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Elisabeth Selbert (1896-1986) war eine deutsche Politikerin und Juristin. Zusammen mit Friederike Nadig ist sie eine der vier Mütter des bundesdeutschen Grundgesetzes. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass es seit 1948 den Artikel 3 Abs. 2 GG zur Gleichberechtigung der Frau gibt:
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1872, vor mehr als 130 Jahren, kandidierte Victoria Woodhull, eine Frau aus der Unterschicht, für das Amt der amerikanischen Präsidentin. Sie hatte sich viele Jahre lang ihren Lebensunterhalt als Hellseherin und Wunderheilerin verdient und dabei viele Lebensgeschichten und die Problematik einfacher Frauen und Männer bezeugen können. Um mitzuhelfen, deren schwierige Lage zu bessern, beschloss sie, selbst politisch aktiv zu werden. Als erste Frau sprach sie vor dem Rechtsausschuss des amerikanischen Kongresses. Sie hielt Vorträge und füllte damit Hallen mit mehreren tausend Menschen. Und ließ sich als erste Frau als Kandidatin für die Präsidentschaftswahlen aufstellen.
Victoria Woodhul war Spiritualistin und betonte wiederholt, dass sie im Auftrag jenseitiger Kräfte unterwegs sei. Geistwesen und Engel hätten ihr aufgetragen, sich am politischen Geschehen ihrer Zeit zu beteiligen.
Ich bin als Prophetin in die Welt geboren worden und diese Überzeugung
erfüllt mich mit Demut, Zittern und Beben.
Augusta Ada Lovelace, November 1844
![]() Wangari Maathai Sie ist mir zu gebildet, zu stark, zu erfolgreich,
sagte nach 10-jähriger Ehe der Exmann der bedeutendsten Umweltschützerin und Frauenrechtlerin Afrikas, der Wissenschaftlerin und Umweltpolitikerin Dr. Wangari Maathai. |
![]() Tarotkarte 3 – KAISERIN
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Ich habe einen Glauben, weswegen mich manche womöglich als Feministen bezeichnen werden. |
In psychologischer Hinsicht mögen die matriarchalen Familienstrukturen der Mosuo ein Idealbild verkörpern, wenn man Folgendes berücksichtigt:
Matriarchatstheorien im Überblick:
I. Geschlechtsunterschiede
5. Es gibt eine natürliche Überlegenheit der Frau. sh. Sokrates
6. Frauen können/konnten sich durch Parthenogenese fortpflanzen.
Methoden der Überprüfung: Physiologie, Biologie, Primatologie, Anthropologie
II. Paläolithikum
7. Schon in frühester Zeit hat es Matriarchate oder frauenzentrierte Zusammenhänge gegeben.
8. Es gibt eine ungebrochene Kontinuität von Symbolen, sie gelten immer und zu allen Zeiten.
Überprüfung durch: Anthropologie, Paläontologie, Verhaltensforschung, Primatologie, Urgeschichte
III. Neolithikum
9. Rituale waren ganzheitliche Erkenntniszusammenhänge und spiegelten die historische Gesellschaftsstruktur.
10. Matriarchate waren stets egalitär und demokratisch organisiert.
11. Matriarchate pflegten eine naturverbundene Lebensweise.
Überprüfung durch: Ur- und Frühgeschichte, Archäologie, Ethnopsychoanalyse, Agrarwissenschaften
IV. Metallzeiten
12. Es gab ein weltweites Matriarchat.
13. Es gab Amazonen.
Überprüfung durch: Archäologie, Kunstgeschichte, Altphilologie, Ur- und Frühgeschichte, Montanwissenschaften
V. Frühgeschichte, Mittelalter
- Spuren des Matriarchats finden sich in Sagen und Märchen wieder.
Überprüfung durch: Philologie, Mediävistik, Geschichte, Kunstgeschichte
VI. Neuzeit und Gegenwart
14. Mythen sind »Fernrohre« in die Vergangenheit.
15. Es gab/gibt in verschiedenen Regionen der Welt matriarchale »Restethnien«.
16. Frauen sind von Natur aus friedfertig, Männer kriegslüstern.
17. Matriarchatsforschung ist per se »frauenfreundlich« und von Frauensolidarität gekennzeichnet.
Überprüfung durch: Philologie, Forschungsgeschichte, Ethnologie, Philosophiegeschichte, Soziologie, Politologie, Psychologie
inspiriert durch Martina Schäfer, Die Wolfsfrau im Schafspelz. Autoritäre Strukturen in der Frauenbewegung,
S. 32-33, Heinrich Hugendubel Verlag; Sphinx, München, 2001
Man brachte einen Jüngling zu einem weisen Mann und sagte:
Der weise Mann schüttelte den Kopf und lächelte.
Der weise Mann antwortete:
sagte der weise Mann und winkte dem Jüngling, dass er ihm folge.
Der Jüngling aber folgte ihm nicht.
Friedrich Nietzsche, Werke in drei Bänden, Band II, Die fröhliche Wissenschaft,
Erstes Buch, Nr. 68, München, 1956
* * *
Auf diese Art sprach sie zärtlich und gewinnend; inzwischen wurde sie von Weinen übermannt.
Als die Tränen und Seufzer alle Grenzen überschritten – bei ihr, die auch ohne Tränen hinreißend war – [2420]
Leuchtete in diesem Regen ein Blitz auf, der einen Funken Feuer in das Herz des einsamen Mannes schoss.
Ihr schönes Gesicht macht den Mann zum Sklaven; wie wird es sein, wenn sie beginnt, die Sklavin zu spielen?
Ihr Stolz lässt dein Herz erzittern; was wirst du tun, wenn sie weinend vor dir niederfällt?
Ihre Anmut lässt dein Herz und deine Seele bluten; wie wird es sein, wenn sie sich auf Flehen verlegt?
Ihre Tyrannei und Grausamkeit hält uns gefangen, welche Ausrede bleibt uns, wenn sie zu bitten anfängt? [2425]
Verlockend ist den Menschen gemacht die Liebe für die Freuden an Frauen:
Gott hat es so eingerichtet; wie können sie vor dem fliehen, was Gott eingerichtet hat? [Koran III:14]
Da Er sie erschaffen hat, damit er ihr beiwohne, wie könnte Adam dann von Eva getrennt werden? [Koran VII:189]
[…]
Das Wasser beherrscht das Feuer, weil es das Feuer einschüchtert,
doch das Feuer kocht das Wasser,
wenn es [das Wasser] [in einem Kessel] verborgen ist. [2430]
Wenn ein Kessel zwischen die beiden kommt,
vernichtet das Feuer das Wasser und verwandelt es in Luft.
Wenn du wie das Wasser deine Frau äußerlich beherrschst,
wirst du doch innerlich beherrscht und sehnst dich nach deiner Frau.
Das ist die Eigenschaft des Menschen; den Tieren fehlt die Liebe,
und das kommt von ihrer Minderwertigkeit.
Erklärung der Überlieferung:
"Wahrlich, sie (die Frauen) beherrschen den Weisen, und der Unwissende herrscht über sie."
Der Prophet sagte, dass die Frauen die Vernünftigen und die Herzensbesitzer beherrschen.
Andererseits herrschen die unwissenden Männer über die Frauen,
denn in ihnen ist die Wildheit des Tieres gefangen. [2435]
Es fehlt ihnen an Zärtlichkeit, Güte und Zuneigung, denn in ihrem Wesen herrscht Animalität vor.
Liebe und Zärtlichkeit sind menschliche Eigenschaften, Wut und Gier sind tierische Eigenschaften.
Die Frau ist ein Strahl Gottes, nicht diese irdische Geliebte.
Man könnte sagen, sie ist schöpferisch, nicht geschaffen."
Quelle: Rumi, Matnawi, Leseprobe Buch 1, Abschnitt Über die Frauen, 2524-2540
* * *
Dieses in Schmerzen und Erniedrigung ausgetragene Menschentum der Frau wird dann,
wenn sie die Konvention der Nur-Weiblichkeit in den Verwandlungen ihres äußeren Standes
abgestreift haben wird, zutage treten, und die Männer, die es heute noch nicht kommen fühlen,
werden davon überrascht und geschlagen werden. Eines Tages (wofür jetzt, zumal in den
nordischen Ländern, schon zuverlässige Zeichen leuchten), eines Tages wird das Mädchen
da sein und die Frau, deren Name nicht mehr nur ein Gegensatz zum Männlichen bedeuten wird,
sondern etwas für sich, etwas, wobei man an keine Ergänzung und Grenze denkt,
nur an Leben und Dasein: – der weibliche Mensch. [...]
Und auch im Manne ist Mutterschaft, scheint mir, leibliche und geistige [...].
Und vielleicht sind die Geschlechter verwandter als man meint, und
die große Erneuerung der Welt wird vielleicht darin bestehen, dass Mann und Mädchen sich,
befreit von allen Irrgefühlen und Unlüsten, nicht als Gegensätze suchen werden, sondern sich
zusammentun werden als MENSCHEN, um einfach, ernst und geduldig das schwere Geschlecht,
das ihnen auferlegt ist, gemeinsam zu tragen.

Ich bin erschienen
Wer mich gefunden hat, steht am Eingang aller Dinge. (...) ich bin der Zauber der universellen Gegenwart und ihr vielgesichtiges Lächeln.
Ich bin der Zutritt zum Herzen der ganzen Schöpfung – das Tor zur Erde – die Initiation. (...) Wer mich nimmt, gibt sich mir hin, und er wird vom Universum ergriffen. (...)
Als er begriffen hat, dass ich für ihn das All war, hat er geglaubt, er könnte mich in seinen Armen umschließen.
Er hat sich mit mir in einer geschlossenen Welt zu zweit einschließen wollen, wo wir uns genügen würden (...)
Genau in diesem Augenblick bin ich in seinen Händen zerflossen (...) und es hat den Anschein erwecken können, als sei ich die Verderbnis der Menschheit – die Versuchung (...)
Von dem Augenblick an also, da ihr versucht mich festzuhalten und mich unter einer völlig fertigen Gestalt zu besitzen, erstickt ihr mich (...)
Ihr verderbt mich, ihr kehrt mein Wesen planmäßig um (...)
Ich verführe aber zum Lichte hin. Ich reiße mit fort, aber in die Freiheit (...) ich bin die unverwelkliche Schönheit der zukünftigen Zeiten, das weibliche Ideal.
Teilhard de Chardin, visionärer Theologe
Der Einfluss der Frau
Ein frommer Mann hatte ein frommes Weib, aber sie hatten keine Kinder.
Da sprachen sie: Unsere Ehe bringt dem Heiligen, gelobt sei er, keinen Nutzen.
Und der Mann gab seiner Frau den Scheidebrief, und sie trennte sich von ihm.
Er heiratete in zweiter Ehe eine böse Frau, und die machte ihn zu einem Bösewicht.
Die Geschiedene wiederum heiratete einen bösen Mann
und verwandelte diesen in einen frommen.
Ob der Mann gottlos wird, ob der Mann fromm wird – alles bewirkt die Frau.
Talmud, Midrasch Bereschit r. 17, 7
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Avowals of women on their womanhood
On coincidences and a spiritual conversion
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Physik
Chemie
Physiologie und Medizin
Frieden
Literatur

Nine women out of 94 won the Nobel peace prize. Three of which are regular folk. Wangari Maathai is one of them. The first African woman who was honored by an international committee in 2004 for her endeavors in democracy, equal rights and the Green Belt Movement experienced thirty years of ridicule and barrage by the press. She was frowned at, beaten up by land owners, nearly murdered, imprisoned again and again, until the long term ruling party of Kenya was excelled, and the new one took her on as environmental minister.
In 1971 Wangari Maathai became the first woman in East and Central Africa to gain a PhD who subsequently lectured at the University College of Nairobi. When her husband ran for a political office in parliament she was wary of accusations of being "a white woman in black skin". Maathai recounts: "It was an unspoken problem that I and not my husband had a PhD and taught at the university." Trained as "a good African woman", she treated the supporters and detractors of her husband with respect.
After ten years of marriage her husband Mwangi Mathai, then a Member of Parliament, left her in 1977 and later divorced her, who was willing to reconciliate. He explained in public in 1980s:
Ninety percent of the members of Maathai's tree-planting movement were women. She said:
Someone took a youth to a sage and said: Look, he is being corrupted by women.
The sage shook his head and smiled. It is men, said he, that corrupt women; and all the failings of women should be atoned and improved in men. For it is man who creates for himself the image of woman, and woman forms herself according to this image.
You are too kindhearted about women, said one of those present; you do not know them.
The sage replied: Will is the manner of men; willingness that of women. That is the law of the sexes – truly, a hard law for women. All of humanity is innocent of its existence; but women are doubly innocent. Who could have oil and kindness enough for them?
Damn oil! Damn kindness! Someone else shouted out of the crowd; Women need to be educated better! –
Men need to be educated better, said the sage and beckoned to the youth to follow him. –
The youth, however, did not follow him.
Friedrich Nietzsche, The Gay Science, First Book, Random House, New York, 1974
* * *
Woman prevails over the wise and intelligent,
While, on the other hand, ignorant men prevail over woman,
for in them the fierceness of the animal is imprisoned.
They lack tenderness, kindness, and affection, because
animality predominates over their human nature.
Love and tenderness are human qualities, anger and lust are animal qualities.
Woman is a ray of God, she is not that earthly beloved:
she is creative, you might say she is not created.
The water prevailed over (extinguished) the fire
by its dread onset, (but) the fire makes it seethe
when it (the water) is screened (hidden in the cauldron).
Mathnawi Book 1 vv 2433-2437
Quelle (engl.): Discourses of Rumi, Hazreti Mevlana, mystic poet, Mathnawi Book 1 2524-2540, S. 18/74
11. Links zu Themen Frauen, Göttin, Feminismus und Emanzipation / Women, Goddess, Feminism, Emancipation11.1 Literatur (inklusive Filme)
11.2 Literatur (engl.)
11.3 Externe Weblinks
11.4 Externe Weblinks (engl./deutsch)
11.5 Externe Weblinks (engl.)
11.6 Audio- und Videolinks11.7 Audio- und Videolinks (engl.)
11.8 Audio- und Videolinks (engl.) – Riane Eisler
11.9 Audio- und Videolinks (engl.) – Helen Fisher
11.10 Audio- und Videolinks (engl.) – Jane Fonda
11.11 Audio- und Videolinks (engl.) – Jean Shinoda Bolen
11.12 Frauenfilme
11.13 Frauenfilme (engl.) / Women moviesAlice Paul (1885-1977) US American suffragist leader, quaker, author of the Equal Rights Amendment who picketed the White House during President Woodrow Wilson's term of office to gain national women's suffrage in the United States
Other women films |
Englisch
Hawkins