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Kreativität – Schöpferkraft

 

Maiskolben


 

Informationszeitalter (Fakten) ⇒ Konzeptuelles Zeitalter (menschenzugewandtes Dienen) – Daniel Pink

Agrarzeitalter ⇒ Industriezeitalter ⇒ Informationszeitalter ⇒ Konzeptuelles Zeitalter

Daniel H. Pink schlussfolgert in seinem März 2006 erschienenen Bestseller A Whole New Mind. Why Right-Brainers Will Rule the Future (Riverhead Trade), dass den rechtshirnig orientierten Mitmenschen die Zukunft gehören wird, sowohl was das persönliche Glücksempfinden als auch die globale Geschäftswelt angeht.
Die Wirksamkeit der schöpferischen Kraft im Einzelnen als auch in Systemen bezieht sich auf sechs sinngestalterische Ausdrucksformen, die auch für die Aufrechterhaltung der Kreativität sorgen:

 

Design, Geschichte, Symphonie, Empathie, Spiel und Sinngebung.

 

Das Buch A Whole New Mind widmet sich dem ganzheitlich ausgerichteten neuen Denken und beschreibt die Aufeinanderfolge von vier wesentlichen historischen Zeitaltern, in denen sich Kreativität jeweils mit einem anderen Impetus ausdrückte:


Vier wesentliche historische Zeitalter nach Daniel H. Pink

#ZeitalterSchaffendeArt der
Dienstleistung
Schaffensort
Orientierung
1.AgrarzeitalterBauernNaturprodukte / NahrungsmittelNatur
Landwirtschaft
2.IndustriezeitalterFabrikarbeiterProdukte / WarenStädte – Ballungsgebiete
3.InformationszeitalterWissensarbeiterFakten-Ideen
Programmieren

Logisch-linear, zielorientiert
Linkshirn-dominante
Stolzkultur
4.Konzeptuelles ZeitalterSchöpferische, empathische und einfühlsame MenschenSystemik erfassen
Inspirierter Flow

Paradox-nichtlinear,
erfinderisch, herzzentriert
Rechtshirnige
Würdekultur

 

  • In großen Teilen der ersten Welt [Hochzivilisation] findet eine noch nicht bekannt gewordene seismische Verschiebung statt. Von einer Wirtschaft und Gesellschaft, die auf den logischen, linearen, computerhaften Fähigkeiten des Informationszeitalters fußte, bewegen wir uns in eine Wirtschaft und Gesellschaft, die sich auf erfinderische, empathische, ganzheitsperspektivische Fähigkeiten berufen wird, die anstelle der bisherigen im Konzeptuellen Zeitalter auftauchen werden.
    Die letzten Jahrzehnte gehörten einem Typ von Mensch, der eine bestimmte Art zu denken aufweist – den Computerprogrammierern, die Codes knacken, den Anwälten, die Verträge aushandeln, und den Betriebswirten, die gut mit Zahlen umgehen können.
    Die Schlüssel des Reichs wechseln nun allerdings die Besitzer.
    Die Zukunft wird völlig anders gestrickten Menschen mit einer ganz anderen Denkart gehören – den Schöpferischen und Einfühlsamen, den Musterentdeckern und Sinnfindern. Diese Künstler, Erfinder, Designer, Geschichtenerzähler, Fürsorglichen, Trostspender und großperspektivischen Denker werden von nun ab die höchsten Belohnungen der Gesellschaft ernten und an ihren größten Freuden teilhaben.

 

Quelle: Daniel Pink (*1964) US-amerikanischer Schriftsteller, Motivationsreferent, Vizepräsident Al Gores Chefredenschreiber (1995-1997), Bestsellerautor Unsere kreative Zukunft. Warum und wie wir unser Rechtshirnpotenzial entwickeln müssen, Riemann Verlag, 15. September 2008
Original (engl.) Daniel Pink, A Whole New Mind. Moving from the Information Age to the Conceptual Age, Riverhead/Penguin, 2005

 

Siehe auch

Männliches linkes Gehirn ⇔ Weibliches rechtes Gehirn

Linke Gehirnhälfte Rechte Gehirnhälfte
Rechte Körperseite Linke Körperseite
Mathematik Kreativität
Verbale Äußerungen Künstlerische Anlagen
Logik Visuelle Wahrnehmungen
Fakten Intuition
Deduktionen Ideen
Analysen Vorstellungsvermögen
Praktisches Holistisches Denken
Ordnung Schöpferische Unordnung
Liedtexte Liedmelodien
Geradliniges Wahrnehmung des „Großen Ganzen“
Denken Räumliche Wahrnehmung
Detailwahrnehmung Gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Vorgänge

Allan und Barbara Pease, australisches Bestsellerautorenpaar, Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken. Ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwächen, S. 87, Ullstein Verlag, Juli 2000, 15. Auflage 2002
Hausarbeit Biologie, Laura Zimmermann JGS12, Geschlechtsspezifische Gehirnleistungen,
Scheffel-Gymnasium Lahr, 2004

Synektik

Auf der Grundlage intensiver Studien über Denk- und Problemlösungsprozesse entwickelte der Amerikaner William Gordon 1944 die Synektik-Methode. Synektik ist eine wenig bekannte Kreativitätsmethode, welche die unbewussten Denkprozesse nutzt und zusammenfügt. Der Name der Methode leitet sich von dem griechischen Wort synechein (Dinge miteinander in Verbindung bringen; verknüpfen) ab. Gordon wandte das paradoxe Prinzip an:

Entfremde das Vertraute und mache dir das Fremde vertraut.

 

Phasenverlauf des Schöpfungsvorgangs aus synektischer Sicht

  1. Problemanalyse und Definition
  2. Spontane Lösungen
  3. Neuformulierung des Problems
  4. Bildung direkter Analogien (z.B. der Natur entnommen)
  5. Persönliche Analogien (Identifikation)
  6. Symbolische Analogien (Kontradiktionen)
  7. Direkte Analogien (z.B. der Technik entnommen)
  8. Analyse der direkten Analogien
  9. Übertragung auf das Problem
  10. Entwickeln von Lösungsansätzen

Kreative Persönlichkeiten

Prinzipien der Schöpferischen – Leonardo Da Vinci

Leonardo da Vinci (1452-1519) war ein italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Autor, Erfinder und Naturphilosoph. Er war ein beidhirniges Universalgenie mit folgenden Eigenschaften: * Unehelich geborenes Kind * Homosexueller * Beidhändig begabter Linkshänder * Spiegel- und Hakenschreiber * Synästhet * Vegetarier * Zweisprachiger Schriftsteller * Maler * Musikkomponist

 

Leonardo Da Vinci wandte sieben wesentliche Prinzipien an:

  1. Curiosita Zeige Inter-esse an deiner Umwelt. – Strebe nach Wahrheit.
  2. Dimostrazione Betrachte und erwäge jedes Ding aus drei Perspektiven. – Übernimm' Verantwortung.
  3. Sensazione Schärfe deine Sinne für eine tiefere, feinere Wahrnehmung. – Übe dich in Gewahrsein.
  4. Sfumato Umarme das Unbekannte, nimm' dich des Feinsstofflichen an. – Berücksichtige den Schatten.
  5. Arte/Scienza Denke kreativ und imaginativ in 1000 Bildern. (Kritisches Denken vs. kreatives Denken, Logik vs. Imagination, das große Bild erfassen vs. Details) – Übe dich in Mindmapping.
  6. Corporalita Integriere Körper, Gefühle, Verstand und Geist. (Vorbild: der petruvische Mensch) – Gleiche die theoretischen, indirekten und die praktischen, direkten Aspekte aus. Balanciere die maskulinen und weiblichen Eigenschaften.
  7. Connessione Bedenke, dass alles ist mit allem verbunden ist. – Übe dich in Liebe.
    Kreativdenker und Führungsspezialist Michael J. Gelb, Autor des Buchs How to think like Leonardo da Vinci?, 1999

Prinzipien der Schöpferischen – Thomas Alva Edison

Das Motto des US-amerikanischen Erfindergenies und Geschäftsmanns Thomas Alva Edison war:

Entlocke der Natur ihre Geheimnisse und wende sie zur Vermehrung des Glücks der Menschen.
Bring out the secrets of nature and apply them for the happiness of men.

 

Edison erfand nicht nur die Glühlampe, sondern hatte eine Vision, die ganze Welt zu erhellen. Aus seiner Erfindung des Grammofons ging die moderne Musikaufnahmeindustrie hervor. Er wendete ein systematisches Innovations-System mit fünf wesentlichen Prinzipien an:

 

  1. Lösungsorientierte GrundhaltungSolution centered mindset
  2. Kaleidoskopisches Denken (Ideoeuphoria / Muster erkennen / Ideen-Notizbuch führen) – Caleidoskopic thinking
  3. Einsatz auf ganzer Linie (Gesamtspektrum) (Energiemanagement / Selbstdisziplin) – Full spectrum engagement
  4. Hochwertige balancierte WerkschöpfungFind balance / harmony between intensity and relaxation, seriousness and playfulness, sharing and protecting, complexity and simplicity, solitude and team.
  5. Zusammenarbeit mit einem brillianten führenden KopfMastermind collaboration

 

Die fünf Fähigkeiten der Lösungsorientierten Grundhaltung sind:

  1. Verbinde deine Ziele mit deinen Leidenschaften.
  2. Entwickle einen charismatischen Optimismus.
  3. Erwirb' unablässig Wissen.
  4. Experimentiere beständig.
  5. Wahre eine rigorose Objektivität.

 

Die fünf Fähigkeiten der Zusammenarbeit mit einem brillianten führenden Kopf sind:

  1. Auswahl von Mitarbeitern nach "Chemie" [Teamfähigkeit] und Ergebnisaussichten entsprechend der vorliegenden Vision.Recruit for chemistry and results (not resumee).
  2. Entwirf' multidisziplinäre Mitarbeiterteams mit unterschiedlichem Hintergrund.Design multidisciplinary collaboration teams (from very different backgrounds).
  3. Inspiriere ein Arbeitsklima für offenen Gedankenaustausch.Inspire an environment of open exchange. Allow the democracy of ideas.
  4. Belohne Zusammenarbeit.Reward collaboration.
  5. Sei ein meisterhafter Vernetzer (Marktstratege).Be a master networker.

     

    The kind of people I look for to fill top management spots are the eager beavers, the mavericks.

 

Audio-Interview mit Michael J. Gelb, US-amerikanischer Kreativdenker, Führungsspezialist, Autor des Buchs How to think like Leonardo da Vinci? (1999), Think Big Revolution (engl.), präsentiert von Bookyourselfsolid.com, 29. Oktober 2007

Buckminster Fuller (1895-1983)

1927 war Buckminster Fuller im Alter von 32 Jahren bankrott, hatte einen schlechten Ruf und war arbeitslos. Nach dem Tod seines ersten Kindes begab er sich ans Ufer des Michigan-Sees, um Selbstmord zu begehen. Er hatte Gott ein Ultimatum gestellt. Auf dem Fußweg vor dem Ufer sah er zu seinem Erstaunen die Aura eines weißen Pudels und seiner Besitzerin. Aufgrund dieses Zeichens beschloss er, sein weiteres Leben als Experiment zu leben, um festzustellen, was ein einzelner Mensch dazu beitragen kann, die Welt zum Nutzen der Menschheit zu verändern.

[...] an experiment to discover what the little, penniless, unknown individual might be able to do effectively on behalf of all humanity.

Zitate zum Thema Kreativität / Creativity

Zitate allgemein

  • Kreativen Menschen werden folgende Persönlichkeitsmerkmale zugeschrieben:
    • Energie- oder Aktivitätspotenzial,
    • Neugier, Konflikt- und Frustrationstoleranz,
    • Unabhängigkeit, Nonkonformismus, Problemsensitivität,
    • Flexibilität, Eigenständigkeit,
    • Denken sucht in vielen Richtungen nach Ansätzen,
    • Bereitschaft zur Umgestaltung von Wahrnehmungs- und Denkinhalten in Richtung auf neue Ordnungssysteme.
Brockhaus Enzyklopädie, S. 476, 1996

 

  • Man sagt, Leiden sei die erste Gnade, [...] denn es ist ein Zeichen für den Beginn schöpferischer Einsicht. Ken Wilber [BW 490] (*1949) US-amerikanischer transpersonaler Philosoph, Autor, Bewusstseinsforscher, Vordenker des 3. Jtds.

 

  • Wohl-Sein bedeutet, [...] schöpferisch zu sein, das heißt, als der wirkliche, ganze Mensch, der ich bin, auf mich, auf andere, auf alles Existierende, so wie er oder es wirklich ist, zu reagieren und einzugehen [...] und sie gleichzeitig als meine Welt zu sehen [...] Erich Fromm (1900-1980) deutsch-amerikanischer Sozialpsychologe, Psychoanalytiker, humanistischer Philosoph, Psychoanalyse und Zen-Buddhismus, GA VI, S. 1391960a

 

  • Du bist der Schöpfer deiner selbst durch die Gedanken, die du wählst und heraufbeschwörst. Dieser Geist ist der große Weber des inneren Gewandes des Charakters und des äußeren Gewandes der Umstände. Und so, wie du bisher unwissend und voller Leid daran gewoben hast, kannst du jetzt glücklich und erleuchtet daran weben. James Allen (1864–1912) englischer philosophischer Schriftsteller, Dichter, Pionier des Genres inspirierte Selbsthilfe und Persönlichkeitsentwicklung, As a Man Thinketh, 1903

 

  • Nichts ist so fluchwürdig auf Erden wie die bloßen unschöpferischen Negierer [...] Es besser machen, durch höhere Art beschämen, durch mehr Licht in den Schatten drängen – das gilt es. Christian Morgenstern (1871-1914) deutscher Dichter, Schriftsteller, Übersetzer

 

  • Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen, wer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität! Philipp Rosenthal, deutscher Unternehmer

 

  • Ein Zehntel wird bewusst, neun Zehntel wirken unbewusst. Lawrence S. Kubie, M.D. (1896-1973), US-amerikanischer Psychoanalytiker, Neurotische Deformationen des schöpferischen Prozesses, Rowohlt, Nr. 244, bes. S. 32, 1966

 

  • Sei kreativ! Sei spontan! Paul Watzlawick (1921-2007) österreichisch-amerikanischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Soziologe, Philosoph, Autor

 

 

  • Wenn ihr euch gering einschätzt, könnt ihr sagen: ›Ich bin ein körperlicher Organismus, und ich lebe innerhalb der Begrenzungen, die durch Raum und Zeit über mich verhängt sind. Ich bin der Willkür meiner Umwelt ausgeliefert.‹ Wenn ihr euch hoch einschätzt, könnt ihr sagen: ›Ich bin ein Individuum. Ich gestalte meine körperlich-materielle Umgebung. Ich verändere meine Lebensbedingungen und schaffe mir meine Welt. Ich bin frei von Raum und Zeit. Ich bin ein Teil von all dem, was ist. Alles in mir nimmt an der kreativen Gestaltung der Welt teil.‹ Jane Roberts [BW 470] (1929-1984) US-amerikanisches Medium des Geistwesens Seth, gechanneltes Werk Seth Material

 

  • Die Abwesenheit von Konflikten allein ist nicht genug. Authentische Freundschaft – in der wir kreative Partner sind und das Leben, Gott und den GEIST lieben – erfordert Menschen, die mit Konflikten so kreativ wie möglich umgehen. Dabei geht es nicht immer nur friedlich zu, aber es wird ekstatisch sein. Es erfordert Autonomie, eine hoch entwickelte Fähigkeit zu Autonomie und Unabhängigkeit, mit der Bereitschaft, so kreativ wie irgend möglich mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, zu tanzen, zu argumentieren und zu kämpfen.

    Damit das geschehen kann, muss das Ego der beiden oder hoffentlich vielen Parteien bereits zu einem erheblichen Grad transzendiert worden sein, so dass wir zusammenkommen, und uns so kreativ wie möglich aneinander reiben können. Diese kreative Spannung wäre dann nicht durch das Ego verursacht, sondern durch das authentische Selbst, […] der Gottesimpuls selbst würde diese Reibung verursachen. Andrew Cohen

 

  • Optimismus ist Pflicht. Man muss sich auf die Dinge konzentrieren, die gemacht werden sollen und für die man verantwortlich ist. Karl Popper [BW 185] (1902-1994) österreichisch-britischer Philosoph, Erkenntnistheoretiker, Wissenschaftstheoretiker, Begründer des kritischen Rationalismus

Zitate (engl.) allgemein

Personal avowals

  • I cannot believe how much of my creativity I have used to keep life away from me rather than to participate in the great gift of life. Julia B. Cameron (*1948) US American teacher, journalist, poet, author, film director, author, poem Eagle or Sun, created after three weeks of spiritual crisis

  • You were born with wings. Why prefer to crawl through life? Jalal ad-Din Muḥammad Rumi [LoC 550] (1207-1273) Persian Muslim poet, jurist, theologian, Sufi mystic

 

  • All the works of man have their origin in creative fantasy. The pendulum of the mind alternates between sense and nonsense, not between right and wrong. Carl Gustav Jung [LoC 540] (1875-1961) Swiss psychiatrist, psychoanalytist, depth psychologist

 

 

  • Great spirits have always encountered violent opposition from mediocre minds. Albert Einstein [LoC 499] (1879-1955) German-born US American theoretical physicist, developer of the theory of general relativity

 

  • Imagination is more important than knowledge. Albert Einstein [LoC 499] (1879-1955) German-born US American theoretical physicist, developer of the theory of general relativity

 

  • When a man undertakes to create something, he establishes a new heaven, as it were, and from it the work that he desires to create flows into him. [...] For such is the immensity of man that he is greater than heaven and earth. Paracelsus Philippus von Hohenheim (1493-1541) Swiss Renaissance physician, botanist, alchemist, astrologer, general occultist

 

  • Creativity generally involves crossing the boundaries between domains. Mihalyi Csikszentmihalyi (*1934) Hungarian psychology professor, happiness researcher

 

  • Creativity is just connecting things. When you ask creative people how they did something, they feel a little guilty because they didn’t really do it, they just saw something. It seemed obvious to them after a while. That’s because they were able to connect experiences they’ve had and synthesize new things. And the reason they were able to do that was that they’ve had more experiences or they have thought more about their experiences than other people.
    Unfortunately, that’s too rare a commodity. A lot of people in our industry haven’t had very diverse experiences. So they don’t have enough dots to connect, and they end up with very linear solutions without a broad perspective on the problem. The broader one’s understanding of the human experience, the better design we will have. Steve Jobs (1955-2011) US American computer business magnate, inventor, Zen practitioner, chief executive officer and co-founder of Apple Inc. and of Pixar Animation Studios, Wired article, 1996

 

  • Creativity is God's gift to us. Using our creativity is our gift back to God. Julia B. Cameron (*1948) US American teacher, journalist, poet, author, film director, author, The Artist's Way

 

  • I define creativity as the process of creating original ideas that have value. Video RSA Animate presentation by Sir Ken Robinson, creativity expert, on Changing education paradigms, presented by TED Talks, minute 7:40, 11:40 minutes duration, recorded October 2010, posted December 2010

 

  • You can't teach people to write well. Writing well is something God lets you do or declines to let you do. Kurt Vonnegut Jr., entry to Teaching The Unteachable, The New York Times (online), 6. August 1967

 

  • Quit your complaining. It’s not the world's fault that you wanted to be an artist. It’s not the world's job to enjoy the films you make, and it's certainly not the world's obligation to pay for your dreams. Nobody wants to hear it. Steal a camera if you have to, but stop whining and get back to work. Werner Herzog, German film maker, in a letter to an Italian film maker, who had complained to him about how hard it is to find government arts grants, how the audiences have all been ruined by Hollywood and how the world has lost its taste

 

  • When orthodoxy is prevalent, those who challenge this perfect way are seen as heretics, such as advocates of the
    • Triple Bottom Line in business,
    • holistic health care,
    • alternative schooling and
    • restorative justice.
While religion gave rise to the term, we see orthodoxy has found its way into all human endeavors, helping to make our institutions stodgy and arthritic, resistant and slow to change. Heterodoxy or “other teaching” which opposes orthodoxy met with plenty of resistance over the centuries in the world of religion. With the modern pandemic of this black and white way of thinking into all areas of our lives, we are seeing mass polarization, schisms and divides between neighbors, brothers and sisters, and friends similar to what was seen in the Inquisition, Crusades and Jihad. John Renesch, US American business visionary, philosopher, author, futurist, presented by Global Dialogue Center, April 2009

Englische Texte – English section on Creativity

Information Age ⇒ Conceptual Age ⇒ Changing expressions of creativity – Daniel H. Pink

In his bestseller A Whole New Mind. Why Right-Brainers Will Rule the Future (Riverhead Trade; reprinted updated edition, March 2006), Daniel H. Pink concludes that the future will belong to the right brained contempories both in respect to their personal happiness and to trends of the global economy.
Pink states that the keys to creativity and resulting success are in developing and cultivating six senses:

design, story, symphony, empathy, play, and meaning.

The book A Whole New Mind describes four essential historical ages and it explains the holistic new thinking model and their different expressions of creativity:


The four essential historical ages according to Daniel H. Pink

#AgeHuman
Resource
Service
Expression
Location
Orientation
1.Agricultural AgeFarmersProduce / foodNature – Cultivating the land
2.Industrial AgeFactory workersProducts / goodsCities – Overcrowded areas
3.Information AgeKnowledge workersFacts / Programming / Ideas
Logical, linear, goal oriented
Left brain dominance
4.Conceptual AgeCreators and empathizersContext / Flow / Inspiration
Paradoxical, nonlinear, inventive, heart centered
Right brain culture

 

  • There is a seismic – though as yet undetected – shift now underway in much of the advanced world. We are moving from an economy and a society built on the logical, linear, computer-like capabilities of the Information Age to an economy and a society built on the inventive, empathic, big-picture capabilities of what's rising in its place, the Conceptual Age.
    The last few decades have belonged to a certain kind of person with a certain kind of mind – computer programmers who could crank code, lawyers who could craft contracts, MBAs who could crunch numbers. But the keys to the kingdom are changing hands.
    The future belongs to a very different kind of person with a very different kind of mind – creators and empathizers, pattern recognizers and meaning-makers. These people – artists, inventors, designers, storytellers, caregivers, consolers, bigpicture thinkers – will now reap society's richest rewards and share its greatest joys.
    Daniel Pink, Vice President Al Gore’s chief speech writer from 1995-97, bestselling author, A Whole New Mind. Moving from the Information Age to the Conceptual Age, Riverhead/Penguin, 2005

 

  • "Amos and I shared the wonder of together owning a goose that could lay golden eggs – a joint mind that was better than our separate minds." Daniel Kahnemann, Nobel Memorial Prize laureate, 2002
Daniel Kahnemann and his colleague Amos Tversky (†) were awarded the Nobel Memorial Prize in 2002 for their scientific work. In his Nobel biography Kahneman praises his intensive collaboration with Tversky. He calls for a deeper academic cooperation ("adversarial collaboration"), not marked by turf battles. In a good-faith effort unlike minds can contribute in conducting a joint research, critiquing each other in the service of an ideal of truth.
Video interview with Princeton Psychology Professor Daniel Kahneman, psychologist, Nobel laureate in economics, founder of behavioral economics, on Conversations with History (Series ID 12295) on research on intuition and decision making, presented by UCtelevision UCTV, University of California Television, host Harry Kreisler, Institute of International Studies, YouTube film, minute 15:22-18:44, 53:20 minutes duration, 16. May 2008

 

See also:

 

Links zum Thema Kreativität / Creativity

Literatur

Literatur (engl.)

Externe Weblinks


Externe Weblinks (engl.)

Audio- und Videolinks

Audio- und Videolinks – Peter Kruse

  • Videointerview mit Prof. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe; Schwerpunkt Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken, über das Verstehen von Musterbildung und Zusammenhängen, Über Kreativitíät, Youtube Film, 7:34 Minuten Dauer, eingestellt 1. Mai 2007
  • Videointerview mit Prof. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe; Schwerpunkt Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken, über das Verstehen von Musterbildung und Zusammenhängen, über verschiedene Lernformen, Youtube Film, 3:48 Minuten Dauer, eingestellt 25. November 2007
    Differenzieren zwischen: Optimierendem Lernen – Fehler vermeiden; Durchbruch in einen neuen Lernraum – Fehler feiern
  • Videointerview mit Prof. Peter Kruse (*1955) deutscher Psychologe; Schwerpunkt Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken, über das Verstehen von Musterbildung und Zusammenhängen, Kruse ueber Kruse, YouTube Film, 4:01 Minuten Dauer, eingestellt 30. September 2009

Audio- und Videolinks (engl.)

Interne Links

Englisch

Hawkins