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Wiki / Hoehlengleichnis

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Platons Höhlengleichnis

 

Sonnenstrahlen scheinen durch Stonehenge, GB


 

Die Platonische Erkenntnistheorie

Das Höhlengleichnis ist ein Modell der Platonischen Erkenntnistheorie, in der die Ideen im Bereich des nur Denkbaren das Wirkliche der Welt sind und die uns erscheinende Raumwelt nur Schattenbilder dieser Ideen darstellen.

Zitate zum Thema Platons Höhlengleichnis / Plato's Cave Allegory

Zitate allgemein

  • Platons Vergleich des menschlichen Daseins mit dem Aufenthalt in einer unterirdischen Behausung. Gefesselt, mit dem Rücken gegen den Höhleneingang, erblickt der Mensch nur die Schatten der Dinge, die er für die alleinige Wirklichkeit hält. Löste man seine Fesseln und führte ihn aus der Höhle in die lichte Welt mit ihren wirklichen Dingen, so würden ihm zuerst die Augen wehtun, und er würde seine Schattenwelt für wahr, die wahre Welt für unwirklich halten. Erst allmählich, Schritt für Schritt, würde er sich an die Wahrheit gewöhnen. Kehrte er aber in die Höhle zurück, um die anderen Menschen aus ihrer Haft zu befreien und von ihrem Wahn zu erlösen, so würden sie ihm nicht glauben, ihm heftig zürnen und ihn vielleicht sogar töten. Heinrich Schmidt, Philosophisches Wörterbuch, Stuttgart 1978, S. 276

 

Links zum Thema Platons Höhlengleichnis / Plato's Cave Allegory

Literatur

  • Heinrich Schmidt, Philosophisches Wörterbuch (Höhlengleichnis), Stuttgart, 1978
  • Peter Kunzmann, Franz-Peter Burkard, Franz Wiedmann, dtv-Atlas zur Philosophie (zum Linien- und Sonnengleichnis), S. 38f, Oberhausen, 1991
  • Platon, Der Staat, Leipzig 1988
  • Sautet, M., Ein Café für Sokrates. Philosophie für jedermann, Düsseldorf/Zürich 1999

Externe Weblinks

 

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