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2·2012


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Glücksforschung

 

Erst die Erinnerung muss uns offenbaren
die Gnade, die das Schicksal uns verlieh.
Wir wissen stets nur, dass wir glücklich waren,
doch dass wir glücklich sind, wissen wir nie.

Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Universalgelehrter und Dichter (1749-1832)

 

Ohne das Transzendente und Transpersonale werden wir krank, gewalttätig und nihilistisch oder verlieren die Hoffnung und werden apathisch. Wir brauchen etwas, das größer ist als wir selbst, das wir verehren und dem wir uns hingeben können.
Abraham Maslow, Psychologe und Glücksforscher


 

1.   Glückseinsichten

Der Seinszustand von Glück und Freude entstammt dem Inneren eines Menschen.
Er lässt sich – von außen – weder erkaufen noch erzwingen.

 


Tränendes Herz

Die Lakota-Indianer kennen sieben Wege zum Glück:
Großzügigkeit, Standhaftigkeit, Tapferkeit, Weisheit, Liebe, Respekt und Bescheidenheit.

 

Auf die peinliche Frage eines Journalisten der Financial Times nach dem Bruttoinlandsprodukt seines armen Landes antwortete Jigme Singye Wangchuck, der König von Bhutan, schlagfertig:

Mir ist das Bruttonationalglücks wichtiger.
Mit dieser Antwort im Jahr 1972 löste er eine historische Entwicklung des Glücksbewusstseins aus.

 

Herbert Laszlo, Leiter des Instituta für europäische Glücksforschung in Wien definiert Glück als optimale Beanspruchung eines Menschen.

 

Einzigartig in der Welt sieht die die US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, entstanden 1776 unter Leitung von Thomas Jefferson, für alle Menschen das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück als unveräußerliches Menschenrecht vor.
Der Wiener Psychoanalytiker Sigmund Freud hingegen erachtete die Deutschen als unbegabt für Glück. Freud münzte Glück unter anderem als "laues Behagen".
Glück kann so intensiv sein, dass es als Eustress oder schlimstenfalls als Distress empfunden wird. Der Glücksforscher Csikszentmihalyi hat mit dem denglischen Begriff "Flow" die fließende Qualität des Glücks gewürdigt.

 

In den 60er Jahren fand der US-amerikanische materialistisch-humanistische Psychologe Abraham Maslow in seiner Glücksstudie heraus: Es gibt nur 5 % wahrhaft glückliche Menschen auf der Erde. 1954 brachte er die berühmte Maslowsche Bedürfnispyramide heraus, wonach der entwickelte Mensch nach Wissen, Schönheit und höherer Ordnung strebt, was schließlich in Selbstverwirklichung mündet, wobei der Eigenwillen aufgehoben wird.

 

Anfang des 3. Jahrtausends kommt auf 21 Artikel über Depression ein Artikel über die Kunst des Glücklichseins (Positive Psychologie).

2.   Wortherkunft von Glück

Das Wort Glück stammt von dem mittelniederdeutschen Wort Gelucke (ab 12. Jhdt.) und dem mittelhochdeutschen Gelücke ab. Das Glück geht auf das Verb „gelingen” zurück, das sich von leicht ableiten lässt. Glück ist ... das Gelingende, das Leichtgängige, die günstige W-Endung.

 

Die deutsche Sprache kennt "Glück haben" (umgangssprachlich Schwein haben) und "glücklich sein". Die englische Sprache hat zwei Begriffe dafür: “luck” (im Sinn von 'Glück haben') und “happiness” (im Sinn von 'Glücklichsein').

3.   Wie glückliche Menschen leben

Die Quintessenz der internationalen Glücksforschung aus mehr als zehn Jahren lautet: Auffallend glückliche Menschen bestätigen übereinstimmend, dass das Glück aus ihnen selbst kommt und nicht abhängig ist von äußeren Bedingungen wie Alter, Geschlecht, Herkunft, Wohnort, Reichtum, Bildung oder einem besonderen Glücksereignis.

 

Glückliche Menschen ...

  1. hadern nicht mit ihrem Schicksal.
  2. leben in der Gegenwart.
  3. führen ein einfaches Leben.
  4. reduzieren ihren Medienkonsum.
  5. gehen Risiken ein und stellen sich Problemen.
  6. treffen Entscheidungen schneller.
  7. pflegen Freundschaften.
  8. gehen einer erfüllenden Tätigkeit nach.
  9. tun sich selbst etwas Gutes.
  10. sind dankbar.
  11. haben eine Lebensvision.

4.   Glücksforscher

Zu obigem Ergebnis kamen sowohl die Studien der international bekanntesten Glücksforscher:

  • Michael Argyle † 2002, Sozialpsychologe, zuletzt in Oxford am Department of Experimental Psychology, The Psychology of Happiness (engl.),
  • Alfred Bellebaum, emeritierter Soziologie-Professor an der Universität Koblenz-Landau, Honorarprofessor für Soziologie an der Universität Bonn, Gründer und Leiter des Instituts für Glücksforschung e.V. in Vallendar bei Koblenz
  • Mihaly Csikszentmihalyi Psychologie-Professor an der Peter F. Drucker Graduate School of Management at Claremont Graduate University, Direktor des Quality of Life Research Center, emeritierter Professor an der University of Chicago, Erfinder bzw. Entdecker des Flow-Konzepts
  • Ed Diener, Professor an der University of Illinois, Chicago, USA. Er entwickelte den Fragebogen "Satisfaction with Life Scale (SWLS)" (Fragebogen zur Lebenszufriedenheit).
  • David Myers, Sozial-Psychologe am Hope College in Holland, Michigan, USA und
  • Martin Seligman, Psychologie-Professor an der University of Pennsylvania, Pittsburgh, USA
  • als auch zahlreiche andere Untersuchungen.

5.   Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse der Glücksforschung

 

 

Auffallend glückliche Menschen...

 

...hadern nicht mit ihrem Schicksal
und machen ihr Glück auch nicht davon abhängig, ob sie ein bestimmtes Ziel erreichen oder nicht. Sie sind in der Lage, die Überraschungen des Lebens anzunehmen und wissen, dass sich das Leben ohnehin nicht exakt kalkulieren lässt. Dazu meint Professor Martin Seligman von der Universität von Pennsylvania: »Glückliche Menschen haben genauso viel Pech wie andere, sie gehen nur anders damit um. Sie fragen beispielsweise nicht »Warum passiert mir das?«, sondern »Wozu ist das gut?« Das gilt selbst bei tragischen Ereignissen.
Kevin Smith, Professor am New England Research Institute, befragte Menschen, deren Leben sich durch einen schweren Unfall oder eine Krankheit komplett verändert hatte. Das Ergebnis war verblüffend: Alle Befragten erklärten, dass sie durch diese Erfahrung sogar an Glück, Liebesfähigkeit und innerem Frieden dazugewonnen hatten. Die Erklärung der Forscher: »Wer aus seinem gewohnten Leben herausgerissen wird, kann seine bisherigen Gewohnheiten nicht mehr aufrechterhalten und muss umdenken. Dazu gehört auch, das Glück nicht mehr im Außen zu suchen, sondern in sich selbst zu finden.«

 

...leben in der Gegenwart
und sind in der Lage, ihre Aufmerksamkeit weitgehend von Vergangenheit und Zukunft zu lösen und sich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Sie sind präsent im Hier und Jetzt, grübeln weniger über Vergangenes nach und machen sich weniger Sorgen über das, was kommen mag. Das Eintauchen in die Gegenwart gelingt laut Prof. Mihaly Csikszentmihalyi vor allem durch Konzentration: »Wer in dem aufgeht, was er gerade tut, bewegt sich in einer Sphäre der Zeitlosigkeit.« Glückliche Menschen erleben solche zeitlosen Momente häufiger und können sie auch bewusst herbeiführen.
»Diese Fähigkeit lässt sich trainieren«, so meint Jean Claude Kaufmann, Soziologie-Professor an der Pariser Sorbonne: »Indem wir bewusst versuchen, das zu lieben, was gerade ist, wo wir gerade sind und was wir gerade tun.«

 

...führen ein einfaches Leben
und umgekehrt: Menschen, die ihr Leben vereinfachen, werden glücklicher. Damit ist nicht gemeint, ein Leben in Askese führen zu müssen. Entscheidend ist, sich immer mehr von überflüssigem Ballast zu befreien. Professor Robert Frank von der Cornell Universität in New York führte dazu ein Experiment mit mehreren tausend Menschen durch. Schritt für Schritt vereinfachten diese ihr Leben, indem sie Wohnung, Keller oder Dachboden entrümpelten, ihr Papierchaos ordneten, ihre finanziellen Probleme regelten, aufgeschobene Projekte beendeten und sich auch von unglücklichen Beziehungen trennten. Bereits nach wenigen Wochen verspürten die Studienteilnehmer mehr Leichtigkeit, und nach einem Jahr bestätigten fast alle, dass sie kein Verlangen mehr haben, immer mehr Besitz anzuhäufen und sich dadurch wesentlich freier fühlen.

 

...reduzieren ihren Medienkonsum
Jeff Davidson, Psychologie-Professor an der Cornell University New York, der die Vereinfachungs-Studie von Professor Frank begleitete, fand heraus: Menschen, die nur noch selten oder gar keine Fernsehnachrichten mehr sehen, spürten schon nach kurzer Zeit deutlich mehr Lebensfreude. Dazu sagt der Forscher: »Das gebündelte Unglück, das dem Zuschauer in den Nachrichten präsentiert wird und an dem er selbst nichts ändern kann, verstärkt zunehmend das Gefühl, in einer feindlichen Welt zu leben, der er hilflos ausgeliefert ist.« Dass zu viel TV-Konsum generell das Wohlbefinden negativ beeinflusst, haben auch andere Studien ergeben. Wer täglich mehrere Stunden vor dem Fernseher sitzt, wird träge und lustlos.

 

...gehen Risiken ein und stellen sich Problemen
Prof. Martin Seligman von der Universität von Pennsylvania fand in Studien heraus, dass glückliche Menschen immer wieder die so gennante Komfortzone des Lebens verlassen: »Wachstum zum Glück findet außerhalb der Komfortzone statt. Wer nie Risiken eingeht und nie scheitert, entwickelt sich nicht und erfährt auch nie seine eigene Stärke Das bestätigt auch der Hirnforscher Gerald Hüther: »Wer es schafft, eigene Unsicherheiten oder Ängste zu überwinden und ein Problem selbst zu bewältigen, empfindet dadurch Freude.«

 

...treffen Entscheidungen schneller
und gehen lieber das Risiko falscher Entscheidungen ein, anstatt sie hinauszuzögern und aufzuschieben. Sie erledigen das, was ansteht, statt es anzuhäufen. Dazu meint Professor Ed Diener von der Universität von Illinois: »Wer aufräumt und Liegengebliebenes anpackt, fühlt sich nicht als Opfer von Umständen, sondern als Gestalter – und das ist eine wesentliche Voraussetzung für Glück.«

 

...pflegen Freundschaften
von sich aus und tun dies auch regelmäßig. Studien haben ergeben, dass gute Beziehungen zu anderen Menschen das Glücksempfinden in hohem Maße stärken. Dabei kommt es jedoch nicht darauf an, möglichst viele Menschen zu kennen, sondern vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen.

 

...gehen einer erfüllenden Tätigkeit nach
bei der sie ihre Fähigkeiten und Talente ganz einbringen können. Konzentrierte und erfüllende Arbeit mobilisiert das körpereigene Glückshormon Serotonin – was auch bei jeder anderen Tätigkeit passiert, die wir mit Hingabe ausüben.
Professor Mihaly Csikszentmihalyi von der Universität Chicago, der seit über 30 Jahren in der Glücksforschung arbeitet, hat dafür den Begriff Flow definiert. Flow beschreibt einen Zustand, in dem unser Fühlen, Wollen und Denken in vollkommener Übereinstimmung sind. Wir vergessen Zeit und Raum, sogar uns selbst, und das Handeln geht mühelos vonstatten. Solche Flow-Zustände können bei allen Tätigkeiten entstehen: bei der Arbeit, beim Ausüben eines Hobbies, beim Sport, bei Unternehmungen mit Freunden und sogar bei der Hausarbeit.

 

...tun sich ich selbst Gutes
und nehmen sich auch regelmäßig die Zeit dafür. Das müssen keine großen Unternehmungen sein. Auch »Kleinigkeiten« wie Musik zu hören, ein Buch zu lesen, zu meditieren, sich massieren zu lassen, ein heißes Bad zu nehmen, gehören dazu. Professor Ed Diener von der Universität von Illinois sagt: »Jeder Mensch sollte sich eine Liste anlegen mit allem, was ihm gut tut, damit er sich dann, wenn die Gedanken einmal im Düsteren kreisen, selbst motivieren kann.«

 

...sind dankbar
»Dankbarkeit ist der schnellste Weg zum Glück«, so die Erkenntnis des Psychologie-Professors Barry Neil Kaufmann aus Massachussetts, die von zahlreichen Untersuchungen über glückliche Menschen bestätigt wird. Menschen, die das Schöne in ihrem Leben bewusst wahrnehmen und wertschätzen, erkennen die ganze Fülle des Lebens (und nicht nur jenen Teilausschnitt, der unerfreulich ist). Dadurch empfinden sie das Leben auch insgesamt als schöner. Die Tiefenpsychologin Dr. Elisabeth Mardorf empfiehlt deshalb, ein Dankbarkeits-Tagebuch zu führen. Denn: »Sich schriftlich aufzuzählen, was im Leben gut ist, verändert innerhalb weniger Wochen die gesamte Wahrnehmung. Ganz von selbst entdecken wir immer mehr Dinge, die uns glücklich machen.«

 

...haben eine Lebensvision
und wissen, wofür sie leben. Dazu meint Professor Ed Diener: »Glückliche Menschen setzen sich selbst immer wieder langfristige Ziele, die sich in kleinen Schritten erreichen lassen. Oft überschätzen wir, was sich kurzfristig erreichen lässt, und unterschätzen, was auf lange Sicht möglich ist.« Wichtig ist jedoch, sich nicht an seine Ziele zu klammern, sondern offen zu bleiben für neue Möglichkeiten. Und vor allem: nicht erst beim Erreichen des Ziels glücklich sein zu wollen, sondern bereits auf dem Weg dahin.

 

...glauben an einen übergeordneten Sinn ihres Lebens
Zahlreiche Studien haben ergeben, dass Menschen, die auch an einen übergeordneten Sinn ihres Lebens glauben, glücklicher sind als jene, die das nicht tun. Ob es sich dabei um einen speziellen religiösen Glauben handelt oder nicht, ist zweitrangig.

 

Quelle: Glücksgespräche Download pdf-Datei, 65 KB

6.   Weltkarte mit dem Index der Lebenszufriedenheit

World Map – Happy Planet Index (HPI)

The Satisfaction with Life Index is an attempt to show the average self-reported happiness (subjective life satisfaction) in different nations. This is an example of a recent trend to use direct measures of happiness, such as surveys asking people how happy they are, as an alternative to traditional measures of policy success to GDP or GNP. Some studies suggest that happiness can be measured effectively.

 


Index der Lebenszufriedenheit / Happy Planet Index

 

Grün = Höchstes Glück *⇒ Blau *⇒ Violett *⇒ Orange *⇒ Rosa *⇒ Rot = Geringstes Glück; Grau = Keine Daten vorhanden
Green = Maximal happiness *⇒ Blue *⇒ Purple *⇒ Orange *⇒ Pink *⇒ Red = Least happiness; Grey = No data available

7.   Die Welt als Dorf

Wenn man die Weltbevölkerung von über 6,8 Milliarden Menschen proportional auf ein Dorf mit 100 Einwohnern verkleinert, so ergibt sich folgende Zusammensetzung der Dorfgemeinschaft:

  • 60 (59) Asiaten
  • 14 (13) Amerikaner (aus Nord-/ Mittel- und Südamerika)  
  • 14 Afrikaner
  • 12 Europäer
  • 8 Lateinamerikaner
  • 5 US-Amerikaner und Kanadier
  • 1 Ozeanier (aus dem Südpazifik).

 

In diesem Dorf leben

  • 52 (50 / 51)  Frauen und 48 (49 / 50) Männer,
  • 30 sind Kinder, 70 sind Erwachsene.

 

  • 67 sind Nicht-Christen.
  • 33 sind Christen.
  • 21 sind Moslems
  • 15 sind Hindus.
  • 14 sind Religionslose oder Atheisten.
  • 6 sind Buddhisten.
  • 6 gehören anderen religiösen Konfessionen an.
  • 5 sind Animisten.

 

  • 51 sprechen indonesisch, japanisch, deutsch, französisch oder eine andere Sprache.
  • 15 sprechen (Mandarin) chinesisch.
  • 7 sprechen englisch.
  • 6 sprechen Hindi.
  • 6 sprechen spanisch.
  • 5 sprechen russisch.
  • 4 sprechen arabisch.
  • 3 sprechen Bengali.
  • 3 sprechen portugiesisch.

 

  • 90 sind heterosexuell veranlagt.
  • 80 leben in nicht menschenwürdigen Wohnverhältnissen.
  • 80 konsumieren 20% der vorhandenen Elektrizität.
  • 76 haben keinen Zugang zu Elektrizität (die meisten nutzen sie nur für nächtliche Beleuchtung).
  • 74 Dorfbewohner besitzen 39% des gesamten vorhandenen Eigentums.
  • 70 (82) sind Nicht-Weiße (Rasse).
  • 70 sind Analphabeten.
  • 56 (61) haben Zugang zu einem Abwassersystem.
  • 50 sind unterernährt. (1 davon stirbt an Unterernährung.)
  • 39 (44) haben keinen Zugang zu einem verbesserten Abwassersystem.
  • 33 teilen sich 3% des gesamten vorhandenen Eigentums.
  • 33 (20) haben sauberes, sicheres Trinkwasser zur Verfügung.
  • 30 (18) sind Nicht-Weiße (Rasse).
  • 24 haben keinen Zugang zu Elektrizität.
  • 20 sind unterernährt.
  • 20 teilen sich die verbleibenden 2% des gesamten vorhandenen Eigentums.
  • 20 konsumieren 80% der vorhandenen Elektrizität.
  • 15 (67) Erwachsene können nicht lesen und schreiben, sind Analphabeten.
  • 15 Erwachsene sind übergewichtig.
  • 10 sind homosexuell veranlagt.
  • 7 haben Zugang zum Internet / besitzen einem Computer.
  • 6 Dorfbewohner (alle aus USA) besitzen 59% des gesamten vorhandenen Eigentums.
  • 6 Dorfbewohner (alle aus USA) kontrollieren 32% der gesamten vorhandenen Bodenschätze (Reichtums).
  • 1 Dorfbewohner ist Absolvent eines Studiums (Universität / Fachhochschule) mit akademischem Abschluss.
  • 1 Dorfbewohner hat die Krankheit AIDS.
  • 1 Dorfbewohner stirbt den Hungertod.
  • 1 Dorfbewohner stirbt im Lauf des Jahres.
  • 2 neue Dorfbewohner werden im selben Zeitraum geboren (wodurch sich die Anzahl der Weltdörfler auf 101 erhöht).

 

  • Falls dein Kühlschrank mit Lebensmitteln gefüllt ist, du bekleidet bist, du ein Dach über dem Kopf und ein eigenes Bett hast, bist du reicher als 75 % der Weltbevölkerung.
  • Falls du einem Glauben nachgehen kannst, ohne befürchten zu müssen, dass du bedroht wirst oder du verhaftet wirst oder umgebracht wirst, bist du besser dran als 3 Milliarden Menschen auf der Welt.
  • Wenn du diesen Text liest, gehörst du nicht zu den 2 Milliarden Menschen, die nicht lesen können.
  • Falls du nie in Kriegsgeschehen verwickelt warst, nie unter der Einsamkeit durch Gefangenschaft gelitten hast, nie die Agonie des Gequälten oder nie Hunger gespürt hast, bist du besser dran als 500 Millionen Menschen auf der Welt bzw. 20 der Weltdörfler.
  • Wenn du morgens unbekümmert aus dem Haus gehen kannst, ohne verfolgt und womöglich auch gefoltert zu werden, dann bist du besser dran als über 300 Millionen Menschen auf dieser Welt bzw. 48 der Weltdörfler.
  • Falls du heute Morgen gesund und nicht sterbenskrank aufgewacht bist, bist du besser dran als 1 Million Menschen auf der Welt, die in der kommenden Woche sterben werden.
  • Falls du ein Bankkonto hast, etwas Geld im Portemonnaie oder etwas gespartes Kleingeld, gehörst du zu den 8 wohlhabenden Menschen auf der Welt.

 

Betrachtet man die Welt aus dieser Perspektive, wird offenbar, dass das Bedürfnis
nach Zusammengehörigkeit, Verständnis, Akzeptanz und Bildung unumgänglich ist.

 

Quellen: Internet-kolportierte Statistik, bezogen von David Smith, If the World Were a Village. A Book about the World's People, 32 Seiten, Kids Can Press, Ltd., 10. Februar 2002
Englische Quellen:

 

Literatur (engl.):

8.   Die drei Prinzen von Serendip

Die Stadt Serendip liegt auf der Insel Ceylon, die heute Sri Lanka heißt. Der König von Serendip hatte drei Söhne. Eines Tages schickte er sie hinaus in die Ferne, um den Schlüssel zum Glück zu finden. Jeder der drei Brüder geriet unterwegs wie im Vorübergehen, in Situationen, die ihn dazu bewegten, seine Vorstellung über das wertvollste Gut im Leben zu ändern. Den begehrten Schlüssel hatte keiner der Prinzen gefunden, doch sind sie wiederkehrend auf Dinge von hohem Wert gestoßen, die sie ursprünglich außer Acht gelassen hatten.

 

Als die drei Brüder schließlich in ihr Elternhaus zurückkehrten, berichteten sie ihrem Vater, dass ihre Suche nach dem Inbegriff des Glücks ihnen eine Reise voller unerwarteter Glücksfälle beschert hatte. Der König, der gern auf Nebenwegen ging, um dort die Geheimnisse des Lebens zu würdigen, die sich vor dem offenen, aufmerksamen Blick auftun, teilte ihnen mit, dass er das Kostbarste auf der Welt bereits vor den Mauern des Palastes gefunden habe. Gesegnet damit, jene Freude in sich zu spüren, die ihn in ganz alltäglichen Dingen etwas Neues entdecken ließ, schloss er damit:
Die Kunst ist, deine Sinne zu erweitern.
So kannst du immer wieder unerwartet auf Erfreuliches stoßen.
  

Serendipität bedeutet die Gabe,
zufällig (d.h. absichtslos) jenen Dingen zu begegnen,
die freudige Aufmerksamkeit erwecken und den Geist mit kreativen Ideen beflügeln.

Zusammenfassung eines 700 Jahre alten persischen Märchens

9.   Meide ⇔ Begrüße – Zwölf Wandlungsschritte in ein glückliches Leben

  1. Meide Kontrolle. Beeinflusse stattdessen.Begrüße Freiheit, sich auf ein bestimmtes Ergebnis zu versteifen.
  2. Meide Zynismus.Begrüße Möglichkeiten.
  3. Meide Manipulation.Begrüße Achtsamkeit.
  4. Meide Pessimismus.Begrüße Verantwortung.
  5. Meide Ablenkung. –  Begrüße Stille.
  6. Meide Ausschließlichkeit. –  Begrüße Vielfalt.
  7. Meide Besorgnis.Begrüße das Wundersame.
  8. Meide Ziellosigkeit.Begrüße Hoffnung.
  9. Meide Überlegenheitsdenken. – Begrüße Demut.
  10. Meide Minderwertigkeitsdenken. – Begrüße Schönheit.
  11. Meide Mangeldenken. – Begrüße Gerechtigkeit.
  12. Meide Egoismus. – Begrüße Liebe.

 

Inspiriert durch Bob Tschannen-Moran, LifeTrek Coaching International, How To Be Happy ["Glücklich sein – wie"]

10.   Vermischte Glücksmeldungen

  • Laut einer Umfrage in USA bekommt der Hedonismus des Epikur (Suche nach angenehmen Gefühlen) eine deutliche Absage zugunsten eines überlegten Strebens nach Glück im Sinne des Aristoteles und Viktor Frankl. Der Psychologe Todd Kashdan von der George Mason University fordert:
Wir müssen vom Konzept abgehen, unsere Tage mit häufigen glücklichen Momenten und weniger unangenehmen Momenten zu füllen.

 

 

  • Fast Food macht zwar dick und krank, und glücklich. Dies ergab eine Studie der Universität von Arkansas an 2366 Kinder im Alter zwischen 2 und 12 Jahren.

 

  • Der Fernsehsender Pro 7 zeigt ein Video über die Biologie des Glücklichseins. In einem wissenschaftlichen Experiment der deutschen Glücksakademie werden die Gehirnströme und die Pulsfrequenz der Probanden unter verschiedenen Bedingungen gemessen und mit ihren Aussagen über ihre Gefühlslage verglichen.

 

  • Flourishing ... bedeutet wörtlich "blühen, gedeihen". Der Begriff stammt von Glückspionier Ed Diener. Sein Fragebogen zum Flourishinggrad zwischen 8 und 56 Punkten enthält 8 Fragen, die mit Punkten von 1 bis 7 bewertet werden können.

 

  • Verblüffende Forderung auf einer Tagung in den USA: Obama möge einen „Secretary of Happiness“ (Glücksminister) ernennen. Happiness Observer 2/09, S. 3 10. Februar 2009

11.   Zitate zum Thema Glück und Freude / Happiness and Joy

11.1   Zitate allgemein

  • Wenn das Lieben immer bedingungsloser wird, erlebt man es allmählich als innere Freude. Es handelt sich nicht um die plötzlich auftretende Freude, die infolge eines angenehmen Ausgangs von Ereignissen auftritt; sie ist der ständige Begleiter bei allen Aktivitäten. Freude steigt in jedem Augenblick der Existenz aus dem Inneren auf, statt auf irgendeine äußere Quelle angewiesen zu sein. FU Power vs. Force

 

  • Zwang kann Befriedigung einbringen, doch nur göttliche Wirkmacht [Kraft] bringt Freude hervor. FU Power vs. Force

 

  • Es gibt absolut nichts in der normalen menschlichen Erfahrungswelt, das mit der Freude der Anwesenheit der göttlichen Liebe zu vergleichen ist. Weder sind Opfer zu groß noch Mühen zu viel, um jene Gegenwart zu erleben. Das All-sehende Auge, S. 289 (engl. Ausgabe)

 

  • Glück ist Talent für das Schicksal. Novalis, deutscher Dichter (1772-1801)

 

  • Wir alle leben mit dem Ziel, glücklich zu sein; unsere Leben sind alle verschieden und trotzdem dasselbe. Anne Frank, Tagebuch, zitiert von Ben-Shahar, Glücklicher, Riemann Verlag, September 2007

 

 

  • Glücklich zu sein ist der größte Erfolg, den ein Mensch erringen kann; es ist die Antwort seiner ganzen Persönlichkeit auf eine produktive Einstellung gegenüber sich selbst und gegenüber der Welt, die ihn umgibt. Erich Fromm

 

  • Kann ich sagen mein Leben sei Leiden gewesen? Nein, nein. Es war schwer, aber es war reich, und es gab Glückszeiten. Es gab? Es gibt. Luise Rinser, Kunst des Schattenspiels. Tagebuchaufzeichnungen 1994-1997, Zitat von der Rückseite des Bucheinbands, 1997

 

 

  • Die meisten Philosophen sind ja eher ein unglückliches Volk und haben obendrein die trotzige Neigung, zu behaupten, das sei auch gut so. Peter Sloterdijk, Professor für Philosophie, Karlsruhe

 

  • Glück heißt, seiner selbst, ohne zu erschrecken, inne zu werden. Walter Benjamin

 

  • Sich selbst zur Geburt bringen, ist die wichtigste Aufgabe im Leben eines Menschen. Erich Fromm

 

  • Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick. Fjodor Michailowitsch Dostojewski

 

  • Je mehr er [der Mensch] nach Glück jagt, um so mehr verjagt er es auch schon. Um dies zu verstehen, brauchen wir nur das Vorurteil zu überwinden, dass der Mensch im Grund darauf aus sei, glücklich zu sein; was er in Wirklichkeit will, ist nämlich, einen Grund dazu zu haben. Und hat er einmal einen Grund dazu, dann stellt sich das Glücksgefühl von selbst ein. In dem Maße hingegen, in dem er das Glücksgefühl direkt anpeilt, verliert er den Grund, den er dazu haben mag, aus den Augen, und das Glücksgefühl selbst sackt in sich zusammen. Mit anderen Wort, Glück muss er-folgen und kann nicht er-zielt werden. Viktor E. Frankl, Sinnforscher, Psychotherapeut, Begründer der Logotherapie, Die Sinnfrage in der Psychotherapie, S. 20, Piper, München 1981

 

 

  • Manager von morgen müssten eine partnerschaftlich orientierte Unternehmenskultur und ethikorientierte Führung verfolgen. Artikel Hochschulranking, Wirtschaftswoche, 2. Juni 2008

 

  • Darum kann kein Glücklicher je wissen, dass er es ist. Um das Glück zu sehen, müsste er aus ihm heraustreten: er wäre wie ein Geborener. Theodor W. Adorno

11.2   Zitate (engl.) allgemein

We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their creator with certain
inalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.
United States Declaration of Independence

 

Personal avowals

  • My life has no purpose, no direction, no aim, no meaning, and yet I’m happy. I can’t figure it out. What am I doing right? Charles Schulz
  • Happiness is the inner psychological reward for achievement of externalized goals as a self-reward system, and the error is to think that the source of happiness is due to the 'out there' instead of originating from within. Dr. David Hawkins, Transcending the Levels of Consciousness, S. 93

 

  •   As the troublesome thoughts in your mind are witnessed, they begin to dissolve and are replaced by a sense of stillness and peace which deepens. In fact, there is no end to its depth. You will also feel a subtle emanation of joy arising from deep within: the joy of Being. Eckhart Tolle

 

 

 

  • There's a huge amount of evidence that above a certain relatively modest level, more money doesn't create all that much more satisfaction and happiness in one's life, and that what ultimately confers satisfaction and happiness are non-monetary things:
  • satisfying work,
  • close relationships,
  • living a life of meaning.
    I think that as more people are liberated from the struggle for survival, you're going to have more people who have the luxury of seeking meaning, seeking a sense of purpose, a sense of transcendence.
    Look at the work of the Nobel-prize economist Robert William Fogel, talking about "the fourth great awakening." He talks about how the quest for self-realization has expanded from a tight fraction of the planet to much more of it, especially in the developed world. Others call it "meaning-want" — parts of the planet have gone from "material-want" to "meaning-want." Ronald Inglehart of the University of Michigan calls it a move from materialist values to post-materialist values. I think there's a certain luxury that comes from being materially well off that liberates people to seek something more. Daniel Pink, The Changing Workplace, Interview,  eJournal USA, February 2006

 

  • Happiness is not found in the content from the flow of life, but happiness is found in our attitude to what flows into our life. Ramesh Balsekar, speech Let Life Flow, DVD

 

  • Man needs, for his happiness, not only the enjoyment of this or that, but hope and enterprise and change. Bertrand Russell

 

  • Without the transcendent and the transpersonal, we get sick, violent, and nihilistic, or else hopeless and apathetic. Abraham Maslow, transpersonal psychologist, happiness researcher

 

Gallup survey, USA, 2009: Income’s Differential Influence on Judgments of Life Versus Affective Well-Being
Below an annual income of 60.000 $ people are progressively unhappy – above 60.000 $ income per year feelings of happiness do not rise.

  • Experiencing self: "Money does not buy you experiential happiness, but lack of money buys you misery. We can measure that very clearly."
    Remembering self: "The more money you have the more satisfied you are. That does not hold for emotions."
    Video presentation by Daniel Kahneman, psychologist, Nobel laureate in economics, on The riddle of experience vs. memory on the "experiencing self" (present) vs. the "remembering self" (past, score keeper, story teller), presented by TED2010 Talks, minute 18:08+, 20:07 minutes duration, filmed February 2010, posted March 2010

 

  • Happiness resides not in possessions and not in gold, the feeling of happiness dwells in the soul. Democritus

 

11.3   Zitate (engl.) – Framingham Herzstudie / Framingham Heart Study

The longterm Framingham Heart Study was funded by the U.S. National Institutes of Health/National Institute on Aging in the period 1983 to 2003. This Pioneer Grant from the Robert Wood Johnson Foundation was published in the British Medical Journal December 2008. The study on recreating a social network was to measure the happiness levels of 4,739  test persons.
The research results by James Fowler of UC San Diego and Nicholas Christakis of Harvard Medical School show that happiness spreads far and wide through a social network – traveling not just the well-known path from one person to another but even to people up to three degrees removed.

 

On average, every happy friend increases your own chance of being happy by 9 percent.
Each unhappy friend decreases it by 7 percent.
You are 15 percent more likely to be happy if directly connected to a happy person;
10 percent if it’s the friend of a friend who is happy;
and 6 percent if it’s the friend of a friend of a friend.
When a friend who lives within a mile becomes happy, it increases the probability a person is happy by 25 percent. More distant friends have no significant effect.
Similar effects are seen in siblings who live within a mile and in co-resident spouses versus distant siblings and distant spouses. Next-door neighbors have a significant effect, 34 percent, while neighbors further away, even on the same block, do not.


 

 

 

 

  • Consider that $5,000 extra dollars, in 1984, was associated with just a 2 percent increase in happiness and you see that the power of other people is incredible.
    Someone you don’t know and have never met – the friend of a friend of a friend – can have a greater influence than hundreds of bills in your pocket. James Fowler', University of California in San Diego, Spreading the Joy Around. Researchers document the contagious power of happiness in social networks'', Inga Kiderra, UC San Diego, 4. December 2008

 


 

  • Your happiness depends not just on your choices and actions, but also on the choices and actions of people you don't even know who are one, two and three degrees removed from you. There's kind of an emotional quiet riot that occurs and takes on a life of its own, that people themselves may be unaware of. Emotions have a collective existence – they are not just an individual phenomenon. Nicholas Christakis, Professor of Sociology (FAS), Professor of Medical Sociology, Harvard Medical School, author of happiness study with 4739 individuals over a period of twenty years, published in British journal BMJ (formerly the British Medical Journal), December 2008

 

  • We’ve found that while all people are roughly six degrees separated from each other, our ability to influence others appears to stretch to only three degrees. It’s the difference between the structure and function of social networks. […] We’ve found that while all people are roughly six degrees separated from each other, our ability to influence others appears to stretch to only three degrees. It’s the difference between the structure and function of social networks. Nicholas Christakis, Professor of Sociology (FAS), Professor of Medical Sociology, Harvard Medical School, author of happiness study with 4739 individuals over a period of twenty years, published in British journal BMJ (formerly the British Medical Journal), December 2008, Happiness is a Collective, Not Just Individual, Phenomenon, Robert Wood Johnson Foundation (RWJF), 4. December 2008  

 

 

12.   Englische Texte – English section on Happiness and Joy

12.1   Statistics on Happiness

Sonja Lyubomirsky, Ph.D., author of The How of Happiness found the following
50% of one's happiness level is genetically defined.
10% of one's happiness level is defined by life circumstances (job, marital status)
40% of one's happiness level is open for influence (intentional activities to boost happiness level)

12.2   Four Levels of Happiness – Oscar Lukefahr / Vier Glücksebenen

  1. Level: Immediate Gratification. [Shallow short-term satisfaction]
  2. Level: Gratification Through Achievement. [Short-term satisfaction based on work ethics]
  3. Level: Gratification Through Contribution. [Service to others]
  4. Level: Transcendent Gratification. [Living for a greater purpose]

 

Inspired by Father Oscar Lukefahr, Catholic priest, theologian, writer,
The Search for Happiness. Four Levels of Emotional and Spiritual Growth, Liguori/Triumph, revised edition, September 2002

12.3   Avoid ⇔ Embrace – Twelve shifts for a happy life

  1. Avoid Control. Exercise influence instead – Embrace Freedom. from attachment to particular outcomes.
  2. Avoid Cynicism.Embrace Possibility.
  3. Avoid Manipulation.Embrace Mindfulness.
  4. Avoid Pessimism.Embrace Responsibility.
  5. Avoid Distraction. –  Embrace Silence.
  6. Avoid Exclusivity. –  Embrace Diversity.
  7. Avoid Anxiety.Embrace Mystery.
  8. Avoid Aimlessness.Embrace Hope.
  9. Avoid Superiority.Embrace Humility.
  10. Avoid Inferiority.''Embrace Beauty.
  11. Avoid Scarcity.Embrace Justice.
  12. Avoid Selfishness.Embrace Love.

 

Inspired by Bob Tschannen-Moran, LifeTrek Coaching International, How To Be Happy

12.4   Happiness kit for joy and lasting fulfillment – Tal Ben-Shahar

Ways to become HAPPIER in life?

  1. Focus on the positive.
  2. Acknowledge your state of mind.
  3. Accept your painful emotions.
  4. Accept your humanness.
  5. Learn to fail often. – Persevere patiently!
  6. [Destress] Breathe deeply – a few times strategically placed during the day.
  7. Do physical exercise regularly. [3-4 times per week for 30-40 minutes]
  8. Practice 15 minutes mindfulness meditation (if it suits you) per day.
  9. Sleep eight hours per night and/or day [taking naps].
  10. Get four hugs a day, ideally 12 hugs.
  11. Simplify your life. [Do less rather than more.]
  12. Express gratitude. [Keep a gratitude journal.]
  13. Spend [affluent] quality time with friends and loved ones.
  14. Focus on what is most meaningful to you.
  15. Focus on what is most pleasurable to you.
  16. Focus on your strengths.

 

Video Sources: Tal Ben-Shahar, Positive Psychology author and lecturer, Harvard University, Boston

 

  • Follow a simple diet, exercise the body, and meditate daily – no matter what happens, rain or shine. If you are unable to exercise and meditate in the morning, do it at night. Pray to Him every day, 'Lord, even if I die, or if the whole world crumbles away, I am going to find time daily to be with Thee.' Paramahansa Yogananda, Man's Eternal Quest

 

13.   Links zum Thema Glück und Freude / Happiness and Joy

13.1   Veranstaltungshinweise

  • Beyond GDP, high-level Konferenz, veranstaltet von der European Commission, European Parliament, Club of Rome, OECD and WWF, November 2007
  • Experten-Konferenz für Glücksforschung, Schloss Kranichstein bei Frankfurt/Darmstadt, 4.-5. April 2008
    • 23rd Annual Adult Development Symposium of the Society for Research in Adult Development, New York City (USA), 22.-23. März 2008
    • 4th European Conference on Positive Psychology; Rijeka, Kroatien, 01.-04. Juli 2008
    • World Congress of Positive Psychology, organisiert von IPPA, geplant in Philadelphia, 2009

13.2   Glücksstudien

  • Forschungsprojekt der London School of Economics zur Verteilung von Glückszonen weltweit

13.3   Literatur

13.4   Literatur (engl.)

13.5   Externe Weblinks


13.6   Externe Weblinks (engl.)


Like in 2008 the “Happiness” Index 2009 shows that one third of US Americans are very happy.

13.7   Audio- und Videolinks

13.8   Audio- und Videolinks (engl.)

  • TV documentation Older Men Happier Than Women?, presented by CBS Healthwatch, 4:09 minutes duration, posted 31. July 2008
  • Video interview with Tal Ben-Shahar, Positive Psychology author and lecturer, Harvard University, Boston, on The Pursuit of Happiness, presented by Big Think, 29:23 minutes duration, aired 2. October 2009
  • Video presentation by Mihaly Csikszentmihalyi, leading researcher in positive psychology, Creativity, fulfillment and flow, presented by TED Talks, 18:55 minutes duration, filmed February 2004, posted October 2008
  • TV report Happiness – The Danes Are Considered The Happiest People On Earth, presented by TV station CBS News, program 60 Minutes, host Morley Safer, YouTube film, 12:05 minutes duration, posted 18. February 2008
    Happiness: low expectation, contentment, little violence; Illusion: the dream of "more is better"
  • Denmark happiest place on earth, ABC News, 4:29 minutes duration, YouTube film, posted 10. January 2008
  • Video interview with B. Alan Wallace, author, translator, teacher, researcher, interpreter and Buddhist practitioner, focuses on the interface between science and religion, Happiness, presented by Conscious Media Network, host Regina Meredith, 46:54 minutes duration, January 2009
  • Video interview with Dr. Owen Flanagan, professor of philosophy and neurobiology, Duke University, Happiness, presented by Conscious Media Network, host Regina Meredith, 25:54 minutes duration, February 2009
  • Audio interview with Dacher Keltner, psychologist, University of California, Berkeley, USA, Happiness and Health, presented by web radio station Shrink Rap Radio, psychology podcast #217, host David Van Nuys, Ph.D., 16:27 minutes duration, 28. Aug 2009
  • Video presentation by Dr. George Vaillant, What Makes Us Happy?, insights from the long-term Grant Study conducted on 268 men, presented by TheAtlantic.com, YouTube film, 6:51 minutes duration, posted 22. October 2009
  • Video presentation by Daniel Kahneman, psychologist, Nobel laureate in economics, founder of behavioral economics, on The riddle of experience vs. memory on the "experiencing self" (lives in the present) vs. the "remembering self" (lives in the past, score keeper, story teller), presented by TED2010 Talks, 20:07 minutes duration, filmed February 2010, posted March 2010
    Experiencing self: "Money does not buy you experiential happiness, but lack of money buys you misery. We can measure that very clearly."
    Remembering self: "The more money you have the more satisfied you are. That does not hold for emotions."

13.9   Audio- und Videolinks (engl.) – Dan Gilbert

13.10   Audio- und Videolinks (engl.) – Martin Seligman

13.11   Interne Links

Hawkins