ist ein Triggersatz, mit dem manche Esoteriker und Metaphysiker hantieren, um beispielsweise aus einer Gruppe von informell zusammengewürfelten Partygästen - wie mit einem Magneten - herausfiltern können, wer von ihnen geeignete Gesprächspartner sind. Anhand von deren deutlicher Reaktion auf diese herausfordernde Aussage wird erkennbar, wer das Codewort kennt und wer nicht.
C. G. Jung und der Quantenphysiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli haben gemeinsam das Prinzip der Synchronizität entwickelt.
Laut Jung handelt es sich bei dem von ihm so bezeichneten Synchronizitätsprinzip um "eine psychisch bedingte Relativität von Zeit und Raum", wenn zwei oder mehrere Ereignisse akausal und sinnfällig zusammentreffen.
Synchronizität ist nicht mit Synchronität zu verwechseln, welche die Gleichzeitigkeit verschiedener Ereignisse bezeichnet.
Vier Anzeichen von Synchronizität
- Akausalität
- Begleitet von starken innerseelischen Eindrücken
- Tritt auf an Kreuzungspunkten (Entscheidungssituationen) im Leben des Betroffenen
- Enthält eine tiefe symbolische Bedeutung
Der Schweizer Psychiater C. G. Jung saß in seinem Büro und hörte einer Patientin zu, die ihm ihren Traum von einem goldenen Skarabäus (ein Mistkäfer) erzählte. Bisher hatte die domininierende Rationalität der Frau ihre Therapie behindert. Jung wusste jedoch, dass der Skarabäus ein altes ägyptisches Symbol für Wiedergeburt ist, und fragte sich, ob der Traum wohl ein Fingerzeig des Unbewussten auf einen bevorstehenden Durchbruch wäre. Gerade, als er ihr seine Interpretation mitteilen wollte, hörte Jung ein schwaches Klopfen am Fenster seiner Praxis. Als er dem Zeichen nachging, sah er, dass tatsächlich ein goldgrüner, skarabäusähnlicher Käfer gegen die Scheiben schlug. Er öffnete das Fenster. Der Käfer flog ins Zimmer und versetzte der Frau damit einen derart nachhaltigen Eindruck, dass ihr Widerstand durchbrochen wurde. Jung dachte daraufhin verstärkt über bedeutungsvolle Zufälle nach. In einem Vortrag an der Londoner Tavistock-Klinik 1935 prägte er den Begriff Synchronizität.
Ein M. Deschamps erhielt als Knabe einmal in Orléans ein Stückchen Plumpudding von einem M. de Fontgibu. Zehn Jahre später entdeckte er in einem Pariser Restaurant wieder einen Plumpudding und verlangte ein Stück davon. Es erwies sich aber, dass der Pudding bereits bestellt war und zwar von einem M. de Fontgibu. Viele Jahre später wurde M. Deschamps zu einem Plumpudding als einer besonderen Rarität eingeladen. Beim Essen machte er die Bemerkung, jetzt fehle nur noch M. de Fontgibu. In diesem Moment öffnete sich die Türe, und ein uralter, desorientierter Greis trat herein: M. de Fontgibu, der sich in der Adresse geirrt hatte und fälschlicherweise in diese Gesellschaft geraten war. C. G. Jung, Synchronizität, Akausalität und Okkultismus, S. 19, dtv Verlag, Müchen, 1990
Der Autor James Redfield des Weltbestseller-Romans Die Prophezeiungen von Celestine sieht folgende Zukunft voraus:
Schon bald werden negative Vorstellungen so gut wie völlig verschwinden und alles Schlechte, das uns passiert, geschieht, weil wir eine synchronistische Gelegenheit verpasst haben, die es verhindert hätte.
Heisenbergs Unschärferelation
Das Verhalten von Elementarteilchen kann nach Werner Heisenbergs Unschärferelation (Unbestimmtheitsrelation) nicht genau berechnet werden. Führende Quantenphysiker meinen, dass man immer nur wahrscheinliche Ausgänge annehmen kann und dass demzufolge der Zufall im mikrokosmischen Bereich vorherrsche.
Eine synchronistische Geschichte
In einer alten Hindu-Schrift heißt es, dass Gott und ein Weiser namens Narada eines Tages durch eine gewaltige Wüste wandern. Narada fragt Gott: O höchster Herr, was ist das Geheimnis des Lebens und der Trugbilder dieser Welt?
Gott lächelt und schweigt. Sie marschieren weiter.
Mein Sohn, sagt Gott schließlich, die Sonne scheint heute recht heiß, und ich bin durstig. Vor dir befindet sich ein Dorf. Geh hin und hole mir einen Becher Wasser.
Narada macht sich auf den Weg. Er kommt in das Dorf und klopft an die Tür des ersten Hauses. Eine wunderschöne Frau öffnet die Tür. In dem Augenblick, als Narada in ihre Augen blickt, vergißt er Gottes Befehl und den Grund, warum er in das Dorf gehen sollte. Die Frau bittet Narada in das Haus, wo er von ihrer Familie auf das herzlichste begrüßt wird. Es ist, als ob jeder in diesem freundlichen Haushalt ihn erwartet hätte. Narada wird eingeladen, mit der Familie zu speisen und die Nacht über zu bleiben. Er nimmt freudig an, genießt die Gastfreundschat der Familie und bewundert insgeheim die Schönheit der jungen Frau.
Es vergeht eine Woche, dann zwei. Narada beschließt zu bleiben, und schon bald übernimmt er einen Teil der Haushaltspflichten. Nach einem angemessenen Zeitraum bittet er um die Hand der jungen Frau. Die Familie hat nichts anderes erwartet. Alle sind höchst erfreut. Narada und sein junges Weib bleiben im Haus der Familie, wo sie ihm schon bald drei Kinder gebärt, zwei Söhne und eine Tochter. Jahre vergehen. Die Eltern seiner Frau sterben. Narada wird zum Hausherrn. Er eröffnet einen kleinen Laden im Dorf, der sehr gut läuft. Schon bald ist er ein angesehener Bürger der Gemeinde und ein geachtetes Mitglied des Gemeinderats. Narada geht auf diese Weise in den uralten Freuden und Sorgen des Dorfes auf und lebt viele Jahre in Zufriedenheit.
Eines Abends mitten in der Regenzeit bricht ein gewaltiger Sturm aus, und der Fluss steigt durch die plötzlichen Fluten so sehr an, dass er das Dorf überschwemmt. Narada sammelt seine Familie um sich und führt sie durch die dunkle Nacht auf eine Anhöhe. Aber der Wind bläst mit solcher Gewalt, und die Regenschauer sind so heftig, daß einer von Naradas Söhnen weggerissen wird. Narada will nach dem Jungen greifen und lässt dabei seinen anderen Sohn los. Kurz darauf reißt ihm ein Windstoß seine Tochter aus den Armen, dann verschwindet auch noch sein geliebtes Weib in der donnernden Dunkelheit. Narada jammert hilflos und richtet seine geballte Faust gegen den Himmel. Aber seine Schreie werden von einer haushohen Welle übertönt, die aus den Tiefen der Nacht aufsteigt und ihn kopfüber in den Fluss stürzt. Ihm wird schwarz vor Augen.
Viele Stunden, vielleicht Tage vergehen. Langsam und unter Schmerzen kommt Narada wieder zu sich. Er muss entdecken, dass er weit flussabwärts auf einer Sandbank gestrandet ist, fast nackt und halbtot. Es ist ein helllichter Tag und der Sturm ist vorüber. Doch nirgends entdeckt er ein Lebenszeichen von seiner Familie oder einem anderen Lebewesen. Lange Zeit liegt Narada einfach nur auf dem Sand, fast verrückt vor Kummer und Einsamkeit. Trümmer treiben auf dem Fluss an ihm vorüber, und der Wind trägt den Geruch des Todes mit sich. Alles wurde ihm genommen; alle lebensspendenden und kostbaren Dinge sind in den wirbelnden Fluten versunken. Es scheint, dass er nichts tun kann, außer zu weinen.
Plötzlich hört Narada hinter sich eine Stimme, die ihm das Blut in den Adern stocken läßt. Mein Kind, fragt diese Stimme, wo ist mein Becher Wasser?
Narada dreht sich um und sieht Gott vor sich stehen. Der Fluss verschwindet, und er ist wieder mit Gott allein in der leeren Wüste. Wo ist mein Wasser? fragt Gott erneut: Ich warte jetzt schon mehrere Minuten.
Narada wirft sich dem Herrn zu Füßen und fleht um Vergebung. Ich habe es vergessen! ruft Narada immer wieder. Ich habe vergessen, worum Ihr mich gebeten habt, großer Herr! Vergebt mir!
Gott lächelt und sagt: Verstehst du nun das Geheimnis hinter deinem Leben und den Trugbildern der Welt?
Harry R. Moody, Sinnkrisen in der Mitte des Lebens, S. 569 ff., Droemersche Verlagsanstalt, München, 1997
- Sie [die Rückkehr zu Gott] dauert so lange, wie wir brauchen, um die Aufgaben zu vollenden, die uns für dieses Leben gegeben wurden. So gesehen ist die Rückkehr erst dann vollendet, wenn jeder Augenblick unseres Lebens zu einem Zeugnis für das wird, was wir vergessen haben und woran wir uns wieder erinnern müssen - für unsere spirituelle Mission. Es ist eine unendliche Geschichte, deren Mitte überall in unserem Leben und deren Enden im Nirgendwo liegen. Der Sinn hinter diesem Geheimnis kann nur erraten oder, besser noch, in Gleichnissen und Geschichten ausgedrückt werden. Harry R. Moody, Sinnkrisen in der Mitte des Lebens, Droemersche Verlagsanstalt, München, 1997
Orakel
Vor etwa 2500 Jahren sagte der chinesische Weise Laotse, dass das makroskopische Tao, das universelle Weltgesetz, weder zu erkennen noch zu erklären sei. Nur seine Wirkungen seien wahrnehmbar und erfahrbar.
Der Fluss des alles umfassenden Tao, "das Prinzip des Werdens und des Wandels", ist ein ständig sprechendes Orakel, dessen Sprache nur selten wahrgenommen wird. Wer sehend blind vertraut, eröffnet sich die perspektivlose Perspektive des Sehers [Aha-Erkennenden].
Orakelsysteme (Tarot, I Ging u.ä.) sind für denjenigen hilfreich, die sich nichtanhaftend und ohne Eigewillen, ihren Weisungen öffnen, die allein mit rationalen Mitteln nicht zu erreichen ist. C. G. Jung befragte das I Ging (Buch der Wandlungen) bei wichtigen Entscheidungen seines Lebens. Konfuzius soll vor 2500 Jahren gesagt haben, dass er sein Leben ganz und gar dem I Ging widmete, sofern er noch ein weiteres Leben hätte.
Orakelmanie ist die Schattenseite von unreif und verantwortungslos herbeigeführten Synchronizitätsereignissen. Es steigert die Verwirrung und verringert die Klarheit.
Zitate zum Thema Synchronizität und Zufall
- Nichts im Universum ereignet sich durch Zufall oder Unfall. Das Universum ist ein einheitliches Zusammenwirken und ein sich gegenseitiges Beeinflussen von unzähligen Bedingungen, die sich aus einer unendlichen Anzahl von Energiemustern ergeben. Im Zustand von Gewahrsein ist all dies offensichtlich, und man kann es klar sehen und erkennen. Außerhalb dieser Gewahrseinsebene könnte man es mit unzähligen, unsichtbaren Magnetfeldern vergleichen, die automatisch den eigenen Standort in sich hinein ziehen und mit diesem Feld verschmelzen oder es abstoßen, und die entsprechend den Positionen, relativen Stärken und Polaritäten miteinander interagieren. Alles beeinflusst alles andere und bleibt stets in vollständiger Ausgewogenheit.
Im Zustand des Gewahrseins enthüllen sich die subtilen inneren Tätigkeiten des Universums als herrlicher Tanz von unglaublich komplexem Entwurf und Ausführung. Es wird dann klar, dass das, was die Welt als Wunder bezeichnet, als Folge einer energetischen Verschiebung auftritt, die zum Beispiel durch Liebe oder Gebet hervorgerufen wird. Es ist auch möglich, willkürlich irgendeinen Aspekt menschlicher Aktivitäten und Interaktionen herauszugreifen und die darin tätige energetische Kraft zu messen. Die wesentlichen Energien, die mit allem, was existiert, zusammenhängen, bestimmen dessen Schicksal, das von sämtlichen auftretenden Konditionen eines gesamten Universums abhängt. Im ganzen Universum werden diese Energien an bestimmten Orten als hervortretende Bedingungen zum Ausdruck gebracht. Irgendein Zufall oder ein Mangel an Fairness sind nicht möglich. Jede Aktion, jede Entscheidung, jeder Gedanke oder jede Wahl verändert das miteinander in Wechselwirkung stehende Gleichgewicht und ruft Auswirkungen hervor. David R. Hawkins, Das All-sehende Auge, S. 248-249
- So genannte Zufälle sind eine Illusion der Wahrnehmung im Bereich von Form, die auf linearer Erwartung beruht. Durch kinesiologischen Test werden die verborgenen Elemente aufgedeckt, und die Illusion eines "Zufalls" verschwindet. Die einzige hypothetische Möglichkeit dafür, dass ein wirklicher Zufall auftreten könnte, würde voraussetzen, dass er sich außerhalb des All-Seins der Schöpfung ereignen würde, was eine Unmöglichkeit darstellt. Damit man einen so genannten Zufall überhaupt beobachten kann, muss er schon ex definitionem im erkennbaren Universum aufgetreten sein. Jedes Ding stellt die Folge der Auswirkung des gesamten Universums durch alle Zeit hindurch dar. Nichts befindet sich außerhalb der karmischen, ausgeglichenen Harmonie des Universums. Dr. David R. Hawkins, Licht des Alls, S. 139
- Immer wieder traten Ereignisse ein, die mich aus meinem gewöhnlichen Alltagsdasein hinaus in die grenzenlose "Gotteswelt" drängten. Der Ausdruck "Gotteswelt", der für gewisse Ohren sentimentalisch klingt, hatte für mich keineswegs diesen Charakter. Zur "Gotteswelt" gehörte alles "Übermenschliche", blendendes Licht, Finsternis des Abgrunds, die kalte Apathie des Grenzenlosen in Zeit und Raum und das unheimlich Groteske der irrationalen Zufallswelt. "Gott" war alles für mich, nur nicht erbaulich. Carl Gustav Jung, Autobiografie
- Für die unbewusste Psyche scheinen Raum und Zeit relativ zu sein, das heißt, das Wissen befindet sich in einem raumzeitlichen Kontinuum, in welchem Raum nicht mehr Raum und Zeit nicht mehr Zeit ist. Wenn daher das Unbewusste ein gewisses Potential zum Bewusstsein hin entwickelt oder erhält, dann entsteht die Möglichkeit, dass Parallelereignisse wahrgenommen beziehungsweise «gewusst» werden können. Carl Gustav Jung, Synchronizität, Akausalität und Okkultismus, S. 63, dtv Verlag, München, 1990
- Der Glaube hat jeden Zufall berechnet. Und wenn du verstehen willst, dass du lieben sollst, dann ist deine Liebe auf ewig gesichert. Sören Kierkegaard, dänischer Philosoph
- Verzichten wir auf die Illusion, in der Seele eine immaterielle 'Substanz' zu sehen, dann leugnen wir nicht deren Existenz, sondern wir beginnen im Gegenteil, die Komplexität [...] zu erkennen, die zusammen das Wesen ausmachen, das sich in uns einmalig und unwiderleglich selber bezeugt. Jacques Monod, Zufall und Notwendigkeit. Philosophische Fragen der modernen Biologie
- Synchronistische Ereignisse sind besonders häufig im Leben von Menschen, die in der Meditation, in psychedelischen Sitzungen, in der Erfahrungspsychotherapie oder in spontanen seelisch-geistigen Krisen in holotrope Bewusstseinszustände geraten [...]
Viele Leute haben auch die Erfahrung gemacht, dass bemerkenswerte Synchronizitäten auftreten und ihre Arbeit überraschend leicht machen, wenn sie ein aus den transpersonalen Bereichen der Psyche inspiriertes Vorhaben verfolgen. Stanislav Grof, Kosmos und Psyche, Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2000, S. 140
- Wird aber ein Ereignis nicht um so bedeutungsvoller und gewichtiger, je mehr Zufälle für sein Zustandekommen notwendig sind?
Nur der Zufall kann als Botschaft verstanden werden. Was aus Notwendigkeit geschieht, was absehbar ist, was sich täglich wiederholt, ist stumm. Nur der Zufall ist sprechend. Wir versuchen, aus ihm zu lesen wie die Zigeunerinnen aus dem Muster des Kaffeesatzes auf dem Grund der Tasse. Milan Kundera, Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, S. 49, Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2003
- Planen ist das Ersetzen des Zufalls durch den Irrtum. Sir Peter Ustinov
- Unser Schicksal kommt aus dem Inneren, und deshalb gibt es keinen Zufall in unserem Leben. Paul Ernst
- Der Zufall trifft nur einen vorbereiteten Geist. Louis Pasteur
- Zufall ist das unberechenbare Geschehen, das sich unserer Vernunft und Absicht entzieht. Gebrüder Grimm
- Den Zufall gibt es nicht im Leben, sondern nur Harmonie und Ordnung. Plotin, Enneaden
- Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall zu treffen. Friedrich Dürrenmatt
- Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit. Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830-1916)
- Wir entscheiden unsere Taten nicht völlig allein. Sie hängen weniger von uns ab, als vom Zufall. Sie werden uns von allen Seiten geboten. Wir sind ihrer nicht immer würdig. Anatole France
- Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes, wenn er nicht selbst unterschreiben will. Anatole France
- Der Zufall ist Gottes Art, anonym zu bleiben. Französisches Sprichwort
- Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall. Albert Einstein
- Die Entstehung des Lebens auf der Erde mit dem Zufall erklären heißt, von der Explosion einer Druckerei das Zustandekommen eines Lexikons zu erwarten. Edwin Conklin
- Nur ein Zufall sind wir, weiter nichts. Georg Kreisler, Liedzeile
Zitate (engl.) zum Thema Synchronizität und Zufall / Synchronicity – Coincidence
Quotes by Jean Shinoda Bolen, The Tao of Psychology. Synchronicity and the Self, Harper & Row, 1982
- Fritjof Capra, in The Tao of Physics, postulates that modern atomic physics leads us to a view of reality that is very similar to the Eastern mystic's intuitive vision of reality. The picture of an interconnected cosmic web in which the human observer is always a participator emerges from quantum physics. At the atomic level, the world view becomes very Eastern and mystical; time and space become a continuum, matter and energy interchange, observer and observed interact. S. 5
- Paying attention to synchronicity like paying attention to dreams, adds an extra dimension that enriches our inner lives and adds another facet to awareness. In order to understand ourselves and the situation around us, we are far better off if we can receive and process information from symbolic as well as from logical sources. S. 47
- Synchronicity, like dreams, invites us to participate in the symbolic level, where we sense there is underlying meaning, where we share a collective unconscious with humanity, where time and space become relative, and where, in the course of our everyday lives, we experience a nonordinary reality. S. 48
- When two people meet synchronistically, each person is a significant other, and both are at a critical juncture and capable of being deeply affected, then dramatic changes can result. As Jung says, 'The meeting of two personalities is like the contact of two chemical substances: If there is any reaction, both are transformed.' In some instances, each personality at that exact moment in time may be unusually susceptible to the particular ›chemical‹ action of the other. S. 51
- Paying attention to synchronicity like paying attention to dreams, adds an extra dimension that enriches our inner lives and adds another facet to awareness. In order to understand ourselves and the situation around us, we are far better off if we can receive and process information from symbolic as well as from logical sources. S. 47
- There are no accidents. Dr. David R. Hawkins
- Nothing in the universe happens by chance or accident. The universe is a coherent concurrence and interaction of innumerable conditions attendant on the infinite number of energy patterns. In the state of Awareness, all this is obvious and can be clearly seen and known. Outside that level of awareness, it could be likened to innumerable, invisible magnetic fields which automatically coalesce or repel one’s position and which interact according to the positions and relative strengths and polarities. Everything influences everything else and is in perfect balance. Dr. David R. Hawkins, The Eye of the I, S. 170
- I feel that the root of the enigma is to be found in the properties of whole numbers. Carl Gustav Jung on Synchronicity, Letters 1951-1961
- Wisdom is synchronization in time. God is the one who commands all prophecy. The synchronic order is God's grace. Lloydine Arguelles (Bolon Ik)
- I am open to the guidance of synchronicity [...] to illuminate my path. XIV. Dalai Lama
Literatur
- Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle
- Harry R. Moody, Sinnkrisen in der Mitte des Lebens, Droemersche Verlagsanstalt, München, 1997
- Dr. Rolf Froböse, Herausgegeber Vito von Eichborn, Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal – Kann die Quantenphysik paranormale Phänomene erklären?, Edition BoD (Books on Demand), 2. aktualisierte Auflage, Norderstedt, Juli 2008
Sh. auch: Dr. Rolf Froböse, Chemiker Die Seele existiert auch nach dem Tod, Welt online Wissen, Quantenphysik, 25. April 2008
Literatur (engl.)
- Carl Gustav Jung, Synchroncity. An Acausal Connecting Principle, Princeton University Press, Princeton, New Jersey, 1973
- Rupert Sheldrake, Seven Experiments that Could Change the World, Part Street Press, Rochester, Vermont, 2002 * Rupert Sheldrake, The Presence of the Past. Morphic Resonance & the Habits of Nature, Part Street Press, Rochester, Vermont, 1988
- Rupert Sheldrake, A New Science of Life. The Hypothesis of Morphic Resonance, Part Street Press, Rochester, Vermont, 1981
Externe Weblinks zum Thema Synchronzität und Zufall
- Wikipedia-Einträge I Ging, Innere Stimme, Konfuzius, Krösus, Orakel, Orakelmanie, Orakel von Delphi, Synchronzität, Weissagung, Zufall
- Die Synchronizität kommt nach HOLLYWOOD, Artikel vom Drehort des The Celestine Prophecy. The Movie, Ross Robertson, Zeitschrift WIE, Ausgabe 15
Interne Links
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