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2·2012


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Bestimmung


 


Der Triumph des Todes oder Die drei Nornen, flämischer Wandbehang (1510-1520)


 

1.   Selbst gewähltes Leben


Caritas; Maler: Stanisław Wyspiański, 1895

 

 

Das Leben, das ich selbst gewählt    
(letzte Strophe)
Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme -
"Dies ist das Leben, das ich leben will!"
gab ich zur Antwort mit entschloss'ner Stimme
und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward ich geboren in diese Welt,
so war's, als ich ins neue Leben trat.
Ich klage nicht, wenn's oft mir nicht gefällt,
denn ungeboren hab' ich es bejaht.

Hermann Hesse

 

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Was Du als wahr erkannt hast –
sprich es offen und ehrlich und in ruhigen klaren Worten aus.
Höre anderen zu, selbst wenn sie Dir dumm,
langweilig und unwissend erscheinen.
Ihr Schicksal hat sie so geformt wie sie sind.

 

Desiderata, Urheber Max Ehrmann (1872–1945) Rechtsanwalt aus
Terre Haute in Indiana, USA, 1927 © 2004
Copyright für die Übersetzung: Günther W. Frank

 

 


 

2.   Wortherkunft

Das deutsche Wort Schick-Sal bedeutet geschicktes Heil.

3.   Wege des Glücks

Die Chinesen sprechen von fünf Arten des Glücks.
Die fünf Säulen, auf denen der Mensch sein Erdenglück aufbauen kann, sind:

  1. Himmelsglück
  2. Schicksal (Bestimmung)
  3. Gelegenheiten (Chancen)
  4. Bildung (Erziehung)
  5. Feng Shui

4.   Der eigenen Bestimmung folgen

Ich erinnere mich sehr deutlich daran, wie ich mit fünfzig Jahren in die Menopause kam. Eines Tages war ich gerade in meinem Keller am Aufräumen, als mir plötzlich eine verführerische Stimme ins Ohr flüsterte:
„Möchtest du sterben?“

Das Angebot war verlockend, doch ich spürte in mich hinein und stellte fest:

Nein, ich habe noch kaum angefangen.
„Möchtest du Krebs bekommen oder möchtest du dich verjüngen?“,

fuhr die Stimme fort. Ich war schockiert.

„Ich wusste gar nicht, dass ich diese Wahl habe“,

antwortete ich innerlich.

„Du hast sie“,

wurde mir geantwortet,

Krebs ist der panische Versuch des Körpers, ziel- und planlos zu wachsen.
Verjüngung entsteht, wenn du dich dafür entscheidest, den tieferen Plan deiner Evolution zu aktivieren. Die Tendenz zum Krebs wird zur Regeneration deiner Zellen umgewandelt, solange du bereit bist, deiner höheren Bestimmung zu folgen.
Der Tod kommt, wenn du dich entscheidest, es nicht mehr zu tun. Du wirst so lange leben, wie du schöpferisch tätig bist. Die Menopause führt so zur Metamorphose.


Barbara Marx Hubbard, ehemals Kandidatin der Demokraten für das Amt der Vizepräsidentin, USA, Vom Ego zur Essenz, Koha Verlag, 1. Juli 2003

5.   Zitate zum Thema Bestimmung und Schicksal / Destiny and Fate

5.1   Zitate allgemein

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte,
achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten,
achte auf deine Taten, denn sie werden deine Gewohnheiten,
achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter,
achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
Talmud

 

Säe einen Gedanken, erntest du eine Tat;
säe eine Tat, erntest du eine Neigung;
säe eine Neigung, erntest du eine Gewohnheit;
säe eine Gewohnheit, erntest du einen Charakter;
säe eine Charakter, erntest du ein Schicksal:
demnach liegt das Schicksal in deinen Händen.
Indische Weisheit (zugeschrieben)

 

  • Das Schicksal des Einzelnen wird durch sein Prarabdha bestimmt. Was nicht geschehen soll, wird nicht geschehen, so sehr man sich auch bemüht. Und was geschehen soll, wird geschehen, was man auch tut, um es zu verhindern. Das ist gewiß. Das Beste ist deshalb, zu schweigen. Inspiriert durch Dr. Phil. T. M. P. Mahadevan, M. A., Professor der Philosophie, Universität von Madras, BHAGAVAN RAMANA, Nachdruck aus Ramana Maharshi and His Philosophy of Existence

 

  • Wir sollten weder alles dem Schicksal überlassen, noch auf unsere Anstrengungen eingebildet sein. Das Schicksal wird seinen Lauf nehmen. Wir sollten nur darauf achten, wo wir eingreifen können oder wo das sogar unsere Pflicht ist, unabhängig davon, was das Ergebnis sein wird. Mahatma Gandhi

 

  • In einem sehr realen Sinne ist alles Leben verbunden. Alle Menschen gehören unvermeidlich einem Netzwerk an, dessen Elemente allesamt zueinander in einer Wechselbeziehung stehen und in einem einzigen Gewand des Schicksals verknüpft sind. Was auch immer einen bestimmten Menschen direkt betrifft, betrifft indirekt alle seine Mitmenschen. Ich kann niemals das sein, was ich sein sollte, bis du das bist, was du sein solltest, und du kannst niemals das sein, was du sein solltest, bis ich bin, was ich sein sollte. Das ist das Charakteristikum der Realität. Rev. Martin Luther King jun.

 

  • Möge ich der Zeuge meines Schicksals sein, nicht sein Opfer. Ken Wilber, Mut und Gnade

 

  • Der richtige Weg zur Ganzheit besteht aus schicksalsmäßigen Umwegen und Irrwegen. Carl Gustav Jung, Schweizer Psychoanalytiker

 

  • Eine innere Situation, die man sich nicht bewusst gemacht hat, taucht außen als Schicksal auf. Carl Gustav Jung, Schweizer Psychoanalytiker

 

  • Was du nicht bewusst berührst, geschieht dir als Schicksal. Carl Gustav Jung, Schweizer Psychoanalytiker

 

  • Ich möchte niemand anderem einen Weg vorzeichnen, denn ich weiß, dass mir der Weg von einer Hand vorgeschrieben wurde, die weit über mich hinausreicht. Carl Gustav Jung, Psychoanalytiker, 1948

 

  • Ich sah ein, dass ich offenbar wieder einmal auf ein Seitengeleise geraten war, auf dem mir niemand folgen wollte oder konnte. Aber ich wusste – und in dieser Überzeugung hätte mich niemand und nichts irre machen können – dass mein Entschluss feststand und ein Fatum (Schicksal) war. Es war, wie wenn zwei Ströme sich vereinigt hätten und in einer großen Bewegung mich unwiderruflich zu fernen Zielen führten Carl Gustav Jung und Aniela Jaffe, Erinnerungen, Träume, Gedanken von C. G. Jung, Autobiografie von C. G. Jung, Juni 2006

 

  • Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden. Sigmund Freud, Wiener Psychoanalytiker, Das Unbehagen in der Kultur, VII, 1930

 

  • "Das Schicksal einer Nation wird allein durch den Grad von Kohärenz im kollektiven Bewusstsein einer Nation bestimmt. Politiker können nur auf Zustände und Ereignisse reagieren, die durch den Grad von Kohärenz im kollektiven Bewusstsein einer Nation verursacht werden. Deshalb besitzt jeder Bürger in seinem individuellen Lebensbereich mehr Entscheidungsfreiheit und hat einen größeren Einfluss auf den Lauf seines Schicksals als ein Parlament bezüglich des nationalen Geschehens oder der Präsident einer Supermacht hinsichtlich der globalen Entwicklung auf unserem Planeten. Es ist nicht die Regierung oder der Regierungschef, der eine Nation regiert, es ist allein der Grad von Kohärenz im kollektiven Bewusstsein einer Nation, der bestimmt, ob eine Regierung Friedens- oder Kriegspolitik betreibt und ob sich die Dinge zum Guten oder zum Schlechten hin entwickeln. Maharishi Mahesh Yogi, bzgl. des Maharishi-Effekts, Film über die Washingtonstudie

 

  • Wenn wir das Schicksal verfluchen, wird es uns verfluchen [...] Eine Situation, die wir begrüßen, hat keine Macht [Bezwingungsmacht] uns zu verletzen, und selbst wenn sie uns eine Zeit lang beschwerlich erscheint, wird der Kummer langsam verblassen, wenn wir sie aufrichtig annehmen. Emma Fox

 

  • Zuletzt zeigt sich aber, dass sich auch dort, wo wir mit einem Schicksal konfrontiert sind, das sich einfach nicht ändern lässt, sagen wir mit einer unheilvollen Krankheit, mit einem inoperablen Karzinom, dass also auch dort, wo wir als hilflose Opfer mitten in eine hoffnungslose Situation hineingestellt sind, ja gerade dort das Leben noch immer sich sinnvoll gestalten lässt, denn dann können wir sogar das Menschlichste im Menschen verwirklichen, und das ist seine Fähigkeit, auch eine Tragödie auf menschlicher Ebene in einen Triumph zu verwandeln.
    Das ist nämlich das Geheimnis des Lebens: dass der Mensch gerade in Grenzsituationen seines Daseins aufgerufen ist, gleichsam Zeugnis abzulegen davon, wessen er und er allein fähig ist. Viktor E. Frankl, Psychotherapeut, Begründer der Logotherapie

 

  • Unser Schicksal kommt aus dem Inneren, und deshalb gibt es keinen Zufall in unserem Leben. Paul Ernst

 

  • Säe Gedanken und du erntest Taten,
    säe Taten und du erntest Gewohnheiten,
    säe Gewohnheiten und du ernstest ein Schicksal. Chinesisches Sprichwort

 

 

  • Alle Menschen, die in unserer Welt erwachsen werden, sind programmierte Bio-Computer. Niemand von uns kann seinem Schicksal als programmiertes Wesen entkommen. John C. Lilly, Delfin- und Bewusstseinsforscher

 

  • Schicksalsschläge lassen sich ertragen – da ist der blinde Zufall am Werk; man kann nichts dafür. Doch für die eigenen Fehler büßen zu müssen, das ist bitter. Oscar Wilde

 

  • Spargeln und Menschen haben ein gemeinsames Schicksal: sobald einer den Kopf hochreckt wird er abgestochen. Eugen Gerstenmaier

 

  • Die meisten Menschen machen sich selbst bloß durch übertriebene Forderungen an das Schicksal unzufrieden. Wilhelm von Humboldt (1767-1835) deutscher Gelehrter, Philosoph, Sprachforscher

 

  • Es ist das Schicksal des Genies, unverstanden zu bleiben. Aber nicht jeder Unverstandene ist ein Genie. Ralph Waldo Emerson (1803-1882) US-amerikanischer Dichter und Philosoph

 

  • Den Dingen, mit denen du durch das Schicksal verkettet bist, denen passe dich an. Und die Menschen, mit denen dich das Geschick zusammengestellt hat, die habe lieb, aber von Herzen! Marc Aurel

 

  • Wir werden vom Schicksal hart oder weich geklopft, es kommt auf das Material an. Marie von Ebner-Eschenbach

 

  • Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus. Marie von Ebner-Eschenbach

 

  • Das Schicksal führt den Willigen, den Störrischen schleift es. Seneca

 

  • Wer auf seine eigene Kraft vertraut, ist mächtiger als das Schicksal. Seneca

 

  • Wenn jemand ein Schicksal hat, dann ist es ein Mann. Wenn jemand ein Schicksal bekommt, so ist es eine Frau. Elfriede Jelinek, österreichische Literatur-Nobelpreisträgerin

 

  • Wer im Bann seiner Bestimmung lebt, ist von der Zeit befreit. Imre Kertesz, ungarischer Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger (2002)

 

  • Eine mechanistische Wissenschaft [...] leugnet die Existenz von Selbstbestimmung oder ›Finalität‹, wie manche Autoren es ausdrücken. Anne Wilson Schaef, Mein Weg zur Heilung. Jenseits von Wissenschaft und Therapie, S. 269, dtv Verlag, 1995

 

  • Die mechanistische Wissenschaft [...] bietet keinen Raum für das Sich-Zu-Eigen-Machen des Selbst, für Verantwortung oder Selbstbestimmung. Anne Wilson Schaef, Mein Weg zur Heilung. Jenseits von Wissenschaft und Therapie, S. 270, dtv Verlag, 1995

 

  • Der Mensch kommt nicht als 'Tabula rasa' auf die Welt, sondern bringt immer eine Hypothek mit, sein Schicksal und damit seine Aufgabe. In christlicher Sprache würden wir von Erbsünde sprechen. Thorwald Detlefsen, Ödipus der Rätsellöser. Der Mensch zwischen Schuld und Erlösung, S. 128, Goldmann Verlag, 1992

 

  • Der Mensch ist immer beides, König und Bettler, und er ist einseitig und unheil, solange er nicht beides in sich entdeckt und verwirklicht hat. Der Mensch ist zum Königtum berufen, zum Herrscher über sich selbst, und er ist gleichzeitig ein Bettler, der davon leben muss, was das Schicksal ihm zuteilt. Thorwald Detlefsen, Ödipus der Rätsellöser. Der Mensch zwischen Schuld und Erlösung, S. 166, Goldmann Verlag, 1992

 

  • Auf dem Bache zu schiffen, ist keine Kunst. Aber wenn unser Herz und unser Schicksal in den Meeresgrund hinab und an den Himmel hinauf uns wirft, das bildet den Steuermann. Friedrich Hölderlin

 

  • Unsere äußeren Schicksale interessieren die Menschen, die inneren nur den Freund. Heinrich von Kleist

 

  • Der moderne Mench ist jederzeit geneigt, gegen sein Schicksal zu revoltieren, aber er hat es verlernt, (s)ein Schicksal anzunehmen. Zu Ersterem hat er den Mut, zu Letzterem fehlt ihm die Demut. Dr. Elisabeth Lukas, Schülerin von Viktor E. Frankl, Auch dein Leiden hat Sinn

5.2   Zitate von David R. Hawkins

 

  • Offensichtlich gibt es für einige Seelen die Gelegenheit, Wahl oder das Schicksal, eine weitere Lebenszeit in einem physischen Körper zu wählen [...] Alle Religionen sind sich jedoch einig, dass der (menschliche) Energiekörper nach dem Tod des physischen Körpers ein Schicksal erfahren wird, das durch die Handlungen während der irdischen Lebenszeit bestimmt ist. Folglich ist Schicksal in erster Linie durch die spirituellen Entscheidungen und Handlungen während unseres Lebens bestimmt, und großer Wert wird gelegt auf die Absicht, die Verantwortlichkeit und die Zustimmung zum (göttlichen) Willen. Dr. David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 233f.

 

  • Alle Religionen stimmen [...] darin überein, dass der Energiekörper nach dem physischen Tod einem weiteren Schicksal entgegengeht, das man durch die Handlungen während seiner physischen Lebenszeit festgelegt hat. Dr. David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 331

 

  • Wie ein Korken im Wasser oder ein Ballon in der Atmosphäre, steigt jede Seele innerhalb der unendlichen Bereiche der Energiefelder des Bewusstseins bis auf die Ebene, zu der ihre Auftriebskraft sie trägt. Dabei spielt kein äußeres Gericht oder göttlicher Zwang mit. Jedes Wesen strahlt seine eigene Essenz aus und bestimmt so sein eigenes Schicksal. Dr. David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 417

 

 

  • Es kann von der Interpretation eines einzigen Wortes oder Satzes abhängen, ob sich das Schicksal eines Menschen zum Guten oder Schlechten wendet. Dr. David R. Hawkins, ''Licht des Alls, S. 226

 

  • Jeder Mensch hat sein eigenes Karma oder Schicksal zu erfüllen, und es ist am besten, diese Aufgaben nicht durcheinander zu bringen. Die spirituell motivierten Heiligen der Geschichte haben tatsächlich die ganze Menschheit erhoben, und das war die Art ihrer Mission und das Verdienst ihres spirituellen Mutes, welcher oftmals auch das Opfer ihres physischen Lebens einschloss. Dr. David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 113

 

  • Jedes Sich-Entfalten und Zusammenspiel im Zuge der Evolution von allem in diesem Universum ist vollständig karmisch. Das menschliche Leben macht keine Ausnahme. Ebenso werden alle Möglichkeiten vom gesamten Aufbau des Universums und von allem darin Befindlichen bestimmt. Eine Katze wird nicht plötzlich zu einem Hund. Es ist "Karma", das zur Auswahl der Gene und Chromosomen bei unserer Geburt führt und ebenso werden der Ort, die Umgebung und deren Bedingungen davon bestimmt. Ein potentielles Energiefeld einer Katze wird nicht dazu hingezogen, in den Körper eines Hundes einzugehen. Man kann mit Kinesiologie das "Karma" jedes Wesens zurückverfolgen. In jedem Wesen ist Karma ein Feld möglicher Wahlen, sowie der Konsequenzen früherer Wahlen. Normalerweise werden diese hervortretenden, zusammenhängenden Bedingungen als Bestimmung, Schicksal oder Glück bezeichnet. Dr. David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 250

 

  • Wir können große Umwälzungen in der gesamten menschlichen Kultur erwarten, da die Menschheit für ihr Wissen und somit auch ihre Handlungen verantwortlicher wird. Wir sind regelrecht rechenschaftspflichtig geworden, ob uns das nun gefällt oder nicht. In der Entwicklung unseres kollektiven Gewahrseins haben wir einen Punkt erreicht, wo wir überdies das Verwalteramt des Bewusstseins an sich übernehmen können. Die Menschheit ist nicht mehr darauf beschränkt, teilnahmslos den Preis der Unwissenheit zu bezahlen, sonst wäre ihr kollektives Bewusstsein nicht auf sein neues Niveau angestiegen. Von nun ab kann der Mensch wählen, nicht mehr von der Dunkelheit versklavt zu werden und seine Bestimmung kann somit gesichert sein. Dr. David R. Hawkins, Afflicted by Forces Unseen?, Exzerpt aus Power vs. Force

 

  • Durch deine Zustimmung und deine Entscheidungen bist du mit dem riesigen elektromagnetischen Feld unendlicher Wirkmacht verbunden. Dein Karma, deine Bestimmung, liegen einzig und allein in deinen Händen (eine Botschaft, vor der die Menschen sich fürchten). Was du wählst zu sein, verändert deine Ladung. Nichts geschieht zufällig, noch könnte es das. Dr. David R. Hawkins, Audiointerview The Meaning and Purpose of Life, präsentiert von Webradio-Sender Beyond the Ordinary, 11. Januar 2005

5.3   Zitate (engl.) allgemein

  • Keep your thoughts positive
    because your thoughts become your words.
    Keep your words positive
    because your words become your behaviors.
    Keep your behaviors positive
    because your behaviors become your habits.
    Keep your habits positive
    because your habits become your values.
    Keep your values positive
    because your values become your destiny. Mahatma Gandhi

 

  • The Ordainer controls the fate of souls in accordance with the prarabdha karma. Whatever is destined not to happen – will not happen, try as you may. Whatever is destined to happen will happen, do what you may to prevent it. This is certain. The best course, therefore, is to remain silent. Mahatma Gandhi

 

 

  • Free will and destiny are ever existent. Destiny is the result of past action; it concerns the body. Let the body act as may suit it. Why are you concerned about it? Why do you pay attention to it? Free will and destiny last as long as the body lasts. But jnana transcends both. The Self is beyond knowledge and ignorance. Whatever happens, happens as the result of one's past actions, of divine will and of other factors.
    There are only two ways to conquer destiny or be independent of it. One is to inquire for whom is this destiny and discover that only the ego is bound by destiny and not the Self and that the ego is non-existent.
    The other way is to kill the ego by completely surrendering to the Lord, by realizing one's helplessness and saying all the time, 'Not I, but Thou, oh Lord' and giving up all sense of 'I' and 'mine', and leaving it to the Lord to do what he likes with you. Complete effacement of the ego is necessary to conquer destiny, whether you achieve this effacement through Self-inquiry or bhakti marga (path). Ramana Maharshi, Source unknown

 

  • Man is a transitional being: he is not final. For in man, and high beyond him ascend the radiant degrees that climb to a divine supermanhood. There lies our destiny and the liberating key to our aspiring but limited and mundane existence. Sri Aurobindo, The Hour of God, S. 7

 

  • The Universe is evolving toward an even greater destiny, and we are the means of this global transformation! Pir Vilayat Inayat Khan, Sufi master

 

  • When an inner situation is not made conscious it appears outside as fate. Carl Gustav Jung

 

  • The psychological rule says that when an inner situation is not made conscious, it happens outside, as fate. That is to say, when the individual remains undivided [not in touch with both the light AND dark parts of themselves] and does not become conscious of his inner opposite, the world must per force act out the conflict and be torn into opposing halves. Carl Gustav Jung

 

  • People had simply no idea that our personal psychology is just a thin skin, a ripple upon the ocean of collective psychology. The powerful factor, the factor which changes our whole life, which changes the surface of our known world, which makes history, is collective psychology, and collective psychology moves according to laws entirely different from those of our [individual] consciousness. The archetypes are the great decisive forces, they bring about the real events, and not our personal reasoning and practical intellect. […] the archetypal images decide the fate of man. Man’s unconscious psychology decides, and not what we think and talk in the brain-chamber up in the attic. Carl Gustav Jung

 

  • If you do not make the mistake of many and set up your will in opposition to Divine law, you will fulfill that high destiny for which you were chosen. George Washington

 

  • I believe the problems of human destiny are not beyond the reach of human beings. John F. Kennedy (1917-1963)

 

 

  • Choices are the hinges of destiny. Edwin Markham

 

  • When you are clear, what you want will show up in your life, and only to the extent you are clear. Janet Attwood, The Passion Test. The Effortless Path to Discovering Your Destiny

 

  • Fate is written in wood, not stone. Geraint Straker, British philosopher

 

  • I am the master of my fate; I am the captain of my soul. William Ernest Henley //missing integrity//

 

6.   Englische Texte – English section on Destiny

6.1   Avocation and Vocation / Berufung und Beruf

My object in living is to unite
My avocation and my vocation
As my two eyes make one in sight.
Only where love and need are one,
And the work is play for mortal stakes,
Is the deed ever really done
For Heaven and the future's sakes.

 

Robert Frost, Two Tramps in Mud Time,
Spiral Press, New York, 1934

 

7.   Links zum Thema Bestimmung und Schicksal / Destiny and Fate

7.1   Externe Weblinks

 

7.2   Externe Weblinks (engl.)


7.3   Audio- und Videolinks

7.4   Audio- und Videolinks (engl.)

 

7.5   Interne Links

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