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2·2012


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Kreativität – Schöpferkraft


 


Maiskolben


 

1.  Vier wesentliche historische Zeitalter – Daniel H. Pink

Daniel H. Pink schlussfolgert in seinem Bestseller A Whole New Mind. Why Right-Brainers Will Rule the Future (Riverhead Trade; Rep Upd edition, März 2006), dass die  Zukunft den rechtshirnig orientierten Mitmenschen gehören wird, sowohl was das persönliche Glück als auch die globale Geschäftswelt angeht.
Sein Buch über das ganzheitlich ausgerichtete neue Denken erklärt die Aufeinanderfolge von vier wesentlichen historischen Zeitaltern, in denen sich Kreativität jeweils anders ausdrückte:

 


Die vier wesentlichen historischen Zeitalter nach Daniel H. Pink

#ÄraAusdrucksformOrientierung
1.Landwirtschaftliches ZeitalterBauernkulturLand – Natur
2.IndustriezeitalterFabrikarbeiterStädte – Ballungszentren
3.InformationszeitalterWissensarbeiterLinkshirn-Dominanz
4.Konzeptuelles ZeitalterSchöpferische Arbeiter und EmpathieträgerRechtshirn-Kultur

Quelle: Daniel Pink, A Whole New Mind

 

2.   Informationszeitalter ⇒ Konzeptuelles Zeitalter ⇒ Andere Dienstleistungen – Daniel Pink

In seinem Bestseller A Whole New Mind. Why Right-Brainers Will Rule the Future (2006) zieht Daniel H. Pink den Schluss, dass im nahenden Bildzeitalter die rechtshirnig orientierten Zeitgenossen den Ton angeben werden. Sowohl die wirtschaftlichen Trends als auch das persönliche Glücksempfinden werden die Wirksamkeit ihrer schöpferischen Kraft aus sechs sinngestalterischen Ausdrucksformen beziehen und aufrechterhalten:
Design, Geschichte, Symphonie, Empathie, Spiel und Sinngebung.

 

Das Buch A Whole New Mind beschreibt vier wesentliche historische Zeitalter und erklärt das holistische neue Denkmodell und deren unterschiedliche Ausdrucksformen der Kreativität:

 


Vier wesentliche historische Zeitalter nach Daniel H. Pink

#ZeitalterSchaffendeArt der
Dienstleistung
Schaffensort
Orientierung
1.AgrarzeitalterBauernNaturprodukte / NahrungsmittelNatur
Landwirtschaft
2.IndustriezeitalterFabrikarbeiterProdukte / WarenStädte – Ballungsgebiete
3.InformationszeitalterWissensarbeiterFakten-Ideen
Programmieren

Logisch-linear, zielorientiert
Linkshirn-dominante
Stolzkultur
4.Konzeptuelles ZeitalterSchöpferische und einfühlsame MenschenSystemik erfassen
Inspirierter Flow

Paradox-nichtlinear,
erfinderisch, herzzentriert
Rechtshirnige
Würdekultur

 

  • In großen Teilen der ersten Welt [Hochzivilisation] findet eine noch nicht bekannt gewordene seismische Verschiebung statt. Von einer Wirtschaft und Gesellschaft, die auf den logischen, linearen, computerhaften Fähigkeiten des Informationszeitalters fußte, bewegen wir uns in eine Wirtschaft und Gesellschaft, die sich auf erfinderische, empathische, ganzheitsperspektivische Fähigkeiten berufen wird, die anstelle der bisherigen im Konzeptuellen Zeitalter auftauchen werden.
    Die letzten Jahrzehnte gehörten einem Typ von Mensch, der eine bestimmte Art zu denken aufweist – den Computerprogrammierern, die Codes knacken, den Anwälten, die Verträge aushandeln, und den Betriebswirten, die gut mit Zahlen umgehen können.
    Die Schlüssel des Reich wechseln nun allerdings die Besitzer.
    Die Zukunft wird ganz anders gestrickten Menschen mit einer ganz anderen zu Denkart gehören – den Schöpferischen und Einfühlsamen, den Musterentdeckern und Sinnfindern. Diese Künstler, Erfinder, Designer, Geschichtenerzähler, Fürsorger, Trostspender und großperspektivischen Denker werden von nun ab die höchsten Belohnungen der Gesellschaft ernten und an ihren größten Freuden teilhaben.
    Daniel Pink, Chefredenschreiber von Vizepräsident Al Gore (1995-1997), Bestsellerautor, A Whole New Mind. Moving from the Information Age to the Conceptual Age, Riverhead/Penguin, 2005

 

Siehe auch

 

3.   Männliches linkes Gehirn ⇔ Weibliches rechtes Gehirn

Linke Gehirnhälfte Rechte Gehirnhälfte
Rechte Körperseite Linke Körperseite
Mathematik Kreativität
Verbale Äußerungen Künstlerische Anlagen
Logik Visuelle Wahrnehmungen
Fakten Intuition
Deduktionen Ideen
Analysen Vorstellungsvermögen
Praktisches Holistisches Denken
Ordnung Schöpferische Unordnung
Liedtexte Liedmelodien
Geradliniges Wahrnehmung des „Großen Ganzen“
Denken Räumliche Wahrnehmung
Detailwahrnehmung Gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Vorgänge

 

Allan und Barbara Pease, Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken,
S. 87, Ullstein Verlag, Juli 2000
Hausarbeit Biologie, Laura Zimmermann JGS12, Geschlechtsspezifische Gehirnleistungen,
Scheffel-Gymnasium Lahr, 2004

 

4.   Synektik

Auf der Grundlage intensiver Studien über Denk- und Problemlösungsprozesse entwickelte der Amerikaner William Gordon 1944 die Synektik-Methode. Synektik ist eine wenig bekannte Kreativitätsmethode, welche die unbewussten Denkprozesse nutzt und zusammenfügt. Der Name der Methode leitet sich von dem griechischen Wort synechein (Dinge miteinander in Verbindung bringen; verknüpfen) ab. Gordon wandte das paradoxe Prinzip an:

Entfremde das Vertraute und mache dir das Fremde vertraut.

Phasenverlauf des Schöpfungsvorgangs aus synektischer Sicht

  1. Problemanalyse und Definition
  2. Spontane Lösungen
  3. Neuformulierung des Problems
  4. Bildung direkter Analogien (z.B. der Natur entnommen)
  5. Persönliche Analogien (Identifikation)
  6. Symbolische Analogien (Kontradiktionen)
  7. Direkte Analogien (z.B. der Technik entnommen)
  8. Analyse der direkten Analogien
  9. Übertragung auf das Problem
  10. Entwickeln von Lösungsansätzen

 

5.   Kreative Persönlichkeiten

5.1   Prinzipien der Schöpferischen – Leonardo Da Vinci

Leonardo Da Vinci war ein beidhirniges Universalgenie mit folgenden Eigenschaften: * Unehelich geborenes Kind * Homosexueller * Beidhändig begabter Linkshänder * Spiegel- und Hakenschreiber * Synästhet * Vegetarier * Zweisprachiger Schriftsteller * Maler * Musikkomponist

Das Universalgenie Leonardo Da Vinci war Autor, Erfinder und Künstler, der sieben wesentliche Prinzipien anwandte:

  1. Curiosita Zeige Inter-esse an deiner Umwelt. – Strebe nach Wahrheit.
  2. Dimostrazione Betrachte und erwäge jedes Ding aus drei Perspektiven. – Übernimm' Verantwortung.
  3. Sensazione Schärfe deine Sinne für eine tiefere, feinere Wahrnehmung. – Übe dich in Gewahrsein.
  4. Sfumato Umarme das Unbekannte, nimm' dich des Feinsstofflichen an. – Berücksichtige den Schatten.
  5. Arte/Scienza Denke kreativ und imaginativ in 1000 Bildern. (Kritisches Denken vs. kreatives Denken, Logik vs. Imagination, das große Bild erfassen vs. Details) – Übe dich in Mindmapping.
  6. Corporalita Integriere Körper, Gefühle, Verstand und Geist. (Vorbild: der petruvische Mensch) – Gleiche die theoretischen, indirekten und die praktischen, direkten Aspekte aus. Balanciere die maskulinen und weiblichen Eigenschaften.
  7. Connessione Bedenke, dass alles ist mit allem verbunden ist. – Übe dich in Liebe.
    Kreativdenker und Führungsspezialist Michael J. Gelb, Autor des Buchs How to think like Leonardo da Vinci?, 1999

 

5.2   Prinzipien der Schöpferischen – Thomas Alva Edison

Das Motto des Erfindergenies Thomas Alva Edison war:

Entlocke der Natur ihre Geheimnisse und wende sie zur Vermehrung des Glücks der Menschen.
Bring out the secrets of nature and apply them for the happiness of men.

 

Edison erfand nicht nur die Glühlampe, sondern hatte eine Vision, die ganze Welt zu erhellen. Aus seiner Erfindung des Grammofons ging die moderne Musikaufnahmeindustrie hervor. Er wendete ein systematisches Innovations-System mit fünf wesentlichen Prinzipien an:

 

  1. Lösungsorientierte GrundhaltungSolution centered mindset
  2. Kaleidoskopisches Denken (Ideoeuphoria / Muster erkennen / Ideen-Notizbuch führen) – Caleidoskopic thinking
  3. Einsatz auf ganzer Linie (Gesamtspektrum) (Energiemanagement / Selbstdisziplin) – Full spectrum engagement
  4. Hochwertige balancierte WerkschöpfungFind balance / harmony between intensity and relaxation, seriousness and playfulness, sharing and protecting, complexity and simplicity, solitude and team.
  5. Zusammenarbeit mit einem brillianten führenden KopfMastermind collaboration

 

Die fünf Fähigkeiten der Lösungsorientierten Grundhaltung sind:

  1. Verbinde deine Ziele mit deinen Leidenschaften.
  2. Entwickle einen charismatischen Optimismus.
  3. Erwirb' unablässig Wissen.
  4. Experimentiere beständig.
  5. Wahre eine rigorose Objektivität.

 

Die fünf Fähigkeiten der Zusammenarbeit mit einem brillianten führenden Kopf sind:

  1. Auswahl von Mitarbeitern nach "Chemie" [Teamfähigkeit] und Ergebnisaussichten entsprechend der vorliegenden Vision.Recruit for chemistry and results (not resumee).
  2. Entwirf' multidisziplinäre Mitarbeiterteams mit unterschiedlichem Hintergrund.Design multidisciplinary collaboration teams (from very different backgrounds).
  3. Inspiriere ein Arbeitsklima für offenen Gedankenaustausch.Inspire an environment of open exchange. Allow the democracy of ideas.
  4. Belohne Zusammenarbeit.Reward collaboration.
  5. Sei ein meisterhafter Vernetzer (Marktstratege).Be a master networker.

     

    The kind of people I look for to fill top management spots are the eager beavers, the mavericks.

 

Think Big Revolution (engl.), Audio-Interview mit Kreativdenker und Führungsspezialist Michael J. Gelb, Autor des Buchs How to think like Leonardo da Vinci? (1999), Bookyourselfsolid.com, 29. Oktober 2007

5.3   Buckminster Fuller (1895-1983)

1927 war Buckminster Fuller im Alter von 32 Jahren bankrott, hatte einen schlechten Ruf und war arbeitslos. Nach dem Tod seines ersten Kindes begab er sich ans Ufer des Michigan-Sees, um Selbstmord zu begehen. Er hatte Gott ein Ultimatum gestellt. Auf dem Fußweg vor dem Ufer sah er zu seinem Erstaunen die Aura eines weißen Pudels und seiner Besitzerin. Aufgrund dieses Zeichens beschloss er, sein weiteres Leben als Experiment zu leben, um festzustellen, was ein einzelner Mensch dazu beitragen kann, die Welt zum Nutzen der Menschheit zu verändern.

[...] an experiment to discover what the little, penniless, unknown individual might be able to do effectively on behalf of all humanity.

 

6.   Zitate zum Thema Kreativität / Creativity

6.1  Zitate allgemein

  • Kreativen Menschen werden folgende Persönlichkeitsmerkmale zugeschrieben:
    • Energie- oder Aktivitätspotenzial,
    • Neugier, Konflikt- und Frustrationstoleranz,
    • Unabhängigkeit, Nonkonformismus, Problemsensitivität,
    • Flexibilität, Eigenständigkeit,
    • Denken sucht in vielen Richtungen nach Ansätzen,
    • Bereitschaft zur Umgestaltung von Wahrnehmungs- und Denkinhalten in Richtung auf neue Ordnungssysteme. Brockhaus Enzyklopädie, S. 476, 1996

 

  • Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen, wer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität! Philipp Rosenthal, Unternehmer

 

  • Wohl-Sein bedeutet, [...] schöpferisch zu sein, das heißt, als der wirkliche, ganze Mensch, der ich bin, auf mich, auf andere, auf alles Existierende, so wie er oder es wirklich ist, zu reagieren und einzugehen [...] und sie gleichzeitig als meine Welt zu sehen [...] Erich Fromm, Psychoanalyse und Zen-Buddhismus, GA VI, S. 1391960a

 

  • Ein Zehntel wird bewusst, neun Zehntel wirken unbewusst. Lawrences Kubie, Neurotische Deformationen des schöpferischen Prozesses, Rowohlt, Nr. 244, bes. S. 32, 1966

 

  • Man sagt, Leiden sei die erste Gnade, [...] denn es ist ein Zeichen für den Beginn schöpferischer Einsicht. Ken Wilber

 

 

  • Du bist der Schöpfer deiner selbst durch die Gedanken, die du wählst und heraufbeschwörst. Dieser Geist ist der große Weber des inneren Gewandes des Charakters und des äußeren Gewandes der Umstände. Und so, wie du bisher unwissend und voller Leid daran gewoben hast, kannst du jetzt glücklich und erleuchtet daran weben. James Allen, As a Man Thinketh

 

  • Nichts ist so fluchwürdig auf Erden wie die bloßen unschöpferischen Negierer [...] Es besser machen, durch höhere Art beschämen, durch mehr Licht in den Schatten drängen – das gilt es. Christian Morgenstern

 

 

  • Wenn ihr euch gering einschätzt, könnt ihr sagen: ›Ich bin ein körperlicher Organismus, und ich lebe innerhalb der Begrenzungen, die durch Raum und Zeit über mich verhängt sind. Ich bin der Willkür meiner Umwelt ausgeliefert.‹ Wenn ihr euch hoch einschätzt, könnt ihr sagen: ›Ich bin ein Individuum. Ich gestalte meine körperlich-materielle Umgebung. Ich verändere meine Lebensbedingungen und schaffe mir meine Welt. Ich bin frei von Raum und Zeit. Ich bin ein Teil von all dem, was ist. Alles in mir nimmt an der kreativen Gestaltung der Welt teil.‹ Jane Roberts, Seth, Das Seth-Material

 

  • Die Abwesenheit von Konflikten allein ist nicht genug. Authentische Freundschaft – in der wir kreative Partner sind und das Leben, Gott und den GEIST lieben – erfordert Menschen, die mit Konflikten so kreativ wie möglich umgehen. Dabei geht es nicht immer nur friedlich zu, aber es wird ekstatisch sein. Es erfordert Autonomie, eine hoch entwickelte Fähigkeit zu Autonomie und Unabhängigkeit, mit der Bereitschaft, so kreativ wie irgend möglich mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, zu tanzen, zu argumentieren und zu kämpfen.

    Damit das geschehen kann, muss das Ego der beiden oder hoffentlich vielen Parteien bereits zu einem erheblichen Grad transzendiert worden sein, so dass wir zusammenkommen, und uns so kreativ wie möglich aneinander reiben können. Diese kreative Spannung wäre dann nicht durch das Ego verursacht, sondern durch das authentische Selbst, […] der Gottesimpuls selbst würde diese Reibung verursachen. Andrew Cohen

 

  • Optimismus ist Pflicht. Man muss sich auf die Dinge konzentrieren, die gemacht werden sollen und für die man verantwortlich ist. Karl Popper

 

6.2  Zitate (engl.) allgemein

  • All the works of man have their origin in creative fantasy. The pendulum of the mind alternates between sense and nonsense, not between right and wrong. Carl Gustav Jung

 

  • Creativity is God's gift to us. Using our creativity is our gift back to God. Julia Cameron, The Artist's Way

 

  • I cannot believe how much of my creativity I have used to keep life away from me rather than to participate in the great gift of life. Octavia Paz, Poetry Eagle or Sun, entstanden nach einer 3-wöchigen spirituellen Verzweiflung

 

  • Creativity generally involves crossing the boundaries between domains. Mihalyi Csikszentmihalyi, happiness researcher

 

  • Great spirits have always encountered violent opposition from mediocre minds. Albert Einstein

 

 

 

  • You can't teach people to write well. Writing well is something God lets you do or declines to let you do. Kurt Vonnegut Jr., entry to Teaching The Unteachable, The New York Times (on the web), 6. August 1967

 

  • You were born with wings. Why prefer to crawl through life? Rumi, Sufi poet

 

  • Quit your complaining. It’s not the world's fault that you wanted to be an artist. It’s not the world's job to enjoy the films you make, and it's certainly not the world's obligation to pay for your dreams. Nobody wants to hear it. Steal a camera if you have to, but stop whining and get back to work.   Werner Herzog, German filmmaker, in a letter to an Italian filmmaker, who had complained to him about how hard it is to find government arts grants, how the audiences have all been ruined by Hollywood and how the world has lost its taste

 

  • When a man undertakes to create something, he establishes a new heaven, as it were, and from it the work that he desires to create flows into him. [...] For such is the immensity of man that he is greater than heaven and earth. Philipus Aureolus Paracelsus

 

  • When orthodoxy is prevalent, those who challenge this perfect way are seen as heretics, such as advocates of the
  • Triple Bottom Line in business,
  • holistic healthcare,
  • alternative schooling and
  • restorative justice.
    While religion gave rise to the term, we see orthodoxy has found its way into all human endeavors, helping to make our institutions stodgy and arthritic, resistant and slow to change. Heterodoxy or “other teaching”' which opposes orthodoxy met with plenty of resistance over the centuries in the world of religion. With the modern pandemic of this black and white way of thinking into all areas of our lives, we are seeing mass polarization, schisms and divides between neighbors, brothers and sisters, and friends similar to what was seen in the Inquisition, Crusades and Jihad. John Renesch, business visionary and philosopher, author, futurist, presented by Global Dialogue Center'', April 2009

 

7.   Englische Texte – English section on Creativity

7.1   Information Age ⇒ Conceptual Age ⇒ Changing expressions of creativity – Daniel H. Pink

In his bestseller A Whole New Mind. Why Right-Brainers Will Rule the Future (Riverhead Trade; Rep Upd edition, March 2006), Daniel H. Pink concludes that the future will belong to the right brained contempories both in respect to their personal happiness and to trends of the global economy.
Pink states that the keys to creativity and resulting success are in developing and cultivating six senses:

design, story, symphony, empathy, play, and meaning.

The book A Whole New Mind describes four essential historical ages and it explains the holistic new thinking model and their different expressions of creativity:

 


The four essential historical ages according to Daniel H. Pink

#AgeHuman
Resource
Service
Expression
Location
Orientation
1.Agricultural AgeFarmersProduce / foodNature – Cultivating the land
2.Industrial AgeFactory workersProducts / goodsCities – Overcrowded areas
3.Information AgeKnowledge workersFacts / Programming / Ideas
Logical, linear, goal oriented
Left brain dominance
4.Conceptual AgeCreators and empathizersContext / Flow / Inspiration
Paradoxical, nonlinear, inventive, heart centered
Right brain culture

 

  • There is a seismic – though as yet undetected – shift now underway in much of the advanced world. We are moving from an economy and a society built on the logical, linear, computer-like capabilities of the Information Age to an economy and a society built on the inventive, empathic, big-picture capabilities of what's rising in its place, the Conceptual Age.
    The last few decades have belonged to a certain kind of person with a certain kind of mind – computer programmers who could crank code, lawyers who could craft contracts, MBAs who could crunch numbers. But the keys to the kingdom are changing hands.
    The future belongs to a very different kind of person with a very different kind of mind – creators and empathizers, pattern recognizers and meaning-makers. These people – artists, inventors, designers, storytellers, caregivers, consolers, bigpicture thinkers – will now reap society's richest rewards and share its greatest joys.
    Daniel Pink, Vice President Al Gore’s chief speech writer from 1995-97, bestselling author, A Whole New Mind. Moving from the Information Age to the Conceptual Age, Riverhead/Penguin, 2005

 

See also:

 

  • "Amos and I shared the wonder of together owning a goose that could lay golden eggs – a joint mind that was better than our separate minds." Daniel Kahnemann, Nobel Memorial prize laureate, 2002
Daniel Kahnemann and his colleague Amos Tversky (†) were awarded the Nobel Memorial prize in 2002 for their scientific work. In his Nobel biography Kahneman praises his intensive collaboration with Tversky. He calls for a deeper academic cooperation ("adversarial collaboration"), not marked by turf battles. In a good-faith effort unlike minds can contribute in conducting a joint research, critiquing each other in the service of an ideal of truth.
Video interview with Princeton Psychology Professor Daniel Kahneman, psychologist, Nobel laureate in economics, founder of behavioral economics, on Conversations with History (Series ID 12295) on research on intuition and decision making, presented by UCtelevision UCTV, University of California Television, host Harry Kreisler, Institute of International Studies, YouTube film, minute 15:22-18:44, 53:20 minutes duration, 16. May 2008

 

8.  Links zum Thema Kreativität / Creativity

8.1  Literatur

 

8.2  Literatur (engl.)

 

8.3  Externe Weblinks

 

8.4  Externe Weblinks (engl.)

 

8.5  Audio- und Videolinks (engl.)

 

8.6  Interne Links

Englisch

Hawkins