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2·2012


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Transpersonale Psychologie

 


Schwanenfamilie, Arnhem, NL


 

1.   Transpersonale Psychologen

Ken Wilber (*1949) zählt zu den bedeutendsten Vertretern der transpersonalen Psychologie. Wilbers Klassiker (Hauptwerk) Eros, Kosmos, Logos mit dem Untertitel Eine Jahrtausend-Vision, beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der evolutionären Entwicklung von Geist, Leben und Materie.

 

Der tschechischstämmige Psychologieprofessor Stanislav Grof (*1931) ist einer der bedeutendsten Vertreter der transpersonalen Psychologie. Er ist ein Pionier auf dem Gebiet der Erforschung erweiterter Bewusstseinszustände mit über fünfzig Jahren Berufserfahrung.

 

Im Rahmen eines Forschungsprojekts im Auftrag der Schweizer Firma Sandoz hatte Grof die Gelegenheit, die Möglichkeiten des Einsatzes der halluzinogenen Droge LSD in der Psychiatrie zu prüfen. Bei der Selbsteinnahme von LSD entdeckte er, dass es bei ihm ähnliche Erfahrungen auslöste, die er bis dahin nur bei psychisch kranken Patienten kannte. Als die therapeutisch-psychiatrische Nutzung von LSD gesetzlich verboten wurde, entwickelte Grof die Methode des so genannten holotropen Atmens, das  die Induktion außergewöhnlicher Bewusstseinszustände drogenfrei auslösen kann.

 

Stanislav Grof unterscheidet zwischen drei verschiedenen transpersonalen Dimensionen:

  1. Erweiterung des Erlebens innerhalb der objektiven Realität (Identifikation mit anderen Menschen, Psi-Phänomene, Erinnerungen an frühere Inkarnationen, Nahtoderfahrungen),
  2. Erweiterung des Erlebens über die Grenzen der objektiven Realität hinaus (Begegnung mit universellen Archetypen, mit Gottheiten, tierischen Geistern, Fabelwesen, Außerirdischen und spiritistische Erfahrungen),
  3. Transpersonale Erfahrungen psychoider Natur (Synchronizitätserlebnisse, Psychokinese, Wunderheilung).


1.1   Stanislav Grof – Vier Entwicklungsebenen

Die vier Stationen einer LSD-Erfahrung und die vier Matrizen des Geburtsprozesses
Holotropische Atemarbeit (engl. Webseite)

 

Dem transpersonalen Psychologen Stan Grof und seiner Frau Christina ist es zu verdanken, dass psychospirituelle und psychoreligiöse Probleme im Psychiatrie-Handbuch DSM IV differenziert aufgenommen wurden und nicht mehr als Schizophrenie eingestuft werden.


Die vier Erfahrungsebenen
der LSD-Erfahrung nach Stanislav Grof

Grofs Artikel Topographie des Unbewussten enthüllt die vier Erfahrungsebenen der LSD-Erfahrung:

#ErfahrungsebeneBeschreibung
1.Abstrakt und ästhetischSehen von Farben und Formen
2.PsychodynamischVerdichtete persönliche
Erinnerungs-Komplexe
3.Vorgeburtlich / perinatal 
4.Transpersonal / kosmisch 

 

Grof erkennt eine Entwicklungsrichtung der menschlichen Psyche, die in vernetzter
Form von der individuellen Sicht / Situation über das Zwischenmenschliche zum Kollektiven Unbewussten verläuft und sich im historischen Weltgeschehen abzeichnet.

 

Quellen:

Stan Grof about his LSD experience, Teil 1 von 2, Stanislav Grof, Bewusstseinsforscher, YouTube Film Basel WPF, 10:13 Minuten Dauer, eingestellt 29. März 2008
Stanislav Grof and LSD, Teil 2 von 2, YouTube Film Basel WPF, 10:09 Minuten Dauer, eingestellt 29. März 2008

1.2   Stanislav Grof – Die vier Stationen der Geburt


Die vier Geburtsphasen
nach Stanislav Grof

PhaseOrtErfahrungsebeneBeschreibung
1. ANFANGMutterleibPränatale ErfahrungUreinheit
2. MITTEMutterleibAustreibungsphaseSchock
3. ENDEGeburtskanalGeburtprozessKampfphase
4. NEUES
SEIN
Nabelschur
gekappt
Geburt erfülltAblösung

  1. Erste Phase – PRÄNATAL (vor der Geburt): Ureinheit mit der Mutter:
    Gefühle mystischer Vereinigung, libidinöse Befriedigung aller erogenen Zonen, Liebeserfüllung, Assoziationen schöner Natur und Kunst, Schwimmen im Meer, ozeanische Form der Ekstase, kosmische Einheit, Paradiesvisionen.
    Bei versuchten Abtreibungen: kosmische Verschlingungen, Begegnung mit bösen Mächten, schicksalhafte Erfahrungen, Ekel (bei Vergiftungen)

 

  1. Zweite Phase – AUSTREIBUNG (Kontraktionen im geschlossenen Uterus):
    Höllenqualen, Depressionen, Minderwertigkeits- und Schuldgefühle, Alkoholismus und Drogensucht. Durst, Hunger, Kälte, Schmerz. Assoziationen mit Unfällen, Operationen, Ersticken. Maßloses Leiden, Gefühl einer Falle (kein Ausgang), apokalyptische Weltvorstellungen, düstere Farben?.

 

  1. Dritte Phase – VORWÄRTSBEWEGUNG durch den engen Geburtskanal:
    Sadomasochismus, Selbstverstümmelung, männliche Homosexualität, Zwangsneurose, Asthma, Angsthysterie, Impotenz, Frigidität, Migräne. Verschlingen von Nahrung, Defäkation, Orgien und Karneval, Vergewaltigung und Orgasmus. Aggression und Vernichtung, Kämpfe und Kriege, Mord und Blutopfer. Intensivierung des Leidens, Grenzerfahrung zwischen Schmerz und Lust, vulkanische Form von Ekstase.

 

  1. Vierte Phase – ABLÖSUNG VON DER MUTTER:
    Erlebnisse von Tod und Wiedergeburt, messianische Wahnvorstellungen, Erlösung, weibliche Homosexualität, Exhibitionismus. Stillung von Hunger und Durst, lustvolles Saugen. Überwindung schwerer Hindernisse, Kampf mit erfolgreichem Ausgang. Visionen gigantischer Hallen, strahlenden Lichts, schöner Farben, humanitäre Neigungen. Bei Nabelkrise Kastrationsangst.

 

Quelle: Stanislav Grof, Bewusstseinsforscher, Psychology of the Future, Teil 6 von 7, Über den Geburtsvorgang, YouTube Film, 9:59 Minuten Dauer, eingestellt 6. März 2008

2.   Zitate zum Thema Transpersonale Psychologie/Medizin / Transpersonal Psychology

2.1   Zitate allgemein

Stanislav Grof

  • Die neuen Befunde sind von so weitreichender Bedeutung, dass sie unser Verständnis der menschlichen Psyche, der Psychopathologie und des therapeutischen Prozesses revolutionieren werden. Sie könnten unsere Vorstellungen von der Natur des Menschen, von Kultur und Geschichte, ja von der Realität, tiefgreifend verändern. Stanislav Grof

 

  • Wir haben in der westlichen Welt alle außergewöhnlichen Bewusstseinszustände pathologisiert. Wir kennen keinen Unterschied zwischen einer mystischen und einer psychotischen Erfahrung. Viele Leute, die spirituell eine tiefe geistige Erfahrung gemacht haben, werden als Psychotiker diagnostiziert. Sie bekommen Beruhigungsmittel, weil die Psychologie keine Konzepte der Psyche hat, in denen diese Erfahrungen als heilsam, transformativ und evolutionär gesehen werden können. Stanislav Grof, Die Welt ist perfekt, Kareem van Gennip, Transpersonale Perspektiven, Vol. 4/98, Logos-Verlag-Berlin, Juli 1998

 

  • Falls Sie […] mit außergewöhnlichen Bewusstseinszuständen arbeiten, wie ich es in den letzten vierzig Jahren getan habe, werden Sie sehen, dass die Karte der menschlichen Psyche erweitert werden muss. Es gibt mehrere grundlegende Bewusstseinsniveaus als nur Gehirn, die postnatale Biographie und das individuelle Unbewusstsein. […] Das perinatale Niveau bezieht sich auf das Geburtstrauma. Nach unseren Beobachtungen ist es ein sehr wesentliches Trauma. Die Geburt ist eine Situation, die von einer Stunde bis zu mehreren Tagen dauern kann, und das Leben des Kindes ernsthaft bedrohen kann. Es ist mit Angst verbunden und erzeugt viel Aggression als Reaktion auf die Erstickungsdrohung. Das bedeutet, dass es Agressionsquellen jenseits der postnatalen Biographie gibt. […] Es gibt auch transpersonale Wurzeln von Aggression. Zum Beispiel im Zusammenhang mit dem, was Carl Gustav Jung Archetypen nannte, und wovon sich auch die extreme Form, ein dämonischer Archetyp, offenbaren kann. Stanislav Grof, Die Welt ist perfekt, Interview durch Kareem van Gennip, Transpersonale Perspektiven, Vol. 4/98, Logos-Verlag-Berlin, Juli 1998

 


  • Die Techniken, die das Unbewusste direkt zu aktivieren vermögen, scheinen selektiv das in emotionaler Hinsicht bedeutsamste Material zu verstärken und dessen Bewusstwerdung zu erleichtern. Wie Radarstrahlen tasten sie das gesamte System ab und entdecken das Material mit der stärksten emotionalen Ladung und Bedeutung. Stanislav Grof, Das Abenteuer der Selbstentdeckung, S. 21, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999

 

Auszug aus einem Erfahrungsbericht über eine psychedelische Sitzung:

  • Mein Zustand war eigentümlich paradox: ich wurde immer kleiner und kleiner, schrumpfte zu einem absoluten Nichts zusammen, und doch war mir, als wäre ich grenzenlos und dehnte mich ins Grenzenlose aus. Stanislav Grof, Das Abenteuer der Selbstentdeckung, S. 35, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999

 

Auszug aus einer psychedelischen Selbsterfahrungssitzung von Stan Grof:

  • Wie mir jetzt bewusst war, rührt der Mangel an Erfüllung im menschlichen Leben daher, dass wir mit dem Geburtstrauma und der Angst vor dem Tod nicht fertig geworden sind. Wir sind nur anatomisch geboren, haben den Geburtsprozess aber psychisch noch nicht abgeschlossen und verarbeitet. [...] Da das Leben zyklisch verläuft und den Tod einschließt, lässt sich der Sinn unmöglich auf der Basis des rationalen Verstandes finden. Man muss die Energie des Lebensflusses in sich verspüren und sich seines Daseins freuen. Dann wird der Sinn des Lebens unmittelbar offenkundig. So kam ich mir nach dieser Erfahrung auch wie ein Surfer vor, der mit großer Freude auf der Welle des Lebens reitet. Stanislav Grof, Das Abenteuer der Selbstentdeckung, S. 43, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999

 

  • Wenn der Ich-Tod in seiner letzten und vollständigen Form erlebt wird, dann bedeutet er das unwiderrufliche Ende der philosophischen Identifikation mit dem, was Alan Watts als das von "Haut umhüllte Ich" ("skin-encapsulated ego") bezeichnet. Stanislav Grof, Das Abenteuer der Selbstentdeckung, S. 55, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999

 

  • In den meisten Fällen geht einer transpersonalen Erfahrung eine dramatische Begegnung mit Geburt und Tod voraus. Stanislav Grof, Das Abenteuer der Selbstentdeckung, S. 63, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999

 

  • Auf der Grundlage dieser Erörterungen lassen sich transpersonale Erfahrungen definieren als die erlebnismäßige Ausdehnung oder Erweiterung des Bewusstseins über die gewöhnlichen Grenzen des Körper-Ich sowie über die Beschränkungen von Raum und Zeit. Stanislav Grof, Das Abenteuer der Selbstentdeckung, S. 64, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999

 

  • Die moderne thanatologische Forschung liefert somit eine Bestätigung für die Schilderungen aus dem Tibetanischen Totenbuch, nach denen der Mensch nach seinem Tod den "Bardoleib" annimmt, der die Beschränkungen durch Raum und Zeit überwindet und frei um die Erde reisen kann. Stanislav Grof, Das Abenteuer der Selbstentdeckung, S. 99, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999

 

  • Plötzlich verstand ich das Prinzip, das dem Aufbau des Weltalls zugrundeliegt. Die schöpferische Quelle und Kraft des Universums war das kosmische Bewusstsein, das eine endlose Reihe von Dramen spielte, Dramen, wie wir sie von der Bühne oder vom Film her kennen. In diesem Drama ist es das Spiel, sich zu verlieren, um sich wiederzufinden. Dieses Bewusstsein des Universums inszeniert Trennung, Ablehnung, Schmerz, das Böse, Leid und Dunkelheit, nur um die unendliche Freude erleben zu können, seinen sicheren und wonnigen Urzustand wiederzuentdecken. Stanislav Grof, Das Abenteuer der Selbstentdeckung, S. 175, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999

 

  • Wir konnten wiederholt die Beobachtung von Wilhelm Reich bestätigen, dass psychische Widerstände und Abwehrmechanismen über die Blockierung des Atems wirken. Die Atmung nimmt unter den physiologischen Körperfunktionen eine deutliche Sonderstellung ein. Sie ist eine autonome Funktion, kann aber leicht durch den Willen beeinflusst werden. Die Beschleunigung des Atemrhythmus und die Erhöhung der Wirksamkeit des Atmens baut in der Regel die psychischen Abwehrmechanismen ab und bewirkt eine Freisetzung und Bewusstwerdung unbewussten (und überbewussten) Materials. Stanislav Grof, Das Abenteuer der Selbstentdeckung, S. 208, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999

 

  • In der holotropen Therapie muss man voll und ganz den Impulsen nachgeben, die die Musik in einem auslöst - handele es sich nun um Weinen, Lachen, Grimassieren, Schütteln, verschiedene Körperverrenkungen, sinnliche Beckenbewegungen oder andere emotionale, stimmliche und motorische Reaktionen. Stanislav Grof, Das Abenteuer der Selbstentdeckung, S. 225, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999

 

  • Dies stützt die Hauptthese dieses Buches, nämlich dass zwischen psychedelischen Erlebnissen und außergewöhnlichen Bewusstseinszuständen, die durch andere Techniken herbeigeführt werden - etwa durch Atemtechniken, Singen und Tanzen, Trancetanz, Meditation, usw. -, kein grundlegender Unterschied besteht. Stanislav Grof, Das Abenteuer der Selbstentdeckung, S. 338, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1999

 

 


Kritik an der Holotropen Atemtherapie

  • [...] wohin gehen die Menschen dann mit ihrer Erfahrung? Was machen sie daraus? Wie können sie die Erfahrung manifest werden lassen? Sind sie bereit für eine stabile Anpassung an die Erfahrung? Ken Wilber, Eros, Kosmos, Logos, S. 812, Fischer Verlag, Frankfurt/M, 2001

 

  • Das transpersonale Bewusstsein ist in der Evolutionshierarchie eine höhere Form des zuvor nur personalen Bewusstseins, über das es in wesentlichen Punkten hinausgeht. Auf der transpersonalen Stufe emanzipiert sich das Bewusstsein von den personalen Begrenzungen, die seine Wahrnehmung und sein Verstehen bestimmt haben, und erreicht eine neue Wahrnehmungsqualität und Integrationsfähigkeit, ohne seinen kritischen Verstand aufzugeben, der als prüfende Instanz erhalten bleibt.
    Im Einheitsbewusstsein erfährt das Selbst die vollständige Partizipation mit seiner Umgebung. Nach der vorbewussten Einheitserfahrung auf der präpersonalen Stufe und dem Einheitsverlust auf der personalen Stufe wird der partizipative Bezug zur Umwelt auf der transpersonalen Stufe wiederhergestellt, diesmal allerdings, wie Christian Brehmer betont, in bewusster und individualisierter Form. Eberhard Sens (Hrsg.), Am Fluß des Heraklit, S. 262, Insel Verlag, Frankfurt am Main 1993

2.2   Zitate (engl.) allgemein

  • The recently developing Era III [in medicine] goes even further by proposing that consciousness is not confined to one's individual body. Nonlocal mind – mind that is boundless and unlimited – is the hallmark of Era III. An individual's mind may affect not just his or her body, but the body of another person at a distance, even when that distant individual is unaware of the effort. [...] Era III as illustrating the transpersonal effects of the mind.
    [...] The evidence supporting Era III implies that there are no boundaries to consciousness, that it is infinite in space and time. If our minds are unbounded, then they must unite or come together at some level. This means that in some sense we are literally one. The implications of this unity are profound. If our minds are connected, then we can, and do, share any and all experiences. All the joys and sorrows of life can be mutual affairs. This means we are never alone, which relieves the twin burdens of loneliness and isolation, two major factors in illness.
    The biggest payoff of Era III concerns our destiny. If our mind is nonlocal and boundless, then it is infinite in time. Therefore, the death of the body does not mean that consciousness ceases to exist; something about us endures. Era III, therefore, carries with it the promise of immortality, which is a cure for the "disease" that has caused more suffering for humans than any other: the fear of death. Dr. Larry Dossey, author of Reinventing Medicine (describing three periods in medicine: Eras I, II, and III , A Conversation About the Future of Medicine

 

  • The psychological death-rebirth process and its symbolic language can be applied to our condition. Even a cursory look at the world situation reveals that we have exteriorised in our present life all the essential aspects of BPM III that an individual involved in a transformative and evolutionary process must face internally. The third perinatal matrix has a number of important facets – the titanic, aggressive and sadomasochistic, sexual, demonic, messianic, scatological and pyrocathartic. […]
    An individual undergoing the death-rebirth process would confront such themes internally as mandatory stages of the process of inner transformation. He or she would have to experience them and integrate them to reach “higher sanity” and a new level of consciousness. […] The critical turning point in the process of inner transformation is ego death and the conceptual destruction of the individual’s old world. Stanislav Grof, Beyond the Brain, p. 427-428

 

  • If you get into these spaces [non-ordinary states of consciousness] at all, you must forget about them when you come back. You must forget you're omnipotent and omniscient and take the game seriously so you'll engage in sex, have children, and participate in the whole human scenario. When you come back from a deep tank session – or a coma or psychosis – there's always this extraterrestrial feeling. You have to read the directions in the glove compartment so you can run the human vehicle once more. John C. Lilly and E. J. Gold, Tanks for the Memories. Floatation Tank Talks, Gateways, Nevada City, CA, 1995

 

  • At the highest level of satori from which people return, the point of consciousness becomes a surface or a solid which extends throughout the whole known universe. This used to be called fusion with the Universal Mind or God. In more modern terms you have done a mathematical transformation in which your center of consciousness has ceased to be a travelling point and has become a surface or solid of consciousness. [...] It was in this state that I experienced "myself" as melded and intertwined with hundreds of billions of other beings in a thin sheet of consciousness that was distributed around the galaxy. A "membrane". John C. Lilly and E. J. Gold, Tanks for the Memories. Floatation Tank Talks, Gateways, Nevada City, CA, 1995

 

3.   Links zum Thema Transpersonale Psychologie/Medizin / Transpersonal Psychology

3.1   Literatur

3.2   Literatur (engl.)

3.3   Externe Weblinks


  • In der Zwischenzeit Interview mit Frances Vaughan über den Ansatz der transpersonalen Psychologie von Susan Bridle, WIE-Magazin, Ausgabe 3
  • Stanislav Grof, Die Welt ist perfekt, interviewt durch Kareem van Gennip, Transpersonale Perspektiven, Vol. 4/98, Logos-Verlag-Berlin, Juli 1998

3.4   Externe Weblinks (engl.)


3.5   Audio- und Videolinks

3.6   Audio- und Videolinks (engl.)

  • Audio-Interview with John Welwood, Ph.D., clinical and transpersonal psychologist,  Perfect Love, Imperfect Relationships, web radio station Attunement.biz, host Anthony Wright, 16. February 2006
  • Audio-Interview with Stanislav Grof, M.D., Ph.D., transpersonal psychologist, When The Impossible Happens, web radio station Attunement.biz, host Anthony Wright, 27. July 2006
  • Audio-Interview with Stanislav Grof, M.D., Ph.D., transpersonal psychologist, Introduction of (Vorstellung) Transpersonal Conversations, diverse transpersonal psychologists, Transpersonalmedia.com (2004), YouTube Film, 2:51 minutes duration, posted 26. Juli 2007
  • Private video interview with Charles Tart, pioneer in the field of consciousness studies, author of the classic anthology Altered States of Consciousness, 1969, on Transpersonal Psychology, presented by Institute of Noetic Sciences, Shiftinaction.com, 4 parts, each 4-6 minutes duration, filmed 4. March 2008, uploaded 24. April 2008
  • Dr. Lukoff, What is Transpersonal Psychology?, Mental Health, Wellbeing and Spirituality Conference, Dundee Scotland, 2005, 1:18 minutes duration, posted 6. Januar 2009

3.7   Videolinks (engl.) – Bewusstseinsforscher Stanislav Grof

Consciousness researcher Stan Grof on Transpersonal Psychology

 

3.8   Interne Links

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