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Kreativität – Schöpferkraft

 

 

 

Maiskolben

 

 

I do not think there is any thrill that can go through the human heart like that felt by the inventor as he sees some creation of the brain unfolding to success […] such emotions make a man forget food, sleep, friends, love, everything.
Interview with Nikola Tesla (1856-1943) Serbian US American physicist, mechanical and electrical engineer, A Talk with Tesla, presented by the Atlanta Constitution, Cleveland Moffett (1863-1926) US American playwright, journalist, author, 7. June 1896

 

 


 

Informationszeitalter ⇒ Konzeptuelles Zeitalter – Daniel Pink

Daniel Pink schlussfolgert in seinem März 2006 erschienenen Bestseller A Whole New Mind. Why Right-Brainers Will Rule the Future, dass die Zukunft den rechtshirnig orientierten Mitmenschen gehören wird, sowohl was das persönliche Glücksempfinden als auch die globale Geschäftswelt angeht.
Die Wirksamkeit der schöpferischen Kraft im Einzelnen als auch in Systemen bezieht sich auf sechs sinngestalterische Ausdrucksformen, die auch für die Aufrechterhaltung der Kreativität sorgen:

            Design, Geschichte, Symphonie, Empathie, Spiel und Sinngebung.            

 

Vier wesentliche historische Zeitalter – Daniel Pink
Das Buch A Whole New Mind widmet sich dem ganzheitlich ausgerichteten neuen Denken und beschreibt die Aufeinanderfolge von
vier wesentlichen historischen Zeitaltern, in denen sich menschliche Kreativität jeweils mit einem anderen Impetus ausdrückte.
༺༻ZeitalterSchaffendeArt der
Dienstleistung
Schaffensort
Orientierung
1.AgrarzeitalterBauernNaturprodukte / NahrungsmittelNatur
Landwirtschaft
2.IndustriezeitalterFabrikarbeiterProdukte / WarenStädte – Ballungsgebiete
3.InformationszeitalterWissensarbeiterFakten-Ideen
Programmieren

Logisch-linear, zielorientiert
Linkshirn-dominante
Stolzkultur
4.Konzeptuelles ZeitalterSchöpferische, empathische
und einfühlsame Menschen
Systemik erfassen
Inspirierter Flow

Menschenfreundliches Dienen
Paradox-nichtlinear,
erfinderisch, herzzentriert
Rechtshirnig integrierte
Würdekultur
Quelle:Daniel Pink danpink.com (*1964) US-amerikanischer Referent, Hauptredenschreiber des US-amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore (1995-1997), visionärer Autor, Unsere kreative Zukunft. Warum und wie wir unser Rechtshirnpotenzial entwickeln müssen, Riemann Verlag, 15. September 2008
Englisches Original Daniel Pink, A Whole New Mind. Moving from the Information Age to the Conceptual Age, Riverhead Books/Penguin, 24. March 2005
Literatur von M. Scott Peck (1936-2005) US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Schriftsteller:
Gemeinschaftsbildung. Der Weg zur authentischer Gemeinschaft, Eurotopia Verlag, 4. Auflage Oktober 2007
Der wunderbare Weg. Eine neue spirituelle Psychologie, Erstauflage 1978, Goldmann Verlag, Neuauflage 1. Juni 2004
Reference: en.Wikipedia entry A Whole New Mind
Siehe auch:
Informationszeitalter ⇒ Konzeptuelles Zeitalter – Daniel Pink
Kulturell Kreative – Langzeit-Wertestudie (1986-1999) – Paul Ray und Reibungspunkte zwischen neuen und alten Wertegruppen
Vier Stadien der spirituellen Entwicklung – M. Scott Peck

 

In großen Teilen der ersten Welt [Hochzivilisation] findet eine noch nicht bekannt gewordene seismische Verschiebung statt. Von einer Wirtschaft und Gesellschaft, die auf den logischen, linearen, computerhaften Fähigkeiten des Informationszeitalters fußte, bewegen wir uns in eine Wirtschaft und Gesellschaft, die sich auf erfinderische, empathische, ganzheitsperspektivische Fähigkeiten berufen wird, die anstelle der bisherigen im Konzeptuellen Zeitalter auftauchen werden.
Die letzten Jahrzehnte gehörten einem Typ von Mensch, der eine bestimmte Art zu denken aufweist – den Computerprogrammierern, die Codes knacken, den Anwälten, die Verträge aushandeln, und den Betriebswirten, die gut mit Zahlen umgehen können.
Die Schlüssel des Reichs wechseln nun allerdings die Besitzer.
Die Zukunft wird völlig anders gestrickten Menschen mit einer ganz anderen Art zu denken gehören – den Schöpferischen und Einfühlsamen, den Musterentdeckern und Sinnfindern. Diese Künstler, Erfinder, Designer, Geschichtenerzähler, Fürsorglichen, Trostspender und großperspektivischen Denker werden von nun ab die höchsten Belohnungen der Gesellschaft ernten und an ihren größten Freuden teilhaben.
Daniel Pink, A Whole New Mind. Moving from the Information Age to the Conceptual Age, Riverhead Books/Penguin, 24. March 2005

Männliches linkes Gehirn ⇔ Weibliches rechtes Gehirn

Linke Gehirnhälfte Rechte Gehirnhälfte
Rechte Körperseite Linke Körperseite
Mathematik Kreativität
Verbale Äußerungen Künstlerische Anlagen
Logik Visuelle Wahrnehmungen
Fakten Intuition
Deduktionen Ideen
Analysen Vorstellungsvermögen
Praktisches Holistisches Denken
Ordnung Schöpferische Unordnung
Liedtexte Liedmelodien
Geradliniges Wahrnehmung des "Großen Ganzen"
Denken Räumliche Wahrnehmung
Detailwahrnehmung Gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Vorgänge
Quellen:
Allan und Barbara Pease, australisches Bestsellerautorenpaar, Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken. Ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwächen, S. 87, Ullstein Verlag, Juli 2000, 15. Auflage 2002
► Hausarbeit Biologie, Laura Zimmermann JGS12, Geschlechtsspezifische Gehirnleistungen, Scheffel-Gymnasium Lahr, 2004

Synektik


Hesiod und die Muse
Gustave Moreau (1826-1898) französischer Maler

Auf der Grundlage intensiver Studien über Denk- und Problemlösungsprozesse entwickelte der amerikanische Erfinder und Psychologe William J. J. Gordon (1919-2003) 1944 die Synektik-Methode. Synektik ist eine wenig bekannte Kreativitätsmethode, welche die unbewussten Denkprozesse nutzt und zusammenfügt. Der Name der Methode leitet sich von dem griechischen Wort synechein (Dinge miteinander in Verbindung bringen; verknüpfen) ab. Gordon wandte das paradoxe Prinzip an: ► Entfremde das Vertraute und mache dir das Fremde vertraut.

 

Phasenverlauf des Schöpfungsvorgangs aus synektischer Sicht
༺༻Schritte zur Lösung/SchöpfungStichwort
1.Problemanalyse und Definition 
2.Spontane Lösungen 
3.Neuformulierung des Problems 
4.Bildung direkter AnalogienEntsprechend der organischen Natur
5.Persönliche AnalogienIdentifikation
6.Symbolische AnalogienWidersprüche
7.Direkte AnalogienEntsprechend der mechanischen Technik
8.Analyse der direkten Analogien 
9.Übertragung auf das Problem 
10.Entwickeln von Lösungsansätzen 

Kreative Persönlichkeiten

Prinzipien der Schöpferischen – Leonardo Da Vinci

Leonardo da Vinci (1452-1519) war ein unehelich geborenes Kind im mittelalterlichen Italien. Das beidhirnig engagierte Universalgenie war Maler, Musikkomponist, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Schriftsteller, Erfinder und Naturphilosoph. Er war ein homosexueller Synästhet und Vegetarier. Er schrieb
zweisprachig, war ein beidhändig begabter Linkshänder, der zudem die Spiegel- und Hakenschrift beherrschte.
Sieben wesentliche Prinzipien der Kreativität nach Leonardo Da Vinci
༺༻KreativitätsprinzipAktionHaltung
1.CuriositaZeige Inter-esse an deiner Umwelt.Strebe nach Wahrheit.
2.DimostrazioneBetrachte und erwäge jedes Ding aus drei Perspektiven.Übernimm' Verantwortung.
3.Sensazione Schärfe deine Sinne für eine tiefere, feinere Wahrnehmung.Übe dich in Gewahrsein.
4.SfumatoUmarme das Unbekannte, nimm' dich des Feinsstofflichen an.Berücksichtige den Schatten.
5.Arte/ScienzaDenke kreativ und imaginativ in 1000 Bildern.
Kritisches Denken vs. kreatives Denken
Logik vs. Imagination
Das große Bild erfassen vs. Detailverliebtheit
Übe dich in Mindmapping.
6.CorporalitaIntegriere Körper, Gefühle, Verstand und Geist.
Vorbild: der petruvische Mensch
Gleiche die theoretischen, indirekten und die praktischen, direkten Aspekte aus. Balanciere die maskulinen und weiblichen Eigenschaften.
7.ConnessioneBedenke, dass alles ist mit allem verbunden ist.Übe dich in Liebe.
Quelle: ► Michael J. Gelb michaelgelb.com (*1952) US-amerikanischer Genie-Forscher, Kreativdenker, innovativer Führungsspezialist, Lerntheoretiker, Autor, Das Leonardo-Prinzip. Die sieben Schritten zum Erfolg, Econ Taschenbuch, 1998, 2. Auflage 2001

Prinzipien der Schöpferischen – Thomas Alva Edison

Das Motto des US-amerikanischen Erfindergenies und Geschäftsmanns Thomas Alva Edison war:

Entlocke der Natur ihre Geheimnisse und wende sie zur Vermehrung des Glücks der Menschen.
Bring out the secrets of nature and apply them for the happiness of men.

 

Edison erfand nicht nur die Glühlampe, sondern hatte eine Vision, die ganze Welt zu erhellen. Aus seiner Erfindung des Grammofons ging die moderne Musikaufnahmeindustrie hervor. Er wendete ein systematisches Innovations-System mit fünf wesentlichen Prinzipien an:

 


Fünf erforderliche Fähigkeiten einer lösungsorientierten Grundhaltung
 ༺༻Fähigkeit/UmsetzungKreative GrundhaltungCreative attitude
1.Verbinde deine Ziele mit deinen Leidenschaften.Lösungsorientierte GrundhaltungSolution centered mindset
2.Entwickle einen charismatischen Optimismus.
Gesamtspektrum: Energiemanagement / Selbstdisziplin
Kaleidoskopisches Denken Ideoeuphoria / Muster erkennen / Ideen-Notizbuch führenCaleidoskopic thinking
3.Erwirb' unablässig Wissen.Einsatz auf ganzer LinieFull spectrum engagement
4.Experimentiere beständig.Hochwertige balancierte WerkschöpfungFind balance / harmony between intensity and relaxation, seriousness and playfulness, sharing and protecting, complexity and simplicity, solitude and team.
5.Wahre eine rigorose Objektivität.Zusammenarbeit mit einem brillianten führenden KopfMastermind collaboration

 


Fünf benötigte Fähigkeiten für die
Zusammenarbeit mit führenden brillianten Denkern
༺༻Beschreibung
Deutsch
Beschreibung
Englisch
1.Auswahl von Mitarbeitern nach "Chemie" [Teamfähigkeit] und Ergebnisaussichten entsprechend der vorliegenden Vision.Recruit for chemistry and results (not resumee).
2.Entwirf' multidisziplinäre Mitarbeiterteams mit unterschiedlichem Hintergrund.Design multidisciplinary collaboration teams (from very different backgrounds).
3.Inspiriere ein Arbeitsklima für offenen Gedankenaustausch.Inspire an environment of open exchange. Allow the democracy of ideas.
4.Belohne Zusammenarbeit.Reward collaboration.
5.Sei ein meisterhafter Vernetzer (Marktstratege).Be a master networker.

 

Source: ► Audiointerview mit Michael J. Gelb michaelgelb.com (*1952) US-amerikanischer Genie-Forscher, Kreativdenker, innovativer Führungsspezialist, Lerntheoretiker, Autor, Das Leonardo-Prinzip. Die sieben Schritten zum Erfolg, Econ Taschenbuch, 1998, 2. Auflage 2001

 

The kind of people I look for to fill top management spots are the eager beavers, the mavericks. These are the guys who try to do more than they're expected to do – they always reach. Lee Iacocca (*1924) Italian-born US American CEO of the Ford Motor Company, businessman who revived the Chrysler Corporation in the 1980s

Drei Gehirnfunktionen gespiegelt in dreierlei Personentypen

Komponenten des aufsteigenden retikulären Aktivierungssystems (ARAS) im Gehirn
༺༻Person·♦·TypusBeschreibung der FunktionHindu·Gottheit
Dreieinigkeit
Vegetative
Jahreszeit
Zustand
1.Schöpfer·CreatorStörender Erfinder, "Spinner", Erzeuger von neuen MusternShakti
Aktiv-kreativ
FrühlingInstabilität
2.Besitzer OwnerBewahrender Wissenseigner, tragender Könner, ExperteVishnu
Inaktiv-erhaltend
SommerStabilität
3.Makler BrokerStörender Netzwerker, Vermittler von Wissen/Können von WissensträgernShiva
Zerstörend
HerbstInstabilität

 

Gehirnfunktionen: 1. Erregung ♦ 2. Bewertung ♦ 3. Lösungsbildung
༺༻ProzessKombination·von·TypenKombination·von·InputEffektHirnareal
1.LösungsfindungSchöpfer ∞ BesitzerStabiles Wissen ∞ instabiler ErfindergeistIdeenpool
Brainstorming
Neocortex
2.BewertungBesitzer ∞ MaklerStabiles Können ∞ instabile VermittlungRealitäts-
einschätzung
Limbisches System
3.ErregungMakler ∞ SchöpferInstabile·Vermittlung·∞·instabiler·ErfindergeistBewegung 

 

Wenn man Erregung, Lösungsbildung und Bewertung zusammenbringt, hat man ein Gehirn. […] Man kann intelligente Systeme bauen, deren Summenintelligenz größer ist als die Intelligenz der beteiligten Menschen. Und das ist mein großes Ziel. Prof. Dr. Peter Kruse (1955-2015) deutscher Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie, Universität Bremen, Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Geschäftsführer von Nextpractice, Unternehmensberater, ~Frühjahr 2007

 

Quelle: ► Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (1955-2015) deutscher Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie, Universität Bremen, Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Geschäftsführer von Nextpractice, Unternehmensberater, Über Kreativitíät, Youtube Film, Minute 5:50, 7:34 Minuten Dauer, eingestellt 1. Mai 2007
Alternative Quelle: Professor Peter Kruse über Kreativität, 22. März 2014

Buckminster Fullers Gnadenerlebnis

Im Jahr 1927 war Buckminster Fuller (1895-1983) im Alter von 32 Jahren bankrott, war arbeitslos und hatte einen schlechten Ruf. In Trauer um sein verstorbenes erstes Kind begab er sich an das Ufer des Michigan-Sees, mit der Absicht, Selbstmord zu begehen. Er hatte Gott ein Ultimatum gestellt. Wenn er vor Erreichen des Wassers ein Zeichen bekäme, bliebe er am Leben. Auf dem Fußweg entlang des Ufers begegnete er einem weißen Pudel und seiner Besitzerin. Zu seinem Erstaunen sah er von beiden die Aura. Beeindruckt von diesem Zeichen beschloss er, sein weiteres Leben als Experiment zu leben, um festzustellen, was ein einzelner Mensch dazu beitragen kann, die Welt zum Nutzen der Menschheit zu verändern.

[...] "an experiment to discover what the little, penniless, unknown individual might be able to do effectively on behalf of all humanity."

Zitate zum Thema Kreativität / Creativity

Zitate allgemein

Empfehlungen

  • Sei kreativ! Sei spontan! Paul Watzlawick (1921-2007) österreichisch-amerikanischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Soziologe, Philosoph, Autor, Quelle unbekannt

 

  • Nichts ist so fluchwürdig auf Erden wie die bloßen unschöpferischen Negierer [...].
    ➤ Es besser machen,
    ➤ durch höhere Art beschämen,
    ➤ durch mehr Licht in den Schatten drängen – das gilt es.
    Christian Morgenstern (1871-1914) deutscher Übersetzer, Dichter, Schriftsteller, Quelle unbekannt

 

  • Wenn ihr euch gering einschätzt, könnt ihr sagen:
    ›Ich bin ein körperlicher Organismus, und ich lebe innerhalb der Begrenzungen, die durch Raum und Zeit über mich verhängt sind. Ich bin der Willkür meiner Umwelt ausgeliefert.‹
    Wenn ihr euch hoch einschätzt, könnt ihr sagen:
    ›Ich bin ein Individuum. Ich gestalte meine körperlich-materielle Umgebung. Ich verändere meine Lebensbedingungen und schaffe mir meine Welt. Ich bin frei von Raum und Zeit. Ich bin ein Teil von all dem, was ist. Alles in mir nimmt an der kreativen Gestaltung der Welt teil.‹
    Jane Roberts (1929-1984) US-amerikanisches Medium des Geistwesens Seth, Autorin, Gespräche mit Seth. Von der ewigen Gültigkeit der Seele, Band 2, Goldmann Verlag, 1986, 1. November 2001

 

  • Optimismus ist Pflicht. Man muss sich auf die Dinge konzentrieren, die gemacht werden sollen und für die man verantwortlich ist. Karl Popper (1902-1994) österreichisch-britischer Philosoph, Erkenntnis- und Wissenschaftstheoretiker, Begründer des kritischen Rationalismus, Quelle unbekannt
  • Man sagt, und ich glaube, zu Recht, Leiden sei die erste Gnade. In bestimmtem Sinn ist Leiden fast eine Zeit der Freude, denn es ist ein Zeichen für den Beginn schöpferischer Einsicht. Ken Wilber (*1949) US-amerikanischer mystischer Philosoph, Vordenker des 3. Jahrtausends, transpersonaler Bewusstseinsforscher, Entwickler der Integralen Theorie, Autor, Edith Zundel (*1928) deutsche Psychologin, Soziologin (Herausgeberin), Vom Tier zu den Göttern. Die große Kette des Seins, S. 28, Herder, Spektrum, Freiburg, 1997

 

  • Wohl-Sein bedeutet, [...] schöpferisch zu sein, das heißt, als der wirkliche, ganze Mensch, der ich bin, auf mich, auf andere, auf alles Existierende, so wie er oder es wirklich ist, zu reagieren und einzugehen [...] und sie gleichzeitig als meine Welt zu sehen [...] Erich Fromm (1900-1980) deutsch-amerikanischer Sozialpsychologe, Psychoanalytiker, humanistischer Philosoph, Autor, Zen Buddhismus und Psychoanalyse, GA VI, S. 139, 1960a, Suhrkamp Verlag, 23. Auflage 2. Januar 1972

 

  • Du bist der Schöpfer deiner selbst durch die Gedanken, die du wählst und heraufbeschwörst. Dieser Geist ist der große Weber des inneren Gewandes des Charakters und des äußeren Gewandes der Umstände. Und so, wie du bisher unwissend und voller Leid daran gewoben hast, kannst du jetzt glücklich und erleuchtet daran weben. James Allen jamesallen (1864-1912) britischer Genius, Dichter, philosophischer Selbsthilfe-Buchautor zu Themen der Persönlichkeitsentwicklung und Motivation, As a Man Thinketh [Wie ein Mensch denkt], 1903

 

(↓)

Von Konkurrenz/Objekt zu Zusammenwirken/Subjekt

Wettbewerb bestimmt unser Handeln. Ohne Konkurrenz, glauben wir, entwickeln wir uns nicht weiter. Hirnforscher Gerald Hüther hält das für einen Denkfehler. Eine neue Kultur des Zusammenlebens und setzt auf "Potenzialentfaltungsgemeinschaften".

  • Wir müssten aufhören, andere als Objekte unserer eigenen Ziele und Maßnahmen zu benutzen, und einander stattdessen als Subjekte begegnen. Dann findet wirklicher Austausch statt, dann entsteht das, was wir Kokreativität nennen. Interview mit Prof. DDr. Gerald Hüther gerald-huether.de (*1951) deutscher Neurobiologe, Professor für neurobiologische Grundlagenforschung, Universität Göttingen, wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher Referent, Autor, Die Einzelkämpferphaseist vorbei., präsentiert von der deutschen Monatsfachzeitschrift Psychologie Heute, Juni 2015

 


Tiramisu
  • Kreativen Menschen werden folgende Persönlichkeitsmerkmale zugeschrieben:
    Energie- oder Aktivitätspotenzial,
    ⚑ Neugier, Konflikt- und Frustrationstoleranz,
    ⚑ Unabhängigkeit, Nonkonformismus, Problemsensitivität,
    ⚑ Flexibilität, Eigenständigkeit,
    Denken sucht in vielen Richtungen nach Ansätzen,
    ⚑ Bereitschaft zur Umgestaltung von Wahrnehmungs- und Denkinhalten in Richtung auf neue Ordnungssysteme.
Brockhaus Enzyklopädie, S. 476, 1996

 

  • Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen, wer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität! Philipp Rosenthal (1855-1937) deutscher Industrieller, Designer, Quelle unbekannt

 

  • Ein Zehntel wird bewusst, neun Zehntel wirken unbewusst. Lawrence S. Kubie, M.D. (1896-1973) US-amerikanischer Psychoanalytiker, Neurotische Deformationen des schöpferischen Prozesses, Rowohlt, Nr. 244, bes. S. 32, 1966

 

  • Inspiration ist die Grundsubstanz der Kreativität. Daniel Biester, Schweizer-deutscher Missionar tätig in der Stadt Riberalta, Amazonien, Bolivien, Quelle unbekannt

 

  • Die Abwesenheit von Konflikten allein ist nicht genug. Authentische Freundschaft – in der wir kreative Partner sind und das Leben, Gott und den GEIST lieben – erfordert Menschen, die mit Konflikten so kreativ wie möglich umgehen. Dabei geht es nicht immer nur friedlich zu, aber es wird ekstatisch sein. Es erfordert Autonomie, eine hoch entwickelte Fähigkeit zu Autonomie und Unabhängigkeit, mit der Bereitschaft, so kreativ wie irgend möglich mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, zu tanzen, zu argumentieren und zu kämpfen.
    Damit das geschehen kann, muss das Ego der beiden oder hoffentlich vielen Parteien bereits zu einem erheblichen Grad transzendiert worden sein, so dass wir zusammenkommen, und uns so kreativ wie möglich aneinander reiben können. Diese kreative Spannung wäre dann nicht durch das Ego verursacht, sondern durch das authentische Selbst, […] der Gottesimpuls selbst würde diese Reibung verursachen. Andrew Cohen (*1955) konfrontierender US-amerikanischer Guru, Musiker, Herausgeber des Magazins Was ist Erleuchtung (WIE), Quelle unbekannt

Was nicht ist, dient zum Werk.

 

Dreißig Speichen umgeben eine Nabe:
in ihrem Nichts besteht des Wagens Werk.
Man höhlet Ton und bildet ihn zu Töpfen:
in ihrem Nichts besteht der Töpfe Werk.
Man gräbt Türen und Fenster,
damit die Kammer werde:
in ihrem Nichts besteht der Kammer Werk.

 

Darum: Was ist, dient zum Besitz.
Was nicht ist, dient zum Werk.

 

Quelle: ► Tao te King, Abschnitt 11, 800-200 v. Chr.

 

General quotes

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Insights of a poem created after three weeks of spiritual crisis

Personal avowals

  • I had unconsciously confined creativeness to certain conventional areas only of human endeavor, unconsciously assuming that any painter, any poet, any composer was leading a creative life. Theorists, artists, scientists, inventors, writers could be creative. Nobody else could be. Unconsciously I had assumed that creativeness was the prerogative solely of certain professionals.
    But these expectations were broken up by various of my subjects.
    ⚑ For instance, one woman, uneducated, poor, a full-time housewife and mother, did none of these conventionally creative things and yet was a marvellous cook, mother, wife and homemaker. With little money, her home was somehow always beautiful. She was a perfect hostess. Her meals were banquets. Her taste in linens, silver, glass, crockery and furniture was impeccable. She was in all these areas original, novel, ingenious, unexpected, inventive. I just had to call her creative. I learned from her and others like her that a first-rate soup is more creative than a second-rate painting, and that, generally, cooking or parenthood or making a home could be creative while poetry need not be; it could be uncreative. […]
    ⚑ From another man I learned that constructing a business organization could be a creative activity.
    ⚑ From a young athlete, I learned that a perfect tackle could be as esthetic a product as a sonnet and could be approached with the same creative spirit. Abraham Maslow (1908-1970) US American transpersonal psychologist, happiness researcher, Toward a Psychology of Being, Wiley, 1st edition 1962, 3rd edition 9. November 1998

 

  • I cannot believe how much of my creativity I have used to keep life away from me rather than to participate in the great gift of life. Julia B. Cameron (*1948) US American teacher, journalist, film director, author, poet, poem Eagle or Sun, date unknown

 

  • I define creativity as the process of creating original ideas that have value. Video RSA Animate presentation by Sir Ken Robinson (*1950) British professor of arts education, University of Warwick (1989-2001), international advisor on education, director of The Arts in Schools Project (1985-1989), speaker, author, Changing education paradigms, presented by TED Talks, minute 7:50, 11:40 minutes duration, recorded October 2010, posted December 2010

 

Recommendations

  1. Read widely.
  2. Write often.
  3. Keep going.
  4. Believe in your stories.
Garth Nix (*1963) Australian author, mostly of children's and young adult fantasy novels, source unknown

 

  • Always dream and shoot higher than you know you can do. Don't bother just to be better than your contemporaries or predecessors. Try to be better than yourself. An artist is a creature driven by demons. He don’t know why they choose him and he’s usually too busy to wonder why. He is completely amoral in that he will rob, borrow, beg, or steal from anybody and everybody to get the work done. Interview with William Faulkner (1897-1962) US American essayist, writer, Nobel Prize laureate, 1949, William Faulkner, The Art of Fiction No. 12, presented by The Paris Review, Jean Stein, 1956, republished as Malcolm Cowley, editor, Writers at Work. The Paris Review Interviews, First Series, 1958

 

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Response in a letter to an Italian film maker, who had complained to Herzog about how hard it is to receive government arts grants, how the audiences have been ruined by Hollywood, and how the world has lost its taste

  • Quit your complaining. It's not the world's fault that you wanted to be an artist. It's not the world's job to enjoy the films you make, and it's certainly not the world's obligation to pay for your dreams. Nobody wants to hear it. Steal a camera if you have to, but stop whining and get back to work. Werner Herzog (*1942) German film director, producer, screenwriter, actor, opera director, source see above

 

Conclusions

  • You can't teach people to write well. Writing well is something God lets you do or declines to let you do. Kurt Vonnegut Jr., influential US American writer of the 20th century, entry to Teaching The Unteachable, The New York Times (online), 6. August 1967

 

  • We travel because we need to, because distance and difference are the secret tonic of creativity. When we get home, home is still the same. But something in our mind has been changed, and that changes everything. Article by Jonah Lehrer (*1981) US American journalist, blogger, speaker and author specialized on psychology, humanity, neuroscience, Why we travel, presented by British daily newspaper The Guardian, 14. March 2010

 

Question

  • You were born with wings. Why prefer to crawl through life? Jalal ad-Din Muḥammad Rumi (1207-1273) Persian Muslim poet, Sufi mystic, jurist, theologian, source unknown

 

Insights

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Evaluating sense and nonsense

  • All the works of man have their origin in creative fantasy [imagination]. The pendulum of the mind alternates between sense and nonsense, not between right and wrong. Carl Gustav Jung (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, founder of a new school of analytical depth psychology, author, unsourced

 

  • Adversity reveals genius, prosperity conceals it. Carl Gustav Jung (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, founder of anew school of analytical depth psychology, author, source unknown

 


Westpark valley scene, Munich, Bavaria, Germany

 

 

 

  • When a man undertakes to create something, he establishes a new heaven, as it were, and from it the work that he desires to create flows into him. [...] For such is the immensity of man that he is greater than heaven and earth. Paracelsus [Philippus von Hohenheim] (1493-1541) Swiss Renaissance physician, botanist, alchemist, astrologer, general occultist

 

 

  • Each person, in some unique way, participates in the genius of life and the world at this time is in great need of an awakening of the genius qualities hidden in each of us. […]
    While disruptions in nature and disturbances in culture produce nightmare scenarios and even apocalyptic visions, something deeply set within the soul of humanity also responds to the rattling of the world. As Emerson once stated: ‘When nature wants to solve a problem she creates a genius to do it. […]
    All types of imagination, inspiration and originality are now required and the sense of a genius self already present in each person may release us from thinking that a singular idea, specific political movement or patented belief system will save us. Michael Meade Mosaicvoices.org, US American storyteller, scholar of mythology, psychology, anthropology, ritualist, spokesman in the Men's Movement, author, The Genius Myth, Mosaic Multicultural Foundation, April 2016

 


Cup of icecream, whipped cream and eggnog
  • Creativity is divine: the virgin soul opens to spirit and conceives the divine child.
    We cannot live without it. It is the meaning of life, this creative fire.
Marion Woodman (*1928) Canadian Jungian analyst, women's movement figure, mythopoetic author, Jill Mellick, co-author, Coming Home to Myself. Reflections for Nurturing a Woman's Body and Soul. Daily Reflections for a Woman's Body and Soul, Conari Press, 1. May 1998, revised 31. May 2001

 

 

  • Creativity is just connecting things. When you ask creative people how they did something, they feel a little guilty because they didn’t really do it, they just saw something. It seemed obvious to them after a while. That’s because they were able to connect experiences they’ve had and synthesize new things. And the reason they were able to do that was that they’ve had more experiences or they have thought more about their experiences than other people.
    Unfortunately, that's too rare a commodity. A lot of people in our industry haven't had very diverse experiences. So they don't have enough dots to connect, and they end up with very linear solutions without a broad perspective on the problem. The broader one's understanding of the human experience, the better design we will have. Steve Jobs (1955-2011) US American computer business magnate, inventor, Zen practitioner, chief executive officer and co-founder of Apple Inc. and of Pixar Animation Studios, cited in: unnamed article in Wired article, 1996

 

(↓)

It takes three to create a movement.

  • It takes two to invent anything.
    1. The one makes up combinations;
    2. the other one chooses, recognizes what he wishes and what is important to him in the mass of the things which the former has imparted to him.
What we call genius is much less the work of the first one than the readiness of the second one to grasp the value of what has been laid before him and to choose it. Paul Valéry (1871-1945) French philosopher, critic, poet, essayist, article presented by French literary magazine Nouvelle Revue Française, undated

 

 

(↓)

Falsely attributed to:

Albert Einstein

  • The man who follows the crowd will usually get no further than the crowd. The man who walks alone is likely to find himself in places no one has ever been before.
    Creativity in living is not without its attendant difficulties, for peculiarity breeds contempt. And the unfortunate thing about being ahead of your time is that when people finally realize you were right, they’ll say it was obvious all along. You have two choices in your life; you can dissolve into the mainstream, or you can be distinct. To be distinct, you must be different. To be different, you must strive to be what no one else but you can be. Poster by Alan Ashley-Pitt [Francis Phillip Wernig], Aardvarque Enterprises, 15. July 70, cited in: Catalog of Copyright Entries, S. 3, presented by the United States Copyright Office, January-June 1971

 

  • Creativity is God's gift to us. Using our creativity is our gift back to God. Julia B. Cameron (*1948) US American teacher, film director, journalist, poet, author, The Artist's Way, Penguin Group, United States, 1992

 

  • When orthodoxy is prevalent, those who challenge this perfect way are seen as heretics, such as advocates of the
    • Triple Bottom Line in business,
    • holistic health care,
    • alternative schooling and
    • restorative justice.
While religion gave rise to the term, we see orthodoxy has found its way into all human endeavors, helping to make our institutions stodgy and arthritic, resistant and slow to change. Heterodoxy or "other teaching" which opposes orthodoxy met with plenty of resistance over the centuries in the world of religion. With the modern pandemic of this black and white way of thinking into all areas of our lives, we are seeing mass polarization, schisms and divides between neighbors, brothers and sisters, and friends similar to what was seen in the Inquisition, Crusades and Jihad. John Renesch, US American businessman-turned futurist, economy philosopher, system thinker, author, presented by Global Dialogue Center, April 2009

Manifesto of a creative life

Notes to myself on beginning a painting

 

1. Attempt what is not certain. Certainty may or may not come later. It may then be a valuable delusion.
2. The pretty, initial position which falls short of completeness is not to be valued – except as a stimulus for further moves.
3. Do search. But in order to find other than what is searched for.
4. Use and respond to the initial fresh qualities but consider them absolutely expendable.
5. Dont "discover" a subject — of any kind.
6. Somehow don’t be bored — but if you must, use it in action. Use its destructive potential.
7. Mistakes can’t be erased but they move you from your present position.
8. Keep thinking about Polyanna.
9. Tolerate chaos.
10. Be careful only in a perverse way.
Source: ► Richard Diebenkorn (1922-1993) US American painter of abstract expressionism, handwriting found after his death,
1993, copied and cited in: 10 Rules for Creative Projects from Iconic Painter Richard Diebenkorn,
presented by brainpickings.org, Maria Popova, 23. August 2013

Englische Texte – English section on Creativity

Information Age ⇒ Conceptual Age ⇒ Changing expressions of creativity – Daniel Pink

In his bestseller A Whole New Mind. Why Right-Brainers Will Rule the Future Daniel Pink concludes that the future will belong to the right brained contempories both in respect to their personal happiness and to trends of the global economy.
Pink states that the keys to creativity and resulting success are in developing and cultivating six senses:
             Design, story, symphony, empathy, play, and meaning.             
༺༻Right brain senseLegend
1.DesignPaying attention to aesthetics when carrying out any task.
2.StoryConveyance of information to consumers, employees, and others through story-telling techniques.
3.SymphonyThe ability to put together pieces to create a holistic picture; synthesis is a good synonym.
4.EmpathyIdentifying with and understanding another person’s circumstances, feelings, and motives.
5.PlayPutting fun into every activity to enhance both pleasure and creativity.
6.MeaningExtending the value of an activity beyond the moment and self.
Literature: ► Daniel Pink danpink.com (*1964) US American motivational speaker, chief speech writer of US vice president
Al Gore (1995-1997), visionary author, A Whole New Mind. Moving from the Information Age to the Conceptual Age,
Riverhead/Penguin, 2005, Riverhead Trade, reprinted updated edition March 2006
Four essential historical ages – Daniel Pink
The book A Whole New Mind describes four essential historical ages and it explains
the holistic new thinking model and their different expressions of creativity.
༺༻Historical ageHuman producersServices, productionLocationOrientation
1.AgriculturalFarmersProduce / foodNatureCultivating the land
2.IndustrialFactory workersProducts / goodsCitiesOvercrowded areas
3.InformationKnowledge workersFacts-Programming-Ideas
Logical, linear, goal/success oriented
Left brain dominancePride culture
4.ConceptualCreators and empathizersContext / Flow / Inspiration
Paradoxical, nonlinear, inventive, heartfelt
Right brain integrationDignity culture
See also:
Cultural Creatives – Chart on newly emerging value groups – US American sociologist Paul Ray
Four stages of spiritual development – M. Scott Peck
Five types of clusterings in companies and society – David Logan
Five levels of leadership – Charisma meter – James Collins
Levels of Transformation – Five brain frames – From survival → service
Analogous animal and human evolution – Bruce Lipton
Shifting the cultural zeitgeist in Western societies
Wholeness and ► Context andSuccess

 

"There is a seismic – though as yet undetected – shift now underway in much of the advanced world. We are moving from an economy and a society built on the logical, linear, computer-like capabilities of the Information Age to an economy and a society built on the inventive, empathic, big-picture capabilities of what's rising in its place, the Conceptual Age.
The last few decades have belonged to a certain kind of person with a certain kind of mind – computer programmers who could crank code, lawyers who could craft contracts, MBAs who could crunch numbers. But the keys to the kingdom are changing hands.
The future belongs to a very different kind of person with a very different kind of mind – creators and empathizers, pattern recognizers and meaning-makers. These people – artists, inventors, designers, storytellers, caregivers, consolers, bigpicture thinkers – will now reap society's richest rewards and share its greatest joys."

Daniel Pink danpink.com (*1964) US American motivational speaker, chief speech writer of US vice president Al Gore (1995-1997), visionary author, A Whole New Mind. Moving from the Information Age to the Conceptual Age, Riverhead/Penguin, 2005

 

Research on intuition and decision making

"Amos and I shared the wonder of together owning a goose that could lay golden eggs – a joint mind that was better than our separate minds." Video interview with Daniel Kahnemann, Ph.D. (*1934) Israeli-American professor of psychology, Princeton University, New Jersey, founder of behavioral economics, Nobel laureate in economic sciences, 2002, Conversations with History, series ID 12295, presented by UCtelevision UCTV, University of California Television, host Harry Kreisler, Institute of International Studies, YouTube film, minute 15:22-18:44, 53:20 minutes duration, 16. May 2008
Daniel Kahnemann and his colleague Amos Tversky (†) were awarded the Nobel Memorial Prize in 2002 for their scientific work. In his Nobel biography Kahneman praises his intensive collaboration with Tversky. He calls for a deeper academic cooperation ("adversarial collaboration"), not marked by turf battles. In a good-faith effort unlike minds can contribute in conducting a joint research, critiquing each other in the service of an ideal of truth.

Shifting the cultural zeitgeist in Western societies

US American history: Ages of empowerment, knowledge, transcendence
United States eraAgeTime frameHistoric event
1.Age of Empowerment1776-1880Signing of the Declaration of Independence, publication An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations by Adam Smith
Democracy (free society) and capitalism (free markets), public education, national banking system, one currency
2.Age of Knowledge1880-1990Alexander Bell invented the telephone, Thomas Edison invented the phonograph, the light bulb, the central electrical power system. Transition from an agrarian to an industrial society. Life expectancy in the United States: 47 years in 1900, 76 years in 1990. Alfred P. Sloan, US American president of General Motors, invented the modern corporation in 1923. John Watson, US American founder of the behaviorist school of psychology, established the first consumer research center (via J. Walter Thompson advertising agency) in 1921. Henry Ford mechanized the first assembly line.
Materialism became the bedrock of business, society, and culture.
3.Age of Transcendence
Excelling usual limits
~1990British software engineer Tim Berners-Lee created the World Wide Web. The Internet provides information power to the masses, democratizes the information flow, and forces corporations to greater transparency.
Transcendence erodes the dominance of scientifically grounded "certainty".
Source:Rajendra S. Sisodia, Ph.D., Indian US American professor of marketing, Bentley University, co-founder and chairman of the Conscious Capitalism Institute, founding member of the Conscious Capitalism movement, Jagdish N. Sheth, Ph.D. (*1938) Burmese-US American Charles H. Kellstadt professor of marketing, Goizueta Business School, Emory University, David B. Wolfe, US American customer behavior expert, author, Firms of Endearment. How World-Class Companies Profit from Passion and Purpose, Prologue A Whole New World, Pearson Prentice Hall, 1st edition 10. February 2007
See also:
Paradigmenwechsel – Paradigm shift
Information Age ⇒ Conceptual Age ⇒ Changing expressions of creativity – Daniel Pink

Balanced characteristics of creative people – Mihaly Csikszentmihalyi

I have devoted 30 years of research to how creative people live and work, to make more understandable the mysterious process by which they come up with new ideas and new things. If I had to express in one word what makes their personalities different from others, it’s complexity. They show tendencies of thought and action that in most people are segregated. They contain contradictory extremes; instead of being an individual, each of them is a multitude. Mihalyi Csikszentmihalyi (*1934) Hungarian Hungarian professor of psychology, happiness researcher, developer of the flow concept, author, Creativity. Flow and the Psychology of Discovery and Invention, Harper Perennial, New York, 1996, 9. May 1997, reprint edition 6. August 2013

 

Left-brained creativity ⇔ right-brained creativity
༺༻Left-brained characteristics
Creative people...
Right-brained characteristics
Creative people...
1....have a great deal of physical energy.... and also often quiet and at rest.
2....tend to be smart....and naive at the same time.
3....combine playfulness and discipline, or responsibility...and irresponsibility.
4....alternate between imagination and fantasy...and a rooted sense of reality.
5....tend to be both extroverted...and introverted.
6....are humble...and proud at the same time.
7....escape rigid gender role stereotyping.1...escape rigid gender role stereotyping.
8....are both rebellious...and conservative.
9....are very passionate about their work....and can be extremely objective about it as well.
10....their openness and sensitivity often exposes
them to suffering and pain
...yet also to a great deal of enjoyment.
Sources:
Book * Mihalyi Csikszentmihalyi (*1934) Hungarian Hungarian professor of psychology, happiness researcher, author, Creativity. Flow and the Psychology of Discovery and Invention, Harper Perennial, New York, 1996, 9. May 1997, reprint edition 6. August 2013
Based on interviews with 91 eminently creative people
Article 10 Paradoxical Traits Of Creative People, presented by fastcompany.com, Faisal Hoque, 4. September 2013
See also: ► Correlating the right hemisphere with the left hemisphere and ► Goals ⇔ process

Principles of a creative field – Leonardo Da Vinci


Seven basic principles of creativity by Leonardo Da Vinci
Leonardo Da Vinci (1452-1519) was an Italian bi-brained polymath. He painted and sculpted. He worked as an architect, musician, composer, scientist, mathematician, engineer, mechanic, inventor, anatomist, geologist, cartographer, botanist, nature philosopher,
and writer. da Vinci was born as an illegitimate child. He was a synesthesist, a vegetarian, a homosexual,
an ambidextrous lefthander, a bilingual mirror and hookwriter.
༺༻Principle of creativityActionAttitude
1.CuriositaHave an insatiably curious approach to life.
Be interested in your environment.
Strive for truth.
2.DimostrazioneCommit to test knowledge through experience.
View and evaluate each situation, object, person from three different perspectives.
Accept personal responsibility.
3.Sensazione Continually refine your senses, especially sight, as the means to clarify your experience.
Develop your senses for a more intense and subtler perception.
Practice awareness regarding subtleties.
4.SfumatoBe willing to embrace ambiguity, paradox, and uncertainty.
Embrace the unknown, tend to the subtle energies.
Account for the shadow.
5.Arte/ScienzaDevelop a balance between science and art, logic and imagination.
Think creatively and imaginatively in 1000 pictures.
Practice Mindmapping.
Practice "whole-brain thinking".
6.CorporalitaCultivate ambidexterity, fitness, and poise.
Integrate your body, emotions, mind, and spirit.

Model: Petruvian Human
Keep the balance between content and context, direct and indirect, theory and practice, feminine and masculine, Yin and Yang.
7.ConnessioneRecognize and appreciate the connectedness of all things and phenomena.
Practice "systems thinking" by acknowledging that everything is interconnected with everything else.
Practice loving.
Source: ► Michael J. Gelb michaelgelb.com (*1952) US American genius researcher, pioneer in creative thinking, accelerated learning, and innovative leadership, author, How to Think Like Leonardo da Vinci. Seven Steps to Genius Every Day, Dell, 8. February 2000
See also: ► Tao

Law of diffusion of innovations

The law of Diffusion of innovations is a theory on how, why, and at what rate new ideas and technology spread through cultures. It was popularized by Everett M. Rogers, Ph.D. (1931-2004) US American professor of communication studies, sociologist, author, Diffusion of Innovations, Free Press, Glencoe, 1962, 5th edition 2003

 

  • 2.5% Innovators
  • 13.5% Early adopters
  • 34% Early majority
  • 34% Late majority
  • 16% Laggards

 

The tipping point or the "crossing the chasm" is reached when 13-18% of the population have purchased/adopted the new idea or product.

 


Five stages of the adoption process stage
༺༻StageDefinition
1.KnowledgeAn individual is first exposed to an innovation but lacks information about the innovation and is not inspired to find more information about the innovation.
2.PersuasionAn individual is interested in the innovation and actively seeks information/detail about the innovation.
3.Decision
Individualistic
An individual takes the concept of the change and weighs the advantages/disadvantages of using the innovation and decides whether to adopt or reject the innovation. Rogers noted this phase as the most difficult stage to acquire empirical evidence 1964, S. 83).
4.ImplementationAn individual employs the innovation to a varying degree depending on the situation – to determines the usefulness of the innovation and may search for further information about it.
5.Confirmation
Intrapersonal
interpersonal
An individual finalizes his/her decision to continue using the innovation.
This stage is both intrapersonal (may cause cognitive dissonance) and interpersonal (confirmation the group has made the right decision).

Buckminster Fuller's expericence of grace

In 1927 at age 32 Buckminster Fuller (1895-1983) was bancrupt, was unemployed, and had a bad reputation, and living in low-income housing in Chicago. His daughter Alexandra died from polio meningitis. He had no viable means to support his wife and his other new born child. His failures and misfortunes pushed him over the edge and he started drinking heavily. Grieving and miserable he went to the banks of Lake Michigan – with the intention to commit suicide by drowning himself in the lake. Yet he had issued an ultimatum to God asking for a sign to turn him around. Along the bank path he met a white poodle followed by the lady who owned him. To his amazement, he saw both their auras. Impressed by this sign of deeper sight he decided to live the remainder of his life as an experiment, to figure out what a single human being can contribute to change the world for the benefit of mankind.

 

[...] "an experiment to discover what the little, penniless, unknown individual might be able to do effectively on behalf of all humanity." Buckminster Fuller (1895-1983) US American engineer, systems theorist, architect, constructor, designer, inventor, futurist, philosopher, author

 

"You must choose between making money and making sense. The two are mutually exclusive." Buckminster Fuller (1895-1983) US American engineer, systems theorist, architect, constructor, designer, inventor, futurist, philosopher, author

 

See also: ► Gnade – Grace

 

Links zum Thema Kreativität / Creativity

Literatur

Literature (engl.)

Externe Weblinks


External web links (engl.)


Creative people have more white matter and better-connected brains, study finds.

Audio- und Videolinks

Herkömmliche Resoucennutzungstrategien stehen dem natürlichen Lernen, der Potentialentfaltung, im Weg und vergrößern die sozialen Probleme. BeGeisterung, GeSinnung und Ge(lassen)Haltung bilden Zukunft, indem sie in Kindern, Jugendlichen, Mitarbeitern SINNPotential entfalten.

  • Videopräsentation von Prof. Dr. Gunter Dueck (*1951) deutscher Professor für Mathematik, Dozent, weltanschaulich-philosophischer Sachbuchautor, Die Feinde der Innovation, veranstaltet von Empolis Information Management GmbH, 10. Empolis Executive Forum 2013, Berlin, 10.-11. April 2013, YouTube Film, 1:44:39 Dauer, eingestellt 29. April 2013
  • Videopräsentation von Prof. Dr. Gunter Dueck (*1951) deutscher Professor für Mathematik, Dozent, weltanschaulich-philosophischer Sachbuchautor, Das Neue und seine Feinde, veranstaltet von höltl Retail Solutions, "Tag der Innovationen", Bad Hersfeld, 6. Juni 2013, YouTube Film, 1:21:06 Dauer, eingestellt 19. Juni 2013

Audio and video links (engl.)

On the effects of Transcendental meditation

Source of creativity: sheer, utter panic at the intersection of art, myth and activism

On the Marshmallow challenge

  • Video presentation by Sir Ken Robinson (*1950) British professor of arts education, University of Warwick (1989-2001), international advisor on education, director of The Arts in Schools Project (1985-1989), speaker, author, Bring on the learning revolution!, presented by TED Talks, 17:57 minutes duration, recorded February 2010, posted May 2010
  • Video RSA Animate presentation by Sir Ken Robinson (*1950) British professor of arts education, University of Warwick (1989-2001), international advisor on education, director of The Arts in Schools Project (1985-1989), speaker, author, Changing education paradigms, presented by TED Talks, 11:40 minutes duration, recorded October 2010, posted December 2010

Divergent thinking study (seeing multiple answers to interperting a question); link between three troubling trends: 1. rising drop-out rates, 2. schools' dwindling stake in the arts, 3. ADHD

Audio and video links (engl.) – Michael J. Gelb

Audio and video links (engl.) – Peter Kruse

  • Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (1955-2015) deutscher Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie, Universität Bremen, Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Geschäftsführer von Nextpractice, Unternehmensberater, Über Kreativitiät, Youtube Film, 7:34 Minuten Dauer, eingestellt 1. Mai 2007

Alternative Quelle: Professor Peter Kruse über Kreativität, 22. März 2014

  • Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (1955-2015) deutscher Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie, Universität Bremen, Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Geschäftsführer von Nextpractice, Unternehmensberater, Über verschiedene Lernformen, Youtube Film, 3:48 Minuten Dauer, eingestellt 25. November 2007

Differenzieren zwischen: Optimierendem Lernen – Fehler vermeiden; Durchbruch in einen neuen Lernraum – Fehler feiern

  • Videointerview mit Prof. Dr. Peter Kruse (1955-2015) deutscher Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie, Universität Bremen, Psychologe, Netzwerkforscher zur Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken und kohärenter Musterbildung, Geschäftsführer von Nextpractice, Unternehmensberater, Kruse ueber Kruse, YouTube Film, 4:01 Minuten Dauer, eingestellt 30. September 2009

 

Interne Links

Englisch Wiki

Hawkins

 

 

1 When tests of masculinity and femininity are given to young people, over and over one finds that creative and talented girls are more dominant and tough than other girls, and creative boys are more sensitive and less aggressive than their male peers.

Letzte Bearbeitung:
18.06.2017 um 01:05 Uhr

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