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Glücksforschung

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Glückseinsichten
  2. 2. Wortherkunft von Glück
  3. 3. Wie glückliche Menschen leben
  4. 4. Glücksforscher
  5. 5. Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse der Glücksforschung
  6. 6. Weltkarte mit dem Index der LebenszufriedenheitWorld Map with Happy Planet Index (HPI)
  7. 7. Die Welt als Dorf
  8. 8. Die drei Prinzen von Serendip
  9. 9. Meide ⇔ Begrüße – Zwölf Wandlungsschritte in ein glückliches Leben
  10. 10. Vermischte Glücksmeldungen
  11. 11. Zitate zum Thema Glück und Freude / Happiness and joy
    1. 11.1 Zitate allgemein
    2. 11.2 Zitate von David R. Hawkins
    3. 11.3 ... dass ich fröhlich bin
    4. 11.4 General quotes
    5. 11.5 Quotes from Framingham Heart Study / Framingham Herzstudie
  12. 12. Englische Texte – English section on Happiness and joy
    1. 12.1 Statistics on happiness
    2. 12.2 Behaviors conducive to happiness
    3. 12.3 Four levels of happiness / Vier Glücksebenen – Oscar Lukefahr
    4. 12.4 Avoid ⇔ Embrace – Twelve shifts for a happy life
    5. 12.5 Happiness kit for joy and lasting fulfillment – Tal Ben-Shahar
    6. 12.6 How to find happiness?
    7. 12.7 Joy hormones – Brain chemicals inducing happiness
  13. 13. Links zum Thema Glück und Freude / Happiness and joy
    1. 13.1 Veranstaltungshinweise
    2. 13.2 Glücksstudien
    3. 13.3 Literatur
    4. 13.4 Literature (engl.)
    5. 13.5 Externe Weblinks
    6. 13.6 External web links (engl.)
    7. 13.7 Audio- und Videolinks
    8. 13.8 Audio and video links (engl.)
    9. 13.9 Audio and video links (engl.) – Dacher Keltner
    10. 13.10 Audio and video links (engl.) – Dan Gilbert
    11. 13.11 Audio and video links (engl.) – Martin Seligman
    12. 13.12 Interne Links

Tränendes Herz

 

Erst die Erinnerung muss uns offenbaren
die Gnade, die das Schicksal uns verlieh.
Wir wissen stets nur, dass wir glücklich waren,
doch dass wir glücklich sind, wissen wir nie.

Johann Wolfgang von Goethe,
(1749-1832) deutscher Dichter, Universalgelehrter

 

Ohne das Transzendente und Transpersonale werden wir krank, gewalttätig und nihilistisch oder verlieren die Hoffnung und werden apathisch. Wir brauchen etwas, das größer ist als wir selbst, das wir verehren und dem wir uns hingeben können.
Abraham Maslow (1908-1970) US-amerikanischer Psychologe, Glücksforscher


 

Glückseinsichten

Der Seinszustand von Glück und Freude entstammt dem Inneren eines Menschen.
Er lässt sich – von außen – weder erkaufen noch erzwingen.

 

Die Lakota-Indianer kennen sieben Wege zum Glück:
Großzügigkeit, Standhaftigkeit, Tapferkeit, Weisheit, Liebe, Respekt und Bescheidenheit.

 

Im Jahr 1972 gab Jigme Singye Wangchuck, der König von Bhutan, auf die peinliche Frage eines Journalisten der Financial Times nach dem Bruttoinlandsprodukt seines armen Landes eine schlagfertige Antwort:

Mir ist das Bruttonationalglück wichtiger.

Mit seiner Antwort löste er eine historische Entwicklung des Glücksbewusstseins aus.

 

Herbert Laszlo †, Leiter des Instituts für europäische Glücksforschung in Wien definiert Glück als optimale Beanspruchung eines Menschen.

 

Einzigartig in der Welt sieht die die US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, entstanden 1776 unter Leitung von Thomas Jefferson, für alle Menschen das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück als unveräußerliches Menschenrecht vor.
Der Wiener Psychoanalytiker Sigmund Freud hingegen erachtete die Deutschen als unbegabt für Glück. Freud münzte Glück unter anderem als "laues Behagen".

 

Glück kann so intensiv sein, dass es als Eustress oder schlimmstenfalls als Distress empfunden wird. Der Glücksforscher Csikszentmihalyi hat mit dem denglischen Begriff "Flow" die fließende Qualität des Glücks gewürdigt.

 

In den 60er Jahren fand der US-amerikanische materialistisch-humanistische Psychologe Abraham Maslow in seiner Glücksstudie heraus:

"Es gibt nur 5 % wahrhaft glückliche Menschen auf der Erde."

1954 brachte er die berühmte Maslowsche Bedürfnispyramide heraus, wonach der entwickelte Mensch nach Wissen, Schönheit und höherer Ordnung strebt, was schließlich in Selbstverwirklichung mündet, wobei der Eigenwillen aufgehoben wird.

 

Anfang des 3. Jahrtausends wurden 21 Presseartikel über Depression und ein Artikel über die Kunst des Glücklichseins (Positive Psychologie) veröffentlicht.

Wortherkunft von Glück

Das Wort Glück stammt von dem mittelniederdeutschen Wort Gelucke (ab 12. Jhdt.) und dem mittelhochdeutschen Gelücke ab. Das Glück geht auf das Verb „gelingen” zurück, das sich von leicht ableiten lässt. Glück ist ... das Gelingende, das Leichtgängige, die günstige W-Endung.

 

Die deutsche Sprache kennt "Glück haben" (umgangssprachlich Schwein haben) und "glücklich sein". Die englische Sprache hat zwei Begriffe dafür: “luck” (im Sinn von 'Glück haben') und “happiness” (im Sinn von 'Glücklichsein').

Wie glückliche Menschen leben

Die Quintessenz der internationalen Glücksforschung aus mehr als zehn Jahren lautet:

Auffallend glückliche Menschen bestätigen übereinstimmend, dass das Glück aus ihnen selbst kommt und nicht abhängig ist von äußeren Bedingungen wie Alter, Geschlecht, Herkunft, Wohnort, Reichtum, Bildung oder einem besonderen Glücksereignis.

 

Glückliche Menschen ...

  1. hadern nicht mit ihrem Schicksal.
  2. leben in der Gegenwart.
  3. führen ein einfaches Leben.
  4. reduzieren ihren Medienkonsum.
  5. gehen Risiken ein und stellen sich Problemen.
  6. treffen Entscheidungen schneller.
  7. pflegen Freundschaften.
  8. gehen einer erfüllenden Tätigkeit nach.
  9. tun sich selbst etwas Gutes.
  10. sind dankbar.
  11. haben eine Lebensvision.

Glücksforscher

Studien der international bekanntesten Glücksforscher
Michael Argyle1925-2002Britischer Sozialpsychologe, Department of Experimental Psychology, Universität OxfordThe Psychology of Happiness
Alfred Bellebaum*1931Emeritierter deutscher Professor für Soziologe, Universität Koblenz-Landau, Universität Bonn, Gründer und Leiter des Instituts für Glücksforschung e.V. in Vallendar bei Koblenz 
Mihaly Csikszentmihalyi, Ph.D.*1934Ungarisch-US-amerikanischer Professor für Psychologie, Peter F. Drucker Graduate School of Management, Claremont Graduate University, University of Chicago, Direktor des Quality of Life Research CenterEntdecker des Flow-Konzepts
Ed Diener, Ph.D.*1946US-amerikanischer Professor, Universität von Illinois, Chicago Entwickler des Fragebogens "Satisfaction with Life Scale (SWLS)" [Fragebogen zur Lebenszufriedenheit]
David G. Myers*1942US-amerikanischer Professor für Sozial-Psychologe, Glücksforscher, Hope College, Holland, Michigan, Autor 
Martin Seligman*1942US-amerikanischer Professor für Psychologie, Universität von Pennsylvania, Pittsburgh, Autor 

Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse der Glücksforschung

Auffallend glückliche Menschen...

 

...hadern nicht mit ihrem Schicksal
und machen ihr Glück auch nicht davon abhängig, ob sie ein bestimmtes Ziel erreichen oder nicht. Sie sind in der Lage, die Überraschungen des Lebens anzunehmen und wissen, dass sich das Leben ohnehin nicht exakt kalkulieren lässt. Dazu meint Professor Martin Seligman von der Universität von Pennsylvania: »Glückliche Menschen haben genauso viel Pech wie andere, sie gehen nur anders damit um. Sie fragen beispielsweise nicht »Warum passiert mir das?«, sondern »Wozu ist das gut?« Das gilt selbst bei tragischen Ereignissen.
Kevin Smith, Professor am New England Research Institute, befragte Menschen, deren Leben sich durch einen schweren Unfall oder eine Krankheit komplett verändert hatte. Das Ergebnis war verblüffend: Alle Befragten erklärten, dass sie durch diese Erfahrung sogar an Glück, Liebesfähigkeit und innerem Frieden dazugewonnen hatten. Die Erklärung der Forscher: »Wer aus seinem gewohnten Leben herausgerissen wird, kann seine bisherigen Gewohnheiten nicht mehr aufrechterhalten und muss umdenken. Dazu gehört auch, das Glück nicht mehr im Außen zu suchen, sondern in sich selbst zu finden.«

 

...leben in der Gegenwart
und sind in der Lage, ihre Aufmerksamkeit weitgehend von Vergangenheit und Zukunft zu lösen und sich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Sie sind präsent im Hier und Jetzt, grübeln weniger über Vergangenes nach und machen sich weniger Sorgen über das, was kommen mag. Das Eintauchen in die Gegenwart gelingt laut Prof. Mihaly Csikszentmihalyi vor allem durch Konzentration: »Wer in dem aufgeht, was er gerade tut, bewegt sich in einer Sphäre der Zeitlosigkeit.« Glückliche Menschen erleben solche zeitlosen Momente häufiger und können sie auch bewusst herbeiführen.
»Diese Fähigkeit lässt sich trainieren«, so meint Jean Claude Kaufmann, Soziologie-Professor an der Pariser Sorbonne: »Indem wir bewusst versuchen, das zu lieben, was gerade ist, wo wir gerade sind und was wir gerade tun.«

 

...führen ein einfaches Leben

und umgekehrt: Menschen, die ihr Leben vereinfachen, werden glücklicher. Damit ist nicht gemeint, ein Leben in Askese führen zu müssen. Entscheidend ist, sich immer mehr von überflüssigem Ballast zu befreien. Professor Robert Frank von der Cornell Universität in New York führte dazu ein Experiment mit mehreren tausend Menschen durch. Schritt für Schritt vereinfachten diese ihr Leben, indem sie Wohnung, Keller oder Dachboden entrümpelten, ihr Papierchaos ordneten, ihre finanziellen Probleme regelten, aufgeschobene Projekte beendeten und sich auch von unglücklichen Beziehungen trennten. Bereits nach wenigen Wochen verspürten die Studienteilnehmer mehr Leichtigkeit, und nach einem Jahr bestätigten fast alle, dass sie kein Verlangen mehr haben, immer mehr Besitz anzuhäufen und sich dadurch wesentlich freier fühlen.

 

...reduzieren ihren Medienkonsum
Jeff Davidson, Psychologie-Professor an der Cornell University New York, der die Vereinfachungs-Studie von Professor Frank begleitete, fand heraus: Menschen, die nur noch selten oder gar keine Fernsehnachrichten mehr sehen, spürten schon nach kurzer Zeit deutlich mehr Lebensfreude. Dazu sagt der Forscher: »Das gebündelte Unglück, das dem Zuschauer in den Nachrichten präsentiert wird und an dem er selbst nichts ändern kann, verstärkt zunehmend das Gefühl, in einer feindlichen Welt zu leben, der er hilflos ausgeliefert ist.« Dass zu viel TV-Konsum generell das Wohlbefinden negativ beeinflusst, haben auch andere Studien ergeben. Wer täglich mehrere Stunden vor dem Fernseher sitzt, wird träge und lustlos.

 

...gehen Risiken ein und stellen sich Problemen
Prof. Martin Seligman von der Universität von Pennsylvania fand in Studien heraus, dass glückliche Menschen immer wieder die so gennante Komfortzone des Lebens verlassen: »Wachstum zum Glück findet außerhalb der Komfortzone statt. Wer nie Risiken eingeht und nie scheitert, entwickelt sich nicht und erfährt auch nie seine eigene Stärke Das bestätigt auch der Hirnforscher Gerald Hüther: »Wer es schafft, eigene Unsicherheiten oder Ängste zu überwinden und ein Problem selbst zu bewältigen, empfindet dadurch Freude.«

 

...treffen Entscheidungen schneller
und gehen lieber das Risiko falscher Entscheidungen ein, anstatt sie hinauszuzögern und aufzuschieben. Sie erledigen das, was ansteht, statt es anzuhäufen. Dazu meint Professor Ed Diener von der Universität von Illinois: »Wer aufräumt und Liegengebliebenes anpackt, fühlt sich nicht als Opfer von Umständen, sondern als Gestalter – und das ist eine wesentliche Voraussetzung für Glück.«

 

...pflegen Freundschaften
von sich aus und tun dies auch regelmäßig. Studien haben ergeben, dass gute Beziehungen zu anderen Menschen das Glücksempfinden in hohem Maße stärken. Dabei kommt es jedoch nicht darauf an, möglichst viele Menschen zu kennen, sondern vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen.

 

...gehen einer erfüllenden Tätigkeit nach
bei der sie ihre Fähigkeiten und Talente ganz einbringen können. Konzentrierte und erfüllende Arbeit mobilisiert das körpereigene Glückshormon Serotonin – was auch bei jeder anderen Tätigkeit passiert, die wir mit Hingabe ausüben.
Professor Mihaly Csikszentmihalyi von der Universität Chicago, der seit über 30 Jahren in der Glücksforschung arbeitet, hat dafür den Begriff Flow definiert. Flow beschreibt einen Zustand, in dem unser Fühlen, Wollen und Denken in vollkommener Übereinstimmung sind. Wir vergessen Zeit und Raum, sogar uns selbst, und das Handeln geht mühelos vonstatten. Solche Flow-Zustände können bei allen Tätigkeiten entstehen: bei der Arbeit, beim Ausüben eines Hobbies, beim Sport, bei Unternehmungen mit Freunden und sogar bei der Hausarbeit.

 

...tun sich ich selbst Gutes
und nehmen sich auch regelmäßig die Zeit dafür. Das müssen keine großen Unternehmungen sein. Auch »Kleinigkeiten« wie Musik zu hören, ein Buch zu lesen, zu meditieren, sich massieren zu lassen, ein heißes Bad zu nehmen, gehören dazu. Professor Ed Diener von der Universität von Illinois sagt: »Jeder Mensch sollte sich eine Liste anlegen mit allem, was ihm gut tut, damit er sich dann, wenn die Gedanken einmal im Düsteren kreisen, selbst motivieren kann.«

 

...sind dankbar
»Dankbarkeit ist der schnellste Weg zum Glück«, so die Erkenntnis des Psychologie-Professors Barry Neil Kaufmann aus Massachussetts, die von zahlreichen Untersuchungen über glückliche Menschen bestätigt wird. Menschen, die das Schöne in ihrem Leben bewusst wahrnehmen und wertschätzen, erkennen die ganze Fülle des Lebens (und nicht nur jenen Teilausschnitt, der unerfreulich ist). Dadurch empfinden sie das Leben auch insgesamt als schöner. Die Tiefenpsychologin Dr. Elisabeth Mardorf empfiehlt deshalb, ein Dankbarkeits-Tagebuch zu führen. Denn: »Sich schriftlich aufzuzählen, was im Leben gut ist, verändert innerhalb weniger Wochen die gesamte Wahrnehmung. Ganz von selbst entdecken wir immer mehr Dinge, die uns glücklich machen.«

 

...haben eine Lebensvision
und wissen, wofür sie leben. Dazu meint Professor Ed Diener: »Glückliche Menschen setzen sich selbst immer wieder langfristige Ziele, die sich in kleinen Schritten erreichen lassen. Oft überschätzen wir, was sich kurzfristig erreichen lässt, und unterschätzen, was auf lange Sicht möglich ist.« Wichtig ist jedoch, sich nicht an seine Ziele zu klammern, sondern offen zu bleiben für neue Möglichkeiten. Und vor allem: nicht erst beim Erreichen des Ziels glücklich sein zu wollen, sondern bereits auf dem Weg dahin.

 

...glauben an einen übergeordneten Sinn ihres Lebens
Zahlreiche Studien haben ergeben, dass Menschen, die auch an einen übergeordneten Sinn ihres Lebens glauben, glücklicher sind als jene, die das nicht tun. Ob es sich dabei um einen speziellen religiösen Glauben handelt oder nicht, ist zweitrangig.

 

Quelle: GlücksgesprächeDownload pdf-Datei, 65 KB

Weltkarte mit dem Index der LebenszufriedenheitWorld Map with Happy Planet Index (HPI)

The Satisfaction with Life Index is an attempt to show the average self-reported happiness (subjective life satisfaction) in different nations. This is an example of a recent trend to use direct measures of happiness, such as surveys asking people how happy they are, as an alternative to traditional measures of policy success to GDP or GNP. Some studies suggest that happiness can be measured effectively.

 

Index der Lebenszufriedenheit / Happy Planet Index, 15.2.2007 (Erstversion), 24.2.2007 (Letztversion)

 

Grün = Höchstes Glück *⇒ Blau *⇒ Violett *⇒ Orange *⇒ Rosa *⇒ Rot = Geringstes Glück;
Grau = Keine Daten vorhanden
Green = Maximal happiness *⇒ Blue *⇒ Purple *⇒ Orange *⇒ Pink *⇒ Red = Least happiness; Grey = No data available

Die Welt als Dorf

Wenn man die Weltbevölkerung von über 6,8 Milliarden Menschen proportional auf ein Dorf mit 100 Einwohnern verkleinert, so ergibt sich folgende Zusammensetzung der Dorfgemeinschaft:

  • 60 (59) Asiaten
  • 14 (13) Amerikaner (aus Nord-/ Mittel- und Südamerika)
  • 14 Afrikaner
  • 12 Europäer
  • 8 Lateinamerikaner
  • 5 US-Amerikaner und Kanadier
  • 1 Ozeanier (aus dem Südpazifik).

 

In diesem Dorf leben

  • 52 (50 / 51) Frauen und 48 (49 / 50) Männer,
  • 30 sind Kinder, 70 sind Erwachsene.

 

  • 67 sind Nicht-Christen.
  • 33 sind Christen.
  • 21 sind Moslems
  • 15 sind Hindus.
  • 14 sind Religionslose oder Atheisten.
  • 6 sind Buddhisten.
  • 6 gehören anderen religiösen Konfessionen an.
  • 5 sind Animisten.

 

  • 51 sprechen indonesisch, japanisch, deutsch, französisch oder eine andere Sprache.
  • 15 sprechen (Mandarin) chinesisch.
  • 7 sprechen englisch.
  • 6 sprechen Hindi.
  • 6 sprechen spanisch.
  • 5 sprechen russisch.
  • 4 sprechen arabisch.
  • 3 sprechen Bengali.
  • 3 sprechen portugiesisch.

 

  • 90 sind heterosexuell veranlagt.
  • 80 leben in nicht menschenwürdigen Wohnverhältnissen.
  • 80 konsumieren 20% der vorhandenen Elektrizität.
  • 76 haben keinen Zugang zu Elektrizität (die meisten nutzen sie nur für nächtliche Beleuchtung).
  • 74 Dorfbewohner besitzen 39% des gesamten vorhandenen Eigentums.
  • 70 (82) sind Nicht-Weiße (Rasse).
  • 70 sind Analphabeten.
  • 56 (61) haben Zugang zu einem Abwassersystem.
  • 50 sind unterernährt. (1 davon stirbt an Unterernährung.)
  • 39 (44) haben keinen Zugang zu einem verbesserten Abwassersystem.
  • 33 teilen sich 3% des gesamten vorhandenen Eigentums.
  • 33 (20) haben sauberes, sicheres Trinkwasser zur Verfügung.
  • 30 (18) sind Nicht-Weiße (Rasse).
  • 24 haben keinen Zugang zu Elektrizität.
  • 20 sind unterernährt.
  • 20 teilen sich die verbleibenden 2% des gesamten vorhandenen Eigentums.
  • 20 konsumieren 80% der vorhandenen Elektrizität.
  • 15 (67) Erwachsene können nicht lesen und schreiben, sind Analphabeten.
  • 15 Erwachsene sind übergewichtig.
  • 10 sind homosexuell veranlagt.
  • 7 haben Zugang zum Internet / besitzen einem Computer.
  • 6 Dorfbewohner (alle aus den Vereinigten Staaten von Amerika) besitzen 59% des gesamten vorhandenen Eigentums.
  • 6 Dorfbewohner (alle aus den Vereinigten Staaten von Amerika) kontrollieren 32% der gesamten vorhandenen Bodenschätze (Reichtums).
  • 1 Dorfbewohner ist Absolvent eines Studiums (Universität / Fachhochschule) mit akademischem Abschluss.
  • 1 Dorfbewohner hat die Krankheit AIDS.
  • 1 Dorfbewohner stirbt den Hungertod.
  • 1 Dorfbewohner stirbt im Lauf des Jahres.
  • 2 neue Dorfbewohner werden im selben Zeitraum geboren (wodurch sich die Anzahl der Weltdörfler auf 101 erhöht).

 

  • Falls dein Kühlschrank mit Lebensmitteln gefüllt ist, du bekleidet bist, du ein Dach über dem Kopf und ein eigenes Bett hast, bist du reicher als 75 % der Weltbevölkerung.
  • Falls du einem Glauben nachgehen kannst, ohne befürchten zu müssen, dass du bedroht wirst oder du verhaftet wirst oder umgebracht wirst, bist du besser dran als 3 Milliarden Menschen auf der Welt.
  • Wenn du diesen Text liest, gehörst du nicht zu den 2 Milliarden Menschen, die nicht lesen können.
  • Falls du nie in Kriegsgeschehen verwickelt warst, nie unter der Einsamkeit durch Gefangenschaft gelitten hast, nie die Agonie des Gequälten oder nie Hunger gespürt hast, bist du besser dran als 500 Millionen Menschen auf der Welt bzw. 20 der Weltdörfler.
  • Wenn du morgens unbekümmert aus dem Haus gehen kannst, ohne verfolgt und womöglich auch gefoltert zu werden, dann bist du besser dran als über 300 Millionen Menschen auf dieser Welt bzw. 48 der Weltdörfler.
  • Falls du heute Morgen gesund und nicht sterbenskrank aufgewacht bist, bist du besser dran als 1 Million Menschen auf der Welt, die in der kommenden Woche sterben werden.
  • Falls du ein Bankkonto hast, etwas Geld im Portemonnaie oder etwas gespartes Kleingeld, gehörst du zu den 8 wohlhabenden Menschen auf der Welt.

 

Betrachtet man die Welt aus dieser Perspektive, wird offenbar, dass das Bedürfnis
nach Zusammengehörigkeit, Verständnis, Akzeptanz und Bildung unumgänglich ist.

 

Quelle: ► Internet-kolportierte Statistik, bezogen von David Smith, If the World Were a Village. A Book about the World's People, 32 Seiten, Kids Can Press, Ltd., 10. Februar 2002
Quellen (engl.):
If the World Were a Village of 100 People, Familycare.org
IF THE WORLD WERE A VILLAGE OF 100 PEOPLE, Mysterra.org
Literature (engl.):
► David Smith, If the World Were a Village. A Book about the World's People, 32 pages, Kids Can Press, Ltd., 10. February 2002
► Donella Meadows, State of the Village Report, Erstveröffentlichung 1990
Obige Statistik bezieht sich auf die Angaben dieses Buchs.

Die drei Prinzen von Serendip

Die Stadt Serendip liegt auf der Insel Ceylon, die heute Sri Lanka heißt. Der König von Serendip hatte drei Söhne. Eines Tages schickte er sie hinaus in die Ferne, um den Schlüssel zum Glück zu finden. Jeder der drei Brüder geriet unterwegs wie im Vorübergehen, in Situationen, die ihn dazu bewegten, seine Vorstellung über das wertvollste Gut im Leben zu ändern. Den begehrten Schlüssel hatte keiner der Prinzen gefunden, doch sind sie wiederkehrend auf Dinge von hohem Wert gestoßen, die sie ursprünglich außer Acht gelassen hatten.

Als die drei Brüder schließlich in ihr Elternhaus zurückkehrten, berichteten sie ihrem Vater, dass ihre Suche nach dem Inbegriff des Glücks ihnen eine Reise voller unerwarteter Glücksfälle beschert hatte. Der König, der gern auf Nebenwegen ging, um dort die Geheimnisse des Lebens zu würdigen, die sich vor dem offenen, aufmerksamen Blick auftun, teilte ihnen mit, dass er das Kostbarste auf der Welt bereits vor den Mauern des Palastes gefunden habe. Gesegnet damit, jene Freude in sich zu spüren, die ihn in ganz alltäglichen Dingen etwas Neues entdecken ließ, schloss er damit:
Die Kunst ist, deine Sinne zu erweitern.
So kannst du immer wieder unerwartet auf Erfreuliches stoßen.

 

Serendipität bedeutet die Gabe,
zufällig (d.h. absichtslos) jenen Dingen zu begegnen,
die freudige Aufmerksamkeit erwecken und den Geist mit kreativen Ideen beflügeln.

 

Zusammenfassung eines 700 Jahre alten persischen Märchens

Meide ⇔ Begrüße – Zwölf Wandlungsschritte in ein glückliches Leben

1.Meide Kontrolle. Beeinflusse stattdessen.Begrüße Freiheit, sich auf ein bestimmtes Ergebnis zu versteifen.
1.Meide Zynismus.Begrüße Möglichkeiten.
2.Meide Manipulation.Begrüße Achtsamkeit.
3.Meide Pessimismus.Begrüße Verantwortung.
4.Meide Ablenkung.Begrüße Stille.
5.Meide Ausschließlichkeit.Begrüße Vielfalt.
6.Meide Besorgnis.Begrüße das Wundersame.
7.Meide Ziellosigkeit.Begrüße Hoffnung.
8.Meide Überlegenheitsdenken.Begrüße Demut.
9.Meide Minderwertigkeitsdenken.Begrüße Schönheit.
10.Meide Mangeldenken.Begrüße Gerechtigkeit.
11.Meide Egoismus.Begrüße Liebe.

 

Inspiriert durch Bob Tschannen-Moran, US-amerikanischer United Church of Christ Pastor, LifeTrek Coaching International, How To Be Happy ["Glücklich sein – wie"], undatiert

Vermischte Glücksmeldungen

  • Laut einer Umfrage in den Vereinigten Staaten von Amerika bekommt der Hedonismus des Epikur (Suche nach angenehmen Gefühlen) eine deutliche Absage zugunsten eines überlegten Strebens nach Glück im Sinne des Aristoteles und Viktor Frankl. Der Psychologe Todd Kashdan von der George Mason University fordert:
Wir müssen vom Konzept abgehen, unsere Tage mit häufigen glücklichen Momenten und weniger unangenehmen Momenten zu füllen.

 

Studie / Gallup Umfrage von Ed Diener, Daniel Kahneman et al., Vereinigte Staaten von Amerika, 2009: Income’s Differential Influence on Judgments of Life Versus Affective Well-Being, Artikel Geld. Ab einem Jahreseinkommen von 60.000 $ wird man nicht mehr glücklicher, man wähnt sich glücklicher. Der Unterschied zwischen dem erlebenden Selbst und dem Erinnerungsselbst verfälscht Umfrageergebnis.

  • Geld macht glücklich. 92% jener Befragten, die mehr als 250.000 US-Dollar pro Jahr verdienen, erklärten sich als „sehr glücklich“.
    US-amerikanische Studie/Umfrage von Betsey Stevenson und Justin Wolfers, University of Pennsylvania, April 2008, Maybe Money Does Buy Happiness After All, NYT, David Leonhardt, 16. April 2008

 

Studie der Universität von Arkansas: Die Probanden waren 2366 Kinder im Alter zwischen 2 und 12 Jahren.

  • Studienergebnis: Fast Food macht zwar dick und krank, und glücklich.

 

  • Der Fernsehsender Pro7 zeigt ein Video über die Biologie des Glücklichseins. In einem wissenschaftlichen Experiment der deutschen Glücksakademie werden die Gehirnströme und die Pulsfrequenz der Probanden unter verschiedenen Bedingungen gemessen und mit ihren Aussagen über ihre Gefühlslage verglichen.

 

  • Flourishing [...] bedeutet wörtlich "blühen, gedeihen". Der Begriff stammt von Glückspionier Ed Diener. Sein Fragebogen zum Flourishinggrad zwischen 8 und 56 Punkten enthält acht Fragen, die mit Punkten von 1 bis 7 bewertet werden können.

 

  • Verblüffende Forderung auf einer Tagung in den Vereinigten Staaten von Amerika: Obama möge einen „Secretary of Happiness“ (Glücksminister) ernennen. Happiness Observer, S. 3, 10. Februar 2009

Zitate zum Thema Glück und Freude / Happiness and joy

Zitate allgemein


 

 

  • Genug zu haben ist Glück, mehr als genug zu haben ist unheilvoll. Das gilt von allen Dingen, aber besonders vom Geld. Laotse (604-531 v. Chr.) chinesischer Weiser, Philosoph, Begründer des Taoismus

 

  • Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern. Konfuzius (551-479 v. Chr.) chinesischer Weiser, Sozialphilosoph, Stifter der chinesischen Staatsreligion

 

  • Je mehr er [der Mensch] nach Glück jagt, um so mehr verjagt er es auch schon. Um dies zu verstehen, brauchen wir nur das Vorurteil zu überwinden, dass der Mensch im Grund darauf aus sei, glücklich zu sein; was er in Wirklichkeit will, ist nämlich, einen Grund dazu zu haben. Und hat er einmal einen Grund dazu, dann stellt sich das Glücksgefühl von selbst ein. In dem Maße hingegen, in dem er das Glücksgefühl direkt anpeilt, verliert er den Grund, den er dazu haben mag, aus den Augen, und das Glücksgefühl selbst sackt in sich zusammen. Mit anderen Wort, Glück muss er-folgen und kann nicht er-zielt werden. Viktor E. Frankl (1905-1997) österreichischer Psychiater, Psychotherapeut, Neurologe, KZ-Überlebender, Sinnforscher, Begründer der Logotherapie, Die Sinnfrage in der Psychotherapie, S. 20, Piper, München, 1981

 

  • Glück ist das letzte Ziel menschlichen Handelns. Aristoteles (384-322 v. Chr.) griechischer Philosoph, Arzt, Wissenschaftler

 

  • Willst du glücklich sein im Leben,
    trage bei zu and'rer Glück,
    denn die Freude, die wir geben,
    kehrt ins eig’ne Herz zurück.
Johann Wolfgang Goethe (1749-1832) deutscher Schriftsteller, Bühnendichter, Universalgelehrter

 

  • Erinnerung
    Willst du immer weiter schweifen?
    Sieh, das Gute liegt so nah.
    Lerne nur das Glück ergreifen,
    Denn das Glück ist immer da.
    Johann Wolfgang Goethe (1749-1832) deutscher Schriftsteller, Bühnendichter, Universalgelehrter, Erinnerung aus: Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band (1769/1769) S. 67, J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1827

 

  • Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick. Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-1881) russischer Romanschriftsteller

 

  • Glück ist wie ein Schmetterling. Je mehr du ihn verfolgst, desto mehr wird er außer Reichweite fliegen. Beschäftigst du dich allerdings mit anderen Dingen, wird er sich dir nähern und auf deiner Schulter niederlassen. Henry David Thoreau (1817-1862) US-amerikanischer führender Transzendentalist, Historiker, Philosoph, Naturalist, Steuergegner, Dichter, Schriftsteller

 

  • Glück ein Leben lang! Niemand könnte es ertragen: Es wäre die Hölle auf Erden. George Bernard Shaw (1856-1950) irischer Politiker, Pazifist, Satiriker, Dramatiker, Nobelpreisträger in Literatur, 1925

 

  • Die meisten Philosophen sind ja eher ein unglückliches Volk und haben obendrein die trotzige Neigung, zu behaupten, das sei auch gut so. Peter Sloterdijk (*1947) deutscher Professor für Philosophie, Universität Karlsruhe, Fernsehmoderator, Kulturwissenschaftler, Essayist

 

  • Sich selbst zur Geburt bringen, ist die wichtigste Aufgabe im Leben eines Menschen. Erich Fromm (1900-1980) deutsch-amerikanischer Sozialpsychologe, Psychoanalytiker, humanistischer Philosoph

 

  • Glücklich zu sein ist der größte Erfolg, den ein Mensch erringen kann; es ist die Antwort seiner ganzen Persönlichkeit auf eine produktive Einstellung gegenüber sich selbst und gegenüber der Welt, die ihn umgibt. Erich Fromm (1900-1980) deutsch-amerikanischer Sozialpsychologe, Psychoanalytiker, humanistischer Philosoph

 

  • Glücklich ist nicht der, der hat, was er wünscht, sondern der, der nicht wünscht, was er nicht hat. Lucius Annaeus Seneca (~1/4-65 n. Chr.) römischer stoischer Philosoph, Staatsmann, Naturforscher, Dramatiker

 


Smiley-Gesicht – Glückssymbol
  • Glücklich ist nicht derjenige, den die Leute so nennen, der über das große Geld verfügt, sondern der, dessen Hab und Gut geistiger Natur ist; er ist aufrecht, von erhabener Gesinnung, verachtet, was man allgemein bewundert, kennt keinen, mit dem er tauschen möchte, beurteilt einen Menschen nur nach seinem menschlichen Wert. Lucius Annaeus Seneca (~1/4-65 n. Chr.) römischer stoischer Philosoph, Staatsmann, Naturforscher, Dramatiker, Epistulae morales ad Lucilium [Briefe über Ethik an Lucilius] Sammlung von 124 Briefen, V, 45, 9, 65 n. Chr.

 

  • Glück ist Talent für das Schicksal. Novalis [Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg] (1772-1801) deutscher Dichter, Schriftsteller, Philosoph der frühen deutschen Romantik

 

  • Das Glück, kein Reiter wird's erjagen,
    es ist nicht dort und ist nicht hier.
    Lern überwinden, lern entsagen,
    und ungeahnt erblüht es dir.
Heinrich Theodor Fontane (1819-1898) deutscher approbierter Apotheker, Journalist, Erzähler des poetischen Realismus, Schriftsteller

 

  • Glücklich, wenn die Tage fließen,
    wechselnd zwischen Freud und Leid,
    zwischen Schaffen und Genießen,
    zwischen Welt und Einsamkeit.
Emanuel Geibel (1815-1884) deutschnationaler Lyriker

 

  • Es ist einfach, glücklich zu sein, schwer ist nur einfach zu sein. Dr. Eckart von Hirschhausen (*1967) deutscher Arzt, Moderator, Kabarettist, Schriftsteller, TV-Sendung Glücksbringer, Teil 5 von 7, präsentiert von TV-Sender 3Sat, 2008, YouTube Film, Minute 0:25, eingestellt 15. Februar 2010

 

 

  • Wir alle leben mit dem Ziel, glücklich zu sein; unsere Leben sind alle verschieden und trotzdem dasselbe. Anne Frank (*1929-1945) jüdisches deutsches Mädchen, ermordet im KZ Bergen-Belsen, Tagebuch der Anne Frank, Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 1950, zitiert in: Tal Ben-Shahar, Ph.D., US-amerikanischer Verhaltenspsychologe, Referent der Positiven Psychologie, Harvard University, IDC, Herzliya, Israel, Autor, Glücklicher, Riemann Verlag, September 2007

 

 

  • Kann ich sagen mein Leben sei Leiden gewesen? Nein, nein. Es war schwer, aber es war reich, und es gab Glückszeiten. Es gab? Es gibt. Luise Rinser (1911-2002) deutsche Schriftstellerin, Kunst des Schattenspiels. Tagebuchaufzeichnungen 1994-1997, Zitat auf der Rückseite des Bucheinbands, 1997

 

  • Glück heißt, seiner selbst, ohne zu erschrecken, inne zu werden. Walter Benjamin (1892-1940) deutscher Philosoph, Übersetzer der Werke von Balzac, Baudelaire und Literaturkritiker Marcel Proust

 

 

  • Manager von morgen müssten eine partnerschaftlich orientierte Unternehmenskultur und ethikorientierte Führung verfolgen. Artikel Hochschulranking, Wirtschaftswoche, 2. Juni 2008

 

  • Darum kann kein Glücklicher je wissen, dass er es ist. Um das Glück zu sehen, müsste er aus ihm heraustreten: er wäre wie ein Geborener. Theodor W. Adorno (1903-1969) deutscher internationaler Sozialphilosoph, Soziologe, Gesellschaftskritiker, Musiktheoretiker, Komponist, Begründer und Hauptvertreter der Frankfurter Schule

Zitate von David R. Hawkins

⚠ Achtung Siehe Power vs. Truth (engl.) Januar 2013

  • Wenn das Lieben immer bedingungsloser wird, erlebt man es allmählich als innere Freude. Es handelt sich nicht um die plötzlich auftretende Freude, die infolge eines angenehmen Ausgangs von Ereignissen auftritt; sie ist der ständige Begleiter bei allen Aktivitäten. Freude steigt in jedem Augenblick der Existenz aus dem Inneren auf, statt auf irgendeine äußere Quelle angewiesen zu sein. Dr. David R. Hawkins, FU Power vs. Force. The Hidden Determinants of Human Behavior, S. ?, Hay House edition, February 2002

 

 

... dass ich fröhlich bin

Ich komme, ich weiß nicht woher,
Ich bin, ich weiß nicht wer,
Ich sterb, ich weiß nicht wann,
Ich geh, ich weiß nicht wohin,
Mich wundert's, dass ich fröhlich bin.

*  ༺·༻  *

 

Angelus Silesius (1624-1677) deutscher mystischer Lyriker, Theologe Cherubinischer Wandersmann

General quotes

We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their creator with certain
inalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.
Declaration of Independence, 4. July 1776

 

Personal avowals

  • I come, I don't know where from,
    I am, I don't know who,
    I die, I don't know when,
    I go, I don't know where to,
    I wonder how I am so joyous.
    Angelus Silesius (1624-1677) German mystic poet, Catholic theologian, Cherubinic Wanderer

 

  • My life has no purpose, no direction, no aim, no meaning, and yet I’m happy. I can’t figure it out. What am I doing right? Charles M. Schulz (1922-2000) US American cartoonist

 

  • The formula for my happiness: a Yes, a No, a straight line, a goal. Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) German classical scholar, critic of culture, philosopher of nihilism

 

 

 

 

 

  • Man needs, for his happiness, not only the enjoyment of this or that, but hope and enterprise and change. Bertrand Russell (1872-1970) British philosopher, social critic, logician, mathematician, historian, social reformist, "pacifist", member of the Royal Society, Nobel laureate in literature, 1950

 

  • Happiness is like a butterfly: the more you chase it, the more it will elude you, but if you turn your attention to other things, it will come and sit softly on your shoulder. Henry David Thoreau (1817-1862) US American leading transcendentalist, historian, philosopher, naturalist, abolitionist, surveyor, tax resister, development critic, poet, author

 

  • Although the people in the West are for decades got richer, they have not become happier. [...] Studies show that people are not happier today than 50 years ago. And this despite the fact that the real median income in this period has more than doubled. Richard Layard ActionForHappiness (*1934) British economist, founder-director of the Centre for Economic Performance, London School of Economics, 1990, Happiness. Lessons from a New Science, S. 13, Penguin, 27. June 2006

 

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Within a span of 44 years workers' satisfaction dropped from 44% to 16%.

  • In 1955 in the U.S., 44% of all workers enjoyed their working hours more than anything else they did; by 1999 only 16% did, according to Gallup poll data. What makes us happy is not wealth but the reciprocal relationship between ourselves and one another, ourselves and the world. This is something the right hemisphere alone understands, since it is the ground of empathy and interconnectedness, where the left hemisphere is concerned with manipulation and sees the world atomistically. Iain McGilchrist, M.D. iainmcgilchrist.com (*1953) British psychiatrist, physician, literary scholar, New College, Oxford, neuroimaging researcher, Johns Hopkins University, Baltimore, writer, The Battle of the Brain,Wall Street Journal, 2. January 2010

 

  • Happiness is an art. It must be practiced. It is like writing: write anything, just for the exercise of it, and you will become a writer. Practice any form of happiness, just for the sake of it, and you will become a happy person. Robert Muller robertmuller.org ["Philosopher" of the UN] (*1923-2010) Belgian US American international civil servant assistant secretary-general with the United Nations (40 years)

 

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Four classic temperaments backed by neuroscience

Damasio et al. Brain imaging, 2000, confirmed the four classic temperaments. 1

  • I don't think a happiness pill will ever exist. I think we can support brain chemistries, brain systems, that have become imbalanced, if the world has had too much pain for you as an individual, if you have had certain genetic patterns that do not support happiness. We have personalities that are biological. We have genes that control sadness. You can have too many genes that make you anxious. You can also have genes that tend to give you chemistries that make it easy for you to be happy. You know, the classic temperament was sanguine. You are just a happy person. You had other personality types that were phlegmatic, cold, a cold person. […] There were choleric, angry people. Then there were super-sad melancholic people. These were the four classic temperaments. Neuroscience supports that old vision very well. Now we have lots of fancy personality tests that often don't tell us much. The world and the body go together. If we send ourselves in capsules to live on the Moon we will not be happy for too long. Video interview with Jaak Panksepp, Ph.D. (*1943) Estonian-born US American professor of psychology, Bowling Green State University, psychobiologist, neuroscientist, College of Veterinary Medicine, Washington State University, From psychiatric ward to understanding happyness, presented by TeaMe, Estonian Research Council, YouTube film, minute 28:45, 1:05:01 minutes duration, posted 10. January 2013

 

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Costa Rica is the happiest country in the world according to Gallup’s World Poll in 2011.

  • 1870 – As the first country in Latin America Costa Rice provided free education to everyone.
    1942 – Costa Rice established a Social Security System for everyone, including immigrants.
    1948 – Costa Rice abolished its army.
    The investment in human capital serves to create the most stable and prosperous country in Central America. Applying evidence-based policies that focus on the quality of life, not just on “progress”, achieves national well-being. [Paraphrased.]
    Laura Chinchilla (*1959) Costa Rican politician, first female president of Costa Rica, since 2010, UN conference on defining the parameters of the 'Gross National Happiness Index, NYC, April 2, 2012

 

  • Gross National Happiness is more important than Gross National Product. Jigme Singye Wangchuck (*1955) fourth Dragon King (Druk Gyalpo) of Bhutan (1972-2006), happiness slogan, 1972

 

  • There's a huge amount of evidence that above a certain relatively modest level, more money doesn't create all that much more satisfaction and happiness in one's life, and that what ultimately confers satisfaction and happiness are non-monetary things:
I think that as more people are liberated from the struggle for survival, you're going to have more people who have the luxury of seeking meaning, seeking a sense of purpose, a sense of transcendence.
Look at the work of the Nobel-prize economist Robert William Fogel, talking about "the fourth great awakening." He talks about how the quest for self-realization has expanded from a tight fraction of the planet to much more of it, especially in the developed world. Others call it "meaning-want" — parts of the planet have gone from "material-want" to "meaning-want." Ronald Inglehart of the University of Michigan calls it a move from materialist values to post-materialist values. I think there's a certain luxury that comes from being materially well off that liberates people to seek something more. Interview with Daniel Pink danpink.com (*1964) US American motivational speaker, chief speech writer of US vice president Al Gore (1995-1997), visionary author, The Changing Workplace, presented by US American eJournal, February 2006, reprinted by IIP Digital usembassy 3. June 2008

 

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Three insight balloons

 

 

 

 

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Authenticity found in the novel view of the familiar

  • More effective is to see the familiar with new eyes [...] to smash the crust of habit and see life anew. […] Begin a new job in your current post, enjoy a holiday where you actually live, and most thrillingly, plunge into a tumultuous affair with your own spouse. Michael Foley, Irish lecturer in information technology, University of Westminster, author, The Age of Absurdity. Why Modern Life Makes it Hard to be Happy, S. 139, Simon & Schuster UK, 1st edition, 2010, reprint edition, 17. February 2011

 

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Perennial insights by various philosophers

  • Pain is inevitable, suffering optional. Buddhist proverb popularized by Haruki Murakami
  • The greatest hindrance to living is expectancy, which depends upon tomorrow and wastes today. Seneca the Younger (~1/4-65 AD) Roman Stoic philosopher, statesman, nature researcher, dramatist, humorist
  • The pursuit of happiness is itself the main cause for unhappiness. Immanuel Kant (1724-1804) German philosopher, 18th century Enlightenment
  • Stupidity, selfishness and good health are the three prerequisites for happiness, though if stupidity is lacking the other two are useless. Gustave Flaubert (1821-1880) French novelist, author
  • Nature [base instincts], Mr. Allnut, is what we are put into this world to rise above. Katharine Hepburn (1907-2003) US American actress of film, stage, and television, impersonating a middle-aged spinster missionary at the outbreak of World War I, US American movie The African Queen, minute 45:29, 1951
  • Man is fully responsible for his nature and his choices. Jean-Paul Sartre (1905-1980) French Romancier, dramatist, philosopher, publicist, proponent of existentialism
  • The purpose of the happiness programme in the human mind is not increase human happiness; it is to keep us striving. Daniel Nettle, British professor of behavioural science, psychologist, Newcastle University

 

 

  • Happiness resides not in possessions and not in gold, the feeling of happiness dwells in the soul. Democritus (~460-370 BC) Ancient Greek philosopher

 

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Gallup survey in the United States, 2009:

Income’s Differential Influence on Judgments of Life Versus Affective Well-Being
Below an annual income of 60.000 $ people are progressively unhappy – above 60.000 $ income per year feelings of happiness do not rise.

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On the "experiencing self" (present) vs. the "remembering self" (past, score keeper, story teller)

  • Experiencing self: "Money does not buy you experiential happiness, but lack of money buys you misery. We can measure that very clearly."
    Remembering self: "The more money you have the more satisfied you are. That does not hold for emotions."
    Video presentation by Daniel Kahnemann, Ph.D. (*1934) Israeli-American professor in psychology, Princeton, founder of behavioral economics, Nobel laureate in economic sciences, 2002, The riddle of experience vs. memory, presented by TED Talks 2010, minute 18:08+, 20:07 minutes duration, filmed February 2010, posted March 2010

 

 

  • Advertising tells us that the way to happiness is through the consumption of objects. The immense accumulation of commodities has to be sold, and it is sold through the story of goods bringing happiness. Satvinder "Sut" Jhally (*1955) US American professor of communication, University of Massachusetts, Amherst, cultural studies scholar in advertising, media, and consumption

 

  • As the troublesome thoughts in your mind are witnessed, they begin to dissolve and are replaced by a sense of stillness and peace which deepens. In fact, there is no end to its depth. You will also feel a subtle emanation of joy arising from deep within: the joy of Being. Eckhart Tolle (*1948) German-born Canadian teacher on spirituality, bestselling author

 

  • Happiness is not found in the content from the flow of life, but happiness is found in our attitude to what flows into our life. Lecture by Ramesh Balsekar (1917-2009) controversial Indian Advaita teacher, disciple of Sri Nisargadatta Maharaj, Let Life Flow, DVD

Quotes from Framingham Heart Study / Framingham Herzstudie

The longterm Framingham Heart Study was funded by the U.S. National Institutes of Health/National Institute on Aging in the period 1983 to 2003. This Pioneer Grant from the Robert Wood Johnson Foundation was published in the British Medical Journal December 2008. The study on recreating a social network was to measure the happiness levels of 4,739  test persons.
The research results by US American political and social scientist James H. Fowler of UC San Diego and |Nicholas A. Christakis, M.D., Ph.D., MPH of Harvard Medical School show that happiness spreads far and wide through a social network – traveling not just the well-known path from one person to another but even to people up to three degrees removed.

 

On average, every happy friend increases your own chance of being happy by 9 percent.
Each unhappy friend decreases it by 7 percent.
You are 15 percent more likely to be happy if directly connected to a happy person;
10 percent if it’s the friend of a friend who is happy;
and
6 percent if it’s the friend of a friend of a friend.
When a friend who lives within a mile becomes happy, it increases the probability a person is happy by 25 percent. More distant friends have no significant effect.
Similar effects are seen in siblings who live within a mile and in co-resident spouses versus distant siblings and distant spouses. Next-door neighbors have a significant effect, 34 percent, while neighbors further away, even on the same block, do not.


 

  • Scientists have been interested in happiness for a long time. They’ve studied the effect of everything from winning the lottery to losing your job to getting sick, but they never before considered the full effect of other people. We show that happiness can spread from person to person to person in a chain reaction through social networks. James H. Fowler, Ph.D. (*1970) US American social scientist specializing in social networks, cooperation, political participation, and genopolitics, professor of medical geneticsm, School of Medicine, professor of political science, Division of Social Science, University of California, San Diego, Spreading the Joy Around. Researchers document the contagious power of happiness in social networks, Inga Kiderra, UC San Diego, 4. December 2008

 

 

 

  • Consider that $5,000 extra dollars, in 1984, was associated with just a 2 percent increase in happiness and you see that the power of other people is incredible.
    Someone you don’t know and have never met – the friend of a friend of a friend – can have a greater influence than hundreds of bills in your pocket. James H. Fowler, Ph.D. (*1970) US American social scientist specializing in social networks, cooperation, political participation, and genopolitics, professor of medical geneticsm, School of Medicine, professor of political science, Division of Social Science, University of California, San Diego, Spreading the Joy Around. Researchers document the contagious power of happiness in social networks, Inga Kiderra, UC San Diego, 4. December 2008

 


 

  • Your happiness depends not just on your choices and actions, but also on the choices and actions of people you don't even know who are one, two and three degrees removed from you. There's kind of an emotional quiet riot that occurs and takes on a life of its own, that people themselves may be unaware of. Emotions have a collective existence – they are not just an individual phenomenon. |Nicholas A. Christakis, M.D., Ph.D., MPH (*1962) US American social scientist, physician, professor of social and natural science, Harvard Medical School, Yale University (since 2013), author of a happiness study with 4739 individuals over a period of twenty years, published in British journal BMJ (formerly the British Medical Journal), December 2008

 

  • We’ve found that while all people are roughly six degrees separated from each other, our ability to influence others appears to stretch to only three degrees. It’s the difference between the structure and function of social networks. […] We’ve found that while all people are roughly six degrees separated from each other, our ability to influence others appears to stretch to only three degrees. It’s the difference between the structure and function of social networks. |Nicholas A. Christakis, M.D., Ph.D., MPH (*1962) US American social scientist, physician, professor of social and natural science, Harvard Medical School, Yale University (since 2013), author of happiness study with 4739 individuals over a period of twenty years, published in British journal BMJ (formerly the British Medical Journal), December 2008, Happiness is a Collective, Not Just Individual, Phenomenon, Robert Wood Johnson Foundation (RWJF), 4. December 2008

 

 

Englische Texte – English section on Happiness and joy

Statistics on happiness

༺༻Ratio %Study result on happinessDomain
1.50% of the human happiness level is genetically defined.GENETICS
2.40% of the human happiness level is open for influence (intentional activities to boost happiness level).INTENTIONAL
3.10% of the human happiness level is defined by life circumstances (job, marital status).CIRCUMSTANTIAL
Source: Sonja Lyubomirsky, Ph.D., US American professor of psychology, University of California, Riverside,
The How of Happiness. A Scientific Approach to Getting the Life You Want, Penguin Press HC, 27. December 2007

Behaviors conducive to happiness

༺༻Happiness inducing habit
1.Express gratitude.
2.Cultivate optimism.
3.Avoid over-thinking and social comparison.
4.Practice acts of kindness.
5.Nurture social relationships.
6.Develop strategies for coping.
7.Learn to forgive.
8.Increase flow experiences.
9.Savor life’s joys.
10.Commit to your goals.
11.Practice spirituality.
12.Take care of your body.
Source: Jacob Sokol, 12 Things Happy People Do Differently, 30. August 2011

Four levels of happiness / Vier Glücksebenen – Oscar Lukefahr

LevelExpression of happinessLegend
1.Immediate gratificationShallow short-term satisfaction
2.Gratification through achievementShort-term satisfaction based on work ethics
3.Gratification through contributionService to others
4.Transcendent gratificationLiving for a greater purpose
Inspired by Father Oscar Lukefahr, US American Catholic priest, theologian, writer, The Search for Happiness. Four Levels of Emotional and Spiritual Growth, Liguori/Triumph, revised edition, September 2002

Avoid ⇔ Embrace – Twelve shifts for a happy life

ShiftAvoidLegendEmbraceLegend
1.Avoid control.Exercise influence insteadEmbrace freedomfrom attachment to particular outcomes.
2.Avoid cynicism. Embrace possibility. 
3.Avoid manipulation. Embrace mindfulness. 
4.Avoid Pessimism. Embrace responsibility. 
5.Avoid distraction. Embrace silence. 
6.Avoid exclusivity. Embrace diversity. 
7.Avoid anxiety. Embrace mystery. 
8.Avoid aimlessness. Embrace hope. 
9.Avoid superiority. Embrace humility. 
10.Avoid inferiority. Embrace beauty. 
11.Avoid scarcity. Embrace justice. 
12.Avoid selfishness. Embrace love. 
Inspired by Bob Tschannen-Moran, US American United Church of Christ pastor, LifeTrek Coaching International, How To Be Happy, undated

Happiness kit for joy and lasting fulfillment – Tal Ben-Shahar

Ways to become HAPPIER in life?

  1. Focus on the positive.
  2. Acknowledge your state of mind.
  3. Accept your painful emotions.
  4. Accept your humanness.
  5. Learn to fail often. – Persevere patiently!
  6. [Destress] Breathe deeply – a few times strategically placed during the day.
  7. Do physical exercise regularly. [3-4 times per week for 30-40 minutes]
  8. Practice 15 minutes mindfulness meditation (if it suits you) per day.
  9. Sleep eight hours per night and/or day [taking naps].
  10. Get four hugs a day, ideally 12 hugs.
  11. Simplify your life. [Do less rather than more.]
  12. Express gratitude. [Keep a gratitude journal.]
  13. Spend [affluent] quality time with friends and loved ones.
  14. Focus on what is most meaningful to you.
  15. Focus on what is most pleasurable to you.
  16. Focus on your strengths.

 

Video sources by Tal Ben-Shahar, Ph.D. US American organizational behaviorist, faculty of the Interdisciplinary Center (IDC), Herzliya, Israel, Positive Psychology lecturer Harvard University, Boston, author
Edutaining the world, YouTube film, 10:00 minutes duration, posted 20. April 2009
Five Ways to Become Happier Today, Big Think Interview, 4:29 minutes duration, 2. October 2009
Happy Week: Positive Psychology, CBS News, 13 September 2009
► 3rd Positive Psychology course, Harvard University, Boston, Massachusetts, 2008, lecture 18, minute 34:50, 77:49 minutes duration, YouKu film, posted October 2009

 

Follow a simple diet, exercise the body, and meditate daily – no matter what happens, rain or shine. If you are unable to exercise and meditate in the morning, do it at night. Pray to Him every day, 'Lord, even if I die, or if the whole world crumbles away, I am going to find time daily to be with Thee. Paramahansa Yogananda (1893-1952) Indian Hindu sage, yogi, philosopher, author, Man's Eternal Quest. Collected Talks and Essays – Volume 1, Self-Realization Fellowship, 1. September 1982

How to find happiness?

Once a group of fifty people was attending a seminar.

The speaker stopped and decided to do a group activity. He started giving each participant a balloon and asked everyone to write his/her name on their ballon using a marker pen. Then all the balloons were collected and put in another room.
Next all fifty delegates were let in that room and asked to find the balloon which had their name written, within five minutes. Everyone was frantically searching for their name, colliding with each other, pushing around others and there was utter chaos. At the end of five minutes no one had found their own balloon.
Now each one was asked to randomly collect a balloon and give it to the person whose name was written on it.
Within minutes everyone had their own balloon.
The speaker explained,

"Exactly this is happening in our lives. Everyone is frantically looking for their share all around, not knowing where it is. Our happiness lies in the happiness of other people. Give them theirs, and you will get yours. And this is the purpose of human life."

Joy hormones – Brain chemicals inducing happiness

Surges of dopamine, serotonin, oxytocin or endorphins induce wellbeing.
༺༻Brain·chemicalGood feeling effectTriggered by
1.DopamineLove, approaching a reward [like food]Pursuing a new goal
2.SerotoninLove, getting respect
Social status, pride, hierarchy, "I did it!"
Feeling being respected [behind one's back]
3.OxytocinLove, trusting one's companyBuilding social trust with others step by step and enjoying it
4.EndorphinsPhysical pain [injury, giving birth] is masked
with a euphoric feeling.
Physical exercise, sweat producing effort
Laughing and crying

NOTE: Dopamine-Norepinephrine-Oxytocin-Serotonin are called both the "fabulous four" and the "fearsome four" brain chemicals.

 

Sources featuring Loretta Graziano Breuning, Ph.D., US American professor emerita of International Management, California State University, East Bay, founder of the Inner Mammal Institute
Video presentation This is your mammal brain – Loretta Breuning, YouTube film, 14:58 minutes duration, posted 29. April 2012
Video interview How to Stimulate your natural happy chemicals, presented by US American broadcasting station AskimoTV, 9:57 minutes duration, aired ~2013
Book Meet Your Happy Chemicals. Dopamine, Endorphin, Oxytocin, Serotonin, CreateSpace Independent Publishing Platform, 14. February 2012
Article The Neurochemical Self: Loretta Graziano Breuning PhD, presented by happyhints.co.uk, ~2014

 

Links zum Thema Glück und Freude / Happiness and joy

Veranstaltungshinweise

Glücksstudien

  • Forschungsprojekt der London School of Economics zur Verteilung von Glückszonen weltweit

Literatur

Interview mit Ruut Veenhoven, niederländischer Soziologie-Professor für "Social conditions for Human Happiness", Erasmus Universität Rotterdam, Direktor der "World Database of Happiness"

Literature (engl.)

Externe Weblinks


78 % der Probanden erklärten an Depressionen zu leiden, was sie bei 52 der Mitstudenten vermuteten. Forscher verbinden die falsche Wahrnehmung fremder Gefühle mit der menschlichen Vorliebe der Menschen für Filme, Literatur und Skandalen von Prominenten.

External web links (engl.)


Like in 2008 the “Happiness” Index 2009 shows that one third of US Americans are very happy.

Audio- und Videolinks

Audio and video links (engl.)

Insights derived from the long-term Grant Study conducted on 268 men

  • Video presentation by Daniel Kahnemann, Ph.D. (*1934) Israeli-American professor of psychology, Princeton, founder of behavioral economics, Nobel laureate in economic sciences, 2002, The riddle of experience vs. memory, presented by TED Talks 2010, 20:07 minutes duration, filmed February 2010, posted March 2010
    Experiencing self: "Money does not buy you experiential happiness, but lack of money buys you misery. We can measure that very clearly."
    Remembering self: "The more money you have the more satisfied you are. That does not hold for emotions."
  • Video interview with Gretchen Rubin, US American blogger, author of the The Happiness Project, The Happiness Project, presented by Big Think, 20:08 minutes duration, posted 16. March 2010
  • Video presentation by Srikumar Rao, Ph.D., Indian professor of marketing, executive, happiness teacher, educator, writer, Plug into your hard-wired happiness, sponsored by Arbejdsglaede TV Live, Denmark, presented by TED2010 Talks | Best of the Web, 18:29 minutes duration, filmed May 2009, posted March 2010
  • Video presensentation by Chip Conley, US American hotelier, founder and CEO of Joie de Vivre Hospitality, speaker, author, Measuring what makes life worthwhile, presented by TED Talks, 17:42 minutes duration, filmed February, posted June 2010
    Gavin Newsom, Mayor of San Francisco: "Chip Conley is that rare breed of CEO who possesses both a brilliant business mind and a very big heart. He’s a true role model for anyone who wants to lead."
  • Video interview with Carol Graham, Ph.D. (*1962) US American senior fellow, College Park, School of Public Policy, University of Maryland, researcher on social inequality, economics of happiness, poverty, insecurity, market reforms, author, "The Pursuit of Happiness", presented by BookTV, US American cable television network C-SPAN, recorded in College Park, University of Maryland, YouTube film, 9:11 minutes duration, posted 19. December 2011
  • Video presentation Thomas Jefferson's Practice of Happiness, presented by Optimal Living 101, YouTube film, 1:10 minutes duration, posted by Brian Johnson 24. November 2012
  • Video interview with Jaak Panksepp, Ph.D. (*1943) Estonian-born US American professor of psychology, Bowling Green State University, psychobiologist, neuroscientist, College of Veterinary Medicine, Washington State University, From psychiatric ward to understanding happyness, presented by TeaMe, Estonian Research Council, YouTube film, 1:05:01 duration, posted 10. January 2013
  • Video interview with Jaak Panksepp, Ph.D. (*1943) Estonian-born US American professor of psychology, Bowling Green State University, psychobiologist, neuroscientist, College of Veterinary Medicine, Washington State University, In the lab of happy rats, presented by TeaMe, Estonian Research Council, YouTube film, 25:53 minutes duration, posted 10. January 2013

Audio and video links (engl.) – Dacher Keltner

Insights from the new science of touch: compassionate communication, touch therapies, and proof that "to touch is to give life."

Audio and video links (engl.) – Dan Gilbert

Audio and video links (engl.) – Martin Seligman

 

Interne Links

Englisch Wiki

Hawkins

 

 

1 See minute 38:24 of Vimeo video presentation by Jaak Panksepp, Ph.D. (*1943) Estonian-born US American professor of psychology, Bowling Green State University, psychobiologist, neuroscientist, College of Veterinary Medicine, Washington State University, Social Emotion Systems of Mammalian Brains and Vicissitude of Early Social Bonds: The Transformation of Social Delight to Grief, Depression and Despair, sponsored by convention Human Nature and Early Experience, host University of Notre Dame Continuing Education Center, 10-12. October 2010, 1:03:0 duration, posted by ACEatND 14. December 2010

Letzte Bearbeitung:
30.09.2014 um 16:17 Uhr

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