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2·2012


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Bestimmung – Berufung

 

   Der Triumph des Todes oder Die drei Nornen
Flämischer Wandbehang (1510-1520)


 

Selbst gewähltes Leben


Edelweiß,
Raxalpe, ~1600m, Niederösterreich

Das Leben, das ich selbst gewählt
(letzte Strophe)
Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme -
"Dies ist das Leben, das ich leben will!"
gab ich zur Antwort mit entschloss'ner Stimme
und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward ich geboren in diese Welt,
so war's, als ich ins neue Leben trat.
Ich klage nicht, wenn's oft mir nicht gefällt,
denn ungeboren hab' ich es bejaht.
Hermann Hesse (1877-1962) deutsch-schweizerischer Dichter,
Schriftsteller, Nobelpreisträger in Literatur, 1946

 

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Was Du als wahr erkannt hast –
sprich es offen und ehrlich und in ruhigen klaren Worten aus.
Höre anderen zu, selbst wenn sie Dir dumm,
langweilig und unwissend erscheinen.
Ihr Schicksal hat sie so geformt wie sie sind.

 

Source: ► Prosagedicht Desiderata, Die Lebensregel von Baltimore, Max Ehrmann (1872-1945) US-amerikanischer
Rechtsanwalt, Terre Haute, Indiana, 1927    ❄❄❄    Copyright für die Übersetzung Günther W. Frank, ~2004

Wortherkunft

Das deutsche Wort Schick-Sal bedeutet geschicktes Heil.
Das englische Wort weird bedeutet in beiden Welten zu stehen.

Wege des Glücks

Die Chinesen sprechen von fünf Arten des Glücks.
Die fünf Säulen, auf denen der Mensch sein Erdenglück aufbauen kann, sind:

  1. Himmelsglück
  2. Schicksal (Bestimmung)
  3. Gelegenheiten (Chancen)
  4. Bildung (Erziehung)
  5. Feng Shui

Der eigenen Bestimmung folgen

Ich erinnere mich sehr deutlich daran, wie ich mit fünfzig Jahren in die Menopause kam. Eines Tages war ich gerade in meinem Keller am Aufräumen, als mir plötzlich eine verführerische Stimme ins Ohr flüsterte:

"Möchtest du sterben?"

Habitus, Blüten und Laubblätter, Karlsruhe, 2009

Das Angebot war verlockend, doch ich spürte in mich hinein und stellte fest:

Nein, ich habe noch kaum angefangen.
"Möchtest du Krebs bekommen oder möchtest du dich verjüngen?",

fuhr die Stimme fort. Ich war schockiert.

"Ich wusste gar nicht, dass ich diese Wahl habe",

antwortete ich innerlich.

"Du hast sie",

wurde mir geantwortet,

"Krebs ist der panische Versuch des Körpers, ziel- und planlos zu wachsen.
Verjüngung entsteht, wenn du dich dafür entscheidest, den tieferen Plan deiner Evolution zu aktivieren. Die Tendenz zum Krebs wird zur Regeneration deiner Zellen umgewandelt, solange du bereit bist, deiner höheren Bestimmung zu folgen.
Der Tod kommt, wenn du dich entscheidest, es nicht mehr zu tun. Du wirst so lange leben, wie du schöpferisch tätig bist. Die Menopause führt so zur Metamorphose.
"

 

Quelle: ► Barbara Marx Hubbard (*1929) US-amerikanische spirituelle Lehrerin, Kandidatin der Demokraten
für das Amt der Vizepräsidentin, 1984, visionäre Autorin, Vom Ego zur Essenz, Koha Verlag, 1. Juli 2003

Zitate zum Thema Bestimmung und Schicksal / Destiny and fate

Zitate allgemein

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte,
achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten,
achte auf deine Taten, denn sie werden deine Gewohnheiten,
achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter,
achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
Talmud, Hauptschrift des gewöhnlichen Judentums

 

Persönliche Bekenntnisse

  • Ich möchte niemand anderem einen Weg vorzeichnen, denn ich weiß, dass mir der Weg von einer Hand vorgeschrieben wurde, die weit über mich hinausreicht. Carl Gustav Jung (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Gründer einer neuen Schule der analytischen Tiefenpsychologie, Autor, 1948

 

  • Ich sah ein, dass ich offenbar wieder einmal auf ein Seitengeleise geraten war, auf dem mir niemand folgen wollte oder konnte. Aber ich wusste – und in dieser Überzeugung hätte mich niemand und nichts irre machen können – dass mein Entschluss feststand und ein Fatum (Schicksal) war. Es war, wie wenn zwei Ströme sich vereinigt hätten und in einer großen Bewegung mich unwiderruflich zu fernen Zielen führten Carl Gustav Jung (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Gründer einer neuen Schule der analytischen Tiefenpsychologie, Autor, Aniela Jaffe, Autobiografie Erinnerungen, Träume, Gedanken von C. G. Jung, Zürich und Düsseldorf, 1971, Walter Verlag, 5. November 1993, Juni 2006

 

Appell


Caritas, 1895
Stanisław Wyspiański (1869-1907)
  • Leicht ist das Leben für keinen von uns. Doch was nützt das, man muss Ausdauer haben und vor allem Zutrauen zu sich selbst. Man muss daran glauben, für eine bestimmte Sache begabt zu sein, und diese Sache muss man erreichen, koste es, was es wolle. Madam Marie Curie (1867-1934) polnisch-französische Chemikerin, Pionierin der Radioaktivitätsforschung, erste weibliche Professorin, Universität Paris, Nobelpreisträgerin in Physik (1903) und Chemie (1911)

 

Wunsch

 

Herleitung

  • Wer auf seine eigene Kraft vertraut, ist mächtiger als das Schicksal. Lucius Annaeus Seneca (~1/4-65 n. Chr.) römischer stoischer Philosoph, Staatsmann, Naturforscher, Dramatiker, Quelle unbekannt

 

  • Wer im Bann seiner Bestimmung lebt, ist von der Zeit befreit. Imre Kertesz (1929-2016) ungarisch-jüdischer Schriftsteller, Nazi Konzentrationslager-Überlebender, Literaturnobelpreisträger, 2002, Roman Fiasko, S. 61, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2. Auflage 2. April 2001

 

Einsichten

  • Es ist das Schicksal des Genies, unverstanden zu bleiben. Aber nicht jeder Unverstandene ist ein Genie. Ralph Waldo Emerson (1803-1882) US-amerikanischer Philosoph, Unitarier, Redner, Dichter, Essayist, Quelle unbekannt

 

  • Wir werden vom Schicksal hart oder weich geklopft, es kommt auf das Material an. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830-1916) österreichische Aphoristikerin, Erzählerin, Novelistin, Schriftstellerin, Gesammelte Schriften, Band 1: Aphorismen, Parabeln, Märchen und Gedichte, S. 57, Gebrüder Paetel Verlag, Berlin, 1893, Fünfhundert Aphorismen, 1911

 

  • Unser Schicksal kommt aus dem Inneren, und deshalb gibt es keinen Zufall in unserem Leben. Paul Ernst (1866-1933) deutscher Kritiker, Journalist, Dramatiker, Schriftsteller, Quelle unbekannt
  • Wir sollten weder alles dem Schicksal überlassen, noch auf unsere Anstrengungen eingebildet sein. Das Schicksal wird seinen Lauf nehmen. Wir sollten nur darauf achten, wo wir eingreifen können oder wo das sogar unsere Pflicht ist, unabhängig davon, was das Ergebnis sein wird. Mohandas Karamchand Mahatma Gandhi (1869-1948) indischer hinduistischer Weiser, spiritueller Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, Menschenrechtsanwalt, gewaltloser Widerstandskämpfer zur Durchsetzung politischer Ziele, humanistischer Weiser, asketischer Morallehrer, Pazifist, Publizist, ''Wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht. Worte an einen Freund", Neue Stadt, Januar 2007, 15. Auflage 2011

 


Vierblättriges Kleeblatt
  • Das Schicksal des Einzelnen wird durch sein Prarabdha bestimmt. Was nicht geschehen soll, wird nicht geschehen, so sehr man sich auch bemüht. Und was geschehen soll, wird geschehen, was man auch tut, um es zu verhindern. Das ist gewiß. Das Beste ist deshalb, zu schweigen. Inspiriert durch Dr. Phil. T. M. P. Mahadevan, M. A., indischer Professor für Philosophie, Universität Madras, Bhagavan Ramana, Nachdruck aus Carl Gustav Jung (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Gründer einer neuen Schule der Tiefenpsychologie, Autor, Artikel Ramana Maharshi and His Philosophy of Existence, Sri Ramanasramam, 3. Heft, Dezember 1999

 

  • Der richtige Weg zur Ganzheit besteht aus schicksalsmäßigen Umwegen und Irrwegen. Carl Gustav Jung (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Gründer einer neuen Schule der analytischen Tiefenpsychologie, Autor, Quelle unbekannt

 

  • Eine innere Situation, die man sich nicht bewusst gemacht hat, taucht außen als Schicksal auf. Carl Gustav Jung (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Gründer einer neuen Schule der analytischen Tiefenpsychologie, Autor, Quelle unbekannt

 

  • Was du nicht bewusst berührst, geschieht dir als Schicksal. Carl Gustav Jung (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Gründer einer neuen Schule der analytischen Tiefenpsychologie, Autor, Quelle unbekannt

 

  • Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden. Sigmund Freud (1856-1939) österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Begründer der Psychoanalyse, Religionskritiker, Das Unbehagen in der Kultur, VII, 1930

 

  • Zuletzt zeigt sich aber, dass sich auch dort, wo wir mit einem Schicksal konfrontiert sind, das sich einfach nicht ändern lässt, sagen wir mit einer unheilvollen Krankheit, mit einem inoperablen Karzinom, dass also auch dort, wo wir als hilflose Opfer mitten in eine hoffnungslose Situation hineingestellt sind, ja gerade dort das Leben noch immer sich sinnvoll gestalten lässt, denn dann können wir sogar das Menschlichste im Menschen verwirklichen, und das ist seine Fähigkeit, auch eine Tragödie auf menschlicher Ebene in einen Triumph zu verwandeln.
    Das ist nämlich das Geheimnis des Lebens: dass der Mensch gerade in Grenzsituationen seines Daseins aufgerufen ist, gleichsam Zeugnis abzulegen davon, wessen er und er allein fähig ist. Viktor E. Frankl (1905-1997) österreichischer Psychiater, Psychotherapeut, Neurologe, KZ-Überlebender, Sinnforscher, Begründer der Logotherapie

 


Efeuranken an einem Mauerwerk
  • Wenn wir das Schicksal verfluchen, wird es uns verfluchen [...] Eine Situation, die wir begrüßen, hat keine Macht [Bezwingungsmacht] uns zu verletzen, und selbst wenn sie uns eine Zeit lang beschwerlich erscheint, wird der Kummer langsam verblassen, wenn wir sie aufrichtig annehmen. Emmet Fox (1886-1951) irischer Neugeist-Lehrer, Führer der Neugeist-Bewegung in New York City, Autor

 

  • In einem sehr realen Sinne ist alles Leben verbunden. Alle Menschen gehören unvermeidlich einem Netzwerk an, dessen Elemente allesamt zueinander in einer Wechselbeziehung stehen und in einem einzigen Gewand des Schicksals verknüpft sind. Was auch immer einen bestimmten Menschen direkt betrifft, betrifft indirekt alle seine Mitmenschen. Ich kann niemals das sein, was ich sein sollte, bis du das bist, was du sein solltest, und du kannst niemals das sein, was du sein solltest, bis ich bin, was ich sein sollte. Das ist das Charakteristikum der Realität. Rev. Dr. Martin Luther King, Jr. (1929-1968) US-amerikanischer Baptistenpastor, Aktivist, afro-amerikanischer Bürgerrechtler

 

  • Einsamkeit ist der Weg, auf dem das Schicksal den Menschen zu sich selber führen will. Hermann Hesse (1877-1962) deutsch-schweizerischer Dichter, Schriftsteller

 

  • Gelingt es euch, einen anderen zu befreien, werdet ihr der Sklave Gottes sein. Und darin besteht die vollkommene Freiheit. Seid ihr frei, werdet ihr zum ersten Mal schöpferisch, bewusst selbstbestimmt und habt Kontrolle über eure Bestimmung. Aber der Preis, den ihr zahlt, ist euer Leben, hingegeben an das Dienen, das zur Freiheit führt, der vollkommensten Freiheit im Wissen um sich selbst, und zur Liebe Gottes und aller Geschöpfe. Reshad Feild (1934-2016) britischer Mystiker, spiritueller Lehrer, Musiker, Autor zum Thema Sufismus, Die Innere Arbeit. Studienmaterial einer lebenden esoterischen Schule, S. 202-203, Chalice, 21. Februar 2005

 

  • Den Dingen, mit denen du durch das Schicksal verkettet bist, denen passe dich an. Und die Menschen, mit denen dich das Geschick zusammengestellt hat, die habe lieb, aber von Herzen! Mark Aurel ["Philosophenkaiser"] (121-180 n. Chr.) römischer Kaiser, Philosoph, letzter bedeutender Vertreter der jüngeren Stoa, Schriftsteller

 

  • Schicksalsschläge lassen sich ertragen – da ist der blinde Zufall am Werk; man kann nichts dafür. Doch für die eigenen Fehler büßen zu müssen, das ist bitter. Oscar Wilde (1854-1900) irischer Dramatiker, Dichter, Romanschriftsteller

 

  • Das Schicksal führt den Willigen, den Störrischen schleift es. Lucius Annaeus Seneca (~1/4-65 n. Chr.) römischer stoischer Philosoph, Staatsmann, Naturforscher, Dramatiker

 

  • Säe einen Gedanken, erntest du eine Tat;
    säe eine Tat, erntest du eine Neigung;
    säe eine Neigung, erntest du eine Gewohnheit;
    säe eine Gewohnheit, erntest du einen Charakter;
    säe eine Charakter, erntest du ein Schicksal:
    demnach liegt das Schicksal in deinen Händen.

    Indische oder chinesische Weisheit (zugeschrieben); siehe auch Talmud

 

  • Wenn jemand ein Schicksal hat, dann ist es ein Mann. Wenn jemand ein Schicksal bekommt, so ist es eine Frau. Elfriede Jelinek (*1946) österreichische Schriftstellerin, Literaturnobelpreisträgerin, 2004

 


Afrikanischer Elefant

 

  • Auf dem Bache zu schiffen, ist keine Kunst. Aber wenn unser Herz und unser Schicksal in den Meeresgrund hinab und an den Himmel hinauf uns wirft, das bildet den Steuermann. Friedrich Hölderlin (1770-1843) bedeutender deutscher Lyriker der Weimarer Klassik und Romantik

 

  • Unsere äußeren Schicksale interessieren die Menschen, die inneren nur den Freund. Heinrich von Kleist (1777-1811) deutscher Dramatiker, Publizist, Lyriker, Erzähler, Bühnenschriftsteller, Aphorismus

 

  • Das Schicksal einer Nation wird allein durch den Grad von Kohärenz im kollektiven Bewusstsein einer Nation bestimmt. Politiker können nur auf Zustände und Ereignisse reagieren, die durch den Grad von Kohärenz im kollektiven Bewusstsein einer Nation verursacht werden. Deshalb besitzt jeder Bürger in seinem individuellen Lebensbereich mehr Entscheidungsfreiheit und hat einen größeren Einfluss auf den Lauf seines Schicksals als ein Parlament bezüglich des nationalen Geschehens oder der Präsident einer Supermacht hinsichtlich der globalen Entwicklung auf unserem Planeten. Es ist nicht die Regierung oder der Regierungschef, der eine Nation regiert, es ist allein der Grad von Kohärenz im kollektiven Bewusstsein einer Nation, der bestimmt, ob eine Regierung Friedens- oder Kriegspolitik betreibt und ob sich die Dinge zum Guten oder zum Schlechten hin entwickeln. Maharishi Mahesh Yogi [Maharishi] (1918-2008) indischer hinduistischer Guru, gelehrter vedischer Autor, Begründer der Transzendentalen Meditation, Maharishi-Effekt, Dokumentarfilm Die Washingtonstudie1/2

 

  • Die meisten Menschen machen sich selbst bloß durch übertriebene Forderungen an das Schicksal unzufrieden. Wilhelm von Humboldt (1767-1835) deutscher Gelehrter, Philosoph, Sprachforscher, Quelle unbekannt

 

  • Es sind nicht die Bedingungen, die dein Schicksal bestimmen, sondern deine Entscheidungen. Anthony Robbins (*1960) US-amerikanischer Erfolgstrainer, NLP-Trainer, Bestsellerautor

 

  • Eine mechanistische Wissenschaft [...] leugnet die Existenz von Selbstbestimmung oder ›Finalität‹, wie manche Autoren es ausdrücken. Anne Wilson Schaef Livinginprocess.com US-amerikanische Psychotherapeutin, Frauenrechtlerin, Suchtforscherin, Autorin, Mein Weg zur Heilung. Jenseits von Wissenschaft und Therapie, S. 269, dtv Verlag, 1995

 

  • Die mechanistische Wissenschaft [...] bietet keinen Raum für das Sich-Zu-Eigen-Machen des Selbst, für Verantwortung oder Selbstbestimmung. Anne Wilson Schaef Livinginprocess.com US-amerikanische Psychotherapeutin, Frauenrechtlerin, Suchtforscherin, Autorin, Mein Weg zur Heilung. Jenseits von Wissenschaft und Therapie, S. 270, dtv Verlag, 1995

 


Zirkumpolar, Endlosschleife aus 150 Bildern
  • Der Mensch kommt nicht als 'Tabula rasa' auf die Welt, sondern bringt immer eine Hypothek mit, sein Schicksal und damit seine Aufgabe. In christlicher Sprache würden wir von Erbsünde sprechen. Thorwald Dethlefsen (1946-2010) deutscher esoterischer Autor, Ödipus der Rätsellöser. Der Mensch zwischen Schuld und Erlösung, S. 128, Goldmann Verlag, 1992

 

  • Der Mensch ist immer beides, König und Bettler, und er ist einseitig und unheil, solange er nicht beides in sich entdeckt und verwirklicht hat. Der Mensch ist zum Königtum berufen, zum Herrscher über sich selbst, und er ist gleichzeitig ein Bettler, der davon leben muss, was das Schicksal ihm zuteilt. Thorwald Dethlefsen (1946-2010) deutscher esoterischer Autor, Ödipus der Rätsellöser. Der Mensch zwischen Schuld und Erlösung, S. 166, Goldmann Verlag, 1992

 

  • Alle Menschen, die in unserer Welt erwachsen werden, sind programmierte Bio-Computer. Niemand von uns kann seinem Schicksal als programmiertes Wesen entkommen. John C. Lilly (1915-2001) US-amerikanischer Delfin- und Bewusstseinsforscher, Neurowissenschaftler, Philosoph, Psychoanalytiker, Psychonaut, Schriftsteller

 

  • Spargeln und Menschen haben ein gemeinsames Schicksal: sobald einer den Kopf hochreckt wird er abgestochen. Eugen Gerstenmaier (1906-1986) deutcher evangelischer Theologe, Widerstandskämpfer im Dritten Reich, CDU-Politiker (1954-1969), Präsident des deutschen Bundestags

 

  • Schicksal, ich folge dir,
    und wollt ich nicht, so müsst ich's doch und unter Seufzen tun.
    Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) deutscher klassischer Gelehrter, Kulturkritiker, Philosoph des Nihilismus, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881

 

  • Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen. Arthur Schopenhauer (1788-1860) deutscher Philosoph, Hochschullehrer, Schriftsteller, Aphorismen zur Lebensweisheit, S. 198, Insel Verlag, Frankfurt/Main, Leipzig, 1976

 

  • Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich. Ferdinand Raimund (1790-1836) Der Verschwender, Hobellied, Schluss der ersten Strophe, zitiert in: Georg Büchmann, Geflügelte Worte, S. 155,  Ullstein Verlag 1986

 

  • Manchmal gibt es im Leben Momente von außergewöhnlicher Intensität, in denen man deutlich den Eindruck hat, sein Schicksal herauszufordern. Ingrid Betancourt (*1961) französisch-kolumbianische Politikerin, Autorin, Die Wut in meinem Herzen, List Verlag, 2002

Zitate von David R. Hawkins

⚠ Achtung Siehe Power vs. Truth (engl.) Januar 2013

  • Wir können große Umwälzungen in der gesamten menschlichen Kultur erwarten, da die Menschheit für ihr Wissen und somit auch ihre Handlungen verantwortlicher wird. Wir sind regelrecht rechenschaftspflichtig geworden, ob uns das nun gefällt oder nicht. In der Entwicklung unseres kollektiven Gewahrseins haben wir einen Punkt erreicht, wo wir überdies das Verwalteramt des Bewusstseins an sich übernehmen können. Die Menschheit ist nicht mehr darauf beschränkt, teilnahmslos den Preis der Unwissenheit zu bezahlen, sonst wäre ihr kollektives Bewusstsein nicht auf sein neues Niveau angestiegen. Von nun ab kann der Mensch wählen, nicht mehr von der Dunkelheit versklavt zu werden und seine Bestimmung kann somit gesichert sein. Dr. David R. Hawkins, Afflicted by Forces Unseen?, Exzerpt aus Power vs. Force. The Hidden Determinants of Human Behavior, S. ?, Veritas Publishing, 1995, chapter 24 Resolution, S. 292, Hay House, February 2002

 

  • Jeder Mensch hat sein eigenes Karma oder Schicksal zu erfüllen, und es ist am besten, diese Aufgaben nicht durcheinander zu bringen. Die spirituell motivierten Heiligen der Geschichte haben tatsächlich die ganze Menschheit erhoben, und das war die Art ihrer Mission und das Verdienst ihres spirituellen Mutes, welcher oftmals auch das Opfer ihres physischen Lebens einschloss. Dr. David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 113, 2005

 


Autobahnkreuz in Kleeblattform

 

  • Jedes Sich-Entfalten und Zusammenspiel im Zuge der Evolution von allem in diesem Universum ist vollständig karmisch. Das menschliche Leben macht keine Ausnahme. Ebenso werden alle Möglichkeiten vom gesamten Aufbau des Universums und von allem darin Befindlichen bestimmt. Eine Katze wird nicht plötzlich zu einem Hund. Es ist "Karma", das zur Auswahl der Gene und Chromosomen bei unserer Geburt führt und ebenso werden der Ort, die Umgebung und deren Bedingungen davon bestimmt. Ein potentielles Energiefeld einer Katze wird nicht dazu hingezogen, in den Körper eines Hundes einzugehen. Man kann mit Kinesiologie das "Karma" jedes Wesens zurückverfolgen. In jedem Wesen ist Karma ein Feld möglicher Wahlen, sowie der Konsequenzen früherer Wahlen. Normalerweise werden diese hervortretenden, zusammenhängenden Bedingungen als Bestimmung, Schicksal oder Glück bezeichnet. Dr. David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 250, 2005

 

  • Offensichtlich gibt es für einige Seelen die Gelegenheit, Wahl oder das Schicksal, eine weitere Lebenszeit in einem physischen Körper zu wählen [...] Alle Religionen sind sich jedoch einig, dass der (menschliche) Energiekörper nach dem Tod des physischen Körpers ein Schicksal erfahren wird, das durch die Handlungen während der irdischen Lebenszeit bestimmt ist. Folglich ist Schicksal in erster Linie durch die spirituellen Entscheidungen und Handlungen während unseres Lebens bestimmt, und großer Wert wird gelegt auf die Absicht, die Verantwortlichkeit und die Zustimmung zum (göttlichen) Willen. Dr. David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 233-234, 2005

 

  • Alle Religionen stimmen [...] darin überein, dass der Energiekörper nach dem physischen Tod einem weiteren Schicksal entgegengeht, das man durch die Handlungen während seiner physischen Lebenszeit festgelegt hat. Dr. David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 331, 2005

 


Typische Quelle, Dee, schottisches Hochland
  • Wie ein Korken im Wasser oder ein Ballon in der Atmosphäre, steigt jede Seele innerhalb der unendlichen Bereiche der Energiefelder des Bewusstseins bis auf die Ebene, zu der ihre Auftriebskraft sie trägt. Dabei spielt kein äußeres Gericht oder göttlicher Zwang mit. Jedes Wesen strahlt seine eigene Essenz aus und bestimmt so sein eigenes Schicksal. Dr. David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 417, 2005

 

 


 

  • Durch deine Zustimmung und deine Entscheidungen bist du verbunden mit dem riesigen elektromagnetischen Feld unendlicher Macht. Dein Karma, deine Bestimmung, liegen einzig und allein in deinen Händen (eine Botschaft, vor der die Menschen sich fürchten). Was du zu sein wählst, verändert deine Ladung. Nichts geschieht zufällig, noch könnte es das. Audiointerview mit Dr. David R. Hawkins, The Meaning and Purpose of Life, präsentiert vom aufgelösten US-Webradiosender Beyond the Ordinary, Gastgeberinnen Nancy Lorenz und Elena Young, 60 Minuten Dauer, gesendet 11. Januar 2005

General quotes

If anyone will not welcome you or listen to your words, leave that home or town and shake the dust off your feet. Matthew 10, 14 (NT)

 

Prayer of dedication

  • My past, O Lord, to Thy Mercy, my present to Thy Love, my future to Thy Providence. Padre Pio [Pio of Pietrelcina] (1887-1968) Italian Capuchin priest, miracle healer, saint in the Catholic Church, 2002

 

  • I believe the problems of human destiny are not beyond the reach of human beings. John F. Kennedy (1917-1963) assassinated 35th US American president (1917-1963)

 

  • I know my fate. One day there will be associated with my name the recollection of something frightful / of a crisis like no other before on earth, of the profoundest collision of conscience, of a decision evoked against everything that until then had been believed in, demanded, sanctified. I am not a man I am dynamite. Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) German classical scholar, critic of culture, philosopher of nihilism

 

(↓)

See also:

Literature missing integrity

  • I am the master of my fate; I am the captain of my soul. William Ernest Henley (1849-1903) English critic, editor, poet, prose poem Invictus, 1875

 

Recommendations

 

 

Conclusions

  • Until you make the unconscious conscious, it will direct your life and you will call it fate. Carl Gustav Jung (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, founder of a new school of analytical depth psychology, author, source unknown

 

  • Keep your thoughts positive
    because your thoughts become your words.
    Keep your words positive
    because your words become your behaviors.
    Keep your behaviors positive
    because your behaviors become your habits.
    Keep your habits positive
    because your habits become your values.
    Keep your values positive
    because your values become your destiny. Mohandas Karamchand Mahatma Gandhi (1869-1948) Indian Hindu sage, spiritual activist leader, humanitarian, lawyer, nonviolent freedom fighter

 

  • The Ordainer controls the fate of souls in accordance with the prarabdha karma. Whatever is destined not to happen – will not happen, try as you may. Whatever is destined to happen will happen, do what you may to prevent it. This is certain. The best course, therefore, is to remain silent. Mohandas Karamchand Mahatma Gandhi (1869-1948) Indian Hindu sage, spiritual activist leader, humanitarian, lawyer, nonviolent freedom fighter

 


Rhine Falls, Schaffhausen, Switzerland
  • Free will and destiny are ever existent. Destiny is the result of past action; it concerns the body. Let the body act as may suit it. Why are you concerned about it? Why do you pay attention to it? Free will and destiny last as long as the body lasts. But jnana transcends both. The Self is beyond knowledge and ignorance. Whatever happens, happens as the result of one's past actions, of divine will and of other factors.
    There are only two ways to conquer destiny or be independent of it. One is to inquire for whom is this destiny and discover that only the ego is bound by destiny and not the Self and that the ego is non-existent.
    The other way is to kill the ego by completely surrendering to the Lord, by realizing one's helplessness and saying all the time, 'Not I, but Thou, oh Lord' and giving up all sense of 'I' and 'mine', and leaving it to the Lord to do what he likes with you. Complete effacement of the ego is necessary to conquer destiny, whether you achieve this effacement through Self-inquiry or bhakti marga (path). Mohandas Karamchand Mahatma Gandhi (1869-1948) Indian Hindu sage, spiritual activist leader, humanitarian, lawyer, nonviolent freedom fighter, source unknown

 

  • Man is a transitional being: he is not final. For in man, and high beyond him ascend the radiant degrees that climb to a divine supermanhood. There lies our destiny and the liberating key to our aspiring but limited and mundane existence. Sri Aurobindo (1872-1950) Indian British philosopher, mystic, The Hour of God, S. 7, Integral Yoga, 5-9 December 1950

 

  • The psychological rule says that when an inner situation is not made conscious, it happens outside, as fate. That is to say, when the individual remains undivided [not in touch with both the light AND dark parts of themselves] and does not become conscious of his inner opposite, the world must per force act out the conflict and be torn into opposing halves. Carl Gustav Jung (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, founder of a new school of analytical depth psychology, author, Gerhard Adler, editor, R. F. C. Hull, translator, The Collected Works of C.G. Jung. Volume 9, The Collected Works of C. G. Jung. Christ, A Symbol of the Self, volume 9ii, par. 126, 1935, Princeton University Press, 1. February 1977, 2nd edition 1. June 1979, 2nd revised edition 1. August 1981

 

  • People had simply no idea that our personal psychology is just a thin skin, a ripple upon the ocean of collective psychology. The powerful factor, the factor which changes our whole life, which changes the surface of our known world, which makes history, is collective psychology, and collective psychology moves according to laws entirely different from those of our [individual] consciousness. The archetypes are the great decisive forces, they bring about the real events, and not our personal reasoning and practical intellect. […] the archetypal images decide the fate of man. Man's unconscious psychology decides, and not what we think and talk in the brain-chamber up in the attic. Carl Gustav Jung (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, founder of a new school of depth psychology, author

 

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Vocation and talent

  • Every man has his own vocation. The talent is the call. There is one direction in which all space is open to him. He has faculties silently inviting him thither to endless exertion.
    He is like a ship in a river; he runs against obstructions on every side but one; on that side all obstruction is taken away, and he sweeps serenely over God's depths into an infinite sea.
    This talent and this call depend on his organization, or the mode in which a general soul incarnates in him. He inclines to do something which is easy to him, and good when it is done, but which no other man can do.
    He has no rival.
    For the more truly he consults his own powers, the more difference will his work exhibit from the work of any other. When he is true and faithful, his ambition is exactly proportional to his powers. By doing his work he makes the need felt which only he can supply. Ralph Waldo Emerson (1803-1882) US American philosopher, Unitarian, lecturer, poet, essayist, Essays. First Series, Prudence, 1841, 1847

 

  • The true spiritual path is a path of humbleness. I fear being humiliated and I am not going there.
    If you are afraid of being humiliated you will be arrogant and prideful and that will be your downfall. If you are afraid to be humiliated you only live your fate. You will never get to your destiny. [...] People associate God with being humiliated. They associate and spiritual surrender with being humiliated and poverty. Video interview with Caroline Myss, Ph.D. Myss.com (*1952) US American spiritual teacher, mystic, medical intuitive, five-time New York Times bestseller author, Human consciousness, spirituality and mysticism, Chicago, Illinois, presented by webTV Juicy Living Tour, host Lilou Macé, French-American Internet video blogger, author, YouTube film, minutes 16:57 and 50:54, 57:26 minutes duration, posted 4. August 2011

 

  • The Universe is evolving toward an even greater destiny, and we are the means of this global transformation! Hazrat Inayat Khan (1882-1927) Indian founder of the International Sufi Order and the International Sufi movement, The Way of Illumination, Volume 1, undated

 

  • Question: How do I find my life's purpose?
    Answer: Have no judgements about your life, no expectations and give up the need to know what happens tomorrow. Video interview with Caroline Myss, Ph.D., US American spiritual teacher, five-time New York Times bestselling author, Power, Intuition and Grace, presented by US American liberal-oriented online newspaper The Huffington Post via Harpo Studios, program Oprah's Lifeclass, Super Soul Sunday, talk show host Oprah Winfrey (*1954) US American talk show host, actress, visionary, billionaire, philanthropist, minute 13:02, 41:33 duration, aired 24. June 2012

 

  • [B]lunders are not the merest chance. They are the results of suppressed desires and conflicts. They are ripples on the surface of life, produced by unsuspected springs. And these may be very deep – as deep as the soul itself. The blunder may amount to the opening of a destiny. Joseph Campbell, Ph.D. (1904-1987) US American mythologist, expert in comparative mythology and comparative religion, author, The Hero with a Thousand Faces, Princeton University Press, 1949

 

  • Only one link in the chain of destiny can be handled at a time. Winston Churchill (1874-1965) British prime minister of the United Kingdom during the 2nd World War (1940-1945) and (1951-1955), racist war criminal, speech "Crimea Conference" in the House of Commons, 27. February 1945, cited in: The Second World War, Volume VI. Triumph and Tragedy, chapter XXIII "Yalta: Finale", 1954

 


Typical fountain, Dee, Scottish Highlands
  • To repress rebellion is to maintain the status quo, a condition which binds the mortal creature in a state of intellectual or physical slavery. But it is impossible to chain man merely by slaving his body; the mind also must be held, and to accomplish this, fear is the accepted weapon. The common man must fear life, fear death, fear God, fear the Devil, and fear most the overlords, the keepers of his destiny. Manly Palmer Hall (1901-1990) Canadian-born mystic, occultist, 33rd degree Freemason, author

 

  • If you do not make the mistake of many and set up your will in opposition to Divine law, you will fulfill that high destiny for which you were chosen. George Washington [US 'Founding Father'] (1732-1799) US American dominant military and political leader (1775-1799), presiding co-author of the U.S. Constitution in 1787, first US president (1789-1797), Freemason

 

 

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French original:

Souvent par des chemins qu’on prend pour l’éviter.

 

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A third of the population are introverts.

Following their calling allows them to step out.

  • Eleanor Roosevelt, Rosa Parks, Gandhi – all these peopled described themselves as quiet and soft-spoken and even shy. And they all took the spotlight, even though every bone in their bodies was telling them not to. Video presentation by Susan Cain (*1968) US American former corporate lawyer, negotiations consultant, self-described introvert, lecturer, author of Quiet, The power of introverts [Die Macht der Introvertierten], transcript, presented by TED Talks 2012, minute 6:54, 19:04 minutes duration, filmed February 2012, posted March 2012

 

 

 

  • Fate is written in wood, not stone. Geraint Straker (1989) British philosopher

A woman's highest calling is to lead a man to his soul, so as to unite him with Source;
her lowest calling is to seduce, separating man from soul and leave him aimlessly wandering.
A man's highest calling is to protect woman, so she is free to walk the earth unharmed.
Man's lowest calling is to ambush and force his way into the life of a woman.

 

Wisdom of the Cherokee, Native American tribe

Quotes by David R. Hawkins

⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

 

  • One's fate, obviously, will either be for the better or for the worse, depending on the choices made by the spiritual will. It would seem from studies of the spiritual nature of consciousness that the choice to resume another human physical life would be an option that is determined by the innate patterns of a specific soul. Of more importance is the interpretation and understanding of the factors that determine the fate of the soul/energy body and its destiny after physical death. From [...] spiritual research, it appears that one's ultimate fate is the automatic and impersonal consequence of the energy patterns that have been set up in the aura of the spirit body, i.e., one's fate after physical death is merely the inevitable consequence of one's own choice and not a reward or a punishment meted out arbitrarily by some external figure, energy, or power. The self in the infinite sea of the Self gravitates to its fate solely by virtue of its own essence. Dr. David R. Hawkins, Eye of the I From Which Nothing is Hidden, S. 234-235, 2001

 

 

 

 

 

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Item 8 of 9 named in a list of:

central elements of seriously committed inner spiritual work

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Following an inner calling:

  

 

 

 

 

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Urge to reach God:

'Fire in the belly'

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Straight and narrow is the path. Waste no time or effort.

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Alternative Source:

Dissolving the Ego, Realizing the Self. Contemplations from the Teachings of David R. Hawkins, M.D., Ph.D., edited by Scott Jeffrey, S. 120, 1st quote, Hay House, August 2011

  • Allow yourself to be attracted by your destiny instead of trying to propel it. You don't have to propel yourself. You are moving fast enough! […] It is necessary that you develop respect for spiritual endeavor. Straight and narrow is the path, waste no time and effort.3 Precision is discipline that is innate to serious commitment. Some students may yet be in a period of exploration, but once one gets the 'fire in the belly', the urge to reach God becomes a drivenness or relentless drive, or even, in the eyes of the world, a 'madness'. From that point on, there is no patience for amusement or diversion. It depends on decision, will and the level of consciousness, and karmic propensities. As it gets more intense, the love for God and of God allows no delay. Dr. David R. Hawkins, Discovery of the Presence of God. Devotional Nonduality, headline "Spiritual Economy", S. 153, 2007

 

  • Question: What is different about the pathway of Devotional Nonduality compared to traditional teachings?
    Answer: It is characterized by the elimination of all trappings and nonessentials, for time is short and narrow are the gates. It is therefore not pertinent to the past; that is, to doctrine, dogma, historical rituals, personages, events, or belief systems. Empowerment is from within by assent of the will. Truth stands forth of its own when the obstacles are removed. The call is from within rather than a response to exhortation from without. The Source is both the initiator as well as the destination. Dr. David R. Hawkins, Dissolving the Ego, Realizing the Self. Contemplations from the Teachings of David R. Hawkins, M.D., Ph.D., edited by Scott Jeffrey, chapter 10 Nonduality, S. 177, last quote, Hay House, August 2011

 

  • I see the world as a maximum karmic opportunity to evolve. In our world you have the strata of humanity, from the lowest (people who calibrate at LoC 40) to the highest (people in the high LoC 500s). The purpose of any incarnation is to maximize a karmic opportunity. Interview with Dr. David R. Hawkins, Power vs. Force, presented by US magazine In Light Times, Kathryn M. Brinkley, November 2004

 

  • By your own agreement and choices you are aligned with the giant electromagnetic field of infinite power.
    Your karma, your destiny, is solely in your hands (which is what people are scared to hear).
    What you choose to be changes your charge.
    Nothing happens by accident nor could it. Audio interview with Dr. David R. Hawkins, The Meaning and Purpose of Life, presented by suspended US American web radio station Beyond the Ordinary, hosts Nancy Lorenz and Elena Young, 60 minutes duration, aired 11. January 2005

 

 

Quotes by Michael Meade

Personal avowals

  • By the hand of fate, I had become a disciple of myth, a servant of stories, and strangely a devotee of the notion that the soul is threaded through with a plotline from the beginning that aims at a destiny that might be possible to find before the end. Michael Meade Mosaicvoices.org US American storyteller, mythologist, ritualist, spokesman in the Men's Movement, author, Fate and Destiny. The Two Agreements of the Soul, Greenfire Press, 30. September 2010

 

Insights

 

  • We are each blind to our fate until we encounter it on the narrow roads where one thing conspires with another and we become unable to escape what was within us all along. We can not run from our fate any more than we can run from our family. Trying to run from the fate woven within us only leads us back to it. Michael Meade Mosaicvoices.org US American storyteller, mythologist, ritualist, spokesman in the Men's Movement, author, Fate and Destiny. The Two Agreements of the Soul, Greenfire Press, 30. September 2010

 

  • Fate and the soul are the same thing. Remember the word fate? Fatal. Death. We're in a little fate story. That's what the story is about. Fate and the soul are the same thing. We can't run from our own soul because it goes wherever we go. We are aimed at what we love and fated to encounter it, one way or another. Michael Meade Mosaicvoices.org US American storyteller, mythologist, ritualist, spokesman in the Men's Movement, author, Fate and Destiny. The Two Agreements of the Soul, Greenfire Press, 30. September 2010

 

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Calling, life's purpose, genius vs. career, shorttem goals

  • What calls to us is of the Gods. […] The problem here on Earth isn't a lack of calling. The problem is the lack of following what beckons us far enough to learn its true nature. So much of life becomes arranged to obscure and distract us from what has called us to life in the first place. People easily misplace their deepest longing and tune themselves to someone else's idea of life.
    Most people remain unwilling to be extravagant enough to wander where the soul would lead them, and instead, simply adapt to an endless series of short term goals. Video presentation by Michael Meade Mosaicvoices.org US American storyteller, mythologist, ritualist, spokesman in the Men's Movement, author, Michael Meade reads from "Fate and Destiny", sponsored by Elliot Bay Bookstore, Seattle, filmed by Never Not Here TV, Seattle, 2010, Youtube film, minute 58:35, 1:29:31 duration, posted 23. December 2010

 

  • Choice is not near as important as being chosen. Being chosen means to be called. [...] What counts in life is being called to be in a certain kind of life. [...] Each road of life will be marked with wounds as well as gifts. To be alive is to be wounded. Video presentation by Michael Meade Mosaicvoices.org US American storyteller, mythologist, ritualist, spokesman in the Men's Movement, author, Michael Meade reads from "Fate and Destiny", sponsored by Elliot Bay Bookstore, Seattle, filmed by Never Not Here TV, Seattle, 2010, Youtube film, minute 1:11:15, 1:29:31 duration, posted 23. December 2010

 

  • The calling starts when we're young. The problem is that it's a soft voice and we often don’t hear it, especially with the chatter around us. But it's there. So what happens when we get in trouble is it stops the chatter and sometimes that voice gets through. But often it doesn't get through fully when we're young and a lot of people live a life not tied to the genius of their own soul. But here's the valuable thing. This is so important, the awakening of one’s genius, the moving closer to living the life of giftedness and purpose, that the calling keeps calling. And no matter how old a person is or how close they get to the door of exit, the calling keeps calling. A person can awaken at any point along the path of life. Video presentation by Michael Meade Mosaicvoices.org US American storyteller, mythologist, ritualist, spokesman in the Men's Movement, author, The Nature of Genius, sponsored by Stanford University, Stanford, California, YouTube film, 1:22:47 duration, posted 14. December 2014

 

  • In the modern world, or in America anyway, a genius is someone with an IQ over 130.
    But in the traditional world everyone's a genius because everyone comes in with their own unique spirit and set of gifts and talents. Presentation by Michael Meade Mosaicvoices.org US American storyteller, mythologist, ritualist, spokesman in the Men's Movement, author, 4 spoken word CD set Finding Genius In Your Life, Mosaic Multicultural Foundation, May 2014

Englische Texte – English section on Destiny

Three challenging lessons in life

Three calls in human life
 ༺༻LessonRemark
1.Self-understanding and self-awarenessAuthenticity – Finding your word, your name, knowing oneself, one's center
2.Prune or surrenderAccepting the buffer gentleness (2) to one's passion (1)
3.TransformationParadox of straddling the chasm, leaping into the darkness
Allowing the second word to become the first word
Source: ► Audio interview with Robert Wicks, Ph.D. robertjwicks.com US American professor of clinical psychology, Loyola University Maryland, speaker, writer on the intersection of spirituality and psychology, Ensuring Your Well-Being, presented by US web radio station New Dimensions, host Michael Toms, minute 3:44, 55:44 minutes duration, recorded 3. November 2011

Avocation and vocation

My object in living is to unite
My avocation and my vocation
As my two eyes make one in sight.
Only where love and need are one,
And the work is play for mortal stakes,
Is the deed ever really done
For Heaven and the future's sakes.

Source: ► Robert Frost (1874-1963) US American poet,
Two Tramps in Mud Time, Spiral Press, New York, 1934

 

Links zum Thema Bestimmung und Schicksal / Destiny and fate

Literatur

Der italienische Professor für Musikwissenschaften und Benediktinerpater Alfredo Ernetti, entwickelte in den 50er Jahren den Chronovisor, ein Zeitfilmgeräft, das Aufnahmen von vergangenen Ereignissen, wie dem Kreuzweg Jesu und vieles mehr, machte.

Literature (engl.)

Externe Weblinks

External web links (engl.)


Audio- und Videolinks

  • Videopräsentation von Rüdiger Dahlke (*1951) deutscher Psychotherapeut, Ganzheitsmediziner, Dozent, Autorm Die Schicksalsgesetze, veranstaltet von Kongress Regen 2011, Regen, Bayern, 15. Oktober 2011, YouTube Film, 1:33:23 Dauer, eingestellt 23. Dezember 2011

Audio and video links (engl.)

  • Audio presentation by Caroline Myss, Ph.D. Myss.com (*1952) US American spiritual teacher, mystic, medical intuitive, five-time New York Times bestseller author, Vocation and Resistance, excerpted from audio series Advanced Energy Anatomy, YouTube film

Confronting the four basic survival archetypes The Victim, The Saboteur, The Child and The Prostitute when stepping into our vocation

 

Interne Links

Hawkins

 

 

1 Caveat von ehemaligen TM-Schülern: The TM and TM-Sidhi Techniques

2 [Article [http://www.suggestibility.org|"Falling Down the TM Rabbit Hole". How Transcendental Meditation Really Works, a Critical Opinion]] Joseph W. Kellett updated June 2010

3 Enter by the narrow gate. For the gate is wide and the way is easy that leads to destruction, and those who enter by it are many. For the gate is narrow and the way is hard that leads to life, and those who find it are few. Matthew 7, 13-14 (NT)

Letzte Bearbeitung:
02.06.2017 um 14:12 Uhr

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