Fragen dazu gestellt werden können.


2.   Zukunftsabfragen durch Muskeltest

Die Zukunft lässt nicht mithilfe des kinesiologischen Muskeltests ermitteln. Deshalb ist es nicht integer, bei K-Tests Zukunfts"fragen" zu stellen. Es gibt nur Potentialität, die darauf "wartet", bis das Bewusstsein die Wellenfunktion kollabieren lässt.

 

Es lässt sich allerdings ermitteln, ob man JETZT für eine Sache / Person / Idee BESTIMMT ist. Man kann für etwas bestimmt sein, indem man in diese Richtung weist, was nicht heißen muss, dass man jetzt dort angelangt ist beziehungsweise, dass es sichergestellt ist, jemals dorthin zu gelangen.

 

90% und mehr der TeilnehmerInnen an Hawkins Seminaren ist es bestimmt, erleuchtet zu werden. Wäre dem nicht so, würden sie sich nicht dort einfinden. Wann der Moment der Erleuchtung eintreten wird, ist dadurch nicht zeitlich festgelegt.  

3.   Zitate zum Thema Zukunft / Future

3.1   Zitate von D. Hawkins

  • Die Dinge sind bereits in der "Zukunft" geschehen, sonst wären wir nicht hier.

 

  • In der Newtonschen Weltanschauung denkt man, man werde von der Vergangenheit getrieben. In Wirklichkeit wird man von der Zukunft gezogen. Sedona Seminar Vision, bereit gestellt von Consciousnessproject.org, 25. Februar 2005

 

  • Die Nichtigkeit von Zukunftsplänen
    Sobald man seine Zukunft in Gottes Hand legt, erkennt man, dass der Mensch deshalb Pläne schmiedet und sich vorstellt, was er künftig tun möchte, um sein Leben unter Kontrolle zu behalten. Wir fühlen, dass unsere Sicherheit davon abhängt, dass wir uns jetzt bewusst Ziele setzen und Strategien ausdenken, wie diese zu erreichen sind, und dass unser Überleben davon abhängt, ob wir unsere Fünf-Jahres-Pläne tatsächlich erfüllen. Nichts davon trifft zu. Wenn du absolut keinen Plan hast, geschieht alles von selbst. Ganz prima. Alles entfaltet sich unwillkürlich. Der Weg, den ich einzuschlagen habe, leuchtet auf, während ich ihn begehe. Farmingdale, New York, Seminar Giving up Illness and not Recognizing Death through ACIM, organisiert von The Bridgebuilders, Cassette 1A, 11. Juni 1983

3.2   Zitate (engl.) von D. Hawkins

  • To choose to experience the presence of God occurs outside of time. It is therefore nowhere in the future; it is available only in the present. No other condition is necessary or even possible because the present moment is permanent; it never changes; it never disappears into yesterday or tomorrow. In fact, it is inescapable. Everyone is actually safe in the exact moment of now. Source unknown

 

  • The real "cause" may well be the pull of the future through a hidden attractor field. Power vs. Force, S. 123

 

  • I saw that there are no ’events’ or ’things’ and that nothing actually ’happens,’ because past, present, and future are merely an artifact of perception, as is the illusion of a separate ’I’ subject to birth and death. Power vs. Force, S. 297

 

  • Question:  Why, if it's true that in reality past, present, and future are all one, can't we calibrate for the future.
    Hawkins' Answer:  What we call the future is only potentiality. It's still waiting for consciousness to collapse the wave function, to be actualized. We can't calibrate the future because it has no reality; hasn't been actualized. To wonder why we can't calibrate the future because past, present, and future are one is an error of intellectualization, intellectualizing the concepts of past, present, and future. Sedona Seminar Thought and Ideation, offered by Consciousnessproject.org, 28. February 2004

 

  • All prophesies are fallacious. [calibrated as true] Sedona Seminar Practical Spirituality, 25. October 2008

3.3   Zitate von anderen Quellen

  • Immer geht es nur darum, die Gegenwart zu ordnen. Was fruchtet es, über Ihre Erbschaft zu streiten? Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen. Antoine de Saint-Exupéry

 

  • Aber die Ursache liegt in der Zukunft. Joseph Beuys, Künstler †

 

  • Dreifach kommt die Zeit:
    Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
    pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
    ewig still steht die Vergangenheit.
    Friedrich von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach, † 9. Mai 1805 in Weimar)

 

  • Die Zukunft sieht man nicht, die Vergangenheit wohl. Das ist seltsam, denn wir haben unsere Augen ja nicht auf dem Rücken. Eugéne Ionesco

 

  • Erzähle mir die Vergangenheit, und ich werde die Zukunft erkennen! Konfuzius

 

  • Auch die Physiker sind sich im klaren darüber, dass wir mit unserem Bewusstsein nur einen begrenzten Auschnitt der Seinstotalität erfahren. So bedeutete für Louis-Victor de Broglie, den Entdecker des Welle-Teilchen-Dualismus, das Konzept der Raumzeit eine gleichzeitige Existenz von Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Er war der Ansicht, der Mensch erfahre die Raumzeit nicht, weil er immer nur nacheinander in Kontakt mit einzelnen Scheiben davon komme, gleichsam wie wenn wir von einem großen Kuchen ein Stück nach dem anderen abschnitten, in der Meinung, das folgende Stück werde erst mit dem Vorgang des Abschneidens selbst geschaffen. Sowohl der große Kuchen als auch die Raumzeit, das heißt alle Dinge und Ereignisse, existierten aber schon von Anbeginn, und nur der Mensch nähme sie in seiner daseinsmäßigen Beschränktheit als in der Zeit entstehend und geboren werdend wahr. Holger Kalweit, Traumzeit und innerer Raum, S. 264, Scherz Verlag, Bern, München, Wien 2000

 

  • Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt. Buddha

 

  • Zukünftiges entsteht möglicherweise in einer Art Schwebezustand und tritt erst dann in die sichtbare Wirklichkeit, wenn ausreichend Übereinstimmung mit atomaren oder molekularen Mustern im menschlichen Gehirn herrscht. Wenn solche Muster genügend Dynamik gewinnen, verwandeln sich die entsprechenden Möglichkeiten in sicht- und greifbare Realität. Allan Combs/Mark Holland, Die Magie des Zufalls, S. 63, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1992

 

  • Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dass man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird. Ernest Hemingway

 

  • Nichts, auch nicht alle Armeen der Welt, kann eine Idee aufhalten, deren Zeit gekommen ist. Victor Marie Hugo

 

  • Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Yogi Berra

 

  • Ich sorge mich nie um die Zukunft. Sie kommt früh genug. Albert Einstein, zitiert aus: Alice Calaprice (Hrsg.), Einstein sagt, S. 46, Piper Verlag, München, Zürich, 1997

 

  • Für uns gläubige Physiker stellt diese Trennung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft jedoch nichts weiter als eine Illusion dar, wenn auch eine besonders hartnäckige. Albert Einstein, in einem Brief an die Schwester seines Freundes Michele Besso, 1955

 

  • Die meisten Systeme, mit denen und in denen wir leben sind nicht berechenbar – sie sind chaotisch. Mit einem Tripelpendel – einem Pendel an einem Pendel an einem Pendel – lässt sich dieses ganz einfach demonstrieren: Unerwartetes findet statt. Auch unsere Zukunft ist nicht zwangsläufig die Fortsetzung von Vergangenheit. Zukunft ist prinzipiell offen und gestaltungsfähig. Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, deutscher Quantenphysiker, alternativer Nobelpreisträger

3.4   Alles Künftige ist ungewiss

Das größte Lebenshindernis ist die Erwartung:
Abhängig vom Morgen, verliert sich das Heute.
Über das, was in der Hand des Schicksals liegt,
verfügst du, doch das, was in deiner Hand liegt,
lässt du dir entgehen.
Wonach hältst du Ausschau?
Wonach streckst du dich?
Alles Künftige ist ungewiss: Lebe jetzt gleich.
Seneca

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3.5   Zitate (engl.) von anderen Quellen

  • The coming of a spiritual age must be preceded by the appearance of an increasing number of individuals who are no longer satisfied with the normal intellectual, vital and physical existence of man, but perceive that a greater evolution is the real goal of humanity and attempt to effect it in themselves, to lead others to it, and to make it the recognized goal of the human race. In proportion as they succeed and to the degree to which they carry this evolution, the yet unrealized potentiality which they represent will become an actual possibility of the future. Sri Aurobindo, The Human Cycle

 

  • The danger of the past was that men became slaves. The danger of the future is that men may become robots. Erich Fromm

 

 

 

  • Always in motion is the future. Yoda, Jedi master, movie Star Wars

 

  • The future belongs to those who live intensely in the present. Anonymous

 

 

 

  • The future belongs to those who believe in the beauty of their dreams. Eleanor Roosevelt

 

  • As for the future your task is not to foresee, but to enable it. Antoine de Saint-Exupéry

 

  • Every saint has a past, and every sinner has a future. Oscar Wilde

 

  • Cease to inquire what the future has in store, and take as a gift whatever the day brings forth. Horace [Horaz]

 

 

  • A prophet is not a man who tells the future; he is a man who tells the truth. Rabbi Harold Kushner

3.6   Zitate – Zukunftsaussichten von Matthias Horx, Zukunftsforscher

  • Ich schlage eine Haltung vor, die Zukunft als evolutionären Prozess sieht. Evolution hat immer vier Optionen: Adaption, Selektion, Re-Kombination und Extinktion. Das Resultat dieser im Grunde harten und einfachen Prinzipien ist immer phantastisch. Matthias Horx, deutscher Zukunfts- und Trenderforscher

 

  • Die radikalsten Veränderungen betreffen die Blickwinkel, mit denen wir auf die Welt schauen. Zuerst haben wir die Welt aus der Höhle betrachtet, später aus dem Dorf und dann aus der Fabrik. Heute blicken wir im Grunde alle aus dem Weltraum auf die Erde. Kein Wunder, dass uns bisweilen schwindelig wird.
    Die Zukunft versteht man nur, wenn man mit Geschrei, Gejammer und dem Übertragen der Verantwortung an Andere aufhört. Matthias Horx, deutscher Zukunfts- und Trenderforscher

 

  • Ich habe festgestellt, dass die Menschen sich gar nicht wirklich für die Zukunft interessieren. Sie interessieren sich eher für die Verlängerung der Vergangenheit ins Morgen. Genau das aber hat die Zukunft nicht im Programm. Matthias Horx, deutscher Zukunfts- und Trenderforscher

 

  • Es gibt nur zwei Gründe für Zukunftsforschung: Die Gegenwart besser zu verstehen, und dem Bewusstsein auf eine höhere Stufe zu verhelfen. Matthias Horx, deutscher Zukunfts- und Trenderforscher

 

  • Im Blick in die Zukunft können wir die Gegenwart besser verstehen – das ist das was wir in der Zukunftsforschung das "prophetische Paradox" nennen. Matthias Horx, deutscher Zukunfts- und Trenderforscher, Es geht uns besser, aber wir fürchten uns mehr, Zukunftsaussichten der Deutschen/Europäer, T-Online.de

 

Zukunftsaussichten eines Trendforschers

  • Das Europa der Zukunft ist ein Europa der Regionen – wir sprechen auch von "Glokalisierung". Man wird sich eher als Hamburger oder als Schwarzwälder […] empfinden. […] Das Nationale verblasst zugunsten des Europäischen und des Regionalen.
    Es wird dann einen noch weiterentwickelten Sozialstaat geben. […] Wir erleben gerade einen historischen Prozess in Richtung Sozialstaat: Amerika sozialdemokratisiert sich, auch in China werden die ersten Anzeichen eines Sozialstaates sichtbar. Es ist allerdings die Frage, wie geschickt wir unser Sozialsystem weiterarbeiten. Das alte Umverteilungsmodell ist überholt.
    Jede zukunftsfähige Gesellschaft braucht Vielfalt, Differenz und Toleranz, kein Zusammenschweißen. Es gibt ein Set von Grundrechten und Freiheiten, auf die sich eine Gesellschaft verbindlich einigen muss und gleichzeitig braucht sie eine große Toleranz gegenüber verschiedenen Wertesystemen.
    Einfache Arbeit wird von Maschinen und in höherer Produktivität von Systemen erledigt. […]
    Ent-Industrialisierung […] wird sich weiterentwickeln. [...] Wir werden sehr viel mehr selbstständige Arbeitsformen haben, mehr "Portfolio Work". […] Ich schätze mal, dass in 60 Jahren die Hälfte der 70-Jährigen arbeitet. Und zwar weil sie es wollen.
    Die zentrale Soziale Frage der Zukunft wird die Bildung. [...] Wir werden ein viel höheres Bildungsniveau haben müssen. […] In Finnland haben 90 Prozent der Schulabgänger Abitur. Die Zukunft bringt eine Hochbildungsgesellschaft.
    Früher galt Frömmigkeit als hoher Wert. Heute ist Spiritualität ein wichtiger Wertbegriff, und Spiritualität meint: Eine religiöse Innerlichkeit, die sich von den alten, starren Glaubensbildern löst und den Glauben individualisiert. Matthias Horx, Es geht uns besser, aber wir fürchten uns mehr, Zukunftsaussichten der Deutschen/Europäer, T-Online.de

 

4.   Links zum Thema Zukunft / Future

4.1   Literatur

4.2   Literatur (engl.)

4.3   Externe Weblinks

4.4   Audio- und Videolinks

4.5   Audio- und Videolinks (engl.)

 

4.6   Interne Links

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