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2·2012


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Internet – Medienlandschaft

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Entwicklungsphasen der Sozialen Netzwerke – Peter Kruse
  2. 2. Die Komplexität des Internets und der modernen Welt kanalisieren – Peter Kruse
  3. 3. Entwicklungstrends des Internets
  4. 4. Neue Unternehmenskultur ⇔ Kundenbetreuung in transparenten Sozialen Netzwerk-Medien
    1. 4.1 Paradigmenwechsel: Von der Stolzkultur zur Würdekultur
    2. 4.2 Konfliktlösung auf Plattformen der Sozialen Netzwerke
    3. 4.3 Verhaltensempfehlungen für Nutzer von sozialen Netzwerkmedien
  5. 5. Nachschlagewerke im Test – Interaktives Lexikon Wikipedia schlägt Brockhaus
  6. 6. Statistisches zur Internet-Pornographie – Online Education
  7. 7. Zitate zum Thema Internet und Informationsflut / Media
    1. 7.1 Zitate Internet allgemein
    2. 7.2 Zitate Presse und Medien allgemein
    3. 7.3 Zitate (engl.) Internet allgemein
    4. 7.4 Zitate (engl.) von David R. Hawkins zum Thema Medien und Internet
    5. 7.5 Zitate (engl.) – Printmedien / Print media
    6. 7.6 Zitate (engl.) Internet and Media – Peter Kruse
    7. 7.7 Zitate (engl.) – Internet Pornografie-Sucht / Internet pornography addiction
  8. 8. Englische Texte – English section on the Internet
    1. 8.1 The development of Social Medias – Peter Kruse
    2. 8.2 Funneling the complexity of modernity in view of the Internet – Peter Kruse
    3. 8.3 Social media: Twitter and Facebook / Soziale Netzwerk-Medien
    4. 8.4 The 90-9-1 rule – Internet participation
    5. 8.5 Internet related LoC calibrations (engl.) by David Hawkins
  9. 9. Links zum Thema Internet, Propaganda und Informationsflut / Media
    1. 9.1 Literatur
    2. 9.2 Literatur (engl.)
    3. 9.3 Tipps für Social Media Netzwerke
    4. 9.4 Externe Weblinks
    5. 9.5 Externe Weblinks (engl.)
    6. 9.6 Audio- und Videolinks
    7. 9.7 Audio- und Videolinks (engl.) – Informationsflut / Media
    8. 9.8 Audio- und Videolinks (engl.) – Peter Kruse
    9. 9.9 Audio- und Videolinks (engl.) – Sex and Internet pornography addiction; Carnes, Dines, Wilson et al.
    10. 9.10 Interne Links

Landkarte des Internets, 15. Januar 2005


 

Entwicklungsphasen der Sozialen Netzwerke – Peter Kruse


Die mehrphasige dynamische Entwicklung des Social Web
Systemarchitektur
PhaseEntwicklungstrendsBeschreibungZeitraum
1.ZugangsboomFaszination des neuen virtuelllen Mediums
"Ich bin drin!", Boris Beckers Werbespruch für Provider AOL, 1999
Ab der späten 90er-Jahre
2.NutzungsboomRasante Verbreitung der Sozialen Netzwerke
Google 1998, Wikipedia 2001, LinkedIn 2003, Xing 2003, Facebook 2004, YouTube 2006, Twitter 2006
Ab Mitte der 00er-Jahre
3.Bewegungswellen
Selbstorganisierte Direktbestimmung von Bürgern, Shareholdern und Kunden
Politische Aktivierung unter aktiven Social Media Teilnehmern
Bewegungen (inkl. Abstimmungen) hinterfragen Wahlbetrug, bewerten Großkonzerne, führen zur Absetzung von Diktatoren und Titelbetrügern, benennen Schein, fordern Sein.
Seit 2010
10er-Jahre

 

Das Internet hat die Regeln der Macht neu definiert, Welt online, Jürgen Stüber, 23. April 2010

 

Die Sozialen Netzwerke im Internet sind Modellsysteme, die Resonanzmuster und sich
aufschaukelnde Dynamiken in der Gesellschaft abbilden.

 

Fortschrittliche Politiker, Unternehmer und Entscheidungsträger bewegen sich:
Raus aus den Expertengremien, rein in die Netze.

 

Die Social Software des Web 2.0 ist ein Angriff auf die etablierten Regeln der Macht und erzwingt ein grundlegendes Umdenken. […] Das soziale Web ist eine Lawine, die bereits zu Tal donnert.
Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Experte der Komplexitätsverarbeitung intelligenter Netzwerke, Geschäftsführer von Nextpractice, Das Internet hat die Regeln der Macht neu definiert, präsentiert von Welt online, Jürgen Stüber, 23. April 2010

 

Die Systeme sind größer als unsere Budgets. Wenn wir die Systeme nicht mitarbeiten lassen, dann arbeiten wir gegen die Syteme, und dann wird's teuer. Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Experte der Komplexitätsverarbeitung intelligenter Netzwerke, Geschäftsführer von Nextpractice, Videointerview Resonanzen aufbauen, "Lernen lernen"-Reihe, YouTube Film, Minute 5:50, 7:16 Minuten Dauer, eingestellt 18. Mai 2008

 

[Fazit zusammengefasst] Wenn die Wertemuster transparent sind und die Menschen involviert werden, schaukeln sich riesige Dynamiken von selbst auf. Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Experte der Komplexitätsverarbeitung intelligenter Netzwerke, Geschäftsführer von Nextpractice zum Thema Resonanzen aufbauen, "Lernen lernen"-Reihe, YouTube Film, Minute 6:50, 7:16 Minuten Dauer, eingestellt 18. Mai 2008

 

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Die Werteebene bestimmt die Verhaltensebene.

Die große Bitte [an Politiker und Unternehmer] ist: Seien Sie möglichst dicht dran an diesen Systemen [den Sozialen Netzwerken im Internet]. Dann bekommen Sie auf der Werteebene Änderungen mit, die erst danach auf der Verhaltensebene sichtbar werden. Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Experte in Komplexitätsverarbeitung, Musterbildung, Kontext in intelligenten Netzwerken, Aktivierung kollektiver Intelligenz / Kommunikation, Enquete Netzpolitik vor dem Deutschen Bundestag, 5. Juli 2010, YouTube Film, Minute 4:53, 9:29 Minuten Dauer, eingestellt 15. Juli 2010

 

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Empathie ist die Basiskompetenz im neuen Paradigma.

Eine Basiskompetenz, die wir in Zukunft  brauchen – ob wirtschaftlich oder auch politischist Empathie. Ein möglichst hohes Einfühlungsvermögen in die Dynamik dieser Systeme erlaubt mir ein rechtzeitiges Reagieren.
Wenn Sie über Zukunftsprogrosen nachdenken, bitte glauben Sie nicht, dass Sie bei einem nichtlinearen System heute noch in der Lage sind, langfristige Zukunftsprogrosen zu machen. Das geht nicht. [...] Die einzige Form der Prognose ist die Empathie in die Wertemuster heute.
Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Experte in Komplexitätsverarbeitung, Musterbildung, Kontext in intelligenten Netzwerken, Aktivierung kollektiver Intelligenz / Kommunikation, Enquete Netzpolitik vor dem Deutschen Bundestag, 5. Juli 2010, YouTube Film, Minute 5:07, 9:29 Minuten Dauer, eingestellt 15. Juli 2010

 

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Datenanalyse und Bewertung von Musterbildungen im virtuellen Netz

Die qualitative Bewertung [durch die klassische Medien] bekommen Sie nicht über das Internet geliefert. Das Internet ist hochdynamisch, sehr mobilisierend und hochgradig vernetzt, aber der Bewertungsteil im Internet ist einfach noch nicht adäquat ausgebildet. Wir sind weiterhin an die redaktionelle Arbeit gebunden, [...] die sich der Grunddynamik der Netze zuwenden sollte, um zu verstehen, wohin die Reise hingeht. Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Experte in Komplexitätsverarbeitung, Musterbildung, Kontext in intelligenten Netzwerken, Aktivierung kollektiver Intelligenz / Kommunikation, Enquete Netzpolitik vor dem Deutschen Bundestag, 5. Juli 2010, YouTube Film, Minute 5:49, 9:29 Minuten Dauer, eingestellt 15. Juli 2010

 

Das Internet ist für jeden, der Macht haben möchte, eine Herausforderung.
Das Internet hinterfragt die Bildung von Dominationsmacht.
Immer wenn jemand eine Machtposition behalten möchte,
- werden Hierarchien in Frage gestellt,
- werden alle möglichen Experten in Frage gestellt,
- werden allerhand Wächter in Frage gestellt,
weil es ziemlich viele Möglichkeiten gibt, die Maßnahmen zu überlisten und zu umgehen.
Im Netz kann man nicht durch schieren Eigenwillen mächtig sein. Nur durch Exzellenz ist es möglich, mächtig sein.
Entscheidend ist die empathische Zuwendung, nicht die geistlose Zwangsmacht.

Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe; Schwerpunkt Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken, über das Verstehen von Musterbildung und Zusammenhängen, Geschäftsführer von Nextpractice, The Network is Challenging Us [Das virtuelle Netzwerk fordert uns heraus], präsentiert von Mefeedia, Minute 11:22, 26:50 Minuten Dauer, 31. März 2010

 

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Grundthese: Revolutionäre Veränderungen durch das Internet

Mediale Machtverschiebung in der Gesellschaft vom Anbieter zum Nachfrager. Das Internet kann die Menschen wirklich revolutionär positiv verändern.

Macht sitzt beim Anfrager, nicht beim Anbieter.
Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld.
Videovortrag von Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe; Schwerpunkt Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken, Verständnis von kohärenter Musterbildung, Revolutionäre Netze durch kollektive Bewegungen, 4. Sitzung der Enquete Kommision "Internet und digitale Gesellschaft", Deutscher Bundestag, 5. Juli 2010, YouTube Film, 3:33 Minuten Dauer, 15. Juli 2010

 

Wir haben in den letzten Jahren wie verrückt die Vernetzung in der Welt erhöht. Wir haben alles dafür getan, dass Wirkungen keine Reichweitenbegrenzungen mehr haben. Ich bin als Entscheider in der Situation, dass ich Dinge verantworten muss, deren Reichweite ich schwer verantworten kann. Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Risiken und Chancen in der Wissensgesellschaft, präsentiert von HORIZONTE, Expertengespräche des Stifterverbandes, Gastgeber Dimur Diehn, YouTube Film, Minute 00:19, 13:56 Minuten Dauer, eingestellt 20. Mai 2011

 

Solange das Internet da ist, können Sie die Menschen nicht mehr an der Beteiligung hindern. Das Internet ist die permanente Aufforderung, sich einzumischen. Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Risiken und Chancen in der Wissensgesellschaft, präsentiert von HORIZONTE, Expertengespräche des Stifterverbandes, Gastgeber Dimur Diehn, YouTube Film, Minute 3:21, 13:56 Minuten Dauer, eingestellt 20. Mai 2011

 

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Verschiebung der Machtverhältnisse / Glaubenssysteme / Kulturmuster – Vom Anbieter auf den Nachfrager:

Sich verletzlich einzulassen auf das Risiko eigendynamischer Prozesse in einer intern kaum überschaubaren Komplexität, ist die Antwort auf auf die externe Komplexität.

Die Glaubenssysteme sind noch sehr stark im linearen Bereich verankert. Die Idee der kommunikativen Macht in Netzen wird völlig missverstanden. Im Netzwerk sind Sie kommunikativ nur mächtig, wenn Sie Resonanz erzeugen. Ich bin nur mächtig, wenn mir die Macht geschenkt wird. Im Management haben Sie aber die Vorstellung, mächtig aus Willen zu sein. Das heißt: Wenn Sie eine Marke kommunikativ nach vorne treiben wollen, dann erhöhen Sie den Werbedruck. Das große Thema war Präsenz und Aufmerksamkeit. Im Internet können Sie sich das nicht mehr kaufen. Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Risiken und Chancen in der Wissensgesellschaft, präsentiert von HORIZONTE, Expertengespräche des Stifterverbandes, Gastgeber Dimur Diehn, YouTube Film, Minute 8:38, 13:56 Minuten Dauer, eingestellt 20. Mai 2011

Die Komplexität des Internets und der modernen Welt kanalisieren – Peter Kruse


Fünf Bewältigungsstrategien im Umgang mit komplexen Systemarchitekturen
PhaseBewältigungsstrategieHinweise – Legende
1.Herumprobieren
Trial und Error
Spielerischer kindlicher Ansatz, der bald seinen Reiz verliert
2.AusblendungGewohnte Verhaltensmustern beibehalten unter Verleugnung der Komplexität
3.Rationales Durchdringen
Detailverständnis
In der heutigen komplexen Konsumwelt ist Rationalität kein zielführender Weg.
4.Konzentration auf wenige Kriterien
Slogan Simplify your life!
Ratings und Preise sind ausschlaggebend.
Trivialisierung ist eine unbrauchbare Strategie.
Sie funktioniert nur bei einfachen Sytemen und zerstört komplexe Systeme.
5.Emotionale Bewertung
Intuitives Agieren
Die intuitive Auswahl ist der beste Lösungsansatz.
Achtung: Die Rahmenbedingungen des intuitiven Entscheidens müssen dem aktuellen Entwicklungsstand der Welt entsprechen. Statt der Entscheidung einer Führungsperson zu folgen, sind Abstimmungen mit vielen (kollektive Intuition) der verlässlichere Ansatz.

 

Empfehlungen: Wachsam bleiben. – Sich verzweigt mit allem und allen vernetzen – Kollektive Intuition nutzen.

Videointerview mit Prof. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Experte der Komplexitätsverarbeitung intelligenter Netzwerke, Geschäftsführer von Nextpractice, Kollektive Intelligenz, YouTube Film, 5:55 Minuten Dauer, eingestellt 18. Juni 2011

 

Siehe auch Herdentiere entscheiden demokratisch

Entwicklungstrends des Internets

  1. "Das Internet ist nicht nur eine technische Plattform, es ist auch ein soziales Medium, in dem mittelfristig neue „Soziotechniken” entstehen. Diese müssen eingeübt und erlernt werden, wie das Autofahren."
    Bezogen auf die Gesamtbevölkerung nutzen
    1. etwa 20 Prozent das Internet als aktives Wissensmedium.
    2. 40 Prozent sind „Gelegenheitsnutzer”.
    3. 30 Prozent sind „Internet-resistent”.
  2. "Die Entwicklung des Internets ist letztendes eine Bildungsfrage."
    In Finnland (mit 85% Abiturientenquote) ist die netzaktive Wissensnutzung doppelt so hoch wie in Deutschland oder Österreich. [Status 2010]
  3. "Facebook und andere soziale Plattformen haben eine wichtige Funktion in der jugendlichen Netzwerk-Kultur. Im Kontext von beruflichen oder Informations-Anwendungen eignen sie sich weniger."
  4. "Das Problem mit Netzwerk-Informationssystemen ist die Frage, wie Information verifiziert werden kann. Ohne Regeln, Bewertung, ohne seriöse Bearbeitung, ohne Fairness und Kontrollierbarkeit wird Information unglaubwürdig und beliebig. Die Gefahr von Gerüchtebildungen, Denunziationen und populistischen Epidemien ist groß."
    Gefahr: Terror-Meinungs-Medium, „Diktatur der Dilletanten”
  5. "Ansonsten bin ich ein großer Fan, Nutzer und Befürworter des Internet und wünsche ihm für die nächsten 20 Jahre ein kluges und gesundes Wachstum."
    Das Ausverhandeln der soziotechnologischen Regeln dauert immer länger als die Entwicklung der Technologie selbst.

Matthias Horx (*1955) deutscher Publizist,  Zukunfts- und Trendforscher, Meine wirklichen Thesen zum Internet, Future Blog

 



Statistik: Blogging und Soziale Netzwerke

  • 2002: Täglich wurden 15.000 neue Blogs online gestellt.
  • Anfang 2005: Täglich wurden 23.000 neue Blogs online gestellt.
  • Mitte 2007: Es gibt schätzungsweise 70 Millionen Blogs im Internet.
    laut Angaben von Fortune Magazine

Neue Unternehmenskultur ⇔ Kundenbetreuung in transparenten Sozialen Netzwerk-Medien

  Paradigmenwechsel: Von der Stolzkultur zur Würdekultur


Fokusverlagerung in der Wirtschaft
Traditioneller UnternehmensfokusIch⇔Stolz⇔Geld⇔Erfolg – Ca. 49% Tendenz abnehmend
Aufkeimender Unternehmensfokus – Wir⇔Würde⇔Menschen⇔Dienen – Ca. 22% Tendenz steigend

_#_Dienliches Verhalten
integerer Unternehmen
Hinweise und Erklärungen
1.Vom Profitdenken zur dienbereiten Menschlichkeit umschwenken.Das Engagement eines sozial kompetenten Kundenserviceberaters stärkt die Kundennähe und fördert die Kundenbindung entscheidend.
2.Authentisch, integer und transparent handeln.Ehrlich geführte Unternehmen mit paritätisch männlich-weiblicher Führung bilden Vertrauen und Kundennähe. Eine höhere Kundenzufriedenheit sichert de facto und langfristig den geschäftlichen Erfolg. Nachvollziehbare Integrität im Geschäftsleben zahlt sich aus, sowohl für den Ruf als auch den Gewinn.
3.Exzellenz anstreben.Öffentliche Zusagen durch Werbung einhalten oder übertreffen. Mit Präsenz, Qualität und Verlässlichkeit überzeugen, statt durch Schein, Image und Werbegeschenke.
4.Freundliche namentlich ausgewiesene Mitarbeiter als wertvollste Werbeträger schätzen.Kommunikationssichere charakterstarke Kundenvermittler, die zahlenmäßig dem Kundenecho gerecht werden können, befolgen die Leitlinien des Unternehmens und Ethikstandards des Social Web. Kompetente Firmenrepräsentanz in Sozialen Netzwerk-Medien kann die Kundennähe stärken.
Unfreundliche, unzureichend (herzens)gebildete, unterbesetzte Mitarbeiter schädigen durch unzureichenden, mangelhaften oder negativen Kundenservice langfristig den Ruf und den Geschäftserfolg eines Unternehmens.
5.Aufrichtige Dialoge mit Kunden führen.Durch gelungene Dialoge über ihre Bedürfnisse werden aus Käufern von Produkten oder Kunden von Serviceleistungen Empfehlungsgeber. Sie haben während aller Kauf- und Leistungsphasen eine gleichbleibende kanalübergreifende Erfahrung gemacht.
6.Kundenmitwirkung im laufenden Geschäftsprozess anstreben.Durch freundlichen Kundenkontakt werden Produkte und Service laufend verbessert. Das geschätzte Kunden-Feedback wird als Bildungschance genutzt und dient zur Entwicklung neuer Produkte oder Leistungen und zur Erweiterung des Weltbildes.
7.Fürsprecher gewinnen.Empfehlungsgeber von Produkten oder Serviceleistungen haben gleichbleibende kanalübergreifende hervorragende Erfahrungen mit einer Marke / Dienstleistung in allen Kaufphasen gemacht.
Komplizen, Apologeten und Fans untergraben die Integrität eines Unternehmens.
8.Weiterführende Grundsatzdialoge ermöglichen und anstreben.In einem dem Menschen und dem Teamgedanken zugewandten und der Wahrheit verpflichteten Klima können tiefere Einsichten bezüglich der Firmenphilosophie auftauchen.

 

Das Internet ist für jeden, der Macht haben möchte, eine Herausforderung.
Das Internet hinterfragt die Bildung von Dominationsmacht.
Immer wenn jemand eine Machtposition behalten möchte,
- werden Hierarchien in Frage gestellt,
- werden alle möglichen Experten in Frage gestellt,
- werden allerhand Wächter in Frage gestellt,
weil es ziemlich viele Möglichkeiten gibt, die Maßnahmen zu überlisten und zu umgehen.
Im Netz kann man nicht durch schieren Eigenwillen mächtig sein. Nur durch Exzellenz ist es möglich, mächtig sein.
Entscheidend ist die empathische Zuwendung, nicht die geistlose Zwangsmacht.

Videointerview mit Prof. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe; Schwerpunkt Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken, über das Verstehen von Musterbildung und Zusammenhängen, Geschäftsführer von Nextpractice, The Network is Challenging Us [Das virtuelle Netzwerk fordert uns heraus], präsentiert von Mefeedia, Minute 11:22, 26:50 Minuten Dauer, 31. März 2010

 

  Konfliktlösung auf Plattformen der Sozialen Netzwerke


Vorbildliche Bearbeitung von Kundenbeschwerden im Social Web
#Dienliches KommunikationsverhaltenDienliche Vorgehensweisen
Erklärungen
1.Stets transparent handeln.Allen Lesern einer öffentlichen Plattform die intern vorgenommenen Maßnahmen gut sichtbar öffentlich und per Newsletter schlüssig erklären.
Aktiv mitschreibenden Kunden niemals unangekündigt Sicht- oder Zugriffssperren verhängen.
2.Sich über vorliegende Problemstellungen und Bedürfnisse der Kunden erkundigen.Alle Hinweise von Kundenseite lesen, seien es Tweets oder ausführliche Blog-Posts.
Kundenanliegen und -beschwerden sind von Bedeutung. Sie teilen Bedürfnisse und Gefühle mit, drücken Bitten aus. Im Regelfall beteiligt oder beschwert sich ein Kunde nicht, um auf diesem Weg Eigenwerbung zu machen.
3.Durch Zuhören und zeitgerechtes Antworten eine Vertrauensbasis mit dem Kunden bilden.Dem Kunden freundlich und empathisch begegnen. Ihm Rückmeldung und Zuspruch geben. Gemeinsamkeiten finden und betonen.
4.Namentlich bekannte Servicemitarbeiter sprechen die Kunden mit ihrem Namen an.Kunden sind weder Fans noch Nachfolgende noch Freunde von Großkonzernen. Sie können Engagierte, Fürsprecher, Unterstützer, Vermittler, Neutrale, Desinteressierte, Unwissende, konstruktive Kritiker oder Eiferer sein. Der in Facebook und Twitter aktuell festgelegte Sprachgebrauch in der generellen Anrede ist verzerrend und wirkt lagerbildend.
5.Die Privatsphäre des Kunden respektieren.Erstkontakt mit öffentlicher Rückmeldung herstellen, danach – je nach Situation – öffentlich oder über private Kontaktkanäle weiterkorrespondieren.
Niemals vertrauliche Nutzerinformationen ohne ausdrückliche Erlaubnis auf öffentlichen Plattformen weitergeben [Vertrauensmissbrauch] oder ausführlich erörtern, es sei denn der Kunde wünscht ausdrücklich, dass sein Fall exemplarisch im Plenum diskutiert wird.
6.Beschwerden von Kunden ernst nehmen und annehmen.Sich bei unzufriedenen Kunden für mangelhafte Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens oder das Fehlverhalten des/eines Kundenvermittlers entschuldigen.* und mögliche Verbesserungen oder Entschädigungen anbieten.
7.Die Kunden menschenwürdig und zügig bedienen.Aufgebrachte Kunden nicht warten lassen, sondern unverzüglich mit dem geeigneten Ansprechpartner verbinden. So lässt sich verhindern, dass Kunden ihre Unzufriedenheit mit Dienstleistenden rufschädigend im Netz verbreiten.
8.Langfristig Gesamtlösungen erarbeiten, kurzfristig maßgeschneiderte Einzelfalllösungen anbieten.Zur Lösungsfindung abteilungsübergreifend zusammenarbeiten.
Den beschwerdeführenden Kunden niemals auf kostenpflichtige Servicenummern [Automatendienste] verweisen oder mit vorgefertigten automatisierten (Textmodulen) Mitteilungen bedienen.
9.Zielorientiert handeln und den Kunden informieren.Den Kunden über die eingeleiteten Lösungsschritte auf dem Laufenden halten, bestenfalls einen Zeitrahmen angeben.
10.Den Gleichbehandlungsgrundsatz beachten. Alle Beteiligten würdigen.Nicht nur einflussreichen Kunden [Jemanden] im Netz helfen.
Auch Niemande können eine Lawine im Netz lostreten.Φ
11.Sich bei Konflikten mit unzufriedenen Kunden von Fürsprechern unterstützen lassen.Kunden, denen nachhaltig geholfen wurde, treten bei öffentlich ausgetragenen Konflikten freiwillig als Fürsprecher des Unternehmens auf.
12.Auf Rangmissbrauch (Rankismus) verzichten.Langfristig die Bildung einer Würdekultur anstreben. Die Bevorzugung von Jemanden (einflussreiche Kunden, Ingroups, Seilschaften, Cliquen, Komplizen und Claqueren) im Netz auf Kosten von Einzelnen oder (herausfordernden) Niemanden, die gedemütigt werden, kann den Ruf eines Unternehmens schädigen und dessen Gewinn mindern.Φ
13.Kunden und unangenehme Anliegen nicht aus Bequemlichkeit übergehen oder heimlich kaltstellen.Überforderung eingestehen. Fehlplanungen eingestehen. Mangelnde Lösungskapazität des Unternehmens benennen und sich gegebenenfalls entschuldigen.* Vorübergehende deeskalierende Seitenschließung auf öffentlichen Plattformen ankündigen, Zeitrahmen von deeskalierenden Maßnahmen angeben.
Niemals unangekündigt einen laufenden Kommunikationsfaden vorzeitig kappen, abbrechen oder dauerhaft einfrieren beziehungsweise aktiv mitdiskutierende Kunden, die nicht beleidigen, (unangekündigt) vom Dialog und Lösungsfindungsprozess ausschließen.
14.Nörgler als solche erkennen. Nicht auf Streitangebote von Eiferern eingehen.Ein freundliches Klima auf der öffentlichen Plattform wahren. Negative Grundeinstellungen und Absichten von Kunden nicht um ihrer selbst willen nähren. Beleidigende Einträge von Kunden auf öffentlichen Webseiten mit Hinweis auf den Löschgrundes entfernen. Bestenfalls dem Kunden zuvor auf privatem Weg eine befristete Möglichkeit einräumen, unbedachte, reaktive Einträgen zu entschärfen oder zurückzunehmen.
15.Lagerbildungen weder fördern, nutzen noch dulden.Seilschaften, Ingroups, Cliquen, Fanzirkel, Komplizen sind Lager, die dazu neigen, rankistisches Verhalten gutzuheißen oder stumm zu dulden und Feindbilder zu nähren und Minderheiten auszugrenzen. Die Würdigung aller gebietet die Anliegen aller Mitteilenden gleich aufmerksam und fair (ohne Bevorzugung oder Vernachlässigung) zu behandeln.
16.Niemals die Fassung verlieren.Persönliche Beleidigungen hinterlassen Spuren im Netz und schaden allen Beteiligten. Der gestresste Kundenvermittler lässt seine Gefühlsaufwallung verrauchen, nimmt nötigenfalls eine Auszeit.
Ausrutscher von Kundenvermittlern beseitigen und sich beim Kunden und den Mitlesern dafür entschuldigen.*
17.Niemals reaktiv oder beleidigend antworten.Stets die Goldene Regel beachten. Bei Eskalationen Ruhe und Geduld bewahren. Sachlich und zugewandt bleiben und lösungsorientiert weiterarbeiten. Dem Kunden Erklärungen liefern, Verbesserungsvorschläge machen. Kundenvermittler widerstehen ihren Tit-for-Tat-Impulsen.
Niemals personalisierend, dominierend und ausgrenzend [wie etwa Du bist dumm. Du bist falsch. Du bist böse. Du bist Ausländer. Du gehörst nicht dazu.] schreiben.

 

Referenz: Artikel Online-Reputation. Umgang mit negativen Kommentaren in den Social Media, Posterous.com, 27. Februar 2011

  Verhaltensempfehlungen für Nutzer von sozialen Netzwerkmedien


Dienliches Verhalten der interaktiv Beitragenden im Netz
#Günstiges NutzerverhaltenBeschreibung
1.Kulturschaffend mitwirken.In Diskussionsforen gehaltvoll, anregend und informativ posten. Neben Inhalten Kontextuelles (Big Picture1) einbringen. Dialoge mit anderen Beitragenden anstreben. Alleingänge vermeiden.
2.Stets höflich beitragen.Die Menschenwürde aller im Netz achten. Humorvoll, nicht ironisch beitragen. Auf Sarkasmus verzichten.
3.Möglichst alle Beiträge stets zügig beantworten.Feedback aufmerksam lesen. Sich für Beiträge bedanken und ehrlich auf sie eingehen. Fragen nach bestem Wissen und Gewissen beantworten. Unkenntnis oder Überforderung eingestehen. Hilfsbereitschaft zeigen.
4.Kommentare namentlich kennzeichnen.Mut tut gut. Bestenfalls virtuelle Kommentare namentlich kennzeichnen. Gesichtslose Urheber können mit anonym eingestellten Online-Texten dem Ruf ihres Arbeitgebers oder einer assoziierten Institution schaden.
5.Kommunikationsregeln beachten.In Ich-Form schreiben. Direkte Du-Botschaften vermeiden.*
Eigene Ansichten eindeutig vertreten. Blogger können sich per Fußnote von der Haltung oder Firmenphilosophie ihres namentlich genannten Arbeitgebers oder einer assoziierten Institution distanzieren.
6.Achtsam beitragen.Personenbezogenen Unterstellungen oder Vermutungen unterlassen. Keine Seilschaften bilden. Ingroups nicht bevorzugen. Kritiker und Rivalen nicht benachteiligen. Ehrabschneidungen umgehend benennen und zurückweisen2 oder übergehen.
7.Privatsphäre und Vertrauliches wahren.Inhalte (Daten, Fotos, Texte) aus privat geführter Korrespondenz oder Gesprächen nicht öffentlich zitieren, ohne zuvor dafür die Zustimmung des Betreffenden eingeholt zu haben. Persönliche Erfahrungen mit Dritten schildern, ohne die Beteiligten namentlich nennen, es sei denn die ausdrückliche Erlaubnis dazu liegt vor.
Vertrauliche, semiöffentliche Intranet-Informationen und Firmeninterna nicht über persönliche Blogeinträge in die Öffentlichkeit einschleusen.
8.Gesetzliche Bestimmungen einhalten.* Rufschädigungen und Beleidigungen unterlassen.
* Öffentlich verfügbare nicht gemeinfreie Texte, Daten, Embleme entsprechend der urheberrechtlichen Vorgaben zitieren.
* Privat übermittelte Texte, Daten, Fotos, Filme nur mit der eingeholten Zustimmung des Verfassers oder Eigentümers einstellen.
* Das 'Recht am eigenen Bild' von Kollegen, Freunden und Bekannten beachten.
* Stets die Quellen möglichst vollständig nennen.
9.Fehlverhalten umgehend eingestehen.Erkannte eigene Übertretungen, Kränkungen oder Irrtümer öffentlich anerkennen. Sich dafür entschuldigen.*
10.Suchtgefährdung im Netz beachten.Eigene Pflichten im Privat-, Familien- oder Berufslebens nicht zugunsten der virtuellen Welt vernachlässigen.

 

Inspiriert durch den Artikel von Jochen Mai, Leitlinien – Die 10 Social Media Gebote, Karrierebibel.de, 2. Dezember 2010

Nachschlagewerke im Test – Interaktives Lexikon Wikipedia schlägt Brockhaus

Das kostenfreie Internet-Lexikon Wikipedia ist umstritten, doch laut Test qualitativ besser als herkömmliche Lexika wie Brockhaus.

 

Wikipedia-Befürworter sind überzeugt, mit gegenseitiger Kontrolle der ehrenamtlich tätigen Autoren Definitionsfehler nahezu ausschließen zu können.
Wikipedia-Kritiker sehen das Netz-Nachschlagewerk manipulationsgefährdet durch die vielen mitschreibenden Köche mit oberflächlichem Halbwissen.

 

Die Zeitschrift STERN beauftragte das Recherche-Institut "Wissenschaftlicher Informationsdienst Köln", die Qualität von Wikipedia im Vergleich zum Brockhaus zu untersuchen - angesichts von Themen wie "Hartz IV", "U2", "Penicillin" oder "Moses".

Für den Test wurden 50 per Zufallsprinzip ausgewählte Einträge aus den Fachgebieten Politik, Wirtschaft, Sport, Wissenschaft, Kultur, Unterhaltung, Erdkunde, Medizin, Geschichte und Religion überprüft. Die fünf Kriterien Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Verständlichkeit wurden mit Schulnoten bewertet.

 

Ergebnis des Enzyklopädien-Tests
Wikipedia erhielt in allen Bereichen die Durchschnittsnote 1,7.
Online-Brockhaus erhielt die Durchschnittsnote 2,7.
Für 43 Artikel bekam Wikipedia die bessere Beurteilung. Bei nur sechs Einträgen lag der Brockhaus vorn, in einem Fall schnitten beide gleich gut ab.

 

  • Kategorie Aktualität – Wikipedia war hier besonders gut
    Beispiel: Der Todestag von Luciano Pavarotti und der Literatur-Nobelpreis für die Schriftstellerin Doris Lessing wurden tagesaktuell vermerkt, der Brockhaus wurde auch Wochen später noch nicht dazu aktualisiert.
  • Kategorie "Richtigkeit" – Wikipedia liegt vorn. Überraschendes Ergebnis: Freiwillige Autoren sind besser informiert als professionelle Redakteure.
  • Kategorie Verständlichkeit – Nur hier war Brockhaus-Online führend, da knapper formuliert und leichter verständlich für Laien.

 

Wikipedia siegt gegen Brockhaus, TAZ.de, Berlin, 5. Dezember 2007

Statistisches zur Internet-Pornographie – Online Education

  • Sexsucht ist führend im Internet.
  • Es gibt 400 Millionen pornografische Webseiten, täglich kommen 300 weitere dazu.
  • 89% der Porn-Webseiten stammen aus den USA [Platz 1], 4% aus Deutschland [Platz 2].
  • Mit Online-Pornos wurden weltweit mehr als eine Milliarde US-Dollar verdient. [Stand 2009]
  • 43 Prozent aller Internet-User schauen sich online Pornos an.
  • 72% Männer und 28% Frauen (Tendenz steigend) rufen pro Sekunde etwa 30.000 Porno-Streams ab.
  • 35% des Internet-Datenverkehrs ist pornografischen Ursprungs.
  • Ein Viertel aller Google-Suchanfragen dreht sich um Pornografie.
  • Nur 3% der Sex-Seiten verlangen eine Altersangabe des Nutzers.
  • 'Sex' und 'Porn' zählen zu den fünf meistgefragtesten Suchbegriffen bei Kindern unter 18 Jahren.
    Quelle: Bild online, 15. Januar 2010

 

Geschätzte Einnahmen der Pornoindustrie

  • 13 Milliarden jährlich in USA
  • 97 Milliarden jährlich weltweit

 

  • Einfluss ist das Vermögen, nicht nur die Informationskanäle, sondern eben auch die Wahrnehmung anderer zu kontrollieren und zu verändern. I. C. Macmillan, Wirtschaftswissenschaftler

 

Gegeninitiative: Cindy Gallop, advertising maven, Make love, not porn (engl.) präsentiert von TEDBlog, 4:29 Minuten Dauer, eingestellt 2. Dezember 2009
Quelle: Verlust der Phantasie, Der Spiegel, Ausgabe 21, Barbara Hardinghaus und Dialika Krahe, 22. Mai 2010

 

Vortrag von Prof. Dr. Jakob Pastötter, Präsident der Deutschen Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Sexualforschung, Professor an der American Academy of Clinical Sexologists, Florida, USA Pornografie und Macht, Jugendmedienschutztagung der NLM, Hannover, 14. April 2010

Zitate zum Thema Internet und Informationsflut / Media

Zitate Internet allgemein

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Anstieg des Bewusstseinsniveaus der Menschheit:

Die moderne weltweit vernetzte elektronische Kommunikation trägt entscheidend zum kontinuierlichen Anstieg des Weltbewusstseins. Sowohl das globale Bewusstseinsniveau als auch das Internet schwingen auf dem Bewusstseinswert 205. [Stand Ende 2010] Vgl. Bewusstseinswert 200 [Stand 2008]

  • Der Bewusstseinswert der Menschheit [BW 205] steigt gegenwärtig an. Das liegt auch am Internet [BW 205] und die hocheffektiven Kommunikationsmittel. Wir verfügen über außerordentliche Mittel der Wissensvermittlung. […] Nun drücken wir auf einen Knopf und Millionen von Menschen weltweit wissen unmittelbar darüber Bescheid.
    In der heutigen Welt ist es schwer, dumm zu sein. Gewiss, man muss sich heftig darum bemühen. […] Das Leben heutzutage ist wunderbar. Wenn man etwas nicht weiß, befragt man einfach den Computer, der die Information mitteilt. Sehr eindrucksvoll. Audiovortrag von Dr. David R. Hawkins, Celebrate Your Life Konferenz, organisiert von Mishka Productions, Phoenix, AZ, 6. November 2010 – Map of Consciousness (2010), YouTube Film, Minute 1:13:27, 1:17:30 Dauer, eingestellt 23. Oktober 2011

 

  • Das neue Zeitalter findet im Internet statt. Frank M. Schenker, Wrage Jahrbuch 2008, Beitrags-Überschrift, S. 250, 2008

 

 

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Siehe auch:

Social Media Increases “Cuddle” Chemical Production in the Brain (engl.)

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Hinweis:

Social Media (Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften) erhöhen die Produktion des Schmusehormons Oxytocin und mindern Stress.

  • Die virtuellen Medien können uns tugendhafter und zu besseren Menschen machen. Sie sind möglicherweise sehr wichtig, weil wir durch Netzgemeinschaften alle mit dem ganzen Globus verbunden sind. Videopräsentation (engl.) Paul Zak, Ph.D., US-amerikanischer Neurowirtschaftsexperte, Claremont Graduate Universität, Südkalifornien, Social Network Your Way to Sexual Satisfaction, präsentiert von Center for Neuroeconomics Studies, Minute 1:21, 2:22 Minuten Dauer, eingestellt 10. Juli 2010

 

  • [Mit Ihrer Aussage] "Mein Netzwerk bekommt keiner", damit machen sie zu. [Zu sagen] 'Ich gebe nichts ins [virtuelle] Netzwerk hinein, weil [mein reales] Netzwerk so wertvoll ist. Und da kommt auch keiner rein', das ist für mich Seilschaften [betreuen] und nicht netzwerken. Michael Rajiv Shah, Soziale Netzwerk-Medien Experte, XING Trainer in Antwort auf Doz. Ernst Sonnleitner, Unternehmensberater und Kooperationsexperte, Virtuelles Netzwerk versus reale Kooperation – Ergänzung oder Widerspruch, Veranstaltung der Wirtschaftskammer Wien, Forum Einpersonen Unternehmen, 11. November 2009, YouTube Film, 2:59 Minuten Dauer, eingestellt von ideafinder 1. März 2010

 

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Schwindende Privatheit im Netz

  • Der Zug Privatsphäre ist vor zehn Jahren abgefahren, den können Sie nicht mehr aufhalten. Privatsphäre im Internet ist ein Paradox – das gibt es nicht mehr. Sie können vielleicht Ihre selbst veröffentlichen Bilder kontrollieren. Aber was Dritte über Sie schreiben, kann niemand zurückholen. Lars Hinrichs (*1976) deutscher Gründer der Business-Plattform Xing, im Interview Wer die Startseite im Internet hat, gewinnt, präsentiert von FOCUS Money online, Redakteur Christian Bieker, 13. Juni 2011

Zitate Presse und Medien allgemein

  • So etwas wie eine freie Presse gibt es nicht. Sie wissen es, und ich weiß es. Nicht einer unter Ihnen würde sich trauen, seine ehrliche Meinung zu sagen. Die eigentliche Aufgabe des Journalisten besteht darin, die Wahrheit zu zerstören, faustdicke Lügen zu erzählen, die Dinge zu verdrehen und sich selbst, sein Land und seine Rasse für sein tägliches Brot zu verkaufen. Wir sind Werkzeuge und Marionetten der Reichen, die hinter den Kulissen die Fäden in der Hand halten. Sie spielen die Melodie, nach der wir tanzen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unser Leben befinden sich in den Händen dieser Leute. Wir sind nichts weiter als intellektuelle Prostituierte. John Swinton (1830-1901) US-amerikanischer Ökonom, Journalist, Redner, Herausgeber der Zeitung New York Times [BW 200] (1860-1870), Abschiedsrede, New York City, 1870; zit. in: Magazin ZeitenSchrift Nr. 21/ 1. Quartal 1999

Zitate (engl.) Internet allgemein

  • Who directs the Internet?
    Watch a large flock of birds in flight in the city. It is a liquid mass of self-propelling feathers. The flock swoops, dives and turns on a mark, before settling en masse on another roof. Who gives the orders? Which ex-dinosaur says 'Turn right at the plane tree, lads'. Nobody. A flock of birds has no leader. A school of fish has no leader. A colony of ants has no leader (though as the planet's most successful species, they do have core values).
    Who directs your brain's hundred billion neurons to connect up? Who, indeed, directs the Internet? No-one. These are all Self Organising Systems – SOS. And SOS is the new way to look at "business structures". Can systems work with only Indians and no Cowboys? Richard Stanley, Ph.D., US American professor of applied mathematics, Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge, Massachusetts

 

  • Social media has the potential to be a powerful tool for societal change. But we need to unlock and realize these potentials by personally engaging with the individuals who make up this network to the extent possible. We must also situate social media within a clearly understood and defined societal context so we can design its appropriate use. Nicanor Perlas III (*1950) Filipino visionary activist, Right Livelihood Award laureate, 2003, co-founder and chief facilitator of the The Center for Alternative Development Initiatives since 2004, Facebook comment, 2. November 2010

 

 

  • We need a media that strenghtens democracy not a media that strengthens the government. We need a media that enriches public discourse not one that enriches corporations. [...] creating a media that is powerful not a media that serves the interest of the powerful. A media that is so powerful that it can speak for the powerless. [...] A truly powerful media is one that can stop a war not start one. Jane Fonda (*1937) Academy Award-winning US American actress, political activist, philanthropist,  free gender egalitarian media activist, writer, Women and the Media, Media Reform Conference, Memphis TN, USA, 2007, produced by Snowshoefilms, Trueveo video, 28:09 minutes duration, 14. January 2007

 

  • Blogs are uniquely powerful tools for promoting products, brands, and ideas, but they can also be ruthless and all but unstoppable in punishing what they disapprove of. And as their numbers soar, blogs will only get more powerful. Warren Bennis (*1925) US American scholar, professor of business administration, organizational consultant, pioneer of contemporary leadership studies, Daniel Goleman (*1946) US American psychologist, science journalist, Patricia Ward Biederman, Transparency. Creating a Culture of Candor, Creating a Transparent Culture, presented by Leader To Leader, No. 50, Fall 2008

 

 

 

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A retiring editor tells the truth about professional lying to his outraged colleagues.

  • There is no such thing, at this stage of the world’s history in America, as an independent press. You know it and I know it. There is not one of you who would dare to write his honest opinions, and if you did, you know beforehand that it would never appear in print. I am paid weekly for keeping my honest opinions out of the paper I am connected with. Others of you are paid similar salaries for similar things, and any of you who would be foolish as to write honest opinions would be out on the streets looking for another job. If I allowed my honest opinions to appear in one issue of my papers, before twenty-four hours my occupation would be gone. The business of the journalist is to destroy the truth, to lie outright, to pervert, to vilify, to fawn at the feet of mammon, and to sell his country and his race for his daily bread. You know it and I know it, and what folly is this toasting an independent press? We are the jumping jacks, they pull the strings and we dance. Our talents, our possibilities and our lives are all the property of other men. We are intellectual prostitutes. John Swinton (1830-1901) US American economist, journalist, orator, editor of the newspaper New York Times [LoC 200] (1860-1870), retirement party, New York City, 1870; cited in: Upton Sinclair, The Brass Check, pg. 400, 1920

Zitate (engl.) von David R. Hawkins zum Thema Medien und Internet

 

  • The Internet also displays endless solicitations for a variety of purportedly spiritual programs that make wild promises of instant enlightenment. Note that these are all done for a sizeable fee, with very special 'blessings' or 'powers' for sale for five thousand dollars and up. That such solicitations cater to the narcissism of the spiritual ego is quite obvious and would thereby actually be self-defeating. Dr. David R. Hawkins, Reality, Spirituality and Modern Man, S. 55, 2008

 

 

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Context: Democracy and moral relativism:

Moral relativism, the propagation of haltruths (falsehood) by the media is eroding western democracies.

  • Socrates said: "Eventually Democracy will fail." Democracy will fail because you give equal power to fallacy as you do to truth. […] This is what I think is the downside of Western society is that you have given equal power to falsehood. The power that should go to truth, believability and credence etc. you have now given to falsehood. […] [T]he slogan [in the media] is 'Fair and balanced', […] Fair and balanced […] is that I should be able to just do and say anything I want. That's called libertarianism and anarchy. Anarchy then is what's taken over the communication system. Dr. David R. Hawkins, Prescott Seminar Spirituality. Reason and Faith, 3 DVD set, 26. January 2008

 

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Media controllers

The media is controlled by power barons

  • We are constantly being tempted and provoked. The media plays a large part in the human experience now, almost dominant. What people think or believe is dependent upon what they just saw or heard in the media. […] Our minds are being constantly programmed. The media have great power. Those who control the media are the real power barons of today's world because they're controlling what people think is true. Dr. David R. Hawkins, Interview with David R. Hawkins, M.D., Ph.D., presented by US magazine Holistic Networker, Gina Mazza, 17. June 2009

 

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Interconnective Internet and the rise of the consciousness level of mankind:

Sharing knowledge instantly ⇒ rising the overall consciousness level.
The modern worldwide interconnected electronic communication contributes essentially the continuous rise of global consciousness. Both the global consciousness and the Internet calibrate at consciousness level 205. [Status end 2010] cp. consciousness level of the Internet 200 [Status 2008]

  • The consciousness level of mankind [LoC 205] is currently progressing, increasing. It is also because of the Internet [LoC 205] and the highly effective communication. We've such extraordinary means of sharing knowledge. […] Now you touch a switch and millions of people worldwide instantly are aware of it.
    It's hard to be stupid in today's world. Really, you've to work hard at it. […] It's a wonderful life now. Anything you don't know you just ask the computer, and the computer tells you. Very impressive. Audio presentation by Dr. David R. Hawkins, Celebrate Your Life Conference, sponsored by Mishka Productions, Phoenix, AZ, 6. November 2010 Map of Consciousness ( 2010), YouTube film, minute 1:13:27, 1:17:30 duration, posted 23. October 2011

 

See also:

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Upgrading democracy:

Interconnecting the co-creative empathic potential worldwide via the Internet

  • Democracy in its current form has shown its flaws, and appears to lock its leaders in forced opposition, removed from the will of the people, leading to the congealing of power in the hands of the few at the expense of the many, captured by financial interests, and when imposed on others leads to violence, insurgency and chaos.[*] […]
    Right now we have oppositional democracy. We're stuck. What I am seeing is synergistic democracy, but it is not going to be by changing the presidency of the US. It's going to be by connecting massively of those people who want to connect and create, connecting the dots of what's working. Place it onto the Internet so that anyone anywhere can participate.[**]
    [*] Barbara Marx Hubbard (*1929) US American futurist, champion and agent of conscious evolution, spiritual teacher, visionary author, public speaker, running Democratic candidate for US vice presidency (1984), co-founder and president of the Foundation for Conscious Evolution (1990), An Evolutionary Synthesis: A New World View, Integrallife.com, Integral Post, posted 11. October 2011
    [**] Audio interview with Barbara Marx Hubbard, presented by web radio station The Celestine Insights, World Tipping Point, part 3 of 4, minute 0:16, 9:49 minutes duration, YouTube film, posted 7. November 2011

Zitate (engl.) – Printmedien / Print media

 

  • Don’t read newspapers for the news (just for the gossip and, of course, profiles of authors). The best filter to know if the news matters is if you hear it in cafes, restaurants [...] or (again) parties. Nassim Nicholas Taleb, Prophet of boom and doom

Zitate (engl.) Internet and Media – Peter Kruse

 

 

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Impact of the Internet on society

  • We have on the one hand a lot of subcultures and you have a quite trivial surface culture.
    What will happen on the Internet is something like a basic culture and a lot of highly complex subcultures. Video interview with Peter Kruse Ph.D. (*1955) German psychologist, expert on complexity processing in intelligent networks, CEO of Nextpractice, The Network is Challenging Us, presented by Mefeedia, minute 10:42, 26:50 minutes duration, 31. March 2010

 

  • The Internet is a challenge for everyone who wants to have power.
    The Internet is a challenge for the formation of power.
    - Any hierarchy is in question,
    - any expert is in question,
    - any gate keeper is in question, whenever a person wants to keep a powerful position
    because the possibilities to circumvent, to go around, are quite high.
    I cannot be powerful in the net just by will. I can only be powerful by perfection.
    It's a matter of empathy, not a matter of trivial power.
    Video interview with Peter Kruse Ph.D. (*1955) German psychologist, expert on complexity processing in intelligent networks, CEO of Nextpractice, The Network is Challenging Us, presented by Mefeedia, minute 11:22, 26:50 minutes duration, 31. March 2010

 

  • It is a matter of context. [...] We have a real problem of information without context. [...] You are creating your way of meaning and I am creating my way of meaning. And we need a lot of common history to understand each other. And this is a big problem on the Internet. We don't share one culture. And because we don't share one culture, every sentence that I am sending is different in your brain than what I have sent. Video interview with Peter Kruse Ph.D. (*1955) German psychologist, expert on complexity processing in intelligent networks, CEO of Nextpractice, The Network is Challenging Us, presented by Mefeedia, minute 14:23, 26:50 minutes duration, 31. March 2010

 

  • The exercise of state control in the Internet is very difficult, if not quite impossible. Every controlling intervention in the Internet is a race between the tortoise and the hare. […] The Internet can’t be controlled; it can only be switched on or disconnected. Interview with Peter Kruse Ph.D. (*1955) German psychologist, expert on complexity processing in intelligent networks, CEO of Nextpractice, “I Link, I Like” – Peter Kruse on Cloud Culture, presented by Goethe-Institut e. V., Online-Redaktion, host Verena Hütter, translator Jonathan Uhlaner, September 2010

 

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The Internet resembles the complex human brain.

 

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Facing up to the democratic potential of the Internet

  • The dream of maximum freedom without responsibility, which still shaped the heyday of “second life”, is over. The challenge is now to discover the democratic potential of the Internet. […] ultimately it’s about the individual taking personal responsibility in the networks. Healthy social developments don’t grow out of anonymous provocation. Creative change requires alternative proposals with a face. Interview with Peter Kruse Ph.D. (*1955) German psychologist, expert on complexity processing in intelligent networks, CEO of Nextpractice, “I Link, I Like” – Peter Kruse on Cloud Culture, presented by Goethe-Institut e. V., Online-Redaktion, host Verena Hütter, translator Jonathan Uhlaner, September 2010

 

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Contextual Tower of Babel clashes within the the same language

Genuine understanding requires discourse and context.

  • The problem of cultural understanding and conveying meaning through words is drastically aggravated. Imagine a meeting where all the participants speak in English but don’t reflect sufficiently on the various cultural contexts from which they come. The words used are then the same, but the basis of understanding is different. The situation is even more difficult than that in the biblical metaphor of the Tower of Babel: people don’t understand one another even though they are speaking the same language. In the Internet the feeling arises much too quickly that you have grasped the message. Genuine understanding requires discourse and context. Interview with Peter Kruse Ph.D. (*1955) German psychologist, expert on complexity processing in intelligent networks, CEO of Nextpractice, “I Link, I Like” – Peter Kruse on Cloud Culture, presented by Goethe-Institut e. V., Online-Redaktion, host Verena Hütter, translator Jonathan Uhlaner, September 2010

Zitate (engl.) – Internet Pornografie-Sucht / Internet pornography addiction

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Personal avowal of a Net-porn addict:

Rothbart describes his own experience of having to fake orgasm with a woman, because his overuse of porn had made reaching climax during intercourse nearly impossible.

  • [S]cientists speculate that a dopamine-oxytocin combo is released in the brain during orgasm, acting as a "biochemical love potion," as behavioral therapist Andrea Kuszewski calls it. It's the reason after having sex with someone, you're probably more inclined to form an emotional attachment. But you don't have to actually have sex in order to get those neurotransmitters firing. When you watch porn, "you're bonding with it," Kuszewski says. "And those chemicals make you want to keep coming back to have that feeling." Which allows men not only to get off on porn but to potentially develop a neurological attachment to it. They [Men] can, in essence, date porn. Davy Rothbart, US American writer; cited in: Does Men's 'Bond' with Porn Ruin Them for Real-Life Sex?, Time.com, Maia Szalavitz, 9. February 2011

 

  • [I]t's certainly possible that porn is affecting men's libidos in deleterious ways and that this is, consequently, hurting their partners as well. But whatever's going on, the problem with porn isn't that men are bonding with it. It's that opportunities to satisfy the lust for variety have never been more available — while there is more stress than ever on loving relationships. Does Men's 'Bond' with Porn Ruin Them for Real-Life Sex?, Time.com, Maia Szalavitz, 9. February 2011

 

 

  • Pornography is a drug. The Internet has made pornography the crack cocaine of visual addictions. [...] Social science research shows that pornography really harms a person no matter what their religious perspective or non-perspective is. It harms their relationships, it harms the ability to form emotion, to think, to feel. Numerous studies have shown this. But still, people in denial can act out in pornography thinking it won't hurt them. It will. 100 percent of the time. Video presentation by Donald L. Hilton Jr., MD, US American neurological surgeon, University of Texas Health Sciences Center, San Antonio, on Pornography and its impact on the Brain, presented by SA Lifeline Foundation, YouTube film, minute 9:53, 13:23 minutes duration, posted 8. September 2010

 

  • The global reach of explicit pornography creates addicts, desensitizes men and degrades, debases, dehumanizes and objectifies women. [Paraphrased.] Video interview with Gail Dines, US American professor of sociology and women's studies, Wheelock College, Boston, anti-pornography campaigner, on The pitfalls of porn, presented by AlJazeera English TV, host Riz Khan, YouTube film, 22:33 minutes duration, posted 16. September 2010

 

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Reference to:

Percentage given in an article published by Adult Video News, pornography industry publication

Englische Texte – English section on the Internet

The development of Social Medias – Peter Kruse

Three evolutionary phases of the Social Web
PhaseEvolutionary trendsDescriptionTime frame
1.Access boomFascination of the new virtual medium
"I'm inside!", Boris Becker's ad line on behalf of the provider AOL, 1999
Late 90ties
2.Networking and
use boom
Rapid proliferation of Social Media Networks
Google 1998, Wikipedia 2001, LinkedIn 2003, Xing 2003, Facebook 2004, YouTube 2006, Twitter 2006
Middle / late 2000s
3.Movement waves
Self organized direct co-determination
Political activation among the Social Media participants
(citizens, electorate, shareholders, customers)
Movements (including polls) question election frauds, rate corporations and companies, insist on dictators and title defrauders to resign, call on appearances, request integrity and transparency.
Beginning of 2010s

 

Interview with Peter Kruse, Ph.D. (*1955) German psychologist, expert in complexity processing in intelligent networks, CEO of Nextpractice,
Das Internet hat die Regeln der Macht neu definiert [The Internet Has Redefined the Rules of Power],
provided by Welt online, by Jürgen Stüber, 23. April 2010

 

Social medias on the Internet are model systems that mirror
the resonance patterns and the rocking of dynamics present in the societies.

 

Progressive politicians, entrepreneurs and decision-makers follow this wave:
Leave aside the brain trusts, join the social media networks.

 

The Internet is a challenge for everyone who wants to have power.
The Internet is a challenge for the formation of power.
- Any hierarchy is in question,
- any expert is in question,
- any gate keeper is in question, whenever a person wants to keep a powerful position
because the possibilities to circumvent, to go around, are quite high.
I cannot be powerful in the net just by will. I can only be powerful by perfection.
It's a matter of empathy, not a matter of trivial power.

Video interview with Peter Kruse, Ph.D. (*1955) German psychologist, expert in complexity processing in intelligent networks, CEO of Nextpractice, The Network is Challenging Us, presented by Mefeedia, minute 11:22, 26:50 minutes duration, 31. March 2010

Funneling the complexity of modernity in view of the Internet – Peter Kruse


Five coping strategies in dealing with complex systems
PhaseCoping strategyLegend
1.Trial und ErrorPlayful childlike approach
2.RepressionClinging to the old behavioral patterns * Denial of complexities
3.Rational pervasion
Understanding details
Rationality is counterproductive in the modern world of commerce.
4.Focusing on less criteria
Slogan: Simplify your life!
Rates, profit and prices are trump.
Trivialisation is an inoperative coping strategy. It's only beneficial within simple systems.
It's actually destroying complex systems.
5.Emotional assessment
of value
Intuitive operation
The intuitive decision on values is the best method of resolution.
Caveat: The basic condition of intuition has to be congruent with the current stage of development.
Polls by the many (collective intuition) are a more reliable approach than the choice of one individual.

 

Remain vigilant. * Keep networking with all and everything. * Apply collective intuition.
Video interview with Peter Kruse, Ph.D. (*1955) German psychologist, expert in complexity processing in intelligent networks, CEO of Nextpractice,
CEO of Nextpractice, Kollektive Intelligenz [Collective wisdom] YouTube film, 5:55 minutes duration, posted 18. June 2011

 

In overview, we can see that from time immemorial, man has tried to make sense of the enormous complexity and frequent unpredictability of human behavior. A multitude of systems have been constructed to try to make sense of that which is incomprehensible comprehensible. To 'make sense' has ordinarily meant to be able to be definable in terms that are linear: logical and rational. But the process, and therefore the experience, of life itself is organic – that is to say, nonlinear by definition. This is the source of man's inescapable intellectual frustration.
Dr. David R. Hawkins, Power vs. Force, S. 37

Social media: Twitter and Facebook / Soziale Netzwerk-Medien

Social media took off in 2009. See the effect of social media at the Iran elections 2009.

  1. Pay attention to the metrics.  
  2. Scale good habits.
  3. Have rules and trust people.
  4. Creativity and personality/character trump big budget.
  5. Listen, listen, listen.
    5 Social Media Secrets for 2010, presented by slideshare.net, Newsletter 1. January 2010

 

Social media networking releases the hormone oxytocin and reduces stress.

Virtual media can make us more virtuous, better human beings. it is potientially very important because we are all connected to the entire planet through social media.
Video presentation on Paul Zak, Ph.D., US American neuroeconomics expert, Claremont Graduate University, Southern California, Social Network Your Way to Sexual Satisfaction, presented by Center for Neuroeconomics Studies, minute 1:21, 2:22 minutes duration, posted 10. July 2010
See also Social Media Increases “Cuddle” Chemical Production in the Brain

The 90-9-1 rule – Internet participation

User participation on Internet forums / social media platforms follows more or less a 90-9-1 rule:

  • 90% of users are lurkers. They don't contribute, they simply read or observe.
  • 9% of users contribute occasionally. They set other priorities for the usage of their time.
  • 1% of users participate a lot. They account for most contributions.

 

Source: Alertbox by Jakob Nielsen, Danish Social Media usability consultant,
Participation Inequality: Encouraging More Users to Contribute, presented by useit.com, 9. October 2006

Internet related LoC calibrations (engl.) by David Hawkins

Internet

  • LoC 210 – Communication industry (USA) [Status 2004]3
  • LoC 209 – Google.com search engine [Status 2004]4
  • LoC 208 – AltaVista search engine [Status 2004]5
  • LoC 206 – Yahoo.com search engine [Status 2004]6
  • LoC 205 – Internet system, not its content [Status 2004 / 2010]7
  • LoC 205 – Cable television industry (USA) [Status 2004]8
  • LoC 204 – General Publishing industry (USA) [Status 2004]9
  • LoC 200 – Newspaper publishing industry (USA) [Status 2004]10
  • LoC 200 – Telephone industry (USA) [Status 2004]11
  • LoC 200 – Television Network industry (USA) [Status 2004]12
  • LoC 200 – Internet [Status 2008]13 Risen to 205 [Status 2010]
  • LoC 50-445 – Internet content: World Wide Web publishing [Status 2004]14

  • Below LoC 200 – 50% of the informationen on the Internet concerning many of the Blog entries there [Status arnd. 2002-2005]
  • LoC 195 – Advertising industry (USA) [Status 2004]15
  • LoC 195 – Internet music piracy (USA) [Status 2004]16
  • LoC 185 – Telemarketing industry (USA) [Status 2004]17
  • LoC 140Huffington Post, news website and content-aggregating blog [Status 2007]18
  • LoC 140YouTube, Internet video portal [Status 2007]19
  • LoC 140MySpace, Social Media Network [Status 2007]20

 

Links zum Thema Internet, Propaganda und Informationsflut / Media

Literatur

Literatur (engl.)

Tipps für Social Media Netzwerke

  • Profil löschen – Facebook Deutschland
    Man kann sein Profil entweder deaktivieren oder komplett löschen.
    1. Deaktivierung unter „Kontoeinstellungen“. Das Profil und alle zugehörigen Informationen werden vorübergehend von Facebook entfernt. Man kann sein Konto später wieder reaktivieren, indem man sich mit der bekannten E-Mail-Adresse und Passwort wieder anmeldet.
    2. Die dauerhafte Löschung des Facebook-Kontos geht über das Anklicken von Selete account. Vor der Kontolöschung kann man unter „Sicherheitseinstellungen" eine Kopie aller Daten erhalten, die man auf Facebook gestellt hat.

Externe Weblinks


IP-Anonymisierung


  • Ruflotse – Löschung von unerwünschten Internet-Einträgen


Externe Weblinks (engl.)


  • Internet history Communication and Control: The Origins of the Internet and its Social and Cultural Ramifications, Space.arch.ethz.ch
  • Women Rule the Social Web, presented by Mashable The Social Media Guide, Pete Cashmore, 3. October 2009
  • At Last – The Full Story Of How Facebook Was Founded, presented by Businessinsider.com, Nicholas Carlson, 5. March 2010
    Facebook was founded by 19-year-old US citizen Mark Zuckerberg (*1984) on 4. February 2004. It took this fastest growing social media network 7 years to surmount the Google click rate.
  • internetbehavior.com, provided by Dr. David L. Delmonico, Ph.D., Elizabeth Griffin, MA
    Delmonico and Griffin performed a MSM.com research study on online pornography. The Internet has increased the existing sex addiction by 10%:
    - 80-85% recreational viewer group,
    - Vulnerable viewer group: 10% viewers vulnerable to sex addiction,
    - 5% (prior) sex addict viewers
  • Jeff Bullas, Social Media Marketing – 10 Inspiring Infographics [status 2011]

Internet tips

Audio- und Videolinks

THESEN: Stationen des Netzes: 1. Informationen sammeln, 2. Spuren setzen, 3. Repolitisierung und Beeinflussung der sozialen Strukturen

  • Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Kollektive Intelligenz - Was heisst das ..., YouTube Film, 5:19 Minuten Dauer, eingestellt 16. Januar 2009
    Angesagt ist: Variabilitatet von Verhaltensmustern
  • Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Fazit an die Digital Natives: Lernt wie man sinnvoll bewertet!, YouTube Film, 3:44 Minuten Dauer, eingestellt 1. Februar 2009
  • Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Geschwindigkeit vs. Komplexitaet, YouTube Film, 1:26 Minuten Dauer, eingestellt 2. Februar 2009
  • Videovortrag von Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Whats Next. Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren, präsentiert auf re:publica Konferenz 2010, YouTube Film, 31:17  Minuten Dauer, eingestellt 21. April 2010
  • Videovortrag von Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Revolutionäre Netze durch kollektive Bewegungen, 4. Sitzung der Enquete Kommision "Internet und digitale Gesellschaft", Deutscher Bundestag, 5. Juli 2010, YouTube Film, 3:33 Minuten Dauer, 15. Juli 2010
    Grundthese: Das Internet kann die Menschen wirklich revolutionär positiv verändern – durch die mediale Machtverschiebung der Gesellschaft vom Anbieter zum Nachfrager.
  • Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Revolution 2.0, Personalberatertag 2010, präsentiert von managerSeminare, YouTube Film, 5:53 Minuten Dauer, eingestellt 27. Oktober 2010
  • Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Risiken und Chancen in der Wissensgesellschaft, präsentiert von HORIZONTE, Expertengespräche des Stifterverbandes, Gastgeber Dimur Diehn, YouTube Film, 13:56 Minuten Dauer, eingestellt 20. Mai 2011

 

  • Videovortrag von Prof. Dr. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, [[http://

Audio- und Videolinks (engl.) – Informationsflut / Media

75% million people worldwide are actively engaging in online sexual activity, in "Cyber Affairs".

Audio- und Videolinks (engl.) – Peter Kruse

Audio- und Videolinks (engl.) – Sex and Internet pornography addiction; Carnes, Dines, Wilson et al.





 

Interne Links

Hawkins

 

 

1 Informationszeitalter (Fakten) ⇒ Konzeptuelles Zeitalter (menschenzugewandtes Dienen) nach Daniel Pink

2 "Seid klug wie die Schlangen": Schritt 2 der Axelrod-Strategie

3 Truth vs. Falsehood, S. 126

4 Truth vs. Falsehood, S. 94

5 Truth vs. Falsehood, S. 94

6 Truth vs. Falsehood, S. 95

7 Truth vs. Falsehood, S. 94

8 Truth vs. Falsehood, S. 126

9 Truth vs. Falsehood, S. 126

10 Truth vs. Falsehood, S. 126

11 Truth vs. Falsehood, S. 126

12 Truth vs. Falsehood, S. 126

13 Sedona Seminar Belief, Trust and Credibility, 3 DVD set, 14. June 2008

14 Truth vs. Falsehood, S. 95

15 Truth vs. Falsehood, S. 126

16 Truth vs. Falsehood, S. 126

17 Truth vs. Falsehood, S. 126

18 Reality, Spirituality and Modern Man, S. 114

19 Reality, Spirituality and Modern Man, S. 114

20 Reality, Spirituality and Modern Man, S. 114