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2·2012


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GanzheitGanzheitliches Weltbild

 

Wenn man sich immer nur in einer Ecke aufhält und die zahlreichen Aspekte der Gesamtheit vernachlässigt, wenn man immer nur eins nimmt und den Rest weglegt, dann wird der Erfolg nur klein und der Sieg nur oberflächlich sein.
Laotse


 


Innenansicht der Thanksgiving Kapelle

Ganzheit


 

1.   Zitate zum Thema Ganzheit und Ganzheitlichkeit / Holism

1.1   Zitate allgemein

  • [Es gibt] keine wirkliche unterscheidbare Abtrennung innerhalb des All-Seins der Gesamtheit der Schöpfung, außer in Gedanken [bestehend aus der willkürlichen Wahrnehmung und dem Beobachtungsstandpunkt] darüber. Es gibt nur Beobachtbares und nicht tatsächlich Beweisbares […] David R. Hawkins, FU Licht des Alls, Anhang D, S. 569

 

  • Der Mensch trägt immer seine ganze Geschichte und die Geschichte der Menschheit mit sich. Carl Gustav Jung, Typologie, S. 35, dtv Verlag, München, 1990

 

  • Die völlige Verwirklichung der Ganzheit unseres Wesens ist ein unerreichbares Ziel. Carl Gustav Jung

 

  • Der richtige Weg zur Ganzheit besteht aus schicksalsmäßigen Umwegen und Irrwegen. Carl Gustav Jung

 

  • Wir sind ein Teil der Erde, und sie ein Teil von uns. Soviel wissen wir, alle Dinge sind miteinander verbunden, wie das Blut, das eine Familie verbindet. Der Mensch wob das Gewebe des Lebens nicht; er ist bloß ein Faden darin. Was immer er dem Gewebe antut, tut er für sich selbst an. Chief Seattle, Häuptling, USA, 1854

 

  • Weshalb Menschen auf dem Weg zur Selbstermächtigung verrückt werden? Wie kommt es, dass Verrücktheit wesentlich wird auf dem Weg zur zunehmenden Erfüllung des Selbst mit göttlicher Wirkmacht?
    Ich habe nie jemanden getroffen, der die Phase der Verrücktheit nicht durchlebt hat oder erleben wird auf seinem/ihrem Weg zur Heilung oder Ganzwerdung. Es ist UNVERMEIDLICH. Caroline Myss, Bewusstseinslehrerin, Dr. der Energiemedizin, intuitive Diagnostikerin und Autorin, USA, Cassettenserie Energy Anatomy
    Myss wählte als Thema ihrer Doktorarbeit in Theologie den Zusammenhang von Mystik und Schizophrenie.

 

  • Ein ganzheitlicher Ansatz hinsichtlich des menschlichen Bewusstseins und Verhaltens legt dar, dass Männern und Frauen ein breitgefächertes Wissensspektrum zur Verfügung steht. Die Bandbreite beinhaltet mindestens die körperliche, die seelisch-mentale und die spirituelle Sichtweise. Ken Wilber

 

 

  • Der Grund dafür, dass unser fühlendes wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf Worten ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein. [...] Bewusstsein gibt es seiner Natur nach nur in der Einzahl. Ich möchte sagen: die Gesamtzahl aller "Bewusstheiten" ist immer bloß "eins". Erwin Schrödinger (1887-1961) österreichischer Physiker und Wissenschaftstheoretiker, Mind and Matter, Nobelpreis 1933

 

  • Esoterische Philosophie verbindet die drei Möglichkeiten des menschlichen Bewusstseins - Wissenschaft, Religion und Philosophie - zu einem ganzheitlich fundierten Denksystem, das auf die größten Denker der Geschichte zurückgeht. Demzufolge ist sie die durch Jahrtausende gewachsene überlieferte 'Weisheit der Zeitalter'. Esoterische Philosophie, Studiengesellschaft (Broschüre), Hannover, 2000

 

  • Handlungs-Systemtheorie zur Stufung des sozialen Handelns in vier Hauptstufen:
  1. physisches Behandeln, instrumentales Handeln oder Güteraustausch
  2. einseitig strategisch-zielorientiertes Handeln
  3. kommunikatives, Gegenseitigkeit anstrebendes Handeln
  4. metakommunikatives Handeln
    Der Relativismus, der behauptet, es gebe kein wissenschaftlich begründetes Ganzheitsdenken, ist selbst Funktion des sozialen Durcheinanders. Relativismus/Skeptizismus und Autoritätshörigkeit/Dogmatismus reichen sich die Hände zu gemeinsamer Abwehr des vernünftig Erkennbaren (wie schon Kant beklagte). Johannes Heinrichs, Der vierfache Pfad. Das ganzheitliche Paradigma von Gesellschaftsreform, Dreigliederung.de, Februar 1999

 

  • Die moderne Physik verwandelte das Bild vom Universum als einer Maschine in die Vision eines unteilbaren dynamischen Ganzen, dessen Teile grundsätzlich in Wechselbeziehungen zueinander stehen und nur als Muster eines kosmischen Prozesses verstanden werden können [...]
    Es herrscht Bewegung, doch gibt es letztlich keine sich bewegenden Objekte; es gibt Aktivität, jedoch keine Handelnden; es gibt keine Tänzer, sondern nur den Tanz. Fritjof Capra, Wendezeit, S. 97, Scherz Verlag, Bern, München, Wien, 1985

 

  • Ganz sein heißt eins sein (im Einklang stehen) mit Gott, mit dem Mitmenschen, mit sich selbst, mit der Natur und mit dem Augenblick. Krank wird der, der aus dieser Ganzheit herausfällt. Mithin ist der selbstverwirklichte, der entfaltete Mensch, der gesunde Mensch.
    Unsere westliche Medizinwissenschaft hat mittlerweile an die 35 000 Namen für den Todfeind Krankheit gefunden. Sie führt also einen Vielfrontenkrieg, gleichsam einen 35 000-Fronten-Krieg. Die östliche Heilkunst kennt im Grunde nur einen einzigen Namen für Krankheit: Gleichgewichtsstörung im Energiehaushalt. Ernst Stürmer, Asiatische Heilkunst, S. 21, Bechtermünz Verlag, Wien, 1996

 

  • Ganzheit bedeutet Heilsamkeit; es bedeutet, dass wir in der Lage sind zu erkennen, welche Menschen und Dinge uns Licht und Leben bringen und uns mit ihnen umgeben, dass wir aber auch den «Feind» identifizieren können, das, was uns Licht und Leben raubt. Rev. Rosalyn L. Bruyere, Das Geheimnis der Chakras, S. 202, Heyne Verlag

 

  • Ich finde es interessant, wenn man zu verstehen beginnt, dass der spirituelle Impuls auch ein Impuls hin zu einer höheren Verbundenheit ist, speziell für diejenigen Individuen, die sich schon weiter entwickelt haben. Zuerst wird dieser Impuls als der Wunsch nach der Erfahrung tieferer Zustände empfunden, nach einer Verbundenheit mit dem Leben, dem tiefsten Teil von einem selbst, nach Ganzheit. Beginnen wir jedoch zu diesem tiefsten Teil unserer selbst und der ihm innewohnenden Ganzheit und Fülle zu erwachen, dann stellen wir fest, dass ein Teil dieses spirituellen Impulses in dem Verlangen besteht, sich miteinander zu verbinden und mit anderen Menschen zusammenzukommen – im Kontext der tieferen Ganzheit, die wir erkannt und erfahren haben und zu der wir erwacht sind. Ich glaube nicht, dass man das eine vom anderen trennen kann; es ist, mit anderen Worten, nicht möglich, den Wunsch nach der Erfahrung höherer Zustände von dem Wunsch zu trennen, sich mit anderen Menschen auf einer tieferen Ebene zu treffen und zu verbinden. Und daran liegt es, denke ich, dass Menschen, die spirituell erwachen, oft neue Beziehungen schaffen möchten, weil sie sich im Kontext von etwas Tieferem begegnen möchten, dessen sie sich vorher vielleicht nicht bewusst waren. Andrew Cohen

 

  • Man kann nichts von Gott trennen, und sobald wir die Vorstellung des Getrenntseins aufgeben, taucht alles wieder zurück in die Ganzheit Gottes und des Lebens.
    Zu sehen, wie eigentlich alles ist, ist eines -– es zu beschreiben ein anderes. Eines ist sicher: Solange wir an Anworten hängen, solange sich der Verstand an Definitionen und sonstiges klammert, werden wir die Dinge nie so sehen, wie sie wirklich sind. Bernadette Roberts, Jenseits von Ego und Selbst

 

  • Die Globalisierung ist der Grundimpuls der Menschheit. Wir sind Wanderer, wir sind Händler, wir sind Vernetzer. Wir sind neugierig auf andere Menschen. Wer diesen Impuls abschaffen oder blockieren möchte, endet in Regression. Matthias Horx, deutscher Zukunfts- und Trendforscher

 

1.2   Zitate (engl.) allgemein

  • From the viewpoint of singularity, there appears to be multiplicity, but from the omnipresence of simultaneous multiplicity, there is only the singularity of oneness. Omnipresence obliterates any perceptual artifact of either singularity or multiplicity. In reality, neither condition exists. There is neither ‘here’ nor ‘there’; there is neither ‘now’ nor ‘then’; there is neither ‘past’ nor ‘future’; there is neither ‘complete’ nor incomplete’, nor is there ‘becoming’ in that which is already and totally self-existent.   David R. Hawkins, Eye of the I, S. 16
Listen to: Audio recording by Alan Watts (1915-1973) [LoC 485] on Prickles and Goo, presented by Furry Carlos Productions, South Park, animation by Trey Parker, Matt Stone, YouTube film, 2:35 minutes duration, posted  23. August 2007
David Bohm’s holomovement contains – two coexisting orders:
1) the ubiquitous wavelike unmanifest implicate order – "information field interpenetrating every point in space-time" (corresponding with the right brain hemishpere)
2) the localized manifest (visible and touchable) explicate order (corresponding with the left brain hemishpere).

 

 

  • Whatever befalls the Earth, befalls the people on the Earth. Man did not weave the web of life. He is merely a strand in it. Whatever he does to the web he does to himself. Chief Seattle, 1854

 

  • The conceptual age demands that we see the connections between diverse, and seemingly separate, disciplines. Daniel H. Pink, Vice President Al Gore’s chief speech writer from 1995-1997

 

 

  • Individuality is only possible if it unfolds from wholeness. David Bohm

 

  • The most important thing going forward is to break the boundaries between people so we can operate as a single intelligence. David Bohm

 

  • Amos [Tversky] and I shared the wonder of together owning a goose that could lay golden eggs – a joint mind that was better than our separate minds. Daniel Kahnemann, Nobel Memorial prize laureate, 2002
Daniel Kahnemann and his colleague Amos Tversky (†) were awarded the Nobel Memorial prize in 2002 for their scientific work. In his Nobel biography Kahneman praises his intensive collaboration with Tversky. He calls for a deeper academic cooperation ("adversarial collaboration"), not marked by turf battles. In a good-faith effort unlike minds can contribute in conducting a joint research, critiquing each other in the service of an ideal of truth.
->Video interview with Princeton Psychology Professor Daniel Kahneman, psychologist, Nobel laureate in economics, founder of behavioral economics, on Conversations with History (Series ID 12295) on research on intuition and decision making, presented by UCtelevision UCTV, University of California Television, host Harry Kreisler, Institute of International Studies, YouTube film, minute 15:22-18:44, 53:20 minutes duration, 16. May 2008

 

  • I have such a feeling of solidarity with everything alive that it doesn’t seem important to know where the individual ends or begins. Albert Einstein

 

  • As we let go of the machine model of work, we begin to step back and see ourselves in new ways, to appreciate wholeness, and to design organizations that honor and make use of the totality of who we are. Margaret Wheatley, management consultant, made studies on organizational behavior, Leadership and the New Science, chapter "Leadership in a New Era"

 

 

 

  • If these cyclic forces are real, there is a much greater degree of interrelationship within nature than was previously realized, since the same cycles appear in many different natural and social sciences. The implications are one of wholeness instead of the emphasis we so often see upon smaller and smaller sections of knowledge. Edward R. Dewey (1895-1978) economist, studied cycles in economics and other fields, Cycles Magazine, About Cycles Research Institute, Cycles Research Institute for the Interdisciplinary Study of Cycles, July 1967

 

  • Humankind has become so much one family that we cannot insure our own prosperity except by insuring that of everyone else. If you wish to be happy yourself, you must resign yourself to seeing others also happy. Bertrand Russell (1872-1970) British philosopher, logician, mathematician, historian, social reformist, pacifist

 

  • The multiplicity is only apparent. This is the doctrine of the Upanishads. And not of the Upanishads only. The mystical experience of the union with God regularly leads to this view, unless strong prejudices stand in the West. Erwin Schrödinger, cited by Amaury de Riencourt in The Eye of Shiva: Eastern Mysticism and Science, 1981

 

  • The world is given to me only once, not one existing and one perceived. Subject and object are only one. Erwin Schrödinger, Mind and Matter, 1958

 

  • There is obviously only one alternative, namely the unification of minds or consciousnesses. Their multiplicity is only apparent, in truth there is only one mind. Erwin Schrödinger, Mind and Matter, 1958

 

  • Multiplicity is only apparent, in truth, there is only one mind. Erwin Schrödinger, cited in "The Oneness of Mind", as translated in Quantum Questions: Mystical Writings of the World's Great Physicists, edited by Ken Wilber, 1984

 

  • At the highest level of satori from which people return, the point of consciousness becomes a surface or a solid which extends throughout the whole known universe. This used to be called fusion with the Universal Mind or God. In more modern terms you have done a mathematical transformation in which your center of consciousness has ceased to be a traveling point and has become a surface or solid of consciousness. [...] It was in this state that I experienced "myself" as melded and intertwined with hundreds of billions of other beings in a thin sheet of consciousness that was distributed around the galaxy. A "membrane". John C. Lilly and E. J. Gold, Tanks for the Memories. Floatation Tank Talks, Gateways, Nevada City, CA, 1995

 

  • "I'm still defeated by the conundrum of God. But I have the devil clear."
    "And what's he?"
    "Not seeing whole."
    John Fowles, English novelist, Daniel Martin, 1977

 

Balance

  • All saying must be balanced by unsaying, and knowing must be humbled by unknowing. Without this balance, religion invariably becomes arrogant, exclusionary, and even violent.
    All light must be informed by darkness, and all success by suffering. St. John of the Cross called this Luminous Darkness, St. Augustine, the Paschal Mystery or the necessary Passover [...] Father Richard Rohr, OFM, The Naked Now. Learning to See as the Mystics see, The Crossroad Publishing Company, 2009

 

2.   Links zum Thema Ganzheit und Ganzheitlichkeit / Holism

2.1   Literatur

2.2   Literatur (engl.)

2.3   Externe Weblinks

Skizzen zum Thema Ganzheit, 1988-89, Dr. phil Roland Müller Science, CH

2.4   Externe Weblinks (engl.)

2.5   Audio- und Videolinks

  • Video Konferenzvortrag von Professor Hans-Peter Dürr, Quantenphysiker für Elementarteilchenphysik und Gravitation, Universität München, "passionierter Grenzgänger", Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik (Werner-Heisenberg-Institut), München,  Ganzheitliche Physik, internationale Wissenschaftskonferenz zum Thema Unity in Duality – Tendrel, Hotel Bayerischer Hof, München, 10.-13. Oktober 2002, Google Video, 1:47:38 Minuten Dauer, eingestellt 19. November 2008

2.6   Audio- und Videolinks (engl.)

  • Video interview with Dr. Vernon Woolf, founder of Holodynamics, on Holodynamics, presented by Conscious Media Network, host Regina Meredith, 54:16 minutes duration, posted December 2005
  • Video presentation by John Renesch, business visionary, author, futurist on ISOTF Wise Ones – John Renesch, presented by  In Search Of The Future, Andrew Cameron, YouTube film, 1:12 minutes duration, posted 31. March 2008
  • Video interview with Leonard Laskow M.D., obstetrician, healer, intention researcher, on Healing with Love, presented by Conscious Media Network, host Regina Meredith, 53:56 minutes duration, posted May 2009
  • Video interview with Dr. Vernon Woolf, on Holodynamics, part 1 (12:51 min), part 2 (11:50 min), part 3 (11:04 min), part 4 (11:28 min), interviewer Lita Cox, Holodynamics graduate, 2009

2.7   Interne Links

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