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Analoge Betrachtungen der Suchtsymptome innerhalb der
Lichtnahrungs-Bewegung unter Anleitung der Australierin Jasmuheen
Seit 1997 ist vorwiegend in der deutschsprachigen Esoterikszene der von der Australierin Jasmuheen propagierte 21-Tage-Prozess als ein Einweihungsritual moderner light-Art bekannt geworden. Die Aspiranten streben einen Bewusstseinssprung an, indem sie ihre Ernährung auf Pranakost, die so genannte Lichtnahrung, umstellen, um letztlich nicht mehr auf das gewöhnliche grobstoffliche Nahrungsangebot angewiesen zu sein. Fachbegriffe für ein Leben ohne Aufnahme fester Nahrung sind Inedia completa oder Asitie.
Das Phänomen der Nahrungslosigkeit wurde zur Jahrhundertwende vom Grazer Lebensreform-Arzt Dr. Karl Graninger untersucht, der in über 50jähriger Forschung rund 40 Personen, überwiegend Frauen, aus unterschiedlichen Ländern und Zeiten ausfindig machte, bei denen eine medizinisch nicht erklärbare Inedia von mehrfach 5 Wochen pro Jahr bis zu 52 Jahren dokumentiert worden ist. Ein weiterer Inedia-Forscher der jüngeren Zeit ist Dr. Albert Bartel. Esotera, S. 1020ff, 11/1976
Konventionelle Mediziner sind nicht imstande, das Inedia-Phänomen zu erklären. Grobstofflich orientierte Wissenschaftler belegen die Lebensweise, die sich aus dem Feinstofflichen speist, mit dem Kampfbegriff Pseudowissenschaft, während andere, wie etwa der Schweizer Michael Werner, sie über Jahre unkontrolliert testen, um sich dann für Studienzwecke einer klinischen Überprüfung zu unterziehen.
In den ersten sieben Tagen des Prozesses, der medizinisch bedenklichen Phase, wird weder gegessen noch getrunken. Der Lichtfastende darf duschen und Eiswürfel lutschen, soll das Wasser allerdings ausspucken. Danach sind aufbauend verdünnte Säfte in geringer Menge erlaubt.
Laut allgemeiner Vorstellung stirbt man, wenn man mehr als 3-4 Tage ohne Flüssigkeit auskommt, in der medizinischen Literatur wird bestätigt, dass man in gemäßigten Klimata bis zu 7 oder gar 10 Tagen ohne Flüssigkeitszufuhr überlebt. Dieses Postulat haben beispielsweise Überlebende von Gruben- oder Segelunglücken widerlegt.
Die meisten angehenden Pranier sind Liquidarier (Flüssigkeitsernährte), das heißt, sie nehmen diverse (kalorienhaltige) Flüssigkeiten zu sich. Es sind keine so genannten Breatherians (Atemernährte), die ohne Essen und Trinken auskommen. Vollständige Inedier gelten weithin als Unpersonen - doch entgegen den düsteren Prognosen herkömmlicher Bücherweisheit geht es den erstaunlich zahlreichen Einsteigern bislang prächtiger als von Expertenseite vermutet. Altersforscher bestätigen, dass eine konstant um 30 Prozent reduzierte Kalorienaufnahme keine Mangelernährung bedeute und prozentual eine deutlich längere Lebensspanne zur Folge habe.
Aus medizinischer Sicht ist die krasse Umstellungsphase auf Lichtnahrung toxisch gefährlich. Der Ernährungsforscher D. Johnsen stuft sie als eigentlich kriminell ein, der spirituell orientierte Fastenarzt Dr. Rüdiger Dahlke rät wegen möglicher organischer Langzeitschäden von der pranischen Radikalkur mit Austrocknungsfolgen ab und der Münchner Psychologe Wolfgang Schmidbauer vermutet eine uneingestandene spirituell überhöhte Magersucht hinter dem Inedia-Phänomen.
Jasmuheen strebte im ausgehenden Jahrtausend für das Jahr 2000 - nach ihren Bedingungen - eine wissenschaftliche Überprüfung der von ihr angeführten Inedia-Bewegung an, von der sie - wohl aufgrund von dessen grenzwissenschaftlichen Brisanz und ihres eigenen misslungenen TV-kameraüberwachten Selbstversuchs - bis dato nicht zustande gekommen ist.
Die Nahrungslosigkeit, die Jasmuheen offen als 'Marketingstrategie' für eine Ideologie benutzte, hat sich als einer von vielen Suchttrends in der spirituellen Szene herausgestellt. Nach sieben Jahren Hype um den Pranismus spricht Jasmuheen seit 2004 im deutschsprachigen Raum gemäßigtere Töne. Mit ihrem jüngsten Buch Der sanfte Weg zur Lichtnahrung Koha Verlag, 10/2004 hat sich Jasmuheen von dem radikalen Nahrungsumstellungsmodell abgewendet, das sie fast eine Dekade lang vertreten hat. Die Diskussion, ob sie [Jasmuheen] nun esse oder nicht, sei belanglos, berichtet die Redakteurin Ute Thomsen, die im Sommer die Australierin interviewt, als sie bei einem Engelkongress in Hamburg vor 1.600 ZuhörerInnen referiert hat. »Lichtfokus« Nr. 15, S. 21, Herbst 2006
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In allen Jahrhunderten und Kulturen hat es zumeist spirituell orientierte Menschen gegeben, die in aller Stille freiwillig oder durch Umstände gezwungen ohne Nahrung existierten. Bekannt in diesem Sinn wurden in Italien die Mystikerin Katharina von Siena, in der Schweiz der Nationalheilige Nikolaus von der Flüe, genannt Bruder Klaus, in Bayern Therese Neumann, genannt die Resl von Konnersreuth und Anna Maria Furtner, genannt die Wassertrinkerin von Frasdorf. In Indien zählen zu den bekannten Inediern Giri Bala, die nach einer Einweihung vom 12. Lebensjahr bis zu ihrem Tod mit über 80 Jahren nahrungslos und unverbrüchlich gesund lebte, und Väterchen Milch, der sich ausschließlich von Milch ernährt.
Inedia aus Sicht der Märchen
Im Grimmschen Märchen Das Mädchen ohne Hände wandelt sich der Charakter des fehlorientierten, treulosen Königs und Ehemanns der Heldin im Laufe von sieben Jahren von Grund auf, in denen er weder aß noch trank und gleichwohl von Gott erhalten wurde.
Inedia aus Sicht eines Mystikers
Inedia aus biblischer Sicht
Da die Pranaernährung gemäß des existierenden Weltbildes der Grobstofflichkeit im Wesentlichen als unerwiesen gilt, wurde sie heiligmäßigen Ausnahmepersonen zwar zugebilligt, jedoch nicht öffentlich thematisiert und als legitime Wahl der Lebensweise geachtet. Jasmuheen hat als erste im deutschsprachigen Raum eine medienbegleitete öffentliche Kampagne für Pranaernährung gestartet und mehrere Tausend (weltweit etwa 10.000 nach etwa 10 Jahren) sind ihr gefolgt, nur ganz wenige auch über Jahre. Normalbürger reagieren befremdet, doch teilweise auch ausgesprochen neugierig auf die für sie ungewöhnlichen Lichtesser, die anders denken als der Normalbürger.
Dr. Michael Werner, ein deutscher Chemiker und Anthroposoph, hat 2001 seine Nahrung im Wesentlichen auf Prana umgestellt und mit viel Mühe eine wissenschaftliche Untersuchung seiner Lebensweise erreicht. Im Oktober 2004 wurde er unter Quarantäne videoüberwacht 10 Tage lang in der Universität Bern beim Lichtfasten getestet. 2005 hat er einen Erfahrungsbericht in dem Buch Leben durch Lichtnahrung. Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers vorgelegt. Eine Schweizer Expertengruppe entlarvte 2008 Werners Darstellung. Er habe bei dem Selbstversuch von seinen eigenen Körperreserven gezehrt und deshalb 2,6 Kilogramm abgenommen.
Dr. med. Jakob Bösch aus der Schweiz, der sich erst 3 Jahre nach seinem eigenen LNP öffentlich dazu bekannte, wurde daraufhin auf Betreiben einiger seiner Kollegen beinahe als Chefarzt der psychiatrischen Dienste in Baselland suspendiert. Im Vorwort von Leben durch Lichtnahrung weist er auf den Paradigmenkonflikt der Medizin hin: Es geht zurzeit hauptsächlich darum, die Beschränkungen des wissenschaftlichen Denkens oder des Denkens über die Natur unserer Existenz überhaupt zu durchbrechen. Der schnelle Wandel des gesellschaftlichen Bewusstseins, den wir erleben, bildet den Hintergrund, auf dem auch das im Buch diskutierte Phänomen seinen Platz erhält. Damit kann es einen Mosaikstein bilden in der Ausstattung des langen Weges des Menschen zurück zu Gott beziehungsweise zurück zur Erkenntnis seiner grundsätzlich göttlichen Natur.
Bösch bezieht sich auf den Biophysiker Dr. Ulrich Warnke von der Universität Saarbrücken, der behauptet, dass ohnehin drei Viertel des Energieumsatzes eines Menschen mittels elektromagnetischer Strahlung geschieht, wodurch der Anteil der festen Nahrung quantitativ mit einem Viertel zu Buche schlägt.
Siehe dazu: Der archaische Zivilisationsmensch III: Gehirn Magie. Der Zauber unserer Gefühlswelt; Popular Academic Verlag, Saarbrücken (1997) und der Artikel Wie Lichtenergie beim Menschen zu Zellenergie wird. Biona Report 8, p123-134 (1996)
Aufgrund ihrer atypischen Lebensweise fand die selbsterklärte Lichtbotschafterin Jasmuheen, eine äußerst charmante aparte Frau des Jahrgangs 1957, in Presse, Funk und Fernsehen durchaus ein Forum mit eher sensationsheischenden und rational skeptischen Beiträgen. Mal wurde sie als weiße Göttin ausgezeichnet, mal als Guru-Frau oder Schwindlerin angeprangert. Die meisten Berichte über ihre Anliegen sind mit einer Portion Diskreditierung gewürzt - da nicht sein kann, was nicht sein darf. Selten werden die Hintergründe ihrer Mission als "Weltdienerin" analog untersucht. Seit 1997 hat Jasmuheen, eine rührige (e-book) Autorin, im deutschsprachigen Raum mehr als sechs Bücher veröffentlicht, die teilweise in mehreren Auflagen erschienen und in andere Sprachen übersetzt wurden.
Diskrepanz zwischen dem aufgebauten Image und sich wandelnder Wirklichkeit
Im Klappentext ihres Buches »In Resonanz« (1998) heißt es, dass die Autorin sich seit Mitte 1993 ausschließlich von flüssigem Licht ernährt, während sie andernorts bestätigte, dass sie aus sozialen, umweltgifthygienischen und geschmacklichen Gründen trinke und hin und wieder Schokolade nasche oder seit Kurzem tageweise wieder mit Nahrungsaufnahme experimentiere. Als ihr vor den Augen eines Journalisten in einem Münchner Restaurant eine vegetarische Mahlzeit serviert wurde, gab sie nach anfänglichen Leugnen zu, diese bestellt zu haben.
Sie, ehemals eine erfolgreiche Karrierefrau im Bankgeschäft, behauptet, ohne Weiteres das menschenferne Leben einer Yogini in einer Höhle führen zu können, während sie es jedoch vorzieht, in einem komfortablen Haus im sonnendurchfluteten Brisbane zu wohnen und in Menschenmengen zu baden.
Als Autorin dieser Betrachtung bezweifle ich nicht, dass Jasmuheen und andere Licht-/Nichtesser nur geringste Mengen fester Nahrung zu sich nehmen und sich unter günstigen Bedingungen mit dieser Lebensweise wohlfühlen.
Angenommen das Bewusstseinsniveau der Menschheit stiege rapide an, wodurch die Philosophie und Praxis des Lichtessens eher eine Chance hätte, außer bei derzeit einigen tausend Vertretern für einen begrenzten Zeitraum, bei nur fünf Prozent Zuspruch unter der gesamten Weltbevölkerung zu finden, so kämen bisher feststehende Denkstrukturen ins Wanken. Die Nahrungsmittelindustrie verlöre aufgrund dieses Umstandes einen nicht unerheblichen Markt- und Kundenanteil und müsste sich zwangsweise umorientieren. Die öffentliche Diskussion würde ganz sicher hochkochen und die Verfolgung der Außenseiter deutlich zunehmen.
Nach Ablauf der Bagatellisierungsphase (1) normwidriger aufstrebender Methoden lässt sich diese Art von offen oder verdeckt ausgetragenenem Futterneid (2) bereits bei Kirchenvertretern, Medizinern und klassischen Therapeuten beobachten, die angesichts des wachsenden Marktanteils der Alternativanbieter in der New Age und der esoterischen Szene ihre Machtstellung unter Anderem mit Verunglimpfung und konkurrenzvernichtenden Gesetzesvorlagen (3) zu verteidigen begannen.
Spirituell Süchtigen und so genannten Koabhängigen verspricht Lichtnahrung durchaus einen Kick der besonderen Art. Dieser Köder wurde ausgelegt – daraus machte Jasmuheen keinen Hehl – damit sich angelockte Sinnsucher der von ihr ein- und angeführten MAPS-Bewegung anschließen, um als erwachte, positive Lichtdiener ein aufgestiegenes Bewusstseinsfeld für eine künftige paradiesische Welt zu erschaffen. Zu diesem Zweck bildete sie bereits weitere Vorposten aus, so genannte MAPS- und Lichtbotschafter. (7-Tage-Training in Süddeutschland im Mai 2000 zum Pauschal-EZ-Preis von DM 3.500)
Laut persönlicher Auskunft eines der drei Mitglieder des deutschen MAPS-Gründungskomittees im August 1999 sei das MAPS-Programm lediglich eine fiktive Idee von Jasmuheen.
Die 5-Prozent-Hürde – für Suchtbefreite, eigenständig Denkende, glückliche Menschen
In seinem Buch Mein Kampf hat der "Führer" Hitler angeblich erwähnt, dass nur fünf Prozent (!) der Bevölkerung eigenständig denken können, ein Zahlenverhältnis, das auffällig genau mit den Zahlenwerten der modernen Suchtgesellschaft und der Glücksforschung übereinstimmt.
Der Schriftsteller Otto Rahn tat es. Als seine Homosexualität aufkam, wurde er auf eigenen Wunsch aus der SS entlassen, woraufhin er Selbstmord beging.
Aus dem ersten Absatz der wie für Insider abgefassten schriftlichen Selbstdarstellung der deutschen MAPS-Akademie geht hervor, dass sie erstmals 1998 gegründet wurde,
Zu ihren Aufgaben gehöre die
Zentralistisch gelenkte Systeme erzeugen Sucht und ernähren sich vorwiegend von (sehn)süchtigen Suchenden, die auf eine Hauptperson projizieren beziehungsweise sich mit einer aufgebauten Kultfigur identifizieren. Das klassische Verhältnis zwischen Eltern und Kind, das noch nicht eigenständig unterscheiden kann, beruht auf der biologisch notwendigen Leichtgläubigkeit und natürlicher Nachahmung.
Eine echte Bewegung ist beweglich, wandelbar und bildet sich zeitgemäß von selbst aus selbständig Denkenden und Fühlenden. Sie verfügt über vielfältige Impulsgeber und stützt sich nicht auf eine offizielle Instanz, die Themen und Ziele eindeutig formuliert und sogar vorgibt.
Dem wackelig erscheinenden utopischen MAPS-Programm liegt ein ideologisches Konzept zugrunde, das Jasmuheen in ihren teilweise gechannelten Büchern als Hauptanliegen ihrer Öffentlichkeitsarbeit beschreibt. Als dessen Urheber zeichnen indes einige der illustren Mitglieder der Großen Weißen Bruderschaft, die in "höheren" ätherischen Dimensionen angesiedelt sind und seit der Jahrhundertwende durch die Theosophen in metaphysisch orientierten Kreisen bekannter geworden sind. Jasmuheen bezeichnet sich stolz als Pressesprecherin und Spielgefährtin dieser mächtigen Wesenheiten, die von oben und von außen über irdische Medialposten auf das Weltgeschehen Einfluss nähmen.
Die Weiße Bruderschaft ist in der sogenannten Esoterikszene auch als Geistige Hierarchie und ihre Mitglieder als Aufgestiegene Meister bekannt. Transzendenter Aufstieg und Meisterschaft im Jenseits ist ein erkorenes Ziel koabhängiger, projizierender Suchender, das schon seit Jahrtausenden von den Kirchen propagiert wird, um dem irdischen Jammertal zu entkommen.
Weniger bekannt und beliebt sind 'Schwarze Bruderschaften' , die dem 'linken Weg' zugeordnet werden. Linker Weg bedeutet im theosophischen Kontex "spirituelle Entwicklung" zu selbstsüchtigen Zwecken, z. B. um besondere psychische Kräfte - sogenannte Siddhi-Kräfte - zu erlangen, um effektiver Macht ausüben zu können.
Kritischen kosmologischen Thesen zufolge setzen die beiden männlich dominierten Bruderschaften innerhalb eines raumzeitlich begrenzten schachbrettartigen Würfeluniversums der geheimen Machtausübung das biocomputergesteuerte Menschengeschlecht offiziell oder unwissend für ihre Zwecke ein.
Jasmuheen erklärt freimütig, dass sie um Versuchsobjekte für ein Experiment wirbt:
Der umgepolte Lehrer und Forscher des Mittelweges Ananda schreibt und lehrt sinngemäß:
Die Frauenfrage in den Bruderschaften
Auffällig ist, dass sich im Hierarchiespiel 'unter Brüdern' weder weiße noch schwarze Schwesternschaften durchgesetzt haben, was sich seit der Solarisierung, der gewaltsamen Ausrichtung auf exklusive männliche Kriegsgötter vor ca. 5 000 Jahren, irdischerseits als krasse Frauenunterdrückung widerspiegelt.
Im Gegensatz zum milden Mondlicht des vorausgehenden lunar, mittig und bipolar ausgerichteten Weltbildes blendet das Sonnenlicht die äußeren Augen (Zwei-Sicht) und schränkt die innere Schau (Ein-/Ganzsicht) ein.

Verführte doch der Wolf (Ego) das auf seinem Initiationsweg in sich gekehrte Rotkäppchen zu den Sonnenstrahlen hochzusehen, wohl wissend, dass das Infrarotlicht der Sonne als probates Suchtmittel für nach außen und oben orientierte Menschen dient.
Endziele und die Illusion statischer Perfektion sind unvereinbar mit einer Leben-im-Tod-im-Leben-achtenden ganzheitlichen egalitären Weltsicht, die inmitten der dominierenden mechanistischen Denkwüste bisher nur vereinzelt im Keimstadium auftritt. Da externe aufsteigende, expandierende Meister und Meisterinnen zugleich inwendig absteigende Dauerlernende unter andersartig entwickelten Ebenbürtigen sind, die "global empfinden und lokal angemessen handeln" und überall und nirgends anzutreffen sind, wäre bei den "weißen aufgestiegenen Brüdern" ein nachweislicher Gesinnungswandel mit der angezeigten Änderung ihrer antiquierten Titulatur zu wünschen.
Die Initialen von MAPS bedeuten übersetzt BEWEGUNG EINER ERWACHTEN, POSITIVEN GESELLSCHAFT. Nomen est Omen. Bekennt MAPS hiermit seine Zugehörigkeit zur attraktiven Macher- und Täterseite? Die vorgeblich von Lichtwesen initiierte Namensschöpfung aus vier Buchstaben kann als tendenziös und einseitig gesehen werden. Drückt sie Ganzheitlichkeit aus? Im taoistisch ausgewogenen Sinn existiert zu jedem begehrten Lichtaspekt auch ein gewöhnlich unliebsamer Schatten. Durch wortwörtlichen Umkehrschluss tut sich der verborgene Anteil von MAPS auf, nämlich ein
die kongeniale Umschreibung eines Koabhängigen.
Angesichts der auffälligen Bezeichnung für MAPS kann man folgende spiegelnde Fragen stellen:
Das Wort 'schwarz' im Zusammenhang mit einer fiktiven schwarzen Schwesternschaft überhaupt auszusprechen, davon hat mir Jasmuheen 1997 bei einer Unterhaltung im Waschraum der Damentoilette des Konzerthauses in Zürich unmissverständlich abgeraten. Für sie, die den Einsatz von Triggerwörtern unumwunden empfiehlt, war lediglich der Begriff Sisterhood of Oneness, übersetzt mit Schwesternschaft der Einheit, akzeptabel. Das bekräftigte sie mehrmals.
Die Vertreterin des Zustandes Weiß, der
versinnbildlicht, deklarierte mittels gekonntem Etikettenschwindel 'Einheit', indem sie vehement den Zustand Schwarz exkludierte und negierte.
Symbolisch steht Schwarz unter Anderem für
Jasmuheen erschien mir als Sprecherin einer Einheits-Lichtpartei, die neben sich weder Mit-/Gegenspieler anerkennen noch weitere Optionen dulden will. Vor mir tat sich das Sinnbild des Kindes auf, das sich die Augen verdeckt und zwanghaft sein Lieblingsmantra murmelt in dem Glauben, das Ungeheuer(liche) so vertrieben zu haben. Ein wiederholt affirmiertes Lippenbekenntnis monomanischer Einseitigkeit, respektive Einheit, um dem prekären Dualismus der Suchtkonstellation zeitweilig zu entkommen.
Jasmuheens 'fixe' Einheitsidee lässt die erfahrbare Realität einer unvereinbaren Spaltung versus Polarität, koexistenter Vielfalt und umfassender Ganzheit außer Acht, die aufeinanderfolgend der Reifungs- und Wandlungsphase eines an Konflikten Gestrauchelten entsprechen. Ihre Weigerung, sich zur heil[ig]enden Wunde (lat. felix culpa) des Dualismus zu bekennen, verleugnet den Istzustand und scheut persönliche Mitverantwortung, entsprechend der kindlichen Neigung, wieder in den Mutterleib, den unbewussten Einheitszustand, zurückzukriechen, um einer engagierten Genesung, der Wiedergeburt, zu entkommen.
Natürliche Bewusstseinsentwicklung vollzieht sich wiederkehrend in vier zyklisch verlaufenden Schritten, die mit den unten aufgeführten vier Stadien einhergehen:
Schritte der Bewusstseinsentwicklung |
| Stufe | Status | Perspektive | Personal- ebene |
| 1. | Eigenidentitätsfindung | subjektives Selbstbild - Ego Status quo - einfach | ICH |
| 2. | Intention, (sich) grenzziehend zu vergleichen und entgrenzend intersubjektive Beziehungen herstellen | 'objektives' Fremdbild Bewegung | DU |
| 3. | Konstruktive Kritik üben, Unterscheidungskunst erlernen / Schattenarbeit wagen | vielfältige Reaktionen von innen und außen, oben und unten verschränkt integrieren subjektives Gemeinschaftsbild Wandlung - komplex | WIR |
| 4. | (Neu)bildung von Überzeugungen, Gefühlen, Handlungsimpulsen | auf der Grundlage eines erweiterten Realitätsverständnisses neuer Status quo | ES |
Reifere Selbsterkenntnis und Liebe sind erst den Gewandelten möglich.
STUFEN DES WACHSTUMS |
| Stufe | Entwicklungsschritte | Prüfsteine | Qualitäten |
| 1a | unwissende, unreife Einheit | Geld/GeWissen | Weiß/Positiv/Jung |
| 1b | Paradiesmodell, Utopie | Kreation | schnell/oben-auf Quantität |
| 1c | Geburt - Initiation | Frühjahr - Morgen | "leichtes" Licht der Welt |
| 2a | Dualität (Verwundung/Verlust) | Sex/Prestige | Rot / Neutral / Erwachsen |
| 2b | 'Sündenfall' / felix culpa | Pro-Kreation | Mitte/l/flexibel Bindung |
| 2c | Liebesakt - Hochzeit | Sommer - Mittag | 'ALLES' = öffentlich |
| SCHNITT | Spiegelungsgrenze zwischen | Yin und Yang | Diesseits und Jenseits |
| 3a | Vielheit komplexe Auseinandersetzung | Macht/Praxis | Schwarz/Negativ/Alt |
| 3b | paradoxe Verschränkung | Ko-Kreation | langsam/tief/innen Qualität |
| 3c | Tod Unter-/ Innenwelt- erfahrung | Herbst - Abend | "schweres" Dunkel der Welt |
| 4a | Ganzheit Heilwerdung | (Ego)Tod | Transparent Gewandelt |
| 4b | bewusste, gereifte Einheitserfahrung | Neo-Kreation | Raum-Zeit- überschreitend |
| 4c | Wiedergeburt - Wiederkehr | Winter - Nacht | 'ALLES' = geheim/tabu |
Während unserer knappen Diskussion über obigen Themenkomplex ging mehrmals die Türe auf. Nacheinander strömten mehr als zehn bekleidete Chorsängerinnen in den Waschraum der Damentoilette, die alle uniform mit schwarzem Rock und schwarzer Bluse bekleidet waren. Wie wir nutzten sie die Pause vor ihrem Auftritt, der zeitgleich mit anderen Aufführungen und Jasmuheens Abendveranstaltung stattfand. Mir fiel auf, dass auch wir beide vorwiegend schwarz gekleidet waren.
Die vielschichtige Synchronizität des Augenblicks sprach für sich, leider ohne zeitgleich angemessen gewürdigt zu werden. Unter uns "Schwestern" war keine erkennbare innere Einheit vorhanden, jedoch eine äußerliche, angesichts der
Jasmuheens schizophrene Zensur
hinterließ ein unbehagliches Gefühl in mir, das mich innerlich alarmierte.
Zwei Wochen später dankte mir Jasmuheen per Fax für meine schriftliche kritische Rückmeldung. Unter Einsatz ihrer bewährten "Charmebremse" begrüßte sie mich herzlich mit liebe Schwester der Dunkelheit und des Lichts und bat mich
Wörtlich und analog übersetzt liest sich ihre Bitte folgendermaßen:
Auf Vorsicht (0), Einsicht (1), Zweisicht (2) Umsicht (3) und Durchsicht (4) folgt nicht schlüssigerweise Nachsicht gepaart mit Nachsehen.
Verleugnung und Schnitt
Solange abhängige Angehörige ihr Familienübel "wie üblich" 'über'sehen, grassiert die Sucht weiter. Robert Bly meint hierzu in seinem Werk »Eisenhans«:
Laut obiger Wort- und Bedeutungskette bat mich Jasmuheen offen um duldendes Stillschweigen.
Zwischen den Zeilen forderte sie mich allerdings auf, mein Mit-Wissen beizeiten zu enthüllen, so wie es das siebte Geißlein getan hat, das im Uhrkasten der Zeit (4) Zuflucht vor dem Eindringling Wolf (2) gefunden hatte, und über dessen Verbrechen (3) berichtete, als die Muttergeiß (4) es beim Namen (1) rief.
Wie ein Süchtiger, der anlässlich einer Familienkrise Besserung gelobt, um getrost seine Suchtkarriere fortsetzen zu können, ist (mir) Jasmuheen bis heute die Erfüllung einiger ihrer schriftlichen Versprechen von damals schuldig geblieben.
Suchtkarrieren beschreiten progressiv folgende vier Phasen
Auch die mystisch orientierten Chefideologen der arischen Idee des Dritten Reichs konzipierten eine exklusivistische Utopie, die dreizehn Jahre lang (1+3 = 4 = Wandlungskrise) bis zum endgültigen Zusammenbruch 1945, ganze Völker in den Bann gezogen und teilweise in den Tod geschickt hatte. Einer der wichtigsten Vordenker von damals Otto Rahn beging während des 2. Weltkriegs Selbstmord, als ihm bewusst wurde, welch verheerende Geschichtsentwicklung er mitzuverantworten hatte. Der besiegte "Führer" tat es ihm nach.
Adolf Hitlers Geltungsbedürfnis und sein Psychogramm der Unscheinbarkeit zeichneten ihn als ideales Medium und Propagandisten der arischen Paradiesvorstellung aus. Die körperlichen Kennzeichen des einwandfrei reinrassigen Ariers, des Elitemenschen im lichtarmen Nordland, waren naturgemäß und ideologisch blondes Haar und blaue Augen.
Die körperlichen Attribute 'blond und blauäugig' sind auch bei Jasmuheen vorhanden, die von norwegischen Eltern abstammt und mit bürgerlichem Namen Ellen Greve heißt.
Im modernen Sprachgebrauch findet man für beide Merkmale übertragene Bedeutungen.
Neben der psychologisch erwiesenen größeren Beliebtheit ihres licht umrahmten Antlitzes werden hellhaarige Frauen mit Blondinenwitzen unbillig geschmäht. Reifende Charaktere aller Couleur lernen, divergierende Tendenzen dieser Art nicht persönlich, sondern gelassen zu nehmen beziehungsweise verhältnismäßig zu parieren.
Nach den dualistisch geprägten Wertmaßstäben des Suchtsystems genießt eine grazile Blonde, deren triggernd lächelndes Konterfei fast alle ihre Medien-Produkte ziert, erfahrungsgemäß vermehrte Chancen, die Konsumenten für ihre gefällige Lichtbotschaft mit dem besonderen Kick zu gewinnen. Hingegen hat eine füllige, dunkeläugige, brünette Kassandra gesetzmäßig mit drei Wellen von Widerstand zu rechnen, sollte sie es wagen, todbringende Verleugnungsstrategien zu unterlaufen, die Geheimnisse ihrer suchtbefallenen Familie zu offenbaren und vereinnahmende Verhaltensmuster des Suchtsystems laut zu hinterfragen. Entgrenzende Tabubrüche bescheren Freiheit und kosten den Preis der Ausgrenzung.
Ein streng gehütetes Tabu der New Age Szene ist:
Wer es dennoch tut, wird wiederum von 95% verurteilt, erhält das Etikett "negativ", analog zu dem "verteufelten" Ketzer im Mittelalter.
Die Ende 1999 mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Ärzte ohne Grenzen bekunden:
Der Psychologe Peter Schellenbaum drückt es in seinem Buch »Die Wunde der Ungeliebten« (1992) so aus:
Diese analoge Untersuchung betrachte ich als einen Schritt zur (eigenen) Genesung aus der Suchtstruktur. Es gilt, wahrgenommene Sachverhalte in annehmbarer Weise beim Namen zu nennen, statt sie weiterhin zu übersehen oder zu bagatellisieren, um sich Ärger zu ersparen und womöglich "falsche" Freunde zu verlieren.
Ausführungen dieser Art wirken ernüchternd. Auf suchtkranke, heftig reagierende Leser wirken sie geradezu schmerzhaft.
Die Loslösung aus zivilfeiger Trägheit, die gern als "spirituell korrektes" (alias spirituos verfremdetes) Verhalten verbrämt wird, ist ein Schritt mit Konsequenzen.
Die Rumpelstilzchen des Suchtsystems verlieren ihre angemaßte Scheinmacht, sobald ihr Name ausgesprochen und ihr geheimgehaltenes Gebaren bekannt wird.
Pranier ernähren sich dem Volksmund nach von Luft und Liebe. Jasmuheen endet ihre Briefe mit der Formel Licht, Liebe und Lachen. Ironischerweise lautete die Titelzeile eines gegen ihre Person gerichteten Artikels »Licht, Luft und Leichen«. Die in der New Age Szene häufig benutzte Formel
Der Begriff "erwacht" steht nicht im Partizip Präsens, sondern im finalistischen Partizip 'Perfekt'. Programmatisch gutgeheißen wird
Aufmerksame Leser oder Zuhörer finden in Jasmuheens Programmiermeditationen (zur Zeit der Jahrtausendwende) peinliche Gebote wie:
Die unterschwelligen Spiegelbotschaften dazu könnten lauten:
Obige Beispiele eklatanter Dualismen entkräften paradoxerweise das Erhöhte! Das ganzheitsorientierte Lebensmodell geht von der Maxime "Alles ist Gott." (1-4) aus, nicht zu verwechseln mit der bequemen Lifestyle-Formel "Alles ist (wird) gut." (1-2)
Dem Schweizer Psychiater C. G. Jung lag nicht daran, vordergründig gut, alias, weiß, positiv, aufgestiegen – sondern ganz (4) zu werden. Ein geeignetes Credo könnte so lauten: Alles ist/wird heil.
Die US-amerikanische Geistlehrerin und Heilerin Rosalyn Bruyere nennt zur Unterscheidung von Gut und Böse sinngemäß das Stadium der Gewissensbildung (lat. con-scientia = mit-wissen) als Kriterien, um reifere von weniger reifen Entwicklungsstadien zu unterscheiden.
STADIEN DER GEWISSENSBILDUNG |
| Das Böse (Frühreifes = 1) unentwickelteres Stadium | Das Gute (Altgereifte = 3) entwickelteres Stadium |
| Gewissensbildung unausgereift → 2 (das Andere) | intaktes Gewissen → 4 (Seele) |
| sichert sich einen scheinbaren äußeren Vorsprung | (1) mit-wissen → (2) mit-fühlen → (3) mit-handeln → (4) mit-wandeln |
| geht egozentriert, skrupellos und rasant vor | lebt Konfliktbewusstsein, bereit, Dualismen zu transzendieren |
| scheut Schattenarbeit, Auseinandersetzung und Integration | verlangsamt und vertieft äußere Entwicklungsprozesse |
| mangelnde Ethik zugunsten des Großen Ganzen | zugunsten innerer Entwicklungsprozesse |
Das Gesicht hinter vorgehaltenem Arm verbergend, glauben unreife Menschen eisern, dass "alles gut" ist, indem sie 'brav' (koabhängig) die "böse" Suchtwirklichkeit ausgrenzen, die ihrer Illusion von "Licht und Liebe" widerspricht.
Jedes zentralistisch-faschistoide Dominanzsystem hält sich offen oder insgeheim am Mythos der angeblich gerechtfertigten Tötung oder Ächtung des Sündenbocks schadlos. Diesem fällt die undankbare Aufgabe zu, den verleugneten Schatten der hellen oben agierenden 'Unterdrücker'seite auszutragen. Über die Folgen ihres 'führerzentrierten unbewussten und verheimlichten Tuns', das Eigenverantwortung scheute, ließen sich die Mitträger der Nationalsozialismus nur ungern aufklären. Sie reagierten mit Flucht, Ausflüchten, flüchtig Asche aufs Haupt und Schwamm drüber. Die von den Siegermächten angeordnete Entnazifizierung hat den Sumpf nicht wirklich trockenlegen können. Dies bestätigt, dass ein opportunistisch erfolgter Scheinentzug eher zu Rückfällen führen kann. Demzufolge zahlen die Nachkommen des einstigen Nazistaats noch heute materielle und immaterielle Wiedergutmachung und lernen wohlweislich drei bis vier Generationen später das Versäumte nach und integrieren die verleugneten Anteile.
Uni(n)formierte, gutgläubige (blonde und blauäugige) Arier, im Glauben der Herrenrasse der "Besten" anzugehören, ließen sich anfeuern, im Namen der Errichtung des Tausendjährigen Reichs in 'ego'gerechter Weise das abzuwertende dunkelhaarige jüdische Geschwistervolk auszurotten.
In ihrem teils autobiographischen Roman »CAMELOT« beschreibt Jasmuheen ihre vom Zauberer Merlin, der synonym für den 'aufgestiegenen Meister' Saint Germain steht, angeregte moderne Version des mystischen Königreichs Camelot sowie des jüdisch-biblischen Garten Eden. Unter dem Pseudonym E. schildert die Autorin darin Stationen ihres Lebenswegs. Ein bedenkliches Zitat auf S. 93 tönt:
Es wird fortgesetzt auf S. 94:
Da weder das mystische Camelot noch das schöpfungsgeschichtliche Eden reale historische Rückbezüge erlauben, ist Jasmuheens Hinweis auf ihre Mission für das "wirkliche arische Paradies" kritisch zu betrachten, da die gesellschaftspolitischen Spuren des ersten - Gott sei Dank – gescheiterten Ansatzes (1945) auch nach sechzig Jahren noch eminent wirksam sind.
In einer multikulturellen Gesellschaft (3),
die ein Nord-Süd- und ein West-Ost-Gefälle (1 ↔ 2) aufweist,
die vielnationale Wirklichkeit anzuerkennen (3)
und daran mitzuwirken, dass sie zu einer organischen Ganzheit "genesen" (4) kann,
ist ein schmerzhafter langwieriger Prozess (3),
der bei den Einzelmenschen die Öffnung des Herzens (4) voraussetzt,
die beizeiten durch Gnade erfolgt und nicht von außen auferlegt werden kann oder gar über NATO-Einsätze zu bewerkstelligen ist. Mitgefühl und Barmherzigkeit befähigen uns, die verbannten Schattenanteile der Geschwister(nationen) zu würdigen und zu integrieren.
Hingegen macht Jasmuheen sich und den so genannten "Paradiesern" weis, sie könnten mit einer "süßen Revolution" die MAPS-Utopie relativ "easy" (leicht) erschaffen, so sie denn intensiv "auf positiv" affirmieren und programmierten, das heißt – nach dem Zahlenverhältnis der Suchtgesellschaft – zu 95 Prozent die real existierende Wirklichkeit ausschließen, verleugnen und kontrollieren. Falls sie tatsächlich die "Einheitspolitik" der Lichtwesen vertritt, die sie als ihre Pressesprecherin (aus)erwählt haben, und davon überzeugt ist, dass am wirklichen arischen Wesen die ganze Welt genesen könne, dürften sie und ihre Gefolgsleute bei fortgesetzter affirmativer Gehirnwäsche unerschütterlich an der zurechtgezimmerten Sicht einer exklusivistischen "heilen Welt" festhalten.
Am 9. Oktober 1989 geschah das "Wunder von Leipzig", die Folge einer rechtschaffen(d)en Volks-Bewegung. 70 000 Demonstranten, die zeitgemäß aus innerem Antrieb zusammengeströmt waren und von einem stattlichen Aufgebot von Wehrpflichtigen und Polizei abgeriegelt wurden, konnten sich mit der stimmigen Sentenz "Wir sind das Volk!" friedlich behaupten. Das von den ideologischen Machthabern bestellte Kommando wich zurück, das befürchtete Blutbad blieb aus und - die "Mauer" fiel. Die sozialistische Propaganda hatte nach 40 Jahren praktisch versagt (4 entspricht dem Wandlungsmoment bei einem erfüllten Zeitzyklus). In ähnlicher Weise muss eine brüchige Teerdecke, woran der Zahn der Zeit genagt hat, dem unbändigen Lebenstrieb eines Grashalms weichen.
Eile mit Weile, um die Heilung des Geteilten mitzuerleben.
Als Jasmuheen bereits den zweifelhaften Ruf hatte, ein weiblicher Guru zu sein, nahm sie Ende 1998 bei einem Vortrag in München zu diesem Vorwurf Stellung. Sie beteuerte wortwörtlich: Nein, ich bin nicht ein Guru. Da das spiegelnde Unterbewusstsein Worte wie nein, nicht(s), kein ausblendet, bleibt womöglich die unterschwellige Umkehraussage "Ich bin ein Guru" haften. Sie versäumte die Chance zu bekennen, eine spirituelle Lehrerin zu sein, die in einer allseits herausfordernden Übergangszeit eine schwierige Gratwanderung vor sich hat und auf konstante ehrliche anteilnehmende Rückmeldungen ihrer nur ansatzweise kokreativ orientierten Zuhörer angewiesen ist, um nicht in dominantes Kontrollverhalten abzurutschen, was typischerweise von geistig blinden, tauben und stummen Esokonsumenten stark begünstigt wird. Solche selten gehörten und zunächst befremdlichen Bekenntnisse könnten paradoxerweise die verleugnete Verletzlichkeit des Süchtigen in die weiche Stärke des Genesenden umwandeln. Im gefühlsfeindlichen Paradigma der Scheinwahrung sind sie tabu und gelten als ungehörig, ja als "unerhört", weshalb sie noch ungehört bleiben.
Andrew Harvey, ehemaliger Repräsentant von Mother Meera und inzwischen ein "entgurufizierter" Religionsphilosoph, erwähnte 1995 in einem Interview:
Als Kriterium für 'echte Gurus' empfiehlt Harvey:
Christopher Schneider, einer der deutschen "Gründer" der MAPS-Akademie auf dem Papier und der Visitenkarte, der sich als Heilpraktiker darauf spezialisiert hat, Pranier-Anwärter während ihres gemeinsamen strapaziösen Fastenrituals, sprich der potentiellen Nahrungsumstellungsphase, gegen Honorar zu begleiten, enthüllte mir mündlich, dass seine Klienten bereits vor Antritt dieser Einweihung meist übermäßig verwirrt seien.
Die Rolle des LNP-Begleiters kann analog zu der Rolle des über Jahrzehnte geschulten Priesters alter Mysterienschulen gesehen werden. Jener hatte zu erwägen, ob der Bewusstseins- und Reifezustand eines Kandidaten entsprechend gediehen war, um sich dem bevorstehenden Einweihungsritual im Angesicht des (Ego)Todes mit Aussicht auf Erfolg unterziehen zu können.
Verdrehtes, verwirrtes Denken (engl. stinkin' thinking), Leichtgläubigkeit, uneingestandene Grandiosität und das Helfersyndrom sind einige typische Symptome von Koabhängigkeit und Beziehungssucht.
Suchtsystembedingt mangelt es sowohl beim Leiter als auch bei der Fastengruppe an nüchterner Klarheit, womit allfällige Suchtstrukturen aufgedeckt werden könnten und folglich neue Suchtspiele vergällt würden. Meinen Einwurf, dass die angehenden Lichtesser vorab eine Phase der gründlichen Selbstorientierung bräuchten und gut bedient seien, wenn sie bestenfalls ausführlich über die physikalischen und seelischen Implikationen dieser pranischen Ernährungsform informiert werden, wies er glattweg ab. Stattdessen vertrat er Gegenteiliges.
Im Jahr 2003 hat Schneider - nach 7 Jahren - aus persönlichen Gründen aufgehört, Pranieranwärter im Lichtnahrungs-Prozess zu begleiten. Seine Erklärung dazu: Irgendwann ist es vorbei. Eine Gesetzesänderung des Deutschen Heilpraktikergesetzes dürfte wohl der Grund gewesen sein, dass Schneider sein Engagement als Betreuer von Lichtfastenden aufgegeben hat, um nicht wegen Zuwiderhandlung seine berufliche Existenz zu riskieren.
Der Bestsellerautor Robert Bly meint:
Die unerkannte starre Suchtstruktur verhindert geradezu, dass progressiv Süchtige und als Experten getarnte Suchtverstärker aus ihren wiederholten Fehlern lernen. Die einen können es nicht, die anderen wollen es nicht.
In einem Hinweisblatt zur "Vorbereitung auf den Lichtnahrungsprozeß" werden folgende Verstrickungsthemen aufgezählt, die vor, während und nach dem Prozess suchtkonfrontierenden Stress bereiten könnten:
Dem folgt die Empfehlung:
Auf Seite 1 der 6. Ausgabe des Hochglanzmagazins ELRAANIS, der deutschen Postille der Lichtnahrungs-Bewegung, die in ihrer Anfangszeit zahlreiche Artikel aus Jasmuheens Feder bot, schrieb die angegriffene Autorin in einem Offenen Brief an die Zeitschrift »Focus«, dass vor Antritt einer Prana-Initiation unter anderem das Programmieren und die Meisterschaft über den Geist von ihr besprochen werden mussten. Im englischen Original ist hier von "mastery of the mind" die Rede. Das verräterische deutsche Umstandswort 'über', wie in 'Kontrolle über', 'Macht über ... ausüben' liegt den machtverletzten deutschen Wortschmieden so sehr im Geblüt und auf der Zunge, dass diese häufig gebrauchte, fatal wirkende verzerrte Übersetzungsversion kaum jemandem auffällt.
Jasmuheen programmierte vor Publikum nacheinander
zu denen jeweils von Körper bis Geist aufsteigende militärische Ränge vom gemeinen Soldaten bis zum General zu imagnieren seien. Angesichts dieser hierarchisch-vertikalen Gradeinteilung und Wertbemessung fällt der kindhafte Aspirant unwillkürlich der bequemen Illusion der Meisterschaft über ... anheim, statt die mühsamere kokreative Weitentwicklung anzustreben.
Bei obiger Programmierung kommandierte sie ihre diversen Körperelementale - analog zu Kindern und Soldaten -
Drillbeispiele dieser Art demonstrieren Übermachtgehabe. Sie erlauben nicht das partizipatorisch-demokratische Teilnehmen und Teilgeben, von Abrüstung ganz zu schweigen.
In derselben Zeitschrift plädiert Jasmuheen dessen ungeachtet ungeniert für
Folgende Fragen stellen sich:
Klassische Komm her/Geh weg-Botschaften und die Haltung Wasch dir den Pelz, doch mach dich/mich nicht nass erschweren die Aufgabe konfliktbereiter sich Wandelnder, fortlaufende Echtheitsprüfungen (ihrer) menschlicher Qualitäten vorzunehmen.
Um keinesfalls von den "Klarheits-Vermittlern" (engl. clarity-giver, Jasmuheens Wort für Prozessbegleiter) als Systemfeind ausgemustert zu werden, der zu viel Mühe machen könnte, wird ein beziehungssüchtiges Ego seine Zwanghaftigkeit vor ihnen perfekt überspielen, sprich meistern.
Dr. David Hawkins erklärte die Frage der Meisterung auf einem Seminar zum Thema Identifikation und Illusion im August 2004 so:
Jasmuheen nutzt und empfiehlt die hypnotische Wirkung von Triggerwörtern und Werbeslogans. Bei einem zähen Fernsehinterview mit M. Schreinemakers (1997) warb sie 'leicht'hin mit der unreflektierten Formel für Pranaernährung:
Die unterschwellige Spiegelbotschaft hierzu könnte lauten: Mach es 'leicht'fertig nach! Den Spruch "Just do it!" hat die Sportartikel-Firma NIKE, Impulsgeber und Nutznießer der kicktreibenden Freizeitindustrie, mit Erfolg für ihre Produkte geprägt. 1999 ist NIKE aufgrund eines Textilgiftskandals in Misskredit geraten.
Erwähnt sei auch Jasmuheens ausdrücklicher wertvoller Hinweis:
den sie, vorsichtiger geworden, seit den drei LNP-Todesfällen ergänzend hinzufügt:
Parteipolitische Lügen bestehen deshalb, weil sie großzügig mit (Halb)wahrheiten versehen sind. Man kann mindestens zwischen zwei Erfahrungswegen, dem unreifen und dem reifen unterscheiden und abzuwägen:
In einem Werbeprospekt für das 21-Tage-Gruppenretreat liest man die Sätze:
Eine verantwortlich gewählte Einweihung ist eine Einweihung ist eine Einweihung, die individuell nach ihren eigenen Gesetzen verläuft, womöglich und unumgänglich durch die eigene Hölle führt, wo der Initiand seinen inneren Feinden begegnet, sich ihnen stellt, sie sich zu eigen macht und durch die frei werdende vormals gebundene Kraft Erleichterung erfährt. Wer diese Erfahrung von außen er"leicht"ern, "angenehm" beschneiden oder "wirksam" steuern will, begeht womöglich "Diebstahl an der heilsamen Krise" der Kandidaten. Erfahrene Hebammen tun not, die weder zu Narkotika noch zur Zwangsgeburt greifen (müssen). Das Retreat soll außerdem zum eigenen "Höheren Selbst" (1) und den "Aufgestiegenen Meistern" führen.
Dazu einige unbequeme spiegelnde Fragen:
Ganzheitliches Wachstum umfasst Himmel und Höllen, Höhen- und Tiefenerfahrungen und beschert dazwischen womöglich immer ausgedehntere Phasen heiterer Gelassenheit.
Carl Gustav Jung umschreibt es so:
Jasmuheen hat die englische Abkürzung DOW (engl. Divine One Within) geprägt, das sie neben dem 'Höheren Selbst' und den 'Weißen Brüdern' als innere Inspirationsquelle empfiehlt. Dazu sind verschiedene Übersetzungsvarianten im Umlauf, wie etwa:
Ich bevorzuge dafür schlicht den Ausdruck 'Gott-Selbst', das innen-außen, unten-oben, links-rechts, nirgends-überall, nie-immer-zugleich ist. Um dem lichten Einseitigkeitsvirus vorzubeugen, muss neben dem Gottselbst auch der existente Gottschatten als (Spirituelles Ego / Scheinselbst) genannt und gewürdigt werden. In einem ihrer Seminare streifte Jasmuheen zwar beiläufig die Anwesenheit des Schattenselbst (Ego), das zu konfrontieren und gewissenhaft-gnadenreich umzuwandeln sie durch ihren "easy" Vorschlag umgeht, sich einfach auf die Vollkommenheit des DOW zu konzentrieren, das für all das Sorge trägt. (ELRAANIS, Nr. 6, S. 12) Die theologische Streitfrage, ob Gnade oder gute Werke Erlösung bringen, ließ das verschränkende Prinzip von Sowohl-als-Auch außer Acht. Das Motto konfliktscheuer Ko/Abhängiger ist:
Die "von oben" gesteuerte Lichtspeise-Bewegung, die offensichtlich die Schattenanteile scheut, könnte dem eitlen Ego eines koabhängigen Pranaanwärters suggerieren, sich von der Masse der üblichen Esser abzuheben. Er dürfte sich weigern, zu bemerken, dass er lediglich ein eindruckschindendes Gegenmittel gefunden hat, um eingefleischte Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle vordergründig zu neutralisieren, deren Fortbestehen das Suchtsystem auf Dauer sichert.
Eine Aussage des indischen Gurus Sathya Sai Baba, dem schon seit Jahren bisher ungeahndet und daher fortgesetzter pädophiler Kindes- und Jugendlichenmissbrauch nachgesagt wird, verdeutlicht das ungesunde Machtgefälle zwischen sich und seinen Anhängern so:
Der sich überlegen dünkende Pharisäer (Lukas 18, 11), der vermeintlich moralisch Tieferstehende verachtet, spricht:
Zu bedenken ist, dass das Unterbewusstsein auf das Wort "nicht" taub reagiert. Vers 14 in Lukas 18 beschreibt die paradoxe Verschränkung:
cc von Nekomin
Die scheinbar abhängigen – (meist) nicht interdependenten – Geschöpfe der gefallenen Schöpfung nehmen nach vampiresker Art Nahrung auf, ohne sich dessen bewusst zu sein. Die gewöhnliche grobstoffliche Nahrungsaufnahme geschieht auf vereinnahmende Weise, indem der Essende von außen und oben kommende Lichtpartikel aufnimmt, die unter Anderem durch Pflanzen in Photosynthese vorverdaut und in Chlorophyll umgewandelt wurden. Mit Hilfe von vertikalen Programmierungen nach dem Oben-Unten-Schema und der empfohlenen Paktbildung mit der 'oben' angesiedelten Weißen Bruderschaft erlernen die angehenden Pranier die beachtenswerte Kunst, sich unmittelbar von Photonen aus dem atmosphärischen Licht und Biophotonen, genannt Prana, zu ernähren.
Laut interner Statistik behalten immerhin zwei Prozent der 21-Tage-Initianden die Lichtnahrungsmethode auch längerfristig bei. Der erfahrene soziale Gegendruck und die Sonderstellung eines Praniers sind für die meisten untragbar. Die Pranazufuhr geschieht ungebrochen durch äußeres von der Sonne erzeugtes Infrarotlicht, das wohl mit Unterstützung von machtvollen Ätherwesen (angeblich den Arkturiern) aus der Umgebung abgezapft wird. Da bei Lichtessern keine prinzipielle Abkehr von der quasi vampiresken Nahrungsaufnahme erfolgt, bleibt die bisher kaum in Frage gestellte menschliche Abhängigkeit von äußeren Licht- und Nahrungsquellen erhalten.
In ELRAANIS Nr. 5 steht auf Seite 40 folgendes Zitat von Ananda:
In dem Pranismus, den das australische Medium Jasmuheen propagiert, ist jedenfalls das sozialdarwinistische Vereinnahmungsprinzip
intakt geblieben. Lichternährung ist gewissermaßen Lichtklau der verfeinerten Art.
Buszia Wucher, ein yoga- und fastenertüchtigter älterer Herr, ehemals Innenarchitekt, aus Rheinfelden lebt seit 1997 nach dem LNP nahrungslos, ebenso die über 60-jährige Schwedin Margit Martius. Herbert Hoffmann, ein Heiler, Lehrer und Autor aus der Münchner Esoszene, bekannt für In-Methoden-Hopping, hat in einem Rundbrief 1998 angekündigt, dass er nun auf Lichtnahrung umgestiegen sei. Neun Monate später hat ihn ein indischer Swami, sein jüngster Guru, eines Besseren, sprich Erdhafteren, belehrt, woraufhin er eher wehmütig den Lichtnahrungsweg aufgegeben hat.
Das Überlebens- und Lernmotto eines nicht reflektierenden vertrauenden Kleinkindes lautet: Mach äußere Trends nach. Reifere Menschen folgen dem Ruf im Inneren.
Bis 1998 bin ich, die Autorin, drei glaubwürdigen nicht öffentlich bekannten Personen begegnet, die vor Jahren unabhängig voneinander allein und aus innerem Antrieb ohne äußere Anleitung oder 21-Tage-Fasten ihre Nahrungsaufnahme über Jahre reduziert und schließlich eingestellt haben. Sie haben erst viel später von Jasmuheens Pranierbewegung erfahren.
Der durch Gnade aus einer Sucht Genesene US-amerikanische Psychiater David Hawkins hat über längere Zeit nach seinem Erleuchtungserlebnis mit 38 Jahren und in der siebenjährigen Periode seines Rückzugs nahezu nahrungslos gelebt. Phasenweise war er Vegetarier und seit Langem isst er wieder Fleischkost. Er rät von allen Formen der manipulativen Turbospiritualität ab:
Aufrichtigen spirituellen Aspiranten bietet Hawkins einen radikalen Weg zur Selbst- und Wahrheitsfindung an. Um spirituell wachsen zu können, ist es unerlässlich, sich die eigenen Schattenseiten und das eigene Suchtverhalten in Gänze zu eigen machen. Die Haltung, es mögen noch mehr von den eigenen negativen Empfindungen und Befürchtungen auftauchen, gewährt das beschleunigte 100% Verantwortung Übernehmen für all das, was da ist. Im Prozess der vollständigen Hingabe an das Göttliche trocknet das ego-getriebene Verlangen, das sich weder kontrollieren noch steuern lässt, irgendwann aus und hört einfach auf.
Im zugkräftigen Untertitel ihres Buches »In Resonanz« verspricht Jasmuheen das Geheimnis der richtigen Schwingung zu enthüllen.
Etymologisch verweisen Begriffe wie 'recht/s', 'richtig' auf den Sonnengott Ra (Re), in dessen Tradition sich das altägyptische (Gott)Königtum und Priestertum entwickelte. Die Geschichte und die Definition von Recht und Richtigkeit wurde gemeinhin von dominant Herrschenden diktiert.
Allein das Inhaltsverzeichnis weist - garantiert absatzsteigernd - mehrmals Begriffe wie "Steigerung", "Beschleunigung" und "Erhöhung" auf. Allerdings widmet sie auch dem Unterscheidungsvermögen ein Kapitel, wo sie auf S. 43 bekennt:
Auf meine Frage, weshalb sie in diesem Handbuch für esoterische Schnelleinsteiger relativ zusammenhanglos aus den verquast(en) (übersetzten) Werken von Prof. Dr. J. J. Hurtak (»Die Schlüssel des Enoch«) und Brian Grattan (»Mahatma I+II«) zitiert, antwortete mir Jasmuheen leichthin:
Äußere Erfolgsmerkmale wie Geld, Prestige oder Macht erweisen sich als schlüpfrige Qualitätskriterien für grundlegende Erfahrungswerte wie Leben und Tod. Beide genannten Lehrer hatte ich Jahre zuvor als ihre Dolmetscherin näher kennengelernt.
Der Volksmund weiß: Zu wenig und zu viel ist aller Narren Ziel.
Jasmuheen warf lakonisch ein, dass Charles W. Leadbeater, ein theosophischer Vordenker und von ihr zitierter Autor, ein pädophiler Kinderschänder gewesen sei. Im Sinne des Spaltbewusstseins schien sie einen Zusammenhang zwischen der von ihm propagierten Lehre und seinem eklatanten Missverhalten nicht zu erkennen, noch daran Anstoß zu nehmen. Weder an richtigen noch falschen Inhalten, sondern maßgeblich zwischen den Zeilen und an der praktizierten Form, den Früchten ihrer Taten, sollt ihr die Wahrheit erkennen.
Die "schwarz"phobische Jasmuheen empfiehlt Lichtduschen zu nehmen, indem man von oben kommende äußere Lichtstrahlen imaginiert, die auf den Körper regnen. Unerwähnt lässt sie das innere Licht und die Wichtigkeit wiederholter Tiefenerfahrungen wie etwa der "tiefen Nacht der Seele", wie sie Johannes vom Kreuz beschrieben hat. Mysterienschüler, Schamanen und Mystiker wussten von jeher, dass Befreiung aus dem dualistischen Suchtsystem 'aus eigener Kraft' in Verbindung mit spontanen Gnadenerlebnissen erfolgt, während profane Gläubige den Erlöser und die Erlösung von außen und von oben kommend erwarten.
Es gibt selbsterzeugtes "Mehr-als-Licht", das aus der Materie eines vorbereiteten Menschen emanieren kann, der die physikalischen Voraussetzungen für allbewusste supraleitende Prozesse erfüllt. Supraleitfähigkeit ist die paradoxe physikalische Entsprechung für Erfahrungen wie
Sie ist jederzeit, nie, überall, nirgends und dazwischen präsent und vermittelt raum-zeit-überschreitend die Fähigkeit, "mit hundert Augen zu sehen".
In Übereinstimmung mit dem ursprünglichen Schöpfungsprinzip könnten souveräne, interdependente Geschöpfe Selbst-erzeugte feinstoffliche Nahrung in Form von Kreationslicht aus ihrem inneren 'Nichts', Chaos (Tohubohu) oder Dunkel freisetzen und es als Motor für ihre kontinuierliche Selbstwandlung, sprich Evolution, nutzen. Somit wäre die Lichtnahrung aus dem Nichts ein Ausdruck echter Eigenschöpfung, sozusagen ein selbstverantwortetes perpetuum mobile.
Der ansprechende Buchtitel LICHTNAHRUNG (Yang-Qualität) des deutschen Erstwerks der Autorin Jasmuheen inspirierte eine stattliche Anzahl fortschrittlich orientierter LeserInnen.
Wohl kaum.
Die nachfolgende Gegenüberstellung hilft zwei diametral zueinander stehende Tendenzen zu verdeutlichen:
Lichtnahrung ↔ Nichtnahrung |
| Lichtnahrung | Nichtnahrung | ||
| + | weiß - jung - Yang | - | schwarz - alt - Yin |
| Quelle | Lichtnahrungszufuhr gewährt durch überragende Lichtwesen | Quelle | Unlicht, Nichts, Dunkel aus dem Selbst |
| Richtung | von oben, außen, vertikal | Richtung | im Inneren des unten lebenden irdischen Einzelmenschen |
| Licht | absorbierte Photonen aus äußeren atmosphärischem Licht / Prana | Licht | im souveränen Schöpfungsakt inneres Infrarotlicht horizontal ausstrahlend |
| Form | Hierarchie, absolutistisches Herrschertum | Form | Heterarchie, Thea(o)kratie-Demokratie |
Vereint man beide Ansätze in verschränkender Weise, so ergeben sich daraus vertikale, horizontale und vielfältigste diagonal verlaufende Spiralformen, vergleichbar mit dem schwarz/weiß verschlungenen Taiji-Symbol, das Yin (-) und Yang (+) symbolisiert und in Form eines Kreises oder einer Kugel Ganzheit darstellt.
Bei der hierarchisch vertikalen Anordnung
treten die im Suchtsystem bewährten Täter-Opfer-Konstellationen innerhalb eines Dominanzgefälles auf mehreren Ebenen zutage, die es in einem partizipatorischen, egalitären System früher oder später (auf) zu lösen gilt.
Entgegen anders lautenden Beteuerungen ist es eher aussichtslos, mit peppigen Techniken, aufgepropften Programmierungen oder massiven Affirmationen, den zählebigen Suchtstrukturen beizukommen.
Sucht-Umsteiger neigen auch dazu, den griffigen Parolen einer faschistoiden Einheits-Lichtpartei anheimzufallen und damit einen weiteren Verrat am Selbst zu begehen. Wer bereit ist, den leichtgläubigen Opferstatus aufzugeben, findet mit göttlicher Gnade über lange Sicht Heilung (Ganzwerdung), er heilt sich de facto aus dem Selbst, so er seine ganze spirituelle Intention auf Nüchternheit setzt und tatsächlich sukzessive und bestenfalls in einem hochschwingenden Feld von kompetenten und unterstützenden Mitgenesenden umsetzt. Jeder geht den Weg all-ein, ohne notwendigerweise allein zu sein.
Jasmuheen, die makellose Meisterschaft anstrebt und propagiert - ein weiteres irdisch unerfüllbares Suchtmerkmal - ist der deutschen Sprache nicht mächtig. Ein Videoaufnahme-Team unter Leitung von Clemens Kuby, das anlässlich ihres Abendvortrags (Dezember 1998) in Haar vor zirka 400 Zuhörern auch ungeniert Nahaufnahmen der teilweise verdutzten Zuhörer machte, ließ ihre Dolmetscherin zu Beginn der Veranstaltung bitten, sich doch aus dem Bild zu entfernen. Durch die räumliche Distanz beider Akteurinnen fiel es weniger auf, dass Jasmuheen auf eine Übersetzungshilfe und Mittelspersonen allgemein angewiesen ist. Statt des äußeren Eindrucks eines egalitären Gespanns von zwei Frauen auf der Bühne, wuchs das Gefälle, denn nun galt der Blick einzig und allein der weißen Göttin, die - um des werbewirksamen Images willen - keine fremde Göttin neben sich dulden sollte. Der kollektiv vorgeprägte Status elitärer Einzigartigkeit zeigte seine sofortige Wirkung, da sogar "alte Hasen" der lokalen Esoszene die Gelegenheit wahrnahmen, dem schaurig-schönen Persönlichkeitskult mit ihrer neu erkorenen Lichtgestalt ungehemmt zu frönen. Eine Hörerin schwärmte:
Die Aussage gleicht der eines nach oben und außen orientierten geschwisterneidigen Kindes, das 'seine' Mama für sich allein haben will. (Brot-Garantie!)
Auf meine wiederholte Frage
gab eine Teilnehmerin, die in der ersten Reihe gesessen hatte, zögerlich zu:
Eine Bekannte, der es während des folgenden Wochenendseminars ähnlich erging, die jedoch als Berufsfotografin die branchenüblichen Gepflogenheiten zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte kennt und gegebenenfalls auch einhält, meinte sinngemäß:
Hinweis: Kubys Videoaufnahmen von Jasmuheens Auftritten sind seit Jahren nicht als kommerziell vertriebenes Filmmedium erschienen.
Beide Beispiele verdeutlichen typisch beziehungssüchtiges Verhalten von 95 Prozent identitätsschwachen Leichtgläubigen, die sich schwer abgrenzen können und nach schmachtender Verschmelzung mit dem überhöhten Subjekt innerhalb eines Bandengeistes trachten. Stillschweigend erwünscht und daher "üblich" ist, dass überanpasste Suchtsytemnährer sich nett und unauffällig, sprich unaufrichtig zu sich und anderen, verhalten. Das vollzahlende Publikum agierte mehrheitlich, ohne sich dessen gewahr (zu) sein (zu können und/oder zu wollen), als unbezahlte Statisten, benutzte Objekte. Stoisch nahm es eine grobe Respektlosigkeit hin, weil es üblich ist.
Prüfet alles und behaltet das Best(möglich)e, nicht die vorgeblich Besten, die nach der olympischen Devise immer schneller, weiter, höher hinaus wollen, ohne ausgleichend Beschaulichkeit, Verbundenheit und Tiefgang anzustreben.
Alten Wein aus alten Schläuchen trinkend, überhöht Jasmuheen das vollkommene Maximum und meidet auffallend das vollständige Optimum. Derartige formellen Patzer sind ihr ausgerechnet passiert, als sie über den Aufbau des makellosen Paradieses referierte und das MAPS-Programm vorstellte. Ihr Auditorium bestand offenbar aus beeindruckbaren fremdbestimmten Verleugnern, die sich unwillkürlich dem Gruppendruck der Suchtstruktur beugten und sich den Parteiaufkleber erwacht und positiv sozusagen als Trostpflaster unwidersprochen aufprägen ließen? Eine Orwell'sche Zeichenverkehrung.
Bei anderer Vortrags-Gelegenheit November 1997 in München ließ sich Jasmuheen leidenschaftlich über ihre hohen Ansprüche an Filmcrews aus, die eines Tages fondsgestützte qualitativ hochwertige Dokumentationen über die Lebensweise von Praniern herstellen sollten. Währenddessen filmte das BR-Fernsehteam drei Stunden lang im Saal mit. Die Reporterin befragte eine Teilnehmerin direkt vor der Referentin. Jasmuheen wartete geduldig das Ende des Interviews ab, ehe sie nach einer dergestalt verlängerten Pause fortfahren konnte. Weder sie noch ihr Veranstalter hatten es für nötig befunden, die TV-Leute vorzustellen und den voraussichtlichen Sendetermin des geplanten Beitrags anzukündigen, was die Quoten und mögliches Engagement hätte erhöhen können. Die erlernte Dreistigkeit der "elefantösen" Medienleute hat Jasmuheen lächelnd - für alle sichtbar - 'übersehen'. Das Gros der Zuhörer kopierte das Verhalten der Hauptperson. Mit großem Energieaufwand blendete es das aufgeblendete Auge der Kamera aus, weil es das anscheinend offiziell nicht geben durfte.
Objektiv (?) beobachtende Objektive des "Big Brother" bescheren den Zuschauern den gläsernen Menschen hinter gläsernen Bildschirmen - eine Erscheinung des Neuen Zeitalters. Er deckt Familiengeheimnisse auf, die (fast) alle bewahren und zugleich leugnen. Keiner scheint zu wissen, was das ultimative Geheimnis ist.
Nämlich: die überfälligen Geheimnisse zu offenbaren.
Statt sich die Zustimmung und wohl auch die bereitwillige Mitwirkung des Publikums an ihrer Öffentlichkeitsarbeit einzuholen, hat Jasmuheen - ganz im Gegensatz zu ihren vorgetragenen Qualitätsansprüchen in Sachen Medienarbeit - vor der mächtigen Presse gekuscht und sich mitsamt ihren Zuhörern als stille Dulder(in) "entmündigt" und "entmündigen" lassen, dadurch den den allfälligen Kindstatus stärkend.
Kurz darauf erklärte mir die konfliktscheue Jasmuheen in einem Fax:
Bis auf Weiteres befolgt(e) sie den Verhaltenskodex der Suchtsystem-Gebundenen:
Als es mir erst einige Tage danach bewusst wurde, habe ich es gegen erhebliche Widerstände moniert. Typisch für Abhängige ist, dass sie nur unterschwellig wahrnehmen, was vor ihren Augen und Ohren geschieht, weil sie die Wahrheit und die daraus folgenden Konsequenzen als unerträglich schmerzhaft empfinden.
Narren und Kinder decken treuherzig, will sagen ihrem Herzen treu, die Farce von des "Kaisers Lichtkleidern" auf. Der 'Sommer' einer suchtgenesenden Gesellschaft naht allerdings erst, wenn Mitmenschen, die ihr kindisches Verhalten und den rasanten Jugendkult abgelegt haben und nach zähem Ringen wieder wie die Kinder geworden sind (4), nicht nur vereinzelt, sondern in 'Schwärmen' auftreten.
Der demagogische "Führer" Hitler hat es mit schweigender Billigung und verdeckt hetzerischer Zustimmung des verquickt-abhängigen Volkes geschafft, die Bischöfe zu Kollaborateuren "seines Kampfes" zu machen und die Massenmedien in den Dienst des Endsieg-Ziels zu stellen. Wehret den Anfängen!
Jasmuheen offenbarte der Autorin schriftlich, dass sie mit Meister St. Germain vereinbart hat, dass nur 'bewusste' Presseleute ihren Weg kreuzen würden. Öffentlich bekundet sie ihre Absicht, in allen ihren menschlichen Begegnungen zur wechselseitigen Stärkung und Freude beizutragen. Im Verlauf der oben geschilderten Veranstaltung stellte eine selbst'bewusste' Journalistin als Erste nacheinander drei kritische Fragen an Jasmuheen, die die Befragte gemäß ihren Presserahmenbedingungen liebenswürdig, doch abschlägig beantwortete.
Währenddessen zischelten mehrere Zuhörer aus dem relativ maulfaulen Publikum, die sich durch das hartnäckige Nachhaken der Spiele-Verderberin in ihrem Lichtbrot-Genuss gestört fühlten. Dies steigerte sich bis zu einem dezenten Ausbuhen mit dem Effekt: Die energetisch Fertiggemachte verließ schon frühzeitig den Saal. Die Reporterin, die tapfer erst nach drei Anläufen verstummt war, hatte sich aufgrund der Diktion ihrer systemkritischen Fragen als Sündenbock ausgewiesen, auf den anwesende "Lichtsüchtige" den Kollektivschatten abwälzten. Solches geschieht unbewusst und automatisch, hier mit indirekter Billigung Jasmuheens, wodurch wiederum die Illusion von Stärkung und Freude genährt wird. Weder die Referentin noch einer der übrigen Zeugen hat diese Hexenjagd auf die schatten'bewusste' Pressefrau inflagranti beim Namen genannt und durch Bewusstmachung beendet. Eine Chance für Ganzwerdung und Ausgleich wurde verpasst.
In der Suchtgesellschaft light gilt ebenfalls unbewusst die von Alice Miller gemünzte Verhaltensformel Du sollst nicht merken. Derzufolge kann/will man partout nichts von den Hintergründen wissen.
Von echter solidarischer Interdependenz, gegenseitiger Stärkung und Freude, konnte im Umgang mit dieser Fragestellerin keine Rede sein.
Die posthume Ehrenrettung des geistig hinrichteten Galileo Galiläi, der, um sein Leben zu retten, seine Thesen unter Zwang vor den Ohren der Kirchenfürsten widerrufen musste, geschah erst vor Kurzem. 400 Jahre danach.
Sein Zeitgenosse Giordano Bruno, der sich weigerte, nach Vorgabe der kirchlichen Machthaber abzuschwören, erfährt auch heute noch keine Entschuldigung von Seiten der zur Jahrtausendwende abbittenden Römischen Kirche, die ihn einst als "Ketzer" in Rom verbrannt hatte.
In der Zeitschrift ELRAANIS Nr. 7, 2000, räumt eine aufrichtig demütig gewordene Jasmuheen auf Seite 6 ein, dass sie sich aus Arroganz und Naivität (S. 5) verleiten lassen habe, einer Testwoche mit dem illustren australischen Fernsehteam »60 Minutes« zuzustimmen. Fünf Tage lang wurde sie isoliert und eingeschlossen ohne Essen und Trinken unter Schlafentzug in schadstoffbelasteter Umgebung bei Vollilcht gefilmt, bis die mitwirkende Ärztin – gegen Jasmuheens Willen - das Experiment abbrach, weil die dehydrierte und – wie sie sagt – kohlenmonoxid-vergiftete Probandin extrem an Gewicht verloren hatte. Entgegen St. Germains Zusage setzte sie sich einer spirituell eher unbewussten Filmcrew aus, die sie schikanierte, ihren Schlaf störte und vielfach gegen Vereinbarungen verstieß. Um weder Prestigeverlust noch Erniedrigung (Egotod) ertragen zu müssen, wollte sie, wie oben zitiert, auch hier unter keinen Umständen unterbrechen, selbst auf die Gefahr hin etwa tödlich endenden gesundheitlichen Schaden zu erleiden.
Genau diesen Leichtsinn unterstellt sie indirekt der Engländerin Verity Linn, die 1999 an ihrer Reaktion auf die ersten LN-Prozesswoche in der Wildnis Schottlands an Unterkühlung verstorben ist.
Am eigenen Leib erfuhr die nachsichtige Testperson des Big Brother nun die degradierende respektlose Behandlung, die für sie angeheuerte erwachte und positive Filmteams seinerzeit ihrem Publikum mit ihrer stillen Zustimmung zugemutet hatten. Eine Chance, die mangelnde Einfühlung in das Schicksal der Sündenböcke des "Systems Jasmuheen" wettzumachen. Etwas suchtgeläutert hat sie nun doch Abstand davon genommen, ein geplantes 33-Tage-Großexperiment mit Pranieranwärtern, Ärzten, Wissenschaftlern und Journalisten frühreif durchzuführen. Eine ausgleichende Erkenntnis ihres jüngsten krisenhaften Testversuchs, wobei der lichtorientierten Jasmuheen das Lachen verging, könnte sein, dass sie besonders an den Folgen des Dunkelheitsentzugs litt, der ihren rapiden körperlichen Abbau beschleunigte. Ausführlich erläutert diese These der Mittelweg-Forscher Ananda in einem öffentlichen Brief. ELRAANIS Nr. 7, S. 12
Die jährlich stattfindenden Eleusinischen Mysterien in einer mutterrechtlich egalitären Kultur Griechenlands beinhalteten ein Einweihungsritual, bei dem wohl vorbereitete Mysten ein dunkles unterirdisches Labyrinth durchschritten, sich mit der Göttin, dem Urgrund des Selbst, vereinigten und dabei den Initiations- oder Egotod starben. Die Erfahrung der Zeitlosigkeit ließ sie "mit hundert Augen" hinter die Schleier der Schöpfung schauen, gefolgt von einer tiefgründigen inneren Wandlung.
Rituale dieser Art erhielten das Gleichgewicht und dienten unter anderem dazu, unwillkürlich erzwungene perverse Menschenopfer zu verhindern.
Getreu des Sündenbockprinzips forderte der äonenlang anhaltende Konflikt zwischen Göttern und Geschlechtern - die pathologische Ursache aller Kriege – seit jeher die freiwerdende Energie von ausgegrenzten, auserwählten und deshalb getöteten Opfern als Pfand, angeblich um die so genannten Götter (Archetypen) damit zu besänftigen oder gar zu nähren.
Die eindringliche Warnung an LNP-Anwärter eines yogaertüchtigten älteren Mannes, der das 21-Tage-Ritual mit Ohnmachtsanfällen überstanden hatte und danach monatelang an Depressionen gelitten hatte, lautet:
Teils in Form von Leitartikeln berichtete die internationale Presse ab August 1999 über drei Todesfälle in München, Australien und Schottland, die infolge der strapaziösen Umstellungsphase auf Pranakost aufgetreten sind. Als führende Propagandistin der Lichtnahrungs-Bewegung belasteten die Medien, stets auf der Suche nach griffigen Schuldträgern, Jasmuheen mit der Verantwortung dafür, ganz so, als ob die Verstorbenen nicht auch Eigenverantwortung trügen.
Die 59-jährige Australierin Lani Morris erlitt einen Hirnschlag und Nierenversagen während sie den LNP unter Aufsicht durchführte. Ein australisches Gericht hat ihre beiden unachtsamen Prozessbegleiter Anfang 2000 des Totschlags schuldig gesprochen.