Wiki / Synchronizitaet
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ist ein Triggersatz, mit dem manche Esoteriker und Metaphysiker hantieren, um beispielsweise aus einer Gruppe von informell zusammengewürfelten Partygästen – wie mit einem Magneten – herausfiltern können, wer von ihnen geeignete Gesprächspartner sind. Anhand von deren deutlicher Reaktion auf diese herausfordernde Aussage wird erkennbar, wer das Codewort kennt und wer nicht.
Carl Gustav Jung und der Quantenphysiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli haben gemeinsam das Prinzip der Synchronizität entwickelt. |
Der Schweizer Psychiater C. G. Jung saß in seinem Büro und hörte einer Patientin zu, die ihm ihren Traum von einem goldenen Skarabäus (ein Mistkäfer) erzählte. Bisher hatte die domininierende Rationalität der Frau ihre Therapie behindert. Jung wusste jedoch, dass der Skarabäus ein altes ägyptisches Symbol für Wiedergeburt ist, und fragte sich, ob der Traum wohl ein Fingerzeig des Unbewussten auf einen bevorstehenden Durchbruch wäre. Gerade, als er ihr seine Interpretation mitteilen wollte, hörte Jung ein schwaches Klopfen am Fenster seiner Praxis. Als er dem Zeichen nachging, sah er, dass tatsächlich ein goldgrüner, skarabäusähnlicher Käfer gegen die Scheiben schlug. Er öffnete das Fenster. Der Käfer flog ins Zimmer und versetzte der Frau damit einen derart nachhaltigen Eindruck, dass ihr Widerstand durchbrochen wurde. Jung dachte daraufhin verstärkt über bedeutungsvolle Zufälle nach. In einem Vortrag an der Londoner Tavistock-Klinik 1935 prägte er den Begriff Synchronizität.
Der Autor James Redfield des Weltbestseller-Romans Die Prophezeiungen von Celestine sieht folgende Zukunft voraus:
Das Verhalten von Elementarteilchen kann nach Werner Heisenbergs Unschärferelation (Unbestimmtheitsrelation) nicht genau berechnet werden. Führende Quantenphysiker meinen, dass man immer nur wahrscheinliche Ausgänge annehmen kann und dass demzufolge der Zufall im mikrokosmischen Bereich vorherrsche.
In einer alten Hindu-Schrift heißt es, dass Gott und ein Weiser namens Narada eines Tages durch eine gewaltige Wüste wandern. Narada fragt Gott:
sagt Gott schließlich,
Narada macht sich auf den Weg. Er kommt in das Dorf und klopft an die Tür des ersten Hauses. Eine wunderschöne Frau öffnet die Tür. In dem Augenblick, als Narada in ihre Augen blickt, vergisst er Gottes Befehl und den Grund, warum er in das Dorf gehen sollte. Die Frau bittet Narada in das Haus, wo er von ihrer Familie auf das herzlichste begrüßt wird. Es ist, als ob jeder in diesem freundlichen Haushalt ihn erwartet hätte. Narada wird eingeladen, mit der Familie zu speisen und die Nacht über zu bleiben. Er nimmt freudig an, genießt die Gastfreundschaft der Familie und bewundert insgeheim die Schönheit der jungen Frau.
Es vergeht eine Woche, dann zwei. Narada beschließt zu bleiben, und schon bald übernimmt er einen Teil der Haushaltspflichten. Nach einem angemessenen Zeitraum bittet er um die Hand der jungen Frau. Die Familie hat nichts anderes erwartet. Alle sind höchst erfreut. Narada und sein junges Weib bleiben im Haus der Familie, wo sie ihm schon bald drei Kinder gebärt, zwei Söhne und eine Tochter. Jahre vergehen. Die Eltern seiner Frau sterben. Narada wird zum Hausherrn. Er eröffnet einen kleinen Laden im Dorf, der sehr gut läuft. Schon bald ist er ein angesehener Bürger der Gemeinde und ein geachtetes Mitglied des Gemeinderats. Narada geht auf diese Weise in den uralten Freuden und Sorgen des Dorfes auf und lebt viele Jahre in Zufriedenheit.
Eines Abends mitten in der Regenzeit bricht ein gewaltiger Sturm aus, und der Fluss steigt durch die plötzlichen Fluten so sehr an, dass er das Dorf überschwemmt. Narada sammelt seine Familie um sich und führt sie durch die dunkle Nacht auf eine Anhöhe. Aber der Wind bläst mit solcher Gewalt, und die Regenschauer sind so heftig, dass einer von Naradas Söhnen weggerissen wird. Narada will nach dem Jungen greifen und lässt dabei seinen anderen Sohn los. Kurz darauf reißt ihm ein Windstoß seine Tochter aus den Armen, dann verschwindet auch noch sein geliebtes Weib in der donnernden Dunkelheit. Narada jammert hilflos und richtet seine geballte Faust gegen den Himmel. Aber seine Schreie werden von einer haushohen Welle übertönt, die aus den Tiefen der Nacht aufsteigt und ihn kopfüber in den Fluss stürzt. Ihm wird schwarz vor Augen.
Viele Stunden, vielleicht Tage vergehen. Langsam und unter Schmerzen kommt Narada wieder zu sich. Er muss entdecken, dass er weit flussabwärts auf einer Sandbank gestrandet ist, fast nackt und halbtot. Es ist ein helllichter Tag und der Sturm hat sich gelegt. Nirgends entdeckt er ein Lebenszeichen von seinen Angehörigen oder anderen Lebewesen. Lange Zeit liegt Narada einfach nur auf dem Sand, fast verrückt vor Kummer und Einsamkeit. Trümmer treiben auf dem Fluss an ihm vorüber, und der Wind trägt den Geruch des Todes mit sich. Alles wurde ihm genommen; alle lebensspendenden und kostbaren Dinge sind in den wirbelnden Fluten versunken. Es scheint, dass er nichts tun kann, außer zu weinen.
Plötzlich hört Narada hinter sich eine Stimme, die ihm das Blut in den Adern stocken lässt.
fragt diese Stimme.
Narada dreht sich um und sieht Gott vor sich stehen. Der Fluss verschwindet, und er ist wieder mit Gott allein in der leeren Wüste.
fragt Gott erneut:
Narada wirft sich dem Herrn zu Füßen und fleht um Vergebung.
ruft Narada immer wieder.
Gott lächelt und sagt:
Harry R. Moody, Ph.D., US-amerikanischer Direktor von Academic Affairs for AARP, Washington, DC., assoziiert mit International Longevity Center-USA und Senior Fellow of Civic Ventures, Sinnkrisen in der Mitte des Lebens. Spiritualität und Erfüllung – ein Prozeß in fünf Stufen, S. 569 ff., Droemersche Verlagsanstalt, München, 1997
Vor etwa 2500 Jahren sagte der chinesische Weise Laotse, dass das makroskopische Tao, das universelle Weltgesetz, weder zu erkennen noch zu erklären sei. Nur seine Wirkungen seien wahrnehmbar und erfahrbar.
Der Fluss des alles umfassenden Tao, "das Prinzip des Werdens und des Wandels", ist ein ständig sprechendes Orakel, dessen Sprache nur selten wahrgenommen wird. Wer sehend blind vertraut, eröffnet sich die perspektivlose Perspektive des Sehers [Aha-Erkennenden].
Orakelsysteme (Tarot, I Ging u.ä.) sind hilfreich für denjenigen, die sich nichtanhaftend und ohne Eigenwilligkeit, ihren Weisungen öffnen, die man allein mit rationalen Mitteln nicht erlangen kann.
C. G. Jung befragte das I Ging (Buch der Wandlungen) bei wichtigen Entscheidungen seines Lebens.
Konfuzius soll vor 2500 Jahren gesagt haben, dass er, sein Leben vollständig dem I Ging widmen würde, wenn er denn noch ein weiteres Leben bekäme.
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Achtung! |
Orakelmanie ist die Schattenseite von unreif und verantwortungslos herbeigeführten Synchronizitätsereignissen. Sie steigert die Verwirrung und mindert die Klarheit.
Personal avowals
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Hyperdimensional physics |
Quotes by Jean Shinoda Bolen, M.D. jeanbolen.com, US American Jungian analyst, author, spritual teacher, proactive women researcher and supporter, crone, The Tao of Psychology. Synchronicity and the Self, Harper & Row, SanFrancisco, 1. June 1982
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Synchronicity expresses an acausal connecting principle.
Trish and Rob MacGregor, Seven Secrets to Synchronicity, synchrosecrets.com | |||||||||||||||||||||||||||
Links zum Thema Synchronizität und Zufall / Synchronicity and coincidenceLiteratur
Literatur (engl.)
Externe Weblinks
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