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2·2012


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SterbenSterbebegleitungTrauerarbeit

 

Allegorische Darstellung des Todes
Grabmal auf dem Nordfriedhof Wiesbaden


 

Zitatesammlung

Es ist vollbracht! Jesus Christus vor seinem Tod, Johannes 19, 30 (NT)

 


Christus im Grab bewacht von Engeln;
Maler: William Blake (1757-1827) englischer Dichter, Naturmystiker
Ich sterbe jeden Tag. Paulus, 1. Korinther 15, 31 (NT)

 

Die Menschen sind unsterbliche Götter
und die Götter unsterbliche Menschen.
Glücklich, wer den Sinn dieser Worte erfasst,
denn er besitzt den Schlüssel zu allem!

Letztes äußerstes Geheimnis des Osiris

 

Es gibt zwei Arten des Todes,
* der eine ist der natürliche Tod, den man nicht vermeiden kann,
* der andere aber ist der Tod des sinnlosen Lebens und der Anfang des sinnvollen Lebens.
Dieser philosophische Tod ist gleichbedeutend mit dem Leben des Philosophen, [...] ist Kampf um die großen Probleme und Aufgaben des Lebens.
Johannes Theodorakopoulos, Die Hauptprobleme der Platonischen Philosophie. Heidelberger Vorlesung 1969, S. 73, Martinus Nijhoff Verlag, Den Haag, 1972

 

Ein Abschied verleitet immer dazu, etwas zu sagen,
was man sonst nicht ausgesprochen hätte.
Michel de Montaigne (1533-1592) französischer Politiker, Philosoph, Begründer der Essayistik, bedeutender Schriftsteller der Renaissance

 

Der ganze Prozess der Einweihung ermöglicht dem Menschen, fünf wesentliche Wahrheiten zu erleben.
  1. Das Leben ist hart.
  2. Du bist nicht so wichtig.
  3. Dein Leben dreht sich nicht um dich.
  4. Du hast keine Kontrolle.
  5. Du wirst sterben.
Richard Rohr (*1943) US-amerikanischer Franziskanerpater, Enneagrammlehrer

Sterbe-Anekdoten

Mutter Teresas Lieblingsanekdote war ihr Dialog mit einer an Krebs sterbenden Frau. Sie erklärte der Schwerkranken, die unter starken Schmerzen litt:

Jesus küsst dich.
Dann sagen Sie ihm, er soll aufhören, mich zu küssen,

soll ihr die Frau geantwortet haben.

 

* * *

 

Frederick S. Perls, der Vater der Gestalttherapie, Autor von Büchern wie Das Ich, der Hunger und die Aggression wollte auch in seiner Sterbestunde im Krankenhaus die Kontrolle  behalten:
Eine Krankenschwester berichtet davon, dass sie dem sterbenskranken Perls geraten hatte, im Bett zu bleiben und die Bettpfanne zu benutzen, anstatt zur Toilette zu gehen, da ihm das Aufstehen gegenwärtig das Leben kosten könne. Ungeachtetdessen hievte er sich aus dem Bett. Auf dem Weg zur Toilette sagte er:

Niemand sagt mir, was ich tun soll.

Es waren seine letzten Worte, ehe er zu Boden fiel und starb.

Fünf Sterbephasen – Strategien angesichts des Unausweichlichen – Elisabeth Kübler-Ross

Menschliche Reaktionsmuster angesichts von gravierenden Irrtümern,
unausweichlichen Verlusten, schweren Krankheiten und Tod
In ihrem Buch Interviews mit Sterbenden, 2001 (Originaltitel On Death and Dying, 1969) beschreibt die Psychiaterin und Sterbeforscherin Dr. Elisabeth Kübler-Ross die seither bestätigten fünf Phasen bzw. Strategien, Tragödien wie man sich der Diagnose einer tödlich endenden Krankheit, einer unausweichlichen Erkenntnis und der immanenten Sterblichkeit stellt. Sie sind in der Reihenfolge nicht festgelegt, Wiederholungen einzelner Phasen sind möglich.
PhaseTrauerverhaltenSchlüsselsatz des Patienten / TrauerndenVerhalten des Arzts / Begleiters
1.Verleugnen, Nichtwahrhabenwollen (einer tödlichen Diagnose), IsolierungDas kann nicht sein. Mir geht’s blendend!Akzeptieren, Aushalten, Nicht widersprechen
2.Zorn, WutWarum ausgerechnet ich, warum nicht die anderen?Zuhören, Aussprechen lassen, Aushalten, Nicht persönlich nehmen, Negative Gefühle aussprechen helfen
3.Verhandeln / BittenBitte, ich will nicht sterben. In Zukunft werde ich auch alles anders machen.Verstehen, Vertiefte Hoffnung gewähren, Wahrhaftigkeit
4.DepressionDas bringt alles sowieso nichts mehr...Nicht aufmuntern, Nicht trösten, Aushalten, Zum Trauern ermutigen, Unerledigte Dinge erledigen helfen
5.Akzeptanz, ZustimmungWenn es sein muss, dann ja.Ruhe gewähren, Nicht im Stich lassen, Gesten erlauben

 

Quellen: Wikipedia und Pflegewiki (dt./engl.)
Die fünf Phasen des Sterbens, präsentiert von de.Wikipedia
The Five Stages Of Grief – Model of Coping with Dying (engl.), presented by en.Wikipedia
Phasenmodell nach Dr. Kübler-Ross
Quellen:
Dr. med. Elisabeth Kübler-Ross (1926-2004) Schweizer US-amerikanische Psychiaterin, Ärztin, Sterbe- und Nahtodforscherin, Autorin, Interviews mit Sterbenden, engl. Originial 1969, 3. Auflage, 10. September 2009
Bernard Jakoby sterbeforschung.de (*1957) deutscher Sterbeforscher, Nahtodexperte, Literaturwissenschaftler, Dozent, Autor, Der innere Sterbeprozess, undatiert

Fünf Wünsche und Einsichten von Sterbenden


Einsichten von Sterbenden in den letzten drei Wochen ihres Lebens
༺༻Wunsch – Einsicht – VersäumnisWert
1."Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben,
nicht das zu tun, das andere von mir erwarten."
Mut, Echtheit
2.''Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet."
(Habe versäumt, die Rosen zu riechen)
Einfaches Leben, Seelenvolles,
Erkenntnis des Bedeutsamen
3."Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken."Mut zu den eigenen Gefühlen,
zur Wahrheit zu stehen
4."Ich wünschte mir, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden aufrechterhalten." Freundschaft, Bindung, Treue
5."Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein."Entscheidung für
Glück und Freude

 

Quellen:
Bronnie Ware, australische Palliativpflegerin, Regrets of the Dying, 2011
Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern, präsentiert von Welt online, Nina Trentmann, 5. Februar 2012
► Buch (engl.) Bronnie Ware, Australian nurse in palliative care, The Top Five Regrets of the Dying. A Life Transformed by the Dearly Departing, Hay House, 2011, reprint edition, 20. March 2012

Zitate zum Thema Sterben / Dying

Zitate allgemein

Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht. Hebräer 9, 27 (NT)

 

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht,  sondern ewiges Leben hat.Johannes 3, 16 (NT)

 

Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn. Wenn ich aber weiterleben soll im Fleisch, so dient mir das dazu, mehr Frucht zu schaffen; und so weiß ich nicht, was ich wählen soll. Denn es setzt mir beides hart zu: Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben, um euretwillen. Philipper 1, 21-24 (NT)

 

Er aber sprach zu ihnen: Ihr seid von unten her, ich bin von oben her. Ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt. Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubet, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben. Johannes 8, 23-24 (NT)

 

Die Lippen des Gerechten weiden viele, aber die Narren sterben durch Unverstand. Sprueche 10, 21 (AT)

 

Küng schließt nicht aus, als lebenssatter Gebrechlicher mit Hilfe einer Sterbehilfeorganisation aus dem Leben zu scheiden.
Erlebte Menschlichkeit. Erinnerungen. Küngs Memoiren Teil 3, Piper, 1. Oktober 2013

  • Ich will nicht als Schatten meiner selbst weiter existieren. Hans Küng (*1928) Schweizer Theologe, römisch-katholischer Priester, emeritierter Professor für Ökumenische Theologie, Eberhard Karls Universität Tübingen, Gründer und Präsident der Stiftung Weltethos, Sozialreformer, Autor
  • Lebe, als ob du morgen sterben müsstest. Lerne, als ob du ewig leben müsstest. Mohandas Karamchand Mahatma Gandhi (1869-1948) indischer hinduistischer Weiser, spiritueller Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, Rechtsanwalt, Verfechter des gewaltlosen Widerstands zur Durchsetzung politischer Ziele

 

  • Ich bin weder geboren, noch werde ich sterben. Sri Nisargadatta Maharaj (1897-1981) indischer Weiser der hinduistischen Advaita-Vedanta-Tradition

 

  • Und die ganze Zeit, da ich dachte, ich lernte zu leben, da lernte ich zu sterben. Leonardo da Vinci (1452-1519) italieniischer Maler, Universalgelehrter, Genie, Erfinder, Künstler

 

  • Hinab und Hinein in dein eigenes Inneres musst du steigen; denn dort ist der Garten, der wahre, wirkliche, von dem die Welt nur Abbild und Abglanz ist. [...] Ihr aber rennt euch selber davon; und wenn ihr erwacht, ist es zu spät, und bleibt ihr allein und verzweifelt. Glaub mir, nur der findet Seligkeit, der vor dem Sterben schon stirbt. Dschalal ad-Din Rumi (1207-1273) persischer islamischer Mystiker, Dichter des Sufismus, Jurist, Theologe

 

  • Wollt ihr leben, so sterbt in Liebe. Sterbt in Liebe, wenn ihr am Leben bleiben wollt. Dschalal ad-Din Rumi (1207-1273) persischer islamischer Mystiker, Dichter des Sufismus, Jurist, Theologe

 

  • Wer stirbt, bevor er stirbt, stirbt nicht, wenn er stirbt. Abraham a Sancta Clara (1644-1709) österreichischer katholischer Augustinermönch, Prediger, Schriftsteller

 

 

  • Leben heißt, sterben zu lernen. Der Tod scheint Bedingung und Teil unseres Wesens, das Werk unseres Lebens ist unseren Tod zu bauen. Michel de Montaigne (1533-1592) französischer Politiker, Philosoph, Begründer der Essayistik, bedeutender Schriftsteller der Renaissance

 

  • Die meisten Menschen sterben, ohne je gelebt zu haben. Erich Fromm (1900-1980) deutscher Psychoanalytiker, humanistischer Philosoph, Sozialpsychologe

 

  • Die Geburt ist nicht ein augenblickliches Ereignis, sondern ein dauernder Vorgang. Das Ziel des Lebens ist es, ganz geboren zu werden, und seine Tragödie, dass die meisten von uns sterben, bevor sie ganz geboren sind. Zu leben bedeutet, jede Minute geboren zu werden. Der Tod tritt ein, wenn die Geburt beendet ist. Erich Fromm (1900-1980) deutscher Psychoanalytiker, humanistischer Philosoph, Sozialpsychologe, Daisetz Teitaro Suzuki, Richard de Martino, zitiert in: Zen Buddhismus und Psychoanalyse, Suhrkamp Verlag, 23. Auflage, 2. Januar 1972

 

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Siehe Video:

Steve Jobs' 2005 Stanford Commencement Address, YouTube Film, 15:05 Minuten Dauer, eingestellt 7. März 2008

  • Niemand will sterben. Sogar die Menschen, die in den Himmel kommen wollen, wollen dafür nicht sterben. Und doch ist der Tod das Schicksal, das wir alle teilen. Niemand ist ihm jemals entronnen. Und so soll es auch sein: Der Tod ist wohl die mit Abstand beste Erfindung des Lebens. Er ist der Katalysator des Wandels. Er räumt das Alte weg, damit Platz für Neues geschaffen wird. Steve Jobs (1955-2011) US-amerikanischer Computerindustrieller, Erfinder, Mitgründer und Geschäftsführer von Apple Inc., Abschlussrede vor Studienabsolventen der kalifornischen Stanford Universität, Palo Alto, 14. Juni 2005

 

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Siehe Video:

Steve Jobs' 2005 Stanford Commencement Address, YouTube Film, 15:05 Minuten Dauer, eingestellt 7. März 2008

  • Mir ins Gedächtnis zu rufen, dass ich bald tot sein werde, ist mein wichtigstes Mittel, das ich jemals entdeckt habe, um weitreichende Entscheidungen in meinem Leben zu treffen. Fast alles – alle Erwartungen von außen, jede Art von Stolz, jede Angst vor Scham oder Scheitern – werden angesichts des Todes einfach nichtig. Dann bleibt nur, was wirklich zählt. Sich daran zu erinnern, dass man eines Tages sterben wird, ist in meinen Augen der beste Weg, um nicht zu denken, man hätte etwas zu verlieren. Man ist bereits nackt. Es gibt keinen Grund, nicht dem Ruf des Herzens zu folgen. Steve Jobs (1955-2011) US-amerikanischer Computerindustrieller, Erfinder, Mitgründer und Geschäftsführer von Apple Inc., Abschlussrede vor Studienabsolventen der kalifornischen Stanford Universität, Palo Alto, 14. Juni 2005

 

  • Es lohnt sich zu sterben, um herauszufinden, was Leben ist. T. S. Eliot (1888-1965) US-amerikanischer britischer Lyriker, Dramatiker, Bühnenschriftsteller, Literaturkritiker, Vertreter der literarischen Moderne, Literaturnobelpreisträger, 1948

 

  • Und im Herzen tiefe Müdigkeit – Alles sagt mir: Es ist Zeit. Heinrich Theodor Fontane (1819-1898) deutscher approbierter Apotheker, Journalist, Erzähler des poetischen Realismus, Schriftsteller, Gedicht Mein Leben

 

  • Wir sind sterblich, wo wir lieblos sind; unsterblich, wo wir lieben. Karl Jaspers (1883-1969) deutsch-Schweizer Psychiater, interkultureller Philosoph, Vertreter der Existenzphilosophie

 

  • Wenn du meinst, ohne Augen sehen zu können, ohne Ohren hören, ohne Kopf denken zu können, wenn du lieben kannst, ohne ein Herz, fühlen, ohne Gefühl, existieren, ohne irgendwo zu sein, ohne Ausdehnung zu haben, dann kannst du dich auch der Hoffnung auf ein zukünftiges Leben hingeben. Denis Diderot (1713-1784) französischer Philosoph der Aufklärung, Mitorganisator, Herausgeber und Verfasser der Encyclopédie, Schriftsteller

 


Lachsfarbene Rose
  • Ich will nicht sterben ohne gelebt zu haben, nicht in der Angst leben zu fallen oder Feuer zu fangen. Ich wähle, meine Tage zu bewohnen, dem Leben zu erlauben, mich zu öffnen, auf dass ich weniger furchtsam und zugänglicher werde, auf dass mein Herz sich löst, bis es mir Flügel gibt, zur Fackel, zum Versprechen wird. Ich wähle, meine Bedeutsamkeit zu wagen, so zu leben, dass das, was als Same zu mir kam als Blüte an den Nächsten weitergeht, und das, was als Blüte zu mir kam, als Frucht weitergegeben wird. Dawna Markova

 

  • Es ist einfacher, aufrecht zu sterben als auf Knien zu leben. Graf Folke Bernadotte, ermordet von einem zionistischen Terroristen

 

  • Dialog: "Warum hat er ihn nicht getötet? Er hat den Tod verdient!"
    "Viele, die leben, verdienen den Tod und viele, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch mit einem Todesurteil nicht so schnell bei der Hand." J. R. R. Tolkien (1892-1973) englischer Professor für Philologie, Fantasy-Literat, Dichter, Der Herr der Ringe (1937-1949) Band 1, 1969/1970

 

  • Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben. Cicely Saunders (1918-2005) OM, DBE, englische Ärztin, Sozialarbeiterin, Krankenschwester, Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin.

 

  • Lebe, als ob du morgen sterben würdest! Lerne, als ob du ewig leben würdest! Anonym, englischer Scholastiker, Oxford, ~1400

 

  • Das Bewusstsein unserer Sterblichkeit ist ein köstliches Geschenk, nicht die Sterblichkeit allein, die wir mit den Molchen teilen, sondern unser Bewusstsein davon; das macht unser Dasein erst menschlich, macht es zum Abenteuer und bewahrt uns vor der vollkommenen Langweile der Götter. Max Frisch (1911-1991) deutscher Schriftsteller

 

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Price lebte als Krebskranker von 1984-2011.

 

  • Alles ist gut, alles ist schlecht.
    Die Gläser füllen sich und sind
    Ganz einfach wieder leer.
    Und manchmal, in der Frühe,
    sterben sie geheimnisvoll.
    Die Gläser und die sie leerten […]
    Man sollte ein Todesbad nehmen
    und aus der zugedeckten Erde
    nach oben blicken hin zum Stolz.
    Dann lernte man das rechte Maß finden.
    Gedichtauszug von Pablo Neruda (1904-1973) chilenischer Politiker, Dichter, Schriftsteller, Nobelpreisträger für Literatur, 1971, Übersetzer http://www.rudolf-sittner.de/bio.htmllErich Arendt

 

  • Wie kann Kaufen und Besitzen von Bedeutung sein, wenn das einzig Wichtige für den Mensch das Werden und Endlichsein ist und das Sterben im vollen Bewusstsein seines Seins. Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) französischer Pilot, Schriftsteller

 

  • Jeder Mensch ist unsterblich, aber nicht für lange. Max Scheler

 

  • Es ist besser, als ein Wolf zu sterben, denn als Hund zu leben. Herbert Wehner, deutscher SPD-Politiker

 

  • Unsterblichkeit? Sie ist wie auf der Straßenbahn. Sehr wenige Passagiere fahren bis zur Endstation mit. Alexander Roda Roda (1872-1945) österreichischer Publizist, Schriftsteller

 

  • Memento mori [Memento moriendum esse. Bedenke, dass du sterben musst.] Spruch des mittelalterlichen Mönchslateins

 

  • Im Meer des Lebens, im Meer des Sterbens, in beiden müde geworden, sucht meine Seele den Berg, an dem alle Flut verebbt. Japanisches Sprichwort

 

  • Lebe so, wie du auf dem Sterbebett wünschen wirst gelebt zu haben. Redewendung

Zitate von David R. Hawkins

⚠ Achtung Siehe Power vs. Truth (engl.) Januar 2013

 

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Englisches Original: When a person or an animal becomes 'dispirited', it dies.

  • Wenn der Geist einen Menschen oder ein Tier verlässt, sterben diese. [...]
    Einige Geister [spirits] verlassen den Körper im Zustand von Freude, Ekstase oder Seligkeit, während andere sich bei diesem Schritt in den niederen Zuständen von Verzweiflung sowie Ärger, Schuldgefühl und Hass befinden. Diese Zustände werden dann selbstverständlich die Bestimmung des Geistes [spirit] beeinflussen, welches traditionell Seele oder feinstofflicher Lebensaspekt genannt wird. Wenn der Geist den Körper verlässt, findet er seinen Bestimmungsort in Übereinstimmung mit der genauen Bewusstseinsebene, die durch seine gemessene Frequenz festgelegt wird. Dr. David R. Hawkins FU Das All-sehende Auge, S. 416, 2005

Zitate – Sterbebegleitung und Sterbebegleiter

Persönliches Bekenntnis

  • Ich sterbe, weil ich sterblich bin. Hans Overkämping, deutscher Pfarrer, Mitbegründer der Hospizbewegung, präsentiert von TV-Sender ARD, Anne Will TV-Talkshow, 25. November 2007

Hinweis auf Allverbundenheit

  • Angesichts des größtmöglichsten Verlusts kann der Glauben an den kosmischen Lebenszusammenhang bedeutsamer sein als das Leben eines einzelnen [verstorbenen] Menschen, ungeachtet dessen, wie sehr man ihn wertschätzt. Prof. Dr. med. psy Judith Orloff, US-amerikanische Assistenzprofessorin für Psychiatrie, UCLA, Sterbebegleiterin, spirituelle Lehrerin, Autorin

Zitate – Letzte Worte prominenter Sterbender †

Es ist vollbracht! Johannes 19, 30 (NT)
Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände. Lukas 23, 46 (NT) (eines der Sieben Letzten Worte von Jesus am Kreuz)

 

Aber der Übeltäter einer, die da gehenkt waren, lästerte ihn [Jesus]. Der andere sprach: "Dieser aber hat nichts Unrechtes getan." Und er sprach zu Jesus: "HERR, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst!" Und Jesus sprach zu ihm: "Wahrlich ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein." Lukas 23, 39-43 (NT) (eines der Sieben Letzten Worte von Jesus am Kreuz)

 

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Sterbeworte eines christlichen Märtyrers bei seiner Steinigung

  • Herr Jesus, nimm meinen Geist zu dir.
    Herr rechne ihnen diese Sünde nicht zu. Apostelgeschichte 7, 59 (NT)
    Stephanus (~1n. Chr. - †~36/40 n. Chr.) Diakon der Jerusalemer Urgemeinde, erster christlicher Märtyrer, gesteinigt von Pharisäern, unter Beteiligung von Saulus von Tarsus vor der Bekehrung, dem späteren Apostel St. Paulus von Tarsus (5-67 n. Chr.) türkisch-griechischer gebildeter, gesetzestreuer jüdischer Pharisäer, christlicher Apostel, Heiliger, Missionar des Urchristentums, erster Theologe der Christentums

 

  • Ich habe Gott und die Menschheit beleidigt, denn meine Arbeit erreichte nicht die Qualität, die sie hätte haben sollen. Leonardo da Vinci (1452-1519) italienischer Maler, Universalgelehrter, Genie, Erfinder, Bildhauer, Architekt, Anatom, Geologe, Botaniker, Künstler, Ingenieur, Naturphilosoph

 

  • Nun fahre ich hin ins Paradies! Jakob Böhme (1575-†17. November 1624) deutscher Mystiker, Philosoph, christlicher Theosoph, Letzte Worte, zitiert von Julius Hamberger, ADB, Band 3, S. 67, 1876

 


Das Tal der Stille, 1858; Maler: John Everett Millais
  • Nun aber ist es Zeit fortzugehen, für mich um zu sterben, für euch um zu leben. Wer von uns dem besseren Los entgegengeht, ist allen unbekannt außer Gott. Letzte Worte von Sokrates (469-399 v. Chr.) griechischer vorchristlicher Philosoph, ehe er den Schierlingsbecher austrank, zitiert in: Platon (427-347 v. Chr.) vorchristlicher altgriechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie, Apologie des Sokrates, Dritte Rede, 33, Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag, 1986

 

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Sokrates zu seinem Freund Kriton

nachdem er den giftigen Schierlingssaft getrunken hatte

  • Kriton, wir schulden dem Asklepion noch einen Hahn. Entrichtet ihm den und versäumt es nicht. Letzte Worte Sokrates (469-399 v. Chr.) griechischer vorchristlicher Philosoph an seinen Freund Kriton, zitiert in: Platon (427-347 v. Chr.) vorchristlicher altgriechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie, Phaidon, Dialoge, 118a, 385-378 v. Chr.

 

  • Freunde, applaudiert! Die Komödie ist vorüber. Ludwig van Beethoven (1770-1827) deutscher Komponist, Pianist

 

  • Welch' ein Narr bin ich gewesen! Winston Churchill (1874-1965) britischer Premierminister

 

  • Ich weiß nicht, wie ich in den Augen der Welt erscheine, aber mir selbst scheint es, als ob ich nur wie ein kleiner Junge war, der am Strand spielte und sich ablenkte und hin und wieder einen glatteren Stein oder hübschere Muschel als die gewöhnlichen fand, während das große Meer der Wahrheit gänzlich unentdeckt vor mir lag. Sir Isaac Newton (1643-1727) englischer Physiker, Mathematiker, Astronom, Alchemist, Philosoph, Naturforscher, Verwaltungsbeamter

 

 

  • Es ist sehr schön dort. Thomas Alva Edison, US-amerikanischer Geschäftsmann, Wissenschaftler, Erfinder der Elektrizität, Glühbirne und des Kraftwerkwesens

 

  • Ich bin dabei, einen Sprung ins Finstere zu tun! Thomas Hobbes (1588-1679) englischer Mathematiker, Staatstheoretiker, politischer Philosoph des Sozialvertrags und der Theorie des Absolutismus

 

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Verwirrende Lehre zu verwirrendem Handeln waltet über die Welt.

Nur fünf Tage vor seinem Tod schrieb Goethe diesen Satz in einem Brief an Wilhelm von Humboldt.

  • Mehr Licht, mehr Licht! Johann Wolfgang Goethe (1749-1832) deutscher Schriftsteller, Bühnendichter, Dichter, entschiedener Nichtchrist (Jeder sehe, wie er's treibe.)

 

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Matthäus 3, 14-15 NT: "Und Jesus sprach zu Johannes: Halte mich nicht zurück."

Dostojewskis letzte Bitte an seine Frau Anna war, ihm diese Stelle aus der Bibel vorzulesen, die er zufällig aufgeschlagen hatte.

  • Hast du verstanden? Halte mich nicht zurück! Meine Zeit ist gekommen, ich muss sterben! Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-† 9. Februar 1881) russischer Romanschriftsteller

 

  • Es ist gut. Immanuel Kant (1724-1804) deutscher Philosoph der Aufklärung

 

 

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Zwei Präsidenten teilen sich denselben Sterbetag.

Thomas Jefferson war am selben Tag einige Stunden früher gestorben.

  • Thomas Jefferson? – Immer noch am Le... John Adams [Gründervater] (1735-1826) zweiter US-amerikanischer Präsident, Diplomat, politischer Theoretiker, Verfechter der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung (4. Juli 1776)

 

  • Oh, weint nicht. Seid gute Kinder und wir werden uns alle im Himmel treffen. Andrew Jackson (1767-1845) siebter US-amerikanischer Präsident (1829-1837)

 

  • Jetzt offenbart sich das Geheimnis. Henry Ward Beecher (1813-1887) kongregationalistischer US-amerikanischer Prediger, Volksredner, Abolitionist, Sozialreformer

 

  • Herr, hilf meiner armen Seele. Edgar Allan Poe (1809-†7. Oktober 1849) US-amerikanischer Herausgeber, Literaturkritiker, neurotischer Dichter, romantischer Schriftsteller

 

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Seine Verzweiflung war eine schreckliche Szene.

Rückblickendes Zeugnis der Anwesenden des Sterbetags von Hume

 

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Wilde auf seinem Sterbebett, Sekt trinkend

  • Und jetzt sterbe ich über meine Verhältnisse. Oscar Wilde (1854-1900) irischer Dramatiker, Dichter, Romanschriftsteller

 

  • Ich wünsche mir, in die Hölle zu gehen und nicht in den Himmel. In der ersteren werde ich die Gesellschaft von Päpsten, Königen und Prinzen genießen, während im letzteren nur Bettler, Mönche und Apostel sind. Niccolò Machiavelli (1469-1527) florentinischer Historiker, Diplomat, Begründer der Politikwissenschaft, Philosoph, Humanist, Schriftsteller

 

  • Ich muss hineingehen! Der Nebel hebt sich. Emily Dickinson (1830-1886) US-amerikanische Dichterin

 

  • Sterben ist eine ziemlich stumpfsinnige und öde Angelegenheit. Und mein Rat an dich ist: Habe absolut nichts damit zu tun! W. Somerset Maugham (1874-1965) englischer Arzt, Geheimagent, Dramatiker, Romanschriftsteller

 

  • Fegt mich weg! Soren Kierkegaard (1813-11. November 1855) dänischer Philosoph, Theologe, Schriftsteller

 

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Aussage der diensttuenden Krankenschwester und Zeugin des sterbenden französischen Spötters Voltaire

  • Er schrie die ganze Nacht um Vergebung. Für alles Geld Europas möchte ich keinen Ungläubigen mehr sterben sehen! Referenz zu dem sterbenen Spötter Voltaire [François-Marie Arouet] (1694-1778) französischer Philosoph der europäischen Aufklärung, einflussreicher Wegbereiter der Französischen Revolution, Kritiker der Feudalherrschaft, Bürgerrechtler, Deist, Historiker, Philosoph, Schriftsteller

 

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Weinend gestorben im Alter von 33 Jahren

  • Es gibt keine anderen Welten mehr zu erobern! Alexander der Große(356-† 10. Juni 323 v. Chr.) König von Makedonien, Hegemon des Korinthischen Bundes

 

  • Ay Jesus. Karl V. von Frankreich [Der Weise] (1338-1380) französischer König aus dem Haus Valois (1364-1380)

 

  • Seht in welchem Frieden ein Christ sterben kann. Joseph Addison (1672-†17. Juni 1719) englischer Politiker, Journalist, Dichter, Essayist

 

  • Ich bin bereit für meinen Herrn zu sterben, damit durch mein Blut, die Kirche Freiheit und Frieden erlangen mögen. Thomas Becket (~1118-†1170) englischer Lordkanzler, Erzbischof von Canterbury†1170) englischer Lordkanzler, Erzbischof von Canterbury

 

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Letzte Worte eines aus dem Schlaf Erwachten, kurz bevor er starb:

  • Die Erde weicht. Der Himmel öffnet sich vor mir. Wenn das der Tod ist, dann ist es lieblich! Hier ist kein Tal. Gott ruft mich und ich muss folgen. [Sein Sohn: "Nein, nein Vater, du träumst".]
    Ich träume nicht. Ich war innerhalb der Pforten. Ich habe die Gesichter der Kinder gesehen.
    • Das ist mein Triumph. Das ist mein Krönungstag. Es ist glorreich! Dwight Lyman Moody (1837-1899) US-amerikanischer Erweckungsprediger

 

  • Severn […] ich – hebe mich hoch. […] Ich sterbe – ich werde leicht sterben. Fürchte dich nicht – bleibe standhaft und danke Gott, es ist so weit. John Keats (1795-1821) englischer Dichter der Romantik

 

  • Wenn ich die Kraft hätte, eine Feder zu halten, würde ich aufschreiben, wie einfach und angenehm es ist, zu sterben. Dr. William Hunter (1718-1783) schottischer Mediziner

 

  • Geh weg [...] mir geht's gut. Herbert George Wells (1866-1946) englischer pazifistischer Sozialist, Science Fiction-Autor, Romanschriftsteller

 

  • Ich habe mich oft gefragt und keine Antwort gefunden, woher das Sanfte und das Gute kommt, weiß es auch heute nicht und muss nun gehen. Gottfried Benn (1886-1956) deutscher Arzt, Lyriker, Schriftsteller

 

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Unterwegs mit einem Sklavenschiff auf dem Meer bekehrte sich Newton und brachte die deportierten Sklaven in ihre Heimat zurück.

  • Ich bin immer noch im Land der Sterbenden, ich soll bald im Land des Lebenden sein. John Henry Newton, Jr. (1725-1807) englischer bekehrter Sklavenhändler, anglikanisch-presbyterianischer Priester

 

  • 'Ich bin dabei zu sterben' oder 'Ich werde sterben'. Beide Ausdrucksweisen sind gebräuchlich. Dominique Bouhours (1626-1702) französischer Jesuitenpriester, Philologe, Historiker, Verfasser religiöser Werke

 

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Gestorben anlässlich eines umstrittenen Autounfalls in Paris

  • Mein Gott. Was ist passiert? Diana Spencer (1961-1997) Kronprinzessin von Großbritannien und Nordirland

 

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Raleigh wurde geköpft.

  • Wenn das Herz richtig ist, spielt es keine Rolle wo der Kopf liegt. Sir Walter Raleigh (1554-†29. Oktober 1618) englischer Seefahrer, Entdecker, Schriftsteller

 

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In Erwartung eins deutschen Erschießkommandos

  • Patriotismus ist nicht genug. [...] Ich darf keinen Hass oder Bitterkeit gegen irgend jemand haben. Edith Louisa Cavell (1865-†12. Oktober 1915) britische Krankenschwester, Spionin, Märtyrerin des Ersten Weltkriegs

 

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Von dem katholischen Fanatiker Balthasar Gérard in Delft ermordet

  • Mein Gott, mein Gott, hab Erbarmen mit mir und mit meinen armen Volk! Wilhelm I. (Oranien) [der Schweigsame] (1533-†10. Juli 1584) niederländischer Fürst von Oranien, Führer im niederländischen Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien

 


Engel holt die Seele eines Sterbenden, Holzschnitt, 15. Jahrhundert
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Abschiedsworte eines Militärs, der versehentlich im Amerikanischen Bürgerkrieg von seiner eigenen Truppe getötet wurde

  • Lasst uns den Fluss überqueren und im Schatten der Bäume ausruhen. Thomas Jonathan Jackson (1824-1863) US-amerikanischer Major der United States Army

 

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Während einer Polexpedition opferte sich Oates, damit seine hungernden Kameraden überleben konnten.

Mit diesen Worten verließ er das Zelt und ward nicht mehr gesehen.

  • Ich geh nur nach draußen, und es kann eine Weile dauern. Lawrence Oates (1880-† 17. März 1912) britischer Polarforscher

 

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Ein ehemaliger Skeptiker und Spötter ändert in Todesnähe seine Gesinnung.

  • Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird man sehr empfindsam und möchte Frieden machen mit Gott und der Welt. [...] Gedichte, die etwas gegen Gott enthielten, habe ich den Flammen überliefert. Es ist besser, dass die Verse brennen als der Versemacher. […] Ich bin zu Gott zurückgekehrt wie ein verlorener Sohn, nachdem ich lange Zeit bei den Hegelianern die Schweine gehütet habe. War es die Misere, die mich zurücktrieb? Das Himmlische Heimweh überfiel mich. [...] In der Theologie hingegen muss ich mich des Rückschreitens beschuldigen, indem ich, wie ich es bereits oben gestanden, zu dem alten Aberglauben, zu einem [...] persönlichen Gotte zurückkehrte. [...] Ausdrücklich widersprechen muss ich dem Gerüchte, als hätten mich meine Rückschritte bis zur Schwelle irgendeiner Kirche oder gar in ihren Schoß geführt. Nein, meine religiöse Überzeugungen sind frei geblieben von jeder Kirchlichkeit. Heinrich Heine (1797-† 17. Februar 1856) deutscher Dichter, Schriftsteller, Journalist, ehemals Skeptiker und Spötter, Gedichtesammlung Romancero, Nachwort, 30. September 1851

 

  • Gott wird mir verzeihen, das ist sein Beruf. Heinrich Heine (1797-† 17. Februar 1856) deutscher Dichter, Schriftsteller, Journalist, auf dem Sterbebett

 

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Letzte Worte eines führenden Agnostikers nach einer Weile des gebannten Hinschauens:

Als Huxley im Sterben lag, schaute er unvermittelt nach oben, als ob er etwas beobachtete, das für sterbliche Augen unsichtbar war.

 

  • Niemand sagt mir, was ich tun soll. Fritz Perls (1893-1970) deutschstämmiger US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Begründer der Gestalttherapie, Autor

 

  • Ich werde jetzt von Angesicht zu Angesicht mit Jesus sein. [...] Ich liebe euch alle sehr. Ich werde euch alle sehen, wenn ihr dorthin kommt. [...] Ich werde auf euch warten. Karla Faye Tucker, gläubige US-Amerikanerin, hingerichtet als zweifache Mörderin im Bundesstaat Texas, 3. Februar 1998

 

  • Oh meine arme Seele, was wird mit dir? Wohin gehst du? Jules Mazarin (1602-1661) italienisch-französischer Diplomat, Staatsmann, regierender Minister Frankreichs (1642-1661), Kardinal

 

  • Lass es so nicht enden. Sag ihnen, dass ich etwas sagte. Francisco Pancho Villa (1878-1923) mexikanischer Revolutionsführer, Volksheld

 

  • Habe ich meine Rolle gut gespielt? So klatscht Beifall, denn die Komödie ist zu Ende. Augustus (63 v. Chr.-† 19. August 14 n. Chr.) erster römischer Kaiser

 

  • Nun ist alles verloren. Mönche, Mönche, Mönche! Ja, alles ist dahin, Reich, Leib und Seele! Heinrich VIII. (1491-1547) englischer König, Mehrfachmörder

 

  • Ich habe im Laufe meines Lebens für alles Vorsorge getroffen, nur nicht für den Tod, und jetzt muss ich völlig unvorbereitet sterben. Cesare Borgia (1475-1507) italienischer Renaissanceherrscher

 

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Letzte Worte an seinen Priester, der ihm die letzte Beichte abnahm

 

  • Bis zu diesem Augenblick dachte ich, es gäbe weder Gott noch Hölle. Jetzt weiß und fühle ich, dass es beides gibt, und ich bin dem Verderben ausgeliefert durch gerechte Urteil des Allmächtigen! Sir Thomas Scott (1535-30. Dezember 1594) britischer Präsident des  Oberhauses, Mitglied des Parlaments

 

  • Arigato ("Danke" auf Japanisch) Dr. Masaru Emoto (1943-16. Oktober 2014) japanischer Unternehmer, Parawissenschaftler, Alternativmediziner, Autor

 

  • Ich bin gescheitert. Jean-Paul Sartre (1905-1980) französischer Philosoph, Hauptvertreter des Existentialismus, Publizist, Literaturkritiker, Dramatiker, Romancier

 

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Tagebuchnotiz in den Monaten seines Sterbens

  • Am Ende stellt man sich für die Ewigkeit hin. Es ist dein letztes Bild. Lass' dich nicht in den Tod tragen, spring hinein. Anatole Broyard (1920-1990) US-amerikanischer Schriftleiter im Auftrag der New York Times, Literaturkritiker, Autor

 

  • Ich bin verblüfft. Aleister Crowley (1875-†1. Dezember 1947) einflussreicher britischer Okkultist, Kabbalist, Magier, Dichter, Verleger, im Alter von 72 Jahren

 

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Erkenntnis eines führenden Ungläubigen auf dem Sterbebett

  • Erzählt mir nicht, dass es keinen Gott gibt, denn ich weiß, dass es einen gibt und dass ich in seiner zornigen Anwesenheit bin! Ihr braucht mir nicht zu sagen, dass es keine Hölle gibt, denn ich fühle, wie meine Seele schon in ihr Feuer gleitet! Ihr Erbärmlichen, hört auf mit eurem eitlen Gerede, dass es Hoffnung für mich gibt! Ich weiß, dass ich für immer verloren bin. Francis Newport, 1. Graf von Bradford (1620-19. September 1708) englischer Soldat, Höfling, Whig-Politiker, Vorsitzender des englischen Klubs der Ungläubigen

 

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Auf die Frage seiner Krankenschwester an seinem Sterbebett:

Was wollen Sie uns als Letztes noch mitteilen?

  • Hör auf! Geh weg! Letzte Worte sind für Narren, die noch nicht genug gesagt haben. Karl Marx (1818-1883) deutscher Philosoph, Soziologe, Historiker, Begründer des Kommunismus

 

  • O Allah! Vergib meine Sünden. Ja, ich komme. Mohammed (570/571-632 n. Chr.) saudiarabischer Gründer des Islam, Prophet

 

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Tochter Swetlana Allilujewa über ihren sterbenden Vater:

Am Sterbebett in der Datscha des russischen Diktators Stalin in Kunzewo, März 1953

  • Vater starb schrecklich und schwer. Gott gibt den Gerechten einen leichten Tod. Joseph Stalin (1878-1953) sowjetischer Politiker, Diktator während des Zweiten Weltkriegs (1941-1953)

 

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Zeile aus einem Brief eines Zeugen von Napoleons Sterbestunden

  • Der Kaiser stirbt, von allen verlassen, auf diesem schrecklichen Felsen [Insel Helena]. Sein Todeskampf ist schrecklich. Graf Montholon über den Tod Napoleon Bonaparte (1769-1821) französischer General, politischer Führer während der Französischen Revolution, selbstgekrönter Kaiser (1804-1815)

 

  • Ich habe schon viele von euch sterben sehen. Die Christen sterben anders. Was ist euer Geheimnis? Frage eines chinesischen Kommunisten, der viele Christen zur Exekution ausgeliefert hatte, an einen Pastor

 

Quellen:
Letzte Worte, Wikiquote
► Monatszeitschrift des Missionswerks Mitternachtsruf, November 2001
Berühmte Letzte Worte, Powerpointparadise.com

Nietzsches Bekenntnis an den unbekannten Gott

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Dem unbekannten Gott (1864)
Noch einmal, eh ich weiterziehe und meine Blicke vorwärts sende, heb ich vereinsamt meine Hände
zu dir empor, zu dem ich fliehe, dem ich in tiefster Herzenstiefe Altäre feierlich geweiht,
dass allezeit mich deine Stimme wieder riefe. Darauf erglüht tiefeingeschrieben das Wort:
Dem unbekannten Gott.
Sein bin ich, ob ich in der Frevler Rotte auch bis zur Stunde bin geblieben.
Sein bin ich – und ich fühl die Schlingen, die mich im Kampf darniederziehn und,
mag ich flieh'n, mich doch zu seinem Dienste zwingen.
Ich will dich kennen, Unbekannter, du tief in meine Seele Greifender,
mein Leben wie ein Sturm Durchschweifender, du Unfassbarer, mir Verwandter!
Ich will dich kennen, selbst dir dienen!

 

Friedrich Nietzsche (1844-25. August 1900) deutscher klassischer Gelehrter, Philosoph, Kulturkritiker, 1864
Der bekennende Atheist Nietzsche musste mit 44 Jahren seine Karriere abbrechen und siechte
vereinsamt und geistig umnachtet an den Folgen einer Geschlechtskrankheit. Er starb im Alter von 56 Jahren.

 

* * *

General quotes

All go to the same place; all come from dust, and to dust all return. Ecclesiastes 3, 20; New International Version ©1984

 

"It’s a good day to die — because I have lived well." Traditional Native American concept of death

 

  • I have seen many die, surrounded by loved ones, and their last words were ‘I love you.’ There were some who could no longer speak yet with their eyes and soft smile left behind that same healing message. I have been in rooms where those who were dying made it feel like sacred ground. Stephen Levine (*1937) US American teacher on death and dying, poet, author, A Year to Live. How to Live This Year as If It Were Your Last, S. 26, Bell Tower, 14. April 1998

 

  • I have seen even those who have long since abjured God die in grace. […] Atheists don't use their dying to bargain for a better seat at the table; indeed they may not even believe supper is being served. They are not storing up 'merit.' They just smile because their heart is ripe. They are kind for no particular reason; they just love. Stephen Levine (*1937) US American teacher on death and dying, poet, author, A Year to Live. How to Live This Year as If It Were Your Last, S. ?, Bell Tower, 14. April 1998

 

  • I don't mind dying, I just don't want to be there when it happens. Woody Allen (*1935) US American screenwriter, director, actor, comedian, jazz musician, author, playwright
  • I died as a mineral and became a plant,
    I died as plant and rose to animal,
    I died as animal and I was Man.
    Why should I fear? When was I less by dying? Jalal ad-Din Muḥammad Rumi (1207-1273) Persian Muslim poet, Sufi mystic, jurist, theologian

 

 

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In her early adulthood Orloff was miraculously kept from dying in a car accident.

  • Doctors are so afraid of death that it permeates everything. Intuition gives you the ability to really know there’s something beyond this life. I feel very strongly that each of us needs to have a first hand experience that death is not the end. It should be part of our collective or cultural education. The work that can be done around death is to help people intuitively experience the transition first hand to know that it is absolutely safe to make this transition. We are in human form but our spirit isn’t limited to it. This isn’t a theory or philosophy; it’s real. People need to know this and when they do, so much anxiety lifts. I work with all my patients on this level and I’m always working with at least one or two people who are making the passage. Interview with Judith Orloff MD-PhD DrJudithOrloff.com US American assistant professor of psychiatry, UCLA, empath, dying companion, lecturer, author, On Dying, presented by metaphysical, spiritual, holistic publication In Light Times, Susan Meeker-Lowry, February 2000

 

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Dying companion, who was miraculously kept from dying in a car accident at young age

 

  • Death is beautiful when seen to be a law, and not an accident – it is as common as life. Henry David Thoreau (1817-1862) US American historian, philosopher, leading transcendentalist, naturalist, abolitionist, surveyor, tax resister, development critic, poet, author, letter to Ralph Waldo Emerson (1803-1882) US American philosopher, Unitarian, lecturer, poet, essayist, 11. March 1842

 

 

 

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See:

Steve Jobs' 2005 Stanford Commencement Address, YouTube film, minute 9:39, 15:05 minutes duration, posted 7. March 2008

  • Remembering that I'll be dead soon is the most important tool I've ever encountered to help me make the big choices in life. Because almost everything – all external expectations, all pride, all fear of embarrassment or failure – these things just fall away in the face of death, leaving only what is truly important. Remembering that you are going to die is the best way I know to avoid the trap of thinking you have something to lose. You are already naked. There is no reason not to follow your heart. [...] Stay hungry. Stay foolish. Steve Jobs (1955-2011) US American computer business magnate, inventor, Zen practitioner, chief executive officer and co-founder of Apple Inc. and of Pixar Animation Studios, commencement address at Standford University, delivered 12. June 2005, 'You've got to find what you love,' Jobs says, presented by Stanford Report, 14. June 2005

 

 

 

 

  • Over the entrance to the temple at Delphi was a famous inscription: KNOW THYSELF! […] Man must never believe himself to be more than mortal. Jostein Gaarder (*1952) Norwegian intellectual, author, Sophie's World, S. 46, 1991, published in English 1995

 

  • People do not die for us immediately, but remain bathed in a sort of aura of life which bears no relation to true immortality but through which they continue to occupy our thoughts in the same way as when they were alive. It is as though they were traveling abroad. Marcel Proust (1871-1922) French critic, essayist, novelist

 

 

  • Everything is all right, everything is so bad.
    Wine glasses fill up and
    Empty themselves naturally,
    And sometimes at dawn
    They die away mysteriously.
    Both the glasses and the drinkers.
    Pablo Neruda (1904-1973) Chilean politician, poet, writer, Nobel laureate in literature, 1971

 

 

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Price lived for more than two decades with cancer (1984-2011).

  • Come back to life, whoever you'll be. Only you can do it.
    Never give death a serious hearing till its ripeness forces your final attention and dignified nod.
Reynolds Price (1933-2011) US American professor of English, Duke University, poet, dramatist, essayist, novelist, A Whole New Life. An Illness and a Healing, S. 185-186, Scribner, 20. May 2003

 

  • You are not all going to die. Only 2% of you right here today would die in a major battle.
    Death must not be feared. Death, in time, comes to all men.
    Yes, every man is scared in his first battle. If he says he's not, he's a liar.
Speech prior to D-Day by  George S. Patton (1885-1945) US American Army officer, general during World War II, 5. June 1944

 

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A Chinese executor wondering about the secret of the Christians:

  • I have seen many of you die. The Christians die in a different way. What is your secret? Question to a pastor by a Chinese communist, through whom many Christians had been

 

  • Memento mori [Memento moriendum esse. Remember that you will die.] Oxford English Dictionary, Third Edition, June 2001

 

Quotes by David R. Hawkins

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Being vs. doing vs. having

  • I discovered that when we leave the body, we take with us what we are. What we experience is that which we have been willing to know and own about ourself. The truth about ourself, that which we are, is what we experience, and all that we had is forgotten. There is no memory of money, possessions, or power; all that we did is forgotten. In this state, if a person were asked what they did when they thought they were a body and moved around in the world, there would be no recall as to what that was, but that which they are is overwhelming. Dr. David R. Hawkins, Healing and Recovery, chapter 15 Death and Dying, S. 463-464, 2009

 

  • During those experiences [of dying], I forgot I had a body; whether it was living or dying was so irrelevant because the joy of the experience was overwhelming. There is a willingness to be a servant of God, to forget about the personal self, and instead to allow one's consciousness and energy to be used by angelic forces. Dr. David R. Hawkins, Healing and Recovery, chapter 15 Death and Dying, S. 472, 2009
⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

 

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A) Sending love to dying persons

  • Consciousness itself is not limited by bodies. Bodies have to do with the ego and its limited viewpoint. We send forth the energy field of compassion and picture ourselves in our imagination. We can begin it now in our imagination with any person because, in the world at any hour, there are over six billion people on the planet. Thousands and thousands of them are dying every hour. We select somebody that we feel we could be most loving toward – a child in a crib, a teenager just hit by a car, somebody on a battlefield who is riddled with bullets, a mother in childbirth, or a person committing suicide. Then we picture the person for whom we have the most compassion, send ourself forth in our imagination to that person, and see ourselves as infinitely loving. In a way, we are now more alone and yet more not alone than ever before because we can fully express all the tenderness and love that we have suppressed during our whole lifetime. Now is our chance to send it forth and be with that person. Dr. David R. Hawkins, Healing and Recovery, chapter 15 Death and Dying, S. 468, 2009
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B) Sending love to dying persons

  • When we look at the dying experience, we see that it is a surrendering and letting go. It is a willingness to open our heart to be love to others. If we are contemplating dying, and if we are doing the things I have talked about, in the morning when we get up, we say to God, "To those who are dying, I send my consciousness, I send my love and my willingness to be one with them." It is like the forces of the universe then use the power of our consciousness and literally carries it to the person. At first it will seem like our imagination. It will seem like something that we are doing, but after we do this a few times, we will suddenly realize that we are not doing this any more, and that instead, we are saying yes to its being done through us. Because it is being done through us, we go into a state of high joy and ecstasy. Dr. David R. Hawkins, Reality, Spirituality and Modern Man, chapter 15 Death and Dying, S. 470-471, 2008

 

  • Our Infinite Self is everything. It is connected with the angelic realms. When we own that angelic condition within us, and own that we individually have the capacity to join it by our willingness to say yes, to allow ourselves to surrender to that energy, to go to the dead and the dying, we now see that there is no such thing as actual death or dying.
    That is why we talked about letting go of the body and saying farewell to it because life goes to life; life never stops. If it leaves our body, we barely notice it because we are so busy being with others that we scarcely notice that the physical body does not even exist any longer. Beyond the experience of the physical body are experiences that are difficult to describe, so we prepare ourselves for an experience of exquisite beauty and peace. Dr. David R. Hawkins, Healing and Recovery, chapter 15 Death and Dying, S. 472, 2009

 

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Serving as an angel greeter for the dying

Exercise One, designed to help to overcome the fear of death

  • ► Picture your self as if you are on the 'other side' [in] "like a first aid receiving station" […]
    ► Open your heart and ask to be one with the angels – the angelic forces.
    ► Imagine or picture self going to someone dying – choose someone you can relate to […] someone dying by suicide, car crash, war, drowning, whatever; an infant, child, teen, elderly, or pregnant person. Choose one whom who would feel the most compassion towards.
    ► Go to the dying person – imagine sending yourself to them (in the beginning you use your imagination) – send out an energy field of compassion. See yourself as infinitely loving – allow yourself to fully express all your lovingness; all your tender feelings; all the love you have suppressed your whole life. This is the opportunity to send all the love you have held inside your self while being with that dying person.
    Dr. David Hawkins suggests that the Lovingness is received from a “Higher Being” using the angel greeter as human conduit. At first you feel you use imagination; then you feel you are doing it; after practicing this exercise a few times realize it is being done through you by the angelic forces.
► Offer loving healing. Hold them in your arms, while they express their fear, their pain and pour out love to them through your heart. Do this until and beyond their dying.
► Experience that dying is beatific; experience the overwhelming joy; practice the willingness to be that to others, all the while learning to forget yourself.
According to Dr. Hawkins this exercise has many benefits:
a)
potentially losing fear of death
b) owning the angelic condition is within self
c) allowing one's consciousness to be used in service for the angelic forces
d) experience great feelings of joy and love.
Practice the exercise daily.
Note your feelings and sensations. Write down your experience.
This practice may gel it in your memory and help you to recall details that are often forgotten in the high state of consciousness.
Dr. David R. Hawkins, Archival Office Visit Series Death and Dying, B-6, 1 CD / 1 DVD, end 1970s/early 1980s

 

  • Question: I would like to speak compassionately to a person that is dying. He is not spiritual. What can I say?
    Answer: You can bless them. Look deep in their eyes, you can then "see" their soul. In my practice I did that with "impossible" patients where everything had been tried and I connected my actual reality with their actual reality (which is the same thing). Sometimes that healed them. Mother Teresa did the same thing. When they were healed they saw that their crippled bodies no longer mattered. Dr. David R. Hawkins, Sedona Satsang Q&A, Creative Life Center, 2 CD set, 8. November 2006

Last words – quotes of prominents on their deathbed / "Letzte Worte" (engl.) von Prominenten

Plotinus died on an estate in Campania, Italy which his friend Zethos had bequeathed him. Plotinus' friend Eustochius recorded that at the very moment when the philosopher died a snake crept under the bed where Plotinus lay, and slipped away through a hole in the wall.

  • Strive to give back the Divine in yourselves to the Divine in the All.
    Alternatively: Strive to bring back the god in yourselves to the God in the All.
Plotinus (205-270 AD) Egyptian-Greek philosopher

 

Aquinas' last words after a mystical experience when celebrating the Mass of St Nicholas 6. December 1273. His socius Reginald of Piperno had begged Aquinas to get back to work to receive this answer

  • Reginald, I cannot, because all that I have written seems like straw to me. Saint Thomas Aquinas [Doctor Universalis] (1225-1274) Italian Dominican priest of the Church Catholic, highly influential philosopher, theologian in the tradition of scholasticism, University of Paris

 

Joan was burned at the stake for heresy at age 19. Before her execution a crucifix was held up before her whereupon she exclaimed her last words. |maidofheaven.com

  • "Jesus Jesus Jesus!"
    [At the beginning of her mission she stated:] I am not afraid for God is with me. I was born to do this. One life is all we have and we live it as we believe in living it. Joan of Arc (1412-† 30. May 1431) French Catholic saint, martyr, national heroine of France

 

Socrates was sentenced by the Athenians to death by drinking hemlock

  • To fear death, my friends, is only to think ourselves wise, without being wise: for it is to think that we know what we do not know. For anything that men can tell, death may be the greatest good that can happen to them: but they fear it as if they knew quite well that it was the greatest of evils. And what is this but that shameful ignorance of thinking that we know what we do not know? Socrates (469-399 BC) Greek philosopher

 

  • But it is now time to depart – for me to die, for you to live. But which of us is going to a better state is unknown to everyone but the gods. Socrates (469-399 BC) Greek philosopher

 

 

Preplanned last words intended for the grave stone of a famous near-deather

  • Just leave a message. I'll be right back. Mellen-Thomas Benedict, most researched US American near-death experiencer

 

 

 

Engraved on Churchill's tombstone

  • I am ready to meet my Maker.
    Whether my Maker is prepared for the great ordeal of meeting me is another matter.
Winston Churchill (1874-1965) British prime minister of the United Kingdom during the 2nd World War (1940-1945) and (1951-1955)

 

  • Now it’s nothing but torture and makes no sense anymore. Sigmund Freud (1856-1939) Austrian neurologist, deep psychologist, founder of psychoanalysis, critic of religion

 

Einstein's deathbed conversation on God as garden

  • Question of the nurse: Do you believe in God?
    Albert Einstein (dying): The universe is a great garden and it has been my pleasure to try to understand it.
    Nurse: Is God the gardener?
    Einstein: No. God is the garden.
    Audio interview with Robert Piccioni, Ph.D., US American physicist, A Call to Consciousness, presented by US American web radio program The Universal Flag Companies, host Brian McClure, show 61, 60 minutes duration, aired 12. December 2009

 

Late insight: For all his highly successful career Pasteur had fought against his colleague Claude Bernard (1813-1878). The French physiologist, who had coined the term milieu intérieur (homeostasis), had stated all along: "The microbe is nothing, the terrain is everything."

  • Claude Bernard was right. The microbe is nothing. The terrain is everything. Louis Pasteur ["Father of microbiology"] (1822-1895) French chemist, microbiologist, final acknowlegement on his death bed

 

Hours before his death, Edison emerged from a coma, opened his eyes, looked upwards and said his last words.

  • It is very beautiful over there. Thomas Alva Edison (1847-1931) US American business man, scientist, inventor of electricity, cited in: Edison. Inventing the Century by Neil Baldwin

 

Gurdjieff, who enjoyed Laurel and Hardy movies, told amused his students, standing sadly around his death bed, with these last words.

  • Here's another fine mess I've gotten you into. George Ivanovich Gurdjieff (1866-1949) Greek Armenian metaphysician, composer, choreograph, spiritual teacher of the "Fourth Way", writer

 

As reported by Darwin's wife

 

  • Doctor, I am dying, but I am not afraid to die. [Washington folded his hands over his chest and said:] It is well. George Washington [US 'Founding Father'] (1732-1799) US American dominant military and political leader (1775-1799), presiding co-author of the U.S. Constitution in 1787, first US president (1789-1797), Freemason

 

Jefferson slept through the day on July 3 and woke in the evening, evidently thinking it was morning. On waking Jefferson asked:

 

  • Ay Jesus. Charles V of France [The Wise] (1338-1380) French king of the House of Valois (1364-1380)

 


Aldous Huxley, Famous Last Words, 1963
  • LSD, 100 micrograms, I.M. Aldous Huxley (1894-1963) English US American visionary humanist, pacifist, indoctrinated by the Great Beast 666, Aleister Crowley, poet, essayist, writer on parapsychology and philosophical mysticism
    On his death bed Huxley wrote this note to his wife. She obliged, and he was injected twice with LSD before his death.

 

  • I see black light. Victor Hugo (1802-† 22. Mai 1885) French statesman, human rights activist, exponent of the Romantic movement in France, visual artist, playwright, poet, essayist, novelist

 

  • On the contrary! Henrik Ibsen (1828-1906) 19th-century Norwegian theatre director, poet, playwright
    Ibsen's final words spoken when he heard his nurse tell a visitor that he was feeling a little better.

 

 

  • I am about to – or I am going to – die: either expression is correct. Dominique Bouhours (1628-1702) French Jesuit priest, essayist, famous grammarian, neo-classical critic

 

When the emperor was being murdered by his own soldiers

 

As reported by Job's sister

  • Oh Wow! Oh Wow! Oh Wow! Steve Jobs (1955-2011) US American computer business magnate, inventor, Zen practitioner, chief executive officer and co-founder of Apple Inc. and of Pixar Animation Studios1

 

  • Lord, help my poor soul. Edgar Allan Poe (1809-†Sunday, 7. October 1849) US American romantic author, neurotic poet, editor, literary critic, given to opium and alcohol

 

Last words of an atheist, who died in utter despair

  • I am in the flames! David Hume (1711-1776) Scottish atheistic philosopher, economist, historian

 

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Last words of an atheictic revolutionary Founding Father

When asked to accept Jesus on his death bed Paine denied.
He did not cry out for help as attributed to him with this false statement:
I would give worlds, if I had them, if The Age of Reason; Being an Investigation of True and Fabulous Theology'' (1794+) had never been published. O Lord, help me! Christ, help me! Stay with me! It is hell to be left alone!

  • I have no wish to believe on that subject [the divinity of Jesus Christ]. Thomas Paine ['US Founding Father'] (1737-1809) British US American Enlightenment philosopher, inventor, atheist intellectual, radical, revolutionary, pamphleteer, author, presented by infidels.org

 

  • Sweep me up. Søren Kierkegaard (1813-†11. November 1855) Danish philosopher, theologian, writer

 

Last words of an atheist

  • I am abandoned by God and men! I shall go to hell! O’ Jesus Christ! Voltaire [François-Marie Arouet] (1694-1778) French philosopher of the Age of Enlightenment, social critic, proponent of the French Revolution, advocate of civil liberties, freedom of religion, free trade, deist, writer

 

  • I will see Jesus; I shall see Him as He is! I have had the light for many years. Oh how bright it is! I feel so safe and satisfied! Sir David Brewster (1781-†10. February 1868) Scottish physicist, mathematician, astronomer, inventor of the kaleidoscope, writer, university principal

 

 

Queen Marie Antoinette|Queen Marie Antoinette]] after she accidentally stepped on the foot of her executioner as she went to the guillotine

  • Pardon me, sir. I did not do it on purpose. Queen Marie Antoinette (1755-1793) Austrian Archduchess, Dauphine of France (1770-1774) Queen of France and Navarre (1774-1792)

 

Upon checking his own pulse

 

After he jumped from a window in Lisbon, Portugal, 1813

 

When awakening from sleep shortly before he died

  • Earth recedes. Heaven opens before me. If this is death, it is sweet! There is no valley here. God is calling me, and I must go. [...] I am not dreaming. I have been within the gates. This is my triumph; this is my coronation day! It is glorious! Dwight Lyman Moody (1837-†22. December 1899) US American evangelist, publisher, founder of the Moody Church, Northfield School and Mount Hermon School in Massachusetts

 

  • The consolations of God to such an unworthy wretch are so abundant that He leaves me nothing to pray for but a continuance of them. I enjoy heaven already in my soul. Augustus Montague Toplady (1740-†11. August 1778) British Anglican cleric, hymn writer, major Calvinist opponent of John Wesley, remembered for his hymn "Rock of Ages"

 

  • I've never felt better. Douglas Fairbanks (1883-1939) US American actor, screenwriter, director, producer

 

  • That was a great game of golf today, fellas. Bing Crosby (1903-1977) US American singer, actor, golf lover

 

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Last words as an attempt to maintain control

As Perls lay dying in a hospital in Canada, he was told by a nurse that he had to stay in bed and use a bedpan instead of going to the bathroom. Perls refused to obey but lifted himself out of bed and on his way to the toilet he keeled over dead. cited in: Eli Jaxon-Bear (*1947) US American spiritual teacher, Enneagram teacher, author, The Enneagram of Liberation. From Fixation to Freedom, Leela Foundation, September 2001

  • No one tells me what to do. Fritz Perls (1893-1970) German-born US American psychiatrist, psychotherapist, developer of Gestalt Therapy

 

  • Go away. I'm all right. H.G. Wells (1866-1946) English novelist, science fiction writer, pacifist socialist

 

After having tempted his fate

  • I've had 18 straight whiskies. I think that's the record. Dylan Thomas (1914-1953) Welsh-born poet, writer

 

  • I should never have switched from Scotch to Martinis. Humphrey Bogart (1899-14. January 1957) US American actor, regarded as a cultural icon

 

  • If this is dying, it is the pleasantest thing imaginable. Lady Glenorchy

 

  • I know I am dying, but my deathbed is a bed of roses. I have no thorns planted upon my dying pillow. In Christ, heaven is already begun! John Pawson, minister

 

  • I go with the gladness of a boy bounding away from school. I feel so strong in Christ. Adoniram Judson, American missionary to Burma

 

  • Can this be death? Why, it is better than living! Tell them I die happy in Jesus! John A. Lyth

 

  • How bright the room! How full of angels! Martha McCrackin

 

  • Oh, that I could tell you what joy I possess! The Lord does shine with such power upon my soul! Mary Frances

 

  • God bless [...] God damn. James Thurber (1894-1961) US American author, cartoonist, wit, humorist

 

  • Dying is easy; comedy is hard. Edmund Kean (1787–1833) English actor, cited in: Jeffrey Kahan, The Cult of Kean, S. 2, Ashgate Publishing, 2006

 

  • Why not? Yeah. Timothy Leary (1920-† 31. May 1996) US American influential psychologist, writer, advocate for research of psychedelic drugs

 

  • Arigato ("Thank you" in Japanese) Masaru Emoto (1943-2014) Japanese entrepreneur, water researcher, author

 

  • I feel ill. Call the doctors. Chairman Mao Zedong (1893-1976) Chinese communist revolutionary, politician and socio-political theorist

 

Final insight of a lifelong pacifist. Muted as a result of a stroke and bound to his death bed Hurr wrote following message:

  • War is not the answer.
    Pacifism is not the answer.
    Spirit is the answer.
    Gerald Hurr, US American pacifist

 

Deathbed insight of an atheist

  • Until now I thought there was no God or hell. Now I know there is both, and I am doomed. |Sir Thomas Scott (1535-†30. December 1594) English Member of Parliament (MP)

 

A nonbeliever facing hell on his death bed

  • Do not tell me there is no God for I know there is one, and that I am in his angry presence! You need not tell me there is no hell, for I already feel my soul slipping into its fires! I know that I am lost forever. Francis Newport, 1st Earl of Bradford [The Honourable] (1620-19. September 1708) English soldier, courtier, Whig politician, chairman of the British club of nonbeliever

 

Crowley's last words as he passed into a coma. He finished his life as a sick, wasted heroin addict given to black rages and doubts about the value of his life’s work. Steve Turner, Hungry for Heaven, pp. 92, 97, 98, Kingsway Publications, new edition, 1. January 1988

  • I am perplexed. Aleister Crowley (1875-1947) influential English occultist, astrologer, ceremonial magician, 1. December 1947

 

 

His nurse had asked the dying atheist Marx for any last words. On his deathbed, surrounded by candles burning to Lucifer, he hurled at her:

  • Go on, get out! Last words are for fools who haven’t said enough. Karl Marx (1818-1883) German philosopher, sociologist, historian, political economist, political theorist, journalist, revolutionary socialist, developer of the socio-political theory of Marxism

 

Sources:
Last words, presented by en.wikiquote.org
Real Last Words From Famous People, presented by wikiquote.org
Famous last words before dying / atheists included, YouTube film, 3:21 minutes duration, posted 5. May 2007

Quotes by Elisabeth Kübler-Ross

Personal avowals

  • I’ve told my children that when I die, to release balloons in the sky to celebrate that I graduated. For me, death is a graduation. Elisabeth Kübler-Ross, M.D. (1926-2004) Swiss US American psychiatrist, death and dying researcher, founder of Near-death studies, author, Quotes

 

Recommendations

  • I say to people who care for people who are dying, if you really love that person and want to help them, be with them when their end comes close. Sit with them – you don’t even have to talk. You don’t have to do anything but really be there with them. Elisabeth Kübler-Ross, M.D. (1926-2004) Swiss US American psychiatrist, death and dying researcher, founder of Near-death studies, author, Quotes
  • How do these geese know when to fly to the sun? Who tells them the seasons? How do we, humans, know when it is time to move on? As with the migrant birds, so surely with us, there is a voice within, if only we would listen to it, that tells us so certainly when to go forth into the unknown. Elisabeth Kübler-Ross, M.D. (1926-2004) Swiss US American psychiatrist, death and dying researcher, founder of Near-death studies, author, The Wheel of Life. A Memoir of Living and Dying, 1997, Scribner, Touchstone edited edition, 19. June 1998

 

  • There is no joy without hardship. If not for death, would we appreciate life? If not for hate, would we know the ultimate goal is love? At these moments you can either hold on to negativity and look for blame, or you can choose to heal and keep on loving. Elisabeth Kübler-Ross, M.D. (1926-2004) Swiss US American psychiatrist, death and dying researcher, founder of Near-death studies, author, The Wheel of Life. A Memoir of Living and Dying, 1997, Scribner, Touchstone edited edition, 19. June 1998

 

  • We run after values that, at death, become zero. At the end of your life, nobody asks you how many degrees you have, or how many mansions you built, or how many Rolls Royces you could afford. That’s what dying patients teach you. Elisabeth Kübler-Ross, M.D. (1926-2004) Swiss US American psychiatrist, death and dying researcher, founder of Near-death studies, author, Quotes

 

  • Dying is an integral part of life, as natural and predictable as being born. But whereas birth is cause for celebration, death has become a dreaded and unspeakable issue to be avoided by every means possible in our modern society. Perhaps it is that in spite of all our technological advances. We may be able to delay it, but we cannot escape it. We, no less than other, non-rational animals, are destined to die at the end of our lives. And death strikes indiscriminately – it cares not at all for the status or position of the ones it chooses; everyone must die, whether rich or poor, famous or unknown. Even good deeds will not exclude their doers from the sentence of death; the good die as often as the bad. It is perhaps this inevitable and unpredictable quality that makes death so frightening to many people. Especially those who put a high value on being in control of their own existence are offended by the thought that they too are subject to the forces of death. Elisabeth Kübler-Ross, M.D. (1926-2004) Swiss US American psychiatrist, death and dying researcher, founder of Near-death studies, author, Death. The Final Stage of Growth, 1975, Scribner, 1st edition, 9. June 1997

 

  • Dying is nothing to fear. It can be the most wonderful experience of your life. It all depends on how you have lived. Elisabeth Kübler-Ross, M.D. (1926-2004) Swiss US American psychiatrist, death and dying researcher, founder of Near-death studies, author, Quotes

 

 

  • Watching a peaceful death of a human being reminds us of a falling star; one of a million lights in a vast sky that flares up for a brief moment only to disappear into the endless night forever. Elisabeth Kübler-Ross, M.D. (1926-2004) Swiss US American psychiatrist, death and dying researcher, founder of Near-death studies, author, On Death and Dying, 1969, Scribner, Paperback edition, 9. June 1997

 

  • There is a time in a patient’s life when the pain ceases to be, when the mind slips off into a dreamless state, when the need for food becomes minimal and the awareness of the environment all but disappears into darkness. This is the time when the relatives walk up and down the hospital hallways, tormented by the waiting, not knowing if they should leave to attend the living or stay to be around for the moment of death. This is the time when it is too late for words, and yet the time when the relatives cry the loudest for help – without words […]. It is the hardest time for the next of kin as he either wishes to take off, to get it over with; or he desperately clings to something that he is in the process of losing forever. Elisabeth Kübler-Ross, M.D. (1926-2004) Swiss US American psychiatrist, death and dying researcher, founder of Near-death studies, author, On Death and Dying, 1969, Scribner, Paperback edition, 9. June 1997

 

 

  • Those who have the strength and the love to sit with a dying patient in the silence that goes beyond words will know that this moment is neither frightening nor painful, but a peaceful cessation of the functioning of the body. Elisabeth Kübler-Ross, M.D. (1926-2004) Swiss US American psychiatrist, death and dying researcher, founder of Near-death studies, author, On Death and Dying, 1969, Scribner, Paperback edition, 9. June 1997

 

  • It is very important that you only do what you love to do. You may be poor, you may go hungry, you may lose your car, you may have to move into a shabby place to live, but you will totally live. And at the end of your days you will bless your life because you have done what you came here to do. Otherwise, you will live your life as a prostitute, you will do things only for a reason, to please other people, and you will never have lived, and you will not have a pleasant death. Elisabeth Kübler-Ross, M.D. (1926-2004) Swiss US American psychiatrist, death and dying researcher, founder of Near-death studies, author, The Wheel of Life. A Memoir of Living and Dying, 1997, Scribner, Touchstone edited edition, 19. June 1998

Englische Texte – English section on Dying

Five strategies when faced with the inevitable – Elisabeth Kübler-Ross

Coping strategies in facing grave error, loss, disease, and death
In her iconic book On Death and Dying Swiss-American psychiatrist and dying researcher
Elisabeth Kübler-Ross, M.D. presents five common stages of grief:
StrategyBehavioral patternKey phrase
1.Denial, isolation“This can’t be happening!”
2.Anger, rage“I’m furious about the loss or at everything.”
3.Bargaining, pleading“I promise I’ll be a better person if only you bring him back.”
4.Depression“I don’t care anymore. Life is too unfair. Why try at all?”
5.Acceptance“I’m coming to terms with what-is.
I’m devastated and I can continue to keep loving.”
Sources:
The Five Stages Of Grief – Model of Coping with Dying, presented by en.Wikipedia
Elisabeth Kübler-Ross, M.D. (1926-2004) Swiss US American psychiatrist, death and dying researcher, founder of Near-death studies, author, On Death and Dying, 1969, Scribner, Paperback edition, 9. June 1997

Most common wishes, regrets, insights of the dying


Insights of dying people in their last three weeks
༺༻Regret/wish – InsightValue
1.The courage to live a life true to oneself,
not the life others expected of one
Courage, authenticity
2.Not work so hard (missing to smell the roses)Simplicity, ensouling, differentiation of deeper values
3.The courage to express one's feelingsCourage to express feelings, truth
4.The consistency to stay in touch with one's friendsFriendship, bonding, loyalty
5.Allowing oneself to be happierDecision for happiness
Sources by Bronnie Ware, Australian nurse in palliative care
► Article Regrets of the Dying, ~2009
► Book The Top Five Regrets of the Dying. A Life Transformed by the Dearly Departing, Hay House, 2011, reprint edition, 20. March 2012

 

One of the criminals who hung there [at the cross] hurled insults at him [Jesus]. The other criminal rebuked him. "This man [Jesus] has done nothing wrong.” Then he said, “Jesus, remember me when you come into your kingdom.” Jesus answered him, “Truly I tell you, today you will be with me in paradise.” Luke 23, 39-43, New International Version (NIV) (NT)

When death comes / Wenn der Tod eintritt

* * *

 

When Death Comes

When it's over, I don't want to wonder
if I have made of my life something particular, and real.
I don't want to find myself sighing and frightened
or full of argument.

When it's over, I want to say: When it's over, I want to say: all my life
I was a bride married to amazement.
I was a bridegroom, taking the world into my arms.

 

Mary Oliver (*1935) US American poet, New and Selected Poems, Volume One,
Beacon Press, reprint edition, 15. April 2004

 

* * *

Do not stand at my grave

Do not stand at my grave and weep
I am not there. I do not sleep.
I am a thousand winds that blow.
I am the diamond glints on snow.
I am the sunlight on ripened grain.
I am the gentle autumn rain.
When you awaken in the morning's hush
I am the swift uplifting rush
Of quiet birds in circled flight.
I am the soft stars that shine at night.
Do not stand at my grave and cry;
I am not there. I did not die.

Mary Elizabeth Frye (1905-2004)
US American housewife, florist, Baltimore, Do not stand at my grave

To the unknown God – Friedrich Nietzsche

To the Unknown God

Once more, before I wander on
And turn my glance forward,
I lift up my hands to you in loneliness —
You, to whom I flee,
To whom in the deepest depths of my heart
I have solemnly consecrated altars
So that
Your voice might summon me again.

 

On them glows, deeply inscribed, the words:
To the unknown god.
I am his, although until this hour
I've remained in the wicked horde:
I am his – and I feel the bonds
That pull me down in my struggle
And, would I flee,
Force me into his service.

 

I want to know you, Unknown One,
You who have reached deep into my soul,
Into my life like the gust of a storm,
You incomprehensible yet related one!
I want to know you, even serve you.

 

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) German classical scholar,
philosopher, critic of culture, 1864

 

Links zum Thema Sterben / Dying

Literatur

Teilübersetzung, 1953

Literature (engl.)

Externe Weblinks

External web links (engl.)


Saying good-bye and forgiving at her mother's death bed

Audio- und Videolinks

Das "Bardo Thödol" (wörtl. übersetzt "Befreiung durch Hören im Zwischenzustand") ist eine Anleitung zur Überwindung des Todes und den Vorgang des Sterbens als Akt der Befreiung zu erfahren.

Musiklinks (engl.)

Audio and video links (engl.)

Dying is unselfing, depersonalizing. The psychotic looses his sense of self. Free will [in the mode of discovery, not the linear mode of valuating] is not pre-programmed, hence the feeling of anxiety.

Overview of innovative approaches in the psycho-social, ethical, and spiritual aspects of care of the dying

Pausch died of pancreatic cancer in 2008.

The state of the human mind in life affects the nature and quality of one's experiences in death. The true essence has never been born and can never die.

Audio and video links (engl.) – Longevity and aging / Langlebigkeit

Music links (engl.)

  • US American #1 hit Honey, written by Bobby Russell, 1968, sung by Bobby Goldsboro (*1941) US American pop and country singer-songwriter, Honey, I miss you, YouTube film, 3:58 minutes duration, posted 20. October 2007

The mourning song's narrator is looking at a tree in the garden, remembering how "it was just a twig" on the day his deceased lover had planted it (with his disapproval).

 

Interne Links

Englisch Wiki

Hawkins

 

 

1 What Do Steve Jobs’s Last Words Really Mean?, The Wall Street Journal, 31. October 2011

Letzte Bearbeitung:
18.10.2014 um 00:07 Uhr

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