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Kulturell Kreative
Das stille Wirken der integral Kulturschöpferischen


Hacha Grande, Gebirgslandschaft

Kulturell Kreative (KK) sind Menschen, die zeitloses Wissen und die Weisheit jenseits des Schulwissens in ihrer jeweiligen Kultur schöpferisch zum Ausdruck bringen. Sie wissen um die Rhythmen des Lebens, die Größe und Wirkkraft des Seins, das Unaussprechliche des Tao. Die fortgeschrittenen unter den transkulturell Schöpferischen übernehmen eine Brückenfunktion zwischen dem Endlichen und dem Unendlichen, der Quantenphysik und der Mystik, die spirit-orientierten Vorgehensweisen der Vierten Welt und das high tech der Ersten Welt.



1.  Die kulturkreative Bewegung

Wer erstmals auf den Begriff "'Kulturell Kreative" stößt, mag glauben, es handle sich dabei um Künstler, die in den traditionellen "Kultur"-Bereichen Theater, Museen, Musik und Malerei tätig sind. Um dies zu vermeiden und deutlich zu machen, dass es sich um eine wertewandelnde Bewegung handelt, die im Begriff ist, insgesamt eine neue Kultur zu schaffen und zu prägen, empfehlen einige Redaktionen kulturkreativer Medien sowie das Club of Budapest WorldShift Network, unter dessen Schirmherrschaft weltweit Studien zu den Kulturkreativen durchgeführt werden, künftig im Deutschen den zusammengezogenen Begriff "Kulturkreative" zu verwenden. Hier liegt die Betonung auf "Kultur", und es wird deutlicher, dass es sich um einen zivilgesellschaftlichen Prozess handelt, der kein "kulturtechnisches" Spezialwissen voraussetzt. Diese Begriffsklärung wurde mit Paul Ray, dem Präger des Terminus "cultural creatives" diskutiert und abgestimmt.

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Zitat von Paul H. Ray

»Wir stecken zur Zeit zwischen zwei Geschichten. Die Wahrnehmung der Welt funktioniert nicht mehr, und die neue Geschichte kennen wir noch nicht. Es ist aber eine neue hoffnungsvolle und schöpferische Phase im Lebensbogen unserer Kultur angebrochen, die gewöhnlich auf eine Phase des Niedergangs und der Verzweiflung folgt. Beides ist nicht eine Folge von Unglück, sondern nur das Resultat der alten Geschichten, die nicht mehr funktionieren. Die Kulturell Kreativen werden auf ganz konkrete Weise ihren Beitrag zur Gestaltung der neuen Zukunft leisten.«

Dr. Paul H. Ray, Anthropologe und Soziologe, Professor der Universität von Michigan und seine Frau Dr. Sherry Ruth Anderson, Psychologin, haben die weltweit zu beobachtende Bewegung der Kulturell Kreativen nicht gesucht, sondern anhand ihrer 13 Jahre (1986-1999) dauernden sorgfältigen Werte-Studie mit 100.000 Befragten gefunden.
Demzufolge schätzte der Forscher, dass sich 50 Millionen Menschen im Prozess des Erwachens in den USA und 70-80 Millionen in Europa befinden (Stand 1999).
Hochgerechnet innerhalb einer Dekade dürfte sich die Anzahl der Kulturell Kreativen seither auf 70 Millionen in den USA und auf 100 Millionen in Europa erhöht haben (Stand 2009).

Rays Langzeitstudie über die Transformation der Werte der Bevölkerungsstruktur untersuchte drei Hauptgruppierungen näher. Erst seit 2006 bemerkte er eine vierte, die sich deutlich von der dritten abhebt.

2.  Ergebnis der Langzeit-Wertestudie – Paul Ray, Soziologe, USA

Das prozentuale Verhältnis der Bevölkerungsgruppen in den USA sah um die Jahrtausendwende so aus:

Wertestudie (USA) von Paul Ray 1986-1999
Neu emergierende Bevölkerungsgruppen
die Kulturell Kreativen / die Spirituell Erwachenden

Pos.ProzentWerte-GruppenZeitraum
Beginn
Tendenz
1.24 %Traditionalisten
Konservative Werte
vor 1000+ Jahren abnehmend
2.47 %Modernisten
Intellektuelle Werte der Renaissance und Aufklärung, wissenschaftliche Methodik
18. Jahrhundert abnehmend
3.29 %Kulturell Kreative
Nachhaltig öffentlich artikulierte weibliche Werte
Menschen guten Willens
Anfang der 60er Jahre zunehmend
4.? Spirituell Erwachende Kerngruppe
Weisheit
Ende der 80er Jahre
bestätigt 2006
zunehmend

Siehe auch Kreativität – Informationszeitalter ⇒ Konzeptuelles Zeitalter ⇒ Andere Dienstleistungen – Daniel Pink

3.  Übergang

Das alte
profitmaximierende
ausschließende
beherrschende
korrupte System
nimmt ab.

Das neue
ganzheitliche, sich erneuernde
zugewandte, soziale
ebenbürtige
einschließende System
wächst.

4.  Wertewandel

Klimawandel und Wertewandel bauen sich über einen langen Zeitraum auf. Er leitet einen Paradigmenwechsel ein, der sich auf einen anderen Kontext bezieht.

Nach dem zweiten Weltkrieg gab es in den USA lediglich zwei große Wertegruppen bestehend aus:

  • etwa 50% Traditionalisten und
  • etwa 50% Modernisten (Stand 1945).

Seit Anfang der 60er Jahre bildete sich die inzwischen beträchtlich große Gruppe der Kulturell Kreativen heraus, die öffentlich und nachhaltig die bislang hintan gestellten weiblichen Werte thematisiert.

In allen durchgeführten Wertestudien auf nationaler Ebene wurde deutlich, dass der Frauenanteil unter den Kulturell Kreativen jeweils zwei Drittel ausmacht.

Die Wertestudien in Europa nach 2000 wiesen einen deutlich höheren Anteil der KK als in den USA aus. In Italien, Deutschland, Frankreich, Holland und Ungarn beträgt der Anteil der Kulturell Kreativen etwa 35 %.
Eine Spiritualitätsstudie an 1000 Befragten in Deutschland ergab 2006, dass sich rund 15 Prozent der deutschen Bevölkerung als spirituelle Sinnsucher betrachten, die jenseits der Angebote von traditionellen Religionen und kirchlichen Einrichtungen erweiterte Perspektiven der persönlichen Entwicklung und Selbsterkenntnis erkunden.
2007 begann die erste Wertestudie in Japan. Quelle Audio (engl.) Emerging Wisdom Culture, Jim Garrison, Teleseminar, Shiftinaction.com, Institute of Noetic Sciences (IONS) 12. Mai 2007

Im Jahr 2006, sieben Jahre nach Erscheinen seines Buchs The Cultural Creatives: How 50 Million People Are Changing the World, hat Ray festgestellt, dass in den USA und Europa insgesamt fast 4 Millionen Menschen nahe dran sind, Zustände des persönlichen Erwachens zu erlangen.

5.  Reibungspunkte zwischen neuen und alten Wertegruppen

Orientierung und Aktivitäten von Kulturell Kreativen


Orientierung skeptischer Modernisten und Traditionalisten

  • Unterschwellige oder unverhohlene Ausgrenzung von Weltanschauungen und Ansätzen, die über den naturwissenschaftlichen oder kirchlichen Mainstream hinausgehen
  • Marginalisierung von der erkenntnismäßigen und praktischen Relevanz o.a. Forschungen und Angebote in Politik, Literatur und intellektuellen Medien
    • Kulturell Kreative werden offen oder andeutungsweise in Sektennähe gerückt.
    • Unterstellung, vorwissenschaftlich, gegenaufklärerisch zu denken
    • Unterstellung von faschistoiden Weltbildern

Siehe auch Gemeinschaft – Informationszeitalter ⇒ Konzeptuelles Zeitalter ⇒ Andere Dienstleistungen – Daniel Pink

6.  Leitfiguren, Beweger und Bewegungen der Kulturell Kreativen

Leitfiguren der Bewegung des Neuen Zeitalters und des Integralen Denkens wie Deepak Chopra, Eckhart Tolle, Marx Hubbard und Ken Wilber glauben und tun kund, dass ein Prozess der globalen Transformation eingesetzt hat.

Der erwachte Engländer Arjuna Ardagh hat für sein Buch Die lautlose Revolution (11/2006), welches das Phänomen des Erwachens von transluzenten (lichtdurchlässigen) Menschen beschreibt, 170 Experten aus der Szene, u.a. auch Paul Ray, befragt und kam zu folgendem Ergebnis:

Ray hat genügend Umfragen durchgeführt, um sicher zu sein, dass diese dritte Gruppe [die KK] mehr als 50 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten und mehr als 80 Millionen in Europa umfasst und schnell wächst. Ray hat nun innerhalb der Kulturell Kreativen eine wachsende spirituelle Kerngruppe identifiziert, […] deren Leben nachhaltig von einem Einblick oder einer tragenden Erkenntnis unwiderruflich berührt wurde, die es als grenzenlos zeigte.

Sie leben auf eine Weise, die bemerkenswert wenig Ego-bezogen ist, sagt Ray. Sie haben teilweise Zugriff auf das Göttliche oder das 'Nicht-Selbst'. Er schätzt diese Gruppe auf ein bis zwei Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten, obwohl er gleichzeitig warnt: Große Umfragen decken das nicht ab, denn man braucht Interviews, die in die Tiefe gehen. Duane Elgin, ein anderer Soziologe, ist zu ähnlichen Schlussfolgerungen gekommen und ist sogar noch optimistischer in seiner Einschätzung. Wenn Forscher wie Ray und Elgin Recht haben, dann sind das sehr bemerkenswerte und gute Nachrichten. Es ist diese Veränderung in dieser großen Anzahl, die jede spirituelle Tradition angestrebt hat. Arjuna Ardagh, Die lautlose Revolution, S. 83-84, J.Kamphausen Verlag, November 2006

7.  "Menschen guten Willens"

Laut Karl Gamper vertritt inzwischen ein Drittel der BürgerInnen der Ersten Welt die Grundhaltung der Kulturell Kreativen. Es handelt sich um Menschen guten Willens, denen nicht der Sinn nach pharisäerhaftem Weltverbesserertum steht.

  • Kulturell Kreative sind Menschen, die in ihrer jeweiligen Kultur holistische, kreative Werte leben. Also beispielsweise in der eigenen Unternehmenskultur, oder innerhalb der Familie, der Gemeinde, des Staates, einer Kirche, einer Branche […] Der integrierende – also der einbeziehende – Aspekt ist entscheidend, nicht die Größe des Wirkungskreises. Eingebunden werden nicht nur andere Menschen, sondern auch die Natur und der Kosmos in seiner Gesamtheit. Auch seelisch-geistige Aspekte werden integriert. Die Erde wird als Lebewesen verstanden. Setzen sich kulturell kreative Werte durch, entsteht wie von alleine ein „Größeres Wir“. Karl Gamper, Österreich-Reprästentant des Club of Budapest

8.  Kulturell Kreative – Bewusstseinsskala von Dr. David Hawkins

Nach der Skala des Bewusstseins des Wahrheitswissenschaftlers Dr. David R. Hawkins liegt der durchschnittliche Bewusstseinsgrad der Kulturell Kreativen bei BW 335, während das allgemeine Bewusstseinsniveau weltweit lediglich bei BW 204 [Stand: Oktober 2007] liegt.
Die vom Mainstream nur marginal gewürdigte unaufdringliche KK-Bewegung trägt wesentlich zum Ausgleich der bestehenden Verhältnisse bei. Nach Hawkins hält jeder KK-Angehörige im Schnitt die Negativität von mehr als 100.000 nichtlauteren Menschen in Schach, während das zur Schau gestellte Pharisäertum von so genannten Gutmenschen es lediglich auf einen Bewusstseinsgrad von BW 190 bringt, der sich letzten Endes als energieraubend erweist.

9.  Results of the Long term Value Study

Issued and presented by US American sociologists Paul H. Ray and Sherry Anderson

Demographics are shifting. Based on 13 years of survey research with 100,000 proponents among 100 focus groups and dozens of interviews, sociologists Ray / Anderson posit that hidden within America so called "cultural creatives" are emerging (50+ million people).
Issued at the break of the millennium their study presents the distribution (%) of different shifting value groups within the US population:

Value Study (USA) by Paul H. Ray 1986-1999
Newly emerging population groups
the Cultural Creatives / the Spiritually Awakening

Pos.PercentageValue GroupsTime period
Start
TendencyStage
1.24%
__________
25% in USA
Status 1999
Traditionalists
Conservative values, "small town values", religious conservatism, male leadership, traditional relationships
1000+ years ago DecreasingAdolescent
2.47%
__________
50% in USA
Status 1999
Modernists
Intellectual values of the Age of Enlightenment and Age of Reason, scientific methodology, economically oriented, focusing on material success, concrete seeable or touchable objects, secular minded
18th century DecreasingAdolescent
3.29%
__________
26% in USA
Status 1999

__________
30% in USA
up to 35% in Europe
Status 2008
Cultural Creatives
Global outlook, substantially publicly articulated feminine right brain values, converging civil rights, women's, ecology, human potential movements, self-actualizing, authentic, spiritual development, bipartison attitude (beyond "left" or "right")
2/3rd women – 1/3 men
Beginning of the Sixties IncreasingMaturing
4.? % Spiritually Awakening Core group
Wisdom culture, Homo spiritus, Homo noeticus
2/3rd women – 1/3 men
End of the eighties
confirmed 2006
IncreasingMaturing

Audio interview with Paul Ray, Ph.D. Co-Creating a New Wisdom Culture, Episode 37,
presented by free audio program Living Dialogues, Personallifemedia.com, host Duncan Campbel, End 2007

10.  Changeover

The old
profit maximizing
exclusive
dominating
corrupted system
is declining.

The new
holistic, regenerative
caring, social
egalitarian
inclusive system
is rising.

11.  Four stages of spiritual development

US psychiatrist M. Scott Peck offers an evolutionary step model comprising four stages:

Four stages of spiritual development
presented by M. Scott Peck

StageExpressionGroupCommentCurrent
Chakra
I.Chaotic, disordered, reckless
Tendency to defy and disobey
Unwillingness to accept a will greater than their own
Very young childrenMany criminals have never grown out of Stage I.1. Base chakra
Body
II.Blind faith; obedient children
Humility and willingness to obey and serve
Religious people with blind faith in GodMost good law-abiding citizens don't move out of Stage II.2. Sacral chakra
Feeling
III.Scientific skepticism and inquisitivity
Only accepting the logic of things, no trust in faith
People working in scientific and technological researchStage III. is populated with intellectuals.3. Spleen chakra
Reason
IV.Realizing and enjoying the mystery and beauty of nature
Recognizing grand patterns in life events, while retaining skepticism
Religiousness and spirituality are the result of genuine experience, not blind faith (as in stage II).Stage IV people are labeled as mystics.4. Heart chakra
Heart
compassion

According to Peck
transitions from Stage I to Stage II happen abruptly, whereas
transitions from Stage III to Stage IV tend to evolve gradually.

Sources:
Peck, M. Scott, The Different Drum. Community Making and Peace, Simon & Shuster, 1987
Peck, M. Scott, Further Along the Road Less Traveled. The Unending Journey Toward Spiritual Growth, Simon & Shuster, 1993

12.  Zitate zum Thema Kulturell Kreative, Würdekultur, Wertewandel / Cultural Creatives and Wisdom culture

12.1  Zitate allgemein

  • Während der letzten Jahrzehnte hat die Zahl der Menschen, die einen direkten Zugang zu mystischen Dimensionen suchen – und finden – dramatisch zugenommen. Von 1962 bis 1994 stieg die Zahl der Erwachsenen in den USA, die berichten, eine religiöse oder mystische Erfahrung gehabt zu haben, von 22 auf 33 Prozent, und jüngere Umfragen weisen darauf hin, dass es inzwischen 40 Prozent sein könnten. Wenn diese Zahl auch die "Bekehrungserlebnisse", die Teil baptistischer und anderer fundamentalistisch christlicher Sekten sind, einschließt, hat die Zahl der Amerikaner aber abgenommen, die sich mit einer traditionellen Religion identifizieren. Diejenigen, die bei der Frage nach ihrer Religionszugehörigkeit "keine" ankreuzen, haben sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Diese unkonventionellen, der Gruppe "keine" Zugehörigen, die nach den Katholiken und Baptisten möglicherweise die drittgrößte Gruppe in den USA bilden, umfassen ungefähr 29 Millionen Menschen. Laut einer Umfrage aus dem Jahre 2001 glauben zwei Drittel der "keine"-Anhänger an Gott, über ein Drittel betrachtet sich selbst als religiös und kauft eine Menge Bücher über Spiritualität. Wenn man die steigende Zahl der Menschen betrachtet, die spirituelle Erfahrungen haben, und den Rückgang derer, die sich einer der traditionellen Religionen zugehörig fühlen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass viele von denen, die heutzutage mystische Erfahrungen haben, auf einem eigenen unorthodoxen Weg dahin finden. Elizabeth Debold, Spirituell aber nicht religiös. Jenseits der postmodernen Spiritualität, WIE-Magazin Ausgabe 19

12.2  Zitate (engl.) allgemein

  • In the end, there can be no step-by-step description of how to become a Cultural Creative. It is a process of culture making with tens of millions of people doing it in their own ways. Since they are part of a subculture that cannot yet see itself, these millions of Cultural Creatives do not know what a potential they carry for our common future.
    To bring a new kind of culture to life, they need to be able to stay the course. And they need to know where they have come from and where, as a collective body, they can go. Paul H. Ray, Ph.D., and Sherry Ruth Anderson, Ph.D., The Cultural Creatives. How 50 Million People are Changing the World, Harmony Books, Random House, Inc., New York, 2000
  • [Cultural creatives] like to get a synoptic view [and] see all the parts spread out side by side and trace the interconnections. […] [They have] a guarded optimism for the future; [they are disenchanted with] owning more stuff [...] materialism [...] status display and the glaring social inequities of race [and are critical of almost every big institution of modern society, including corporations and government.] Paul H. Ray, Ph.D., and Sherry Ruth Anderson, Ph.D., The Cultural Creatives. How 50 Million People are Changing the World, Harmony Books, Random House, Inc., New York, 2000
  • The Cultural Creatives […] brings together both the macrocosm of collective change and the microcosm of individual change. Judy Kramer, former editor of Timeline, non-profits liaison for a California state legislator, Timeline, bimonthly publication of the Foundation for Global Community, July/August 2001
  • When you plant a date [in the Middle East], you know you’ll never eat from the date tree, because it takes about eighty years to grow roots deep enough to go to the scarce water. The date trees get so buffeted in that time by windstorms and droughts that for the most part, the tree looks like it’s dying. If you didn’t understand its process, you could easily cut it down. But if you understand the process, you can make the commitment. You have to have an image of what will happen. Once you do, it makes all the difference. Miriam MacGillis, Dominican sister, founder of Genesis Farm, Caldwell, New Jersey

  • I think that as more people are liberated from the struggle for survival, you're going to have more people who have the luxury of seeking meaning, seeking a sense of purpose, a sense of transcendence.
    Look at the work of the Nobel-prize economist Robert William Fogel, talking about "the fourth great awakening." He talks about how the quest for self-realization has expanded from a tight fraction of the planet to much more of it, especially in the developed world. Others call it "meaning-want" — parts of the planet have gone from "material-want" to "meaning-want." Ronald Inglehart of the University of Michigan calls it a move from materialist values to post-materialist values. I think there's a certain luxury that comes from being materially well off that liberates people to seek something more. Daniel Pink, The Changing Workplace, Interview, eJournal USA, February 2006
  • Question: In A Whole New Mind: Why Right-Brainers Will Rule the Future (Riverhead Trade; Rep Upd edition, March 2006', you tend to refer to people as "she." Do you feel that globalization highlights the role of women? Do you also mean to imply that the androgynous side of the human spirit has some sort of advantage in the new economy?
    Pink: There is lots of evidence that people with more androgynous minds that can reason both in a typically "left-brain," masculine way and a typically "right-brain," feminine way have a comparative advantage in the modern economy. I think that a lot of the abilities that are often dismissed as "feminine" or "soft" — things like empathy, to some extent even creativity itself — are more valuable nowadays, and that might confer a slight advantage on women. But I think that the future does belong to people with androgynous minds, people who have that analytical capability but people who also have that artistic, empathic ability. Daniel H. Pink, The Changing Workplace, Interview, eJournal USA, February 2006
  • Over the past several decades, the number of people who are seeking—and finding—direct access to the mystical dimension has increased dramatically. Between 1962 and 1994, the percentage of U.S. adults who report having had “a religious or mystical experience” grew from twenty-two to thirty-three percent, and more recent polls indicate that this figure may now be as high as forty percent. While this figure would include the “conversion” experiences that are part of Baptist and other fundamentalist Christian sects, the number of Americans who identify themselves with a traditional religion has decreased, and those who check “none” when asked for a religious affiliation have doubled in the last decade. These unconventional “nones,” who, after Catholics and Baptists, are possibly the third-largest group in the country, comprise some twenty-nine million people. According to a 2001 survey, two-thirds of the “nones” believe in God, more than one-third consider themselves religious, and they buy many books on spirituality. Looking at the rise in numbers of people having spiritual experiences and the decline in traditional religious affiliation, it seems very likely that many of those who are now having mystical experiences are doing so on their own, or in unorthodox ways. Elizabeth Debold, Spiritual but not Religious. Moving beyond postmodern spirituality, WIE Magazine Issue 31

13.  Links zum Thema Kulturell Kreative, Würdekultur, Wertewandel / Cultural Creatives and Wisdom culture

13.1  Literatur

13.2  Literatur (engl.)

13.3  Publikationsorgane: Kulturell Kreative

13.4  KK-orientierte Zeitschriften

13.5  Externe Weblinks

13.6  Externe Weblinks (engl.)

13.7  Audio und Videolinks

  • Audiointerview mit Karl Gamper, präsentiert von Interviewer Timothy Speed;
    Gamper, ein Kulturell Kreativer, ist der österreichische Repräsentant des Club of Budapest.

13.8  Audio- und Videolinks (engl.)

13.9  Philosophie/Bewusstseinsmodelle/Spiritualität – zur Lage der Welt (dt. / engl.)

Ätherforschung

Ökosoziale Marktwirtschaft

13.10  Weblinks von Organisationen der Kulturkreativen

13.11  Weblinks von Organisationen der Kulturkreativen (engl.)

13.12  Interne Links

Englisch

Hawkins