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SatsangNeoadvaita-Bewegung

Sonnenuntergang in den Bergen

Kritik an der Neo-Advaita Satsang-Szene im Westen

Neo-Advaita – westlicher Prägung übersetzter Artikel von Alan Jacobs, Mountain-Path (Magazin des Ramana Maharshi Ashrams in Indien) 2004, Magazin Connection, 2006

  • Im traditionellen Advaita des Mountain Path wird der auf Ramana Maharshi basierende, heute gelehrte Advaita (oder Advaita Vedanta­ die Lehre der nicht zweigeteilten Einheit vom Ende der (altindischen) Veden) dreifach unterschieden:
  1. der traditionelle Vedanta = die richtige Methode
  2. der Neo-Vedanta = die richtige, aber falsch verstandene Methode
  3. der Pseudo-Vedanta = die falsche Methode.
  • […] sonnt sich der neo-advaitische Schüler in seinem oder ihrem reflektierten Bewusstsein, das mit den Worten, Alles, was ist, ist vollkommen, ganz gleich, was sich manifestiert überhöht wird.
  • Die klare Unterscheidung zwischen dem absoluten und relativen Bewusstsein wird nicht gemacht und möglicherweise nicht einmal gekannt.
  • Ihre sich selbst bestätigten Erwachens-Erfahrungen sind nur flüchtige Eindrücke des SELBST.
  • Effektiv gibt Neo-Advaita dem Ego die Erlaubnis, ohne Beschränkung zu leben, gerechtfertigt durch eine verführerische, hedonistische Argumentation. Deshalb ist die Anweisung, die spirituelle Übung aufzugeben, gefährlich.
  • Für den Neo-Advaita-Lehrer gibt es einen Prozess der cleveren intellektuellen Dekonstruktion des Gefühls, der Handelnde zu sein, oder des falschen Ich-Eindrucks. Wenn man diesen Prozess intensiv ausführt, ergibt sich, gewöhnlich kurzzeitig, eine Erfahrung, dass da niemand ist, welche sogar vorübergehend den Eindruck eines Handelnden außer Kraft setzt.
  • So ist das Erwachen nur konzeptuell oder eingebildet, ähnlich der "born again" [Wiedergeburts]Erfahrung evangelisierender Christen.
  • Schüler werden zu Lehrern mit diesen Vorstellungen hingezogen, denn sie bestätigt, was sie gerne glauben wollen, nämlich, dass keine Anstrengung nötig ist.
  • Den sat-guru im Inneren zu erreichen, bedarf der Anstrengung, und Anstrengung ist kein populäres Wort, auch wenn man sie in allen Aspekten des Lebens braucht. Die Behauptung der Neo-Advaitisten, es gäbe niemand, der diese Anstrengung unternehmen könnte, ist absurd.
  • Das Reich Gottes ist eine Perle von unschätzbarem Wert, die man sich durch ernsthafte Erforschung und Selbstaufgabe verdienen muss.
  • Der wahre Zweck des Lebens in dieser Geburt besteht nicht einfach darin, sich in Sinnesfreuden zu vergnügen sondern darin, die notwendige Anstrengung aufzubringen, um das Gefühl der Trennung und der Identifikation mit dem Geist, mit den Gedanken, den Gefühlen und dem Körper durch das Phantom-Ego zu beenden.

Weitere Quellen:


The Divine Misconception.Traditional Advaita (Oneness) versus Neo-Advaita, Tony Parsons (engl.)

  • The belief that there is a separate seeker (subject) who can choose to attain or become worthy of something called enlightenment (object) is a direct denial of abiding oneness (Advaita).


Externe Weblinks zur Satsang- und Neo-Advaita-Szene

  • Was ist Satsang? Liste der Satsang-Lehrer in D, Satsang.de
  • Satsangforum.de, virtuelle Austauschbörse für Satsang-Interessierte aus der Neo-Advaita-Szene

Kritik


Externe Weblinks (engl.) über Satsang- und Neo-Advaita-Szene


Interne Links

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