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2·2012


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GenderforschungGeschlechtsspezifische Differenzen

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Evolutions-Diskussion – Gene vs. Sozialisierung / Nature  vs. Nurture
  2. 2. Empirische Studie zur Rollenbilderverschiebung von Männern und Frauen – Deutschland 2009
  3. 3. Verteilungsrate von Denken und Fühlen bei den Geschlechtern
  4. 4. Männliches linkes Gehirn ⇔ Weibliches rechtes Gehirn
  5. 5. Biologische und Verhaltensunterschiede der Geschlechter
  6. 6. Ergebnisse der Genderstudie – Annica Dahlström
  7. 7. Ein neues Männerbild
  8. 8. Zitate zum Thema Genderforschung und Geschlechterdifferenzen / Gender research
    1. 8.1 Zitate allgemein
    2. 8.2 Zitate von Louann Brizendine
    3. 8.3 Zitate von Deborah Tannen
    4. 8.4 Zitate – Alan und Barbara Pease, Bestsellerautorenpaar
    5. 8.5 Zitate (engl.) allgemein
    6. 8.6 Zitate (engl.) von Warren Farrell Aktivist der US-amerikanischen Männerbewegung
    7. 8.7 Zitate (engl.) Brain Sex.The Real Difference Between Men and Women – Anne Moir, David Jessel
    8. 8.8 Zitate (engl.) – Humor
  9. 9. Englische Texte – English section on Gender research
    1. 9.1 Empirical study on the shifting of the roles of men and women – Germany 2009
    2. 9.2 Facts on male and female brains / Männliche und weibliche Hirne
    3. 9.3 Four out of five autists are male.
  10. 10. Links zum Thema Genderforschung und Geschlechterdifferenzen / Gender research
    1. 10.1 Autoren und Genforscher
    2. 10.2 Männerliteratur
    3. 10.3 Frauenliteratur
    4. 10.4 Literatur
    5. 10.5 Literatur (engl.)
    6. 10.6 Externe Weblinks
    7. 10.7 Externe Weblinks (engl.)
    8. 10.8 Audio- und Videolinks
    9. 10.9 Audio- und Videolinks (engl.)
    10. 10.10 Audio- und Videolinks (engl.) – Humorous
    11. 10.11 Audio- und Videolinks (engl.) – Reflective
    12. 10.12 Interne Links

Pioneer-Plakette an Bord der beiden interstellaren Raumsonden Pioneer 10 und Pioneer 11

 

Wenn ihr aus zwei eins macht, wenn ihr das Innere wie das Äußere macht, das Äußere wie das Innere und das Obere wie das Untere macht, und wenn ihr das Männliche und das Weibliche vereinigt, so dass der Mann nicht Mann und die Frau nicht Frau bleibt; wenn ihr mit neuen Augen seht, mit neuen Händen handelt, mit neuen Füßen geht und ein neues Bild aus euch macht – dann werdet ihr in das Reich Gottes eintreten.
Jesus, Thomasevangelium, Logion 022


 

Evolutions-Diskussion – Gene vs. Sozialisierung / Nature  vs. Nurture


Milchstraße

In welchem Verhältnis sind geschlechts- und genderspezifische Unterschiede zwischen Mann und Frau – angeboren beziehungsweise anerzogen?

 

Sind Frauen von der Venus und Männer vom Mars? [wie der ähnlich lautende Bestseller von John Gray suggeriert]
Sind sie in erster Linie Mensch und damit im gleichen Boot (Evolutionslinie)?

 

  1. These: Menschliche Geschlechtsrollen sind anlagebedingt und werden durch genetische Anlagen und stammesgeschichtliche Programmierung vorgegeben. Durch Lernen und Willenseinsatz lassen sie sich nur in geringem Maß verändern. (STATISCH)
  2. These:  Genderunterschiede werden über Sozialisierung, Sozialisation und Ontogenese gelernt.  
  3. Fazit: Angeborene biologisch und verhaltensbiologisch festgelegte Programmierungen sind mit Lernbereitschaft und Willenseinsatz engstens verschränkt und mal mehr mal weniger veränderlich.

Empirische Studie zur Rollenbilderverschiebung von Männern und Frauen – Deutschland 2009

Der Sozialwissenschaftler Rainer Volz (Düsseldorf), der Pastoraltheologe und -soziologe Prof. Dr. Paul Michael Zulehner (Wien) erstellten im Auftrag der Gemeinschaft der Katholischen Männer Deutschlands (GKMD) und der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die Studie Männer in Bewegung – 10 Jahre Männerentwicklung in Deutschland, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert wurde. Befragt wurden rund 1470 Männer zwischen 17 und 85 Jahren und 970 Frauen. Die Studie wurde am 18. März 2009 veröffentlicht.

 

Ergebnisse:
Seit 1998 überdenkt eine wachsende Zahl der deutschen Männer das traditionelle Rollenverständnis, indem sie die Berufstätigkeit von Müttern stärker anerkennen und bereit sind, eine Elternzeit zu nehmen.
Vier unterschiedliche Männertypen wurden ermittelt:

  • 27 Prozent der deutschen Männer sind teiltraditionell. (1998: 30 Prozent strikt traditionell)
    • Unter der traditionell eingestellten Bevölkerung vertreten 60 Prozent (Tendenz steigend) der Männer und 30 Prozent der Frauen Gewalt als akzeptable Form der Auseinandersetzung.
    • 35 Prozent davon glauben nicht, dass die Ehe Zukunft hat.
  • 19 Prozent der deutschen Männer sind modern. --> "Obdach für die Seele", partnerschaftliche statt patriarchale Ehe (1998: 17 Prozent)
    • 32 Prozent der deutschen Frauen sind modern eingestellt.
    • 13 Prozent davon halten die Ehe für eine überholte Einrichtung.
  • 24 Prozent der deutschen Männer sind balancierend. Die "Rosinenpicker" filtern aus traditionellen und modernen Werten, was ihnen in ihr Lebenskonzept passt. (1998: ? Prozent)
  • 30 Prozent der deutschen Männer sind suchend, unsicher, welche Wahl sie treffen wollen. (1998: ? Prozent)

 

  • 54 Prozent der deutschen Männer der Meinung, dass Frauen von Natur aus besser in der Erziehung der Kinder sind als Männer. (1998: 65 Prozent)
  • 58 Prozent der deutschen Männer sind dafür, dass Mann und Frau zum Haushaltseinkommen beitragen. (1998: 54 Prozent)
  • 31 Prozent der Männer erwarten von den Kirchen Unterstützung bei der Neugestaltung der Männerrolle. (1998: 12 Prozent)

Verteilungsrate von Denken und Fühlen bei den Geschlechtern

Das Verhältnis von Fühlen und Denken bei Männer und Frauen
GeschlechtFühlenDenkenGesellschaftliche Anerkennung
Mainstream-Orientierung
Vorurteil
Frauen – FühlenZwei DrittelEin DrittelJA./.
Frauen – DenkenEin DrittelZwei DrittelNEINMannweib
Männer – DenkenEin DrittelZwei DrittelJA./.
Männer – FühlenZwei DrittelEin DrittelNEINWeichling

 

  • Zwar verteilt sich hier das Ergebnis recht gleichmäßig, Forscher fanden jedoch heraus, dass zwei Drittel der Männer Denkende und zwei Drittel der Frauen Fühlende sind. Das klingt nach Stereotypen, doch erinnern wir uns, dass Fühlen und Denken von Anhängern der Jungschen Theorie gleichermaßen geschätzt werden, ein Drittel der Männer sind Fühlende und ein Drittel der Frauen sind Denkende. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass die Gesellschaft Denken und Fühlen anders bewertet, so dass fühlende Männer und denkende Frauen oftmals Schwierigkeiten im Umgang mit den stereotypierten Erwartungen der Menschen haben können. C. George Boeree, Ph.D. (*1952) niederländisch-US-amerikanischer Professor für Psychologie i.R., Shippensburg University, CARL JUNG 1875-1961, Persönlichkeitstheorien, Copyright 1997, 2006

Männliches linkes Gehirn ⇔ Weibliches rechtes Gehirn

Linke Gehirnhälfte
Rechte Gehirnhälfte
Rechte Körperseite Linke Körperseite
Mathematik Kreativität
Verbale Äußerungen Künstlerische Anlagen
Logik Visuelle Wahrnehmungen
Fakten Intuition
Deduktionen Ideen
Analysen Vorstellungsvermögen
Praktisches Holistisches Denken
Ordnung Schöpferische Unordnung
Liedtexte Liedmelodien
Geradliniges Wahrnehmung des
„Großen Ganzen“
Denken Räumliche Wahrnehmung
Detailwahrnehmung Gleichzeitige Bearbeitung
mehrerer Vorgänge

 

Allan und Barbara Pease, Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken,
S. 87, Ullstein Verlag, Juli 2000
Hausarbeit Biologie, Laura Zimmermann JGS12, Geschlechtsspezifische Gehirnleistungen,
Scheffel-Gymnasium Lahr, 2004

Biologische und Verhaltensunterschiede der Geschlechter

Frauen haben/sind im Vergleich zu Männern

  • Frauen haben durchschnittlich zehnmal weniger Testosteron (fördert räumliches Vorstellungsvermögen) im Körper wie Männer.
  • Frauen haben ein kleineres und leichteres (etwa 100 Gramm zu einem gleich großen Mann) Gehirn.
  • Frauen nutzen beide Hirnhälften gleichzeitig, ihr Gehirn funktioniert symmetrischer, während Männer Sprache und räumliche Aufgaben eher separat in der rechten und der linken Hirnhälfte verarbeiten.
  • Frauen schneiden bei Intelligenztests genauso gut ab wie Männer.
  • Frauen haben ein Gehirn, das durchschnittlich etwa elf Prozent mehr Nervenzellen im Bereich der Sprachverarbeitung und ein größeres Areal des räumlichen Gedächtnisses (mit der Neigung, sich an Landmarken wie Häusern, Bäumen oder Ampeln zu orientieren, während Männer Richtungshinweise bevorzugen).
  • 60,1 Prozent der Frauen glauben von sich, gut in Mathematik zu sein – im Vergleich zu 77,1 Prozent der Männer. Emnid-Umfrage im Auftrag von ZEIT Wissen
  • 51,7 Prozent der Frauen glauben von sich, gut einparken zu können – im Vergleich zu 79,2 Prozent der Männer. Emnid-Umfrage im Auftrag von ZEIT Wissen

 

Mädchen verhalten sich im Vergleich zu Jungen so:

  • Mädchen spielen lieber mit Plüschtieren, Jungen (schon mit einem Jahr) lieber mit Autos.
  • Mädchen betrachten lieber Gesichter, Jungen sehr früh Gegenstände.
  • Das Gehirn von Mädchen agiert eher mitfühlend, das von Jungen eher systematisch. Simon Baron-Cohen, britischer Psychologe

Ergebnisse der Genderstudie – Annica Dahlström

Liste von angeborenen weiblichen Talenten

  • Frauen sind sauber und ordentlich und sorgen für Geborgenheit.
  • Frauen können sich besser um Kinder kümmern.
  • Frauen sind vorsichtig, umsichtig.
  • Frauen sind sozial, sie kümmern sich um die Schwachen und Alten.
  • Frauen kommunizieren effektiver als Männer.
  • Frauen unterrichten.
  • Frauen sind die besseren Chefs, weil sie den ganzen Menschen sehen.

 

Liste von angeborenen männlichen Talenten

  • Männer sind technisch begabt.
  • Männer können sich konzentrieren und Dinge bis zum Ende bringen.
  • Männer haben einen angeborenen Wettbewerbsinstinkt.
  • Männer sind waghalsiger und haben (aufgrund des höheren Testosteronspiegels) eine geringere Schmerzempfindlichkeit als Frauen.

 

  • Frauen können sich besser um Kinder kümmern, und haben mehr Fantasie. Sie können Gefahren deshalb besser erkennen, während Männer sogar zur direkten Gefahr für kleine Kinder werden können. Sie schätzen Gefahren falsch ein. Dr. Annica Dahlström (*1942) Genderforscherin, Universität von Göteborg, Schweden

 

Quelle: Dr. Annica Dahlström (*1942) Genderforscherin, Universität von Göteborg, Schweden, Putzen und Kinderhüten ist den Frauen angeboren, Hamburger Abendblatt, 13. April 2007
Genderstudie

Ein neues Männerbild

Der spirituelle Autor und Sexualexperte David Deida definiert den wahren Mann der dritten Kategorie mit folgenden Attributen:

  • Lebendigkeit, Tiefe und inspiriertes Energiefeld
  • Sensibilität, Spontaneität, nachhaltig mit der tiefsten Wahrheit verbunden
  • lenkt das Leben mit Klarheit, Zielgerichtetheit, Integrität und Weisheit
  • Durchsetzungskraft, Beharrlichkeit und Klarheit
  • Maskulines erfährt Ekstase im Augenblick der Befreiung aus Zwängen
Es ist an der Zeit, sich über das Macho-Ideal – nur Rückgrat und kein Herz – hinauszuentwickeln. Es ist aber auch an der Zeit, sich über das sensible Softie-Ideal – nur Herz und kein Rückgrat – hinauszuentwickeln.
David Deida (*1958) US-amerikanischer Autor, unabhängiger Forscher, Lehrer, Der Weg des wahren Mannes, J.Kamphausen Verlag, 2006

Zitate zum Thema Genderforschung und Geschlechterdifferenzen / Gender research

Zitate allgemein

Der Kugelmensch – das dritte Geschlecht

  • Die menschliche Natur war ja einst ganz anders. Ursprünglich gab es drei Geschlechter, drei und nicht wie heute zwei: neben dem männlichen und weiblichen lebte ein drittes Geschlecht, welches an den beiden ersten gleichen Teil hatte; sein Name ist uns geblieben, das Geschlecht selbst ist ausgestorben. Ich sage, dieses mann-weibliche Geschlecht hatte einst die Gestalt und den Namen des männlichen und weiblichen Geschlechtes zu einem einzigen vereinigt, und heute ist uns von ihm nur der Name erhalten, und der Name ist ein Schimpfwort. Weiter, die ganze Gestalt jedes Menschen war damals rund, und der Rücken und die Seiten bildeten eine Kugel. Der Mensch hatte also vier Hände und vier Füße, zwei Gesichter drehten sich am Halse, und zwischen beiden Gesichtern stak ein Kopf, aber der Kopf hatte vier Ohren. Der Mensch besaß die Schamteile doppelt, und denkt den Vergleich für euch selbst aus: auch alles andere war demgemäß doppelt! Der Mensch ging zwar aufrecht wie heute, aber nach vorwärts und nach rückwärts, ganz wie es ihm gefiel. Und wenn er laufen wollte, dann machte er's wie die Gaukler, die kopfüber Räder schlagen: er lief dann mit allen acht Gliedern, und so im Rade auf Händen und Füßen kam er allerdings schneller vorwärts als wir heute. Noch einmal, es gab einst drei Geschlechter, und das männliche hatte seinen Ursprung in der Sonne, das weibliche in der Erde, das dritte, welches den beiden ersten gemeinsam ist, hatte ihn im Mond, denn auch der Mond teilt sich zwischen Sonne und Erde. Und gleich den Gestirnen, denen sie eingeboren sind, waren sie rund, und auch ihre Bahn, wenn ihr wollt, lief im Kreise. Groß und übermenschlich war ihre Stärke, ihr Sinnen war verwegen, ja sie versuchten sich sogar an den Göttern. Was Homer von Ephialtos und Otos erzählt, sagt man auch von diesen Menschen: sie wagten den Weg zum Himmel hinauf und wollten sich an den Göttern vergreifen. Platon [BW 485] (427-347 v. Chr.) vorchristlicher griechischer Philosoph, Platons Gastmahl, Eugen Diedrichs Verlag, Jena, 1922
  • Aus der Neurowissenschaft weiß man, dass das Gehirn immer ein Ergebnis dessen ist, was man gelernt und erfahren hat – warum sollte diese Plastizität des Gehirns bei Geschlechterfragen keine Rolle spielen und alles vorbestimmt sein? Dr. Sigrid Schmitz, deutsche Biologin, Professorin für Genderstudien, Kompetenzforum für Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaften, Fakultät für Sozialwissenschaften, Universität Freiburg

 

  • Innerhalb der Geschlechter gibt es weit größere Unterschiede als zwischen den Geschlechtern. Die Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern sind viel größer als die Differenzen. Markus Hausmann, deutscher Biopsychologe, Genderforscher, Universität Bochum

 

  • Was die Evolution uns in die Gene geschrieben hat, bleibt auch unter dem Mantel von Kultur und Zivilisation lebendig. Dean Hamer (*1951) US-amerikanischer Genetiker, Direktor der Gen-Struktur und Genregulierungsabteilung im nationalen Krebs-Institut der USA

 

 

  • Nicht alle Frauen fühlen sich unterdrückt. Aber wir wissen, dass sie es sind. Niemand fühlt sich unterdrückt, solange er nicht einen Traum hat – eine Vision von etwas anderem. Diese Vision haben wir heute. Und es wäre schön, wenn auch die Männer begreifen würden, aber sie begnügen sich stattdessen damit, mit halbem Ohr zuzuhören und weiterzumachen wie bisher. Natürlich müssen die Männer ein paar Privilegien aufgeben. Sie verlieren ihre alte Identität im selben Tempo, wie wir uns eine neue erkämpfen, denn ihre Identität war mit unserer vielfältig und unlösbar verbunden. Jetzt sind die Männer an der Reihe, Verteidigungsmechanismen zu mobilisieren, um sich nicht eingestehen zu müssen, welche Lüge sie gelebt hatten. Deshalb bekommen sie Angst oder werden aggressiv oder beides, deshalb versuchen sie, uns lächerlich zu machen, und erzählen uns zum soundsovielten Male, dass es ihnen soviel schlechter gehe oder dass wir soviel feinfühlender seien – und vor allem ganz anders als sie – und dass wir uns doch alle darin einig sein könnten, dass uns die alte Art im Grunde am liebsten wäre. Dadurch entsteht im Augenblick eine noch größere Kluft zwischen den Geschlechtern, und es ist heute für Frauen außerordentlich schwer, eine gute und ausgewogene Beziehung zu einem Mann herzustellen. [...] Es ist ein Übergang trotz allem. Viele 'neue Männer' merken inzwischen, dass wir uns nicht befreien wollen, um sie zu unterdrücken, sondern um unter allen Bedingungen gleich sein zu können, und viele begreifen, dass diese Alternative auch Vorteile für sie haben wird. Maria Marcus, Die furchtbare Wahrheit. Frauen und Masochismus, S. 308, Rowohlt TB-Verlag, Rheinbeck, Erstauflage 1982, Juni 1991

 

 

  • Das Ergebnis über Geschlechtsrollen-Stereotypen der Studie von Inge K. Broverman ergab: Eine gesunde Frau ist eine feminine Frau; eine Frau, die versucht, ein gesunder Mensch zu sein, ist nicht feminin; daher ist eine autonome Frau weder feminin noch gesund. Bonnie Kreps, US-amerikanische Autorin, Regisseurin, Abschied vom Märchenprinzen. Eine Abrechnung mit der romantischen Liebe, S. 89, Wolfgang Krüger Verlag, 1991, April 1997

 

  • Dass es nur einen Gott gibt, bekunden alle drei Buchreligionen. Angeblich aber hat dieser Gott kein Geschlecht und repräsentiert folglich Weibliches und Männliches zugleich. Dagegen sprechen allerdings: seine Bevorzugung des männlichen Geschlechts sowie seine Frauenfeindlichkeit, seine einseitig männliche Sprache und Symbolik sowie die Vorstellung seiner Propheten, er sei der Ehemann oder Bräutigam seines Volkes. Alles verweist auf seine Männlichkeit, die zu leugnen etwas Groteskes an sich hat. Hinzu kommt, dass er tausende von Malen als HERR bezeichnet wird und damit wohl kaum seine Androgynität oder gar Geschlechtsneutralität unter Beweis stellen kann. Christa Mulack (*1943) deutsche Erziehungswissenschaftlerin, evangelische Theologin, Autorin patriarchatskritischer Werke, Religion ist zu wichtig, um sie den Männern zu überlassen. Die Göttin kehrt zurück, S. 121, Kreuz Verlag, 1998

 

  • Frauen messen die Qualität der Partnerschaft daran, ob sie mit ihrem Partner über alles sprechen können, für Männer hingegen ist Spaß und Sex erstrangig. Manfred Hassebrauck (*1953) deutscher Professor für Sozialpsychologe, Universität Wuppertal

 

  • Der Mann ist wortkarg und wird oft erst durch Alkohol gesprächiger. Daran kriseln über 50 Prozent der Beziehungen. Dr. Mathias Jung, deutscher Psychotherapeut, Philosoph, Alternatives Gesundheitszentrum "Dr. Max Otto Bruker Haus", Lahnstein

 

  • Frauen sind gesprächsbegabter als Männer. Sie sind gefühlsnäher, angstoffener und situationsgebundener. [...] In der Regel teilen sich Frauen offener mit als Männer. Ihnen müsste mehr Sympathie im Leben entgegenkommen. [...] Männer wollen die Beziehung eher bewahren als Frauen. Sie lieben ihre Frauen mehr als diese sie. [...] Männer scheinen auf eine besondere Art zu klammern: Sie wollen die Frau im Haus behalten. Michael Lukas Moeller (1937-2002) deutscher Psychoanalytiker, Hochschullehrer, Paartherapeut, Die Wahrheit beginnt zu zweit. Das Paar im Gespräch, S. 31, Rowohlt Taschenbuch, Erstauflage 1988, 26. Auflage, Januar 1997

 

  • Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: Alle dummen Männer. Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) österreichische Schriftstellerin

 

  • Die ewige Liebe dauert zwei Jahre. Sizilianisches Sprichwort

Zitate von Louann Brizendine

  • Ich frage einen Patienten:
    John, woher weißt du, dass Mary dich liebt?
Und er antwortete:
Weil Mary mit mir SEX haben will.
Und als ich Mary fragte:
Woher weißt du, dass John dich liebt,
antwortete Mary:
Weil John sich mit mir UNTERHALTEN will.
Dies alles hat viel mit den unterschiedlichen Gehirnen von Frauen und Männern zu tun.
Dr. Louann Brizendine, US-amerikanische Neuropsychiaterin, Professorin für Neurobiologie, UCB, populärwissenschaftliche Erfolgsautorin, Referentin, Warum eine amerikanische Psychiatrie-Professorin die deutschen Männer für ein Erfolgsmodell hält, Welt online, Norbert Lossau, 14. Mai 2010

 

 

  • Schon bei einem acht Wochen alten Fötus fangen die Hoden an, Testosteron zu produzieren. Daraufhin werden die Nervenzellen anders verdrahtet als in einem weiblichen Gehirn. Am Tag der Geburt unterscheiden sich nicht nur die Schaltkreise, sondern auch die Größen bestimmter Hirnareale. Dr. Louann Brizendine, US-amerikanische Neuropsychiaterin, Professorin für Neurobiologie, UCB, populärwissenschaftliche Erfolgsautorin, Referentin, zit. in: Wir sind an einem Wendepunkt der Evolution, Berliner Zeitung, Anke Brodmerkel, 23. Februar 2007

 

  • Biologische und kulturelle Einflüsse formen und verändern unser Gehirn. Janet Hyde hat gezeigt, dass 24 Prozent der Hirnareale, die sie untersucht hat, bei Mann und Frau unterschiedlich gestaltet sind. Dr. Louann Brizendine, US-amerikanische Neuropsychiaterin, Professorin für Neurobiologie, UCB, populärwissenschaftliche Erfolgsautorin, Referentin, zit. in: Wir sind an einem Wendepunkt der Evolution, Berliner Zeitung, Anke Brodmerkel, 23. Februar 2007

 

  • Unterschiede [zwischen Mann und Frau] werden durch Kultur und Erziehung verstärkt, aber ihren Ausgangspunkt haben sie im Gehirn. Dr. Louann Brizendine, US-amerikanische Neuropsychiaterin, Professorin für Neurobiologie, UCB, populärwissenschaftliche Erfolgsautorin, Referentin, Das männliche Gehirn. Warum Männer anders sind als Frauen, Hoffmann und Campe Verlag, 14. Mai 2010
    Dem männlichen und weiblichen Gehirn sind die gleichen Schaltkreise zugänglich. Ohne äußere Intervention werden sie allerdings unterschiedlich genutzt.  

 

 

  • Aktivitätsdrang, Selbstbehauptung und wilde Spiele sind biologisch angelegt." Als typisch jungenhaftes Verhalten basieren sie auf der Wirkung von Testosteron, König der männlichen Hormone, und den weiteren Akteuren Vasopressin, Cortisol oder dem sogenannten Anti-Müller-Hormon. Die Kommunikationsschwierig­keiten zwischen Mann und Frau laufen auf den Widersatz Testosteron versus Östrogen, männliches gegen weibliches Sexualhormon, hinaus. Kampf der Hormone, Titel Kulturmagazin, Bastian Buchtaleck, Buchbesprechung von Das männliche Gehirn. Warum Männer anders sind als Frauen von Dr. Louann Brizendine, US-amerikanische Neuropsychiaterin, Professorin für Neurobiologie, UCB, populärwissenschaftliche Erfolgsautorin, Referentin, 7. Oktober 2010

 

  • "Der Mann gilt als einfach, die Frau als komplex." […] Die Vorgänge in den Hirnen von Männern und Frauen laufen tatsächlich ähnlich komplex ab. Aber männliche Gehirne streben nach weniger komplexen Lösungen – was zu Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Geschlechtern führt. Kampf der Hormone, Titel Kulturmagazin, Bastian Buchtaleck, Buchbesprechung von Das männliche Gehirn. Warum Männer anders sind als Frauen von Dr. Louann Brizendine, US-amerikanische Neuropsychiaterin, Professorin für Neurobiologie, UCB, populärwissenschaftliche Erfolgsautorin, Referentin, 7. Oktober 2010

Zitate von Deborah Tannen

Deborah Tannen (*1945) US-amerikanische Soziolinguistin, spezialisiert auf geschlechtsspezifische Sprachunterschiede, Du kannst mich einfach nicht verstehen. Warum Männer und Frauen aneinander vorbeireden, Mosaik Verlag, 1991, Goldmann Verlag, 1. April 2004

 

  • Trotz dieser Gefahren beteilige ich mich an der wachsenden Diskussion über Sprache und Geschlecht, weil es gefährlicher ist, Unterschiede zu ignorieren als sie zu benennen. Wenn man etwas unter den Teppich kehrt, verschwindet es nicht; es wird zur Stolperfalle. S. 15

 

  • Frauen erwarten, dass Entscheidungen zunächst besprochen und dann übereinstimmend beschlossen werden. Aber viele Männer fühlen sich unterdrückt und eingeengt, wenn sie langwierige Debatten über etwas führen sollen, was sie als unwesentlich erachten. S. 23

 

  • Kommunikation ist ein dauernder Drahtseilakt, bei dem wir mit den widersprüchlichen Bedürfnissen nach Intimität und Unabhängigkeit jonglieren müssen. S. 23

 

  • Wenn Intimität heißt »Wir sind uns nah, und wir sind uns gleich« und Unabhängigkeit bedeutet »Wir sind getrennt und anders«, ist es leicht verständlich, dass Unabhängigkeit mit Bindung [Merkmal: Symmetrie, heterarchisch] und Status [Merkmal: Assymmetrie, hierarchisch] zusammenhängen. S. 24

 

  • Gemeinschaft entsteht durch eine Symmetrie von persönlichen Beziehungen. S. 25

 

  • Ein Mann, der nicht das Gefühl haben will, Anordnungen zu befolgen, zögert die Erfüllung der Bitte vielleicht instinktiv hinaus, um sich selbst zu überzeugen, dass er nur aus freien Stücken handelt. S. 28

 

  • Das Angebot oder die Gewährung von Hilfe hat ähnlich wie die Sympathiebekundung immer etwas Paradoxes. [...] großzügiger Zug, der von Anteilnahme zeugt und persönliche Beziehungen festigt (offene Mitteilung: »Dies ist gut für dich«) [...] der Hilfegewährende nimmt eine überlegene Position ein (Metamitteilung: Ich bin kompetenter als du – Hilfe ist vor allem gut für den Helfenden.) S. 28

 

  • Wer Privilegien gewährt, kann sie auch wieder entziehen.
    (Gentlemangesten: höflich auf Bindungsebene, chauvinistisch auf Statusebene) S. 31
  • Mit dem Privileg des Beschütztwerdens gehen der Verlust von Rechten einher und ein Mangel an Respekt. S. 320
    Beschützer = kompetent und tüchtig, respektiert, stark
    Beschützter = inkompetent und untüchtig, wenig respektiert, schwach

 

  • Jungen spielen eher im Freien, in großen Gruppen, die hierarchisch strukturiert sind. [mit Anführer und Statusaushandlung, erteilen Befehle ohne Begründung]
    Mädchen hingegen spielen in kleinen Gruppen oder zu zweit, im Mittelpunkt des sozialen Lebens eines Mädchens steht die beste Freundin. [Intimität, keine Verlierer / Gewinner, "Wir-"/"Lasst uns"-Sätze, Diskussionen mit Erklärungen] S. 41

 

  • Geschlechtsspezifisch unterschiedliche Sprechweisen sind von Wissenschaftlern schon bei dreijährigen Kindern beobachtet worden. S. 42

 

  • Mädchen schwächten den Konflikt größtenteils ab und wahrten Harmonie, indem sie Kompromisse eingingen und sich ausweichend verhielten.
    Bei den Jungen, die stärker auf ihrem Standpunkt beharrten, an Regeln appellierten und mit körperlicher Gewalt drohten, weitete sich der Konflikt stärker aus. S. 43

 

  • Mädchen (offen kooperativ) und Jungen (offen konkurrierend) möchten beide ihren Willen durchsetzen, wenden aber unterschiedliche Methoden an, um ihr Ziel zu erreichen. S. 44

 

  • Mädchen wissen, wie man Befehle erteilt und sich in einer hierarchischen Ordnung verhält, aber sie finden dieses Verhalten unpassend, wenn sie gemeinsam mit ihren Spielgefährtinnen einer zielgerichteten Aktivität nachgehen. [...] Das wichtigste Gut, um das in einer Mädchengemeinschaft gefeilscht wird, ist Intimität. Mädchen untersuchen ihre Freundschaften auf subtile Bündnisverschiebungen. S. 45

 

  • Donna Eders Feldforschungen zeigen, "dass die beliebten Mädchen paradoxerweise – und unvermeidlich – nicht besonders gemocht werden. S. 46

 

  • Das, wonach wir in Wahrheit suchen, ist ein Mensch, der uns hören kann. (Alice Walker, Im Tempel meines Herzens, Roman)
    Wir alle möchten – mehr als alles andere – gehört werden – aber nicht nur gehört werden. Wir möchten verstanden werden – gehört werden für das, was wir zu sagen glauben, für das, von dem wir wissen, dass wir es gemeint haben. S. 47

 

  • Frauen nehmen es übel, wenn Männer für jedes Problem eine Lösung parat haben, und Männer werfen den Frauen vor, dass sie sich weigern, die Probleme aus der Welt zu schaffen, über die sie sich beklagen. S. 50

 

  • Männer sind frustriert, wenn ihre ehrlichen Versuche, einer Frau bei der Lösung eines Problems [das sie gar nicht hat] zu helfen, nicht auf Dankbarkeit, sondern auf Ablehnung stoßen. S. 51

 

  • Frauen wälzen Probleme, reden ewig darüber – Männer schaffen Probleme aus der Welt, oder ziehen sie ins Lächerliche. S. 51

 

  • [Lange] Problemgespräche zielen darauf ab, eine Bindung zu festigen. [...] Frauen sind enttäuscht, wenn die Bestätigung dafür ausbleibt, sondern sie den Eindruck gewinnen, dass man durch [kurze] Ratschläge [auf Status statt auf Bindung pocht]. S. 52

 

  • Frauen wahren das Gleichgewicht in dem feinen [heterarchischen] System, nach dessen Regeln Problemgespräche benutzt werden, um Verständnis zu zeigen und ein Gefühl von Gemeinschaft zu schaffen. S. 59

 

  • Männer versuchen, den Kummer des anderen indirekt zu beschwichtigen, indem sie die Ursache des Problems angreifen. Weil Frauen aber erwarten, in ihren Gefühlen bestätigt zu werden, gibt die männliche Herangehensweise ihnen das Gefühl, selbst angegriffen zu werden. S. 62

 

  • Weil Metamitteilungen [symbolisch-paradoxe Ebene] ist es schwer, darüber zu reden. S. 63

 

Eine Art von Gesellschaftsvertrag:

  • Viele Frauen lassen sich nicht nur gern helfen, sondern fühlen sich moralisch verpflichtet, um Hilfe zu bitten, sie zu akzeptieren und im Gegenzug Dankbarkeit zu demonstrieren. S. 66

 

  • Männer drücken sich unverständlich aus, führen dadurch in die Irre, um nicht angegriffen, kritisiert zu werden. S. 70

 

  • Wenn Frauen auf Zugehörigkeit statt auf Unabhängigkeit und Selbstvertrauen konzentriert sind, gibt ihnen eine starke Gemeinschaft das Gefühl, selbst stärker zu sein. S. 70

 

  • Frauen beteiligen sich mehr bei – Beziehungssprache (Rapport-Gespräch) S. 79
  • Frauenrunden unterhalten sich am häufigsten
    1. über Menschen – und zwar nicht in erster Linie über Arbeitskollegen, sondern eher über Freunde, Kinder und Partner.
    2. folgt: das Thema Arbeit;
    3. das Thema Gesundheit. S. 261
  • Männer beteiligen sich mehr bei – Berichtsprache (Report-Gespräch) S. 79
  • Männerrunden unterhalten sich hauptsächlich über Geschäftliches, Sport, Freizeit und nie über Leute, nicht einmal Kollegen. S. 261

 

  • Männer fühlen sich wohler, wenn sie in [vor] großen Gruppen sprechen, im weitesten Sinne »öffentlich reden«. S. 79

 

Reaktion von MÄNNERN, die in Beziehungen unglücklich sind:

  • Sie reden nicht darüber, drücken ihre Niedergeschlagenheit in kühler Distanz aus.
    Genau vor dieser abweisenden Reaktion fürchten sich Frauen. (zusammengefasst, ohne Referenz)

 

Reaktion von FRAUEN, die in Beziehungen unglücklich sind:

  • Sie reden über ihren Ärger und Zweifel, um Isolation und Distanz zu vermeiden, wenn man alles für sich behält.   (zusammengefasst, ohne Referenz)

 

  • Für Mädchen [Frauen] ist das Gespräch der Kitt der Beziehungen. Die Beziehungen von Jungen [Männern] werden in erster Linie durch Aktivitäten zusammengehalten. S. 88

 

  • Klatsch kann eine wichtige Funktion bei der Begründung von Intimität einnehmen – vor allem, wenn es darum geht, »über jemanden zu reden« und nicht einfach nur »schlecht über jemanden zu reden«. S. 101

 

  • Wenn Leute sich über private Details und Alltagserlebnisse unterhalten, gilt es als Klatsch, wenn sie darüber schreiben, ist es Literatur. S. 102

 

  • Der Besitz eines Geheimnisses löst positive Gefühle aus, [es zu erzählen, heißt etwas wegzugeben, Sicherheit zu verlieren]. S. 103

 

  • Freunde über wichtige Ereignisse des eigenen Lebens auf dem neuesten Stand zu halten, ist kein reines Privileg; für viele Frauen ist es eine reine Verpflichtung. S. 103

 

  • Die Klageform als Beziehungssprache: Laut der Volkskundlerin Anna Caraveli werden Klagen von mehreren Frauen rezitiert. Noch bemerkenswerter ist, dass die Frauen das Gefühl haben, für eine erfolgreiche Klage sei die Teilnahme anderer Frauen notwendig. S. 105

 

  • Der Ausdruck des Leids, das sie über den Verlust geliebter Menschen empfinden, bindet diese Frauen aneinander, und ihre Verbundenheit legt sich wie Balsam auf die Wunde. S. 105

 

  • Über Probleme zu sprechen, hat etwas Verbindendes. Es ist unter Frauen weit verbreitete Praxis und auch zwischen Männern und Frauen nichts Ungewöhnliches. Unter Männern scheint es dagegen weit weniger üblich zu sein. S. 106

 

  • Männern [männlich-orientierten Frauen] ist es ein Rätsel, warum Frauen so gern über Probleme sprechen; sie missverstehen die rituelle Klage als Ratsuche. Das Problemgespräch bildet [demnach] eine Variante des altbekannten vertraulichen Gesprächs, das man als Klatsch bezeichnen könnte. S. 107

 

  • Jemanden zu haben, dem man seine Geheimnisse anvertrauen kann, heißt, dass man nicht allein auf der Welt steht. Aber Geheimnisse zu erzählen, ist nicht ungefährlich. S. 110

 

  • Das Bedürfnis, gemocht und anerkannt zu werden, kann mit dem Bedürfnis, Geheimnisse zu erzählen, in Konflikt zu geraten, weil Geheimnisse Schwächen offenbaren. S. 115

 

  • Viele Männer nehmen es ihren Frauen und Partnerinnen übel, dass sie mit Freundinnen über Beziehung reden. Für diese Männer ist es ein Zeichen fehlender Loyalität [Vertrauensbruch], wenn man mit anderen über seine Partnerschaft spricht. S. 116

 

  • Wenn das Gespräch über Dritte die abwesende Person mit in den Raum holt, hat es einen verbindenden Zweck [Problemerörterung ohne unmittelbare Lösung]. Aber wenn man diese Person in den Raum holt, um sie herabzusetzen, geht es um Status [Sündenbock-Keule als scheinbare Not-Lösung]. S. 128

 

  • Frauen [im Gegensatz zu Männern], die ihr überlegenes Wissen zeigen, lösen Ablehnung und nicht Respekt aus. S. 136
  • Wenn ein Mann durchsetzungsfähig, logisch, direkt, kompetent und mächtig erscheint, erhöht er seinen Wert als Mann. Wenn eine Frau durchsetzungsfähig, logisch, direkt, kompetent und mächtig erscheint, riskiert sie, ihren Wert als Frau zu untergraben. S. 266-267

 

  • Das Spiel der Frauen heißt: »Magst du mich?",
    das der Männer »Hast du Respekt vor mir?« S. 138

 

  • Die Weitergabe von Informationen ist ein Vorgang, bei dem der Sprecher per definitionem einen höheren Statusrahmen besitzt als der Zuhörer. [gilt für Kinder/ Männer] [...] Wenn Frauen jedoch Männern zuhören, denken sie nicht in Statusbegriffen. S. 149

 

  • Zuhören kann eine Metapher für Verständnis und Anerkennung sein. S. 152

 

  • Frauen benutzen »Ja« als Ausdruck von »Ich bin bei dir, ich kann dir folgen«, während Männer nur »Ja« sagen, wenn sie dem Sprecher zustimmen. S. 153

 

  • Kämpft ein Mann darum, [persönlich] stark zu sein [sein eigenes Projekt zu haben], so kämpft eine Frau um eine starke Gemeinschaft. S. 164

 

  • Jemanden herauszufordern, kann auch eine Form von Respekt sein. S. 184

 

  • Betrachten Männer das Leben als Wettstreit, als Kampf gegen die Natur und andere Männer, so sehen Frauen das Leben als Kampf gegen die Gefahr, von einer Gemeinschaft abgeschnitten zu werden. S. 195

 

  • Komplexität von Jungen: komplexe Regeln und Aktivitäten
    Komplexität von Mädchen: komplexe Netzwerke von Beziehungen, komplexe sprachliche Ausdrucksformen zur Vermittlung dieser Beziehungen

 

  • Wer immer auf Konfrontationskurs ist, verpasst unter Umständen viel, was er wirklich genießen würde. Und wer sich immer gefällig zeigt, akzeptiert vielleicht viel, auf das er lieber verzichten würde. S. 201

 

  • Wenn die Vorgehensweisen verschieden sind, löst eine Intensivierung des einen Verhaltens die Intensivierung des anderen Verhaltens aus. Das führt letztlich dazu, dass unsere Bemühungen nicht lösen, sondern es im Gegenteil verschlimmern. S. 204

 

  • Der Versuch, einen Konflikt zu vermeiden, kann bei Leuten, die Konflikte als Ausdruck von Verbundenheit schätzen, das Gegenteil bewirken. S. 204

 

  • Schweigen ist Gold – oder Blei
    Männer sagen eher: Wenn es mir schlecht geht, mach' ich das mit mir selbst ab und belaste sie nicht damit. Schweigen kann durchaus ein Machtinstrument sein. S. 252

 

  • Tatsächlich ist es so, dass Frauen und Männer in unterschiedlichen Bereichen zu einem indirekten Verhalten neigen. In Körperhaltung und bei Gesprächen über persönliche Probleme tendieren eher die Männer dazu. S. 272

 

  • Frauen indirekt – gemeinsame Vorlieben und Entscheidungen aushandeln
    Männer  indirekt – persönliche Gefühle und Beziehungen andeuten S. 307

 

  • die Unterhand gewinnenparadoxes hierarchisches Verhalten zur Erhaltung des allgemeinen Gleichgewichts S. 305

 

  • Der größte Fehler ist zu glauben, es gäbe eine richtige Art des Zuhörens, Redens, Sich-Unterhaltens – oder eine richtige Art, eine Beziehung zu führen. S. 331

 

  • Wer die Stil-/Verhaltensunterschiede als solche erkannt hat, kann Verhaltensänderungen verlangen oder vornehmen, ohne dem anderen die Schuld zuzuschieben oder die Schuld auf sich zu nehmen. S. 332

 


  • Wenn man seinen Willen mit einer Forderung durchsetzt, so [Deborah] Tannen in Du kannst mich einfach nicht verstehen, erringt man einen Statuserfolg. Man ist überlegen, weil andere tun, was man ihnen gesagt hat. Aber wenn man etwas erreicht, weil andere zufällig dasselbe wollen oder es von sich aus vorschlagen, ist das ein Beziehungserfolg. Man ist weder über- noch unterlegen, sondern befindet sich in glücklicher Übereinstimmung mit anderen, die dasselbe Ziel haben. Status ist eine Frage von Eigenständigkeit: ›Hier bin ich der Boss!‹ Persönliche Beziehungen hingegen bauen etwas Verbindendes auf. Judith Viorst, Mut zur Schwäche. Der Weg zur inneren Balance, S. 127, Heyne Verlag, 1998

 

  • Tannen bemerkt, dass sich viele Männer "des ungleichen Machtverhältnisses, das aus dem Erzählen von Geheimnissen resultieren kann, genauestens bewusst (sind). Zum einen kann man durch die Offenbarung von Schwächen zum Unterlegenen werden. Zum anderen gibt man Informationen preis, die gegen einen verwendet werden könnten." ebd. S. 131/132

Zitate – Alan und Barbara Pease, Bestsellerautorenpaar

Allan und Barbara Pease, Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken. Ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwäche, Ullstein Verlag, 15. Aufl., 2002 (2000)

 

  • Der Gegensatz [zwischen Mann und Frau] ist so groß, dass es an ein wahres Wunder grenzt, dass sich Frauen und Männer überhaupt daran wagen, ein gemeinsames Leben zu versuchen. S. ?

 

  • Die Gleichheit von Männern und Frauen ist eine politische beziehungsweise ethische Angelegenheit, die Frage nach dem grundlegenden Unterschied zwischen ihnen eine wissenschaftliche. S. 30

 

  • In einem Raum voller Menschen sind die Männer im Durchschnitt sieben Prozent größer und acht Prozent kräftiger als die Frauen. […] Im Guinessbuch der Rekorde sind die größten und kräftigsten Menschen fast ausschließlich Männer. […] Die Geschichtsbücher sind voll von großen Männern und kleinen Frauen. Das hat nichts mit Sexismus zu tun, sondern ist schlicht und ergreifend eine Tatsache. S. 32

 

  • Der Neuropsychologe Professor Ruben Gur von der University of Pennylvania bewies mit Hilfe von Gehirn-Scans, dass im Gehirn eines Mannes, das sich im Ruhezustand befindet, die elektrischen Gehirnströme um mindestens 70 Prozent heruntergefahren werden.
    Gehirn-Scans bei Frauen, deren Gehirne sich ebenfalls im Ruhezustand befanden, ergaben dagegen 90 Prozent Aktivität. Damit wurde die Annahme bestätigt, dass Frauen ständig Informationen aus der Umgebung empfangen und analysieren. S. 49

 

  • Frauen haben ein weiteres peripheres Blickfeld, Männer ein engeres, tunnelartiges. Als Jäger musste der Mann in der Lage sein, eine Beute in der Ferne anzuvisieren und sie dann zu verfolgen. Er entwickelte beinahe so etwas wie Scheuklappen, damit er nicht von einem Ziel abgelenkt wurde. Die Frau benötigte ein weites Blickfeld, damit sie mögliche Raubtiere, die um ihr Nest herumstrichen, erspähen und beobachten konnte. S. 51

 

  • Sexforscher auf der ganzen Welt berichten, dass Frauen Männern genauso viel – wenn nicht häufiger – hinterhergucken wie Männer Frauen. Nur werden Frauen mit ihrem höher entwickelten peripheren Sehvermögen dabei selten ertappt. S. 55

 

  • Von Geburt an reagieren Mädchen deutlich stärker auf Berührungen als Jungen, und im Erwachsenenalter ist die Haut einer Frau mindestens zehnmal so berührungs- und druckempfindlich wie die eines Mannes. In einer aufschlussreichen Studie fand man heraus, dass Jungen, die am berührungsunempfindlichsten reagierten, immer noch deutlich weniger fühlten als das unempfindlichste Mädchen. Die weibliche Haut ist dünner als die männliche und hat direkt unter der Hautoberfläche eine zusätzliche Fettschicht, die im Winter Wärme spendet und den Frauen im Vergleich zu Männern ein größeres Durchhaltevermögen verleiht. S. 71

 

  • Es ist vier- bis sechsmal wahrscheinlicher, dass eine Frau während einer normalen Unterhaltung eine Frau berührt, als dass ein Mann einen Mann berührt.
    Um bei Frauen Punkte zu sammeln, muss man sie oft und angemessen berühren, das Grapschen aber unter allen Umständen vermeiden. Und um geistig gesunde Kinder zu haben, muss man viel und oft mit ihnen schmusen. S. 73

 

  • Was man häufig als Hexerei, übernatürliche Kräfte oder weibliche Intuition bezeichnete, wird seit den achtziger Jahren mit wissenschaftlichen Methoden untersucht und gemessen und lässt sich in den meisten Fällen auf die besser entwickelten Sinnesorgane der Frauen zurückführen. ›Hexen‹ waren selten etwas anderes als ganz normale Frauen, die von Männern zum Tode verurteilt wurden, denen die biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht einleuchten wollten. Frauen sind schlicht und ergreifend besser darin, die feinen Nuancen zu erspüren, die über Körpersprache, Lautäußerungen, Tonfall und andere, mit den Sinnesorganen wahrnehmbare Veränderungen ausgesendet werden. S. 78

 

  • Im zarten Alter von 17 Jahren haben die meisten Mädchen bereits Erwachsenenreife erlangt. S. 77

 

  • Linkshänder sind stärker auf die rechte Hemisphäre, also die kreative Seite des Gehirns, ausgerichtet. Aus diesem Grund gibt es auch eine überproportional hohe Anzahl an linkshändigen künstlerischen Genies wie beispielsweise Albert Einstein, Leonardo da Vinci, Pablo Picasso, Lewis Carroll, Greta Garbo, Robert de Niro und Paul McCartney. Neunzig Prozent aller Männer sind Rechtshänder. Es gibt mehr linkshändige Frauen als Männer. S. 86

 

  • Das weibliche Gehirn ist unwesentlich kleiner als das männliche. Studien haben allerdings ergeben, dass das keinerlei Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit hat. Im Jahre 1997 wies der dänische Forscher Berte Pakkenberg von der Neurologie-Abteilung des Städtischen Krankenhauses in Kopenhagen nach, dass ein Mann durchschnittlich vier Milliarden mehr Gehirnzellen hat als eine Frau, eine Frau bei allgemeinen Intelligenzfragen dennoch um drei Prozent besser abschneidet. S. 86

 

  • Linke Gehirnhälfte........................Rechte Gehirnhälfte
    Rechte Körperseite...........................Linke Körperseite
    Mathematik.......................................Kreativität
    Verbale Äußerungen........................Künstlerische Anlagen
    Logik................................................Visuelle Wahrnehmungen
    Fakten..............................................Intuition
    Deduktionen.....................................Ideen
    Analysen..........................................Vorstellungsvermögen
    Praktisches......................................Holistisches Denken
    Ordnung...........................................Liedmelodien
    Liedtexte...........................................Wahrnehmung des "Großen Ganzen"
    Geradliniges Denken.......................Räumliche Wahrnehmung
    Detailwahr-......................................Gleichzeitige Bearbeitung
    nehmung..........................................mehrerer Vorgänge S. 87

 

  • Männer sind in gewisser Hinsicht 'beschränkt', was Sprache und Unterhaltung anbelangt. S. 90

 

  • Natur versus soziales Umfeld? Die Natur hatte von Anfang an einen Riesenvorsprung. Wir wissen nun, dass Erziehung und Kinderpflege ein erlerntes Verhalten ist. S. 98

 

  • Die Grundschablone für des menschlichen Körpers und Gehirn ist weiblich – anfangs sind wir alle Mädchen – und das ist auch der Grund dafür, dass Männer einige weibliche Eigenheiten aufweisen, wie zum Beispiel Brustwarzen und Brustdrüsen. Die Wissenschaft beweist es: Eva war vor Adam da! Zum entscheidenden Zeitpunkt, etwa sechs bis acht Wochen nach der Empfängnis, ist der Embryo mehr oder weniger geschlechtslos und kann genausogut weibliche als auch männliche Geschlechtsorgane ausbilden. S. 99

 

  • Man schätzt, dass zwischen 80 und 85 Prozent aller Männer hauptsächlich ›männliche‹ Verbindungen im Gehirn aufweisen und dass 15 bis 20 Prozent aller Männer mehr oder weniger weibliche Gehirne haben. Viele aus dieser zweiten Gruppe werden im Erwachsenenalter homosexuell.
    15 bis 20 Prozent aller Männer haben ein feminisiertes Gehirn, etwa zehn Prozent aller Frauen ein maskulinisiertes.
    Das Gehirn von neunzig Prozent aller Frauen und Mädchen ist überwiegend auf weibliches Verhalten programmiert. Etwa zehn Prozent aller Frauen haben ein Gehirn, das in mehr oder weniger starkem Ausmaß über einige männliche Fähigkeiten verfügt, weil es in dem Zeitraum von sechs bis acht Wochen nach der Empfängnis eine Dosis männlicher Geschlechtshormone erhalten hat. S. 101

 

  • Eine Grußkarte zu kaufen, ist für einen Mann nie das Problem. Seine Schwierigkeiten fangen erst an, wenn es darum geht, etwas darauf zu schreiben. [...] Während der Jagd waren nur wenige nonverbale Signale erforderlich, und die meiste Zeit saßen die Jäger schweigend nebeneinander und beobachteten die Beute. S. 123

 

  • Wenn Männer besser mit Frauen auskommen wollen, müssen sie lernen, mehr zu reden. S. 133

 

  • Männer müssen lernen, dass eine Frau nicht unbedingt Problemlösungen von ihm erwartet, wenn sie ihm etwas erzählt. Und Frauen müssen lernen, dass durchaus alles in Ordnung sein kann, wenn ein Mann nicht den Mund aufmacht. S. 135

 

  • Eine Frau kann mühelos zwischen 6 000 und 8 000 Wörter am Tag von sich geben. Außerdem setzt sie zwischen 2 000 und 3 000 Tongeräusche zur Kommunikation ein sowie 8 000 bis 10 000 Gesten, Gesichtsausdrücke, Kopfbewegungen oder andere Körpersignale. Zusammengerechnet sind das im Durchschnitt mehr als 20 000 ›Kommunikationsträger‹ pro Tag, mit denen sie ihre Botschaften übermittelt.
    Nun der Vergleich zum Mann: Er gibt gerade mal zwischen 2 000 und 4 000 Wörter und 1 000 bis 2 000 Tongeräusche von sich und die Signale seines Körpers beschränken sich auf 2 000 bis 3 000 pro Tag. Zusammengerechnet sind das im Durchschnitt nur etwa 7 000 ›Kommunikationsträger‹ – etwas mehr als ein Drittel von dem, was eine Frau täglich von sich gibt. S. 136

 

  • Wenn eine Frau am Ende eines Tages ihre ganzen unausgesprochenen Wörter endlich von sich gibt, will sie nicht mit Lösungsvorschlägen zu ihren Problemen unterbrochen werden.
    Die gute Neuigkeit für die Männer: Sie müssen nicht antworten, sie sollen nur zuhören. S. 139

 

  • Die erste Regel im Gespräch mit einem Mann lautet: Halten Sie es möglichst einfach! Man sollte einem Mann gegenüber nie mehr als eine Sache gleichzeitig ansprechen. S. 141

 

  • Wenn eine Frau jemanden mag, ihm abkauft, was er sagt, oder seine Freundin/Vertraute sein will, wird sie viel mit ihm reden. Der umgekehrte Fall gilt natürlich genauso. Manchmal redet sie nicht mit einer Person, die sie bestrafen oder wissen lassen will, dass sie sie nicht mag. S. 148

 

  • Die Ausdrucksweise einer Frau ist indirekt, das heißt, sie deutet das, was sie will, nur an oder redet eben um den heißen Brei herum. Sie hilft Beziehungen zu festigen, indem Aggressionen, Konfrontationen und Unstimmigkeiten vermieden werden. Sie passt perfekt zum allgemeinen Wesen der ›Nesthüterin‹, deren Harmoniebestreben gemeinschaftsfördernd ist.
    Zwischen Frauen schafft die indirekte Ausdrucksweise Harmonie. Meistens funktioniert sie jedoch nicht bei Männern, denn die verstehen die Spielregeln nicht.
    Das Gehirn der Frau ist ›vorgangsorientiert‹. Frauen lieben den Vorgang des miteinander Redens. Männer finden diesen Mangel an Struktur und Zielstrebigkeit äußerst verwirrend und werfen Frauen vor, sie wüssten nicht, wovon sie sprächen. Im Arbeitsleben kann sich die indirekte Ausdrucksweise katastrophal für Frauen auswirken, weil Männer keiner auf mehreren Ebenen ablaufenden, indirekten Unterhaltung folgen können. S. 150

 

  • Indirekt ausgedrückt hätte sich Winstons Churchills Mobilisierungserklärung an die Allierten im Zweiten Weltkrieg ungefähr so angehört: "Wir werden sie mal an den Stränden bekämpfen, oder so, wir werden sie ein bisschen auf dem Land bekämpfen, wir werden uns, also, na ja, nie ergeben, sozusagen." S. 151

 

  • Die Sätze eines Mannes sind kurz, direkt, problemorientiert und konzentrieren sich aufs Wesentliche. Männer verwenden ein größeres Vokabular, und im Zentrum ihrer Sätze stehen Fakten. Sie verwenden Quantoren wie ›kein/e‹, ›nie‹ und ›absolut‹. Mit dieser Ausdrucksweise kann man gut und schnell einen Deal aushandeln, sie ist ein Mittel, um anderen gegenüber Autorität zu demonstrieren. S. 151

 

  • Frauen muss klar sein, dass Männer, wenn sie einmal beim Zeitungslesen sind, nicht viel hören bzw. sich auch nicht an viel erinnern, folglich ist es schwierig, sich in dem Moment mit ihnen zu unterhalten. Machen Sie lieber einen festen Termin aus, und sagen sie ihm, worüber Sie dann mit ihm reden wollen. S. 227

 

  • Einige Männer zucken bei dem Gedanken zusammen, eine detaillierte Antwort geben zu sollen. Wenn sie sich aber endlich dazu aufraffen, wird das bei den meisten Frauen irrsinnig gut ankommen. S. 236

 

  • Eine Untersuchung der University of Sydney zeigte, dass 74 Prozent der Jungen, wenn sie mit einem Konflikt wie beispielsweise einer Rauferei auf dem Schulhof konfrontiert wurden, verbale oder körperliche Gewalt anwenden, um das Problem zu lösen, während 78 Prozent der Mädchen dem Konflikt aus dem Weg zu gehen oder die Situation durch Worte zu entschärfen versuchen. Wenn an einer Ampel gehupt wird, ist es in 92 Prozent der Fälle ein Mann. Männer sind für 96 Prozent aller Einbrüche und 88 Prozent aller Morde verantwortlich. Praktisch alle sexuellen Deviationen treten bei Männern auf, und Untersuchungen von devianten Frauen haben hohe Konzentrationen von männlichen Hormonen in ihrem Blut ergeben. S. 254

 

  • Professor James Dabbs von der Georgia State University hat unzähligen Männern Speichelproben, von Geschäftsführern und Politikern, bis hin zu Sportlern, Pfarrern und Sträflingen. Er stellte fest, dass in allen Sparten jeweils die Spitzenleute einen höheren Testosteronspiegel hatten als die eher mittelmäßigen Kräfte und dass Geistliche den niedrigsten Testosteronspiegel von allen Testpersonen aufwiesen, ein Hinweis auf ihr weniger dominantes und sexuell nicht so aktives Leben. Professor Dabbs fand ebenfalls heraus, dass Karrierefrauen wie Anwältinnen und Vertriebsleiterinnen einen höheren Testosteronspiegel haben als andere Frauen. Außerdem kam er zu dem Schluss, dass einerseits Testosteron leistungssteigernd ist, andererseits Leistungen ihrerseits die Testosteronproduktion steigern. S. 256

 

  • Im Königreich der Tiere herrschen die Lebewesen mit dem höchsten Testosteronspiegel. S. 256

 

  • Zu den Zeiten der alten Römer bezeichnete man Julius Cäsar als jeder Frau Mann und jedes Mannes Frau. S. 270

 

  • Im Viktorianischen Zeitalter leugnete man die Existenz der Homosexualität; sollte es sie dennoch geben; dann musste sie das Werk Satans sein und wurde dementsprechend hart bestraft. Selbst jetzt, wo wir auf das 21. Jahrhundert zusteuern, glauben die meisten Mitglieder der älteren Generation, dass die Homosexualität ein modernes Phänomen und ein 'unnatürliches Treiben' sei.
    In Wirklichkeit gibt es sie, seit es männliche Embryonen gibt, die – aus welchem Grund auch immer – nicht die erforderliche Menge an männlichen Geschlechtshormonen während ihrer Entwicklung im Mutterleib erhielten. S. 270

 

  • Die Träger des 'Schwulengens' (engl. 'Gay Genes') haben eine Wahrscheinlichkeit von 50 bis 70 Prozent homosexuell zu werden; das erklärt, warum nicht alle eineiigen Zwillingsgeschwister homosexuell werden. Schätzungsweise tragen etwa zehn Prozent aller Männer das 'Schwulengen' in sich, und grob die Hälfte wird aufgrund des Penetranzfaktors von fünfzig bis siebzig Prozent des betreffenden Gens homosexuell werden.
    Laborexperimente mit Ratten und Affen haben bestätigt, dass dieses Phänomen auch bei anderen Spezies auftritt. S. 278

 

  • Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die meisten Männer einen starken Geschlechtstrieb besitzen, die meisten Frauen einen weniger starken. Eine Studie des Kinsey Instituts hat ergeben, dass 37 Prozent der Männer alle dreißig Minuten an Sex denken, während das bei nur elf Prozent der Frauen der Fall ist. S. 301/302

 

  • Wenn es um Sex geht, brauchen Frauen einen Grund, Männer brauchen einen geeigneten Ort. S. 302

 

  • Monogamie bedeutet, dass ein Männchen eine dauerhafte Partnerbeziehung mit einem Weibchen hat, was der natürliche Zustand für mehrere Tierarten ist, so zum Beispiel für Füchse, Gänse und Adler. Monogame Männchen und Weibchen sind in der Regel gleich groß, und die elterlichen Pflichten werden genau gleich aufgeteilt. Bei den polygamen Tierarten sind die Männchen meistens größer, bunter und aggressiver und tragen nur selten zur Aufzucht der Jungen bei. S. 308

 

  • Die Wirklichkeit sieht so aus, dass Männer, wie auch die meisten anderen Primaten und Säugetiere, biologisch gesehen nicht auf totale Monogamie ausgerichtet sind. S. 309

 

  • Die meisten Frauen wünschen sich eine Beziehung oder doch zumindest die Möglichkeit einer emotionalen Bindung, bevor sie das Verlangen nach Sex verspüren. Den wenigsten Männern ist klar, dass eine Frau, die das Gefühl hat, dass eine emotionale Brücke geschlagen wurde, nur allzu bereitwillig mit dem Betreffenden für die nächsten drei bis sechs Monate ausdauernde Bettgymnastik betreiben würde. Die meisten Frauen verspüren den stärksten Drang nach Sex während der Zeit des Eisprungs, die sich über mehrere Stunden oder Tage hinziehen kann. S. 311

 


Polemische Zitate – Witziges

  • Männer geben ihrem Penis einen Namen, weil sie nicht wollen, dass ein völlig Fremder 99 Prozent ihrer Entscheidungen für sie trifft. S. 313

 

  • Du bist ein lausiger Liebhaber!; schimpfte sie.
    Wie kannst du das in zwei Minuten beurteilen?, fragte er. S. 315

 

  • Ray spielt das Hochzeitsvideo rückwärts ab. Er sagt, er sieht gern, wie er aus der Kirche tritt – als freier Mann. S.?

 

  • Männer ziehen gutes Aussehen einem schlauen Köpfchen vor. Die meisten Männer können nämlich besser sehen als denken. S. ?

 

  • Für das Problem der männlichen Untreue gibt es nur eine Lösung mit absoluter Erfolgsgarantie: die Kastration. Ein Mann würde dann nicht nur monogam, er müsste sich auch kaum noch rasieren, bekäme keine Glatze und würde länger leben. S. 317

 

  • Männer werden über ihre Augen stimuliert, Frauen über ihre Ohren. Das Gehirn eines Mannes ist darauf programmiert, auf die körperlichen Rundungen einer Frau zu reagieren, und aus diesem Grund üben erotische Bilder eine so große Wirkung auf ihn aus. Frauen [...] wollen zärtliche Worte hören. S. 319

 

  • Studien haben interessanterweise auch gezeigt, dass an einem öffentlichen Platz wie dem Strand oder dem Schwimmbad Frauen viel mehr 'spannen' als Männer. S. 321

 

  • Was Frauen (von einem Mann) erwarten
    1. Persönlichkeit
    2. Humor
    3. Einfühlungsvermögen
    4. Köpfchen
    5. Guter Körperbau
  • Was Männer glauben, was Frauen (von ihnen) erwarten
    1. Persönlichkeit
    2. Köpfchen
    3. Humor
    4. Einfühlungsvermögen
    5. Gutes Aussehen   S. 322

 

  • Was Frauen anmacht
    1. Romantik
    2. Bereitschaft, Verpflichtungen
    3. Miteinander kommunizieren
    4. Intimität (Vertrautheit)
    5. Zärtlichkeiten ohne sexuellen Hintergrund
  • Was Männer anmacht
    1. Pornographie
    2. Weibliche Nacktheit
    3. Abwechslung beim Sex
    4. Reizwäsche
    5. Verfügbarkeit der Frau S. 335

 

  • Mit ein bisschen Übung, seine gefühlvolle Seite schon vor dem Sex herauszulassen, wird es einem Mann gelingen, eine Frau anzumachen, noch bevor sie gemeinsam zur Tat schreiten. Eine Frau muss andererseits verstehen, wie wichtig es ist, einem Mann guten Sex zu bieten, damit sie auch diese weichere Seite seiner Persönlichkeit kennenlernen und ihm erklären kann, wie bezaubernd sie sie findet. S. 326

 

  • Wie man eine Frau immer und überall zufriedenstellt:  Man muss sie liebkosen, loben, verhätscheln, massieren, ihr Sachen reparieren, sich in sie hineinversetzen, ihr ein Ständchen bringen, ihr Komplimente machen, sie unterstützen, ernähren, beruhigen, reizen, ihr ihren Willen lassen, sie beschwichtigen, anregen, streicheln, trösten, in den Arm nehmen, überflüssige Pfunde ignorieren, mit ihr kuscheln, sie erregen, ihr beruhigende Worte zuflüstern, sie beschützen, sie anrufen, ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen, mit ihr rumknutschen, sich an sie schmiegen, ihr verzeihen, ihr nette Kleinigkeiten mitbringen, sie unterhalten, bezaubern, ihr die Einkaufstasche tragen, gefällig sein, sie faszinieren, sich um sie kümmern, ihr vertrauen, sie verteidigen, sie einkleiden, mit ihr angeben, sie heiligen, anerkennen, verwöhnen, umarmen, für sie sterben, von ihr träumen, sie necken, ihr Befriedigung verschaffen, sie drücken, mit ihr nachsichtig sein, sie zum Idol erheben, den Boden unter ihren Füßen verehren.
    Wie man einen Mann immer und überall zufriedenstellt:  Erscheinen Sie nackt. S. 327

 

  • Männer stellen sich vor, wie Sex mit zwei Frauen wäre. Frauen stellen sich das auch vor – damit sie dann jemanden haben, mit dem sie reden können, wenn der Mann eingeschlafen ist. S. 329

 

  • Ein Mann empfindet Sex nur dann als befriedigend, wenn Spannungen abgebaut werden. Eine Frau hat genau das umgekehrte Bedürfnis – sie braucht das langsame Aufbauen von Spannung über einen längeren Zeitraum hinweg. Voraussetzung hierfür ist, dass der Mann ihr viel Aufmerksamkeit und Gehör schenkt. Er will sich entleeren, sie sucht Erfüllung. Wenn der Mann diesen Unterschied versteht, kann er einfühlsamer Liebhaber werden. Die meisten Frauen brauchen mindestens dreißig Minuten Vorspiel, bevor sie bereit zum Sex sind. Männer brauchen ungefähr dreißig Sekunden, und die meisten betrachten die Fahrt zu ihrer Wohnung bereits als Vorspiel. S. 329

 

  • Männer können sich nicht auf mehrere Tätigkeiten gleichzeitig konzentrieren. Wenn ein Mann eine Erektion hat, dann hat er Schwierigkeiten mit dem Reden, Zuhören und Fahren, und das ist auch der Grund, warum Männer während des Geschlechtsverkehrs selten reden. Männer lieben es, wenn eine Frau ihnen erzählt, was sie alles mit ihm anstellen will und wird, je ordinärer, desto besser – allerdings nur vor dem Geschlechtsverkehr, nicht währenddessen. S. 330 / S. 331

 

  • Wie soll eine Frau befriedigt sein, wenn sie keinen Orgasmus hatte, fragt sich der Mann ratlos. Ein Mann kann sich dergleichen unmöglich vorstellen, und deswegen ist für ihn der Orgasmus einer Frau das Maß, an dem er seinen Erfolg als Liebhaber misst. Diese Erwartungshaltung setzt eine Frau enorm unter Leistungsdruck und reduziert sie sogar für die Wahrscheinlichkeit, einen Orgasmus zu bekommen. Eine Frau braucht Nähe, Wärme und den Aufbau von Spannung, um im Bett Spaß zu haben, und der Orgasmus ist für sie meistens nur ein Extra, nicht aber das eigentliche Ziel. Ein Mann muss jedesmal einen Orgasmus haben, eine Frau nicht. Eine Frau ist für einen Mann sexuell eine Art Spiegel und so stößt er sich stundenlang die Seele aus dem Leib in der Überzeugung, dass es eben das ist, was sie will. S. 333

 

  • Eine weit verbreitete Phantasie vieler Männer ist, dass eine sinnliche und ihnen unbekannte Frau auf sie zukommt und sie einfach unwiderstehlich findet. Und dann befriedigt er jeden ihrer Wünsche – jeden ihrer Wünsche. S. 333

 

  • Die meisten Männer begreifen nicht, dass der Pflichtorgasmus nur ein männliches Erfolgskriterium ist – nicht aber notgedrungenermaßen auch ein weibliches. Für eine Frau ist ein Orgasmus ein zusätzlicher Bonus, nicht das Maß aller Dinge. S. 334

 

  • Männer sind visuell veranlagt und wollen Sex. Frauen sind auditiv und emotional veranlagt und wollen Zärtlichkeit und Romantik. Die biologische Aufgabe eines Mannes ist es, so viele gesunde Frauen wie möglich aufzutreiben und zu schwängern. Die biologische Aufgabe einer Frau ist es, Kinder zu bekommen und einen Partner zu finden, der ihr bleibt, bis die Kinder selbständig sind. S. 335

 

  • Die Ehe hat auch ihre guten Seiten: Sie lehrt Loyalität, Nachsicht, Toleranz, Zurückhaltung und andere nützliche Charaktereigenschaften – die man nicht gebraucht hätte, wenn man nicht geheiratet hätte. S. 346

 

  • Welchen Vorteil bietet die Ehe einem Mann? Wenn man es einmal unter dem Gesichtspunkt der Evolution sieht: keinen! Ein Mann ist wie ein Hahn, der den natürlichen Drang verspürt, seine Erbmasse so oft und so weit gestreut wie möglich an die Frau zu bringen. S. 346

 

  • Der Sex ist der Preis, den Frauen für die Ehe zahlen.
    Die Ehe ist der Preis, den Männer für den Sex zahlen. S. 346

 

  • Umfragen haben ergeben, dass verheiratete Männer häufiger Sex haben als unverheiratete. Der Durchschnitt liegt bei verheirateten Männern bei zwischen 25 und 50 Jahren bei dreimal pro Woche, während nur die Hälfte der unverheirateten Männer auf diesen Durchschnitt kommt. Durchschnittlich hat ein unverheirateter Mann weniger als einmal pro Woche Sex. S. 347

 

  • In der Phase der Verliebtheit werden mehrere hochwirksame chemische Substanzen ausgeschüttet, die eine wahre Hochstimmung hervorrufen. Dopamin verleiht einem das Gefühl des Wohlbefindens, Phenylethylamin hebt den Grad der Erregung. Serotonin bewirkt ein Gefühl der emotionalen Stabilität, und Noradrenalin versetzt einen in den Glauben, dass man einfach zu alles in der Lage wäre. Ein Sexsüchtiger ist ein Mensch, der von dem Hormoncocktail abhängig geworden ist, welcher während der Phase der Verliebtheit ausgeschüttet wird, und ständig high sein will. Verliebtheit ist nur ein vorübergehendes Gefühl, das im Durchschnitt zwischen drei und zwölf Monate dauert und das die meisten irrtümlicherweise als 'Liebe' bezeichnen. In Wirklichkeit ist es nichts anderes als ein biologischer Trick der Natur, mit dem gewährleistet werden soll, dass eine Frau und ein Mann lange genug zusammenbleiben, um Nachwuchs zu zeugen [...] Die eigentlichen Unterschiede zwischen sich [z.B. Geschlechtstrieb] zeigen sich erst, wenn die Phase der Verliebtheit zu Ende geht bzw. die Phase der Verbundenheit begonnen hat. S. 351/352

 

  • Eine Frau erkennt es, wenn es sich nicht um Liebe handelt. Aus diesem Grund setzt auch meistens sie den Schlussstrich unter eine Beziehung und nicht er. S. 354

 

  • Die glücklich verheiratete Frau, die eine Affäre hat, ist selten, doch der glücklich verheiratete Mann, der einen Seitensprung wagt, keine Rarität. Über neunzig Prozent aller Affären werden von Männern begonnen, über achtzig Prozent von Frauen beendet. Der Grund dafür ist, dass eine Frau, sobald sie erkennt, dass die Affäre keine dauerhafte emotionale Verbindung verspricht und stets nur auf rein körperlicher Ebene ablaufen wird, aussteigen will. Das Gehirn eines Mannes ist aufgrund seiner Aufteilung in verschiedene Fächer in der Lage, Liebe von Sex zu unterscheiden und sich mit beidem getrennt zu beschäftigen. Ein Mann sieht nicht beides im Zusammenhang, sondern eines getrennt vom anderen. [...] Es ist noch nicht bekannt, wo genau sich der Sitz der Liebe im Gehirn befindet, doch Untersuchungen deuten darauf hin, dass das weibliche Gehirn über ein ganzes Netz an Verbindungen zwischen Liebeszentrum und Sexzentrum (Hypothalamus) verfügt, und dass das Liebeszentrum aktiviert sein muss, bevor das Sexzentrum eingeschaltet werden kann. Bei Männern scheint es keine derartigen Verbindungen zu geben, deswegen können sie problemlos Sex und Liebe unterscheiden. Für einen Mann ist Sex Sex und Liebe Liebe, und in einigen glücklichen Fällen treten beide gemeinsam auf. S. 354-355

 

  • Eine Frau, die sich auf eine neue Beziehung einlässt, erwartet Romantik und Liebe, Sex ist für sie nur eine Folgeerscheinung. Bei Männern dagegen beginnt eine Beziehung häufig mit Sex, und erst danach entscheiden sie, ob daraus eine Beziehung werden kann oder nicht. S. 363

 

  • Wenn ein Mann erst einmal geheiratet hat, weiß er alles, was er über seine Partnerin wissen muss, und sieht keinen Sinn mehr darin, sich stundenlang mit ihr zu unterhalten. S. 367

 

  • Für den Mann von heute hat sich über die Jahrhunderte hinweg wenig geändert. Die Arbeit ist für 87 Prozent der Männer immer noch das Wichtigste im Leben, und 99 Prozent wünschen sich ein erfülltes Sexualleben. S. 378

Zitate (engl.) allgemein

There can be neither male nor female, for you are all one in Christ Jesus. Paul, Galatians 3, 28 (NT)

 

The best men are those who treat their wives well. Koran, Prophet Muhammad, setting the stage for gender equality

 

You enter the Kingdom when you tread upon the garment of shame, and when the two become one and the male with the female neither male nor female. Greek Gospel of the Egyptians, quoted by Clement of Alexandria, Stromateis, Second Epistle of Clement, chapter xii.2
cp. with Gospel of Thomas, verse 022

 

Jesus said to them,
"When you make the two into one,
and when you make the inner like the outer and the outer like the inner,
and the upper like the lower,
and when you make male and female into a single one,
so that the male will not be male nor the female be female,
when you make [...] an image in place of an image,
then you will enter [the kingdom].
Gospel of Thomas, verse 022
At an economics conference convened by the National Bureau for Economic Research in January 2005 the then president of Harvard University Lawrence H. Summers referred to the "innate differences" between men and women, which would explain the lack of top-level female professionals in science, mathematics and engineering and why there were more men than women in high-end science and engineering positions. For that remark Summers received a lot of public criticism.
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Note:

Nonlinearity stands for the spiritual realm.

 

  • There is no difference between men and women at the deepest level. The particle of being that is our existence is both male and female. The subtle physical body of women and men, however, is different. The subtle physical bodies are composed of luminous fibers of light. A man’s subtle is more fixed. A woman’s subtle is more pliant, can retain light and change more easily. Frederick Philip Lenz, III, Ph.D. [Rama] (1950-1998) US American Buddhist spiritual teacher

 

  • There can be no resolution – only patient endurance – of the opposites which ultimately spring from your own nature. You yourself are a conflict that rages in itself and against itself in order to melt its incompatible substances, the male and the female, in the fire of suffering and thus create that form which is the goal of life. Everyone goes through this mill – consciously or unconsciously, voluntarily or forcibly. We are crucified between the opposites and delivered up to the torture until this reconciling third takes shape. [...]
    Do not doubt the rightness of the two sides within you and let happen whatever may happen happen. The apparently unendurable conflict of your life is proof of the rightness of your life. A life without inner contradiction is either only half a life or a life in the beyond which is destined only for the angels. But God loves human beings more than the angels. Carl Gustav Jung [LoC 540] (1875-1961) Swiss psychoanalytist, depth psychologist, extract of an extraordinary letter to his friend Mrs. Fröbe, written at age 70 in 1945. As an organizer of conferences she had asked Jung to comment on her great inner struggle between the demands of her career and the demands of her family. Jung pleaded to reconcile the struggle between the male [solar, selfbased, personal approach] and the female [lunar, SELF-based, impersonal approach] via patient endurance in the fire of the crucible until transformation has come about.

 

  • Let praise be given equally to women as well as men who have been distinguished in virtue. Plato [LoC 485] (427-347 BC) prechristian Greek philosopher

 

 

  • Men have been programmed by society not to be intimate.
    What do men want from women? – Sex.
    What do women want from men? – Security and Money.
    What kind of relationship does that make? – Prostitution.
    We [men] lie a lot. [...] We are gonna fake it. [...] Truthfully what we [men] want is the same that you [women] want. Men are women turned inside out. We are. Audio interview with Dr. Stan Dale (1929-2007) US American sex, love and intimacy expert, founder of Human Awareness Institute on Intimacy [i.e. "into me you see"], May 1993

 

  • Gender roles are the deepest cause of violence on Earth. Therefore it is the duty of every government on Earth to humanized them. Olaf Palme (1927-1986) Swedish Social Democratic politician, assassinated prime minister of Sweden

 

  • In my office, I often get couples that come in because their sexual life isn’t going well and they think it may have something to do with hormones. I'll turn to him and say,
    John, how do you know Mary loves you?
And he’ll say,
Because she wants to have sex with me.
I’ll turn to her – her jaw’s on the ground by then – and say
Mary, how do you know John loves you?
and she’ll say
Because he wants to talk with me.
Louann Brizendine, Ph.D., M.D., US American professor in  neurobiology, UC Berkeley, author, lecturer, What makes the male brain tick, The Globe and Mail, 25. March 2010

 

  • The area in the hypothalamus [associated with] sexual pursuit is 2.5 times larger in the human male than it is in the human female. And the male brain circuitry, of course, is run on testosterone. And between the ages of 9 and 15 that increases 200 per cent to 250 per cent. Louann Brizendine, Ph.D., M.D., US American professor in  neurobiology, UC Berkeley, author, lecturer, What makes the male brain tick, The Globe and Mail, 25. March 2010

 

 

 

  • Since the White Male System / Addictive System defines itself as reality, everything else is unreal by definition. Since its referent is the external referent, the internal referent is unreal and nonexistent by definition. The process of invalidating that which the system does not know, understand, cannot measure, and cannot thereby control is so extreme that large areas of perception and knowledge are lost. We give the system the power to make the known unknown. Anne Wilson Schaef Livinginprocess.com, US American psychotherapist, feminist, addiction researcher

 

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The shaming of masculinity and violence the shaming of femininity and women's silence

 

  • The White Male System (WMS) is sustained by four myths/taboos.
    1. Myth: the WMS is the only thing that exists. It offers the only valid way to see the world.
    2. Myth: the WMS is innately superior. (innately contradicting myth #1)
    3. Myth: the WMS knows and understands everything.
    4. Myth: it is possible to be totally logical, rational and objective. (resulting in constant battle and denial of any tendencies toward illogical, irrational, subjective, or intuitive thoughts or behaviors).
Anne Wilson Schaef Livinginprocess.com, US American psychotherapist, feminist, addiction researcher, The White Male System

 

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Gender equality is based in God.

  • The equality of men and women begins at the highest possible level: G-d. In Judaism, unlike traditional Christianity, G-d has never been viewed as exclusively male or masculine. Judaism has always maintained that G-d has both masculine and feminine qualities. As one Chassidic rabbi explained it to me, G-d has no body, no genitalia, therefore the very idea that G-d is male or female is patently absurd. We refer to G-d using masculine terms simply for convenience's sake, because Hebrew has no neutral gender; G-d is no more male than a table is. Both man and woman were created in the image of G-d. According to most Jewish scholars, "man" was created in Genesis 1, 27 (OT) with dual gender, and was later separated into male and female. The Role of Women, presented by JewFAQ.org

 

  • In the major cities, we’ve found that Chinese men often do more domestic chores than American men typically do. Nicholas D. Kristof (*1959) US American journalist, author, op-ed columnist, winner of two Pulitzer Prizes, Sheryl WuDunn, The Women’s Crusade, New York Times, 23. August 2009

 

  • Gender inequality hurts economic growth, Goldman Sachs concluded in a 2008 research report that emphasized how much developing countries could improve their economic performance by educating girls. Nicholas D. Kristof (*1959) US American journalist, author, op-ed columnist, winner of two Pulitzer Prizes, Sheryl WuDunn, The Women’s Crusade, New York Times, 23. August 2009

 

  • Indeed, some scholars say they believe the reason Muslim countries have been disproportionately afflicted by terrorism is not Islamic teachings about infidels or violence but rather the low levels of female education and participation in the labor force. Nicholas D. Kristof (*1959) US American journalist, author, op-ed columnist, winner of two Pulitzer Prizes, Sheryl WuDunn, The Women’s Crusade, New York Times, 23. August 2009
    referring to Greg Mortenson, promoting building girls’ schools, Three Cups of Tea

 

  • The first thing that strikes the careless observer is that women are unlike men. They are 'the opposite sex' (though why ‘opposite’ I do not know; what is the 'neighboring sex'?). But the fundamental thing is that women are more like men than anything else in the world. Dorothy L. Sayers (1893-1957) English mystery novelist, playwright, essayist, translator, copywriter, poet, crime writer, Christian humanist

 

  • Biological truth: Men audition, women choose. Nan Hall Linke, US American astrologer, psychotherapist

 

  • Male and female represent the two sides of the great radical dualism. But, in fact, they are perpetually passing into one another. Fluid hardens to solid, solid rushes to fluid. There is no wholly masculine man, no purely feminine woman. Margaret Fuller (1810-1850) US American writer, journalist, philosopher, activist for women's rights, Unitarian

 

  • Pepperdine [University] found that the Fortune 500 firms with the best records of putting women at the top were 18 to 69 percent more profitable than the median companies in their industries. McKinsey looked at the top-listed European companies and found that greater gender diversity in management led to higher-than-average stock performance. Katty Kay and Claire Shipman, US American TV journalists, authors of Womenomics, Fixing the Economy? It's Women's Work, The Washington Post, 12. July 2009

 

  • Is there a magic number of women? In some cases, it's just three. Catalyst, a research firm focused on women and business, found that Fortune 500 companies with three or more women in senior management positions score higher on top measures of organizational excellence. In addition, companies with three or more women on their boards outperformed the competition on all measures by at least 40 percent. Katty Kay and Claire Shipman, US American TV journalists, authors of Womenomics, Fixing the Economy? It's Women's Work, The Washington Post, 12. July 2009

 

  • Gender stereotypes aren't politically correct, but the research broadly finds that testosterone can make men more prone to competition and risk-taking. Women, on the other hand, seem to be wired for collaboration, caution and long-term results. Katty Kay and Claire Shipman, US American TV journalists, authors of Womenomics, Fixing the Economy? It's Women's Work, The Washington Post, 12. July 2009

Zitate (engl.) von Warren Farrell Aktivist der US-amerikanischen Männerbewegung

Personal avowals

  • Ultimately I am really not in favor of either a men's movement or a women's movement. I am in favor of a gender transition movement. However, I oppose skipping past a men's movement until men have equally articulated our perspective. I think then and only then we'll be able for a synthesis. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 2 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 4:31, 10:00 minutes duration, posted 10. July 2008

History of gender relationships

  • This is really the first time in human history that the qualities it takes to survive as a species are compatible with the qualities it takes to love. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 6 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 8:38, 10:00 minutes duration, posted 10. July 2008

 

  • In the past survival, marriage, and the family all required the killer male.
    In the future survival, marriage, and the family will all require the communicative male. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 6 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 8:38, 10:00 minutes duration, posted 10. July 2008

 

  • In the past men had to be cut off from their feelings or they would not have been led to die to protect the family and community.
    So women had to fall in love with people who were inherently incapable of loving.
    In the future women can afford to fall in love less and less with the killer-protector and more and more with the nurturer-connector. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 6 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 8:38, 10:00 minutes duration, posted 10. July 2008

 

  • In the past choosing the killer male led to the 'survival of the fittest'.
    In the future – with nuclear technology – choosing the killer(-destroyer) male leads to the potential destruction of everyone.
    So what was functional has become disfunctional. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 6 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 8:38, 10:00 minutes duration, posted 10. July 2008

 

Stages of male role models

  • Traditional women went from father to husband to God, the Father.
    And men competed to be their fathers in the form of either priests or ministers or rabbis.
    New Age women went from father to husband to guru.
    And men competed to be their guru. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 14 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 7:20, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

Stages – Survival based dependency --> fulfillment

Stage 1 (survival-focused)Role mates (couples from any class)
Women raised the children, men raised the money.
Love means: division of labor = division of interest.
____________________________________________
Stage 2 (balance between survival and self-fulfillment)Soul mates (couples of the middle/upper class)
Love's definition is in transition.
Love can mean: common interest and common values.

 

  • Both sexes made themselves slaves to the other sex in different ways.
    For thousands of years most marriages were in stage 1. They were survival focused marriages.
    After World War II marriages increasingly flirted with stage 2, a self-fulfillment focus. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 5 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 4:38, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

  • The biology of women in a survival-focused world was the child raising and that left the social role of men to raising the money to support the biological role of women. And it’s not been until industrialized societies had enough income to help society progress from what I call a
    • Stage 1, which is survival-focused to
    • Stage 2, which is focused on the balance between survival and self-fulfillment,
that we could produce people who were able to focus on what rights and opportunities they had.
Warren Farrell, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women and Ken Wilber [LoC 490] (*1949) US American transpersonal philosopher, consciousness researcher, thought leader of the 3rd millennium, Does Feminism Discriminate Against Men? Beyond Feminism and Masculism, Redefining the Relationships Between Men and Women, written by Corey W. deVos

 

  • Women have already begun to move from stage 1 to stage 2 en masse, beginning with the women’s liberation movements of the 50’s and 60’s, while men have largely remained "stuck" in much the same condition women were in before the rise of feminism. And this cultural "stuckness" not only reinforces many of the same unhealthy dynamics feminism was originally conceived to address, but also makes it much more difficult for women to fully grow from stage 1 to stage 2 in a complete and authentic way. Warren Farrell, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women and Ken Wilber [LoC 490] (*1949) US American transpersonal philosopher, consciousness researcher, thought leader of the 3rd millennium, Does Feminism Discriminate Against Men? Beyond Feminism and Masculism, Redefining the Relationships Between Men and Women, written by Corey W. deVos

 

  • At first, the rigid gender roles of men and women were born from necessity, and reflected a conscious choice on behalf of both genders to separate the world into public and private spheres, with men tending to the public, and women tending to the private. These roles became increasingly reinforced throughout history, as biological necessity determined that women would be valued for their fertility, and men for their disposability. Warren Farrell, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women and Ken Wilber [LoC 490] (*1949) US American transpersonal philosopher, consciousness researcher, thought leader of the 3rd millennium, Does Feminism Discriminate Against Men? Beyond Feminism and Masculism, Redefining the Relationships Between Men and Women, written by Corey W. deVos

 

Mutuality

  • When one sex loses, both sexes lose. When just one sex appears to win, both sexes lose. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 13 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 8:10, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

Victimhood

  • Historically, women as 'victim attracts men. Men as victim repulses women.
    Historically, women dropped hankerchiefs (as if they played victims) as a way of discovering where the saviors are located. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 14 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 2:28, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

  • Women's strength is their facade of weakness,
    men's weakness is their facade of strength. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 16 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 2:37, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

Lost innocence

  • When a man falls in love with an innocent woman, he "falls in love" because her "innocence" allows him to get a reunion within himself with the part in himself that got lost in the process of protecting her innocence. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 12 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 3:18, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

Violence

  • Violence is almost always the outgrowth of powerlessness not power. People become criminals when they experience powerlessness not power. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 14 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 1:09, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

  • Violence is almost always the outgrowth of powerlessness not power. People become criminals when they experience powerlessness not power. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 14 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 1:09, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

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Boy abuse

Tax payers and spectators pacify themselves by calling it education.
Violence against men is seen as entertainment. Violence against women is seen as a crime.

  • Junior High School American football is cash payer subsidized boy abuse. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 8 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 0:05, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

  • Girls are encouraged to cheer for violence against men. Our team winning really meant our society protected. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 8 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 0:05, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

  • The disconnection from feelings that it required to be willing to be shot on the battle field or to be hurt on the football field does not a loving man make.
    The athletes for whom women cheer are also the athletes who are involved in one third of the campus' sexual assaults. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 8 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 0:05, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

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adopting non-violence'''

Male gods were primary when protection was the primary need.
They were not primary when protection was not the primary need.

  • Men quickly become non-violent when three conditions are met.
    When there was plenty of food and water and no threat of attack men did have to be (off) killing so they could be part of a partnership at home. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 8 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 0:05, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

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Belligerence

87% of the US men and three quarters of the US women voted for entering Gulf War II.

  • War is caused by our primal fear of not surviving. That is a two sex fear. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 12 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 2:21, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

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Sexuality and dating patterns

Resocialising women to initiate sexually and risk rejection as well and to take responsibility for saying what they do want, not only what they don't want.
Resocialising men to accept a woman's NO for a no.

  • We need to be resocialising both sexes simultaneously, not just blaming men. We need to encourage both sexes to take different types of sexual responsibilities than we've trained in the past. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 17 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 1:36, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

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Dirty jokes

  • We're often told that dirty jokes are the male method of intimidating women.
    In fact, men tell dirty jokes to peers to bond to peers not to intimidate peers.
    When a boss tells a dirty joke it's often his unconscious way of getting to say not to take him so seriously and therefore not being intimidated. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 17 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 2:24, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

Hazing

  • Men always tested men [by hazing them] before they trusted men.
    We must realize that male hazing was not an outcome of men being powerful but it is an outcome of men making themselves part of the machine, part of the team (like in the military). And not taking things personally [and disconnecting them from their feelings] was a part of that.
    Historically, the defenses that men created to be able to handle hazing was their armor, but it was armor to other people not to wear armor. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 17 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 4:18, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

Selfesteem (disposability)

  • The wound that unifies all men is really the wound of our disposability. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 17 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 9:48, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

Communicating

 

  • We as men have not spoken up. We can't expect the world to hear what men have not said. We haven't spoken up in part because training to be a man is training to cut ourselves off from feelings so we don't get in touch with what we want to speak about. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 19 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 1:30, 3:57 minutes duration, posted 10. July 2008

 

  • In the future survival, marriage, and the family will all require the communicative male. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 6 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 8:38, 10:00 minutes duration, posted 10. July 2008

 

Vulnerability

  • [Women] were falling in love with men who appeared to be invulnerable.
    The ability to kill always requires the vulnerability of being exposed to being killed.
    The irony of male allegeability is that it is created by vulnerability that is masked as invulnerability. And to this day this is the male tragedy. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 8 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, minute 0:05, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

Men's fathers and feelings (the two F’s)

  • When a man is able to connect with his feelings, he is able to care more. When he is able to connect with the father that was missing, he’s able to both care more and recognize the importance of being a good father. When you care about being a good father, you start caring more about your own children and the type of father you are. Interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, presented by MenWeb.org, J. Steven Svoboda, 12. June 2008

 

Foundation of Civilising women

  • By taking care of the killing for women it can be said that men civilized women. Audio interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, on The Myth of Male Power, part 8 of 19, presented by Simon & Schuster Audio, host Tom Howard, 10:01 minutes duration, posted 10. July 2008

 

Hero

  • If you were willing to sacrifice yourself, you would be called a hero. The Greek word for hero was “serow,” from which we get our words servant, slave, and protector. All come etymologically out of the word hero. This tells in one word the entire story of masculinity. Interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, presented by MenWeb.org, J. Steven Svoboda, 12. June 2008

 

Opression – Survival

  • Men don’t oppress women any more than women oppress men. The whole concept of men and women oppressing each other is ridiculous. That’s a fabrication of the feminist movement. What is true is that both sexes have roles that can legitimately be considered oppressive, but those roles are not roles designed by men or women, they were designed by biological necessity and the necessity of survival. Survival was the oppressor. And in order to survive, you didn’t teach people to focus on rights, you taught them to focus on responsibilities, you taught them to focus on obligations. Interview with Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, presented by MenWeb.org, J. Steven Svoboda, 12. June 2008

 

  • Men don’t oppress women any more than women oppress men. The whole concept of men and women oppressing each other is ridiculous. That’s a fabrication of the feminist movement. What is true is that both sexes have roles that can legitimately be considered oppressive, but those roles are not roles designed by men or women, they were designed by biological necessity and the necessity of survival. Survival was the oppressor. Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, "the Gloria Steinem of Men’s Liberation" [The Chicago Tribune], founding member of The Integral Institute, author of the international best-sellers Why Men Are the Way They Are and The Myth of Male Power, the only man in the US elected three times to the Board of Directors of the National Organization for Women, New York City, served on the boards of three national men’s organizations, in an interview with an online men’s magazine, 1997

 

Definition of power

  • To me power is about control over one’s life. Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, Is Feminism Favoritism? Q&A, presented The Atlanta Journal-Constitution, Maureen Downey, 21. October 2007

 

Errors of feminism

  • The fundamental feminist false assumption: Female powerlessness meant male power. Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, Why Men Are the Way They Are, 1. September 1988

 

 

  • So frequently today I see our daughters, who are interested [...] humanistic issues, go off to school and take Women's Studies courses, and then they come out angry at men – and these are oftentimes the brightest, the most intelligent, and the most potentially loving women, coming out of their university classes with an extension of Marxist feminism that says that the males are oppressing women. And that's just a misunderstanding of the gender development over the millennia. Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, "the Gloria Steinem of Men’s Liberation" [The Chicago Tribune], founding member of The Integral Institute, author of the international best-sellers Why Men Are the Way They Are and The Myth of Male Power, the only man in the US elected three times to the Board of Directors of the National Organization for Women, New York City, served on the boards of three national men’s organizations

 

Evolution – gender transition

  • I discovered that, when women earn about $100,000 per year, they say, “I have enough money; I need time — for my family, friends, myself, to travel, and for exercise.” Men need to learn this from women. Psychologically, men are about where women were in the 1950s. We need to help our sons question the traditional male definition of power — feeling obligated to earn money someone else spends while he dies sooner. That’s powerlessness. Warren Farrell, Farrell.com, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women, Is Feminism Favoritism? Q&A, presented The Atlanta Journal-Constitution, Maureen Downey, 21. October 2007

 

  • However, the moral, ethical, and technological advancements commonly associated with modernity have begun to change the rules entirely, accelerated by both men’s and women’s destinies being liberated from their biology – especially as muscle-power began to be increasingly replaced by mechanical and microchip-driven power, and as birth control offered women much more control over pregnancy. These evolutionary developments have enabled a considerable amount of women to migrate from the private sphere into the public, for the first time in history.
    How can men make a similar transition from the "brute power" of the public sphere to the "invisible powers" of compassion, connection, introspection, and sexuality traditionally associated with the private sphere? Warren Farrell and Ken Wilber, Does Feminism Discriminate Against Men? Beyond Feminism and Masculism, Redefining the Relationships Between Men and Women, written by Corey W. deVos

 

  • Society is something like a boat, with gender roles rigidly assigned so that men row predominantly on one side of the boat, and women row on the other, more or less assuring that the boat keeps moving forward.
    However, since the rise of the enormously beneficial women’s liberation movement, women have begun to learn how to row on both sides of the boat — exploring many of the roles traditionally associated with men — who, unfortunately, have not experienced a similar sort of "men’s liberation" movement, and are thus still rowing on the same side they always have. What happens, of course, is that rather than continuing to move the boat forward, the boat begins to move in a circle, seriously compromising any sort of meaningful progress for humanity as a whole. We are very much in this boat together, and must therefore learn how to consciously transform both genders, culturally and individually. Warren Farrell, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women and Ken Wilber [LoC 490] (*1949) US American transpersonal philosopher, consciousness researcher, thought leader of the 3rd millennium, Does Feminism Discriminate Against Men? Beyond Feminism and Masculism, Redefining the Relationships Between Men and Women, written by Corey W. deVos

 

  • So what can we do to help men learn how to row on the other side of the boat? Unfortunately, there exist virtually no role models for men to guide this sort of transition, no rites of passage or cultural road signs to help remind men that there are indeed higher and deeper levels of masculine maturity yet to be explored and developed. Warren Farrell, US American spokesman of men's liberation, men's rights activist, former director of the National Organisation for Women and Ken Wilber [LoC 490] (*1949) US American transpersonal philosopher, consciousness researcher, thought leader of the 3rd millennium, Does Feminism Discriminate Against Men? Beyond Feminism and Masculism, Redefining the Relationships Between Men and Women, written by Corey W. deVos

Zitate (engl.) Brain Sex.The Real Difference Between Men and Women – Anne Moir, David Jessel

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Biology of gender, the biological differences between men and women
ChapterTopicLegend
OneDifferencesThe truth is that virtually every professional scientist and researcher into the subject has concluded that the brains of men and women are different. There has seldom been a greater divide between what intelligent, enlightened opinion presumes — that men and women have the same brain — and what science knows — that they do not.
TwoBirth of differenceIt is not until six or seven weeks after conception that the unborn baby 'makes up its mind', and the brain begins to take on a male or a female pattern. What happens at that critical stage in the darkness of the womb, will determine the structure and organisation of the brain: and that, in turn, will decide the very nature of the mind. It is [...] a story largely unknown, but now, at last, beginning to unfold in its entirety.
ThreeSex in the brainWhat we are, how we behave, how we think and feel, is governed not by the heart, but by the brain. The brain itself is influenced, in structure and operation, by the hormones. If brain structure and hormones are different in men and women, it should not surprise us that men and women behave in different ways. Understanding the exact relationship between brain structure, hormones and behaviour would take us a long way to discovering the answer to some of humanity's most exasperating riddles.
FourChildhood differencesEach sex has a mind of its own at birth. Innate differences in brain structure mean that from infancy and through childhood, the male and female paths increasingly diverge. Biology – accentuated by social attitudes which may themselves have a biological base – makes the destiny of men and women different, gives them different priorities, ambitions, and behaviour.
FiveBrains come of ageWith the onset of puberty, the human mechanism is past the blueprint stage. Now the hormones take on their second role, fuelling, powering, and informing the brain and our subsequent behaviour as human beings. [...] Before puberty, in spite of all those infant sexual differences we have already documented, girls and boys have the same kinds of hormones circulating at the same levels in their bodies. Once the hormone levels increase, however, the changes are dramatic. In girls, at around the age of eight the level of female hormone begins to rise. [...] The hormones of boys come on stream about two years later than girls.
SixAbility gapJust as puberty dramatically sorts out the girls from the boys in their behaviour and social attitudes, the hormones play their part in accentuating differences in mental abilities and aptitudes. We know that the chemistry largely dictates the structure of our brains and the disposition of the functions in it. It should not be surprising, then, to find that differences in the organ of thought affect the things we choose to think about, and how well we apply our minds to them.
SevenHearts and mindsPhysically, men and women are generally attracted to each other because of their differences. Ask any group of men from any culture to assess the attractiveness of a female, and they will tend to opt for the figure which curves where they are flat, is soft where they are strong and — though this may be a matter for aesthetic as much as scientific debate — swells where they are narrow. The same, in reverse, is true of women, who will tend to express a preference for men with broad shoulders tapering to narrow hips. [...] Yet in every other respect, we expect the sexes to be attracted to each other because of their similarities. Any computer-dating questionnaire will try to match intellectual like with like.
EightLike mindsThe hormonal theory [of sexual deviancy] would explain why sexual deviancy is so much more common in men. Men have to go through a hormonal process to change their brains from the natural female pattern present in all of us, whatever our eventual sex, from the first weeks of our life in the womb; they have to be soaked in extra male hormone and restructured – so in the process of reconstruction the chance of mistakes is much greater than in the female, who doesn't need any reconstruction of her brain.
NineMarriage of two mindsOur new knowledge of what makes us tick, and tick to different rhythms, is not of itself going to revolutionise the complex design of marriage — we will present no new marital blueprint. But we do believe that much of the stress in this most vital of relationships stems from the misconception that men and women are essentially the same people. The contradiction between this assumption and the facts can lead to exasperation, bitterness and recrimination.
TenMothers are not fathers'Nothing is said to bring men and women closer to each other than the shared experience of parenthood. The truth more often is that, because of the different perspective each partner brings to it, few things more dramatically define the difference between men and women. However disappointing the fact may be to a devoted father, there is something unique in the relationship between a mother and a baby. No known society replaces the mother as a primary provider of care.
ElevenMinds at workWe live in a world where we are no longer surprised to find a female prime minister, a female judge, a female rabbi or a female pilot. But there are still remarkably few women in top jobs, considering the large increase in the number of well-educated women. That is likely to remain the case.
TwelveBias at workThe Wall Street Journal once spoke of female careers being 'sabotaged by motherhood', demonstrating, in a few words, several misconceptions. First, many women do not see their retirement from the world of paid work as a disaster — home and family are a fulfilling and rewarding occupation. Secondly, motherhood is a career in itself, as any single-parent journalist will soon find out; and finally, even the most reluctant mothers, holding their new-born baby, find the notion that they have been somehow 'sabotaged' simply does not arise. If there is any question of sabotage, it is women who sabotage their own self-esteem. Too often they have defined career success and achievement in male terms.

 

Source: Anne Moir, British geneticist, David Jessel British TV and radio news presenter, author, campaigner against miscarriages of justice, Brain Sex. The Real Difference Between Men and Women, Wikipedia entry, first published by Michael Joseph (division of Penguin), 1989, Delta, 1. August 1992
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Zitate (engl.) – Humor

  • Men are from Earth, women are from Earth. Deal with it. George Carlin (1937-2008) US American stand-up comedian, social critic, actor, author

Englische Texte – English section on Gender research

Empirical study on the shifting of the roles of men and women – Germany 2009


German study Men in Motion – 10 Years of Development of Men in Germany
March 2009

Four different types of German men were delineated:


StageGeman men
Percentage
1998
Geman men
Percentage
2009
Type of German manGeneral remarkRemark on marriage
1.30 %
Strictly traditional
27 %Partially traditional60 % of the partially traditional men (rising tendency)
and 30 % of the partially traditional women deem violence as an acceptable form of 'conflict solving'.
35 % of the partially traditional men do not value marriage as a valid choice in the future.
2.? %30 %SeekingUncertain which choice to make 
3.? % 24 %Balancing
"Raisin pickers"
Filtering from traditional and modern values whatever suits their life concept 
4.17 %19 % Men
32 % Women
Modern
Partnership oriented
Feeling drawn to a "shelter for the soul"Partnership oriented marriage
Refuse patriarchal marriage
13 % of the modern German men see marriage as an outdated institution.
*65 %54 %German menThink that women are innately better in raising children than men. 
*54 %58 %German menOpt for both husband and wife / partners for life to contribute to the income of a household. 
*12 %31 %German menExpect support from the churches in recreating the male role model. 

Facts on male and female brains / Männliche und weibliche Hirne

  • Men use about 7,000 words per day, while women use about 20,000.
  • Women get lots of comfort from talking. As they talk, their body releases a brain hormone called oxytocin, which is a "feel-good" hormone.
  • Men get excitement from things like playing and watching sports – and also from watching women.
  • In the brain centers for language and hearing, women have 11 percent more neurons than men. The principle hub of both emotion and memory formation – the hippocampus – is also larger in the female brain, as is the brain circuitry for language and observing emotions in others.
  • Men have 2.5 times the brain space devoted to the sexual drive than women.
  • Men have larger brain centers for action and aggression than women.
  • On average, sexual thoughts float through a man's brain every 52 seconds and through a woman's only once a day (perhaps three to four times on her most fertile days).

 

See also: Empirical data on gender-specific brain differences – Louann Brizendine

Four out of five autists are male.

A persistent mystery in respect to autism is the disproportionate rate at which it affects males. For every female sufferer, there are four male sufferers.  

 

  • There is no question that there are clear differences between the male and the female brain. It is called sexual dimorphisms. [...]
    At the high end of the spectrum, towards the Asperger disease, the [male-female] ratio is 8 to 1 or 10 to 1. It is really quite dramatic.
    At the low end at the IQ spectrum the ratio is closer to 2 to 1 or 1 to 1. So there are really differences [between males and females] depending on the severity of the disorder. [...] For some reason girls may just compensate better. We don't know.
    Gerald Fischbach, US American Edison professor of neurobiology, Washington University School of Medicine, scientific director of the Simons Foundation, at expert panel discussion on the question Is Autism a Male Disorder?, presented by Big Think, minute 1:40, 2:26, 3:14, complete 3:52 minutes duration, recorded ?, aired February 2011

 

Links zum Thema Genderforschung und Geschlechterdifferenzen / Gender research

Autoren und Genforscher

Autoren und Forscher der (vergleichenden) Verhaltensbiologie

Männerliteratur

Frauenliteratur

Literatur

Literatur (engl.)

Externe Weblinks

Global Gender Gap-' Report, World Economic Forum' (2006-2011) 1. Island 2. Norwegen 3. Finnland 4. Schweden




Externe Weblinks (engl.)


Audio- und Videolinks

Audio- und Videolinks (engl.)

  • Audio interview with Helen Fisher Ph.D. (*1945) Canadian-American research professor in biological anthropology, human behavior researcher, Center for Human Evolutionary Studies, Rutgers University, expert on romantic love, chief scientific adviser to Chemistry.com, Marriage and Monogamy, presented by public radio show PhilosophyTalk, San Francisco, CA, USA, hosts John Perry and Ken Taylor, 54:05 minutes duration, aired 14. February 2006
  • Audio interview with Dr. Louann Brizendine, Professor in Neurobiology, Neuropsychiatrist at UC Berkeley, founder of the first US clinic to study and treat women's brain functions, The Female Brain, presented by Tech Nation, host Dr. Moira Gunn, 30 minutes duration, 14mb, recorded 12. September 2006
  • Video presentation by Dr. Louann Brizendine, Professor in Neurobiology, Neuropsychiatrist at UC Berkeley, founder of the first US clinic to study and treat women's brain functions, The female brain,  ForaTV video, Book Passage, Corte Madera, CA,1:06:24 duration, 17. November 2006
    Brizendine, minute 37:08: I always tell couples, the good news is when you are about 65 you guys are gonna be well matched. The relationship issues will always exist, but there is always hope.
  • Difference between men and women, YouTube movie, 1:03 minutes duration, posted 13. June 2007
    Difference between men and women exemplified on how they deal with a KISS
  • The difference between men's and women's brains, presented by First Science TV, Differences between the male and the female brains, YouTube film, 1:45 minutes duration, posted 17. October 2007
  • Daniel Amen, neurologist, Difference Between the Male and Female Brain, presented by TV station NBC, host Jane Pauley, YouTube film, 3:07 minutes duration, posted 17. October 2007
    Amen: Take in fish oil. Don't play video games! Walk together!
  • Daniel Amen, neurologist, Differences Between the Male and Female Brain – On The Psychology of Men, presented by TV14 ABC, programme The View, 7:55 minutes duration, posted 17. October 2007
    Interviewer: Why don't men require any foreplay? minute 2:22
    Dr. Amen: Because they are always ready [...] one of God's tricks on us. The part responsive to testosterone is 2.5 times bigger in men than in women.
    Men have scientific minds/brains filled with strictly separated boxes including a favored no-thing box. (discovered in a study issued by University of Pennsylvania)
    Women's brains are made up of a big ball of wire. And everything is connected to everything.
  • Excerpts of lecture by Dr. Louann Brizendine, Professor in Neurobiology, Neuropsychiatrist at UC Berkeley, founder of the first US clinic to study and treat women's brain functions, On the Female Brain, Los Angeles, CA, 17. April 2008
  • Dr. Stanislav Grof, consciousness researcher, On Gender Difference, 'Transpersonal Conversations' series, 4:43 minutes duration, YouTube film, posted 8. Mai 2008
  • Video presentation by Dr. Louann Brizendine, Professor in Neurobiology, Neuropsychiatrist at UC Berkeley, Authors@Google series, discussing her book The Female Brain (female brain's effect on women's mood and hormones), Google Campus (headquarters) Mountain View, CA, YouTube video, 57:56 minutes duration, 7. August 2008
  • Video presentation by Michael Gurian, global pioneer in the gender effectiveness movement, at Authors@Google series discussing his book Leadership and the Sexes. Using Gender Science to Create Success in Business, Google Campus (headquarters), Mountain View, CA, YouTube video, 53:53 minutes duration, 10. September 2008
  • Audio interview with Michael Gurian on , web radio program NPR/San Francisco Show, host Marty Nemko, MP3, ca. 30 minutes duration, 14. September 2008
  • Audio interview with Michael Gurian, global pioneer in the gender effectiveness movement, on Leadership and the Sexes, presented by web radio show The Cranky Middle Manager Show # 164, host Wayne Turmel, 33:59 minutes duration, 15. October 2008
  • Video presentation by John Gray, author of bestseller Men Are from Mars, Women Are from Venus Why Mars and Venus Collide, ForaTV, Book Passage, Corte Madera, CA, 50:55 minutes duration, 2. November 2008
  • Video presentation by Leonard Shlain Leonard Shlain (1937-2009) US American writer, researcher, chairman of laparoscopic surgery, associate professor for surgery, UC San Francisco, The Alphabet vs. The Goddess, The Distinguished Lecture Series, Pepperdine University, Malibu California, November 2006, Google video, 1:15:14 duration, posted 19. December 2008
    Buddha, Socrates, and Jesus delivered feminine right-brained oral teachings. (minutes 37-43)
    Masculine creeds evolved with the written word in an alphabet. The first two Commandments of the Ten Commandments in the Old Testament [first book issued 900 BC] reject the influence of the Goddess (right brain, Yin) and ban any form of representative art. Women were forbidden to be priestesses in the 3rd millennium when the New Testament was transcribed.
    Since the introduction of photography and TV [emitting/inducing alpha and theta brain waves] we witness the rise of the feminine and the decline of the male (left brain, Yang) dominance after 5,000 years of patriarchy.
  • Audio interview with Barbara Annis, presented by web radio program Small Business Advocate, host Jim Blasinggame,
    Small business and the gender differences, On the science behind the differences between the two genders, how to reconcile and celebrate the differences, 15:23 minutes duration, 22. October 2008
    How men and women communicate differently with each other feat, on gender differences in communicating; 15:23 minutes duration, 27. January 2009
  • Audio interview with Cordelia Fine, Ph.D. (*1975) Australian academic psychologist, freelance writer, author of Delusions of gender, on Delusions of Gender, presented by The Freedomain Radio, host Stefan Molyneux, 38:22 minutes duration, posted 16. September 2010
  • Video lecture by Catharine MacKinnon, US American professor of law, feminist, University of Michigan, Women's Status, Men's States, sponsored by the Faculty ofLaw and the Minerva Center for Human Rights and The Hebrew University of Jerusalem, 29. May 2008, YouTube film, 1:00:56 duration, posted 19. September 2010
  • Video presentation by Danaan Parry, Glastonbury, UK, |Messengers – Women and Men, part 5 of 6, YouTube film, 6:38 minutes duration, posted 17. March 2011
    Women talk : Men talk what's so in Northern Ireland
  • Video TV interview with Helen Fisher Ph.D. (*1945) Canadian-American research professor in biological anthropology, human behavior researcher, Center for Human Evolutionary Studies, Rutgers University, expert on romantic love, chief scientific adviser to Chemistry.com, The natural talents of women, presented by US American TVO station, originally aired September 1999, YouTube film, 26:39 minutes duration, posted 15. November 2011
    Gender differences in the brain and behavior of men and women; More women will enter the workforce and with their particular skills will alter the way business is done;
    Minute 25:00: Reformation of marriage into symmetrical peer marriages between equals; women come into marriages as more interesting beings than ever before

Audio- und Videolinks (engl.) – Humorous!

  • Video presentation by storyteller Irving Rothstein, Nasrudin's "Perfect Woman", YouTube movie, 1:20 minutes duration, posted 15. October 2006
  • Video presentation by Mark Gungor, pastor, comedian, marriage counselor, A Tale of Two Brains, on the differences between male and female brains, YouTube film, 5:27 minutes duration, posted 10. January 2008

Audio- und Videolinks (engl.) – Reflective!

 

Interne Links

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