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2·2012


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Spirituelles Wirtschaften – Caring Economics

 

Inhaltsverzeichnis (verbergen)

  1. 1. Würde als Basis des spirituellen Wirtschaftens
  2. 2. Krise des Kapitalismus – BBC Umfrage 2009
  3. 3. Umkehr des Denkmodells JemandeNiemande
  4. 4. Ich-orientiertes BankwesenDu-orientiertes soziales Bankwesen
  5. 5. Spaltdenken ⇔ Feldbewusstsein – Vier = 3:1 Entwicklungsphasen
  6. 6. Vier Dimensionen des Systemwandels im Kapitalismus – Otto Scharmer
  7. 7. Vier Dimensionen der Systemveränderung – Otto Scharmer
  8. 8. Zitate zum Thema Spirituelles Wirtschaften / Caring economy
    1. 8.1 Zitate allgemein
    2. 8.2 General quotes
    3. 8.3 Quotes by David R. Hawkins
    4. 8.4 Quotes by Nassim Nicholas Taleb
  9. 9. Englische Texte – English section on (Spiritual) economics
    1. 9.1 Four dimensions of systemic change in capitalism – Otto Scharmer
    2. 9.2 Cross‐sector communication in business, politics and society – Otto Scharmer
    3. 9.3 Crisis response – four dimensions of systems change – Otto Scharmer
    4. 9.4 Summarized table of approaches to the systemic economic crisis
    5. 9.5 Four correlations in ecosystems and economies
    6. 9.6 List of terms (monetary economy) / Liste von Fachbegriffen der alten und neuen Geldwirtschaft
  10. 10. Links zum Thema Spirituelles Wirtschaften / Shared economy and multidimensional economics
    1. 10.1 Literatur
    2. 10.2 Literature (engl.)
    3. 10.3 Externe Weblinks
    4. 10.4 External web links (engl.)
    5. 10.5 Audio- und Videolinks
    6. 10.6 Audio- und Videolinks – Franz Hörmann
    7. 10.7 Audio- und Videolinks – Humorvoll
    8. 10.8 Audio and video links (engl.)
    9. 10.9 Audio and video links (engl.) – Riane Eisler
    10. 10.10 Audio and video links (engl.) – Bernard Lietaer
    11. 10.11 Audio and video links (engl.) – John Perkins
    12. 10.12 Audio and video links (engl.) – John Renesch
    13. 10.13 Audio and video links (engl.) – Muhammad Yunus
    14. 10.14 Interne Links

 

 

Nest des Wanderregenpfeifers

 

Wer ein Unternehmen führen will, der muss Menschen führen. Wer Menschen führen will, der muss sich selbst führen. Wer sich selbst führen will, muss wissen, wo er hin will, dort hingehen und sich nicht umdrehen.
C. P. Seibt, Führung (Brief an seine imaginäre Tochter Sophie), präsentiert von der Wirtschaftszeitschrift brand eins, S. 78, April 2003

Leadership is not so much about technique and methods as it is about opening the heart. Leadership is about inspiration – of oneself and of others. Great leadership is about human experiences, not processes. Leadership is not a formula or a program, it is a human activity that comes from the heart and considers the hearts of others. It is an attitude, not a routine.
Lance Secretan, Industry Week, 12. October 1998


 

Würde als Basis des spirituellen Wirtschaftens

Spirituelle Fragen rund um die Wirtschaft werden in der Öffentlichkeit in zunehmendem Maß diskutiert.

  • Es geht um die "goldenen Fallschirme" von Managern, die sich ihr Versagen fürstlich entlohnen lassen,
  • Es geht darum, ob es ethisch ist, wenn der Konzernchef in einer Minute gleich viel verdient wie eine Putzfrau in seinem Unternehmen in einem Jahr,
  • Es geht darum, wie MitarbeiterInnen und KundInnen behandelt werden
  • und auf welcher Basis Unternehmen Waren, Geld und Informationen austauschen,
  • Es geht darum, ob das Leben anderer Menschen respektiert wird, sei es als Führungskraft oder MitarbeiterIn in einer Firma, aber auch als KundIn und KonsumentIn.
  • Bei den meisten Produkten weiß die Öffentlichkeit ausgesprochen wenig darüber, unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden, ob Kinderarbeit, Umweltverschmutzung, Ausbeutung in einer Weise, wie sie im Westen noch vor hundert Jahren üblich war, im Spiel ist.

 

Nicht integeres Wirtschaften hat Spuren in der Welt hinterlassen, vielfach solche Spuren, die nicht mehr rückgängig zu machen sind. Je länger, je mehr kristallisiert sich heraus, dass die Welt neue Geschäftsmodelle braucht, die auf gegenseitigem Respekt aller Lebewesen beruhen.
Erfreulich ist, dass weltweit immer mehr mit alternativen Formen des Austauschs experimentiert wird, oft mit gutem Erfolg – nicht nur auf der menschlichen Ebene und in Bezug auf die Umwelt, sondern auch auf finanziell-wirtschaftlicher Ebene.

Krise des Kapitalismus – BBC Umfrage 2009

Schlussfolgerungen zu den Ergebnissen der Telefon- oder Direktumfrage mit 29033 Befragten (im Alter von 16 bis 70) zum Status der Freien Marktwirtschaft im Auftrag der BBC World Services England in 27 Ländern weltweit, ausgewertet von der Universität von Maryland''':

  • Das Vertrauen in die freien Märkte in den vergangenen zwölf Monaten der Wirtschafts- und Finanzkrise einen schweren Schlag erlitten hat. James Robbins, BBC-Korrespondent
  • Offenbar war der Fall der Berliner Mauer 1989 doch nicht der Kantersieg der kapitalistischen freien Marktwirtschaft, der er damals zu sein schien. Doug Miller, Chef des mit der Studie beauftragten Meinungsforschungsunternehmens Globe Scan
  • Einige Elemente des Sozialismus, etwa die gleiche Verteilung des Wohlstands durch die Regierung, sprechen viele Leute auf der Welt weiter an. Steven Kull, Universität von Maryland

 

  • 11% aller Befragten – Der Kapitalismus funktioniert, so wie er ist.
    • 25% der Befragten in den Vereinigten Staaten – Der Kapitalismus funktioniert, so wie er ist.
    • 21% der Befragten in Pakistan – Der Kapitalismus funktioniert, so wie er ist.
  • 51% aller Befragten – Die Probleme des Kapitalismus sind durch Regulierung und Reformen lösbar.
    • 75% der Befragten in Deutschland – Die Probleme des Kapitalismus sind durch Regulierung und Reformen lösbar.
  • 23% aller Befragten – Der Kapitalismus ist grundfalsch. Ein Systemwechsel ist nötig.
    • 43% der Befragten in Frankreich – Der Kapitalismus ist grundfalsch. Ein Systemwechsel ist nötig.
    • 38% der Befragten in Mexiko – Der Kapitalismus ist grundfalsch. Ein Systemwechsel ist nötig.
    • 35% der Befragten in Brasilien / Ukraine – Der Kapitalismus ist grundfalsch. Ein Systemwechsel ist nötig.
    • 8% der Befragten in Deutschland – Der Kapitalismus ist grundfalsch. Ein Systemwechsel ist nötig.
    • 16% der Befragten in Deutschland –  Zusätzliche Regulierung der freien Marktwirtschaft schadet.
  • 23% aller Befragten – versagten die Antwort oder meinten: "Kommt drauf an."

 


Karst in Südchina, 2011
  • 67% aller Befragten (in 22 der 27 Länder, vorwiegend in Latein- und Südamerika) – Der Staat soll sich mehr engagieren bei der gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.
    • 74% der Befragten in Deutschland – Der Staat soll sich mehr engagieren bei der gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.
    • 9% der Befragten in der Türkei – Der Staat soll sich mehr engagieren bei der gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.
  • 16% aller Befragten – Der Staat soll sich weniger engagieren bei der gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.
    • 66% der Befragten in Pakistan – Der Staat soll sich weniger engagieren bei der gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.
    • 61% der Befragten in Polen – Der Staat soll sich weniger engagieren bei der gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.
    • 60% der Befragten in Indien – Der Staat soll sich weniger engagieren bei der gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.
    • 59% der Befragten in den Vereinigten Staaten – Der Staat soll sich weniger engagieren bei der gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.

 

  • 56% aller Befragten wünschen – mehr staatliche Regulierung der Wirtschaft zur gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.
    • 87% der Befragten in Brasilen (von Arbeiterpartei regiert) (gefolgt von Chile, Frankreich, Spanien und China) wünschen – mehr staatliche Regulierung der Wirtschaft zur gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.
    • 45% der Befragten in Deutschland wünschen – mehr staatliche Regulierung der Wirtschaft zur gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.
  • 22% aller Befragten wünschen – weniger staatliche Regulierung der Wirtschaft zur gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.
    • 28% der Befragten in Deutschland wünschen – weniger staatliche Regulierung der Wirtschaft zur gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.
  • 24% aller Befragten sind zufrieden mit – der aktuellen staatlichen Regulierung der Wirtschaft zur gleichmäßigeren Verteilung des Wohlstands.

 

  • 48% aller Befragten befürworten – die Verstaatlichung der Industrie.
    • 72% der Befragten in der Türkei lehnen – die Verstaatlichung der Industrie ab.
    • 52% der Befragten in den Vereinigten Staaten lehnen – die Verstaatlichung der Industrie ab.
    • 50% der Befragten in Deutschland lehnen – die Verstaatlichung der Industrie ab.

 

  • 54% aller Befragten – Der Zerfall der Sowjetunion war "eher eine gute Sache".
    • 81% der Befragten in den Vereinigten Staaten – Der Zerfall der Sowjetunion war "eher eine gute Sache".
    • 80% der Befragten in Japan / Polen – Der Zerfall der Sowjetunion war "eher eine gute Sache".
    • 79% der Befragten in Deutschland (gefolgt von westeuropäischen Staaten) – Der Zerfall der Sowjetunion war "eher eine gute Sache".
    • 63% der Befragten in Tschechoslowakien – Der Zerfall der Sowjetunion war "eher eine gute Sache".
  • 22% aller Befragten – Der Zerfall der Sowjetunion war "eher eine schlechte Sache".
    • 69% der Befragten in Ägypten – Der Zerfall der Sowjetunion war "eher eine schlechte Sache".
    • 61% der Befragten in Russland – Der Zerfall der Sowjetunion war "eher eine schlechte Sache".
    • 54% der Befragten in Ukraine – Der Zerfall der Sowjetunion war "eher eine schlechte Sache".
  • 24% aller Befragten (besonders in Nigeria, Pakistan, Indien und Indonesien) verweigerten die Antwort zum – Zerfall der Sowjetunion.
Quelle: BBC-Studie zum Kapitalismus. Die Systemfrage,
präsentiert von
Frankfurter Rundschau'' FR-online, Volker Schmidt, 12. November 2009

Umkehr des Denkmodells JemandeNiemande

Überwindung der Armut mit der Macht der Würde. The Power of Dignity

 

Der Wirtschaftswissenschaftler und Friedensnobelpreisträger von 2006 Professor Muhammad Yunus unterrichtet an der Chittagong Universität in Bangladesch. Er vertritt die Idee der Sozialen Unternehmenspolitik [siehe Fürsorgliches Wirtschaften von Riane Eisler].
Ausgehend davon, dass das traditionelle Bankwesen im männlich dominierten islamischen Bangladesch das Ungleichgewicht der Armut bewahrt, engagiert sich Yunus für selbstlose Geschäftspolitik. Während die Kreditinstitute sich weigern, Armen Geld zu leihen, investiert der Gründer der Grameen Bank mehr ins Geben als ins Nehmen. Folglich erfand er die Mikrofinanz erneut.

Der US-Gründervater und Präsident Benjamin Franklin war der Erste, der Kleinstkredite im Jahr 1789 ausgab.

 

Bei der Grundsteinlegung der "Dorfbank" legte Yunus fest, dass Mikrokredite zu gleichen Teilen im Verhältnis 50:50 an Männer und Frauen vergeben werden. Umgeben von Skeptikern erklärt der Visionär Yunus: "Meine Studenten glaubten nicht, dass ein 50:50-Verhältnis unter männlichen und weiblichen Kreditnehmern machbar sei."
Aufgrund des kulturellen Drucks und ihrer geringen Selbstachtung zögerten die armen Frauen in der Anfangsphase, Kredite in Anspruch zu nehmen. Im Lauf von sechs Jahren bestärkte der sozial eingestellte Bankier sie geduldig. Diese Maßnahme trug dazu bei, ihre Einstellung zu verändern. Ab dann waren sie bereit, Unternehmerinnen zu werden.

 

Die Grameen Bank

  • existiert seit 1983.
  • praktiziert selbstlose Unternehmenspolitik, ein Konzept, das 2006 den Friedensnobelpreis gewann.
  • funktioniert wie eine fürsorgliche Kooperative.
  • gewährt Kredite, um ein kleines Geschäft aufzumachen.
  • verleiht Mikrokredite [Kleinkredite] im Wert von jeweils 35 US Dollar.
  • vergibt monatlich Kredite im Wert von 100 Millionen Dollar.
  • hat Kreditnehmer, die teilweise Besitzer sind.
  • hat Aktionäre, die selbst Verleiher sind.
  • zahlt Gewinneinnahmen als Dividenden an seine Aktionäre zurück.
  • hat 6 Jahre lang arme Frauen ermutigt, ihre Zaghaftigkeit zu überwinden.
  • erfüllte seine Vision, zu gleichen Teilen Kredite an Männer und Frauen zu vergeben. 50:50-Verhältnis [Stand 1990]
  • hat 8 Millionen arme Kreditnehmer. [Stand 2009]
  • 3% der Kreditnehmer sind männlich, 97% der Kreditnehmerinnen sind weiblich. [Stand 2009]
  • erfreut sich an einer Rückzahlungsrate von knapp unter 99%. [Stand 2009]

 

  • Armut wird nicht von den Armen geschaffen. Dem System, das Armut schafft und endlos fortsetzt, fehlt etwas. […] Arme sind Bonsai-Menschen. Bonsaibäume ohne Mutterboden sind in ihrer Entwicklung gehemmt und verkümmern.

 

  • Menschen sind egoistisch, jedoch auch selbstlos. Das [konventionelle] Unternehmen gründet sich auf Egoismus. Der Zweck der Wirtschaft ist, Geld zu verdienen. Menschen sind keine Geldmachmaschinen. […]
    Normalerweise fragen wir einen Geschäftsführer, wieviel Geld wir eingenommen haben. Im Sozialen Unternehmen fragen wir: Wievielen Menschen haben wir geholfen?

 

Quelle: ► Vortrag von Prof. Muhammad Yunus (*1940) bangladeschischer Professor für Wirtschaftswissenschaft, Chittagong Universität, Gründer und ehemaliger Geschäftsführer der Grameen Bank, Begründer des
Mikrofinanz-Gedankens, Friedensnobelpreisträger, 2006, Financial Services and Psychology,
veranstaltet von Sigmund Freud Universität (SFU), Wien, Österreich, 28. Mai 2009

Ich-orientiertes BankwesenDu-orientiertes soziales Bankwesen

Umkehrung der Grundsätze der Ich-Banken durch Hinwendung zum Nächsten / Fremdartigen


Profitmaximierende WirtschaftSoziale Wirtschaft
Reptilien-MarketingFürsorgliche Wirtschaft
BereichePrivates Bankwesen

Jemande / Begüterte
Vaterprinzip
Soziales Bankwesen
veranschaulicht durch die Grameen Bank
Niemande / Habenichtse
Mutterprinzip

EigentümerPrivate herkömmliche BankenKollektive Sozialbanken
EigentümerJemande – wenige reiche MännerNiemande – viele der ärmsten Frauen
UnternehmensstrategienProfitmaximierung zu eigenen Gunsten
Geld – Materie
Leute-Wirtschaft / Fürsorgliche Wirtschaft zugunsten anderer
BedeutungSeele
UnternehmensstrategienGeldanleihen von außerhalb / Regierungsfinanzierte Stützpakete
[Normaler Betrieb]
Eigenfinanzierter Lebensunterhalt, Selbstversorgung
[Bankphänomen]
UnternehmensstrategienGroßkredite an Reiche
[Ozeandampfer]
Mikrokredite an Habenichtse
[Jolle im Flachwasser]
Umgang mit Kunden / KreditnehmernMisstrauen, in der Vergangenheit graben (Kreditgeschichte) Vertrauen in künftige Entwicklungen
Umgang mit Kunden / KreditnehmernSchuldensicherheitenKeine Kreditgarantieren erforderlich
Umgang mit Kunden / KreditnehmernBeauftragt Inkasso-AnwälteKein Bedarf für Anwälte zur Geldeintreibung
Umgang mit Kunden / KreditnehmernGeschäftsplan erforderlich
von lesekundigen männlichen Kreditnehmern
Kein Geschäftsplan erforderlich
von unerfahrenen, ungebildeten Kreditnehmern
InfrastrukturStationäre Bankgebäude in Städten empfangen KundschaftReisende Bankangestellte gehen in die Dörfer und sprechen die Ärmsten an.
Philosophie – PrinzipienSchuldbewusstsein
Materialismus

Mangelbewusstsein / Knappheit
Vertrauensbewusstsein
Würdigender Umgang

Glauben an die Fülle
Philosophie – PrinzipienKlassendenken, Machtgefälle, Armut, SchuldsystemDazugehörigkeit, Ende der Armut bis 2030
MenschenbildEindimensionaler geldmachender MenschMultidimensionaler vollständiger Mensch
Gerichtsentscheide – GesetzgebungEntregulierte Liberalisierung / bestehende BankgesetzgebungSchaffung einer neuen Bankgesetzgebung

 

Je weniger du hast, desto attraktiver bist du.
Wenn du nichts hast, sprechen wir dir die höchste Priorität zu.

Muhammad Yunus (*1940) bangladeschischer Professor für Wirtschaftswissenschaft, Chittagong Universität, Gründer und ehemaliger Geschäftsführer der Grameen Bank, Begründer des Mikrofinanz-Gedankens, Friedensnobelpreisträger, 2006

 

Quellen:
Englisch: Auszüge eines Videovortrags von Muhammad Yunus (*1940) bangladeschischer Professor für Wirtschaftswissenschaft, Chittagong Universität, Gründer und ehemaliger Geschäftsführer der Grameen Bank, Begründer des Mikrofinanz-Gedankens, Friedensnobelpreisträger, 2006, Creating a World Without Poverty, Erklärung des Modells der "Sozialwirtschaft", das mittels Unternehmerschaft auf gesellschaftliche Probleme eingeht, besonders Kapitel 4, 5:55 Minuten (Minute 10:11-16:00), präsentiert von Commonwealth Club of California, San Francisco, Kalifornien, Nonprofit Bildungsorganisation, und Link TV, aufgenommen von Fora TV, 1:02:52 Minute Dauer, 1. Mai 2008
Deutsch: Video Interview mit Muhammad Yunus (*1940) bangladeschischer Professor für Wirtschaftswissenschaft, Chittagong Universität, Gründer und ehemaliger Geschäftsführer der Grameen Bank, Begründer des Mikrofinanz-Gedankens, Friedensnobelpreisträger, 2006, Philosophie der Kreditgebung, präsentiert vom Schweizer TV-Sender SF1, Programm Sternstunde Philosophie, Gastgeber Roger de Weck, Sendetermin 6. Januar 2008, Videogold Film, 56:50 Minuten Dauer, eingestellt 18. August 2008, wieder eingestellt 7. Oktober 2009
Englisch: Videovortrag von Muhammad Yunus (*1940) bangladeschischer Professor für Wirtschaftswissenschaft, Chittagong Universität, Gründer und ehemaliger Geschäftsführer der Grameen Bank, Begründer des Mikrofinanz-Gedankens, Friedensnobelpreisträger, 2006, Creating a World Without Poverty, präsentiert von Committee on Global Thought (CGT), Columbia Universität, Schule für Internationale und Öffentlichkeitsarbeit (SIPA), Mitveranstalter Center for the Study of Human Rights, Zentrum für Geisteswissenschaften, gefilmt von UChannel, 27. Januar 2009, YouTube Film, 1:11:00 Dauer, eingestellt 19. February 2009
Buch Deutsch/Englisch: Muhammad Yunus (*1940) bangladeschischer Professor für Wirtschaftswissenschaft, Chittagong Universität, Gründer und ehemaliger Geschäftsführer der Grameen Bank, Begründer des Mikrofinanz-Gedankens, Friedensnobelpreisträger, 2006, Creating a World Without Poverty. Social Business and the Future of Capitalism, Perseus Books Group, 7. Januar 2008

 

Assoziierte Projekte
Krisenreaktion – Vier Dimensionen des Systemwandels – Otto Scharmer
Matrix der Krisenbewältigung –
Flachland ⇔ Anhöhe – Deutungen der Darwinschen Evolutionstheorie
Jugendlicher eigensüchtiger reduzierter Darwinismus (1859) ⇔ Wiederentdeckter Darwinismus aufgrund von Gereifter Wechselseitigkeit (2007)

 

Zusätzliche Quellen (engl.)
Kiva.org
►  Video presentation Martin Burt starts microcredit in Paraguay, presented by [http://www.seepnetwork.org/|seepnetwork.org]], 7:39 minutes duration, posted April 2007
Die Stiftung Paraguay hat 30.000 Kleinstunternehmer unterstützt, die 19.000 neue Arbeitsplätze geschaffen haben. Ihr Jugendleistungsprogramm diente dazu, unternehmerische Fähigkeiten bei mehr als 50.000 jungen Leuten zu bilden.
Small U.S. businesses thrive with Ethiopian woman's help, CNN.com/Heroes, 26. Juni 2009
Nicholas D. Kristof (*1959) US-amerikanischer Journalist, New York Times, Leitartikler, Gewinner von zwei Pulitzer-Preisen, Autor, New York Times, Leitartikelschreiber, Sheryl WuDunn, ehemalige Times Korrespondentin, Philanthropie-Expertin, Autoren von Half the Sky. Turning Oppression Into Opportunity for Women Worldwide, 2009, The Women’s Crusade ["Der Kreuzzug der Frauen"], presented by US American daily newspaper The New York Times, 23. August 2009
4 Reaktionsweisen in 4 Dimensionen des Systemwandels

SpaltdenkenFeldbewusstseinVier = 3:1 Entwicklungsphasen

in Biologie, Wirtschaft, Soziologie, Geburt, Gehirn, Selbstwerdung, Paradigmenverlauf

Vier Entwicklungszustände – Ökosystemen

  1. Parasitisch – Viren – Vereinnahmung
  2. Raubtierhaft – Raubtiere – "Fressen und Gefressenwerden"
  3. RivalisierendÜberleben des StärkerenNichtintegeres Spaltdenken
    .....................................................................................................................
  4. Symbiotisch – Kooperierende Zellverbände – Beginnendes Feldbewusstsein

Videopräsentation von Watts Wacker, US-amerikanischer Zukunftsforscher, Referent, Autor, Sodexho, Jahrestreffen, Paris, YouTube Film, ab Minute 19, 53:33 Minuten Dauer, eingestellt 6. Juni 2006


 

Vier Entwicklungszustände – Wirtschaftssysteme

  1. Parasitisch – Zins und Zinseszins im Geldwesen
  2. Raubtierhaft – Privates Bankwesen, Schuldenschöpfung
  3. Rivalisierend – Intl. Aktiengesellschaften (stolze vorwiegend männliche Geschäftsführer)
    .....................................................................................................................
  4. Symbiotisch – [Lokal] Kooperierende soziale Wirtschaft / Globale Vernetzung

Videopräsentation von Watts Wacker, US-amerikanischer Zukunftsforscher, Referent, Autor, Sodexho, Jahrestreffen, Paris, YouTube Film, ab Minute 19, 53:33 Minuten Dauer, eingestellt 6. Juni 2006

Siehe auch

 

Vier Phasen der Geburt

  1. INNEN Mutterleib – Pränatale Erfahrung – Ureinheit –  ANFANG
  2. INNEN Mutterleib – Austreibungsphase – Schock – MITTE
  3. INNEN Geburtskanal – Geburtsphase – Kampfphase – ENDE
    .....................................................................................................................
  4. AUSSEN Nabelschurtrennung – Geburt – Ablösung/Wende – NEUE SEINSEBENE

Siehe auch: Vier Stationen der Geburt – Stanislav Grof


 

Vier Phasen der Gehirnentwicklung

  1. TIERISCH – Reptiliengehirn (Hirnstamm) – Unbewusstes – Delta Gehirnwellen
  2. TIERISCH – Limbisches System (Säugetiergehirn) – Unterbewusstsein – Theta Gehirnwellen
  3. TIERISCH – NeokortexTagesbewusstsein – Beta Gehirnwellen
    .....................................................................................................................
  4. INTEGER – Präfrontaler KortexÜberbewusstsein – Alpha Gehirnwellen

Siehe auch: Vier Gehirne – Korrelationen


 

Vier Stationen der Selbstwerdung

  1. AUSSENORIENTIERT – KönigEgo-Persona, Scheinselbst – TAGESBEWUSSTSEIN (Innere Mutter)
  2. AUSSENORIENTIERT – TeufelSchatten, Versucher, Überwindung von Sucht und Negativität – UNBEWUSSTES / UNTERBEWUSSTSEIN (Inneres Kind)
  3. AUSSENORIENTIERT – Weiser Hohes Selbst, Überich Läuterung durch DienenÜBERBEWUSSTSEIN (Innerer Vater)
    .....................................................................................................................
  4. INNENERFAHRUNG – ChristusWahres SELBST, reiner Spiegel – BEWUSSTSEINSWANDEL (Immanenter Gott)

Siehe auch: Wandlungsreise des Offerus → Christophorus


 

Vier Erfahrungsebenen (Weltsichten)

  1. SPALTUNGEntweder-oderGEBURT (Anfang)
  2. AMBIVALENZSowohl-als-auchHOCH-ZEIT (Mitte)
  3. PARADOXweder-nochÜBERWINDUNG (Krise – Ego-TOD) (Ende)
    .....................................................................................................................
  4. GANZHEITAlles-in-allemWIEDERAUFERSTEHUNG (Phönix aus der Asche)

 

Wir leben noch immer in einer 'Entweder-oder'-Kultur, nicht in einer 'Sowohl-als-auch'-Kultur. Wir achten noch immer auf Rangfolgen, statt uns zu vernetzen. Statt eine zirkuläre Weltsicht zu vertreten, betrachten wir das Leben noch immer aus hierarchischer Sicht. Tatsächlich haben wir im Lauf der menschlichen Geschichte größtenteils anders gelebt. Es ging um Verbundenheit, nicht um Rangordnungen. Der Kreis war das Paradigma der Gesellschaft. Video TV-Interview Gloria Steinem (*1934) US-amerikanische Feministin der neuen Frauenbewegung, Frauenrechtlerin, visionäre politische Aktivistin, Gründerin und Herausgeberin des feministischen US-Magazins "Ms", Journalistin, Autorin, @katiecouric: A Woman's World?, präsentiert vom US-amerikanischen TV-Sender CBS NEWS, Sendung Katie Couric, Katie Couric (*1957) US-amerikanische TV-Moderatorin, YouTube film, Minute 37:29, eingestellt 22. Juni 2010

 

Siehe auch:
► Zusätzliche Tabelle Unterwegs zur Würdepolitik
Zwei Versionen der Darwinschen Evolutionstheorie – David Loye
Fünf Arten von gesellschaftlichen Gruppen – Langzeitstudie von David Logan

Vier Dimensionen des Systemwandels im Kapitalismus – Otto Scharmer


Die vier Entwicklungsstufen des westlichen Kapitalismus
Machtträger, Unternehmen und Institutionen
Zeit-
rahmen
Stufen des
Kapitalismus
Stufen der
Wirtschafts-
entwicklung
HerausforderungReaktion:
Primärer Koordinations-
mechanismus
Dominanter
Sektor/Spieler
Neue primäre
Kraftquelle
17.-18. Jdt.VorkapitalismusUnternehmen /
Staat treiben voran
StabilitätRegulierung /
Hierarchie
1. Staat / RegierungPeitsche
Zwang
18.-19. Jdt.Kapitalismus 1.0Kapital /
Aktionäre bestimmen.
WachstumMarkt / Wettbewerb1. Staat / Regierung
2. Kapital / Geschäft
Zuckerbrot
Incentives
19.-20. Jdt.Kapitalismus 2.0Aktiv Beteiligte
Interessen und Gewichtung von Stakeholdern (Powernutzern) bestimmen.
Soziale Marktwirtschaft
Äußere AngelegenheitenVerhandlung / Dialog1. Staat / Regierung
2. Kapital / Geschäft
3. Zivilgesellschaft / NGOn
Ethische Normen-
setzung
21. Jdt.Kapitalismus 3.0Achtsam geteilt das Ökosystem bestimmen.Globale äußere AngelegenheitenEmergierendes kollektives Handeln durch geteilte Achtsamkeit und gemeinsame Entscheidung1. Staat / Regierung
2. Kapital / Geschäft
3. Zivilgesellschaft / NGOn
4. Branchenübergreifende Produktionsgemeinschaften
Das Handeln ergibt sich
durch die Anwesenheit des emergierenden Ganzen

 

Der Wall Street Kapitalismus der Institutionen, die "zu groß, um zu scheitern" waren, setzte auf kurzfristigen finanziellen Profit.

Ich gewinne die Köpfe, während du die Schwänze verlierst! Paul Krugman (1953) US-amerikanischer Professor für Volkswirtschaftslehre, Träger des Wirtschaftsnobelpreises, 2008

 

  • "Ich gewinne." – Die durchschnittliche Jahresvergütung der führenden fünfzig Wall Street Investmentbanker betrug $590 Millionen. [Stand 2007]
  • "Du verlierst." – Die Steuerzahler weltweit kamen für die Multimilliarden-Bankenrettungsschirme auf. [Stand 2008/2009]

 

Quellen von Otto Scharmer Ottoscharmer.com, deutsch-US-amerikanischer Seniordozent, Massachusetts Institute of Technology (MIT), Gründungsmitglied des Presencing Institutes, Dozent des UN Führungsprogramms, UN Staff College
► Zitiert aus: Seven Acupuncture Points for Shifting Capitalism to Create a Regenerative Ecosystem Economy [Sieben Akupunkturpunkte, um den Kapitalismus in eine sich regenerierende Ökosystem-Wirtschaft umzuwandeln], Tabelle 1, 8.-9. Juni, 21. September 2009
Kapitalismus 3.0 – Wie wirtschaften wir heute für morgen?, Teil 1 von 2, Eröffnung der deutschen Niederlassung der Triodos Bank Deutschland, St. Peter-Kirche, Frankfurt am Main, 2. Dezember 2009, 1:01:47 Minuten Dauer, eingestellt 8. Dezember 2009
Kapitalismus 3.0 – Wie wirtschaften wir heute für morgen?, Teil 2 von 2, 31:34 Minuten Dauer, eingestellt 7. Dezember 2009

 

Siehe auch: ► Zwei Versionen der Darwinschen Evolutionstheorie – David Loye
Jugendlicher selbstsüchtiger reduzierter Darwinismus – Dominanz / Unterwerfung (1859) ⇔ Wiederentdeckter Darwinismus – Partnerschaft (2007)

Vier Dimensionen der Systemveränderung – Otto Scharmer


Vierfältige Matrix der Krisenbewältung
Vier Reaktionsweisen innerhalb der vier Dimensionen des Systemwandels
1. Reaktion 2. Neugestaltung 3. Neuausrichtung 4. Neuschaffung

StufeHandlungs-
ebenen /
Veränderung
MIKRO-Ebene
_____________
Engagement

Individuum
MESO-Ebene
_____________
Gespräch

Gruppe
MAKRO-Ebene
_____________
Strukturierung

Institutionen
MUNDO-Ebene
_____________
Koordination

Globale Systeme
1.Reaktion
→ Gewohnheiten

Regeln festlegen
Zuhören 1
Gedankenmuster herunterladen
Herunterladen
Nette Gespräche Höflichkeit
Zentralisiert
Beamtenapparat
Bürokratie
Hierarchie
Zentraler Plan
Regulierung
2.Neugestaltung
→ Prozess

Regeln offenlegen
Zuhören 1+2
Fakenbezogenes, gegenständliches Zuhören
Debatte
Tacheles reden
Dezentralisiert
Aufspaltung
Zersplitterung
Markt
Wettbewerb
3.Neuausrichtung
Denkmodelle

Regeln reflektieren
Zuhören 1+2+3
Empathisches Zuhören
Dialog
Erforschung
Hinterfragung
Netzwerken
Interdependenz

Beziehungs-
orientierung
Verhandlung
und Dialog

Gegenseitiges
Entgegenkommen
4.Neuschaffung
→ Quellen

Regeln kreieren
Zuhören 3:1
Generatives
Zuhören
Gemeinschaftlich erwirkte Kreativität
Presencing
Flow
Ökosystem
Miteinander spüren und schaffen
Kollektives Handeln,
woraus hervortritt:
Öffentlich geteilte Ansichten und Willensausrichtung

 

Die Großen Drei [Automobilfirmen] in Detroit und die Großbanken der Wall Street, die "zu groß" erschienen, um sie "angesichts eines Bankrotts fallen zu lassen" […] standen allesamt vor Herausforderungen, die Gegenmaßnahmen von ihnen verlangten, die eine Neuausrichtung (Ebene 3) und eine Neuschaffung (Ebene 4) entwickelten. Es gelang ihnen jedoch allen, mit Reaktion (Ebene 1) und Neugestaltung (Ebene 2) zu antworten. Sie handelten wiederum noch heftiger in "altbekannter" Weise. Sie konzentrierten sich auf kurzfristige Gewinne und ignorierten weitgehend die langfristigen Bedeutungsinhalte und Risiken. […]

  1. Die meisten Großunternehmen, Städte, Gemeinden und Führungsgremien stehen heute vor Herausgeforderungen, die sich mit den Strategien der Ebene 1 (Reaktion) und 2 (Neugestaltung) nicht lösen lassen.
  2. Die meisten Konzerne und Organisationen wissen bestens Bescheid über die Verfahrensweisen von Ebene 1 (Reaktion) beziehungsweise Ebene 2 (Neugestaltung). Vielfach haben sie auch Grundkenntnisse in der Anwendung der Herangehensweise von Ebene 3 (Neuausrichtung). Nur sehr wenige haben überhaupt eine Ahnung von den Handlungsansätzen der Ebene 4 (Neuschaffung).
  3. Obwohl viele Führer erkennen, dass heutzutage eine andere Herangehensweise (Ebene 4) notwendig ist, beschränken sich ihre jeweiligen Bemühungen gewöhnlich auf Einzelne und Gruppen in ihren eigenen Organisationen und schließen die größere institutionelle Ökologie des gesamten Systems, in dem sie agieren, nicht mit ein.

Otto Scharmer Ottoscharmer.com, deutsch-US-amerikanischer Seniordozent, Massachusetts Institute of Technology (MIT), Gründungsmitglied des Presencing Institute, Dozent des UN Leaders Program, Staff College der Vereinten Nationen

 

Quelle: ► A Matrix of Crisis Response: 4 Levels of Response, 4 Dimensions of Systems Change [Eine Krisenbewältigungsmatrix: Vier Reaktionsweisen, vier Dimensionen des Systemwandels]
von Otto Scharmer Ottoscharmer.com, deutsch-US-amerikanischer Seniordozent, Massachusetts Institute of Technology (MIT), Gründungsmitglied des Presencing Institute, Dozent des UN Leaders Program, Staff College der Vereinten Nationen, zit. in: Seven Acupuncture Points for Shifting Capitalism to Create a Regenerative Ecosystem Economy [Sieben Akupunkturpunkte, um den Kapitalismus in eine sich regenerierende Ökosystem-Wirtschaft umzuwandeln], 8.-9. Juni, 21. September 2009

Zitate zum Thema Spirituelles Wirtschaften / Caring economy

Zitate allgemein

  • Dass Konkurrenz einen Vorteil schafft, dass der Wettbewerb zu Fortschritt führt, ist der größte Denkfehler der Menschheit. Video-Vortrag von Dr. Franz Hörmann (*1960) österreichischer visionärer Wirtschaftswissenschaftler, außerordentlicher Universitätsprofessor für Unternehmensrechnung, Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Wirtschaftsuniversität Wien, Dozent, Autor, Das Ende des Geldes, veranstaltet von der Volkshochschule Linz, Wissensturm Linz, 8. November 2011, YouTube Film, Minute 1:16:51, 2:12:20 Dauer, eingestellt 5. Februar 2012

 

  • Die Veränderungen, die wir jetzt momentan haben, werden dazu führen, dass es Wirtschaftswissenschaften gar nicht mehr geben wird. Wirtschaftswissenschaften haben schon jetzt, so wie sie heute in den Lehrbüchern steht, keine Existenzberechtigung mehr. Überhaupt keine. Jeder, der heute so etwas noch vorträgt, der muss das wirklich vor seinem eigenen Gewissen verantworten können. Wir brauchen Psychologie, wir brauchen Soziologie, wir brauchen Technologie und wir brauchen ein anderes Menschenbild. Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften sind keine Wissenschaften. Weil etwas, das ich nicht überprüfen kann, das ich aber aus Gründen, die ich nicht erklären kann, anderen als Norm vorgeben will, kann man nicht mit Wissenschaft rechtfertigen. Das sind nichts anderes als Fassaden zur Aufrechterhaltung von Herrschaftsmustern. Diese brechen jetzt zusammen, durch die freie Informationsvernetzung. Dr. Franz Hörmann franzhoermann.com (*1960) österreichischer visionärer Wirtschaftswissenschaftler, außerordentlicher Universitätsprofessor für Unternehmensrechnung, Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Wirtschaftsuniversität Wien, Dozent, Autor, zit. in: Staatsbankrott noch heuer Link ungültig, alternative Quelle: AKTUELLES 2011, präsentiert von webinformation.at, Bezirksrundschau Linz-Mitte, 31. März 2011

 

  • Die ganze Wirtschaft ist ein Witz, und die akademischen Lehranstalten bemühen sich sehr, die Pointe nicht zu verraten. Videovortrag von Dr. Franz Hörmann franzhoermann.com (*1960) österreichischer visionärer Wirtschaftswissenschaftler, außerordentlicher Universitätsprofessor für Unternehmensrechnung, Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Wirtschaftsuniversität Wien (2001-2013), Dozent, Autor, Leben in der Fülle Franz Hörmann, veranstaltet von Die Vorarlberger, Inatura Museum, Dornbirn, Österreich, 13. Februar 2016, YouTube Film, Minute 31:53, 53:30 Minuten Dauer, eingestellt 26. Februar 2016

 

  • Information ist wichtiger als Materie und Energie. Interview mit Prof. Dr. Fredmund Malik (*1944) österreichischer Wirtschaftswissenschaftler mit Forschungsschwerpunkt Managementlehre, Managementberater, Direktor des Management Zentrums St. Gallen, präsentiert von M.o.M. Management Letters, 5. Dezember 2007

 

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Problematik des angelsächsischen Shareholder Value Prinzips

  • Die angelsächsische Corporate Governance ist eine wirtschaftliche Zerstörungsmaschine und wir haben sie in wichtigen Bereichen unkritisch übernommen. Das Shareholder Value Prinzip ist die entscheidendste, bisher unerkannt gebliebene Ursache der Krise und deswegen muss sie rasch und kompromisslos beseitigt werden. […] Das Shareholderprinzip hat die geschichtlich größte Fehlleitung der Unternehmensführung verursacht und die tiefgreifendste Fehlsteuerung von wirtschaftlichen Ressourcen. Es hat auch zur weitgehenden Verrottung etwa der amerikanischen Realwirtschaft und Infrastruktur geführt und zum riskantesten Finanzsystem aller Zeiten. Die Shareholder Orientierung verhindert Investitionen und Innovationen und das schädigt gerade die Shareholder. Mit innerer Zwangsläufigkeit hat das Shareholderprinzip zu einer exzessiven Geldgetriebenheit geführt, zu Bonussystemen mit falschen Anreizen sowie zu den Kollapsen an den Finanzmärkten, wodurch zuvorderst die Shareholder massiv Geld verloren haben. Interview mit Prof. Dr. Fredmund Malik (*1944) österreichischer Wirtschaftswissenschaftler mit Forschungsschwerpunkt Managementlehre, Managementberater, Direktor des Management Zentrums St. Gallen, Der Gewinn hat als Steuerungsgröße ausgedient, präsentiert von Handelsblatt Online, Thorsten Giersch, S. 2, 17. Januar 2011

General quotes

If you take your neighbor's cloak as security for a loan, you must return it before sunset. Exodus 22, 26, New Living Translation, 2007 (AT)

 

Give everyone what you owe him: If you owe taxes, pay taxes; if revenue, then revenue; if respect, then respect; if honor, then honor. Romans 13, 7 (NT)

 

Let no debt remain outstanding, except the continuing debt to love one another, for he who loves his fellowman has fulfilled the law. Romans 13, 8 (NT)

 

But if she [widow] has children or grandchildren, their first responsibility is to show godliness at home and repay their parents by taking care of them. This is something that pleases God. 1. Timothy 5, 4, New Living Translation, 2007 (NT)

 

Insightful question

  • Is there a magic number of women? In some cases, it's just three. Catalyst, a research firm focused on women and business, found that Fortune 500 companies with three or more women in senior management positions score higher on top measures of organizational excellence. In addition, companies with three or more women on their boards outperformed the competition on all measures by at least 40 percent. Katty Kay and Claire Shipman, US American TV journalists, authors of Womenomics, Fixing the Economy? It's Women's Work, The Washington Post, 12. July 2009
  • A proposal by the Pontifical Council for Justice and Peace calls for a new world economic order based on ethics and the "achievement of a universal common good." It follows Pope Benedict XVI's 2009 economic encyclical that denounced a profit-at-all-cost mentality as responsible for the global financial meltdown.
    The proposal acknowledges, however, that a "long road still needs to be traveled before arriving at the creation of a public authority with universal jurisdiction" and suggests the reform process begin with the United Nations as a point of reference. Vatican Calls For Radical Economic Reform Of World's Financial Systems, präsentiert von der US-amerikanische Onlinezeitung The Huffington Post, Fr Stephen Smuts, 24. October 2011
    • It is an exercise of responsibility not only toward the current but above all toward future generations, so that hope for a better future and confidence in human dignity and capacity for good may never be extinguished.
Vatican urges major economic reform, AP NEWS, 24. October 2011

 

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Emerging partnership society

  • Capitalism / Socialism have served their purpose but it is time to move towards transition. Partnerism is an evolving theory that will require input and creativity from many of us. It will require us to let go of our attachment to the old dominator traditions. But in doing so, we also enable ourselves to more effectively address the unprecedented global challenges we are faced with today. Partnerism lays the groundwork for this transition. Riane Eisler, Ph.D., J.D. (*~1937) Austrian-born US American scholar, cultural macrohistorian, social scientist, activist, attorney, partnership researcher, writer, Real Wealth of Nations. Creating a Caring Economics, S. 148, Berrett-Koehler Publishers, 28. March 2007

 

  • Neither capitalist nor socialist theory recognized what is becoming evident as we move into the postindustrial information economy: that a healthy economy and society require an economic system that supports optimal human development. Riane Eisler, Ph.D., J.D. (*~1937) Austrian-born US American scholar, cultural macrohistorian, social scientist, activist, attorney, partnership researcher, writer, Real Wealth of Nations. Creating a Caring Economics, D. 148, Berrett-Koehler Publishers, 28. March 2007

 

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Introducing social wealth indicators taking the status of women into account

  • A research study at the Center for Partnership Studies compared statistical measures of 89 nations […] and found that the status of women can be a much better predictor of general quality of life and longterm economic success than GDP. Video presentation by Riane Eisler, Ph.D., J.D. (*~1937) Austrian-born US American scholar, cultural macrohistorian, social scientist, activist, attorney, partnership researcher, writer, Building A Caring Economy, presented by TEDx Santa Cruz, California, recorded June 2011, YouTube film, minute 10:15, 23:54 minutes duration, posted 7. September 2011

 

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Citing a study sponsored by Verizon and Microsoft

  • Collaboration is a key driver of overall performance of companies around the world. Its impact is
    • twice as significant as a company's aggressiveness in pursuing new market opportunities (strategic orientation) and
    • five times as significant as the external market environment (market turbulence).
Collaboration can positively impact each of the gold standards of performance – profitability, profit growth, and sales growth – to determine a company's overall performance in the marketplace.  
Stewart Levine, US American creative problem solver, practicing lawyer, author, Getting to Resolution. Turning Conflict Into Collaboration, Berrett-Koehler Publishers, footnote pg. 249, 1st edition 1998, 2nd edition 1. November 2009

 

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Source provider:

Walter Russell Website, Economy, presented by walter-russell.de/en, Genius Verlag, Dagmar Neubronner

  • The future of great business lies in man’s comprehension of the principle of Balance in Natural Law and his determination to work WITH it instead of against it.
    The underlying principle of Balance in Nature’s One Law is equality of interchange between the pairs of opposites in any transaction in Nature. That principle must eventually be observed by big business, and the go-getter salesman who selfishly thinks that the sale he makes is the only thing that counts is not giving equally for what he takes.
    [E]qual interchange of goods and services between buyer and seller is the keynote of tomorrow’s business world when the vision of the modern business man awakens him to the wisdom of writing that policy into his code of ethics. Walter Russell (1871-1963) US American polymath, natural philosopher, mystic, architect, painter, sculptor, builder, author (unified theory in physics and cosmogony), cited in: Glenn Clark, The Man who Tapped the Secrets of the Universe, S. 35 and 37, University of Science and Philosophy, 15th edition June 1989

 

  • Across ten studies of people in 12 different cultures economists Ernst Fehr and Klaus Schmidt 1 found that
    • 71 percent of the allocators offered the responder between 40 and 50 percent of the money.
Most people showed a strong preference for near-equality. Remember these are strangers they’re making these offers to. People around the world will sacrifice the enhancement of self-interest in the service of other principles: equality, a more favorable reputation, or the advancement of others’ welfare. Dacher Keltner, Ph.D., US American professor of psychology, University of California, Berkeley, director of the Greater Good Science Center, author, Born to Be Good. The Science of a Meaningful Life, W.W. Norton & Co., 12. January 2009, cited in: Born to Be Good, presented by the US American newspaper The New York Times, S. 5 of 6, 18. January 2009

 

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A world in equity nearing by July 2048

  • If these inequalities – climate and war – can be avoided, get ready for a world in a world in equity because that is what it seems to be happening – it will happen precisely on the July 27th, 2048. Video presentation by Hans Rosling, M.D., Ph.D. (1948-2017) Swedish professor of global health, medical doctor, statistician, data visionary, Karolinska Institute, Stockholm, public speaker, Asia's rise – how and when, presented by TED Talks, minute 14:44, 15:50 minutes duration, filmed and posted November 2009

 

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Errors of modern economy

The misguided, unnatural approach toward its systemic self, the planet, and humanity of Western economy is justified with four shortsighted scientific publications by biologist Charles Darwin and physicist Rudolf Clausius.

  • You cannot have a healthy global economy at the expense of local economies. [...] If any level is missing something, is not healthy, the whole of the system will be unhealthy, just as it would be in your body.
    Capitalism tends to sacrifice community to individual interests while communism tended to sacrifice individual interests to community. That's why it fell apart first. Neither is a sustainable system. It only works when we have healthy living economies that ensure selfinterest at all levels of holarchy.
    Crisis has always been opportunity for nature. In fact, nature doesn't do our either-ors. It's either this way or that way. Nature is both-and. It's competitive AND it's cooperative. It's profoundly conservative when things are working well and gets radically creative when they don't work. [...]
    Nature has been doing economics [resources, production, distribution, consumption, recycling] for billions of years and may have something to teach us about it. Unfortunately, our economic theory is based more on a kind of Darwinian psychology of selfinterest only in the form of selfishness. My gain at your expense, win-loose economics. We need to get over that and integrate the two sides of competition and cooperation keeping the creativity, even keeping friendly competition as long as it isn't hostile. We cannot separate ecology [interest of group, bigger whole] from economy [selfinterest] because they are both about how you run the household. What we really need now is ecosophy […] wisdom economics. Video key note presentation by Elisabet Sahtouris, Ph.D., Greek-American post-Darwinian creationist evolutionary biologist, pastist/futurist, promoter of anthropomorphism over mechanomorphism, business consultant, former UN consultant, sponsored by Ethical Fashion Symposium, Colombo, Sri Lanka, 2010, YouTube film, posted 7. June 2011, Nature's ecosophy, minute 13:45, 14:44 minutes duration, Nature's ecosophy, minute 0:00, 13:05 minutes duration

 

  • Globalization does not have to be bad for the environment, increase inequality, weaken cultural diversity, and advance corporate interests at the expanse of the well-being of ordinary citizens. Joseph Stiglitz (*1943) US American Nobel Prize-winning professor of economy, Columbia University, Making Globalization Work, Introduction, pg. xv, W W Norton & Co; Reprint, 30. September 2007
    Stiglitz suggests a "new global social contract": more fair trade with 3rd world countries, joint actions regarding global warming, rise of developmental aid to 0.7% of the GNP, debt cancelation with 3rd world countries, a return to countercyclical lending, development of international bankruptcy laws.

 

  • It appears to be that it is better to be a cow in Europe than to be a poor person in the developing world. Joseph Stiglitz (*1943) US American Nobel Prize-winning professor of economy, Columbia University, Making Globalization Work, Introduction, pg. 85, W W Norton & Co; Reprint, 30. September 2007
    A European cow is subventioned with an average of 2 $ per day, which is more than half of the population in developmental countries has at hands.

 

  • Business always involves some kind of exchange, which means there’s a relationship. So ultimately, business is about relationship. If you go deep enough, the essence of every relationship is love – because love is the awareness of our relatedness.
    To be truly successful, most businesses need to look at more than just the financial bottom line. The exception, of course, might be businesses that provide basic needs with no alternative choice available, such as utilities and public transportation, governmental agencies and monopolies. Otherwise, if it’s going to be successful and sustainable, a business also needs to focus on customer satisfaction. Interview with Leonard Laskow, M.D., US American physician, healer,  intention researcher, author of Healing with Love, The True Nature of Business, presented by Networking Times, John David Mann, 2008

 

  • There are companies that are rising stars [...] where they are really putting emphasis on the issue of spirit, where they are recognizing devoloping and empowering their people and letting their people express themselves completely is in fact very positive for the company. Video interview with John Renesch, US American businessman-turned futurist, economy philosopher, system thinker, author, Keynote Speaker demo video, presented by PBS talkshow, minute 5:25, date unknown   Link deleted

 

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Creative communicative teamwork on the rise

American companies will continue to fall behind their counterparts in emerging markets such as China or India unless they allow passionate, transformative employees to collaborate with others on innovations that prevent a company from seeing its core business model slowly erode. Secretive proprietary business systems are doomed to fail.
Average life expectancy of US firms: 75 years in 1937, 15 years in ca. 2009, Standard & Poor 500

 

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Tectonic leverage shift in economic power and population ratios worldwide:

Stable 80-20 rule BEFORE the economic crisis 2008:
80% to the rich countries vs. 20% to the poor countries
Fast rising 35-65 rule AFTER the economic crisis 2008:
35% to the rich countries vs. 65% to the developing countries
GDP distribution before 2008: 10-9-5: 10 (USA), 9 (Europe), 5 (Asia)
Population development after 2008: United States / Europe / Australia (stable-declining – 1.2 billion by 2050), Asia/Africa (rising), 1 billion middle class people in China, 9 billion people in total by 2050

  • The 80-20 [GDP proportion] rule which I had comfortably in my hip pocket is going to be a 35-65 rule. And that puts a challenge of dramatic proportions to anybody who is at a business school today or a graduate. Video presentation by James D. Wolfenson (*1933) Australian lawyer, president of the World Bank (1995-2005), World Banker Makes Stunning Confession, Business School, Stanford University, YouTube film, minute 15:45, 19:01 minutes duration, posted 31. May 2011

 

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Note:

Social Inequality is the biggest challenge in the coming decade.

  • I think we are going to see over the next 40 or 50 years a fundamental shift in the balance of power between what has been the sort of transatlantic access – Europe and America – for the last several hundred years shifting more towards Asia. The United States will be a critical part of that too; but again India and China much more so. [T]here is an issue of in/equality on a global scale now which is compounded by the fact that increasingly, people who are further down the inequality scales are more and more aware of what their relative positions are. And again, the advent of global communications and things like that is starting to make it much more obvious to people. So we have at least, I think, a potential train wreck of different trends happening where India and China are developing. Their development is gonna put greater environmental strains on the world. They’re not gonna want to remain in an undeveloped condition, right? The advanced countries like the United States are going to be concerned about what this all means. And everyone is going to be more aware of all of this simultaneously. So I think the potential for real trouble down the road is ... is considerable. Video interview/presentation by Stephen Walt (*1955) US American professor of International Affairs, Harvard University, The Global Income Gap, presented by BigThink, recorded 8. October 2007, 2:15 minutes duration, posted 1. January 2008

 

Danish economic model
Danes don't have the worries that wake so many Americans up in the middle of the night.
If you lose your job, there is generous unemployment compensation while you're looking for another.
All aspects of health care are free, and if you need a treatment that isn't available in the country, the government will even pay to fly you to another country where specialized health care is available, as well as covering all the costs of that health care.
Education is free, from early childhood education (preschool) through public school, all the way up to Ph.D. or M.D. In fact, if you qualify to get into college or university (it's based entirely on performance/grades in high school, not on income or social class), the government even pays students a monthly stipend to cover the cost of housing, food, and books; the same applies for trade schools.
When Danes reach old age (the retirement age is sixty-seven, just recently raised from sixty-five because lifespan has substantially increased in the past few decades) they get a generous pension (Social Security) that allows them to live in comfort, all health care is free, and if they need to go into an extended- or assisted-care facility, or even a hospice, it's all free.
Water is pure.
Electricity is inexpensive (20 percent of Danish electricity is produced by windmills, with a goal of 50 percent within the next decade).
Sickness and old age, while inconvenient, are not the threats to comfort or survival that they are in the United States.
Peter Mogensen, Danish economist, chief political editor of Denmark's second largest national newspaper, Politiken, right-hand man and "political advisor" to Denmark's then prime minister Poul Nyrup Rasmussen from 1997-2000 in an interview with Thom Hartmann thomhartmann.com (*1951) US American former psychotherapist and entrepreneur, radio host of Air America, journalist, progressive political commentator, author, business consultant, "live" from Denmark, aired 23. June 2008 '-Alternative source: Thom Hartmann, Threshold. The Crisis of Western Culture, Viking Adult, July 2009; Denmark: A Modern Beacon

 

 

  • Will money for instance completely disappear? I think the answer to this is that money will disappear to the extent that it no longer chains the world to the past. In practice, this probably means that all thinking about profitable investing etc. is somewhat beside the point, since the emerging new world is not likely to be a growth economy based on the drive for accumulation of abstract values. More likely, the new world is going to be one based on sharing and care-taking of all members of society as the unity consciousness of the Universal Wave Movement, presumably after much turmoil, eventually is established. Carl Johan Calleman, Ph.D., Swedish biologist, time researcher, author, The Final Mayan calendar steps to 2012 – 8. November 2009, the beginning of the Sixth NIGHT, 31. October 2009

 

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Proactive empathy

  • The most valuable and profitable business skill is compassion [i.e. proactive empathy]. Video interview with Eben Pagan, US American Internet marketeer, developer of ten information product brands, Eben Pagan – Compassion, presented by Money Master Interview, host Anthony Robbins (*1960) US American life coach, motivational speaker, self-help author, YouTube film, minute 0:05, 4:33 minutes duration, posted 24. August 2012

Quotes by David R. Hawkins

⚠ Caveat See Power vs. Truth, January 2013

  • Desire is a wantingness that can be obsessive and, when excessive, is called greed. It is, however, an important drive in human affairs and motivates the whole economy to a considerable degree. Normal desire tends to run its course until the wants are fulfilled. Its primordial origin is the hunger of the animal organism. Fulfillment results in a sense of completion so that the psyche is free to turn within and pursue spiritual values. In and of itself, desire, like, pride, need not be condemned as wrong for it is socially useful if it is channeled into beneficial activities such as education and health. Dr. David R. Hawkins, I. Reality and Subjectivity, S. 189, 2003

 

  • Anytime there's a shift of consciousness from one level to another, there's a disruption. [...]
    What's happening with our economy is a reorganization based on values other than just making money. The economy is really based on greed: every product is an effort to make money. And making money doesn't infer anything having to do with responsibility. Now, we're bringing up responsibility. As citizens, we're asking, "Should these companies reveal what they know?" So there's disorganization based on a current lack of clarity about values. Interview with David R. Hawkins, MD, PhD, presented by US magazine Holistic Networker, Gina Mazza, 17. June 2009

Quotes by Nassim Nicholas Taleb

Recommendations

  • Avoid losers. If you hear someone use the words ‘impossible’, ‘never’, ‘too difficult’ too often, drop him or her from your social network. Never take 'no' for an answer (conversely, take most 'yeses' as 'most probably'). Nassim Nicholas Taleb (*1960) Lebanese US American philosopher, practitioner of mathematical finance, essayist, Prophet of boom and doom

 

  • Learn to fail with pride — and do so fast and cleanly. Maximise trial and error — by mastering the error part. Nassim Nicholas Taleb (*1960) Lebanese US American philosopher, practitioner of mathematical finance, essayist, Prophet of boom and doom

 

  • Don’t disturb complicated systems that have been around for a very long time. We don’t understand their logic. Don’t pollute the planet. Leave it the way we found it, regardless of scientific ‘evidence’. Nassim Nicholas Taleb (*1960) Lebanese US American philosopher, practitioner of mathematical finance, essayist, Prophet of boom and doom

 

Insights

  • Hard work will get you a professorship or a BMW. You need both work and luck for a Booker, a Nobel or a private jet. Nassim Nicholas Taleb (*1960) Lebanese US American philosopher, practitioner of mathematical finance, essayist, Prophet of boom and doom

 

  • A C.E.O.'s incentive is not to learn, because he's not paid on real value. He's paid on cosmetic value. So he's paid to be nice to the Merrill Lynch analysts or the Wall Street analysts. So this is where the problem starts. Nassim Nicholas Taleb (*1960) Lebanese US American philosopher, practitioner of mathematical finance, essayist, World According to ... Nassim Nicholas Taleb

Englische Texte – English section on (Spiritual) economics

Four dimensions of systemic change in capitalism – Otto Scharmer

Four developmental stages of Western capitalism
Power carriers and institutions

Time
Frame
Stages of
capitalism

LoC of mankind
Stages of
economic evolution
Challenge
Theme
Response:
Primary coordination mechanism
Dominant
Sector/player
New primary
source of power
17-18th centuriesPre-capitalism
LoC 180-1842
Mercantilist /
State‐driven
StabilityRegulation /
Hierarchy
1. State / governmentSticks
Punishment
18-19th centuriesCapitalism_1.0
LoC 1853
Capital /
Shareholder‐driven
GrowthMarket / competition1. State / government
2. Capital / business
Carrots
Incentives
19-20th centuriesCapitalism_2.0
LoC 190 until Aug 19874
Stakeholder
interest‐driven
Social free market
ExternalitiesNegotiation / dialog1. State / government
2. Capital / business
3. Civil society / NGO
Norms
21st centuryCapitalism_3.0
LoC above 2005
Shared ecosystem‐awareness‐drivenGlobal externalitiesCollective action arising from shared awareness and common will1. State / government
2. Capital / business
3. Civil society / NGOs
4. Cross‐sector productive communities
Actions arising
by presencing the emerging whole

 

The Wall Street capitalism of the "too big to fail" institutions gain → short-term financial profitability and risk continued systemic instability.
Heads I win, tails you lose. (*1953) US American professor of economics and international affairs, Nobel laureate in economics, 2008
"I win"The average annual compensation for the top 50 Wall Street investment bankers was $590 million. [Status 2007]
"You lose"Taxpayers worldwide covered a multi-trillion bailout bills. [Status 2008/2009]

 

Sources engl./German:
Otto Scharmer Ottoscharmer.com, German American Senior Lecturer, Massachusetts Institute of Technology (MIT), founding chair of the Presencing Institute, faculty member of the UN Leaders Program, UN Staff College, cited in Seven Acupuncture Points for Shifting Capitalism to Create a Regenerative Ecosystem Economy, Table 1, 8.-9. June, 21. September 2009
► Video Vortrag von Otto Scharmer, Massachusetts Institute of Technology Green Hub and Presencing Institute, Eröffnung der deutschen Niederlassung der Triodos Bank Deutschland, St. Peter-Kirche, Frankfurt am Main, 2. Dezember 2009, YouTube Film
** Kapitalismus 3.0 – Wie wirtschaften wir heute für morgen?, Teil 1 von 2, 1:01:47 Minuten Dauer, eingestellt 8. Dezember 2009
** Kapitalismus 3.0 – Wie wirtschaften wir heute für morgen?, Teil 2 von 2, 31:34 Minuten Dauer, eingestellt 7. Dezember 2009

 

See also – compare to:
Two versions of Darwin's Evolutionary Theory – David Loye
Low Ground ⇔ High Ground Interpretations of Darwin's Evolutionary Theory
Adolescent Self-interest-driven Reduced Darwinism (1859) ⇔ Darwinism rediscovered based on Mature Mutuality (2007)

                           

Cross‐sector communication in business, politics and society – Otto Scharmer


Four levels of intensifying public communication
Society
Sectors
Level 1
One way
Manipulative
Level 2
Two way
Transactional
Level 3
Multilateral
Reflective
Level 4
Multilateral
Transformative
BusinessBribery, Soft Money,
Lobbying
Regulation
Committee hearings
Public conversationsCollective presence
and co-creation
PoliticsPropagandaElections
Political debate
Referenda
Civic dialog
Collective presence
and co-creation
Civil SocietyCommercialsConsumption
Disclosure-based advocacy
Stakeholder dialog
Lead-user co-creation
Collective presence
and co-creation
Source: ► Otto Scharmer Ottoscharmer.com, German American senior lecturer, Massachusetts Institute of Technology (MIT), founding chair of the Presencing Institute, faculty member of the UN Leaders Program, UN Staff College, A Matrix of Crisis Response: 4 Levels of Response, 4 Dimensions of Systems Change, cited in: Seven Acupuncture Points for Shifting Capitalism to Create a Regenerative Ecosystem Economy, 8.-9. June, 21. September 2009

Crisis response – four dimensions of systems change – Otto Scharmer


Matrix of crisis response
Four levels of response within four dimensions of systems change
StepLevels of Operation /
Change
Micro level
_____________
Attending

Individual
Meso level
_____________
Conversing

Group
Macro level
_____________
Structuring

Institutions
Mundo level
_____________
Coordinating

Global systems
1.Reacting
→ Habits

Rule-enacting
Listening 1
Downloading thought patterns
Downloading
Talking nice Politeness
Centralized
Machine bureaucracy
Hierarchy
Central plan Regulation
2.Redesigning
→ Process

Rule-revealing
Listening 1+2
Factual, object-focused
Debate
Talking tough
Decentralized
Divisionalized
Market
Competition
3.Reframing
→ Mental models

Rule-reflecting
Listening 1+2+3
Empathic listening
Dialogue
Inquiry
Networking
Relational
Negotiation and dialogue
Mutual adjustment
4.Regenerating
→ Sources

Rule-generating
Listening 3:1
Generative listening
Collective creativity
Presencing
Flow
Ecosystem
Co-sensing and co-creating
Collective action
arising from
Shared seeing and
common will

 

The Big Three in Detroit and the "too big to fail" institutions on Wall Street […] each faced challenges that required them to develop a level 3 (reframe) and level 4 (regenerate) response, but all they could manage was to react (level 1) and redesign (level 2). They did "more of the same." They focused on short-term returns and basically ignored the long-term implications and risks. […]
  1. Most institutions, communities and leadership teams today face challenges that cannot be solved with level 1 and 2 responses (reacting, redesigning).
  2. Most institutions and organizations know a lot about operating with level 1 or 2 responses (reacting, redesigning); they often know something about operating with a level 3 response (reframing); and very few know anything about operating with a level 4 response (regenerating).
  3. Although many leaders realize that a different approach is necessary today (level 4), their respective efforts are usually limited to individuals and groups in their own organizations and do not include the larger institutional ecology of the whole system in which they operate.
Source: ► Otto Scharmer Ottoscharmer.com, German US American senior lecturer, Massachusetts Institute of Technology (MIT), founding chair of the Presencing Institute, faculty member of the UN Leaders Program, UN Staff College

 

Overview: Four distinct stages of growth and expressions
Group building dynamics
StageLevels of the
Group field
Legend*Building true community
and flowing group fields
Legend
1.Micro levelIndividual/s
Members of groups
*AttendingVarious group meetings
2.Macro levelFamilies, teams, colleagues, group/s
Limited internal
*ConversingWithin the group
3.Meso levelInstitutions, communities
Social media networks groups
*Structuringthe group/s
4.Macro levelGlobal systems
Contributing to the overall group field of mankind
*Coordinatingthe group field
Emergence of organic changes
StageCrisis response
Operation and change
Legend*Conversing
Within groups
Legend
1.ReactingUnconscious
Habit based acting
*DownloadingTalking nice, politeness
2.RedesigningHalfconscious
Processing
*DebateTalking tough
3.ReflectingDay consciousness
Mental models
*DialogueInquiry
4.RestructuringTranscendent consciousness
Source, sourcing
*Collective creativityPresencing, Flow
StageListeningLegend*Evolving
rules and stewardship
Legend
1.Listening while downloadingThought patterns
running by default
*Rule-enactingNo written house rules, arbitraty unaccounted actions
2.Object-focused listeningNoticing, collecting and stating facts*Rule-revealingNaming rules, names of issuers, date of issuing
3.Empathic listening *Rule-reflectingRefining existing house rules
4.Generative listening *Rule-generatingRefining existing rules and ruling within a committed group field

 

Source: ► Otto Scharmer Ottoscharmer.com, German US American senior lecturer, Massachusetts Institute of Technology (MIT), founding chair of the Presencing Institute, faculty member of the UN Leaders Program, UN Staff College, A Matrix of Crisis Response: 4 Levels of Response, 4 Dimensions of Systems Change; cited in: Seven Acupuncture Points for Shifting Capitalism to Create a Regenerative Ecosystem Economy, 8.-9. June, 21. September 2009

 

See also:
Four stages of growth – Metamorphosis aligned with the 3:1 principle
Separative Mindset ⇔ Field consciousness – Four (3:1) developmental phases 

 

Summarized table of approaches to the systemic economic crisis


Five possible options for solving the systemic banking crisis 2008+

 

The world wide banking crisis (2008) is of a simultaneous, global nature.
It challenges nations to solve an unprecedented convergence of the four planetary issues
financial instability, climate change,
unemployment, and shortage of provisions for of an aging society

possibly within only one decade.

 

To meet the globalized challenges a colossal integral leap in consciousness is required on a world wide scale.
༺༻ApproachBankersTaxpayers /
Central Governments
Local
Governments
2d WaveSystemic Dilemma
1.Do nothing
(As in 1929-1932)

Disaster

Disaster

Disaster

Disaster

Unaddressed
2.Conventional
Nationalizing
Problem Assets

Preferred

Most Expensive
(no leverage [Fremdfinanzierung])

Unaddressed

Delayed

Unaddressed
3.Nationalizing
Banks

Equity dilution

10 x leverage
[Fremdfinanzierung]

Unaddressed

Delayed

Unaddressed
4.Unconventional
Nationalizing
Money Creation

promoted by
Ellen Hodgson Brown

End of current
business model

Long term solution
(but inflation?)

Unaddressed

Governments spend
money into existence

Unaddressed
5.Complementary
Currencies

promoted by
Bernard Lietaer

End of money
creation monopoly
  
Long term solution

Long and short
term solution

Long and short
term solution
  
Systemic solution

 

Legend:
HEART   Degree of solution or preference
LIGTHNING   Degree of problem or dislike
STOP SIGN   Unaddressed, not dealt with in any way

 

Written source:White Paper on All the Options for Managing a Systemic Bank Crisis, Bernard Lietaer, Center for Sustainable Resources, University of California at Berkeley; Dr. Robert Ulanowicz, University of Maryland Center for Environmental Science, Chesapeake Biological Laboratory, Dr. Sally Goerner, Integral Science Institute, Chapel Hill, NC   Link deleted
Audio source: ► Audio teleseminar with Bernard Lietaer Lietaer.com (*1942) solution oriented Belgian economist, former co-designer of the European € currency at the Central Bank of Belgium, professorship of International Finance at the University, Louvain, Belgium, research fellow at the Center for Sustainable Resources, UCB, co-founder of ACCESS Foundation, author, website Transaction.net/money, discussing New Money for a New World, presented by Institute of Noetic Sciences (IONS), host Matthew Gilbert, 1:07:22 duration, filmed and posted 14. February 2007   Link deleted
Book: ► Bernard Lietaer Lietaer.com (*1942) solution oriented Belgian economist, former co-designer of the European € currency at the Central Bank of Belgium, professorship of International Finance at the University, Louvain, Belgium, research fellow at the Center for Sustainable Resources, UCB, co-founder of ACCESS Foundation, author, Stephen Belgin, US Amerian publicist, founder and president of Qiterra Press, author, New Money for a New World, Qiterra Press, 29. December 2011
Video sources:
► Video interview with Stephen Belgin, US Amerian publicist, founder and president of Qiterra Press, author, New Money for a New World, Colorado, Vimeo film, 21:45 minutes duration, posted 24. August 2012
► Video presentation by Bernard Lietaer Lietaer.com (*1942) solution oriented Belgian economist, former co-designer of the European € currency at the Central Bank of Belgium, professorship of International Finance at the University, Louvain, Belgium, research fellow at the
Center for Sustainable Resources, UCB, co-founder of ACCESS Foundation, author, New Money for a New World'', Vimeo film, 55:15 minutes duration, posted 4. January 2016

Four correlations in ecosystems and economies


Four stages of development in biology and economy
༺༻ExpressionBiologyHuman economy
Finances
1.ParasitcVirusesInterest money
2.PredatoryPredatorsPrivate banking, debt creation
3.CompetitiveSurvival of the fittestCorpotocracy
Proud male CEOs; Rankism
4.SymbioticCooperating cellsCooperative social economics
Global Networking
Source: ► Video lecture by Watts Wacker, US American futurist, Sodexho, Annual Meeting, Paris, France, 53:33 minutes duration, posted 6. June 2006
On futurism, the difference between futuring and visioning

List of terms (monetary economy) / Liste von Fachbegriffen der alten und neuen Geldwirtschaft

Deutsch GeldwirtschaftEnglisch
Aggressiver KreditverkaufPredatory lending, loan to own
Angebot und NachfrageSupply and demand [comm.]
Bargeldumlauf / BarmittelstromCash flow [bank.], cash flow [finan.]
Benutzerschnittstelle zwischen Individuum und GesellschaftUser interface [comp.] between individual and society
BilanzierungBalancing of accounts [finan.] drawing up a balance sheet [finan.] financial accounting [finan.] mass balance study [tech.] reporting procedure [finan.]
Bruttoinlandsprodukt [Abk.: BIP]Gross domestic product [abbr.: GDP] [econ.]
BuchungszeileEntry line, posting line [bank.]
Doppelte BuchführungDouble bookkeeping [tech.] double entry bookkeeping [finan.]
EDV-gestützte individuell einstellbare GemeinwohlwirtschaftComputer-aided individually adaptable common welfare economy
Einzelpostenhaltung [Verbindlichkeit]Ledger entry [claim / liability]
Elektronisch transparentes Baukastensystem für beliebige GeldsystemeElectronically transparent modular construction system for user-defined money systems
EnteignungCompulsory acquisition, disappropriation, dispossession [law], expropriation [law]
ExportüberschussExcess of exports [comm.] export surplus
FinanzplanBudget [comm.], finance plan (scheme)
ForderungDebt claim [finan.], outstanding money [bank.], demand, accounts receivable [finan.], account [comm.][finan.], receivable [finan.], claim [insur.][law], payment request [insur.], postulation
FremdfinanzierungsgradLeverage
Geld mit MascherlMoney with serial numbers
GeldschöpfungBank money creation, cash generation
Geldsystem für die WissensgesellschaftMoney system for the knowledge-based economy
Güter und DienstleistungenGoods and services
ImportdefizitImport deficit
InformationsassymetrieInformation assymetrie, intransparent operation
KapitalgesellschaftCapital company, corporate entity [comm.], corporation [comm.], incorporated company [comm.], incorporated enterprise
KaufkraftValue, spending capacity, spending power, buying power [comm.], purchasing power [comm.]
KreditvergabeCredit approval process, granting/extension of loans
Kreditvergabe mit KollektivhaftungJoint liability borrowing
LuftgeldFiat money, funny money
MindestreserveMinimum balance requirement [finan.]
Mindestreserve-SystemMinimum reserve system [finan.]
NINJA-DarlehenNINJA loans: No income, no job, no asset
NullsummenspielZero sum game / situation
Nutzungsrecht statt EigentumEasement [law], exploitation right, right of exploitation [law], right of use and enjoyment [law]
OptionsscheinEquity warrant [finan.], stock purchase warrant [finan.], subscription warrant [finan.], warrant [finan.]
RealwirtschaftReal economy [econ.]
RechtssicherheitLegal certainty [law], Legal security [law], Predictability of legal decisions
SchuldscheinCertificate of debt [finan.], borrower's note, bond [insur.]
Subprime-KreditSubprime credit
Syndizierte KreditvergabeConcerted lending
TauschmittelMeans of exchange, medium of exchange [finan.]
Überschuldet, übermäßig fremdfinanziertOverleveraged
VerbindlichkeitLiability [finan.] bond
VermögenAssets and liabilities [finan.], capital
Verzinste, zinstragende SchuldInterest-bearing debt
WertaufbewahrungsmittelMeans of storing value [comm.]
WertrelationValue / account / data relation

 

Links zum Thema Spirituelles Wirtschaften / Shared economy and multidimensional economics

Literatur

Kapitelüberschriften
1. Managementmethoden sind Modekrankheiten
2. Integrität ist der das einzige Tor zum Erfolg
3. Unternehmen sind nicht für den Markt da
4. Erfahrung ist nicht übertragbar
5. Sachkonflikte gibt es nicht
6. Organisatorische Macht ist wirkungslos
7. Unternehmensplanung ist Beschäftigungstherapie
8. Mitarbeiter sind Resonanzkörper
9. Unternehmer sind Neuronenkraftwerke
10. Visionen wirken stärker als Dynamit

Literature (engl.)

Wikipedia entry: The End of Poverty

Sachs' development aid plan is to eliminate extreme poverty around the world by 2025.
The founder of the Grameen bank Muhammad Yunus envisioned the end of poverty by 2030.

Well-documented lineup of businesses that have flourished in large part because their management practices include respecting and empowering their lowest-paid workers.

Externe Weblinks



  • Interview mit Dee Hock (*1929) US-amerikanischer Gründer und gestaltender Geschäftsführer der VISA Kreditkarten-Unternehmen, Gründer der NPO The Chaordic Commons, Chaos, Ordnung und Transformation, präsentiert von Magazin Was ist Erleuchtung?, Melissa Hoffman, Ausgabe 9, 2003
  • Artikel Das Unternehmen, die Welt zu retten. Kann der Kapitalismus eine treibende Kraft für ein neues globales Bewusstsein werden?, präsentiert von Magazin Was ist Erleuchtung?, Elizabeth Debold, Ed.D., US-amerikanische Genderforscherin, Lehrerin, Chefredakteurin von WIE / EnlightenNext (2002-2011), Kulturkommentatorin, Autorin, Ausgabe 16, 2005
  • Interview mit Prof. Dr. Fredmund Malik (*1944) österreichischer Wirtschaftswissenschaftler mit Forschungsschwerpunkt Managementlehre, Managementberater, Direktor des Management Zentrums St. Gallen, Der Gewinn hat als Steuerungsgröße ausgedient, präsentiert von Handelsblatt Online, Thorsten Giersch, 17. Januar 2011

External web links (engl.)



1. The Imperial House of Japan founded on 11. February 660 BC
2. The Order of St Benedict founded in 529 CE
3. The Kongo Gumi Company, Ltd. founded in 578 CE
(4.) Papacy, the office held by the pope as head of the Roman Catholic Church founded on 1. April 33 CE 6

1. Kongo Gumi (578-2006) 1,428 year run
2. Tuttle Farm founded in 1630s
3. Lloyd's founded in 1688 (in Edward Lloyd's Coffee House)
4. Consolidated Edison founded in 1823
5. IBM founded on June 16, 1911


Audio- und Videolinks

Audio- und Videolinks – Franz Hörmann

  • Videovortrag von Dr. Franz Hörmann (*1960) österreichischer visionärer Wirtschaftswissenschaftler, außerordentlicher Universitätsprofessor für Unternehmensrechnung, Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Wirtschaftsuniversität Wien, Dozent, Autor, Neue Werte, Neue Wirtschaft. Die neue, selbstorganisierte, ressourcenbasierte Gesellschaft, organisiert von Zeitgeist ZDAY 2012, Arena City Hotel, Salzburg, 11. März 2012, YouTube Film, 1:36:16 Dauer, eingestellt 24. April 2012
  • Videovortrag von Dr. Franz Hörmann franzhoermann.com (*1960) österreichischer visionärer Wirtschaftswissenschaftler, außerordentlicher Universitätsprofessor für Unternehmensrechnung, Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Wirtschaftsuniversität Wien (2001-2013), Dozent, Autor, Leben in der Fülle Franz Hörmann, veranstaltet von Die Vorarlberger, Inatura Museum, Dornbirn, Österreich, 13. Februar 2016, YouTube Film, Minute 31:53, 53:30 Minuten Dauer, eingestellt 26. Februar 2016

Audio- und Videolinks – Humorvoll

  • Videopräsentation von Volker Pispers, deutscher Kabarettist, Die Lüge des Kapitalismus, YouTube Film, 2:10 Minuten Dauer, eingestellt  23. November 2010
    'Auf dem Grabstein des Kapitalismus wird später stehen: "Zuviel war nicht genug!"'

Audio and video links (engl.)

Milton Friedman advocated greed and minimizing the role of government in a free market as a means of creating political and social freedom.

  • Video presentation by Joseph Stiglitz, US American Nobel Prize-winning economist, Making Globalization Work, presented at and sponsored by Authors@Google series, Google's Mountain View, California, 13. October 2006, YouTube film, 42:26 minutes duration, posted 24. March 2007

Explaining the content of the book Making Globalization Work

On expanding awareness

Rescuing free markets

Audio and video links (engl.) – Riane Eisler

  • Video presentation by Riane Eisler Ph.D., J.D. (*~1937) Austrian-born US American scholar, cultural macrohistorian, social scientist and activist, attorney, partnership researcher, writer, Creating a Caring Economics, outlining a practical plan (new measures, policies, rules, and practices) for promoting human welfare, sponsored by a non-profit educational organization Commonwealth Club of California, San Francisco, California, recorded by ForaTV, 1:06:57 duration, 18. July 2007
  • Video presentation by Riane Eisler Ph.D., J.D. (*~1937) Austrian-born US American scholar, cultural macrohistorian, social scientist and activist, attorney, partnership researcher, writer, Caring Economics, 7:20 minutes duration, Youtube film, posted 17. October 2007
  • Audio presentation/seminar lead by Riane Eisler (*~1937) Austrian-born US American scholar, cultural macrohistorian, social scientist and activist, attorney, partnership researcher, writer, Creating a Caring Economics, presented by Institute of Noetic Sciences (IONS), Shift in Action, part 1 of 2, 1:01:10 duration, part 2 of 2, 28:30 minutes, produced 11. August 2007, posted 8. January 2008
  • Video presentation by Riane Eisler Ph.D., J.D. (*~1937) Austrian-born US American scholar, cultural macrohistorian, social scientist and activist, attorney, partnership researcher, writer, From Dominance to Partnership, Nordic nations (Sweden, Finland, Norway) applying Caring Economics, The Peace Alliance Conference 2009, sponsored by Department of Peace Campaign National Conference in Washington DC, 9. March 2009, YouTube film, 5:54 minutes duration, posted 21. March 2009

The Nordic nations (Sweden, Finland, Norway, Denmark) apply a mix of central planning and free market i.e. caring economics resulting in:
► prosperity
► a successful education system (pupils score best on educational tests)
► an enhanced status of women, children and – men (more equal partnership between women [40%] and men [60%])
► host a strong government supported by a men's movement.
► low crime rates ⇒ low prison costs
► low health care costs
► highest life spans in the world
► issued the first peace studies
► were the first to issue laws prohibiting physical penalty against children

  • Video presentation by Riane Eisler Ph.D., J.D. (*~1937) Austrian-born US American scholar, cultural macrohistorian, social scientist and activist, attorney, partnership researcher, writer, Creating a Caring Economics. From Dominance to Partnership, presented by Center for Partnership, YouTube film, 5:10 minutes duration, posted 26. April 2009
    Caring pays in dollars and cents. […] People say: Oh, that is socialism. You say: No, that is Caring Economics.

The Nordic nations (Sweden, Finland, Norway) practice caring economics resulting in prosperity, a successful education system, an enhanced status of women, children and – men.

  • [Double] Video presentation by Riane Eisler Ph.D., J.D. (*~1937) Austrian-born US American scholar, cultural macrohistorian, social scientist and activist, attorney, partnership researcher, writer, Creating a Caring Economics, from domination to partnership worldwide, YouTube film, 5:10 minutes duration, Spring 2009
  • Video address by Riane Eisler Ph.D., J.D. (*~1937) Austrian-born US American scholar, cultural macrohistorian, social scientist and activist, attorney, partnership researcher, writer, Councilor World Future Council Meeting, Annual General Meeting World Future Council, Hamburg, 1-4 October 2009, YouTube film, 10:22 minutes duration, posted 10. September 2009
  • Audio clips by Riane Eisler Ph.D., J.D. (*~1937) Austrian-born US American scholar, cultural macrohistorian, social scientist and activist, attorney, partnership researcher, writer, Audio file with pictures U N, YouTube film, 2:41 minutes duration, posted 9. October 2009
  • Video presentation by Riane Eisler, Ph.D., J.D. (*~1937) Austrian-born US American scholar, cultural macrohistorian, social scientist, activist, attorney, partnership researcher, writer, Building A Caring Economy, presented by TEDx Santa Cruz, California, recorded June 2011, YouTube film, 23:54 minutes duration, posted 7. September 2011

Audio and video links (engl.) – Bernard Lietaer

Audio and video links (engl.) – John Perkins

Audio and video links (engl.) – John Renesch

Renesch authored Getting to the Better Future. A Matter of Conscious Choosing. How business can lead the way to new possibilities

  • Audio panel with John Renesch, US American businessman-turned futurist, economy philosopher, system thinker, author, four other keynote speakers, eco 06, location eco6 conference Corporate Social Responsibility and Socially Responsible Investing, Zurich, Switzerland, presented by Global Dialogue Center online virtual conference center, host Debbe Kennedy, founder of Global Dialogue Center, 1:00:06 duration, 34.4MB, filmed October 2006
  • Video presentation by John Renesch, US American businessman-turned futurist, economy philosopher, system thinker, author, New Traditions in Business – BK Business Book, presented by Berrett-Koehler Publishers'', YouTube film, 3:33 minutes duration, posted 20. April 2008
    John Renesch: "If business (much of which is malevolent) doesn't change, the world is never going to change."

Renesch authored New Traditions in Business. Spirit and Leadership in the 21st Century

  • Audio presentation by John Renesch, US American businessman-turned futurist, economy philosopher, system thinker, author, Toward A Whole Future business, presented by US American web channel radio network Voice America, Leading Conversations, host Cheryl Esposito, 57:36 minutes duration, aired 3. April 2009

Audio and video links (engl.) – Muhammad Yunus

 

Interne Links

Englisch Wiki

Hawkins

 

 

1 A Theory of Fairness, Competition, and Cooperation, presented in The Quarterly Journal of Economics Vol. 114, No. 3, published by Oxford University Press, S. 817-868, August 1999

2 BW-Werte des sich wandelnden Menschheitsbewusstseins

3 BW-Werte des sich wandelnden Menschheitsbewusstseins

4 BW-Werte des sich wandelnden Menschheitsbewusstseins

5 BW-Werte des sich wandelnden Menschheitsbewusstseins

6 Was Saint Peter the first pope?, presented by got Questions?, undated

Letzte Bearbeitung:
04.04.2017 um 04:12 Uhr

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