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2·2012


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Leben nach dem Tod

 


 

Indizien für das Weiterleben nach dem Tod

Ob die Seele des Menschen nach dem Tod des Körpers in einem Jenseits weiterlebt, darüber gibt es verschiedene Ansichten. Für ein Leben nach dem Tod sprechen die Erkenntnisse der Nahtodforschung (Pam Reynolds), die Nachtodforschung (16. Karmapa), die Reinkarnationsforschung (Shanti Devi), die Quantenphysik (Hans-Peter Dürr) und die Aussagen der Erleuchteten (Jesus, Buddha, Krishna).

 

Wer erleuchtet ist, kann dank seines erweiterten Bewusstseins in das Jenseits blicken. Buddha sah bei seiner Erleuchtung seine früheren Leben und bestätigte, dass es im Jenseits verschiedene Bereiche gibt. Krishna (Hinduismus) wusste ebenfalls aus eigener Erfahrung, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Genauso ist es bei Jesus.

 

Die Erleuchteten bilden sich ihre Wahrnehmungen nicht ein. Dagegen sprechen die Versuche mit Hellsichtigen. Nach einer Untersuchung in den Vereinigten Staaten konnten Hellsichtige zu 83% Dinge an entfernten Orten erkennen, während die nichthellsichtige Normalgruppe nur zu einer Trefferquote von 36% kam. Es wurde damit nachgewiesen, dass manche Menschen besondere spirituelle Fähigkeiten besitzen.1

 

Die Quantenphysik geht davon aus, dass ein höheres Bewusstseinsfeld (Informationsfeld) im Kosmos existiert (Alain Aspects, Amit Goswami, Hans-Peter Dürr). Die herrschende Stringtheorie glaubt, dass es über unserem materiellen Kosmos noch viele weitere Energiedimensionen gibt. Der ehemalige Leiter des Max Planck Instituts für Physik in München Professor Hans-Peter Dürr ist davon überzeugt, dass das Gehirn durch das Denken ein Bewusstseinsfeld (Quantenfeld) bildet, dass nach dem Tod des Körpers in der höheren Dimension weiter existieren kann. 2

 

Die Nahtodforschung hat bestätigt, dass das Bewusstsein unabhängig vom Körper denken kann. Pam Reynolds wurde während einer Gehirnoperation in eine Vollnarkose versetzt, ihre Augen wurden verbunden und ihre Ohren verstöpselt. Und trotzdem konnte sie während der Operation mit ihrem Bewusstsein alle Dinge wahrnehmen und später darüber berichten.

 

Der 16. Karmapa ist 1981 in einem Krankenhaus in den Vereinigten Staaten gestorben. Er konnte 45 Minuten nach seinem Tod noch einmal seinen Körper vollständig wiederbeleben und drei Tage nach seinem Tod mit seiner Seele in seinem Körper verweilen. Der Körper verweste in der Zeit nicht und der Herzbereich blieb war. Diese Tatsachen wurden durch Messgeräte und von den Ärzten bestätigt und sind materialistisch absolut unerklärlich.3

 

Die Reinkarnationsforschung nähert sich immer mehr der Tatsache an, dass es frühere Leben gibt. Es wurden tausende von Berichten untersucht. Die Zeugen konnten genau die früheren Orte und Lebenssituationen beschreiben, obwohl sie nie dort waren und auch nichts darüber auf normalem Wege erfahren hatte. In der Reinkarnationstherapie können manche Menschen Kontakt zu ihren früheren Leben aufnehmen. Darüber gab es bereits ausführliche Sendereihen im Fernsehen bei RTL (2010) und bei VOX.

 

Der deutsche Sterbeforscher Bernard Jakoby kommt in seinem Buch Wir sterben nie zu dem Schluss, dass die Indizien für das Weiterleben der Seele nach dem Tod bei Weitem der Annahme überlegen sind, dass mit dem Eintritt des körperlichen Todes "alles aus ist".

Diskussion über das Leben nach dem Tod

Atheist: Rein hypothetisch kann man das Leben nach dem Tod beweisen, indem man mit Toten Kontakt aufnimmt. Sie könnten Aussagen machen, die man überprüfen kann, etwa benennen, wo und wann sie gelebt haben.

 

Theist: Es gibt viele Fälle, in denen Verstorbene ihre Verwandten geistig besucht und Dinge berichtet haben, die nachgeprüft werden konnten. Die bei Rückführungen berichteten Sachverhalte sind teilweise so genau angegeben, dass es sich nicht um Zufall handeln kann. Letztlich geht es bei allen Hinweisen hinsichtlich eines Lebens nach dem Tod immer um Indizienbeweise, die unterschiedlich bewertet werden können. Wer dies nicht wahrhaben will, wird stets negativ bewerten.

 

Christ: Die Bibel sagt, 'Die Toten sind tot.'

 

Theist: Die Bibel sagt, dass Johannes der Täufer die Wiedergeburt von Elias ist und Jesus noch einmal auf die Erde zurückkommt. Nach der katholischen Lehre können auch Heilige wieder auf die Erde kommen, wenn sie der Menschheit helfen wollen. Die Lehre von der Wiedergeburt gab es bei den früheren Christen. Sie ist dann später zu Unrecht untergangen und kommt heute auch im Christentum wieder. Letztlich setzt sich immer die Wahrheit durch. Und die Wahrheit ist, dass wir normalerweise viele Leben brauchen, um zur Erleuchtung (Heiligkeit) zu gelangen.

 

Skeptikerin: Beweise ersteinmal, dass du lebst.

 

Theist: Das ist schwieriger als man denkt. In der Tat könnte alles Leben auch nur ein verrückter Traum sein. Ein schlüssiger Gegenbeweis ist nicht möglich, nur ein Indizienbeweis.

 

Atheist: Nichts davon ist auch nur ansatzweise objektiv bewiesen.

 

Theist: Das behaupten die Atheisten immer. Wer die Tatsachen nicht sehen kann oder nicht mit neutralem Verstand bewerten will, tendiert eher zu solchen Aussagen. Letztlich kann man beweisen was man will, die Atheisten schreien immer "mehr, mehr". Das interessiert mich nicht. Ich verweise alle Menschen darauf, selbst nachzudenken und ihre eigene Wahrheit zu finden.

Pam Reynolds Nahtoderlebnis

1975 schrieb Raymond Moody sein Buch "Leben nach dem Tod". Darin protokollierte er die Nahtoderfahrungen von 150 Menschen. Viele berichteten, dass sie nach ihrem Tod durch einen dunklen Tunnel geflossen und in eine Dimension des Lichts gekommen waren. In der Lichtwelt trafen sie auf heilige Lichtwesen und auf ihre bereits verstorbenen Verwandten. Sie erfuhren Dinge, die sie vorher nicht gewusst hatten. Nach ihrer Nahtoderfahrung stellten viele Menschen ihr Leben vollkommen um und orientierten sich vorwiegend an spirituellen Werten.

 

Viele Forscher überprüften die Erkenntnisse von Moody. Im Wesentlichen bestand die Gegenargumentation darin, dass es sich bei den Nahtodvisionen um biochemische (materielle) oder psychische (geistige) Reaktionen des Gehirns auf den sich nähernden Tod handele. Kurz vor dem Tod habe ein Mensch Halluzinationen. Das Gehirn reagiere auf den Tod mit einer Hormonausschüttung. Einer der Hauptkritiker war der Arzt Michael Sabom. Nachdem er das Buch von Moody gelesen hatte, beschloss er, die Dinge selbst gründlich nachzuprüfen. Er interviewte über hundert Patienten, die nach einem Herzstillstand wiederbelebt worden waren. Erstaunt stellte Sabom fest, dass die Menschen im außerkörperlichen Zustand Dinge gesehen hatten, von denen sie vorher nichts gewusst hatten.

 

Der große wissenschaftliche Durchbruch gelang Sabom 1991. Die 35-jährige Sängerin Pam Reynolds (1956-2010) aus Atlanta in Georgia  musste am Gehirn operiert werden. Ihr Blut wurde aus dem Gehirn abgeleitet. Die Patientin wurde in einen Kälteschlaf versetzt. Ihr Kopf wurde mit Messgeräten verkabelt. Es wurde klar festgestellt, dass in dieser halben Stunde in ihrem Gehirn keine Gehirnströme flossen. Die Denktätigkeit war blockiert. Eine Hormonausschüttung war nicht mehr möglich. Halluzinationen konnten nicht mehr geschehen.

 

Und genau in dieser Zeit hatte Pam Reynolds ihre außerkörperlichen Erfahrungen. Sie schwebte mit ihrer Seele aus dem Körper heraus. Sie beobachtete von oben herab alle Einzelheiten der Operation. Dann schwebte sie durch einen Tunnel in eine Lichtwelt. Dort traf sie ihre verstorbene Großmutter und einige andere Menschen. Diese Wesen lebten in einer Paradiesdimension und besaßen viel Glücksenergie. Mit ihrer Energie stärkten sie Pam Reynolds, so dass sie die Operation gut überstehen konnte. In einem späteren, vom britischen Fernsehen (BBC) dokumentierten Interview erklärte Pam Reynolds, dass sie in der Lichtwelt den Atem Gottes wahrgenommen hatte.

 

Das Besondere an dem Fall Pam Reynolds besteht darin, dass hier erstmalig mit modernen Messgeräten nachgewiesen werden konnte, dass das Bewusstsein eines Menschen auch dann denken kann, wenn das Gehirn materiell ausgeschaltet ist. Es muss also ein vom Körper unabhängiges Bewusstsein geben. Körper und Seele sind zwei von einander unabhängige Energiemanifestationen. Anders sind die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft nicht erklärbar.

Zitate zum Thema Leben nach dem Tod / Life after death

Zitate allgemein

  • Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Primär existiert nur das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Bewusstsein (kosmischer Geist) nennen. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist. Viele Erscheinungen der Quantenphysik sind nicht nur immateriell, sondern wirken in ganz andere, größere Räume hinein, die nichts mit unserem vertrauten dreidimensionalen Raum zu tun haben. Es ist ein reines Informationsfeld – wie eine Art Quantencode. Es hat nichts zu tun mit Masse und Energie. Dieses Informationsfeld ist nicht nur innerhalb von mir, sondern erstreckt sich über das gesamte Universum. Der Kosmos ist ein Ganzes, weil dieses Informationsfeld keine Begrenzung hat. Es gibt nur das Eine. Aber dieses Eine ist differenziert. Interview mit Professor Hans-Peter Dürr, Quantenphysiker, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik, München, Am Anfang war der Quantengeist, P.M. Magazin, Holger Fuß, Mai 2007

 

  • Frage: Glauben Sie an ein Jenseits? Gibt es eine Existenz nach dem Tode?
    Antwort: Was wir Diesseits nennen, ist ja eigentlich die Schlacke, die Materie, also das, was greifbar ist. Das Jenseits ist die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere. Das, worin das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen. Wenn ich mir also vorstelle, dass ich während meines diesseitigen Lebens nicht nur meine eigene kleine Festplatte [Gehirn] beschrieben habe, sondern immer auch etwas in den geistigen Quantenfeldern [Seele, körperunabhängigen Bewusstsein] abgespeichert habe, dann geht das ja mit meinem körperlichen Tod nicht verloren. In dem Maße bin ich unsterblich. Interview mit Professor Hans-Peter Dürr, Quantenphysiker, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik, München, Am Anfang war der Quantengeist, P.M. Magazin, Holger Fuß, Mai 2007

Zitate von ...

Zitate zum Tod des 16. Karmapa Rangjung Rigpe Dorje

  • Erleuchtete tibetische Meister bleiben traditionell nach ihrem Tod noch drei Tage mit ihrer Seele in ihrem Körper. Das erkennt man daran, dass der Körper nicht verwest und das Herzchakra warm ist. Diese meßbaren Tatsachen können nur mit dem Weiterleben der Seele nach dem Tod erklärt werden. Der Karmapa ist nach dem Dalai Lama der zweithöchste Meister im tibetischen Buddhismus. Der 16. Gyelwa Karmapa [ Rangjung Rigpe Dorje (1924-1981) tibetisches geistiges Oberhaupt der Karma-Kagyü-Linie des tibetischen Buddhismus ] starb 1981 in einem Krankenhaus in Chikago. Dr. Levy betreute ihn als Arzt bis zu seinem Tod:

 

Da lag immer noch diese Person im Bett, die definitiv an Krebs starb, und er schaute, als würde er die Mandeln herausgenommen bekommen. Jedes Mal, wenn ich den Raum betrat, lächelte er, sein Gesicht erhellte sich – und mein Geist stand still. Ich schaute ihn an und sagte: "Wie geht es ihnen heute?" Er lächelte und sagte:
"Ich bin okay".
Ich fragte weiter:
"Haben Sie irgendwelche Schmerzen?",
und er lachte und sagte:
"Nein, heute nicht."
Das wurde so eine Art ständiger Witz. Für Seine Heiligkeit war das alles einfach nur business as usual. Es war einfach eine weitere Erfahrung – die Erfahrung herauszufinden, ob sein Krebs ihn töten würde oder nicht. Für ihn machte es irgendwie keinen Unterschied, was dabei herauskommen würde. Man hätte ebenso gut über Hühnersuppe mit ihm reden können. Die Weise, wie er sich seinem eigenen Tod annäherte, war einfach ein weiteres Werkzeug, um mit anderen zu arbeiten und ihnen zu helfen.

Selbst im Tod hörte Seine Heiligkeit nicht auf, das westliche medizinische Establishment zu verwundern. 48 Stunden nach seinem Tod war seine Brust über seinem Herzen warm. Um es zu untersuchen, bewegte ich meine Hand zu jeder Seite seiner Brust, und es war dort kühl. Dann fühlte ich wieder in der Mitte, und dort war es warm.
Ich kniff auch seine Haut, und sie war immer noch geschmeidig und völlig normal. Nach 36 Stunden ist die Haut eines normalen Verstorbenen einfach nur wie Teig. Und hier war die Haut nach 48 Stunden immer noch so wie meine oder Ihre. Es war, als ob er nicht tot wäre. Ich zwickte seine Haut und sie kehrte wieder in ihren vorherigen Zustand zurück. Der Spannungszustand war völlig normal.

Kurz nachdem wir das Zimmer verlassen hatten, kam der Chirurg und sagte:
"Er ist warm, er ist warm."
Und dann kam es so, dass das Pflegepersonal immer wieder fragte:
"Ist er noch warm?"
Es war natürlich in Übereinstimmung mit der traditionellen tibetischen Erfahrung. Verwirklichte Menschen wie Seine Heiligkeit bleiben, nachdem Atem und Herzschlag aufgehört haben, eine Zeit lang in einem Zustand tiefer Meditation, ohne dass in dieser Zeit die Totenstarre eintritt. Nach drei Tagen endete der Samadhi. Man erkannte es, denn Seine Heiligkeit war nicht mehr warm und die Totenstarre setzte schließlich ein. Auch die Atmosphäre in dem Zimmer änderte sich, wurde normal.

 

Dr. med. Mitchell Levy, Der Tod des 16. Karmapas, Buddhismus Heute, Nr. 37, 2004

 

Links zum Thema Leben nach dem Tod / Life after death

Literatur

Literature (engl.)

Externe Weblinks


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Audio- und Videolinks

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Interne Links

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1 Bernard Jakoby sterbeforschung.de (*1957) deutscher Sterbeforscher, Nahtodexperte, Literaturwissenschaftler, Dozent, Autor, Wir sterben nie. Was wir heute über das Jenseits wissen können, rororo, 3. Auflage 2. Januar 2009

2 Interview mit Professor Hans-Peter Dürr, Quantenphysiker, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik, München, Am Anfang war der Quantengeist, P.M. Magazin, Holger Fuß, Mai 2007

3 Dr. Mitchell Levy, Der Tod des 16. Karmapas, Buddhismus Heute, Nr. 37, 2004

Letzte Bearbeitung:
30.07.2015 um 19:55 Uhr

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