Wiki / Sensitivitaet
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Würden die Tore der Wahrnehmung gereinigt, erschiene uns alles, wie es ist: unendlich.
William Blake (1757-1827) englischer Dichter, Die Hochzeit von Himmel und Hölle, 1793 |
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Sensitivität ist ein Sammelbegriff für Begabungen wie Intuition, Vorahnungen, Hellfühligkeit, Hellsichtigkeit, Hellhörigkeit, Hellschmecken, Hellfühlen unter Berücksichtigung der Feinstofflichkeit.
Wer Stimmen hört oder Geistwesen sehen kann, gilt im Allgemeinen NOCH als Spinner. Noch in den sechziger Jahren beschrieben die Autoren von psychiatrischer Fachliteratur Menschen wie Jesus Christus, alttestamentliche Propheten, die Apostel Petrus und Paulus und Heiligmäßige oder Mystiker als Schizophrene.
Die fünf bekannten Sinne sind die Haupteingänge der Seele unserer Zeit. William Blake, englischer Dichter, 18. Jahrhundert; in: Joseph Murphy, Der Quantenmensch
Die Metasinne, die Nebeneingänge der Seele, finden – durch den Einsatz weniger mutiger Sensitiver – sacht mehr Beachtung in der Gesellschaft. |
Mediziner und Psychiater mit einem mechanistisch-materialistischen Weltverständnis definieren die Wahrnehmungen durch Metasinne, die ohne äußere Reize erfolgen, als pathogene Halluzinationen und als Schizophrenie.
Das Prekäre an dieser Sachlage ist die Tatsache:
Dr. Judith Orloff, Assistenz-Professorin für Psychiatrie an der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA), stammt aus einer kalifornischen Ärztedynastie.
Sie ahnte schon als Kind, nahende Tode und Katastrophen voraus, die jeweils eintrafen. Ihre Eltern, beide Mediziner, verboten ihr, solches im Familienkreis mitzuteilen. Als Professorin für Psychiatrie nimmt sie die Schmerzen und Krankheiten von Menschen, die sie nicht näher kennt, unwillkürlich und empathisch wahr. Sie hatte jahrzehntelang vergeblich versucht, ihre mediale Begabung zu verdrängen und zu verleugnen, da das geltende Berufsethos ihrer Zunft bis etwa zur Jahrtausendwende intuitive Interventionen ausschloss.
sagt sie.
Ihr Wahrtraum als junge Frau im Traumlabor von Dr. Thelma Moss an der UCLA erfüllte sich nach über 20 Jahren. Darin hatte sie von ihrer Bestimmung erfahren:
Nach dem überstandenen Drama eines missglückten Selbstmordversuchs einer Patientin, deren Suizidabsichten sie erahnt, jedoch professionell korrekt nicht zu thematisieren gewagt hatte, beschloss sie im Lauf der drei Wochen, in denen sie die Sterbewillige im Koma begleitete, das Tabu ihres Berufsstands zu brechen und ihn zu revolutionieren.
In ihrem Buch Jenseits der Angst (Heyne-Verlag, München, 1997) beschreibt sie, dass sie ein ganzes Jahrsiebt gezögert hatte, um es fertigzustellen – aus Angst vor Repressalien und beruflicher Disqualifizierung. Erst durch eigene innere Transformationsarbeit fand sie den Mut, damit beruflich zu arbeiten und vor ihren Kollegen zu ihrer medialen Begabung zu stehen.
Seit Erscheinen ihres ersten Buchs spricht sie als gefragte Brückenreferentin auf Fachkongressen u. a. der American Psychiatric Association, um sie Psychiatern, Ärzten und Interessierten die Grundlagen der Sensitivität zu vermitteln. Sie plädiert offen für die Nutzung der unbestreitbar vorhandenen metasinnlichen Fähigkeiten – sowohl bei Patienten als auch Heilberuflern.
Als Sterbebegleiterin bestätigt sie die Allverbundenheit folgendermaßen:
Quellen: PD Dr. Jakob Bösch, Basler Psi-Verein, CH
4. Links zum Thema Sensitivität und ASW / Sensitivity and ESP4.1 Literatur
4.2 Literatur (engl.)
4.3 Externe Weblinks
4.4 Externe Weblinks (engl.)
4.5 Audio- und Videolinks (engl.)
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