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2·2012


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What the Bleep Do We (K)now!? (Film)
Ich weiß, dass ich nichts weiß.

 


 

1.   Der Film Bleep

  

Der Untertitel Ich weiß, dass ich nichts weiß der deutsch synchronisierten Fassung des Dokumentarfilms Bleep stellt eine verkürzte irreführende Version eines Zitats des griechischen Philosophen Sokrates dar, dessen berühmt gewordene Aussage eher so lautete:

Offenbar bin ich [...] um eine Kleinigkeit weiser, eben darum, dass ich das, was ich nicht weiß, auch nicht zu wissen glaube. Sokrates, nach Platons Apologie des Sokrates

 


»Bleep« Kinoplakat
© Horizon Film Distribution

 

Das paradigmenerweiternde spirituell orientierte Dokudrama Bleep besteht aus drei Strängen:

1. Einer eher zweitrangigen Rahmenhandlung mit einer gestressten Hauptdarstellerin, die anfangs ziemlich unwirsch auf Sinnsuche gerät. Das Drehbuch wurde eigens für die gehörlose Schauspielerin Marlee Matlin, die einstmals jüngsten Oscar-Preisträgerin der Filmgeschichte, umgeschrieben.

 

2. Eindrucksvollen und teils schrillen Animationen sowie

 

3. Passend eingestreuten philosophisch-wissenschaftlichen Sequenzen von insgesamt vierzehn Interview-Partnern, die während des Filmverlaufs unzureichend vorgestellt werden.
Erst im Abspann des Films erfährt der Zuschauer anhand einer kurzen Einspielsequenz etwas über die berufliche Expertise der interdisziplinär arbeitenden Wissenschaftler, Dozenten und Bewusstseinsforscher aus den Fachbereichen Quantenphysik, Philosophie, Hirnforschung, Psychoneuroimmunologie und (Neuro-)Theologie.

 

2.   Die Macher von Bleep

Die drei Regisseure und Produzenten William Arntz, Betsy Chasse, Mark Vicente (USA/Südafrika) folgten ihrer Vision. Sie haben den Dokumentar-Film What the Bleep Do We (K)now!? auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko hergestellt. Erschienen ist der Independent Movie 2004 in den USA. Er überraschte bereits in seiner Heimat als Kinophänomen, denn er

  1. hatte allein in USA über 1,3 Millionen Besucher im ersten Jahr,
  2. hatte schon im ersten halben Jahr in USA über 10 Millionen Dollar Einnahmen eingespielt,
  3. wurde in USA auf fünf Film Festivals mit begehrteten Filmpreisen ausgezeichnet.
  4. Die Bleep-DVD rangiert bei Amazon USA unter den Top 10 der Verkaufszahlen, in der Rangliste der Mehrfachbestellungen liegt sie auf Platz 1.
  5. Bei den deutschen Filmpremiere-Wochenenden lagen die Besucherzahlen auf Platz 2 hinter den Harry Potter-Filmen auf Platz 1.
  6. Nach einem Jahr Spielzeit in deutschsprachigen Ländern von Mitte November 2005 bis 2006 hat »Bleep« 250.000 Besucher in die Kinos gelockt (etwa die Hälfte des Interesses im Vergleich zu den USA).

 

  • Horizon Film Distribution erstellte die deutsche Synchronfassung des Bleep-Films, dessen Premiere am 15. November 2005 in München stattfand, begleitet von einer Gruppe von Film-Paten (u. a. auch mit Erfolgsautorin Bärbel Mohr).
  • Seit der Erstvorstellung findet Bleep mittlerweile in allen deutschsprachigen Ländern ungebrochenen Zuspruch.
  • Die DVD zum Film in deutscher Synchronfassung ist wie geplant im Herbst 2006 erschienen und inzwischen 70.000 Mal verkauft worden (Stand: April 2007).

 

Infos und virtuelle Plattform: Bleep Webseite (deutsch)
Interview  Mark Vicente, Regisseur des Films »Bleep«, im Radio-Interview mit Contact Talkradio (engl.)

 

3.   Die Akteure von Bleep

 

Die 14 Experten, namentlich William Tiller, Amit Goswami, John Hagelin, Fred Alan Wolf, David Albert, Masaru Emoto, Stuart Hameroff, Jeffrey Satinover, Andrew B. Newberg, Daniel Monti, Joseph Dispenza, Candace Pert, Micael Ledwith und das Geistwesen Ramtha, erläutern im Film ihre teilweise verblüffenden Thesen und legen mündlich oder bildlich ihre Anschauung/Erkenntnisse hinsichtlich des Bewusstseins und den Sinn des Lebens dar. »Bleep« dient nicht den action-Suchenden, sondern vorwiegend jenen ZuschauerInnen, die 'hungrig' sind auf Hinweise und Informationen, die Einblicke in ein neues Paradigma geben können.

 

 

4.   Rastlose vs. Bequeme

WHAT THE BLEEP DO WE (K)NOW?, ein Film, der herkömmliche Perspektiven auf den Kopf stellt, spricht Gebildete von der Straße und aus der Akademia gleichermaßen an – und er scheidet die(se) Geister in zwei Lager. Mark Vicente, der aus Südafrika stammende Regisseur des Films, beschreibt die Unterschiede zwischen den Bequemen und den Rastlosen folgendermaßen:


Bequeme Intellektuelle

Rastlose Intektuelle
Ihr Leben ist geordnet und angenehm.
Sie sind satt.

Ihnen liegt daran, in der Komfortzone ihres Denkmodells der Realität zu bleiben und es nicht zu gefährden.

Sie wettern gegen den Film oder weigern sich, teils ohne eine schlüssige Begründung dafür geben zu können, den Film anzusehen bzw. ihn zu kommentieren.
Ihr Leben ist geordnet und angenehm. Sie sind hungrig und durstig.

Ihnen genügt das gängige Realitätsmodell nicht (mehr) als Antwort auf Sinnfragen.

Sie brennen darauf, den Film (teils mehrfach) anzusehen, sich eingehender mit der Thematik zu befassen und über ihn und die darin aufgeworfenen Thesen zu diskutieren – auch angesichts von Unverständnis.

 

5.  Visionäre Filmemacher – Rastlose Unterstützer

(↓)

Stephen Simon, ehemaliger Hollywood-Regisseur und Filmemacher des spirituellen Kinos:

Die Filmbranche ist der einzige bedeutende Unterhaltungsindustrie, die dem Zeitgeist hinterher hinkt, was sie einschränkt, Metaphysik und Bewusstseinsforschung als Filmgenre entdecken zu können.
Quelle: Interview METAPHYSICS GOES TO THE MOVIES (engl.)

Der Produzent und Regisseur Will Arntz investierte den gesamten Erlös aus dem Verkauf von zwei eigenen Software-Firmen in die Finanzierung des Films What the Bleep do we know!?. Bei dessen Premiere 2004 meinte er:

Ich denke ich werde sehr bald herausfinden, ob ich ein Visionär bin oder mir lediglich ein SEHR teures Hobby leiste.

 

Nachdem Mark Vicente, ein Student von Ex-Hollywood-Regisseur Stephen Simon, sein Bedürfnis aufgegeben hatte, öffentliche Zustimmung zu erhalten, verzichtete er darauf, gewinnträchtige Trashfilme zu produzieren. Er setzte alles auf eine Karte, um der Weisung seiner inneren Stimme zu folgen und seine Vision zu leben - ohne Garantien.

 

6.   Rückblende

Als Jugendlicher hatte Mark Vicente ein Schlüsselerlebnis. Als Sohn einer wohlhabenden weißen Familie, die schwarze Angestellte beschäftigte, hatte er einen bedeutend älteren schwarzen Gärtner respekt- und gedankenlos mit 'Gardenboy' herbeigerufen - und sich anschließend dafür geschämt. Er begriff, dass das bestehende Machtgefälle zwischen den Rassen Unrecht ist. Anders als die übrige weiße Gesellschaft achtete er danach bewusster auf die nicht bezifferbare Würde seines jeweiligen Gegenübers.-'

 

Der Film Bleep konnte nicht am Reißbrett erdacht werden. Die drei Filmemacher und ein weit unter den branchenüblichen Honorarsätzen arbeitendes Team von engagierten Kreativen haben ihn nach und nach aus der universellen Datenbank abgezapft und drei Jahre lang (!) "durchgespielt" und viele Male überarbeitet. Während der ungewöhnlich langen Herstellungszeit achteten sie auf und folgten sie den Synchronizitäten im Prozess. Es hat sich gelohnt. Ein neues Denkmuster-sprengendes Filmgenre wurde geboren und macht Furore - zum Erstaunen der Experten.

 

7.   Bremser und Anschieber

  1. Multiplikatoren und Investionsberater aus der Filmbranche Hollywoods sprachen dem popmetaphysischen Dokumentations-Film bereits in der Anlaufphase keinerlei Marktchancen zu. Die Realität zeigte, dass auf der Seite des Publikums bereits ein Paradigmenwechsel stattgefunden hatte, von dem die breite Masse und ihre Wortführer noch kaum Notiz genommen hat(ten).
  2. Die Kinobesitzer glaubten anfangs nicht an den Erfolg des Films. Als sie überrascht wartende Schlangen vor ihren Kinokassen vorfanden, verlängerten sie die vorgesehene Laufzeit von »Bleep« - teils auf Monate und teils auf ein knappes Jahr.
  3. Filmbesucher, die sich bislang nicht getraut hatten, über den sich vollziehenden Paradigmenwechsel öffentlich zu diskutieren und damit den gängigen Konsens direkt herauszufordern, dürften sich durch »Bleep«  bestärkt fühlen. Über den Film wird gesprochen, teils auch kontrovers.

     

Laut Bleep-Werbeplakat handelt es sich um ein Kinophänomen. Das phänomenale Interesse an Bleep ist weitgehend dem freiwilligen Engagement der  Rastlosen zu verdanken, die sich u. a. auch für die Vorführung des Films in ihrer Stadt einsetzen. Mittlerweile entstehen auch in Deutschland Bleep-Gesprächskreise.

 

8.   Die Wirkung des Films Bleep

Bleep ist die Kurzfassung des Filmtitels. Übersetzt heißt der englische Begriff Bleep: ein Piepton, der Obszönitäten übertönt. Im übertragenen Sinn übertönt der Film den ganz normalen Wahnsinn des Alltags in einer Suchtgesellschaft.

Bleep legt ein rasantes Tempo vor - in nur 108 Minuten Sendezeit.

 

Unvorbereitete so wie auch vorbereitete Filmbesucher dürften sich gleichermaßen überflutet fühlen von der Fülle an:

  • ständig wechselnden Makro- und Mikrobildeindrücken,
  • der reichhaltigen Palette von kommentierten Inhalten und Ebenen und
  • den ungewohnten Denkmustern in einem erweiterten Kontext.

 

Bleep erscheint

  • dicht, satt, bunt, mitreißend,
  • anstrengend, herausfordernd, spannend und inspirierend.

     

Bleep regt an

  • zum wiederholten Ansehen,
  • zu weiterführenden Studien und
  • zur erweiterten Sinnsuche.

 

 

9.   Popspirituelles Kino – ein neues Filmgenre

Kontroverse und daher erfolgreiche Filme zu religiösen Themen wie Da Vinci Code - Sakrileg von Dan Brown und Die Passion Christi von Mel Gibson lösten weltweite Diskussionen aus. Die schlichte Ein-Mann-Produktion des Dokumentarfilms Die große Stille über das Klosterleben der Karthäuser weckt seit November 2005 das Zuschauerinteresse.

 

Die Nachfrage zu spirituell nährenden Filmen ist groß. Dem trägt der Spiritual Cinema Circle erstmals Rechnung. Diese private Vertriebsinitiative, gegründet von Ex-Hollywood-Regisseur Stephen Simon, zählt bereits 12 000 Mitglieder weltweit. Ihr erwirtschafteter Gewinn dient der Finanzierung des derzeit von Simon produzierten Films Conversations with God - The Movie, der plangemäß intern vertrieben werden sollte. In 2006 wurde er aufgrund der Nachfrage auch in öffentlichen Kinos in USA vorgeführt.  

 

Weitere popspirituelle Filme, teils unabhängig, teils nach in der Filmbranche üblichem Prozedere produziert, werden seit 2005 in die Kinowelt eingespeist. Die meisten davon können auf eine bereits vorhandene Lesergemeinde sowie Unterstützer- und Gesprächskreise bauen, die sich schon Jahre zuvor um die Themenkreise von spirituellen Erfolgsbüchern gebildet haben.

 

10.   Popspirituelle Filme (Übersicht) (engl.)


Popspiritual Movies (Selection)

Indigo - The Movievon den Erfolgsautoren und Drehbuchschreibern: James Twyman und Neale Donald Walsch
low-budget-Film, Regisseur Stephen Simon, USA, 2005
  *** AUF DEM MARKT → INTERNEM VERTRIEB seit 2005 ***
The Celestine Prophecy - The Movienach dem Weltbestseller Die Prophezeiungen von Celestine von Erfolgsautor James Redfield, der ursprünglich im Eigenverlag publizierte, Bücher verschenkte und durch Mundpropaganda weltweit bekannt wurde

High Budget-Film, produziert von Barnet Bain, Terry Collis, James Redfield und Beverly Camhe; Regie: Armand Mastroianni, USA, April 2006
Prognose: hervorragende Rezeption beim Publikum
Erstvorstellungen in US-Großstädten werden vom Ehepaar Redfield begleitet.

Die Serie der spirituell lehrenden Celestine-Romane von James Redfield regte die Bildung von Celestine-Gesprächskreisen an, um die in den Büchern vorgestellten 9-12 Einsichten zu diskutieren und den Gruppenfeldeffekt zu erfahren.

→ Lies dazu: Die Synchronizität kommt nach HOLLYWOOD Artikel in WIE über The Celestine Prophecy: The Movie von Ross Robertson
→ Hör dazu: ein Audio-Interview zur Hintergrundgeschichte in Miboso-Webradio mit James Redfield vom 26.5.2005 (engl.)
  *** AUF DEM US-KINOMARKT seit April 2006 ***
Conversations with God - The Movienach dem Stoff dt.: Gespräche mit Gott Bände I-III von Weltbestseller-Autor Neale Donald Walsch
unabhängig produziert von Regisseur Stephen Simon
finanziert vom Gewinn des Spiritual Movie Circle
Wird 2006 erscheinen.

→ Walsch hat die Bildung von so genannten Humanty Teams (Gesprächs- und Aktionskreisen) inspiriert, die weltweit Fuß gefasst haben.
  *** INTERNER VERTRIEB läuft 2006 an ***
The Secretvon der australischen Regisseurin Rhonda Byrne, die sich inspirieren ließ von der Vision, das Heilige mit dem Heiligen zu offenbaren. Spots mit Experten-Aussagen - ähnlich wie im Verlauf des Bleep-Films - bestimmen weite Teile von The Secret.
Er wird seit 26. März 2006 im Netz angeboten.
Das Multimedia-Angebot dieses 2-stündigen Films The Secret wird als 24 Stunden-TV-Event rund um die Welt verstanden - abrufbar in voller Länge gegen Gebühr.
Die Trailer 1 und Trailer 2 zählten zum Zeitpunkt der Eröffnung zu den Top 10 der am meisten aufgerufenen blog-Webseiten weltweit (lt. Alexa).
sh. auch Vorschau

Interview mit Byrne (engl.)
  *** MULTIMEDIALES TV-EREIGNIS WELTWEIT ab 2006 (DVD) ***
The Peaceful Warriornach dem Stoff des Buchs dt.: Der Pfad des friedvollen Kriegers von Erfolgsautor Dan Millman
High Budget Film von Regisseur Victor Salva; Produzenten: Ernst August Schnieder, Jim Seibel, Bill Johnson
  *** AUF DEM US-KINOMARKT seit 2. Juni 2006 ***
The Alchimistnach dem gleichnamigen esoterischen Roman des Erfolgsautors Paulo Coelho
Laurence Fishburne schreibt zurzeit das Drehbuch.
  *** PLANUNGSPHASE ***

 

11.    Überarbeitete Filmzitate aus BLEEP. What The Bleep Do We Know!?

Wissenschaftler, Dozenten und Interviewpartner
inspiriert durch Das kleine Buch der Bleeps Kamphausen Verlag, 2006
Es handelt sich um ein Basisbuch der "Bleepologie", das sich eher als Begleitbuch und Reminiszenzensammlung für Kenner des Films eignet. Neueinsteiger auf dem Gebiet der Quantenphysik und des Paradigmenwechsels dürfte es weniger ansprechen.

 

Am Anfang war das NICHTS
Voller unbegrenzter Möglichkeiten
Von denen DU EINE bist.

Einleitungssatz

 

Ich weiß, dass ich FAST nichts weiß.
Sokrates, griechischer Philosoph und Weltbild-Rüttler,
399 v. Chr. als »Gotteslästerer« und »Jugendverderber« hingerichtet

 

weitere Zitate unter Filmzitate aus Bleep

 

12.   Kritiken zum Bleep-Film

Alle drei Produzenten und drei der 14 interviewten Experten sind mit Ramthas Schule der Erleuchtung assoziiert.
Der Film stellt auf sehr eindringliche und aufwühlende Weise wesentliche Fragen. Das ist sein Verdienst. Bei genauer Betrachtung sind nach Meinung von Kritikern wie dem Vordenker des 3. Jahrtausends Ken Wilber ziemlich dürftig und nach streng wissenschaftlichen Maßstäben unpräzise. Der große Hunger der EsoterikerInnen nach Mystik dulde unvollständige wissenschaftliche Unterfütterung.

 

Ken Wilbers Kritik an dem Film »What the Bleep Do we know«

 

Der überraschende Erfolg dieses Films zeigt ..., wie sehr die Menschen nach einer Art von Rechtfertigung einer mystischen, spirituellen Weltanschauung ausgehungert sind. Aber dieser unabhängig produzierte Film hat derart ungeheuere Probleme, dass es schwer ist, sich zu entscheiden, womit die Kritik beginnen soll: What the Bleep ist auf eine Serie von Interviews mit Physikern und Mystikern aufgebaut, die alle ontologische Behauptungen über die Natur der Realität aufstellen neben der Aussage ... "Sie schaffen Ihre eigene Realität!".  Aber Sie schaffen nicht Ihre eigene Realität, psychisch Kranke und Psychotiker tun das! Es gibt mindestens sechs große Denkschulen der modernen Physik und nicht eine einzige von ihnen wäre mit diesen verallgemeinernden und schrillen Behauptungen einverstanden, die in diesem Film gemacht werden. Keine Denkschule der Physik ist der Ansicht, dass ein Mensch Schrödingers Wellen-Gleichung zum Kollabieren bringen kann, in 100% der Atome eines Objekts, um dies dann in die Existenz zu "katapultieren".

 

Der Umgang mit Physik in diesem Film ist einfach entsetzlich, und der mit der Mystik nicht viel besser. Letztere stammt von einem Individuum ("Ramtha"), das behauptet, ein 35.000 Jahre alter Krieger aus Atlantis zu sein.

 

Keiner der Interviewten wird identifiziert, während er spricht, weil der Film den Eindruck erwecken möchte, dass dies wohlbekannte und sehr respektierte Wissenschaftler seien. Das Ergebnis ist New Age Mystik (von der Variante "Dein Ego bestimmt alles"), kombiniert mit erbärmlicher Physik in der Art eines 0815-Paradigmen-Mischmasch; selbst WENN der menschliche Verstand notwendig wäre, um ein Objekt manifestieren zu lassen - und selbst David Bohm widerspricht dieser behämmerten Ansicht - […] der entscheidende Punkt ist, dass Big Mind (der GEIST) immerzu ALLE Manifestation in die Existenz bringt, jeden Moment, und nicht nur selektiv ein Ding anstelle eines anderen entstehen lässt, eben ein neues Auto, eine Arbeitsstelle, eine Beförderung. […]

 

Schlechte Physik und beschränkter Mystizismus und die Leute gieren danach - Gott schütze sie. Zwischen der Moderne (und dem wissenschaftlichen Materialismus) und der Postmoderne (und ihrem Leugnen einer Tiefe), ist nichts übrig geblieben, um die Seele zu nähren, und so wurde What the Bleep mit fiebernder Begeisterung angenommen. Es tut mir Leid, so schroff darüber zu urteilen, da die Intentionen sicherlich ehrlich sind, aber das ist genau die Art von Unsinn, die zu einem unglaublich schlechten Ruf der Mystik und Spiritualität bei ordentlichen Wissenschaftlern beiträgt, bei allen Postmodernen, und überhaupt bei jedem, der lesen kann, ohne seine Lippen zu bewegen. weitgehend angelehnt an KW -12- 2005


 

HINWEIS: Gerüchten aus seinem Umfeld zufolge sei Ken Wilber, der Biophysik studiert hat, anfangs begeistert gewesen, als er von dem Bleep-Filmprojekt erfahren hatte, da es Themen ansprach, an denen ihm selbst gelegen ist. Die Tatsache, dass er, der 'Kenner der Szene', nicht zum Interview eingeladen wurde, habe ihn entäuscht und zur Folge gehabt, dass er sich von Bleep distanzierte.
In ähnlicher Weise äußert sich Ken Wilber auch über den Film The Secret, der in USA zum Kassenknüller geworden ist.

  • Dr. David Albert, einer der Experten, distanziert sich davon, wie die drei Filmemacher, die Schüler von Ramthas Schule der Erleuchtung sind, seine Position hinsichtlich der Quantenphysik verkürzt und filmisch verzerrt aufbereitet haben.

13.    Veranstaltungshinweise – Bleep-Kongresse in Deutschland

 

14.   Links zum Thema Film Bleep

14.1  Literatur und DVD-Medien

 

14.2  Externe Weblinks


 

14.3  Externe Audio- und Videolinks

 

14.4  Externe Audio- und Videolinks (engl.)

 

14.5  Interne Links

Hawkins

  • Hawkins 1-1000 Auf der Skala des Bewusstseins (von 1-1000) nach Dr. David R. Hawkins rangiert der Film Bleep bei einem Bewusstseinswert von 455. Es handelt sich dabei um die Domäne des exzellenten Denkens. Bleep zählt zu den spirituell aufbauenden Filmwerken.
    Aussagen des Geistwesens Ramtha, das im Film durch das Medium J. Z. Knight (USA) indirekt auftritt, sind laut Hawkins kritisch zu betrachten, da ein starker Fall des Bewusstseinswertes vorliegt.
  • Quantenphysik
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