Wiki / Angst
Angst und Liebe sind die einzigen Gefühle, deren du fähig bist. Ein Kurs in Wundern, Textbuch S. 217 (T.12.I.9)
Wenn Sie sich ehrlich auf unangenehme Erfahrungen freuen können,
gibt es nichts mehr im Leben zu fürchten. Byron Katie
Wie auch David Hawkins, spricht der Kurs davon, dass Angst unwirklich ist – ein Irrtum. Angst existiert in Wahrheit nicht. Der Kurs spricht davon, dass Angst nur ein Zeichen ist für ein inneres Verlustgefühl. Durch Liebe kann dieses Verlustgefühl ausgeglichen werden. Dann löst sich Angst auf. Aus Sicht des Heiligen Geistes ist Angst somit als ein Hilferuf nach Liebe. Da Angst und Angriff unweigerlich miteinander verknüpft sind, ist auch jeder Angriff ein Ausdruck des Sehnens nach Liebe.
Angst ist ein - im Endeffekt nicht funktionierender - Abwehrmechanismus, der versucht, die Liebe zu verbiegen, zu maskieren und zu verschleiern.
Siehe dazu Ein Kurs in Wundern, Textbuch, S. 217f (T.12.I.8-10)
Da ER dich gelehrt hat, nur liebevolle Gedanken in anderen anzunehmen und alles andere als einen Hilferuf zu betrachten, hat ER dich gelehrt, dass die Angst selbst ein Hilferuf ist. [...] Das ist das eigentlich Wertvolle daran, wenn du lernst, Angriff als einen Ruf nach Liebe wahrzunehmen. Ein Kurs in Wundern, Textbuch S. 217 (T.12.I.8)
Angst ist ein Symptom deines eigenen tiefen Verlustgefühls. Wenn du, sobald du sie in anderen wahrnimmst, lernst, dem Verlust abzuhelfen, ist die grundlegende Ursache der Angst beseitigt. Ein Kurs in Wundern, Textbuch, S. 217 (T.12.I.9)
So ersetzt der HEILIGE GEIST die Angst durch Liebe und übersetzt den Irrtum in Wahrheit. Und so lernst du von IHM, wie du deinen Traum der Trennung durch die Tatsache der Einheit ersetzen kannst. Ein Kurs in Wundern, Textbuch, S. 218 (T.12.I.10)
Unsere größte Angst
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns, wer bin ich überhaupt,
dass ich strahlend, bezaubernd, begnadet und phantastisch sein darf?
Wer bist du denn, dass du das nicht sein darfst?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst, ist der Welt damit nicht gedient.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du dich herabsetzt,
damit deine Mitmenschen sich nicht verunsichert fühlen.
Uns allen ist es bestimmt, zu strahlen wie die Kinder.
Du wurdest geboren, um das Göttliche in dir zu verwirklichen.
Es ist nicht nur in einigen Menschen, sondern in uns allen.
Und wenn wir unser Licht leuchten lassen,
geben wir anderen unwillkürlich die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer Angst losgelöst haben,
wird unsere Anwesenheit andere befreien – ganz ohne unser Zutun.
Marianne Williamson, »A Return To Love -
Reflections on the Principles of A Course in Miracles«
Kapitel 7, 3. Paragraph, Harper Collins, 1992
bekannt geworden durch ein unbestätigtes Netz-Gerücht,
wonach der südafrikanische Präsident Nelson Mandela es
1994 in seiner Amtantrittsrede verwendet haben soll
Hawkins