SpiritualWiki

Wiki / Frauen

Wiki-Menu:  

2·2012


Hawkins-Menu:


 

FrauenEmanzipationFeminismus

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Mütter des Grundgesetzes der BRD
  2. 2. Starke Frauen
  3. 3. Zu schwer zu kontrollieren – Wangari Maathai
  4. 4. Namen starker Frauen
  5. 5. Der Aufruf des Dalai Lama an die Frauen
  6. 6. Das Matriarchat der Mosuo in China
  7. 7. Wille versus Willigkeit
  8. 8. Zitate zum Thema Frauen / Women
    1. 8.1 Wasser und Feuer – Frauen und Männer (Rumi)
    2. 8.2 Zitate zu frauenrelevanten Themen
    3. 8.3 Das in Erniedrigung ausgetragene Menschentum der Frau
    4. 8.4 Hymne an das ewig Weibliche
    5. 8.5 Der Einfluss der Frau
    6. 8.6 Zitate (engl.) zu frauenrelevanten Themen
    7. 8.7 Zitate von Männern (engl.) zu frauenrelevanten Themen / Men on Women and Female Issues
  9. 9. Liste der Nobelpreisträgerinnen (34 Frauen  Stand: 2004)
  10. 10. Englische Texte – English section on Women
    1. 10.1 Too hard to control – Wangari Maathai
    2. 10.2 Will versus Willingness
    3. 10.3 Water and Feuer – Women and Men (Rumi)
    4. 10.4 Humorvolle Zitate (engl.)
  11. 11. Links zu Themen Frauen, Göttin, Feminismus und Emanzipation / Women, Goddess, Feminism, Emancipation
    1. 11.1 Literatur (inklusive Filme)
    2. 11.2 Literatur (engl.)
    3. 11.3 Externe Weblinks
    4. 11.4 Externe Weblinks (engl./deutsch)
    5. 11.5 Externe Weblinks (engl.)
    6. 11.6 Audio- und Videolinks
    7. 11.7 Audio- und Videolinks (engl.)
    8. 11.8 Audio- und Videolinks (engl.) – Riane Eisler
    9. 11.9 Audio- und Videolinks (engl.) – Helen Fisher
    10. 11.10 Audio- und Videolinks (engl.) – Jane Fonda
    11. 11.11 Audio- und Videolinks (engl.) – Jean Shinoda Bolen
    12. 11.12 Frauenfilme
    13. 11.13 Frauenfilme (engl.) / Women movies
    14. 11.14 Interne Links

Frauen im Garten, Maler: Claude Monet


1.   Mütter des Grundgesetzes der BRD

Elisabeth Selbert (1896-1986) war eine deutsche Politikerin und Juristin. Zusammen mit Friederike Nadig ist sie eine der vier Mütter des bundesdeutschen Grundgesetzes. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass es seit 1948 den Artikel 3 Abs. 2 GG zur Gleichberechtigung der Frau gibt:
"Männer und Frauen sind gleichberechtigt."


2.   Starke Frauen



Symbol der Weiblichkeit/Frauen
stilisiert den Handspiegel der röm. Göttin Venus

 

1872, vor mehr als 130 Jahren, kandidierte Victoria Woodhull, eine Frau aus der Unterschicht, für das Amt der amerikanischen Präsidentin. Sie hatte sich viele Jahre lang ihren Lebensunterhalt als Hellseherin und Wunderheilerin verdient und dabei viele Lebensgeschichten und die Problematik einfacher Frauen und Männer bezeugen können. Um mitzuhelfen, deren schwierige Lage zu bessern, beschloss sie, selbst politisch aktiv zu werden. Als erste Frau sprach sie vor dem Rechtsausschuss des amerikanischen Kongresses. Sie hielt Vorträge und füllte damit Hallen mit mehreren tausend Menschen. Und ließ sich als erste Frau als Kandidatin für die Präsidentschaftswahlen aufstellen.
Victoria Woodhul war Spiritualistin und betonte wiederholt, dass sie im Auftrag jenseitiger Kräfte unterwegs sei. Geistwesen und Engel hätten ihr aufgetragen, sich am politischen Geschehen ihrer Zeit zu beteiligen.

 

Ich bin als Prophetin in die Welt geboren worden und diese Überzeugung
erfüllt mich mit Demut, Zittern und Beben.

Augusta Ada Lovelace, November 1844

3.   Zu schwer zu kontrollieren – Wangari Maathai


Wangari Maathai

Sie ist mir zu gebildet, zu stark, zu erfolgreich,
zu dickköpfig und zu schwer zu kontrollieren.

 

sagte nach 10-jähriger Ehe der Exmann der bedeutendsten Umweltschützerin und Frauenrechtlerin Afrikas, der Wissenschaftlerin und Umweltpolitikerin Dr. Wangari Maathai.
Sie ist unter anderem für das von ihr initiierte Aufforstungsprojekt Green Belt Movement bekannt geworden und wurde als erste schwarze Frau aus Afrika nach dreißig Jahren unermüdlicher Baumpflanzungs- und zugleich Frauenstärkungsarbeit 2004 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Kenias Männergesellschaft hat sie nicht aufhalten können.
Sie und ihre Arbeit wurden Jahrzehnte lang von der regierungsfreundlichen Presse lächerlich gemacht. Sie wurde mehrfach von waldrodenden Landbesitzern krankenhausreif und auch beinah totgeschlagen und von der Regierungspartei, die erst Jahrzehnte später abgewählt wurde, ins Gefängnis geworfen. Seit 1983 hat die westliche Welt von ihr Notiz genommen und zeichnet sie mit Preisen aus.

4.   Namen starker Frauen


Tarotkarte 3 – KAISERIN

5.   Der Aufruf des Dalai Lama an die Frauen

Ich habe einen Glauben, weswegen mich manche womöglich als Feministen bezeichnen werden.
Vor Millionen von Jahren existierte kein Herrschaftsgedanke in der menschlichen Gesellschaft.
Alle waren gleich.
Die Leute arbeiteten miteinander und was immer sie hatten, teilten sie unter sich.
Schließlich wuchs die Bevölkerung. Einige bösartige Leute kamen auf die Idee, die Herrschaft einzuführen.
Die wesentliche Eigenschaft der Herrschaft ist der materielle Status.
Ich glaube, die männliche Vorherherrschaft [= Stolzkultur] stammt von damals.
Schließlich nahm die Bildung eine wichtige Stellung ein, wodurch sich das Gleichgewicht der Geschlechter
bedeutend verbesserte.

1. Geld oder Reichtum genügte nicht, um inneren Frieden zu bringen.
2. Das [naturwissenschaftlich orientierte] Bildungswesen genügte nicht, um inneren Frieden zu bringen.
3. Die Technologie genügte auch nicht, um inneren Frieden zu bringen.
4. Im 21. Jahrhundert müssen wir die Menschenrechte, Ethik, Mitgefühl und Zuneigung nachhaltiger fördern.
Frauen sind einfühlsamer angesichts der Schmerzen oder des Leidens anderer.  […]
Daher bitte ich die [westlichen] Frauen, sich stärker [in Führungsrollen] zu engagieren.

S.H., der 14. Dalai Lama, Peace Summit [Friedensgipfel], Clip 2 von 4 letzter Abschnitt, Minute 14:53-17:59,
Vancouver, Sonntag, 27. September 2009

6.   Das Matriarchat der Mosuo in China

In psychologischer Hinsicht mögen die matriarchalen Familienstrukturen der Mosuo ein Idealbild verkörpern, wenn man Folgendes berücksichtigt:

  • Schwere Depressionen und Selbstmord sind fast unbekannt.
  • Die Kriminalitätsrate ist verschwindend gering.
  • Kinder werden von allen Sippenmitgliedern liebevoll betreut.
  • Gewalt in der Erziehung ist bei den Mosuo unbekannt.
  • Alte Menschen, Kranke und Behinderte sind im Familienverband voll integriert.
  • Das Zusammenleben innerhalb der Sippe ist trotz klar ausgeprägter Hierarchien demokratisch ausgerichtet.
  • Die meisten Entscheidungen werden im Kreise der Familie getroffen.
  • Die oberste Matriarchin hat eine ganze Reihe von Pflichten für das Gemeinschaftsleben der Sippe zu erfüllen.
  • Ihr kommt ein besonders hoher Stellenwert im religiös-rituellen Leben zu.
  • Ihr ist es vorbehalten, am nächsten zum Ahnenaltar zu sitzen und somit am engsten in Kontakt zu den Ahnen zu stehen.
  • Von einer dogmatischen Machtstellung kann hier nicht die Rede sein.
    Quelle Magazin, Welt – Reportagen & Analysen, S. 20, Heft 03/2001, März 2001

Matriarchatstheorien im Überblick:

 

I. Geschlechtsunterschiede
5. Es gibt eine natürliche Überlegenheit der Frau. sh. Sokrates
6. Frauen können/konnten sich durch Parthenogenese fortpflanzen.
Methoden der Überprüfung: Physiologie, Biologie, Primatologie, Anthropologie

 

II. Paläolithikum
7. Schon in frühester Zeit hat es Matriarchate oder frauenzentrierte Zusammenhänge gegeben.
8. Es gibt eine ungebrochene Kontinuität von Symbolen, sie gelten immer und zu allen Zeiten.
Überprüfung durch: Anthropologie, Paläontologie, Verhaltensforschung, Primatologie, Urgeschichte

 

III. Neolithikum
9. Rituale waren ganzheitliche Erkenntniszusammenhänge und spiegelten die historische Gesellschaftsstruktur.
10. Matriarchate waren stets egalitär und demokratisch organisiert.
11. Matriarchate pflegten eine naturverbundene Lebensweise.
Überprüfung durch: Ur- und Frühgeschichte, Archäologie, Ethnopsychoanalyse, Agrarwissenschaften

 

IV. Metallzeiten
12. Es gab ein weltweites Matriarchat.
13. Es gab Amazonen.
Überprüfung durch: Archäologie, Kunstgeschichte, Altphilologie, Ur- und Frühgeschichte, Montanwissenschaften

 

V. Frühgeschichte, Mittelalter
- Spuren des Matriarchats finden sich in Sagen und Märchen wieder.
Überprüfung durch: Philologie, Mediävistik, Geschichte, Kunstgeschichte

 

VI. Neuzeit und Gegenwart
14. Mythen sind »Fernrohre« in die Vergangenheit.
15. Es gab/gibt in verschiedenen Regionen der Welt matriarchale »Restethnien«.
16. Frauen sind von Natur aus friedfertig, Männer kriegslüstern.
17. Matriarchatsforschung ist per se »frauenfreundlich« und von Frauensolidarität gekennzeichnet.
Überprüfung durch: Philologie, Forschungsgeschichte, Ethnologie, Philosophiegeschichte, Soziologie, Politologie, Psychologie

 

inspiriert durch Martina Schäfer, Die Wolfsfrau im Schafspelz. Autoritäre Strukturen in der Frauenbewegung,
S. 32-33, Heinrich Hugendubel Verlag; Sphinx, München, 2001

7.   Wille versus Willigkeit

Man brachte einen Jüngling zu einem weisen Mann und sagte:

"Siehe, das ist einer, der durch die Weiber verdorben wird!"

Der weise Mann schüttelte den Kopf und lächelte.

"Die Männer sind es, welche die Weiber verderben: und alles, was die Weiber fehlen, soll an den Männern gebüßt und gebessert werden, denn der Mann macht sich das Bild des Weibes, und das Weib bildet sich nach diesem Bilde."
"Du bist zu mildherzig gegen die Weiber", sagte einer der Umstehenden, "du kennst sie nicht!"

Der weise Mann antwortete:

"Des Mannes Art ist Wille, des Weibes Art Willigkeit – so ist es das Gesetz der Geschlechter, wahrlich! Ein hartes Gesetz für das Weib! Alle Menschen sind unschuldig für ihr Dasein, die Weiber aber sind unschuldig im zweiten Grade: Wer könnte für sie des Öls und der Milde genug haben."
"Was Öl! Was Milde!" – "Man muss die Weiber besser erzieh'n!"
"Man muss die Männer besser erzieh'n!",

sagte der weise Mann und winkte dem Jüngling, dass er ihm folge.
Der Jüngling aber folgte ihm nicht.

 

Friedrich Nietzsche, Werke in drei Bänden, Band II, Die fröhliche Wissenschaft,
Erstes Buch, Nr. 68, München, 1956

8.   Zitate zum Thema Frauen / Women

8.1   Wasser und Feuer – Frauen und Männer (Rumi)

 

* * *

Auf diese Art sprach sie zärtlich und gewinnend; inzwischen wurde sie von Weinen übermannt.
Als die Tränen und Seufzer alle Grenzen überschritten – bei ihr, die auch ohne Tränen hinreißend war – [2420]
Leuchtete in diesem Regen ein Blitz auf, der einen Funken Feuer in das Herz des einsamen Mannes schoss.
Ihr schönes Gesicht macht den Mann zum Sklaven; wie wird es sein, wenn sie beginnt, die Sklavin zu spielen?
Ihr Stolz lässt dein Herz erzittern; was wirst du tun, wenn sie weinend vor dir niederfällt?
Ihre Anmut lässt dein Herz und deine Seele bluten; wie wird es sein, wenn sie sich auf Flehen verlegt?
Ihre Tyrannei und Grausamkeit hält uns gefangen, welche Ausrede bleibt uns, wenn sie zu bitten anfängt? [2425]
Verlockend ist den Menschen gemacht die Liebe für die Freuden an Frauen:
Gott hat es so eingerichtet; wie können sie vor dem fliehen, was Gott eingerichtet hat? [Koran III:14]
Da Er sie erschaffen hat, damit er ihr beiwohne, wie könnte Adam dann von Eva getrennt werden? [Koran VII:189]

[…]
Das Wasser beherrscht das Feuer, weil es das Feuer einschüchtert,
doch das Feuer kocht das Wasser,
wenn es [das Wasser] [in einem Kessel] verborgen ist.
[2430]

 

Wenn ein Kessel zwischen die beiden kommt,
vernichtet das Feuer das Wasser und verwandelt es in Luft.
Wenn du wie das Wasser deine Frau äußerlich beherrschst,
wirst du doch innerlich beherrscht und sehnst dich nach deiner Frau.
Das ist die Eigenschaft des Menschen; den Tieren fehlt die Liebe,
und das kommt von ihrer Minderwertigkeit.

 

Erklärung der Überlieferung:
"Wahrlich, sie (die Frauen) beherrschen den Weisen, und der Unwissende herrscht über sie."
Der Prophet sagte, dass die Frauen die Vernünftigen und die Herzensbesitzer beherrschen.
Andererseits herrschen die unwissenden Männer über die Frauen,
denn in ihnen ist die Wildheit des Tieres gefangen. [2435]
Es fehlt ihnen an Zärtlichkeit, Güte und Zuneigung, denn in ihrem Wesen herrscht Animalität vor.
Liebe und Zärtlichkeit sind menschliche Eigenschaften, Wut und Gier sind tierische Eigenschaften.
Die Frau ist ein Strahl Gottes, nicht diese irdische Geliebte.
Man könnte sagen, sie ist schöpferisch, nicht geschaffen."

 

Quelle: Rumi, Matnawi, Leseprobe Buch 1, Abschnitt Über die Frauen, 2524-2540

8.2   Zitate zu frauenrelevanten Themen

  • Alle Männer sind Frauen vor dem Absoluten. Meerabai, Indische Mystikerin

 

  • Wer seine Mannheit kennt und seine Weibheit wahrt, der ist die Schlucht der Welt. Laotse

 

  • Ich bin das All, das gewesen ist, das noch ist und das sein wird, und meinen Mantel hat noch kein Sterblicher aufgedeckt. Aussage von Göttin Isis über sich; aus: James Georg Frazer, Der Goldene Zweig – The Golden Bough, S. 528ff, Leipzig, 1928

 

  • Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan. Johann Wolfgang von Goethe, Faust, Schlusssatz (1832)

 

  • Carl Gustav Jung überlieferte folgenden Mythos der Hopi-Indianer:
    "Die Hopi behaupten, dass sie am Anfang tief unter der Erde, die viele Schichten aufwies, gelebt hätten. Jedesmal, wenn eine solche Schicht übervölkert war, machten die Frauen die Lage durch ihr Benehmen so unerträglich, dass die Männer gezwungen waren, einen Weg in die nächste Schicht hinauf zu finden; die Frauen taten also selbst nichts, aber durch ihr widriges Verhalten zwangen sie die Hopi, in die Welt des Bewusstseins hinaufzusteigen." Marie-Louise Franz, Das Weibliche im Märchen, S. 81

 

  • Olympe de Gouges war während der Französischen Revolution unter denjenigen, die sich am stärksten für die Rechte der Frau einsetzten. 1791, also zwei Jahre nach der Revolution, veröffentlichte sie eine Erklärung, in der sie für Frauen genau dieselben Rechte wie für Männer verlangte.
    [Sophie]: Und was wurde daraus?
    Sie wurde 1793 hingerichtet. Und den Frauen wurde jegliche politische Aktivität verboten. Jostein Gaardner, Sofies Welt, audiobooks, Kapitel 10

 

  • Ich bin es leid, eine Frau zu sein. Ich wäre schrecklich gerne einfach nur Mensch.
  • Ich halte die Frauen weder für die besseren Menschen, noch möchte ich, dass sie bevorzugt werden.
  • Verunsicherte Männlichkeit ist gefährlich bis lebensgefährlich. Vor allem für Frauen und Kinder. Alice Schwarzer, Interview mit Roger Köppel und Thorsten Stecher, Weltwoche, Ch, Ausgabe 49, 2003

 

  • Die Philosophen haben die Welt immer nur männlich interpretiert; es kommt darauf an, sie auch weiblich zu interpretieren und menschlich zu verändern. Irmtraud Morgner

 

  • Frauen, gleichgestellt, wären überlegen. Sokrates

 

  • Die Masse ist ein Weib, und als solche mache ich sie mir gefügig. Adolf Hitler, deutscher Führer, NSDAP, Drittes Reich

 

  • Ich kann mich nicht dazu entschließen, dass mehr Frauen in der Politik tätig sein sollen. Franz Josef Strauß, bayrischer Politiker, CSU-Vorsitzender

 

  • Es zeigt sich eben, Frauen sind auch Menschen. Angela Merkel, erste bundesdeutsche Bundeskanzlerin (seit 2005)

 

  • Wenn Du willst, dass etwas gesagt wird, frage einen Mann; wenn Du willst, dass etwas getan wird, frage eine Frau. Margaret Thatcher, britische Premierministerin

 

  • Nur gemeinsam lässt sich Partnerschaft entwickeln, die der neuen Rolle von Mann und Frau gerecht wird. Beim Gegeneinander verliert am Ende jeder. Prof. Waltraut Kruse, Ärztin, Psychotherapeutin und Bürgermeisterin in Aachen

 

  • 97% aller Karrieremänner sind verheiratet und haben sogar überdurchschnittlich viele Kinder. Dagegen haben 40% aller Frauen, die Karriere machen, keine feste Partnerschaft und keine Kinder. Elke Müller-Mees, 1993

 

  • Der deutsche Mann tut sich mit der Vorstellung von Frauen als gleichwertigen Menschen wohl am schwersten. Elke Müller-Mees, 1993

 

 

  • Ich bin ein Mitkämpfer für die »verrufene Emanzipation der Frauen«, indem ich kämpfe für eine bedeutend erweiterte Geltung und Berücksichtigung der Familie im modernen Staat. Denn in der Familie stecken die Frauen. Sie sollen wirken für das öffentliche Leben, aber man soll ihrer dabei nicht ansichtig werden, denn sie sollen zu Hause bleiben. Wilhelm Heinrich Riehl, erster deutscher Familiensoziologe

 

  • Das mögliche wie das wirkliche Leben der Frauen darzustellen, soll endlich nicht mehr Sache eines dafür ganz inkompetenten Mannes sein. Männer haben Jahrtausende lang am Bild vom Leben der Frau gemalt, und was dabei herausgekommen ist, wissen wir inzwischen genauer als je zuvor. Zeit, dass sich Frauen um ihre eigene Perspektive kümmern. Inhalt und Ziele eines Frauenlebens auch nur zu beschreiben, ist endgültig nicht mehr Angelegenheit von Männern. Horst Herrmann, Soziologe und Autor, Patriarchatskritiker

 

  • Ach, Männer, Männer, welch ein Geschlecht! Weshalb protestiert ihr so gegen alle Bestrebungen, die Frauen zu einer höheren Bildungsstufe zu erheben? Nun gut, wenn es nicht mit euch sein kann, so wird es ohne euch und trotz euch geschehen. Malvida von Meysenburg (1816-1903)

 

  • Männer haben mehr Fantasie! Eine Frau wäre niemals zum Mond geflogen. Das ist reine Männersache. Vicco von Bülow, genannt Loriot

 

  • Für mich war es außerordentlich wichtig, mich mit einer Frau auszutauschen, die imstande ist, mich auf der Basis von Ebenbürtigkeit zu lieben, so wie ich sie. In einer vermännlichten, vom Herrschaftsdenken dominierten Gesellschaft kostet es zahlreiche Ehen und Liebesbeziehungen, um die uns eingehämmerten Verhaltensmuster, andere zu beherrschen, zu neutralisieren. Frauen sind im Begriff, diesen Durchbruch zu schaffen. Sie haben begonnen, über den bestehenden Käfig der Dominations-Hierarchie hinauszublicken, in dem noch nahezu alle Männer praktisch ohne Ausnahme eingesperrt sind. David Loye, Partnerschaftsforscher; Loye bezieht sich auf seine Lebensgefährtin Riane Eisler, Ethnologin und Partnerschaftsforscherin

 

  • Ist die Frau weniger wert als der Mann? Wer diese Frage beantwortet, kann auch sagen, ob Feuer mehr wert ist als Wasser. Carl Ludwig Schleich

 

  • Etwas Unheimliches geht vor sich – also muss eine Frau dahinterstecken. Al Bundy, männliche Filmfigur

 

  • Die Frau ist die einzige Beute, die auf ihren Jäger lauert. Redensart

 

  • Der Prozess des Näherkommens an unsere Natur ist eine unruhige, chaotische Angelegenheit. Alle Frauen, die sich auf diesem Weg befinden, sind schwierig und anstrengend. Einige von uns können sogar ziemliche Nervensägen sein. Aber alle feministischen Nervensägen sind mir tausendmal lieber als alle angepassten Helferinnen der Männerwelt. Angelika Aliti, lesbische Feministin, Frauenbuchautorin

 

  • Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad. Gloria Steinem, US-Schriftstellerin, Feministin der neuen Frauenbewegung

 

  • Warum wird den Frauen nicht beigebracht, für sich selbst verantwortlich zu sein? Es wird ihnen nicht gelehrt, wie sie sich im Leben behaupten können, weil ihre Mütter es selbst nicht wissen und ihre Väter es nicht für nötig halten. Shirley Conran, Tiger Eyes

 

  • Wenn du nicht freiwillig auf den Grund gehst, musst du irgendwann zu Grunde gehen. Judith Jannberg, Ich bin eine Hexe

 

  • Das ist es, was man(n) den Frauen gesagt hat: Wenn ihr Feministinnen seid, werden euch die Männer nicht mehr lieben. Das stimmt nicht. Benoîte Goult, französische Schriftstellerin, Salz auf unsrer Haut

 

  • Wenn eine Frau sagt jeder, meint sie: jedermann. Wenn ein Mann sagt jeder, meint er: jeder Mann. Marie von Ebner-Eschenbach, deutsche Schriftstellerin, Aphoristikerin

 

  • Patriarchale Männer nehmen also das Denken für sich in Anspruch, vermeiden aber mit aller Kraft das Fühlen. Das führt, wie wir wissen, zu einer gewissen Denkunfähigkeit, weil die rechte und die linke Gehirnhälfte nicht mehr in Gegenseitigkeit funktionieren. Lässt du einen Acker brach liegen, fliegen die wilden Pflanzensamen auch auf das Nachbarland und verhindern eine gute Ernte. Mach' das 3000 Jahre und du hast die reinste Wildnis. Auf das Denkvermögen bezogen: Dummheit in höchster Potenz. Hannelore Vonier, Feministin, Autorin, Gründerin von der Webseite Freie Wissenssammlung über matriarchal lebende Ethnien

 

  1. 'am Anfang der Vater' bzw. 'Vater-Gebärmutter'  
  2. 'Vater-Herrschaft' ist die zweite Bedeutung von archein. Prof. Dr. Claudia von Werlhof, (*1943) Lehrstuhlinhaberin der Universität Innsbruck, internationale Frauenforschung

 

  • Männer kann man überreden, Frauen muss man überzeugen! Barbra Streisand, US-Schauspielerin (siehe Film Yentl)

 

  • Eine Frau wird an dem Tage dem Mann wirklich gleichberechtigt sein, an dem man auf einen bedeutenden Posten eine inkompetente Frau beruft. Francoise Giroud (*1916)

 

  • Es ist die Frau, die Göttin, die das Geheimnis der Schöpfung kennt – das Geheimnis des Lebens, des Todes und der Wiedergeburt. Mircea Eliade, rumänischer Religionshistoriker

 

  • In einer Sache wenigstens sind sich Mann und Frau einig: Sie misstrauen den Frauen. H. L. Mencken (1880-1956) US American journalist, essayist

 

  • Frauen möchten in der Liebe Romane erleben, Männer Kurzgeschichten. Daphne du Maurier

 

  • Die Frau ist das Andere. Der Mann ist die Norm. Elfriede Jelinek, österreichische Schriftstellerin, Literaturnobelpreisträgerin

 

  • Wir werden nicht als Frauen geboren, wir werden dazu gemacht. Simone de Beauvoir, französische Schriftstellerin, Feministin der ersten Frauenbewegung

 

  • Solange wir die Welt der Frauen zum Schweigen verurteilen, bleibt der Karfreitag unser Schicksal. Eugen Drewermann

 

  • Wenn jemand ein Schicksal hat, dann ist es ein Mann. Wenn jemand ein Schicksal bekommt, so ist es eine Frau. Elfriede Jelinek, österreichische Literatur-Nobelpreisträgerin

 

  • Durch Frauen werden die Höhepunkte des Lebens bereichert und die Tiefpunkte vermehrt. Friedrich Nietzsche

 

 

  • Weiblichkeit ist die Bereitschaft und Fähigkeit, mit offenem Herzen zu leben. Sie ist die Bereitschaft, die Seele im Körper zu empfangen. Sie ist das Tor zum Leben und zur Kreativität. [...] Ohne Weiblichkeit lebt die Seele nicht, ohne Männlichkeit kann sich die Seele nicht ausdrücken. Die Männlichkeit kommt zu einem Mann über das Weibliche. Männlichkeit ist die Kraft, das Wissen der Seele in Handlung umzusetzen. Darin liegt keine Wertigkeit. Beides gehört zusammen. A. Terker

 

  • Bei Frauen gibt es so viel Hin und Her, so viel Unvermutetes, unbegreifliche Schlussfolgerungen, verkehrte Auslegungen, eigensinnige Entschlüsse, die unwiderruflich scheinen und aufgegeben werden, bloß weil ein Vögelein vorüberflog und sich auf einem Fenstersims niederließ. Guy de Maupassant, Die Reliquie

 

  • Da der weibliche Körper meistens nur von außen – nach der Figur, den Proportionen, den Kurven – beurteilt wird, sehen die Frauen sich selbst wie aus der Vogelperspektive. Sie sind daran gewohnt, sich von außen, aus einer gewissen Distanz zu sehen, aber selten spüren sie sich auch von innen. Wenn die Frau lernt, eine nährende Liebesbeziehung mit ihrem eigenen Körper aufzubauen und innerlich mit ihm zu verschmelzen, wird sie mit ihrer erwachten lebendigen Sinnlichkeit eine atemberaubende weibliche Ausstrahlung haben, die die ganze Atmosphäre um sie herum verändert.
    [...] Die weibliche Vagina ist der physische "Raum", in den der Mann eintritt. Und als Gegenpol dazu ist es die Frau, die den Mann physisch empfängt beziehungsweise ihn in sich hineinlässt. Diese beiden Funktionen – das Eintreten und das Empfangen – sind sehr verschieden voneinander. Der Mann ist der Gast, die Frau die Gastgeberin. Diana Richardson, Zeit für Weiblichkeit

8.3   Das in Erniedrigung ausgetragene Menschentum der Frau

 

* * *

Dieses
in Schmerzen und Erniedrigung ausgetragene Menschentum der Frau wird dann,
wenn sie die Konvention der Nur-Weiblichkeit in den Verwandlungen ihres äußeren Standes
abgestreift haben wird, zutage treten, und die Männer, die es heute noch nicht kommen fühlen,
werden davon überrascht und geschlagen werden. Eines Tages (wofür jetzt, zumal in den
nordischen Ländern, schon zuverlässige Zeichen leuchten), eines Tages wird das Mädchen
da sein und die Frau, deren Name nicht mehr nur ein Gegensatz zum Männlichen bedeuten wird,
sondern etwas für sich, etwas, wobei man an keine Ergänzung und Grenze denkt,
nur an Leben und Dasein: – der weibliche Mensch. [...]

Und auch im Manne ist Mutterschaft, scheint mir, leibliche und geistige [...].
Und vielleicht sind die Geschlechter verwandter als man meint, und
die große Erneuerung der Welt wird vielleicht darin bestehen, dass Mann und Mädchen sich,
befreit von allen Irrgefühlen und Unlüsten, nicht als Gegensätze suchen werden, sondern sich
zusammentun werden als MENSCHEN, um einfach, ernst und geduldig das schwere Geschlecht,
das ihnen auferlegt ist, gemeinsam zu tragen.

 

Rainer Maria Rilke

 

8.4   Hymne an das ewig Weibliche

 

 

Ich bin erschienen
von Anbeginn der Welt


Alles im Universum ist Werk der Vereinigung und Befruchtung – geschieht durch Sammlung der Elemente, die sich suchen und zu zweit miteinander verschmelzen und so wiedergeboren werden in einem Dritten (...)
Ich bin das verbindende Antlitz alles Seienden – ich bin der Wohlgeruch, der sie in Freiheit und Leidenschaft auf den Weg zu ihrer Vereinigung lockt und an sich zieht. Durch mich gerät alles in Bewegung und in Beziehung. Ich bin das wesenhaft Weibliche. Im Leben habe ich begonnen, mich zu offenbaren.
Wenn ein Mann eine Frau liebt, hat er zunächst die Vorstellung, er wende sich einem Einzelwesen zu, wie er selbst eines ist, einem Wesen, das er umgreift, so gut er es vermag, und das er frei sich zugesellt.
Während er mein Antlitz mit einem Nimbus umgibt, entdeckt er ein Strahlen, das sein Herz empfänglich macht und alle Dinge zum Leuchten bringt.
Dieses Strahlen meines Wesens schreibt er einer subjektiven Stimmung seines entzückten Geistes zu oder einem bloßen Reflex meiner Schönheit auf die tausend Facetten der Natur. Bald jedoch erstaunt er über das Ungetüm, das bei meinem Nahen in ihm aufbricht, und er zittert bei der Feststellung, dass er sich nur mit mir vereinen kann, wenn er sich zwangsläufig als Diener eines universellen Werkes der Schöpfung ergreifen lässt.
Er dachte, neben mir nur eine Gefährtin zu finden, doch wird er gewahr, dass er in mir die große geheimnisvolle Macht, die geheimnisvolle Verborgenheit berührt, die ihn unter dieser Gestalt ereilt, um ihn mit sich zu reißen.

 

Wer mich gefunden hat, steht am Eingang aller Dinge. (...) ich bin der Zauber der universellen Gegenwart und ihr vielgesichtiges Lächeln.
Ich bin der Zutritt zum Herzen der ganzen Schöpfung – das Tor zur Erde – die Initiation. (...) Wer mich nimmt, gibt sich mir hin, und er wird vom Universum ergriffen. (...)

 

Als er begriffen hat, dass ich für ihn das All war, hat er geglaubt, er könnte mich in seinen Armen umschließen.
Er hat sich mit mir in einer geschlossenen Welt zu zweit einschließen wollen, wo wir uns genügen würden (...)
Genau in diesem Augenblick bin ich in seinen Händen zerflossen (...) und es hat den Anschein erwecken können, als sei ich die Verderbnis der Menschheit – die Versuchung (...)
Von dem Augenblick an also, da ihr versucht mich festzuhalten und mich unter einer völlig fertigen Gestalt zu besitzen, erstickt ihr mich (...)
Ihr verderbt mich, ihr kehrt mein Wesen planmäßig um (...)
Ich verführe aber zum Lichte hin. Ich reiße mit fort, aber in die Freiheit (...) ich bin die unverwelkliche Schönheit der zukünftigen Zeiten, das weibliche Ideal.
Teilhard de Chardin, visionärer Theologe

8.5   Der Einfluss der Frau

Der Einfluss der Frau
Ein frommer Mann hatte ein frommes Weib, aber sie hatten keine Kinder.
Da sprachen sie: Unsere Ehe bringt dem Heiligen, gelobt sei er, keinen Nutzen.
Und der Mann gab seiner Frau den Scheidebrief, und sie trennte sich von ihm.
Er heiratete in zweiter Ehe eine böse Frau, und die machte ihn zu einem Bösewicht.
Die Geschiedene wiederum heiratete einen bösen Mann
und verwandelte diesen in einen frommen.
Ob der Mann gottlos wird, ob der Mann fromm wird – alles bewirkt die Frau.
Talmud, Midrasch Bereschit r. 17, 7

8.6   Zitate (engl.) zu frauenrelevanten Themen

Avowals of women on their womanhood
Jane Fonda

  • Although I've always been financially independent, and professionally and socially successful, behind the closed doors of my personal life I was still turning myself in a pretzel so I'd be loved by an alpha male. I thought if I didn't become whatever he wanted me to be, I'd be alone, and then, I wouldn't exist. […]
    Early on in my third act [past age 60] I found my voice and, in the process, I have ended up alone but not really. You see, I'm with myself and this has enabled me to see feminism more clearly. It's hard to see clearly when you're a pretzel. Jane Fonda, actress, political activist, Jane Fonda's Speech at the National Women's Leadership Summit, Washington, D.C., 12. June 2003

 

  • I have been a ventriloquist for the patriarchy. Jane Fonda

 

On coincidences and a spiritual conversion

  • I began to feel that I was being led. Jane Fonda, Academy Award-winning actress, political activist, generous philanthropist, My Life So Far, UCtelevision, UC Santa Barbara, series "Voices" 7/2006, Show ID:11755, 1. May 2006, YouTube film, starting at minute 1:02:31, 1:29:37 duration, posted 25. February 2008
  • In government, in business, and in the professions there may be a day when women will be looked upon as persons. We are, however, far from that day as yet. Eleanor Roosevelt

 

  • Lucretia Mott called others into the battle against slavery. She did speak despite of the fact that at her time women weren’t supposed to open their mouths in public. Once she narrowly escaped an angry mob that burned to the ground in protest the building in which she spoke. Mott declared:
    Let us not hesitate to be the messiahs of our age.
    Her younger contemporary Elizabeth Cady Stanton recalls that Mott was "spoken of as a most dangerous woman [...] an infidel, a heretic, a disturber," because she took incredible risks to uphold what was then almost unimaginable — freedom for all human beings and the equal rights of women.
    To Stanton, this diminutive woman, who insisted on living in obedience to a spiritual truth higher than the laws of men, was like "a being from some larger planet" who offered "an entirely new revelation of womanhood."
    No wonder Mott’s public speaking, as one observer has said, was "so born of conviction, so radiant with [...] inward light" that it ignited social transformation by evoking a new consciousness. Where are the Women?, part 3, magazine Enlightenment Next, Elisabeth Debold, pg. 3, issue 32, March–May 2006

 

  • Three decades of research in state legislatures, universities, and international public policy centers have proven beyond doubt that women, children, and men all benefit when women are in leadership. Broader social legislation, benefiting everyone, is more likely to pass if women are in office. Where are the Women?, part 3, magazine Enlightenment Next, Elisabeth Debold, pg. 2, issue 32, March–May 2006
    Marie C. Wilson, founder and president of the White House Project, also cites how women have been effective negotiators and peacemakers across the globe.

 

  • If ever the world sees a time when women shall come together purely and simply for the benefit and good of mankind, it will be a power such as the world has never known. Matthew Arnold (1822-1888) British poet and essayist

 

  • The best way to tackle various problems associated with population explosion is to provide suitable education to girls. The Hindu, Indian newspaper, Friday, 28. July 2006

 

  • You are the caretaker of the generations, you are the birth giver, the sun told the woman. You will be the carrier of this universe. Lakota Sun Creation Myth

 

 

  • I think that the time is ripe to make fundamental changes in our civilization. But for real change we need feminine energy in the management of the world. We need a critical number of women in positions of power. And we need to nurture the feminine energy in mind of men. I am talking about men with young minds, of course. Old guys are hopeless. We have to wait for them to die off. Video presentation by Isabel Allende, novelist, storyteller on Tales of passion, TED Talks, minute 16:43,18:02 minutes duration, filmed March 2007, posted January 2008

 

  • No woman can call herself free who does not own and control her body. No woman can call herself free until she can choose consciously whether she will or will not be a mother. Margaret Sanger, nurse, birth control activist source

 

  • The especial genius of women I believe to be electrical in movement, intuitive in function, spiritual in tendency. Margaret Fuller, American writer, journalist, philosopher

 

  • Women in particular need to keep an eye on their physical and mental health, because if we're scurrying to and from appointments and errands, we don't have a lot of time to take care of ourselves. We need to do a better job of putting ourselves higher on our own 'to do' list. Michelle Obama

 

  • One of the lessons that I grew up with was to always stay true to yourself and never let what somebody else says distract you from your goals. And so when I hear about negative and false attacks, I really don't invest any energy in them, because I know who I am. Michelle Obama

 

  • It is safe to say: 'I'm an Obama mama.'
    President Barack Obama, when still a candidate, admitted: My wife Michelle [the "Obama mama"] could give you a much longer list [on what I don't know and how will I earn it]. And most of the time I learn it by asking her. Michelle Obama, presented by The Daily Show, satirical TV news program, host Jon Stewart, Thursday 9. October 2008

 

  • I've got a loud mouth. I tease my husband. [...] He [her husband Barack Obama] is very able to deal with a strong woman. This is one of the reasons why he can be president because he can deal with me. TV interview with Michelle Obama, "Good Morning America", presented by Live Leak

 

  • [...] the truth is, I’m not supposed to be here, standing here. I’m a statistical oddity. Black girl, brought up on the South Side of Chicago. Was I supposed to go to Princeton? No. […] They said maybe Harvard Law was too much for me to reach for. But I went, I did fine. And I’m certainly not supposed to be standing here. Interview with Michelle Obama, Newsweek magazine, cover story The Real Michelle Obama, 25. February 2008

 

  • Girls tend to lose relationship with themselves at adolescence. They lose their voice?. They choose relationship with a boy over relationship with self. Their visible public life becomes quite different than their internal personal life. [...] With boys, it happens at five, six. [...] They begin to shut down. They begin to become emotionally illiterate. They begin to become distant. They begin to acting out. [...]
    Girls have a decade before they lose their voice of owning who they are. [...] Patriarchy takes aim at girls voices but it takes aim at boys heart. Jane Fonda, Academy Award-winning actress, political activist, generous philanthropist, My Life So Far, UCtelevision, UC Santa Barbara, series "Voices" 7/2006, Show ID:11755, 1. May 2006, YouTube film, minute 31:11, 1:29:37 duration, 25. February 2008

 

  • Gender stereotypes aren't politically correct, but the research broadly finds that testosterone can make men more prone to competition and risk-taking. Women, on the other hand, seem to be wired for collaboration, caution and long-term results. Katty Kay and Claire Shipman, TV journalists, authors of Womenomics, Fixing the Economy? It's Women's Work, The Washington Post, 12. July 2009

8.7   Zitate von Männern (engl.) zu frauenrelevanten Themen / Men on Women and Female Issues

The best men are those who treat their wives well. Koran, Prophet Muhammad, setting the stage for gender equality

 

  • Women's brains are made up of a big ball of wire. And everything is connected to everything.
    Men have scientific minds/brains filled with strictly separated boxes including the favored no-thing box for spacing out. [discovered in a study issued by University of Pennsylvania] Mark Gungor, pastor, comedian, marriage counselor, Boxes vs. Wires, on the differences between male and female brains, Humorous!, YouTube film, 7:51 minutes duration, posted 16. March 2009

 

  • A great man is a man whose wife is smiling, whose wife is happy, and not a man who's got a lot of money in the bank and whose wife is on Prozac. Rabbi Shmuley Boteach, radio and television host, Respecting Our Women, Big Think, 8. January 2008  

 

  • Question: In  A Whole New Mind: Why Right-Brainers Will Rule the Future (Riverhead Trade; Rep Upd edition, March 2006), you tend to refer to people as "she." Do you feel that globalization highlights the role of women? Do you also mean to imply that the androgynous side of the human spirit has some sort of advantage in the new economy?
    Pink: There is lots of evidence that people with more androgynous minds that can reason both in a typically "left-brain," masculine way and a typically "right-brain," feminine way have a comparative advantage in the modern economy. I think that a lot of the abilities that are often dismissed as "feminine" or "soft" — things like empathy, to some extent even creativity itself — are more valuable nowadays, and that might confer a slight advantage on women. But I think that the future does belong to people with androgynous minds, people who have that analytical capability but people who also have that artistic, empathic ability. Interview with Daniel H. Pink, The Changing Workplace, presented by eJournal USA, February 2006

 

  • We now live in a world that is saturated with images. As a result, we're seeing an extraordinary surge of the feminine coming back into our society with women becoming priestesses again, being elected as judges and law makers. This pattern will continue because we've shifted from a text based society to an image based one. Kofi Annan, former UN Secretary General, BBC News, 30. April 2007

 

  • There is no tool for development more effective than the empowerment of women. Discrimination against women of all ages deprives the world's children – all of them, not just the half who are girls – of the chance to reach their potential.
Statistics: The UNICEF report points to a greater lack of opportunities for girls and women in education and employment, which contribute to disempowerment and poverty. UNICEF estimates that gender equality in family decisionmaking in South Asia would lead to 13.4 million fewer malnourished children. Kofi Annan, former UN Secretary General, BBC News, 30. April 2007

 

  • If ever the world sees a time when women shall come together purely and simply for the benefit of mankind, it would be a power such as the world has never known. Matthew Arnold (1822-1888) British poet, cultural critic

 

 

 

 

  • I've been advocating for years that I think men all over the world should be barred from holding public office at any level for a hundred years. Ted Turner, media-mogul, philantrophist, David Letterman Show

 

  • Clever men place the world into cages, but the wise woman who must duck under the moon throws keys to the rowdy prisoners. Hafiz, Sufi poet

 

  • Intellectually, mentally, and spiritually, woman is equivalent to a male and she can participate in every activity. Mahatma Gandhi; source: Jyotsna Kamat, Gandhi and Status of Women, last update  May 11, 2008; Gandhi often confirmed that the paternal society is the root of inequality. In his autobiography is a touching chapter about when he asked his wife to clean a public toilet and the resulting conflict between him and his wife. He felt ashamed about it, and from then on he took care not to hurt her anymore for the rest of his life.

 

  • Womanhood is not restricted to the kitchen. Only when the woman is liberated from the slavery of the kitchen, that  her true spirit may be discovered. Mahatma Gandhi; cited by: Jyotsna Kamat, Gandhi and Status of Women, last update 11. May 2008; Gandhi criticized Indian's passion for male progeny.

 

  • He who loves a woman, and brings her life to present realization in his, is able to look in the Thou of her eyes into a beam of the eternal Thou. Martin Buber

 

  • Women and cats will do as they please. Men and dogs had better get used to it. Robert Heinlein

9.   Liste der Nobelpreisträgerinnen (34 Frauen  Stand: 2004)

Physik

  • 1903 - Marie Sklodowska Curie
  • 1963 - Maria Goeppert-Mayer

 

Chemie

 

Physiologie und Medizin

  • 1947 - Gerty Radnitz Cori
  • 1977 - Rosalyn Sussman Yalow
  • 1983 - Barbara McClintock
  • 1986 - Rita Levi-Montalcini
  • 1988 - Gertrude Elion
  • 1995 - Christiane Nusslein-Volhard
  • 2004 - Linda B. Buck

 

Frieden

 

Literatur

10.   Englische Texte – English section on Women

10.1   Too hard to control – Wangari Maathai


Wangari Maathai

Nine women out of 94 won the Nobel peace prize. Three of which are regular folk. Wangari Maathai is one of them. The first African woman who was honored by an international committee in 2004 for her endeavors in democracy, equal rights and the Green Belt Movement experienced thirty years of ridicule and barrage by the press. She was frowned at, beaten up by land owners, nearly murdered, imprisoned again and again, until the long term ruling party of Kenya was excelled, and the new one took her on as environmental minister.

 

In 1971 Wangari Maathai became the first woman in East and Central Africa to gain a PhD who subsequently lectured at the University College of Nairobi. When her husband ran for a political office in parliament she was wary of accusations of being "a white woman in black skin". Maathai recounts: "It was an unspoken problem that I and not my husband had a PhD and taught at the university." Trained as "a good African woman", she treated the supporters and detractors of her husband with respect.

 

After ten years of marriage her husband Mwangi Mathai, then a Member of Parliament, left her in 1977 and later divorced her, who was willing to reconciliate. He explained in public in 1980s:

"She was too educated, too strong-minded for a woman, too successful, too stubborn, and too hard for me to control."

 

Ninety percent of the members of Maathai's tree-planting movement were women. She said:

"The biggest impact of the ''Green Belt Movement is the sense of hope and power it gives to ordinary women.
The women respond so quickly to a common cause as they see it as a way to help the community at large."

10.2   Will versus Willingness

Someone took a youth to a sage and said: Look, he is being corrupted by women.
The sage shook his head and smiled. It is men, said he, that corrupt women; and all the failings of women should be atoned and improved in men. For it is man who creates for himself the image of woman, and woman forms herself according to this image.

 

You are too kindhearted about women, said one of those present; you do not know them.
The sage replied: Will is the manner of men; willingness that of women. That is the law of the sexes – truly, a hard law for women. All of humanity is innocent of its existence; but women are doubly innocent. Who could have oil and kindness enough for them?

 

Damn oil! Damn kindness! Someone else shouted out of the crowd; Women need to be educated better!
Men need to be educated better, said the sage and beckoned to the youth to follow him. –
The youth, however, did not follow him.

 

Friedrich Nietzsche, The Gay Science, First Book, Random House, New York, 1974

10.3   Water and Feuer – Women and Men (Rumi)

* * *

Woman prevails over the wise and intelligent,
While, on the other hand, ignorant men prevail over woman,
for in them the fierceness of the animal is imprisoned.
They lack tenderness, kindness, and affection, because
animality predominates over their human nature.
Love and tenderness are human qualities, anger and lust are animal qualities.
Woman is a ray of God, she is not that earthly beloved:
she is creative, you might say she is not created.


The water prevailed over (extinguished) the fire
by its dread onset, (but) the fire makes it seethe
when it (the water) is screened (hidden in the cauldron).

Mathnawi Book 1 vv 2433-2437

 

Quelle (engl.): Discourses of Rumi, Hazreti Mevlana, mystic poet, Mathnawi Book 1 2524-2540, S. 18/74

 

10.4   Humorvolle Zitate (engl.)

  • Men are stupid and women are crazy. And the reason women are so crazy is because men are so [...] stupid. George Carlin (1937-2008) controversial US American comedian

 

  • I got divorced recently. It was a mixed marriage. I'm human, he was Klingon. Carol Leifer

 

  • It's a man's world, but women are running it, secretly. Cheri Oteri

 

  • Woman are meant to be loved, not to be understood. Oscar Wilde

 

  • Women rule the world. It's not really worth fighting because they know what they're doing. Ask Napoleon. Ask Adam. Ask Richard Burton or Richie Sambora. Many a man has crumbled. Bon Jovi

 

  • Women might be able to fake orgasms, but men can fake whole relationships. Sharon Stone

 

  • Whether women are better than men I cannot say – but I can say they are certainly no worse. Golda Meir

 

  • If a man wants to truly communicate with a woman, he must enter her world of emotions. Gary Smalley

 

11.   Links zu Themen Frauen, Göttin, Feminismus und Emanzipation / Women, Goddess, Feminism, Emancipation

11.1   Literatur (inklusive Filme)

11.2   Literatur (engl.)

11.3   Externe Weblinks


11.4   Externe Weblinks (engl./deutsch)

11.5   Externe Weblinks (engl.)

11.6   Audio- und Videolinks

11.7   Audio- und Videolinks (engl.)


11.8   Audio- und Videolinks (engl.) – Riane Eisler

11.9   Audio- und Videolinks (engl.) – Helen Fisher

11.10   Audio- und Videolinks (engl.) – Jane Fonda

11.11   Audio- und Videolinks (engl.) – Jean Shinoda Bolen

11.12   Frauenfilme

11.13   Frauenfilme (engl.) / Women movies

Alice Paul (1885-1977) US American suffragist leader, quaker, author of the Equal Rights Amendment who picketed the White House during President Woodrow Wilson's term of office to gain national women's suffrage in the United States

Other women films

 

11.14   Interne Links

Englisch

Hawkins