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2·2012


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Nahtodforschung
Nahtoderfahrungen (NTEn)

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Sterbeforscher der ersten Stunde
  2. 2. Statistik der Nahtoderfahrungen
  3. 3. Bewusstsein existiert und funktioniert gehirnunabhängig.
  4. 4. Statistische Daten der Nahtoderfahrungen-Studie von Pim van Lommel
  5. 5. Stationen von Nahtoderfahrungen (Statistik)
  6. 6. Übersicht: Verhältnismäßiges Auftreten von Elementen einer Nahtoderfahrung
  7. 7. Entwicklungsphasen nach einem Nachtoderlebnis
  8. 8. Negativ erlebte Nahtoderfahrungen (NPE)
  9. 9. Merkmale der veränderten Lebensführung nach einer Nahtoderfahrung
  10. 10. Zitate zum Thema Nahtodforschung / Neardeath experience research
    1. 10.1 Persönliche Zeugnisse von Langzeit-NTE-Überlebenden und die Zeit danach
    2. 10.2 Zitate allgemein
    3. 10.3 Zitate – Sterben und Tod / Dying and death
    4. 10.4 General quotes
    5. 10.5 Quotes by David R. Hawkins
  11. 11. Englische Texte – English section on Near death research
    1. 11.1 List of distinct elements of the neardeath experience (NDE)
    2. 11.2 Evolutionary periods after a neardeath experience (NDE)
    3. 11.3 Aftereffects concerning NDEs and exceptional death-transcendent human experiences
  12. 12. Links zum Thema Nahtodforschung und Sterben / Neardeath experience and dying
    1. 12.1 Netzwerke, Vereine, Foren
    2. 12.2 Audio- und Videolinks – Sterben und Nahtoderfahrungen
    3. 12.3 Literatur
    4. 12.4 Literature (engl.)
    5. 12.5 Externe Weblinks
    6. 12.6 External web links (engl.)
    7. 12.7 Audio and video links (engl.) – After-death communication (ADC) / Kommunikation mit Verstorbenen
    8. 12.8 Audio links (engl.)
    9. 12.9 Video links (engl.)
    10. 12.10 Audio and video links (engl.) – Eben Alexander
    11. 12.11 Audio and video links (engl.) – P.M.H. Atwater and Dannion Brinkley
    12. 12.12 Audio and video links (engl.) – Mellen-Thomas Benedict
    13. 12.13 Audio and video links (engl.) – Betty Eadie
    14. 12.14 Audio and video links (engl.) – Bruce Greyson
    15. 12.15 Audio and video links (engl.) – Pim van Lommel
    16. 12.16 Audio and video links (engl.) – Jeffrey Long
    17. 12.17 Audio and video links (engl.) – Raymond Moody and Kenneth Ring
    18. 12.18 Audio and video links (engl.) – Sam Parnia
    19. 12.19 Audio and video links (engl.) – Gary Schwartz
    20. 12.20 Interne Links

Der Flug zum Himmel; Maler: Hieronymus Bosch


 

Sterbeforscher der ersten Stunde


''Allegorie auf den Tod des Dauphins; Maler: Louis Jean Francois Lagrenée

Mitte der siebziger Jahre erschienen die bahnbrechenden Bücher der Schweizer Ärztin und Sterbeforscherin Dr. Elisabeth Kübler-Ross, des Psychiaters Raymond R. Moody und von George G. Ritchie zum Tabuthema Erfahrung der Todesnähe. Sie hatten Nahtod-Überlebende und Sterbende interviewt und die Einheitlichkeit der standardmäßig zu Tage tretenden Elemente des Sterbevorgangs dokumentiert, dessen Stationen und Bildeindrücke in Folklore, Mythos und Religionen einen Niederschlag gefunden haben.

 

► Ein Tunnel taucht auf,
► Lichter und Geistwesen erscheinen,
► ein Geborgenheitsgefühl stellt sich ein,
► ein Film spult das eigene Leben rasend schnell ab.
► Entscheidend für eine Nahtoderfahrung ist nicht die körperliche, sondern die «geistige Todesnähe», die Überzeugung, jetzt zu sterben.

 

Den Nahtodforschern ist es gelungen, ein Klima zu schaffen, das NTE-Überlebenden Gelegenheit bot, über ihre oft jahrelang verdrängten Erfahrungen zu sprechen.

Statistik der Nahtoderfahrungen

Einer repräsentativen Befragung an 2000 Deutschen zufolge haben knapp 5% aller Menschen in Deutschland eine NTE erlebt, von denen 69% kein Vorwissen davon hatten, was sie erwartet.

(↓)

Gerhard Roth, Hirnforscher und Nahtod-Überlebender

Eine Gallup Umfrage von 1993 kam zu dem Ergebnis, dass 12 bis 15 Millionen US-Amerikaner persönlich eine NTE hatten. Im Jahr 2001 erlebten pro Tag 600 Einwohner der Vereinigten Staaten von Amerika eine Nahtoderfahrung.

 

Der deutsche Sterbeforscher, Nahtodexperte und Autor Bernard Jakoby (*1957) gelangte durch den Krebstod seiner beiden Eltern zur Gewissheit, dass der Mensch ewig lebt und Liebe unsterblich ist.

Bewusstsein existiert und funktioniert gehirnunabhängig.

Für die Mehrheit der Neurologen gilt die Hypothese, dass Bewusstsein nicht unabhängig vom Gehirn existiert. Der niederländische Kardiologe und Nahtodforscher Dr. Pim van Lommel sieht es anders:

Man kann es mit einer Fernsehsendung vergleichen. Wenn man den Fernsehapparat zerlegt, wird man keine Sendung finden. Das Gerät ist nur ein Empfänger. Auch wenn man es ausschaltet, existiert die Sendung weiter.

 

(↓)

Péter Nádas, Nahtod-Überlebender

Im renommierten britischen medizinischen Fachmagazin The Lancet hat der niederländische Kardiologe van Lommel 2001 über seine vier Jahre dauernde Aufsehen erregende prospektive NTE-Studie berichtet. Um dem Phänomen von Na(c)htoderfahrungen auf die Spur zu kommen, hatten er und sein ehrenamtlich und unbezahlt arbeitendes Forscherteam an zehn niederländischen Kliniken eine prospektive empirisch-medizinische Befragung durchgeführt an insgesamt 344 Patienten, die durch einen Herzstillstand klinisch tot gewesen waren. Kurz nach der erfolgreichen Wiederbelebung wurden sie gebeten, über ihre Erfahrungen im Zwischenreich zu berichten. In retrospektiven Studien hingegen machten Überlebende viele Jahren nach ihrer NTE Angaben, deren medizinische Indikation schwieriger zu belegen war und die keine Vergleiche mit ähnlich gelagerten Fällen erlaubten, nicht so in der niederländischen Studie.

Statistische Daten der Nahtoderfahrungen-Studie von Pim van Lommel

Bewusstssein existiert und funktioniert unabhängig vom Gehirn.

 

(↓)

Péter Nádas, Nahtod-Überlebender

Für die Mehrheit der Neurologen gilt die Hypothese, dass Bewusstsein nicht unabhängig vom Gehirn existiert. Der niederländische Nahtodforscher Dr. Pim van Lommel (*1943) sieht es anders:

"Man kann es mit einer Fernsehsendung vergleichen. Wenn man den Fernsehapparat zerlegt, wird man keine Sendung finden. Das Gerät ist nur ein Empfänger. Auch wenn man es ausschaltet, existiert die Sendung weiter."

Im renommierten britischen medizinischen Fachmagazin The Lancet hat der niederländische Kardiologe van Lommel 2001 über seine vier Jahre dauernde Aufsehen erregende NTE-Studie berichtet. Um dem Phänomen von Na(c)htoderfahrungen auf die Spur zu kommen, hatten er und sein ehrenamtlich und unbezahlt arbeitendes Forscherteam an zehn niederländischen Kliniken eine prospektive empirisch-medizinische Befragung durchgeführt an insgesamt 344 Patienten, die durch einen Herzstillstand klinisch tot gewesen waren. Kurz nach der erfolgreichen Wiederbelebung wurden sie gebeten, über ihre Erfahrungen im Zwischenreich zu berichten. In retrospektiven Studien hingegen machten Überlebende viele Jahren nach ihrem NTE Angaben, deren medizinische Indikation schwieriger zu belegen war und die keine Vergleiche mit ähnlich gelagerten Fällen erlaubten, nicht so in der niederländischen Studie.

 

Nur 61 (18%) von insgesamt 344 wiederbelebten Patienten mit Herzstillstand, die zeitweilig "bewusstlos" gewesen warenberichteten auf Befragung von einer Nahtodeserfahrung, die klassische NTE-Elemente beinhaltete.
41 (12%) von insgesamt 344 wiederbelebten Patienten mit Herzstillstand
♦◊♦43% dieses Personenkreises mit einer tiefgreifenden NTE
hatten eine nachhaltige Nahtodeserfahrung überstanden, die bedeutend mehr klassische NTE-Elemente beinhaltete.
♦◊♦starben innerhalb eines Monats nach ihrer Reanimation.
Alle langfristig Überlebenden nach ihrem NTEänderten ihr Leben und ihre Lebensweise.
♦◊♦Etwa 80% ließen sich in der Folgezeit scheiden, andere verließen (auch) ihren bisherigen Berufsalltag.
Bis auf einen erhöhten Sauerstoffumsatz bei den NTElern gab es zwischen den beiden Gruppen von klinisch Toten
(Gruppe A: 18% mit NTE und Gruppe B: 82% ohne NTE)
keine physiologischen Unterschiede in der Phase der Wiederbelebung.

 

Pim van Lommels Schlussfolgerung lautet:
Physiologische und psychologische Ursachen für NTEn (Sauerstoffmangel, Endorphinausschüttung, Einbildung), wie bislang von den meisten Neurowissenschaftlern angenommen, scheiden als Auslöser für Nahtoderfahrungen wahrscheinlich aus. Sonst hätten sie bei allen befragten Reanimierten signifikanter und durchgehender auftreten müssen.

 

Hinweis: 4 Millionen Deutsche und 9 Millionen US-Amerikaner hatten ein Nahtoderlebnis, etwa 5 Prozent der Bevölkerung in zwei verschiedenen Kontinenten. Aufgrund des bestehenden Todes-Tabus schweigen die vom Tod Zurückgekehrten bis auf wenige Ausnahmen über ihre Erfahrungen in der Zwischenwelt.

 

Sources featuring Pim van Lommell, M.D. (*1943) Dutch physician, cardiologist, NDE researcher, author
Book: The Science of the Near-Death Experience. Consciousness Beyond Life, HarperOne, 8. June 2010
Video interview The Science of the Near-Death Experience, presented by US American web radio station KMVT15, Mountain View, Los Altos, Los Altos Hills, and Cupertino, California, program Present!, host and producer Mel Van Dusen, YouTube film, posted 28. October 2010
♦◊♦ Consciousness Beyond Life, part 1 of 2, 27:11 minutes duration
♦◊♦ Consciousness Beyond Life, part 2 of 2, 20:04 minutes duration

Stationen von Nahtoderfahrungen (Statistik)

Neun Standardelemente einer Nahtoderfahrung

  1. Gefühl, gestorben zu sein
  2. Schmerzfreiheit und Gefühl des Friedens
  3. Außerkörperliche Erfahrung – OBE
  4. Tunnelerlebnis (zeitloser nichtlokaler Übergang von HIER nach DRÜBEN)
  5. Begegnung mit Verstorbenen oder Lichtwesen
  6. Lichterscheinung (transformierendes Element der NTE)
  7. Lebensrückschau (als rasend schneller Film)
  8. Widerwillige Rückkehr ins irdische Leben
  9. Persönlichkeitsveränderung (innerhalb eines 7-Jahres-Zyklus)

Übersicht: Verhältnismäßiges Auftreten von Elementen einer Nahtoderfahrung


Häufigkeit verschiedener NDE-Elemente (Mehrfachnennungen)
Prozentuale
Häufigkeit
NTE-begleitendes Erleben
89%Gefühl von Ruhe, Friede oder Wohlbefinden
80%Gefühl von Freude oder Glück
77%Lichtwahrnehmung
75%Gesteigerte Lebendigkeit der Wahrnehmung
63%Eintritt in eine überirdische, jenseitige Welt
61%Außerkörperliche Erfahrung (OBE)
59%Beschleunigter Zeitablauf/Zeitlosigkeit
48%Wahrnehmung der Realität
47%Beschleunigung der Gedanken
47%Tunnelphänomen
38%Einheitserleben
33%Allverstehen/Allwissenheit
32%Begegnung mit mystischen Wesen
30%Ablauf von Ereignissen der eigenen Vergangenheit
29%Erreichen einer Grenzzone
27%Begegnung mit Verstorbenen/religiösen Figuren
24%Wahrnehmung von Musik
0,3%Präkognition
Quelle: ► Dr. med. Michael Schröter-Kunhardt (*1956) deutscher Facharzt für Psychiatrie, Leiter der deutschen Sektion der "International Association for Near-Death Studies" (IANDS), Nah-Todeserfahrung. Grundlage neuer Sinnfindung, Zusammenfassung von NTE-Studien, Universität Heidelberg, LIT Verlag, Münster, 2002

Entwicklungsphasen nach einem Nachtoderlebnis


Drei Phasen der Integration nach einem NTE
Anhand des Zeugnisses des am meisten untersuchten Nachtod-Überlebenden Mellen-Thomas Benedict (1982)
StufePhasen-DauerAusrichtung und AusdruckErklärung
1.5 JahreWunderkindZigfache Wiederholungen des großartigen Films des Nachtoderlebnisses [ohne dessen Feinheiten verstehen zu können];
M-T Benedict erzählte seine NTE-Geschichte immer wieder.
2.5-7 JahreUngläubigkeit
Thomas der Zweifler
Der aufrichtige Skeptiker hinterfragte und erforschte die Wahrheit, die NTEs zugrundeliegt.
3.10+ JahreAbwägender ErklärungsfinderAssimilierung und Integration, Verständnis (mithilfe der Quantenphysik) dessen, was während des NTEs geschehen ist; Verweben von rationalem Verständnis mit nichtlinearen Konzepten; beinahe tägliches Wiedereintauchen in die Licht-Ebene.

 

I look at things from three levels now that I have had 27 years to go back to the Light and get more and more layers. I would say that my first experience was a "wonder child experience". It was wonderful. It was amazing. Interview with Mellen-Thomas Benedict, most researched US American near-death experiencer, Interview with Mellen-Thomas Benedict, presented by US American Wisdom Magazine web edition, Edie Weinstein Moser, interfaith minister and social worker, 2009

Negativ erlebte Nahtoderfahrungen (NPE)

Etwa 18 Prozent der Nahtoderfahrungen verlaufen nicht angenehm, sondern werden als furchterregend empfunden. Dies geschieht vorwiegend bei religiösen Menschen, die mit Höllenvisionen instilliert worden sind. Es ist auch der Fall bei suizidalen, hass- und angsterfüllten Menschen. Nicht positiv verlaufende Nahtoderfahrungen (NPEs) sind wenig erforscht und noch weniger beschrieben worden.
Der US-amerikanische Sterbeforscher Dr. Kenneth Ring kommt im Zuge seiner Forschung zu denselben Ergebnissen wie die skepsisferne Ärztin Dr. Barbara Rommer (†), die mehr als 300 wiederholte Interviews mit NPE-lern und NTE-lern durchgeführt hat. Ihre Antworten stützen die Hypothese, dass auch die schrecklichen NTEn letztendlich zur Verhaltensänderung und zur spirituellen Entwicklung beitragen und umwandelnd wirken. Rommer verdeutlichte:

  • Wer sich den Nachtod als Hölle vorstellt, erfährt tatsächlich eine Version der Hölle.
  • Wer zuvor bereits übersinnlich begabt war, dessen PSI-Fähigkeiten sind nach dem NPE vertieft.

 

Rommer klassifiziert in ihrem Buch Der verkleidete Segen vier unterschiedliche Typen von "nicht positiv erlebten" Nahtoderfahrungen:

  1. Prinzipiell eine angenehme, allenfalls missgedeutete NTE
  2. (Selbst)Verurteilender Lebensrückblick
  3. Unendliche Leerheit
  4. Höllenartige Eindrücke

 

Drei Studien an Selbstmördern, die eine Nahtoderfahrung hatten und infolgedessen ihren Tötungsversuch überlebten, bestätigen, dass sich dadurch die vorhandene Suizidneigung bei allen Untersuchten verringert hatte.

Merkmale der veränderten Lebensführung nach einer Nahtoderfahrung

Die nachfolgenden Veränderungen treten bei einem hohen Prozentsatz der Nahtodüberlebenden langfristig auf.
Sie können sich – in abgeschwächter Form – auch bei Nicht-Nahtod-Erfahrenen einstellen, die sich intensiver mit
dem Thema Nahtod beschäftigen.
Positive Wandlung
nach einer NTE
Beschreibung
Wertschätzung des LebensDer Alltag wird neu erfahren, Schönheit im Gewöhnlichen entdeckt, Dankbarkeit und das Gefühl für das Wunder des Lebens nehmen zu.
SelbstannahmeNahtodüberlebende können eigene Schwächen leichter akzeptieren. Schüchternheit, Unsicherheit, Gefallsucht und Unterwürfigkeit werden durch Selbstvertrauen ersetzt.
Mitgefühl und Fürsorge für andereDie im Licht empfangene Liebe weiterzugeben, wird zu einem entscheidenden Handlungsimpetus.
Ehrfurcht vor allem LebenNicht nur dem menschlichen Leben, auch Tieren, der Natur sowie ökologischen Zusammenhängen wird ein größeres Maß an Würde beigemessen und mehr Achtung erwiesen.
Nachlassender MaterialismusEin Leben, das sich lediglich auf materielle Werte gründet, erscheint Nahtodüberlebenden als hohl und sinnentleert.
Nachlassendes WettbewerbsdenkenZusammenarbeit, Freundlichkeit und Fürsorglichkeit gegenüber den Mitmenchen tritt an die Stelle von Konkurrenzverhalten.
SpiritualitätDie formalen Aspekte von Religion erscheinen als weniger bedeutsam. Stattdessen wird eine umfassendere und universalere Spiritualität gelebt.
Vermehrter WissenserwerbDie vorübergehende Verfügbarkeit umfangreichen Wissens während der NTE verstärkt den Wunsch, einen Teil dieses Wissens wiederzufinden. Häufig richtet sich der Wissensdurst auf Themen der spirituellen Entwicklung.
LebenssinnFür das eigene Leben (und das der anderen) wird eine spezifische Bedeutung wahrgenommen. Man widmet sich mit größerem Nachdruck einer Lebensaufgabe.
Die Angst vor dem Tod verringert sich oder verschwindet.Ungeachtet dessen kann die Angst vor dem Prozess des Sterbens an sich bestehen bleiben.
Glaube an ein Leben nach dem TodDer physische Tod wird als Übergang in eine andere Form der Existenz gesehen, auch die Idee der Wiederverkörperung (Reinkarnation) wird für viele Nahtodüberlebenden denkbar.
Glaube an GottEine innere Gewissheit hinsichtlich der Existenz Gottes stellt sich ein, wie es scheint, ungeachtet der vorherigen Glaubensüberzeugung oder Religionszugehörigkeit. Nahtodüberlebende bezeichnen Gott vielfach synonym als "das Licht".
Erweiterte mentale BewusstheitAuf mentalem Weg strömen Informationen – sowohl theoretisch-abstrakter als auch persönlicher Art – in unterschiedlichen Formen ein.
Erhöhte SensibilitätSinneswahrnehmungen können sich intensivieren, während die Toleranzschwelle für Alkohol und Medikamente sinkt. Allergien können häufiger auftreten. Durch das veränderte Energiefeld der Nahtodüberlebenden können in elektrischen Geräte in ihrer Nähe Störungen auftreten.
Paranormale Sensibilisierung und FähigkeitenEmpathie, Präkognition, Telepathie, Hellsehen, Aurasichtigkeit, außerkörperliche Erfahrungen treten vermehrt auf.
Gabe der HeilungEnergetische Diagnostik über Metasinneswahrnehmung und Energieübertragung durch Handauflegen werden möglich. Dies wird vielfach gern zum Wohl der Mitmenschen genutzt.
Physiologische DownregulationDie Körpertemperatur, der Blutdruck und der Stoffwechsel können sich reduzieren.
Energetische VeränderungenDas Energieniveau steigt, angezeigt beispielsweise durch ein verringertes Schlafbedürfnis. Symptome einer aktivierten Kundalinikraft treten auf.
Neurologische VeränderungenSubjektiv nehmen Nahtodüberlebende wahr, dass ihr Nervensystem anders funktioniert. Sie haben mitunter das Gefühl, dass sich ihr Gehirn physisch verändert.
Orientiert an: Kenneth Ring (*1936) US-amerikanischer Professor Emeritus für Psychologie, Universität von Connecticut, Sterbe- und Nahtodforscher, Mitgründer von International Association for Near-Death Studies (IANDS), Evelyn Elsässer-Valerino,
Im Angesicht des Lichts, Ariston-Verlag, 1999

Zitate zum Thema Nahtodforschung / Neardeath experience research

Persönliche Zeugnisse von Langzeit-NTE-Überlebenden und die Zeit danach

(↓)

Anmerkung:

Im Alter von 12 Jahren trat Hawkins während eines Schneesturms, eingegraben in einen Schneewall, aus seinem Körper heraus und spürte die Essenz von Liebe und einen tiefen Frieden.

 


 

  • Das, was ich sehe, ist das, was ich bin. Und das, was ich bin, ist das, was ich sehe; denn es gibt nirgends Grenzen, nirgends Trennung, nirgends ein Innen und nirgends ein Außen! Was ich sehe, geschieht, und was geschieht, bin ich. Interview mit Mario Mantese Biografie (*1951) Schweizer Nahtodüberlebender, philosophisch-spiritueller Autor, Meister M – Licht der reinen Liebe, 13. Dezember 2004, München, präsentiert von Zeitschrift Lichtfokus Nr. 9, 14. Februar 2005

 

  • Alle Bewusstseinsinhalte sind gleichzeitig verfügbar. Und auch alle Inhalte des Unbewussten. Ich sehe, wie sich die Ereignisse abgespielt haben, und ich sehe, wie ich sie selber beim Abspeichern verbogen habe. Gleichzeitig. Es gibt keine Linearität, keine Chronologie. Chronologie ist eine Selbsttäuschung der Lebenden, die meinen, sie könnten Karriere machen und lieben von der Heirat bis zur Beerdigung. Péter Nádas (*1942) ungarischer Schriftsteller, Der eigene Tod, Steidl, 2002

 

  • Ich bewegte mich durch einen Tunnel mit einem hellen Licht am Ende. […] Und dann war da diese extreme Euphorie. Es ist schon paradox, dass der vielleicht glücklichste Moment meines Lebens jener war, in dem es mir körperlich am schlechtesten ging. Dr. Gerhard Roth, Professor für Verhaltensphysiologie und Hirnforscher, Universität Bremen

 

  • Nach kräfteaufreibenden Prozeduren schlägt der Patient die Augen auf und teilt den erstaunten Ärzten mit: "Es war falsch von euch, mich von einem so wundervollen Ort zurückzuholen. Wenn ich wieder gehe, lasst mich." David R. Wheeler, Journey to the Other Side, S. 97, Ace Books, New York, 1977

 

  • Auf einmal sprach mich ein Mann an, der links vor dem Tunnelausgang stand; er sah aus wie mein Vater, den ich nur von Bildern her kenne, da er gestorben ist, als ich vier Jahre alt war. Er sagte zu mir: "Du darfst nicht aus dem Tunnel herausgehen, sonst kommst du nie mehr zurück. Kehre um, du wirst noch gebraucht." Ich bin dann wieder den Tunnel zurückgegangen, obwohl es auf der anderen Seite schöner gewesen wäre. Günter Ewald, An der Schwelle zum Jenseits, S. 42, Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz, 2001

 

  • Dort lag mein Körper auf dem Tisch, und ich schwebte darüber und beobachtete alles wie in einem Film. Es war sehr realistisch. Ich konnte tatsächlich durch die Wand des Kreißsaals hindurchgleiten und schwebte nach unten durch die Räume des Krankenhauses. Ich weiß gar nicht, wie ich eigentlich aussah. Ich glaube, ich war eine durchsichtige Wolke, doch ungeachtet meines Äußeren schien niemand zu bemerken, dass ich ganz nahe an ihnen vorbei durch die Luft schwebte. Ich nehme an, ich war für sie unsichtbar, obwohl ich selbst sie sehr gut sehen und hören konnte. Ian Currie, Niemand stirbt für alle Zeit, S. 186, Erstauflage 1993, Orbis, 1. Auflage, 2000

 

  • Ich bekam nach der Geburt meiner Tochter sehr starke Blutungen und war gleich von medizinischem Personal umringt, das sich um mich kümmerte. Ich hatte große Schmerzen. Dann waren die Schmerzen plötzlich vorbei, und ich schaute auf die hinunter, die sich an mir zu schaffen machten. Einen Arzt hörte ich sagen, er könne den Puls nicht mehr finden. Als nächstes ging ich durch einen Tunnel hinauf auf ein helles Licht zu. Aber ich kam nie an das Ende des Tunnels. Eine sanfte Stimme sagte mir, dass ich zurückkehren müsse. Dann traf ich einen lieben Freund, einen Nachbarn aus der Stadt, aus der wir weggezogen waren. Auch er sagte mir, ich solle umkehren. Wie von einem elektrischen Schlag getroffen, knallte ich aufs Krankenbett auf, und die Schmerzen waren wieder da. Nun wurde ich schnellstens in den Operationssaal gefahren, wo man die Blutungen operativ zum Stillstand bringen wollte. Erst Wochen später fand mein Mann, dass es mir wieder gut genug ging, um mir's sagen zu können: Der liebe Freund dort in der anderen Stadt war an dem Tag, als meine Tochter geboren wurde, bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Evelyn Elsässer-Valarino (*1954) Schweizer Sterbeforscherin, Erfahrungen an der Schwelle des Todes. Wissenschaftler äußern sich zur Nahtodeserfahrung, S. 45f., Erstauflage 1995, Ariston Verlag, 2. Auflage, Dezember 1998

 

  • Aus allen Richtungen kamen die Leute zur Unfallstelle herbeigeströmt. Ich sah sie genau. Ich war in der Mitte eines schmalen Gehweges. Also auf jeden Fall gingen sie da an mir vorbei und sahen mich offensichtlich überhaupt nicht. Sie liefen einfach weiter und schauten stur geradeaus. Sowie sie ganz dicht herankamen, versuchte ich jedesmal, mich zur Seite zu drehen, um sie vorbeizulassen – aber sie liefen doch tatsächlich durch mich hindurch! Evelyn Elsässer-Valarino (*1954) Schweizer Sterbeforscherin, Erfahrungen an der Schwelle des Todes. Wissenschaftler äußern sich zur Nahtodeserfahrung, S. 45f., Erstauflage 1995, Ariston Verlag, 2. Auflage, Dezember 1998

 

  • Ich hatte das Gefühl, dass diese Gestalt nichts anderes war als ein Geist. Ich war kein Körper, nur ein Rauchfaden oder ein Dampfschleier. Es sah am ehesten noch aus wie die Wolken von Zigarettenrauch, die um eine Lampe herum schweben. Die Gestalt, zu der ich wurde, hatte allerdings Farben. Da gab es Orange, Gelb und einen Farbton, den ich nicht genau bestimmen kann - ich sah es als Indigo an, eine bläuliche Nuance. Raymond A. Moody (*1944) US-amerikanischer Psychiater, Nahtodforscher, Parapsychologe, Philosoph, Leben nach dem Tod. Die Erforschung einer unerklärlichen Erfahrung, S. 110,  rororo, Reinbek bei Hamburg, 1993, 12. Auflage, 1. November 2001

Zitate allgemein

Persönliche Bekenntnisse

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Mehr Infos unter Weblinks:

  • Ich habe das Licht gesehen, das meine Patienten erblicken, wenn sie an die Schwelle des Todes kommen, und ich war umgeben von der unglaublichen bedingungslosen Liebe, die wir alle erleben, wenn wir uns zu dem Übergang anschicken, den wir Tod nennen. Dr. med. Elisabeth Kübler-Ross (1926-2004) Schweizer US-amerikanische Psychiaterin, Ärztin, Sterbe- und Nahtodforscherin, Autorin

Empfehlungen

 

  • Hinab und Hinein in dein eigenes Inneres musst du steigen; denn dort ist der Garten, der wahre, wirkliche, von dem die Welt nur Abbild und Abglanz ist. Ihr aber rennt euch selber davon; und wenn ihr erwacht, ist es zu spät, und bleibt ihr allein und verzweifelt. Glaub mir, nur der findet Seligkeit, der vor dem Sterben schon stirbt. Mevlana Dschelaleddin Rumi (1207-1273) persischer islamischer Mystiker, Jurist, Theologe, Dichter des Sufismus

 

 

 

  • Ich erlebe große Vorurteile und das ist äußerst schwierig, wenn jemand das [Nahtodforschung] mit Wissenschaft kombiniert. Für mich bedeutet Wissenschaft, Fragen zu stellen. Diese Leute [seine Kritiker-Kollegen] stellen jedoch keine Fragen, sondern setzen Antworten voraus. Es ist einfach nicht möglich, dass die Nahtodeserfahrung auf einer Einbildung besteht. Aber diese Erfahrung ist natürlich subjektiv. Fällt in der Wissenschaft jedoch der Begriff der Subjektivität, dann hat man ein Problem. Denn wie soll man beweisen, dass ein Gemälde schön ist? […] Für den, der die Erfahrung macht, ist es eine subjektive Realität. Interview mit Willem (Pim) van Lommel (*1943) niederländischer Arzt, Kardiologe, Wissenschaftler, Nahtodforscher, Leiter einer prospektiven NT-Studie, Autor, Eine empirisch-medizinische Studie zur Nahtodesforschung fordert zum Umdenken auf – »Eine physiologische Ursache muss ausgeschlossen werden«, präsentiert von Zeitschrift info3, Judith Krischik, 2002

 

 

  • Die meisten von uns kennen die goldene Regel hauptsächlich als Richtschnur für moralisches Handeln: Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem Anderen zu. Doch im Lichte dieser Ausführungen zur Lebensrückschau ist sie wesentlich mehr – sie ist die Art und Weise, wie es funktioniert. Kurz gesagt, wenn diese Berichte wirklich offenbaren, was wir an der Schwelle des Todes erleben, dann wird das, was wir anderen angetan haben, erfahren als das, was wir uns selbst angetan haben. [...]
    Eine andere Art und Weise, dies auszudrücken, wäre zu sagen, die Lebensrückschau zeige, dass es psychologisch und spirituell gesehen nur eine Person im Universum gibt – und das sind natürlich Sie selbst. Jede Tat, jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Emotion, die Sie an einen anderen richten – ob Sie die betreffende Person kennen oder nicht – wird später von Ihnen selbst erlebt werden. Kenneth Ring (*1936) US-amerikanischer Professor Emeritus für Psychologie, Universität von Connecticut, Sterbe- und Nahtodforscher, Mitgründer von International Association for Near-Death Studies (IANDS)

 

  • Das, was ich sehe, ist das, was ich bin. Und das, was ich bin, ist das, was ich sehe; denn es gibt nirgends Grenzen, nirgends Trennung, nirgends ein Innen und nirgends ein Außen! Was ich sehe, geschieht, und was geschieht, bin ich.

    Menschen [Mann und Frau] kommen nicht zusammen, um sich zu binden, sondern um sich gemeinsam zu erlösen! Aus zwei wird eins in Gott.

    Die mythologischen Götter und Göttinnen sind Projektionen, Spiegelungen des Kollektivs, Entsprechungen, die in Resonanz mit den Menschen sind, die sie anrufen und anbeten! Es gibt sie, weil man will, dass es sie gibt. Interview mit Mario Mantese Biografie (*1951) Schweizer Nahtodüberlebender, philosophisch-spiritueller Autor, Meister M – Licht der reinen Liebe, 13. Dezember 2004, München, präsentiert von Zeitschrift Lichtfokus Nr. 9, 14. Februar 2005

 

  • Die Frage ist natürlich: W i e konnte sie sehen? Und zu fragen ist nicht nur, wie Nancy sehen konnte, sondern auch wie die anderen Blinden in unserer Studie sahen, was sie mit Sicherheit nicht physisch sehen konnten.Während die Beweise, die ich in diesem Abschnitt anführte, nahelegen, dass das von den involvierten Personen Gesehene jeweils genau den Fakten entsprach und nicht etwa auf Erfindungen, Rekonstruktionen, Raten oder Phantasie beruht, bleibt das Paradoxon unserer Entdeckung ungeklärt. Kenneth Ring, US-amerikanischer Professor für Psychologie, Sterbe- und Nahtodforscher, Evelyn Elsässer-Valarino (*1954) Schweizer Sterbeforscherin, Im Angesicht des Lichts, S. 106, Ariston-Verlag, Kreuzlingen / München, 1999

 

  • Diese Frau war seit ihrem achtzehnten Lebensjahr blind. Sie konnte nicht nur beschreiben, wie die angewendeten Instrumente aussahen, sondern sogar ihre Farbe angeben. Das Erstaunlichste für mich war, dass es die meisten dieser Instrumente noch gar nicht gab, als diese Frau vor über fünfzig Jahren das Augenlicht verlor. Und die Krönung war, dass sie sogar wusste, dass der Arzt einen blauen Anzug anhatte, als er mit der Reanimation begann. Raymond A. Moody (*1944) US-amerikanischer Psychiater, Nahtodforscher, Parapsychologe, Philosoph, Das Licht von drüben. Neue Fragen und Antworten, S.175, rororo, Reinbek bei Hamburg, 1994, 6. Auflage, 1. Dezember 2004

 

  • Ein Mensch liegt im Sterben. Während seine körperliche Bedrängnis sich dem Höhepunkt nähert, hört er, wie der Arzt ihn für tot erklärt. Mit einem Mal nimmt er ein unangenehmes Geräusch wahr, ein durchdringendes Läuten oder Brummen, und zugleich hat er das Gefühl, dass er sich sehr rasch durch einen langen, dunklen Tunnel bewegt. Danach befindet er sich plötzlich außerhalb seines Körpers, jedoch in derselben Umgebung wie zuvor. Als ob er ein Beobachter wäre, blickt er nun aus einiger Entfernung auf seinen eigenen Körper. In seinen Gefühlen zutiefst aufgewühlt, wohnt er von diesem seltsamen Beobachtungsposten aus den Wiederbelebungversuchen bei.

    Nach einiger Zeit fängt er sich und beginnt, sich immer mehr an seinen merkwürdigen Zustand zu gewöhnen. Wie er entdeckt, besitzt er noch immer einen 'Körper', der sich jedoch sowohl seiner Beschaffenheit als auch seinen Fähigkeiten nach wesentlich von dem physischen Körper, den er zurückgelassen hat, unterscheidet. Bald kommt es zu neuen Ereignissen. Andere Wesen nähern sich dem Sterbenden, um ihn zu begrüßen und ihm zu helfen. Er erblickt die Geistwesen bereits verstorbener Verwandter und Freunde, und ein Licht und Wärme ausstrahlendes Wesen, wie er es noch nie gesehen hat, ein Lichtwesen, erscheint vor ihm. Dieses Wesen richtet – ohne Worte zu gebrauchen – eine Frage an ihn, die ihn dazu bewegen soll, sein Leben als Ganzes zu bewerten. Es hilft ihm dabei, indem es das Panorama der wichtigsten Stationen seines Lebens in einer blitzschnellen Rückschau an ihm vorüberziehen lässt. Einmal scheint es dem Sterbenden, als ob er sich einer Art Schranke oder Grenze nähere, die offenbar die Scheidelinie zwischen dem irdischen und dem folgenden Leben darstellt. Doch ihm wird klar, dass er zur Erde zurückkehren muss, da der Zeitpunkt seines Todes noch nicht gekommen ist. Er sträubt sich dagegen, denn seine Erfahrungen mit dem jenseitigen Leben haben ihn so sehr gefangen genommen, dass er nun nicht mehr umkehren möchte. Er ist von überwältigenden Gefühlen der Freude, der Liebe und des Friedens erfüllt. Trotz seines inneren Widerstandes – und ohne zu wissen, wie – vereinigt er sich dennoch wieder mit seinem physischen Körper und lebt weiter.

    Bei seinen späteren Versuchen, anderen Menschen von seinem Erlebnis zu berichten, trifft er auf große Schwierigkeiten. Zunächst einmal vermag er keine menschlichen Worte zu finden, mit denen sich überirdische Geschehnisse dieser Art angemessen ausdrücken ließen. Da er zudem entdeckt, dass man ihm mit Spott begegnet, gibt er es ganz auf, anderen davon zu erzählen. Dennoch hinterlässt das Erlebnis tiefe Spuren in seinem Leben; es beeinflusst namentlich die Art, wie der jeweilige Mensch dem Tod gegenübersteht und dessen Beziehung zum Leben auffasst. Raymond A. Moody (*1944) US-amerikanischer Psychiater, Nahtodforscher, Parapsychologe, Philosoph, Leben nach dem Tod. Die Erforschung einer unerklärlichen Erfahrung, S. 27, rororo, Reinbek bei Hamburg, 1993, 12. Auflage, 1. November 2001

 

  • Mich fasziniert die Tatsache, dass es weit mehr Analogien zwischen den Naturwissenschaften und den Religionen gibt, als sich viele Wissenschaftler eingestehen wollen. Die Nahtoderfahrungen könnten dabei eine wichtige interdisziplinäre Vermittlerfunktion erfüllen. Allein die Tatsache, dass ähnliche Nahtoderfahrungen inzwischen aus allen Kulturkreisen geschildert werden, machen sie in meinen Augen so überaus glaubwürdig und wertvoll. Markolf H. Niemz (*1964) deutscher deutscher Professor für Biophysik, Romanautor, Abenteuerliche Reise durch Raum und Zeit, im Interview mit einem Vertreter der Rupert-Karls-Universität, Heidelberg, November 2005

 

 

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Zum gleichen Ergebnis kommt auch die 1985 in England durchgeführte Studie Rückkehr aus dem Reich der Toten [Return from Death]] von Margot Grey.

  • Die Einzelheiten dieser Wahrnehmungen wurden in allen Punkten als korrekt festgestellt, wo gemeinsame Beweise verfügbar waren. Darüber hinaus schien es keine plausible Erklärung für die Genauigkeit dieser Beobachtungen mit den üblichen fünf Sinnen zu geben. Ein außerkörperlicher Mechanismus würde sowohl die persönliche Interpretation erklären, die diesen Erlebnissen von denen gegeben wurde, die sie hatten ( "der Geist verließ den Körper"), als auch die visuelle Genauigkeit der autoskopischen Beobachtungen. Meine eigene Überzeugung in dieser Angelegenheit tendiert in diese Richtung. Die Hypothese der Außerkörperlichkeit scheint einfach am besten zu den vorhandenen Daten zu passen. Michael Sabom, US-amerikanischer Kardiologe, Nahtod-Skeptiker, Erinnerungen an den Tod. Eine medizinische Untersuchung, S. 184, Goldmann, München, 1983, Neuauflage, September 1989

Zitate – Sterben und Tod / Dying and death

Nichts auf dieser Welt existiert getrennt vom anderen. Von Tod zu Tod schreitet derjenige, der die Dinge getrennt sieht. Upanishaden

 

  • Ich bin weder geboren, noch werde ich sterben. Nisargadatta Maharaj (1897-1981) indischer Weiser der hinduistischen Advaita-Vedanta-Tradition

 

  • Sterben und doch weiterleben, bedeutet Unsterblichkeit. Laotse (604-531 v. Chr.) chinesischer Weiser, Philosoph, Begründer des Taoismus

 

  • Das Ziel des Lebens ist es, ganz geboren zu werden, und seine Tragödie, dass die meisten von uns sterben, bevor sie ganz geboren sind. […] Die meisten Menschen sterben, ohne je gelebt zu haben. Erich Fromm (1900-1980) deutscher Psychoanalytiker, Philosoph, Sozialpsychologe

 

 

  • Der Tod ist die Macht, über die wir keine Macht haben. Mary Chadwick, britische Psychoanalytikerin

 

  • Die Menschwerdung ist der Tod Gottes (Weihnachten), der Tod des Menschen ist Gottes Auferstehung (Ostern). Die Ichbildung ist der Tod des Selbstes, die Selbstfindung ist der Tod des Ichs. Thorwald Dethlefsen (1946-2010) deutscher Autor, Esoteriker

 

General quotes

Personal avowals

  • I travelled the world studying [faith healing] [...] I have seen the most amazing miracles [...] I would give [...] healers the first chance. I would give a miracle the first chance, I really would. The universe is one giant miracle and you are part of that. Audio interview with Mellen-Thomas Benedict, most researched US American near-death experiencer, MP3, presented by web radio program The Joyce Keller Show, WGBB AM 1240, Long Island, NY., host Joyce Keller, last third, aired 18. July 2007

 

  • Question: Was my essence separate or did I feel integrated to something universally larger?
    Answer: I was integrated to something universally larger. We are all connected, we are all part of it, we're all one, but I still retained my identity.
Video presentation by Anita Moorjani, Indian-Singaporian neardeather, spontaneously healed from terminal cancer, speaker, author, Anita Moorjani in Sedona, sponsored by NewHeavenNewEarth (NHNE) and The Mustard Seed Venture, Creative Life Center in Sedona, Arizona, 23. March 2013, filmed by Sedona Videos, Bruce Fraser, YouTube film, minute 1:05:45, 1:35:37 duration, posted 1. April 2013

 

  • I had one of the strangest assignments possible for a physician in Vietnam. I functioned basically as a high-powered medic, beyond anything that would resemble a M.A.S.H. unit, carrying basically an aid bag and a rifle around. I actually went on patrols, spent hundreds of hours in helicopters, and fortunately got back alive –  which took some doing. It was a daily confrontation with one’s own mortality. I was in combat for the entire time, and this experience certainly makes one humble about the blessings one has in this culture. I can assure you that, and I’ve reflected on that every day since I came back from Vietnam. It’s been a kind of indwelling presence really – the fact that I did remain alive – and it's filled me with gratitude. […] It was a confrontation with the immediacy of death, and it really was a powerful experience for me.
    […] If we acknowledge that consciousness is nonlocal – that it's infinite in space and time — then this really opens up all sorts of possibilities for the survival of consciousness following physical death. Interview with Larry Dossey, M.D. (*1940) US American internist, pioneer of spiritualizing healthcare, public speaker, author on complementary medicine, Mavericks of Medicine, presented by Smart Publications, David Jay Brown (*1961) US American parapsychologist, consciousness researcher, interviewer, writer, January 2006

 

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Atwater's books are based on first-person commentaries from over 3,000 adult experiencers of near-death states.

Beyond the Light, presented by nderf.org

  • Question: What does it feel like to die?
    Answer: Any pain to be suffered comes first. Instinctively you fight to live. That is automatic.
    Your body goes limp. Your heart stops. No more air flows in or out.
    You lose sight, feeling, and movement – although the ability to hear goes last.
    Identity ceases. The "you" that you once were becomes only a memory.
    There is no pain at the moment of death. Only peaceful silence. […] calm […] quiet. But you still exist.
    If you expect to die when you die you will be disappointed. The biggest surprise for most people in dying is to realize that dying does not end life. You can still think, you can still remember, you can still see, hear, move, reason, wonder, feel, question, and tell jokes – if you wish.
    Actually, you're more alive after death than at any time since you were last born. Excerpted from P. M. H. Atwater cinemind.com/atwater (*1937) US American writer, researcher on life and death issues, New Thought spirituality, Beyond the Light. The Mysteries and Revelations of Near-Death Experiences, Avon Books, New York City, 1994, and We Live Forever. The Real Truth about Death, A.R.E. Press, Virginia Beach, Viriginia, 2004

 

  • I really felt good, so I was afraid of getting bad news. I remember the doctor at the clinic looking at the before and after scans, saying,
    “Well, there is nothing here now.”
I said,
“Really, it must be a miracle.”
He said,
“No, these things happen; they are called spontaneous remission.”
He acted very unimpressed. But here was a miracle, and I was impressed, even if no one else was. Report of his near-death experience by Mellen-Thomas Benedict, most researched US American near-death experiencer, Journey Through The Light And Back, Gazelle Distribution Trade, September 2009

 

  • The Light explained to me that there is no death. We are immortal beings. We have already been alive forever! I realized that we are part of a natural living system that recycles itself endlessly. Report of his near-death experience by Mellen-Thomas Benedict, most researched US American near-death experiencer, Journey Through The Light And Back, Gazelle Distribution Trade, September 2009

 

  • People don’t realize how positive even today’s current situation is, and future generations will see us as “heroic". Very soon there will be 'enlightened beings' entering the Fortune 500 class. Mellen-Thomas Benedict, most researched US American near-death experiencer, source unknown

 

  • Daily creed:
    ✿ I believe God's promises are true.
    ✿ I believe heaven is real.
    ✿ I believe nothing can separate me from God's love.
    ✿ I believe God still has work for me to do here on earth.
    ✿ I believe God will see me through and carry me when I cannot walk.
Mary C. Neal, M.D., US American orthopaedic surgeon, neardeather, author, To Heaven and Back. A Doctor's Extraordinary Account of Her Death, Heaven, Angels, and Life Again. A True Story, WaterBrook Press, 1st edition, 29. May 2012

 

Exploring background information of NDE research

  • If you can demonstrate that consciousness continues after the brain switches off, it allows for the possibility that the consciousness is a separate entity. It is unlikely that we will find many cases where this happens, but we have to be open-minded. And if no one sees the pictures, it shows these experiences are illusions or false memories. This is a mystery that we can now subject to scientific study. Contrary to popular perception, death is not a specific moment. It is a process that begins when the heart stops beating, the lungs stop working and the brain ceases functioning – a medical condition termed cardiac arrest. During a cardiac arrest, all three criteria of death are present. There then follows a period of time, which may last from a few seconds to an hour or more, in which emergency medical efforts may succeed in restarting the heart and reversing the dying process. What people experience during this period of cardiac arrest provides a unique window of understanding into what we are all likely to experience during the dying process. Sam Parnia, M.D., US American assistant professor of medicine, State University of New York, Stony Brook, leader of the AWARE Study of near-death experiences involving many hospitals in the UK and US, University of Southampton, author, cited in: Study into near-death experiences, presented by BBC News, Jane Dreaper, health correspondent, 18. September 2008

Quotes by David R. Hawkins

⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

 

  • Moreover the universe doesn't forget. There are many sides to the question of Karma, but every choice of who and how to be is a choice for great consequence, as all of our choices reverberate throughout the ages. Thousands of reports of near death experiences, as reflected in such bestselling books as Dannion Brinkley's Saved by the Light [1995] or Betty J. Eadie, Embraced by the Light [1992] (which calibrates at 595), confirm that we shall eventually have to accept responsibility for every thought, word and deed that we generate, and will experience exactly the same suffering we've caused. It's in this sense that we create our own heaven or hell. The universe holds its breath as we choose, instant by instant, which pathway to follow: For the universe, the very essence of life itself, is highly conscious. Every act, thought, and choice, adds to a permanent mosaic. Our decisions ripple through the universe of consciousness to affect the lives of all. Lest this idea be considered merely mystical or fanciful, let's remember that fundamental tenet of the new theoretical physics: Everything in the universe is connected with everything else. Dr. David R. Hawkins, Power vs. Force. The Hidden Determinants of Human Behavior, chapter 9, S. 184, Hay House edition, February 2002

 

Englische Texte – English section on Near death research

List of distinct elements of the neardeath experience (NDE)

From his study of 150 people who had clinically died or almost died, the US American psychiatrist, parapsychologist, philosopher, and neardeath researcher Raymond A. Moody, M.D., Ph.D. (*1944) found nine experiences common to most people who have had a near death experience:

  1. Hearing sounds such as buzzing
  2. Feeling of peace and painlessness
  3. Having an out-of-body experience
  4. Feeling of traveling through a tunnel
  5. Feeling of rising into the heavens
  6. Seeing people, often dead relatives
  7. Seeing/meeting with a spiritual being (angel, Jesus, God)
  8. Seeing a review of one's life
  9. Feeling a reluctance to return to physical life

Evolutionary periods after a neardeath experience (NDE)


Three phases of integration of a life changing NDE
As reported by most researched neardeather Mellen-Thomas Benedict (1982)
StageDuration of the periodFocus· and· expressionLegend
1.5 yearsWonder ChildRepeating the great movie of his neardeath experience [not understanding the nuances], recounting his encounter with the light.
2.5-7 yearsDoubting ThomasThe true skeptic inquired and examined the truth underlying his NDE.
3.10+ yearsBalanced ExplanatorAssimilation and integration, understanding (via Quantum physics) what had happened during the NDE, weaving rational understanding with nonlinear concepts, returning almost daily to the light.

 

"I look at things from three levels now that I have had 27 years to go back to the Light and get more and more layers. I would say that my first experience was a "wonder child experience". It was wonderful. It was amazing." Interview with Mellen-Thomas Benedict, most researched US American near-death experiencer, Interview with Mellen-Thomas Benedict, presented by US American Wisdom Magazine web edition, Edie Weinstein Moser, interfaith minister and social worker, 2009

Aftereffects concerning NDEs and exceptional death-transcendent human experiences

After a neardeath experience or also a mystical or cosmic-oneness-type experiences (EHE or OBE)
people find their outlook on life and the course of their lives changed.
Neardeathers and transcendent experiencers report that they...
 ༺༻Post-NDE featureRemark
1.Appreciate life more fully. 
2.Experience increased feelings of self-worth. 
3.Have a more compassionate regard for others and for all life. 
4.Feel a heightened ecological sensitivity and protective concern. 
5.Experience a decreased interest in purely materialistic and self-seeking values. 
6.Are no longer attracted to the rewards of competitive ladder-scaling taken for granted in the business and professional world. "Caring, rather than achieving is what really matters."
7.Have a personally unprecedented hunger for knowledge. Especially related to their own post-NDE spiritual quest1
8.Become more universalistic in religious/spiritual orientation. 
9.Become more inclusive and spiritual in feeling and expression. 
10.Become aware of their fear of death is most often completely extinguished.Particularly true for NDEers
11.Have a deep-rooted conviction of continued life after death. Experienced as a source of enormous comfort and strength
12.Spontaneously experience more frequently increased powers of higher sense perception, psychic abilities, intuitive awareness, and/or the gift of healing. 
13.Know directly, experientially, the Spirit, God/Goddess, All That Is exists. They no longer merely believe in the existence of an infinite spiritual intelligence.
14.Have an increased reverence for all life. 
15.Have a clear moral understanding. 
16.Have a more positive, confident outlook on life. 
17.Are less judgmental of others. They are clearly interested in and appreciative of differences in other people.
18.See all of life as resplendent with meaning. 
19.See that each person's life is invested with sacred purpose. They have a passionate drive to know and to fulfill their own life's mission.
Source: ► Kenneth Ring, US American professor of psychology, death and dying researcher, Evelyn Elsässer-Valarino (*1954) Swiss death researcher, Lessons From the Light. What We Can Learn From the Near-Death Experience,
Moment Point Press Inc., April 2000

 

Links zum Thema Nahtodforschung und Sterben / Neardeath experience and dying

Netzwerke, Vereine, Foren

  • Netzwerk Nahtoderfahrung e.V., German Friends of IANDS, gegr. 2004   Link gelöscht

Audio- und Videolinks – Sterben und Nahtoderfahrungen

West- und Ostdeutsche erleben den Nahtod unterschiedlich.

Stufen des Sterbeprozesses

  • Videointerview mit Pim van Lommel (*1943) niederländischer Arzt, Kardiologe, Nahtodforscher, Autor, Nahtod-Forschung eines Kardiologen [The Science of the Near-Death Experience], präsentiert vom US-amerikanischen TV-Sender KMVT15, Sendung Present!, Mountain View, Los Altos, Los Altos Hills und Cupertino, Gastgeber und Produzent Mel Van Dusen, YouTube Film, 45:07 Minuten Dauer, eingestellt am 21. Mai 2012

Literatur


Literature (engl.)

Parnia's studies raise a dilemma regarding the existing scientific view on the relationship between the human consciousness and the brain function.

Wikipedia entry: Irreducible Mind, 2007

The book is a New York Times bestseller offering 9 lines of evidence for the afterlife.

Externe Weblinks



External web links (engl.)


NTEn und Leben nach dem Tod

Zukunftsvisionen von Langzeit-NTE-Überlebenden

[Prophezeiungen des Langzeit-NTE-Überlebenden Dannion Brinkley]


  • Pim van Lommell, M.D. (*1943) Dutch physician, cardiologist, NDE researcher, author et al., NDE study, published in the British medical magazine The Lancet, 2001
  • Docs Change the Way They Think About Death, presented by Magazine Newsweek, Jerry Adler, 7. May 2007

New scientific results change the mind model of physicians on heart attacks and death as such. [Neue wissenschaftliche Ergebnisse verändern die Denkweise der Ärzte über Herzinfarkte — und den Tod an sich.]

Audio and video links (engl.) – After-death communication (ADC) / Kommunikation mit Verstorbenen

About 50-100 million Americans (20-40% of the population of the United States) have had one or more ADC experiences. That is why after-death communications provide convincing evidence for life after death.

Within seven years of ADC research he and his former wife interviewed 2,000 people with ages ranging from 8-92 and collected more than 3,300 first-hand ADC accounts.

Audio links (engl.)

  • Audio IONS' Conversation at the Edge lecture series with Michael Murphy (*1930) US American co-founder of the Esalen Institute, California, fellow of the Integral Institute, key figure of the Human Potential Movement, author, Charles T. Tart, Ph.D., US American transpersonal psychologist and parapsychologist, pioneer in the field of consciousness studies, Life After Death: Assessing the Evidence, presented by Institute of Noetic Sciences, Shiftinaction.com, filmed 14. October 2005, 1:19:08 duration, uploaded 27. August 2008
  • Audio interview with Jay Weidner SacredMysteries.com (*1953) US American film producer, scholar on hermetic and alchemical traditions, author, Life After Death, presented by US web radio station Just Energy Radio, host Dr. Rita Louise, US American soul healer, YouTube film, 1:55:05 duration, recorded 11. December 2009, posted 25. January 2012

Video links (engl.)


At age 20 Ritchie died in an army hospital and returned nine minutes later.

He had a near death experience wherein he experienced heaven and hell.



A former atheist's near death experience (NDE) followed by a conversion

Audio and video links (engl.) – Eben Alexander


  • Video panel discussion with Drs. Sartori, Pim van Lommel, Raymond Moody, Brian Weiss, Final Passages: Research on Near Death and the Experience of Dying, presented at conference 2012 Bioethics Forum, sponsored by BTC Institute, Madison, Wisconsin, moderator Steve Paulson, 1:00:43 duration, filmed and aired 26. April 2012
  • IANDS meeting, location Community Room, Public Library, Needham Boston, Maine, 9. June 2012

Audio and video links (engl.) – P.M.H. Atwater and Dannion Brinkley

Future prospects as seen during Brinkley's NDEs

Audio and video links (engl.) – Mellen-Thomas Benedict

F.o.C. registering necessary for listeners!; downloadable on Realplayer

Audio and video links (engl.) – Betty Eadie

Audio and video links (engl.) – Bruce Greyson

Background information of NDE research

"Near death experiences, we know, change people."
  • Video teleseminar interview with Bruce Greyson, M.D., Ph.D., US American professor of psychiatric medicine, Carlson professor of psychiatry and neurobehavioral sciences, NDE researcher, Division of Perceptual Studies, University of Virginia, Near Death Experience, presented by IONS, "Essentials of Noetic Sciences" Teleseminar Series, host Dean Radin Ph.D. (*1952) US American researcher of parapsychology, MP3, 42:31 minutes duration, posted 13. October 2010

Audio and video links (engl.) – Pim van Lommel

At age 20 Ritchie died in an army hospital and returned nine minutes later.Research into the near-death experience and it's implications for a radically new paradigm for living in the 21st century

Audio and video links (engl.) – Jeffrey Long

Largest long-term study on 1.300 (1.600) NDEs

10-year-long NDE research and book Evidence of the Afterlife. The Science of Near-Death Experiences

Audio and video links (engl.) – Raymond Moody and Kenneth Ring

Interviewing four neardeathers about their near death experiences

Audio and video links (engl.) – Sam Parnia

  • Audio interview with Sam Parnia, M.D., US American assistant professor of medicine, State University of New York, Stony Brook, leader of the AWARE Study of near-death experiences involving many hospitals in the UK and US, University of Southampton, author of What Happens When We Die. A Groundbreaking Study into the Nature of Life and Death, 2006, What happens to us when we die?, BBC Radio 4 Today, 4:25 minutes duration, 18. September 2008
  • Video keynote lecture by Sam Parnia, M.D., US American assistant professor of medicine, State University of New York, Stony Brook, leader of the 3-year AWARE Study of near-death experiences involving many hospitals in the UK and US, University of Southampton, author, Unraveling the Mystery of the Self: From Descartes to The Human Consciousness Project, presented at United Nations and Nour Foundation symposium ''Beyond the Mind-Body Problem: New Paradigms in the Science of Consciousness" 11. September 2008, YouTube film, 5:02 minutes duration, posted  13. December 2008
  • Video TV interview with Sam Parnia, M.D., US American assistant professor of medicine, State University of New York, Stony Brook, leader of the AWARE Study of near-death experiences involving many hospitals in the UK and US, University of Southampton, author, Sam Parnia on MSNBC, YouTube film, 5:38 minutes duration, posted 28. September 2009

Audio and video links (engl.) – Gary Schwartz

 

Interne Links

Hawkins

 

 

1 Many NDErs remember taking in vast quantities of knowledge yet it does not remain consciously available to them, which is part of what fuels this hunger.

Letzte Bearbeitung:
10.08.2014 um 22:19 Uhr

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