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2·2012


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SterbenSterbebegleitungTrauerarbeit

 

Allegorische Darstellung des Todes – Grabmal auf dem Nordfriedhof Wiesbaden


 

Zitatesammlung

Es ist vollbracht! Jesus Christus vor seinem Tod, Johannes 19, 30 (NT)

 


Christus im Grab bewacht von Engeln;
Maler: William Blake (1757-1827) englischer Dichter, Naturmystiker
Ich sterbe jeden Tag. Paulus, 1. Korinther 15, 31 (NT)

 

Die Menschen sind unsterbliche Götter
und die Götter unsterbliche Menschen.
Glücklich, wer den Sinn dieser Worte erfasst,
denn er besitzt den Schlüssel zu allem!

Letztes äußerstes Geheimnis des Osiris

 

Es gibt zwei Arten des Todes,
* der eine ist der natürliche Tod, den man nicht vermeiden kann,
* der andere aber ist der Tod des sinnlosen Lebens und der Anfang des sinnvollen Lebens.
Dieser philosophische Tod ist gleichbedeutend mit dem Leben des Philosophen, [...] ist Kampf um die großen Probleme und Aufgaben des Lebens.
Johannes Theodorakopoulos, Die Hauptprobleme der Platonischen Philosophie. Heidelberger Vorlesung 1969, S. 73, Martinus Nijhoff Verlag, Den Haag, 1972

 

Ein Abschied verleitet immer dazu, etwas zu sagen,
was man sonst nicht ausgesprochen hätte.
Michel de Montaigne

 

Der ganze Prozess der Einweihung ermöglicht dem Menschen, fünf wesentliche Wahrheiten zu erleben.
  1. Das Leben ist hart.
  2. Du bist nicht so wichtig.
  3. Dein Leben dreht sich nicht um dich.
  4. Du hast keine Kontrolle.
  5. Du wirst sterben.
Richard Rohr (*1943) US-amerikanischer Franziskanerpater, Enneagrammlehrer

Anekdoten – Sterben

Mutter Teresas Lieblingsanekdote war ihr Dialog mit einer an Krebs sterbenden Frau. Sie erklärte der Schwerkranken, die unter starken Schmerzen litt:

Jesus küsst dich.
Dann sagen Sie ihm, er soll aufhören, mich zu küssen,

soll ihr die Frau geantwortet haben.

 

* * *

 

Frederick S. Perls, der Vater der Gestalttherapie, Autor von Büchern wie Das Ich, der Hunger und die Aggression wollte auch in seiner Sterbestunde im Krankenhaus die Kontrolle  behalten:
Eine Krankenschwester berichtet davon, dass sie dem sterbenskranken Perls geraten hatte, im Bett zu bleiben und die Bettpfanne zu benutzen, anstatt zur Toilette zu gehen, da ihm das Aufstehen gegenwärtig das Leben kosten könne. Ungeachtetdessen hievte er sich aus dem Bett. Auf dem Weg zur Toilette sagte er:

Niemand sagt mir, was ich tun soll.

Es waren seine letzten Worte, ehe er zu Boden fiel und starb.

Fünf Sterbephasen nach E. Kübler-Ross

Reaktionsmuster von Todkranken angesichts eines unausweichlichen Verlustes / Diagnose
In ihrem Buch Interviews mit Sterbenden, original erschienen 1969 (in Deutsch 2001) beschreibt die Psychiaterin und Sterbeforscherin Dr. Elisabeth Kübler-Ross fünf übliche Trauer- und Sterbephasen:
PhaseTrauerverhaltenSchlüsselsatz des Patienten / TrauerndenVerhalten des Arzts / Begleiters
1.Verleugnen / Nicht-Wahrhaben-Wollen (der tödlichen Diagnose)Das kann nicht sein. Mir geht’s blendend!Akzeptieren, Aushalten, Nicht widersprechen
2.ZornWarum ausgerechnet ich, warum nicht die anderen?Zuhören, Aussprechen lassen, Aushalten, Nicht persönlich nehmen, Negative Gefühle aussprechen helfen
3.Verhandeln / BittenBitte, ich will nicht sterben. In Zukunft werde ich auch alles anders machen.Verstehen, Vertiefte Hoffnung gewähren, Wahrhaftigkeit
4.DepressionDas bringt alles sowieso nichts mehr...Nicht aufmuntern, Nicht trösten, Aushalten, Zum Trauern ermutigen, Unerledigte Dinge erledigen helfen
5.Akzeptanz / ZustimmungWenn es sein muss, dann ja.Ruhe gewähren, Nicht im Stich lassen, Gesten erlauben

 

Bernard Jakoby, (*1957) deutscher Sterbeforscher, Magister der Literaturwissenschaft, Dozent für Sterbeforschung, Der Sterbeprozess
Dr. Elisabeth Kübler-Ross, Interviews mit Sterbenden, engl. Originial 1969, 3. Auflage, 10. September 2009
Phasenmodell nach Dr. Kübler-Ross
The Five Stages Of Grief – Model of Coping with Dying (engl.) acc. to Kübler-Ross

 

Fünf Einsichten und Wünsche von Sterbenden

Einsichten von Sterbenden in den letzten drei Wochen ihres Lebens
Wunsch Nr.Einsicht – VersäumnisWert
1."Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt,
mein eigenes Leben zu leben,
nicht das zu tun, das andere von mir erwarten."
Mut, Echtheit
2.''Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet."
(Habe versäumt, die Rosen zu riechen)
Einfaches Leben, Seelenvolles,
Erkenntnis des Bedeutsamen
3."Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken."Mut zu den eigenen Gefühlen,
zur Wahrheit zu stehen
4."Ich wünschte mir, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden aufrechterhalten." Freundschaft, Bindung, Treue
5."Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein."Entscheidung für
Glück und Freude

 

Quellen: Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern, präsentiert von Welt online, Nina Trentmann, 5. Februar 2012
Bronnie Ware, australische Palliativpflegerin, Regrets of the Dying, 2011

Zitate zum Thema Sterben / Dying

Zitate allgemein

  • Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht. Hebräer 9, 27 (NT)

 

  • Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht,  sondern ewiges Leben hat.Johannes 3, 16 (NT)

 

  • Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn. Wenn ich aber weiterleben soll im Fleisch, so dient mir das dazu, mehr Frucht zu schaffen; und so weiß ich nicht, was ich wählen soll. Denn es setzt mir beides hart zu: Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben, um euretwillen. Philipper 1, 21-24 (NT)

 

  • Er aber sprach zu ihnen: Ihr seid von unten her, ich bin von oben her. Ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt. Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubet, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben. Johannes 8, 23-24 (NT)

 

  • Die Lippen des Gerechten weiden viele, aber die Narren sterben durch Unverstand. Sprueche 10, 21 (AT)

 

 

  • Wenn der Geist einen Menschen oder ein Tier verlässt, sterben diese. [engl.: When a person or an animal becomes 'dispirited', it dies.] [...]
    Einige Geister [spirits] verlassen den Körper im Zustand von Freude, Ekstase oder Seligkeit, während andere sich bei diesem Schritt in den niederen Zuständen von Verzweiflung sowie Ärger, Schuldgefühl und Hass befinden. Diese Zustände werden dann selbstverständlich die Bestimmung des Geistes [spirit] beeinflussen, welches traditionell Seele oder feinstofflicher Lebensaspekt genannt wird. Wenn der Geist den Körper verlässt, findet er seinen Bestimmungsort in Übereinstimmung mit der genauen Bewusstseinsebene, die durch seine gemessene Frequenz festgelegt wird. Dr. David Hawkins, FU Das All-sehende Auge, S. 416

 

  • Lebe, als ob du morgen sterben müsstest. Lerne, als ob du ewig leben müsstest. Mohandas Karamchand Mahatma Gandhi [BW 760] (1869-1948) indischer hinduistischer Weiser, spiritueller Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, Rechtsanwalt, Verfechter des gewaltlosen Widerstands zur Durchsetzung politischer Ziele

 

  • Ich bin weder geboren, noch werde ich sterben. Sri Nisargadatta Maharaj [BW 720] (1897-1981) indischer Weiser der hinduistischen Advaita-Vedanta-Tradition

 

  • Hinab und Hinein in dein eigenes Inneres musst du steigen; denn dort ist der Garten, der wahre, wirkliche, von dem die Welt nur Abbild und Abglanz ist.  [...] Ihr aber rennt euch selber davon; und wenn ihr erwacht, ist es zu spät, und bleibt ihr allein und verzweifelt. Glaub mir, nur der findet Seligkeit, der vor dem Sterben schon stirbt. Dschalal ad-Din Rumi [BW 550] (1207-1273) persischer islamischer Mystiker, Dichter des Sufismus, Jurist, Theologe

 

  • Wollt ihr leben, so sterbt in Liebe. Sterbt in Liebe, wenn ihr am Leben bleiben wollt. Dschalal ad-Din Rumi [BW 550] (1207-1273) persischer islamischer Mystiker, Dichter des Sufismus, Jurist, Theologe

 

  • Wer stirbt, bevor er stirbt, stirbt nicht, wenn er stirbt. Abraham a Sancta Clara (1644-1709) österreichischer katholischer Augustinermönch, Prediger, Schriftsteller

 

  • Und die ganze Zeit, da ich dachte, ich lernte zu leben, da lernte ich zu sterben. Leonardo da Vinci [BW 565] (1452-1519) italieniischer Maler, Universalgelehrter, Genie, Erfinder, Künstler

 

  • Die meisten Menschen sterben, ohne je gelebt zu haben. Erich Fromm (1900-1980) deutscher Psychoanalytiker, humanistischer Philosoph, Sozialpsychologe

 

  • Die Geburt ist nicht ein augenblickliches Ereignis, sondern ein dauernder Vorgang. Das Ziel des Lebens ist es, ganz geboren zu werden, und seine Tragödie, dass die meisten von uns sterben, bevor sie ganz geboren sind. Zu leben bedeutet, jede Minute geboren zu werden. Der Tod tritt ein, wenn die Geburt beendet ist. Erich Fromm (1900-1980) deutscher Psychoanalytiker, humanistischer Philosoph, Sozialpsychologe, Daisetz Teitaro Suzuki, Richard de Martino, zitiert in: Zen Buddhismus und Psychoanalyse, Suhrkamp Verlag, 23. Auflage, 2. Januar 1972

 

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Siehe Video:

Steve Jobs' 2005 Stanford Commencement Address, YouTube Film, 15:05 Minuten Dauer, eingestellt 7. März 2008

  • Niemand will sterben. Sogar die Menschen, die in den Himmel kommen wollen, wollen dafür nicht sterben. Und doch ist der Tod das Schicksal, das wir alle teilen. Niemand ist ihm jemals entronnen. Und so soll es auch sein: Der Tod ist wohl die mit Abstand beste Erfindung des Lebens. Er ist der Katalysator des Wandels. Er räumt das Alte weg, damit Platz für Neues geschaffen wird. Steve Jobs (1955-2011) US-amerikanischer Computerindustrieller, Erfinder, Mitgründer und Geschäftsführer von Apple Inc., Abschlussrede vor Studienabsolventen der kalifornischen Stanford Universität, Palo Alto, 14. Juni 2005

 

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Siehe Video:

Steve Jobs' 2005 Stanford Commencement Address, YouTube Film, 15:05 Minuten Dauer, eingestellt 7. März 2008

  • Mir ins Gedächtnis zu rufen, dass ich bald tot sein werde, ist mein wichtigstes Mittel, das ich jemals entdeckt habe, um weitreichende Entscheidungen in meinem Leben zu treffen. Fast alles – alle Erwartungen von außen, jede Art von Stolz, jede Angst vor Scham oder Scheitern – werden angesichts des Todes einfach nichtig. Dann bleibt nur, was wirklich zählt. Sich daran zu erinnern, dass man eines Tages sterben wird, ist in meinen Augen der beste Weg, um nicht zu denken, man hätte etwas zu verlieren. Man ist bereits nackt. Es gibt keinen Grund, nicht dem Ruf des Herzens zu folgen. Steve Jobs (1955-2011) US-amerikanischer Computerindustrieller, Erfinder, Mitgründer und Geschäftsführer von Apple Inc., Abschlussrede vor Studienabsolventen der kalifornischen Stanford Universität, Palo Alto, 14. Juni 2005
  • Es lohnt sich zu sterben, um herauszufinden, was Leben ist. T. S. Eliot

 

  • Lebe, als ob du morgen sterben würdest! Lerne, als ob du ewig leben würdest! Englischer Scholastiker, Oxford, um 1400

 

  • Wir sind sterblich, wo wir lieblos sind; unsterblich, wo wir lieben. Karl Jaspers

 


Lachsfarbene Rose
  • Ich will nicht sterben ohne gelebt zu haben, nicht in der Angst leben zu fallen oder Feuer zu fangen. Ich wähle, meine Tage zu bewohnen, dem Leben zu erlauben, mich zu öffnen, auf dass ich weniger furchtsam und zugänglicher werde, auf dass mein Herz sich löst, bis es mir Flügel gibt, zur Fackel, zum Versprechen wird. Ich wähle, meine Bedeutsamkeit zu wagen, so zu leben, dass das, was als Same zu mir kam als Blüte an den Nächsten weitergeht, und das, was als Blüte zu mir kam, als Frucht weitergegeben wird. Dawna Markova

 

  • Es ist einfacher, aufrecht zu sterben als auf Knien zu leben. Graf Folke Bernadotte, ermordet von einem zionistischen Terroristen

 

  • Im Meer des Lebens, im Meer des Sterbens, in beiden müde geworden, sucht meine Seele den Berg, an dem alle Flut verebbt. Japanisches Sprichwort

 

  • Dialog: "Warum hat er ihn nicht getötet? Er hat den Tod verdient!"
    "Viele, die leben, verdienen den Tod und viele, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch mit einem Todesurteil nicht so schnell bei der Hand." J. R. R. Tolkien (1892-1973) englischer Professor für Philologie, Fantasy-Literat, Dichter, Der Herr der Ringe, Band 1

 

  • Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben. Cicely Saunders (1918-2005) OM, DBE, englische Ärztin, Sozialarbeiterin, Krankenschwester, Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin.

 

  • Leben heißt, sterben zu lernen. Der Tod scheint Bedingung und Teil unseres Wesens, das Werk unseres Lebens ist unseren Tod zu bauen. Michel de Montaigne (1533-1592) bedeutender französischer Schriftsteller der Renaissance

 

  • Hat er aber gemordet, so muss er sterben. Immanuel Kant (1724-1804) deutscher Philosoph der Aufklärung, Metaphysik der Sitten  

 

  • Das Bewusstsein unserer Sterblichkeit ist ein köstliches Geschenk, nicht die Sterblichkeit allein, die wir mit den Molchen teilen, sondern unser Bewusstsein davon; das macht unser Dasein erst menschlich, macht es zum Abenteuer und bewahrt uns vor der vollkommenen Langweile der Götter. Max Frisch (1911-1991) deutscher Schriftsteller

 

  • Ich werde die ganze Nacht durch gehen. Ich werde nicht an Krebs sterben. Nichts wird mir Angst machen in dieser Dunkelheit. Reynolds Price, The Dream of Refusal

 

  • Wie kann Kaufen und Besitzen von Bedeutung sein, wenn das einzig Wichtige für den Mensch das Werden und Endlichsein ist und das Sterben im vollen Bewusstsein seines Seins. Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) französischer Pilot, Schriftsteller

 

  • Jeder Mensch ist unsterblich, aber nicht für lange. Max Scheler

 

  • Es ist besser, als ein Wolf zu sterben, denn als Hund zu leben. Herbert Wehner, SPD-Politiker

 

  • Unsterblichkeit? Sie ist wie auf der Straßenbahn. Sehr wenige Passagiere fahren bis zur Endstation mit. Roda Roda

 

  • Lebe so, wie du auf dem Sterbebett wünschen wirst gelebt zu haben. Redewendung

 

  • Wenn du meinst, ohne Augen sehen zu können, ohne Ohren hören, ohne Kopf denken zu können, wenn du lieben kannst, ohne ein Herz. Fühlen, ohne Gefühl, existieren, ohne irgendwo zu sein, ohne Ausdehnung zu haben, dann kannst Du dich auch der Hoffnung auf ein zukünftiges Leben hingeben. Diderod

Zitate – Sterbebegleitung und Sterbebegleiter

Hinweis auf Allverbundenheit

  • Angesichts des größtmöglichsten Verlusts kann der Glauben an den kosmischen Lebenszusammenhang bedeutsamer sein als das Leben eines einzelnen [verstorbenen] Menschen, ungeachtet dessen, wie sehr man ihn wertschätzt. Prof. Dr. Judith Orloff, Assistenzprofessorin Psychiatrie, UCLA, Los Angeles, Sterbebegleiterin, USA

 

  • Ich sterbe, weil ich sterblich bin. Hans Overkämping, Pfarrer, Mitbegründer der Hospizbewegung, Anne Will TV-Talkshow, ARD, 25. November 2007

Zitate – Letzte Worte prominenter Sterbender †

Es ist vollbracht! Johannes 19, 30 (NT)
Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände. Lukas 23, 46 (NT) (eines der Sieben Letzten Worte von Jesus am Kreuz)

 

Aber der Übeltäter einer, die da gehenkt waren, lästerte ihn [Jesus]. Der andere sprach: "Dieser aber hat nichts Unrechtes getan." Und er sprach zu Jesus: "HERR, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst!" Und Jesus sprach zu ihm: "Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein." Lukas 23, 39-43 (NT) (eines der Sieben Letzten Worte von Jesus am Kreuz)

 

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Sterbeworte eines christlichen Märtyrers bei seiner Steinigung

  • Herr Jesus, nimm meinen Geist zu dir.
    Herr rechne ihnen diese Sünde nicht zu. Apostelgeschichte 7, 59 (NT)
    Stephanus (~1n.Chr. - † ~36/40 n.Chr.) Diakon der Jerusalemer Urgemeinde, erster christlicher Märtyrer, gesteinigt von Pharisäern, unter Beteiligung von Saulus von Tarsus vor der Bekehrung, dem späteren Apostel St. Paulus von Tarsus [BW 745] (5-67 n.Chr.) türkisch-griechischer gebildeter, gesetzestreuer jüdischer Pharisäer, christlicher Apostel, Heiliger, Missionar des Urchristentums, erster Theologe der Christentums

 

  • Ich habe Gott und die Menschheit beleidigt, denn meine Arbeit erreichte nicht die Qualität die sie hätte haben sollen. Leonardo da Vinci [BW 565] (1452-1519) italienischer Maler, Universalgelehrter, Genie, Erfinder, Bildhauer, Architekt, Anatom, Geologe, Botaniker, Künstler, Ingenieur, Naturphilosoph

 

  • Nun fahre ich hin ins Paradies! Jakob Böhme [BW 555] (1575-†17. November 1624) deutscher Mystiker, Philosoph, christlicher Theosoph, Letzte Worte, zitiert von Julius Hamberger, ADB, Band 3, S. 67, 1876

 


Das Tal der Stille, 1858; Maler: John Everett Millais
  • Nun aber ist es Zeit fortzugehen, für mich um zu sterben, für euch um zu leben. Wer von uns dem besseren Los entgegengeht, ist allen unbekannt außer Gott. Letzte Worte von Sokrates [BW 540] (469-399 v. Chr.) griechischer vorchristlicher Philosoph, ehe er den Schierlingsbecher austrank, zitiert in: Platon, Apologie des Sokrates, Dritte Rede, 33, Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag, 1986

 

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Sokrates zu seinem Freund Kriton

nachdem er den giftigen Schierlingssaft getrunken hatte

  • Kriton, wir schulden dem Asklepion noch einen Hahn. Entrichtet ihm den und versäumt es nicht. Letzte Worte Sokrates [BW 540] (469-399 v. Chr.) griechischer vorchristlicher Philosoph an seinen Freund Kriton, zitiert in: Platon, Phaidon, Dialoge, 118a, 385-378 v. Chr.

 

  • Freunde, applaudiert! Die Komödie ist vorüber. Ludwig van Beethoven [Werk BW 510] (1770-1827) deutscher Komponist, Pianist

 

  • Welch' ein Narr bin ich gewesen! Winston Churchill [BW 510, Einfluss BW 500] (1874-1965) britischer Premierminister

 

  • Ich weiß nicht, wie ich in den Augen der Welt erscheine, aber mir selbst scheint es, als ob ich nur wie ein kleiner Junge war, der am Strand spielte und sich ablenkte und hin und wieder einen glatteren Stein oder hübschere Muschel als die gewöhnlichen fand, während das große Meer der Wahrheit gänzlich unentdeckt vor mir lag. Sir Isaac Newton [BW 499] (1643-1727) englischer Physiker, Mathematiker, Astronom, Alchemist, Philosoph, Naturforscher, Verwaltungsbeamter

 

 

  • Es ist sehr schön dort. Thomas Alva Edison [BW 470] US-amerikanischer Geschäftsmann, Wissenschaftler, Erfinder der Elektrizität, Glühbirne und des Kraftwerkwesens

 

  • Ich bin dabei, einen Sprung ins Finstere zu tun! Thomas Hobbes [BW 465/475] (1588-1679) englischer Mathematiker, Staatstheoretiker, politischer Philosoph des Sozialvertrags und der Theorie des Absolutismus

 

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Verwirrende Lehre zu verwirrendem Handeln waltet über die Welt.

Nur fünf Tage vor seinem Tod schrieb Goethe diesen Satz in einem Brief an Wilhelm von Humboldt.

  • Mehr Licht, mehr Licht! Johann Wolfgang Goethe [BW 465] (1749-1832) deutscher Schriftsteller, Bühnendichter, Dichter, entschiedener Nichtchrist (Jeder sehe, wie er's treibe.)

 

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Matthäus 3, 14-15 NT: "Und Jesus sprach zu Johannes: Halte mich nicht zurück."

Dostojewskis letzte Bitte an seine Frau Anna war, ihm diese Stelle aus der Bibel vorzulesen, die er zufällig aufgeschlagen hatte.

  • Hast du verstanden? Halte mich nicht zurück! Meine Zeit ist gekommen, ich muss sterben! Fjodor Michailowitsch Dostojewski [BW 465] (1821-† 9. Februar 1881) russischer Romanschriftsteller

 

  • Es ist gut. Immanuel Kant [BW 460] (1724-1804) deutscher Philosoph der Aufklärung

 

 

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Zwei Präsidenten teilen sich denselben Sterbetag.

Thomas Jefferson war am selben Tag einige Stunden früher gestorben.

  • Thomas Jefferson? – Immer noch am Le... John Adams (1735-1826) zweiter US-amerikanischer Präsident, Diplomat, politischer Theoretiker, Verfechter der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung (4. Juli 1776)

 

  • Oh, weint nicht. Seid gute Kinder und wir werden uns alle im Himmel treffen. Andrew Jackson (1767-1845) siebter US-amerikanischer Präsident (1829-1837)

 

  • Jetzt offenbart sich das Geheimnis. Henry Ward Beecher (1813-1887) kongregationalistischer US-amerikanischer Prediger, Abolitionist, Sozialreformer, Volksredner

 

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Seine Verzweiflung war eine schreckliche Szene.

Rückblickendes Zeugnis der Anwesenden des Sterbetags von Hume

 

  • Fegt mich weg! Soren Kierkegaard [BW 410] (1813-11. November 1855) dänischer Philosoph, Theologe, Schriftsteller

 

  • Ich muss hineingehen! Der Nebel hebt sich. Emily Dickinson (1830-1886) US-amerikanische Dichterin

 

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[+Aussage der diensttuenden Krankenschwester und Zeugin des sterbenden französischen Spötters [[wp:Voltaire

Voltaire]]+] |

  • Er schrie die ganze Nacht um Vergebung. Für alles Geld Europas möchte ich keinen Ungläubigen mehr sterben sehen! Voltaire [François-Marie Arouet] [BW 340] (1694-1778) französischer Philosoph der europäischen Aufklärung, Wegbereiter der Französischen Revolution, Kritiker der Feudalherrschaft, Bürgerrechtler, Deist, Historiker, Schriftsteller

 

  • Ay Jesus. Charles V. (†1380) König von Frankreich

 

  • Seht in welchem Frieden ein Christ sterben kann. Joseph Addison (1672-†17. Juni 1719) englischer Politiker, Journalist, Dichter, Essayist

 

  • Ich bin bereit für meinen Herrn zu sterben, damit durch mein Blut, die Kirche Freiheit und Frieden erlangen mögen. Thomas Becket ((~1118-†1170) englischer Lordkanzler, Erzbischof von Canterbury†1170) englischer Lordkanzler, Erzbischof von Canterbury

 

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Letzte Worte eines aus dem Schlaf Erwachten, kurz bevor er starb:

  • Die Erde weicht. Der Himmel öffnet sich vor mir. Wenn das der Tod ist, dann ist es lieblich! Hier ist kein Tal. Gott ruft mich und ich muss folgen. [Sein Sohn: "Nein, nein Vater, du träumst".]
    Ich träume nicht. Ich war innerhalb der Pforten. Ich habe die Gesichter der Kinder gesehen.
    • Das ist mein Triumph. Das ist mein Krönungstag. Es ist glorreich! Dwight Lyman Moody (1837-1899) US-amerikanischer Erweckungsprediger

 

  • Severn […] ich – hebe mich hoch. […] Ich sterbe – ich werde leicht sterben. Fürchte dich nicht – bleibe standhaft und danke Gott, es ist so weit. John Keats (1795-1821) englischer Dichter der Romantik

 

  • Wenn ich die Kraft hätte, eine Feder zu halten, würde ich aufschreiben, wie einfach und angenehm es ist, zu sterben. Dr. William Hunter (1718-1783) schottischer Mediziner

 

  • Geh weg [...] mir geht's gut. Herbert George Wells (1866-1946) englischer pazifistischer Sozialist, Science Fiction-Autor, Romanschriftsteller

 

  • Ich habe mich oft gefragt und keine Antwort gefunden, woher das Sanfte und das Gute kommt, weiß es auch heute nicht und muss nun gehen. Gottfried Benn (1886-1956) deutscher Arzt, Lyriker, Schriftsteller

 

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Unterwegs mit einem Sklavenschiff auf dem Meer bekehrte sich Newton und brachte die deportierten Sklaven in ihre Heimat zurück.

  • Ich bin immer noch im Land der Sterbenden, ich soll bald im Land des Lebenden sein. John Henry Newton, Jr. (1725-1807) englischer bekehrter Sklavenhändler, anglikanisch-presbyterianischer Priester

 

  • 'Ich bin dabei zu sterben' oder 'Ich werde sterben'. Beide Ausdrucksweisen sind gebräuchlich. Dominique Bouhours (1626-1702) französischer Jesuitenpriester, Philologe, Historiker, Verfasser religiöser Werke

 

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Wilde auf seinem Sterbebett, Sekt trinkend

  • Und jetzt sterbe ich über meine Verhältnisse. Oscar Wilde (1854-1900) irischer Dramatiker, , Dichter, Romanschriftsteller

 

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Gestorben anlässlich eines umstrittenen Autounfalls in Paris

  • Mein Gott. Was ist passiert? Diana Spencer (1961-1997) Kronprinzessin von Großbritannien und Nordirland

 

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Raleigh wurde geköpft.

  • Wenn das Herz richtig ist, spielt es keine Rolle wo der Kopf liegt. Sir Walter Raleigh (1554-†29. Oktober 1618) englischer Seefahrer, Entdecker, Schriftsteller

 

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In Erwartung eins deutschen Erschießkommandos

  • Patriotismus ist nicht genug. [...] Ich darf keinen Hass oder Bitterkeit gegen irgend jemand haben. Edith Louisa Cavell (1865-†12. Oktober 1915) britische Krankenschwester, Spionin, Märtyrerin des Ersten Weltkriegs

 

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Von dem katholischen Fanatiker Balthasar Gérard in Delft ermordet

  • Mein Gott, mein Gott, hab Erbarmen mit mir und mit meinen armen Volk! Wilhelm I. (Oranien)  [der Schweigsame] (1533-†10. Juli 1584) niederländischer Fürst von Oranien, Führer im niederländischen Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien

 


Engel holt die Seele eines Sterbenden, Holzschnitt, 15. Jahrhundert
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Abschiedsworte eines Militärs, der versehentlich im Amerikanischen Bürgerkrieg von seiner eigenen Truppe getötet wurde

  • Lasst uns den Fluss überqueren und im Schatten der Bäume ausruhen. Thomas Jonathan Jackson (1824-1863) US-amerikanischer Major der United States Army

 

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Während einer Polexpedition opferte sich Oates, damit seine hungernden Kameraden überleben konnten.

Mit diesen Worten verließ er das Zelt und ward nicht mehr gesehen.

  • Ich geh nur nach draußen, und es kann eine Weile dauern. Lawrence Oates (1880-† 17. März 1912) britischer Polarforscher

 

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Ein ehemaliger Skeptiker und Spötter ändert in Todesnähe seine Gesinnung.

  • Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird man sehr empfindsam und möchte Frieden machen mit Gott und der Welt. [...] Gedichte, die etwas gegen Gott enthielten, habe ich den Flammen überliefert. Es ist besser, dass die Verse brennen als der Versemacher. […] Ich bin zu Gott zurückgekehrt wie ein verlorener Sohn, nachdem ich lange Zeit bei den Hegelianern die Schweine gehütet habe. War es die Misere, die mich zurücktrieb? Das Himmlische Heimweh überfiel mich. [...] In der Theologie hingegen muss ich mich des Rückschreitens beschuldigen, indem ich, wie ich es bereits oben gestanden, zu dem alten Aberglauben, zu einem [...] persönlichen Gotte zurückkehrte. [...] Ausdrücklich widersprechen muss ich dem Gerüchte, als hätten mich meine Rückschritte bis zur Schwelle irgendeiner Kirche oder gar in ihren Schoß geführt. Nein, meine religiöse Überzeugungen sind frei geblieben von jeder Kirchlichkeit. Heinrich Heine (1797-† 17. Februar 1856) deutscher Dichter, Schriftsteller, Journalist, ehemals Skeptiker und Spötter, Gedichtesammlung Romancero, Nachwort, 30. September 1851

 

  • Gott wird mir verzeihen, das ist sein Beruf. Heinrich Heine (1797-† 17. Februar 1856) deutscher Dichter, Schriftsteller, Journalist, auf dem Sterbebett

 

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Letzte Worte eines führenden Agnostikers nach einer Weile des gebannten Hinschauens:

Als Huxley im Sterben lag, schaute er unvermittelt nach oben, als ob er etwas beobachtete, das für sterbliche Augen unsichtbar war.

 

  • Niemand sagt mir, was ich tun soll. Fritz Perls (1893-1970) deutschstämmiger US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Begründer der Gestalttherapie, Autor

 

  • Ich werde jetzt von Angesicht zu Angesicht mit Jesus sein. [...] Ich liebe euch alle sehr. Ich werde euch alle sehen, wenn ihr dorthin kommt. [...] Ich werde auf euch warten. Karla Faye Tucker, gläubige US-Amerikanerin, hingerichtet als zweifache Mörderin im Bundesstaat Texas, 3. Februar 1998

 

  • Herr, hilf meiner armen Seele. Edgar Allan Poe (1809-†7. Oktober 1849) US-amerikanischer Herausgeber, Literaturkritiker, neurotischer Dichter, romantischer Schriftsteller

 

  • Oh meine arme Seele, was wird mit dir? Wohin gehst du? Jules Mazarin (1602-1661) italienisch-französischer Diplomat, Staatsmann, regierender Minister Frankreichs (1642-1661), Kardinal  

 

  • Lass es so nicht enden. Sag ihnen, dass ich etwas sagte. Francisco Pancho Villa (1878-1923) mexikanischer Revolutionsführer, Volksheld

 

  • Habe ich meine Rolle gut gespielt? So klatscht Beifall, denn die Komödie ist zu Ende. Augustus (63 v. Chr.-† 19. August 14 n. Chr.) erster römischer Kaiser

 

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Weinend gestorben im Alter von 33 Jahren

  • Es gibt keine anderen Welten mehr zu erobern! Alexander der Große [BW 290] (356-† 10. Juni 323 v. Chr.) König von Makedonien, Hegemon des Korinthischen Bundes

 

  • Nun ist alles verloren. Mönche, Mönche, Mönche! Ja, alles ist dahin, Reich, Leib und Seele! Heinrich VIII. [BW 170] (1491-1547) englischer König, Mehrfachmörder

 

  • Ich habe im Laufe meines Lebens für alles Vorsorge getroffen, nur nicht für den Tod, und jetzt muss ich völlig unvorbereitet sterben. Cesare Borgia (1475-1507) italienischer Renaissanceherrscher

 

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Letzte Worte an seinen Priester, der ihm die letzte Beichte abnahm

 

  • Bis zu diesem Augenblick dachte ich, es gäbe weder Gott noch Hölle. Jetzt weiß und fühle ich, dass es beides gibt, und ich bin dem Verderben ausgeliefert durch gerechte Urteil des Allmächtigen! Sir Thomas Scott (1535-30. Dezember 1594) britischer Präsident des  Oberhauses, Mitglied des Parlaments

 

  • Ich wünsche mir in die Hölle zu gehen und nicht in den Himmel. In der ersteren werde ich die Gesellschaft von Päpsten, Königen und Prinzen genießen, während im letzteren nur Bettler, Mönche und Apostel sind. Niccolò Machiavelli [BW 225/440] (1469-1527) florentinischer Historiker, Diplomat, Begründer der Politikwissenschaft, Philosoph, Humanist, Schriftsteller

 

  • Sterben ist eine ziemlich stumpfsinnige und öde Angelegenheit. Und mein Rat an dich ist: Habe absolut nichts damit zu tun! W. Somerset Maugham (1874-1965) englischer Arzt, Geheimagent, Dramatiker, Schriftsteller

 


  • Ich bin gescheitert. Jean-Paul Sartre [BW 200] (1905-1980) französischer Philosoph, Hauptvertreter des Existentialismus [BW 375], Publizist, Literaturkritiker, Dramatiker, Romancier

 

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Tagebuchnotiz in den Monaten seines Sterbens

  • Am Ende stellt man sich für die Ewigkeit hin. Es ist dein letztes Bild. Lass' dich nicht in den Tod tragen, spring hinein. Anatole Broyard (1920-1990) US-amerikanischer Schriftleiter im Auftrag der New York Times, Literaturkritiker, Autor

 

  • Ich bin verblüfft. Aleister Crowley (1875-†1. Dezember 1947) einflussreicher britischer Okkultist, Kabbalist, Magier, Dichter, Verleger, im Alter von 72 Jahren

 

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Erkenntnis eines führenden Ungläubigen auf dem Sterbebett

  • Erzählt mir nicht, dass es keinen Gott gibt, denn ich weiß, dass es einen gibt und dass ich in seiner zornigen Anwesenheit bin! Ihr braucht mir nicht zu sagen, dass es keine Hölle gibt, denn ich fühle, wie meine Seele schon in ihr Feuer gleitet! Ihr Erbärmlichen, hört auf mit eurem eitlen Gerede, dass es Hoffnung für mich gibt! Ich weiß, dass ich für immer verloren bin. Francis Newport, 1. Graf von Bradford (1620-19. September 1708) englischer Soldat, Höfling, Whig-Politiker, Vorsitzender des englischen Klubs der Ungläubigen

 

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Auf die Frage seiner Krankenschwester an seinem Sterbebett:

Was wollen Sie uns als Letztes noch mitteilen?

  • Hör auf! Geh weg! Letzte Worte sind für Narren, die noch nicht genug gesagt haben. Karl Marx [Gefallen BW 130] (1818-1883) deutscher Philosoph, Soziologe, Historiker, Theoretiker des Marxismus, Begründer des Kommunismus [BW 160]

 

  • O Allah! Vergib meine Sünden. Ja, ich komme. Mohammed [Gefallen BW 130] (570/571-632 n. Chr.) saudiarabischer Gründer des Islam, Prophet

 

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Tochter Swetlana Allilujewa über ihren sterbenden Vater:

Am Sterbebett in der Datscha des russischen Diktators Stalin in Kunzewo, März 1953

  • Vater starb schrecklich und schwer. Gott gibt den Gerechten einen leichten Tod. Josef Stalin [BW 90] (1878-1953) sowjetischer Politiker, Diktator (1941-1953)

 

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Zeile aus einem Brief eines Zeugen von Napoleons Sterbestunden

  • Der Kaiser stirbt, von allen verlassen, auf diesem schrecklichen Felsen [Insel Helena]. Sein Todeskampf ist schrecklich. Graf Montholon über den Tod Napoleon Bonaparte [BW 405→175→75] (1769-1821) französischer General, politischer Führer während der Französischen Revolution, selbstgekrönter Kaiser (1804-1815)

 

  • Ich habe schon viele von euch sterben sehen. Die Christen sterben anders. Was ist euer Geheimnis? Frage eines chinesischen Kommunisten, der viele Christen zur Exekution ausgeliefert hatte, an einen Pastor

 

Quellen:
Letzte Worte, Wikiquote
Monatszeitschrift des Missionswerks Mitternachtsruf, November 2001
Berühmte Letzte Worte, Powerpointparadise.com

Nietzsches Bekenntnis an den unbekannten Gott

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Dem unbekannten Gott (1864)
Noch einmal, eh ich weiterziehe und meine Blicke vorwärts sende, heb ich vereinsamt meine Hände
zu dir empor, zu dem ich fliehe, dem ich in tiefster Herzenstiefe Altäre feierlich geweiht,
dass allezeit mich deine Stimme wieder riefe. Darauf erglüht tiefeingeschrieben das Wort:
Dem unbekannten Gott.
Sein bin ich, ob ich in der Frevler Rotte auch bis zur Stunde bin geblieben.
Sein bin ich – und ich fühl die Schlingen, die mich im Kampf darniederziehn und,
mag ich flieh'n, mich doch zu seinem Dienste zwingen.
Ich will dich kennen, Unbekannter, du tief in meine Seele Greifender,
mein Leben wie ein Sturm Durchschweifender, du Unfassbarer, mir Verwandter!
Ich will dich kennen, selbst dir dienen!

 

Friedrich Nietzsche (1844-25. August 1900) deutscher klassischer Gelehrter, Philosoph, Kulturkritiker, 1864
Der bekennende Atheist Nietzsche musste mit 44 Jahren seine Karriere abbrechen und siechte
vereinsamt und geistig umnachtet an den Folgen einer Geschlechtskrankheit. Er starb im Alter von 56 Jahren.

* * *

Zitate (engl.) allgemein

All go to the same place; all come from dust, and to dust all return. Ecclesiastes 3, 20; New International Version ©1984

 

"It’s a good day to die — because I have lived well." Traditional Native American concept of death

 


 

 

  • Question: I would like to speak compassionately to a person that is dying. He is not spiritual. What can I say?
    Answer: You can bless them. Look deep in their eyes, you can then "see" their soul. In my practice I did that with "impossible" patients where everything had been tried and I connected my actual reality with their actual reality (which is the same thing). Sometimes that healed them. Mother Teresa did the same thing. When they were healed they saw that their crippled bodies no longer mattered. Dr. David R. Hawkins, Sedona Satsang Q&A, 2 CD set, transcribed by Rune Nordhagen, 8. November 2006

 

  • I died as a mineral and became a plant,
    I died as plant and rose to animal,
    I died as animal and I was Man.
    Why should I fear? When was I less by dying? Jalal ad-Din Muḥammad Rumi [LoC 550] (1207-1273) Persian Muslim poet, Sufi mystic, jurist, theologian

 

 

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Dying companion, who was miraculously kept from dying in a car accident at young age

  • Faith in the face of the greatest possible loss may be more significant in the cosmic scheme of things than any one life itself, no matter how dear. Dr. Judith Orloff, M.D., Ph.D., US American psychiatrist, author, lecturer, dying companion, Dr. Judith Orloff's Guide to Intuitive Healing. 5 Steps to Physical, Emotional, and Sexual Wellness, 2001

 

  • Doctors are so afraid of death that it permeates everything. Intuition gives you the ability to really know there’s something beyond this life. I feel very strongly that each of us needs to have a first hand experience that death is not the end. It should be part of our collective or cultural education. The work that can be done around death is to help people intuitively experience the transition first hand to know that it is absolutely safe to make this transition. We are in human form but our spirit isn’t limited to it. This isn’t a theory or philosophy; it’s real. People need to know this and when they do, so much anxiety lifts. I work with all my patients on this level and I’m always working with at least one or two people who are making the passage. Interview with Dr. Judith Orloff, M.D., Ph.D. DrJudithOrloff.com, US American assistant professor of psychiatry, UCLA, dying companion, author, lecturer, miraculously kept from dying in a car accident, On Dying, metaphysical, spiritual, holistic publication In Light Times, Susan Meeker-Lowry, February 2000

 

  • Death is beautiful when seen to be a law, and not an accident – it is as common as life. Henry David Thoreau (1817-1862) US American author, poet, historian, philosopher, leading transcendentalist, abolitionist, naturalist, tax resister, development critic, surveyor, letter to Ralph Waldo Emerson [LoC 485] (1803-1882) US American philosopher, poet, lecturer, essayist, Unitarian, 11. March 1842

 

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See:

Steve Jobs' 2005 Stanford Commencement Address, YouTube film, minute 9:39, 15:05 minutes duration, posted 7. March 2008

  • Remembering that I'll be dead soon is the most important tool I've ever encountered to help me make the big choices in life. Because almost everything – all external expectations, all pride, all fear of embarrassment or failure – these things just fall away in the face of death, leaving only what is truly important. Remembering that you are going to die is the best way I know to avoid the trap of thinking you have something to lose. You are already naked. There is no reason not to follow your heart. [...] Stay hungry. Stay foolish. Steve Jobs (1955-2011) US American computer business magnate, inventor, Zen practitioner, chief executive officer and co-founder of Apple Inc. and of Pixar Animation Studios, commencement address at Standford University, delivered 12. June 2005, 'You've got to find what you love,' Jobs says, presented by Stanford Report, 14. June 2005

 

 

 

 

  • Over the entrance to the temple at Delphi was a famous inscription: KNOW THYSELF! […] Man must never believe himself to be more than mortal. Jostein Gaarder (*1952) Norwegian intellectual, author, Sophie's World, pg. 46, 1991, published in English 1995

 

 

 

  • I don't mind dying, I just don't want to be there when it happens. Woody Allen (*1935) US American screenwriter, director, actor, comedian, jazz musician, author, playwright

 

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A Chinese executor wondering about the secret of the Christians:

  • I have seen many of you die. The Christians die in a different way. What is your secret? Question to a pastor by a Chinese communist, through whom many Christians had been executed

Zitate (engl.) Letzte Worte von Prominenten / Last words of prominents on their deathbed

  
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Last words after a mystical experience when celebrating the Mass of St Nicholas 6. December 1273:

In answer to his socius Reginald of Piperno who had begged Aquinas to get back to work.

  • Reginald, I cannot, because all that I have written seems like straw to me. Saint Thomas Aquinas [Doctor Universalis] [LoC 570] (1225-1274) Italian Dominican priest of the Church Catholic, highly influential philosopher, theologian in the tradition of scholasticism, University of Paris

 

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Burned at the stake for heresy at age 19

  • I am not afraid. […] I was born to do this. One life is all we have and we live it as we believe in living it. But to sacrifice what you are and to live without faith, that is a fate more terrible than dying. Joan of Arc (1412-† 30. May 1431) French Catholic saint, martyr, national heroine of France

 

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Sentenced by the Athenians to death by drinking hemlock

  • To fear death, my friends, is only to think ourselves wise, without being wise: for it is to think that we know what we do not know. For anything that men can tell, death may be the greatest good that can happen to them: but they fear it as if they knew quite well that it was the greatest of evils. And what is this but that shameful ignorance of thinking that we know what we do not know? Socrates [LoC 540] (469-399 BC) Greek philosopher

 

  • But it is now time to depart – for me to die, for you to live. But which of us is going to a better state is unknown to everyone but the gods. Socrates [LoC 540] (469-399 BC) Greek philosopher

 

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Last words intended for the grave stone of a near-deather:

  • Just leave a message. I'll be right back. Mellen-Thomas Benedict, most researched US American near-death experiencer

 

  • Friends applaud. The comedy is finished. Ludwig van Beethoven [LoC 510, works] (1770-1827) German composer, pianist

 

 

  • Now it’s nothing but torture and makes no sense anymore. Sigmund Freud [LoC 499] (1856-1939) Austrian neurologist, deep psychologist, founder of psychoanalysis, critic of religion

 

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Einstein's deathbed conversation on God as garden

  • Question of the nurse: Do you believe in God?
    Albert Einstein (dying): The universe is a great garden and it has been my pleasure to try to understand it.
    Nurse: Is God the gardener?
    Einstein: No. God is the garden.
    Audio interview with Robert Piccioni Ph.D., US American physicist on A Call to Consciousness, presented by web radio program The Universal Flag Companies, host Brian McClure, Show 61, 60 minutes duration, aired 12. December 2009

 

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Late insight:

For all his highly successful career Pasteur had fought against his colleague Claude Bernard (1813-1878). The French physiologist, who had coined the term milieu intérieur (homeostasis), had stated all along: "The microbe is nothing, the terrain is everything."

  • Claude Bernard was right. The microbe is nothing. The terrain is everything. Louis Pasteur ["Father of microbiology"] [LoC 485] (1822-1895) French chemist, microbiologist, final acknowlegement on his death bed.

 

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Note:

Hours before his death, Edison emerged from a coma, opened his eyes, looked upwards and said his last words.

  • It is very beautiful over there. Thomas Alva Edison [LoC 470] (1847-1931) US American business man, scientist, inventor of electricity, cited in: Edison. Inventing the Century by Neil Baldwin

 

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Reported by Darwin's wife:

 

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Reported by Job's sister:

  • Oh Wow! Oh Wow! Oh Wow! Steve Jobs (1955-2011) US American computer business magnate, inventor, Zen practitioner, chief executive officer and co-founder of Apple Inc. and of Pixar Animation Studios1

 

  • I will see Jesus; I shall see Him as He is! I have had the light for many years. Oh how bright it is! I feel so safe and satisfied! Sir David Brewster (1781-†10. February 1868) Scottish physicist, mathematician, astronomer, inventor of the kaleidoscope, writer, university principal

 

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Awakening from sleep shortly before he died

  • Earth recedes. Heaven opens before me. If this is death, it is sweet! There is no valley here. God is calling me, and I must go. [...] I am not dreaming. I have been within the gates. This is my triumph; this is my coronation day! It is glorious! Dwight Lyman Moody (1837-†22. December 1899) US American evangelist, publisher, founder of the Moody Church, Northfield School and Mount Hermon School in Massachusetts

 

  • The consolations of God to such an unworthy wretch are so abundant that He leaves me nothing to pray for but a continuance of them. I enjoy heaven already in my soul. Augustus Montague Toplady (1740-†11. August 1778) British Anglican cleric, hymn writer, major Calvinist opponent of John Wesley, remembered for his hymn "Rock of Ages"

 

  • Sweep me up. Søren Kierkegaard [LoC 410] (1813-†11. November 1855) Danish philosopher, theologian, writer

 

  • I've never felt better. Douglas Fairbanks (1883-1939) US American actor, screenwriter, director, producer

 

  • That was a great game of golf today, fellas. Bing Crosby (1903-1977) US American singer, actor, golf lover

 

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Last words as an attempt to maintain control

As ≈ lay dying in a hospital in Canada, he was told by a nurse that he had to stay in bed and use a bedpan instead of going to the bathroom. Perls did not obey but lifted himself out of bed and on his way to the toilet he keeled over dead. cited in: Eli Jaxon Bear, From Fixation to Freedom. The Enneagram of Liberation, 2011

  • No one tells me what to do. Fritz Perls (1893-1970) German-born US American psychiatrist, psychotherapist, developer of Gestalt Therapy

 

  • Go away. I'm all right. H.G. Wells (1866-1946) English novelist, science fiction writer, pacifist socialist

 

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After having tempted his fate:

  • I've had 18 straight whiskies. I think that's the record. Dylan Thomas (1914-1953) Welsh-born poet, writer

 

  • I should never have switched from Scotch to Martinis. Humphrey Bogart (1899-January 14, 1957) US American actor, regarded as a cultural icon

 

  • If this is dying, it is the pleasantest thing imaginable. Lady Glenorchy

 

  • I know I am dying, but my deathbed is a bed of roses. I have no thorns planted upon my dying pillow. In Christ, heaven is already begun! John Pawson, minister

 

  • I go with the gladness of a boy bounding away from school. I feel so strong in Christ. Adoniram Judson, American missionary to Burma

 

  • Can this be death? Why, it is better than living! Tell them I die happy in Jesus! John A. Lyth

 

  • How bright the room! How full of angels! Martha McCrackin

 

  • Oh, that I could tell you what joy I possess! The Lord does shine with such power upon my soul! Mary Frances

 

  • I see black light. Victor Hugo (1802-† 22. Mai 1885) French poet, playwright, novelist, essayist, visual artist, statesman, human rights activist, exponent of the Romantic movement in France

 

  • God bless [...] God damn. James Thurber (1894-1961) US American author, cartoonist, wit, humorist

 

  • Why not? Yeah. Timothy Leary (1920-† 31. May 1996) US American influential psychologist, writer, advocate for research of psychedelic drugs

 

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Last words of an atheist, who died in utter despair

  • I am in the flames! David Hume [LoC 440] (1711-1776) Scottish atheistic philosopher, economist, historian

 

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Last words of a revolutionary Founding Father

When asked to accept Jesus on his death bed Paine denied.
He did not cry out for help as attributed to him with this false statement:
I would give worlds, if I had them, if The Age of Reason; Being an Investigation of True and Fabulous Theology'' (1794+) had never been published. O Lord, help me! Christ, help me! Stay with me! It is hell to be left alone!

  • I have no wish to believe on that subject [the divinity of Jesus Christ]. Thomas Paine [LoC 440] (1737-1809) British and US American Enlightenment philosopher, author, pamphleteer, inventor, intellectual, atheist, radical, revolutionary, Founding Father of the United States, presented by infidels.org

 

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Last words of an atheist

  • I am abandoned by God and men! I shall go to hell! O’ Jesus Christ! Voltaire [François-Marie Arouet] [LoC 340] (1694-1778) French Enlightenment writer, historian, philosopher, advocate of civil liberties, freedom of religion, free trade

 

  • Lord, help my poor soul. Edgar Allan Poe (1809-†Sunday, 7. October 1849) US American romantic author, neurotic poet, editor, literary critic, given to opium and alcohol

 

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Final insight of a lifelong pacifist

Muted as a result of a stroke and bound to his death bed Hurr wrote this message:

  • War [Below LoC 200] is not the answer.
    Pacifism [LoC 185] is not the answer.
    Spirit [LoC 500+] is the answer.
    Gerald Hurr, US American pacifist

 

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Deathbed insight of an atheist

  • Until now I thought there was no God or hell. Now I know there is both, and I am doomed. Sir Thomas Scott (1535-†30. December 1594) English Member of Parliament (MP)

 

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A nonbeliever facing hell on his death bed:

  • Do not tell me there is no God for I know there is one, and that I am in his angry presence! You need not tell me there is no hell, for I already feel my soul slipping into its fires! I know that I am lost forever. Francis Newport, 1st Earl of Bradford [The Honourable] (1620-19. September 1708) English soldier, courtier, Whig politician, chairman of the British club of nonbeliever

 

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On his deathbed surrounded by candles burning to Lucifer, screaming:

His nurse had asked atheist Marx for any last words.

  • Go on, get out! Last words are for fools who haven’t said enough. Karl Marx [Fallen LoC 130] (1818-1883) German philosopher, sociologist, historian, political economist, political theorist, journalist, revolutionary socialist, developer of the socio-political theory of Marxism

 

Sources:
Dying Words, Christschurchinmichiana.org

Englische Texte – English section on Dying

Most common insights, regrets, wishes of the dying

Insights of dying people in their last three weeks
Wish No.Insight * Missing out onValue
1.The courage to live a life true to oneself,
not the life others expected of one
Courage, authenticity
2.Not work so hard (missing to smell the roses)Simplicity, ensouling, differentiation of deeper values
3.The courage to express one's feelingsCourage to express feelings, truth
4.The consistency to stay in touch with one's friendsFriendship, bonding, loyalty
5.Allowing oneself to be happierDecision for happiness

 

Bronnie Ware, Australian nurse in palliative care, Regrets of the Dying
See insights and inspiring stories from those at the brink of life to be published in the book Regrets of the Dying in 2011.

 

One of the criminals who hung there [at the cross] hurled insults at him [Jesus]. The other criminal rebuked him. "This man [Jesus] has done nothing wrong.” Then he said, “Jesus, remember me when you come into your kingdom.” Jesus answered him, “Truly I tell you, today you will be with me in paradise.” Luke 23, 39-43, New International Version (NIV) (NT)

When Death Comes / Wenn der Tod eintritt

* * *

 

When Death Comes

When it's over, I don't want to wonder
if I have made of my life something particular, and real.
I don't want to find myself sighing and frightened
or full of argument.

When it's over, I want to say: all my life
I was a bride married to amazement.
I was a bridegroom, taking the world into my arms.

 

Mary Oliver, poet, Selected Poetry of Mary Oliver

 

* * *

Nietzsche – To the unknown God

To the Unknown God
Once more, before I wander on
And turn my glance forward,
I lift up my hands to you in loneliness —
You, to whom I flee,
To whom in the deepest depths of my heart
I have solemnly consecrated altars
So that
Your voice might summon me again.

 

On them glows, deeply inscribed, the words:
To the unknown god.
I am his, although until this hour
I've remained in the wicked horde:
I am his – and I feel the bonds
That pull me down in my struggle
And, would I flee,
Force me into his service.

 

I want to know you, Unknown One,
You who have reached deep into my soul,
Into my life like the gust of a storm,
You incomprehensible yet related one!
I want to know you, even serve you.

 

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) German classical scholar,
philosopher, critic of culture, 1864

 

Links zum Thema Sterben / Dying

Literatur

Literatur (engl.)

Externe Weblinks

Externe Weblinks (engl.)


Audio- und Videolinks

Audio- und Videolinks (engl.)

Audio- und Videolinks (engl.) – Langlebigkeit / Longevity and Aging

 

Interne Links

Englische Artikel

Hawkins

 

 

1 What Do Steve Jobs’s Last Words Really Mean?, The Wall Street Journal, 31. October 2011