-- BAUSTELLE --
ALLE großen Entwicklungsmodelle haben Aspekte der allgemeinen Bewusstseinsentwicklung (Linie, Tendenz) untersucht.
Piaget studierte die kognitive Line;
Kohlberg die Moralentwicklungs-Linie;
Loevinger die Linie des Selbst-Konzeptes;
Graves die Entwicklungslinie der Werte;
Maslow die Entwicklungslinie der Bedürfnisse;
Gilligan die moralische Entwicklungslinie bei Frauen
[…]
Jeder dieser Entwicklungsaspekte entfaltet sich stufenweise, er durchläuft Zustände und Ebenen.
Manche Modelle versehen diese Ebenen mit Nummern oder Symbolen und/oder Benennungen. Daher kann von einer moralischen Ebene 1, 2 und so weiter sprechen oder diese Ebenen 'präkonventionell', 'konventionell', und so weiter nennen. Ähnlich kann man auch von Ebene 1, 2 usw. des Selbst sprechen.
Abraham Maslow (*1908, †1970 ) humanistischer Psychologe
Die Maslowsche Bedürfnispyramide umfasst drei Ebenen
- Defizit-Bedürfnisse
- Ästhetische Bedürfnisse
- Wachstumsbedürfnisse.
1954 schrieb Maslow zum ersten mal über seine Theorie der Stufenpyramide der Bedürfnisse in seinem Buch Motivation and Personality und später einen Kommentar in Toward A Psychology Of Being:
Sechs Stufen der Maslowschen Bedürfnispyramide 1954-1970 |
| Stufe | Bedürfnisebene | Ausdruck | Beschreibung |
| 1. | Defizit | Körperliche Grundbedürfnisse | Atmung, Wärme, Trinken, Essen, Schlaf und Sexualität |
| 2. | Defizit | Sicherheit | Behausung (Dach überm Kopf), fester Arbeitsplatz, Gesetze, Versicherungen, Gesundheit, Ordnung, (konfessionelle) Religion |
| 3. | Defizit | Soziale Beziehungen | Freundes- und Kollegenkreis, Partnerschaft, Zugehörigkeit, Familie, Liebe, Nächstenliebe, Kommunikation und Fürsorge |
| 4. | Ästhetik | Soziale Anerkennung | Wissensbefriedigung, Einblick nehmen, Status, Wohlstand, Machtpositionen, Karriere, Auszeichnungen, Siege, Rangerfolge, Statussymbole |
| 5. | Wachstum | Selbstverwirklichung | Individualität, Talententfaltung, Altruismus, Güte, Kunst, Philosophie und Glauben (Welterklärung und Leitlinien Ethik) |
| 6. | Wachstum | Transzendenz | Suche nach Gott oder einem höheren Wesen, das außerhalb des Systems vermutet wird Maslow fügte die sechste Stufe erst in seinem Sterbejahr 1970 hinzu. |
Quellen – Weblinks
Quellen – Weblinks (engl.)
Dr. Caroline Myss 3 Stufen-Modell der Anatomie des Bewusstseins
- Sippenbewusstsein
- Individuation
- Seelenkontrakt
Vier-Stufen-Modell
im Aufbau altägyptischer Tempel / Modell der Mysterienschule
Vier Einweihungsstufen der Mysterienschule |
| # | Potenz | Ebene | Ort | Beschreibung | Aspiranten |
| 1. | I | real materialis- tisch | AUSSEN Vor Kirche / Tempel | Der Treppenauf- gang, bebilderte Tempelsäulen | Aufenthaltsort der Laien |
| 2. | I0 | symbolisch analog | INNEN Eingangsbereich | Das Kirchenschiff | Ort der Gemeinde Symbol- kundige, Schreib-/ Lesefähigen |
| 3. | I00 | irrational paradox | INNEN Erhöhter Zeremonial- raum Hinter der Absperrung | Ort der Weihe | Geweihter Priester |
| 4. | I000 | Neu- schöpfung | INNEN Im Tabernakel | Das Allerheiligste Ort der Wandlung | Begegnung mit Gott Heilige Wand- lung – Kommunion Roter Wein (Physis/weiblich) Weiße Hostie (Hingabe / männlich) |
Vier Stufen der Entwicklung (interdisziplinär dargestellt)
Vier Evolutionsstufen und Prüfungsstationen von Wachstum und Genesung |
Rang Potenz | Thema | Aufgabe | Ebene | Ansatz | Be- züge |
1. – 1 real extern | Geld 1. Chakra | (Ge)Wissen/ Überleben creatio | KÖRPER persönlich - unbewusst | Theorie / Produkt ego- zentrisch | Ich |
2. – 10 symbolisch übertragen | Sex 2. Chakra | Prestige/ Vermehrung procreatio | GEFÜHL interpersönlich – halbbewusst | Methodik sozio- zentrisch | Ich <> Du |
3. – 100 paradox verschrän- kend | Macht 3. Chakra | Durchsetzung Verant- wortung cocreatio | INTELLEKT unpersönlich – indirekt bewusst | Praxis welt- zentrisch | Ich ∞ Du ∞ Wir |
4. – 1000 neoreal intus | (Ego) Tod 4. Chakra | Wandlungs- moment Neugeburt Einweihung neocreatio | GEIST transpersönlich – direkt bewusst | Erneuerung kosmo- zentrisch / integral | ES / WIR ∞ Ich |
Lawrence Kohlbergs Stufenmodell der moralischen Entwicklung
Das erste präkonventionelle Stadium besteht aus drei Stufen:
- Stufe 0 ist die Vorbereitung des moralischen Denkens
„Recht ist, was ich will.“
- In der Stufe 1, dem Orientierungsschema „Bestrafung/ Gehorsam“, setzt sich die Autorität des Erwachsenen/Machthabers durch.
„Wer die Macht hat, hat das Sagen.“
- In der Stufe 2, dem Orientierungsschema „instrumental-relativistisch“, stehen die eigenen Ziele im Vordergrund.
„Recht ist, was mir gut tut.“
Das zweite konventionelle Stadium besteht aus zwei Stufen:
- In der Stufe 3 gilt das Orientierungsschema „interpersonelle Eintracht“. Der Einzelne steht in Beziehung zu anderen Individuen (Konformität).
„Recht ist, was man sagt, was recht ist.“
Kinder im Alter von ungefähr 13 Jahren erreichen diese Stufe.
- Der gesamtgesellschaftliche Aspekt wird in Stufe 4, dem Orientierungsschema „Autorität und Sozialordnung“, berücksichtigt.
„Recht ist, was die Autoritäten sagen.“
Auch das dritte und letzte postkonventionelle Stadium (autonom, prinzipientreu) besteht aus zwei Stufen:
- Das Orientierungsschema „Sozialkontrakt/Legalität?“ der 5. Stufe ist eine der Gesellschaft vorgeordnete Perspektive. Gesellschaftliche Standards sind zentral und der größtmögliche Nutzen für die größtmögliche Anzahl von Personen soll erreicht werden.
„Was R(r)echt ist, muss kritisch geprüft werden.“
- Mit der Stufe 6, dem Orientierungsschema des „universell-ethischen Prinzips“, schließt die moralische Entwicklung mit dem höchsten moralischen Anspruch ab.
„Gleiches Recht für alle.“
Eine zentrales exemplarisches Maxime ist hierbei der Kategorische Imperativ nach dem Philosophen Immanuel Kant: Handle nur nach der Maxime, von der du wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz wird. (Nach Skala des Bewusstseins von David Hawkins ist hier ein Bewusstseinswert von 460 erreicht, mit der Goldenen Regel ein BW von 405.)
weitgehend zitiert aus Kognition, Sprache, Persönlichkeit, IIM Uni Gießen
Siehe auch diesen Text Zur Kohlberg-Theorie
und Wikipedia-Einträge Stufentheorie des moralischen Verhaltens
Zusammenfassung der Kohlberg-Skala
Präkonventionelle Ebene – 0-9 Jahre, einiger Jugendlicher und vieler jugendlicher und erwachsener Straftäter
- 1. Stufe – Die Orientierung an Strafe und Gehorsam
Machtpotenziale machen Eindruck, Betonung auf Strafvermeidung
- 2. Stufe – Die instrumentell-relativistische Orientierung
Beziehungen sind eine Art Handel und Austausch. Eine Hand wäscht die andere. Tit for tat – „Ich gebe, damit du (mir) gibst.“
Konventionelle Ebene – Großteil der Jugendlichen und Erwachsenen
- 3. Stufe – Die interpersonale Konkordanz- oder „good boy/nice girl“-Orientierung
Vorzugsweise wird hier argumentiert: „Er/ich hat es doch gut gemeint“.
- 4. Stufe – Die Orientierung an Gesetz und Ordnung
Allgemeine moralische Regeln der Gesellschaft werden anerkannt und befolgt, um die sozialen Ordnung aufrechterhalten.
Zwischen- bzw. Übergangsstufe 18-20-Jährige
- 4 1/2. Stufe – Eine Längsschnittstudie ergab, dass High-School-Absolventen auf die moralischen Werte der Stufe 2 zurückgefallen waren. Solange das ethische Prinzip noch nicht verinnerlicht und verankert ist, sind Rückfalle in die konventionelle Stufe leicht möglich. Daher wurde nachträglich die Zwischenstufe in das Kohlberg-Modell eingefügt.
Postkonventionelle Ebene – eine Minderheit 25% der Erwachsenen, meist erst nach dem 20. Lebensjahr
- 5. Stufe – Die legalistische Orientierung am Sozialvertrag
Hinterfragung moralischer Normen, Idee des Gesellschaftsvertrags
Nach Kohlberg steht ca. ein Viertel der Menschheit auf dieser Stufe. Vgl. Skala des Bewusstseins (Übersicht), wonach 22% der Menschheit integer schwingen, über dem Bewusstseinswert 200 sind.
- 6. Stufe – Die Orientierung am universal-ethischen Prinzipien
Lavierende Begründungen der Hinterfragung der Normen des Gesellschaftsvertrags weichen der zwischenmenschlichen Achtung, vernunftbasierter Moral, universellen und durchwegs eingehaltenen ethisch-abstrakten Prinzipien. Diskussionen widmen sich nicht konkreten moralischen Regeln, sondern abstrakten Prinzipien. Konfliktlösung findet unter [zumindest gedanklicher] Einbeziehung aller [möglichen] Beteiligten statt. Es liegen Bezüge zur Normbegründungsform der Diskursethik vor.
Eine kleine Minderheit von weniger als 5% der Erwachsenen der Menschheit erreichen die 6. Stufe – alle Altersstufen betreffend. Vgl. Skala des Bewusstseins (Übersicht), wonach ca. 5% der Menschheit echt lieben können und sich über dem Bewusstseinswert von 500 befinden.
- Kohlberg hat auch noch eine 7. religiöse Stufe definiert.
Kritiker seines Stufenmodells monieren, dass er sich bei seinen Forschungen nur an männlichen Probanden orientiert hat.
Carol Gilligan (*1936), Schülerin Kohlbergs – Entwicklungsstufen der Frauen (Fürsorgeaspekt)
Gilligan fand heraus, dass die Begegnung mit einem Menschen in Not geschlechtsspezifisch unterschiedlich ausfällt:
- Frauen orientieren sich stärker am Beziehungs-, Interaktions- und Verantwortungsgefüge.
- Männer orientieren sich eher an abstrakten Rechten und Pflichten.
Der männlichen Gerechtigkeitsmoral stellt Gilligan die weibliche Fürsorgemoral als strukturell gleichwertig gegenüber.
| Stufe | Fürsorgestufe | Ebenen |
| 1. | Selbstsüchtige Fürsorge | Egozentrische Ebene |
| 2. | Sippenbezogene Fürsorge | Ethnozentrische Ebene |
| 3. | Universale Fürsorge | Weltzentrische Ebene |
| 4. | Integrierte Fürsorge | Kosmozentrische integrale Ebene |
Sowohl Frauen als auch Männer entwickeln sich hierarchisch.
Frauen agieren verbindend und verbindlich, während Männer dazu tendieren, autonom, tatorientiert und in Rangordnungen zu denken.
Frauen denken nicht per se hierarchisch, entwickeln sich jedoch hierarchisch.
- Biografie der Feministin Carol Gilligan (engl.)
James W. Fowler, Stufen des Glaubens. Die Psychologie der menschlichen Entwicklung und die Suche nach Sinn, Gütersloher Verlagshaus. Originaltitel: Stages of Faith
Stufen des Glaubens und der Sinnsuche |
| Stufe | Glaubensausdruck | Lebensalter | Legende |
| 1. | Intuitiv-projektiver Glaube | Erste Lebensmonate Grundvertrauen etwa 2-7 Jahre | Vorstellungskraft genügt für die Glaubensgrundlagen |
| 2. | Mythisch wörtlicher Glaube | Kindheit | Bildhafte Glaubensbeschreibung; Beispiel: Gott ist oben, das Böse ist unten. Gott ein alter Mann mit Bart. |
| 3. | Synthetisch- konventioneller Glaube | Zwischen 12 und 13 Jahren viele Erwachsene | Eigene Glaubensidentität abhängig von Rückmeldung von Bezugspersonen / sozialen Umfeld |
| 4. | Individuierend- reflektierender Glaube | Erwachsener | Abrücken von Konventionen, sich auch gegen sein Umfeld entwickeln und behaupten |
| 5. | Verbindender Glaube | Wenige im reifen Erwachsenenalter | Ausweitung des Glaubens; Erkennen der Mehrschichtigkeit verschiedener Glaubensformen, Relativität des eigenen Glaubens |
| 6. | Universeller Glaube | Ganz wenige Menschen jeden Alters Beispiele: Mahatma Gandhi, Mutter Theresa, Martin Luther King oder Jesus Christus | Radikale, sterbensbereite Umsetzung des Glaubens; das christliche 'Reich Gottes' wird als Realität gelebt. |
Spiral Dynamics Modell nach Clare W. Graves |
Graves Modell Spiral Dynamics ist eins von vielen Entwicklungsmodellen, das sich als nützlich erweist, um die menschlichen Wertesysteme zu verstehen. Es wurde bei mehr als fünfzigtausend Menschen weltweit getestet und im wesentlichen ohne Abweichungen bestätigt. Die moderne Entwicklungsforschung hat festgestellt, dass der Mensch eine Reihe von Ebenen, Stufen, Memen oder Entwicklungswellen durchläuft, die folgende Phasen enthalten:
| # | Bewusstseinsstufe | Auftritt seit | Verbreitung | Bereich |
| 1. | Archaisch-instinktiv (beige) Existierendes System Attraktor: Sicherheit Ein Menschenleben beginnt mit der reaktiven Stufe, den primären Bedürfnissen, dem nackten Überlebensdrang. | Ca. 100.000 v.Chr. | 0 % weltweit | 1. Tier |
| 2. | Magisch-animistisch (violett) Stammes-Menschen-System Attraktor: Entwicklung Im tribalistischen Erleben gilt die Familienzugehörigkeit am meisten. | Ca. 50.000 v.Chr. | 10 % weltweit | 1. Tier |
| 3. | Egozentrisch-dominierend (rot) Einzelkämpfer-System Attraktor: Stabilität Die egozentrische Phase entspricht der Zeit der Pubertät, in der man sich selbst als Mittelpunkt der Welt sieht. | Ca. 7000 v.Chr. | 20 % weltweit | 1. Tier |
| 4. | Mythisch-traditionell (blau) Loyalisten-System Attraktor: Leistung In der absolutistischen Phase wird polar gedacht und gehandelt (schwarz/weiß – „gut“/„böse“). | Ca. 3000 v.Chr. | 40 % weltweit | 1. Tier |
| 5. | Modern-rational (orange) Erfolgssucher-System Attraktor: Synergie Während der materialistischen Phase ist die Sicherung des materiellen Erfolgs wichtig. | Ca. 1700 / früher | 30 % weltweit | 1. Tier |
| 6. | Postmodern-pluralistisch (grün) Team-Menschen-System Attraktor: Flexibilität In der pluralistischen Phase beginnt man, sich sozial zu engagieren. | Ca. 1850 | 10 % weltweit | 1. Tier |
| 7. | Systemisch-Integrativ (gelb) Möglichkeiten-Sucher-System Attraktor: Integration In der systemischen Phase beginnt das zusammenhängende Denken, Zusammenhänge in allen Lebensbereichen werden erkannt. | Ca. 1950 | 1 % weltweit | 2. Tier |
| 8. | Holistisch (türkis) Globalisten-System Die holistische Phase belebt das ganzheitliche Denken unter Einbeziehung der Allverbundenheit. | Ca. etwa 1970 | 0 % weltweit | 2. Tier |
| 9. | Nicht näher beschriebene Stufe (koralle) Die transpersonale Phase dreht sich nicht mehr um Individuen, sondern um Erkenntnisse jenseits der Erfahrungen. | Ca. etwa 1990 | 0 % weltweit | 2. Tier |
| 10. | ... | Ca. etwa 2000 | 0 % weltweit | 2. Tier |
Erst-Tier-Meme oder -Stadien von 1-6 zeichnen sich durch die Überzeugung aus, dass ihre Art des Weltverständnisses der einzige wahre korrekte oder wertvolle Weg ist.
Ab dem zweiten Tier treten zum ersten Mal integrale Impulse im Bewusstsein auf verbunden mit der Einsicht, dass alle Erst-Tier Stadien eine mitentscheidende, wenn auch begrenzte, Rolle in der Welt spielen.
- Ich stelle zur Debatte, dass die Psychologie des reifen Menschen ein sich entfaltender, wachsender, oszillierender, spiralförmiger Prozess ist, gekennzeichnet durch die progressive Unterordnung älterer Verhaltenssysteme niederer Ordnung unter neuere Systeme höherer Ordnung und zwar in dem Maß, wie die existenziellen Probleme des Menschen sich verändern. Dr. Clare W. Graves
- Die Psychologie des reifen menschlichen Wesens ist ein sich entfaltender, schwingender, spiralförmiger Prozess, gekennzeichnet durch die fortschreitende Unterordnung älterer Verhaltenssysteme niederer Ordnung unter neuere Systeme höherer Ordnung, während die existentiellen Probleme eines Individuums sich verändern. Jede der aufeinanderfolgenden Stufen, Wellen oder Seinsebenen ist ein Zustand, den Menschen auf ihrem Weg zu anderen Seinszuständen durchlaufen. Ist der Mensch auf einen bestimmten Seinszustand zentriert, dann besitzt er eine Psychologie, die für diesen Zustand spezifisch ist. Seine Gefühle, Motivationen, ethischen Vorstellungen und Werte, seine Biochemie, der Grad seiner neurologischen Aktivierung, sein Lernsystem, Glaubenssystem, seine Auffassung von geistiger Gesundheit, seine Ideen darüber, was Geisteskrankheit ist und wie sie behandelt werden sollte, seine Konzeptionen von und Vorlieben für Management, Erziehung, Wirtschaft sowie politische Theorie und Praxis sind alle diesem Zustand angemessen. Dr. Clare W. Graves, Anfang der 60er-Jahre, zitiert aus: Ralph Netzger, Einführung in das Graves Values System. Das System der psychosozialen Entwicklung nach Clare W. Graves Dosisnet.de, PDF
Dr. Don Beck, Psychologe, 8-Meme-Modell
Don Beck ist der Schöpfer der integralen Spiraldynamik (SDi). SDi ist eine Landkarte der menschlichen Entwicklungsstadien – auf der Grundlage der Pionierarbeit von Clare Graves in Verbindung mit der integralen Rahmenarbeit von Ken Wilber. Auch angesichts der Fülle von gültigen Bewusstseinsskalen zählt SDi zu den am häufigsten benutzten Skalen – aufgrund ihres einfachen, eleganten Aufbaus und der Leichtigkeit sich intuitiv einen Überblick zu verschaffen.
Das Spektrum der SDi besteht aus 3 Tiers (gefalteten Anteilen). Die Meme von Beige bis Grün umfassen das "erste Tier" (Drittel) des Mem-Spektrums, in dem andere Entwicklungsebenen nicht als unumgängliche Stadien des Wachstums geschätzt werden (können). Ab dem zweiten Tier (Drittel) beginnt die Bewusstwerdung von der Einheit der Schöpfung. Alles ist mit allem verbunden.
- Beiges Mem 1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Archaisch-instinktive Ebene
Es geht ums Überleben. Essen, Trinken, Schutz, Sex und Wärme haben Priorität. Jedes Kind wird auf dieser Stufe geboren und startet von hier aus seinen Lauf durch die Spiraldynamik. Wichtig ist, dass alle Stufen und ihre Zuständigkeiten integriert und gewürdigt werden.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die BEIGE Ebene im nichtintegeren BW-Bereich etwa von 1 - 80.
Entsprechung: 1. oder WurzelChakra – Überleben / Urkraft
- Violettes Mem 1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Magisch-animistische Ebene
Die Welt ist von Geistern belebt, die beschworen und besänftigt werden müssen durch geeignete Opfer, Flüche, Beschwörungen und Rituale (inklusive Menschenopfer). Der Aberglaube ist prävalent. Das Violett-Mem ist bei Sportteams, Straßengangs, Familienritualen sowie auch in zahlreichen New-Age-Gruppen anzutreffen. Die magisch-animistische Ebene, die auf einer nichtintegeren Grundlage fußt, scheint äußerlich den sehr hoch entwickelten gelben und türkisen Bewusstseinsebenen des 2. Tiers zu gleichen. Das Violett-Mem wird vom Sippenbewusstsein gespeist. Menschen verstehen sich daher in erster Linie als Gruppenmitglieder, nicht als Individuen mit Eigenverantwortung.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die VIOLETTE Ebene im nichtintegeren BW-Bereich von 81 - 190.
Entsprechung: 2. oder SakralChakra – Gefühl
- Rotes Mem 1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Egozentrisch-machtorientierte Ebene
Erste Ausdrucksform des Individualismus, Heldensagen, Drachen, Archetypen (Götter), Monster, Feudalherrschaft, Gottkönige, Macht und Ruhm, Gewalt, Wut. Das Ego beginnt sich aus dem Gruppenverband zu lösen, und der Mensch übt sich als Individuum, oft in der Form, dass sich ein Führer oder König über die immer noch violelett geprägten Gruppenmitglieder erhebt, die sich ihrerseits wie Glieder im Leib ihres Führers verstehen und als 'ausführende Organe' agieren.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die ROTE Ebene im nichtintegeren BW-Bereich etwa zwischen 150 ≠ Wut und 175 ≠ Stolz bis maximal 199.
Entsprechung: 3. oder Solarplexus Chakra – Verstand, Eigenwillen
- Blaues Mem 1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Mythisch-traditionelle Ebene
Ordnung und Gehorsam gehen über alles. Geschätzt wird Sinn für Gemeinschaft und Regelbewusstsein innerhalb der Gemeinschaft, Struktur und Halt, Disziplin und Ehrenkodizes. Man ordnet sich nicht einem Führer unter, sondern einem (gottgewollten) System, das auf dem Konzept von Gut und Böse bzw. Law and Order (Gesetz und Strafe) beruht. Es gibt nur einen klar vorgeschriebenen Weg, richtig zu leben. Das Blau-Mem tritt bevorzugt bei Armeen, Militär und in der Gesetzgebung auf. Seine Schattenseiten sind absolutistischer Fundamentalismus; Angst, Starrheit und Einschränkung. Die Skrupel Was würden die Nachbarn sagen? drückt die Angst vor dem Tabubruch aus, sich aus der blauen Ordnung zu entfernen.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die BLAUE Ebene teils noch im nichtintegeren und im integer-dualistischen BW-Bereich von etwa 175 - maximal 399.
Entsprechung: 4. oder HerzChakra (niederes Herz) – 2. umfassenderes Gefühl, Ahnenebene
- Oranges Mem 1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Modern-rationale Ebene
Es zählen Rationalität, Wissenschaftliche Orientierung, Denken, Logik, Technik, Naturgesetze, Aufklärung und Fortschritt. Die Schattenseiten sind: Gottesferne (Gottesleugnung) und Isolation des Menschen von seiner Umgebung; die Klimax des Individualismus.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die ORANGENE Ebene im integer-dualistischen BW-Bereich von 400 - etwa 460.
Entsprechung: 4. oder HerzChakra (höheres Herz) – 2. umfassenderes Gefühl, Integration der Ahnenebene
- Grünes Mem 1. Tier = 1. Drittel des Mem-Spektrums
Postmodern-pluralistische Ebene
Das sensibel-wachsame Selbst unterstützt, vertritt und ehrt ökologische Bewegungen, fairen Handel, politische Korrektheit, Sensibilität, Netzwerkarbeit, Multikulti, Pluralismus, Gaia, das Weibliche, die Natur, die Göttin, die Freiheit. Die Schattenseite: Es kann in Beliebigkeit und "alles ist irgendwie legitim" umschlagen. Kennzeichend ist eine starke Abneigung gegen hierarchische Systeme; Nicht-Hierarchien werden im hierarchischen Sinn höher bewertet als Hierarchien.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegt sich die GRÜNE Ebene ebenfalls im integer-dualistischen BW-Bereich der Ratio von etwa 460 - maximal 499.
Entsprechung: 5. oder HalsChakra – Basis der Spiritualität über Stimme, Einflussnahme
- Gelbes Mem und
- Türkises Mem 2. Tier = 2. Drittel des Mem-Spektrums
Integrale Ebene (gelb) und
Höherliegende Ebene (türkis)
Das Leben ist ein Kaleidoskop aus den Memen des "zweiten Tiers". Interagierende, fließende Systeme atmen Flexibilität, Spontanität und bewirken die Auflösung von Differenzen. Die Teilaspekte setzen sich allmählich zusammen, so dass die Schöpfung als Einheit erkannt wird. Spirituelle Erlebnisse bereiten den Sprung in das dritte Drittel der post-türkisen Meme vor, worin Spirit nicht mehr als Theorie oder Konzept begriffen, sondern direkt als lebendige Realität erlebt wird.
Nach der Skala des Bewusstseins von D. Hawkins bewegen sich die GELB/TÜRKISEN Ebenen im integeren-nichtdualistischen BW-Bereich von 500 - etwa 599. Ca. 4% der Bevölkerung bewegen sich dabei im Bereich 500 bis 540 und nur 0,4+% im Bereich 540 plus.
Entsprechung: 6. oder StirnChakra – höheres Gefühl, Ein-Sicht, Schau, Weisheit
Robert Kegan ist Therapeut, Entwicklungspsychologe und Professor an der Harvard-Universität für Erwachsenenbildung und berufliche Entwicklung. Er forscht an der Evolution der Subjekt-Objekt-Beziehung.
Evolution der Subjekt-Objekt-Beziehung in sieben Sprachen der Transformation nach Robert Kegan |
| # | Evolutionsstufe | Subjekt | Objekt |
| 1. | Inkorporative Stufe | Reflexe | Nichts |
| 2. | Impulsive Stufe | Impulse, Wahrnehmungen | Reflexe |
| 3. | Imperiale Stufe | Bedürfnisse, Interessen, Wünsche | Impulse, Wahrnehmungen |
| 4. | Interpersönliche Stufe | Interpersönliche Beziehungungen, Gegenseitigkeit | Bedürfnisse, Interessen, Wünsche |
| 5. | Institutionelle Stufe | Urheberschaft, Identität, Ideologie | Interpersönliche Beziehungungen, Gegenseitigkeit |
| 6. | Inter-individuelle Stufe | Inter-Durchdringbarkeit von selbstorganisierten Systemen | Interpersönliche Beziehungen, Gegenseitigkeit |
Das Subjekt (Ich) wird in der nächstgrößeren Stufe zum Objekt (Nicht-Ich). Das Wasser (Subjekt) als Lebenselement des Fisches wird zum Objekt der Betrachtung, sobald der Fisch zum Amphibium oder Vogel mutiert ist. Wasser als Stoff, der Leben ermöglicht, wird Gegenstand der Diskussion, wenn man nicht mehr zwingend auf es angewiesen ist.
Zitate aus einem Interview mit Robert Kegan, Erkenntnistheorie, das Bewusstsein vierten Grades und die Subjekt-Objekt-Beziehung oder ... die Entwicklungsstufen des Selbst, Elizabeth Debold, WIE-Magazin, Ausgabe 8
- Die Transformation der Subjekt-Objekt- Beziehung ist in der Tat auch das Ziel vieler spiritueller Praktiken, ermöglicht sie uns doch, wirklich objektiv zu werden und zu erkennen, was wirklich wahr ist.
- Wenn man […] daran interessiert ist, in sich selbst und in anderen eine Transformation zu bewirken, dann ist es sehr wichtig, die Rose und ihren Duft getrennt voneinander zu untersuchen.
- Das […] sehr Peinliche [und] […] auch so Befreiende bei der Transformation ist unsere Erkenntnis, dass das, was wir für die Wirklichkeit hielten, in Wahrheit nur eine Konstruktion der Wirklichkeit ist.
- Eine ganz dramatische Transformation findet […] in den ersten 21 Lebensmonaten statt. In nicht einmal zwei Jahren kommt es zu jenem ungeheuren Wandel vom Empfinden der Einheit von Subjekt und Objekt zur beginnenden Unterscheidung zwischen „Ich” und „Nicht-Ich”. Das Kind wird ein Mitglied seiner sozialen Umwelt! Das ist eine enorme Verwandlung. Die nächste Transformation jedoch dauert mindestens doppelt so lange, und die darauf folgende ist wiederum zweimal so lang, wie die vorhergehende und so weiter. Betrachten wir dann die Entwicklung eines Erwachsenen, könnten wir sagen: Meine Güte, das Ganze ist aber wirklich lahm geworden. In gewisser Hinsicht stimmt das auch, aber wenn man einmal einen großen Schritt zurücktritt und den Prozess von einem anderen Standpunkt aus betrachtet, dann wird verständlich, weshalb es immer länger dauert.
- Die Untersuchungsergebnisse […] von Studien deuten darauf hin, dass selbst nicht einmal die Mehrheit der hochentwickelten, begünstigten Menschen das Bewusstsein vierten Grades, das selbstbestimmte Bewusstsein erreicht hat. Sie haben jene Fähigkeiten noch nicht entwickelt, die es ihnen ermöglichen würden, in der heutigen, zunehmend pluralistischen Gesellschaft, welche von jedem Einzelnen eine nie dagewesene Autorität verlangt, erfolgreich zu gedeihen.
- Zunehmend sieht man ein, dass es bei dem „Projekt Leben” nicht darum geht, den Fortbestand einer bestimmten Form des Selbst zu verteidigen, sondern um die Fähigkeit, das Selbst an sich buchstäblich transformativ sein zu lassen. Das Selbst könnte man als eine Art Durchschreiten verschiedener Bewusstseinsformen beschreiben und nicht als die Identifizierung mit einer dieser Formen, die es dann zu verteidigen gilt.
- Unsere eigene Transformation ist ein Ausdruck von Gottes Abhängigkeit von uns. Das ist, wozu wir berufen sind, was das Universum von uns benötigt. Alles Leben im Universum hat die Möglichkeit, sich durch den Prozess der Transformation zu immer komplexeren Formen zu entwickeln. Diese Möglichkeit gibt eine Zielrichtung vor, […] eine mentale Struktur, die immer komplexer wird, um uns schließlich zu einem Höchstmaß an Komplexität zu führen oder dem Gipfel dieser besonderen Einfachheit, welche die Ganzheit erkennt.
- Wir liebten Jesus, Sokrates und Gandhi, nachdem wir sie ermordet hatten. Denn zu Lebzeiten gingen sie ihren Zeitgenossen furchtbar auf die Nerven. Jesus, Abraham Lincoln, Martin Luther King Jr., all diese Menschen, starben früh. Wer seiner Kultur weit voraus ist, muss damit rechnen, nicht alt zu werden.
3 Stufen-Modell des Bewusstseins
Jean Piaget – Stufen des logischen Denkens
Stadien der kognitiven Entwicklung nach Jean Piaget |
| # | Stadium | Lebensalter | Beschreibung |
| 1. | Anfangsstadium | 0-2 Jahre | Erwerb von sensomotorischer Koordination, praktischer Intelligenz und Objektpermanenz, jedoch noch ohne interne Repräsentation |
| 2. | Präoperationales Stadium | 2-7 Jahre | Erwerb des Vorstellungs- und Sprechvermögens; gekennzeichnet durch Realismus, Animismus und Artifizialismus (zusammenfassend: Egozentrismus) |
| 3. | Konkretopera- tionales Stadium | 7-11 Jahre | Erwerb von Dezentrierung, Reversibilität, Erhaltung, Seriation, Klasseninklusion und Transitivität |
| 4. | Formalopera- tionales Stadium | 11-16 Jahre | Erwerb der Fähigkeit zum logischen Denken und der Fähigkeit Operation auf Operation anzuwenden |
| 5. | Methoden-Kritik | o/o | Das Denken reflektiert sich selbst methoden-kritisch. |
Stadien der kognitiven Entwicklung
- Mensch ist / identifiziert sich mit seinen Reflexen.
- Mensch hat / abstrahiert seine Reflexe.
- Mensch ist / identifiziert sich mit seinen Wahrnehmungen.
- Mensch hat / abstrahiert seine Wahrnehmungen.
- Mensch ist / identifiziert sich mit Inhalten, ist eingebunden in Konkretes.
- Mensch hat sich vom Konkreten gelöst / ist offen für Kontext.
Weblinks
Der deutsch-amerikanische Psychoanalytiker Erikson hat das achtstufige Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung (von der Geburt bis zum Tod) entwickelt, als eine Erweiterung des freudschen Modells psychosexueller Entwicklung.
Der Entwicklungspsychologie Erikson verfasste psychoanalytische Biografien über Martin Luther und Mahatma Gandhi.
Achtstufiges Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung |
| Stufe | Themen – Krisen | Alter – Phase |
| 1. Stufe | Urvertrauen vs. Urmisstrauen | 1. Lebensjahr |
| 2. Stufe | Autonomie vs. Scham und Zweifel | 2. bis 3. Lebensjahr |
| 3. Stufe | Initiative vs. Schuldgefühl | 3. bis 6. Lebensjahr |
| 4. Stufe | Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl | 6. Lebensjahr bis Pubertät |
| 5. Stufe | Identität vs. Identitätsdiffusion | Jugendalter |
| 6. Stufe | Intimität vs. Isolierung | Frühes Erwachsenenalter |
| 7. Stufe | Generativität vs. Stagnation | Mittleres Erwachsenenalter |
| 8. Stufe | Ich-Integrität vs. Verzweiflung | Hohes Erwachsenenalter |
Jean Gebser, CH – Die sieben Entwicklungsstufen
Der Ursprung ist immer gegenwärtig. Er ist kein Anfang, denn aller Anfang ist zeitgebunden. Und die Gegenwart ist nicht das bloße Jetzt, das Heute oder der Augenblick. Sie ist nicht ein Zeitteil, sondern eine ganzheitliche Leistung, und damit auch immer ursprünglich. Wer es vermag, Ursprung und Gegenwart als Ganzheit zu Wirkung und Wirklichkeit zu bringen, sie zu konkretisieren, der überwindet Anfang und Ende und die bloß heutige Zeit. Jean Gebser, Ursprung und Gegenwart, Vorwort, DVA, 1949
Die sieben Entwicklungsstufen nach Jean Gebser |
| Stufen | Entwicklungsstufen |
| 1. Stufe | Archaische Stufe |
| 2. Stufe | Magische Stufe |
| 3. Stufe | Mythische Stufe |
| 4. Stufe | Rationale Stufe |
| 5. Stufe | Pluralistische Stufe |
| 6. Stufe | Integrale Stufe |
| 7. Stufe | Transpersonale Stufe |
Die drei europäischen Welten, Gebser Texte, IntegraleWeltsicht.de
- Die unperspektivische Welt
- Die perspektivische Welt
- Die aperspektivische Welt
Literatur
- Kai Hellbusch, Das integrale Bewußtsein. Jean Gebsers Konzeption der Bewußtseinsentfaltung als prima philosophia unserer Zeit, TENEA Verlag, Berlin, 2003
Weblinks
C. O. Scharmer – Vier-Stufenmodell des Dialogs
Vier-Stufenmodell des Dialogs nach C. O. Scharmer |
| Stufen | Qualität des Dialogs |
| 1. Stufe | Nettes Gespräch |
| 2. Stufe | Heftiges Gespräch |
| 3. Stufe | Reflektiver Dialog |
| 4. Stufe | Generativer Dialog |
Quelle: C. O. Scharmer, Presencing. Learning From the Future As It Emerges. On the Tacit Dimension of Leading Revolutionary Change, präsentiert auf der Konferenz zum Thema Wissen und Innovation, 25.-26. Mai 2000 in Helsinki an der School of Economics, Finnland und der MIT Sloan School of Management, OSG, 20. Oktober 2000.
Die vier Phasen der Teamentwicklung nach M. Scott Peck |
Nach dem Modell von M. Scott Peck kann man
vier Phasen der Teambildung unterscheiden:
| Stufen | Teambildungsphasen |
| 1. Stufe | Pseudo-Team |
| 2. Stufe | Chaos-Phase |
| 3. Stufe | Leere – der Nullpunkt |
| 4. Stufe | Arbeitsfähiges Team |
Mushin J. Schilling – Sieben Stufen auf dem Weg zur authentischen Gemeinschaft – Circle of the Heart
angelehnt an Scott Pecks Teambildungsstufen
Die sieben Stufen zur authentischen Gemeinschaft nach Mushin J. Schilling |
| Stufen | Gemeinschaftswerdung |
| 1. Stufe | Pseudo- oder Klischeephase |
| 2. Stufe | Verwirrungsphase |
| 3. Stufe | Loslassphase |
| 4. Stufe | Authentisches Wir oder Selbst – Inspiration Hieros Gamos (Holarchie; kohärentes, lebendiges Feld) |
| 5. Stufe | Kristallisationsphase |
| 6. Stufe | Rückmeldungsphase des Universums / Kontexts |
| 7. Stufe | Manifestations- oder Realisierungsphase |
Quelle: Pluralistische Spiritualität – Hieros Gamos, Mushin.eu
- 4,0 – Enthusiasmus (Begeisterung) – Beschwingt und aufgeschlossen. Flexibilität. Ein Mensch auf der Siegerstraße.
- 3,5 – Interesse – Aktiv, interessiert an allem Positiven
- 3,0 – Konservatismus – Geht konform. Meidet das Außergewöhnliche. Scheut vor Veränderung. Kein allzu problematischer Mensch.
- 2,5 – Langeweile – Der Zuschauer, der die ganze Welt als (s)eine Bühne sieht. Weder zufrieden noch unzufrieden, nimmt die Dinge, wie sie sind. Ziellos und sorglos, weder gefährlich, noch hilfreich.
- 2,0 – Antagonismus – Jemand, der unbedingt debattieren muss. Unverblümt. Ehrlich, doch taktlos. Schlechter Verlierer.
- 1,8 – Schmerz – Empfindlich. Unkonzentriert. Reizbar. Wütet gegen Objekte/Personen, durch die (ihm) Schmerz 'verursacht' (zugefügt) wurde.
- 1,5 – Zorn – Chronisch aggressiv und aufbrausend. Beschuldigt alle Welt. Ständig nachtragend. Bedroht andere. Besteht auf unbedingtem Gehorsam.
- 1,2 – Gefühllosigkeit – Ein Eisberg. Unterdrückt heftigen Zorn. Grausam. Still. Findig. Von frostiger Höflichkeit.
- 1,1 – Versteckte Feindseligkeit – Der "freundliche" Heuchler. Schwätzer. Schauspieler. Witzelt gern und macht auf Kosten anderer Scherze. Bemüht, andere zu verstören. Jemand, der nervös lacht oder ständig grinst.
- 1,0 – Furcht – Feige. Ängstlich. Sorgenvoll. Argwöhnisch. In seiner Unentschlossenheit gefangen, der er zugleich zu entrinnen versucht.
- 0,9 – Mitleid – Hat das zwanghafte Bedürfnis, mit anderen gleichzuziehen. Besorgt, anderen wehzutun. Kümmert sich um jene, denen es "dreckig geht". Versucht, jedem zu helfen, auch dem, der keine Hilfe braucht. Mitunter hin- und hergerissen zwischen selbstgefälliger Fürsorglichkeit und Tränenfluten. Hilfloser Helfer. Koabhängiger.
- 0,8 – Sich um Gunst bemühen – Beschwichtigt gern. Jemand, der es jedem Recht machen möchte. Verteilt Gunstbeweise, um sich selbst vor schädlichen Folgen zu bewahren. Seine Neigung: die Leute zu "dämpfen".
- 0,5 – Gram - Traurigkeit – Der Jammerer. Klammert sich an alte Erinnerungen und sammelt gewissermaßen Kümmernisse. Fühlt sich betrogen. Alles verursacht ihm Pein.
- 0,375 – Wiedergutmachen Der Opportunist, der alles tun wird, um Mitgefühl oder Hilfe zu erlangen. Einer, der anderen blindling ergeben ist.
- 0,05 – Apathie – Mensch, der resigniert und abgeschaltet hat. Der sich zu nichts aufraffen kann.
frei zitiert nach Minshull, Ruth Emotionen, S. 257
Max Heindel, Theosoph und Rosenkreuzer, D
Schöpfungsstufen nach Max Heindel |
| Stufe | Welt - Bereich | Struktur |
| 1. Stufe | Welt Gottes | Feinstofflich |
| 2. Stufe | Welt der jungfräulichen Geister | Feinstofflich |
| 3. Stufe | Welt des göttlichen Geistes | Feinstofflich |
| 4. Stufe | Welt des Lebensgeistes | Feinstofflich |
| 5. Stufe | Welt der Gedankenwelt | Feinstofflich |
| 6. Stufe | Empfindungswelt | Feinstofflich |
| 7. Stufe | Physische Welt | Grobstofflich''' |
Quelle: Max Heindel, Die Rosenkreuzer-Weltanschauung oder Mystisches Christentum; Oceanside, CA, 92049, USA: The Rosicrucian Fellowship; Internetausgabe. S. 29; Stand: Dezember 1992; Rosicrucian.com
Max Heindel, Die Rosenkreuzer-Weltanschauung oder Mystisches Christentum; Oceanside, CA, 92049, USA: The Rosicrucian Fellowship; Internetausgabe; Stand: Dezember 1992; Rosicrucian.com
- Die Materie dieser Welten variiert auch in den Graden ihrer Dichtigkeit. Die physische Welt ist unter allen sieben die Dichteste. Jede Welt teilt sich wieder in sieben Regionen oder Unterabteilungen. In der physischen Welt bilden die festen Körper, Flüssigkeiten und Gase die drei dichteren Unterabteilungen, die restlichen vier sind Äther verschiedener Dichte In anderen Welten sind ähnliche Unterabteilungen notwendig, Denn auch die Abteilungen, aus der sie bestehen, ist nicht von gleicher Dichte. S. 29f
- Wenn wir von der Materie der Empfindungswelt sprechen, so müssen wir zugeben, daß sie einen Grad weniger dicht ist, als die Materie der physischen Welt. Aber es ist vollständig falsch, zu glauben, sie sei feinere Physische Materie. Das ist eine völlig irrige Antwort, obwohl sie von vielen vertreten wird, die sich mit okkulten Philosophien beschäftigt haben. S. 39f
Der integrale Prozess beinhaltet:
- Drei Dimensionen,
- Drei Bewegungen,
- Sieben Stadien,
- Sechs Entwicklungen,
- Einen Prozess.
Kosmologie: das AQAL-Modell (übersetzt: alle Quadranten - alle Level) ist eine vollständige Landkarte der Wirklichkeit. Es besteht aus:
4 Quadranten
- subjektiv – "Ich" (persönlich; oben links)
- intersubjektiv – [d.h. kulturell] "Wir" (kulturell, unten links)
- interobjektiv – "Seines" (sozial; unten rechts) und
- objektiv – "Es" (verhaltensmäßig; oben rechts)
Sie beziehen sich auf relative Ganzheiten oder so genannte “Holons” (ein Begriff, den Arthur Koestler geprägt hat).
Zustände ist ein Kurzwort für “Bewusstseinszustände”.
- Der Wachzustand,
- der Traumzustand und
- der Tiefschlaf sind natürlich und gewöhnlich, während
- meditative und kontemplative Zustände ungewöhnlicher Art sind.
Typen sind unterschiedliche Ausdrucksweisen, in denen man existieren und auf jeder Ebene oder Entwicklungsstufe agieren kann (z.B. maskulin / feminin, 9 Enneagramm-Typen, Myers-Briggs-Typologie, usw.).
Linien (auch Ströme genannt) sind verschiedene Dimensionen und Fähigkeiten des Selbst, die inneren Wachstumsebenen zu überspannen.
There are two broad categories of lines: the self-related lines and what can be loosely referred to as talents or capacities. The self-related lines are self-sense (who am I?), morals (how shall I relate to others?), and needs (what do I need?). These lines travel in close proximity to each other through the many levels of being, and are intimately related to one's identity. Talents and capacities are lines such as musical, kinesthetic, and artistic, which can develop quite independently of the self-related lines, and each other.
8 Ebenen oder Wellen beziehen sich auf die zunehmenden Ordnungen der Kompetenz und Komplexität in jeder beliebigen Linie oder Strom.
Sieben Chakras (Energieräder) vom Schritt zum Scheitel
- Chakra oder Wurzel-Chakra – Überleben / Urkraft
- Chakra oder Sakral-Chakra – Gefühl
- Chakra oder Solarplexus-Chakra – Verstand, Eigenwillen
- Chakra oder Herz-Chakra – niederes / höheres Herz – 2. umfassenderes Gefühl, Ahnenebene
- Chakra oder Hals-Chakra – Basis der Spiritualität über Stimme, Einflussnahme
- Chakra oder Stirn-Chakra – höheres Gefühl, Ein-Sicht, Schau, Weisheit
- Chakra oder Scheitel-Chakra – Loslösen, Auflösung, Hingabe
- Die chakralen Bewusstseinsebenen: ihr Entstehungsprozess, Mar-Isis Ghida Ferreira, klinische Psychologie, Universität Zürich, Tantra und Chakra-Lehre im Nebenfach, Gründerin der Schule für Chakral Dances in Zürich, Autorin Die chakralen Bewusstseinsebenen – Entwicklungsebenen unserer Ganzheit
Vorgestellt in: Deepak Chopra, How to Know God: The Soul's Journey Into the Mystery of Mysteries, Running Press Miniature Editions, September 2001
Die sieben Gewahrseinsstufen nach Deepak Chopra |
| Stufen | Biologische Reaktion | Biblische Entsprechungen |
| 1. Chakra | Flucht-Kampf- Reflexe | Jehovas Wutanfälle (AT) |
| 2. Chakra | Emotionale Reaktivität | Moses Wut auf Pharao und die Ägypter |
| 3. Chakra | Gelassenes Wahrnehmen | Sei still und wisse, ich bin Gott. Psalm 46, 10 (AT) |
| 4. Chakra | Intuitive Reaktion | Gott wird euch Frieden schenken, der all Verstehen und unsere Vernunft übersteigt. Brief an die Philipper 4, 7 (NT) |
| 5. Chakra | Kreative Reaktion | Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch geöffnet. Matthäus 7, 7 (NT) |
| 6. Chakra | Visionäre Reaktion | 35 Wunder im Neuen Testament |
| 7. Chakra | Heilige Reaktion | Ehe Abraham war, bin ich. Johannes 8, 58 (NT) |
- STUFE God can obliterate one for seemingly no reason at all. Life is full of fear of annihilation and anger at the lack of meaning or reason behind everything. Prayers are sent to God to show an ounce of mercy to spare insignificant lives from the random chaos and destruction surrounding me. ||
- STUFE God might support men as long as they obey His/Her laws and commandments. Men learn that they are useful to God. Prayers are: God, help us to "fall in line" and locate my role within the system. If we do what's required of us, we are rewarded handsomely. If we commit a single sin, severe punishment for all eternity will follow. God's use for men and so-called love for me is 100% conditional. Cooperation with God is purely contractual. Even though men do no longer fear God like before, they sometimes find themselves hating Him, thinking God knows it. ||
- STUFE God can bring inner peace from the cold harsh material world of birth and death, consisting of only empty guilty pleasures and inevitable excruciating pains. Prayers to God are to help one escape all the trappings of the outer world. People try to hold onto the peaceful sanctuary of the inner world for as long as possible, but the outer world, continues to drag them back. The outer world keeps knocking on the door of the inner world, reminding one of karmic debts to be paid. Hopes and wishes are that God would somehow absolve one of the never-ending karmic debt and somehow permit one to live in this calm, safe, blissful inner world forever. ||
- STUFE God can bestow insight and clarity into the true nature of reality and help one to get a glimpse of the complex web of relationships between my vast inner world and the vast outer world. Prayers to God are to help men to bridge this wide and treacherous gap between these two very different worlds. At this stage, the outer world isn't seen as so cold and empty anymore. And the inner world is no longer seen as so pristine and utopian anymore. Things are no longer as "black and white” as they used to be. Concepts like "Morality”, "Justice”, "Good”, and "Evil” feel like oceans to drown in. Trusting one‘s intuition more than trusting rational analysis becomes imperative. Wishes that God would help one out of this ocean to find the shore are not fulfilled. God does not give definitive answers to any of the important questions that continue to bother humans. ||
- STUFE God and the individual are teammates, best of friends or even best of lovers. However the relationship is viewed, whether as teammates, friends, lovers, or a Jedi-like "Force”, it’s a highly personal and cooperative relationship. God needs one as much as one needs Him/Her. Prayer to God are for His/Her cooperation in manifesting a life full of unlimited adventure, love, creativity, and discovery. And God, surprisingly and for the first time, even starts praying to one (!), asking for the opportunity to see His/Her creations through my eyes and to feel them through my hands, and to experience everything in the world from one‘s limited and focused perspective. God shows the human how to align with and navigate the river of life with minimal effort and with minimal resistance. "Winning" and "losing", "peace" and "disturbance", "pain" and "pleasure" don't matter anymore, but are seen as necessary and inseparable dichotomies. They are a part of the game. It matters how one plays the game, and how one keeps the game going. ||
- STUFE God and the individual are seen as complementary aspects and opposite polarities of the same infinite intelligent creative process. There’s no God without I. No I without God. In this stage, there is no longer a "need" for each other or "cooperation” between us, any more than one side of a coin "needs" the other side or "cooperates” with the other side. God and I co-arise simultaneously. One side doesn’t "create” the other. Prayer is no longer seen as all that necessary. God's thoughts and one’s thoughts are almost indistinguishable from each other now. I see what God sees, and God sees what I see. I truly want what God wants, and God truly wants what I want. When I suffer, God suffers. When God suffers, I suffer. Intention-Manifestation is almost seen as a redundant term. It comes almost as freely and as naturally as breathing. All objects/events/circumstances in both the inner and outer worlds are literally seen as abundant as air, water, or thoughts. ||
- STUFE I am God. God is I. God and I are "not two". Now, even terms like "dichotomies” and "polarities” are seen as inaccurate. We are no longer seen as two sides of the same coin. At this stage, there is no coin. Any aspect of this stage can't be put into words, because words are limiting and dualistic. Even the words "God” and "I” are meaningless now. There is neither God, nor I. Only Emptiness. Un-manifest. Unknown. Indescribable. Immeasurable. Infinite. Eternal. Boundless. Freedom. I AM THAT. Intention-manifestation has no meaning anymore. EVERYTHING is intention-manifestation. Thoughts and prayer have no meaning anymore. When one prays to God, one prays to oneself. All stages, including this one, are seen as exactly the same and perfect exactly where they are. The final stage, transcends, yet includes, all concepts of all stages. All my visions of God are seen as projections of oneself. The whole human existence was always, still is, and will forever continue to be ... a dream. However, calling ALL OF IT "a dream”, calling EVERYTHING "a dream”, is still using dualistic language and is therefore inaccurate. ||
Die Sieben Schritte zum Erwachen nach Sylvia Wetzel |
| Bewusstseinsstufe | Beschreibung |
| AUSGANG | Die Vorgeschichte: Der Geschmack kindlicher Zufriedenheit |
| ERSTE | Samsara: Der Geschmack der Angst |
| ZWEITE | Die Sehnsucht nach Freiheit |
| DRITTE | Erwachen: Der Geschmack der Freiheit |
| VIERTE | Den Geist erziehen: Die Via negativa |
| FÜNFTE | Erwachen: Perspektivwechsel |
| SECHSTE | Den Geist erziehen: Die Via positiva |
| SIEBTE | Erwachen: Menschen, Götter, Buddhas |
Die sieben Ebenen des Bewusstseins nach Werner Güntner |
| Bewusstseinsstufe | Beschreibung |
| ERSTE | Der Mensch lebt schicksalsbezogen / unbewusst. |
| ZWEITE | Dämmerungszustand – Das Verhalten wird beginnend hinterfragt. |
| DRITTE | Bewusstwerdung im Gefühlsleben – Der emotionale Aspekt tritt in den Vordergrund. |
| VIERTE | Bewusstwerdung auf der Mentalebene |
| FÜNFTE | Erwachen der metaphysischen, mystischen Kräfte |
| SECHSTE | Universelle Liebe |
| SIEBTE | Unio Mystica |
Nach Werner Günter ergibt die strukturelle Zuordnung zu diesen sieben Bewusstseinsebenen zum Zeitpunkt/Stand von 5,9 Milliarden Menschen auf dem Planeten Erde folgenden Zahlenspiegel:
- 1-4. Knapp 95 Prozent befinden sich im Bereich von der ersten bis zur vierten Stufe, wobei die dritte Stufe mit knapp 2/3 Anteil der gesamten Menschheit, knapp vier Milliarden mit Abstand das Hauptgewicht ausmacht.
- 4. So wie der viert-dimensionale Planet Erde schwingen nur 7,5 % der Erdbevölkerung, knapp 450 Millionen Menschen auf der vierten Bewusstseinsebene.
- 5. 3,5 % der Erdbevölkerung, mehr als 200 Millionen Menschen, haben die fünfte Bewusstseinsstufe erreicht. (Arjuna Ardagh nennt sie in Die lautlose Revolution die Transluzenten, Lichtdurchlässigen.)
- 6. Im prophetischen Bewusstsein der sechsten Bewusstseinsstufe bewegen sich bereits 1,8 % der Erdbevölkerung, 106 Millionen Menschen.
- 7. Nur ein Promille der Erdbevölkerung bewegt sich in der siebten Bewusstseinsstufe.
Quelle: Werner Güntner, Menschheit im Dornröschenschlaf, Eigenverlag, Kirchstraße 34, D-93099 Haimbuch
Zehn Welten des Buddhismus |
| # | Bewusstseinsstufe | Beschreibung |
| | Die 6 niederen Welten | (von Außen bestimmt) |
| 1. | Höllenwesen | Leiden, Verzweiflung, Zerstörungsimpuls |
| 2. | Hungrige Geister | Von der Gier getrieben |
| 3. | Tierische | Vom Instinkt gesteuert, dem Gesetz des Dschungels folgend |
| 4. | Wütende | Egoismus, Anspruchsdenken, Überlegenheitsgehabe |
| 5. | Menschen, Ruhende | Flach, nett, human, sehr verletzbar durch Außenreize |
| 6. | Himmlische, Titanen | Intensive Phasen von Verzückung und Freude, ansprechbar auf Außenreize |
| | Die zwei Gefährte zur Selbstbestimmung | (von Innen geführt) |
| 7. | Lernende | Im Dienst der Wahrheit mittels Lehren / Erfahrungen von Anderen |
| 8. | Erkennende | Im Dienst der Wahrheit mittels eigenem direkten Erleben / Verkörperung der Erkenntnis |
| | Die Erfüllung der 9 Welten | (von der Hölle bis zum Bodhisattva) |
| 9. | Bodhisattva | Erleuchtung, Allverbundenheit, altruistischer Dienst zum Wohl des Ganzen |
| | Vollendetes SELBST | |
| 10. | Buddhaschaft | Seinszustand der vollkommenen Freiheit und umfassenden Wahrheit, ausgedrückt mittels der körperlichen Eigenschaften eines Bodhisattvas |
- Hell -- This is a state of suffering and despair, in which we perceive we have no freedom of action. It is characterized by the impulse to destroy ourselves and everything around us.
- Hunger -- Hunger is the state of being controlled by insatiable desire for money, power, status, or whatever. While desires are inherent in any of the ten worlds, in this state we are at the mercy of our cravings and cannot control them.
- Animality -- In this state, we are ruled by instinct. We exhibit neither reason nor moral sense nor the ability to make long-range judgments. In the world of Animality, we operate by the law of the jungle, so to speak. We will not hesitate to take advantage of those weaker than ourselves and fawn on those who are stronger.
- Anger -- In this next state, awareness of ego emerges, but it is a selfish, greedy, distorted ego, determined to best others at all costs and seeing everything as a potential threat to itself. In this state we value only ourselves and tend to hold others in contempt. We are strongly attached to the idea of our own superiority and cannot bear to admit that anyone exceeds us in anything.
- Humanity (also called Tranquillity) -- This is a flat, passive state of life, from which we can easily shift into the lower four worlds. While we may generally behave in a humane fashion in this state, we are highly vulnerable to strong external influences.
- Heaven (or Rapture) -- This is a state of intense joy stemming, for example, from the fulfillment of some desire, a sense of physical well-being, or inner contentment. Though intense, the joy experienced in this state is short-lived and also vulnerable to external influences.
The six states from Hell to Heaven are called the six paths or six lower worlds. They have in common the fact that their emergence or disappearance is governed by external circumstances. Take the example of a man obsessed by the desire to find someone to love him (Hunger). When he at last does meet that person, he feels ecstatic and fulfilled (Heaven). By and by, potential rivals appear on the scene, and he is seized by jealousy (Anger). Eventually, his possessiveness drives his loved one away. Crushed by despair (Hell), he feels life is no longer worth living. In this way, many of us spend time shuttling back and forth among the six paths without ever realizing we are being controlled by our reactions to the environment. Any happiness or satisfaction to be gained in these states depends totally upon circumstances and is therefore transient and subject to change.
In these six lower worlds, we base our entire happiness, indeed our whole identity, on externals.
The next two states, Learning and Realization, come about when we recognize that everything experienced in the six paths is impermanent, and we begin to seek some lasting truth. These two states plus the next two, Bodhisattva and Buddhahood, are together called the four noble worlds. Unlike the six paths, which are passive reactions to the environment, these four higher states are achieved through deliberate effort.
- Learning -- In this state, we seek the truth through the teachings or experience of others.
- Realization -- This state is similar to Learning, except that we seek the truth not through others' teachings but through our own direct perception of the world.
Learning and Realization are together called the "two vehicles." Having realized the impermanence of things, people in these states have won a measure of independence and are no longer prisoner to their own reactions as in the six paths. However, they often tend to be contemptuous of people in the six paths who have not yet reached this understanding. In addition, their search for truth is primarily self-oriented, so there is a great potential for egotism in these two states; and they may become satisfied with their progress without discovering the highest potential of human life in the ninth and tenth worlds.
- Bodhisattva -- Bodhisattvas are those who aspire to achieve enlightenment and at the same time are equally determined to enable all other beings to do the same. Conscious of the bonds that link us to all others, in this state we realize that any happiness we alone enjoy is incomplete, and we devote ourselves to alleviating others' suffering. Those in this state find their greatest satisfaction in altruistic behavior.
The states from Hell to Bodhisattva are collectively termed "the nine worlds." This expression is often used in contrast to the tenth world, the enlightened state of Buddhahood.
- Buddhahood -- Buddhahood is a dynamic state that is difficult to describe. We can partially describe it as a state of perfect freedom, in which we are enlightened to the ultimate truth of life. It is characterized by infinite compassion and boundless wisdom. In this state, we can resolve harmoniously what appear from the standpoint of the nine worlds to be insoluble contradictions. A Buddhist sutra describes the attributes of the Buddha's life as a true self, perfect freedom from karmic bonds throughout eternity, a life purified of illusion, and absolute happiness. Also, the state of Buddhahood is physically expressed in the Bodhisattva Way or actions of a Bodhisattva.
- Mineralisches Bewusstsein – Tieftrance- oder Todesbewusstsein, Allbewusstsein
- Schlaf-Bewusstsein – Tiefschlafbewusstsein, traumloses Bewusstsein
- Traum-Bewusstsein – Bilder-Bewusstsein
- Gegenstands-Bewusstsein – Selbstbewusstsein, Ich-Bewusstsein, Wachbewusstsein
- Psychisches Bewusstsein – bewusstes Bilderbewusstsein, bewusste seelenbildende Imagination
- Überpsychisches Bewusstsein – bewusstes Schlafbewusstsein, Tonbewusstsein, bewusste lebensschaffende Inspiration
- Spirituelles Bewusstsein – bewusstes Allbewusstsein, bewusste formgebende wesenschaffende Intuition
Quelle: Rudolf Steiner, Gesamtausgabe, Aus der Akasha-Chronik, GA 11, Kapitel Das Leben des Saturn, Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz, 1904-1908
Bewusstseinszustände Beschreibungen
Gloria Karpinski, USA – Die sieben Wandlungsstufen
Die sieben Stufen der Wandlung, Knaur Verlag, TB (vergriffen)
Die sieben Stufen der Wandlung nach Gloria Karpinski |
Sam Keen – Die sieben Königreiche der Liebe
nach seinem Buch Königreiche der Liebe. Die sieben Stufen der Ekstase Frankfurt/M; Berlin, Ullstein, 1992
Die sieben Königreiche der Liebe nach Sam Keen |