Wiki / Aufmerksamkeit
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Das Wort für Aufmerksamkeit im Englischen und Französischen lautet attention. Wie die Wörter dafür im Italienischen, Spanischen, Katalanischen, Portugiesischem und Rumänischen leitet es sich sprachlich ab von dem lateinischen Tatwort attendere, das aus ad tendere gebildet ist und den Geist spannen, richten bedeutet. (Schon das Grundverb tendere hat die Bedeutung von spannen, straff anziehen, etwa eine Zeltplane oder ein Segel; aus dieser Verwendung des Wortes in der Seefahrt wird verständlich, dass es auch richten, lenken, zielen, sich anstrengen, sich bemühen, streben und bestreben bedeuten kann.)
Der Sache nach ist mit dem Begrif Aufmerksamkeit die menschliche Fähigkeit gemeint, aufzumerken oder Acht zu geben, ein Geschehnis aufmerksam zu verfolgen, eine Person zu beobachten, einen Umstand zu beachten, auf Unterschiedliches also Obacht zu geben oder aufzupassen.
Die Intensität bei der Tätigkeit Acht zu geben kann sehr unterschiedlich sein. In unsicheren Situationen reagiert man ängstlich, erregt, hochangespannt, in ruhigen Momenten eher entspannt, vor sich hin dösend oder tagträumend. Wird man dabei auf etwas aufmerksam oder richtet sich von sich aus achtsam auf etwas, ist wiederum ein höheres Maß an Aufmerksamkeit nötig als jenes, das ausreicht, Umgebendes vage oder flüchtig wahrzunehmen.
Umgangs- oder alltagssprachlich verwendet man die Begriffe Aufmerksamkeit und Achtsamkeit fast gleichbedeutend – Achtsamkeit vorwiegend dann, um die Tätigkeit, "bewusst" – absichtlich und gezielt – auf Wahrgenommenes zu achten, zu beschreiben.
Weniger bekannt ist, dass nicht nur die Intensität der menschlichen Aufmerksamkeit in weitem Ausmaß variiert werden kann, sondern auch der Bereich, auf den man achtet. Sein Umfang kann ebenfalls bemerkenswert unterschiedlich sein.
Richtet man sich intensiver oder länger als üblich aufmerksam auf einen eher beschränkten Bereich der Wahrnehmung, redet man von mehr oder weniger hochgradiger Konzentration.
Menschen mit ausgeprägter Konzentrationsfähigkeit können die Welt um sich herum geradezu vergessen und sogar sich selbst. Extremste Konzentrationszustände werden Trance genannt.
Es ist möglich, den Bereich, auf den man achtet, über das gewöhnliche Ausmaß hinaus auch bewusst zu erweitern. Der buddhistischen Psychologie ist bekannt, bis wohin dies möglich ist.
"Situativ allwissende" umfasende und allseitig akzeptierende Bewusstseinsweite, die nichts übersieht, hervorhebt, betont, bevorzugt, hintan stellt oder zurückweist wird, wobei alles gleich viel gilt und "gleich gültig" ist, wird im Buddhismus "sati" genannt. Im Englischen wird Sati üblicherweise mit dem Kunstwort "mindfulness" übersetzt. Im Deutschen gibt es keinen adäquaten Begriff für diese Geisteshaltung. Man benutzt auch für Sati den Alltagsbegriff "Achtsamkeit", mitunter ist auch die Rede von Gewahrsein, Gewahrsamkeit, Geistesgegenwart, offener Weite oder defokussierter Aufmerksamkeit.
Das Konzept des psychologisch fundierten "Achtsamkeits-Entwicklungs-Trainings" (AET) stammt von Ingo-Wolf Kittel, einem deutschen Arzt, Philosophen, Psychologen und Psychotherapeuten.
Achtsamkeitsentwicklung ist auch zentraler Bestandteil der Zen-Philosophie, die im sechsten Jahrhundert in China entstanden ist.
Unter Zen versteht man:
Mit Achtsamkeit im Sinne von Sati wird Folgendes angestrebt:
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Personal avowals
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| (↓)
Selective attention based on presumptive transitory values |
| (↓)
Effects of mindfulness |
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Synchronisation of brain hemispheres, improvement of relationships |
| (↓)
Attention training |
Links zum Thema Aufmerksamkeit und Achtsamkeit / Attention and MindfulnessLiteratur
Literatur (engl.)Externe Weblinks
Externe Weblinks (engl.)
Audio- und Videolinks
Audio- und Videolinks (engl.)
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Hawkins
1 Charles Tart, Ph.D. (*1937) US-amerikanischer transpersonaler Psychologe, Parapsychologe, Bewusstseinsforscher ⇑