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Hawkins / Zwang

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Zwang versus Wirkmacht
Unter BW 199 Über BW 200


 

Zwang stößt ab – Kraft zieht an.
Dr. David Hawkins

 

Zwang kann Genugtuung verschaffen,
doch nur göttliche Kraft bringt Freude hervor.

Dr. David Hawkins, FU Power vs. Force

 

(↓)

ÜS-Differenzen: Macht vs. Zwang:


 

1.   Drei Arten der Machtausübung nach Max Weber

 

Zwang beziehungsweise Dominationsmacht beruht auf einem eigennützigen Bedürfnis zu kontrollieren und die Wahrheit zu verdrehen.

 

In seiner Herrschaftssoziologie unterschied der Soziologe Max Weber drei Typen von Machtausübung:

  1. Auf eine Tradition gestützte Dominations- oder Wirkmacht
  2. An rationalem Ermessen orientierte Dominationmacht
  3. Vom Charisma ausgehende Wirkmacht.


2.   Wirkmacht (Kraft) ⇔ Dominationsmacht (Zwang)

Über BW 200 = Einladen – Inspirieren
Beispiel geben mittels Wirkmacht


Unter BW 200 = Übermacht – Bezwingen –
Dominieren – Kontrollieren mit Zwang

3.   Die Scheidung zwischen Wolf und Lämmern

Die entscheidende Bewusstseinsschwelle von 200 ist der Dreh- und Angelpunkt, der die Bereiche von Zwang (Bezwingungsmacht) und Wirkmacht (Kraft) [unter]scheidet und wesensmäßig voneinander scheidet.

 

Beispiel für Wirkmacht ⇔ Zwang:
Mahatma Gandhi (BW 760) agierte gewaltlos und furchtlos vor Tod und Teufel. Er berief sich auf göttliche Wirkmacht und brachte damit das Britische Imperium (BW 175) sowie die ganze Ära des Kolonialismus, die sich auf Dominationsmacht weltweit beriefen, zu Fall.
Gandhi wurde umgebracht, als sein Werk vollendet war.

4.   Weltweite Verteilung von Dominationsmacht (Zwang) ⇔ Wirkmacht


Verteilung von Zwang vs. Wirkmacht weltweit

Angaben in %
Stand: 2005
Domäne des Zwangs
Dominationsmacht
unter BW 200
Domäne der Wirkmacht (Kraft)
über BW 200
78 % der Menschheitauf unterschiedlichen Ebenen unter BW 200n. a.
22 % der Menschheitn. a.auf unterschiedlichen BW-Ebenen über BW 200
50-60 % der Bevölkerungin westlichen Industriestaaten
mit BW unter 200
n. a.
40-50 % der Bevölkerungn. a.in westlichen Industriestaaten
mit BW 200+ bis 400+/-

5.   Dominationsmacht (Zwang) ⇔ Wirkmacht (Übersicht) nach D. Hawkins

Entwicklungstufen
aus dem Zwang ⇔ zur Wirkmacht
von INHALTEN ⇔ zum KONTEXT

BW-Ebene Domäne Orientierung
BW unter 200Domäne des ZwangsOrientiert an Inhalten
BW 200-500Domäne der Wirkmacht/KraftOrientiert an
Inhalt plus Kontext
BW 500-600Domäne der Wirkmacht/Kraft / LiebeOrientiert am
Kontext plus Inhalt
BW 600 plusDomäne der Wirkmacht/Kraft / Liebe / FriedenOrientiert an Kontext

6.   Verlieren ⇔ Gewinnen (Gegenüberstellung) nach D. Hawkins


VERLIERENGEWINNEN

BW-EbeneZwang oder WirkmachtVerlieren / Gewinnen
BW unter 200Domäne des ZwangsA verliert : B verliert
BW 200-500Domäne der Wirkmacht/KraftA verliert : B gewinnt
BW 500 plusDomäne der Wirkmacht/Kraft / LiebeA gewinnt : B gewinnt

7.   Zitate zum Thema Zwang – Dominationsmacht – Dominatorsystem / Force

7.1   Zitate von D. Hawkins

  • Zwang ist die Folgeerscheinung der vom Ego gesteuerten Entscheidungen. Da Zwang nicht mit dem Willen Gottes in Einklang steht, erfordert sein Fortbestand eine konstante Energiezufuhr. Quelle unbekannt

 

  • Wirkmacht resultiert stets in Lösungen, bei denen beide Seiten gewinnen, Zwang führt zu Situationen, die einerseits Gewinn und andererseits Verlust bieten. Power vs. Force, S. 167

 

  • Zwang ist zeitlich begrenzt, verbraucht Energie und bewegt sich von einem Ort zum anderen. […] Kraft [Wirkmacht] ist aus sich selbst beständig, dauerhaft, bleibend und unbewegbar. FU Das All-sehende Auge, S. 55

 

 

  • Gewalt ist durch eine unendliche Anzahl von Gegenkräften verwundbar. Kraft [Wirkmacht] hat kein mögliches Gegenteil und keinen Feind. Wie der Raum selbst ist Kraft gegen Angriffe immun und für alle Zeiten unverletzbar. FU Das All-sehende Auge, S. 83

 

  • Für Bezwingende ist Verwundbarkeit sehr anziehend. Das lässt sich ablesen am Stil der Kriegsführung in westlichen Staaten, von denen sich manche an die Marquis von Queensberry-Boxkampfregeln halten, während andere das Faustrecht des Straßenkampfs praktizieren. Sedona Seminar Identification and Illusion, 14. August 2004

7.2   Zitate (engl.) von D. Hawkins

  • Don't force change, just observe / document. Source unknown

 

 

  • Calibrated levels, we suggest, represent powerful attractor fields within the domain of consciousness itself, that dominate human existence and therefore define content, meaning, and value, and serve as organizing energies for widespread patterns of human behavior. Power vs. Force. The Hidden Determinants of Human Behavior, S. 29, Hay House issue

 

  • Force is concrete, literal and arguable. It requires proof and support. The sources of power, however, are inarguable and aren't subject to proof. The self-evident isn't arguable. Power vs. Force, S. 133

 

  • Power always results in a win-win solution, force produces win-lose situations. Power vs. Force, S. 167

 

  • Below [LoC] 200 society relies on force rather than power. The Eye of the I, S. 204

 

  • What the world calls the domain of causes is in fact the domain of effects. By taking responsibility for his own perceptions, the observer can transcend the role of victim to an understanding that "Nothing out there has power over you". Power vs. Force, S. 72

 

 

  • Vulnerability is very attractive to force. The history of Western wars is that one side uses Marquis of Queensbury rules and the other side uses street rules. Sedona Seminar Identification and Illusion, 14. August 2004

 

  • Motion in the universe is not the result of force but of power. Sedona Seminar God, Religion and Spirituality, 10. December 2005

 

  • Force creates counter force. Power does not. Power dominates by virtue of that which it IS.
    • Pride and arrogance calibrate at 195, in the realm of force. Therefore the British Empire was no match for Gandhi (who calibrated in the 700s, a level of power). Houston, Texas, Seminar, 11. October 2003

 

  • It's clear that power is associated with that which supports life, and force is associated with that which exploits life for the gain of an individual or an organization. Power vs. Force, S. 155

 

  • We remain unconscious of the 'causes' of our afflictions while the intellect dreams up all kinds of plausible excuses, hypnotized by these same forces. Even when a person intellectually knows his behavior is self-destructive, this knowledge has no necessary deterrent effect whatsoever; intellectual recognition of our addictions has never given us the power to control them. Afflicted by Forces Unseen?, excerpt from Power vs. Force

 

  • In scripture, we're told that man is afflicted by forces unseen. In this century, we've learned that silent, invisible rays of energy are emitted by innocent-looking objects – the discoverers of radium paid for this realization with their lives. Roentgen x-rays are lethal; radioactive emissions and radon kill silently. The attractor energy fields that destroy us are equally invisible and no less powerful, but they're far more subtle. Afflicted by Forces Unseen?, excerpt from Power vs. Force

 

  • How can people control you when you have nothing to complain about? Sedona Seminar Practical Spirituality, 25. October 2008

 

  • Force, by its nature, triggers counterforce, and every ego position has its opposite. Truth vs. Falsehood, chapter 5 'The Essential Structure of Truth', S. 50

   

7.3   Zitate von anderen Quellen

  • Auf dem Weg des Kriegers [spirituellen Aspiranten] gibt es vier Feinde [Prüfungen]:
    1. Wissen [Verstand, Ego-mind]
    2. Furcht [BW 150 – unter BW 200]
    3. Macht [Dominationsmacht]
    4. Alter [Zeitlichkeit, Fixierung]
    Carlos Castaneda, Die Lehren des Don Juan, Fischer, 1998

 

  • Wer andere erkennt, ist gelehrt. [BW 400+]
    Wer sich selbst erkennt, ist weise. [BW 500+]
    Wer andere besiegt, hat Muskelkraft. [Erleben von Zwang, Überleben]
    Wer sich selbst besiegt, ist stark. [Erleben von Wirkmacht]
    Wer zufrieden ist, ist reich. [BW 600+]
    Wer seine Mitte nicht verliert, ist unüberwindlich. [BW bis 1000]
    Laotse [BW 610]

 

  • Was hast du zu befürchten? Nichts.
    Wen musst du fürchten? Niemanden.
    Warum? Weil der, der sich mit Gott verbündet, drei großartige Privilegien genießt:
    Allmacht [Wirkmacht] ohne Macht [Bezwingungsmacht],
    Rausch ohne Wein
    und Leben ohne Tod.
    Hlg. Franziskus von Assisi [BW 580]

 

  • Die ausnahmslose Zutat eines jeden Problems oder einer einzigen Fehlfunktion ist der Faktor Macht. Der leibliche Körper ist ein Gebilde der spirituellen Macht. Jedem von uns ist bestimmt, sich über Phasen der Durchsättigung mit Wirkmacht in unterschiedlichen Bewusstseinsebenen zu entwickeln. Und unser Körper spiegelt genau jene Lektionen vollständig wieder, die wir zum jeweiligen Zeitpunkt lernen. Caroline Myss, Bewusstseinslehrerin, Dr. der Energiemedizin, intuitive Diagnostikerin, Autorin, USA, Casettenserie Energy Anatomy

 

  • Die Kundalini-Energie steht eindeutig in einer Beziehung zum Charisma. Doch ohne Demut werden wir starr. Es gibt eine wichtige buddhistische Lehre über Kraft bzw. Macht, die von dieser Charisma-Demut-Dichotomie handelt. Nach jener Lehre kann niemand Pazifist sein, bevor er Macht [Wirkmacht] hat, denn nur wenn jemand tatsächlich über Macht verfügt und diese nicht missbraucht, ist er ein echter Pazifist, andernfalls ist er nur ein Feigling. Ohne die Kraft des ersten Chakras mangelt es uns nicht nur an Charisma, sondern auch an Demut. Solange wir uns weigern, unsere Kraft anzunehmen, kann jede Demut, die wir zur Schau tragen, nur falsch sein. [...]
    Das, was wir am meisten brauchen und was uns die meiste Kraft [Wirkmacht] gibt, ist wahrscheinlich auch das, wovor wir uns am meisten fürchten. Diese Furcht zeigt, dass wir unsere Verantwortung leugnen, aktive Mitschöpfer der Welt zu sein, denn die Kundalini-Kraft ist es, die uns zu Schöpfern macht. Rosalyn L. Bruyere, Das Geheimnis der Chakras, S. 154, Heyne Verlag Ausgabe, 2000

 

  • Hängen, Schwingen, Pulsieren, die verletzlichste und unstofflichste Kreatur [die Qualle] verfügt zu ihrer Verteidigung über die Gewalt und Macht des ganzen Meeres, dem sie ihr Tun und Lassen ebenso wie ihr Wollen anvertraut hat. Ursula Le Guin, Lathe of Heaven

 

  • Das Problem aller Religionen, ob Christentum, Judaismus oder Islam: Heilige Bücher sind stets manipuliert worden, interpretiert nach den Interessen der religiösen Machthaber [Bezwinger]. Fatima Mernissi, marokkanische Schriftstellerin, Soziologin

 

  • Macht [Dominationsmacht] bekommt man nicht. Macht muss man sich nehmen. Jock Ewing an seinen zweiten Sohn Bobby Ewing; Ausdruck der Philosophie des Öldynastie-Patriarchen TV-Serie (Seifenoper) »Dallas« aus.
    Anm.: Göttliche Wirkmacht stellt sich im vorbereiteten Feld als Geschenk, als Gnade, ein.

 

  • Macht [Bezwingungsmacht] korrumpiert. Absolute Macht korrumpiert absolut. John Acton (1834-1902)

 

  • Von jener Macht [Bezwingungsmacht], die alle Wesen bindet, befreit der Mensch sich, der sich überwindet. Johann Wolfgang von Goethe

 

  • Diejenige psychologische Tatsache, welche die größte Macht [Wirkmacht] in einem Menschen besitzt, wirkt als "Gott", weil es immer der überwältigende psychische Faktor ist, der "Gott" genannt wird. Carl Gustav Jung, Psychiater, CH

 

  • Der Kampf des Menschen gegen die Macht [Übermacht] ist der Kampf der Erinnerung gegen das Vergessen. Vergangenheit ist voller Leben. Ihr Gesicht reizt, erzürnt, beleidigt uns, so dass wir es entweder zerstören oder neu malen möchten. Milan Kundera

 

  • Wer die Macht [Dominationsmacht] hat, bestimmt nicht nur, welches Spiel »Realität« genannt wird, sondern er kann denjenigen, der die Spielregeln nicht anerkennt, auch vernichten. Andererseits kann man der Vernichtung oft nur gerade dadurch entgehen, dass man aus dem Spiel aussteigt, wenn das Spiel selbst nämlich Tod und Vernichtung heißt. [...] Das Spiel der Realisten nennt sich zwar heute Frieden und Freiheit, doch es bedeutet Tod und Vernichtung. Solange wir innerhalb dieses Spiels versuchen, zu gewinnen, haben wir keine Chance. Michael Lukas Moeller, interviewt von Carna Zacharias
    • 'Sachzwang', ein Wort, bei dem jedem echten Realisten das Herz aufgeht. Sachzwang ist, wenn man A sagt, damit man B sagen kann, und dass man B zu sagen damit rechtfertigt, dass man A sagen musste. Wenn man die Erde mit genügend Atomsprengköpfen bestückt hat, ist es ein Sachzwang, auch den Weltraum aufzurüsten: um die unsichere Lage auf der Erde zu verunsichern. Eine verunsicherte Verunsicherung ergibt nämlich (Prinzip der doppelten Verneinung) Sicherheit. Logisch? Michael Lukas Moeller, interviewt von Carna Zacharias

 

  • Der Tod ist die Macht [Wirkmacht], über die wir keine Macht [Bezwingungsmacht] haben. Mary Chadwick, Psychoanalytikerin

 

  • Was immer Du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es jetzt!
    Kühnheit besitzt Genie, Macht [Wirkmacht] und magische Kraft. Johann Wolfgang von Goethe

 

  • Wenn wir das Schicksal verfluchen, wird es uns verfluchen [...] Eine Situation, die wir begrüßen, hat keine Macht [Bezwingungsmacht] uns zu verletzen, und selbst wenn sie uns eine Zeit lang beschwerlich erscheint, wird der Kummer langsam verblassen, wenn wir sie aufrichtig annehmen. Emma Fox

 

  • ... denn die Dummheit ist der Mantel aller Macht [Dominationsmacht]. Konstantin Wecker, Liedermacher

 

  • Macht [Dominationsmacht] bedeutet, jede Chance [zu nutzen], innerhalb einer sozialen Beziehung, den eigenen Willen, auch gegen Widerstreben, durchzusetzen. Gleichviel, worauf diese Chance beruht. Max Weber, Wirtschaft und Gesellschaft, 'Am Vorabend des Präventivkrieges'

 

  • Ohne Macht [Dominationsmacht?] ist nichts zu machen. Edmund Stoiber, bayerischer Ministerpräsident, 1993

 

  • An Freiheit des Menschen im philosophischen Sinne glaube ich keineswegs. Jeder handelt nicht nur unter äußerem Zwang, sondern auch gemäß innerer Notwendigkeit. Albert Einstein (1879-1955) deutsch-US-amerikanischer Physiker, Meine Weltsicht

 

  • Der zentrale tragische [Kriegs]Faktor ist einfach:
    Zwang funktioniert; jene, die gegen ihre Mitmenschen beträchtliche Gewalt einsetzen, erreichen Unterwerfung, und aus dieser Unterwerfung ziehen sie viele Vorteile von Geld, Gütern, Ehrerbietung, Zugang zu Vergnügungen die weniger [bezwingungs]mächtigen Menschen verwehrt sind. Charles Tilly, (Europa)Historiker

 

  • Nichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes. [göttliche Wirkmacht über BW 200] […] Es ist die Masse [Sippenbewusstsein unter BW 200] allein, in der der Mensch von seiner Berührungsfurcht erlöst werden kann. Elias Canetti

 

  • […] dass es mindestens zwei Arten von Hierarchien gibt. Dies wird zunehmend von den Forschern in diesem Bereich – wie Riane Eisler – anerkannt. Das eine sind Wachstumshierarchien, und das andere Herrschaftshierarchien. Was dabei kritisiert wird, sind die Herrschaftshierarchien […]. Ich Ken Wilber habe sehr viel darüber geschrieben, wie Herrschaftshierarchien entstehen und wie Machtansprüche in einer Hierarchie durchgesetzt werden, und ich habe mehr darüber geschrieben und kritisiert als viele meiner Kritiker. […] es gibt auch Wachstumshierarchien, und das ist das, was wir mit Holarchie bezeichnen. Eine Wachstumshierarchie findet sich in Abfolgen wie Atome-Moleküle-Zellen-Organismen. Wachstumshierarchien schließen nicht aus, sie beziehen mit ein. Sie zeigen, wie man Machtausübung [Zwang] überwindet. Atome werden von Molekülen transzendiert und umfasst – sie werden von Molekülen umarmt und geliebt und nicht unterdrückt – und Moleküle werden von Zellen transzendiert und umfasst. Zellen unterdrücken ihre Moleküle nicht. Zellen sind ihrerseits in Organismen transzendiert und umfasst. Es handelt sich dabei um eine Serie konzentrischer Sphären zunehmender Liebe und Umfassendheit und Bewusstheit. Integrale-bibliothek.net/downloads, Michael Habecker / Ken Wilber, Februar 2007

 

  • Zwingende Macht besteht darin, "andere zu veranlassen, so zu handeln, wie es mir beliebt". Voltaire

 

  • Klassische Definition der bezwingenden Macht: "die Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen den Widerstand durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht". Max Weber

 

  • Ich habe noch nie von einem Menschen gehört, der die Macht attackiert hat, ohne sie für sich zu wollen. Elias Canetti

 

  • Diese Welt ist der Wille zur Macht [Dominationsmacht] – und nichts außer dem! Friedrich Nietzsche (1844-1900 ) "Der Wille zur Macht", Texte aus dem Nachlass
    Anm.: Nietzsche ist Vertreter des Nihilismus [BW 120].

7.4   Zitate (engl.) von anderen Quellen

  • (He) who wins by injustice may dominate the present day, but history will always judge him to be a shameful loser. Kim Dae-jung

 

  • If we allow the "I-It" way of viewing the world to dominate our thinking and actions, we will be spiritually emaciated and pauperized, and live lives of "quiet desperation." John Barich, A Few Thoughts on Martin Buber's I and Thou

 

  • It's been extremely important to me to interact with a woman (Riane Eisler) who is able to love me as I'm able to love her on some basis of equality. It takes up so many marriages, and so many affairs [...] to work through the dominator-dominated patterning that's built into us. [...] Women are making this breakthrough and they've begun to see out beyond this cage that every male is still encased in, almost without exception. David Loye, partnership researcher

 

  • Rules and regulations, laws and contracts, can never replace clarity of shared purpose and clearly, deeply held principles about conduct in pursuit of it […] Without a deeply held, commonly shared purpose that gives meaning to their lives; without deeply held, commonly shared, ethical values and beliefs about conduct in pursuit of purpose that all may trust and rely upon, communities steadily disintegrate, and organizations progressively become instruments of tyranny […]. Ordinances, orders, and enforcement are simply different words for control, command and tyranny. The ultimate sanction of control is force. Force is the tool of tyranny […] Lead yourself, lead your superiors, lead your peers, employ good people, and free them to do the same. All else is trivial. Dee Hock, founder and CEO Emeritus of VISA USA and Visa Intl., founder of the non-profit organization The Chaordic Commons, Birth of the Chaordic Age, Berrett-Koehler Publishers Inc., 1999

 

  • I claim not to have controlled events, but confess plainly that events have controlled me. Now, at the end of three years struggle the nation's condition is not what either party, or any man devised, or expected. God alone can claim it. Abraham Lincoln, quoted in: David Herbert Donald, We Are Lincoln Men. Abraham Lincoln and His Friends, pg. 514, Simon & Schuster, 2003

 

  • When that Christian emperor, Constantine, had murdered his wife, son, nephew, and several other relatives, he raised his hands toward heaven, and exclaimed, "The blood of Christ cleanseth from all sin." Here is an example of the pernicious and demoralizing effect of the Christian doctrines of atonement and forgiveness. Kersey Graves, Bible of Bibles

 

  • Conditions like slavery, hunger or illiteracy become morally repugnant when we discover ways to discontinue the practices that sustain them. As long as the only way we can see to get a job done is to force another person to do it, we inure ourselves to his or her pain, and consider this a "normal" condition. As long as we see no way to get food to hungry people, we repress our true reactions. But when we find a way of dealing with these situations, of alleviating the other person's pain and thus our own, we move quickly to do this. Robert Fuller, A Better Game Than War. Understanding the origin of our "fear of the other," may lead us to the elimination of war, magazine In Context, The Foundations Of Peace (IC#4), David Hoffman, pg. 18, autumn 1983

 

  • One cannot resist it. It gets you below the belt and not in your mind, your brain just counts for nothing, your sympathetic system is gripped. It is a power that fascinates people from within, it is the collective unconscious which is activated, it is an archetype which is common to them all that has come to life. And because it is an archetype, it has historical aspects and we cannot understand the events without knowing history. Carl Gustav Jung

 

  • The God who gave us life, gave us liberty at the same time; the hand of force may destroy, but cannot disjoin them. Thomas Jefferson, Summary View of the Rights of British America (1774); The Writings of Thomas Jefferson (19 Vols.) edited by Andrew A. Lipscomb and Albert Ellery Bergh, Vol. 1, pg. 211, 1905

 

 

  • Whom the Gods wish to destroy, they first make mad with power. R. K. Narayan (1906-2001) Indian novel author

 

  • Those who seek absolute power, even though they seek it to do what they regard as good, are simply demanding the right to enforce their own version of heaven on earth. And let me remind you, they are the very ones who always create the most hellish tyrannies. Absolute power does corrupt, and those who seek it must be suspect and must be opposed. Their mistaken course stems from false notions of equality, ladies and gentlemen. Equality, rightly understood, as our founding fathers understood it, leads to liberty and to the emancipation of creative differences. Wrongly understood, as it has been so tragically in our time, it leads first to conformity and then to despotism. Barry Morris Goldwater (1909-1998) US American politician, Acceptance Speech as the Republican Presidential candidate, San Francisco, July 1964

 

Male initiation

  • The males of most cultures  will ordinarily define themselves by external performance, self created ordeals, and ego affirming tasks – unless they are offered a very real inner world and larger outer world that is even more alive and challenging. […] Older cultures seemed to assume that unless the male is led on deliberate journeys of powerlessness, he will normally seek and abuse power. The only external power that you can trust is in men who have also found their real inner power. Power it seems is the key fascination in the male soul and in every male archetype. It does not go away by churchy preaching or  cultural poverty. It just takes disguised and different forms and finally comes back to defeat most worthwhile projects or worse, keeps them from ever getting started. If the male does not experience his power and his possibilities, if he does not let others educate it and tame it, power needs/ego needs tend to control his whole agenda. It does not go away. Primal cultures understood this to an amazing degree, and they took steps to insure that it would not keep happening and subverting their community. Father Richard Rohr, OFM, Made not Born: Men and Power, presented by Malespirituality.org, July 2003

 

  • There are only two means by which men can deal with one another: guns or logic. Force or persuasion.  Those who know that they cannot win by means of logic, have always resorted to guns. Ayn Rand, US American philosopher, Faith and Force. The Destroyers of the Modern World, lecture, Yale University, 17. February 1960, published as a pamphlet,  Nathaniel Branden Institute, 1967, and later in Philosophy: Who Needs It

 

8.   Englische Texte – English section on Force

8.1   Force ⇔ Power

FORCE

  • takes the low road, appears arrogant
  • is divisive, self-serving, exploitative, is concrete, literal, arguable, limited
  • requires proof and support,
  • results in a win-lose solution
  • may bring short lived satisfaction

 

POWER

  • takes the high road, is essentially humble, appeals to what uplifts, dignifies and ennobles
  • is unifying, serving, unlimited, inarguable
  • is not subject to proof
  • results in a win-win solution
  • brings joy

8.2   The 48 Laws of Power

Law 1 – Never Outshine the Master
Law 2 – Never put too Much Trust in Friends, Learn how to use Enemies
Law 3 – Conceal your Intentions
Law 4 – Always Say Less than Necessary
Law 5 – So Much Depends on Reputation. Guard it with your Life
Law 6 – Court Attention at all Cost
Law 7 – Get others to do the Work for you, but Always Take the Credit
Law 8 – Make other People come to you, use Bait if Necessary
Law 9 – Win through your Actions, Never through Argument
Law 10 – Infection: Avoid the Unhappy and Unlucky
Law 11 – Learn to Keep People Dependent on You
Law 12 – Use Selective Honesty and Generosity to Disarm your Victim
Law 13 – When Asking for Help, Appeal to People's Self-Interest, Never to their Mercy or Gratitude
Law 14 – Pose as a Friend, Work as a Spy
Law 15 – Crush your Enemy Totally
Law 16 – Use Absence to Increase Respect and Honor
Law 17 – Keep Others in Suspended Terror: Cultivate an Air of Unpredictability
Law 18 – Do Not Build Fortresses to Protect Yourself. Isolation is Dangerous
Law 19 – Know Who You're Dealing with. Do Not Offend the Wrong Person
Law 20 – Do Not Commit to Anyone
Law 21 – Play a Sucker to Catch a Sucker. Seem Dumber than your Mark
Law 22 – Use the Surrender Tactic: Transform Weakness into Power
Law 23 – Concentrate Your Forces
Law 24 – Play the Perfect Courtier
Law 25 – Re-Create Yourself
Law 26 – Keep Your Hands Clean
Law 27 – Play on People's Need to Believe to Create a Cultlike Following
Law 28 – Enter Action with Boldness
Law 29 – Plan All the Way to the End
Law 30 – Make your Accomplishments Seem Effortless
Law 31 – Control the Options: Get Others to Play with the Cards you Deal
Law 32 – Play to People's Fantasies
Law 33 – Discover Each Man's Thumbscrew
Law 34 – Be Royal in your Own Fashion:  Act like a King to be treated like one
Law 35 – Master the Art of Timing
Law 36 – Disdain Things you cannot have:  Ignoring them is the best Revenge
Law 37 – Create Compelling Spectacles
Law 38 – Think as you like but Behave like others  
Law 39 – Stir up Waters to Catch Fish
Law 40 – Despise the Free Lunch
Law 41 – Avoid Stepping into a Great Man's Shoes
Law 42 – Strike the Shepherd and the Sheep will Scatter
Law 43 – Work on the Hearts and Minds of Others
Law 44 – Disarm and Infuriate with the Mirror Effect
Law 45 – Preach the Need for Change, but Never Reform too much at Once
Law 46 – Never appear Perfect
Law 47 – Do not go Past the Mark you Aimed for; In Victory, Learn when to Stop
Law 48 – Assume Formlessness

 

Source: Robert Greene and Joost Elffers, The 48 Laws of Power, 1998
sharing thematic elements with Niccolò Machiavelli's The Prince, was compared to Sun-Tzu's classic treatise The Art of War

 

9.   Index: Zwang und Dominationsmacht / Force – Bücher von D. Hawkins

Englische Werke

9.1   Index: Audio- und Videomedien (engl.) von und mit D. Hawkins

The tendency to control others

 

10.   Links zum Thema Zwang – Dominationsmacht / Force

10.1   Literatur – Bezwingen, Übermacht

10.2   Literatur – Wirkmacht – Kraft

10.3   Externe Weblinks

  • Timothy Speed, Gründer der Human Rights School, Neue Demokratie, Neue Politik, Der Moderationsstaat. Ein neues politisches System der integralen Politik
    Die vier Herrschertypen und die Nachteile des Herrschafts-Prinzips
    1. Der Weise Alte – Macht aus natürlicher Ordnung von Stämmen (stabile Macht)
    2. Der Rebell – Macht aus der Revolution (zweckgebundene Macht)
    3. Der Diktator – Macht aus Gewaltmonopol heraus (willkürliche Macht)
    4. Der Demokrat – Macht durch Wahl (fragmentierte Macht)

    Alle vier erzeugen Gemeinschaften, die auf den fünf Phasen der Dissoziation beruhen:
    Spaltung → Abhängigkeit → Wertung → Distanz → Gleichschaltung.
    Abhilfe schafft der vom Autor erläuterte Moderationsstaat.

10.4   Audio- und Videolinks

10.5   Audio- und Videolinks (engl.)

  • Video presentation by Leonard Shlain, Sex, Time and Power, Google video, 49:48 minutes duration, posted 20. December 2008
    Due to profound alterations in female sexuality the big-brained Homo sapiens suddenly emerged 150,000 years ago.

 

10.6   Interne Links

Wiki-Ebene