SpiritualWiki

Wiki / Stufenmodelle

Wiki-Menu:  

2·2012


Hawkins-Menu:


 

Progressive Stufenmodelle zur Bewusstseinsentwicklung

 

UNVOLLSTÄNDIG – (work in progress)

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Himmelsleitern – Stufenleitern
  2. 2. Bedürfnispyramide – Abraham Maslow
  3. 3. Drei-Stufen-Modell der Anatomie des Bewusstseins – Caroline Myss
  4. 4. Vierstufiger Aufbau der altägyptischen Tempel – Modell der Mysterienschulen
  5. 5. Vier Stufen der interdisziplinären Entwicklung
  6. 6. Stufenmodell der moralischen Entwicklung – Lawrence Kohlberg
  7. 7. Moralentwicklung bei Frauen und Männern – Carol Gilligan
  8. 8. Stufen des Glaubens – James W. Fowler
  9. 9. Entwicklungsstufen der Ich-Entwicklung – Jane Loevinger
  10. 10. Spiral Dynamics Modell – Clare Graves
  11. 11. Acht-Meme-Modell – Don Beck
  12. 12. Sieben Wandlungssprachen – Robert Kegan
  13. 13. Neun Stufen der Aktions-Logik – Susan Cook-Greuter
  14. 14. Drei Axiome des Bewusstseins – Ayn Rand
  15. 15. Stufen des logischen Denkens – Jean Piaget
  16. 16. Acht Phasen der psychosozialen Entwicklung – Erik H. Erikson
  17. 17. Sieben Entwicklungsstufen – Jean Gebser
  18. 18. Fünf untereinander austauschbare Seinsebenen – Amit Goswami
  19. 19. Vier-Stufenmodell des Dialogs – Otto Scharmer
  20. 20. Vier Stadien der spirituellen Entwicklung – M. Scott Peck
    1. 20.1 Vier Phasen der Teamentwicklung – M. Scott Peck
  21. 21. Stationen auf dem Weg zu einer echten Gemeinschaft – Mushin J. Schilling
  22. 22. Emotionale Tonskala – Scientologie
  23. 23. Sieben Schöpfungsstufen – Max Heindel
  24. 24. Kosmologie des AQAL-Modells – Ken Wilber
  25. 25. Chakrasystem
  26. 26. Gewahrseinsebenen – Deepak Chopra
  27. 27. Sieben Schritte zum Erwachen oder die Schule der Tauben – Sylvia Wetzel
  28. 28. Werner Güntner – Sieben Bewusstseinsebenen
  29. 29. Zehn Welten des Buddhismus
  30. 30. Sieben Bewusstseinszustände – Rudolf Steiner
    1. 30.1 Raum – Zeit – Dimensionen (Übersicht) –  Rudolf Steiner
  31. 31. Die sieben Stufen der Wandlung – Gloria Karpinski
  32. 32. Die sieben Königreiche der Liebe – Sam Keen
  33. 33. Vier Hauptebenen der LSD-Erfahrung – Stanislaf Grof
    1. 33.1 Vier Stationen der Geburt – Stanislaf Grof
  34. 34. Vier Transitphasen – Richard Tarnas
  35. 35. Skala des Bewusstseins – David R. Hawkins
    1. 35.1 Vier Entwicklungsstadien des Menschseins – David R. Hawkins
    2. 35.2 Entwicklungsstufen: Vom Zwang zur Wirkmacht – David R. Hawkins
  36. 36. Vier wesentliche historische Zeitalter – Daniel Pink
  37. 37. Ökonomische Zyklen (Kondratjew-Zyklus) – Nikolai Dmitrijewitsch Kondratjew
  38. 38. Stufenentwicklung – am Beispiel Altes Testament ⇔ Neues Testament
  39. 39. Paradigmale Sprünge des Bewusstseins
  40. 40. Runden des Medizinrads
  41. 41. Thomas Keating – Evolutionsmodell
    1. 41.1 Evolutionsmodell
    2. 41.2 Christlicher spritueller Weg
  42. 42. Friedrich Glas – Konflikteskalation
  43. 43. 22 Stufen des Tarotblatts
  44. 44. Zehn Sephiroth des Baum des Lebens
  45. 45. Zitate zum Thema Stufenmodelle und Stufenentwicklung / Step models
    1. 45.1 Zitate allgemein
    2. 45.2 General quotes
    3. 45.3 Stufen-Gedicht – Hermann Hesse
  46. 46. Links zum Thema Stufenmodelle und Stufenentwicklung / Step models
    1. 46.1 Literatur
    2. 46.2 Literature (engl.)
    3. 46.3 Externe Weblinks
    4. 46.4 External web links (engl.)
    5. 46.5 Audio- und Videolinks
    6. 46.6 Stufenmodelle – grafische Darstellungen
    7. 46.7 Interne Links

Engel klettern auf der Jakobsleiter,
Westseite der Abtei von Bath


 

Himmelsleitern – Stufenleitern


Stairway to Heaven, Jim Warren Studios

 

ALLE bedeutenden Stufenmodelle betrachten Aspekte der allgemeinen Bewusstseinsentwicklung (Linie, Tendenz).
 Name des ForschersLebensspanneForschungsbeitrag
Georg Wilhelm Friedrich Hegel1770-1831Dialektik des Bewusstseins
Henri Bergson1859-1941Intuition - Unvermitteltes Wissen1
James Mark Baldwin1861-1934Entwicklungspsychologie * Genetische Logik
Alfred North Whitehead1861-1947Philosophie als Vermittler zwischen Wissenschaft und Religion
Pierre Teilhard de Chardin1881-1955Entwicklungsschwellen: Physiosphäre, Biosphäre, Noosphäre
Jean Piaget1896-1980Kognitive Entwicklung
Erik Erikson1902-1994Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung
Jean Gebser1905-1973Integrales Bewusstsein
Abraham Maslow1908-1970Maslowsche Bedürfnishierarchie
Clare W. Graves1914-1986Entwicklung der menschlichen Werte
Jane Loevinger1918-2008Entwicklung des Selbstkonzepts
Lawrence Kohlberg1927-1987Moralische Entwicklung bei Männern
Jürgen Habermas*1929Integrale Philosophie
Carol Gilligan*1936Moralische Entwicklung bei Frauen
Don Beck
Chris Cowan
(*1937)
(†1986)
Spiral Dynamics – Stufenmodell der menschlichen Entwicklung
James W. Fowler1940-2015Glaubens- und Moralentwicklung
Robert Kegan*1946Entwicklungsstufen des Selbst
Melvin E. Miller*1946Entwicklung der menschlichen Weltanschauungen
Ken Wilber*1949Integrale Theorie (Weltphilosophie des 3. Jtsds.) * "Big picture"
Susan Cook-Greuter*~1953Theorie der Selbstentwicklung
Steve McIntosh*1960Kulturentwicklung
Unterscheidung von '''Wissenschaft, Philosophie, Spiritualität
Jeder dieser Entwicklungsaspekte entfaltet sich stufenweise, er durchläuft Zustände und Ebenen.
Manche Modelle versehen diese Ebenen mit Nummern oder Symbolen und/oder Benennungen. Daher kann von einer moralischen Ebene 1, 2 und so weiter sprechen oder diese Ebenen 'präkonventionell', 'konventionell' und so weiter nennen. Ähnlich kann man auch von Ebene 1, 2 usw. des Selbst sprechen.
Referenz – Literatur: ► Dr. Robert Kegan (*1946) US-amerikanischer Professor für Führungswissenschaft und Erwachsenenbildung, Harvard Universität, Vizedirektor der Change Leadership Group, Autor, Die Entwicklungsstufen des Selbst. Fortschritte und Krisen im menschlichen Leben, Kindt Verlag, München, 1986

Bedürfnispyramide – Abraham Maslow

Die Maslowsche Bedürfnispyramide umfasst drei Ebenen
   1. Defizit-Bedürfnisse
   2. Ästhetische Bedürfnisse
   3. Wachstumsbedürfnisse.
1954 schrieb Maslow zum ersten mal über seine Theorie der Stufenpyramide der Bedürfnisse in seinem Buch Motivation and Personality und später einen Kommentar in Toward A Psychology Of Being.

Zu 6. – Infolge seines intensiven Austauschs mit dem Logotherapeuten und Sinnfinder Viktor Frankl hat Maslow seine Theorie der Selbstverwirklichung (5.) revidiert. Frankl erkannte die Sinnerfüllung stets außerhalb der eigenen Person in der Selbsttranszendenz. Dieser Erkenntnis folgend fügte Maslow erst in seinem Sterbejahr 1970 die Selbsttranszendenz als sechste Stufe der Bedürfnispyramide hinzu.

 


Sechs Stufen der Maslowschen Bedürfnispyramide
1954-1970
StufeBedürfnisebeneAusdruckBeschreibung
1.DefizitKörperliche GrundbedürfnisseAtmung, Wärme, Trinken, Essen, Schlaf und Sexualität
2.DefizitSicherheitBehausung (Dach überm Kopf), fester Arbeitsplatz, Gesetze, Versicherungen, Gesundheit, Ordnung, (konfessionelle) Religion
3.DefizitSoziale BeziehungenFreundes- und Kollegenkreis, Partnerschaft, Zugehörigkeit, Familie, Liebe, Nächstenliebe, Kommunikation und Fürsorge
4.ÄsthetikSoziale AnerkennungWissensbefriedigung, Einblick nehmen, Status, Wohlstand, Machtpositionen, Karriere, Auszeichnungen, Siege, Rangerfolge, Statussymbole
5.WachstumSelbstverwirklichungIndividualität, Talententfaltung, Altruismus, Güte, Kunst, Philosophie und Glauben (Welterklärung und Leitlinien Ethik)
6.WachstumTranszendenzSuche nach Gott oder einem höheren Wesen, das außerhalb des Systems vermutet wird
Quellen von/mit Abraham Maslow (1908-1970) US-amerikanischer humanistischer Psychologe
Das Konzept der Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow, Werner Stangl Arbeitsblätter
Die Maslowsche Bedürfnispyramide, Viehweger.org
Die Bedürfnispyramide nach Maslow, Methode.de
Weblinks (engl.)
en.Wikipedia entry Maslow's pyramid of needs
Abraham Maslow's Hierarchy of Needs motivational model, Businessballs.com
Siehe auch:Stufenmodelle und Tiers – K. Wilber, A. Maslow, J. Gebser, R. Graves, D. Hawkins
See also: ► Pyramid of needs – Abraham Maslow

Drei-Stufen-Modell der Anatomie des Bewusstseins – Caroline Myss

1. Sippenbewusstsein
2. Individuation
3. Seelenkontrakt

See also: ► Caroline Myss

Vierstufiger Aufbau der altägyptischen Tempel – Modell der Mysterienschulen


Vier Einweihungsstufen innerhalb der Tradition der Mysterienschulen
༺༻PotenzOrtEbeneTempelBeschreibungAspirant
1. IREAL
materialis-
tisch
AUSSENVor der Kirche
Vor dem Tempel
Treppenaufgang
Bebilderte Tempelsäulen
Ungebildeter Laie
Bilderbuchlernender
2. I0SYMBOLISCH
analog
INNENEingangsbereichKirchenschiffGemeinde
Symbolkundige

Leser/Schreiber/Rechner
3. I00IRRATIONAL
paradox
INNENErhöhter Zeremonialraum
Hinter der Absperrung
Ort der WeiheGeweihter Priester
Ministranten
4. I000NEU-
SCHÖPFUNG
INNENIm TabernakelAllerheiligstes
Ort der Wandlung
Begegnung mit Gott
Heilige Wandlung – Kommunion
Roter Wein (Physis/weiblich)
Weiße Hostie (Hingabe/männlich)

 

Siehe auch (Übersichten):
Bewusstseinsentwicklung in vier Schritten
Vier Stufen der interdisziplinären Entwicklung
Vier konzentrische Wachstumsringe
Vierer-Schritte in der Entwicklung
Vier Stufen der Wiedergutmachung und Auflösung
Lernphasen – Aufnehmen ♦ Verdauen ♦ Loslassen
Vier Stationen der Geburt – Stanislav Grof
Vier Entwicklungsebenen der LSD-Erfahrung – Stanislav Grof
Würfel-Kosmologie ⇔ Kugel-Kosmologie
See also (Charts):
From conception to birth – Stanislav Grof
Healing corresponding 'sacred wounds' on four (3:1) levels
Cubic cosmology as opposed to spheric cosmology – Wallace Black Elk
Three archetypal wounds in trust and love – Mario Martinez
Downward evolution from dignity ⇒ empathy ⇒ love ⇒ truth – Sir Gawain and Dame Ragnell
Yuga cycles – Hindu mythological time frame

Vier Stufen der interdisziplinären Entwicklung

Vier Evolutionsstufen und Prüfungsstationen
von Wachstum, Genesung und Reife
Potenz
Chakra
AusdruckThemaAufgabeEbeneBewusstseinAnsatzBezüge
1.1
1.·Chakra
Real
extern
Geld
(Ge)Wissen
Überleben
creatio
KÖRPER
Persönlich
UnbewusstTheorie / Produkt
Egozentrisch
Ich
2.10
2.·Chakra
Symbolisch
übertragen
Sex
Prestige
Vermehrung
procreatio
GEFÜHL
Interpersönlich
HalbbewusstMethodik
Soziozentrisch
Ich <> Du
3.100
3.·Chakra
Paradox
verschränkend
Macht
Durchsetzung
Verantwortung
cocreatio
INTELLEKT
Unpersönlich
Indirekt bewusstPraxis
Weltzentrisch
Ich ∞ Du ∞ Wir
4.1000
4.·Chakra
Neoreal
intus
Tod/Übergang
Wandlungs-
moment
Neugeburt
Einweihung
neocreatio
GEIST
Transpersönlich
Direkt
bewusst
Erneuerung
Kosmo-
zentrisch / integral
ES/Wir ∞ Ich/Du

Stufenmodell der moralischen Entwicklung – Lawrence Kohlberg

Sechs Stufen der moralischen Entwicklung – Kohlberg-Skala
Kritiker von Kohlbergs Stufenmodells monieren, dass er sich bei seinen Forschungen nur an männlichen Probanden orientiert hat.
༺༻EbeneStadiumAlterOrientierungFokusBemerkung
1Präkonventionell0 Vorbereitung des moralischen Denkens Recht ist,
was ich will.
1Präkonventionell1Alter 0-9
Einige Jugendliche, viele jugendliche/erwachsene Straftäter
Bestrafung / Gehorsam
Strafvermeidung
Wer die Macht hat, hat das Sagen.Ich gebe, damit du (mir) gibst.
1Präkonventionell2Alter 0-9
Einige Jugendliche, viele jugendliche/erwachsene Straftäter
Eigennutz
Instrumental-relativistisch
Vorteilsnahme
Moralischer Relativismus
Recht ist, was mir gut tut.
2Konventionell3Alter 13
Großteil der Jugendlichen und Erwachsenen
Konformität
interpersonelle Eintracht
Soziale Normen
Recht ist, was man sagt, was recht ist.
Guter Junge/braves Mädchen-Moral
"Das Gegenteil von Gut ist nicht Böse, sondern gut gemeint."  Kurt Tucholsky
2Konventionell4Alter 13
Großteil der Jugendlichen und Erwachsenen
Autorität und Aufrechterhaltung der SozialordnungMoral von Recht und Ordnung Recht ist, was die Autoritäten sagen.
2+Übergang4,5Alter 18-20Willkürliche "Anpass-
ung von Recht und Ordnung"
Rückschlag 
Solange das ethische Prinzip noch nicht verinnerlicht und verankert ist, sind Rückfalle in die konventionelle Stufe leicht möglich.
3Postkonventionell
Autonom
5Älter als 20
25% der Erwachsenen
Legalistische Orientierung am Sozialvertrag, MenschenrechteGesellschaftliche Standards Was R(r)echt ist, muss kritisch geprüft werden.
3Postkonventionell
Prinzipiengerecht
6Älter als 20
5% der Erwachsenen
Universell-ethische Prinzipien
Menschenrechte
Prinzipientreues Gewissen
Vernunftbasierte Moral
Gleiches Recht für alle.
Goldene RegelKategorische ImperativDiskursethik
Erwägung von abstrakten Prinzipien, Konfliktlösungen zugunsten aller Beteiligten
Quelle: ► Weitgehend zitiert: Kognition, Sprache, Persönlichkeit, IIM Universität Gießen
Referenz: ► Zur Kohlberg-Theorie, PsyDok Psychologie Information, ZPID, Leibniz Institut, undatiert
Urheber: de.Wikipedia-Einträge Lawrence Kohlberg (1927-1987) US-amerikanischer Professor für Erziehungswissenschaft und Psychologe, Harvard Universität –– Theorie: de.Wikipedia-Einträge Kohlbergs' Stufentheorie des moralischen Verhaltens
Siehe auch: ► Ethik

Moralentwicklung bei Frauen und Männern – Carol Gilligan

Die US-amerikanische Professorin für Genderstudien Carol Gilligan (*1936) war Schülerin des Erziehungswissenschaftlers Lawrence Kohlberg. Sie entdeckte, dass die Begegnung mit einem Menschen in Not geschlechtsspezifisch unterschiedlich ausfällt:
       ⚑  Frauen orientieren sich stärker am Beziehungs-, Interaktions- und Verantwortungsgefüge.
       ⚑  Männer orientieren sich eher an abstrakten Rechten und Pflichten.
Der männlichen Gerechtigkeitsmoral steht die weibliche Fürsorgemoral (Phönixprozess) strukturell gleichwertig gegenüber.

 

Sowohl Frauen als auch Männer entwickeln sich hierarchisch.
Frauen denken von Natur aus nicht hierarchisch, entwickeln sich allerdings hierarchisch.
   ⚑  Frauen agieren vorwiegend verbindend und verbindlich.
   ⚑  Männer denken eher autonom und in Rangordnungen. Sie sind tatorientiert.

 

Vier moralische Entwicklungsstufen
Weibliche Fürsorgemoral      ⇔      Männliche Gerechtigkeitsmoral
༺༻EbeneStadiumFürsorgemoral
Phönixprozess
Gerechtigkeitsmoral
Pflichtbewusstsein
Key phrase
1.EgozentrischPrä-
konventionell
Selbstsüchtig
Fürsorglich
Selbstsüchtig
Gerecht/pflichtig
Ich liebe mich.
2.EthnozentrischPrä-
konventionell
Sippenbezogen
Fürsorglich
Sippenbezogen
Gerecht/pflichtig
|ch liebe dich.
3.WeltzentrischKonventionellUniversal
Fürsorglich
Universal
Gerecht/pflichtig
Ich liebe dich mehr als mich.
4.Kosmozentrisch-integralPost-
konventionell
Integriert
Fürsorglich
Integriert
Gerecht/pflichtig
Ich liebe mich und dich.
Video references:
► Video interview clips with Carol Gilligan, Ph.D. webster.edu (*1936) US American professor of gender studies, psychologist, feminist, ethicist (community, relationships), writer, Women and Moral Development, presented by Big Think, 6:29 minutes duration, recorded ~2008, 24. January 2012
► Educative video Gilligan – Theory of Women's Moral Development, presented by The College Student, Emily Abrams and Julia Smith, issued 20. October 2014, YouTube film, 5:54 minutes duration, posted 13. October 2014
► Educative video Carol Gilligan's Theory of Moral Development, presented by the Educational Portal,
narrated by Melissa Hurst, Ph.D., YouTube film, 7:00 minutes duration, posted 18. July 2016
Biography (engl.): ► Carol Gilligan, Ph.D. (*1936) US-amerikanische Professorin für Genderstudien, Feministin,
Psychologin, Ethikerin im Bereich Gemeinschaft und Beziehung, Autorin
Literatur: ► Die andere Stimme. Lebenskonflikte und Moral der Frau (1982) Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), München, 1996
Siehe auch: ► Frauen / Frauen und ► Männer und ► Gerechtigkeit und ► Ganzheit und ► Phönix und ► Ethik

Stufen des Glaubens – James W. Fowler


Stufen des Glaubens und der Sinnsuche
Der US-amerikanische Professor für Psychologe und Theologe James W. Fowler (1940-2015)
erforschte die Stufenleiter des Glaubens.
Stufe
****BW****
Ausdruck des GlaubensLebensalterBeschreibung
1.
––––––
Unter 200
Intuitiv-projektiver GlaubeErste Lebensmonate
(Grundvertrauen)
Etwa 2-7 Jahre
Glaubensgrundlagen
Vorstellungskraft allein ist ausreichend.
2.
––––––
Unter 200
Mythisch wörtlicher GlaubeKindheit
Etwa 8-11 Jahre
Bildhafte Glaubensbeschreibung
Beispiel: Gott ist oben, das Böse ist unten. Gott ein alter Mann mit Bart.
3.
––––––
Über 150
Unter 200
Synthetisch-
konventioneller Glaube
Viele Erwachsene
Zwischen 12 und 21 Jahren
Eigene Glaubensidentität
Abhängig vom Feedback der Bezugspersonen / dem sozialen Umfeld
4.
––––––
Über 200
Individuierend-
reflektierender Glaube
Erwachsener
22-ca.45 Jahre
Abrücken von Konventionen
Sich auch gegen sein Umfeld entwickeln und behaupten
5.
––––––
Über 400
Verbindender
Glaube
Wenige Erwachsene
(Midlife-Krise)
Reifes Erwachsenalter
46+ Jahre
Erweiterter Glauben
Erkennen der Mehrschichtigkeit verschiedener Glaubensformen, Relativität des eigenen Glaubens
6.
––––––
Über 460
Universeller
Glaube
Sehr wenige Menschen
Jeden Alters
Beispiele:
Mahatma Gandhi,
Mutter Teresa,
Martin Luther, Jesus
Radikale, sterbensbereite Umsetzung des Glaubens
Das christliche 'Reich Gottes' wird als Realität gelebt.

 

Quellen:
Buch James W. Fowler (1940-2015) US-amerikanischer Professor für Theologie und Entwicklungsychologie, Politik- und Sozialwissenschaftler, methodistischer Pastor, Autor, Stufen des Glaubens. Die Psychologie der menschlichen Entwicklung und die Suche nach Sinn, Gütersloher Verlagshaus, 2000
de.Wikipedia-Eintrag Religionspsychologie
Artikel Die Treppe mit den sechs Stufen, präsentiert von Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, Eckhard Etzold, Nr. 11, S. 10, 12. März 1993
Rezension Stufen des Glaubens (Der Weg der Wahrheit), präsentiert von Glauben-und-Wissen.de, undatiert
Sources:
Book James W. Fowler (1940-2015) US American professor of theology and human developmental psychology, Emory University, political and social scientist, Methodist minister, author, Stages of Faith. The Psychology of Human Development and the Quest for Meaning, 1981, HarperOne, new edition 15. September 1995
en.Wikipedia entry Developmental approaches to religion
James W. Fowler, Stages of Faith, excerpted from: Joann Wolski Conn, editor, Women's Spirituality: Resources for Christian Development, S. 226-232, Paulist, 1986
Article Fully Human, Fully Divine: James Fowler's Stages of Faith, presented by Integral Life, 18. June 2011
Audio presentation Stairways to Heaven: Honoring Dr. James Fowler, presented by Integral & Life, Roland Stanich, contributor, Ken Wilber, contributor, The Integral Spirituality Award, 6:56 minutes duration, What is of Ultimate Concern?, 13:46 minutes duration, What is Faith?, 14:23 minutes duration, posted 24. August 2010
Siehe auch: ► Glauben und ► Glaubensüberzeugungen
See also: ► Step models

Entwicklungsstufen der Ich-Entwicklung – Jane Loevinger

UNFERTIG  NEU Übersetzen - Falsche Info von Cook-Greuter Löschen


Neun Entwicklungsstufen der Ich-Entwicklung nach Jane Loevinger
༺༻StufeAlterBeschreibung
1.SelbstorientiertSäuglingsphaseEigener Vorteil steht im Vordergrund, andere Menschen werden als Mittel zu eigener Bedürfnisbefriedigung gesehen, weniger als Wert an sich, opportunistisches Verhalten anderen gegenüber. Autistisches oder illusionäres Denken
Eher kurzer Zeithorizont, Focus liegt zumeist auf konkreten Dingen (weniger abstrakten Aspekten), Feedback wird meist zurückgewiesen, stark stereotypes Handeln, Auge-um-Auge-Mentalität, überwiegend externale Schuldzuweisungen
2.GemeinschaftsorientiertFrühkindliche PhaseDenken und Handeln sind vor allem an Regeln und Normen der relevanten Bezugsgruppen ausgerichtet, die eigene Identität wird durch diese definiert, Zugehörigkeit und Unterordnung unter deren Sichtweisen sind vorherrschend.
Gesichtswahrung ist zentral, starke Schuldgefühle, wenn Erwartungen anderer verletzt werden, Konflikte werden vermieden, Kontakte sind eher oberflächlich, es wird vorwiegend in Entweder-oder-Kategorien gedacht.
3. RationalistischKind'-Orientierung an klaren Standards, sehr rationales Denken und kausale Erklärungen herrschen vor. Motivation, sich abzuheben von anderen. Feste Vorstellungen, wie Dinge sind und laufen sollen.
Beginnende Selbst-Wahrnehmung, Selbstkritik und Sehen verschiedener Perspektiven sowie Suche nach Motiven für Verhalten, eher enges fachliches Denken und Betonung von Effizienz statt Effektivität.-#
4.EigenbestimmtSchulkind
Teenager
Voll entwickelte und selbst definierte (eigene) Werte, Vorstellungen und Ziele (ausgebildete Identität). Starke Zielorientierung und Selbstoptimierung.
Komplexität von Situationen wird akzeptiert, reiches Innenleben, Gegenseitigkeit in Beziehungen, Respekt vor individuellen Unterschieden (eigener Schatten der Subjektivität wird häufig nicht gesehen)
5.Relativierend
Übergangsweise 'gewissenhaft-konformistisch'
Junger Erwachsener
~25 Jahre
Beginnendes Bewusstsein darüber, wie die eigene Wahrnehmung die Sicht auf die Welt prägt, stärkeres Hinterfragen der eigenen Sichtweisen (und der von anderen Menschen). Relativistische Weltsicht.
Größere Bewusstheit gegenüber inneren/äußeren Konflikten und Paradoxien (ohne diese integrieren zu können), sehr individuelle/persönliche Art.
6.Systemisch
Gewissenhaft
ErwachsenerVoll ausgebildete Multiperspektivität, gleichzeitige Prozess- und Zielorientierung, systemisches Erfassen von Beziehungen (Zirkularität). Fähigkeit, sich widersprechende Aspekte und Meinungen zu integrieren. Hohe Motivation, sich selbst weiter zu entwickeln.
Offene, kreative Auseinandersetzung mit Konflikten, hohe Toleranz für Mehrdeutigkeit. Hoher Respekt vor Autonomie anderer Personen und Aussöhnung mit eigenen als negativ erlebten Anteilen.
7.Individualistic stageErwachsenerRespect for individuality and interpersonal ties, broad-minded tolerance, respect for the autonomy of self and others, moralism subsides, awareness of inner conflict, concern for psychological causality and development and interpersonal interaction
8.Autonomous stageErwachsenerFreeing from oppressive demands of conscience, "synthesizing", conceptually integrating ideas, deepening self-acceptance
9.Integrated stageÄlterer ErwachsenerWisdom, broad empathy towards oneself and other, capacity to reconcile inner conflicts
References: en.Wikipedia entrys Jane Loevinger (1918-2008) US-amerikanische Entwicklungspsychologin, Erforscherin von Persönlichkeitsmerkmalen, familiären Interaktionsmustern und Gewissensbildung
Ich-Entwicklung nach Jane Loevinger

Spiral Dynamics Modell – Clare Graves


Spiral Dynamics Modell nach Clare W. Graves
Clare Graves Theorie/Modell, genannt bio-psycho-social-spiritual double helix model of emergent adult development theory, wurde durch Don Edward Beck bekannt unter der Bezeichnung Spiral Dynamics Integral. Es ist eins von diversen Entwicklungsmodellen, das sich als nützlich erweist, um menschliche Wertesysteme zu verstehen. Es wurde bei mehr als fünfzigtausend Menschen weltweit getestet und im wesentlichen ohne Abweichungen bestätigt. Die moderne Entwicklungsforschung hat festgestellt, dass der Mensch eine Reihe von Ebenen, Stufen, Memen oder Entwicklungswellen durchläuft, die folgende Phasen enthalten:
༺༻BewusstseinsstufeAuftritt seitVerbreitungBereich
1.Archaisch-instinktive Überlebensebene (beige)
Existierendes System
Attraktor: Sicherheit
Ein Menschenleben beginnt mit der reaktiven Stufe, den primären Bedürfnissen, dem nackten Überlebensdrang.
Erfüllung der körperlichen Hauptfunktionen: Nahrungsaufnahme, Rast, körperliche Sicherheit, Fortpflanzung
~100.000 v. Chr.
Nur beim Säugling
0 % weltweit1. Tier
2.Magisch-animistische Familienebene (violett)
Stammes-Menschen-System
Attraktor: Entwicklung
Im tribalistischen Erleben ist die Familienzugehörigkeit am wichtigsten.
Primitive Clanbildung, Gruppenzugehörigkeit, Animismus, Verehrung der Ahnen, Tabus, Rituale
~50.000 v. Chr.
Beim Kleinkind i.d.R. vor dem 3. Lebensjahr
10 % / 1 % weltweit1. Tier
3.Egozentrisch-dominierende Ebene der Selbstbestimmung (rot)
Einzelkämpfer-System
Attraktor: Stabilität
Die egozentrische Phase entspricht der Zeit der Pubertät, in der man sich selbst als Mittelpunkt der Welt sieht.
Stärke, Macht, "Ich gewinne", Rebellion, Heldentum, totalitäre Gesellschaftsstruktur, Diktatur, Monarchie
~7000 v. Chr.
Beim Kind um das 3.-4. Lebensjahr (Trotzphase)
20 % / 5 % weltweit1. Tier
4.Mythisch-traditionelle Ebene der gesellschaftlichen Ordnung (blau)
Loyalisten-System
Attraktor: Leistung
In der absolutistischen Phase wird polar gedacht und gehandelt (schwarz/weiß – "gut"/"böse").
Klare Regeln, Hierarchie, Ordnung, Absolutismus, übergeordnete Macht, Dogmatismus, Starrheit
~3000 v. Chr.
Beim Kind bis zur Pubertät
40 % / 30 % weltweit1. Tier
5.Modern-rationale Ebene (orange)
Erfolgssucher-System
Attraktor: Synergie
Während der materialistischen Phase ist die Sicherung des materiellen Erfolgs wichtig.
Ebene der sozial verträglichen Entwicklung. Wissenschaft, Ambition, Leistung, Fortschritt, Vernunft, "Win-win"
~1700 / früher
Beim jungen Erwachsenen bis etwa zum 18.-25. Lebensjahr
30 % / 50 %  weltweit1. Tier
6.Postmoderne-pluralistische Ebene des gesellschaftlichen Konstruktivismus (grün)
Team-Menschen-System
Attraktor: Flexibilität
In der pluralistischen Phase beginnt man, sich sozial zu engagieren.
Gleichbehandlung, Gleichberechtigung, Akzeptanz, Ökologie, Relativismus. Typische Gesellschaftsform der Hilfsorganisationen
~1850
Beim Erwachsenen bis etwa zur Midlife-Crisis
10 % / 15 % weltweit1. Tier
7.Systemisch-Integrative Ebene (gelb)
Möglichkeiten-Sucher-System
Attraktor: Integration
In der systemischen Phase beginnt das zusammenhängende Denken, Zusammenhänge in allen Lebensbereichen werden erkannt.
Systeme in Systemen, Unsicherheitsprinzip, Chaostheorie, Intergration diverser Ansichten, Big Picture, flexibles Handeln
~1950
Beim Erwachsenen etwa ab dem 40. Lebensjahr
1 % / 5 % weltweit
Gesellschaftlich irrelevant
2. Tier
8.Holistische / Holonische Ebene (türkis)
Globalisten-System
Die holistische Phase belebt das ganzheitliche Denken unter Einbeziehung der Allverbundenheit.
Bewusste, universelle Ordnung, Gedanken und Gefühle verbunden, Verbundenheit aller Netzwerke, Spiritualität, "collective mind"
~19700 % / 1 % weltweit
Gesellschaftlich irrelevant
2. Tier
9.Nicht näher beschriebene Stufe (koralle)
Die transpersonale Phase dreht sich nicht mehr um Individuen, sondern um Erkenntnisse jenseits von Erfahrungen.
~19900 % weltweit 2. Tier
10....~20000 % weltweit 2. Tier

 

Erst-Tier-Meme oder -Stadien von 1-6 zeichnen sich durch die Überzeugung aus, dass ihre Art des Weltverständnisses der einzige wahre korrekte oder wertvolle Weg ist.
Ab dem zweiten Tier treten zum ersten Mal integrale Impulse im Bewusstsein auf verbunden mit der Einsicht, dass alle Erst-Tier Stadien eine mitentscheidende, wenn auch begrenzte, Rolle in der Welt spielen.

 

Referenzen:
► Dr. Clare W. Graves Webseite ClareWGraves.com (engl.)
Graves-Systeme: Gesamtüberblick der Systeme und Übergänge
  • Ich stelle zur Debatte, dass die Psychologie des reifen Menschen ein sich entfaltender, wachsender, oszillierender, spiralförmiger Prozess ist, gekennzeichnet durch die progressive Unterordnung älterer Verhaltenssysteme niederer Ordnung unter neuere Systeme höherer Ordnung und zwar in dem Maß, wie die existenziellen Probleme des Menschen sich verändern. Clare W. Graves, Ph.D. (1914-1986) US-amerikanischer Professor für Psychologie, Begründer der Ebenentheorie der Persönlichkeitsentwicklung

 

  • Die Psychologie des reifen menschlichen Wesens ist ein sich entfaltender, schwingender, spiralförmiger Prozess, gekennzeichnet durch die fortschreitende Unterordnung älterer Verhaltenssysteme niederer Ordnung unter neuere Systeme höherer Ordnung, während die existentiellen Probleme eines Individuums sich verändern. Jede der aufeinanderfolgenden Stufen, Wellen oder Seinsebenen ist ein Zustand, den Menschen auf ihrem Weg zu anderen Seinszuständen durchlaufen. Ist der Mensch auf einen bestimmten Seinszustand zentriert, dann besitzt er eine Psychologie, die für diesen Zustand spezifisch ist. Seine Gefühle, Motivationen, ethischen Vorstellungen und Werte, seine Biochemie, der Grad seiner neurologischen Aktivierung, sein Lernsystem, Glaubenssystem, seine Auffassung von geistiger Gesundheit, seine Ideen darüber, was Geisteskrankheit ist und wie sie behandelt werden sollte, seine Konzeptionen von und Vorlieben für Management, Erziehung, Wirtschaft sowie politische Theorie und Praxis sind alle diesem Zustand angemessen. Clare W. Graves, Ph.D. (1914-1986) US-amerikanischer Professor für Psychologie, Begründer der Ebenentheorie der Persönlichkeitsentwicklung, Anfang der 60er-Jahre, zitiert in: Ralph Netzger, Einführung in das Graves Values System. Das System der psychosozialen Entwicklung nach Clare W. Graves Dosisnet.de, PDF

Acht-Meme-Modell – Don Beck

Dr. Don Edward Beck ist der Schöpfer der integralen Spiraldynamik (SDi). SDi ist eine Landkarte der menschlichen Entwicklungsstadien – auf der Grundlage der Pionierarbeit von Clare Graves in Verbindung mit der integralen Rahmenarbeit von Ken Wilber. Auch angesichts der Fülle von gültigen Bewusstseinsskalen zählt SDi zu den am häufigsten benutzten Skalen – aufgrund ihres einfachen, eleganten Aufbaus und der Leichtigkeit sich intuitiv einen Überblick zu verschaffen.
Das Spektrum der SDi besteht aus 3 Tiers (gefalteten Anteilen). Die Meme von
Beige bis Grün umfassen das "erste Tier" (Drittel) des Mem-Spektrums, in dem andere Entwicklungsebenen nicht als unumgängliche Stadien des Wachstums geschätzt werden (können). Ab dem zweiten Tier (Drittel) beginnt die Bewusstwerdung von der Einheit der Schöpfung. Alles ist mit allem verbunden.

 

1. Beiges Mem   1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Archaisch-instinktive Ebene
Es geht ums Überleben. Essen, Trinken, Schutz, Sex und Wärme haben Priorität. Jedes Kind wird auf dieser Stufe geboren und startet von hier aus seinen Lauf durch die Spiraldynamik. Wichtig ist, dass alle Stufen und ihre Zuständigkeiten integriert und gewürdigt werden.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die BEIGE Ebene im nichtintegeren BW-Bereich etwa von 1 - 80. ||

Entsprechung: ► 1. oder WurzelChakra – Überleben / Urkraft

2. Violettes Mem   1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Magisch-animistische Ebene
Die Welt ist von Geistern belebt, die beschworen und besänftigt werden müssen durch geeignete Opfer, Flüche, Beschwörungen und Rituale (inklusive Menschenopfer). Der Aberglaube ist prävalent. Das Violett-Mem ist bei Sportteams, Straßengangs, Familienritualen sowie auch in zahlreichen New-Age-Gruppen anzutreffen. Die magisch-animistische Ebene, die auf einer nichtintegeren Grundlage fußt, scheint äußerlich den sehr hoch entwickelten gelben und türkisen Bewusstseinsebenen des 2. Tiers zu gleichen. Das Violett-Mem wird vom Sippenbewusstsein gespeist. Menschen verstehen sich daher in erster Linie als Gruppenmitglieder, nicht als Individuen mit Eigenverantwortung.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die VIOLETTE Ebene im nichtintegeren BW-Bereich von 81 - 190. ||

Entsprechung: ► 2. oder SakralChakra – Gefühl

3. Rotes Mem   1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Egozentrisch-machtorientierte Ebene
Erste Ausdrucksform des Individualismus, Heldensagen, Drachen, Archetypen (Götter), Monster, Feudalherrschaft, Gottkönige, Macht und Ruhm, Gewalt, Wut. Das Ego beginnt sich aus dem Gruppenverband zu lösen, und der Mensch übt sich als Individuum, oft in der Form, dass sich ein Führer oder König über die immer noch violelett geprägten Gruppenmitglieder erhebt, die sich ihrerseits wie Glieder im Leib ihres Führers verstehen und als 'ausführende Organe' agieren.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die ROTE Ebene im nichtintegeren BW-Bereich etwa zwischen 150 ≠ Wut und 175 ≠ Stolz bis maximal 199. ||

Entsprechung: ► 3. oder Solarplexus Chakra – Verstand, Eigenwillen

4. Blaues Mem   1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Mythisch-traditionelle Ebene
Ordnung und Gehorsam gehen über alles. Geschätzt wird Sinn für Gemeinschaft und Regelbewusstsein innerhalb der Gemeinschaft, Struktur und Halt, Disziplin und Ehrenkodizes. Man ordnet sich nicht einem Führer unter, sondern einem (gottgewollten) System, das auf dem Konzept von Gut und Böse bzw. Law and Order (Gesetz und Strafe) beruht. Es gibt nur einen klar vorgeschriebenen Weg, richtig zu leben. Das Blau-Mem tritt bevorzugt bei Armeen, Militär und in der Gesetzgebung auf. Seine Schattenseiten sind absolutistischer Fundamentalismus; Angst, Starrheit und Einschränkung. Die Skrupel Was würden die Nachbarn sagen? drückt die Angst vor dem Tabubruch aus, sich aus der blauen Ordnung zu entfernen.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die BLAUE Ebene teils noch im nichtintegeren und im integer-dualistischen BW-Bereich von etwa 175 - maximal 399. ||

Entsprechung: ► 4. oder HerzChakra (niederes Herz) – 2. umfassenderes Gefühl, Ahnenebene

5. Oranges Mem   1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Modern-rationale Ebene
Es zählen Rationalität, Wissenschaftliche Orientierung, Denken, Logik, Technik, Naturgesetze, Aufklärung und Fortschritt. Die Schattenseiten sind: Gottesferne (Gottesleugnung) und Isolation des Menschen von seiner Umgebung; die Klimax des Individualismus.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die ORANGENE Ebene im integer-dualistischen BW-Bereich von 400 - etwa 460. ||

Entsprechung: ► 4. oder HerzChakra (höheres Herz) – 2. umfassenderes Gefühl, Integration der Ahnenebene

6. Grünes Mem   1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Postmodern-pluralistische Ebene
Das sensibel-wachsame Selbst unterstützt, vertritt und ehrt ökologische Bewegungen, fairen Handel, politische Korrektheit, Sensibilität, Netzwerkarbeit, Multikulti, Pluralismus, Gaia, das Weibliche, die Natur, die Göttin, die Freiheit. Die Schattenseite: Es kann in Beliebigkeit und "alles ist irgendwie legitim" umschlagen. Kennzeichend ist eine starke Abneigung gegen hierarchische Systeme; Nicht-Hierarchien werden im hierarchischen Sinn höher bewertet als Hierarchien.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die GRÜNE Ebene ebenfalls im integer-dualistischen BW-Bereich der Ratio von etwa 460 - maximal 499. ||

Entsprechung: ► 5. oder HalsChakra – Basis der Spiritualität über Stimme, Einflussnahme

7. Gelbes Mem  und
8. Türkises Mem   2. Tier = 2. Drittel des Mem-Spektrums
Integrale Ebene (gelb) und
Höherliegende Ebene (türkis)
Das Leben ist ein Kaleidoskop aus den Memen des "zweiten Tiers". Interagierende, fließende Systeme atmen Flexibilität, Spontanität und bewirken die Auflösung von Differenzen. Die Teilaspekte setzen sich allmählich zusammen, so dass die Schöpfung als Einheit erkannt wird. Spirituelle Erlebnisse bereiten den Sprung in das dritte Drittel der post-türkisen Meme vor, worin Spirit nicht mehr als Theorie oder Konzept begriffen, sondern direkt als lebendige Realität erlebt wird.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegen sich die GELB/TÜRKISEN Ebenen im integeren-nichtdualistischen BW-Bereich von 500 - etwa 599. Ca. 4% der Bevölkerung bewegen sich dabei im Bereich 500 bis 540 und nur 0,4+% im Bereich 540 plus. ||

Entsprechung: ► 6. oder StirnChakra – höheres Gefühl, Ein-Sicht, Schau, Weisheit

 

Referenzen:
Buch Don Edward Beck, Ph.D. (*1937) US-amerikanischer geopolitischer Management-Berater, Co-Begründer von Spiral Dynamics integral, Referent, Autor, Christopher C. Cowan, Koautor, Spiral Dynamics – Leadership, Werte und Wandel. Eine Landkarte für das Business, Politik und Gesellschaft im 21. Jahrhundert, 1996, J. Kamphausen Mediengruppe GmbH, Neuauflage 19. September 2007
Interview mit Dr. Don Edward Beck (*1937) US-amerikanischer Management-Berater, Referent, Autor, Die endlos aufwärts führende Suche. Die praktische und spirituelle Weisheit der Spiral Dynamics, präsentiert von Magazin Was ist Erleuchtung?, Jessica Roemischer, US-amerikanische Pianistin, Komponistin, Lehrerin, Autorin, Ausgabe 8, 2002/2003
de.Wikipedia entry Spiral Dynamics
Webseiten:
SpiralDynamics.net, präsentiert von Spiral Dynamics Integral
► Webseite von Don Beck / Chris Cowan SpiralDynamics.com

Sieben Wandlungssprachen – Robert Kegan

Dr. Robert Kegan ist Therapeut, Entwicklungspsychologe und Professor an der Harvard-Universität für Erwachsenenbildung und berufliche Entwicklung. Er forscht an der Evolution der Subjekt-Objekt-Beziehung.

 

Evolution der Subjekt-Objekt-Beziehung
in sieben Sprachen der Transformation nach Robert Kegan
༺༻EvolutionsstufeSubjektObjekt
1.Inkorporative StufeReflexeNichts
2.Impulsive StufeImpulse, WahrnehmungenReflexe
3.Imperiale StufeBedürfnisse, Interessen, WünscheImpulse, Wahrnehmungen
4.Interpersönliche StufeInterpersönliche Beziehungungen, GegenseitigkeitBedürfnisse, Interessen, Wünsche
5.Institutionelle StufeUrheberschaft, Identität, IdeologieInterpersönliche Beziehungungen, Gegenseitigkeit
6.Inter-individuelle StufeInter-Durchdringbarkeit von selbstorganisierten SystemenInterpersönliche Beziehungen, Gegenseitigkeit

 

Das Subjekt (Ich) wird in der nächstgrößeren Stufe zum Objekt (Nicht-Ich). Das Wasser (Subjekt) als Lebenselement des Fisches wird zum Objekt der Betrachtung, sobald der Fisch zum Amphibium oder Vogel mutiert ist. Wasser als Stoff, der Leben ermöglicht, wird Gegenstand der Diskussion, wenn man nicht mehr zwingend auf es angewiesen ist.

 

Urheber: ► Dr. Robert Kegan (*1946) US-amerikanischer Professor für Führungswissenschaft und Erwachsenenbildung,
Harvard Universität, Vizedirektor der Change Leadership Group, Autor
Siehe auch: ► Sprache – Language
Zitate aus einem Interview mit Dr. Robert Kegan (*1946) US-amerikanischer Professor für Führungswissenschaft und Erwachsenenbildung, Harvard Universität, Vizedirektor der Change Leadership Group, Autor, Erkenntnistheorie, das Bewusstsein vierten Grades und die Subjekt-Objekt-Beziehung oder ... die Entwicklungsstufen des Selbst, präsentiert von Magazin Was ist Erleuchtung?, Elizabeth Debold, Ed.D., US-amerikanische Genderforscherin, Lehrerin, Chefredakteurin von WIE / EnlightenNext (2002-2011), Kulturkommentatorin, Autorin, Ausgabe 8, ~2001

 

  • Die Transformation der Subjekt-Objekt- Beziehung ist in der Tat auch das Ziel vieler spiritueller Praktiken, ermöglicht sie uns doch, wirklich objektiv zu werden und zu erkennen, was wirklich wahr ist.

 

  • Wenn man […] daran interessiert ist, in sich selbst und in anderen eine Transformation zu bewirken, dann ist es sehr wichtig, die Rose und ihren Duft getrennt voneinander zu untersuchen.

 

  • Das […] sehr Peinliche [und] […] auch so Befreiende bei der Transformation ist unsere Erkenntnis, dass das, was wir für die Wirklichkeit hielten, in Wahrheit nur eine Konstruktion der Wirklichkeit ist.

 

  • Eine ganz dramatische Transformation findet […] in den ersten 21 Lebensmonaten statt. In nicht einmal zwei Jahren kommt es zu jenem ungeheuren Wandel vom Empfinden der Einheit von Subjekt und Objekt zur beginnenden Unterscheidung zwischen "Ich" und "Nicht-Ich". Das Kind wird ein Mitglied seiner sozialen Umwelt! Das ist eine enorme Verwandlung. Die nächste Transformation jedoch dauert mindestens doppelt so lange, und die darauf folgende ist wiederum zweimal so lang, wie die vorhergehende und so weiter. Betrachten wir dann die Entwicklung eines Erwachsenen, könnten wir sagen: "Meine Güte, das Ganze ist aber wirklich lahm geworden. In gewisser Hinsicht stimmt das auch, aber wenn man einmal einen großen Schritt zurücktritt und den Prozess von einem anderen Standpunkt aus betrachtet, dann wird verständlich, weshalb es immer länger dauert."

 

  • Die Untersuchungsergebnisse […] von Studien deuten darauf hin, dass selbst nicht einmal die Mehrheit der hochentwickelten, begünstigten Menschen das Bewusstsein vierten Grades, das selbstbestimmte Bewusstsein erreicht hat. Sie haben jene Fähigkeiten noch nicht entwickelt, die es ihnen ermöglichen würden, in der heutigen, zunehmend pluralistischen Gesellschaft, welche von jedem Einzelnen eine nie dagewesene Autorität verlangt, erfolgreich zu gedeihen.

 

  • Zunehmend sieht man ein, dass es bei dem "Projekt Leben" nicht darum geht, den Fortbestand einer bestimmten Form des Selbst zu verteidigen, sondern um die Fähigkeit, das Selbst an sich buchstäblich transformativ sein zu lassen. Das Selbst könnte man als eine Art Durchschreiten verschiedener Bewusstseinsformen beschreiben und nicht als die Identifizierung mit einer dieser Formen, die es dann zu verteidigen gilt.

 

  • Unsere eigene Transformation ist ein Ausdruck von Gottes Abhängigkeit von uns. Das ist, wozu wir berufen sind, was das Universum von uns benötigt. Alles Leben im Universum hat die Möglichkeit, sich durch den Prozess der Transformation zu immer komplexeren Formen zu entwickeln. Diese Möglichkeit gibt eine Zielrichtung vor, […] eine mentale Struktur, die immer komplexer wird, um uns schließlich zu einem Höchstmaß an Komplexität zu führen oder dem Gipfel dieser besonderen Einfachheit, welche die Ganzheit erkennt.

 

  • Wir liebten Jesus, Sokrates und Gandhi, nachdem wir sie ermordet hatten. Denn zu Lebzeiten gingen sie ihren Zeitgenossen furchtbar auf die Nerven. Jesus, Abraham Lincoln, Rev. Martin Luther King, Jr., all diese Menschen, starben früh. Wer seiner Kultur weit voraus ist, muss damit rechnen, nicht alt zu werden.

Neun Stufen der Aktions-Logik – Susan Cook-Greuter

Die neun Aktions-Stufen, erarbeitet von Susan Cook-Greuter, stellen ein System dar, das dem Aufbau von Spiral Dynamics ähnelt.

 

Referenzen:
Artikel Susan Cook-Greuter, präsentiert von siggibecker.de, Dezember 2004
Artikel Susan Cook-Greuter, Neun Stufen des zunehmenden Erfassens, deutsche Fassung, präsentiert von Integrale-Bibliothek.net, Nr. 14, Sept./Okt. 2008
References:
Essay Susanne Cook-Greuter, Ed.D., US American independent scholar, coach, consultant, cofounder of the think tank Integral Institute, Denver, Colorado, 1998, Ego Development. Nine Levels of Increasing Embrace, 36 pages, 1985, 2005
Essay Susanne Cook-Greuter, Ed.D., US American independent scholar, coach, consultant, cofounder of the think tank Integral Institute, Denver, Colorado, 1998, Nine Levels Of Increasing Embrace In Ego Development: A Full-Spectrum Theory Of Vertical Growth And Meaning Making, PDF, presented by cook-greuter.com, 97 pages, 2013
Siehe auch: ► Ken Wilber

Drei Axiome des Bewusstseins – Ayn Rand

Axiome liegen jedwedem Konzept zugrund. Sie können nicht auf andere Tatsachen oder Komponenten heruntergebrochen werden. Sie bedürfen keinerlei Beweise oder Erklärungen. Ayn Rands Philosophie des Objektivismus [oranges Wertemem nach Spiral Dynamics] beinhaltet drei grundlegende philosophische Axiome:

  1. Existenz [existence]
  2. Bewusstsein [consciousness]
  3. Identität [identity]
Reference: ► Ayn Rand und ► Bewusstsein

Stufen des logischen Denkens – Jean Piaget


Stadien der kognitiven Entwicklung nach Jean Piaget
༺༻StadiumLebensalterBeschreibung
1.Anfangsstadium0-2 JahreErwerb von sensomotorischer Koordination, praktischer Intelligenz und Objektpermanenz, jedoch noch ohne interne Repräsentation
2.Präoperationales Stadium2-7 JahreErwerb des Vorstellungs- und Sprechvermögens; gekennzeichnet durch Realismus, Animismus und Artifizialismus (zusammenfassend: Egozentrismus)
3.Konkretoperationales Stadium7-11 JahreErwerb von Dezentrierung, Reversibilität, Erhaltung,
Seriation, Klasseninklusion und Transitivität
4.Formaloperationales Stadium11-16 JahreErwerb der Fähigkeit zum logischen Denken und der Fähigkeit Operation auf Operation anzuwenden
5.Methoden-Kritiko/oDas Denken reflektiert sich selbst methoden-kritisch.

 

1. Mensch ist / identifiziert sich mit seinen Reflexen.
2. Mensch hat / abstrahiert seine Reflexe.
3. Mensch ist / identifiziert sich mit seinen Wahrnehmungen.
4. Mensch hat / abstrahiert seine Wahrnehmungen.
5. Mensch ist / identifiziert sich mit Inhalten, ist eingebunden in Konkretes.
6. Mensch hat sich vom Konkreten gelöst / ist offen für Kontext.

 

Quelle: de.Wikipedia-Eintrag Stadien der kognitiven Entwicklung
Urheber: de.Wikipedia-Eintrag Jean Piaget (1896-1980) Schweizerischer Entwicklungspsychologe,
Epistemologe, Entwickler der genetischen Epistemologie
Siehe auch: ► Bewusstsein und ► Denken

Acht Phasen der psychosozialen Entwicklung – Erik H. Erikson

Achtstufiges Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung
Der deutsch-amerikanische Psychoanalytiker Erik Erikson entwarf das achtstufige Modell der psychosozialen Entwicklung (von der Geburt bis zum Tod), als eine Erweiterung des Freudschen Modells psychosexueller Entwicklung.
Erikson verfasste psychoanalytische Biografien über die Gesellschaftsreformer Martin Luther und Mahatma Gandhi.
StufeLernhemaKriseResultierende TugendAlter – Phase
1.Urvertrauen vs. UrmisstrauenHoffnung1. Lebensjahr
Oral-respiratorisch kinästhetisch, einverleibend
2.Autonomie vs. Scham und ZweifelWillensausdruck2. bis 3. Lebensjahr
Anal-urethral muskulär, retentiv-eleminierend
3.Initiative vs. SchuldgefühlZielsetzung3. bis 6. Lebensjahr
Phallisch
4.Werksinn vs. MinderwertigkeitsgefühlKompetenz / Können6. Lebensjahr bis Pubertät
Latenzzeit
5.Identität / Ablehnung vs. IdentitätsdiffusionTreue / BeharrlichkeitJugendalter
6.Intimität / Solidarität vs. IsolierungLiebeFrühes Erwachsenenalter
7.Generativität vs. Selbstabsorption / StagnationFürsorglichkeitMittleres Erwachsenenalter
8.Ich-Integrität vs. VerzweiflungWeisheitHohes Erwachsenenalter
Quelle: de.Wikipedia-Eintrag Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung
Urheber: de.Wikipedia-Eintrag Erik H. Erikson (1902-1994) dänisch-deutsch-amerikanischer Psychoanalytiker,
Vertreter der psychoanalytischen Ich-Psychologie, Neofreudianer
Siehe auch: ► Bewusstsein und ► Denken

Sieben Entwicklungsstufen – Jean Gebser

Sieben Entwicklungsstufen nach Jean Gebser
StufenEntwicklungsstufen
1. StufeArchaische Stufe
2. StufeMagische Stufe
3. StufeMythische Stufe
4. StufeRationale Stufe
5. StufePluralistische Stufe
6. StufeIntegrale Stufe
7. StufeTranspersonale Stufe
Urheber: de.Wikipedia-Eintrag Jean Gebser (1905-1973) polnisch-schweizerischer Philosoph, erster kulturwissenschaftlich orientierter Bewusstseinsforscher, Vertreter der wissenschaftlich-spirituellen
Integralen Theorie, Linguist, Übersetzer, Schriftsteller

 

Drei europäische Welten – Jean Gebser
StufenEntwicklungsstufen
1.Unperspektivische Welt
2.Perspektivische Welt
3.Aperspektivische Welt
Literatur: ► Kai Hellbusch, Das integrale Bewußtsein. Jean Gebsers Konzeption der
Bewußtseinsentfaltung als prima philosophia unserer Zeit
, TENEA Verlag, Berlin, 2003

Fünf untereinander austauschbare Seinsebenen – Amit Goswami

Fünf interdependente Entwicklungsstufen nach Dr. Amit Goswami
StufenSeinsebenen
1. StufeKörperliches Sein
2. StufeVitales Sein (körpernahe Aura)
3. StufeMentales Sein (Verstand/Gemüt)
4. StufeSupramentaler Intellekt (Gewahrsein)
5. StufeGrenzenloser Zustand der Glückseligkeit (Satori)

 

Wir müssen das Bewusstsein in die Wissenschaft einbringen. Doch zu diesem Zweck muss das Bewusstsein etwas Struktur aufweisen, um sich irdisch verwirklichen zu können. Diese Struktur benötigt Verstand/Gemüt, Vitalkräfte, supramentale Kräfte, mit anderen Worten, die Seele. An all dem mangelte es innerhalb des "selbstbewussten Denkmodells des Universums". Amit Goswami, Ph.D. (*1936) indienstämmiger US-amerikanischer Professor für theoretische Nuklear- und Quantenphysik, Universität Kalkutta und Universität von Oregon (1968-1997), Quantenkosmologe, Begründer des ' monistischen Idealismus', Autor, Physics of the Soul (engl.), präsentiert von New Connexion, Connie Hill, September/October 2002

 

We have to introduce consciousness into science, but to do this consciousness must have some structure to manifest itself. That structure requires mind, vital energies, supra-mentality, soul in other words. All of that was lacking in the "self aware universe model". Interview with Amit Goswami, Ph.D. (*1936) Indian US American professor emeritus of nuclear physics, University of Oregon (since 1968), quantum cosmologist, author, Physics of the Soul, presented by New Connexion, Connie Hill, September/October 2002

 

"Science within consciousness", which comprises and explains the "downward causation" and the upwards drift in the fields of physics, biology, and psychology and more recently the healing arts, thus resulting in varied theories of integral medicine based on five interchanging levels of existence: the physical, the vital, the mental, the supra-mental intellect and the limitless bliss state. Amit Goswami, Ph.D. (*1936) Indian US American professor emeritus of nuclear physics, University of Oregon (1968-1997), quantum cosmologist, author, source unknown

 

Urheber: ► de.Wikipedia-Eintrag Prof. Amit Goswami (*1936) indienstämmiger US-amerikanischer Professor für
theoretische Nuklear- und Quantenphysik, Universität Kalkutta und Universität von Oregon (1968-1997), Quantenkosmologe,
Begründer des 'monistischen Idealismus', Autor
Buch: ► Das bewusste Universum. Wie Bewusstsein die materielle Welt erschafft, Lüchow, Freiburg, 1995, 3. Auflage 1. Dezember 2007

Vier-Stufenmodell des Dialogs – Otto Scharmer

StufenQualität des Dialogs
1. Stufe Nettes Gespräch
2. StufeHeftiges Gespräch
3. StufeReflektiver Dialog
4. StufeGenerativer Dialog
Quelle: ► Otto Scharmer Ottoscharmer.com deutsch-US-amerikanischer Seniordozent, Massachusetts Institute of Technology (MIT), Gründungsmitglied des Presencing Institute, Dozent des UN Führungsprogramms, UN Staff College, Presencing. Learning From the Future As It Emerges. On the Tacit Dimension of Leading Revolutionary Change, präsentiert auf der Konferenz Wissen und Innovation, School of Economics, Helsinki, Finnland, 25.-26. Mai 2000 und MIT Sloan School of Management, OSG, Cambridge, Massachusetts, Vereinigte Staaten von Amerika, 20. Oktober 2000
Siehe auch: ► Dialog

Vier Stadien der spirituellen Entwicklung – M. Scott Peck


Vierstufiges Stufenmodell der spirituellen Entwicklung
nach M. Scott Peck
Der US-amerikanische Psychiater M. Scott Peck (1936-2005) beobachtete
ein vierstufiges Stufenmodell der spirituellen Entwicklung.
StufeAusdruckGruppeAnmerkung༺༻Fokus
Chakra
I.Chaotisch, ungeordnet, draufgängerisch
Neigung zu Trotz und Ungehorsam
Nichtakzeptanz eines Willens, der größer ist als der eigene
Sehr junge KinderViele Kriminelle sind
der Stufe I nie entwachsen.
1.Körper
_____________
Wurzelchakra
II.Blinder Glauben; gehorsame Kinder
Demut und Bereitwilligkeit zu gehorchen und zu dienen
Religiöse Menschen mit blindem GottesglaubenDie meisten guten gesetzestreuen Bürger entwachsen der Stufe II nicht.2.Emotionen
_____________
Sakralchakra
III.Wissenschaftlicher Skeptizismus und Wissbegier
Akzeptiert nur logisch fassbare Zusammenhänge, misstraut Glaubensdingen
Wissensarbeiter, die sich in der wissenschaftlichen und technologischen Forschung engagierenStufe III. besteht vorwiegend aus Intellektuellen.3.Verstand
_____________
Milzchakra
IV.Genießen und Erkenntnis des Mysteriums und der Schönheit der Natur
Wiedererkennen von übergreifenden Mustern in Lebensereignissen, während man seine Skepsis im Zaum hält
Die Menschen der Stufe IV werden Mystiker genannt.Religiosität und Spiritualität sind das Ergebnis von echten Erfahrungen, nicht blindem Glauben (wie in Stufe II).4.Herz
Mitgefühl

_____________
Herzchakra

 

Nach Peck vollziehen sich Übergänge in den Wachstumsphasen – je nach betonter Hirnhemisphäre – unterschiedlich
Linkshirnig betont – Der Übergang von Stufe 1 zu Stufe 2 geschieht abrupt.
Rechtshirnig betont – Der Übergang von Stufe 3 zu Stufe 4 geschieht eher allmählich.

 

Literatur von M. Scott Peck (1936-2005) US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Schriftsteller:
Gemeinschaftsbildung. Der Weg zur authentischer Gemeinschaft, Eurotopia Verlag, 4. Auflage Oktober 2007
Der wunderbare Weg. Eine neue spirituelle Psychologie, Erstauflage 1978, Goldmann Verlag, Neuauflage 1. Juni 2004

Vier Phasen der Teamentwicklung – M. Scott Peck

Stufenweise Teamentwicklung
StufenTeam- und Gemeinschaftsbildungsphasen
1. StufePseudo-Team
2. StufeChaos-Phase
3. StufeLeere (Ernüchterung) – der Nullpunkt
4. StufeArbeitsfähiges Team
Urheber: de.Wikipedia-Eintrag M. Scott Peck (1936-2005)
US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Schriftsteller
Referenz: ► Das Wir, die Gruppe. Die vier Phasen der Teamentwicklung
nach M. Scott Peck, präsentiert von Ingo-Heyn.de, undatiert

Stationen auf dem Weg zu einer echten Gemeinschaft – Mushin J. Schilling

Sieben Entwicklungsstufen einer echten Gemeinschaft
PhasenGemeinschaftsbildung
1. PhasePseudo- oder Klischeephase
2. PhaseVerwirrungsphase
3. PhaseLoslassphase
4. PhaseAuthentisches WIR oder Selbst – Inspiration
Hieros Gamos (Holarchie; kohärentes, lebendiges Feld)
5. PhaseKristallisationsphase
6. PhaseRückmeldungsphase des Universums / Kontexts
7. PhaseManifestations- oder Realisierungsphase
Quelle: ► Mushin J. Schilling, Pluralistische Spiritualität – Hieros Gamos, 2006
Referenz: ► Circle of the Heart – Angelehnt an Scott Pecks Teambildungsstufen

Emotionale Tonskala – Scientologie

Emotionale Tonskala von Ron Hubbard, Scientology
Stufe%FokusBeschreibung
1.4,0Enthusiasmus (Begeisterung)Beschwingt und aufgeschlossen. Flexibilität. Menschen auf der Siegerstraße.
2.3,5InteresseAktiv. Interessiert an allem Positiven.
3.3,0KonservatismusGeht konform. Meidet das Außergewöhnliche. Scheut sich vor Veränderung. Keine allzu problematischen Menschen
4.2,5LangeweileDer Zuschauer, der die ganze Welt als (s)eine Bühne sieht. Weder zufrieden noch unzufrieden, nimmt die Dinge, wie sie sind. Ziellos und sorglos, weder gefährlich, noch hilfreich.
5.2,0AntagonismusJemand, der unbedingt debattieren muss. Unverblümt. Ehrlich, doch taktlos. Schlechter Verlierer.
6.1,8SchmerzEmpfindlich. Unkonzentriert. Reizbar. Wütet gegen Objekte/Personen, durch die (ihm) Schmerz 'verursacht' (zugefügt) wurde.
7.1,5ZornChronisch aggressiv und aufbrausend. Beschuldigt alle Welt. Ständig nachtragend. Bedroht andere. Besteht auf unbedingtem Gehorsam.
8.1,2GefühllosigkeitEin Eisberg. Unterdrückt heftigen Zorn. Grausam. Still. Findig. Von frostiger Höflichkeit.
9.1,1Versteckte FeindseligkeitDer "freundliche" Heuchler. Schwätzer. Schauspieler. Witzelt gern und macht auf Kosten anderer Scherze. Bemüht, andere zu verstören. Jemand, der nervös lacht oder ständig grinst.
10.1,0FurchtFeige. Ängstlich. Sorgenvoll. Argwöhnisch. In seiner Unentschlossenheit gefangen, der er zugleich zu entrinnen versucht.
11.0,9MitleidHat das zwanghafte Bedürfnis, mit anderen gleichzuziehen. Besorgt, anderen wehzutun. Kümmert sich um jene, denen es "dreckig geht". Versucht, jedem zu helfen, auch dem, der keine Hilfe braucht. Mitunter hin- und hergerissen zwischen selbstgefälliger Fürsorglichkeit und Tränenfluten. Hilfloser Helfer. Koabhängiger.
12.0,8Sich um Gunst bemühenBeschwichtigt gern. Jemand, der es jedem Recht machen möchte. Verteilt Gunstbeweise, um sich selbst vor schädlichen Folgen zu bewahren. Seine Neigung: die Leute zu "dämpfen".
13.0,5Gram – TraurigkeitDer Jammerer. Klammert sich an alte Erinnerungen und sammelt gewissermaßen Kümmernisse. Fühlt sich betrogen. Alles verursacht ihm Pein.
14.0,375WiedergutmachenDer Opportunist, der alles tun wird, um Mitgefühl oder Hilfe zu erlangen. Einer, der anderen blindlings ergeben ist.
15.0,05ApathieMensch, der resigniert und abgeschaltet hat. Der sich zu nichts aufraffen kann.
de.Wikipedia-Eintrag Scientologie
Frei zitiert nach Quellen (dt./engl.):
Ruth Minshull, Emotionen. Höhen, Tiefen, Gesetzmässigkeiten, Verlag für Außergewöhnliche Perspektiven, 1998
Ruth Minshull, How to Choose Your People, Scientology Ann Arbor, 1st edition 1. January 1972
Emotional Tone scale, presented by whale.to

Sieben Schöpfungsstufen – Max Heindel

Sieben Welten aus rosenkreuzerischer Sicht
StufeWelt – BereichStrukturChakra
1. StufeWelt GottesFeinstofflichScheitelchakra
2. StufeWelt der jungfräulichen GeisterFeinstofflichDrittes Auge
3. StufeWelt des göttlichen GeistesFeinstofflichKehlkopfchakra
4. StufeWelt des LebensgeistesFeinstofflichHerzchakra
5. StufeGedankenweltFeinstofflichSolarplexus
6. StufeEmpfindungsweltFeinstofflichSakralchakra
7. StufePhysische WeltGrobstofflichWurzelchakra
Quelle: ► Max Heindel (1865-1919) dänisch-US-amerikanischer Ingenieur, Theosoph, Rosenkreuzer, Begründer der rosenkreuzerischen Schule Rosicrucian Fellowship, Autor, Die Rosenkreuzer-Weltanschauung oder Mystisches Christentum, Oceanside, California, 92049, The Rosicrucian Fellowship, Rosicrucian.com, Internetausgabe S. 29, Stand Dezember 1992
Referenz: ► Blogartikel von Udo Leuschner, x|Die Rosenkreuzer. Wie ein nostalgisches Hirngespinst sich verselbständigte und von Tübingen nach Kalifornien gelangte, präsentiert von udo-leuschner.de, 1990-1991
Die Materie dieser Welten variiert auch in den Graden ihrer Dichtigkeit. Die physische Welt ist unter allen sieben die Dichteste. Jede Welt teilt sich wieder in sieben Regionen oder Unterabteilungen. In der physischen Welt bilden die festen Körper, Flüssigkeiten und Gase die drei dichteren Unterabteilungen, die restlichen vier sind Äther verschiedener Dichte In anderen Welten sind ähnliche Unterabteilungen notwendig, Denn auch die Abteilungen, aus der sie bestehen, ist nicht von gleicher Dichte. Max Heindel (1865-1919) dänisch-US-amerikanischer Ingenieur, Theosoph, Rosenkreuzer, Begründer der rosenkreuzerischen Schule Rosicrucian Fellowship, Autor, Die Rosenkreuzer-Weltanschauung oder Mystisches Christentum, S. 29f, Oceanside, California, 92049, The Rosicrucian Fellowship, Rosicrucian.com Internetausgabe Stand Dezember 1992

Wenn wir von der Materie der Empfindungswelt sprechen, so müssen wir zugeben, dass sie einen Grad weniger dicht ist, als die Materie der physischen Welt. Aber es ist vollständig falsch, zu glauben, sie sei feinere Physische Materie. Das ist eine völlig irrige Antwort, obwohl sie von vielen vertreten wird, die sich mit okkulten Philosophien beschäftigt haben. Max Heindel (1865-1919) dänisch-US-amerikanischer Ingenieur, Theosoph, Rosenkreuzer, Begründer der rosenkreuzerischen Schule Rosicrucian Fellowship, Autor, Die Rosenkreuzer-Weltanschauung oder Mystisches Christentum, S. 39f, Oceanside, California, 92049, The Rosicrucian Fellowship, Rosicrucian.com Internetausgabe Stand Dezember 1992

Kosmologie des AQAL-Modells – Ken Wilber

Der integrale Prozess beinhaltet:

  1. Drei Dimensionen,
  2. Drei Bewegungen,
  3. Sieben Stadien,
  4. Sechs Entwicklungen,
  5. Einen Prozess.

 

Kosmologie des AQAL-Modells. Es besteht aus vier Quadranten:

  1. Subjektiv – "Ich" (persönlich; oben links)
  2. Intersubjektiv – [d.h. kulturell] "Wir" (kulturell, unten links)
  3. Interobjektiv – "Seines" (sozial; unten rechts) und
  4. Objektiv – "Es" (verhaltensmäßig; oben rechts)

Sie beziehen sich auf relative Ganzheiten oder so genannte "Holons" (ein Begriff, den Arthur Koestler geprägt hat).


 

Zustände ist ein Kurzwort für vier Arten von "Bewusstseinszuständen".

  • Der grobstoffliche Wachzustand,
  • der subtile Traumzustand und
  • der kausale Tiefschlaf sind natürlich und gewöhnlich, während
  • meditative und kontemplative Zustände ungewöhnlicher Art sind:
    • die Zeugenschaft (turiya)
    • der nonduale Bewusstseinszustand (turiyatita)
    The fourth (i.e. Turiya) is NOT a state. It is the background on which dream and wake arises and disappears. Turiya is just another term to describe pure awareness. It is also called the Nirvikalpa. Mandukya Upanishad

 

Typen sind unterschiedliche Ausdrucksweisen, in denen man existieren und auf jeder Ebene oder Entwicklungsstufe agieren kann (z.B. maskulin / feminin, neun Enneagrammtypen, zwölf Tierkreiszeichen, vier Human Design System-Typen, 16 Typen der Myers-Briggs-Typologie, usw.).


 

Linien (auch Ströme genannt) sind verschiedene Dimensionen und Fähigkeiten des Selbst, die inneren Wachstumsebenen zu überspannen.

Es gibt zwei Hauptkategorien von Linien:
  • selbstbezogene Linien und
  • Talente oder Fähigkeiten.
Die selbstbezogenen Linien betreffen den Selbstsinn (Wer bin ich?), Verhaltensregeln (Wie soll ich mit anderen umgehen?) und Bedürfnisse (Was brauche ich?). Diese Linien verlaufen nah beieinander durch viele Seinsebenen und sind stark auf die eigene Identität bezogen.
Talente oder Fähigkeiten sind musikalische, kinesthetische und künstlerische Linien, die sich eigenständig von den selbstbezogenen Linien und den anderen Talentlinien entwickeln.

 

Die acht Ebenen oder Wellen beziehen sich auf die zunehmenden Ordnungen der Kompetenz und Komplexität in jeder beliebigen Linie oder Strom.

 

Referenz: de.Wikipedia-Eintrag Ken Wilber
Siehe auch: ► Kosmologie

Chakrasystem

Sieben Chakras (Energieräder) vom Schritt zum Scheitel des Menschen
Sanskrit-NameBezeichnungBeschreibungDrüseReaktion
1. MuladharaWurzel-Chakra GonadenBasis der Körperlichkeit,
Urkraft, Überleben
Flucht-Kampf-Reflexe
2.·SvadhishthanaSakral-Chakra Nebennieren1. Gefühl (Ich, persönlich)Emotionale
Reaktivität
3. ManipuraSolarplexus-Chakra PankreasVerstand, EigenwillenGelassenes Wahrnehmen
4. Anahata Herz-Chakra
Niederes/Höheres Herz
Thymusdrüse2. Umfassenderes Gefühl
(Wir, Ahnenebene)
Intuitive Reaktion
5. VishuddhaHals-Chakra SchilddrüseBasis der Spiritualität über
Stimme, Einflussnahme
Kreative Reaktion
6. AjnaStirn-Chakra Hypophyse
Hirnanhangdrüse
3. Höheres Gefühl, Ein-Sicht,
Schau, Weisheit
Visionäre Reaktion
7. SahasraraScheitel-ChakraEpiphyse
Zirbeldrüse
Loslösen, Auflösung, HingabeHeilige Reaktion
Referenz: ► de.Wikipedia Eintrag Klassisches Chakrasystem
Siehe auch: ► Emotionen
See also: ► Chakra system and ► Chakras – Alchemical process and ► Four response categories of women – Ellie Drake

Gewahrseinsebenen – Deepak Chopra

Sieben Gewahrseinsstufen nach Deepak Chopra
StufenBiologische ReaktionBiblische Entsprechungen
1. ChakraFlucht-Kampf-ReflexeJehovas Wutanfälle (AT)
2. ChakraEmotionale ReaktivitätMoses Wut auf Pharao und die Ägypter
3. ChakraGelassenes WahrnehmenSei still und wisse, ich bin Gott. Psalm 46, 10 (AT)
4. ChakraIntuitive ReaktionGott wird euch Frieden schenken, der all Verstehen
und unsere Vernunft übersteigt.
Brief an die Philipper 4, 7 (NT)
5. ChakraKreative ReaktionBittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden;
klopft an, so wird euch geöffnet.
Matthäus 7, 7 (NT)
6. ChakraVisionäre Reaktion35 Wunder im Neuen Testament
7. ChakraHeilige ReaktionEhe Abraham war, bin ich. Johannes 8, 58 (NT)
Quelle (engl.): ► Deepak Chopra, M.D. (*1946) Indian US American physician, endocrinologist, Harvard lecturer, public speaker,
self-help writer on mind-body medicine, How to Know God. The Soul's Journey Into the Mystery of Mysteries,
Running Press Miniature Editions, September 2001
Siehe auch: ► Gewahrsein

UNFERTIG

 ༺·✿·༻Beschreibung
1. STEPGod can obliterate one for seemingly no reason at all. Life is full of fear of annihilation and anger at the lack of meaning or reason behind everything. Prayers are sent to God to show an ounce of mercy to spare insignificant lives from the random chaos and destruction surrounding me.
2. STEP God might support men as long as they obey His/Her laws and commandments. Men learn that they are useful to God. Prayers are: God, help us to "fall in line" and locate my role within the system. If we do what's required of us, we are rewarded handsomely. If we commit a single sin, severe punishment for all eternity will follow. God's use for men and so-called love for me is 100% conditional. Cooperation with God is purely contractual. Even though men do no longer fear God like before, they sometimes find themselves hating Him, thinking God knows it.
3. STEP God can bring inner peace from the cold harsh material world of birth and death, consisting of only empty guilty pleasures and inevitable excruciating pains. Prayers to God are to help one escape all the trappings of the outer world. People try to hold onto the peaceful sanctuary of the inner world for as long as possible, but the outer world, continues to drag them back. The outer world keeps knocking on the door of the inner world, reminding one of karmic debts to be paid. Hopes and wishes are that God would somehow absolve one of the never-ending karmic debt and somehow permit one to live in this calm, safe, blissful inner world forever.
4. STEP God can bestow insight and clarity into the true nature of reality and help one to get a glimpse of the complex web of relationships between my vast inner world and the vast outer world. Prayers to God are to help men to bridge this wide and treacherous gap between these two very different worlds. At this stage, the outer world isn't seen as so cold and empty anymore. And the inner world is no longer seen as so pristine and utopian anymore. Things are no longer as "black and white" as they used to be. Concepts like "Morality", "Justice", "Good", and "Evil" feel like oceans to drown in. Trusting one‘s intuition more than trusting rational analysis becomes imperative. Wishes that God would help one out of this ocean to find the shore are not fulfilled. God does not give definitive answers to any of the important questions that continue to bother humans.
5. STEP God and the individual are teammates, best of friends or even best of lovers. However the relationship is viewed, whether as teammates, friends, lovers, or a Jedi-like "Force", it’s a highly personal and cooperative relationship. God needs one as much as one needs Him/Her. Prayer to God are for His/Her cooperation in manifesting a life full of unlimited adventure, love, creativity, and discovery. And God, surprisingly and for the first time, even starts praying to one (!), asking for the opportunity to see His/Her creations through my eyes and to feel them through my hands, and to experience everything in the world from one‘s limited and focused perspective. God shows the human how to align with and navigate the river of life with minimal effort and with minimal resistance. "Winning" and "losing", "peace" and "disturbance", "pain" and "pleasure" don't matter anymore, but are seen as necessary and inseparable dichotomies. They are a part of the game. It matters how one plays the game, and how one keeps the game going.
6. STEP God and the individual are seen as complementary aspects and opposite polarities of the same infinite intelligent creative process. There’s no God without I. No I without God. In this stage, there is no longer a "need" for each other or "cooperation" between us, any more than one side of a coin "needs" the other side or "cooperates" with the other side. God and I co-arise simultaneously. One side doesn’t "create" the other. Prayer is no longer seen as all that necessary. God's thoughts and one’s thoughts are almost indistinguishable from each other now. I see what God sees, and God sees what I see. I truly want what God wants, and God truly wants what I want. When I suffer, God suffers. When God suffers, I suffer. Intention-Manifestation is almost seen as a redundant term. It comes almost as freely and as naturally as breathing. All objects/events/circumstances in both the inner and outer worlds are literally seen as abundant as air, water, or thoughts.
7. STEP I am God. God is I. God and I are "not two". Now, even terms like "dichotomies" and "polarities" are seen as inaccurate. We are no longer seen as two sides of the same coin. At this stage, there is no coin. Any aspect of this stage can't be put into words, because words are limiting and dualistic. Even the words "God" and "I" are meaningless now. There is neither God, nor I. Only Emptiness. Un-manifest. Unknown. Indescribable. Immeasurable. Infinite. Eternal. Boundless. Freedom. I AM THAT. Intention-manifestation has no meaning anymore. EVERYTHING is intention-manifestation. Thoughts and prayer have no meaning anymore. When one prays to God, one prays to oneself. All stages, including this one, are seen as exactly the same and perfect exactly where they are. The final stage, transcends, yet includes, all concepts of all stages. All my visions of God are seen as projections of oneself. The whole human existence was always, still is, and will forever continue to be ... a dream. However, calling ALL OF IT "a dream", calling EVERYTHING "a dream", is still using dualistic language and is therefore inaccurate.

Sieben Schritte zum Erwachen oder die Schule der Tauben – Sylvia Wetzel

Sieben Schritte des Erwachens – Sylvia Wetzel
BewusstseinsstufeFokusBeschreibung
AUSGANGDie VorgeschichteDer Geschmack kindlicher Zufriedenheit
ERSTESamsaraDer Geschmack der Angst
ZWEITESehnsuchtDie Sehnsucht nach Freiheit
DRITTEErwachenDer Geschmack der Freiheit
VIERTEDen Geist erziehenDie Via negativa
FÜNFTEErwachenPerspektivwechsel
SECHSTEDen Geist erziehenDie Via positiva
SIEBTEErwachenMenschen, Götter, Buddhas
Quelle: ► Sieben Schritte zum Erwachen oder die Schule der Tauben, präsentiert in: Marianne Wachs, Herausgeberin,
"Form ist Leere – Leere Form. Buddhistische Lehrbegriffe 2.", Buddhistischer Studienverlag, Berlin, 2004

Werner Güntner – Sieben Bewusstseinsebenen

Sieben Ebenen des Bewusstseins – Werner Güntner
Beachte: Werner Güntners Zahlenspiegel (strukturelle Zuordnung zu jeweiligen Bewusstseinsebenen) entstand
im Jahr 1996, als (nur) 5,9 Milliarden Menschen auf dem Planeten Erde lebten.
BewusstseinsstufeBeschreibungProzentualer Bevölkerungsanteil
ERSTEDer Mensch lebt schicksalsbezogen / unbewusst.[Knapp 95%]
ZWEITEDämmerungszustand – Das Verhalten wird beginnend hinterfragt.[Knapp 95%]
DRITTEBewusstwerdung im Gefühlsleben – Der emotionale Aspekt tritt in den Vordergrund.Zwei Drittel [Knapp 95%]
VIERTEBewusstwerdung auf der Mentalebene7,5% [Knapp 95%]
FÜNFTEErwachen der metaphysischen, mystischen Kräfte3,5%
SECHSTEUniverselle Liebe1,8%
SIEBTEUnio Mystica0,0001%
1-4.Knapp 95 Prozent befinden sich im Bereich von der ersten bis zur vierten Stufe, wobei die dritte Stufe mit knapp 2/3 Anteil der gesamten Menschheit, knapp vier Milliarden mit Abstand das Hauptgewicht ausmacht.
4. So wie der viert-dimensionale Planet Erde schwingen nur 7,5% der Erdbevölkerung, knapp 450 Millionen Menschen auf der vierten Bewusstseinsebene.
5. 3,5% der Erdbevölkerung, mehr als 200 Millionen Menschen, haben die fünfte Bewusstseinsstufe erreicht.2
6. Im prophetischen Bewusstsein der sechsten Bewusstseinsstufe bewegen sich bereits 1,8% der Erdbevölkerung, 106 Millionen Menschen.
7. Nur ein Promille der Erdbevölkerung bewegt sich in der siebten Bewusstseinsstufe.

 

Quellen:
► Werner Güntner, Menschheit im Dornröschenschlaf, Eigenverlag, Kirchstraße 34, D-93099 Haimbuch, 1. Januar 1996
► Johann Kössner, Maya.at, Die sieben Bewusstseinsebenen, präsentiert von der Schweizer Zeitschrift Sein, 1. November 2007

Zehn Welten des Buddhismus


Zehn Welten des Buddhismus

༺༻BewusstseinsstufeBeschreibung
Die sechs niederen WeltenVon Außen bestimmt
1.HöllenwesenLeiden, Verzweiflung, Zerstörungsimpuls
2.Hungrige GeisterVon der Gier getrieben
3.TierischeVom Instinkt gesteuert, dem Gesetz
des Dschungels folgend
4.WütendeEgoismus, Anspruchsdenken,
Überlegenheitsgehabe
5.Menschen, RuhendeFlach, nett, human, sehr verletzbar durch Außenreize
6.Himmlische, TitanenIntensive Phasen von Verzückung und Freude, ansprechbar auf Außenreize
Die zwei Gefährte zur SelbstbestimmungVon Innen geführt
7.LernendeIm Dienst der Wahrheit mittels Lehren / Erfahrungen von anderen
8.ErkennendeIm Dienst der Wahrheit mittels eigenem direkten Erleben / Verkörperung der Erkenntnis
Die Erfüllung der neun Welten – Von der Hölle bis zum Bodhisattva
9.BodhisattvaErleuchtung, Allverbundenheit, altruistischer Dienst zum Wohl des Ganzen
Vollendetes SELBST
10.BuddhaschaftSeinszustand der vollkommenen Freiheit und umfassenden Wahrheit,
ausgedrückt mittels der körperlichen Eigenschaften eines Bodhisattvas
Quelle: ► Fragen & Antworten zum Buddhismus Nichiren Daishonins

Sieben Bewusstseinszustände – Rudolf Steiner

Aufsteigende Bewusstseinsdimensionen
༺Stufen༻BewusstseinsebeneBeschreibung
1. StufeMineralisches BewusstseinTieftrance- oder Todesbewusstsein, Allbewusstsein
2. StufeSchlaf-BewusstseinTiefschlafbewusstsein, traumloses Bewusstsein
3. StufeTraum-BewusstseinBilder-Bewusstsein
4. StufeGegenstands-BewusstseinSelbstbewusstsein, Ich-Bewusstsein, Wachbewusstsein
5. StufePsychisches BewusstseinBewusstes Bilderbewusstsein,
bewusste seelenbildende Imagination
6. StufeÜberpsychisches BewusstseinBewusstes Schlafbewusstsein, Tonbewusstsein, bewusste lebensschaffende Inspiration
7. StufeSpirituelles BewusstseinBewusstes Allbewusstsein, bewusste formgebende
wesenschaffende Intuition
Quellen:
Rudolf Steiner (1861-1925) kroatisch-österreichischer Stifter der Anthroposophie, Mystiker, Kulturphilosoph, Architekt, Literaturkritiker, Sozialreformer, Gesamtausgabe Aus der Akasha-Chronik, GA 11, Kapitel "Das Leben des Saturn", Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz, 1904-1908
► Beschreibungen von Bewusstseinszuständen, präsentiert von anthrowiki.at
Siehe auch: ► Rudolf Steiner, ► Bewusstsein, ► Bewusstsein und ► Bewusstseinsebenen

Raum – Zeit – Dimensionen (Übersicht) –  Rudolf Steiner

Raum – Zeit – Dimensionen Tabelle
Aus dem geistigen Urgrund der Ewigkeit und Dreifaltigkeit
SphäreRegionDimensionenWohnsitz
TierkreisAkasha-Region
4.-7. Region des Geisterlandes
Arupa-Plan
Höheres Devachan
6. = Ewigkeit
5. Geschwindigkeit
 
Saturn   
Jupiter   
Mars   
Sonne   
Venus   
Merkur   
Mond   
Erde   
Siehe auch: ► Rudolf Steiner

Die sieben Stufen der Wandlung – Gloria Karpinski

StufeLebensjahr
Jahrsiebt
EvolutionsausdruckEvolutionary expression
1. Stufe1 / 1-7FormForm
2. Stufe2 / 7-14HerausforderungChallenge
3. Stufe3 / 14-21 Widerstand Resistance
4. Stufe4 / 21-28ErwachenAwakening
5. Stufe5 / 28-35EngagementWork
6. Stufe6 / 35-42 Läuterung Purification
7. Stufe7 / 42-49HingabeSurrender
Quelle: ► Gloria Karpinski, US-amerikanische spirituelle Lehrerin,
holistisch-mediale Beraterin, Autorin, Die sieben Stufen der Wandlung,
Knaur Verlag, Taschenbuch (vergriffen), 80iger Jahre

Die sieben Königreiche der Liebe – Sam Keen

KönigreicheOrientierung
1. Königreichdes Besitzes
2. Königreichdes Spiels
3. Königreichder Macht
4. Königreichdes Herzens
5. Königreichder Reinigung/Läuterung
6. Königreichdes Lichts
7. Königreichdes Gnade
Quelle: ► Prof. Sam Keen samkeen.com US-amerikanischer Professor für Religionsgeschichte und Philosophie, Harvard Universität, Princeton Universität,
Königreiche der Liebe. Die sieben Stufen der Ekstase, Ullstein, Frankfurt/Main, Berlin, 1992
Siehe auch: ► Liebe und ► Liebe

Vier Hauptebenen der LSD-Erfahrung – Stanislaf Grof

Dem transpersonalen Psychologen Stan Grof und seiner Frau Christina ist es zu verdanken, dass psychospirituelle und psychoreligiöse Probleme im US-amerikanischen Psychiatrie-Handbuch DSM IV differenziert aufgenommen wurden und nicht mehr offiziell als Schizophrenie eingestuft werden.
Die vier Erfahrungsebenen
der LSD-Erfahrung nach Stanislaf Grof
Grofs Artikel Topographie des Unbewussten enthüllt die vier Erfahrungsebenen der LSD-Erfahrung:
༺༻ErfahrungsebeneBeschreibung
1.Abstrakt und ästhetischSehen von Farben und Formen
2.PsychodynamischVerdichtete persönliche
Erinnerungs-Komplexe
3.Vorgeburtlich / perinatal 
4.Transpersonal / kosmisch 

 

Grof erkennt eine Entwicklungsrichtung der menschlichen Psyche, die in vernetzter Form
von der individuellen Sicht und Situation über das Zwischenmenschliche zum  abzeichnet.

 

Referenz (engl.): ► Englischsprachige Webseite Holotropische Atemarbeit
Video-Quellen (engl.) von Stanislav Grof MD-PhD (*1931) tschechisch-US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Medizinphilosoph, Mitbegründer der transpersonalen Psychologie
Stan Grof about his LSD experience, Teil 1 von 2, YouTube Film, Basel WPF, 10:13 Minuten Dauer, eingestellt 29. März 2008
Stanislav Grof and LSD, Teil 2 von 2, YouTube Film, Basel WPF, 10:09 Minuten Dauer, eingestellt 29. März 2008

Vier Stationen der Geburt – Stanislaf Grof

Vier Matrizen des Geburtsprozesses – Stanislaf Grof
༺༻PhaseOrtErfahrungsebeneBeschreibung
1.ANFANGMutterleibPränatale ErfahrungUreinheit
2.MITTEMutterleibAustreibungsphaseSchock
3.ENDEGeburtskanalGeburtprozessKampfphase
4.NEUES SEINNabelschur
gekappt
Geburt erfülltAblösung

 

PhaseBezeichnungBeschreibung
Erste PhasePRÄNATAL (vor der Geburt)
Ureinheit mit der Mutter
Gefühle mystischer Vereinigung, libidinöse Befriedigung aller erogenen Zonen, Liebeserfüllung, Assoziationen schöner Natur und Kunst, Schwimmen im Meer, ozeanische Form der Ekstase, kosmische Einheit, Paradiesvisionen.
Bei versuchten Abtreibungen: kosmische Verschlingungen, Begegnung mit bösen Mächten, schicksalhafte Erfahrungen, Ekel (bei Vergiftungen)
Zweite PhaseAUSTREIBUNG (Kontraktionen im geschlossenen Uterus)Höllenqualen, Depressionen, Minderwertigkeits- und Schuldgefühle, Alkoholismus und Drogensucht, Durst, Hunger, Kälte, Schmerz. Assoziationen mit Unfällen, Operationen, Ersticken. Maßloses Leiden, Gefühl einer Falle (kein Ausgang), apokalyptische Weltvorstellungen, düstere Farben.
Dritte PhaseVORWÄRTSBEWEGUNG durch den engen GeburtskanalSadomasochismus, Selbstverstümmelung, männliche Homosexualität, Zwangsneurose, Asthma, Angsthysterie, Impotenz, Frigidität, Migräne. Verschlingen von Nahrung, Defäkation, Orgien und Karneval, Vergewaltigung und Orgasmus. Aggression und Vernichtung, Kämpfe und Kriege, Mord und Blutopfer. Intensivierung des Leidens, Grenzerfahrung zwischen Schmerz und Lust, vulkanische Form von Ekstase.
Vierte PhaseABLÖSUNG VON DER MUTTERErlebnisse von Tod und Wiedergeburt, messianische Wahnvorstellungen, Erlösung, weibliche Homosexualität, Exhibitionismus. Stillung von Hunger und Durst, lustvolles Saugen. Überwindung schwerer Hindernisse, Kampf mit erfolgreichem Ausgang. Visionen gigantischer Hallen, strahlenden Lichts, schöner Farben, humanitäre Neigungen. Bei Nabelkrise Kastrationsangst.
Quelle (engl.): ► Videopräsentation von Stanislav Grof, tschechischer Psychiater, Bewusstseinsforscher, Autor, Psychology of the Future, Teil 6 von 7, YouTube Film, 9:59 Minuten Dauer, eingestellt 6. März 2008 – Über den Geburtsvorgang

Vier Transitphasen – Richard Tarnas

Vier archetypischen Transitphasen – Rick Tarnas, Astrologe
༺༻StationPlanetErfahrungsebeneBeschreibung
1.ANFANGNEPTUNPränatale ErfahrungUreinheit
2.MITTESATURNAustreibungsphaseSchock
3.ENDEPLUTOGeburtprozessKampfphase
4.NEUES
SEIN
URANUSGeburt erfülltAblösung
Urheber: ► Prof. Richard Tarnas (*1950) US-amerikanischer Professor der Philosophie und Psychologie,
California Institute of Integral Studies (CIIS), Kulturhistoriker, Astrologe, Autor

Skala des Bewusstseins – David R. Hawkins

Die Skala der Bewusstseinsebenen stellt eine Abstufung des Bewusstseins dar; sie zeigt auf
► die unterschiedlichen Stufen der Erfahrung von Realität,
► der Erfahrung der Existenz Gottes und
► den vorhandenen Grad an Liebesfähigkeit.   Dr. David R. Hawkins, Quelle unbekannt

 

Bewusstseinsskala von 1-1000
Die Wesensmerkmale der Stationen
BewusstseinswertExistenzEbenen
Über BW 850Wirkliche
Existenz
REALITÄT, Existenz, Nichtdualität, Anfang der Auflösung des spirituellen Egos
Über BW 600Illusionäre ExistenzSPIRIT, SELBST, Erleuchtung, Anfang der Nichtdualität, Auflösung des persönlichen Egos
Über BW 500Illusionäre Existenz Wahre Liebe, nichtlokale Wahrheit, göttliche Wirkmacht, Anfang der Nichtlinearität
Über BW 400Illusionäre Existenzlineare Wahrheit, Anfang des eigenständigen Denkens, Übung des Liebens
Über BW 200Illusionäre ExistenzLineare Wahrheit (über Mentieren), göttliche Wirkmacht, Anfang der Liebe, persönliche Verantwortung mit eigenem Karmakonto, Beginn der Bildung des ätherischen Gehirns
Unter BW 200Illusionäre
Nichtexistenz
Nicht-Wirklichkeit, Abwesenheit von Liebe, Zwang (Überwältigung), Mentieren, Irrtum, Unwahrheit, Sippenbewusstsein, Gruppenkarma, Sünde
BW  0Illusionäre
Nichtexistenz
Körperlicher Tod, irdische Nicht-Anwesenheit
Siehe auch: ► David R. Hawkins und ► Skala des Bewusstseins

Vier Entwicklungsstadien des Menschseins – David R. Hawkins

Vier Entwicklungsstadien des Menschseins
Bewusstseins-
ebene
(BW)
Skala von 1-1000
Entwicklungs-
zustand
Art des
Bewusstseins
%-Ratio
Unter 200
Nicht-Wahrheitsgrade
Nicht wirklich
Sippen- und Mangelbewusstsein
Nichtinteger, dem Ganzen Energie raubend
REAL (fassbar)
Inhalt / Dinglichkeit
78% von 100%
200-499
Zunehmende
lineare Wahrheitsgrade
Individuell verantwortliches und Übendes Bewusstsein
Integer, beitragend, dem Ganzen Energie zuführend
ÜBERTRAGEND
Rekontextualisierend
22% von 100%
500-599
Beginnende nichtlineare Wahrheitsgrade
Liebes- und Füllebewusstsein
Beginnende Auflösung des Dualitätsmodells, zunehmende Verbundenheit mit Allem
UMKEHREND
Paradox
4-5% von 100%
Über 600
Nichtlineare Wahrheitsgrade
Ganzheits- und Allbewusstsein
Wirkt erlösend fürs Ganze
ab BW 600 in sich gekehrt, ab BW 700 wieder der Menschheit zugekehrt
NEUSCHÖPFEND
Kontext / Abstraktheit
nur Wenige von 100%

Entwicklungsstufen: Vom Zwang zur Wirkmacht – David R. Hawkins

E n t w i c k l u n g s t u f e n
aus dem Zwang ⇔ zur Wirkmacht
von INHALTEN ⇔ zum KONTEXT
BW-Ebene Domäne Orientierung
BW unter 200ZwangOrientiert an Inhalten
BW 200-500Wirkmacht/KraftOrientiert auf
Inhalt plus Kontext
BW 500-600Wirkmacht / Kraft / LiebeOrientiert am
Kontext plus Inhalt
BW 600 plusWirkmacht/Kraft / Liebe / FriedenOrientiert am Kontext

 

Inspiriert durch: ► David R. Hawkins, Erleuchtung ist möglich. Wie man die Ebenen des Bewusstseins durchschreitet, 2007

Vier wesentliche historische Zeitalter – Daniel Pink

Daniel Pink schlussfolgert in seinem März 2006 erschienenen Bestseller A Whole New Mind. Why Right-Brainers Will Rule the Future, dass den rechtshirnig orientierten Mitmenschen die Zukunft gehören wird, sowohl was das persönliche Glücksempfinden als auch die globale Geschäftswelt angeht.
Die Wirksamkeit der schöpferischen Kraft im Einzelnen als auch in Systemen bezieht sich auf sechs sinngestalterische Ausdrucksformen, die auch für die Aufrechterhaltung der Kreativität sorgen:

            Design, Geschichte, Symphonie, Empathie, Spiel und Sinngebung.            

 

Das Buch A Whole New Mind widmet sich dem ganzheitlich ausgerichteten neuen Denken und beschreibt die Aufeinanderfolge von vier wesentlichen historischen Zeitaltern, in denen sich menschliche Kreativität jeweils mit einem anderen Impetus ausdrückte:


Vier wesentliche historische Zeitalter – Daniel Pink
༺༻ZeitalterSchaffendeArt der
Dienstleistung
Schaffensort
Orientierung
1.AgrarzeitalterBauernNaturprodukte / NahrungsmittelNatur
Landwirtschaft
2.IndustriezeitalterFabrikarbeiterProdukte / WarenStädte – Ballungsgebiete
3.InformationszeitalterWissensarbeiterFakten-Ideen
Programmieren

Logisch-linear, zielorientiert
Linkshirn-dominante
Stolzkultur
4.Konzeptuelles ZeitalterSchöpferische, empathische
und einfühlsame Menschen
Systemik erfassen
Inspirierter Flow

Menschenfreundliches Dienen
Paradox-nichtlinear,
erfinderisch, herzzentriert
Rechtshirnig integrierte
Würdekultur

 

  • In großen Teilen der ersten Welt [Hochzivilisation] findet eine noch nicht bekannt gewordene seismische Verschiebung statt. Von einer Wirtschaft und Gesellschaft, die auf den logischen, linearen, computerhaften Fähigkeiten des Informationszeitalters fußte, bewegen wir uns in eine Wirtschaft und Gesellschaft, die sich auf erfinderische, empathische, ganzheitsperspektivische Fähigkeiten berufen wird, die anstelle der bisherigen im Konzeptuellen Zeitalter auftauchen werden.
    Die letzten Jahrzehnte gehörten einem Typ von Mensch, der eine bestimmte Art zu denken aufweist – den Computerprogrammierern, die Codes knacken, den Anwälten, die Verträge aushandeln, und den Betriebswirten, die gut mit Zahlen umgehen können.
    Die Schlüssel des Reichs wechseln nun allerdings die Besitzer.
    Die Zukunft wird völlig anders gestrickten Menschen mit einer ganz anderen Denkart gehören – den Schöpferischen und Einfühlsamen, den Musterentdeckern und Sinnfindern. Diese Künstler, Erfinder, Designer, Geschichtenerzähler, Fürsorglichen, Trostspender und großperspektivischen Denker werden von nun ab die höchsten Belohnungen der Gesellschaft ernten und an ihren größten Freuden teilhaben.

 

Quelle:Daniel Pink danpink.com (*1964) US-amerikanischer Referent, Hauptredenschreiber des US-amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore (1995-1997), visionärer Autor, Unsere kreative Zukunft. Warum und wie wir unser Rechtshirnpotenzial entwickeln müssen, Riemann Verlag, 15. September 2008
Original (engl.) Daniel Pink, A Whole New Mind. Moving from the Information Age to the Conceptual Age, Riverhead/Penguin, 2005
Referenz: ► de.Wikipedia.en-Eintrag A Whole New Mind
Siehe auch:
Informationszeitalter ⇒ Konzeptuelles Zeitalter – Daniel Pink
Kulturell Kreative – Langzeit-Wertestudie (1986-1999) – Paul Ray und Reibungspunkte zwischen neuen und alten Wertegruppen
Vier Stadien der spirituellen Entwicklung – M. Scott Peck

 

Literatur von M. Scott Peck (1936-2005) US-amerikanischer Psychiater, Psychotherapeut, Schriftsteller:
Gemeinschaftsbildung. Der Weg zur authentischer Gemeinschaft, Eurotopia Verlag, 4. Auflage Oktober 2007
Der wunderbare Weg. Eine neue spirituelle Psychologie, Erstauflage 1978, Goldmann Verlag, Neuauflage 1. Juni 2004

Ökonomische Zyklen (Kondratjew-Zyklus) – Nikolai Dmitrijewitsch Kondratjew

Langfristige Wirtschaftskreisläufe: Kondratjew-Zyklen – Nikolai Dmitrijewitsch Kondratjew
Die so genannten Kondratieff-Zyklen sind langfristige Wirtschaftskreisläufe mit einer Schwingungsdauer von jeweils 40-60 Jahren. Jeder neue Zyklus enthält eine zentrale Aussage, die eine ausgeprägte Basisinnovation darstellt.
ZyklusZeitraumWesentliche Wirtschaftsmerkmale
1.1780 - 1850Dampfmaschinen in der Textilindustrie
2.1840 - 1880Transport durch Eisenbahn, Stahl
3.1880 - 1940Chemie-erzeugende Fabriken, Elektrotechnik
4.1940 - 1980Automobil, Petrochemie
5.1980 - 2005Informatik, Information, Kommunikation
6.2005 - 2020?Kultur, Bildung, Unterhaltung und Gesundheitsmarkt

 

Formel des 3-Generationen-Zyklus (60 Jahre Dauer)

  1. Der Vater erstellt's.
  2. Der Sohn erhält's.
  3. Dem Enkel zerfällt's.

 

Referenzen:
Buch: Leo A. Nefiodow (*1939) deutscher Nachrichtentechniker, Vordenker der Informationsgesellschaft, Der sechste Kondratieff. Wege zur Produktivität und Vollbeschäftigung im Zeitalter der Information, Rhein-Sieg Verlag, Sankt Augustin, 5. Auflage 2001, 2006
Artikel: Infoblatt Theorie der langen Wellen, präsentiert von TERRA-Online / Gmynasium, Klett Verlag, Leipzig, 2004, eingestellt 2. Mai 2012
Artikel: Die große Karawane, präsentiert von brand eins Online, Steffan Heuer, September 2006
Videovortrag von Dr. Marius Ebert, YouTube Film, eingestellt 28.-30. August 2009
    ➣ Konjunkturzyklus nach Kondratieff – Die 6. Welle, Teil 1 von 3, 9:48 Minuten Dauer
    ➣ Konjunkturzyklus nach Kondratieff – Die 6. Welle, Teil 2 von 3, 10:14 Minuten Dauer
    ➣ Konjunkturzyklus nach Kondratieff – Die 6. Welle, Teil 3 von 3, 5:43 Minuten Dauer

Stufenentwicklung – am Beispiel Altes Testament ⇔ Neues Testament

Das Alte und das Neue Testament (Bibel) repräsentieren zwei unterschiedlichen Weltanschauungen. Zusammen umspannen der alte und der neue Teil der Bibel
Sklaventum ⇔ Kindschaft, Rache- und Ausgleichsdenken ⇔ liebendes Dulden.

A·TEntsteht ein dauernder Schaden, so sollst du geben Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brandmal um Brandmal, Beule um Beule, Wunde um Wunde.   2. Moses, 21, 23-24 (AT)N·T Ihr habt gehört, dass da gesagt ist: »Auge um Auge, Zahn um Zahn.« Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar.
Matthäus 5, 38-39 (Bergpredigt) (NT)

 

Symbolische Bedeutung von Bibelausdrücken
Zahn um ZahnMit dem analytischen Verstand (Ratio, Logik, linke Gehirnhälfte) zerlegen, zerkleinern, durchkauen
Auge um AugeMit dem bildhaften, mythischen Vorstellungsvermögen (Intuition, rechte Gehirnhälfte) einen, analog und peripher erfassen
Auch die andere Wange zum Schlag reichenWenn eine Seite zwingend geboten wird, als "Gesetz" zu gelten hat, ist es geboten, auch die andere Seite des Tao anzubieten, nicht lösbar scheinende Themen und Widersprüche miteinander zu verbinden, das "Gesetz" mit der Seele zu überwinden.

 

In der Ära des Alten Testaments gilt, die beide Bereiche der rechten und linken Gehirnhälfte streng voneinander getrennt zu halten. Das Neue Testament stellt in Aussicht, was Carl Gustav Jung so formuliert hat:

Die Menschheit ist in der großen Hauptsache psychologisch noch in einem Kindheitszustand – eine Stufe, die nicht übersprungen werden kann. Weitaus die meisten bedürfen der Autorität, der Führung und des Gesetzes. Diese Tatsache darf nicht übersehen werden. Die paulinische Überwindung des Gesetzes fällt nur dem zu, der es versteht, anstelle des Gewissens die Seele zu setzen. Carl Gustav Jung (1875-1961) Schweizer Psychiater, Psychoanalytiker, Tiefenpsychologe, Autor, Die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewussten, Walter Verlag, 2. Auflage Februar 1984

 

Die Philosophie der Ureinwohner Nordamerikas benennt diese beiden grundlegende Herangehensweisen folgendermaßen:

  1. zielgerichtetes aktives Pirschen
    → Diese Methodik ist linkshirnig, formal klassifizierend, kontrollierend.
    → Engagiertes, einseitiges MACHERTUM (Praxis)
  2. Umfassendes, unspezifisches, ergebnisoffenes3 Träumen
    → Diese Methodik ist rechtshirnig, assoziativ, erlaubend.
    → Segnendes, duldsames GESCHEHEN LASSEN (Theorie)
Sowohl den Pirschern (1) als auch den Träumern (2) ist es bestimmt, sobald die Zeit erfüllt ist (3), eine schöpferische Einheit (4) zu bilden.

 


Handabschlagen im Mittelalter, Bamberger Kreuzweg-Station
  • Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun. Oscar Wilde (1854-1900) irischer Dramatiker, Dichter, Romanschriftsteller, Figur Lord Illingworth, 45, reicher, intelligenter AdligerKomödie in Eine Frau ohne Bedeutung, 3. Akt, 1893

 

  • Traditionell musste man sich entscheiden: Entweder lebte man ein weltliches Leben oder man wählte ein religiöses Leben und ging ins Kloster. Im Gegensatz dazu wird heute die Wichtigkeit betont, beides zusammenzubringen. Immer mehr Menschen bleiben in der weltlichen Gemeinschaft und wenden spirituelle Lehren und Bewusstheit an. Es ist zu hoffen, dass sie auf diese Weise wirklich einen Einfluss auf die Geschehnisse in der Welt ausüben können. Interview mit Frances Vaughan, Ph.D., US-amerikanische transpersonale Psychologin, Erzieherin, spirituelle Autorin, In der Zwischenzeit. Über den Ansatz der transpersonalen Psychologie [In the meantime], präsentiert von Magazin Was ist Erleuchtung?, Susan Bridle, US-amerikanische Schülerin von Andrew Cohen (1992-2002), WIE-Lektorin, engl. Original Ausgabe 14, Herbst/Winter 1998, deutsche Ausgabe 3, ~2000

 

Siehe auch: ► Medizin

Paradigmale Sprünge des Bewusstseins

Von der Dualität zum Allbewusstsein
EbeneBewusstseinsausdruckParadigmales Feld
1.Entweder-oder DenkrahmenDualität
2.Sowohl-als-auch DenkrahmenNichtlinearität
3.Weder-noch GewahrseinsfeldNichtdualität
4. Alles-in-allem GewahrsfeldAllbewusstsein

 

Wir leben noch immer in einer 'Entweder-oder'-Kultur, nicht in einer 'Sowohl-als-auch'-Kultur. Wir achten noch immer auf Rangfolgen, statt uns zu vernetzen. Statt eine zirkuläre Weltsicht zu vertreten, betrachten wir das Leben noch immer aus hierarchischer Sicht. Tatsächlich haben wir im Lauf der menschlichen Geschichte größtenteils anders gelebt. Es ging um Verbundenheit, nicht um Rangordnungen. Der Kreis war das Paradigma der Gesellschaft. Video TV-Interview Gloria Steinem (*1934) US-amerikanische Feministin der neuen Frauenbewegung, Frauenrechtlerin, visionäre politische Aktivistin, Gründerin und Herausgeberin des feministischen US-Magazins "Ms", Journalistin, Autorin, @katiecouric: A Woman's World?, präsentiert vom US-amerikanischen TV-Sender CBS NEWS, Sendung Katie Couric, Katie Couric (*1957) US-amerikanische TV-Moderatorin, YouTube film, Minute 37:29, eingestellt 22. Juni 2010

Runden des Medizinrads


Spiralisierende Entwicklungsrunden durch die neun Häuser des Medizinrads
Station
Loge
Haus/Fokus
3-Jahre-Zeiteinheit
Ort
Richtung
Haupt-
thematik
1. Runde
0.-27. Lebensjahr
–––––––––––
PFLICHT
KÖRPER
2. Runde
27.-54. Lebensjahr
–––––––––––
PFLICHT
GEFÜHL
3. Runde
54.-81. Lebensjahr
–––––––––––
KÜR
VERSTAND
4. Runde
81.-108. Lebensjahr
–––––––––––
KÜR
GEIST
1.Zentrales Feuer
Wieder Kind sein
MitteÜbergang
Einschmelzung
0-327-3054-5781-84
2.Fragen – Außen
NEIN – Warum? – Karma
OstenMännlichkeit3-630-3357-6084-87
3.Frieden stiftenSüdostenBalance6-933-3660-6387-90
4.Verteidigung
der Unschuld
SüdenKörper9-1236-3963-6690-93
5.Vergangenheit
und Zukunft
SüdwestenZeit12-1539-4266-6993-96
6.Antworten – InnenWestenWeiblichkeit15-1942-4569-7296-99
7.Ratsversammlung
JA – Dharma
NordwestenEinsicht18-2145-4872-7599-102
8.Geistige ArbeitNordenGeist21-2448-5175-78102-105
9.Aufrechterhaltung
zugunsten von Folgegenerationen
NordostenZukunft24-2751-5478-81105-108
   Individuum
Freiheit
Familie /
Freunde
Liebe
Gemein-
schaft
Macht
Gnaden-
phase
Wandlung

 

Referenz: ► de.Wikipedia-Eintrag Medizinrad

Thomas Keating – Evolutionsmodell

Evolutionsmodell


Evolutionsmodell – Thomas Keating
EbeneStufe des evolutionären ModellsKulturelle Evolution Individuelle Evolution
Alterstufe
1.Reptilisch5 Millionen v. Chr.Lebensalter 0-2 Jahre
2.Typhonisch200.000 v. Chr.Lebensalter 2-4 Jahre
3.Mythische Zugehörigkeit12.000 v. Chr.Lebensalter 4-8 Jahre
4.Mental Ich-haft3.000 v. Chr. bis zur GegenwartLebensalter 8 Jahre bis zum Erwachsenenalter
Quelle: ► Father Thomas Keating (*1923) US-amerikanischer Zisterziensermönch, Priester, Abt, Entwickler des Centering Prayer (Gebets der Sammlung), Das Gebet der Sammlung. Eine Einführung und Begleitung des kontemplativen Gebetes, Vier Tuerme GmbH, 6. Auflage Januar 1987
Source: ► Father Thomas Keating (*1923), Invitation to Love. The Way of Christian Contemplation, Continuum, June 1994, Bloomsbury Academic, 20th annversary edition 21. June 2012

Christlicher spritueller Weg


Christlich spiritueller Weg nach Thomas Keating
EbeneStufen des EvolutionsmodellsStufen der christlichen Gottesbeziehung
1.Reptilische Stufe 
2.Typhonische Stufe 
3.Mythische Zugehörigkeitsstufe 
4.Mental Ich-haftLectio divina
  ––––––––––––Nacht der Sinne
5.Intuitive StufeStufen des Gebets nach Teresa von Ávila, spanische katholische Mystikerin
  ––––––––––––Nacht des Geistes
6.Vereinigende StufeTransformierende Vereinigung
7.EinheitsstufeEinheitNichtdualität
Quelle (engl.): ► Father Thomas Keating (*1923) US-amerikanischer Zisterziensermönch, Priester, Abt, Entwickler des Centering Prayer [Gebets der Sammlung], Invitation to Love. The Way of Christian Contemplation, Appendix III, Continuum, New York, June 1994

Friedrich Glas – Konflikteskalation


Neun Stufen der Konflikteskalation – Friedrich Glas
~ Rosenkrieg ~
Konflikt-
zone
Konflikt-
stufe
VerhandungsebeneStadiumBeschreibungVerständigungs-
ebene
I.Stufe 1ModerationVerhärtungSpannungen, Aufeinanderprallen von MeinungenWin-Win
I.Stufe 2ModerationPolarisation und DebatteKonfliktpartner überlegen argumentative Strategien; Streit; DruckWin-Win
I.Stufe 3ModerationTaten statt WorteDruck nimmt zu; Gesprächsabbruch; Stillstand der Kommunikation, KonfliktverschärfungWin-Win
II.Stufe 4Sozio-therapeutische ProzessbegleitungSorge um Image – KoalitionenSympathisantensuche; Denunziation des Anderen; Sachebene verlagert sich auf Personenebene (Ad hominem-Angriff)Win-Lose
II.Stufe 5Sozio-therapeutische Prozessbegleitung
Vermittlung / Mediation
GesichtsverlustIdentitätsvernichtung, Verlust des Gesichts und der moralischen Glaubwürdigkeit des Gegners; vollständiger VertrauensverlustWin-Lose
II.Stufe 6Sozio-therapeutische Prozessbegleitung
Vermittlung / Mediation
Schiedsverfahren / Gerichtliches Verfahren
DrohstrategienKontrolle durch Drohungen
vonseiten der Konfliktparteien
Win-Lose
III.Stufe 7Vermittlung / Mediation
Schiedsverfahren / Gerichtliches Verfahren
Machteingriff
Begrenzte VernichtungsschlägeMassive Schädigung des entmenschlicht wahrgenommenen Gegners; Hinnahme eines begrenzten eigenen SchadensLose-Lose
III.Stufe 8Schiedsverfahren / Gerichtliches Verfahren
Machteingriff
ZersplitterungZerstörung des Gegners durch VernichtungsaktionenLose-Lose
III.Stufe 9MachteingriffGemeinsam in den AbgrundDie eigene Vernichtung wird in Kauf genommen, um den Gegner zu beseitigenLose-Lose
Quelle: ► Prof. Friedrich Glasl (*1941) österreichischer Professor für Ökonomie, Organisationsberater, Konfliktforscher, Konflikteskalation

22 Stufen des Tarotblatts


22 Große Arkana (Trumpfkarten) des Tarots
Karte·0-21TarotbildCharakteristik
0NarrUnbeschwertheit, Sorglosigkeit, Leichtigkeit, Leichtsinnigkeit, Lebendigkeit, Lebenslust, Unbefangenheit
IMagierMeisterung und gute Handhabung aller Energien, Verbindung zwischen Ideenwelt und Realität, Ausgewogenheit, Klarheit, Ideen und schöpferische Kraft
IIHohepriesterinIntuition, beide Seiten einer Situation sehen oder sich ansehen müssen, Klärung der Situation und deren Vergangenheit, auch Klugheit und Umsicht
IIIHerrscherinInnere Kraft und Stärke, Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein, innerer Reichtum, Fruchtbarkeit, Durchsetzungskraft
IVHerrscherÄußere Kraft und Stärke, Selbstbeherrschung und -kontrolle, Wille, Stabilität
VHierophantReligiosität, Güte, Gnade, Beistand höherer Macht, erfahrener Rat, Lehre
VILiebende
Scheideweg
Innige Verbindung, Liebe im höchsten Ausmaß, eine harmonische Liebesbeziehung, starke Verbundenheit, Leidenschaft, Anziehungskraft, Reiz
VIIWagen
Magisches Gleichgewicht
Erfolg trotz derzeitiger Stagnation, Suche nach dem rechten Weg, Ausruhen nach dem Erfolg, Entscheidungsnotwendigkeit, Triumph, errungener Sieg
VIIIGerechtigkeitFairness, Verantwortlichkeit, Regelung von öffentlichen Angelegenheiten, Gerechtigkeit, Richterspruch (auch im eigenen Inneren)
IXEremit
Schlange
Suche nach dem eigenen Lebensweg, Isolation und Resignation, Distanz, Abgeschiedenheit, Weisheit, Einsamkeit, Reifezeit
XRad des Schicksals
Achtspeichiges Rad des Dhamma
Das Leben geht immer weiter, Schicksal, größerer Erkenntnisprozess, Wechsel, Auflösung alter Erblasten, einschneidende Veränderungen
XIKraft
Offene Hand
Große Kraft und Stärke, Mut, Energiereserven, innere geistige Kraft, Selbstvertrauen, gute körperliche Konstitution
XIIGehängter
Ochsenziemer
Ruhephase, Verzicht, Rückzug aus dem aktiven Leben, Unterwerfung, Verschnaufpause, Überdenken der eigenen Situation, gedankliche Bindung
XIIITodTransformatorischer Prozess, große, tiefgreifende Loslösungsprozess, Verlust, Loslösung von alten Bindungen
XIVMäßigkeit
Spirituelle Wiedergeburt
Im Fluss sein, guter, gemäßigter Energiehaushalt, Geduld, Gleichklang der Energien, Ausgewogenheit, Abwägen der Prioritäten
XVTeufelAbhängigkeit, feste Grenzen, Negatives überwiegt, Versuchung, an die Materie geschmiedet
XVITurmDrastische Veränderungen, Zusammenbruch des Egos, alte Systeme stürzen ein, Auseinandersetzung, innere Unruhe, Durchleben von stürmischen Zeiten
XVIISternOffenheit, Klarheit der Gefühle, Bereitschaft zur Aufnahme von kosmischen Energien, Erfüllung, Hoffnung, kleine Erleuchtung
XVIIIMondErwachen der Gefühle, Grenzen müssen überschritten werden, intuitives Verständnis, kontinuierlicher Wandel, den jetzigen Weg weitergehen
XIXSonneBeachtung des inneren Kindes, große Offenheit, Reinheit, Zufriedenheit, Problembereinigung, Selbstbestätigung, Selbstliebe
XXGerichtAuferstehung, Neubeginn, Hinhören auf innere und äußere Botschaften, Beginn einer neuen Phase, Wiederkehr, das Ende von Leidenszeiten steht bevor
XXIWeltEntfaltung der Persönlichkeit, Erreichen eines wichtigsten Zieles, starke Selbsterkenntnis, das Gefühl, alles zu haben, was notwendig ist, Erfüllung, innere Freiheit, Entfaltungsmöglichkeiten eröffnen sich, Selbstausdruck
Quelle: ► de.Wikipedia-Eintrag: Das Tarotblatt
Referenz: ► Übersicht Die 22 Tarotkarten in ihrer Bedeutung als die 22 Stufen des Bewusstseins, präsentiert von universelle-lehre.de, undatiert

Zehn Sephiroth des Baum des Lebens


Bezeichnungen und Bedeutungen der Kabbalah
༺༻Name des SephirothBedeutungBeschreibungHausbau
1.KetherKroneNotwendigkeit des Geistes, sich zu offenbaren, Essenz, Same, Wurzel, undifferenziertes PotentialGedanke, ein Haus zu bauen
2.ChokmahWeisheit"Am Anfang war das Wort", Beginn, Trennung, die Kommunikation ermöglicht, RichtungErste Gespräche über den Bauplan
3.BinahVerstehenDas Wort wurde gesprochen, um verstanden werden, Synthese, Harmonie erstes Abstecken von GrenzenEinigung über die grundlegenden Fragen (Größe, Preis)
4.ChesedLiebeErste Verwirklichung, anfängliches Erkennen von Beschränkungen, Verdichtung, StabilitätGespräche mit Architekten, Banken, Behörden
5.GeburahStrengeErkenntnis der (eigenen) Stärke, Macht der Zerstörung, Stärke die zu Veränderungen bewegtAnfangsschwierigkeiten (z.B. Baugenehmigung) und deren Beilegung
6.TipharethEssenzManifester Plan, offenbarte und verstandene Wahrheit, Selbst und Selbstbewusstsein, HarmonieEnde der Planungsphase, Grundsteinlegung
7.NetzachSiegAuffächerung von Aktivitäten durch Gefühle, Kreativität, AnarchieBeginn der Bauphase mit unvermeidbarem Chaos
8.HodGlanzUnterscheidung durch Gliederung und Einordnung, Anwendung von Logik und Verstand, Gerechtigkeit und AnpassungDer Hausbau verläuft ordentlich und geht zügig vonstatten.
9.YesodFundamentGrundlage aller manifester Erscheinungen, (gedankliche) Vollendung, ReflexionRichtfest
10.MalkuthKönigreichDie Idee erlebt ihre Verwirklichung, Beendigung eines Projekts (gleichzeitiger Beginn eines neuen Projekts)Das Haus ist bezugfertig, der Einzug erfolgt.
Quelle: ► de.Wikipedia-Eintrag Kabbalistische Zuordnung
Referenz: ► Übersicht Das Sepher Jezirah (Kabbalah), präsentiert von universelle-lehre.de, undatiert

Zitate zum Thema Stufenmodelle und Stufenentwicklung / Step models

Zitate allgemein

Persönliche Bekenntnisse

  • Wenn ich weiter geblickt habe, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe. Sir Isaac Newton (1643-1727) englischer Physiker, Mathematiker, Astronom, Alchemist, Philosoph, Naturforscher, Verwaltungsbeamter, Schriftsteller, Brief an Robert Hooke, 5. Februar 1676

 

Schlussfolgerung

  • Solange du nicht zu steigen aufhörst, hören die Stufen nicht auf, unter deinen steigenden Füßen wachsen sie aufwärts. Franz Kafka (1883-1924) österreich-ungarisch-stämmiger deutschsprachiger Schriftsteller, Die Erzählungen, Fischer, 1. Auflage 23. Oktober 2007
  • Ich habe gesagt, dass man, höbe man die Schwere der Welt auf, auch gleichzeitig das Licht aufheben würde. Das Licht, der Schall und alle anderen sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen sind im übrigen eine Folge und eine Art Ergebnis der Mechanik und somit auch der Schwere der natürlichen Körper, die, je nach ihrer Schwere und ihrer Spannkraft, mehr oder weniger hell oder tönend sind. deutschstämmiger US-amerikanischer theoretischer Physiker, Entwickler der Allgemeinen Relativitätstheorie, Nobelpreisträger für Physik, 1921, zitiert in: Louis Pauwels, Jacques Bergier, Aufbruch ins dritte Jahrtausend, Kapitel 2 "Alchemie", S. 8 von 37, Goldmann Verlag, 1986

General quotes

Stufen-Gedicht – Hermann Hesse

           Stufen           

 

Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend
dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe
Blüht jede Weisheit
auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und
darf nicht ewig dauern.


Meraner Höhenweg, Etappe 2

 

Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In and're, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden. […]
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

 

Quelle: ► Hermann Hesse (1877-1962) deutsch-schweizerischer Dichter, Schriftsteller, philosophisches Gedicht Stufen, geschrieben 4. Mai 1941, entnommen aus: Sämtliche Gedichte in einem Band, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1995

 

Links zum Thema Stufenmodelle und Stufenentwicklung / Step models

Literatur

Beschreibung von vier elementaren Bewusstseinsstufen

Literature (engl.)

Externe Weblinks



Zwölf Bewusstseinsstufen und ihr Zusammenhang mit Raum/Zeit und Holongrenzen; zwölf-dimensional erweiterte einheitliche Quantenfeldtheorie von Burkhard Heim

Einteiliges integrales Modell (3-dimensionale Darstellung) über den direkten Zusammenhang von Stufen, Zuständen, Linien, Quadranten und Enneagrammtypen

Einteiliges integrales Modell (2-dimensionale Darstellung) über den direkten Zusammenhang von Stufen, Zuständen, Linien, Quadranten und Enneagrammtypen

Vereinheitlichte integrale Bewusstseins-Modelle IPP und IPT anhand des fünfteiligen AQAL-Modells von Ken Wilber

External web links (engl.)




One-piece integral consciousness models IPP and IPT based on the five-parted AQAL model by Ken Wilber

One-piece integral model (3-dimensional presentation) about the direct relation of levels, states, lines, quadrants and enneagram types

One-piece integral model (2-dimensional presentation) about the direct relation of levels, states, lines, quadrants and enneagram types

Twelve levels of consciousness and their relation to space/time, holon borders and the 12 dimensional expanded unified quantum field theory by Burkhard Heim

Audio- und Videolinks

Veranschaulichung der Bewusstseins- und Entwicklungsstufen von Spiral Dynamics

 

Stufenmodelle – grafische Darstellungen

 

 

 

 

 

Interne Links

Englisch Wiki

Hawkins

 

 

1 Creative Evolution ['L'Évolution créatrice', French edition 1907], Arthur Mitchell, translator, chapter I The Evolution of Life – Mechanism and Teleology, Henry Holt and Company, New York, English edition 1911

2 Arjuna Ardagh nennt sie in seinem Buch Die lautlose Revolution. Wie eine im Alltag gelebte Spiritualität uns und die Welt verändert die Transluzenten, Lichtdurchlässigen.

3 Zielgerichtetheit ⇔ Ergebnisoffenheit – Spindrift Gebetsforschung

Letzte Bearbeitung:
28.03.2017 um 12:16 Uhr

Page generated in 2,228 seconds.