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2·2012


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Lichtnahrung (Inedia)

Analoge Betrachtungen der Suchtsymptome innerhalb der
Lichtnahrungs-Bewegung unter Anleitung der Australierin Jasmuheen


 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Historische Daten zur Nahrungslosigkeit
  2. 2. Lichtnahrungs-Prozess (LNP)
  3. 3. Das Phänomen der nahrungslos lebenden Menschen
  4. 4. Nahrungslosigkeit – aus der Sicht von Bibel, Mystik und Märchen
  5. 5. Rezeption von Nichtessern
  6. 6. Diskrepanz zwischen Image und der äußeren Realität
  7. 7. Interessengeleitete Widerstände gegen Veränderungen
  8. 8. MAPS-Paradies: ein besonderer Kick
  9. 9. Große Weiße Bruderschaft (GWB)
  10. 10. MAPS-Versuchsobjekte
  11. 11. Erwacht und positiv
  12. 12. Synchronizität mit schwarzen Schwestern – Teil I
  13. 13. Vier Stationen der Bewusstseinsentwicklung
  14. 14. Vier konzentrische Wachstumsringe
  15. 15. Synchronizität mit schwarzen Schwestern – Teil II
  16. 16. Vom Ruin des Selbst zum Egozid
  17. 17. Blond und blauäugig
  18. 18. Licht, Luft und Leichen
  19. 19. Gewissensbildung – die Kunst des Differenzierens
  20. 20. Suchtstruktur der Dominanzsysteme
  21. 21. Camelot – Eden – Arisches Paradies
  22. 22. Wunder geschehen, wenn die Zeit erfüllt ist.
  23. 23. Mechanismen der Guruschaft
  24. 24. Argumentation eines Lichtnahrungs-Prozess-Begleiters
  25. 25. Vier Prüfungsstationen auf dem geistigen Weg
  26. 26. "Es ist so leicht. Tu's einfach
    1. 26.1 Mangelnde Schattenintegration
  27. 27. Das Göttliche im Inneren (DOW)
  28. 28. Vereinnahmende Nahrungsaufnahme
  29. 29. Lichtesser – aus der Szene und im Verborgenen
  30. 30. Orientierung am äußeren Erfolg von Kollegen
  31. 31. Lichtduschen ↔ tiefe Nacht der Seele
  32. 32. Lichtnahrung ↔ Nichtnahrung
  33. 33. Verschränkung der Ansätze
  34. 34. Jasmuheens doppelbödiger Umgang mit den Medien
  35. 35. Bewusste Presseleute? – Bewusste Begegnungen?
  36. 36. Eine Lektion in Demut
  37. 37. Drei LNP-Todesfälle erregen die Weltpresse.
  38. 38. Unvermögen, den Tod zu würdigen (4)
  39. 39. Resilienz – Zwei Drittel ⇔ Ein Drittel-Verhältnis
  40. 40. Schrecken der Ermächtigung
  41. 41. Schlussbetrachtung
  42. 42. Spielfelder der Suchtstruktur ⇔ Würdekultur
  43. 43. Progression der Sucht
  44. 44. Zitate zum Thema Lichtnahrung / Inedia
    1. 44.1 Zitate allgemein
    2. 44.2 General quotes
  45. 45. Links zum Thema Lichtnahrung / Non-eating
    1. 45.1 Veranstaltungen
    2. 45.2 Literatur über Lichtnahrung/Pranismus (inklusive Erfahrungsberichte)
    3. 45.3 Externe Weblinks
    4. 45.4 External web links (engl.)
    5. 45.5 Audio- und Videolinks
    6. 45.6 Audio and video links (engl.)
    7. 45.7 Interne Links

Jasmuheen, 2008

 

⚠ Achtung * Caveat Emptor

 

Die Rumpelstilzchen des Suchtsystems verlieren ihre Scheinmacht, sobald ihr Name ausgesprochen und ihr geheim gehaltenes Verhalten bekannt wird.

Die vorliegende analoge Untersuchung bietet einen Schritt in Richtung der Genesung aus subtilen Suchtstrukturen. Die untersuchten Sachverhalte in annehmbarer Weise beim Namen zu nennen, löst mitunter Ärger aus. Lichtsuchtgeschädigte LeserInnen könnten starke Reaktionen auf nachfolgende Untersuchung des Lichtnahrungs-Phänomens haben.
Sich aus zivilfeiger Trägheit, mitunter verbrämt als "spirituell korrekte" Lebensweise, zu lösen, hat Konsequenzen.


 

Historische Daten zur Nahrungslosigkeit


Jasmuheen (Ellen Greve) 2008

Seit 1997 ist vorwiegend in der deutschsprachigen Esoterikszene der von der Australierin Jasmuheen propagierte 21-Tage-Prozess als ein Einweihungsritual moderner light-Art bekannt geworden. Die Aspiranten streben einen Bewusstseinssprung an, indem sie ihre Ernährung auf Pranakost, die so genannte Lichtnahrung, umstellen, um letztlich nicht mehr auf das gewöhnliche grobstoffliche Nahrungsangebot angewiesen zu sein. Fachbegriffe für ein Leben ohne Aufnahme fester Nahrung sind Inedia completa oder Asitie.

 

Das Phänomen der Nahrungslosigkeit wurde zur Jahrhundertwende vom Grazer Lebensreform-Arzt Dr. Karl Graninger untersucht, der in über 50jähriger Forschung rund 40 Personen, überwiegend Frauen, aus unterschiedlichen Ländern und Zeiten ausfindig machte, bei denen eine medizinisch nicht erklärbare Inedia von mehrfach 5 Wochen pro Jahr bis zu 52 Jahren dokumentiert worden ist. Ein weiterer Inedia-Forscher der jüngeren Zeit ist Dr. Albert Bartel. Artikel in der deutschsprachigen Esoterik-Monatszeitschrift Esotera (1986-2001), S. 1020ff, November 1976
Konventionelle Mediziner sind nicht imstande, das Inedia-Phänomen zu erklären. Grobstofflich orientierte Wissenschaftler belegen die Lebensweise, die sich aus dem Feinstofflichen speist, mit dem Kampfbegriff Pseudowissenschaft, während andere, wie etwa der Schweizer Michael Werner, sie über Jahre unkontrolliert testen, um sich dann für Studienzwecke einer klinischen Überprüfung zu unterziehen.

Lichtnahrungs-Prozess (LNP)

In den ersten sieben Tagen des Lichtnahrungs-Prozesses, der medizinisch bedenklichen Phase, wird weder gegessen noch getrunken. Der Lichtfastende darf duschen und Eiswürfel lutschen, soll das Wasser allerdings ausspucken. Danach sind aufbauend verdünnte Säfte in geringer Menge erlaubt.
Laut allgemeiner Vorstellung stirbt man, wenn man mehr als 3-4 Tage ohne Flüssigkeit auskommt, in der medizinischen Literatur wird bestätigt, dass man in  gemäßigten Klimata bis zu 7 oder gar 10 Tagen ohne Flüssigkeitszufuhr überlebt. Dieses Postulat haben beispielsweise Überlebende von Gruben- oder Segelunglücken widerlegt.

 

Die meisten angehenden Pranier sind Liquidarier (Flüssigkeitsernährte), das heißt, sie nehmen diverse (kalorienhaltige) Flüssigkeiten zu sich. Es sind keine so genannten Breatherians (Atemernährte), die ohne Essen und Trinken auskommen. Vollständige Inedier gelten weithin als Unpersonen – doch entgegen den düsteren Prognosen herkömmlicher Bücherweisheit geht es den erstaunlich zahlreichen Einsteigern bislang prächtiger als von Expertenseite vermutet. Altersforscher bestätigen, dass eine konstant um 30 Prozent reduzierte Kalorienaufnahme keine Mangelernährung bedeute und prozentual eine deutlich längere Lebensspanne zur Folge habe.

 

Aus medizinischer Sicht ist die krasse Umstellungsphase auf Lichtnahrung toxisch gefährlich. Der Ernährungsforscher D. Johnsen stuft sie als eigentlich kriminell ein, der spirituell orientierte Fastenarzt Dr. Rüdiger Dahlke rät wegen möglicher organischer Langzeitschäden von der pranischen Radikalkur mit Austrocknungsfolgen ab und der Münchner Psychologe Wolfgang Schmidbauer vermutet eine uneingestandene spirituell überhöhte Magersucht hinter dem Inedia-Phänomen.

 

Jasmuheen strebte im ausgehenden Jahrtausend für das Jahr 2000 – nach ihren Bedingungen – eine wissenschaftliche Überprüfung der von ihr angeführten Inedia-Bewegung an, von der sie – wohl aufgrund von dessen grenzwissenschaftlichen Brisanz und ihres eigenen misslungenen TV-kameraüberwachten Selbstversuchs – bis dato nicht zustande gekommen ist.

 

Die Nahrungslosigkeit, die Jasmuheen offen als 'Marketingstrategie' für eine Ideologie benutzte, hat sich als einer von vielen Suchttrends in der spirituellen Szene herausgestellt. Nach sieben Jahren Hype um den Pranismus spricht Jasmuheen seit 2004 im deutschsprachigen Raum gemäßigtere Töne. Mit ihrem jüngsten Buch Der sanfte Weg zur Lichtnahrung Koha Verlag, 10/2004 hat sich Jasmuheen von dem radikalen Nahrungsumstellungsmodell abgewendet, das sie fast eine Dekade lang vertreten hat. Die Diskussion, ob sie [Jasmuheen] nun esse oder nicht, sei belanglos, berichtet die Redakteurin Ute Thomsen, die im Sommer die Australierin interviewt, als sie bei einem Engelkongress in Hamburg vor 1.600 ZuhörerInnen referiert hat.   Artikel, präsentiert von der deutschen Zeitschrift Lichtfokus, Heft 15, S. 21, Herbst 2006

Das Phänomen der nahrungslos lebenden Menschen

(↓)

Nahrungslos lebende "Heilige"

Katherina von Siena, Bruder Klaus, Resl von Konnersreuth, Wassertrinkerin von Frasdorf, Giri Bala, Väterchen Milch

In allen Jahrhunderten und Kulturen hat es zumeist spirituell orientierte Menschen gegeben, die in aller Stille freiwillig oder durch Umstände gezwungen ohne Nahrung existierten. Bekannt in diesem Sinn wurden in Italien die Mystikerin Katharina von Siena, in der Schweiz der Nationalheilige Nikolaus von der Flüe, genannt Bruder Klaus, in Bayern Therese Neumann, genannt die Resl von Konnersreuth und Anna Maria Furtner, genannt die Wassertrinkerin von Frasdorf. In Indien zählen zu den bekannten Inediern Giri Bala, die nach einer Einweihung vom 12. Lebensjahr bis zu ihrem Tod mit über 80 Jahren nahrungslos und unverbrüchlich gesund lebte, und Väterchen Milch, der sich ausschließlich von Milch ernährt.

 

Die letzten Jahre ihres Lebens ernährte sich die Mystikerin Katherina von Siena (1347-1380) nur noch von der Eucharistie; durch das jahrelange Fasten konnte ihr Magen keine Nahrung mehr aufnehmen. Ihr körperlicher Zustand verschlechterte sich. Unter Schmerzen siechte sie monatelang dahin. Sie starb – der Überlieferung nach – in der Peterskirche in Rom, wohin sie sich noch täglich geschleppt hatte. Ihre letzten Worte waren "Sangue, Sangue", "Blut, Blut".Heiligenlexikon

Nahrungslosigkeit – aus der Sicht von Bibel, Mystik und Märchen

Verzicht auf Nahrung
Inedia·AnschauungLegende
Biblische Sicht ...auf dass er dir kundtäte, dass der Mensch nicht lebt vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund des Herrn geht. 5. Buch Moses 8, 3 (AT) Dieser Hinweis gilt den "Spöttern". Es ist kein allgemein gültiges Gebot, nicht zu essen und zu trinken.

... denn das ist mir geboten durch des Herrn Wort: Du sollst kein Brot essen und kein Wasser trinken und nicht den Weg zurückgehen, den du gekommen bist. 1. Buch Könige, 13, 9 und 17 (AT)
Mystische SichtDas Brot allein ernährt uns nicht. Was uns im Brote speist, ist Gottes ewiges Wort, ist Leben und ist Geist! Angelus Silesius (1624-1677) deutscher mystischer Lyriker, katholischer Theologe
Märchen-SichtIm Grimmschen Märchen Das Mädchen ohne Hände wandelt sich der Charakter des fehlorientierten, treulosen Königs und Ehemanns der Heldin im Laufe von sieben Jahren von Grund auf, in denen er weder aß noch trank und gleichwohl von Gott erhalten wurde.
Siehe auch:
Heldenweg-Stationen – Das Mädchen ohne Hände
Wandlungsebenen – Vom Ego zum Selbst zum SELBST – Das Mädchen ohne Hände

Rezeption von Nichtessern

Da die Pranaernährung gemäß des existierenden Weltbildes der Grobstofflichkeit im Wesentlichen als unerwiesen gilt, wurde sie heiligmäßigen Ausnahmepersonen zwar zugebilligt, jedoch nicht öffentlich thematisiert und als legitime Wahl der Lebensweise geachtet. Jasmuheen hat als erste im deutschsprachigen Raum eine medienbegleitete öffentliche Kampagne für Pranaernährung gestartet und mehrere Tausend (weltweit etwa 10.000 nach etwa 10 Jahren) sind ihr gefolgt, nur ganz wenige auch über Jahre. Normalbürger reagieren befremdet, doch teilweise auch ausgesprochen neugierig auf die für sie ungewöhnlichen Lichtesser, die anders denken als der Normalbürger.
Dr. Michael Werner, ein deutscher Chemiker und Anthroposoph, hat 2001 seine Nahrung im Wesentlichen auf Prana umgestellt und mit viel Mühe eine wissenschaftliche Untersuchung seiner Lebensweise erreicht. Im Oktober 2004 wurde er unter Quarantäne videoüberwacht 10 Tage lang in der Universität Bern beim Lichtfasten getestet. 2005 hat er einen Erfahrungsbericht in dem Buch Leben durch Lichtnahrung. Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers vorgelegt. Eine Schweizer Expertengruppe entlarvte 2008 Werners Darstellung. Er habe bei dem Selbstversuch von seinen eigenen Körperreserven gezehrt und deshalb 2,6 Kilogramm abgenommen.
Der emeritierte Schweizer Psychiater PD Dr. Jakob Bösch (*1942), der sich erst 3 Jahre nach seinem eigenen LNP öffentlich dazu bekannte, wurde daraufhin auf Betreiben einiger seiner Kollegen beinahe als Chefarzt der psychiatrischen Dienste in Baselland suspendiert. Im Vorwort von Leben durch Lichtnahrung weist er auf den Paradigmenkonflikt der Medizin hin: Es geht zurzeit hauptsächlich darum, die Beschränkungen des wissenschaftlichen Denkens oder des Denkens über die Natur unserer Existenz überhaupt zu durchbrechen. Der schnelle Wandel des gesellschaftlichen Bewusstseins, den wir erleben, bildet den Hintergrund, auf dem auch das im Buch diskutierte Phänomen seinen Platz erhält. Damit kann es einen Mosaikstein bilden in der Ausstattung des langen Weges des Menschen zurück zu Gott beziehungsweise zurück zur Erkenntnis seiner grundsätzlich göttlichen Natur.
Bösch bezieht sich auf den Biophysiker Dr. rer. nat. Ulrich Warnke (*1945) von der Universität Saarbrücken, der behauptet, dass ohnehin drei Viertel des Energieumsatzes eines Menschen mittels elektromagnetischer Strahlung geschieht, wodurch der Anteil der festen Nahrung quantitativ mit einem Viertel zu Buche schlägt.
Siehe dazu: Der archaische Zivilisationsmensch III: Gehirn Magie. Der Zauber unserer Gefühlswelt; Popular Academic Verlag, Saarbrücken (1997) und der Artikel Wie Lichtenergie beim Menschen zu Zellenergie wird. Biona Report 8, p123-134 (1996)

 

Aufgrund ihrer atypischen Lebensweise fand die selbsterklärte Lichtbotschafterin Jasmuheen, eine äußerst charmante aparte Frau des Jahrgangs 1957, in Presse, Funk und Fernsehen durchaus ein Forum mit eher sensationsheischenden und rational skeptischen Beiträgen. Mal wurde sie als weiße Göttin  ausgezeichnet, mal als Guru-Frau oder Schwindlerin angeprangert. Die meisten Berichte über ihre Anliegen sind mit einer Portion Diskreditierung gewürzt – da nicht sein kann, was nicht sein darf. Selten werden die Hintergründe ihrer Mission als "Weltdienerin" analog untersucht. Seit 1997 hat Jasmuheen, eine rührige (e-book) Autorin, im deutschsprachigen Raum mehr als sechs Bücher veröffentlicht, die teilweise in mehreren Auflagen erschienen und in andere Sprachen übersetzt wurden.

Diskrepanz zwischen Image und der äußeren Realität

Der Klappentext ihres Buches In Resonanz. Das Geheimnis der richtigen Schwingung (1998) besagt, dass die Autorin sich seit Mitte 1993 ausschließlich von flüssigem Licht ernährt, während sie andernorts bestätigte, dass sie aus sozialen, umweltgifthygienischen und geschmacklichen Gründen trinke und hin und wieder Schokolade nasche oder seit Kurzem tageweise wieder mit Nahrungsaufnahme experimentiere. Als ihr vor den Augen eines Journalisten in einem Münchner Restaurant eine vegetarische Mahlzeit serviert wurde, gab sie nach anfänglichen Leugnen zu, diese bestellt zu haben.

 

Sie, ehemals eine erfolgreiche Karrierefrau im Bankgeschäft, behauptet, ohne Weiteres das menschenferne Leben einer Yogini in einer Höhle führen zu können, während sie es jedoch vorzieht, in einem komfortablen Haus im sonnendurchfluteten Brisbane in Australien zu wohnen und in Menschenmengen zu baden.

Interessengeleitete Widerstände gegen Veränderungen

Angenommen das Bewusstseinsniveau der Menschheit stiege rapide an, wodurch die Philosophie und Praxis des Lichtessens eher eine Chance hätte, außer bei derzeit einigen tausend Vertretern für einen begrenzten Zeitraum, bei nur fünf Prozent Zuspruch unter der gesamten Weltbevölkerung zu finden, so kämen bisher feststehende Denkstrukturen ins Wanken. Die Nahrungsmittelindustrie verlöre aufgrund dieses Umstandes einen nicht unerheblichen Markt- und Kundenanteil und müsste sich zwangsweise umorientieren. Die öffentliche Diskussion würde ganz sicher hochkochen und die Verfolgung der Außenseiter deutlich zunehmen.

Nach Ablauf der Bagatellisierungsphase (1) normwidriger aufstrebender Methoden lässt sich diese Art von offen oder verdeckt ausgetragenenem Futterneid (2) bereits bei Kirchenvertretern, Medizinern und klassischen Therapeuten beobachten, die angesichts des wachsenden Marktanteils der Alternativanbieter in der New Age und der esoterischen Szene ihre Machtstellung unter Anderem mit Verunglimpfung und konkurrenzvernichtenden Gesetzesvorlagen (3) zu verteidigen begannen.

MAPS-Paradies: ein besonderer Kick

Spirituell Süchtigen und so genannten Koabhängigen verspricht Lichtnahrung durchaus einen Kick der besonderen Art. Dieser Köder wurde ausgelegt – daraus machte Jasmuheen keinen Hehl – damit sich angelockte Sinnsucher der von ihr ein- und angeführten MAPS-Bewegung anschließen, um als erwachte, positive Lichtdiener ein aufgestiegenes Bewusstseinsfeld für eine künftige paradiesische Welt zu erschaffen. Zu diesem Zweck bildete sie bereits weitere Vorposten aus, so genannte MAPS- und Lichtbotschafter. (7-Tage-Training in Süddeutschland im Mai 2000 zum Pauschal-EZ-Preis von DM 3.500)
Laut persönlicher Auskunft eines der drei Mitglieder des deutschen MAPS-Gründungskomittees im August 1999 sei das MAPS-Programm lediglich eine fiktive Idee von Jasmuheen.

  • Ein suchttypisches Missverhältnis zwischen Wort und Tat?

Die 5-Prozent-Hürde – für Suchtbefreite, eigenständig Denkende, glückliche Menschen

 

In seinem Buch Mein Kampf hat der "Führer" Hitler angeblich erwähnt, dass nur fünf Prozent (!) der Bevölkerung eigenständig denken können, ein Zahlenverhältnis, das auffällig genau mit den Zahlenwerten der modernen Suchtgesellschaft und der Glücksforschung übereinstimmt.

 

  • Was, wenn Hitlers opportunistische SS-Getreue insgeheim dessen Programm anzweifelten, ohne die Kraft aufbringen zu können, sich klar davon zu distanzieren und es zugleich intern und öffentlich zu hinterfragen?

Der Schriftsteller Otto Rahn tat es. Als seine Homosexualität aufkam, wurde er auf eigenen Wunsch aus der SS entlassen, woraufhin er Selbstmord beging.

Aus dem ersten Absatz der wie für Insider abgefassten schriftlichen Selbstdarstellung der deutschen MAPS-Akademie geht hervor, dass sie erstmals 1998 gegründet wurde,

  • um dem wachsenden Interesse [...] an Jasmuheens Arbeit [...] ordnend und steuernd zu begegnen. [und]
  • Anlaufpunkt für alle Fans und Suchende [...] von Jasmuheens Arbeit zu sein.

Zu ihren Aufgaben gehöre die

  • Zentrale Steuerung [...].  

 

Zentralistisch gelenkte Systeme erzeugen Sucht und ernähren sich vorwiegend von (sehn)süchtigen Suchenden, die auf eine Hauptperson projizieren beziehungsweise sich mit einer aufgebauten Kultfigur identifizieren. Das klassische Verhältnis zwischen Eltern und Kind, das noch nicht eigenständig unterscheiden kann, beruht auf der biologisch notwendigen Leichtgläubigkeit und natürlicher Nachahmung.
Eine echte Bewegung ist beweglich, wandelbar und bildet sich zeitgemäß von selbst aus selbständig Denkenden und Fühlenden. Sie verfügt über vielfältige Impulsgeber und stützt sich nicht auf eine offizielle Instanz, die Themen und Ziele eindeutig formuliert und sogar vorgibt.

Große Weiße Bruderschaft (GWB)

Die Große Weiße Bruderschaft ist in der sogenannten Esoterikszene auch als Geistige Hierarchie und ihre Mitglieder als Aufgestiegene Meister bekannt. Transzendenter Aufstieg und Meisterschaft im Jenseits ist ein erkorenes Ziel koabhängiger, projizierender Suchender, das schon seit Jahrtausenden von den Kirchen propagiert wird, um dem irdischen Jammertal zu entkommen.

 

Weniger bekannt und beliebt sind 'Schwarze Bruderschaften', die dem 'linken Weg' zugeordnet werden. Linker Weg bedeutet im theosophischen Kontext "spirituelle Entwicklung" zu selbstsüchtigen Zwecken, z. B. um besondere psychische Kräfte – sogenannte Siddhi-Kräfte – zu erlangen, um effektiver Macht ausüben zu können.

 

Kritischen kosmologischen Thesen zufolge setzen die beiden männlich dominierten Bruderschaften innerhalb eines raumzeitlich begrenzten schachbrettartigen Würfeluniversums der geheimen Machtausübung das biocomputergesteuerte Menschengeschlecht offiziell oder unwissend für ihre Zwecke ein.

Die Frauenfrage innerhalb der Bruderschaften

 

Auffällig ist, dass sich im Hierarchiespiel 'unter Brüdern' weder weiße noch schwarze Schwesternschaften durchgesetzt haben, was sich seit der Solarisierung, der gewaltsamen Ausrichtung auf exklusive männliche Kriegsgötter vor ca. 5 000 Jahren, irdischerseits als krasse Frauenunterdrückung niederschlug.

 

Im Gegensatz zum milden Mondlicht des vorausgehenden lunar, mittig und bipolar ausgerichteten Weltbildes blendet das Sonnenlicht die äußeren Augen (Zwei-Sicht) und schränkt die innere Schau (Ein-/Ganzsicht) ein.

 


Rotkäppchen und der Wolf, Bad Wildbad

Verführte doch der Wolf (Ego) das auf seinem Initiationsweg in sich gekehrte Rotkäppchen zu den Sonnenstrahlen hochzusehen, wohl wissend, dass das Infrarotlicht der Sonne als probates Suchtmittel für Menschen dient, die – linkshirning dominant – nach außen, nach oben orientiert sind.

 

Endziele und die Illusion statischer Perfektion sind unvereinbar mit einer Leben-im-Tod-im-Leben-achtenden [[ganzheitl]lichen egalitären Weltsicht, die inmitten der dominierenden mechanistischen Denkwüste bisher nur vereinzelt im Keimstadium auftritt.

 

Da externe aufsteigende, expandierende Meister und Meisterinnen zugleich inwendig absteigende Dauerlernende unter einzigartig entwickelten Ebenbürtigen sind, die "global empfinden und lokal angemessen handeln" und überall und nirgends anzutreffen sind, ist bei den "weißen aufgestiegenen Brüdern" ein nachhaltiger Gesinnungswandel zu wünschen, der auch die antiquierte Titulatur verändert.
Eine alternative Bezeichnung wäre etwa: »Kokreatives Netzwerk der sich stetig wandelnden vielfarbenen Geschwister aller Seinsebenen«.

MAPS-Versuchsobjekte

Dem wackelig erscheinenden utopischen MAPS-Programm liegt ein ideologisches Konzept zugrunde, das Jasmuheen in ihren teilweise gechannelten Büchern als Hauptanliegen ihrer Öffentlichkeitsarbeit beschreibt. Als dessen Urheber zeichnen indes einige der illustren Mitglieder der Großen Weißen Bruderschaft, die in "höheren" ätherischen Dimensionen angesiedelt sind und seit der Jahrhundertwende durch die Theosophen in metaphysisch orientierten Kreisen bekannter geworden sind. Jasmuheen bezeichnet sich stolz als Pressesprecherin und Spielgefährtin dieser mächtigen Wesenheiten, die von oben und von außen über irdische Medialposten auf das Weltgeschehen Einfluss nähmen.

 

Jasmuheen erklärt freimütig, dass sie um Versuchsobjekte für ein Experiment wirbt:

Weil die Meister mit einem ganz bestimmten Menschentyp experimentieren wollten. ELRAANIS Nr. 6, S. 13, Ende 1999

Der umgepolte Lehrer und Forscher des Mittelweges Ananda Bosman schreibt und lehrt sinngemäß:

Wer spirituell aus dem Kindergartenalter und den himmlischen Verführungen heraus ist, muss sein Selbst nicht mehr an höhere Hierarchien vergeuden, ob schwarz oder weiß.

Erwacht und positiv

Die Initialen von MAPS bedeuten übersetzt BEWEGUNG EINER ERWACHTEN, POSITIVEN GESELLSCHAFT. Nomen est Omen.
Bekennt  MAPS hiermit seine Zugehörigkeit zur attraktiven Macher- und Täterseite? Die vorgeblich von Lichtwesen initiierte Namensschöpfung aus vier Buchstaben kann als tendenziös und einseitig gesehen werden. Drückt sie Ganzheitlichkeit aus? Im taoistisch ausgewogenen Sinn existiert zu jedem begehrten Lichtaspekt auch ein gewöhnlich unliebsamer Schatten. Durch wortwörtlichen Umkehrschluss tut sich der verborgene Anteil von MAPS auf, nämlich ein

»stagnierendes, unbewußtes, negatives (zu vernachlässigendes) Individuum«

die kongeniale Umschreibung eines Koabhängigen.

Angesichts der auffälligen Bezeichnung für MAPS kann man folgende spiegelnde Fragen stellen:

  • Wo sind die "abgestiegenen Lehrlinge" der "kleinen schwarzen Schwesternschaft/en"?
  • Welche Rolle ist den vorwiegend weiblich geprägten irdischen Menschen im Konzept der vorwiegend männlich geprägten überirdischen Wesenheiten zugedacht?
  • Wird hier eine weit gespannte "Täter-Opfer-Konstellation" unterschwellig angesprochen? Wenn ja, wofür?
  • Welche anderen latenten Optionen gibt es?

Synchronizität mit schwarzen Schwestern – Teil I

Das Wort 'schwarz' im Zusammenhang mit einer fiktiven schwarzen Schwesternschaft überhaupt auszusprechen, davon hat mir Jasmuheen 1997 bei einer Unterhaltung im Waschraum der Damentoilette des Konzerthauses in Zürich unmissverständlich abgeraten. Für sie, die den Einsatz von Triggerwörtern unumwunden empfiehlt, war lediglich der Begriff Sisterhood of Oneness, übersetzt mit Schwesternschaft der Einheit, akzeptabel. Das bekräftigte sie mehrmals.

 

Die Vertreterin des Zustandes Weiß, der

  • männliche Qualitäten,
  • Jugend, Zunahme/Fülle,
  • Unbeflecktheit und
  • Vollkommenheit

versinnbildlicht, deklarierte mittels gekonntem Etikettenschwindel 'Einheit', indem sie vehement den Zustand Schwarz exkludierte und negierte.

 

Symbolisch steht Schwarz unter Anderem für

  • weibliche Qualitäten,
  • Alter,
  • Abbau/Leere,
  • Finsternis und
  • Trauer.

 

Jasmuheen erschien mir als die Sprecherin einer Einheits-Lichtpartei, die neben sich weder Mit-/Gegenspieler anerkennen noch weitere Optionen dulden will. Vor mir tat sich das Sinnbild des Kindes auf, das sich die Augen verdeckt und zwanghaft sein Lieblingsmantra murmelt in dem Glauben, das Ungeheuer(liche) so vertrieben zu haben. Ein wiederholt affirmiertes Lippenbekenntnis monomanischer Einseitigkeit, respektive Einheit, um dem prekären Dualismus der Suchtkonstellation zeitweilig zu entkommen.

Jasmuheens 'fixe' Einheitsidee lässt die erfahrbare Realität einer unvereinbaren Spaltung versus Polarität, koexistenter Vielfalt und umfassender Ganzheit außer Acht, die aufeinanderfolgend der Reifungs- und Wandlungsphase eines an Konflikten Gestrauchelten entsprechen. Ihre Weigerung, sich zur heil[ig]enden Wunde (lat. felix culpa) des Dualismus zu bekennen, verleugnet den Istzustand und scheut persönliche Mitverantwortung, entsprechend der kindlichen Neigung, wieder in den Mutterleib, den unbewussten Einheitszustand, zurückzukriechen, um einer engagierten Genesung, der Wiedergeburt, zu entkommen.

Vier Stationen der Bewusstseinsentwicklung

Vier zyklisch-wiederkehrende Schritte der natürlichen Bewusstseinsentwicklung
༺༻ThemenPerspektiveProzessStatus quoFokusPerson
1.EigenidentitätsfindungSubjektives Selbstbild – EgoZentrierung
Wachstum

L-eben
PrimärEinfach
Monolog
ICH
2.(Sich) grenzziehend vergleichen
(Sich) entgrenzend binden
'Objektives' Fremdbild
Intersubjektive Beziehungen
Bewegung
L-ieben (üben)
PrimärInnenkugel

Dialog
DU
3.Unterscheidungskunst erlernen
Konstruktive Kritik üben
Schattenarbeit wagen
Subjektives Gemeinschaftsbild
Vielfältige Reaktionen von innen und außen, oben und unten verschränkt integrieren
Wandlung
Reifung

L-oben
PrimärKomplex

Multilog
WIR
4.Neu-Bildung von Überzeugungen,
Gefühlen, Handlungsimpulsen
Auf der Grundlage eines erweiterten Realitätsverständnisses entsteht ein
neuer Status quo.
NeuwerdungRezentAußenkugel

Metalog
ES
Reifere Selbsterkenntnis und Liebe sind möglich für Gewandelte.
Siehe auch: ► Einfachheit und ► Komplexität und ► Schatten und ► Integration und ► Reife und ► Transformation und ► Kreise

Vier konzentrische Wachstumsringe

STUFEN DES WACHSTUMS
StufeEntwicklungsschrittePrüfsteineQualitäten
                                                                                         1. Reifegrad: GENERATOREN – 70%
1aUnwissende, unreife EinheitGeld / Gewissen/WissenWeiß / Positiv / Jung
1bParadiesmodell, UtopieKreationSchnell/oben-auf  Quantität
1cGeburt – InitiationFrühjahr – Morgen"Leichtes" Licht der Welt
                                                                                         2. Reifegrad: PROJEKTOREN – 20%
2aDualität (Verwundung/Verlust)Sex / PrestigeRot / Neutral / Erwachsen
2b'Sündenfall' / Felix culpaPro-KreationMitte/l/flexibel  Bindung
2cLiebesakt – HochzeitSommer – Mittag'ALLES' = öffentlich
  Spiegelungsgrenze zwischen Yin und Yang und zwischen Diesseits und Jenseits
                                                                                         3. Reifegrad: MANIFESTOREN – 8,2%
3aVielheit komplexe AuseinandersetzungMacht / PraxisSchwarz / Negativ / Alt
3bParadoxe VerschränkungKo-KreationLangsam/tief/innen Qualität
3cTod Unterwelt- / InnenwelterfahrungHerbst – Abend"Schweres" Dunkel der Welt
                                                                                         4. Reifegrad: REFLEKTOREN – 1,2%
4aGanzheit Heilwerdung(Ego)TodTransparent / Gewandelt
4bBewusste, gereifte EinheitserfahrungNeo-KreationRaum-Zeit überschreitend
Wunder
4cWiedergeburt – WiederkehrWinter – Nacht'ALLES' = geheim/tabu/heilig

 

Siehe auch:
GeldGewissenWissenSexMachtZwangParadoxLichtSchattenReifeTodGesetz 3:1
Vier menschliche Haupttypen – Human Design System
Rätsel der Sphinx an Ödipus in Theben – Verhältnis 3:1
Metamorphosen über vier Stationen 3:1
See also:
Various four quadrant typologies – Outlining the Human Design System
Four basic tasks of each of the four Human Design System types

Synchronizität mit schwarzen Schwestern – Teil II

Während unserer knappen Diskussion über obigen Themenkomplex ging mehrmals die Türe auf. Nacheinander strömten mehr als zehn bekleidete Chorsängerinnen in den Waschraum der Damentoilette, die alle uniform mit schwarzem Rock und schwarzer Bluse bekleidet waren. Wie wir nutzten sie die Pause vor ihrem Auftritt, der zeitgleich mit anderen Aufführungen und Jasmuheens Abendveranstaltung stattfand. Mir fiel auf, dass auch wir beide vorwiegend schwarz gekleidet waren.

 

Die vielschichtige Synchronizität des Augenblicks sprach für sich, leider ohne zeitgleich angemessen gewürdigt zu werden. Unter uns "Schwestern" war keine erkennbare innere Einheit vorhanden, jedoch eine äußerliche, angesichts der

  • schwarzen Einheitsfarbe unserer Kleidung,
  • des gleichen Zeitpunkts und Ortes unseres Zusammentreffens.

 

  1. Eine überwiegend weiß orientierte Frau mit Sonderstatus und
  2. eine tendenzielle Rot-Schwarzfrau
  3. befinden sich im Konzerthaus (symbolisiert Zusammenklang von Solisten und Orchester), wo sie einer Gruppe von schwarzen andersartigen Mitfrauen
  4. im Damentoilettenraum begegnen, dem Ort von Rückzug, 'Austritt',  Entleerung und der Regeneration, der letzten Station des Biokreislaufs.

 

Jasmuheens schizophrene Zensur

  • äußere uniforme Einheit ja,
  • innere schwarze Gesinnung nein

hinterließ ein unbehagliches Gefühl in mir, das mich innerlich alarmierte.

 

  • War einem Motto der EINHEIT zu vertrauen, das faktisch ausschloss und verleugnete, indem sie das Eigenschaftswort 'schwarz' und dessen sinngemäße Befindlichkeiten diskriminierte und somit Entwicklungsphasen hemmte?

Zwei Wochen später dankte mir Jasmuheen per Fax für meine schriftliche kritische Rückmeldung. Unter Einsatz ihrer bewährten "Charmebremse" begrüßte sie mich herzlich mit liebe Schwester der Dunkelheit und des Lichts und bat mich

"Please bear with us..."

Wörtlich und analog übersetzt liest sich ihre Bitte folgendermaßen:

0. Bitte ertrage uns, dulde uns, übe Nachsicht mit uns, verschone uns [die Suchtblase vom kritischen Geburtshelferschnitt].
1. Werde bewusst [in Bezug auf] uns.
2. Gebäre von uns.
3. Genese mit uns.

Auf Vorsicht (0), Einsicht (1), Zweisicht (2) Umsicht (3) und Durchsicht (4) folgt nicht schlüssigerweise Nachsicht gepaart mit Nachsehen.

Verleugnung und Schnitt
Solange abhängige Angehörige ihr Familienübel "wie üblich" 'über'sehen, grassiert die Sucht weiter. Der amerikanische Mythopoet Robert Bly meint hierzu in seinem Werk »Eisenhans«:

Falls kein kompromissloser Schnitt erfolgt, wird der Wolf ganz einfach weiterhin unsere 'Geißlein' fressen.

 

Laut obiger Wort- und Bedeutungskette bat mich Jasmuheen offen um duldendes Stillschweigen.
Zwischen den Zeilen forderte sie mich allerdings auf, mein Mit-Wissen beizeiten zu enthüllen, so wie es das siebte Geißlein getan hat, das im Uhrkasten der Zeit (4) Zuflucht vor dem Eindringling Wolf (2) gefunden hatte, und über dessen Verbrechen (3) berichtete, als die Muttergeiß (4) es beim Namen (1) rief.

 

Wie ein Süchtiger, der anlässlich einer Familienkrise Besserung gelobt, um getrost seine Suchtkarriere fortsetzen zu können, ist (mir) Jasmuheen bis heute die Erfüllung einiger ihrer schriftlichen Versprechen von damals schuldig geblieben.

Vom Ruin des Selbst zum Egozid

Suchtkarrieren beschreiten progressiv folgende vier Phasen

  1. Selbst-Zerstörung,
  2. Ruinieren der Mitwelt,
  3. Völkermord (Genozid), ehe gleichlaufend mit der Selbstfindung und dem Aufbau kokreativer mitmenschlicher Bindungen
  4. der "Egozid" erfolgen kann.

Auch die mystisch orientierten Chefideologen der arischen Idee des Dritten Reichs konzipierten eine exklusivistische Utopie, die dreizehn Jahre lang (1+3 = 4 = Wandlungskrise) bis zum endgültigen Zusammenbruch 1945, ganze Völker in den Bann gezogen und teilweise in den Tod geschickt hatte. Einer der wichtigsten Vordenker von damals Otto Rahn beging während des 2. Weltkriegs Selbstmord, als ihm bewusst wurde, welch verheerende Geschichtsentwicklung er mitzuverantworten hatte. Der besiegte "Führer" tat es ihm nach.

Blond und blauäugig

Adolf Hitlers Geltungsbedürfnis und sein Psychogramm der Unscheinbarkeit zeichneten ihn als passendes Medium und Propagandisten der arischen Paradiesvorstellung aus. Die körperlichen Kennzeichen des einwandfrei reinrassigen Ariers, des Elitemenschen im lichtarmen Nordland, waren naturgemäß und ideologisch blondes Haar und blaue Augen.

Die körperlichen Attribute 'blond und blauäugig' sind auch bei Jasmuheen vorhanden, die von norwegischen Eltern abstammt und mit bürgerlichem Namen Ellen Greve heißt.

 

Im modernen Sprachgebrauch findet man für beide Merkmale übertragene Bedeutungen.

  • Blond entspricht einer ungenügenden Verstandeskapazität, intellektueller Unbedarftheit;
  • während gutgläubige, quasi emotional unkundige Zeitgenossen als blauäugig gelten.

Neben der psychologisch erwiesenen größeren Beliebtheit ihres licht umrahmten Antlitzes werden hellhaarige Frauen mit Blondinenwitzen unbillig geschmäht. Reifende Charaktere aller Couleur lernen, divergierende Tendenzen dieser Art nicht persönlich, sondern gelassen zu nehmen beziehungsweise angemessen zu parieren.  

 

Nach den dualistisch geprägten Wertmaßstäben des Suchtsystems genießt eine grazile Blonde, deren lächelndes Konterfei fast alle ihre Medien-Produkte ziert, erfahrungsgemäß vermehrte Chancen, die Konsumenten für ihre gefällige Lichtbotschaft mit dem besonderen Kick zu gewinnen.
Hingegen hat eine füllige, dunkeläugige, brünette Kassandra gesetzmäßig mit drei Wellen von Widerstand zu rechnen, so sie es wagt,

  • todbringende Verleugnungsstrategien zu übergehen,
  • die Geheimnisse ihrer suchtbefallenen Familie zu offenbaren und
  • vereinnahmende Verhaltensmuster des Suchtsystems laut zu hinterfragen.

Entgrenzende Tabubrüche bescheren Freiheit und kosten den Preis der Ausgrenzung.


 

Ein streng beachtetes Dekret der New Age Szene ist:

Urteile nicht, will sagen, Sprich' keinesfalls die unangenehme Wahrheit aus.

Wer es dennoch tut, wird wiederum von 95% verurteilt, erhält das Etikett "negativ", analog zu dem "verteufelten" Ketzer im Mittelalter.

Licht, Luft und Leichen

Pranier ernähren sich dem Volksmund nach von Luft und Liebe. Jasmuheen endet ihre Briefe mit der Formel Licht, Liebe und Lachen. Ironischerweise lautete die Titelzeile eines gegen ihre Person gerichteten Artikels »Licht, Luft und Leichen«. Die in der New Age Szene häufig benutzte Formel

  • Licht (1) und Liebe (2) deckt sich auffälligerweise mit bedeutungsverwandten Triggerwortpaaren wie
  • erwacht und positiv, alias
  • blond und blauäugig.

 

Der Begriff "erwacht" steht nicht im Partizip Präsens, sondern im finalistischen Partizip 'Perfekt'. Programmatisch gutgeheißen wird

  1. die lichte Theorie und
  2. die vorteilhafte Methodik.
    Gefürchtete Spiegelbegriffe dazu wie etwa
  3. Verantwortung/Macht, die mühsame Praxis, und
  4. Tod/Umwandlung bleiben vorsorglich unerwähnt.

 

Aufmerksame Leser oder Zuhörer finden in Jasmuheens Programmiermeditationen (zur Zeit der Jahrtausendwende) peinliche Gebote wie:

  • Schließe alles aus, was nicht Licht und Liebe ist.
  • Schließe alles aus, was nicht Gott ist.

Die unterschwelligen Spiegelbotschaften dazu könnten lauten:

  • Übernimm' keine Verantwortung für Sterben und Tod.
  • Verdränge das Gefühl der Machtlosigkeit, scheue Verantwortung angesichts des (Scheingott)Schattens!

 

Obige Beispiele eklatanter Dualismen entkräften paradoxerweise das Erhöhte! Das ganzheitsorientierte Lebensmodell geht von der Maxime "Alles ist Gott." (1-4) aus, nicht zu verwechseln mit der bequemen Lifestyle-Formel "Alles ist (wird) gut." (1-2)
Dem Schweizer Psychiater C. G. Jung lag nicht daran, vordergründig gut, alias, weiß, positiv, aufgestiegen – sondern ganz (4) zu werden. Ein geeignetes Credo könnte so lauten: Alles ist/wird heil.

Gewissensbildung – die Kunst des Differenzierens

Um um Gut von Böse unterscheiden zu können,
um reifere von weniger reifen Entwicklungsstadien unterscheiden zu können,
ist ein gewisses Maß an Gewissensbildung (lat. con-scientia = mit-wissen) vonnöten.

 

Stufen der Reifung und Gewissensbildung
Ge-Wissen = göttliches (Gaia) Wissen  ♦  Lateinisch con-scientia = mit-wissen
Frühreifes unentwickelteres Stadium
Außenorientierung (Mehrheit) –
Trennung – Böses
Altgereiftes entwickelteres Stadium
Innenorientierung (Minderheit) –
Interverbundenheit – Gutes
Unausgereiftes Gewissen
Projektion auf Andere
Intaktes Gewissen → Einklang mit der Seele
Gewichtung: HABEN – TUN – SEINGewichtung: SEIN – TUN – HABEN
Orientierung auf NEHMENOrientierung auf GEBEN
Orientierung auf einen scheinbaren äußeren Vorteil und Vorsprung(1) Mit-wissen
(2) Mit-fühlen
(3) Mit-handeln
(4) Mit-wandeln
Egozentriertes skrupelloses HandelnGanzheitsorientierte Freundlichkeit zu allen Lebewesen
Defektiv – ausbeuterisch – fixiertKooperativ – beitragend – flexibel
Reaktiv, unbedacht, rasant, schnellebigReflektiv, bedächtig, kontemplativ, entschleunigt
Verlangsamung äußerer Prozesse – Vertiefung innerer Prozesse
Scheu vor Schattenarbeit, Auseinandersetzung, Vergebung und IntegrationBereitwilligkeit zur Vergebung, Integration und Schattenarbeit, Ambivalenzen und dualistische Positionen zu transzendieren
Gelebtes Konfliktbewusstsein
Außenorientierung
Orientierung auf das äußere Geschehen
Innenorientierung
Orientierung auf innere Entwicklungsprozesse
Mangelnde Ethik hinsichtlich des Großen GanzenAusgeprägte Ethik hinsichtlich vielfältiger Entwicklungsprozesse
Ausgrenzend, das Gesicht hinter vorgehaltenem Arm verbergend möchte der Unreife glauben (machen), dass dadurch
"alles gut" ist, weil er 'brav' die "böse" Wirklichkeit ausgrenzt, die seinem imaginierten Bild von "Licht und Liebe" ohne
Verantwortlichkeit und Konsequenz widerspricht.

 

Wissen ohne Gewissen ist der Seele Verderb.
François Rabelais (1494-1553) französischer Arzt, Mönch, Dichter,
Gargantua und Pantagruel, Pantagruel, Band 1, 1532

 

Siehe auch: ► Gewissensbildung und ► Reife

Suchtstruktur der Dominanzsysteme

Jedes zentralistisch-faschistoide Dominanzsystem hält sich offen oder insgeheim am Mythos der angeblich gerechtfertigten Tötung oder Ächtung des Sündenbocks schadlos. Diesem fällt die undankbare Aufgabe zu, den verleugneten Schatten der hellen oben agierenden 'Unterdrücker'seite auszutragen. Über die Folgen ihres 'führerzentrierten unbewussten und verheimlichten Tuns', das Eigenverantwortung scheute, ließen sich die Mitträger der Nationalsozialismus nur ungern aufklären. Sie reagierten mit Flucht, Ausflüchten, flüchtig Asche aufs Haupt und Schwamm drüber. Die von den Siegermächten angeordnete Entnazifizierung hat den Sumpf nicht wirklich trockenlegen können. Dies bestätigt, dass ein opportunistisch erfolgter Scheinentzug eher zu Rückfällen führen kann. Demzufolge zahlen die Nachkommen des einstigen Nazistaats noch heute materielle und immaterielle Wiedergutmachung und lernen wohlweislich drei bis vier Generationen später das Versäumte nach und integrieren die verleugneten Anteile.

 

Uni(n)formierte, gutgläubige (blonde und blauäugige) Arier, im Glauben der Herrenrasse der "Besten" anzugehören, ließen sich anfeuern, im Namen der Errichtung des Tausendjährigen Reichs in 'ego'gerechter Weise das abzuwertende dunkelhaarige jüdische Geschwistervolk auszurotten.

Camelot – Eden – Arisches Paradies

In ihrem teils autobiographischen Roman »CAMELOT« beschreibt Jasmuheen ihre vom Zauberer Merlin, der synonym für den 'aufgestiegenen Meister' Saint Germain steht, angeregte moderne Version des mystischen Königreichs Camelot sowie des jüdisch-biblischen Garten Eden. Unter dem Pseudonym E. schildert die Autorin darin Stationen ihres Lebenswegs. Ein bedenkliches Zitat auf S. 93 tönt:

E.'s wahre Aufgabe im deutschsprachigen Raum [...] [war], der perfekte arische Archetyp zu sein.

Es wird fortgesetzt auf S. 94:

Nach mehreren Jahrzehnten der Schulung hatte sie nun im deutschsprachigen Raum eine Rolle erlangt, in der sie Einfluß nehmen konnte. Als Botin und Kosmische Ritterin war es Teil ihrer Bestimmung, Impulse zur Erschaffung des wirklichen arischen Paradieses anzuregen. (kursive Hervorhebungen des Autors) 'Angeregte Impulse' erscheinen so kurios wie angetriebene Antriebe.

 

Da weder das mystische Camelot noch das schöpfungsgeschichtliche Eden reale historische Rückbezüge erlauben, ist Jasmuheens Hinweis auf ihre Mission für das "wirkliche arische Paradies" kritisch zu betrachten, da die gesellschaftspolitischen Spuren des ersten – Gott sei Dank – gescheiterten Ansatzes (1945) auch nach sechzig Jahren noch eminent wirksam sind.

 

In einer multikulturellen Gesellschaft (3),
die ein Nord-Süd- und ein West-Ost-Gefälle (1 ↔ 2) aufweist,
die vielnationale Wirklichkeit anzuerkennen (3)
und daran mitzuwirken, dass sie zu einer organischen Ganzheit "genesen" (4) kann,
ist ein schmerzhafter langwieriger Prozess (3),
der bei den Einzelmenschen die Öffnung des Herzens (4) voraussetzt,
die beizeiten durch Gnade erfolgt und nicht von außen auferlegt werden kann oder gar über NATO-Einsätze zu bewerkstelligen ist. Mitgefühl und Barmherzigkeit befähigen uns, die verbannten Schattenanteile der Geschwister(nationen) zu würdigen und zu integrieren.

 

Hingegen macht Jasmuheen sich und den so genannten "Paradiesern" weis, sie könnten mit einer "süßen Revolution" die MAPS-Utopie relativ "easy" (leicht) erschaffen, so sie denn intensiv "auf positiv" affirmieren und programmierten, das heißt – nach dem Zahlenverhältnis der Suchtgesellschaft – zu 95 Prozent die real existierende Wirklichkeit ausschließen, verleugnen und kontrollieren. Falls sie tatsächlich die "Einheitspolitik" der Lichtwesen vertritt, die sie als ihre Pressesprecherin (aus)erwählt haben, und davon überzeugt ist, dass am wirklichen arischen Wesen die ganze Welt genesen könne, dürften sie und ihre Gefolgsleute bei fortgesetzter affirmativer Gehirnwäsche unerschütterlich an der zurechtgezimmerten Sicht einer exklusivistischen "heilen Welt" festhalten.

Wunder geschehen, wenn die Zeit erfüllt ist.

Am 9. Oktober 1989 geschah das "Wunder von Leipzig", die Folge einer rechtschaffen(d)en Volks-Bewegung. 70 000 Demonstranten, die zeitgemäß aus innerem Antrieb zusammengeströmt waren und von einem stattlichen Aufgebot von Wehrpflichtigen und Polizei abgeriegelt wurden, konnten sich mit der stimmigen Sentenz "Wir sind das Volk!" friedlich behaupten. Das von den ideologischen Machthabern bestellte Kommando wich zurück, das befürchtete Blutbad blieb aus und

Die sozialistische Propaganda hatte nach 40 Jahren praktisch versagt.

Die Zahl 4 entspricht dem Wandlungsmoment bei einem erfüllten Zeitzyklus.

 

In ähnlicher Weise muss eine brüchige Teerdecke, woran der Zahn der Zeit genagt hat, dem unbändigen Lebenstrieb eines Grashalms weichen.

Mechanismen der Guruschaft

Als Jasmuheen bereits den zweifelhaften Ruf hatte, ein weiblicher Guru zu sein, nahm sie Ende 1998 bei einem Vortrag in München zu diesem Vorwurf Stellung. Sie beteuerte wortwörtlich: Nein, ich bin nicht ein Guru. Da das spiegelnde Unterbewusstsein Worte wie nein, nicht(s), kein ausblendet, bleibt womöglich die unterschwellige Umkehraussage "Ich bin ein Guru" haften.
Sie versäumte die Chance zu bekennen, eine spirituelle Lehrerin zu sein, die in einer allseits herausfordernden Übergangszeit eine schwierige Gratwanderung vor sich hat und auf konstante ehrliche anteilnehmende Rückmeldungen ihrer nur ansatzweise kokreativ orientierten Zuhörer angewiesen ist, um nicht erneut in dominantes Kontrollverhalten abzurutschen, was typischerweise von geistig blinden, tauben und stummen Esokonsumenten stark begünstigt wird. Solche selten gehörten und zunächst befremdlichen Bekenntnisse könnten paradoxerweise die verleugnete Verletzlichkeit des Süchtigen in die weiche Stärke des Genesenden umwandeln. Im gefühlsfeindlichen Paradigma der Scheinwahrung sind sie tabu und gelten als ungehörig, ja als "unerhört", weshalb sie noch ungehört bleiben.

Der indisch-britische Religionswissenschaftler Andrew Harvey (*1952) ist der Entdecker und ehemalige Repräsentant von Mutter Meera. Der "entgurufizierte" Autor erwähnte in dem Interview Teachers and Seekers: An Interview with Andrew Harvey, erschienen im US American media company Yoga Journal, Catherine Ingram, Heft 123, S. 60, Juli-August 1995:

Ich bin der Meinung, dass neunzig Prozent (!) der heutigen sogenannten Meister und Gottgleichen sind [...] okkulte Zauberer. [...] Da gewöhnliche Menschen weder Kenntnis über die Unterschiede zwischen dem Göttlichen und dem Okkulten haben, noch Bescheid wissen, wie sehr das Okkulte das Göttliche nachzuahmen vermag, noch sich vorstellen können, wie leicht es skrupellosen und ehrgeizigen Zeitgenossen fällt, geheimnisvolle Kräfte in und um sich anzuzapfen, zu entfalten und zu verstärken, missdeuten sie deren Fähigkeiten und ihre [eigenen erhebenden] Erlebnisse als untrügliche Zeichen der Gegenwart des Göttlichen und fahren fort – oft gegen besseres eigenes intuitives Erkennen – diese zweifelhaften Leitfiguren als Gottwesen zu verehren, die in der Tat bewiesen haben, dass sie weder gut, freundlich, genügsam noch großzügig sind.

 

Als Kriterium, die Echtheit von spirituellen Lehrern zu erkennen, empfahl Harvey:

Wahre spirituelle Führer begrüßen es sichtlich, wenn Meinungsverschiedenheiten und Zweifel geäußert werden, wohl wissend, dass diese brauchbare Hinweise liefern können, um die geheimen Schlupfwinkel des falschen Selbst aufzuspüren.
  • As a criterium to recognize the authenticity of spiritual teachers Harvey suggested:
    True spiritual leaders will eagerly welcome it when different opinions are voiced and doubts are expressed, as they are well aware that critique may provide clues to discover the secret recesses of the false self.

Argumentation eines Lichtnahrungs-Prozess-Begleiters

C. S., einer der deutschen "Gründer" der MAPS-Akademie auf dem Papier und der Visitenkarte, der sich als Heilpraktiker darauf spezialisiert hat, Pranier-Anwärter während ihres gemeinsamen strapaziösen Fastenrituals, sprich der potentiellen Nahrungsumstellungsphase, gegen Honorar zu begleiten, enthüllte mir mündlich, dass seine Klienten bereits vor Antritt dieser Einweihung meist übermäßig verwirrt seien.

 

Die Rolle des LNP-Begleiters kann analog zu der Rolle des über Jahrzehnte geschulten Priesters alter Mysterienschulen gesehen werden. Jener hatte zu erwägen, ob der Bewusstseins- und Reifezustand eines Kandidaten entsprechend gediehen war, um sich dem bevorstehenden Einweihungsritual im Angesicht des (Ego)Todes mit Aussicht auf Erfolg unterziehen zu können.

 

Verdrehtes, verwirrtes Denken (engl. stinkin' thinking), Leichtgläubigkeit, uneingestandene Grandiosität und das Helfersyndrom sind einige typische Symptome von Koabhängigkeit und Beziehungssucht.

 

Suchtsystembedingt mangelt es sowohl beim Leiter als auch bei der Fastengruppe an nüchterner Klarheit, womit allfällige Suchtstrukturen aufgedeckt werden könnten und folglich neue Suchtspiele vergällt würden. Meinen Einwurf, dass die angehenden Lichtesser vorab eine Phase der gründlichen Selbstorientierung bräuchten und gut bedient seien, wenn sie bestenfalls ausführlich über die physikalischen und seelischen Implikationen dieser pranischen Ernährungsform informiert werden, wies er ab. Er vertrat Gegenteiliges.


 

Im Jahr 2003 – sieben Jahre später – hat S. aus persönlichen Gründen aufgehört, Pranieranwärter im Lichtnahrungs-Prozess zu begleiten. Seine Erklärung dazu:

Irgendwann ist es vorbei.

Es steht zu vermuten, dass eine Änderung im Deutschen Heilpraktikergesetz der Grund gewesen ist, dass S. sein Engagement als Betreuer von Lichtfastenden eingestellt hat, um nicht wegen Zuwiderhandlung seine berufliche Existenz zu riskieren.

Der erfolgreiche Schriftsteller Robert Bly meint:

Jeder müsste sehr viel mehr über Initiation wissen, ehe er dieses Bedürfnis befriedigt.

 

  1. Weisen amtlich zugelassene Apotheker oder kriminelle Drogendealer neben dem kleingedruckten obligatorischen Hinweis ihre Käufer freiwillig ausführlich auf Risiken und Nebenwirkungen des idealisierten "Stoffs" hin, der beiden Seiten die Illusion von Kontrolle vermittelt und außerdem vorderhand Geld und/oder Prestige einbringt?
  2. Welcher süchtige Käufer löchert tatsächlich fortgesetzt seinen Arzt oder Apotheker?

 

Die unerkannte starre Suchtstruktur verhindert geradezu, dass progressiv Süchtige und als Experten getarnte Suchtverstärker aus ihren wiederholten Fehlern lernen. Die einen können es nicht, die anderen wollen es nicht.

Vier Prüfungsstationen auf dem geistigen Weg

In einem Hinweisblatt zur "Vorbereitung auf den Lichtnahrungsprozeß" werden folgende Verstrickungsthemen aufgezählt, die vor, während und nach dem Prozess suchtkonfrontierenden Stress bereiten könnten:

...Tod, Geld, Sex, Macht... (in Übereinstimmung mit den vier Prüfsteinen)

Dem folgt die Empfehlung:

Mach Dir nicht zu viele [?] Gedanken.
Bitte einfach um Unterstützung [wen?] und lass [was?] geschehen.

 

  • Wie schafft es ein Pranieranwärter, sich keinen Stress und nicht viele Gedanken zu machen?

 

Auf Seite 1 der 6. Ausgabe des Hochglanzmagazins ELRAANIS, der deutschen Postille der Lichtnahrungs-Bewegung, die in ihrer Anfangszeit zahlreiche Artikel aus Jasmuheens Feder bot, schrieb die angegriffene Autorin in einem "Offenen Brief an die Zeitschrift »Focus«", dass vor Antritt einer Prana-Initiation unter anderem das Programmieren und die Meisterschaft über den Geist von ihr besprochen werden mussten. Im englischen Original ist hier von "mastery of the mind" die Rede. Das verräterische deutsche Umstandswort 'über', wie in 'Kontrolle über', 'Macht über ... ausüben' liegt den machtverletzten deutschen Wortschmieden so sehr im Geblüt und auf der Zunge, dass diese häufig gebrauchte, fatal wirkende verzerrte Übersetzungsversion kaum jemandem auffällt.

 

Jasmuheen programmierte vor Publikum nacheinander

  1. die Meisterung des Körpers,
  2. die Meisterung der Gefühle,
  3. die Meisterung des Verstandes und
  4. die Meisterung des Geistes,

zu denen jeweils von Körper bis Geist aufsteigende militärische Ränge vom gemeinen Soldaten bis zum General zu imagnieren seien. Angesichts dieser hierarchisch-vertikalen Gradeinteilung und Wertbemessung fällt der kindhafte Aspirant unwillkürlich der bequemen Illusion der Meisterschaft über ... anheim, statt die mühsamere kokreative Weitentwicklung anzustreben.

 

Bei obiger Programmierung kommandierte sie ihre diversen Körperelementale – analog zu Kindern und Soldaten

  1. einzeln nacheinander anzutreten,
  2. zu salutieren,
  3. die Hacken zusammenzuschlagen (eine den körperlichen Stand(punkt) schwächende Geste!) und
  4. ihre Befehle gehorsam entgegenzunehmen.

 

Drillbeispiele dieser Art demonstrieren Übermachtgehabe. Sie erlauben nicht das partizipatorisch-demokratische Teilnehmen und Teilgeben, von Abrüstung ganz zu schweigen.

 

In derselben Zeitschrift plädiert Jasmuheen dessen ungeachtet ungeniert für

weltweite Abrüstung und
ganzheitliche Erziehung. Magazin ELRAANIS, Heft 6, S. 17. September 1999

 

Folgende Fragen stellen sich:

  • Wie meistere ich als bereits verwirrter Prozessanwärter meinen Verstand, ohne mir Gedanken zu machen?
  • Wie lerne ich als bereits verwirrter Prozessanwärter meine Gefühle zu meistern, ohne mir Stress zu machen?
  • Dienen diese Ratschläge zur Wahrung der Illusion von erwachtem Licht und positiver Liebe?

 

Klassische Komm her/Geh weg-Botschaften und die Haltung Wasch dir den Pelz, doch mach dich/mich nicht nass erschweren die Aufgabe konfliktbereiter sich Wandelnder, fortlaufende Echtheitsprüfungen (ihrer) menschlicher Qualitäten vorzunehmen.

 

Um keinesfalls von den "Klarheits-Vermittlern" (engl. clarity-giver, Jasmuheens Wort für Prozessbegleiter) als Systemfeind ausgemustert zu werden, der zu viel Mühe machen könnte, wird ein beziehungssüchtiges Ego seine Zwanghaftigkeit vor ihnen perfekt überspielen, sprich meistern.

 

Bewusstseinsforscher und Kultführer Dr. David Hawkins (1927-2012) erklärte die Frage der Meisterung auf einem Seminar zum Thema Identifikation und Illusion im August 2004 so:   Man braucht sein Denken und Fühlen nicht zu meistern, um es zu transzendieren! Es genügt, sich mit dem Feld der Liebe als Zustand [beziehungsweise dem Feld des Bewusstseins als Zustand] zu identifizieren, um Verstand/Gemüt gänzlich zu umgehen.

"Es ist so leicht. Tu's einfach!"

Jasmuheen nutzt und empfiehlt die hypnotische Wirkung von Triggerwörtern und Werbeslogans. Bei einem zähen Fernsehinterview mit M. Schreinemakers (1997) warb sie 'leicht'hin mit der unreflektierten Formel für Pranaernährung:

It's so easy. Just do it! (Es ist so leicht. Tu's einfach!).

Die unterschwellige Spiegelbotschaft hierzu könnte lauten: Mach es 'leicht'fertig nach! Den Spruch "Just do it!" hat die Sportartikel-Firma NIKE, Impulsgeber und Nutznießer der kicktreibenden Freizeitindustrie, mit Erfolg für ihre Produkte geprägt. 1999 ist NIKE aufgrund eines Textilgiftskandals in Misskredit geraten.

 

Erwähnt sei auch Jasmuheens ausdrücklicher wertvoller Hinweis:

Tu es, wenn dein Herz dabei singt.

den sie, vorsichtiger geworden, seit den drei LNP-Todesfällen ergänzend hinzufügt:

Tu's nicht, wenn du Zweifel hast.

 

Parteipolitische Lügen bestehen deshalb, weil sie großzügig mit (Halb)wahrheiten versehen sind. Man kann mindestens zwischen zwei Erfahrungswegen, dem unreifen und dem reifen unterscheiden und abzuwägen:

 

  • Unreif Sich vorschnell vertrauensselig einzulassen, um hinterher möglicherweise schmerzhaft zu lernen. (Bsp: Praxis des begleiteten 21-Tage-Rituals)
  • Reif Sich eigeninitiativ gründlich vorzubereiten, indem man sein Inneres wiederholt ehrlich befragt, Fach- und Fremdliteratur studiert, Treffen besucht, unterschiedlichen Leuten vielerlei Fragen stellt, sie an ihren inhaltlichen und formellen Früchten erkennt und benennt, damit die bewusst erwählte Praxis weniger riskant ausfallen  kann.

Mangelnde Schattenintegration

In einem Werbeprospekt für das 21-Tage-Gruppenretreat liest man die Sätze:

den Prozess leicht, angenehm und ...wirksam ... zu gestalten.

 

Eine verantwortlich gewählte Einweihung ist eine Einweihung ist eine Einweihung, die individuell nach ihren eigenen Gesetzen verläuft, womöglich und unumgänglich durch die eigene Hölle führt, wo der Initiand seinen inneren Feinden begegnet, sich ihnen stellt, sie sich zu eigen macht und durch die frei werdende vormals gebundene Kraft Erleichterung erfährt. Wer diese Erfahrung von außen er"leicht"ern, "angenehm" beschneiden oder "wirksam" steuern will, begeht womöglich "Diebstahl an der heilsamen Krise" der Kandidaten. Erfahrene Hebammen tun not, die weder zu Narkotika noch zur Zwangsgeburt greifen (müssen). Das Retreat soll außerdem zum eigenen "Höheren Selbst" (1) und den "Aufgestiegenen Meistern" führen.

 

Dazu einige unbequeme spiegelnde Fragen:

  • Wo bleibt das "tiefere selbst"? (3)
  • Wo bleibt der "goldene Mittelweg" (2/4)
  • Wo bleibt das sich meisternde Gottselbst (4/1)?

 

Ganzheitliches Wachstum umfasst Himmel und Höllen, Höhen- und Tiefenerfahrungen und beschert dazwischen womöglich immer ausgedehntere Phasen heiterer Gelassenheit.
Carl Gustav Jung umschreibt es so:

Erleuchtung ist nicht durch Imaginieren von Lichtwesen [1] zu erreichen, sondern indem man sich die Dunkelheit [3] bewusst [zu eigen] macht.

Das Göttliche im Inneren (DOW)

Jasmuheen hat die englische Abkürzung DOW (engl. Divine One Within) geprägt, das sie neben dem 'Höheren Selbst' und den 'Weißen Brüdern' als innere Inspirationsquelle empfiehlt. Dazu sind verschiedene Übersetzungsvarianten im Umlauf, wie etwa:

  • 'unser göttlicher Kern',
  • 'das Göttliche Eine im Inneren' und
  • 'das (innere) göttliche Selbst'.

Ich bevorzuge dafür schlicht den Ausdruck 'Gott-Selbst', das innen-außen, unten-oben, links-rechts, nirgends-überall, nie-immer-zugleich ist. Um dem lichten Einseitigkeitsvirus vorzubeugen, muss neben dem Gottselbst auch der existente Gottschatten als (Spirituelles Ego / Scheinselbst) genannt und gewürdigt werden. In einem ihrer Seminare streifte Jasmuheen zwar beiläufig die Anwesenheit des Schattenselbst (Ego), das zu konfrontieren und gewissenhaft-gnadenreich umzuwandeln sie durch ihren "easy" Vorschlag umgeht, sich einfach auf die Vollkommenheit des DOW zu konzentrieren, das für all das Sorge trägt. (ELRAANIS, Nr. 6, S. 12) Die theologische Streitfrage, ob Gnade oder gute Werke Erlösung bringen, ließ das verschränkende Prinzip von Sowohl-als-Auch außer Acht. Das Motto konfliktscheuer Ko/Abhängiger ist:

Der Papa [DOW, Jesus, Idolfigur, Zigarettenmarke hb] wird's schon richten.

Dem entgegen steht der dekodierte Hinweis von Jesus:

Nur durch m-ICH [das sich zyklisch wandelnde Ego-Ich-Selbst] kommt ihr zum Vater [Gott-Selbst, Allbewusstsein].

 

Die "von oben" gesteuerte Lichtspeise-Bewegung, die offensichtlich die Schattenanteile scheut, könnte dem eitlen Ego eines koabhängigen Pranaanwärters suggerieren, sich von der Masse der üblichen Esser abzuheben. Er dürfte sich weigern, zu bemerken, dass er lediglich ein eindruckschindendes Gegenmittel gefunden hat, um eingefleischte Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle vordergründig zu neutralisieren, deren Fortbestehen das Suchtsystem auf Dauer sichert.

Eine Aussage des indischen Gurus Sathya Sai Baba1, dem schon seit Jahren bisher ungeahndet und daher fortgesetzter pädophiler Kindes- und Jugendlichenmissbrauch nachgesagt wird, verdeutlicht das ungesunde Machtgefälle zwischen sich und seinen Anhängern so:

Ich weiß, dass ich erleuchtet bin, was ihr von euch nicht wisst.

Der sich überlegen dünkende Pharisäer (Lukas 18, 11), der vermeintlich moralisch Tieferstehende verachtet, spricht:

Ich danke dir Gott, dass ich nicht so bin wie jene.

Zu bedenken ist, dass das Unterbewusstsein auf das Wort "nicht" taub reagiert. Vers 14 in Lukas 18 beschreibt die paradoxe Verschränkung:

Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

Vereinnahmende Nahrungsaufnahme

Die scheinbar abhängigen – (meist) nicht interdependenten – Geschöpfe der gefallenen Schöpfung nehmen nach vampiresker Art Nahrung auf, ohne sich dessen bewusst zu sein. Die gewöhnliche grobstoffliche Nahrungsaufnahme geschieht auf vereinnahmende Weise, indem der Essende von außen und oben kommende Lichtpartikel aufnimmt, die unter Anderem durch Pflanzen in Photosynthese vorverdaut und in Chlorophyll umgewandelt wurden. Mit Hilfe von vertikalen Programmierungen nach dem Oben-Unten-Schema und der empfohlenen Paktbildung mit der 'oben' angesiedelten Weißen Bruderschaft erlernen die angehenden Pranier die beachtenswerte Kunst, sich unmittelbar von Photonen aus dem atmosphärischen Licht und Biophotonen, genannt Prana, zu ernähren.

 


cc von Nekomin

Laut interner Statistik behalten immerhin zwei Prozent der 21-Tage-Initianden die Lichtnahrungsmethode auch längerfristig bei. Der erfahrene soziale Gegendruck und die Sonderstellung eines Praniers sind für die meisten untragbar. Die Pranazufuhr geschieht ungebrochen durch äußeres von der Sonne erzeugtes Infrarotlicht, das wohl mit Unterstützung von machtvollen Ätherwesen (angeblich den Arkturiern) aus der Umgebung abgezapft wird. Da bei Lichtessern keine prinzipielle Abkehr von der quasi vampiresken Nahrungsaufnahme erfolgt, bleibt die bisher kaum in Frage gestellte menschliche Abhängigkeit von äußeren Licht- und Nahrungsquellen erhalten.

 

  • Handelt es sich bei der Pranaernäherung etwa um den umgekehrten Handel zwischen Dr. Faust und den Lichtbrüdern des Mephisto?
  • Tauschen Pranier sozusagen das selbst zu verantwortende Seelenheil bei den "weißen Brüdern" gegen einen zeitweiligen elitären spirituellen Status ein?
  • Schaffen die Kräfte, die vorgeblich stets das Gute wollen, letztlich doch das Böse – nämlich ungesunde Abhängigkeiten?

 

In ELRAANIS Nr. 5 (Juli 1999) steht auf Seite 40 folgendes Zitat von Ananda:

"Die Pranaernährung [...] könnte zu einer Droge werden, so wie das Essen."

In dem Pranismus, den das australische Medium Jasmuheen propagiert, ist jedenfalls das sozialdarwinistische Vereinnahmungsprinzip

  • Groß frißt Klein
  • Außen diktiert Innen
  • Oben dominiert Unten

intakt geblieben. Lichternährung ist gewissermaßen Lichtklau der verfeinerten Art.

Lichtesser – aus der Szene und im Verborgenen

Buszia Wucher, ein yoga- und fastenertüchtigter älterer Herr, ehemals Innenarchitekt, aus Rheinfelden lebt seit 1997 nach dem LNP nahrungslos, ebenso die über 60-jährige Schwedin Margit Martius. Herbert Hoffmann, ein Heiler, Lehrer und Autor aus der Münchner Esoszene, bekannt für In-Methoden-Hopping, hat in einem Rundbrief 1998 angekündigt, dass er nun auf Lichtnahrung umgestiegen sei. Neun Monate später hat ihn ein indischer Swami, sein jüngster Guru, eines Besseren, sprich Erdhafteren, belehrt, woraufhin er eher wehmütig den Lichtnahrungsweg aufgegeben hat.

 

Das Überlebens- und Lernmotto eines nicht reflektierenden vertrauenden Kleinkindes lautet: Mach äußere Trends nach. Reifere Menschen folgen dem Ruf im Inneren.

Bis 1998  bin ich, die Autorin, drei glaubwürdigen nicht öffentlich bekannten Personen begegnet, die vor Jahren unabhängig voneinander allein und aus innerem Antrieb ohne äußere Anleitung oder 21-Tage-Fasten ihre Nahrungsaufnahme über Jahre reduziert und schließlich eingestellt haben. Sie haben erst viel später von Jasmuheens Pranierbewegung erfahren.

 

  • Es ist möglich, die von innen erfolgte individuell passende Umstellung, die mitunter körperliche Gesundung, verfeinerte Wahrnehmung und eine Reihe feinstofflicher Sinnesgaben mit sich bringen kann, selbstverantwortlich zu tragen, ohne sich auf einen Handel mit leichtfertigen Lichtdealern einzulassen, die durch Programmieren vorgeblich
    • den "Aufstieg beschleunigen" und
    • zugleich den Abstieg verzögern,
somit unverantwortet ein Geschehen 'positiv' beeinflussen, das sich ganz 'von selbst' in ausgewogener Manier einstellen kann, wenn die Zeit und Umstände dafür reif sind?

 

Der durch Gnade aus einer Sucht Genesene US-amerikanische Psychiater David Hawkins hat über längere Zeit nach seinem Erleuchtungserlebnis mit 38 Jahren und in der siebenjährigen Periode seines Rückzugs nahezu nahrungslos gelebt. Phasenweise war er Vegetarier und seit Langem isst er wieder Fleischkost. Er rät von allen Formen der manipulativen Turbospiritualität ab:

Unterlass' die Versuche, die Gegebenheiten zu beschleunigen.

 

Aufrichtigen spirituellen Aspiranten bietet Hawkins einen radikalen Weg zur Selbst- und Wahrheitsfindung an. Um spirituell wachsen zu können, ist es unerlässlich, sich die eigenen Schattenseiten und das eigene Suchtverhalten in Gänze zu eigen machen. Die Haltung, es mögen noch mehr von den eigenen negativen Empfindungen und Befürchtungen auftauchen, gewährt das beschleunigte 100% Verantwortung Übernehmen für all das, was da ist. Im Prozess der vollständigen Hingabe an das Göttliche trocknet das ego-getriebene Verlangen, das sich weder kontrollieren noch steuern lässt, irgendwann aus und hört einfach auf.

Orientierung am äußeren Erfolg von Kollegen

Im zugkräftigen Untertitel ihres Buches »In Resonanz« verspricht Jasmuheen das Geheimnis der richtigen Schwingung zu enthüllen.

  • Wofür ist was für wen richtig?
  • Cui bono? – Wem nützt es?

Etymologisch verweisen Begriffe wie 'recht/s', 'richtig' auf den Sonnengott Ra (Re), in dessen Tradition sich das altägyptische (Gott)Königtum und Priestertum entwickelte. Die Geschichte und die Definition von Recht und Richtigkeit wurde gemeinhin von dominant Herrschenden diktiert.

 

  • Deckt Jasmuheen mit einem "zweischneidigen Schwert" das dunkle 'Geheimnis' der Götter- und Menschen-Familie ansatzweise auf?
  • Legt sie 'richtige' Lichtköder aus, die echte verschränkende Umpolungen verhindern?

 

Allein das Inhaltsverzeichnis weist – garantiert absatzsteigernd – mehrmals Begriffe wie "Steigerung", "Beschleunigung" und "Erhöhung" auf. Allerdings widmet sie auch dem Unterscheidungsvermögen ein Kapitel, wo sie auf S. 43 bekennt:

Aus meiner Sicht existiert weder richtig noch falsch.

Auf meine Frage, weshalb sie in diesem Handbuch für esoterische Schnelleinsteiger relativ zusammenhanglos aus den verquast(en) (übersetzten) Werken von Dr. James J. Hurtak (»Die Schlüssel des Enoch«) und Brian Grattan (»Mahatma I+II«) zitiert, antwortete mir Jasmuheen leichthin:

Ihre Bücher verkaufen sich gut.

 

Äußere Erfolgsmerkmale wie Geld, Prestige oder Macht erweisen sich als schlüpfrige Qualitätskriterien für grundlegende Erfahrungswerte wie Leben und Tod. Beide genannten Lehrer hatte ich Jahre zuvor als ihre Dolmetscherin näher kennengelernt.

  • Hurtak erlebte ich als brillianten arbeitssüchtigen "Sklaventreiber", der nach alttestamentarischer Väter Sitte verbrämt frauenfeindliches Geistesgut lehrt.
  • Mit dem Ruf, Alkoholiker, Pleitier und Frauenheld zu sein, agitierte Grattan (†) als werbewirksamer Alleinvertreiber einer numinosen Mahatma-Energie, außerstande, seinen nahenden Tod (durch Hirn-Aneurysma) zu würdigen, geschweige denn, wie angekündigt, "aufzusteigen". Vollgepumpt mit einer Überdosis Valium hielt er kurz vor seinem Ableben Unsinn lallend sein letztes Wochenendseminar in Portugal ab vor zweihundert Teilnehmern, von denen es keiner wagte, das schmachvolle Theater um des Köngis Kleider zu unterbrechen. Fern vom goldenen Mittelweg hat der suchtkranke B. Grattan an allen vier Prüfsteinen der
  1. Abhängigkeit von Geld,
  2. Abhängigkeit von Sex,
  3. Abhängigkeit von Dominanzmacht und
  4. Abhängigkeit von Tod
sich und andere aufgerieben.

 

Der Volksmund weiß: Zu wenig und zu viel ist aller Narren Ziel.

 

Jasmuheen warf lakonisch ein, dass Charles W. Leadbeater, ein theosophischer Vordenker und von ihr zitierter Autor, ein pädophiler Kinderschänder gewesen sei. Im Sinne des Spaltbewusstseins schien sie einen Zusammenhang zwischen der von ihm propagierten Lehre und seinem eklatanten Missverhalten nicht zu erkennen, noch daran Anstoß zu nehmen. Weder an richtigen noch falschen Inhalten, sondern maßgeblich zwischen den Zeilen und an der praktizierten Form, den Früchten ihrer Taten, sollt ihr die Wahrheit erkennen.

Lichtduschen ↔ tiefe Nacht der Seele

Die "schwarz"phobische Jasmuheen empfiehlt Lichtduschen zu nehmen, indem man von oben kommende äußere Lichtstrahlen imaginiert, die auf den Körper regnen. Unerwähnt lässt sie das innere Licht und die Wichtigkeit wiederholter Tiefenerfahrungen wie etwa der "tiefen Nacht der Seele", wie sie Johannes vom Kreuz (1542-1591) beschrieben hat. Mysterienschüler, Schamanen und Mystiker wussten von jeher, dass Befreiung aus dem dualistischen Suchtsystem 'aus eigener Kraft' in Verbindung mit spontanen Gnadenerlebnissen erfolgt, während profane Gläubige den Erlöser und die Erlösung von außen und von oben kommend erwarten.

 

Es gibt selbsterzeugtes "Mehr-als-Licht", das aus der Materie eines vorbereiteten Menschen emanieren kann, der die physikalischen Voraussetzungen für allbewusste supraleitende Prozesse erfüllt. Supraleitfähigkeit ist die paradoxe physikalische Entsprechung für Erfahrungen wie

  • Multilokation / Nichtlokation,
  • Durchlichtung,
  • synchronen Auf- und Abstieg.

Sie ist jederzeit, nie, überall, nirgends und dazwischen präsent und vermittelt raum-zeit-überschreitend die Fähigkeit, "mit hundert Augen zu sehen".

 

In Übereinstimmung mit dem ursprünglichen Schöpfungsprinzip könnten souveräne, interdependente Geschöpfe Selbst-erzeugte feinstoffliche Nahrung in Form von Kreationslicht aus ihrem inneren 'Nichts', Chaos (Tohubohu) oder Dunkel freisetzen und es als Motor für ihre kontinuierliche Selbstwandlung, sprich Evolution, nutzen. Somit wäre die Lichtnahrung aus dem Nichts ein Ausdruck echter Eigenschöpfung, sozusagen ein selbstverantwortetes perpetuum mobile.

Lichtnahrung ↔ Nichtnahrung

Der ansprechende Buchtitel LICHTNAHRUNG (Yang-Qualität) des deutschen Erstwerks der Autorin Jasmuheen inspirierte eine stattliche Anzahl fortschrittlich orientierter LeserInnen.

  • Hätte derselbe Inhalt mit dem Titel Nichtnahrung (Yin-Qualität)) etwa den gleichen Erfolg mit weit über 30 000 allein in Deutschland verkauften Exemplaren vor der Jahrtausendwende (Stand 1999) landen können?

Wohl kaum.

 

Die nachfolgende Gegenüberstellung hilft zwei diametral zueinander stehende Tendenzen zu verdeutlichen:

Lichtnahrung ↔ Nichtnahrung
 Lichtnahrung Nichtnahrung
+Weiß * Jung * Yang-Schwarz * Alt * Yin
QuelleLichtnahrungszufuhr gewährt durch überragende LichtwesenQuelleUnlicht, Nichts, Dunkel aus dem Selbst
RichtungVon oben, außen, vertikalRichtungIm Inneren des unten lebenden irdischen Einzelmenschen
LichtPhotosynthese: Absorbierte Photonen aus äußerem atmosphärischen Licht / PranaLichtIm souveränen Schöpfungsakt inneres Infrarotlicht horizontal ausstrahlend
FormHierarchie, absolutistisches HerrschertumFormHeterarchie, Thea(o)kratie-Demokratie

Verschränkung der Ansätze

Vereint man beide Ansätze in verschränkender Weise, so ergeben sich daraus vertikale, horizontale und vielfältigste diagonal verlaufende Spiralformen, vergleichbar mit dem schwarz/weiß verschlungenen Taiji-Symbol, das Yin (-) und Yang (+) symbolisiert und in Form eines Kreises oder einer Kugel Ganzheit darstellt.

 


Taiji- oder Yin-Yang-Symbol

Bei der hierarchisch vertikalen Anordnung

  • Weiße Bruderschaft →
  • Medium Jasmuheen/MAPS-Programm →
  • Funktionäre/Vermittler →
  • Pranier/Interessierte

treten die im Suchtsystem bewährten Täter-Opfer-Konstellationen innerhalb eines Dominanzgefälles auf mehreren Ebenen zutage, die es in einem partizipatorischen, egalitären System früher oder später (auf) zu lösen gilt.

 

Entgegen anders lautenden Beteuerungen ist es eher aussichtslos, mit peppigen Techniken, aufgepropften Programmierungen oder massiven Affirmationen, den zählebigen Suchtstrukturen beizukommen.
Sucht-Umsteiger neigen auch dazu, den griffigen Parolen einer faschistoiden Einheits-Lichtpartei anheimzufallen und damit einen weiteren Verrat am Selbst zu begehen.

 

Wer bereit ist, den leichtgläubigen Opferstatus aufzugeben, findet mit göttlicher Gnade auf lange Sicht Heilung (Ganzwerdung). Es heilt ihn de facto aus dem Selbst, so er seine ganze spirituelle Intention auf Nüchternheit setzt und tatsächlich sukzessive und beharrlich bestenfalls in einem hochschwingenden Feld aus kompetenten unterstützenden Mitgenesenden umsetzt. Jeder geht den Weg all-ein, ohne notwendigerweise allein zu sein.

Jasmuheens doppelbödiger Umgang mit den Medien

Jasmuheen, die makellose Meisterschaft anstrebt und propagiert – ein weiteres irdisch unerfüllbares Suchtmerkmal – ist der deutschen Sprache nicht mächtig. Ein Videoaufnahme-Team unter Leitung von Clemens Kuby, das anlässlich ihres Abendvortrags (Dezember 1998) in Haar vor zirka 400 Zuhörern auch ungeniert Nahaufnahmen der teilweise verdutzten Zuhörer machte, ließ ihre Dolmetscherin zu Beginn der Veranstaltung bitten, sich doch aus dem Bild zu entfernen.

 


Jasmuheen, Dokumentarfilm Am Anfang war das Licht, 2010

 

Durch die räumliche Distanz beider Akteurinnen fiel es weniger auf, dass Jasmuheen auf eine Übersetzungshilfe und Mittelspersonen allgemein angewiesen ist. Statt des äußeren Eindrucks eines egalitären Gespanns von zwei Frauen auf der Bühne, wuchs das Gefälle, denn nun galt der Blick einzig und allein der weißen Göttin, die – um des werbewirksamen Images willen – keine fremde Göttin neben sich dulden sollte. Der kollektiv vorgeprägte Status elitärer Einzigartigkeit zeigte seine sofortige Wirkung, da sogar "alte Hasen" der lokalen Esoszene die Gelegenheit wahrnahmen, dem schaurig-schönen Persönlichkeitskult mit ihrer neu erkorenen Lichtgestalt ungehemmt zu frönen. Eine Hörerin schwärmte:

Es war so schön, Jasmuheen ganz für mich alleine zu haben.

Die Aussage gleicht der eines nach oben und außen orientierten geschwisterneidigen Kindes, das 'seine' Mama für sich allein haben will. (Brot-Garantie!)

 

Auf meine wiederholte Frage

Was hast du empfunden, als die Kameraleute das grelle Scheinwerferlicht auf dein andächtiges Gesicht richteten, ohne vorher deine Erlaubnis für Großaufnahmen von dir eingeholt zu haben?

gab eine Teilnehmerin, die in der ersten Reihe gesessen hatte, zögerlich zu:

Das hat mir eigentlich nicht gepasst. Zuerst habe ich es gar nicht wahrhaben wollen, und außerdem wollte ich kein Aufsehen erregen. Liegt halt an mir.

Eine Bekannte, der es während des folgenden Wochenendseminars ähnlich erging, die jedoch als Berufsfotografin die branchenüblichen Gepflogenheiten zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte kennt und gegebenenfalls auch einhält, meinte sinngemäß:

(↓)

Hinweis:

Kubys Videoaufnahmen von Jasmuheens Auftritten sind seit Jahren nicht als kommerziell vertriebenes Filmmedium erschienen.

Ich habe mir schon öfters die Zunge verbrannt und wurde deswegen als böses Mädchen attackiert. Diesmal wollte ich ein 'angenehmes' Wochenende genießen. (Spiele-Garantie!)
Deshalb bin ich lieber vorne rechts sitzengeblieben, statt mich – wie vom Veranstalter angeboten – vor aller Augen nach hinten links umzusetzen. Ich wollte nicht auffallen. Vor Seminarbeginn sind wir leider nicht auf die Daueranwesenheit der Filmcrew hingewiesen worden. Ein angemessener Entschädigungsabzug von der Kursgebühr für die erduldeten Unannehmlichkeiten wurde uns nie angeboten. Er wurde, glaube ich, auch von niemand eingefordert. Ich habe mich redlich bemüht, die übergriffigen Nahaufnahmen beim Tanzen und Meditieren an mir und anderen eher unbehelligt scheinenden Teilnehmern auszublenden.

 

Beide Beispiele verdeutlichen typisch beziehungssüchtiges Verhalten von 95 Prozent identitätsschwachen Leichtgläubigen, die sich schwer abgrenzen können und nach schmachtender Verschmelzung mit dem überhöhten Subjekt innerhalb eines Bandengeistes trachten. Stillschweigend erwünscht und daher "üblich" ist, dass überanpasste Suchtsytemnährer sich nett und unauffällig, sprich unaufrichtig zu sich und anderen, verhalten. Das vollzahlende Publikum agierte mehrheitlich, ohne sich dessen gewahr (zu) sein (zu können und/oder zu wollen), als unbezahlte Statisten, benutzte Objekte. Stoisch nahm es eine grobe Respektlosigkeit hin, weil es üblich ist.

  • Wer will gern glauben, dass eine Lichtbotschafterin, ja ein perfekter [...] Archetyp, allerbestens handelt? Für wen?

 

Prüfet alles und behaltet das Best(möglich)e, nicht die vorgeblich Besten, die nach der olympischen Devise immer schneller, weiter, höher hinaus wollen, ohne ausgleichend Beschaulichkeit, Verbundenheit und Tiefgang anzustreben.

"Nicht um Vollkommenheit, sondern um Vollständigkeit bemühe ich mich", lautete Carl Gustav Jungs Devise.

 

Alten Wein aus alten Schläuchen trinkend, überhöht Jasmuheen das vollkommene Maximum und meidet auffallend das vollständige Optimum. Derartige formellen Patzer sind ihr ausgerechnet passiert, als sie über den Aufbau des makellosen Paradieses referierte und das MAPS-Programm vorstellte. Ihr Auditorium bestand offenbar aus beeindruckbaren fremdbestimmten Verleugnern, die sich unwillkürlich dem Gruppendruck der Suchtstruktur beugten und sich den Parteiaufkleber erwacht und positiv sozusagen als Trostpflaster unwidersprochen aufprägen ließen? Eine Orwell'sche Zeichenverkehrung.

 

Bei anderer Vortrags-Gelegenheit November 1997 in München ließ sich Jasmuheen leidenschaftlich über ihre hohen Ansprüche an Filmcrews aus, die eines Tages fondsgestützte qualitativ hochwertige Dokumentationen über die Lebensweise von Praniern herstellen sollten. Währenddessen filmte das BR-Fernsehteam drei Stunden lang im Saal mit. Die Reporterin befragte eine Teilnehmerin direkt vor der Referentin. Jasmuheen wartete geduldig das Ende des Interviews ab, ehe sie nach einer dergestalt verlängerten Pause fortfahren konnte. Weder sie noch ihr Veranstalter hatten es für nötig befunden, die TV-Leute vorzustellen und den voraussichtlichen Sendetermin des geplanten Beitrags anzukündigen, was die Quoten und mögliches Engagement hätte erhöhen können. Die erlernte Dreistigkeit der "elefantösen" Medienleute hat Jasmuheen lächelnd – für alle sichtbar – 'übersehen'. Das Gros der Zuhörer kopierte das Verhalten der Hauptperson. Mit großem Energieaufwand blendete es das aufgeblendete Auge der Kamera aus, weil es das anscheinend offiziell nicht geben durfte.

Objektiv (?) beobachtende Objektive des "Big Brother" bescheren den Zuschauern den gläsernen Menschen hinter gläsernen Bildschirmen – eine Erscheinung des Neuen Zeitalters. Er deckt Familiengeheimnisse auf, die (fast) alle bewahren und zugleich leugnen. Keiner scheint zu wissen, was das ultimative Geheimnis ist.
Nämlich: die überfälligen Geheimnisse zu offenbaren.

Statt sich die Zustimmung und wohl auch die bereitwillige Mitwirkung des Publikums an ihrer Öffentlichkeitsarbeit einzuholen, hat Jasmuheen – ganz im Gegensatz zu ihren vorgetragenen Qualitätsansprüchen in Sachen Medienarbeit – vor der mächtigen Presse gekuscht und sich mitsamt ihren Zuhörern als stille Dulder(in) "entmündigt" und "entmündigen" lassen, dadurch den den allfälligen Kindstatus stärkend.

 

Kurz darauf erklärte mir die konfliktscheue Jasmuheen in einem Fax:

Wir müssen unter allen Umständen fließend [sprich angepasst] sein, [...] Filmteams nicht unterbrechen, wenn sie etwas tun, was wir vorher nicht vereinbart haben.

Bis auf Weiteres befolgt(e) sie den Verhaltenskodex der Suchtsystem-Gebundenen:

  • Nicht anecken,
  • nicht auffallen,
  • lieb sein, um in fragwürdiger Weise geliebt zu werden – um den Preis der Menschenwürde. Keiner hat es gewagt, sich coram publico über die Diskrepanz zwischen dem hohen Anspruch und dem gefügigen Benehmen der Referentin zu äußern.
  • Wurde das gewohnte Missverhältnis zwischen Wort und Tat überhaupt unmittelbar wahrgenommen?

 

Als es mir erst einige Tage danach bewusst wurde, habe ich es gegen erhebliche Widerstände moniert. Typisch für Abhängige ist, dass sie nur unterschwellig wahrnehmen, was vor ihren Augen und Ohren geschieht, weil sie die Wahrheit und die daraus folgenden Konsequenzen als unerträglich schmerzhaft empfinden.

Wes das Herz [4] voll ist, des geht der Mund [3] über, so die Zeit dafür reif (4) ist.

Narren und Kinder decken treuherzig, will sagen ihrem Herzen treu, die Farce von des "Kaisers Lichtkleidern" auf. Der 'Sommer' einer suchtgenesenden Gesellschaft naht allerdings erst, wenn Mitmenschen, die ihr kindisches Verhalten und den rasanten Jugendkult abgelegt haben und nach zähem Ringen wieder wie die Kinder geworden sind (4), nicht nur vereinzelt, sondern in 'Schwärmen' auftreten.

Bewusste Presseleute? – Bewusste Begegnungen?

Der demagogische "Führer" Hitler hat es mit schweigender Billigung und verdeckt hetzerischer Zustimmung des verquickt-abhängigen Volkes geschafft, die Bischöfe zu Kollaborateuren "seines Kampfes" zu machen und die Massenmedien in den Dienst des Endsieg-Ziels zu stellen. Wehret den Anfängen!

Jasmuheen offenbarte der Autorin schriftlich, dass sie mit Meister St. Germain vereinbart hat, dass nur 'bewusste' Presseleute ihren Weg kreuzen würden. Öffentlich bekundet sie ihre Absicht, in allen ihren menschlichen Begegnungen zur wechselseitigen Stärkung und Freude beizutragen. Im Verlauf der oben geschilderten Veranstaltung stellte eine selbst'bewusste' Journalistin als Erste nacheinander drei kritische Fragen an Jasmuheen, die die Befragte gemäß ihren Presserahmenbedingungen liebenswürdig, doch abschlägig beantwortete.

 

Währenddessen zischelten mehrere Zuhörer aus dem relativ maulfaulen Publikum, die sich durch das hartnäckige Nachhaken der Spiele-Verderberin in ihrem Lichtbrot-Genuss gestört fühlten. Dies steigerte sich bis zu einem dezenten Ausbuhen mit dem Effekt: Die energetisch Fertiggemachte verließ schon frühzeitig den Saal. Die Reporterin, die tapfer erst nach drei Anläufen verstummt war, hatte sich aufgrund der Diktion ihrer systemkritischen Fragen als Sündenbock ausgewiesen, auf den anwesende "Lichtsüchtige" den Kollektivschatten abwälzten. Solches geschieht unbewusst und automatisch, hier mit indirekter Billigung Jasmuheens, wodurch wiederum die Illusion von Stärkung und Freude genährt wird. Weder die Referentin noch einer der übrigen Zeugen hat diese Hexenjagd auf die schatten'bewusste' Pressefrau inflagranti beim Namen genannt und durch Bewusstmachung beendet. Eine Chance für Ganzwerdung und Ausgleich wurde verpasst.

Was ihr der geringsten meiner Schwestern [mit-an]getan habt, habt ihr mir [mit-an]getan.

 

  • Ab wann kann diese Journalistin, die daraufhin entschieden hat, zum Thema Lichtnahrung keinen Artikel zu veröffentlichen, mit einer Bitte um Verzeihen oder gar mit Rehabilitierung rechnen, für die sich (fast) niemand zuständig, sprich verantwortlich, fühlt?

 

In der Suchtgesellschaft light gilt ebenfalls unbewusst die von Alice Miller gemünzte Verhaltensformel Du sollst nicht merken. Derzufolge kann/will man partout nichts von den Hintergründen wissen.

Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie [mit]tun.

Echte solidarische Interdependenz, gegenseitige Stärkung und Freude konnte man im Austausch mit dieser Fragestellerin nicht erkennen.

Die posthume Ehrenrettung des geistig hinrichteten Galileo Galiläi, der, um sein Leben zu retten, seine Thesen unter Zwang vor den Ohren der Kirchenfürsten widerrufen musste, geschah erst vor Kurzem. 400 Jahre danach.
Sein Zeitgenosse Giordano Bruno, der sich weigerte, nach Vorgabe der kirchlichen Machthaber abzuschwören, erfährt auch heute noch keine Entschuldigung von Seiten der zur Jahrtausendwende abbittenden Römischen Kirche, die ihn einst als "Ketzer" in Rom verbrannt hatte.

Eine Lektion in Demut

In der Zeitschrift ELRAANIS Nr. 7, Dezember 1999, räumt eine aufrichtig demütig gewordene Jasmuheen auf Seite 6 ein, dass sie sich aus Arroganz und Naivität (S. 5) verleiten lassen habe, einer Testwoche mit dem illustren australischen Fernsehteam »60 Minutes« zuzustimmen. Fünf Tage lang wurde sie isoliert und eingeschlossen ohne Essen und Trinken unter Schlafentzug in schadstoffbelasteter Umgebung bei Vollilcht gefilmt, bis die mitwirkende Ärztin – gegen Jasmuheens Willen – das Experiment abbrach, weil die dehydrierte und – wie sie sagt – kohlenmonoxid-vergiftete Probandin extrem an Gewicht verloren hatte. Entgegen St. Germains Zusage setzte sie sich einer spirituell eher unbewussten Filmcrew aus, die sie schikanierte, ihren Schlaf störte und vielfach gegen Vereinbarungen verstieß. Um weder Prestigeverlust noch Erniedrigung (Egotod) ertragen zu müssen, wollte sie, wie oben zitiert, auch hier unter keinen Umständen unterbrechen, selbst auf die Gefahr hin etwa tödlich endenden gesundheitlichen Schaden zu erleiden.
Genau diesen Leichtsinn unterstellt sie indirekt der Engländerin Verity Linn, die 1999 an ihrer Reaktion auf die ersten LN-Prozesswoche in der Wildnis Schottlands an Unterkühlung verstorben ist.

 

Am eigenen Leib erfuhr die nachsichtige Testperson des Big Brother nun die degradierende respektlose Behandlung, die für sie angeheuerte erwachte und positive Filmteams seinerzeit ihrem Publikum mit ihrer stillen Zustimmung zugemutet hatten. Eine Chance, die mangelnde Einfühlung in das Schicksal der Sündenböcke des "Systems Jasmuheen" wettzumachen. Etwas suchtgeläutert hat sie nun doch Abstand davon genommen, ein geplantes 33-Tage-Großexperiment mit Pranieranwärtern, Ärzten, Wissenschaftlern und Journalisten frühreif durchzuführen. Eine ausgleichende Erkenntnis ihres jüngsten krisenhaften Testversuchs, wobei der lichtorientierten Jasmuheen das Lachen verging, könnte sein, dass sie besonders an den Folgen des Dunkelheitsentzugs litt, der ihren rapiden körperlichen Abbau beschleunigte. Ausführlich erläutert diese These der Mittelweg-Forscher Ananda in einem öffentlichen Brief. ELRAANIS Nr. 7, S. 12, Dezember 1999

Die jährlich stattfindenden Eleusinischen Mysterien in einer mutterrechtlich egalitären Kultur Griechenlands beinhalteten ein Einweihungsritual, bei dem wohl vorbereitete Mysten ein dunkles unterirdisches Labyrinth durchschritten, sich mit der Göttin, dem Urgrund des Selbst, vereinigten und dabei den Initiations- oder Egotod starben. Die Erfahrung der Zeitlosigkeit ließ sie "mit hundert Augen" hinter die Schleier der Schöpfung schauen, gefolgt von einer tiefgründigen inneren Wandlung.

Fasse es, wer es fassen kann!

Rituale dieser Art erhielten das Gleichgewicht und dienten unter anderem dazu, unwillkürlich erzwungene perverse Menschenopfer zu verhindern.

 

Getreu des Sündenbockprinzips forderte der äonenlang anhaltende Konflikt zwischen Göttern und Geschlechtern – die pathologische Ursache aller Kriege – seit jeher die freiwerdende Energie von ausgegrenzten, auserwählten und deshalb getöteten Opfern als Pfand, angeblich um die so genannten Götter (Archetypen) damit zu besänftigen oder gar zu nähren.

  • Lassen sich die 'weißen Brüder' und die Arkturier für die Bereitstellung der Lichtnahrung entlohnen? Wenn ja, wie?

 

Die eindringliche Warnung an LNP-Anwärter eines yogaertüchtigten älteren Mannes, der das 21-Tage-Ritual mit Ohnmachtsanfällen überstanden hatte und danach monatelang an Depressionen gelitten hatte, lautet:

Wenn Sie je in Betracht ziehen, den Prozess zu machen, müssen Sie sich unbedingt an die 'Weiße Bruderschaft' halten, sonst überleben sie ihn nicht.
  • Könnte es sein, dass gescheiterte Prozesskandidaten beim Absprung ins Pranaland die Anschlussrampe der "weißen Brüder" verfehlt haben?

Drei LNP-Todesfälle erregen die Weltpresse.

Teils in Form von Leitartikeln berichtete die internationale Presse ab August 1999 über drei Todesfälle in München, Australien und Schottland, die infolge der strapaziösen Umstellungsphase auf Pranakost aufgetreten sind. Als führende Propagandistin der Lichtnahrungs-Bewegung belasteten die Medien, stets auf der Suche nach griffigen Schuldträgern, Jasmuheen mit der Verantwortung dafür, ganz so, als ob die Verstorbenen nicht auch Eigenverantwortung trügen.

  • Was, wenn Todeswünsche sich erfüllt haben?
  • Was, wenn die Zeit abgelaufen war?

 

Die 59-jährige Australierin Lani Morris erlitt einen Hirnschlag und Nierenversagen während sie den LNP unter Aufsicht durchführte. Ein australisches Gericht hat ihre beiden unachtsamen Prozessbegleiter Anfang 2000 des Totschlags schuldig gesprochen.

(↓)

Jasmuheen über die Presse

In einem Artikel mit dem brisanten Titel »Licht, Luft und Leichen« belastete das deutsche Wochenmagazin FOCUS Nr. 29 im August 1999 Jasmuheen als Verantwortliche, wogegen sich diese in einem öffentlichen Brief wehrte. Sie, deren angestrebter "makelloser" Status gefährdet war, drohte mit rechtlichen Schritten, falls eine richtigstellende gedruckte Entschuldigung zur Wiederherstellung ihres guten Rufs ausbliebe. Die Anwälte des FOCUS argumentierten mit plumpen Behauptungen. Eine gedruckte Ehrenrettung für Jasmuheen blieb aus. Sie bat, man möge doch mit versteckten Andeutungen aufhören (ELRAANIS Nr. 6, S. 16, September 1999), während ihr Seitenhieb auf absatzsteigernden "Sensationsjournalismus", der zweifelsohne auch den Verkauf ihrer Produkte begünstigt hatte, mittelbar auf die FOCUS-Redaktion gemünzt sein dürfte. Indirekte Stilmittel dienen sowohl der Wahrheitsfindung als auch zu deren Verschleierung. Sowohl gute als auch schlechte Feinde/Lehrer können sich als wachstumsfördernd und auch -hemmend erweisen.

Gelassenheitsgebet
Gott, gewähre mir die Demut und die Gnade,
das gelassen anzunehmen, was ich nicht ändern kann,
und den Mut, das zu ändern, was ich ändern kann.
Und schenke mir die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr, US-amerikanischer Theologe, Philosoph und Politologe (irrtümlich auch Friedrich Christoph Oetinger, Prälat und Theosoph, zugesprochen), Standard-Gebet bei den Treffen der AA-Selbsthilfegruppen, entstanden 1941-42

Jasmuheen bedankte sich ausschließlich für die Beiträge der integren Journalisten, die dadurch den positiven [...] Fortschritt unterstützen.

  • Ist positiver Fortschritt exklusivistischer Art de facto ein repressiver Rückschritt?

 

Vollmundig berichtet Jasmuheen von ihrem Weltgesundheits- und Welthungerhilfe-Programm (ELRAANIS Nr. 6, S. 16-17, September 1999), das, würde es allgemein gelehrt, alle Herausforderungen beseitigen wird, die mit Gesundheit oder mit Hunger auf der Welt zusammenhängen.

 

Dem grandiosen Ego entgeht sein zynischer Anklang. Bescheidenheit tut not, die vom Suchtsystem geschmähte Demut. De-Mut, der "Schneid", mit zweischneidigem Schwert dem Gott-Selbst zu dienen, kommt letztlich irgendwann der Welt zugute.

  • Für wessen Feldzug ist Jasmuheen auf die Presse angewiesen?

Um publikumswirksam Wellen zu schlagen, setzen (sich) viele auf das kapriziöse Pferd 'Medien' nach dem Motto Better bad press than no press. Lieber miserable Berichte kokreativ zu bearbeiten, als "gar nicht ignoriert" (die bayerische Redewendung für dreifaches Verleugnen) zu werden.

 

Nach ihrem demütigenden Debakel mit »60 Minutes«, wünscht sich die Pressesprecherin der weißen Brüder von der Presse lieber in Ruhe gelassen zu werden. Etymologisch bedeutet Kritik Unterscheidung, Entscheidung, zeitlich einschneidender Wendepunkt, Krise, Wachstums-Chance. Eine altchinesische Glückwunschformel lautet gar:

Möge dir ein krisenreiches Jahr beschieden sein! (frz. Bonne chance = Viel Glück!)

 

Wird ernsthafte un/berechtigte Kritik aus dem engeren Kollegenkreis aus Bequemlichkeit mit der Unschuldsgeste des Pilatus quittiert oder gar zur Wahrung von kurzlebiger Popularität und Machterhalt ignoriert, kommt sie eines Tages als heftigere Welle auf kollektiver Ebene zurück, die öffentlich ausgetragene Erklärungen, Entschuldigungen, Widerrufe, Rücktritte und Strukturwandel verlangt.

Analogie aus der deutschen Politik

 

CDU-Spendenmissbrauchs-Affäre 1999
Nach vier Legislaturperioden (4x4 Jahren) an der Regierung flogen die Verstöße gegen das Parteienfinanzierungsgesetz des realitätsfernen dominanzmächtigen Exkanzlers Helmut Kohl (1930-2017) und seine Gesinnungsgenossen auf. Sein (ihr) trotziges Schweigen aufgrund (s)eines unwürdigen Ehrenworts – zur Wahrung seines grandiosen Selbstbildes – fügten seiner Partei und diesem unserem Land großen Schaden zu und boten zugleich Wachstumschancen.
Konfliktscheu, dafür linientreu, wählte die CDU-Basis nahezu geschlossen den "radikalen Aufklärer" und später entlarvten Lügenbaron Roland Koch mit 97 Prozent zum Landesparteivorsitzenden, und Friedrich Merz als neuen Fraktionschef mit 96% Stimmenanteil.

In ihren Büchern und den Werbeprospekten für begleitete 21-Tage-Retreats hat sich Jasmuheen oder der jeweilige Anbieter wohlweislich von etwaigen Schadensersatzansprüchen der Leser oder Klienten entlastet. Nach ergebnislosen Untersuchungen der australischen und schottischen Behörden ist sie rechtlich ohne Makel. Ihr kann ihr keine Schuld zugesprochen werden.

  • Wie steht es mit der ethischen Mitverantwortung bei tragischen Vorkommnissen, die mittelbar oder unmittelbar mit dem eigenen Wirkungskreis zu tun haben?

 

Konstruktive Mitverantwortung und Gewissensbildung zeugte von der mutigen Bereitschaft, im Umkehrschluss die eigenen Leichen im Keller, den Tod und Tote zu würdigen, bei allen Mitbeteiligten mehr Sorgfalt zu fördern und angstbesetzte Geheimhaltung zu mindern.

Den bewährten Dreh, persönliche Mitverantwortung als "Systemschuld" zu deklarieren und auf Mitverstrickte abzuwälzen, haben bereits die biblischen Ureltern Adam und Eva nach dem Sündenfall angewendet. Die 'Schlange' experimentell erworbener Unterscheidungskraft war's!

 

Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. Paulus, 1. Korinther 14, 20 und Matthäus 10, 16 (NT)

 

Wer sich zu ihr bekennt, erfährt dadurch widersinnigerweise innere Auf(s)richtung und neutralisiert dadurch die suchtgebärende Kettenreaktion zwischen Ego und Selbst, alias Gottheiten und Menschheit, Zeitenwende und Götterdämmerung alias Jüngstes Gericht.

Am Tod der drei Pranieranwärter während ihres LNPs weist Jasmuheen jegliche persönliche Mitverantwortung zurück, denn Gott, das DOW sei einzig verantwortlich, während sie umseitig flotterdings mentale Fitness als eine der Voraussetzungen des Pranierlebens definiert und verlangt:

für all seine Gedanken, Worte und Taten verantwortlich zu sein. ELRAANIS Nr. 7, S. 5, Dezember 1999

 

Zu bedenken ist, dass Angehörige eines immanenten Suchtsystems vordergründig 95-98 Prozent nicht können beziehungsweise nicht wollen, folglich auch nicht gewissenhaft  

mit-wissen → mit-fühlen → mit-verantworten,
was sie denken, reden und tun.

 

In dem Ratgeberblatt zur »Vorbereitung zum Lichtnahrungsprozess« steht folgender Hinweis:

Für Wenigleser empfiehlt es sich, [in »Lichtnahrung«] die Anleitungen von Charmaine Harley zu lesen (S. 124-152).

Der Tod des Münchener Pranieranwärters Timo Degen, der bereits im März 1997 drei Monate vor Erscheinen von Jasmuheens Bestseller »Lichtnahrung« ins Koma gefallen ist, gehe nach öffentlicher Aussage der Autorin lediglich auf die kopierten zirkulierenden LNP-Richtlinien des Mediums C. Harley zurück.

  • Hat sich die diskreditierte Marschallin der Lichtnahrungs-Bewegung demzufolge von dem von Harley übernommenen Text (in ihrem Buch »Lichtnahrung«, S. 124-152) distanziert?

Keineswegs, Harleys Anleitungen bilden unwiderrufen (?) ein zentrales Kapitel ihres Erstwerks.

 

Das oben erwähnte verführerische Motto It's so easy. Just do it! verlangt seinen Zoll. Jasmuheen formulierte eine passgerechte Reinwaschung ihres angeschlagenen Ruf für die Feder eines »Focus«-Redakteurs vor. Der Lapsus der unsinnig gesteigerten Verneinungsform in der deutschen Übersetzung mutet seltsam an:

Sie [Jasmuheen] hatte auch in keinster Weise mit dem Tod der Australierin [Lani Morris] zu tun.

 

Sucht lässt sich nur von jenen konfrontieren und überwinden, die den Mut aufbringen, weder Tod noch Teufel zu fürchten. Süchtige scheuen bekanntlich Verantwortung und (Ego)Tod, die dem schwarzen Seinsbereich angehören. Erst durch die Akzeptanz und Würdigung des Todes und der vollen Verantwortlichkeit für eigene und auswärtige Schattenanteile kann Suchtgenesung erfolgen, eine Wiedergeburt durch die enge Pforte.2

 

Wir können Probleme nicht mit den gleichen Denkmustern lösen, die zu ihnen geführt haben.
Albert Einstein (1879-1955) deutschstämmiger US-amerikanischer-schweizer theoretischer Physiker,
Entwickler der Allgemeinen Relativitätstheorie, Physik-Nobelpreisträger, 1921, Aphorismus

Unvermögen, den Tod zu würdigen (4)

Kurz darauf fand man im September 1999 neben der Leiche der 49-jährigen Engländerin V. Linn, die allein in der Natur Schottlands gezeltet hatte und wohl während der Fastenphase an Austrocknung und Unterkühlung gestorben ist, Jasmuheens Buch »Lichtnahrung«. Anlässlich dieser Tatsache hat der deutsche Prozessbegleiter C.S. ein "Sie ↔ nicht wir"-Plädoyer verfasst (Magazin »Matrix 3000«,  S. 28/29, Erstausgabe 11/1999), keineswegs um die Verstorbene posthum zu würdigen, deren Namen und Sterbedaten er nicht einmal nannte, sondern um mehrfach werbetechnisch zu beteuern:

Der Prozeß ist einzigartig (2x),
...genial (2x),
...perfekt,
...powerful (ein Ersatzwort für machtvoll),
...genug, ...schön, ...intensiv.

 

Die Verstorbene und den Tod allgemein und anonym abzuhandeln, ist ein Ausdruck des systemerhaltenden Todestabus (3/4) der Suchtgesellschaft. Von Beruf Heilpraktiker handhabte C.S. die durch diesen Todesfall erlittene Zunftschmach nach der Vorgehensweise des klassischen Schulmediziners. Für ihn war der Tod unfassbar, eine fatale Fehlentscheidung der gestorbenen Patientin, die sich einer an sich gelungenen Operation unterzogen habe.

  • Verschafft die anmaßende Machermentalität eines Süchtigen ihm den Glauben, Körper, Leben und Tod kontrollieren zu können, sprich wählen, zu können?

 

C.S., der sich seit 2003 aus der Lichtnahrungsszene zurückgezogen hat, bekannte 1999:

Ich bin sehr dankbar, dass für mich der Tod einer Person nie zum Lernthema wurde,

ohne sich, seinen Prozesskandidaten, von denen bisher keiner den Tod gewählt hat, und seinen Lesern Rechenschaft darüber ablegen zu können bzw. zu wollen, dass er soeben den Tod kommentierend bezeugt. Die Tarnkappe der Verleugnung ist der Versuch, dem Tod und dessen unwiderruflichen Lerninhalten – wie der Aufhebung der illusionären Ego-Kontrolle – auszuweichen.

 

Leider sind die drei 'Edeltoten', denen im Gegensatz zu der weitgehend totgeschwiegenen Riesenzahl von Hungertoten in Drittweltländern großer Pressewirbel zuteil wurde, von den Vertretern der Lichtnahrungs-Bewegung (mindestens dreimal) öffentlich verleugnet worden.

  • Leben im Tod im Leben ↔ Lebende überflügeln Tote.
  • Was, wenn der Tod die Pranieranwärter gewählt hat?
  • Nehmen Weiterlebende den Tod eines (geliebten) Mitmenschen als zugefallene Krise und Chance zur Rückbesinnung wahr?

 

Das Motto der drogentoten Sängerin Janis Choplin lautete:

Freiheit heißt, dass man nichts mehr zu verlieren hat.

 

Unter der Titelzeile »Die Essenz ist Freiheit« wirft C.S. der Verstorbenen verblümt vor, dass sie sich nicht exakt an das
angenehme Setting des dreiwöchigen Prozesses gehalten habe, der eigentlich für die Krieger unter uns gedacht sei, von denen allerdings viele [...] unter Anleitung eines prozesserfahrenen Heilpraktikers [...] Lenkung zu sich selbst erfahren wollen. Durch ihren erschwerenden Aufenthalt in der Wildnis – der einer freisinnigen spirituellen Kriegerin durchaus geziemt – habe sie den perfekten Prozess quasi verpfuscht.

 

In ihrem Offenen Brief an »60 Minutes« kontert Jasmuheen, die in dem ihr zugewiesenen Stadthotelzimmer gelitten hatte, dass der heilige Raum [...] eines Schamanen im Wald die passende Voraussetzung für den Prozess sei. ELRAANIS Nr. 7, S. 10, Dezember 1999

 

  • Was Wunder, dass ehrgeizige Pranieranwärter Jasmuheen schöpferisch beim in/direkten Wort nahmen, die eine maximiert beschleunigte Turbospiritualität propagierte, analog etwa zu dem feuerüberbetonten Treibhauseffekt?

 

Ein Paar hat den dreiwöchigen Prozess gut vorbereitet und fit in völliger Dunkelheit durchgeführt. Es hat die Doppelbelastung glänzend bestanden, was Jasmuheen, als es ihr davon berichtete, keineswegs stirnrunzelnd, sondern wohlwollend zur Kenntnis genommen hatte.

In dem Film »BANDITS« (1997) gibt eine angeblich Schizophrene in einer gespaltenen Welt diese frappierende Weisheit von sich:

Der Tod dauert das ganze Leben und hört auf, sobald er eintritt. Paul Valéry

 

Das dualistische Seinsverständnis patriarchalisch orientierter Religionen hat Jahrtausende lang gelehrt, das Sterben (3) als definiertes Ende (4) und noch schlimmer als Strafe eines eifersüchtigen Vatergottes zu fürchten. Ähnlich ausgegrenzt und gemieden werden totenähnliche Zustände wie Schlaf, Traum und Initiation, die nach dem Kreismodell des Tages- und Jahreskreislaufs eine glückliche Wiederkehr aus dem Dunkel verheißen. So unterbleibt vielfach die Erfahrung der paradoxen Verschränkung in ein gereifteres ausgewogenes Dasein.

 

Die althergebrachte dualistische Formel, die einseitig die Yang-Elemente aufwertet  

  1. Licht ist
  2. das Gute (= alles wert).
    und Yin-Elemente abwertet und ausschließt
  3. Dunkelheit ist
  4. das Böse (= nichts wert).

bekräftigt Jasmuheen in ihrem Buch In Resonanz auf S. 366 abermals so:

Der neue Grundsatz der Einheit ist Licht [1] und Liebe [2].

Die stringente Vogel-Strauß-Haltung drückt sich so aus:

... scheut [4] den Tod [3] und
... erwägt das Sterben [3] nie als Lernthema [2/3].

In Jasmuheens Wirkungskreis fehlt(e) es offenbar an einem ausgewogenen Realitätsbezug. In der Tat erscheinen die drei bekannt gewordenen LNP-Todesfälle während eines Zeitraums von zweieinhalb Jahren als geradezu geringe 'Ausfallquote' angesichts der ärztlichen Prognosen für das Lichtfasten und der Dunkelziffer an Folgeschäden, die aus Scham nicht bekannt werden.

Christina Grof (1941-2014) amerikanische Suchtgenesende und intime Kennerin der Suchtszene, bestätigt, dass viele den absoluten Tiefpunkt ihrer Sucht nicht überleben, doch manche genau dadurch von ihr genesen und großartige Ressourcen – das Gottselbst – für die Problemlösung unter Beweis stellen.

Resilienz – Zwei Drittel ⇔ Ein Drittel-Verhältnis

Der Psychoanalytiker, Kinderpsychologe und KZ-Überlebende Jude Bruno Bettelheim, der im Alter Selbstmord begangen hat, bestätigt in einer psychologischen Analyse in seinem Buch Aufstand gegen die Masse. Die Chance des Individuums in der modernen Gesellschaft (1980) folgende verhältnismäßige soziologische Faustregel der Resilienz angesichts des Umgangs mit Lebenskrisen.
Reaktionsschema bei Extremsituationen
DrittelungBiblischer HinweisVerhaltensqualitätBeschreibung
1. DrittelOhne Brot sind sie nicht imstande dazu!Sie können nicht.Ein Drittel der ins KZ verschickten Juden und Sinti sind bereits während des Transports aus Angst vor der Ungewissheit ihres Schicksals und der Aussicht auf das Lagerleben gestorben.
2. DrittelOhne Spiele sind sie nicht bereit dazu!Sie wollen nicht.Das zweite Drittel starb während der KZ-Inhaftierung, weil die Bedingungen dort unerträglich für sie waren.
3. DrittelMit nur wenig BROT und SPIELENhalten sie durch.
__________________
Wenn der Tipping Point erreicht ist, geschieht die Wandlung.
Das letzte Drittel entkam auf wundersame Weise beziehungsweise es überlebte die Torturen der persönlichen Entmachtung bis zur Befreiung durch alliierte Truppen. Die Befreiten oder Freigewordenen verdankten dies ihrer geistig-seelischen Stärke, ihrem unerschütterlichen Vertrauen in ihr Schicksal und ihrer körperlichen Disziplin.[*]
[*] Beachte: 2/3:1/3-Verhältnis in der apokalyptischen Offenbarung (NT)
Ein Drittel der Menschheit besteht die "Tage der Trübsal".

 

  • Aaron Antonovsky wertete 1970 eine Erhebung über die Anpassungsfähigkeit von Frauen verschiedener ethnischer Gruppen an die Menopause aus. Eine Gruppe war 1939 zwischen 16 und 25 Jahre alt gewesen und hatte sich zu dieser Zeit in einem nationalsozialistischen Konzentrationslager befunden. Ihr psychischer und körperlicher Gesundheitszustand wurde mit der einer Kontrollgruppe verglichen. Der Anteil der in ihrer Gesundheit nicht beeinträchtigten Frauen betrug in der Kontrollgruppe 51%, im Vergleich zu 29% der KZ-Überlebenden. Nicht der Unterschied an sich, sondern die Tatsache, dass in der Gruppe der KZ-Überlebenden 29% der Frauen trotz der unvorstellbaren Qualen eines Lagerlebens mit anschließendem Flüchtlingsdasein als (körperlich und psychisch) 'gesund' beurteilt wurden, war für ihn ein unerwartetes Ergebnis. Wikipedia-Eintrag zum Stichwort Salutogenese
Siehe auch:
Krebsheilung – Zwei Drittel ⇔ Ein Drittel-Verhältnis
Verteilungsrate von Denken und Fühlen bei den Geschlechtern
Statistik zum Thema Tod in Deutschland – Zwei Drittel ⇔ Ein Drittel-Verhältnis

Jasmuheen trug bisher dem hohen Anteil der LNP-Kandidaten wenig Rechnung, die sich im Falle einer maximalen Krisensituation, lieber im übertragenen Sinn zu Tode fallen (wie der Wolf im Märchen) als sich der eigenen Gewissenslast, den toxischen Steinen im Bauch, zu stellen.

 

Bis um die Jahrtausendwende haben schätzungsweise 5000-6000 Menschen im deutschsprachigen Raum den Lichtnahrungs-Prozess durchlaufen, während es weltweit etwa 8000-9000 sind. Vorläufige statistische Werte über die Befindlichkeit der Pranieranwärter während des 21-Tage-Prozesses besagen:

  • 20 Prozent leiden extrem,
  • 70 Prozent schaffen es leidlich und
  • 10 Prozent fliegen dabei. Dies war Jasmuheens Erfahrung, allerdings nur bei ihrem ersten LN-Prozess im Jahr 1993.
    Nur 2 Prozent der Lichtesser behalten die Praxis des Nichtessens langfristig (länger als einige Monate) bei.

Schrecken der Ermächtigung

Da machtverletzte Deutsche vor dem Wort Ermächtigung (vgl. das Ermächtigungsgesetz des Despoten Hitler) häufig zurückschrecken, weichen sie lieber auf die geläufige englische Bezeichnung »Selfempowerment Academy« (SEA) für Jasmuheens kühne »Akademie für Selbstermächtigung« aus.

 

Zu bedenken ist die paradoxe Weisheit aus Lukas 18, 14 (NT) Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
Der Sinngehalt des lexikalisch erst seit der Jahrtausendwende gültigen Begriffs 'Selbstermächtigung' ('Selbst-Bemächtigung') weithin nicht bekannt. Werden beim notwendigen inneren Strukturwandel die Machtbefugnisse des Selbst neu definiert und erweitert, und es findet nicht gleichzeitig eine 'Egoentmachtung' statt, kann es sein, dass das übermächtig gewordene vampireske Scheinselbst die SE-Akademie gründlicher denn je unterwandert.

Schlussbetrachtung

Die nachfolgenden tabellarischen Übersichten fassen die obigen, teils schwer nachvollziehbaren,
da ungewohnten Ausführungen über Suchtentstehung und -genesung zusammen.
SUCHT-DYNAMIKEN
RingSuchtausdruckExternThematikInternPolSuchtmittel /
Fixierung
(fix up)
1.Individuum ICHÜberleben1. Chakra+Substanz/en (Alkohol, Drogen)
2.Famile/SippeDUVermehrung2. Chakra+/-Zwanghaftes Verhalten (Methoden)
3.KollektivWIROhn/Macht3. Chakra-(Oberhaupt)Personenkult (Projektion)
4.Götter/AhnenESHingabe4. Chakra-/+Götterkult (weiß oder schwarz)

Spielfelder der Suchtstruktur ⇔ Würdekultur

SuchtWürde
Hierarchie ↔ Ko/AbhängigkeitHeterarchieInterdependenz
Dominant-dualistisches MachtgefällePartizipatorische Machtverteilung

Progression der Sucht

Progressive Sucht-Spirale
RingSuchtprogression
Äußerlich
Suchtprogression
Innerlich
SinneGenesungsschrittEigenschaft
Stärke
1aSelbst-ZerstörungKörperAugeSelbst-ErkenntnisFreiheit
2aRuin der Familie/UmfeldGefühlOhrNächsten-Liebe/
Zuwendung Altruismus
Liebe
Schwelle zwischen Unbewusstem – Bewusstsein
WANDLUNGSMOMENT: Bewusstwerdung der Sucht
3aVölkermord (Genozid)VerstandMundPlanetare
Verbundenheit

Gemeinschaft
Ermächtigung
4aEgozid (Ego-Entmachtung)GeistHerz
All=Eins
Gott-SELBST
Interverbundenheit
Transformation
Ganzheit O

 

Progressive Sucht-Spirale
RingSuchtprogressionSuchtköder
Suchtablauf
HandlungGenesungsschrittReifung
Gewissensbildung
1bKörperkult /
Stoffmissbrauch
BrotköderMitwissen1. Drittel von 3 Dritteln"Ich kann nicht."
2bArbeits- und BeziehungssuchtSpieleköderMitfühlen2. Drittel von 3 Dritteln"Ich will nicht."
Schwelle zwischen Unbewusstem – Bewusstsein
WANDLUNGSMOMENT: Bewusstwerdung der Sucht
3bDominanzmacht
Krieg
KrisenphaseMithandeln 3. Drittel von 3 Dritteln"Ich halte durch."
4bSpirituelle / religiöse Idolisierung
Persönlichkeitskult
UmpolungGeschehen lassen
Loslassen
Neuer Himmel und
neue Erde
Siehe, ich mache
alles neu!

 

Siehe auch:Wandlungsreise des Offerus zu Christophorus

Zitate zum Thema Lichtnahrung / Inedia

Zitate allgemein

Wer das All erkennt und sich selbst verfehlt, verfehlt das Ganze. Thomas-Evangelium
  • Wer sich selbst kennt, kennt das All. Hermetisches Sprichwort

 

  • Bewusstsein scheint ein organisierendes Prinzip zu sein. Was wir wirklich brauchen, um zu überleben, scheint geordnete, organisierte Energie zu sein. Wir konsumieren sie normalerweise mit unserem Essen, in Pflanzen und indirekt auch in tierischer Nahrung mit der darin gespeicherten Sonnenenergie. Und im extremsten Fall reicht dann vielleicht nur die Intention, um diese organisierte Energie aus der Umgebung aufzunehmen, um physisch zu überleben. Dean Radin (*1952) US-amerikanischer Bewusstseinsforscher, Parapsychologe, zitiert in: Am Anfang war das Licht, Bericht über Peter-Arthur Straubingers gleichnamigen Dokumentarfilm Am Anfang war das Licht, präsentiert von Deutsche Welle, Renate Heilmeier, 29. Oktober 2010

General quotes

Personal avowals

  • My idea is that the development of life must lead to forms of existence that will be possible without nourishment and which will not be shackled by consequent limitations. Why should a living being not be able to obtain all the energy it needs for the performance of its life functions from the environment, instead of through consumption of food, and transforming, by a complicated process, the energy of chemical combinations into life-sustaining energy? Nikola Tesla (1856-1943) Serbian US American physicist, mechanical and electrical engineer, inventor, article Talking with Planets, presented by US American magazine Collier's Weekly, 9. February 1901

 

  • Prahlad Jani (*1929) is a local of Ahmedabad, India, who claims that at the age of 11, the Hindu goddess Amba appeared to him and told him that he would no longer have to eat food. […] Jani was tested in 2003 and in 2010 at Ahmedabad’s Sterling Hospital by Dr. Sudhir Shah and his large team of doctors. Dr. Shah is a consultant neurologist who has been practicing for 20 years, as well as a professor and department head of neurology at KM School of PG Medicine and Research. Jani was monitored 24/7 by hospital staff and video cameras, where it was confirmed that Jani neither ate nor drank. He also did not show any physiological changes which, according to modern day medicine, should be impossible. This test took place over a 10 day period.
    He was tested again at Sterling Hospital in 2010 from April 22nd to May 6th. This time, he was observed by thirty-five researchers from the Indian Defence Institute of Physiology and Allied Sciences, among other organizations. This time, Jani was observed to not eat or drink for two weeks. As with the previous test, he exhibited no deleterious effects from this abstention. Article Breatharianism: Science Examines People Who Claim Not To Eat & Here’s What They Found, presented by Collective Evolution, Arjun Walia, 28. March 2016

 

Links zum Thema Lichtnahrung / Non-eating

Veranstaltungen

Literatur über Lichtnahrung/Pranismus (inklusive Erfahrungsberichte)

Externe Weblinks


  • Artikel Asitie, Inedia, Nahrungslosigkeit, präsentiert von sphinx-suche.de, undatiert
  • Artikel zur Fallstudie über Herrn Hira Ratan Manek Hypothesen zum dauerhaften Fasten, präsentiert von Fachmagazin «British Popular Science«, undatiert
  • Artikel Prana - Leben von Licht und Liebe?, präsentiert von Stardust-Archiv, David Luczyn, undatiert
  • Interview zum Thema Pranismus mit Jasmuheen, Lichtnahrung, präsentiert von Wiki Paranormal.de, undatiert
  • Artikel Hungerkünstlerin oder weiße Göttin? – YASMUHEEN, präsentiert von der Zeitschrift Die andere Realität, Silvia Honold, Nr. 5/6, S. 7, 1998
  • Artikel Vertrauen ins Licht, präsentiert von KGS, Hamburg, 1999
  • Artikel Die totale Askese à la Jasmuheen. Leben von Licht, Luft und Liebe, präsentiert von der deutschsprachigen Esoterik-Monatszeitschrift Esotera (1986-2001), Heft 4, April 1999
  • Rede (engl.) von Jasmuheen, The Divine Dance for Paradise, präsentiert von reikifire.ca, European Tour, November 1999

Hinweise auf Jasmuheens medienüberwachten misslungenen Selbstversuch, Ende 1999

  • Artikel Leben mit Lichtnahrung – geht das? Ein Mensch, der nicht mehr isst, präsentiert von Info 3, Thomas Stöckli, Dezember 2003

Bericht über Michael Werner, Schweizer Anthroposophen und Lichtesser

Kritische Kommentare

Bericht über Michael Werner, Schweizer Anthroposophen und Lichtesser

External web links (engl.)


  • Radio interview with Jasmuheen, transcript Correx Archiv, presented by the Australian Broadcasting Corporation ABC Radio National, 1997
  • Miracle man survives without food for 70 years, presented by newKerala.com, 26. April 2010

Hindu ascet Prahladbhai Jani ['Mataji'] (*1929) is living in a cave in the temple town of Ambaji in India's Gujarat Banaskantha district.

Audio- und Videolinks

Am Anfang war das Licht

TV-Diskussion über das Inedia-Phänomen; Diskutanten: Kim-Anne Jannes, Dr. Rüdiger Dahlke, Nora Rhiola Klee, Thorsten Havener, Colin Goldner, Prof. Dr. Heinz Oberhummer

Audio and video links (engl.)


 

Interne Links

Englisch Wiki

Hawkins

 

 

1 Buchbesprechung Conny Larsson: Hinter der Maske des Clowns, präsentiert vom Archiv der deutschen Monatszeitschrift Connection, April 2011

2 Matthäus 7, 13-14 (NT)

Letzte Bearbeitung:
17.06.2017 um 11:23 Uhr

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