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Nahtodforschung
– Nahtoderfahrungen (NTEn)


Der Flug zum Himmel von Hieronymus Bosch

Mitte der siebziger Jahre erschienen die bahnbrechenden Bücher der Schweizer Ärztin und Sterbeforscherin Dr. Elisabeth Kübler-Ross, des Psychiaters Raymond R. Moody und von George Ritchie zum Tabuthema Erfahrung der Todesnähe. Sie hatten Nahtod-Überlebende und Sterbende interviewt und die Einheitlichkeit der standardmäßig zu Tage tretenden Elemente des Sterbevorgangs dokumentiert, dessen Stationen und Bildeindrücke in Folklore, Mythos und Religionen einen Niederschlag gefunden haben.

Ein Tunnel taucht auf, Lichter und Geistwesen erscheinen, ein Geborgenheitsgefühl stellt sich ein, ein Film spult das eigene Leben rasend schnell ab. Entscheidend für eine Nahtoderfahrung ist nicht die körperliche, sondern die «geistige Todesnähe», die Überzeugung, jetzt zu sterben.

Den Nahtodforschern ist es gelungen, ein Klima zu schaffen, das NTE-Überlebenden Gelegenheit bot, über ihre oft jahrelang verdrängten Erfahrungen zu sprechen.

Einer repräsentativen Befragung an 2000 Deutschen zufolge haben knapp 5% aller Menschen in Deutschland eine NTE erlebt, von denen 69% kein Vorwissen davon hatten, was sie erwartet.

Eine Gallup Umfrage von 1993 kam zu dem Ergebnis, dass 12 bis 15 Millionen US-Amerikaner persönlich eine NTE hatten. Im Jahr 2001 erlebten 600 Einwohner der USA täglich eine Nahtoderfahrung.

Der deutsche Sterbeforscher und Autor Bernard Jakoby (*1957) gelangte durch den Krebstod seiner beiden Eltern zur Gewissheit, dass der Mensch ewig lebt und Liebe unsterblich ist.

Gerhard Roth, Hirnforscher und Nahtod-Überlebender


Bewusstsein existiert und funktioniert Gehirn-unabhängig

Für die Mehrheit der Neurologen gilt die Hypothese, dass Bewusstsein nicht unabhängig vom Gehirn existiert. Der niederländische Nahtod-Forscher Dr. Pim van Lommel sieht es anders:

Man kann es mit einer Fernsehsendung vergleichen. Wenn man den Fernsehapparat zerlegt, wird man keine Sendung finden. Das Gerät ist nur ein Empfänger. Auch wenn man es ausschaltet, existiert die Sendung weiter.

Péter Nádas, Nahtod-Überlebender

Im renommierten britischen medizinischen Fachmagazin The Lancet hat der niederländische Kardiologe van Lommel 2001 über seine vier Jahre dauernde Aufsehen erregende prospektive NTE-Studie berichtet. Um dem Phänomen von Na(c)htoderfahrungen auf die Spur zu kommen, hatten er und sein ehrenamtlich und unbezahlt arbeitendes Forscherteam an zehn niederländischen Kliniken eine prospektive empirisch-medizinische Befragung durchgeführt an insgesamt 344 Patienten, die durch einen Herzstillstand klinisch tot gewesen waren. Kurz nach der erfolgreichen Wiederbelebung wurden sie gebeten, über ihre Erfahrungen im Zwischenreich zu berichten. In retrospektiven Studien hingegen machten Überlebende viele Jahren nach ihrer NTE Angaben, deren medizinische Indikation schwieriger zu belegen war und die keine Vergleiche mit ähnlich gelagerten Fällen erlaubten, nicht so in der niederländischen Studie.

  • Nur 61 (18%) von insgesamt 344 wiederbelebten Patienten mit Herzstillstand, die zeitweilig "bewusstlos" gewesen waren, berichteten auf Befragung von einer Nahtodeserfahrung, die klassische NTE-Elemente beinhaltete.
  • 41 (12%) von insgesamt 344 hatten eine nachhaltige Nahtodeserfahrung überstanden, die weit mehr klassische NTE-Elemente beinhaltete.
  • 43% des Personenkreises mit tiefgreifender NTE starben innerhalb eines Monats nach ihrer Reanimation.
  • Alle langfristig Überlebenden änderten nach ihrem NTE ihren Lebensstil, etwa 80% ließen sich danach scheiden, andere verließen ihren bisherigen Berufsalltag.

Bis auf einen erhöhten Sauerstoffumsatz bei den NTElern gab es zwischen den beiden Gruppen von klinisch Toten (18% mit NTE und 82% ohne NTE) keine physiologischen Unterschiede in der Phase der Wiederbelebung.

Pim van Lommel schlussfolgert:

Physiologische und psychologische Ursachen für NTEn (Sauerstoffmangel, Endorphinausschüttung, Einbildung), wie bislang von den meisten Neurowissenschaftlern angenommen, scheiden als Auslöser für Nahtoderfahrungen wahrscheinlich aus. Sonst hätten sie bei allen befragten Reanimierten signifikanter und durchgehender auftreten müssen.


Stationen der Nahtoderfahrungen – Statistik

9 Standardelemente von NTEn

  1. Gefühl, gestorben zu sein
  2. Schmerzfreiheit und Gefühl des Friedens
  3. Außerkörperliche Erfahrung – OBE
  4. Tunnelerlebnis (zeitloser nichtlokaler Übergang von HIER nach DRÜBEN)
  5. Begegnung mit Verstorbenen oder Lichtwesen
  6. Lichterscheinung (transformierendes Element der NTE)
  7. Lebensrückschau (als rasend schneller Film)
  8. Widerwillige Rückkehr ins irdische Leben
  9. Persönlichkeitsveränderung (über einen 7-Jahres-Zeitraum)



Häufigkeit verschiedener NDE-Elemente (Mehrfachnennungen)

Prozentuale
Häufigkeit
NTE-begleitendes Erleben
89%Gefühl von Ruhe, Friede oder Wohlbefinden
80%Gefühl von Freude oder Glück
77%Lichtwahrnehmung
75%Gesteigerte Lebendigkeit der Wahrnehmung
63%Eintritt in eine überirdische, jenseitige Welt
61%Außerkörperliche Erfahrung (OBE)
59%Beschleunigter Zeitablauf/Zeitlosigkeit
48%Wahrnehmung der Realität
47%Beschleunigung der Gedanken
47%Tunnelphänomen
38%Einheitserleben
33%Allverstehen/Allwissenheit
32%Begegnung mit mystischen Wesen
30%Ablauf von Ereignissen der eigenen Vergangenheit
29%Erreichen einer Grenzzone
27%Begegnung mit Verstorbenen/religiösen Figuren
24%Wahrnehmung von Musik
.3%Präkognition

Quelle: Sinnfindung durch NTE, Zusammenfassung von NTE-Studien


Negativ erlebte Nahtoderfahrungen (NPEn)

Etwa 18 % der Nahtoderfahrungen verlaufen nicht angenehm, sondern werden als furchterregend empfunden. Dies geschieht vorwiegend bei religiösen Menschen, die mit Höllenvisionen instilliert worden sind. Es ist auch der Fall bei suizidalen, hass- und angsterfüllten Menschen. Nicht positiv verlaufende Nahtoderfahrungen (NPEs) sind wenig erforscht und noch weniger beschrieben worden.
Der US-amerikanische Forscher Dr. Kenneth Ring kommt im Zuge seiner Forschung zu denselben Ergebnissen wie die skepsisferne Ärztin Dr. Barbara Rommer (†), die mehr als 300 wiederholte Interviews mit NPE-lern und NTE-lern durchgeführt hat. Ihre Antworten stützen die Hypothese, dass auch die schrecklichen NTEn letztendlich zur Verhaltensänderung und zur spirituellen Entwicklung beitragen und umwandelnd wirken. Rommer verdeutlicht, dass,

  • wer sich den Nachtod als Hölle vorstellt, tatsächlich eine Hölle vorfindet.
  • Wer zuvor bereits übersinnlich begabt war, dessen PSI-Fähigkeiten sind nach dem NPE vertieft. Rommer klassifiziert in ihrem Buch Der verkleidete Segen vier unterschiedliche Typen von "nicht positiv erlebten" NTEn:
  1. Prinzipiell eine angenehme, allenfalls missgedeutete NTE
  2. (Selbst)Verurteilender Lebensrückblick
  3. Unendliche Leerheit
  4. Höllenartige Eindrücke


Merkmale der veränderten Lebensführung nach einer NTE

Die nachfolgenden Veränderungen treten bei einem hohen Prozentsatz der NTE-Überlebenden langfristig auf. Sie können sich – in abgeschwächter Form – auch bei Nicht-NTE-Erfahrenen einstellen, die sich intensiver mit dem Thema Nahtod beschäftigen.

  • Wertschätzung des Lebens
    Der Alltag wird neu erfahren, Schönheit im Gewöhnlichen entdeckt, Dankbarkeit und das Gefühl für das Wunder des Lebens nehmen zu.
  • Selbstannahme
    Eigene Schwächen können NTE-ler besser akzeptieren. Schüchternheit, Unsicherheit, Gefallsucht und Unterwürfigkeit werden durch Selbstvertrauen ersetzt.
  • Mitgefühl und Fürsorge für andere
    Die im Licht empfangene Liebe weiterzugeben, wird zu einem entscheidenden Handlungsimpetus.
  • Ehrfurcht vor allem Leben
    Nicht nur dem menschlichen Leben, auch Tieren, der Natur sowie ökologischen Zusammenhängen wird größere Würde beigemessen und mehr Achtung erwiesen.
  • Rückzug vom Materialismus
    Ein Leben, das sich lediglich auf materielle Werte gründet, erscheint NTE-lern als hohl und sinnentleert.
  • Rückzug vom Wettbewerbsdenken
    Zusammenarbeit, Freundlichkeit und Fürsorglichkeit für andere tritt an die Stelle von Konkurrenzverhalten.
  • Spiritualität
    Die formalen Aspekte von Religion erscheinen als weniger bedeutsam. Stattdessen wird eine umfassendere und universalere Spiritualität gelebt.
  • Vermehrter Wissenserwerb
    Die vorübergehende Verfügbarkeit umfangreichen Wissens während der NTE verstärkt den Wunsch, einen Teil dieses Wissens wiederzufinden. Häufig richtet sich der Wissensdurst auf Themen der spirituellen Entwicklung.
  • Lebenssinn
    Für das eigene Leben (und das der anderen) wird eine spezifische Bedeutung wahrgenommen. Man widmet sich mit größerem Nachdruck einer Lebensaufgabe.
  • Die Angst vor dem Tod verringert sich oder verschwindet.
    Ungeachtet dessen kann die Angst vor dem Prozess des Sterbens an sich bestehen bleiben.
  • Glaube an ein Leben nach dem Tod
    Der physische Tod wird als Übergang in eine andere Form von Existenz gesehen, auch die Idee der Wiederverkörperung (Reinkarnation) wird für viele NTE-ler denkbar.
  • Glaube an Gott
    Eine innere Gewissheit hinsichtlich der Existenz Gottes stellt sich ein, wie es scheint, ungeachtet der vorherigen Glaubensüberzeugung oder Religionszugehörigkeit. NTE-ler bezeichnen Gott vielfach synonym als "das Licht".
  • Erweiterte mentale Bewusstheit
    Auf mentalem Weg strömen Informationen – sowohl theoretisch-abstrakter als auch persönlicher Art – in unterschiedlichen Formen ein.
  • Erhöhte Sensibilität
    Sinneswahrnehmungen können sich intensivieren, während die Toleranzschwelle für Alkohol und Medikamente sinkt. Es treten häufiger Allergien auf. Durch das veränderte Energiefeld der NTE-ler kommen Störungen bei elektrischen Geräte vor.
  • Paranormale Sensibilisierung und Fähigkeiten
    Empathie, Telepathie, Hellsehen, Präkognition, Aurasichtigkeit, außerkörperliche Erfahrungen treten vermehrt auf.
  • Gabe der Heilung
    Energetische Diagnostik über Metasinneswahrnehmung und Energieübertragung über die Hände werden möglich, die vielfach gern zum Wohl der Mitmenschen genutzt werden.
  • Physiologische Downregulation
    Die Körpertemperatur, der Blutdruck und der Stoffwechsel können sich reduzieren.
  • Energetische Veränderungen
    Das Energieniveau steigt, angezeigt beispielsweise durch ein verringertes Schlafbedürfnis. Symptome einer aktivierten Kundalinikraft treten auf.
  • Neurologische Veränderungen
    Subjektiv nehmen NTE-ler das eigene Nervensystem als anders funktionierend wahr. Es kommt auch das Gefühl auf, dass sich das eigene Gehirns physisch verändert.

orientiert an der Quelle: Kenneth Ring und Evelyn Elsässer-Valerino,
Im Angesicht des Lichts, Ariston-Verlag, 1999


Persönliche Zeugnisse von Langzeit-NTE-Überlebenden
über ihre Todesnäheerfahrung und die Zeit danach

  • Es gab kein persönliches Selbst oder Ego mehr – nur eine unendliche Gegenwart von solch grenzenloser Macht, die alles umfasst, was ist. Hawkins trat im Schneesturm mit 12 Jahren aus seinem Körper heraus und spürte die Essenz von Liebe und einen tiefen Frieden. Dr. David Hawkins, Ebenen des Bewusstseins
  • Das Zittern hörte auf und ging in eine köstliche Wärme über. Diese war begleitet einem Lichtschauer, der mich erfüllte und einer An-Wesenheit von unendlicher Liebe, die keinen Anfang und kein Ende hatte und von meiner eigenen Essenz nicht zu unterscheiden war. So durchtränkt war mein Gewahrsein mit dem allgegenwärtigen illuminierten Zustand, dass ich dabei meinen physischen Körper und die Umgebung ganz vergaß. Der Verstand verstummte, der Gedankenfluss kam zum Stillstand. Eine unendliche Gegenwart war alles, was da war und da sein konnte, und diese war unbeschreiblich und außerhalb des Zeitgefüges. Dr. David Hawkins, Ebenen des Bewusstseins
  • Das, was ich sehe, ist das, was ich bin. Und das, was ich bin, ist das, was ich sehe; denn es gibt nirgends Grenzen, nirgends Trennung, nirgends ein Innen und nirgends ein Außen! Was ich sehe, geschieht, und was geschieht, bin ich. Mario Mantese, Licht der reinen Liebe, Interview, Zeitschrift Lichtfokus Nr. 9, 14. Februar 2005
  • Alle Bewusstseinsinhalte sind gleichzeitig verfügbar. Und auch alle Inhalte des Unbewussten. Ich sehe, wie sich die Ereignisse abgespielt haben, und ich sehe, wie ich sie selber beim Abspeichern verbogen habe. Gleichzeitig. Es gibt keine Linearität, keine Chronologie. Chronologie ist eine Selbsttäuschung der Lebenden, die meinen, sie könnten Karriere machen und lieben von der Heirat bis zur Beerdigung. Péter Nádas, Der eigene Tod, Steidl, 2002
  • Ich bewegte mich durch einen Tunnel mit einem hellen Licht am Ende. […] Und dann war da diese extreme Euphorie. Es ist schon paradox, dass der vielleicht glücklichste Moment meines Lebens jener war, in dem es mir körperlich am schlechtesten ging. Gerhard Roth, Professor für Verhaltensphysiologie und Hirnforscher, Universität Bremen
  • Nach kräfteaufreibenden Prozeduren schlägt der Patient die Augen auf und teilt den erstaunten Ärzten mit: "Es war falsch von euch, mich von einem so wundervollen Ort zurückzuholen. Wenn ich wieder gehe, lasst mich." David Wheeler, Journey to the Other Side, S. 97, New York, 1977
  • Auf einmal sprach mich ein Mann an, der links vor dem Tunnelausgang stand; er sah aus wie mein Vater, den ich nur von Bildern her kenne, da er gestorben ist, als ich vier Jahre alt war. Er sagte zu mir: "Du darfst nicht aus dem Tunnel herausgehen, sonst kommst du nie mehr zurück. Kehre um, du wirst noch gebraucht." Ich bin dann wieder den Tunnel zurückgegangen, obwohl es auf der anderen Seite schöner gewesen wäre. Günter Ewald, An der Schwelle zum Jenseits, S. 42, Mainz, 2001
  • Dort lag mein Körper auf dem Tisch, und ich schwebte darüber und beobachtete alles wie in einem Film. Es war sehr realistisch. Ich konnte tatsächlich durch die Wand des Kreißsaals hindurchgleiten und schwebte nach unten durch die Räume des Krankenhauses. Ich weiß gar nicht, wie ich eigentlich aussah. Ich glaube, ich war eine durchsichtige Wolke, doch ungeachtet meines Äußeren schien niemand zu bemerken, daß ich ganz nahe an ihnen vorbei durch die Luft schwebte. Ich nehme an, ich war für sie unsichtbar, obwohl ich selbst sie sehr gut sehen und hören konnte. Ian Currie, Niemand stirbt für alle Zeit, S. 186, München, 1993
  • Ich bekam nach der Geburt meiner Tochter sehr starke Blutungen und war gleich von medizinischem Personal umringt, das sich um mich kümmerte. Ich hatte große Schmerzen. Dann waren die Schmerzen plötzlich vorbei, und ich schaute auf die hinunter, die sich an mir zu schaffen machten. Einen Arzt hörte ich sagen, er könne den Puls nicht mehr finden. Als nächstes ging ich durch einen Tunnel hinauf auf ein helles Licht zu. Aber ich kam nie an das Ende des Tunnels. Eine sanfte Stimme sagte mir, dass ich zurückkehren müsse. Dann traf ich einen lieben Freund, einen Nachbarn aus der Stadt, aus der wir weggezogen waren. Auch er sagte mir, ich solle umkehren. Wie von einem elektrischen Schlag getroffen, knallte ich aufs Krankenbett auf, und die Schmerzen waren wieder da. Nun wurde ich schnellstens in den Operationssaal gefahren, wo man die Blutungen operativ zum Stillstand bringen wollte. Erst Wochen später fand mein Mann, dass es mir wieder gut genug ging, um mir's sagen zu können: Der liebe Freund dort in der anderen Stadt war an dem Tag, als meine Tochter geboren wurde, bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Evelyn E. Valarino, Erfahrungen an der Schwelle des Todes. Wissenschaftler äußern sich zur Nahtodeserfahrung, S. 45f., Genf 1995
  • Aus allen Richtungen kamen die Leute zur Unfallstelle herbeigeströmt. Ich sah sie genau. Ich war in der Mitte eines schmalen Gehweges. Also auf jeden Fall gingen sie da an mir vorbei und sahen mich offensichtlich überhaupt nicht. Sie liefen einfach weiter und schauten stur geradeaus. Sowie sie ganz dicht herankamen, versuchte ich jedesmal, mich zur Seite zu drehen, um sie vorbeizulassen - aber sie liefen doch tatsächlich durch mich hindurch! Evelyn E. Valarino, Erfahrungen an der Schwelle des Todes. Wissenschaftler äußern sich zur Nahtodeserfahrung, S. 45f., Genf 1995
  • Ich hatte das Gefühl, dass diese Gestalt nichts anderes war als ein Geist. Ich war kein Körper, nur ein Rauchfaden oder ein Dampfschleier. Es sah am ehesten noch aus wie die Wolken von Zigarettenrauch, die um eine Lampe herum schweben. Die Gestalt, zu der ich wurde, hatte allerdings Farben. Da gab es Orange, Gelb und einen Farbton, den ich nicht genau bestimmen kann - ich sah es als Indigo an, eine bläuliche Nuance. Raymond R. Moody, Leben nach dem Tod, S. 110, Reinbek bei Hamburg, 1993


Zitate zum Thema Nahtoderfahrungen und NTE-Forschung

  • Hinab und Hinein in dein eigenes Inneres musst du steigen; denn dort ist der Garten, der wahre, wirkliche, von dem die Welt nur Abbild und Abglanz ist. Ihr aber rennt euch selber davon; und wenn ihr erwacht, ist es zu spät, und bleibt ihr allein und verzweifelt. Glaub mir, nur der findet Seligkeit, der vor dem Sterben schon stirbt. Dschelaleddin Rumi, persischer Mystiker des Sufismus
  • Wir werden aufeinander zugehen, uns bei den Händen halten und gemeinsam aus der Hölle marschieren. Mellen-Thomas Benedict, Nahtodüberlebender, Durch das Licht
  • Hört auf zu versuchen, Gott zu werden; Gott entwickelt sich auf euch zu. Hier. Mellen-Thomas Benedict, Nahtodüberlebender, Durch das Licht
  • Was wir (nun) wissen, ist, dass die üblichen Erklärungen für Nahtodeserfahrungen nicht stimmen. […] Wenn man eine Nahtodeserfahrung macht, weiß man plötzlich - man glaubt nicht mehr -, dass es keinen Tod gibt. […] Die Patienten ohne Nahtodeserfahrung (aus der Kontrollgruppe) haben zum Beispiel eine große Angst vor dem Tod. Nahtodesforschung in THE LANCET, Judith Krischik im Interview mit Pim van Lommel, NTE-Forscher und Kardiologe, NL
  • [Die einzelnen Elemente einer NTE sind] eher eine universelle Erfahrung, das heißt, viele Leute haben dieselbe Erfahrung. Und alle Leute haben auch dieselben Nachwirkungen. Es handelt sich also nicht um eine […] Halluzination. Nahtodesforschung in THE LANCET, Judith Krischik im Interview mit Pim van Lommel, NTE-Forscher und Kardiologe, NL
  • Ich erlebe große Vorurteile und das ist äußerst schwierig, wenn jemand das [Nahtodforschung] mit Wissenschaft kombiniert. Für mich bedeutet Wissenschaft, Fragen zu stellen. Diese Leute [seine Kritiker-Kollegen] stellen jedoch keine Fragen, sondern setzen Antworten voraus. Es ist einfach nicht möglich, dass die Nahtodeserfahrung auf einer Einbildung besteht. Aber diese Erfahrung ist natürlich subjektiv. Fällt in der Wissenschaft jedoch der Begriff der Subjektivität, dann hat man ein Problem. Denn wie soll man beweisen, dass ein Gemälde schön ist? […] Für den, der die Erfahrung macht, ist es eine subjektive Realität. Nahtodesforschung in THE LANCET, Judith Krischik im Interview mit Pim van Lommel, NTE-Forscher und Kardiologe, NL
  • Das, was ich sehe, ist das, was ich bin. Und das, was ich bin, ist das, was ich sehe; denn es gibt nirgends Grenzen, nirgends Trennung, nirgends ein Innen und nirgends ein Außen! Was ich sehe, geschieht, und was geschieht, bin ich.
Menschen [Mann und Frau] kommen nicht zusammen, um sich zu binden, sondern um sich gemeinsam zu erlösen! Aus zwei wird eins in Gott.
Die mythologischen Götter und Göttinnen sind Projektionen, Spiegelungen des Kollektivs, Entsprechungen, die in Resonanz mit den Menschen sind, die sie anrufen und anbeten! Es gibt sie, weil man will, dass es sie gibt. Mario Mantese, nachhaltig verändert durch Nahtod-Erlebnis, Licht der reinen Liebe, Interview, Zeitschrift Lichtfokus Nr. 9, 14. Februar 2005
  • Ich habe das Licht gesehen, das meine Patienten erblicken, wenn sie an die Schwelle des Todes kommen, und ich war umgeben von der unglaublichen bedingungslosen Liebe, die wir alle erleben, wenn wir uns zu dem Übergang anschicken, den wir Tod nennen. Elisabeth Kübler-Ross; sh. unter Weblinks
  • Die meisten von uns kennen die goldene Regel hauptsächlich als Richtschnur für moralisches Handeln: Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem Anderen zu. Doch im Lichte dieser Ausführungen zur Lebensrückschau ist sie wesentlich mehr – sie ist die Art und Weise, wie es funktioniert. Kurz gesagt, wenn diese Berichte wirklich offenbaren, was wir an der Schwelle des Todes erleben, dann wird das, was wir anderen angetan haben, erfahren als das, was wir uns selbst angetan haben. [...]
    Eine andere Art und Weise, dies auszudrücken, wäre zu sagen, die Lebensrückschau zeige, dass es psychologisch und spirituell gesehen nur eine Person im Universum gibt - und das sind natürlich Sie selbst. Jede Tat, jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Emotion, die Sie an einen anderen richten - ob Sie die betreffende Person kennen oder nicht – wird später von Ihnen selbst erlebt werden. Kenneth Ring, Professor für Psychologie, Sterbe- und Nahtodforscher, USA
  • Die Frage ist natürlich: W i e konnte sie sehen? Und zu fragen ist nicht nur, wie Nancy sehen konnte, sondern auch wie die anderen Blinden in unserer Studie sahen, was sie mit Sicherheit nicht physisch sehen konnten.Während die Beweise, die ich in diesem Abschnitt anführte, nahelegen, dass das von den involvierten Personen Gesehene jeweils genau den Fakten entsprach und nicht etwa auf Erfindungen, Rekonstruktionen, Raten oder Phantasie beruht, bleibt das Paradoxon unserer Entdeckung ungeklärt. Kenneth Ring, Professor für Psychologie, Sterbe- und Nahtodforscher, USA / Evelyn Elsässer-Valarino, Im Angesicht des Lichts, S. 106, Kreuzlingen / München, 1999
  • Diese Frau war seit ihrem achtzehnten Lebensjahr blind. Sie konnte nicht nur beschreiben, wie die angewendeten Instrumente aussahen, sondern sogar ihre Farbe angeben. Das Erstaunlichste für mich war, dass es die meisten dieser Instrumente noch gar nicht gab, als diese Frau vor über fünfzig Jahren das Augenlicht verlor. Und die Krönung war, dass sie sogar wusste, dass der Arzt einen blauen Anzug anhatte, als er mit der Reanimation begann. Raymond A. Moody, Das Licht von drüben, S.175, Reinbek bei Hamburg, 1994
  • Mich fasziniert die Tatsache, dass es weit mehr Analogien zwischen den Naturwissenschaften und den Religionen gibt, als sich viele Wissenschaftler eingestehen wollen. Die Nahtoderfahrungen könnten dabei eine wichtige interdisziplinäre Vermittlerfunktion erfüllen. Allein die Tatsache, dass ähnliche Nahtoderfahrungen inzwischen aus allen Kulturkreisen geschildert werden, machen sie in meinen Augen so überaus glaubwürdig und wertvoll. Professor Markolf H. Niemz, Physiker und Romanautor, Abenteuerliche Reise durch Raum und Zeit, im Interview mit einem Vertreter der Rupert-Karls-Universität Heidelberg, 11/2005
  • Ein Mensch liegt im Sterben. Während seine körperliche Bedrängnis sich dem Höhepunkt nähert, hört er, wie der Arzt ihn für tot erklärt. Mit einem Mal nimmt er ein unangenehmes Geräusch wahr, ein durchdringendes Läuten oder Brummen, und zugleich hat er das Gefühl. dass er sich sehr rasch durch einen langen, dunklen Tunnel bewegt. Danach befindet er sich plötzlich außerhalb seines Körpers, jedoch in derselben Umgebung wie zuvor. Als ob er ein Beobachter wäre, blickt er nun aus einiger Entfernung auf seinen eigenen Körper. In seinen Gefühlen zutiefst aufgewühlt, wohnt er von diesem seltsamen Beobachtungsposten aus den Wiederbelebungversuchen bei.

    Nach einiger Zeit fängt er sich und beginnt, sich immer mehr an seinen merkwürdigen Zustand zu gewöhnen. Wie er entdeckt, besitzt er noch immer einen 'Körper', der sich jedoch sowohl seiner Beschaffenheit als auch seinen Fähigkeiten nach wesentlich von dem physischen Körper, den er zurückgelassen hat, unterscheidet. Bald kommt es zu neuen Ereignissen. Andere Wesen nähern sich dem Sterbenden, um ihn zu begrüßen und ihm zu helfen. Er erblickt die Geistwesen bereits verstorbener Verwandter und Freunde, und ein Licht und Wärme ausstrahlendes Wesen, wie er es noch nie gesehen hat, ein Lichtwesen, erscheint vor ihm. Dieses Wesen richtet – ohne Worte zu gebrauchen – eine Frage an ihn, die ihn dazu bewegen soll, sein Leben als Ganzes zu bewerten. Es hilft ihm dabei, indem es das Panorama der wichtigsten Stationen seines Lebens in einer blitzschnellen Rückschau an ihm vorüberziehen lässt. Einmal scheint es dem Sterbenden, als ob er sich einer Art Schranke oder Grenze nähere, die offenbar die Scheidelinie zwischen dem irdischen und dem folgenden Leben darstellt. Doch ihm wird klar, dass er zur Erde zurückkehren muss, da der Zeitpunkt seines Todes noch nicht gekommen ist. Er sträubt sich dagegen, denn seine Erfahrungen mit dem jenseitigen Leben haben ihn so sehr gefangen genommen, dass er nun nicht mehr umkehren möchte. Er ist von überwältigenden Gefühlen der Freude, der Liebe und des Friedens erfüllt. Trotz seines inneren Widerstandes - und ohne zu wissen, wie - vereinigt er sich dennoch wieder mit seinem physischen Körper und lebt weiter.

    Bei seinen späteren Versuchen, anderen Menschen von seinem Erlebnis zu berichten, trifft er auf große Schwierigkeiten. Zunächst einmal vermag er keine menschlichen Worte zu finden, mit denen sich überirdische Geschehnisse dieser Art angemessen ausdrücken ließen. Da er zudem entdeckt, dass man ihm mit Spott begegnet, gibt er es ganz auf, anderen davon zu erzählen. Dennoch hinterlässt das Erlebnis tiefe Spuren in seinem Leben; es beeinflusst namentlich die Art, wie der jeweilige Mensch dem Tod gegenübersteht und dessen Beziehung zum Leben auffasst. Raymond R. Moody, Leben nach dem Tod, S. 27, Reinbek bei Hamburg, 1993
  • Die Einzelheiten dieser Wahrnehmungen wurden in allen Punkten als korrekt festgestellt, wo gemeinsame Beweise verfügbar waren. Darüber hinaus schien es keine plausible Erklärung für die Genauigkeit dieser Beobachtungen mit den üblichen fünf Sinnen zu geben. Ein außerkörperlicher Mechanismus würde sowohl die persönliche Interpretation erklären, die diesen Erlebnissen von denen gegeben wurde, die sie hatten ( "der Geist verließ den Körper"), als auch die visuelle Genauigkeit der autoskopischen Beobachtungen. Meine eigene Überzeugung in dieser Angelegenheit tendiert in diese Richtung. Die Hypothese der Außerkörperlichkeit scheint einfach am besten zu den vorhandenen Daten zu passen. Michael Sabom, Skeptiker, Erinnerungen an den Tod: Eine medizinische Untersuchung, S. 184, München 1983
    Zum gleichen Ergebnis kommt auch eine Studie von Margot Grey, Rückkehr aus dem Reich der Toten.


Zitate zum Thema Tod und Sterben

  • Das Ziel des Lebens ist es, ganz geboren zu werden, und seine Tragödie, dass die meisten von uns sterben, bevor sie ganz geboren sind. […] Die meisten Menschen sterben, ohne je gelebt zu haben. Erich Fromm, deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe
  • Die verschiedenen Formen der Todes-Verleugnung haben eine gemeinsame Struktur. Das Paradoxon des Leben-im-Tod wird umgedreht in ein Leben-nach-dem-Leben, eine insgesamt bequemere und widerspruchsfreiere Behauptung. Charles Hampden-Turner, Modelle des Menschen, S. 67, Beltz Verlag, Basel 1983
  • Der Tod ist die Macht, über die wir keine Macht haben. Mary Chadwick Psychoanalytikerin
  • Nichts auf dieser Welt existiert getrennt vom anderen. Von Tod zu Tod schreitet derjenige, der die Dinge getrennt sieht. Upanishaden
  • Sterben und doch weiterleben, bedeutet Unsterblichkeit. Laotse, taoistischer Weiser
  • Ich bin weder geboren, noch werde ich sterben. Nisargadatta Maharaj, indischer Weiser
  • Die Menschwerdung ist der Tod Gottes (Weihnachten), der Tod des Menschen ist Gottes Auferstehung (Ostern). Die Ichbildung ist der Tod des Selbstes, die Selbstfindung ist der Tod des Ichs. Thorwald Dethlefsen, deutscher Autor


Zitate (engl.) zum Thema Nahtoderfahrungen und NTE-Forschung

  • I had one of the strangest assignments possible for a physician in Vietnam. I functioned basically as a high-powered medic, beyond anything that would resemble a M.A.S.H. unit, carrying basically an aid bag and a rifle around. I actually went on patrols, spent hundreds of hours in helicopters, and fortunately got back alive — which took some doing. It was a daily confrontation with one’s own mortality. I was in combat for the entire time, and this experience certainly makes one humble about the blessings one has in this culture. I can assure you that, and I’ve reflected on that every day since I came back from Vietnam. It’s been a kind of indwelling presence really—the fact that I did remain alive — and it's filled me with gratitude. […] It was a confrontation with the immediacy of death, and it really was a powerful experience for me.
    […] If we acknowledge that consciousness is nonlocal — that it's infinite in space and time — then this really opens up all sorts of possibilities for the survival of consciousness following physical death. Medicine and Spirituality, David Jay Brown interviewt Dr. Larry Dossey, Smart Publications, Januar 2006
  • WHAT IT FEELS LIKE TO DIE?
    Any pain to be suffered comes first. Instinctively you fight to live. That is automatic.
    Your body goes limp. Your heart stops. No more air flows in or out.
    You lose sight, feeling, and movement – although the ability to hear goes last.
    Identity ceases. The "you" that you once were becomes only a memory.
    There is no pain at the moment of death. Only peaceful silence. […] calm […] quiet. But you still exist.

    If you expect to die when you die you will be disappointed.The biggest surprise for most people in dying is to realize that dying does not end life. You can still think, you can still remember, you can still see, hear, move, reason, wonder, feel, question, and tell jokes – if you wish.
    Actually, you're more alive after death than at any time since you were last born. excerpted from P. M. H. Atwater, Beyond the Light. The Mysteries and Revelations of Near-Death Experiences, Avon Books, New York City, 1994, and We Live Forever. The Real Truth about Death, A.R.E. Press, Virginia Beach, VA, 2004
    Atwater's books are based on first-person commentaries from over 3,000 adult experiencers of near-death states.
  • I travelled the world studying [faith healing] [...] I have seen the most amazing miracles [...] I would give [...] healers the first chance. I would give a miracle the first chance, I really would. The universe is one giant miracle and you are part of that. Mellen-Thomas Benedict, Nahtodüberlebender, Webradio-Interview mit Gastgeberin Joyce Keller, The Joyce Keller Show, WGBB AM 1240, Long Island, NY., letztes Drittel, 18. Juli 2007


Literatur zum Thema NTE und NTE-Forschung

  • Interne Bücherliste
  • Franjo Terhart, Jenseitswelten. Leben nach dem Tod, Parragon Books Ltd.
  • Raymond A. Moody, Leben nach dem Tod. Die Erforschung einer unerklärlichen Erfahrung, Reinbek b. Hamburg, 1989, 1993
  • Michael Sabom, Erinnerungen an den Tod. Eine medizinische Untersuchung, München. 1983
  • Calvert Roszell, Erlebnisse an der Todesschwelle, Stuttgart, 1993
  • Ian Currie, Niemand stirbt für alle Zeit, München, 1993
  • Raymond R. Moody, Das Licht von drüben, Reinbek bei Hamburg, 1994
  • Melvin Morse / Paul Perry, Zum Licht, München, 1994
  • David Wheeler, Journey to the Other Side, New York, 1977
  • Evelyn Elsässer-Valarino, Erfahrungen an der Schwelle des Todes. Wissenschaftler äußern sich zur Nahtodeserfahrung, Genf, 1995
  • Kenneth Ring und Evelyn Elsässer-Valerino, Im Angesicht des Lichts, Ariston-Verlag, Kreuzlingen / München, 1999
  • Günter Ewald, An der Schwelle zum Jenseits, Mainz, 2001
  • Dr. Elisabeth Kübler-Ross, Über den Tod und das Leben danach, Güllesheim, 2002
  • Barbara Rommer, Der verkleidete Segen. Erschreckende Nah-Todeserfahrungen und ihre Verwandlung, Santiago Verlag, 2004


Literatur (engl.) zum Thema NTE und NTE-Forschung

  • David Wheeler, Journey to the Other Side, New York, 1977
  • Brinkley, Dannion, Saved by the Light
  • Betty J. Eadie, Curtis Taylor, Embraced by the Light (Mass Market Paperback)
  • Dr. Sam Parnia, What Happens When We Die? A Groundbreaking Study into the Nature of Life and Death, Hay House, January 30, 2006
    Parnia and other NDE researchers conclude significantly that the occurrence of lucid well structured thought processes together with reasoning and memory formation when the brain ceases functioning and the clinical criteria of death are met, suggest that the human mind and consciousness may continue to function at the end of life...! Parnia's studies raise a dilemma regarding the existing scientific view on the relationship between the human consciousness and the brain function.


Externe Weblinks zum Thema NTE und NTE-Forschung


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BBC Bristol Neardeath Experience and Consciousness Documentary, producer Kate Broome

  • The Day I Died, Part 1 of 6, 9:59 min length, YouTube film, placed June 21, 2008
  • The Day I Died, Part 2 of 6, 9:59 min length, YouTube film, placed June 21, 2008
  • The Day I Died, Part 3 of 6, 9:59 min length, YouTube film, placed June 21, 2008
  • The Day I Died, Part 4 of 6, 9:59 min length, YouTube film, placed June 21, 2008
  • The Day I Died, Part 5 of 6, 9:58 min length, YouTube film, placed June 21, 2008
  • The Day I Died, Part 6 of 6, 9:22 min length, YouTube film, placed June 21, 2008

Mellen-Thomas Benedict, NDE reporter


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