SpiritualWiki

Wiki / Feinstofflichkeit

Wiki-Menu:  

2·2012


Hawkins-Menu:


Feinstofflichkeit

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Der feinere Stoff
  2. 2. Synonyme für Feinstofflichkeit
  3. 3. Begriffsgeschichte von Feinstofflichkeit
  4. 4. Aufteilung des Feinstofflichen in mehrere Ebenen (Welten)
  5. 5. Zwei bis sieben Welten-Modelle
  6. 6. Andere Definitionen von "Welten": Parallelwelten und Fantasiewelten
  7. 7. Materielle Welt ⇔ Physische Welt
  8. 8. Aggregatzustände der materiellen Ebene (chemischen Region)
    1. 8.1 Erde, Feststoffe
    2. 8.2 Wasser, Flüssigkeiten
    3. 8.3 Luft, Gase
  9. 9. Der esoterische Ätherbegriff
  10. 10. Äther ist feinstofflich
  11. 11. Ist Feinstoffliches materiell?
  12. 12. Wünschelrutengehen, Aurasehen und Licht
  13. 13. Die Bedeutung des "Fein" in Feinstofflich
  14. 14. Feinstofflichkeit im Verhältnis zu den Begriffen Energie und Dichte
  15. 15. Die feinstofflichen Ebenen der physikalischen Welt:
    1. 15.1 Lebensäther
    2. 15.2 Klangäther
    3. 15.3 Lichtäther
    4. 15.4 Wärmeäther
  16. 16. Geistige Welt, Astralwelt, Seelenwelt
  17. 17. Elementarische Welt
    1. 17.1 Region der Begierdenglut
    2. 17.2 Region der fließenden Reizbarkeit
    3. 17.3 Region der Wünsche
    4. 17.4 Region von Lust und Unlust
  18. 18. Die oberen drei Ebenen der Empfingungswelt
  19. 19. Devachan, Mentalplan, Welt des Geistes
  20. 20. Abgrenzung von Feinstofflichkeit von anderen Begriffen
    1. 20.1 Die Welt der Gedanken besteht nicht aus Informationen
  21. 21. Niederes Devachan
  22. 22. Die unteren drei Ebenen der Welt der Gedanken
  23. 23. Die obere drei Ebenen der Welt der Gedanken
  24. 24. Weitere Welten und sieben kosmische Ebenen
  25. 25. Zitate zum Thema Feinstofflichkeit / Subtle matter
    1. 25.1 Zitate allgemein
    2. 25.2 Zitate (engl.) allgemein
  26. 26. Quellenangaben
    1. 26.1 Esoterische und religiöse Quellen
    2. 26.2 Sonstige Quellen
  27. 27. Links zum Thema Feinstofflichkeit / Subtle energies
    1. 27.1 Literatur
    2. 27.2 Literatur (engl.)
    3. 27.3 Externe Weblinks
    4. 27.4 Externe Weblinks (engl.)
    5. 27.5 Audio- und Videolinks (engl.)
    6. 27.6 Interne Links


 

Blauer Morpho Schmetterling, Familie Nymphalidae

1.   Der feinere Stoff

In nahezu allen Religionen und Richtungen der Esoterik wird die Unterscheidung zwischen dem Grobstofflichen, das die Physiker untersuchen und das man wiegen, messen und mit den Händen anfassen kann, und der feinstofflichen Ebene getroffen, die sich nur durch übersinnliche Wahrnehmung erkennen lässt. Analog dazu werden dem menschlichen Körper zusätzliche feinstoffliche Körper zugesprochen. Die so genannte Aura verfügt über eigene Sinnesorgane, die übersinnliche Wahrnehmungen ermöglichen.

 

Das Feinstoffliche besteht vorgeblich aus einem "feineren Stoff", der eine wesentlich geringere Dichte hat als das Grobstoffliche.

 

2.   Synonyme für Feinstofflichkeit

Hinweis: Die näheren Angaben zu den Quellen Q, L und W stehen am Ende des Artikels.

 

Feinstoffliches und Grobstoffliches wird unterschiedlich benannt.

 

Für "grobstofflich" sind folgende Bezeichnungen üblich:

  • physisch Q1, Q3, Q5, Q11, Q17
  • materiell Q2
  • grobmateriell Q4
  • grobstofflich Q9
  • dicht (in der Zusammensetzung "dichter Körper") Q9
  • mineralisch (in der Zusammensetzung "mineralische Welt") Q11
  • chemisch (in der Zusammensetzung "chemische Zone") Q9
  • sinnlich (in der Zusammensetzung "Sinnenwelt", "Sinnliche Welt") Q8, Q11
  • sinnenfällig Q11

 

Für "feinstofflich" sind folgende Bezeichnungen üblich:

  • feinstofflich
  • nichtmateriell Q2
  • feinkörperlich Q8
  • überphysisch Q9
  • höher (da die Aura eines Menschen oder Gegenstandes über die Grenzen des grobstofflichen Körper hinausreicht) Q9, Q5, Q11
  • unsichtbar (im Sinne von "nicht mit dem grobstofflichen Auge wahrnehmbar, nur hellsichtig erkennbar") Q9, Q11
  • nichtsinnlich Q11
  • übersinnlich Q11
  • verborgen (eine verborgene Welt) Q11
  • innere (in der Zusammensetzung "Innere Welten", da man sich nach innen wenden muss, um sie wahrzunehmen)
  • Energien Q5

 

Wenn Begriffe dieser Art in esoterischen Texten auftauchen, ist es angeraten zu überprüfen, ob sie in der gewohnten Alltagsbedeutung oder in der übertragenen Bedeutung als Synonym für "feinstofflich" verwendet werden, da sich die jeweils angedachten Bedeutungsinhalte in vielen Fällen  deutlich unterscheiden.

 

Folgende Worte haben eine ähnliche Bedeutung wie feinstofflich, sind jedoch nicht  deckungsgleich, da sie sich jeweils auf andere Weltbilder beziehen. Größtenteils bezeichnen sie nur einen Teil des Feinstofflichen.

 

Der scientologische Begriff Mest (Kunstwort aus den Anfangsbuchstaben von matter, energy, space, time) bezeichnet sowohl grobstoffliche als auch feinstoffliche Welten. Q7

 

3.   Begriffsgeschichte von Feinstofflichkeit

Feinstofflich ist ein ziemlich neues Wort, das erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch die Anthroposophie geprägt wurde. Ältere Autoren wie Dion Fortune, Maria Szepes, Max Heindel haben kein Wort, das sie einem feststehenden Begriff zuordnen, der dem heutigen "feinstofflich" entspricht, sondern benutzen mehrere Wörter, die jeweils nur einen Teil dieses Begriffes abdecken. Rudolf Steiner und Annie Besant benutzen zwar Formulierungen wie:

Der Ätherkörper ist aus feinerem Stoff aufgebaut, als ihn unsere fünf Sinne wahrnehmen können (Q3, S. 15) oder in feinen Materien (Q11a, S.55)

als Beschreibungen für das Feinstoffliche, sie benutzen es aber noch nicht als festgefügten Begriff, wie es heute üblich ist, wenn man beispielsweise sagt:

Die Aura ist feinstofflich. Inzwischen ist der Begriff 'feinstofflich' fest in den esoterischen Sprachgebrauch übergegangen.

 

4.   Aufteilung des Feinstofflichen in mehrere Ebenen (Welten)

Das Feinstoffliche wird in der esoterischen Literatur in unterschiedlich viele Ebenen aufgeteilt, die in unterschiedlichem Ausmaß feinstofflich sind. Die feinstoflicheren Ebenen werden auch als "höher" oder als "subtiler" bezeichnet. Die weniger feinstofflichen Ebenen werden als "materieller" oder "dichter" bezeichnet.

 

5.   Zwei bis sieben Welten-Modelle

Barbara Brennan, Max Heindel, Rudolf Steiner und Franz Bardon verwenden eine Aufteilung in zwei bis sieben Welten, die jeweils in mehrere Ebenen aufgeteilt sind. Zur materiellen Welt gehören in diesen Aufteilungen zwei bis höchstens vier feinstoffliche Ebenen. Heindel spricht zudem von sieben kosmischen Ebenen, von denen jede sieben Welten enthält.

 

Die Bezeichnung "Welten" ist irreführend, da es sich hierbei nicht um getrennte Welten abseits des Irdischen handelt, sondern um feinstoffliche Seinszustände innerhalb der materiellen Welt. Eine Wesenheit aus der "Welt der Gefühle" kann man demzufolge mit den höheren Sinnen in diesem Zimmer stehen sehen.

 

Für diese Unterschiede in der Zahl der Ebenen werden zwei Gründe angegeben:

  • Die Autoren geben an, zuerst gelernt zu haben, die niedrigeren Ebenen wahrzunehmen und daraufhin die höheren. Personen, die weniger Ebenen wahrnehmen, sind nach dieser Ansicht weniger geübt oder begabt als diejenigen, die mehr Ebenen wahrnehmen. Q4, Q5
  • Einige Autoren teilen einzelne feinstoffliche Ebenen in mehrere Unterebenen auf (Q3, Q4, Q5, Q9, Q11), während andere diese Aufteilungen für übertrieben und zum Verständnis nicht hilfreich halten. (wird ausdrücklich in Q1gesagt)

 

Da den esoterischen Autoren die Ansichten ihrer Kollegen  bekannt sind, die sich zudem auseinander entwickelt haben, ist es durchaus möglich, die Ebenenbezeichnungen anhand ihrer Beschreibungen einander zuzuordnen. (so geschehen beispielsweise in  Q10)


 

6.   Andere Definitionen von "Welten": Parallelwelten und Fantasiewelten

Die Esoterik kennt allerdings auch Welten, die nicht Bestandteile dieser Welt sind und nicht mit den unten besprochenen Welten verwechselt werden sollten.

 

Es gibt das Konzept der Parallelwelten, die dadurch entstehen, dass sich die bestehende Welt durch unsere Entscheidungen in immer mehr unterschiedliche Welten aufspaltet.

 

Ähnliche Konzepte werden auch von Wissenschaftlern vertreten (W2), beispielsweise die Viele-Welten-Interpretation der Quantentheorie.

 

Außerdem werden auch Fantasiewelten oft als echte Welten betrachtet, die in etwa so feinstofflich sind wie menschliche Gefühle. Wenn nur ein Schöpfer an einer solchen Welt beteiligt ist, zählt es als private Welt. Hat eine solche Welt viele Schöpfer, zählt sie als wirkliches Universum. Esoteriker sowie auch Fantasy-Autoren berichten oft, dass sie das Gefühl haben, in diesen Welten zu handeln und dass die Personen ein Eigenleben entwickeln, was den Autoren verbietet, sie einfach Willentliches ausführen zu lassen. Von vielen Menschen wird das als ein innerpsychisches Phänomen betrachtet. Dagegen sehen Esoteriker diese Welten als real existierende Welten an und berichten, dass dasselbe Ereignis in einer solchen Welt oft unabhängig voneinander von mehreren Personen beobachtet werden kann, und ihre Berichte dazu sich dann voneinander in etwa so sehr unterscheiden, wie wenn drei Personen von demselben Abendessen berichten. Solche Fantasiewelten können oft über Generationen auf der feinstofflichen Ebene bestehen bleiben. Q16; Q7; Q11.2, S. 114


 

7.   Materielle Welt ⇔ Physische Welt

8.   Aggregatzustände der materiellen Ebene (chemischen Region)

Diese Aggregatzustände zählen streng genommen nicht zu den feinstofflichen Welten, da sie grobstofflich und nicht feinstofflich sind. Gemeint sind hier die Aggregatzustände, die auch in Physik und Chemie so genannt werden. Sie wurden aber in diese Übersicht aufgenommen, da ohne sie der Gesamtüberblick unvollständig wäre. Bardon ersetzt die Aggregatzustände durch die klassischen vier Elemente, also fest durch das Element Erde, flüssig durch das Element Wasser, gasförmig durch das Element Luft und die unteren Ätherebenen durch das Element Feuer.

 

8.1   Erde, Feststoffe

Verschiedene Bezeichnungen:

  • Heindel, Physik: Feststoffe
  • Bardon: Element Erde der Grobstofflichen Welt
  • Alchemie, Vier-Elemente-Lehre: Element Erde
  • Veden (laut Armin Risi): Bhumi (Erde)

 

8.2   Wasser, Flüssigkeiten

Verschiedene Bezeichnungen:

  • Heindel, Physik: Flüssigkeiten
  • Bardon: Element Wasser der Grobstofflichen Welt
  • Alchemie, Vier Elemente Lehre: Element Wasser
  • Veden (laut A. Risi): Apah (Wasser)

 

8.3   Luft, Gase

Verschiedene Bezeichnungen:

  • Heindel, Physik: Gase
  • Bardon: Element Luft der Grobstofflichen Welt
  • Alchemie, Vier Elemente Lehre: Element Luft
  • Veden (laut A. Risi): Vayu (Luft)

 

9.   Der esoterische Ätherbegriff

Im Folgenden wird auf physikalisches Standardwissen Bezug genommen. Anhand der berechneten Beispielen wird nachvollziehbar, in welchem Bezug die esoterischen Vorstellungen zu heutigen und älteren physikalischen Begriffen stehen.

 

10.   Äther ist feinstofflich

Bis 1900 zweifelte kaum jemand, dass sich Licht ähnlich dem Schall in einem materiellen Träger ausbreitet, dem Äther. – Wenn Licht eine Schwingung darstellt, muss doch etwas da sein, das schwingt. Dieser Äther muß eine unvorstellbar geringe Dichte haben, dabei aber hochelastisch sein, vor allem aber die ganze Welt mit Ausnahme vielleicht der völlig undurchsichtigen Körper erfüllen. L1, S. 896

 

Laut Gerthsens Definition ist der Äther feinstofflich (unvorstellbar geringe Dichte). Und man verwendet ein auf das Feinstoffliche ausgedehnter Materiebegriff. Dieser Ätherbegriff wird auch von Heindel für die feinstofflichen Ebenen der grobstofflichen Welt verwendet. Q9
Steiner verwendet ebenfalls die Bezeichnung Äther für diese Ebenen, erklärt aber ausdrücklich, dass er damit nicht den historischen Ätherbegriff der Physik meint. Q11.2, S. 54

 

11.   Ist Feinstoffliches materiell?

Wenn man die Begriffe Materie und Stoff in einem Lexikon nachschaut erhält man folgende Definitionen:

  • Stoff, der; das Gegenständliche, der Inhalt im Gegensatz zur Form, das Sachliche. (z.B. der Stoff einer Geschichte) Q2
  • Stoff, der: (ungeformter) Grundbestandteil einer Sache; allgemein: die körperliche Welt (Materie).  Für die klassische Physik ist die Materie der raumerfüllende Stoff. Q2

 

Aufbauend auf diesen Definitionen gibt es zwei mögliche Antworten auf die Frage, ob Feinstoffliches zur Materie zu zählen hätte:

  • JA: Auch feinstoffliche Körper sind Körper, Feinstoffe werden zu den Stoffen gezählt, auch Feinstoffe sind der Inhalt im Gegensatz zur Form.
  • NEIN: die Physik untersucht im allgemeinen nur das Grobstoffliche, deshalb ist das Feinstoffliche nicht im physikalischen Stoffbegriff (z.B. die Begriffe Reinstoff und Stoff umfassen nur Stoffe, die aus Atomen aufgebaut sind) integriert und damit zählt es nicht zur Materie.

 

Merke:
Unterschiedlich definiert ist hier nicht der Begriff Feinstofflichkeit, sondern der der Materie.

 

Bei den Autoren, die noch aus der Zeit stammen, in der der Äther in der Physik noch diskutiert und als materiell betrachtet wurde, wird das Feinstoffliche deshalb meist als materiell verstanden.

 

Zeitgenössische Autoren bezeichnen es als nichtmateriell, da sie sich auf den heute üblicheren Stoffbegriff der Chemie beziehen. Korrekt in Bezug auf die heutige Physik und Chemie ist die Aussage, dass das Feinstoffliche nichtmateriell ist.

 

Die Notwendigkeit, den Begriff des Äthers zu diskutieren und nachfolgend auch den Begriff der "Vier Elemente", illustriert ein generelles Problem von Außenseiter-Meinungen:

  • Es gibt weitaus weniger Autoren, die sich mit den jeweiligen Themen auf hohem Niveau auseinandersetzen, als bei Themen, die wissenschaftlich etabliert sind. Deshalb werden oft noch Bücher gelesen und wieder aufgelegt, die fünfzig bis hundert, ja teilweise sogar mehrere hundert Jahre alt sind und sich auf einen entsprechend alten Stand der Naturwissenschaften beziehen. Viele der neueren Autoren versäumen es dann, diese alten Erkenntnisse mit dem jeweils aktuellem Stand der Naturwissenschaften in Beziehung zu setzen und Veraltetes auszusortieren.

 

12.   Wünschelrutengehen, Aurasehen und Licht

Das Feinstoffliche wird in der Esoterik oft als "Energie" oder "feinstoffliche Energie" bezeichnet.

 

Wenn man vergleicht, welcher physikalische Begriff mit der esoterischen "feinstofflichen Energie" im Zusammenhang steht, landet man nicht bei der Energie sondern beim Licht.

 

Beim Wünschelrutengehen gibt es eine physikalisch ausgerichtete Richtung, die allgemein als "Grifflängensystem" bezeichnet wird. Ihre Vertreter sind der Ansicht, dass mit der Wünschelrute elektromagnetische Strahlung mit Wellenlängen zwischen 1,6 cm bis 1,80 m gemessen werden. Es handelt sich dabei also um Zentimeterwellen, Mikrowellen und UKW, wie sie das Radio verwendet. Das eigentliche Messinstrument ist der menschliche Körper. Die Wünschelrute wird als eine Antenne betrachtet, die die zu untersuchende Strahlung verstärkt und gleichzeitig als Zeiger, der die geringfügigen Reaktionen des Körpers auf die Strahlung so verstärkt, dass sie sichtbar werden.

 

Um die gesuchte Strahlung so genau wie möglich zu identifizieren, baute Schneider an eine Lecherantenne, deren Antennenlänge sich durch eine verschiebbare Brücke abstimmen kann, zwei Griffe an und erhielt damit eine Wünschelrute, mit der sich die Wellenlänge der gesuchten Strahlung genau einstellen lässt. Ungenauer sind Plastikruten, bei denen die Stelle, an der die Grifflänge, mit der die zu suchende Strahlung optimal verstärkt wird, durch farbige Klebstreifen markiert ist. Q12; Q13; Q14

 

Auch Autoren, die nicht mit dem Grifflängensystem arbeiten, sind der Ansicht, dass es sich bei den sogenannten Erdstrahlen um elektromagnetische Strahlung handelt. Q15

 

In ihrem Buch Licht-Arbeit zählt Barbara Brennan über zehn wissenschaftliche Untersuchungen auf, die die Aura mit elektromagnetischen Wellen in Verbindung bringen. Q5.1 S. 69-80

 

Dr. Valerie Hunt et al. stellen beim Vergleich von Aurawahrnehmungen mit am Körper gemessenen elektrischen Frequenzen von 200-2000 Hz fest, die abgesehen von Zusatzfrequenzen für blau und violett in der umgekehrten Reihenfolge wie im Regenbogen auftraten. Elektromagnetische Strahlung dieser Frequenz hätte Wellenlängen von ca. 100-1000 Kilometer. Q5.1 S. 77, W1 S. 9f

 

13.   Die Bedeutung des "Fein" in Feinstofflich

In der deutschen Umgangssprache gibt es zwei grundsätzliche Bedeutungen des Wortes "fein":

  • ''Fein" im Sinne von "etwas Besseres" oder zu einer gehobenen Gesellschaft passend wie in "Feine Dame", "Feine Umgangsformen".
  • "Fein" im Gegensatz zu grobkörnig, wie in "feiner Sand".

 

Mancher vermutet, dass das Feinstoffliche im Sinne von Materie, die "etwas Besseres" sei, benutzt wird. Die maßgeblichen esoterischen Autoren machen in ihren Ausführungen aber durchweg deutlich, dass sie damit die physikalischen Eigenschaften der Feinstoffe beschreiben wollen.

 

Nach dem Plankschen Strahlungsgesetz kann ein strahlendes System nicht beliebige Energieportionen austauschen, sondern nur ganzzahlige Vielfache des Energiequantums h * ν , wobei ν die Frequenz der Strahlung und h = 6,626 * 10-34Js das Planksche Wirkungsquantum ist. Q1 S. 580

 

Sichtbares Licht

  • Blauviolett - ca. 400 nm, 5 * 10-15J
  • Rot – ca. 700 nm – Ein Lichtquant entspricht 3 * 10-15J

 

Mit Hilfe der Avogadrokonstante und der obigen Formel von Einstein kann man ausrechnen, dass das leichteste Atom, ein Wasserstoffatom (1/6) * 10-23g * (3 * 108m/s)2=1,5 * 10-10 J entspricht. Es hat also die 5000-fache bis 3000-fache Energie. Deshalb könnte man behaupten, dass ein Lichtquant viel kleiner ist als ein Atom, und dass Licht deshalb ein viel feinerer (in dem Sinne wie in "feiner" Sand) Stoff ist als Wasserstoff. Rotes Licht ist dabei feinstofflicher als violettes Licht.

 

Physikalisch betrachtet lässt sich einem Atomkern noch ein Durchmesser zuordnen, bei einem Lichtquant ist das jedoch aus mehreren Gründen ein Ding der Unmöglichkeit. Zu den Gründen zählt, dass ein Lichtquant nicht wirklich ein Teilchen ist, sondern eine seltsame Kreuzung zwischen Welle und Teilchen. Ein zweiter Grund ist die durch die Unschärferelation bedingte Unmöglichkeit, Ort und Geschwindigkeit eines Teilchens gleichzeitig genau zu messen.

 

Der Begriff "fein" wurde also hier, wie weiter oben schon für den Begriff der "Dichte" festgestellt, auf einen Bereich ausgedehnt, wo man ihn nach dem normalen Sprachgebrauch nicht anwenden kann.

 

Für die mit Wünschelrute und durch Aurensehen beobachteten Wellenlängen haben die Quanten folgende Energie:

 

  • Wünschelrute: 1,6 cm bis 1,80 m – 1 * 10-25 J bis 7 * 10-23 J

 

  • Aura: 250Hz-2000Hz – 2 * 10-31 J bis 1,4 * 10-30 J (Emotionaler Körper nach Brennan)

 

Durch Aurasehen untersucht man also vielfach feinstofflichere Energien als durch Wünschelrutengehen.

 

14.   Feinstofflichkeit im Verhältnis zu den Begriffen Energie und Dichte

In der Esoterik werden Feststoffe als grobstofflicher betrachtet als Flüssigkeiten, da sie durchschnittlich eine höhere Dichte haben. Ebenso werden Gase als feinstofflicher betrachtet als Flüssigkeiten, da sie durchschnittlich eine geringere physikalische Dichte haben.

 

Je grobstofflicher ein Material ist, desto weniger Raum nimmt eine bestimmte Masse ein. Bei den meisten Feststoffen nimmt ein Kilogramm weniger als einen halben Liter Platz ein, bei den meisten Flüssigkeiten ist es mehr als ein Liter und bei Gasen ist es etwa ein Kubikmeter, also der 1000-fache Platz.

 

Nach Albert Einstein lässt sich nach folgender Formel wenig Masse in große Mengen an Energie umrechnen:

e = mc2(e=Energie, m=Masse c=Lichtgeschwindigkeit)
Nach dieser Formel entspricht 1 kg Masse etwa 9 * 1016 Joule.

 

Rechnung: 1kg * (3 * 108m/s)2 = 9 * 1016(kg m2)/(s2) = 9 * 1016Ws

 

Benutzt man nun die Solarkonstante, um zu berechnen, wieviel Raum dieses Kilo brauchen würde, wenn es so konzentriert wäre, wie Sonnenlicht im Vakuum in der Erdumlaufbahn ist, bräuchte dieses Kilo Licht mehr Platz als die Erde.

 

Rechnung: Solarkonstante: 1,39 kW/(m2) (Konzentration des Sonnenlichts im Vakuum im selben Abstand wie die Erde zur Sonne)
(9 * 1016Ws * 3 * 108m/s) / (1,39 * 103W/(m2)) = 2 * 1022m3

 

Das macht nachvollziehbar, warum die Esoterik Licht als weniger dicht und deshalb feinstofflicher als ein Gas betrachtet.

 

Merken muss man sich hier, dass die Esoterik den Begriff der Dichte auf Photonen ausdehnt, die kein Gewicht und deshalb im herkömmlichen keine Dichte Sinne haben.

 

15.   Die feinstofflichen Ebenen der physikalischen Welt:

Die dichteren drei Äther
Nach Fortune, Steiner und Heindel sind Spukphänomene den Ätherebenen zuzuordnen.

 

Viele Autoren fassen die dichteren drei Äther unter einem gemeinsamen Namen zusammen:

  • Steiner: Äther, Ätherwelt, Lebenswelt
  • Heindel: Äther
  • Bardon: Element Feuer der Grobstofflichen Welt
  • Alchemie, Vier Elemente Lehre: Element Feuer
  • Dion Fortune: Äther, Ektoplasma
  • Physik: Elektromagnetische Strahlung

 

Bezeichnungen für den Körper der Ätherebenen:

  • Steiner: Ätherleib, Lebensleib
  • Heindel: Lebensleib
  • Brennan: Physische Auraebenen
  • Dion Fortune: Ätherleib, Ätherisches Doppel

Wenn Teile der Energie des Ätherleibs Formen in Menschen- oder Tiergestalt annehmen, die unabhängig agieren: Ektoplasma

 

15.1   Lebensäther

Vermittler der Assimilation und Ausscheidung

 

Bezeichnungen:

  • Steiner: Lebensäther, atomistischer Äther
  • Heindel: Chemischer Äther
  • Physik: Elektromagnetische Strahlung: Ultraviolett, Sichtbares Licht, Nahes Infrarot, Radiowellen, Wünschelrutengehen

 

Bezeichnungen für den Körper des Chemischen Äthers:

  • Brennan: Ätherischer Körper
  • Traditionelle Chinesische Medizin, Elektroakupunktur: Akupunkturmeridiane

 

15.2   Klangäther

Bezeichnungen für den Lebensäther:

  • Steiner: Klangäther
  • Heindel: Lebensäther
  • Physik: Elektromagnetische Strahlung: Fernes Infrarot

 

Bezeichnungen für den Körper des Lebensäthers:

  • Brennan: Emotionaler Körper
  • Auf dieser Ebene kann man die Chakrasa als farbige Energiewirbel sehen.

 

15.3   Lichtäther

Vermittler der Sinneswahrnehmung

 

Bezeichnungen für den Lichtäther:

 

Bezeichnungen für den Körper des Lichtäthers:

  • Brennan: Mentaler Körper

 

15.4   Wärmeäther

Gedächtnis der Natur, Verbindung zur Astralwelt oder Geistigen Welt

 

Bezeichnungen für den Wärmeäther:

  • Steiner: Wärmeäther
  • Heindel: Rückstrahlender Äther
  • Bardon: Astralmatritze
  • Alchemie, Vier Elemente Lehre: Quintessenz, Pneuma

 

Bezeichnungen für den Körper des Wärmeäthers

  • Brennan:  Astraler Körper
  • Bardon: Astralmatritze
  • Steiner: Astralleib, Seelenleib
  • Dion Fortune: Astralkörper

 

Viele Autoren hören an diesem Punkt mit der Beschreibung auf und haben keine Vorstellung von den höheren Welten.

 

16.    Geistige Welt, Astralwelt, Seelenwelt

Das bis jetzt Beschriebene bezieht sich nur auf die untersten feinstofflichen Ebenen, die zur physischen Welt gehören und deshalb physikalisch untersuchbar sind. Die höheren Ebenen beinhalten kein Licht, sondern einen Stoff, der sich von Licht so sehr unterscheidet wie Licht von Materie.

 

Heindel: Wenn wir von der Materie der Empfindungswelt sprechen, so müssen wir zugeben, dass sie einen Grad weniger dicht ist als die Materie der physischen Welt. Aber es ist vollständig falsch zu glauben, sie sei feinere physische Materie. Q9 S. 39

 

Laut Steiner und Brennan steht diese Welt zur materiellen Welt etwa in einem ähnlichen Verhältnis wie ein Fotonegativ zum eigentlichen Foto. Wo in der physischen Welt ein Stein ist, ist in der Empfindungswelt ein Loch, und wo in der Empfindungswelt alles ausgefüllt ist, ist in der physischen Welt leerer Raum.  Q11.2 S. 112; Q5.1 S. 108ff

 

Yogananda gibt die Aussagen seines Meisters Sri Yukteswar mit folgenden Worten wieder:

Das astrale Universum (gemeint ist die Empfindungswelt) (...) ist vielhundertmal größer als der physische Kosmos. Die ganze grobstoffliche Schöpfung hängt wie eine kleine massive Gondel unter dem riesigen leuchtendem Ballon der Astralsphäre. Ebenso wie es viele physische Sonnen und Sterne gibt, die im Weltraum schweben, so gibt es auch zahllose astrale Sonnen- und Sternensysteme. Q17. S. 525

 

Die esoterischen Autoren sind sich einig, dass jeder Gegenstand und jede Person, die auf der Erde lebt, auch einen Körper in der Empfindungswelt hat, umgekehrt hat aber nicht jedes Wesen, das in der Empfindungswelt verkörpert ist, auch einen materiellen Körper. Neben den astralen Gegenstücken der uns bekannten Menschen, Tiere und Pflanzen gibt es in der Empfindungswelt Schutzengel, Geistführer, Feen, Wassernixen, Kobolde, Gnomen, Halbgötter, Geister, Erzengel, Gefallene Engel und überhaupt alle bekannten Fabelwesen Q17. S. 526, Q11.2 S. 109f; Q5.1 S. 106f+S. 302

 

Gefühle kann man in der Empfindungswelt ähnlich wahrnehmen wie man hier das Wetter sieht: als farbige Nebel, Blitze und dergleichen. Unsere Fantasiewelten sind reale Orte der Empfindungswelt. Q16; Q7; Q11.2 S. 114

 

Wenn ein Mensch die Empfindungswelt, die zu dieser Erde gehört, wahrnimmt, erkennt man das laut den esoterischen Autoren daran, dass er mit seinen höheren Sinnen sieht, dass seine Mitmenschen von Schutzengeln und Geistführern umgeben sind. Er sieht Pflanzenelfen in jeder Pflanze, Gnome und andere Naturwesen.

 

Wenn ein Mensch von fantastischen Erlebnissen und Orten erzählt, in denen es magische Wesen wie Drachen und Werwölfe gibt, und in denen jeder Bewohner durch Gedankenkraft Wesen und Gegenstände erschaffen und auflösen kann, betrachten Esoteriker das als Erlebnisse auf der Ebene der Empfindungswelt, die oft auch Geistige Welt genannt wird.

 

Andere Bezeichnungen für die Empfindungswelt

  • Steiner: Geisterwelt, Geistige Welt, Geisterland, Astralwelt, Astralplan, Seelenwelt oder Astrallicht
  • Heindel: Empfindungswelt, 1. Himmel
  • Bardon: Astralwelt
  • Brennan: Geistige Welt
  • Yogananda: Astralhimmel, Astralkosmos, Astrale Welt, Astrales Universum  Q17. S. 525ff
  • Keltische Mythologie: Anderswelt, Anderwelt

 

Bezeichnung für das Material der Astralwelt

  • Steiner:  Astralmaterie, Seelenstofflichkeit oder Wunsch- und Begierdenmaterie

 

Bezeichnungen für den Körper der Empfindungswelt:

  • Steiner: Seele, seelische Körper
  • Heindel: Empfindungleib
  • Bardon: Astralkörper, Seele
  • Brennan: Auraebenen der Geistigen Welt
  • Yogananda: astraler Körper  Q17. S. 529ff
  • Scientology: GE, Genetische Entität  Q7. Band 3, S. 403

 

17.   Elementarische Welt

Laut Heindel überwiegt hier die Abstoßung verschiedener Gefühle voneinander die Anziehung.

  • Steiner: Elementarische Welt, Bezeichnung für den Körper: Empfindungsseele

 

17.1   Region der Begierdenglut

  • Steiner: Region der Begierdenglut
  • Heindel: Leidenschaft und niedere Begierde (Erde)
  • Bardon: Element Erde der Astralwelt   
  • Brennan, Bezeichnung für den Körper: Ätherischer Negativkörper

 

17.2   Region der fließenden Reizbarkeit

  • Steiner: Region der fließenden Reizbarkeit
  • Heindel: Eindrucksfähigkeit
  • Bardon: Element Wasser der Astralwelt
  • Brennan, Bezeichnung für den Körper: Himmlischer Körper

 

17.3   Region der Wünsche

  • Steiner: Region der Wünsche
  • Heindel: Wünsche (Luft)
  • Bardon: Element Luft der Astralwelt
  • Brennan, Bezeichnung für den Körper: Ketherischer Körper

 

17.4   Region von Lust und Unlust

Bezeichnungen:

Bezeichnungen für den Körper

 

18.   Die oberen drei Ebenen der Empfingungswelt

Bezeichnungen für den Körper

 

19.   Devachan, Mentalplan, Welt des Geistes

Hier materialisiert sich jeder Gedanken und jede Idee augenblicklich, im Gegensatz zur Empfindungswelt, in der ein solches Erschaffen gewöhnlich einige Zeit erfordert.  Q17

 

Bezeichnungen für die Welt der Gedanken

  • Steiner: Devachan, Mentalplan, Welt des Geistes
  • Bardon: Mental-Ebene, Mentalsphäre, Geistessphäre
  • Yogananda: kausaler Kosmos, Kausalsphäre, Kausalwelt  Q17. S.538ff
  • Heindel: Welt der Gedanken, 2. Himmel

Bezeichnungen für den Körper der Welt der Gedanken

  • Steiner: Geist, Wesenskern, Ich
  • Bardon: Geist, Mentalkörper
  • Yogananda: Kausalkörper  Q17. S.538
  • Scientology: Geist, Verstand, Mind Q7 Band 3, S. 402f

 

20.   Abgrenzung von Feinstofflichkeit von anderen Begriffen

20.1   Die Welt der Gedanken besteht nicht aus Informationen

Informationen können auf jeder feinstofflichen oder grobstofflichen Ebene gespeichert und weitergegeben werden. Auf jeder Ebene gibt es einen Träger, auf dem die Informationen gespeichert sind, und die Information selbst.

 

Auf der materiellen Ebene ist der Träger beispielsweise ein Buch oder eine CD, und die Information ist die Bedeutung der dort gespeicherten Worte.

 

Ebenso gibt es auf der Ebene der Welt der Gefühle Speichermedien, in denen Informationen gespeichert sind, und wieder die Information selbst.

 

Auch in der Welt der Gedanken gibt es noch die Dualität zwischen der Information und ihrem feinstofflichen Träger.

 

Es gibt mehrere Bedeutungen des Wortes Geist.

  • Geistererscheinungen, Erdgebundene Geister – beziehen sich auf die Aurabenenen der physischen Welt
  • Naturgeister, Schutzgeister, Schutzengel – beziehen sich auf die Welt der Gefühle
  • Geist als Gott "Heiliger Geist"
  • Geist als die Idee / Information / Bedeutung
  • Geiststoff als feinstofflicher Träger der Information, Material der Welt des Geistes
  • Geist als feinstofflicher Körper einer Person, der aus Geiststoff besteht und in der "Welt des Geistes" existiert.

Das Wort Gedanke hat zwei dieser Bedeutungen:

  • die Idee das geistige Konzept
  • Ein Gegenstand aus Geiststoff, der der Träger einer Idee oder eines geistigen Konzeptes ist.

 

Die Welt der Gedanken besteht nicht aus Informationen sondern aus Geiststoff, der ebenso wie ein Buch oder eine CD ein feinstofflicher Träger der Informationen ist.

 

21.   Niederes Devachan

 

22.   Die unteren drei Ebenen der Welt der Gedanken

  • Heindel: Region der konkreten Gedanken

Bezeichnungen für den Körper

  • Steiner: Geistselbst, Manas
  • Heindel: Intellekt

 

Die Ebenen einzeln:
Erste Ebene: Kontinent

  • Steiner: Kontinent, die Urbilder aller physischen Form
  • Heindel: Region Urtypen der Formen, Kontinentale Region
  • Bardon: Element Erde der Mentalsphäre   

Zweite Ebene: Meer

  • Steiner: Meer, alles Leben
  • Heindel: Region Urtypen der universellen Lebenskraft, Ozeanische Region
  • Bardon: Element Wasser der Mentalsphäre

Dritte Ebene: Luftgebiet

  • Steiner: Luftgebiet, alles Seelenleben, Gefühle und so weiter
  • Heindel: Region Urtypen der Begierden und Erregungen, Luftregion
  • Bardon: Element Luft der Mentalsphäre

Vierte Ebene  der Welt der Gedanken

  • Steiner: Körper: Lebensgeist (Buddhi)
  • Heindel: Kräfte der Urtypen, Brennpunkt der Empfindungswelt
  • Bardon: Element Feuer der Mentalsphäre

 

23.   Die obere drei Ebenen der Welt der Gedanken

  • Steiner: Höheres Devachan oder Arupa-Devachan
  • Heindel: Region der abstrakten Gedanken

 

Bezeichnungen für den Körper

 

Die Ebenen einzeln:

  • Fünfte Ebene
    Heindel: Keimideen der Begierden und Erregungen von Tieren und Menschen
  • Sechste Ebene
    Heindel: Keimideen des Lebens
  • Siebte Ebene
    Heindel: Keimideen der Formen

 

24.   Weitere Welten und sieben kosmische Ebenen

Heindel postuliert vier weitere Welten, von denen jede feinstofflicher ist als die vorhergehende:

  1. die Welt des Lebensgeistes oder Reiner Geist
  2. die Welt des Göttlichen Geistes
  3. die Welt der Jungfräulichen oder Ur-Geister
  4. und die Welt Gottes

 

Heindel liefert keine verwertbaren Beschreibungen dieser Welten. Über die Welt Gottes sagt er, dass das ursprüngliche Wesen dort, von dem wir alle Abspaltungen sind, von uns als Gott bezeichnet würde.

 

Auch Risi erwähnt insgesamt 14 feinstoffliche Welten, liefert allerdings keine Beschreibung dieser Welten, so dass es nicht möglich ist, diese Welten den oben erwähnten Weltebenen zuzuordnen oder festzustellen, ob sie vielleicht eher den Ebenen entsprechen, in welche die feinstofflichen Welten auf dieser Seite aufgeteilt sind.

 

Alle bisher beschriebenen Ebenen und Welten ordnet Heindel der 7. Kosmischen Ebene zu. Er postuliert sechs weitere kosmische Ebenen, liefert aber keine verwertbare Beschreibung. Über die erste Kosmische Ebene sagt er, dass dort das höchste Wesen beheimatet sei, das für Gott etwa dasselbe ist, wie Gott für uns ist.

 

25.  Zitate zum Thema Feinstofflichkeit / Subtle matter

25.1   Zitate allgemein

  • Der Körper, den ich zuvor als "meinen" angesehen hatte, heilte sich selbst von einer Anzahl verschiedener Krankheiten. Erstaunlicherweise brauchte ich keine Brille mehr zu tragen. Meine Sehbehinderung hatte zuvor seit dem Alter von zwölf Jahren trifokale Gläser erfordert. Die Fähigkeit, ohne Brille zu sehen und das sogar in der Ferne, kam ganz plötzlich ohne Vorwarnung und war eine angenehme Überraschung. Als dies eintrat, ging es einher mit der Erkenntnis, dass die Fähigkeiten der Sinne eine Funktion des Bewusstseins selbst und nicht des Körpers sind. Dann kam auch die Erinnerung an die Erfahrung des "außerhalb des Körpers Seins" zurück. In diesem Zustand lag die Fähigkeit zu sehen und zu hören im so genannten Ätherkörper und war überhaupt nicht mit dem physischen Körper verbunden, der sich an einem anderen Ort in einiger Entfernung befand. David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 34

 

  • Die großen Weisheitstraditionen besagen generell, dass sich die Realität zumindest aus drei großen Bereichen zusammensetzt:
  1. dem Grobstofflichen,
  2. dem Feinstofflichen und
  3. dem Kausalen (d.h. dem Nirmanakaya, dem Sambhogakaya und dem Dharmakaya).
    Die materielle Welt ist der materielle Körper und die sensomotorische Welt, also die für die physischen Sinne im Wachzustand sichtbare Welt. Der subtile Bereich ist der Geist und seine Vorstellungen, wie wir sie lebhaft im Traumzustand, in manchen Meditationserfahrungen und, wie es heißt, in den Bereichen des Bardo nach dem Tod erfahren. All dieses sind subtile  Bewusstseinszustände. Integrale Transformative Praxis: In dieser Welt oder jenseits von ihr?, Magazin What is Enlightenment, Nr. 5

 

  • Heute gilt in der theoretischen Physik die Aussage, dass der leere Raum all diese Energie trägt, die durch die Materie selbst nur unwesentlich erhöht wird. Materie bildet daher nur ein winziges Tröpfchen jenes Ozeans an Energie, in welchem sie relativ stabil und manifestiert ist. Meine Schlussfolgerung ist daher, der impliziten Ordnung eine Realität zuzuschreiben, die jene der Materie bei weitem übersteigt. Materie macht vor jenem gewaltigen Hintergrund nur ein Tröpfchen aus. David Bohm, US-amerikanischer Quantenphysiker (1917-1992); zitiert aus: Renée Weber, Wissenschaftler und Weise, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, S. 59, 1992

 

  • Der Stoff ist das Mögliche, die Form das Wirkliche. Da nun dies aus beiden Zusammengesetzte ein beseeltes Wesen ist, so ist der Körper nicht die Wirklichkeit einer Seele, sondern die Seele die Wirklichkeit eines bestimmten Körpers. [Aristoteles], zitiert nach: Karl Vorländer, Philosophie des Altertums, S. 251, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1969

 

  • Wir produzieren bei der Mantrarezitation Schallwellen, die unser Befinden ändern. Wird ein spezielles Mantra über längere Zeit hinweg geübt, werden dadurch der physische Körper, die Chakren und alle Elemente des feinstofflichen Körpers in eine etwas andere Schwingung versetzt. Thomas Ashley-Farrand, Heilende Mantras, S. 121, Goldmann Verlag, München, 2000

 

  • So geht der Mensch in denjenigen Zustand über, durch den er eins wird mit dem Kosmos. [...] Der Mensch wird dadurch eins mit dem Kosmos, dass er zuerst seinen astralischen Leib umwandelt, dann den Ätherleib und endlich den physischen Leib. Rudolf Steiner, Die Erkenntnis der Seele und des Geistes, S. 80, Rudolf Steiner Verlag, Dornach, ISBN 3-7274-6850-5, 1986

 

25.2   Zitate (engl.) allgemein

  • The experimental results show that the organising property of time exerts a very small influence on systems, compared with the usual, destructive course of their development. Therefore it is not surprising that this [...] entity has been missed in our system of scientific knowledge. However, being small, it is distributed everywhere in nature and only the possibility of its being stored is needed. Nikolai Aleksandrovich Kozyrev (1908-1983) Russian astronomer/astrophysicist, Time as a Physical Phenomenon, published in Prognozirovaniye v Biologii (Modelling and Forecasting in Bioecology), Riga (in Russian), pg. 71, 1982

 

26.   Quellenangaben

26.1   Esoterische und religiöse Quellen

  • Q1: Maria Szepes: Academia Occulta. Die Geheimen Lehren des Abendlandes. Wilhelm Heyne Verlag, München
    • Band 1: Die Grundlagen. 1994, ISBN 3-453-06575-1
    • Band 2: Die Praxis. 1995, ISBN 3-453-06947-1
  • Q2: Viviane Crowley: Wicca. Die alte Religion im Neuen Zeitalter. Wiener Verlag, Himberg 1993, ISBN 3-91134-04-2
  • Q3: Annie Besant: Die siebenfältige Natur des Menschen. Adyar Verlag, Graz 1985
  • Q4: Franz Bardon: Der Weg zum wahren Adepten. Bauer, Freiburg im Breisgau, 1995, ISBN 3-76256-0004-x
  • Q5: Barbara Ann Brennan, Goldmann, München
    • Q5.1: Licht-Arbeit. 1990, ISBN 3-442-12054-3
    • Q5.2: Licht-Heilung. 1994, ISBN 3-442-12222-8
  • Q6: Dion Fortune: Selbstverteidigung mit PSI. Ansata Verlag, Interlaken, Schweiz 1995, ISBN 3-7157-0024-6
  • Q7: L. Kin (Pseudonym), VAP-Buchversand, Preußisch Oldendorf:
    • Band 1: Scientology. Mehr als ein Modetrend? Die Entwicklung zur monetären Heilslehre. 1991, ISBN 3-922367-21-6
    • Band 2: Scientology. Mehr als ein Modetrend? Die Verfahren. 1992, ISBN 3-922367-22-4
    • Band 3: Gott&Co. Nach wessen Pfeife tanzen wir? 1996, ISBN 3-922367-20-8
  • Q8: Dalai Lama: Der Schlüssel zum mittleren Weg. Dharma Edition, Hamburg 1991
  • Q9: Max Heindel: Die Rosenkreuzer-Weltanschauung   oder   Mystisches Christentum; Oceanside, CA, 92049, USA: The Rosicrucian Fellowship; Stand: Dezember 1992; Internetausgabe
  • Q10: Dieter Rüggeberg: Theosophie und Anthroposophie im Licht der Hermetik. Verlag Dieter Rüggeberg, Wuppertal 1988, ISBN 3-921338-10-7
  • Q11: Rudolf Steiner:
    • Q11.1:  Aus der Akascha-Chronik
      • Q11.1a: Internetversion (pdf-Datei)
      • Q11.1b: Dornach, Schweiz: Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung ISBN 3-7274-6161-6
    • Q11.2: Die Geheimwissenschaft im Umriß. Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung, Dornach, Schweiz 2000, ISBN 3-7274-6011-3
    • Q11.3: Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten. Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung, Dornach, Schweiz 1961, ISBN 3-7274-6001-6
    • Q11.4: Ein Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen. Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung, Dornach, Schweiz 1972, ISBN 3-7274-6021-0
  • Q12: Reinhard Schneider: Einführung in die Radiästhesie; Oktogon-Verlag, Werthheim
    • Q12.1 Teil 1; 1993
    • Q12.2 Teil 2; 1984
  • Q13: Hartmut Lüdeling: Handbuch der Radiästhesie; Erfahrungswissenschaftlicher Verlag Eike Hensch, Nienburg 1998, ISBN 3-927407-09-7
  • Q14: Ewald Kalteiß: Beiträge zur Radiästhesie. Physikalische Aspekte zum Verständnis radiaesthetischer Erscheinungen. Erfahrungswissenschaftlicher Verlag Eike Hensch, Nienburg 1997, ISBN 3-927407-05-4
  • Q15: Gertrud I. Hürlimann: Pendeln ist erlernbar. M & T Verlag, St. Gallen 1997, ISBN 3-7267-3037-X
  • Q16: Edmund von Hollander, Michaela von Hollander; 2001; VATAN. Der Pfad des Nordens; Saarbrücken; Verlag Neue Erde
  • Q17: Paramahansa Yogananda; Autobiographie eines Yogi. Self-Realization Fellowship Publishers, Tschechische Republik 2005, ISBN 0-87612-087-7
  • Q18: Armin Risi; Der Multidimensionale Kosmos; Govinda Verlag, Neuhausen
    • Band 1: Gott und die Götter. 1995, ISBN 3-906347-30-3
    • Band 2: Unsichtbare Welten. 2001, ISBN 3-906347-31-1
    • Band 3: Machtwechsel auf der Erde. 1999, ISBN 3-906347-44-3

 

26.2   Sonstige Quellen

 

Lehrbücher, Nachschlagewerke

  • L1: Dieter Meschede, Gerthsen Physik. nach Christian Gerthsen, Springer, Berlin, Heidelberg 2002, ISBN 3-540-42024-X
  • L2: Lingen Lexikon in 20 Bänden, 1974, München: Lingen Verlag, erarbeitet nach den Unterlagen der Lexikon-Redaktion des Verlages F.A. Brockhaus
  • L3: Tilo Fischer und Hans Jerg Dorn, Physikalische Formeln und Daten. Ernst Klett Verlage, Stuttgart 1982, ISBN 3-12-770800-9

 

27.   Links zum Thema Feinstofflichkeit / Subtle energies

27.1   Literatur

 

27.2  Literatur (engl.)

 

27.3  Externe Weblinks

Wikipedia-Einträge Feinstofflichkeit Subliminal – unterschwellig

 

27.4  Externe Weblinks (engl.)

 

27.5  Audio- und Videolinks (engl.)

 

27.6   Interne Links

Hawkins